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VB.2017.00038 • VG ZH VB.2017.00038 KI-generiert

Regional Development Plan Appeal Standing of Private Expert Organization

Geschäftsnummer VB.2017.00038
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Kanton Zürich (CH-ZH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerned an appeal against a regional development plan that omitted the designation of footpaths for daily traffic. The court ruled that regional development plans are binding only for authorities under cantonal planning and building law and federal spatial planning law, meaning generally only affected municipalities, not private parties, have standing to challenge them. Consequently, even recognized private expert organizations for footpaths and hiking trails, which were not entrusted with spatial performance tasks, could not appeal the designation concerning the footpath and hiking trail network within the regional plan, as legal protection is instead guaranteed through the possibility of accessory review of the development plan, primarily within subsequent land-use planning, and no administrative act conferring a right to appeal existed. Therefore, the court denied the appellants' standing and dismissed the appeal without entering a substantive decision.

Legislator-Regeste

Amtlich

regionale Richtplanung | Regionale Richtplanung: Nichtfestsetzung der Fusswege für den Alltagsverkehr im regionalen Richtplan. Beschwerdelegitimation ideeller Verbände. Richtpläne sind sowohl nach dem zürcherischen Planungs- und Baurecht als auch dem eidgenössischen Raumplanungsgesetz allein für Behörden verbindlich. Zur Anfechtung sind deshalb grundsätzlich nur betroffene Gemeinden, nicht aber Private berechtigt. Folglich können im vorliegenden Fall auch die vom UVEK anerkannten - privaten und nicht mit der Erfüllung raumwirksamer Aufgaben betrauten - Fachorganisationen für Fuss- und Wanderwege den regionalen Richtplan betreffend das Fuss- und Wanderwegnetz nicht anfechten. Der Rechtsschutz wird stattdessen durch die Möglichkeit zur akzessorischen Richtplanüberprüfung, vorab im Rahmen der anschliessenden Nutzungsplanung, gewährleistet (E. 2.2). Ein Realakt, welcher den Beschwerdeführern Rechtsschutzansprüche gemäss § 10c VRG eröffnen würde, liegt nicht vor (E. 2.3). Die Beschwerdeberechtigung der Beschwerdeführer ist zu verneinen (E. 3). Nichteintreten.

Schlagwörter

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Beschwerdelegitimation regionaler Nutzungsplan Bodenrecht Legitimation der Gemeinde Fuss- und Wanderweggesetz Bauplan

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 10c VRG

The court found that no actual act opening up rights of appeal under this article was present.

§ 49 VRG

This article is listed among the legal norms considered in the case.

§ 21 Abs. I VRG

This article is listed among the legal norms considered in the case.

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Volltext

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich: VB.2017.00038

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--- · --- · --- · Geschäftsnummer: · VB.2017.00038 · Entscheidart und -datum: · Endentscheid vom 02.03.2017 · Spruchkörper: · 3. Abteilung/3. Kammer · Weiterzug: · Dieser Entscheid ist rechtskräftig. · Rechtsgebiet: · Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht · Betreff: · regionale Richtplanung · Regionale Richtplanung: Nichtfestsetzung der Fusswege für den Alltagsverkehr im regionalen Richtplan. Beschwerdelegitimation ideeller Verbände. Richtpläne sind sowohl nach dem zürcherischen Planungs- und Baurecht als auch dem eidgenössischen Raumplanungsgesetz allein für Behörden verbindlich.

Zur Anfechtung sind deshalb grundsätzlich nur betroffene Gemeinden, nicht aber Private berechtigt. Folglich können im vorliegenden Fall auch die vom UVEK anerkannten - privaten und nicht mit der Erfüllung raumwirksamer Aufgaben betrauten - Fachorganisationen für Fuss- und Wanderwege den regionalen Richtplan betreffend das Fuss- und Wanderwegnetz nicht anfechten. Der Rechtsschutz wird stattdessen durch die Möglichkeit zur akzessorischen Richtplanüberprüfung, vorab im Rahmen der anschliessenden Nutzungsplanung, gewährleistet (E. 2.2). Ein Realakt, welcher den Beschwerdeführern Rechtsschutzansprüche gemäss § 10c VRG eröffnen würde, liegt nicht vor (E. 2.3).

Die Beschwerdeberechtigung der Beschwerdeführer ist zu verneinen (E. 3).

Nichteintreten. · --- · Stichworte: · AKZESSORISCHE PRÜFUNG ANFECHTUNGSOBJEKT BESCHWERDELEGITIMATION BESCHWERDERECHT FESTSETZUNG FUSSWEG IDEELLE VERBANDSBESCHWERDE PLAN REALAKT RECHTSWEGGARANTIE REGIONALER RICHTPLAN RICHTPLÄNE (PLANUNGSGRUNDSÄTZE) VERBANDSBESCHWERDERECHT · Rechtsnormen: · Art. 29a BV § 4 Abs. I lit. a FWG § 14 Abs. I lit. b FWG § 19 PBG § 32 Abs. II PBG Art. 9 Abs. I RPG § 1 StrassG § 5 StrassG § 10c VRG § 21 Abs. I VRG § 49 VRG · Publikationen: · - keine - · Gewichtung: (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung) · Gewichtung: 3