Appeal Regarding Permit Requirement for Substitute Heat Production System Installation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an appeal against a decision regarding the substitute installation of a heat production system, where the court determined that heating systems are equipment requiring a permit under relevant planning law, and their replacement constitutes a modification subject to notification procedures. The court reasoned that since the mere replacement of a boiler or burner qualifies as a modification requiring a permit, the substitute installation of the entire production system certainly requires one; furthermore, a prior permit for the obsolete system offered no legal basis for the current proceedings, and the lower court's assessment of court fees and delivery costs was deemed appropriate, leading to the dismissal of the appeal.
Legislator-Regeste
AmtlichBaubewilligung | Ersatzweiser Einbau einer Wärmeproduktionsanlage. Feuerungs- und Heizungsanlagen sind Ausrüstungen im Sinn von § 4 ABV und bewilligungspflichtig gemäss § 309 Abs. 1 lit. d PBG, wobei für deren Umbau das Anzeigeverfahren Anwendung findet (E. 2.2). Der Fachbereich Heizungsanlagen untersteht primär der privaten Kontrolle (E. 2.3). Da (bereits) der Ersatz des Heizkessels oder des Brenners als Umbau zu qualifizieren ist und somit einer Bewilligungspflicht unterliegt, muss dies umso mehr für den ersatzweisen Einbau der vorliegenden Wärmeproduktionsanlage gelten. Aus der Bewilligung für das vorherige, nun zu ersetzende Fabrikat lässt sich für das vorliegende Verfahren nichts ableiten, da die baurechtliche Bewilligung einzig das damalige Gesuch beschlägt (E. 3.2). Die vorinstanzliche Gerichtsgebühr ist nicht zu beanstanden (E. 4.1). Die Vorinstanz hat die Zustellkosten korrekt bemessen. Das Kostendeckungsprinzip greift diesbezüglich nicht (E. 4.2). Abweisung.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis provision likely governs the final order concerning the rejection of the appeal (implied by the final order structure and the mention of appeal in the context of costs/procedure, although the exact nature of the final decision is not explicitly numbered in the provided snippet beyond 'Abweisung').
This provision is listed under 'Rechtsnormen' and might be related to the procedural aspect or the substance of the decision regarding building permits, justifying the final order.
This provision is cited as a basis for the substantive ruling in the decision regarding the classification of heating systems.
This provision establishes the requirement for a permit for installing heating systems, which is central to the appeal's subject matter.
This provision likely relates to the taxation of court fees which were upheld by the court (E. 4.1).
This provision likely relates to the taxation of court fees which were upheld by the court (E. 4.1).
Volltext
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2018.00608
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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2018.00608 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 07.02.2019 · Spruchkörper: · 1. Abteilung/1. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · Baubewilligung · Ersatzweiser Einbau einer Wärmeproduktionsanlage. Feuerungs- und Heizungsanlagen sind Ausrüstungen im Sinn von § 4 ABV und bewilligungspflichtig gemäss § 309 Abs. 1 lit. d PBG, wobei für deren Umbau das Anzeigeverfahren Anwendung findet (E. 2.2).
Der Fachbereich Heizungsanlagen untersteht primär der privaten Kontrolle (E. 2.3). Da (bereits) der Ersatz des Heizkessels oder des Brenners als Umbau zu qualifizieren ist und somit einer Bewilligungspflicht unterliegt, muss dies umso mehr für den ersatzweisen Einbau der vorliegenden Wärmeproduktionsanlage gelten. Aus der Bewilligung für das vorherige, nun zu ersetzende Fabrikat lässt sich für das vorliegende Verfahren nichts ableiten, da die baurechtliche Bewilligung einzig das damalige Gesuch beschlägt (E. 3.2). Die vorinstanzliche Gerichtsgebühr ist nicht zu beanstanden (E. 4.1).
Die Vorinstanz hat die Zustellkosten korrekt bemessen. Das Kostendeckungsprinzip greift diesbezüglich nicht (E. 4.2). Abweisung. · --- · Stichworte: · BEWILLIGUNGSPFLICHT ERSATZOBJEKT GERICHTSGEBÜHR HEIZUNGSANLAGE RECHTLICHES GEHÖR STREITGEGENSTAND UMBAU ZUSTELLKOSTEN · Rechtsnormen: · Art. 4 aBV § 4 Abs. 2 BBauV I Art. 29 Abs. 2 BV Art. 14 lit. i BVV § 3 Abs. 3 GebV VGr neu § 5 GebV VGr neu § 309 Abs. 1 lit. d PBG § 338 PBG § 23 Abs. 1 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3