GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Table des dispositions (19)
Texte législatif (19 Articles)
Memorial
des
DU
GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Samstag, 28. August 1858. N°. 20.
SAMEDI, 28 août 1858.
König Großherzogl Beschluß vom 6. August
1858.
die Uebereinkunft mit Preußen in
Bezug auf den Verkehr mit Branntwein
betreffend.
Wir
Wilhelm
III,
von Gottes Gnaden,
König der Niederlande, Prinz von Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg, u., u., u.
Haben ;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 22. Dezem-
zember 1854,
und des Art. 2 des Gesetzes vom
23. Januar 1854 ;
Auf den Bericht Unsers Staatsministers, Prä-
sidenten der Regierung, u. Unsers General-Di-
rektors der Justiz und der Finanzen ;
Nach Einsicht der diesem Berichte beigefügten
gemeinschaftlichen Deliberation der Regierung;
Beschlossen und beschließen
Nachdem die zwischen dem Großherzogthum
Luxemburg und Preußen in Bezug auf den
Verkehr mit Branntwein abgeschlossene Ueberein-
kunft ratifizirt und die Ratifikations- Urkunden
ausgewechselt worden sind, ist der dispositive Theil
derselben in das Memorial hinter diesem Beschlüsse
einzurücken, um nach Form und Inhalt vollzogen
und befolgt zu werden.
Arrêté royal grand-ducal
du 6 août 1858, con-
cernant la convention avec la Prusse au sujet
du commerce d'eau-de-vie.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu, Roi
des Paya-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-Duc
de Luxembourg , etc., etc, etc. ;
Vu la loi du 22 décembre 1854 et l'art. 2 de la
loi du 23 janvier 1854;
Sur le rapport de Noire Ministre d'État, Pré-
sident du Gouvernement, et de Notre Directeur-
général de la justice et des finances ;
Et vu la délibération y jointe prise par le Gou-
vernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Art. 1 e r.
La convention conclue entre le Grand-Duché de
Luxembourg et la Prusse, au sujet du commerce
d'eau-de-vie, étant ratifiée, et les actes de ratifica-
tion étant échangés, le dispositif en sera inséré au
Mémorial à la suite du présent arrêté, pour être
exécuté et observé selon sa forme et teneur.
Großherzogthums Luxemburg.
Vom 1. October d. J. an soll die Gewerbschule
des Athenäums fünf Classen begreifen, und die
mittlere und Gewerbschule zu Echternach soll in
drei Classen Curse der alten Sprache umfassen.
A partir du 1er octobre prochain, l'école indus-
trielle de l'Athénée comprendra cinq classes ; et
l'école moyenne et industrielle d'Echternach com-
prendra des cours de langues anciennes en trois
classes.
Art.
2.
Dans les deux classes inférieures de l'école indus-
trielle tous les cours sont simultanément obligatoires.
Pour les trois classes supérieures
de l'école
industrielle, et pour la section des sciences des cours
supérieurs, Notre directeur-général ayant ce service
dans ses attributions, déterminera les cours qui se-
ront obligatoires pour tous les élèves de chacune
de ces classes.
Der Gefangenwärter im Civil- und Militär-
Gefangenhause zu Diekirch soll künftig den Titel
Hausmeister führen.
Le geôlier de la maison de détention civile et mi-
litaire à Diekirch portera à l'avenir le litre de con-
cierge.
Art, 2.
Le traitement du concierge de cette maison est
de 1000 francs a 1400 francs par an, à régler par
le Gouvernement.
Die in die Staatscasse zurückzuzahlenden Reli-
quate von Summen, welche unterm Vorbehalt
der Rechnungsablage dritten Personen zum Zwecke
der Zahlung von Staatsausgaben zur Verfügung
gestellt worden find, können in Zukunft bei allen
Einnehmern der directen Steuern und der Accisen
eingezahlt weiden, welche darüber Quittung zu
ertheilen und sie unter dem Art. 39 des Budgets
der permanenten Einnahmen zu verrechnen haben.
Les reliquats à rembourser au trésor, de sommes
qui, sous la réserve de reddition de compte, sont
mises à la disposition de tiers pour le paiement de
dépenses de l'Etat, pourront à l'avenir être versés
chez tous les receveurs de l'administration des con-
tributions directes et des accises, qui en délivrent
quittance et les renseignent dans la comptabilité
sous l'art. 39 du budget des recettes permanentes.
Unser Beschluß vom 22. Dezember 1854, die
Uebergangs Abgabe betreffend, soll in Kraft blei-
ben, soweit er nicht durch den genannten Vertrag
abegeändert ist.
Notre arrêté du 22 décembre 1854 sur le dro(...)
dit
Uebergangsabgabe
reste en vigueur en (...)
qu'il n'y est pas dérogé par ladite convention.
