Loi du 29 mars 1912, concernant la construc- tion d'un nouveau pont sur l'Alzette à Wei- merskirch.
Table des dispositions (46)
Texte législatif (46 Articles)
Memorial
DU
Grand Duché de Luxembourg.
des
Großherzogtums Luxemburg.
Mercredi, 3 avril 1912
N° 27.
Mittwoch, 3. April 1912.
Loi du 29 mars 1912, concernant la construc-
tion d'un nouveau pont sur l'Alzette à Wei-
merskirch.
Au Nom de Son Altesse Royale MARIE-
ADELAIDE, par la grâce de Dieu Grande-
Duchesse de Luxembourg;
Nous MARIE-ANNE,Grande-Duchesse, Ré-
gente du Grand-Duché de Luxembourg, etc.;
Notre Conseil d'État entendu;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 14 mars et, et celle du Conseil d'État du
27 du même mois, portant qu'il n'y a pas
lieu à second vote;
Avons ordonné et ordonnons
Les statuts de la caisse régionale
de maladie d'Esch-s.-Alz, sont modifiés comme,
suit
die gewöhnlichen Ausgaben vermittels der gewöhn-
lichen Einnahmen zu decken; daß übrigens im
Jahre 1907 schon der Beitragsprozentsatz von 3 %
als unzulänglich anerkannt und durch Beschluß
vom 20. Februar 1907 auf 4½% erhöht wurde;
In Erwägung, daß im Allgemeinen die Aus-
gaben der Krankenversicherung eme Verhältius-
mäßig stärkere Steigerung aufweisen als die
gewöhnlichen Einnahmen; daß es angezeigt ist,
dieser Tatsache bei der Festsetzung der Beiträge
Rechnung zu tragen; daß es für die Kasse und
deren Mitglieder von Vorteil ist, den Beiträgen
eine gewisse Stetigkeit zu verschaffen, um allzu
großen Schwankungen der den Arbeitgebern und
Arbeitnehmern durch die Krankenversicherung
auferlegten Lasten tunlichst vorzubeugen;
In. Erwägung, daß mit der Herabsetzung der
Beiträge die Generalversammlung zugleich eine
Erweiterung der statutarischen Leistungen be-
antragt; daß die gleichzeitige Wirkung dieser
beiden Anderungen die finanzielle Lage der
Kasse, die heute blühend ist, gewissermaßen ge-
fährden und nach Erschöpfung des Reservefonds
in naher Zukunft zu einer neuen, bedeutenden
Erhöhung der Beiträge führen dürfte;
Daß es aus diesen Grunden für den Augen-
blick geboten erscheint, die Gesamtbeiträge der
Mitglieder, ausschließlich der Montage-Arbeiter
nur auf 3,5% des Lohnes herabzusetzen, und
die Erweiterung der statutarischen Leistungen,
wie nachstehend festzusetzen;
In
Erwägung, daß die Anträge behufs Fest-
setzung des Wertes der außer dem Lohne be-
willigten
Naturalbezüge
genehmigt
werden
können;
Beschließt
Art. l . Das Statut der Bezirkskrankenkasse
zu Esch a. d. Alz. ist abgeändert, wie folgt
Art.
30. — Pour les ouvriers de construc-
ctions métalliques (Montage-Arbeiter) les co-
tisations hebdomadaires s'élèvent
1° pour la 1er classe, à fr. 1 pour le membre
et à fr. 0,50 pour le patron;
2° pour la 2e classe. à fr. 0,90 pour le membre
et à fr. 0,45 pour le patron;
3° pour la 3e classe, à fr. 0,70 pour le membre
et à fr. 0,35 pour le patron;
4° pour la 4e classe, à fr. 0,40 pour le membre
et à fr. 0,20 pour le patron;
5° pour la 5e classe, à fr. 0,35 pour le membre
et à fr. 0,175 pour le patron;
6° pour la 6e classe, à fr. 0,25 pour le membre
et à fr. 0,125 pour le patron.
Pour les ouvriers des autres exploitations
les cotisations hebdomadaires s'élèvent
1° pour la 1er classe, à fr. 0,70 pour le membre
et à fr. 0,35 pour le patron;
2° pour la 2e classe, à fr. 0,65 pour le membre
et à fr. 0,325 pour le patron ;
3° pour la 3e classe, à fr. 0,50 pour le membre
et à fr. 0,25 pour le patron ;
4° pour la 4e classe, à fr. 0,30 pour le membre
et à fr. 0,15 pour le patron;
5° pour la 5e classe, à fr. 0,25 pour le membre
et à fr. 0,125 pour le patron;
6° pour la 6e classe, à fr. 0,15 pour le membre
et à fr 0,075 pour le patron.
Art. 13, 3° (Ajoute). — En cas d'incapacité
de travail, les secours pécuniaires sont payés
à partir du premier jour qui suit celui où la
maladie a commencé. si celle-ci dure au moins
quatorze jours; relativement aux accidents,
le paiement se fait à partir du premier jour
qui suit celui de l'accident, si l'incapacité de
travail dure au moins six jours.
Art. 12 (Ajoute). — La valeur des rémuné-
rations
en nature (logement et pension) est
en vue de la répartition des membres dans
les différentes classes de salaire, fixée comme
suit;
Art.
30.
Fur
die
Montage-Arbeiter
betragen die wöchentlichen Beiträge
1. für die 1. Klaffe, 1 Fr. für das Mit-
glied und 0,50 Fr. für den Arbeitgeber;
2. für die 2. Klasse, 0,90 Fr. für das Mit-
glied und 0,45 Fr. für den Arbeitgeber;
8. für die 3. Klasse, 0,70 Fr. für das Mit-
glied und 0,35 Fr. für den Arbeitgeber;
4. für die 4. Klasse, 0,40 Fr. für das Mit-
glied und 0,20 Fr. für den Arbeitgeber;
„5. für die 5. Klasse, 0,35 Fr. für das Mit-
glied und 0,175 für den Arbeitgeber;
6. für die 6. Klasse, 0,25 Fr. für das Mit-
glied und 0,125 Fr. für den Arbeitgeber.
