Arrêté du 14 mars 1913, déterminant le pro- gramme des examens de brevet du personnel enseignant primaire.
Table des dispositions (78)
Texte législatif (78 Articles)
Mémorial
du
Memorial
des
Grand-Duché de Luxembourg.
Lundi, 5 mai 1913.
N° 29.
Montag, 5. Mai 1913.
Arrêté du 14 mars 1913, déterminant le pro-
gramme des examens de brevet du personnel
enseignant primaire.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR;
Vu les art. 30 et 106 de la loi du 10 août
1912 sur l'organisation de l'enseignement pri-
maire ;
Arrête
Les examens pour la collation des
différents brevets au personnel enseignant au-
ront lieu d'après le programme annexé au
présent arrêté, qui entrera en vigueur à par-
tir de la session de 1913.
Un arrêté réglera ultérieurement la procé-
dure à suivre pour la tenue de ces examens.
Die Prüfungen für die Verleihung
der verschiedenen Brevets an das Lehrpersonal
werden nach dem gegenwärtigem Beschluß bei-
gefügten Programm, welches mit der Session
von 1913 in Kraft tritt, abgehalten.
Das bei diesen Prüfungen einzuhaltende Ver-
fahren wird in einem späteren Beschluß geregelt.
Les membres du personnel enseignant
des écoles primaires sont divisés en quatre
classes ou rangs, suivant le degré de leurs
connaissances et de leurs capacités, savoir
les porteurs du brevet provisoire, ceux du
brevet d'aptitude pédagogique, ceux du brevet
d'enseignement postscolaire, et ceux du brevet
d'enseignement primaire supérieur.
Die Lehrpersonen der Primarschulen
werden, nach Maßgabe ihrer Kenntnisse und
Fähigkeiten, in vier Klassen oder Rangordnungen
eingeteilt: nämlich: die Inhaber des proviso-
rischen, des Lehrbefähigungs-, des Fortbildungs-
und des Oberprimärbrevets.
Les arrangement et protocole final
signés à Darmstadt le 8 avril 1913 et ayant
pour but d'éviter les doubles impositions des
Verwitterung, fließendes Wasser, Talbildung
Gletscher. Veränderungen, welche durch innere
Ursachen (Erdkern) auf der Erdoberfläche bewirkt
werden (Vulkane, Erdbeben, Faltenbildung).
Die Bodenschichten des Großherzogtums. Die
Gesteine des Großherzogtums: Kalkgesteine, Ton-
gesteine, Sandsteine. Gips. Eisenerzlager.
Großh. Beschluß vom 26. April 1913, wodurch die
am 8. dess. Mts. zwischen der Großh. und der
Hessischen Regierung zur Vermeidung von Dop-
pelbesteuerung abgeschlossene Vereinbarung ge-
nehmigt wird.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 25. Juli 1909
betreffend die Doppelbesteuerung, besonders des
Art. 2 dieses Gesetzes, welcher die Regierung er-
mächtigt, mit fremden Staaten Vereinbarungen
zu treffen zur Vermeidung der Doppelbesteue-
rung von Personen oder Gesellschaften, welche
unter Umständen für dieselben Objekte in den
verschiedenen Ländern steuerpflichtig wären;
Nach Einsicht der am 8. April 1913 zwischen
Unserem General-Direktor der Finanzen und
dem Großh. Hessischen Finanz-Minister, abge-
schlossenen Vereinbarung, sowie des Schlnßpro-
tokolls hierzu vom selben Tage;
Auf den, Bericht Unseres General-Direktors
der Finanzen und nach Beratung der Regierung
im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Die in Darmstadt am 8. April 1913
unterzeichnete Vereinbarung sowie das Schluß-
protokoll zu derselben, welche die Vermeidung
Vu et approuvé.
Luxembourg, le 14 mars 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
contribuables respectifs des deux pays con-
tractants, sont approuvés pour être exécutés
un leur forme et teneur.
— Hessische bezw. Luxemburgische Staatsangehörige sollen, vorbehaltlich der Bestim-
mungen in den Art. 2—5, zu den direkten Staatssteuern nur in dem Staate herangezogen werden,
in welchem sie ihren Wohnsitz haben, in Ermangelung eines solchen nur in dem Staate, in welchem.
sie sich aufhalten.
Hessische bezw. Luxemburgische Staatsangehörige, welche in beiden Staaten einen Wohnsitz,
haben, sollen, gleichfalls vorbehaltlich der Bestimmungen in den Art. 2—5, nur in ihrem Heimats-
staate zu den direkten Staatssteuern herangezogen werden.
Ein Wohnsitz im Sinne dieser Vereinbarung ist an dem Orte anzunehmen, an welchem jemand
eine Wohnung unter Umständen inne hat, die auf die Absicht der dauernden Beibehaltung einer
solchen schließen lassen.
Le présent arrêté, suivi du programme
des différents examens, sera publié au Mémorial
et au Courrier des écoles.
Luxembourg, le 14 mars 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Règlement du 26 avril 1913, sur la classification
des instituteurs.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR;
Vu l'art. 30 de la loi du 10 août 1912, con-
cernant l'organisation de l'enseignement pri-
maire;
Arrête le règlement suivant
Beschluß vom 14. März 1913, wodurch das Pro-
gramm für die Brevetprüfungen des Primär-
Lehrpersonals festgelegt wird.
Der General-Direktor des Innern;
Nach Einsicht der Art. 30 und 106 des Ge-
setzes vom 10. August 1912 über die Organi-
sation des Primärunterrichtes;
Beschließt
Gegenwärtiger Beschluß soll nebst dem
Programm der verschiedenen Prüfungen im
„Memorial" und im „Schulboten" veröffentlicht
werden.
Luxemburg, den 14. März 1913.
Der General-Direktor des Innern,
B r a u n .
Reglement vom 26. April 1913, über die Klassifi-
zierung der Lehrer.
Der General-Direktor des Innern;
Nach Einsicht des Art. 30 des Gesetzes vom 10.
August 1912 über die Organisation des Primär-
unterrichtes;
Ordnet folgendes Reglement an
Großherzogtums Luxemburg.
I . — Division des instituteurs
en classes.
Quiconque aspire à un de ces rangs
doit faire preuve d'aptitude dans un examen
à subir devant un jury composé de sept membres
à nommer par le Gouvernement, et dont trois
au moins seront choisis parmi les professeurs
de l'Ecole normale.
II. — Matières d'examen.
Voraussetzung zur Erlangung eines
dieser Grade ist die Ablegung einer Prüfung vor
einer ans sieben Mitgliedern bestehenden Kommis-
sion. Diese werden von der Regierung ernannt;
wenigstens drei davon müssen dem Lehrpersonal
der Normalschule augehören.
II. — Prüfungsfächer.
Le présent arrêté avec l'arrangement
et le protocole final prévisés, sera, inséré au
Mémorial.
Luxembourg, le 26 avril 1913.
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur général
des finances,
M. MONGENAST.
der Doppelbesteuerung von Steuerpflichtigen
der beiden vertragschließenden Länder bezwecken,
sind genehmigt, um nach Form und Fassung be-
achtet zu werden.
Gegenwärtiger Beschluß, mit der oben-
erwähnten Vereinbarung nebst Schlußprotokoll,
soll ms „Memorial" eingerückt werden.
Luxemburg, den 26. April 1913.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor,
der Finanzen,
M. Mongenast.
Vereinbarung vom 8. April 1913 zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen.
Der Großherzoglich Hessische Finanzminister und der Großherzoglich Luxemburgische General,
direktor der Finanzen, letzterer auf Grund der ihm durch Art. 2 des Luxemburgischen Gesetzes
vom 25. Juli 1909, betreffend die Doppelbesteuerungen erteilten Ermächtigung, geleitet von
dem Wunsche, Doppelbesteuerungen zu beseitigen, die sich aus der Anwendung der für das Groß-
herzogtum Hessen bezw. für das Großherzogtum Luxemburg geltenden Steuergesetze ergeben
könnten, haben beschlossen, zu diesem Behufe eine Vereinbarung zu treffen, und sind über fol-
gendes übereingekommen
— Einem jeden der vertragschließenden Teile soll die Besteuerung des in dem eigenen
Staatsgebiete belogenen Grund- und Gebäudebesitzes, sowie des inländischen Gewerbebetriebes
ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit oder den Wohnsitz der betreffenden Steuerpflichtigen
ausschließlich vorbehalten bleiben.
Zu diesem Behufe sollen der Grund- und Gebäudebesitz und der Betrieb eines stehenden Ge-
werbes, sowie das aus diesen Quellen herrührende Einkommen nur in demjenigen Staate zu den
direkten Staatsteuern herangezogen, werden, in welchem der Grund- oder Gebäudebesitz liegt,
oder eine Betriebsstätte zur Ausübung des Gewerbes unterhalten wird. Als Betriebsstätten gelten
Zweigniederlassungen, Fabrikationsstätten, Niederlagen, Kontore, Ein- oder Verkaufsstellen
und sonstige Geschäftseinrichtungen zur Ausübung des stellenden Gewerbes durch den Unter-
nehmer selbst, Geschäftsteilhaber, Prokuristen oder andere ständige Vertreter.
Befinden sich Betriebsstätten desselben gewerblichen Unternehmens in beiden Gebiete, so
soll die Heranzichung zu den direkten Staatssteuern in jedem Gebiete nur nach Maßgabe des
von den inländischen Betriebsstätten aus stattfindenden Betriebes erfolgen.
Cet examen s'étend sur les matières
suivantes
A. Pour l'obtention du brevet provisoire
1° la doctrine chrétienne; 2° la pédagogie et
l'hygiène; 3° la langue allemande; 4° la langue
française; 5° les mathématiques; 6° l'histoire;
7° la géographie; 8° les sciences naturelles;
9° l'économie politique; 10° l'instruction ci-
vique et sociale; 11° la tenue des livres; 12° le
dessin; 13° la calligraphie; 14° le chant; 15° la
gymnastique et les jeux scolaires.
Pour les institutrices l'examen portera en
outre sur: 16° l'économie domestique et 17°
les travaux à l'aiguille.
B. Pour l'obtention du brevet d'aptitude
pédagogique
1° la doctrine chrétienne ; 2° la pédagogie ; 3° la
langue allemande; 4° la langue française; 5° les
mathématiques ; 6° l'histoire ; 7° la géographie ; 8°
les sciences naturelles; 9° l'économie politique;
10° l'instruction civique et sociale; 11° la tenue
des livres; 12° le dessin; 13° la calligraphie; 14°
le chant; 15° la gymnastique et les jeux scolaires.
I. — Einteilung der Lehrer in
Klassen.
Die Prüfung erstreckt sich über folgende
Fächer
A. Für die Erlangung des provisorischen
Brevets
1. Religion. 2. Pädagogik und Gesundheits-
lehre. 3. Deutsche Sprache. 4. Französische
Sprache. 5. Mathematik. 6. Geschichte. 7. Geo-
graphie. 8. Naturwissenschaften. 9. Wirtschafts-
lehre. 10. Bürger- und Gesellschaftskunde. 11.
Buchhaltung. 12. Zeichnen. 13. Kalligraphie.
14. Gesang. 15. Turnen und Schulspiele.
Die Lehrerinnen werden außerdem in 16.
Haushaltungskunde und 17. Handarbeit geprüft.
B. Für die Erlangung des Lehrbefähi-
gungs brevets.
1. Religion. 2. Pädagogik. 3. Deutsche
Sprache. 4. Französische Sprache. 5. Mathema-
tik. 6. Geschichte. 7. Geographie. 8. Natur-
wissenschaften. 9. Wirtschaftslehre. 10. Bürger-
und Gesellschaftskunde. 11. Buchhaltung. 12.
Zeichnen. 13. Kalligraphie. 14. Gesang. 15.
Turnen und Schulspiele.
Pour les institutrices l'examen portera en
outre sur: 16° l'économie domestique et 17° les
travaux à l'aiguille.
C. Pour l'obtention du brevet Renseignement
post-scolaire
1° la doctrine chrétienne; 2° la pédagogie; 3°
la langue allemande; 4° la langue française; 5°
les mathématiques; 6° l'histoire; 7° la géogra-
phie ; 8° les sciences naturelles ; 9° l'instruction
civique et sociale; 10° le dessin.
Pour les institutrices l'examen portera en
outre sur: 11° les travaux à l'aiguille.
D. Pour l'obtention du brevet d'enseignement
primaire supérieur
1° la doctrine chrétienne ; 2° la pédagogie; 3° la
langue allemande; 4° la langue française; 5° les
mathématiques; 6° l'histoire, et 7° les sciences
naturelles.
Le programme détaillé annexé au présent
règlement détermine l'extension à donner à
chacune des matières exigées pour l'obtention
des différents brevets.
III. — Conditions d'admission.
— Aus einer Staatskasse (Kronkasse, Hofkasse) zahlbare Besoldungen, Pensionen
Wartegelder, sollen nur in dem Staate, der die Zahlung zu leisten hat, zu den direkten Staats-
steuern herangezogen werden.
L'époque de la session du jury, ainsi
que la fixation des jours et heures des divers
examens seront annoncées par la voie du Mé-
morial et du Courrier des écoles.
Der für die Tagung der Prüfungs-
kommission anberaumte Zeitpunkt, sowie die zur
Abhaltung der verschiedenen Prüfungen ange-
setzten Tage und Stunden werden durch das „Me-
morial" und den „Schulboten" bekannt gegeben.
— Tantiemen oder ähnliche Bezüge, welche in Hessen wohnhafte Mitglieder des Auf-
sichtsrates von Aktiengesellschaften oder Kommanditgesellschaften auf Aktien, die in Luxem-
burg domiziliert sind, in dieser Eigenschaft erhalten, werden von jedem der beiden Staate nur
je mit der Hälfte des gezahlten Betrages zur Besteuerung herangezogen.
Bei Aktiengesellschaften oder Kommanditgesellschaften auf Aktien, die in Hessen domiziliert
sind und eine oder mehrere Zweigniederlassungen in Luxemburg haben, ist der aus dem Betriebe
der luxemburgischen Zweigniederlassungen erzielte besondere Gewinn zu ermitteln, und es ist
nach dem Verhältnis dieses Gewinnanteils zu dem Reingewinn des gesamten Unternehmens zu
bestimmen, welcher Teilbetrag der Tantiemen, die in Hessen wohnhafte Mitglieder des Aufsichts-
rates beziehen, auf den Betrieb der luxemburgischen Zweigniederlassung entfällt.
Die Hälfte des auf diese Weise ermittelten Teilbetrages der Tantiemen bleibt der Besteuerung
durch Luxemburg vorbehalten.
Huit jours au moins avant l'époque
fixée pour la session du jury, les récipiendaires
feront parvenir au Gouvernement un extrait
de leur acte de naissance, ainsi qu'un certificat
d'aptitude corporelle délivré par le médecin-
inspecteur du ressort.
Mindestens acht Tage vor dem Prü-
fungstermin müssen die Bewerber einen Auszug
ihrer Geburtsurkunde, sowie ein vom Sanitäts-
inspektor des Ressorts Ausgestelltes Zeugnis
über physische Befähigung an die Regierung ein-
senden.
Quiconque aspirera au brevet d'aptitude
pédagogique, au brevet d'enseignement postsco-
laire ou au brevet d'enseignement primaire supé--
rieur, doit avoir été préposé au moins pendant
deux ans à une école primaire du Grand-Duché
et avoir obtenu, depuis deux ans au moins, le
brevet d'un rang immédiatement inférieur.