In den beiden untern Cursen der Gewerbschule
sollen alle Curse zu gleicher Zeit obligatorisch sein.
Was die drei oberen Classen der Gewerbschule,
sowie die Abtheilung der mathematischen und Na-
turwissenschaften in den Obercursen betrifft, so
soll unser General-Director, zu dessen Wirkungs-
kreis dieser Dienstzweig gehört, die Curse bestim-
men, welche obligatorisch für alle Schüler einer
jeden dieser Classen sein werden.
Das Gehalt des Hausmeisters dieser Anstalt
ist auf 1000 Fr. bis 1400 Fr. jährlich festgesetzt
und ist von der Regierung näher zu bestimmen.
Dieser Beschluß soll in das Memorial einge-
rückt werden.
Der vorgenannte General-Director,
W. Augustin.
Arrêté concernant le versement au trésor des re-
liquats de comptes de comptables extraordi-
naires.
Luxembourg, le 21 août 1858.
LE DlRECTEUR-GÉNÉRAL DE LA JUSTICE ET DES
FINANCES ;
Vu l'arrêté du Conseil du Gouvernement du 9
août 1844 (Mém. p. 434) ;
Arrête
Le présent arrêté sera inséré au Mémorial.
Le Directeur-général
susdit,
G. AUGUSTIN.
Luxemburg. — Druck von V. B ü c k .
Unser Staatsminister,
Präsident der Regie-
rung, und Unser General-Direktor der Justiz u.
der Finanzen sind, jeder so weit es ihn betrifft,
mit der Vollziehung
dieses Beschlusses beauf-
tragt.
Wiesbaden, den 6. August 1858.
Wilhelm,
Durch den Konig-Großherzog
Der Staatsmin., Prä-
sident der Regierung,
S i m o n s ,
Der Gen.-Direct. der Ju-
stiz u. der Finanzen,
W. Augustin.
Der Sekretär sür die
Angel, des Großherz.,
G.
d'Olimart.
Notre Ministre d'État, Président du Gouverne-
ment, et Notre Directeur-général de la justice et
des finances sont chargés, chacun en ce qui con-
cerne, de l'exécution du présent.
Wiesbaden, le 6 août 1858.
GUILLAUME.
Par le Roi-Grand-Duc
Le Ministre d'État,
Prés, du Gouvernement,
SIMONS.
Le direct.-gen. de la jus-
tice et des finances,
G. AUGUSTIN.
Le Secrétaire pour
les affaires du Grand-
Duché ,
G. D'OLIMART.
Dispositiver Theil
der mit Preußen in Bezug auf den Verkehr mit Branntwein abgeschlossenen
Uebereinkunft.
1° Zwischen der Königlich Großherzoglich, Luxemburgischen Regierung und der Königlich
Preußischen Regierung wird die im Separat-Artikel 13 zum Vertrage vom 8. Februar 1842 ver-
abredete Gemeinschaft bezüglich der Uebergangs-Abgabe für Branntwein, soweit nicht die Ueber-
gangs-Abgabe in Preußen von dem aus Luxemburg übergegangenen und in Luxemburg von dem
ans Preußen oder aus den mit Preußen wegen der Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehenden
Zollvereins-Staaten übergeführten Branntwein erhoben worden ist, ferner fortbestehen und dem-
gemäß auch für die vergangenen Jahre die Abrechnung erfolgen, soweit dies noch nicht geschehen ist
Bei der Vertheilung der Uebergangs- Abgabe wird nach Maaßgabe der unter den Zollvereins-
Staaten über die Aufnahme der Bevölkerung bestehenden Verabredungen die Preußische Garnisn
in Luxemburg, mit Einschluß der Angehörigen der Militärpersonen, der Preußischen Bevölkernung
beigezählt.
2° Nach Maaßgabe der Verabredungen in dem Art. 8 des Vertrages vom 8. Februar 1842
bewendet es auch, obgleich der Branntwein gegenwärtig in Preußen höher besteuert ist als in
Luxemburg, dabei daß beim Uebergange von Branntwein aus Preußen und den wegen der Brannt-
weinsteuer mit Preußen in Gemeinschaft stehenden Vereins-Staaten nach Luxemburg oder aus
Luxemburg nach Preußen u. s. w.,
a) Denjenigen, welche Branntwein überführen eine Rückvergütung an Branntwein-Steuer nicht
gemährt wird, und daß
b) Gegenseitig die Erhebung von Uebergangs-Abgaben unterbleibt, sofern die Betheiligten über
den zu versendenden Branntwein im Lande der Versendung einen Uebergangsschein entneb-
men und die daraus erwachsenden Verpflichtungen erfüllen.