Für die in den anderen Betrieben beschäf-
tigten Versicherten betragen die Beiträge
1. für die l. Klasse, 0,70 Fr. für das Mit-
glied und 0,35 Fr. für den Arbeitgeber;
2. für die 2 Klasse, 0,65 Fr. für das Mit-
glied und 0,325 für den Arbeitgeber;
3. fur die 3. Klaffe, 0,50 Fr. für das Mit-
glied und 0,25 Fr. für den Arbeitgeber;
4. für die 4. Klasse, 0,30 Fr. für das Mit-
glied und 0,15 Fr. für den Arbeitgeber;
5. für die 5. Klasse, 0,25 Fr. für das Mit-
glied und 0,125 Fr. für den Arbeitgeber;
6. fur die 6. klasse, 0,15 Fr. für das Mit-
glied und 0,075 Fr. für den Arbeitgeber."
Le présent arrêté sera publié au
Mémorial.
Luxembourg, le 26 mars 1912.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
1. für die männlichen Versicherten, über
16 Jahre., 75 Fr. Pro Monat;
2. für die weiblichen Versicherten, über
16 Jahre, 60 Fr. pro Monat;
3. für die männlichen Versicherten, unter
16. Jahren, 50 Fr. Pro Monat;
4. für die weiblichen Versicherten, unter
16 Jahren, 40 Fr. pro Monat."
Gegenwärtiger Beschluß soll im "Me-
morial" veröffentlicht werden.
Luxemburg, den 26. März 1912.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Avis. — Sociétés de secours mutuels.
Par arrête du soussigné en date de ce jour,
la société d'épargne dite «Sparverein Oberwam-
pach», à Oberwampach, a été légalement re-
connue et ses statuts ont été approuvés.
Bekanntmachung. — Hilfskassen.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom Heu-
zigen Tage ist der "Sparverein Oberwampach",
tu Oberwampach, gesetzlich anerkannt und dessen
Statut genehmigt worden.
Statut des „Sparverein Oberwampach".
I. — Zweck des Vereins.
Art, 1. Der Sparverein von Oberwampach mit
dem Wohnsitze Oberwampach ist eine auf Gegensei-
tigkeit beruhende Genossenschaft, deren Bezirk die
Ortchaften Oberwampach und Allerborn umfaßt.
Sie hat zum Zweck, ihren Mitgliedern die Gelegen-
heit zu bieten, kleine wöchentliche Ersparnisse zins-
tragend anzulegen.
II. — Aufnahme- und Ausschlußbedingungen der
Mitglieder.
Jede über 15 Jahre alte, in einer der vor-
benannten Ortschaften ansäßige Person, kann jeder-
zeit dem Vereine beitreten.
Die Aufnahme der Mitglieder geschieht
durch den Vorstand,
Minderjährige im Alter von 15-18 Jahren bedürfen
der Einwilligung ihres Vaters oder Vormundes; ver-
heiratete Frauen derjenigen ihres Mannes, bezieh-
ungsweise des Friedensrichters, falls der Mann sich
weigert oder abwesend ist, oder sich in der Unmög-
lichkeit befindet, seinen Willen gesetzmäßig kund zu
tun,
Befindet sich ein Mitglied mit seinen Bei-
trägen vier Wochen im Rückstande, so wird dasselbe
durch Einschreibebrief aufgefordert, den geschul-
deten Betrag nebst der Einschreibegebühr von 30
Centimes, bei Verlust der Mitgliedschaft, binnen
zwei Wochen einzuzahlen. Kommt das säumige Mit-
glied dieser Aufforderung nicht nach, so wird es
ohne weitere Förmlichkeiten von der Mitgliederliste
gestrichen und erhält seine Einlagen, abzüglich des
Einschreibeportos, ohne Zinsen zurück.
III.
Rechte
und Pflichten des Vereins und seiner
Mitglieder,
Die Mitglieder haben bei ihrer Aufnahme
in den Verein ein Eintrittsgeld von 50 Centimes
zu entrichten. Die Zahlung hat binnen längstens
30 Tagen zu erfolgen. Außerdem verpflichten sich
die einzelnen Mitglieder zur Entrichtung einer be-
stimmten wöchentlichen Einlage.
Jedes Mitglied erhält einen auf seinen Na-
men lautenden Anteilschein und ein zur Eintragung
der zu leistenden Beiträge bestimmtes Quittungs-
buch.
Verloren gegangene Anteilscheine und Quittungs-
bücher werden nach gehöriger Registrierung der
diesbezüglichen Erklärungen und
Feststellungen
gegen Entrichtung einer Gebühr von 25 Centimes
durch Duplikata ersetzt.
Der Besitz eines Anteilscheines schließt den
Eintritt in den Verein und die bedingungslose Aner-
kennung des Statuts in sich.
Die kleinste wöchentliche Einlage betragt
10 Centimes; jeder höhere Beitrag muß ein Viel-
faches von diesem Minimum sein.
Der wöchentliche Beitrag, zu welchem sich
das einzelne Mitglied bei seinem Eintritt in den Verein
verpflichtet, bleibt bis zur Rückzahlung der Einlagen
stets der Gleiche.
Extraeinlagen sind nur ausnahmsweise, mit Ge-
nehmigung des Vorstandes, zulässig.
Die Beiträge können wöchentlich und
müssen monatlich an den hierzu bestimmten Tagen
und Stunden zu Händen des dazu bestellten Ein-
nehmers eingezahlt werden, der darüber quittiert.
Es steht jedem Mitglied frei, eine beliebige
Anzahl Wochenbeiträge zum Voraus zu entrichten.