Le Gouvernement peut, dans des cas excep-
Die Lehrerinnen werden außerdem in 16.
Haushaltungskunde und 17, Handarbeit geprüft.
C. Für die Erlangung des Fortbildungs-
brevets.
1. Religion. 2. Pädagogik. 3. Deutsche Sprache.
4. Französische Sprache. 5. Mathematik. 6. Ge-
schichte. 7. Geographie. 8. Naturwissenschaften.
9. Bürger- und Gesellschaftskunde. 10. Zeichnen.
Die Lehrerinnen werden außerdem in 11.
Handarbeit geprüft.
D. Für die Erlangung des Oberprimär-
brevets.
1. Religion.
2. Pädagogik.
3. Deutsche
Sprache. 4. Französische Sprache. 5. Mathe-
matik. 6. Geschichte. 7. Naturwissenschaften.
Das gegenwärtigem Reglement beiliegende
Programm bestimmt eingehender, welche Aus-
dehnung jedes einzelne Fach in den verschiedenen
Prüfungen erhalten soll.
III. — Zulassungsbedingungen
Die Bewerber um das Lehrbefähig-
ungs-, Fortbildungs- und Oberprimärbrevet
müssen während mindestens zwei Jahren eine
Primärschule des Großherzogtums geleitet haben
und seit mindestens zwei Jahren im Besitze des
unmittelbar vorhergehenden Brevets sein.
In Ausnahmefällen kann die Regierung von
tionnels, dispenser les candidats de l'obligation
d'avoir été préposés pendant deux aus à une
école primaire du Grand-Duché,
— Über die zur tunlichsten Beseitigung der Doppelbesteuerung solcher Personen, die
sowohl hessische als luxemburgische Staatsangehörige sind und zugleich in beiden Gebieten
ihren Wohnsitz haben, etwa noch erforderlichen besonderen Bestimmungen werden die vertrag-
schließenden Teile sich vorkommenden Falls ins Einvernehmen setzen und der Vereinbarung ent-
sprechende Anordnungen treffen.
— Die im Art. 2 Abs. 5 des luxemburgischen Gesetzes vom 9. Februar 1891, über die
Mobiliar- und Personalsteuer vorgesehene Couponsteuer wird uneingeschränkt zur Ausübung
kommen.
Unberührt durch gegenwärtige Vereinbarung bleibt ferner die nach den luxemburgischen Ge-
setzen geschuldete Patentsteuer zur Ausübung des Hausierhandels, des Viehhandels oder der
Wandergewerbe.
Durch beide Vorbehalte (Abs. 1 und 2) soll jedoch das der hessischen Finanzverwaltung nach den
hessischen Gesetzen zustehende Besteuerungsrecht in keiner Weise berührt werden.
Le Gouvernement statuera sur l'ad-
mission des récipiendaires et transmettra au
jury la liste nominative des récipiendaires
admis à l'examen.
Die Regierung befindet über die Zu-
lassung der Bewerber und übermittelt der Prü-
fungskommission die Namenliste derselben.
— Falls die Kündigung dieser Vereinbarung, zu welcher jeder der beiden vertragschlie-
ßenden Teile berechtigt ist, vor dem 1. Oktober eines Jahres erfolgt, verliert dieselbe bereits fü
das dem Kalenderjahre der Kündigung nächstfolgende Steuerjahr seine bindende Kraft.
Findet die Kündigung nach dem genannten Zeitpunkt statt, so soll die Vereinbarung erst von
zweitfolgenden Steuerjahre ab als aufgelöst gelten.
Le récipiendaire qui désirerait obtenir
la convocation d'une session extraordinaire
du jury doit, à cet effet, s'adresser au Gouver-
nement, qui convoque le jury extraordinaire-
ment, s'il y a lieu.
L'arrêté de convocation fixe le terme endéans
lequel l'examen doit avoir lieu, et il est procédé
conformément aux formalités déterminées dans
les articles suivants.
Wünscht ein Kandidat die Einberufung
der Kommission zu einer außerordentlichen
Tagung, so hat er sich dieserhalb an die Regierung
zu wenden, welche gegebenenfalls die Kommis-
sion beruft.
I m Einberufungsbeschluß wird die Frist, binnen
welcher die Prüfung stattzufinden hat, festgesetzt
und es wird gemäß den in nachstehenden Artikeln
bestimmten Vorschriften, verfahren werden.
— Gegenwärtige Vereinbarung ist von den beiden vertragschließenden Teilen in zwei
Ausfertigungen unter Beidrückung ihrer Siegel eigenhändig unterzeichnet.
Darmstadt, den 8. April 1913.
Der Großherzoglich Hessische Finanzminister,
(gez.) Dr. BRAUN.
Der Großherzoglich Luxemburgische General-Direktor der Finanzen,
(gez.) M. MONGENAST.
Schlußprotokoll.
Bei der Unterzeichnung der am heutigen Tage zwischen dem Großherzoglich Hessischen Finanz-
minister und dem Großherzoglich Luxemburgischen General-Direktor der Finanzen abgeschlos-
senen Vereinbarung zur Vermeidung von Doppelbesteuerungen haben die Unterzeichneten folgende
Erklärungen abgegeben, die einen integrierenden Teil der Vereinbarung selbst bilden sollen
I — Die die Vereinbarung schließenden Teile sind darüber einverstanden, daß das aus einem
stehenden Gewerbe herrührende Einkommen (Art. 2 der Vereinbarung) das gesamte Einkommen
aus dem Gewerbe, mithin auch das Einkommen aus dem in demselben werbenden Geschäftskapital
umfaßt.
II.— Es entspricht gleicherweise der übereinstimmenden Anschauung beider Teile, daß Einkommen
aus verzinslichen Kapitalanlagen, z. B. Zinsen von Hypothekenforderungen, Dividenden, Zinsen
und sonstige Gewinnanteile von Bank- oder anderen Aktiengesellschaften und dergl, welches-
hessischen Staatsangehörigen oder Gesellschaften in Luxemburg oder luxemburgischen Staats-
angehörigen. oder Gesellschaften in Hessen zusteht, auf Grand des Art. 1 der Vereinbarung
in demjenigen Staate steuerpflichtig ist, in dem der Gläubiger wohnt oder sich aufhält.
Mit der Bezeichnung „Gläubiger" ist, soweit es sich um Aktiengesellschaften oder Kommandit-
gesellschaften auf Aktien handelt, nur die Gesellschaft als solche, als juristische Person, nicht
aber der einzelne Aktionär gemeint. Gewinnanteile, welche den in dem einen der vertragschlies-
senden Staaten wohnenden Kommanditisten aus einer in dem anderen Staat domizilierten ein-
fachen Kommanditgesellschaft zustehen, sind in einem jeden der beiden vertragschließenden
Staaten je zur Hälfte steuerpflichtig.
III. — Soweit im Sinne des Luxemburgischen Gesetzes vom 9. Februar 1891 oder anderer im
Großherzogtum Luxemburg zu erlassender Gesetze die staatliche oder kommunale Besteuerung
von Zinsen und Renten im Abzugswege, z. B. durch Couponsteuer, zu erfolgen hat, wird dieselbe
uneingeschränkt zur Ausübung kommen. Hierdurch wird jedoch das der hessischen Finanzver-
waltung nach den hessischen Gesetzen zustehende Besteuerungsrecht in keiner Weise berührt
werden.
IV. — Die Unterzeichneten sind dahin übereingekommen, daß die Bestimmungen der heute
abgeschlossenen Vereinbarung für Hessen vom 1. April 1912, für Luxemburg vom 1. Januar 1912
ab in "Wirksamkeit gesetzt werden sollen.
Das gegenwärtige Protokoll ist in doppelter Ausfertigung zu Darmstadt am 8. April 1913 voll-
zogen.
Der Großherzoglich Hessische Finanzminister,
(gez.) Dr. BRAUN.
Der Großherzoglich Luxemburgische General-Direktor der Finanzen,
(gez.) M. MONGENAST.
29 d
Avis. — Service médical.
Il est porté à la connaissance du public que
le Gouvernement se propose d'autoriser l'éta-
blissement d'une pharmacie dans la localité
de Kayl.
Les candidats qui désirent solliciter l'octroi
de cette concession, sont invités à transmettre
leur demande au Gouvernement avant le
15 juin 1913.
La demande devra indiquer, en toutes lettres,
le montant de la redevance annuelle que le
candidat s'oblige à payer au Trésor. Elle sera
accompagnée des pièces et données suivantes
1° le diplôme d'examen;
2. les certificats relatifs aux emplois de col-
laboration pharmaceutique postérieurs à l'exa-
men de pharmacien;
3° une courte notice biographique (curricu-
lum vitae), certifiée sincère et véritable par le
candidat ;
4° éventuellement, les documents particu-
liers concernant les autres titres scientifiques
du candidat;
5° la désignation de l'immeuble dans lequel
le candidat compte s'établir et, s'il s'agit d'une
installation nouvelle, le plan détaillé de la fu-
ture pharmacie et de ses annexes;
6° l'engagement écrit et signé par deux per-
sonnes solvables de se porter solidairement
garantes de l'exécution de toutes les charges
et conditions imposées par l'octroi de la con-
cession.
Le cahier des charges rédigé au prescrit de
l'art. 7 de l'arrêté grand-ducal du 25 juin 1905
sera tenu à la disposition des intéressés, dans
les bureaux du Gouvernement (Division de
l'intérieur), à partir du jour de la publication
du présent avis au Mémorial.
Luxembourg, le 30 avril 1913.
Le Directeur général des. travaux publics,
Ch. DE WAHA.
Bekanntmachung. — Medezinalwesen.
Es wird hiermit bekannt gemacht, daß die Re-
gierung beabsichtigt, die Ermächtigung zur Errich-
tung einer Apotheke in der Ortschaft Kayl zu
erteilen.
Die Kandidaten, welche sich um diese Konzes.
sion bewerben wollen, haben ihr Gesuch vor dem
15. Juni 1913 an die Regierung gelangen zu
lassen.
Das Gesuch muß in Buchstaben den Betrag der
jährlichen Abgabe angeben, die der Bewerber sich
verpflichtet an die Staatskasse zu entrichten. Dem-
selben sind folgende Belege und Angaben beizu-
fügen
1. die Prüfungsurkunde;
2. die Zeugnisse betreffend die pharmazeu-
tische Praxis des Bewerbers nach dessen Apo-
thekerprüfung;
3. eine kurze Lebensbeschreibung (curriculum
vitæ), welche von dem Bewerber als aufrichtig
und wahrheitsgetreu zu unterschreiben ist;
4. gegebenenfalls, die besonderen Urkmden,
betreffend die sonstigen wissenschaftlichen Titel
des Bewerbers;
5. die Bezeichnung des Grundstücks in welchem
der Bewerber sich einzurichten gedenkt, und wem
es sich um eine Neueinrichtung handelt, der aus-
führliche Plan der zukünftigen Apotheke und der
dazu gehörenden Räumlichkeiten;
6. die schriftliche und von zwei zahlungsfähigen
Personen unterschriebene Verpflichtung, sich soli-
darisch für die Erfüllung aller Lasten und Be-
dingungen der Konzession zu verbürgen.
Das gemäß Art. 7 des Großh. Beschlusses vom
25. Juni 1905 ausgearbeitete Lastenheft wird den
Interessenten in den Bureaus der Regierung (Ab-
teilung des Innern) vom Tage der Veröffent-
lichung gegenwärtiger Bekanntmachung im „Me-
morial" ab, zur Verfügung gehalten.
Luxemburg, den 30. April 1913.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Avis. — Administration communale.
Par arrêté grand-ducal en date du 2 mai
1913, ont été nommés bourgmestres des com-
munes ci-après dénommées, à savoir
Steinfort: M. Gustave Loose, ingénieur à
Steinfort;
Esch-sur-Sûre: M. Nicolas Greisch, proprié-
taire à Esch;
Burmerange: M. Jules Ernst, propriétaire
à Burmerange.
Luxembourg, le 3 mai 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Avis. — Administration communale.
Par arrêté grand-ducal en date du 2 mai
1913, M. Charles Bech, banquier à Diekirch,
a été nommé échevin de la ville de Diekirch.
Luxembourg, le 3 mai 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Avis. — Jury d'examen.
Le jury d'examen pour le notariat, com-
posé de MM. Gruber, notaire à Eich, président,
Hamelius, directeur du Crédit foncier et de la
Caisse d'épargne, Victor Berg, avocat général,
et Emile Wilhelmy, avocat-avoué à Luxem-
bourg, membres, et André Wurth, notaire à
Luxembourg, membre-secrétaire, se réunira en
session extraordinaire les mardi, 27 et jeudi,
29 mai prochain, dans une des salles du
palais de justice à Luxembourg, à l'effet de
procéder à l'examen de MM. Paul Dumont,
avocat à Diekirch, et Philippe Dupont, avocat
à Luxembourg, récipiendaires pour le grade
de candidat-notaire.
L'examen écrit pour les deux récipiendaires
aura lieu le mardi, 27 mai prochain, de 91/2
heures du matin à midi et demi, et de 3 à
6 heures de l'après-midi.
L'examen oral est fixé pour les deux réci-
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 2. Mai 1913 sind
zu Bürgermeistern nachbezeichneter Gemeinden
ernannt worden, nämlich
Steinfort: Hr. Gustav Loose, Ingenieur
zu Steinfort;
Esch a. d. Sauer: Hr. Nikolaus Greisch,
Eigentümer zu Esch;
Bürmeringen : Hr. Julius Ernst, Eigen-
tümer zu Bürmeringen.
Luxemburg, den 3. Mai 1913.
Der General-Direktor des Innern,
Braun.
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Großh, Beschluß vom 2. Mai 1913
ist Hr. Karl Bech, Bankier zu Diekirch, zum
Schöffen der Stadt Diekirch ernannt worden.
Luxemburg, den 3. Mai 1913.
Der General-direktor des Innern,
Braun.
Bekanntmachung. — Prüfungsjury.
Die Prüfungsjury für das Notariat, bestehend
aus den HH. Gruber, Notar zu Eich, Prä-
sident, Hamelius, Direktor der Grundkredi-
anstalt und der Sparkasse, Viktor Berg, Ge-
neraladvokat, Emil Wilhelmy, Advokat-An-
walt zu Luxemburg, Mitglieder, und André
W ü r t h , Notar zu Luxemburg, Mitglied-Se-
kretär, wird am Dienstag, 27. und Donnerstag
29. Mai kft. in außerordentlicher Sitzung in
einem der Säle des justizpalastes zu Luxem-
burg zusammentreten, behufs Prüfung der HH
Paul Dumont,
Advokat zu Diekirch, und
Philipp Dupont, Advokat zu Luxemburgs Re-
zipienden für den Grad von Notar.
Die schriftliche Prüfung für die beiden Re-
zipienden findet statt am Dienstag, 27. Mai
kft, von 91/2 Uhr morgens bis 121/2 Uhr,
und von 3 bis 6 Uhr nachmittags.
Die mündliche Prüfung ist für beide Rezi-
piendaires
au
jeudi, 29 mai prochain, à
3 heures de relevée.
Luxembourg, le 5 mai 1913.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Jurys d'examens.
Dans la prochaine session ordinaire des jurys
les examens pour la candidature en philo-
sophie et lettres, préparatoire à l'étude du
droit, pour la candidature en philosophie et
lettres, préparatoire au doctorat en philosophie
et lettres, pour la première et la seconde
épreuve de la candidature en sciences phy-
siques et mathématiques, pour le premier et
le second examen de la candidature en sciences
naturelles, pour la candidature et le premier
doctorat en droit, pour la candidature en mé-
decine, pour le grade de candidat vétérinaire
et pour le grade de candidat en pharmacie
devront être terminés avant le 15 octobre.