Branntwein, welcher ohne Uebergangsschein von Preußen und von den mit Preußen wegen de
Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehenden Vereinsstaaten nach Luxemburg oder umgekehrt, oder
nach Luxemburg aus Vereinsstaaten, welche zwar mit Preußen wegen des Branntweins in freien
Verkehr, nicht aber wegen der Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehen, sei es mit oder ohn
Uebergangsschein oder eben so aus Luxemburg nach solchen Vereinsstaaten übergeführt wird, un-
terliegt der Uebergangs-Abgabe und den für den Verkehr mit übergangsabgabepflichtigen Gegen-
ständen bestehenden Vorschriften, vorbehaltlich der Abgabenfreiheit für ausländische Erzeugnisse
deren der Vertrag über die Fortdauer und Erweiterung des Zollvereins vom 4. April 1853 im
Art. 11 unter Nr. 1 gedenkt.
Für den Fall, daß der unter den vorgedachten Maaßgaben Statt findende freie Verkehr (...)
Branntwein erhebliche Einfuhren des geringer besteuerten Luxemburgischen Branntweins nach
Preußen dauernd und auf eine den Betrieb Preußischer Brennereien gefährdende Weise zur Fol(...)
haben möchte, behält die Königlich Preußische Regierung sich vor, von dem übergehenden Luxem-
burgischen Branntwein für gemeinschastliche Rechnung von Preußen und den mit Preußen wegen
der Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehenden Vereinsstaaten an Ausgleichungs-Abgabe, den
dritten Theil der in Preußeu bestehenden Maischsteuer zu erheben. Dem Ermessen der Königlich
Preußischen Regierung soll an heimgestellt bleiben, ob und wann diese Anordnung zu treffen, so
wie auch welcher Betrag an Maischsteuer als auf einen Quart Branntwein zu 50 % Alkohol
ruhend anzunehmen sei.
3" Für den Branntwein, welcher von Preußen und den mit Preußeu wegen der Branntwein-
steuer in Gemeinschaft stehenden Vereinsstaaten ans dem freien Verkehr auf Uebergangsscheine
(Nr. 2 b) nach Luxemburg übergeführt wird, soll die jeweilen in Preußen bestehende Steuerver-
gütung für ausgehenden Branntwein, welche nach der Verabredung zu 2 a den Versendern nicht
zu Theil wird, von Seiten der Königlich Preußischen Regierung auf gemeinschaftliche Rechnung
von Preußen und den mit Preußen wegen der Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehenden Ver-
einsstaaten, an die Königlich Großherzoglich Luxemburgische Regierung gezahlt werden. Von der
Branntwein. Menge, für welche diese Zahlung der Luxemburgischen Regierung zu gewähren sein
mürde, sind jedoch diejenigen Mengen an Branntwein abzusehen, welche von Luxemburg mit
Uebergangsscheinen nach Preußen oder nach anderen Zollvereins-Staaten, oder welche nach dem
Anstande im Gegensatze des Zollvereins ausgeführt werden. Auch soll nach dem Verhältnisse des
Verbrauchs der Preußischen Garnison in Luxemburg eine entsprechende Branntwein -Menge in
Abzug kommen.
Welcher Bettag an Ausfuhr-Vergütung, in Ausatz zu bringen ist, richtet sich nach dem Ver-
gütungssaße der zur Zeit der Erledigung der Uebergangsscheine gültig ist.
Zur Ausführung dieser Bestimmungen soll folgendes Verfahren eintreten
a) Die Ausfertigung der Uebergangsscheine erfolgt im Lande der Versendung und die Erle-
digung im Lande der Bestimmung von denjenigen Behörden, welche zur Ausfertigung und Er-
ledigung von Uebergangsscheinen ermächtigt find oder künftig ermächtigt werden.
I m Großherzogthum Luxemburg werden die ebengedachten Abfertigungen denjenigen beigezählt,
welche zu dem Geschäftsbereiche der Zolldirektion so wie des Haupt -Zoll-Amts gehören, so daß
solche unter deren Aufsicht und Leitung stehen.
Mit den erforderlichen Wage-Anstalten und Instrumenten wird jede der betheiligten Regie-
rungen die Behörden ihres Landes versehen.
b) Wird Branntwein von Preußen oder den mit Preußen wegen der Branntwein-Steuer in
Gemeinschaft stehenden Zollvereins-Staaten nach Luxemburg versendet, oder umgekehrt, so kann
der Uebergangsschein ohne Feststellung der Menge und Stärke des Branntweins auf Grund der
Anmeldung ertheilt werden; jedoch erfolgt die Anlegung des Siegel- Verschlusses. Am Bestim-
mungsorte wird die Menge und Alkohol-Stärke des Branntweins in der Art festgestellt, wie dies
Behufs Erlangung der Ausfuhr Vergütung nach den jeweilen in Preußen bestehenden Vorschriftin
geschehen muß.