(Zusatz.) — Der Wert der Natu-
ralbezüge (Kost und Logis) behufs Einreihung
der Mitglieder in die verschiedenen Lohnklassen
ist festgesetzt wie folgt;
1° pour les fissurés du sexe masculin au-
dessus de 16 ans, à fr. 75 par mois;
2° pour les assurés du sexe féminin au-
dessus de 16 ans, à fr. 60 par mois;
3° pour les assurés du sexe masculin au-
dessous de 16 ans, à fr. 50 par mois;
«4° pour les assurés du sexe féminin au-
dessous de 10 ans, à fr. 40 par mois. »
Wer nachträglich dem Vereine beitreten
will, hat außer der in Art 5 festgesetzten Eintritts-
gebühr sofort die schon erfallenen Wocheneinlagen
nebst Zinsen und Zinseszinsen einzuzahlen.
Art, 13. Väter und Vormünder können die in Art. 9
vorgesehenen Einzahlungen zu Gunsten ihrer unter
15, beziehungsweise unter 18 Jahren alten Kinder
und Mündel vornehmen. Letztere treten nach zurück-
gelegtem 15. oder 18. Jahre, auf Antrag des Vaters
oder Vormundes, ohne weiteres an dessen Stelle. An-
teilschein und Quittungsbuch werden gebührenfrei
auf ihren Namen überschrieben, während der Vater
oder Vormund ohne weiteren Anspruch an den Ver-
ein aus diesem ausscheidet.
(Zusatz.) — 3. Im Falle der Er-
werbsunfähigkeit, wird das Krankengeld vom
1. Tage nach dem Tage der Erkrankung ab
bezahlt, wenn die Krankheit wenigstens 14 Tage
dauert; bei Unfällen erfolgt die Zahlung vom
1. Tage nach dem Tage des Unfalles, wenn
die Erwerbsunfähigkeit wenigstens 6 Tage
"dauert."
Die Spareinlagen bilden ein geschlossenes
Ganze und werden so lange zusammengetragen, bis
das gesammelte Kapital nebst Zins und Zinseszins,
mit Einschluß der sonstigen statutmäßig zulässigen
und zur Verteilung an die Mitglieder bestimm-
ten Einnahmen, dem tausendfachen Betrage einer
Wocheneinlage gleichkommt, worauf die gänzliche
Auszahlung an die Mitglieder erfolgt.
Das Mitglied, welches vor dem durch Art.
14 festgesetzten Termine austreten will, erhält gegen
Rückgabe des Anteilscheines und Quittungsbuches
den Betrag seiner Einlagen binnen Monatsfrist
zurück. Hat das betreffende Mitglied 50 Wochen-
beitrage in Höhe von mindestens 50 Fr. eingezahlt,
so kommen zugleich mit dem Kapital auch die bis
zum letzten des dem Austritt vorhergehenden Mo-
nats erfallenen, nach dem alljährlich durch die
Generalversammlung festzustellenden Zinsfuss zu
berechnenden Zinsen zur Auszahlung.
Stirbt ein Mitglied, so wird den Erbberech-
tigten, gegen Rückgabe des Anteilscheines und Quit-
tungsbuches, dessen gemäß den Bestimmungen des
Art. 15 zu berechnendes Guthaben gegen Kollektiv-
quittung ausgefolgt.
Es wird von den Mitgliedern keinerlei Bei-
trag erhoben für Zwecke, die nicht in dem Statut
vorgesehen sind.
IV. — Verwaltung.
Die ordentliche jährliche Generalver-
sammlung findet statt im Laufe des Monates Februar.
Dieselbe besteht aus sämtlichen Mitgliedern des
Vereins. Stimm- und wahlberechtigt sind nur die
über 18 Jahre alten Mitglieder. Jedes Mitglied ver-
fügt nur über eine Stimme.
Der ordentlichen Generalversammlung
stehen folgende Befugnisse zu
1. Sie wählt
a) mit absoluter Stimmenmehrheit, die Mitglieder
des Vorstandes und unter diesen in gesondertem
Wahlgange den Präsidenten;
b) außerhalb des Vorstandes, mit absoluter Stim-
menmehrheit, die aus 3 Mitgliedern bestehende, jedes
Jahr in einem durch das Los zu bestimmenden Tur-
nus zu einem Drittel zu erneuernde Rechnungskom-
mission;
2. sie nimmt die von der Rechnungskommission
geprüfte am 31. Dezember abzuschließende Jahres-
rechnung entgegen;
3. sie bestimmt jeweilig bei den Hauptwahlen die
Bürgschaftsleistung des Schriftführer-Kassierers und
der Einnehmer, und gegebenenfalls, die dem Schrift-
führer-Kassierer zu bewilligende Entschädigung;
4. Sie bestimmt, auf Antrag des Vorstandes, den
jährlichen in Art. 15 für Rückzahlungen vorgesehe-
nen Zinsfuß.
Außerordentliche Generalversammlungen
sind vom Präsidenten einzuberufen, so oft die Um-
stände es erheischen.
Die Einberufung einer außerordentlichen General'
Versammlung ist obligatorisch, wenn ein diesbezüg-
licher, von wenigstens
einem Drittel der stimm-
berechtigten Mitglieder unterzeichneter Antrag mit
Angabe der Tagesordnung vorliegt.
Der Verein wird verwaltet durch einen
Vorstand, bestehend aus Präsident, Vize-Präsident,
Schriftführer-Kassierer und zwei Beisitzern.
Die Mitglieder des Vorstandes werden mit
Ausnahme des auf die Dauer von vier Jahren zu
wählenden Präsidenten, jedes zweite Jahr zur Hälfte
neu gewählt.
Die zuerst austretende Serie wird durch das Los
bestimmt.