Les autres examens pourront avoir lieu
après cette date.
Les récipiendaires sont priés d'adresser au
soussigné avant le 15 août leurs demandes
accompagnées des pièces justificatives exigées
par l'art. 43 de la loi du 8 mars 1875.
Luxembourg, le 5 mai 1913.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Service sanitaire.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
M. le D r Gretsch, médecin à Echternach, a été
nommé vaccinateur pour toutes les communes
du
canton d'Echternach (par dérogation à
l'arrêté du 27 mars 1913), et M. le Dr Ketter,
médecin à Hosingen, a été nommé vaccinateur
pour la commune de Consthum.
Luxembourg, le 30 avril 1913.
Le Directeur général des travaux publics,
CH. DE WAHA.
pienden auf Donnerstag, 29. Mai kft. um
3 Uhr nachmittags festgesetzt.
Luxemburg, den 5. Mai 1913.
Der General-Direktor de
Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Prüfungsjury.
In der nächsten ordentlichen Session der Jurys
müssen die Prüfungen für die Kandidatur der
Philosophie und Philologie, als Vorbereitung
auf das Rechtsstudium, für die Kandidatur der
Philosophie und Philologie, als Vorbereitung
auf das Doktorat der Philosophie und Philo-
logie, für die erste und zweite Kandidatur der
physikalischen und mathematischen Wissenschaften,
für die erste und zweite Kandidatur der Natur-
wissenschaften, für die Kandidatur und das erste
Doktorat der Rechte, für die Kandidatur der
Medizin, der Tierarzneikunde und der Pharma-
zeutik vor dem 15. Oktober beendet sein.
Die übrigen Prüfungen können an einem
späteren Datum stattfinden.
Die Rezipienden sollen mir ihre Meldungen
nebst den in Art. 43 des Gesetzes vom 8, März
1875 vorgeschriebenen Belegstücken vor dem 15.
August einreichen.
Luxemburg, den 5. Mai 1913.
Der General-Direktor der Finanzen,.
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-
tigen Tage ist Hr. Dr. Gretsch , Arzt zu Echter-
nach, zum Impfarzt für sämtliche Gemeinden des
Kantons Echternach (Abänderung des Beschlusses
vom 27. März 1913) und Hr. Dr. Ketter, Arzt
zu Hosingen, zum Impfarzt der Gemeinde Cons-
thum ernannt worden.
Luxemburg, den 30. April 1913.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Les examens comprennent des éprouves
écrites et des épreuves orales. Les candidats
aux examens pour les brevets d'aptitude péda-
gogique, d'enseignement postscolaire et d'en-
seignement primaire supérieur
pourront en
outre être soumis à une épreuve pratique,
lorsque le jury estime insuffisantes les notes
d'inspection des deux dernières années.
Die Prüfung ist eine schriftliche und
eine mündliche. Die Bewerber für das Lehrbe-
fähigungs-, das Fortbildungs- und das Oberpri-
märbrevet können außerdem, wenn die Inspek-
tionsnoten der zwei letzten Jahre der Prüfungs-
kommission ungenügend erscheinen einer prak-
tischen Prüfung unterworfen werden.
La veille du jour fixé pour la session
du jury, celui-ci se réunit pour nommer son.
président et son secrétaire.
Ensuite il délibère sur l'ordre dans lequel
les matières d'examen doivent se succéder,
distribue les différentes matières entre les
membres du jury, détermine le nombre des
questions à poser sur chaque matière, désigne
les membres qui auront à exercer la surveillance
pendant les examens par écrit, enfin, prend
toutes les dispositions concernant ses séances.
Am Vorabend der Tagung tritt
die Prüfung kommission zwecks Ernennung ihres
Präsidenten und ihres Sekretärs zusammen.
Sodann stellt sie die für die Prüfungsfächer
zu beobachtende Reihenfolge fest, verteilt die
einzelnen Fächer unter die Mitglieder der Kom-
mission, bestimmt die Zahl der über jedes Prü-
fungsfach zu stellenden Fragen, bezeichnet die
Mitglieder, denen die Überwachung während der
schriftlichen Prüfungen obliegen wird, und trifft
überhaupt alle auf ihre Sitzungen bezügliche
Waßregelu.
La durée des examens par écrit et
oraux est fixée comme suit
a) pour le brevet provisoire et celui d'apti-
tude pédagogique: quatre jours d'examen par
écrit et un jour d'examen oral pour les insti-
tuteurs;
der obenerwähnten Verpflichtung betreffend die
zweijährige Schulleitung entbinden.
Die Dauer der schriftlichen, und münd-
lichen Prüfungen ist festgesetzt wie folgt
a) Provisorisches und Lehrbefähigungsbrevet
vier Tage schriftliche und ein Tag mündliche Prü-
fung für die Lehrer;
quatre jours et une séance d'examen par
écrit et un jour d'examen oral pour les insti-
tutrices;
b) pour le brevet d'enseignement postsco-
laire: trois jours et une séance d'examen par
écrit et un jour d'examen oral pour les insti-
tuteurs, respectivement quatre jours et un
jour pour les institutrices;
c) pour le brevet d'enseignement primaire
supérieur: trois jours d'examen par écrit et
un jour d'examen oral. Cet examen pourra
avoir lieu simultanément avec celui du brevet
d'enseignement postscolaire.
Pour les examens sub a et c deux jours
libres seront intercalés entre les épreuves
écrites et les épreuves orales; l'intervalle sera
d'un jour pour l'examen sub b.
Pour l'examen par écrit il y a deux séances
par jour; celle du matin dure quatre heures et
celle de l'après-midi trois heures.
Les examens auront lieu séparément
pour les instituteurs et pour les institutrices.
Die Prüfungen werden für Lehrer
und Lehrerinnen gesondert abgehalten.
Les examens par écrit et oraux auront
lieu autant que possible à la fois entre tous les
récipiendaires du même rang.
Die schriftlichen und mündlichen Prü-
fungen finden möglichst gleichzeitig für alle Be-
werber desselben Brevets statt.
Une demi-heure avant chaque
séance, le jury se réunit pour arrêter les ques-
tions à poser sur chaque matière.
À l'heure annoncée, le jury entre en séance.
Les questions sont dictées aux récipiendaires.
La séance publique est close après cette
dictée.
Eine halbe Stunde vor jeder Sitzung
tritt die Prüfungskommission zusammen, um die
in jedem Fach zu stellenden Fragen zu bestimmen.
Zur angezeigten Stunde eröffnet die Kom-
mission die Sitzung. Die Fragen werden den
Kandidaten diktiert.
Darauf wird die öffentliche Sitzung ge-
schlossen.
Les réponses sont écrites sur des
feuillets paraphés par l'un des membres du
jury.
Die Antworten werden auf Blätter
geschrieben, welche von einem der Mitglieder der
Prüfungskommission paraphiert sind.
Durant l'examen par écrit les réci-
piendaires sont constamment surveillés par
deux membres de la commission d'examen.
vier Tage und eine Sitzung schriftliche und ein
Tag mündliche Prüfung für die Lehrerinnen;
b) Fortbildungsbrevet: drei Tage und eine
Sitzung schriftliche und ein Tag mündliche Prü-
fung für die Lehrer, bezw. vier Tage und ein Tag
für die Lehrerinnen;
c) Oberprimärbrevet: drei Tage schriftliche und
ein Tag mündliche Prüfung. — Diese Prüfung
kann gleichzeitig mit derjenigen für das Fortbil-
dungsbrevet stattfinden.
Zwischen dem schriftlichen und dem münd-
lichen Teil der unter a und c angegebenen Prü-
fungen ist ein Intervall von zwei freien Tagen
vorgesehen, während bei der unter b verzeichneten
Prüfung nur ein freier Tag eingeschaltet wird.
Für die schriftliche Prüfung finden jeden Tag
zwei Sitzungen statt: eine Vormittagssitzung von
vier Stunden und eine Nachmittagssitzung von
drei Stunden.
Während der schriftlichen Prüfung
werden die Rezipienden beständig von zwei Kom-
missionsmitgliedern überwacht.
Toute communication des récipiendaires entre
eux ou avec d'autres personnes est interdite,
de même que l'usage de livres ou de cahiers
autres que ceux autorisés par le jury. En cas
d'infraction,
la nullité de l'examen pourra
être prononcée par le jury.
A mesure qu'un récipiendaire a
terminé ses réponses, elles sont remises à un
des membres surveillants.
Le récipiendaire qui n'a pas terminé son
travail dans le temps assigné, doit le remettre
non achevé.
Sobald ein Kandidat seine Arbeit
vollendet hat, übergibt er sie einem der über-
wachenden Mitglieder.
Hat ein Aspirant seine Arbeit in der festge-
setzten Zeit nicht fertiggestellt, so gibt er sie un-
vollendet ab.
Le jury se réunit pour discuter le
mérite de l'examen écrit.
Die Prüfungskommission versammelt
sich zur Beurteilung der schriftlichen Prüfungen.
L'appréciation du résultat de l'exa-
men tant oral que par écrit se l'ait par points
a) les langues allemande et française auront
un maximum de 120 points;
b) la doctrine chrétienne, la pédagogie, les
mathématiques et les sciences naturelles auront
un maximum de 100 points;
G) toutes les autres branches auront un
maximum de 80 points.
Die Bewertung des Endresultates
der mündlichen sowohl als der schriftlichen Prü-
fung geschieht durch Punkte
a) der deutschen und der französischen Sprache
wird ein, Maximum von 120 Punkten zugeteilt;
b) für Religion, Pädagogik, Mathematik und
Naturwissenschaften werden 100 Punkte als Ma-
ximum angesetzt;
c) für alle übrigen Fächer wird ein Maximum
von 80 Punkten angenommen.
Pour être admis à l'examen oral, il.
faut réunir les trois cinquièmes des points au
moins.
Art, 21. Le jury détermine les matières qui
feront l'objet de l'examen oral pour chaque
récipiendaire.
Um zur mündlichen Prüfung zuge-
lassen zu werden, muß der Bewerber wenigstens
3/5 der Gesamtzahl der Punkte erhalten haben.
Die Prüfungskommission bezeichnet
die Fächer, in denen jeder einzelne Kandidat
mündlich zu prüfen ist.
L'examen oral est public.
Die mündliche Prüfung ist öffentlich.
Four les examens d'aptitude péda-
gogique, d'enseignement postscolaire et d'en-
seignement primaire supérieur, l'épreuve pra-
tique mentionnée à l'art. 9 du présent règle-
ment se fera dans l'école des récipiendaires,
devant une commission composée de trois
membres du jury, à désigner par ce dernier.
Cette commission se fera accompagner par
l'inspecteur d'arrondissement. L'épreuve aura
Jeder Verkehr der Bewerber unter sich oder
mit andern Personen ist untersagt, sowie auch
der Gebrauch von andern als durch die Prüfungs-
kommmission für zulässig erklärten Büchern oder
Heften. Bei Zuwiderhandlung kann die Kom-
mission die Prüfung für nichtig erklären.
Die in Art. 9 gegenwärtigen Regle-
mentes erwähnte praktische Prüfung des Lehr-
befähigungs-, Fortbildungs- und Oberprimär-
brevets, findet in der Schule des Bewerbers statt,
und zwar vor einem Ausschuß der Prüfungs-
kommission, welcher ans drei von letzterer zu be-
zeichnenden Mitgliedern besteht, denen sich der
Bezirksinspektor zugesellt. Dieselbe wird gegen
Ende des ersten auf die mündliche Prüfung fol-
lieu vers la fin du premier semestre qui suit
l'examen oral. Dans l'appréciation il sera tenu
compte non seulement des qualités de méthode
du candidat, mais encore de la situation de
son école. La commission fera rapport au jury
qui décidera.
Lorsque l'épreuve pratique est jugée insuf-
fisante, le récipiendaire sera admis à s'y repré-
senter une dernière fois à la fin du semestre
suivant.
Le jury d'examen se réunit ensuite
pour clore ses opérations par une délibération
sur l'admission et le rang des récipiendaires.
Il est ensuite donné lecture de la décision
en séance publique.
Die Prüfungskommission tritt als-
dann zusammen, um ihre Arbeiten durch eine
Beratung über Promotion und Prüfungsnote
der Kandidaten zu beschließen.
Der Beschluß der Kommission wird in öffent-
licher Sitzung verlesen.
Le jury prononce l'admission ou le
rejet.
L'admission est prononcée ou bien purement
et simplement, ou bien avec distinction, ou
bien avec grande distinction.
Le rejet ne permet au récipiendaire de se
représenter qu'après un an.
Pour obtenir la note « d'une manière satis-
faisante» il faut réunir en moyenne les six
dixièmes du maximum des points. Pour la
note «avec distinction», le candidat
doit
arriver aux environs de huit dixièmes, et pour
la note « avec grande distinction », il doit avoir
au moins les neuf dixièmes de tous les points.
Die Prüfungskommission entscheidet
über Bestehen und Nichtbestehen der Prüfung.
Die Prüfung wird entweder mit der Note be-
riedigend, oder mit Auszeichnung, oder auch
mit großer Auszeichnung bestanden.
Der Rezipiend, der nicht bestanden hat, kann sich
erst nach einem Jahr wieder zur Prüfung stellen.
Für die Note „mit Befriedigung" ist ein Durch-
schnitt von 6/10 der Gesamtpunktenzahl erfordert.
Für die Note „mit Auszeichnung" muß der Kan-
didat ungefähr 8/10, für die Note „mit großer
Anszeichnung" wenigstens 9/10, aller Punkte
erhalte!:.
Le jury transmettra au Gouverne-
ment un rapport détaillé sur le résultat des
examens.
Ce rapport, signé par tous les membres du
jury, contiendra les observations auxquelles
les examens ont donné lieu.
Il indiquera les motifs pour lesquels l'examen
d'un récipiendaire a été annulé.
Die Prüfungskommission berichtet
eingehend an die Regierung über das Resultat
der Prüfungen.
Das von allen Kommissionsmitgliedern unter-
zeichnete Protokoll enthält die Bemerkungen,
zu denen die Prüfungen Anlaß gegeben haben.
Dasselbe gibt die Gründe an, ans welchen die
Prüfung eines Kandidaten für nichtig erklärt
worden ist.
Le Gouvernement, sur le vu des
décisions du jury, délivre aux récipiendaires
les brevets dans la forme suivante
genden Halbjahres abgehalten. Bei der Bewer-
tung wird außer dem Lehrgeschick des Bewerbers,
auch der Stand seiner Schule berücksichtigt. Der
Ausschuß berichtet an die Prüfungskommission,
welche endgültig entscheidet.
Wir die praktische Prüfung für ungenügend
befunden, so kann der Rezipiend sich ein letztes
Mal gegen Ende des folgenden Semesters zu
derselben melden.
Auf Grund der von der Prüfungs-
kommission getroffenen Entscheidungen stellt die
Regierung die Brevets in folgender Form aus
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR;
Vu la décision du jury d'examen sur le ré-
sultat de l'examen subi (avec grande distinc-
tion, avec distinction, d'une manière satis-
faisante) le
et
19..,
par le sieur
, né à..
le
domicilié à
« Décerne le brevet de
au sieur
, l'autorise à solli-
citer dans toute l'étendue du Grand-Duché
une nomination spéciale pour enseigner les
branches de l'instruction primaire exigées
pour l'obtention du brevet.... »
Délivré à Luxembourg, le
»
Les brevets sont signés par le Directeur gé-
néral et par les membres du jury, et revêtus
des sceaux du Gouvernement et du jury d'exa-
men.