Bei der Ausfertigung und Erledigung von Uebergangsscheinen über Branntwein, welcher aus
Preußen oder andern wegen der Branntwein-Steuer mit Preußen in Gemeinschaft stehenden Ver-
einsstaaten durch Luxemburg, oder aus Luxemburg durch Preußen u.s.w. geführt werden soll,
behält es bei den bestehenden allgemeinen Vorschriften sein Bewenden.
c) Branntwein, welcher von Luxemburg nach dem Anstande im Gegensatze von Zollvereins-
Staaten ausgeführt wird, darf, wenn er in Fässern zur Versendung gelangt, nur über Neben-
Zoll-Aemter l und II Klasse ausgehen, und es wird daselbst dessen Menge und Alkohol. Stärke
nach Tralles auf die zu b bezeichnete Weise festgestellt, auch der Ausgang überwacht oder sofern das
Amt nicht unmittelbar an der Greuze liegt, in dem zu ertheilenden Legitimationsscheine die Frist
für den Ausgang vorgeschrieben.
Branntwein in Flaschen, Kruken und ähnlichen Gefäßen ist entweder dem Ausgangs -Amte
oder einer Legitimations'chein-Ansfertigungs - Stelle mündlich anzumelden und vorzuführen. Die
Menge wird durch Besichtigung geprüft, die Stärke aber zu 50 % Alkohol nach Tralles angenom-
men. Die betreffende Abfertigungsstelle überwacht entweder den Ausgang oder ertheilt einen
Legitimationsschein mit Feststellung der Transportfrist.
d) Der Alkoholgehalt von Liqueuren wird stets zu 50 Prozent nach Tralles angenommen.
e) Von Seiten der betreffenden Abfertigungs-Stellen in Luxemburg werden über den Eingang
von Branntwein auf Uebergangsscheine und über die Branntwein-Ausfuhr auf Uebergangsscheine
und ohne solche — soweit im leßtern Fall diese Ausfuhr nicht nach Preußen erfolgt - nach
näherer Anweisung der Zolldirektion Notizregister geführt, welche die Menge und Stärke des
ein- und ausgeführten Branntweins ersehen lassen.
Ueber Branntwein-Mengen, welche von Luxemburg nach Preußen ohne Uebergangsschein ge-
langen und von einer Preußischen Uebergangs-Abfertigungsstelle an der Zwischengrenze einen
Uebergangsschein zur Durchfuhr erhalten, sollen in Preußen ebenfalls Notizregister geführt
werden.
f) Diese von den Luxemburgischen Abfertigungs-Stellen geführten Notizregister find der Zoll-
direktion mit den erforderlichen Belägen durch das Haupt-Zoll-Amt zu Luxemburg einzureichen,
und es wird auf Grund derselben und der Mittheilungen des Provinzial-Steuer- Direktors zu
Köln über die zu e gedachten Notirungen bei Preußischen Uebergangs-Abfertigungs-Stellen au der
Zwischengrenze und mit Beachtung des Umstandes, daß Branntwein, welcher ohne Uebergangs-
schein von Preußen nach Luxemburg gelaugt, von einer Luxemburgischen Uebergangs-Abfertigungs-
stelle an der Zwischengrenze aber auf Uebergangsschein zur Durchfuhr abgefertigt sein möchte, als
in Luxemburg eingegangen nicht in Ansatz kommt, und daß fremde Branntweine, welche auf
Grund der zu 2 b gedachten vertragsmäßigen Abrede gegenseitig abgabenfrei zugelassen werden
müssen, ganz außer Bettacht bleiben, nach dem Ablaufe jedes Jahres von der Zolldirektion eine
Nachweisung aufgestellt, aus welcher die Menge des auf Uebergangsscheine von Preußen (ein-
schließlich der mit demselben wegen der Branntweinsteuer in Gemeinschaft stehenden Vereins-
Staaten) nach Luxemburg übergegangenen Branntweins zu übersehen ist, und von dieser Brannt-
wein-Menge sich abgesetzt findet der von Luxemburg
aa) auf Uebergangsschein nach Preußen oder nach anderen Zollvereins-Staaten geführte, so wie
bb) der nach dem Anstande, im Gegensatze des Zollvereins ausgeführte Branntwein, endlich
aber
cc) für den Verbrauch der Preußischen Garnison in Luxemburg eine Branntwein-Menge, welche
sich berechnet, wenn für jeden Kopf der Garnison (mit Ausschluß der Angehörigen der
Militärpersonen) ein Verbrauch von zwölf Quart Branntwein zu 59 Prozent nach
Tralles für das Jahr angenommen wird.
Die in Betracht kommenden verschiedenen Branntwein-Mengen sind auf Preußische Quarte zu 50
Prozent nach Tralles zu reduziren.