Die Mitglieder des Vorstandes üben ihr Amt un-
entgeltlich aus; jedoch kann dem Schriftführer-Kas-
sierer unter Umständen durch die Generalversamm-
lung, von Jahr zu Jahr, eine seiner Mühewaltung und
Verantwortlichkeit
entsprechende
Entschädigung
bewilligt werden.
Dem Vorstande sind folgende
Geschäfte
übertragen
a) Er wacht über strenge Beobachtung des Sta-
tuts, trifft die dazu nötigen Anordnungen, sorgt für
eine korrekte Buchführung und die sichere Anlage
der Gelder;
b) er wählt aus seiner Mitte den Vize-Präsidenten
und den Schriftführer-Kassierer;
c) er wählt nötigenfalls die Einnehmer und be-
stimmt deren Entschädigung;
d) er stellt die Tagesordnungen der Generalver-
sammlungen auf,
Der Vorstand tritt zusammen so oft es die
Vereinsangelegenheiten erfordern.
Die Einberufung desselben hat in der Kegel drei
Tage im Voraus zu geschehen.
Der Vorstand ist nur dann beschlußfähig,
wenn die Mehrzahl der Mitglieder zugegen ist. Er faßt
seine Beschlüsse mit absoluter Stimmenmehrheit.
Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Prä-
sidenten den Ausschlag.
Die Rechnungskommission, deren Mit-
glieder weder unter sich noch mit einem Vorstands-
mitglied bis zum dritten Grade einschließlich ver-
wandt oder verschwägert sein dürfen, versammelt
sich außer für die Rechnungsprüfung am Schlusse
des Geschäftsjahres, so oft sie es für nötig erachtet,
jedoch mindestens drei Mal im Jahre, behufs Vor-
nahme der Kassenkontrolle und Revision der Vereins-
register und des Vereinsvermögens, und erstattet dem
Vorstand hierüber schriftlichen Bericht.
Sie wählt alljährlich unter sich einen Präsidenten,
welcher mit den Einberufungen betraut ist.
Der Präsident vertritt den Verein im Ver-
kehr mit den öffentlichen Behörden; er beruft den
Vorstand und die Generalversammlung ein, leitet
die Versammlungen und unterzeichnet rechtsver-
bindlich namens des Vereins mit dem Schriftführer-
Kassierer kollektiv.
Der Vize-Präsident vertritt nötigenfalls
den Präsidenten; dieser kann ihm alle seine Befug-
nisse übertragen.
Der Schriftführer-Kassierer führt die Kor-
respondenz, besorgt, auf Anweisung des Präsidenten,
sämtliche schriftlichen Arbeiten des Vereins und sorgt
für die Aufbewahrung des Archivs; er legt dem Vor-
stande die Aufnahmegesuche vor und führt die Mit-
gliederliste.
Er besorgt sämtliche Geldangelegenheiten und
Kassengeschäfte derart, daß seine Bücher jederzeit
eine genaue Kontrolle des Kassenbestandes ermög-
lichen; er ist verantwortlich für die ihm anvertrau-
ten Gelder und Wertpapiere.
Er führt namens des Vereins allein rechtsverbind-
liche Unterschrift bis zum Höchstbetrag von 100 Fr,
Alle den Verein betreffenden Schriftstücke
und Urkunden sind unter dem Titel
Sparverein
zu Oberwampach
auszufertigen.
Alle Veröffentlichungen und Einberu-
fungen werden schriftlich oder gedruckt den ein-
zelnen Mitgliedern zugesandt oder durch Anschlag
zu deren Kenntnis gebracht.
V.
Gesetllschaftskapital und seine Anlage.
Das Gesellschaftskapital besteht aus
1. den Eintrittsgeldern und sonstigen Gebühren;
2. den wöchentlichen Beiträgen der Miglieder;
3. den Privatschenkungen und Vermächtnissen;
4. den etwaigen Staats- und Gemeindezuschüssen;
5. den Zinsen der angelegten Kapitalien.
Der Kassenvorrat darf in der Regel die
Summe von 300 Franken nicht übersteigen.
Die verfügbaren Gelder sind jedesmal vor Ende des
Monates, während welchem der Eingang bei der
Kasse erfolgt, an die Staatssparkasse abzuführen, wo
dieselben bis zur Anlage in luxemburger Staatsrenten
oder sonstigen, von der Regierung genehmigten öf-
fentlichen Wertpapieren oder Obligationen von Ge-
meindeanleihen verbleiben. Jegliche Kapitalanlage
anderer Art ist ausgeschlossen.
Die Staats- und Gemeindesubsidien, sowie
sämtliche Privatschenkungen und Vermächtnisse
dienen, falls die Schenkgeber nicht anders darüber
bestimmen, zur Bildung eines Reservefonds, welcher
ausschließlich zur Deckung unvorhergesehener Ver-
luste bestimmt ist.
Der Reservefonds darf nur im äußersten Notfalle
und gemäß einem Votum der Generalversammlung
angegriffen werden. Die Zinsen desselben können zur
Bestreitung der Verwaltungskosten dienen.
Der Verkauf von Rententiteln oder die Erhebung
hinterlegter Gelder, welche zum Reservefonds gehö-
ren, müssen durch den Vorstand gutgeheißen werden;
jeder diesbezügliche Beschluß ist von allen anwesen-
den Mitgliedern zu unterschreiben.
Die Gesellschaftsgelder dürfen zu keinem
andern, als dem ausdrücklich in dem Statut ange-
wiesenen Zwecke verwendet werden.
Alle aus dem Geschäftsbetrieb sich erge-
benden Gewinne und Verluste werden den einzelnen
Mitgliedern im Verhaltnis zu ihren respektiven Ein-
lagen in Rechnung gebracht.
Die Verwaltungsmitglieder können fur Verluste
nur dann persönlich haftbar gemacht werden, wenn
dieselben statutenwidriger Kapitalanlage oder man-
gelhafter Aufsicht zuzuschreiben sind.