Les obtentions de brevets sont
publiées par le Courrier des écoles.
Die Veröffentlichung der ausge-
stellten Brevets geschieht im „Schulbote".
Il est payé annuellement à chacun
des membres du jury d'examen prévu par
l'art. 2, une indemnité de 100 fr. pour chaque
espèce de brevet. Néanmoins, lorsque les exa-
mens pour deux espèces de brevet se tiennent
simultanément, il n'est alloué de ce chef à chaque
membre du jury qu'une somme globale de 100 fr.
Les membres du jury non domiciliés dans le
lieu où se tiennent les examens, ont droit à
des frais de voyage qui seront calculés confor-
mément au règlement général sur les frais de
route et de séjour, du 3 mai 1869.
Jedem Mitglied der durch Art. 2 vor-
gesehenen Prüfungskommission wird pro Jahr
und pro Brevetklasse eine Entschädigung von
100 Fr. ausbezahlt. Falls jedoch die Prüfungen
für zwei Brevetklassen gleichzeitig sind, so wird
dieserhalb einem jeden Kommissionsmitgliede
nur eine Gesamtsumme von 100 Fr. zuerkannt.
Mitglieder der Prüfungskommission, die ihren
Wohnsitz nicht am Prüfungsort haben, haben
anßerdem Recht auf Reisekosten, die gemäß dem
Reglement vom 3. Mai 1869 über die Reise-
und Tagegelder zu verrechnen sind.
Sont abrogés les arrêtés ministériels
des 21 avril 1877, 12 février 1878 et 24 dé-
cembre 1885.
Article transitoire. Les instituteurs et insti-
tutrices qui auront déjà subi avec succès la
première partie de l'examen du deuxième ou
du premier rang, et qui se présenteront au
„Der
General-Direktor
des
Innern
„Nach Einsicht der Entscheidung der Prüfungs-
kommission über das Ergebnis der (mit großer
Anszeichnung, mit Auszeichnung, in befrie-
digender Weise)
am
und
19...,
durch Herrn
geboren zu
den
wohuhaft
zu
bestandenen
Prüfung."
„Erteilt Herrn
das .... Brevet und
ermächtigt ihn dadurch im ganzen Großlherzog-
,tum eine besondere Ernennung nachzusuchen.
,um in den zur Erlangung eines
Brevets
,erforderten Lehrfächern Unterricht zu erteilen.
„Umgestellt zu Luxemburg, den .........."
Die Brevets werden vom General-Direktor
und den Mitgliedern der Prüfungskommission
unterzeichnet und mit dem Siegel der Regierung
und der Prüfungskommission versehen.
Die Ministerialbeschlüsse vom 21.
April 1877,12. Februar 1878 und 24. Dezember
1885 sind aufgehoben.
Transitonscher Artikel. Die Lehrer und Lehre-
rinnen, welche bereits den 1. Teil der für die Er-
langung des Brevets vom 2. oder 1. Range vorge-
schriebenen Prüfung mit Erfolg bestanden haben,
plus tard l'année prochaine à l'examen du
brevet d'enseignement postscolaire resp. d'en-
seignement primaire supérieur, ne seront plus
examinés sur les matières comprises dans les
parties d'examen par eux passées.
Par dérogation à l'art. 6 du présent règle-
ment, l'intervalle entre la première partie de
l'ancien examen de brevet du deuxième et
resp. du premier rang et le futur examen du
brevet d'enseignement postscolaire, resp. pri-
maire supérieur, est réduit à un an.
Le présent règlement sera inséré
au Mémorial.
Luxembourg, le 26 avril 1913.
werden, falls sie sich spätestens im nächsten Jahre
zur Prüfung für das Fortbildungs- bezw. Ober-
primärbrevet melden, in den Fächern der von
ihnen abgelegten Teilprüfungen nicht mehr ge-
prüft.
In Abänderung des Art. 6 gegenwärtigen Re-
glementes wird der Intervall zwischen dem 1.
Teil der früheren Brevetprüfung des 2., bezw.
des 1. Ranges, und der künftigen Fortbildungs-,
bezw. Oberprimärbrevetprüfung, auf ein Jahr
herabgesetzt.
Vorliegendes Reglement soll ins
„Memorial" eingerückt werden.
Luxemburg, den 26 April 1913.
Programme des examens de brevet. —
Allgemeine Bemerkung.
Da eine durchgreifende Reform der Lehrer-
prüfungsordnung erst nach der Reorganisation
der Normalschulen zulässig ist, kann die defini-
tive Lösung dieser Angelegenheit erst dann erfol-
gen, wenn die angehenden Lehrer den neuen
Lehrplan der Normalschulen absolviert haben
Nachstehendes Programm ist, namentlich was
die zwei unteren Prüfungen betrifft, in der
Hauptsache auf der Grundlage des jetzigen Lehr-
planes der Normalschulen aufgebaut. Dasselbe
ist mithin, nur für die Übergangszeit berechnet
und wird voraussichtlich nach einigen Jahren
einer neuen, definitiven Prüfungsordnung Platz
machen.
Wie aus diesem Progamm zu ersehen ist, wird
in Zukunft für die beiden oberen Brevets nur
je eine Prüfung vorgesehen.
Diejenigen Lehrpersonen, welche bereits die
erste Prüfung des früheren zweiten oder ersten
Ranges mit Erfolg bestanden haben, können das
Fortbildungs- resp. das Oberprimärbrevet er-
langen, wenn sie im laufenden oder spätestens
im nächsten Schuljahr die entsprechende Prü-
fung absolvieren. Für diese Lehrpersonen erstreckt
sich die Prüfung nur auf nachstehende Fächer
a) für das Fortbildungsbrevet: Pädagogik, fran-
zösische Sprache, Mathematik, Naturwissenschaf-
ten, Bürger- und Gesellschaftskunde, Zeichnen
und (für die Lehrerinnen) Handarbeit; d) für
das Oberprimärbrevet: Pädagogik, französische
Sprache, Mathematik, Naturwissenschaften und
Kulturgeschichte. Das Detailprogramm dieser
Fächer ist dasselbe für alle Rezipienden der
beiden genannten Brevetprüfungen. Mit dem
Beginn des Schuljahres 1914/1915 hört diese
Vergünstigung auf, und müssen von diesem Zeit-
punkt an alle Lehrpersonen sich der allgemeinen
Prüfungsordnung unterziehen.
29a
Programm der Brevetprüfungen.
Le Directeur général de l'intérieur
BRAUN.
Der General-Direktor des Innern,
Braun.
Provisorisches Brevet.
I. — Religion.
1. Allgemeine und besondere
Glaubenslehre: Offenbarung, Quellen
der übernatürlichen Offenbarung, Göttlichkeit
der Offenbarung.
Die Kirche Jesu Christi.
Gottes Dasein, Einheit und Eigenschaften. Gottes
Dreieinigkeit. Gott als Schöpfer, Erhalter und
Lenker der Welt. Gott als Erlöser der Welt. Die
letzten Dinge des Menschen.
2. Allgemeine und besondere
Sittenlehre: Gottes Gebote und der
Mensch. Das göttliche und das menschliche
Gesetz. Vernunft und Gewissen. Die Willens-
freiheit. Das sittlich Gute als Handlung und
als Zustand. Das sittlich Böse als Handlung
und als Zustand, Die Sünde und deren Ver-
werflichkeit. Eingehende Behandlung der zehn
Gebote Gottes und der fünf Gebote der Kirche.
3. G n a d e n l e h r e : Gott als Heiliger der
Welt. — 1. Die Lehre von der Gnade; 2. Die
Lehre von den Gnadenmitteln : a) Das Gebet;
d) die hl. Sakramente.
4. Die biblische Geschichte des
alten Testamentes.
II. - Pädagogik und Gesundheitslehre.
1. E l e m e n t e
der
P s y c h o l o g i e
a) Erkenntnisvermögen : Empfindung und Wahr-
nehmung, Vorstellung, Reproduktion der Vor-
stellungen, Ideenassoziation, Apperzeption, Ge-
dächtnis,
Phantasie.
b)
Gefühlsvermögen
Formale Gefühle und qualitative Gefühle. Gemüt
und Gemütsart, c) Begehrungsvermögen : Die
Webe und das höhere Begehren. Der freie
Wille und dessen Ausbildung. Temperament
und Charakter.
2. AIlgemeine Unterrichtskunde
und Erziehungslehre: Die Volksschule,
Zweck und Arten. Primarschulen und Fortbil-
dungsschulen. Die allgemeinen Lehrgrundsätze,
der Lehrplan, der Stoffverteilungsplan und der
Stundenplan. Die Lehrwege: Analyse und
Synthese. Die Lehrformen : Akroamatik, Heu-
ristik, Katechetik und Sokratik. Die formalen
Stufen des Unterrichtes, der unmittelbare Unter-
richt und die stillen Beschäftigungen. Das
Wochenbuch, das Schultagebuch, das Präpara-
tionsheft und die Schulregister, die Lehrmittel.
Aufgabe der Erziehung. Erziehungsmittel.
3. Spezielle Unterrichtskunde
Wichtigkeit, Ziel und Zweck. Erziehliche Beden-
tung und Methode der obligatorischen Unter-
richtsfächer.
4. Hygiene: Schulhaus, Schulhof, Aborte.
Vorschriften bezüglich der Benutzung der Schul-
lokale. Schulbänke. Arbeit und Spiel. Haus-
arbeiten. Schulkraukheiten.
5. Bestehende Schulgesetze und
Schulreglemente unseres Landes.
III. — Deutsche Sprache.
1. Grammatik: Wortlehre (Laut- und
Formenlehre). Rechtschreibung. Satzlehre. Inter-
punktion. Wortbildung. Wort- und Satzanalyse.
2. Grundzüge der Stilistik, der
Aussatzlehre, der Poetik. Kurze lite-
raturgeschichtliche
Angaben über die
hervorragendsten Schriftsteller.
3. Lektüre.
Goethe: Herrmann und Dorothea; Lessing
Minna von Barnhelm; Schiller: Wallenstein;
H. von Kleist: Michael Kohlhaas.
Bemerkung: Der für die Provisorische
Brevetprüfung aufgegebene Lesestoff wird nach
einem Zyklus von drei Jahren neu bestimmt
und rechtzeitig bekannt gegeben. Für das lau-
sende Jahr ist die Lektüre auf folgende Schriften
beschränkt: Lessing: Minna von Varnhelm; H.
von Kleist: Michael Kohlhaas.
4. Aufsatz: Beschreibungen, Schilderungen,
Vergleichungen, Charakteristiken, Briefe, leichte
Abhandlungen.
Der Stoff ist tunlichst dem Erfahrungsgebiet
der Rezipienden, den sprachlichen, geschichtlichen,
erziehungs- und naturkundlichen Fächern, sowie
der jeweilig aufgegebenen Lektüre zu entnehmen.
IV. — Langue française.
1° La lexicologie complète.
2° Les principales règles de la syntaxe.
a) Substantif: règles d'accord; genre des
substantifs: aigle, amour, délice, orgue, couple,
foudre, gens, mémoire, œuvre, Pâques; genre
du substantif variant avec l'acception; noms
à double pluriel; règles essentielles sur le
pluriel des noms composés;
b) article partitif avec les exceptions, place
de l'article;
c) adjectif : degrés de signification, adjectifs
numéraux; même, quelque et tout comme
adjectifs; règles générales relatives à l'accord
de l'adjectif et règles particulières sur un, demi-
feu; adjectifs employés comme adverbes; com-
plément de l'adjectif;
d) pronom: place du pronom, élision du pro-
nom, emploi de soi;
e) verbe: règles concernant l'accord du verbe
avec son sujet; les compléments du verbe;
emploi des temps et des modes; correspon-
dance des temps.
Règles générales du participe passé employé
seul ou accompagné des auxiliaires avoir et
être; règles générales sur le participe passé des
verbes réfléchis;
f) les principaux adverbes, prépositions et con-
jonctions.
3° Les règles essentielles de la ponctuation.
4° Les principales règles de composition et
de style.
5° Lecture, tirée du programme des écoles
normales: X. de Maistre, La jeune/Sibérienne;
Madame de Sévigné, Choix de Lettres; La
Fontaine, les fables suivantes: La cigale et la
fourmi; le gland et la citrouille; le loup et le
chien; la besace; le chêne et le roseau.
La lecture variera chaque 3e année.
L'examen comprendra: a) une traduction sur
les règles de la grammaire; h) une rédaction
facile sur un sujet emprunté à la vie journa-
lière ou tiré de la lecture privée.
VI. — Histoire.
A. Histoire contemporaine: La Révolution de
1789. Causes de la Révolution. L'Assemblée
constituante et son œuvre. L'Assemblée légis-
lative. La Convention et ses travaux. Trans-
formation de la société. La lutte entre la Révo-
lution et l'Europe. Le Consulat. L'Empire napo-
léonien : guerres ; régime impérial ; travaux
publics; industrie; sciences et arts. Résultats
des guerres de la Révolution et de l'Empire. Le
Congrès de Vienne. La Sainte-Alliance. L'éman-
cipation des colonies espagnoles et portugaises
d'Amérique. La Restauration : Louis XVIII et
Charles X. La révolution de 1830 en France.
L'émancipation de la Grèce. La révolution
belge. Louis-Philippe. La révolution de 1848.
La seconde République. Le second Empire. La
guerre de sécession aux Etats-Unis. La question
d'Orient au XIXe siècle. La formation de l'unité
italienne. La formation de l'unité allemande
guerre de la Prusse contre le Dänemark et
l'Autriche; guerre franco-allemande. L'Empire
allemand depuis 1871. La France depuis 1870.
Les principales inventions du XIXe siècle et la
transformation de l'industrie et du commerce.
B. Histoire nationale
1° L'époque préhistorique et l'époque celtique.
2° L'époque romaine.
V. — Mathematik.
1. Arithmetik: Die römischen Zahlen. Die
vier Grundoperationen. Teilbarkeit der Zahlen.
Primzahlen. Zerlegen in Primfaktoren. Größter
gemeinschaftlicher Teiler. Kleinstes gemeinschaft-
liches Vielfaches. Gemeine Brüche. Dezimal-
brüche. Verwandlung von Dezimalbrüchen in
gemeine Brüche. Quadratwurzel. Metrisches
Maß- und Gewichtssystem. Einfache und zusam-
mengesetzte Regeldetri. Vier Spezies. Tara-,
Rabatt-, Verlust- und Gewinnrechnungen. Zins-
rechnungen. Wechselrechnungen. Gesellschafts-,
Termin- und Mischungsrechnungen. Staats-
papiere und Aktien. Luxemburger Sparkassen-
wesen. Luxemburger Unfall-, Kranken- und
Altersversicherung.
2.
Geometrie
a)
Flächen
Quadrat,
Rechteck, Dreieck, Parallelogramm, Raute, Tra-
pez, Rhomboid, Kreis; b) Körper: Würfel,
Prisma, Zylinder, Pyramide, abgest. Pyramide,
Kegel, abgest. Kegel, Obelisk. Berechnung der
Oberfläche und des Rauminhaltes. Bestimmung
des Gewichtes und des Volumens eines Körpers
nach dem spezifische:: Gewichte. (Alles mit Berück-
sichtigung der Bedürfnisse der Fortbildungsschule.)
Arithmetische Lösung der Aufgaben kommt
ausschließlich in Betracht.
La soumission des Trévires. Résultats de l'oc-
cupation romaine, vestiges de l'époque romaine.