Schließlich aber wird berechnet, wieviel an Steuer-Vergütung für den übergegangenen Brannt-
wein, nach Abzug der zu aa - cc bezeichneten Mengen zu entrichten sein würde.
Diese Nachweisung wird dem Königlich Preußischen Finanz-Ministerium vorgelegt, um auf
Grund derselben die der Königlich Großherzoglich Luxemburgischen Regierung zukommende Sum-
men zur Zahlung anzuweisen.
4° Die bisher noch unerledigten Fälle, in denen von Branntwein, welche aus anderen Vereins-
Staaten nach Luxemburg gelangte, einerseits die für gemeinschaftliche Rechnung bestehende, an-
dererseits die für besondere Rechnung Luxemburgs angeordnete Uebergangs -Abgabe gefordert worden
ist, sollen ihre Erledigung dadurch erhalten, daß die zuletzt gedachte Abgabe erlassen oder zu-
rückgezahlt wird, die für gemeinschaftliche Rechnung bestehende Abgabe aber erhoben wird oder
bleibt.
5° So weit die von der Zolldirektion aufzustellende Nachweisung (Nr. 3 s) ergeben möchte,
daß ohne Berücksichtigung der unter litt. f aa — cc erwähnten Abzüge mehr Branntwein von
Luxemburg nach Preußen als von Preußen nach Luxemburg auf Uebergangsscheine übergeführt
worden ist, wird für jedes mehr übergeführte Quart zu 50 Prozent Alkohol nach Tralles Luxem-
burgischer Seits an Preußen ein dem Verhältniß der Luxemburgischen zu der Preußischen Brannt-
wein-Steuer entsprechender Betrag, für jetzt von 2/3 der jeweiligen Preußischen Steuervergütung
für ausgehenden Branntwein gezahlt.
6° Diese Vereinbarung soll zwar für die Dauer des Vertrages vom 26 — 31 Dezember 1853
verbindlich sein, jedoch außer Anwendung treten, sobald die Branntweinsteuer in Luxemburg ge-
setzlich nicht mehr niedriger ist als in Preußen. I n diesem Falle tritt der völlig freie Verkehr
mit Branntwein nach Maaßgabe der vertragsmäßigen Abreden ein, sobald die Branntweinsteuer
in Preußen und Luxemburg gesetzlich gleich hoch gestellt ist.
Sollte die Gewährung einer Vergütung für ausgehenden Branntwein in Preußen vollständig
oder zeitweise eingestellt werden, so tritt diese Vereinbarung dadurch im erstgedachten Falle gänzlich,
in dem zweiten Falle für die Dauer der Suspension der Ausfuhr-Vergütung außer Kraft. Es
wird jedoch vorbehalten, in diesen Fällen weitere Vereinbarung zu treffen.
7° Preußischer Seits wird die Zustimmung der betheiligten Vereins-Staaten zu dieser Verein-
barung in Antrag gebracht werden, und erst nach Ertheilung dieser Zustimmung wird die gedachte
Vereinbarung Verbindlichkeit erlangen. Sobald Preußischer Seits über diese Zustimmung der
Königlich Großherzoglich Luxemburgischen Regierung Mittheilung gemacht und die Ratifikation
der Vereinbarung erfolgt sein wird, soll die Erhebung der für besondere Rechnung Luxemburgs
eingeführten Uebergangs-Abgabe von solchem Branntwein, welcher aus Vereins-Staaten übergeht,
die mit Preußen wegen der Branntwein-Steuer nicht in Gemeinschaft stehen, eingestellt werden,
wogegen die übrigen Verabredungen der gegenwärtigen Vereinbarung erst nach Ablauf von zehn
Wochen in Vollzug gesetzt werden sollen.
Für gleichlautenden Auszug,
Der General-Director der Justiz und der Finanzen,
W.
A u g u s t i n .
Bekanntmachung.
Luxemburg, den 24. August 1858.
Nach Art. 7 der vorstehenden Uebereinkunft
wird im diesseitigen Staate von solchem Brannt-
wein, welcher aus Vereinsstaaten eingeht, die mit
Preußen wegen der Branntweinsteuer nicht in
Gemeinschaft, noch sonst in freiem Verkehre stehen,
und welcher daher der im Art. 1 erwähnten ge-
meinschaftlichen Uebergangsabgabe unterliegt, die
für diesseitige alleinige Rechnung zur Erhebung
kommende Uebergangsabgabe schon jetzt nicht mehr
erhoben.
Dagegen sollen, demselben Art. 7 zufolge, die
übrigen Verabredungen erst nach Ablauf von zehn
Wochen, vom Tage der Ratification an gerechnet,
in Vollzug gesetzt werden. Zur genauer Bestim-
mung dieses Termins ist derselbe, im Einver-
ständnisse mit dem Königlich Preußischen Finanz.