VI. — Bildung neuer Abteilungen. — Vorzeitige Aus-
zahlung des Bestandes einer ganzen Abteilung.
Findet sich zu gegebener Zeit eine genü-
gende Anzahl neuer Sparer vor, so wird für diese eine
weitere Abteilung gebildet.
Jede Abteilung hat gesonderte Rechnungsführung,
untersteht jedoch einer sämtlichen Serien gemein-
samen Verwaltung,
Die vorzeitige Auszahlung der Einlagen
einer ganzen Abteilung kann nur dann erfolgen, wenn
sämtliche Mitglieder derselben in einer eigens zu die-
sem Zweck, wenigstens einen Monat im voraus ein-
zuberufenden General-Versammlung einer derartigen
Auszahlung durch schriftlich zugehende Erklärung
zustimmen.
Der diesbezügliche Beschluß schließt keineswegs
die in Art. 40 vorgesehene Auflösung und Liquidierung
des Vereins in sich und darf mithin unter keinen Um-
ständen den etwa vorhandenen Reservefonds über
das in Art. 34 festgesetzte Maß hinaus berühren.
VII. — Statutabänderung. — Auflösung und Liqui-
dierung. — Schlichten etwaiger Streitsachen.
Jeder Antrag auf Abänderung des Statuts
muß dem Vorstande unterbreitet werden, welcher be-
stimmt, ob demselben Folge zu geben ist oder nicht.
Eine Statutabänderung ist nur durch eine Gene-
ralversammlung zulässig, welche wenigstens einen
Monat im voraus, eigens zu diesem Zweck, durch
schriftliche oder gedruckte Briefe an jedes einzelne
Mitglied mit ausdrucklicher Angabe der Tagesord-
nung zusammen berufen sein und aus mindestens
drei Viertel der eingeschriebenen Mitglieder bestehen
muß.
Wird in einer ersten Versammlung diese Anwesen-
heitsziffer nicht erreicht, so wird in derselben Form
eine zweite Generalversammlung einberufen, welche
endgiltig entscheidet, ohne Rücksicht auf die Zahl
der anwesenden Mitglieder.
Die Beschlüsse dieser Versammlung müssen, um
giltig zu sein, mit wenigstens drei Viertel Stimmen
der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefaßt
und von der Regierung in der Form genehmigt wer-
den, welche durch Art. 2 des Großh. Beschlusses vom
22. Juli 1891 (Reglement über die auf Gegenseitigkeit
beruhenden Hilfskassen) vorgeschrieben ist.
Die Auflosung und Liquidierung des Ver-
eins kann nur erfolgen gemäß den Bestimmungen
des Art. 10 des Gesetzes vom 11. und der Art.7 und 9
des Großh. Beschlusses vom 22. Juli 1891.
Streitigkeiten sind schiedsrichterlich zu
erledigen.
Der Vorstand und die Gegenpartei bezeichnen je
ein Mitglied des Vereins als Schiedsrichter. Sind die
beiden Schiedsrichter geteilter Ansicht, so ziehen sie
ein drittes Mitglied hinzu, dessen Entscheidung end-
giltig ist.
Bei Nichteinigung über die Wahl des dritten
Schiedsrichters entscheidet der Friedensrichter des
Kantons.
(Folgen die Unterschriften.)
Luxembourg, le 29 mars 1912.
Le Ministre
d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Jury d'examen.
Le jury d'examen pour la médecine-vétéri-
naire, convoqué en session extraordinaire du
27 avril au 3 mai prochain, conformément à
l'avis publié au n° 24 du Mémorial de l'année
courante, procédera également à l'examen de
M. Jacques Wagner de Clervaux, récipiendaire
pour le grade de médecin-vétérinaire.
L'éxamen écrit aura lieu, en même temps
que pour les autres récipiendaires, le samedi,
27 avril, de 9½ heures du matin à
12½
heures et de 2½ heures à 5½ heures de
l'après-midi.
L'épreuve orale est fixée au jeudi, 2 mai,
à 3 heures de relevée, et l'épreuve pratique au
vendredi, 3 mai, également à 3 heures.
Luxembourg, le 1er avril 1912.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Administration
des postes et des télé-
graphes.
Par arrêté grand-ducal du 8 mars 1912
M. Théodore Cravatte, agent des postes de 1er
classe à St assen, a été nommé percepteur de
3e classe à Vianden.
Luxembourg, le 30 mars 1912,
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Assurance-vieillesse
et invalidité.
Par décision ministérielle en date du 30
mars 1912, les employés, contre-maîtres et
agents techniques occupés par la Direction
générale des chemins de fer d'Alsace-Lorraine
sur le réseau des chemins de fer Guillaume-
Luxembourg, ont été dispensés de l'assurance
obligatoire contre l'invalidité et la vieillesse.
Luxembourg, le 30 mars 1912.
Le Ministre
d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Prüfungsjury.
Die Prüfungsjury für die Tierarzneikunde,
welche gemäß Bekanntmachung in Nr. 24 des
"Memorials" d. I. in außerordentlichre Sitzung,
vom 27. April auf den 3. Mai t. zusammen-
tritt, wird ebenfalls zur Prüfung des Hrn. J.
Wagner aus Clerf, Rezipiend für den Grad
von Tierarzt schreiten.
Die scl riftliche Prüfung. findet gleichzeitig mit
derjenigen der übrigen Rezipienden, am Sams-
tag, den 27. April, von 9½ Uhr morgens bis
12½ Uhr und von 2½ Uhr bis 5 ½. Uhr nach-
mittags statt.
Die mündliche Prüfung ist festgesetzt auf
Donnerstag, den 2. Mai, um 3 Uhr nachmit-
tags und die Praktische Prüfung auf Freitag,
den 3. Mai, ebenfalls um 3 Uhr.