3° L'époque franque.
Invasion des barbares. Les Francs. St.-Willi-
brord. Les Carolingiens et leurs rapports avec le
pays de Luxembourg Le démembrement de
l'empire carolingien. Invasion des Normands.
4° La maison d'Ardenne.
Sigefroi. Fondation de la ville de Luxem-
bourg. Les successeurs de Sigefroi.
5° Le comté de Luxembourg sous les princes
de la maison de Luxembourg-Namur.
Henri l'Aveugle. La loi de Beaumont. Erme-
sinde. Le siège des nobles. Institutions com-
munales. Etablissements monastiques. Agrandis-
sement du comté de Luxembourg. 6° Le comté
de Luxembourg sous la dynastie de Luxem-
bourg-Limbourg.
Les successeurs d'Ermesinde. La bataille de
Wörringen. Henri VIL Son élection à la dignité
impériale. Acquisition de la Bohême. Expédi-
tion d'Italie. Jean l'Aveugle. Ses principales
guerres et ses voyages. Institution de la Schober-
messe. La mort de Jean l'Aveugle. Charles IV.
7° Le duché de Luxembourg sous la maison
de Luxembourg-Limbourg.
Wenceslas I . La période d'engagère. Les
souverains légaux et les engagistes. Wenceslas II.
Sigismond. Elisabeth de Gœrlitz. La prise de
Luxembourg par les Bourguignons.
8° La domination bourguignonne.
Philippe le Bon. Charles le Téméraire et ses
successeurs.
9° La domination espagnole.
Charles-Quint. Ses guerres contre la France.
Institution du conseil provincial Philippe IL La
révolution des Pays-Bas. Constructions datant
de l'époque espagnole. Les" successeurs de Phi-
lippe II. La guerre de Trente ans. Le général
Beck. La paix des Pyrénées.
10° La première domination française.
Les Chambres de réunion et la prise de Lu-
xembourg par les Français. Le pays de Luxem-
bourg sous Louis XIV. Son retour à l'Espagne
11° La domination autrichienne.
Situation matérielle du pays sous Charles VI
et Marie-Thérèse, leur administration intérieure.
Joseph II. Ses réformes. La révolution braban-
çonne. Les successeurs de Joseph IL Les guerres
contre la 'Révolution. Le siège de Luxembourg
de 1794-1795.
12° La seconde domination française.
Le « Klœppelkrieg». Napoléon Bonaparte,
Les résultats de l'occupation française.
13° Le Grand-Duché de Luxembourg sous
la maison d'Orange.
Le Congrès de Vienne. Guillaume Ier. La
révolution belge. Guillaume II. Le Zollverein.
La première
constitution luxembourgeoise.
Guillaume III. Le prince Henri des Pays-Bas.
La question luxembourgeoise et le congrès de
Londres. La guerre franco-allemande. L'évo-
lution économique du Grand-Duché,
14° Le Grand-Duché sous la maison de Nassau.
VII. — Geographie.
1.
Elemente
der
Kosmographie
Erklärung folgender Begriffe aus der mathema-
tischen Geographie: Horizont, Zenith, Nadir,
Weltgegenden, Meridiane, Parallelkreise, Wende-
kreise,
Polarkreise, Äquator,
Pole, Zonen.
Bewegung der Erde.
2.
Geographie
des
Luxemburger
Landes: Grenzen, Ausdehnung, Lage und
Klima. Bodengestaltung. Gewässer. Verkehrs
wege. Naturprodukte. Industrie und Handel
(Einfuhr und Ausfuhr). Bevölkerung. Kantone
und Gemeinden.
3.
Geographie
von
Europa
unter
folgenden Gesichtspunkten : 1. Physikalische Geo-
graphie : Grenzen, Lage, Gestalt und Ausdehnung.
Vorgebirge, Meere und Meeresteile, Inseln und
Halbinseln. Höhengliederung . Klima. Gewässer.
II. Politische und wirtschaftliche Geographie
Studium der einzelnen Staaten unter folgenden
Gesichtspunkten : Bevölkerung, Sprache, Religion,
Verfassung, politische Einteilung, Hauptstädte,
Häfen, Naturprodukte. Stand des Ackerbaues
und der Industrie.
Verkehrswege. Handel.
Kolonien.
VIII. — Naturwissenschaften.
Botanik: 1. Lehre von der äußern Gestalt
und Bildung der Pflanzenorgane: Wurzel,
Stengel (oberirdischer,
unterirdischer);
Blatt
(einfaches Blatt, zusammengesetztes Blatt, Stel-
lung der Blätter und Knospen); Blüte (Blüten-
stände-, Blüte im allgemeinen, Kelch, Blumen-
krone, Staubblätter, Stempel); Frucht (Frucht-
hülle, echte Frucht, Scheinfrucht).
2. Die Grundlagen der natürlichen und
künstlichen Pflanzensysteme.
3. Biologische und morphologische Beschreibung
von Repräsentanten, der wichtigeren Familien
der Monokotylen und der Dikotylen.
Zoologie: Bau und Leben des mensch-
lichen Körpers. Die verschiedenen Organe: Organe
der Bewegung; Knochen-, Muskel- und Nerven-
system. Organe der Wahrnehmung, die fünf
Sinnesorgane. Verdauungssystem. Bestandteile
der Nahrung. Blutumlaufsystem. Assimilation
der Nahrung. Atmungssystem.
Die wichtigsten Krankheiten und Gesundheits-
regeln. Luft, Lüftung der Zimmer. Pflege der
fünf Sinne. Erste Hilfe bei Unfällen und Krank-
heiten.
Physik: Allgemeine Eigenschaften der Körper.
Aggregatzustände der Körper. Allgemeine Me-
chanik und Statik fester Körper. Ruhe und Bewe-
gung. Hindernisse der Bewegung. Schwerpunkt.
Der Hebel, die Rollen, die Flaschenzüge. Das
Rad an der Welle. Die. Schnur ohne Ende. Die
Windelt. Der Kranich. Der freie Fall. Die schiefe
Ebene. Der Keil. Die Schraube. Das Pendel.
Mechanik
und
Statik
flüssiger
K ö r p e r . Pascalsches Prinzip. Boden- und
Seitendruck. Kommunizierende Gefäße. Wasser-
wage und Wasserleitung. Springbrunnen und
artesische Brunnen. Die hydraulische Presse.
Prinzip des Archimedes. Spezifisches Gewicht der
Körper.
Mechanik
luftförmiger
Körper
Eigenschaften der luftförmigen Körper. Torri-
ellischer Versuch. Barometer. Pumpe. Luft-
pumpe. Heber und Herousball. Herousbrunnen.
Feuerspritze.
Anwendung des archimedischen
Prinzips auf die luftförmigen Körper. Luftballon.
W ä r m e : Begriff, Entstehung. Wirkung der
Warme. Ausdehnung der Körper durch die
Warme. Verschiedene Arten Thermometer. Fort-
pflanzung der Wärme. Erklärung der Luftströ-
mungen und der Winde. Gebundene und freie
Wärme. Gesetze über das Erstarren und Schmel-
zen der Körper. Gesetze des Siedens, des Tropf-
barwerdens der Dünste. Die Dampfmaschine.
Gesetze des Verdunstens. Die wässerigen Luft-
erscheinungen.
Chemie
und
Mineralogie.
a)
Chemische Grundbegriffe. Einteilung der Ele-
mente. Gesetze der Verbindungen. Das Wasser
und seine Bestandteile. Die Luft. Säuren, Ba-
sen, Salze. Die wichtigsten Stickstoffverbindun-
gen. Der Kohlenstoff und seine Verbindungen.
Das Chlor und die chlorhaltigen Körper. Der
Schwefel und seine, Verbindungen. Der Phos-
phor und seine Verbindungen. Das Silizium
und seine Verbindungen.
b) Mineralogie: Begriff. Einteilung. Be-
schreibung folgender Mineralien : Steinkohle,
Graphit, Diamant, Schwefel, Steinöl, Bernstein.
*) L'économie politique et la tenue des livres ne
figurant pas au programme de l'Ecole normale des
institutrices, celles-ci sont dispensées de ces deux
branches pendant la session de 1912-1913.
IX. — Économie politique.*)
Notions pratiques d'économie politique. Ana-
lyse des principales sociétés de secours mutuel
de notre pays Association coopérative de pro-
duction. Association pour l'achat des matières
premières. Association pour la vente des pro-
duits agricoles. Les syndicats agricoles: les
syndicats ouvriers ; lois et règlements afférents.
L'arbitrage. Les bourses du travail. Les asso-
ciations professionnelles. Crédit foncier, agri-
cole, populaire; lois et organisation du crédit
agricole et professionnel. Les banques Schultze-
Delitzsch et les caisses rurales Raiffeisen. So-
ciétés mutuelles d'épargne. L'assurance contre
l'incendie; assurance sur la vie; combinaison,
lois afférentes; assurances contre les risques;
systèmes. Lois et règlements sur les habitations
à bon marché.
imprimées et tissées, de faïence décorée, de fer
forgé et de bois tourné.
2° Perspective d'observation
Perspective des lignes horizontales, parallèles
et perpendiculaires au tableau ou formant avec
lui un angle quelconque. Dessin de solides et
d'objets simples, de moulures, de toits, d'es-
caliers et d'intérieurs. Division
des lignes
fuyantes. Perspective du cercle. Dessin d'objets
à, base circulaire, tels que vases, objets de
toilette, colonnes avec base et chapiteau, voûtes,
etc.
3° Dessin géométrique
Relevé avec cotes et représentation géomé-
trale à une échelle donnée, de solides géomé-
triques, d'objets usuels, d'ustensiles d'atelier,
de solides et d'objets munis d'une section plane;
de simples pénétrations de solides, de profils et
d'assemblages de charpente.
Développement de surfaces latérales.
b)
Institutrices
1° Dessin d'imitation
Programme des instituteurs.
2° Dessin décoratif
Application des formes dessinées d'après na-
ture en tenant compte des travaux à l'aiguille.
3° Perspective d'observation
Programme des instituteurs.
XIV. — Gesang.
a)
Lehrer.
Theorie. Definierung, Erklärung und über-
sichtliche Darstellung sämtlicher Zeichen der Noten-
schrift und der Taktarten. Kenntnis der verschie-
denen Do-Schlüssel, Sopran-, Mezzo-, Alb und
Tenorschlüssel. Der Barytonschlüssel. Einteilung
der menschlichen Stimmen. Das moderne Ton-
system. Merkmale und Unterschiede der Dur und
X. — Bürger- und Gesellschaftskunde.
Familie, Gemeinde, Staat. Recht und Gesetz.
Verfassung des Großherzogtums Luxemburg.
Die verschiedenen Verwaltungszweige. Die Ver-
waltung der Gemeinde. (Siehe Handbuch für
die Knabenfortbildungsschulen und Handbücher
der Nationalgeographie.)
XI. — Tenue des livres.*)
a) De la correspondance en général ; lettres
de famille et de commerce; les pétitions. Actes
usuels: la reconnaissance; l'acte de cautionne-
ment; la procuration; contrats de vente et
d'échange; baux et locations; cessions; compro-
mis; transactions; testaments; certificats; sou-
missions; notes; reçus; quittances.
b) La comptabilité en général Les livres
principaux: le mémorial, le journal, le grand
livre en partie simple.
XII. — Dessin.
a) Instituteurs
1° Dessin d'imitation
Représentation d'objets usuels. Etudes de
plantes et d'animaux; leur application à des
motifs d'ornement Motifs de carrelage colo-
riés, de marqueterie, de vitraux peints, d'étoffes
* L'économie politique et la tenue des livres ne
figurant pas au programme de l'école normale des
institutrices, celles-ci sont dispensées de ces deux
branches pendant la session de 1912-1913.
XIII — Kalligraphie.
a) Mustergültige Kurrentschrift (deutsch und
französisch). Gotische Schrift. Rundschrift,
b) Kenntnis der Theorie des Schönschreibens.
Moll- Tonleiter. Körperhaltung, Mundstellung,.
Atmung und Aussprache beim Singen. Intona-
tion,
Tonbildung
und Tonstärke,
Rhytmus,
Tempo, Dynamik, Melodie und Harmonie. In-
tervalle, Umkehrung der Intervalle. Enharmo-
nische Töne, Akkorde und Tonleitern. Tonart
und Tongeschlecht. Der Quintenzirkel. Verwand-
schaft der Tonarten. Transkription. Die wichtigsten
Akkordverbindungen. Die Psalmodie. Die Choral-
notenschrift.
Praxis
Treffübungen
in
chromatisch
ver-
änderten Intervallen. Solmisation. Methodisches
Absingen einer Dur
und Molltonleiter sowie
chromatischer Melodiengänge. Kenntnis und Sin-
gen der gangbarsten Kirchen- und Volkslieder
und Choralmelodien,
d) Lehrerinnen.
Theorie
Programm
der
Lehrer.
(Jedoch
ohne die Psalmodien und die Choralnotenschrift.)
Praxis
Treffübungen
in
chromatisch
ver-
änderten Intervallen. Solmisation. Methodisches
Absingen einer Dur- und Moll-Tonleiter sowie
chromatischer Melodiengänge. Kenntnis und Sin-
gen der gangbarsten Kirchenlieder, Volkslieder,
Gesellschafts- und Vaterlandslieder.
XV. — Turnen und Jugendspiele.
A. Theoretischer Teil: a) Turnen. — Tur-
nerische Anatomie und Physiologie. Wichtigkeit
des Turnens. Zweck und Ziel des Turnens in der
Primärschule. Einteilung der verschiedenen Turn-
übungen. Die verschiedenen Arten der Aufstellung
zu den Freiübungen.
Drehungen. Schwen-
kungen und Reihungen. Die bekanntesten Arm-,
Bein-, .Kopf-
und
Rumpfbewegungen.
Von
letzteren kommen hauptsächlich in Betracht: Hohe
Rückbeugen, Spannbeuge,
Rumpfsenken vor-
wärts. Rumpfbeugen seitwärts, Raddrehen, Dreh-
beugen, Rumpfdrehen und Vorsenken in Verbin-
dung. Die richtige Grundstellung. Die verschie-
denen Fußstellungen. Fehler, welche bei den
erwähuten Übungen vorkommen können.
Die
Einwirkung der verschiedenen Übungsarten auf
den Körper. Bedeutung der Gleichgewichtsübun-
gen. Die Atmung beim Turnen. Bauch- und
Brustatmung. Die wesentlichsten Atmungsübun-
gen.
Die
wichtigsten
Schnelligkeitsübungen.
Gang- und Marschübungen. Die Übungen des
Ziehens in der Flankenreihe. Die gewöhnlichsten
Formen des Gehens. Einfache Aufmärsche, Rei-
gen und Turnübungen zu den bekanntesten Turn-
oder Marschliedern.
Volkstümliche
Übungen
Wettlauf,
Parteiwettlauf,
Nummernwettlauf,
Dreiballauf, Stafettenlauf. Die einzelnen Lauf-
übungen in ihrer Anpassung an die verschiedenen
Altersstufen. Vorsichtsmaßregeln beim Laufen
und Spielen. Kennzeichen der Übermüdung oder
eintretender Schwäche.
Dispens vom Turn-
unterricht.
Haftpflicht des Lehrers beim Turn-
und Spielbetrieb.
b) Spiele: Wert der Turnspiele. Ihr Ver-
hältnis zum eigentlichen Turnen. Allgemeine
Grundsätze für den Spielbetrieb.