Ministerium, auf den ersten October d . I .
festgesetzt worden.
Bis dahin wird mithin von jedem, aus
Preußen oder mit Preußen wegen des Brannt-
weins in Steuergemeinschaft oder in freiem Ver-
kehr stehenden Vereinsstaaten eingehenden Brannt-
weine, die Uebergangsabgabe in Gemäßheit des
Königlich Großherzogl. Beschlusses vom 22ten
Dezember 1854 (Mem. S. 151) und der auf
Grund desselben erlassenen Anordnungen, diesseits
noch erhoben werden.
Zum Verständnisse der vorbezogenen Ueberein-
kunft wird in Bezug auf das Verhältniß der
übrigen Zollvereinsstaaten zu Preußen Nachstehen-
des bemerkt
I.
In
Branntweinsteuergemeinschaft
mit Preußen stehen folgende Zollvereinsstaaten
beziehungsweise Theile derselben
a) Die Großherzoglich Mecklenburg. Schwerin'
scheu Ortschaften
Rossow, Netzeband und
Schöneberg;
Avis.
Luxembourg, le 24 août 1858.
Conformément à l'art. 7 de ta convention qui
précède, le Gouvernement grand-ducal a déjà cessé
de percevoir pour son compte exclusif l'Uebergangs-
abgabe sur Peau-de-vie qui, provenant d'États du
Zollverein lesquels ne sont avec la Prusse, par rap-
port à l'eau-de-vie, ni en communauté d'impôts,
ni en libres relations de commerce, est déjà assu-
jétie à l'Uebergangsabgabe pour compte commun,
d'après l'art. 1er de la convention.
Par contre, les autres stipulations ne doivens,
aux termes de Part. 7, être mises à exécution que
dix semaines après la ratification. Ce terme a été,
par une détermination plus exacte, fixé au premier
octobre prochain, de commun accord avec le mi-
nistère des finances de Prusse.
Jusque-là toute eau-de-vie introduite de la Prusse
ou d'États de l'Union qui sont avec la Prusse, par
rapport à Peau-de-vie, en communauté d'impôts
ou en libres relations de commerce, reste assujétie
à l'Uebergangsabgabe perçue pour compte exclusif
du Grand-Duché en conformité de l'arrêté royal
grand-ducal du 22 décembre 1854 (Mém. p. 151)
et des dispositions prises en exécution dudit arrêté.
Pour l'intelligence de la convention dont il s'agit,
je fais suivre les indications ci-après sur les rap-
lesquels la Prusse se trouve avec les autres États de
ports dans l'Union.
l . En communauté d'impôts avec la Prusse pour
Peau-de-vie sont les étais un parties d'états sui-
vants
a) Les localités de Rossow, Netzeband et Schœn-
berg,
dépendant du Grand-Duché de Meck-
lemburg-Schwerin ;
b) das Fürstenthum Lippe nebst den Fürstlich
Lippe'schen Ortschaften Lipperode, Cappel
und Grünen Hagen;
c) das Landgräflich Hessen'Homburg'sche Ober-
amt Meisen heim;
d) die Fürstenthümer Waldeck und Pyrmont ;
e) die Königlich Hannoversche Grafschaft Hohen-
stein und das Amt Elbingerode;
f) das Herzogthum Braunschweig'sche Fürsten-
thum Blankenburg, das Hauptsteueramt Wal-
kenried und das Amt Calvörde ;
g) das Herzogthum Anhalt-Bernburg ;
h) das Herzogthum Anhalt-Dessau- Käthen;
i) die Großherzoglich Sächsischen Aemter All-
stedt und Oldisleben, sowie
k) das Herzoglich Sachsen -Coburg Gotha'sche
Amt Volkenrode ;
l) die Fürstlich Schwarzburg-Sondershausen'sche
Unterherrschaft;
m) die Fürstlich Schwarzburg-Rudolstadtsche
Unterherrschaft;
n) das Fürstenthum Birkenfeld;
o) die Grafschaft Schaumburg;
p) das Königreich Sachsen, und
q) der Thüringische Zoll- und Handelsverein,
welcher aus folgenden Staaten resp, Staats-
theilen besteht
1. den Preußischen Kreisen Erfurt, Schleu-
singen, Ziegenrück und den Dörfern Kischliß und
Mollschütz;
2. dem Kurfürstlich Hessischen Kreise Schmal-
kalden;
3. dem Großherzogthum Sachsen ausschließlich
der bereits ad i genannten Aemter;
b) La principauté de Lippe avec les localités de
Lipperode, Cappel et Grünenhagen ;
c) Le grand-bailliage de Meisenheim, dépendant
du landgraviat de Hesse-Hombourg,
d) Les principautés de Waldeck et de Pyrmont ;
c) Le comté hannovrien de Hohenstein et le bail-
liage d'Elbingerode ;
f)
La principauté brunswickoise de Blanken-
burg,
l'agence principale de contribution de
Walkenried et le bailliage de Calvörde ;
g) Le duché d'Anhalt-Bernbourg ;
h) Le duché d'Anhalt-Dessau-Cöthen ;
i) Les bailliages d'Alstedt et d'Oldisleben, dépen-
dant du Grand-Duché de Saxe;
k) Le bailliage de Volkenrode, dépendant du
duché de Saxe-Coburg-Gotha ;
l) La sous-seigneurie
de la principauté de
Schwarzbourg-Sondershausen ;
m)
La sous-seigneurie
de la principauté de
Schwarzbourg-Rudolstadt ;
n) La principauté de Birkenfeld ;
o) Le comté de Schaumbourg ;
p) Le royaume de Saxe;
q) L'union de douane et de commerce de la Thu-
ringe, se composant des états ou partie d'états
suivants
1. Les cercles prussiens d'Erfurt et de Schleu-
singen , Ziegenrück et les villages de Kischlitz et
Mollschütz ;
2. Le cercle de Schmalkalde, de l'électoral de
Hesse;
8. Le grand-duché de Saxe, à l'exclusion des
bailliages désignés ci-dessus sous la lettre i .