Luxemburg, den 1. April 1912.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Post- und Telegraphenver-
waltung.
Durch Großh. Beschluß vom 8. März 1912
ist Hr. Theodor Cravatte, Postagent 1. kasse
zu Straßen, zum Postperzeptor 3. Masse m
Vianden: ernannt worden.
Luxemburg, den 30. März 1912.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Alters- und Invalidenver-
sicherung.
Durch Ministerial-Bechluß vom 30. März
1912. sind die von der General-Direktion der
Eisenbahnen in Elsaß-Lolhringen auf den Wil-
helm-Luxemburg-Bahuen- beschäftigten Beamten,
Werkmeister und Techniker von der Versiche-
rungspflicht gegen Alter und Invalidität befreit
worden.
Luxemburg, den 30. März 1912.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
27 a
Avis. — Assurance-vieillesse et invalidité.
Par arrêté du soussigné en date du 16 mars
ct., ont été nommés près les tribunaux arbi-
traux en matière d'assurance-vieillesse et in-
validité
I . — Pour l'arrondissement judiciaire de Luxem-
bourg
a) Président, M. Schlesser, vice-président du
tribunal d'arrondissement de Luxembourg;
V) président suppléant, M. Leidenlach, juge
au même tribunal;
c) greffier, M. van Werveke, greffier au même
tribunal ;
d) greffier suppléant, M. Hirsch, greffier-ad-
joint au même tribunal.
II — Pour l'arrondissement judiciaire de
Diekirch
a) Président, M. Schaack, juge au tribunal
d'arrondissement de Diekirch;
i) président suppléant, M. Bach, juge au
même tribunal;
c) greffier, M. Mersch, greffier au même
tribunal;
d) greffier suppléant, M. Archen, greffier-
adjoint au même tribunal.
Le mandat de ces membres expirera le 31
décembre 1916,
Luxembourg, le 30 mars 1912.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Associations syndicales.
Conformément à l'art. 2 de la loi du 27
mars 1900, les sociétés ci-après désignées ont
déposé au secrétariat de la commune où se
trouve établi le siège social, l'un des doubles
de l'acte d'association, sous seing privé, dû-
ment enregistré, ainsi qu'une liste indiquant
les noms, professions et domicile des admi-
nistrateurs et de tous les associés, à savoir
Bekanntmachung. -
Alters-
und Invalidenver-
sicherung.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom 16.
März ct. sind an den Schiedsgerichten in Alters-
und Invalidenversicherungs-Angelegenheiten er-
nannt worden
I
- Fur den
Gerichtsbezirk Luxem-
burg
a) als Präsident
Hr. Echlesser, Vize-
Prasident des Bezirksgerichtes zu Luxemburg;
b) als stellvertretender Prasident, Hr
Lei-
denbach, Richter am selben Bezirksgericht;
c) als Gerichtsschreiber, Hr. van Werveke,
Gerichtsschreiber am selben Bezirksgericht;
d) als stellvertretender Gerichtsschreiber, Hr.
Hirsch, Hilfsger chtsschreiber am selben Be-
zirksgericht.
II. — Für den Gerichtsbezirk Diekirch
a) als Präsident, Hr. Schaack, Richter am
Bezirkgericht zu Diekirch;
b) als stellvertretender Präsident, Hr Bach,
Richter am selben Bezirksgericht;
c) als Gerichtsschreiber, Hr. Mersch, Ge-
richtschreiber am selben Bezirksgericht;
6) als stellvertretender Gerichtsschreiber, Hr.
Archen, Hilfsgerichtsschreiber am selben Be-
zirksgericht.
Die Amtszeit dieser Mitglieder endigt am
31. Dezember 1916.
Luxemburg, den 30. März 1912.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaften.
Gemäß Art. 2 des Gesetzes vom 27. März.
1900 haben nachstehende Genossenschaften auf
dem Sekretariat der Gemeinde, in der sich ihr
Sitz befindet, ein Duplikat der einregistrierten
Privaturkunde
des Genossenschaftsaktes, nebst
einem Verzeichnis hinterlegt, das Namen, Stand
und Wohnsitz der Verwaltungsräte sowie sämt-
licher Mitglieder
angibt, nämlich: die
land-
les sociétés locales agricoles de Boxhorn (Assel-
born) et de Drinklange (Troisvierges).
Luxembourg, le 23 mars 1912.
Le Ministre
d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en date du 27 ct.,
l'association syndicale pour l'établissement d'un
chemin d'exploitation au lieu
dit
«Hinter
Sidesch» à Troisvierges, dans la commune de
Troisvierges, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'as-
sociation sont déposés au Gouvernement et
au secrétariat communal de Troisvierges.
Luxembourg, le 27 mars 1912.
Le Ministre
d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Service des autobus.
A partir du 6 avril 1912, les heures de dé-
part et d'arrivée du service automobile Bou-
laide-Wiltz pour la saison d'été 1912 seront
fixées comme suit
wirtschaftlichen Lokalvereine von Boxhorn (As-
selborn) und von Drinklingen (Ulflingen).
Luxemburg, den 23. März 1912.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom 27.
März 1912, ist die Syndikatsgenossenschaft für
Anlage eines Feldweges, Ort genannt "Hinter
Sidesch" zu Ulflingen, Gemeinde Ulflingen, ge-
nehmigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Ge-
nossenschaftsaktes sind bei der Regierung und
auf dem Gemeindesekretariate von Ulflingen
hinterlegt.
Luxemburg, den 27. Marz 1912.
Der Staatsminister.
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Autobusdienste.
Mit dem 6. April künftig tritt für den Au-
tomobil-Dienst Bauschleiden-Wiltz während der
Sommerperiode
1912 folgender Fahrplan in
Kraft
Ent-
fernung.
Klm.
1,3
2,5
6,1
10,5
14,—
16,1
17,6
Hinfahrt.