Spiele, welche sich eignen : für die Unter-,
Mittel- und Oberstufe; nur für Knaben, besonders
für Mädchen; besonders für den Sommer, den
Winter; für eine geringere, größere Spielerzahl;
bei kleinerem, größerem Spielplatz.
Spiele,
welche als gefährlich auszuschließen sind. Die
bekanntesten Lauf- und Ballspiele. Spielgeräte
für die Primärschule. Beschaffenheit des Spiel-
platzes.
B) Praktischer Teil: Den Kandidaten wird die
Ausführung bestimmter Übungen aufgegeben.
Letztere sind entweder solche, deren Beschreibung
im Schriftlichen aufgegeben war, oder andere aus
dem Gebiete der Freiübungen, z. B. Unterarm-
schlagen, Knieheben und -strecken, Rumpfsenken,
in der Ausfallstellung, Rumpfdrehbeugen, Rumpf-
kreisen oder eine Verbindung zweier Übungen,
z. B. Armbeugen und -strecken mit Knieheben und
Beinstrecken, Armkreisen in der weiten Rück-
schrittstellung oder auch Gangübungen, wie z.B.
vier Schritte gewöhnlicher Gang abwechselnd mit
vier Schritten Zehengang oder Spreizgang, usw.
XVI. — Haushaltungstunde (Lehrerinnen).
a) Die für die Haushaltung besonders wich
tigen Naturstoffe. Die atmosphärische Lust.
b) Ernährungslehre: Die Rahrungsstoffe. Die
wichtigsten in- und ausländischen Rährpflanzen.
Zusammensetzung der Nahrung. Tierische und
pflanzliche Nahrungsmittel; ihr Nährwert. Obst,
Speisezusätze, Gewürze, Getränke; ihr Einfluß
auf die Gesundheit des Menschen. Schädliches
in den Nahrungs- und Genußmitteln. Die
wichtigsten Gährungsarten. Konservierung der
Nahrungsmittel. Einmachen und Dörren von,
Obst und Gemüsen.
XVII. — Handarbeit (Lehrerinnen).
Mustergiltige Anfertigung verschiedener Nadel-
arbeiten, die das offizielle Handarbeitsprogramm
für die Primärschulen vorsieht, mit Berücksich-
tigung der speziellen Methodik zur Erzielung
eines streng einheitlichen Klassenunterrichtes. Das
Arbeiterhemd. Das Strumpfflicken durch Gitter-
und Maschenstopfe, durch Einsetzen von Fersen
und Stücken. Maschinennähen. Das Fassonhemd,
das Nachtkleid. Die Unterhose für Kinder und
Erwachsene. Das Stopfen in Leinen, Köper-,
Drell- und Tüllgeweben. Das Weißsticken. Au-
fertigung von Kinderröcken und Kinderschürzen,.
Einsetzen von Stücken in Leinwand, Baumwolle,
Kattun und Flanell. Hohlsäume und Zierstiche.
Lehrbofähigungsbrevet.
I. — Religion.
Kenntnis des biblischen Schauplatzes des neuen
Testamentes. Kurzer Überblick über die Ge-
schichte der katholischen Kirche nach: „Abriß der
Kirchengeschichte", Trier, Paulinusdruckerei.
Erste Periode: Ausbreitung des Christen-
tums durch die Apostel (Apostelgeschichte des
Evangelisten Lukas). Sieg des Christentums über
das Heidentum im römischen Reich.
Zweite
Periode
Edikt
von
Mailand.
Festlegung des kirchlichen Lehrbegriffes gegen-
über den Irrtümern des Arius und Nestorius.
Die Kirche zur Zeit der Völkerwanderung. Aus-
breitung des Christentums in den nördlichen Teilen
Europas. Die Kreuzzüge. Wissenschaft und Kunst
im Mittelalter.
Dritte
Periode
Die
Glaubenstrennung
in Deutschland, in der Schweiz, in Frankreich,
England und Skandinavien. Wiederaufblühen
des christlichen Lebens (Konzil von Trient — reli-
giöse Orden). Ausbreitung der Kirche in den
überseeischen Ländern. Bekämpfung des Christen-
tums durch die Enzyklopädisten des 18. Jahr-
hunderts. Wiederaufbau des kirchlichen Lebens
durch das Konkordat von 1801 — Apologetische
Schriftsteller des 19. Jahrhunderts: Chateau-
II. — Pädagogik.
1. Psychologie: Eingehendere Kenntnis
des für das provisorische Brevet vorgeschriebenen
Stoffes.
Elemente
der
Logik
Das
Denken,
Entstehen der Begriffe, Urteile und Schlüsse.
Die Grundgesetze des Denkens, das verständige
Denken, das vernünftige Denken. Schlußarten,
Deduktion, Induktion. Die Sprache als Ausdruck
der Gedanken.
2. Allgemeine Unterrichtskunde
und Erziehungslehre: Wichtigkeit, Zweck
und Einrichtung der Schulen des vorschulfplich-
tigen Alters, sowie der Anstalten für geistig oder
körperlich zurückgebliebene Kinder. Der Lehrer in
seinein persönlichen und amtlichen Verhältnis zur
Familie, zur Gemeinde, zum Staate, zur Arche,
zu seinen Vorgesetzten und seinen Amtsbrüdern.
3.
Spezielle
Unterrichtskunde
Wichtigkeit, Ziel und Zweck. Erziehliche Beden-
Liturgik: Die heiligen Tage und Zeiten
sowie die liturgischen Gebräuche und Zeiten.
briand, Génie du Christianisme, collection Flam-
marion, 2 vol. (fr. 0,95); Lacordaire, Pensées
choisies extraites de ses œuvres, par Chocarne,
Poussielgue, 1 e r vol.; Montalembert, Extraits,
par Verdunois, Delhomme et Briguet, Paris
(fr. 0,60.)
tung und Methode der obligatorischen Unterrichts-
fächer.
4. Grünudliche Kenntnis der bestehenden
Schulgesetze
und
Schulreglemente
unseres Landes.
b) une rédaction sur un sujet emprunté à la
vie journalière ou tiré des matières faisant
l'objet de l'examen.
V. — Mathematik.
1. Arithmetik: a) Wiederholung und
Vertiefung des für das provisorische Brevet
vorgeschriebenen Stoffes,
d) Verhältnisse und
Proportionen. Kubikwurzel.
2. Algebra: Die vier Grundoperationen.
Zerlegen in Faktoren. Gleichungen vom ersten
Grade mit einer und mehreren Unbekannten.
Gleichungen vom zweiten Grade mit einer Unbe-
kannten.
3. Geometrie: a) Wiederholung des für
das provisorische Brevet vorgeschriebenen Stoffes.
d) Flächen : Vieleck. Ellipse. Kreisausschnitt und
Kreisabschnitt. c) Körper: Kugel, Kugelabschnitte,
Tonnengefäße.
VI. — Histoire.
Histoire ancienne.
A. L'Orient: — 1° L'Egypte: Le pays et ses
habitants Religion. La société égyptienne. Mo-
numents, arts et écriture. Principaux événe-
ments de l'histoire égyptienne.
2° La Chaldée et l'Assyrie: Le Tigre et
l'Euphrate. Ninive et Babylone. Les Chaldéens
et les Assyriens. Mœurs et religion. Arts et
sciences. Histoire sommaire de la Chaldée et
de l'Assyrie.
3° La Palestine: Principaux faits de l'histoire
des Hébreux.
4° La Phénicie: Les Phéniciens. Religion.
Industrie, commerce et colonies.
5° La Perse: La Perse et ses habitants.
Croyances religieuses. L'art perse. Cyrus et
Darius.
B. La Grèce. — 1° Le pays et le peuple. La
première civilisation. Les dieux et les héros.
Les légendes grecques.
2° Sparte. Lycurgue.
3° Athènes. Solon.
2 9b
III. — Deutsche Sprache.
1. Gründlichere Kenntnis der
Stilistik und Poetik.
2. Literaturgeschichte.
Die Hauptepochen der deutschen Literatur-
geschichte (bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts)
und deren wichtigste Verireter.
3. Lektüre: Goethe: Iphigenie auf Tauris;
Grillparzer: Die Ahnfrau; Otto Ludwig: Der
Erbförster; Rosegger: Die Schriften des Wald-
schulmeisters.
Bemerkung
Der
für
diese
Prüfung
auf-
gegebene Lesestoff wird nach einem Zyklus von
drei Jahren neu bestimmt und rechtzeitig bekannt
gegeben. Für das laufende Jahr ist die Lektüre
auf folgende Schriften beschränkt
Goethe: Iphigenie auf Tauris; Otto Ludwig
Der Erbförster.
Aufsatz: Schwierigere Aufsätze von den für
die vorige Prüfung bezeichneten Arten.
IV. — Langue française.
1° La syntaxe complète.
2° Analyse logique et grammaticale.
3° Principes de composition et de style.
4° Les principaux auteurs classiques des XVII
e.
XVIII
e et XIXe siècles (Corneille, La Fontaine,
Molière, Racine, Bossuet, Madame de Sévigné,
Voltaire, J.-J. Rousseau, Lamartine, Victor
Hugo).
5° Lecture: Racine, Athalie; Molière, Le
Misanthrope; A. Daudet, Pages choisies.
La lecture variera chaque 3e année. Ne
seront pris en considération, à la fin de l'année
scolaire courante, que les deux ouvrages indi-
qués en dernier lieu (Molière, Daudet.)
L'examen comprendra : a) une traduction;
4° Les colonies grecques.
5° Les guerres médiques.
6° La civilisation grecque. Le siècle de Péri-
clés. La vie privée. La vie publique. Lettres et
arts.
7° La décadence d'Athènes: Guerre du Pélo-
ponèse et ses conséquences.
8° Suprématie de la Macédoine: Philippe et
Alexandre. La conquête de l'Asie.
C. Rome. — 1° L'Italie primitive: Le pays et
ses habitants.
2° Les premiers temps de Rome: Les traditions
relatives à la royauté et aux débuts de la répu-
blique.
3° La religion romaine.
4° L'armée romaine.
5° Les conquêtes romaines: Conquête de
l'Italie. Les guerres puniques. Conquête de
l'Orient.
6° La vie privée des Romains.
7° La vie publique des Romains.
8° Les troubles civils: Les Gracques. Marius
et Sylla. Pompée et César.
9° La conquête des Gaules.
10° L'Empire: L'établissement de l'empire.
Auguste. Les empereurs de la maison d'Auguste.
Les Flaviens et les Antonins.
11° Le monde romain sous l'Empire: L'ad-
ministration. Fortifications et routes. Monu-
ments. L'art romain. Les mœurs sous l'empire.
12° Le Christianisme: La doctrine chrétienne.
Sa propagation. L'Eglise primitive. Les chré-
tiens à Rome. Les persécutions. Progrès du
christianisme.
13° Le Bas-Empire: Décadence de l'Empire.
L'anarchie militaire. Dioclétien et Constantin.
Le christianisme religion de l'Etat.
14° Les invasions barbares: Les Germains.
Les Wisigoths, les Huns. Chute de l'Empire
d'Occident.
Histoire du moyen-âge.
1° Le royaume des Ostrogoths, Théodoric
le Grand.
2° Le règne de
Justinien.
3° Le royaume, des Francs. Clovis.
4° Institutions et mœurs de l'époque méro-
vingienne.
5° La propagation du christianisme dans
l'Europe occidentale.
6° Les Arabes. Mahomet et l'islamisme. Le
monde musulman.
7° L'empire franc sous les Carolingiens.
Charlemagne.
8° Le démembrement de l'empire de Charle-
magne.
9° L'Allemagne sous la dynastie saxonne.
Othon le Grand et le Saint-Empire Romain
de nationalité germanique,
10° Les souverains de la dynastie franconienne.
Henri. IV et la querelle des investitures,
11° La dynastie des Hohenstaufen : Frédéric,
Barberousse et Frédéric II. La fin des Hohen-
staufen et le Grand Interrègne.
12° La France sous les Capétiens : Extension
du domaine et du pouvoir royal de 987 à
1328. Philippe-Auguste. Saint-Louis. Philippe.
le Bel
13° L'Angleterre: La conquête normande.
La Grande Charte. Le Parlement.
14° L'Eglise et la société au moyen-âge
Clergé séculier et clergé régulier. L'ordre des
Bénédictins. L'Eglise et les écoles. L'Eglise et
les institutions de la paix. Les armes spiri-
tuelles de l'Eglise (excommunication, interdit,
pénitences, pèlerinages). Les fêtes religieuses.
Les hérésies. L'inquisition. Les ordres men-
diants.
15° Les croisades.
16° La société au moyen-âge
a) Les seigneurs. Le château. La vie du
seigneur. Les paysans;
b) La bourgeoisie. Les républiques commu-
nales. L'industrie au moyen-âge. Les corpora-
tions. Le commerce au moyen-âge. Les hanses
et les foires.
17° La civilisation occidentale
a) Les villes. Les monuments. L'art roman
et l'art gothique;
b) Les inventions des XIVe et XVe siècles.
Les sciences au moyen-âge.
18° L'Allemagne depuis l'avènement de Ro-
dolphe de Habsbourg jusqu'aux débuts de la
Réforme (1273-1517): Rodolphe de Habsbourg.
Les origines de la confédération suisse. La
maison de Luxembourg. Henri VII et l'Italie.
Charles IV et la, Bulle d'Or. Sigismond; le
concile de Constance; la guerre des Hussites.
Frédéric III et la maison de Bourgogne.
Maximilien I
e r .
19° La France depuis l'avènement des Valois
jusqu'à celui de François I e r (1328-1515): La
guerre de Cent ans. Jeanne d'Arc. Louis XI.
La royauté française à la fin du XV e siècle.
20° L'Espagne sous Ferdinand et Isabelle.
21° L'Italie au moyen-âge. Florence et Venise,
22° L'Europe orientale au moyen-âge: L'em-
pire byzantin Les Turcs. La prise de Constan-
tinople.
2.*) Anwendung der Botanik auf Landwirtschaft
und Gartenbau: Der Ackerboden. Verbesserung
der physikalischen Eigenschaften des Ackerbodens.
Bodenbewässerung.
Das
Wahlvermögen der
Pflanze. Fruchtwechsel. Brache. Begriff
und
Zweck der Düngung. Tierische Dünger. Pflanz-
liche Dünger. Chemische Dünger. Das Saatgut.
Der Getreidebau. Die Hülsenfrüchte. Der Kar-
toffelbau. Die Bekämpfung des Unkrautes. Schutz
der Kulturpflanzen gegen tierische und pflanz-
liche Schädlinge. Pflege der Wiesen.
Der Obstbau: Wert und Bedeutung. Veredeln,
Pflanzen, Pflege der Obstbäume. Bekämpfung
der tierischen und pflanzlichen Schädlinge.
Der Weinbau: Das Wichtigste über pflanzliche
und tierische Schädlinge, deren Bekämpfung.
Der Hausgarten. Der Schulgarten.
3. Kurzer
Überblick über die nacktsamigen
Pflanzen und die Sporenpflanzen. Biologische
und morphologische Beschreibung der angege-
benen Hauptvertreter.
Nadelhölzer: (Waldkiefer). Farnkräuter (Acker-
schachtelhalm, Wurmfarn). Moose (Das goldene
Frauenhaar).
Pilze
(Feld-Champignon);
die
häufigsten eßbaren und giftigen Pilze. Bakterien.
Flechten (Wandflechte).
VII. — Geographie.
1. Elemente der Kosmographie
Sonnen- und Mondfinsternisse. Mitteleuropäische
Zeit. Ungleichheit der Tage und Nächte. Jahres-
zeiten. Bestimmung von Ostern.