4. dem Herzogthum Sachsen- Meiningen-Hild-
burghausen;
5. Herzogthum Sachsen-Altenburg ;
6. Herzogthum Sachsen-Coburg ;
7. Herzogthum Sachsen- Gotha mit Ausschluß
des zu k benannten Amtes Volkenrode;
8. Fürstlich Schwarzburg-Sondershausen'scher
Oberherrschast ;
9. Fürstlich Schwarzburg-Rudolstadtscher Ober-
Herrschaft;
10. den Fürstenthümern Reuß (älterer und
jüngerer Linie), und
11. der Bayerschen Ortschaft Kaulsdorf.
II. I n keiner Steuergemeinschaft, doch im
freien Verkehr das Herzogthum Braunschweig
loch mit Ausschluß der zu I f benannten Theile.
III. I n keiner Steuerverbindung und
auch nicht in freiem Verkehr
2) das Königreich Bayern (ausgenommen die
Ortschaft Kaulsdorf, I q 11) ;
b) das Königreich Hannover mit Ausschluß der
zu I e benannten Gebiete;
c) das Königreich Württemberg;
d) das Großherzogthum Baden ;
e) das Kurfü(...)tenthum Hessen (ausgenommen
die Gebiete I q 2) ;
t) das Großherzogthum Hessen;
g) das Herzogthum Nassau;
h) das Herzogthum Oldenburg;
i) das Fürstenthum Schaumburg-Lippe ;
k) die freie Stadt Frankfurt a/M.
Der General-Director der Justiz und
der Finanzen,
W. Augustin.
4. Le duché de Ssxe-Meiningen-Hildbourghausen ;
5. Le duché de Saxe-Altenbourg ;
6. Le duché de Saxe-Cobourg ;
7. Le duché de Saxe-Gotha a l'exclusion du bail-
liage de Volkenrode mentionné sous la lettre k.
8. La seigneurie supérieure de la principauté de
Schwarzbourg-Sondershausen ;
9. La seigneurie supérieure de la principauté de
Schwarzbourg-Rudolstadl ;
10. Les principautés de Reuss (branche ainée et
cadette) ;
11. La localité bavaroise de kaulsdorf.
II. En libres relations de commerce avec la Prusse
pour l'eau-de-vie, niais non en communauté d'im-
pôts se trouve le duché de Brunswick, à l'exception
des portions de territoire mentionnées ci-avant sous
le chiffre I . f.
III. Ne sont pas en communauté d'impôts ni en
libres relations de commerce avec la Prusse par
rapport à l'eau-de-vie
a) Le royaume de Bavière, sauf la localité de
Kaulsdorf ( l q 11) ;
b) Le royaume de Hannovre, à l'exception des
territoires désignés ci-avant ( l e) ;
c) Le royaume de Wurtemberg;
d) Le grand-duché de Bade;
e) L'électoral de Hesse, excepté les territoires
mentionnés plus haut (I q 2) ;
f) Le grand-duché de Hesse;
g) Le duché de Nassau ;
h) Le duché d'Oldenbourg ;
i) La principauté de Schaumbourg-Lippe ;
k) La ville libre de Francfort s/M.
Le Directeur-général de la justice
et des finances,
G. AUGUSTIN.
Beilage zur Nr. 20.
König Großherzoglicher Beschluß vom 25. Au-
gust 1858, durch welchen die Art. 1 und
5 des allgemeinen Reglements zur Voll-
ziehung des Gesetzes über den höheren und
mittleren Unterricht abgeändert werden.