Vm.
5,30
5,32
5,37
5,42
5,57
6,14
6,30
6,40
6,43
6,50
7,03
Nm.
5,05
5,07
5,12
5,17
5,32
5,49
6,05
6,15
6,18
6,25
6,37
Abf.
Ank.
nach
Haltestellen.
Bauschleiden Postamt
Hôtel Harnes
Flebour-Kreuzstraße nach Baschleiden
Harlinger Wegweiser, Café Ceipes
Bœwen, Café Ney
Nothum, Café Schumann
Roullingen, Café Klein
Oberwiltz, Café Glesener (Fischen)
Postamt
Wiltz Bahnhof
Anschlüsse.
Kautenbach-Luxemburg
Ank.
Abf.
von
Rückfahrt.
Vm.
10,20
10,18
10,13
10,08
9,53
9,36
9,20
9,10
9,07
9,00
8,49
Nm.
9,05
9,03
8,58
8,53
8,38
8,21
8,05
7,55
7,52
7,45
7,40
Luxembourg, le 29 mars 1912.
Le Directeur général des. travaux publics,
CH. DE WAHA.
Luxemburg den 29. März 1912.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K.de Waha.
Avis. — Association syndicale.
Conformément à l'art. 10 de la loi du 28
décembre 1883, il sera ouvert du 18 avril au
2 mai 1912, dans la commune d'Ermsdorf,
une enquête sur le projet et les statuts d'une
association à créer pour la construction de
chemins d'éxploitation «Oben im Grund»,
«Schierlock», etc. à Eppeldorf.
Le plan de situation, le devis détaillé des
travaux, un relevé alphabétique des proprié-
taires intéressés, ainsi que le projet des sta-
tuts de l'association sont déposés au secré-
tariat communal d'Ermsdorf à partir du 18
avril prochain.
M. Koder, membre de la commission d'agri-
culture à Niederfeulen, est nommé commis-
saire à l'enquête. Il donnera les explications
nécessaires aux intéressés, sur le terrain, le
2 mai prochain, de 9 à 11 heures du matin,
et recevra les réclamations-le même jour, de
2 à 4 heures de relevée, à l'école d'Eppeldorf.
luxembourg, le 1er avril 1912.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 28. De-
zember 1883 wird vom 18. April auf den
2 Ma(…) k in der Gemeinde Ermsdorf eine Un-
tersuchung abgehalten uber das Projekt und
die Statuten emer zu bildenden Genossenschaft
für Anlage von Feldwegen, Orte genannt
"Oben im Grund", "Schierlock", u. zu Eppeldorf.
Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein
alphabetisches Verzeichnis der beteiligten Eigen-
tümer sowie das Projekt des Genossenschafts-
aktes sind auf dem Gemeindesekretariat von
Ermsdorf vom 18. April k. ab, hinterlegt.
Hr.
Koder,
Mitglied der Ackerbau-Kom-
mission zu Niederfeulen, ist zum Untersuchungs-
kommissar ernannt. Die nötigen Erklärungen
wird er den Interessenten, am 2. Mar(…) k, von
9—11 Uhr morgens, an Ort und Stelle geben
und am selben Tage, von 2—4 Uhr nachmit-
tags, etwaige Einspruche um Schulhause zu
Eppeldorf entgegennehmen.
Luxemburg, den 1. April 1912.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
VICTOR BUCK LUXEMBOURG
Relevé des agents d'assurances agréés pendant le mois de mars 1912.
Nos
Noms et domicile.
Marner François, principal clerc
de notaire à Differdange.
Clees Mathias, instituteur en re-
traite à Hollerich.
Ahnen Jean, serrurier à Ober-
corn.
Kremer Jean-Pierre, clerc de
notaire à Luxembourg-Sie-
chenhof.
Trausch Jean, cafetier et agent
d'affaires à Clervaux.
Grégoire Aloyse, chef-ouvrier du
service agricole à Vichten.
Qualité
Agent.
id.
id.
id.
id.
id.
Compagnies d'assurances.
Magdeburger
Feuer-Versiche-
rungs-Gesellschaft.
Vaterlandische Feuer-Versiche-
rungs-Aktien-Gesellschaft à
Elberfeld.
Victoria (vie) à Berlin.
Preußische National Feuer-Ver-
sicherungs-Gesellschaft à Stet-
tin.
Nordstern (vie) à Berlin.
North British and Mercantile
(incendie) à Berlin.
Agréation.
7 mars 1912
id.
9 mars.
12 mars
29 mars.
id.
Luxembourg, le 1er avril 1912.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Le Gouvernement est auto-
risé à l'aire procéder à la construction d'un
nouveau pont sur l'Alzette à Weimerskirch,
chemin repris d'Eich à Weimerskirch.
Les dépenses à résulter de ces travaux,
s'élevant approximativement A la somme de
60.000 fr., sont rattachées
au budget
de
l'exercice 1912 sous l'art, 303bis du budget
des dépenses extraordinaires avec le libellé
«Construction d'un nouveau pont sur l'Al-
zette à Weimerskirch, y compris la part de
l'État dans le prix des emprise, 60,000 fr.»
Gesetz vom 29. März 1912, betreffend den Bau
einer neuen Brücke über die Alzette zu Wei-
merskirch.
Im Namen J. K. H. Maria-Adelheid, von
Gottes Gnaden Großherzugin von Luxemburg;
Wir Maria-Anna, Großherzogin-Regentin des
Großherzogtums Luxemburg, u.;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abge-
ordnetenkammer vom 14. März ct., und der-
jenigen des Staatrates vom 27. dess. Mts.,
wonach eine zweite Abstimmung nicht stattfinden
wird;
Haben verordnet und verordnen
Einziger Artikel. Die Regierung ist ermäch-
tigt, den Bau einer neuen Brücke über die
Alzette zu Weimerskirch, auf dem vom Staat
übernommenen Weg von Eich nach Weimers-
kirch, vorzunehmen.