Gegenfüßler,
Gegeilbewohner.
Einfache Aufgaben aus der
Himmelskunde.
2. Physikalische und Politische
Geographie der fremden Welt-
teile: Amerika, Australien, Asien, Afrika.
Grenzen, Lage, Gestalt, Ausdehnung, Gebirge,
Flüsse und Seen, Meere und Meeresteile. Vor-
gebirge. Inseln und Halbinseln. Klima. Poli-
tische Gliederung. Wichtigste Städte und Häfen.
VIII. — Naturwissenschaften.
Botanik. — 1. Die Lebenserscheinungen der
Pflanzen : Keimung, Wachstum, Ernährung, Ver-
dunstung, Atmung, Vermehrung.
Zoologie.
1.
Spezielle
Zoologie
Ein-
teilung des Tierreiches in Kreise. Einteilung der
Wirbeltiere in Klassen. Einteilung der Säugetiere
und Vögel in Ordnungen. Beschreibung der
wichtigsten Repräsentanten dieser Ordnungen mit
Rücksicht auf Nutzen und Schaden. Besondere
Berücksichtigung der Haustiere. Die hauptsäch-
lichsten, der Landwirtschaft nützlichen und schäd-
lichen Tiere unter den Insekten, den Würmern,
den Weichtieren. (Körperbau, Lebensweise, Ent-
wicklung): Maikäfer, Kohlweißling, Honigbiene,
Regenwurm, Weinbergschnecke.
*) Die Lehrerinnen sind für das laufende Jahr
von der Prüfung über die unter Nr. 2 aufgezählten
Stoffen entbunden.
2. Rationelle Fütterung der Haustiere: Tages-
ration. Zubereitung der Nahrung. Ausnützung
der Haustiere: Milch- und Fleischerzeugung. Die
Hausvögel. Bienenzucht.
Physik: Akustik. Entstehung, Fortpflauzung,
Geschwindigkeit des Schalles. Einfluß der Luft-
strömungen und der Winde, der Feuchtigkeit der
Luft auf die Geschwindigkeit des Schalles.
Sprachorgan des Menschen. Echo. Phonograph.
Optik: Entstehung des Lichtes. Einteilung
der Körper in bezug auf das Licht. Hauptsätze
über die Lehre des Lichtes. Verbreitung des
Lichtes. Der Schatten. Sonnen- und Mond-
finsternisse. Intensität der Beleuchtung Spiegel.
Hauptgesetze der Katoptrik, Brechung des Lichtes.
Totalreflexion. Zerlegen des Lichtes in die sieben
Grundfarben.
M a g n e t i s m u s : Natürliche und künstliche
Magnete. Pole. Grundgesetze. Herstellung von
Magneten.
Reibungselektrizität
Arten
der-
selben. Gesetze. Elektrisiermaschine. Elektrophor.
Elektroskop. Leidener Flasche. Gewitter. Blitz-
ableiter. Vorsichtsmaßregeln beim Gewitter.
Berührungselektrizität: Leclanche-Ele-
ment. Daniel-Element.
Chromsäure-Element.
Elektrischer Strom. Wirkungen desselben. Gesetz
von Ampère. Galvanoplastik. Elektrische Glocke.
Elektrisches Licht. Telegraph. Dynamomaschinen
und Elektromotor.
Induktionselektrizität: Telephon.
Chemie
und
Mineralogie
Die
Metalle und ihre wichtigsten Verbindungen.
Gold, Silber, Platin, Quecksilber, Kupfer, Blei,
Eisen, Zink, Aluminium, Zinn, Kalzium, Ka-
lium, Natrium.
duction. Les agents naturels: nature, travail
capital. Le travail: rôle; étapes dans l'organisa-
tion industrielle; comment se règle la produc-
tion; crises; concurrence; division du travail
conditions; avantages et inconvénients de cette
division.
La nature: terrain ; matières premières; forces
motrices
Le capital: conceptions; productivité; capi-
taux productifs, improductifs, fixes et circulants;
formation : association dos capitaux; la grande
production.
Le salaire: historique, lois, réduction du
temps de travail; la participation aux bénéfices;
l'ouvrier actionnaire.
L'intérêt: historique, le prêt à intérêt; loi;
légitimité; rente foncière; loi; évolution de la
propriété, foncière; fermage ; division de la
propriété.
Le profit: nature, définition, lois et règle-
ments, participation aux bénéfices.
L'échange: historique, valeurs, avantages,
moyens propres à faciliter l'échange; histoire
et rôle des marchands; loi de l'offre et de la
demande; transports.
La monnaie: historique, rôle; conditions de
valeur; monométallisme et bimétalisme; sys-
tèmes monétaires: monnaie de papier.
Le commerce: balance du commerce; l'é-
change international; protectionnisme; libre
échange; traités de commerce.
Le crédit: historique; rôle des banques;
dépôts; escompte; billets de banque; cours du
change.
L'épargne: conditions; institutions; utilité
sociale.
La propriété: origine; droit de propriété;
collectivisme: coopératisme; le partage et ses
effets; droits de mutation,
Les sociétés de secours mutuel: but; lois et
règlements afférents.
IX. — Économie politique.*)
Notions théoriques d'économie politique.
Objet de l'économie politique. Les diverses
écoles au point de vue de la tendance. La pro-
*) Les institutrices sont dispensons de cette branche
pendant la session de 1912—1913.
La consommation : le luxe; associations de
consommation.
Les dépenses publiques; les revenus publics;
les dettes publiques.
*) Les institutrices sont dispensées de cette branche;
pendant la session de 1912—1913.
Assemblages en bois: tenon et mortaise.
enfourchement, onglet, clé. feuillure, queue
d'hironde, enture. Parquets, lambris d'appui,
cloisons, portes à petits et à grands cadres,
portos bâtardes croisées, meubles, tels que tables,
armoires, bancs, etc., escaliers, corniches, ban-
deaux, frontons, colonnes, pilastres, arcs, voûtes.
Organes de machines: boulons, écrous, rivets,
arbres, moteurs, paliers, chaises, poulies, piston
à vapeur, manivelle, excentrique, presse-étoupe,
bielle, robinet.
Programme des institutrices.
1° Les mêmes matières que pour le brevet
provisoire.
2° Dessin d'imitation. — Programme des ins-
tituteurs.
XIII. — Kalligraphie.
Dasselbe Programm wie für die Prüfung
des provisorischen Brevets.
XIV. -
Gesang.
A. Lehrer.
a) Theorie: 1. Eingehendere Kenntnis des
für das provisorische Brevet geforderten Stoffes.
2. Die verschiedenen Lagen und Umkehrungen
der Dreiklänge. Kenntnis der Dreiklänge auf
den verschiedene Stufen einer Dur- und Moll-
Touleiter. Der Septimenakkord, seine verschie-
denen Lagen. Umkehrungen und Auflösungen.
Analyse größerer Gesangstücke.
b) Praxis: Programm der provisorischen
Brevetprüfung.
B. L e h r e r i n n e n .
Theorie und Praxis: Programm der
provisorischen Brevetprüfung.
XV. — Turnen und Schulspiele.
Programm der provisorischen Brevetprüfung.
XVI. — Haushaltungskunde (Lehrerinnen.)
a) Kleidung: Kleidungsstoffe. Eigenschaften
derselben. Behandlung der Wäsche. Aufbewah-
rung und Entflecken der Kleidungsftücke. Das
Bett.
X. — Bürger- und Gesellschaftskunde.
Der Staatshaushalt. Steuern und Zölle.
Sparkassen. Die Grundkreditanstalt. Das Ge-
nossenschaftswesen. Das Versicherungswesen. Die
Krankenversicherung und die Unfallversicherung.
Die Verjährungen. Der Kaufvertrag. Der Ge-
brauch des Stempelpapieres. Die Einregistrierung
der Akten. Hypothek und Privileg. Die Servi-
tuten. Testamente und Erbschaften. Die Vor-
mundschaft.
XI. — Tenue des livres.*)
A. Du commerce en général. Obligations et
droits des commerçants. Agents intermédiaires
du commerce, livraison des marchandises. Les
effets de commerce: le billet simple, la lettre
de change l'acceptation, l'endossement, le pro-
têt le billet à ordre, la lettre de crédit Circu-
laires; offres de service, demandes de ren-
seignements
et de marchandises,
exécution
d'ordres; avis de traites de remises et de re-
couvrements de comptes; envoi de comptes-
courants; demandes de délais de payement;
redressements d'erreurs; avis de faillite.
B. Le mémorial, le journal, le grand-livre
en partie double.
XII. — Dessin.
1° Les mêmes matières que pour le brevet
provisoire.
2° Dessin d'imitation
Fragments d'architecture, tels que chapiteaux
et bases de colonne, architraves, frises, corniches,
rosaces, consoles, fleurons, rampants de gable,
rinceaux
encadrements,
cartouches, masca-
rons, etc.
3° Dessin technique
b) Wohnung: Baustoffe. Physikalische Beschaf-
fenheit der Wohnung in bezug auf Lage, Bodeu-
beschaffenheit, Licht und Luft. Heizungsarten.
Brennstoffe. Natürliche Beleuchtung, künstliche
Beleuchtungsarten. Vorsichtsmaßregeln bezüglich
der Heizung und der Beleuchtung. Verteilung und
Einrichtung der Wohnräume. Instandhaltnung
und Reinigung der Näumlichkeiteun und Haus-
geräte. Beseitigung der Abfallstoffe, des Keh-
richtes.
XVII. — Handarbeit (Lehrerinnen.)
Stoff, der provisorischen Brevetprüfung. Ge-
steigerte Anforderungen in bezug auf Fertigkeit
und gediegene Ausführung.
Fortbildungsbrevet.
l. — Religion.
Kosmologische und anthropologische Gottes-
beweise. Beweise für die Unsterblichkeit der Seele.
Einheit des Menschengeschlechtes. Beweise für die
Wahrheit und Göttlichkeit des Christentums: Jesu
wahrhaft göttliche Lehre, Jesu Leben, Jesu
Wunder, Jesu Auferstehung, Jesu Weissagungen.
Ausbreitung, Fortdauer und Wirkung des Werkes
Jesu. Pflichten des Christen in bezug auf die
geistigen Güter des Nächsten, in bezug auf Leib
und Seele des Nächsten, in bezug auf den irdischen
Besitz des Nächsten.
II. — Pädagogik.
1. Psychologie und Logik: Vollstän-
dige Beherrschung des für die vorhergehenden
Brevetprüfungen geforderten Stoffes.
2. Die verschiedenen Erziehungs-
theorien und deren Beurteilung.
3. Die geschichtliche Entwicklung
der verschiedenen Methoden der
einzelnen Unterrichtsfächer.
III. — Deutsche Sprache.
1.
Literaturgeschichte
Zusammen-
hängende Darstellung der Geschichte der deutschen
Literatur; eingehendere Behandlung der beiden
Blüteperioden, besonders der Blütezeit der neu-
hochdeutschen Literatur.
2. Literarische Analyse von Iese-
stücken : (Literaturgattung, Grundgedanke, seine
Gliederung und Entwicklung, Darbietung des
Stoffes, Schönheit und Eigentümlichkeiten der
Form, etwaige Tendenz, geweckte Interessen
erzielte Wirkung).
3. Lektüre: Hebbel: Der Ring der Nibe-
lungen; Gerh. Hauptmann : Die Weber; Raabe
Der Hungerpastor, Goethes und Schillers Lyrik
besonders die Gedankenlyrik. Uhland, Eichendorff
Mörike, Hebbel, Droste-Hülfshoff, Storm, Lilien-
cron als Lyriker (Auswahl bei Herder, Schöningh
oder Voigtländer).
Bemerkung: Der für diese Prüfung auf-
gegebene Lesestoff wird nach einem Zyklus von
drei Jahren neu bestimmt und rechtzeitig bekannt
gegeben. Für das laufende Jahr ist die Lektüre
auf folgende Schriften beschränkt: Hebbel: Der
Ring der Nibelungen; Raabe: Der Hungerpastor.
4. Aufsatz: Abhandlungen (auch in Diälog-
oder Redeform).
IV. — Langue française.
1° Répétition de la syntaxe complète.
2° Ponctuation.
3° Les principes de la poétique et de la rhé-
torique.
4° Les principaux genres de composition.
5° Les principaux auteurs des XVII
e, XVIII
e
et XIXe siècles (Corneille, Pascal, La Fontaine,
Molière, Racine, Bossuet, Fénelon, Madame de
Sévigné, La Bruyère, Voltaire, Montesquieu,
J.-J. Rousseau, Buffon, Chateaubriand, La-
martine, V. Hugo, Vigny, Musset, George Sand,
Mignet, Sainte-Beuve, Flaubert, Daudet, Leconte
de Lisle, Sully-Prudhomme, Coppée).
6° Lecture ; À. de Vigny, Servitude et grandeur
militaires; Sully-Prudhomme, La Vie intérieure;
A. de Musset, Les Nuits (octobre et décembre.)
La lecture variera chaque 3e année. A
l'examen pour le brevet d'enseignement post-
scolaire, ne seront pris en considération, cette
année, que les deux ouvrages indiqués en premier
lieu (Vigny et Sully-Prudhomme).
V. - Mathematik.
1.
Arithmetik
Schwierigere
Aufgaben
über den Stoff des Lehrbefähigungsbrevets.
2. Algebra.
a) Wiederholung des für das Lehrbefähigungs-
brevet vorgeschriebenen Stoffes. b) Diskussion
der Gleichung vom ersten Grad. Diskussion der
Gleichung vom zweiten Grad. Maxima und Mi-
nima. Arithmetische und geometrische Reihen.
Die Lehre von den Logarithmen. Ihre Anwen-
dung auf Multiplikation und Division, Potenz-
erhebung und Wurzelausziehung, auf die Lösung
von Zinseszinsrechnungen und Annuitäten.
3.
Geometrie
Schwierigere
Aufgaben
über Berechnung von. Flächeninhalt und Raum-
inhalt.
4° L'Allemagne sous les successeurs de Charles-
Quint jusqu'au commencement de la guerre
de Trente ans.
5° L'Angleterre sous les successeurs de Henri
VIII. Elisabeth et Marie Stuart.
6° L'Espagne sous Philippe II. Soulèvement
des Pays-Bas. Causes de la décadence de l'Es-
pagne.
7° La guerre de Trente ans.
8° L'Angleterre sous les Stuarts (1603-1714).
Les révolutions de 1648 et 1688.
9° La France sous Louis XIII et Louis XIV,
Richelieu. Mazarin. Louis XIV. Sa cour. Le
gouvernement. Colbert: industrie, commerce,
marine, les impôts. La politique religieuse de
Louis XIV. Sa politique extérieure: les guerres
de Louis XIV. La société française au XVIIe
siècle.
10° Les sciences et les arts au XVII
e siècle.
11° L'Europe septentrionale à l'époque de
Louis XIV.
La Suède: Charles XII. La Pologne: Sobieski
et Auguste II. La Russie: Pierre le Grand.
Sa jeunesse, ses voyages et ses réformes. La
guerre suédoise.
12° La France sous Louis XV.
Le Régent. Le système de Law. Fleury.
Caractère de Louis XV. Le gouvernement. Les
finances. Affaires religieuses: Abolition de la
compagnie de Jésus. La politique extérieure.
13° L'Allemagne au XVIIIe siècle
a) La Prusse. Les origines de la Prusse. Le
programme des Hohen zollern. Le Grand Elec-
teur. Frédéric Ier. Le Roi Sergent. Frédéric II
Sa jeunesse. Frédéric II roi. Ses conquêtes.