Wir
Wilhelm
III,
von
Gottes
Gnaden,
König der Niederlande, Prinz von Oranien-
Nassau, Großherzog von Luxemburg, u., u., u.
Haben ;
Nach Einsicht der Art. 1 und 5 des Reglements
vom 2 4. Januar 1850 zur Vollziehung des Ge-
setzes über den höheren und mittleren Unterricht;
Auf den Bericht Unsers Staatsministers, Prä-
sidenten der Regierung, und nach Einsicht der
diesem Berichte beigefügten gemeinschaftlichen De-
liberation der Regierung
Beschlossen und beschließen
Arrêté royal grand-ducal du 25 août 1858, por-
tant modification des art. 1 et 5 du règlement
général pour l'exécution de la loi sur ren-
seignement supérieur et moyen.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-
Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu les art. 1 et 5 du règlement du 24 janvier
1850,
pour l'exécution de la loi sur l'enseignement
supérieur et moyen;
Sur le rapport de Notre Ministre d'État, président
du
Gouvernement et vu la délibération y annexée
prise par le Gouvernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Unser Staatsminister, Präsident der Regierung
lst mit der Vollziehung dieses Beschlusses beauf-
tragt.
Haag, den 25. August 1858.
Für den König-Großherzog
Art.
3.
Notre Ministre d'État, président du Gouverne-
ment, est chargé de l'exécution du présent arrêté.
La Haye, le 25 août 1858.
Pour le Roi Grand-Duc
Dessen Statthalter im Großherzogthum,
Heinrich,
Prinz der Niederlande.
Der Staatsmin., Präsid.
der Regierung,
S i m o n s .
Durch den Prinzen,
Der Sekretär,
G. d'Olimart.
Son Lieutenant-Représentant dans le
Grand-Duché,
HENRI,
PRINCE DES PAYS-BAS.
Le Ministre d'État, présid.
du Gouvernement,
SIMONS.
Par le Prince
Le Secrétaire,
G. D'OLIMART.
König-Großherzogl. Beschluß vom 23. August
1858,
betreffend die Benennung und das
Gehalt des Gefangenwärters zu Diekirch.
Wir W i l h e l m III, von Gottes Gnaden, Kö-
nig der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau,
Großherzog von Luxemburg, u., u., u.
Haben;
Nach Einsicht Unsers Beschlusses vom 14. Juli
1853 über die Ernennung zu einigen Stellen in
den Gefängnissen;
Nach Einsicht des Art. 11 des Gesetzes vom
25. September 1857 über die öffentlichen Beamten;
Auf den Bericht Unsers General-Directors der
Justiz und der Finanzen vom 6. Juli 1858 und
der diesem Berichte beigefügten gemeinschaftlichen
Deliberation der Regierung;
Beschlossen und beschließen
Unser General-Director der Justiz und der
Finanzen ist mit der Vollziehung dieses Beschlusses
Arrêté royal grand-ducal du 25 août 1888, con-
cernant la dénomination et le traitement du
geôlier des prisons de Diekirch.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu, Roi
des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-Duc
de Luxembourg, etc.,etc., etc. ;
Revu Notre arrêté du 14 juillet 1853, portant
nomination à quelques emplois dans les prisons;
Vu l'art. 11 de la loi du 25 septembre 1857 sur
les fonctionnaires publics;
Sur le rapport de Notre Directeur-général de la
justice et des finances, en date du 6 juillet 1858, et
vu la délibération y annexée prise par le Gouverne-
ment en Conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Notre Directeur-général de la justice et des finan-
beauftragt, welcher in das Memorial eingerückt
werden soll.
Haag, den 25. August 1859.
Für den König-Großherzog
Dessen Statthalter im Großherzogthum,
Heinrich,
Prinz der Niederlande.
Der Gen.-Direkt. der Ju-
stiz und der Finanzen,
W. Augustin,
Durch den Prinzen,
Der Sekretär,
G. d ' O l i m a r t .
ces est chargé de l'exécution du présent arrêté qui
sera inséré au Mémorial.
La Haye, le 25 août 1858.
Pour le Roi Grand-Duc
Son Lieutenant-Représentant dans
le Grand-Duché,
HENRI,
PRINCE DES PAYS-BAS.
Le Directeur-gén. de la
justice et des finances,
G. AUGUSTIN.
Par le Prince
Le Secrétaire,
G. D'OLIMART.
Beschluß, betreffend die Einzahlung der Reli-
quate außerordentlicher Rechnungsbeamten
in die Staatscasse.
Luxemburg, den 21. August 1858.
Der General-Director der Justiz und
der Finanzen ;
Nach Einsicht des Beschlusses des Regierungs-
Collegiums vom 9. August 1844 (Mem. S. 434) ;
Beschließt ;