Die aus diesen Arbeiten entstehenden Aus-
gaben, welche such annähe(…) auf die Summe
von 60,000 Fr. belaufen, werden dem Staats-
budget fürs Jahr 1912 unter Art. 303 bis des
Budgets der außerordentlichen Ausgaben
Bau einer neuen Brücke über die Alzette
zu Weimerskirch, einschließlich den Anteil des
Staates an den Kosten des Grunderwerbs
"60,000 Fr.", beigeschrieben.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée
et observée par tous ceux que la chose con-
cerne.
Château de Berg, le 29 mars 1912.
MARIE-ANNE.
Le Directeur général
des travaux publics,
Ch. DE WAHA.
Arrêté du 26 mars 1912, concernant différentes
modifications aux Statute de la caisse régionale
d'Esch-sur-Alz.
LE MINISTRE D'ETAT,
PRÉSIDENT DU GOUVERNEMENT;
Vu les art. 12 et 25 de la loi du 31 juillet 1901
sur l'assurance-maladie;
Vu la délibération de l'assemblée générale
des membres de la caisse régionale d'Esch-s.-
Alz. en date du 3 mars 1912;
Considérant que la majoration des cotisations
pour les ouvriers de constructions métalliques
(Montage-Arbeiter) est justifiée par un coéffi-
cient de risques dépassant considérablement
les risques des professions ordinaires des assurés
contre les maladies; que le taux proposé n'est
pas exagéré;
Considérant que l'assemblée a voté la réduc-
tion des cotisations de 4,5 % à 3 % pour tous
les autres assurés; que l'exercice 1911 accuse
une recette d'environ 295,000 fr. en cotisations
et une dépense nette approximative de 245,000
fr.; que si l'on avait appliqué à cet exercice la
réduction proposée des cotisations de 4,5 %
à 3 %, la recette du chèf des cotisations serait
descendue à environ 196,700 fr. ; que même en
ajoutant à ce chiffre de 196,700 fr. le produit
du droit d'entrée et les intérêts du fonds de
réserve d'un import total d'environ 30,000 fr.
et certaines petites recettes accessoires, la Caisse
Befehle:: und verordnen, daß dieses Gesetz
ms „Memorial" eingerückt werde, um von allen,
die es betrifft, vollzogen und befolgt zu werden.
Schloß Berg, den 29. März 1912.
Maria-Anna.
Der General-Direktor
der öffentlichen 'Arbeiten,
K. de Waha.
Beschluß vom 26. März 1912, betreffend verschie-
dene Abänderungen des Statuts der Bezirks-
krankenkasse Esch a. d. Alz.
Der Staatsminister,
Präsident der
Regierung;
Nach Einsicht der Art. 12 und 25 des Ge-
setzes vom 31. Juli 1901 über die Kranken-
versicherung;
Nach Einsicht der Beratung der Generalver-
sammlung der Mitglieder der Bezirkskrankenkasse
Esch a. d. Alz., vom 3. März 1912;
In Erwägung, daß die Erhöhung der Beiträge
für die Montage-Arbeiter berechtigt ist durch
größere Krankheitsgefahr als bei den meisten
versicherungspflichtigen Gewerben; daß der be-
antragte Prozentsatz nicht zu hoch ist;
In Erwägung, daß die Generalversammlung
die Herabsetzung der Beiträge von 4,5 % auf 3 %
für alle anderen Versicherten beschlossen hat;
daß das Geschäftsjahr 1911 eine Einnahme von
ca. 295,000 Fr. an Beiträgen und eine reine
Ausgabe von ungefähr 245,000 Fr. aufweist; daß,
bei (…)ev. Anwendung der beantragten Herabsetzung
auf das Geschäftsjahr 1911 die Einnahme an
Beiträgen auf ca. 196,700 Fr. herabgegangen
wäre; daß, selbst unter Hinzuziehnng des Ertrags
an Eintrittsgeldern und Zinsen des Reservefonds,
von insgesamt circa 30,000 Fr., sowie etwaiger
Nebeneinnahmen, die Kasse nicht vermocht hätte
n'aurait pu couvrir ses dépenses ordinaires à
l'aide de ses ressources ordinaires; que d'ailleurs
en 1907 déjà, le taux de 3 % fut reconnu in-
suffisant et porté à 4,5 % par arrêté du 20 fé-
vrier 1907;
Considérant qu'en règle générale les dépenses
occasionnées par l'assurance-maladie ont une
tendance plus accusée à la majoration propor-
tionnelle que les recel les ordinaires; qu'il y a
lieu de prendre en considération cet élément de
l'ait dans la fixation des cotisations; qu'il est
de l'intérêt des caisses et des assurés que les
cotisations présentent
une certaine stabilité
afin de prévenir dans la mesure du possible
les fluctuations par trop importantes dans les
charges imposées du chef de l'assurance-ma-
ladie aux patrons et aux assurés;
Considérant qu'en dehors de la réduction des
cotisations l'assemblée propose en même temps
une extension des prestations statutaires; que
par l'effet combiné de ces deux modifications la
situation financière de la Caisse, aujourd'hui
florissante, pourrait être compromise dans une
certaine mesure et donnerait lieu, après l'ab-
sorption du fonds de réserve, à un relèvement
prochain et considérable des cotisations;
Que, pour ces motifs, il est indiqué, pour le
moment, de ne réduire la cotisation totale des
membres autres que les ouvriers de construc-
tions métalliques qu'à 3,5 % du salaire, et
de fixer l'extension
des
prestations statuaires
comme il sera l'ait
ci-après;
Considérant que les propositions relatives à
la fixation de la valeur des fournitures en na-
ture accessoires au salaire peuvent être ap-
prouvées
Arrête