L'œuvre intérieure.
b) L'Autriche. La Pragmatique Sanction.
Marie-Thérèse: Son caractère. Ses guerres contre
Frédéric I I : guerre de la succession d'Autriche
et guerre de Sept ans. Les réformes de Marie-
Thérèse. Joseph II. Son caractère. Ses réformes.
L'examen comprendra; a) une dissertation sur
un sujet à libre invention ou tiré d'une branche
du programme de l'examen; b) une question
sur l'histoire de la littérature, telle qu'elle est
limitée par le numéro 5 ci-dessus.
VI. — Histoire.
Histoire des temps modernes.
1° Les découvertes maritimes et les établis-
sements coloniaux.
2° La Renaissance.
Ses causes. La Renaissance en Italie, en
France et en Allemagne. Les écrivains, les
artistes et les monuments
3° La Réforme.
A. La Réforme dans les différents pays de
l'Europe: a) la Réforme en Allemagne et le
règne de Charles-Quint; b) la Réforme en
Suisse; c) la Réforme en France. Le règne
de François I
e r et de ses successeurs. La Saint-
Barthélémy et les guerres de religion. Henri IV;
d) la Réforme dans les pays scandinaves ; e) la
Réforme en Angleterre. Le règne de Henri VIII.
B. La réaction catholique. Le concile de
Trente. La compagnie de Jésus.
14° La Russie au XVIII
e siècle. Catherine II.
15° Les partages de la Pologne.
16° L'Angleterre au XVIIIe siècle
a) Lutte maritime et coloniale entre la France
et l'Angleterre. Les Indes et le Canada.
b) L'indépendance des Etats-Unis.
17° Les sciences et les arts au XVIII
e siècle.
Histoire contemporaine.
1° La Révolution française.
Causes de la Révolution. Louis XVI et Marie-
Antoinette. Les Etats généraux et la Consti-
tuante. L'Assemblée législative. La Convention.
Chute de la royauté. La Terreur. Le Directoire.
2° La lutte entre la Révolution et l'Europe
(1792-1800) Guerres de la première et de la
deuxième coalition.
3° Le Consulat.
L'organisation intérieure. Le Concordat
4° L'Empire.
Le régime impérial. Napoléon. La cour im-
périale. Le gouvernement intérieur. L'instruc-
tion publique. Travaux publics. Industrie et
commerce. Affaires religieuses. Causes de la chute
de Napoléon.
5° La politique extérieure de l'Empire.
Les guerres napoléoniennes de 1803-1815.
La fin de Napoléon.
6° Le congrès de Vienne, L'organisation ter-
ritoriale de l'Europe.
7° La Sainte-Alliance et l'Europe de 1815
-1830.
L'Allemagne. L'Italie. L'Espagne et l'Amé-
rique espagnole. Le Portugal et le Brésil. La
France sous la Restauration.
8° La révolution de 1830: a) en France, b) en
Belgique, c) en Pologne, d) en Allemagne.
9° La France sous Louis-Philippe. La révo-
lution de 1848 et son influence en Prusse, en
Autriche-Hongrie et en Italie.
10° Les arts et les sciences dans la première
moitié du XIX e siècle.
11° La seconde République. Le second Em-
pire: histoire intérieure et politique extérieur.
12° La formation de l'unité italienne (1848
-1870).
13° L'unité allemande (1848-1871).
Le mouvement militaire. Le Zollverein. Le
parlement de Francfort Guillaume Ier et Bis-
marck. La question des Duchés. La guerre de
1866. Moltke. La guerre franco-allemande.
14° L'Angleterre au XIXe siècle.
Histoire intérieure. Les souverains. Les ré-
formes démocratiques. La question d'Irlande.
15° La Russie au XIXe siècle.
Les souverains. Insurrections de la Pologne.
L'émancipation des serfs. Nihilistes et terro-
ristes. La crise de 1904-1905.
16° Les Etats-Unis au X I X e siècle.
Leur constitution. Agrandissement du terri-
toire et accroissement de la population. La
guerre de sécession. Développement économique
des Etats-Unis. L'impérialisme américain. La
doctrine de Monroë.
17° La Question d'Orient au XIXe siècle.
L'insurrection grecque. Les affaires d'Egypte
et de Syrie. La guerre de Crimée. La guerre
des Balkans (1875-1878).
18° L'Empire allemand.
Les souverains. La constitution de l'Empire.
Le Kulturkampf. L'évolution économique et
sociale de l'Empire.
19° La France de 1870-1889.
La Commune. Thiers, Mac-Mahon. Tentative
de restauration. La constitution de 1875.
Le gouvernement des républicains: politique
intérieure et extérieure. La crise boulangiste.
20° Le mouvement scientifique et artistique
dans la seconde moitié du XIXe siècle.
21° La transformation de l'industrie et du
commerce au XIXe siècle.
22° L'expansion, européenne.
Formation de l'empire colonial de l'Angle-
terre. Formation de l'empire colonial de la
VlI. — Geographie.
1. Kosmographie: Gesetze von Kepler und
Newton. Sonnensysteme. Mathematische Aufga-
ben ans der Himmelskunde.
2. Allgemeine Länder- und Völkerkunde unter
folgenden Gesichtspunkten : Bewohner der einzel-
nen Länder und Länderstriche. Klima. Naturpro-
dukte. Erwerbszweige. Stand der Landwirt-
schaft, der Industrie, des Handels. Verkehrswege.
Internationale Verkehrswege zu Wasser und zu
Lande. Die europäischen Besitzungen in den frem-
den Weltteilen.
VIII. - Naturwissenschaften.
I. Botanik.
a) Anatomie: Die Zelle, Inhalt der Zelle,
Entwicklung der Zelle. Gefäße. Gewebeformen
und Gewebesysteme. Die Interzellularräume
und das Grundgewebesystem. Das Gefäßbündel-
system. Die Absonderungsbehälter der inneren
Gewebe. Das Hautgewebe.
Das Teilungsge-
webe. Anatomischer Bau des Stengels.
d) Physiologie und Biologie: Die Hauptnähr-
stoffe der Pflanzen und deren Aufnahme.
Aufnahme des Kohlenstoffes. Der Stoffwechsel.
Die Atmung. Die übrigen Nährstoffe und deren
Aufnahme. Die Bewegung des Wassers in der
Pflanze. Das Wachstum. Die äußern Beding-
ungen des Wachstums. Die Nutationsbewegun-
gen. Die periodischen und Reizbewegungen aus-
gewachsener Organe.
Die Vermehrung der
Pflanzen durch Abgliederung. Fortpflanzung
der Sporenpflanzen. Die Bestäubung der Sa-
menpflanzen. Die Befruchtung. Das Keimen.
Umbildungen und Mißbildungeil im Pflanzen-
reiche. Krankheiten der Pflanze. Alter und Tod
der Pflanze. Einrichtungen an der Pflanze zur
Ausnutzung des Sonnenlichtes. Einrichtungen zur
Förderung der Verdunstung. Einrichtungen, welche
eine starke Verdunstung verhindern. Einrichtungen
zur Verbreitung der Samen.
2. Zoologie. Spezielle Zoologie.
Wirbeltiere: Klasse der Reptilien, der Lurche,
der Fische. Allgemeine Merkmale dieser Klassen
Gliedmaßen, Körperbedeckung, Atmung, Blut-
umlauf, Vermehrung. Einteilung der Klassen in
Ordnungen.
Eingehende Beschreibung der Hauptrepräjen-
tanten dieser Ordnungen und kurze Charakteri-
sierung der übrigen Arten.
Wirbellose: Klasse der Insekten, der Spinnen-
tiere, der Krebse, der Weichtiere, der Ringel-
würmer, der Fadenwürmer, der Plattwürmer.
Einteilung der Klassen in Ordnungen. Eingehende
Beschreibung der Hauptrepräsentanten dieser Or-
dnungen. Kurze Charakterisierung anderer wich-
tiger Arten einer jeden Ordnung.
3. Physik: Ergänzung und Vertiefung des
für das provisorische Brevet vorgeschriebenen
Stoffes.
Grundeigenschaften der Körper: Rauminhalt
der Körper. Teilbarkeit der Körper. Molekeln.
Atome. Adhäsion. Elastizität.
Mechanik: Gleichförmige Bewegung (Formel).
Beharrungsvermögen. Beharrungsgesetz. Ge-
schwindigkeit bei der ungleichförmigen Bewe-
gung. Der freie Fall. Gesetze, Formeln. Paral-
lelogramm der Bewegungen. Wurfbewegung.
Wirkungen und Maß der Kräfte. Zusammen-
setzung und Zerlegung der Kräfte. Hindernisse
der Bewegung. Mechanische Arbeit. Schwerpunkt.
Arten des Gleichgewichtes. Standfestigkeit. Rolle
und Flaschenzug. Die schiefe Ebene (Keil,
Schraube, Anwendungen). Der Hebel. Goldene
Regel der Mechanik. Vom Maschinenbau. Zen-
29 0
France. Emigration et commerce de l'Alle-
magne. Ses colonies. L'expansion de l'Empire
russe en Asie.
23° L'Extrême-Orient.
La Chine. La civilisation chinoise. La Chine
et l'Europe de 1517 à 1840. La guerre de l'opi-
um et l'expédition de Chine (1858-1860). La
guerre des Boxeurs. Le Japon. Le Japon et les
étrangers. Révolution de 1868. L'ère des pro-
grès.
La guerre de Corée.
La guerre russo-
japonaise. Le Japon et la Chine actuels.
tralbewegung. Das Pendel (Grundgesetze, Takt-
messen Uhr).
Die Oberfläche der Flüssigkeiten. Druckfort-
pflanzung in Flüssigkeiten. Gesetze. Hydraulische
Presse. Bodendruck. Seitendruck. Das archime-
dische Prinzip. Bestimmung des spezifischen
Gewichtes fester und flüssiger Körper. Das Wasser
als bewegende Kraft. Molekularwirkungen bei
Flüssigkeiten (Kohäsion, Adhäsion, Kapillarität,
Diffusion, Osmose). — Der Luftdruck. Der
Torricellische Versuch. Barometer. Die Spann-
kraft luftförmiger Körper. Mariottesche Gesetze.
Erzeugung und Anwendung verdichteter Luft.
Manometer. Geber, Spritzen, Pumpen. Auftrieb
der Körper in der Luft. Diffusion der Gase.
Wärmelehre: Temperatur. Ausdehnung der
Körper. Thermometer. Ausdehnungskoeffizienten.
Das Verhalten des Wassers. Strömungen in
Flüssigkeiten und Gasen. Das Schmelzen. Lösungs-
wärme. Kältemischungen. Erstarren. Verdunstung.
Kondensation. Verdampfungswärme, Verdun-
stungskalte Eigenschaften der Dampfe Siede-
punktgesetz. Besondere Erscheinungen beim Sieden.
Verflüssigung der Gase. Spezifische Wärme.
Die Fortpflanzung der Wärme. Entstehung und
Wesen der Wärme. Wärmeäquivalent. Wärme-
kraftmaschinen. Meteorologie.
4.
Chemie
und
Mineralogie
a)
Wie-
derholung des Programmes der vorhergehenden
Brevetprüfungen. b) Die Gewinnung des Eisens
und des Stahls. Die Leuchtgasbereitung. Gärung
und Anwendungen. Fäulnis und Verwesungen.
Herstellung der Holzkohle. Die Verarbeitung der
tierischen Haut. Die Verbrennung. Die Flamme.
Die wichtigsten organischen Verbindungen : Mo-
hol, Essigsäure, Äther, Stärke, Zucker, Eiweiß.
IX. — Bürger- und Gesellschaftskunde.
Eingehende Kenntnis des für die zwei vorher-
gehenden Brevetprüfungen vorgesehenen Stoffes.
XI. — Handarbeit.
Das nämliche Programm wie für die vorher-
gehenden Prüfungen.
Gesteigerte Anforderungen in bezug auf Fer-
tigkeit und gediegene Ausführung.
Oberprimärbrevet.
I. — Religion.
Ursprung des Menschen vom Standpunkte
der natürlichen Vernunft: Schöpfung oder Ent-
wicklung, die Frage der Urzeugung. Die ver-
schiedenen Weltanschauungen : Theismus, Mo-
nismus, Materialismus und Pantheismus. Die
Stellung des Menschen im Weltganzen. Das
Endziel des Menschen. Die Willensfreiheit. Pflich,
ten des Christen in Familie, Staat und Kirche.
Bemerkung: Die Kandidaten des Ober-
primärbrevets lesen mit Nutzen das Werk: „Ka-
tholische Weltanschauung" von Cathrein.
II. — Pädagogik.
1. Geschichte der Erziehung und
des Unterrichtes.
2. Analyse folgender pädagogischen
Werke
X. — Dessin.
a) Instituteurs.
1° Les matières prescrites pour les examens
Montaigne; Principaux chapitres et
extraits des Essais, publiés avec une introduc-
tion, des notices et des notes par M. Jeanroy,
Hachette, Paris (fr, 2.50). J.-J,
Rousseau;
précédents. Parties du corps humain. Notions
sur la structure générale et les proportions de
ces parties par rapport; à l'ensemble.
2° Dessin d'architecture. Murs, corniches de
soubassement, cordons, corniches d'entablement
chaînes, pilastre, colonne, porte, fenêtre, escalier.
Les styles d'architecture égyptien, grec,
romain, chrétien, byzantin, arabe, roman et
gothique. La renaissance italienne, française
allemande et flamande. Style Louis XV et style
empire. Style moderne.
b) Institutrices.
1° Les matières des examens précédents.
2° Dessin d'objets usuels plus compliqués et
de formes plus difficiles du règne végétal.
Emile ou de l'Éducation. Extraits choisis par
Louquet, Delagrave (fr. 2,50); Herbart: Päda-
gogifche Schriften mit einer Darstellung
und
Beurteilung
der ethischen und
psychologischen
Grundlagen der Pädagogik Herbarts versehen
von I . Wolff, 1. Band. Schöningh (M 2,80);
Pestalozzi: Wie Gertrud ihre Kinder lehrt.
Bemerkung
Die
aufgegebenen
Werke
werden nach einem Zyklus von drei Jahren neu
bestimmt. Für das laufende Jahr werden nur
gefordert: J. J. Rousseau: Emile; Herbart
Pädagogische Schriften.
III. —Deutsche Sprache.
1. Literaturgeschichte. Eingehendere Kenntnis
der Literatur des 19. Jahrhunderts.
2. Literarische Analyse umfangreicherer, schwie-
rigerer Lesestücke, auch ganzer, von den Rezipien-
den gelesener Werke.
3. Lektüre: Goethe: Aus meinem Leben, Wahr-
heit und Dichtung, 1. und 2. Buch; Schiller
Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen;
Goethe: Tasso; Sudermann : Frau Sorge.
B e m e r k u n g : Der für diese Prüfung auf-
gegebene Lesestoff wird nach einem Zyklus von
drei Jahren neu bestimmt und rechtzeitig bekannt
gegeben. Für das laufende Jahr ist die Lektüre
auf folgende Schriften beschränkt
Schiller: Briefe über die ästhetische Erziehung
des Menschen; Goethe: Tasso.
4. Aufsatz: Schwierigere Abhand-
lungen.
V. — Mathemathik.
1. Arithmetik: Schwierigere Aufgaben
über den Stoff des
Fortbildungsbevets.
2. Algebra: a) Wiederholung des Stoffes
des Fortbildungsbrevets. b) Die trigonometri-
schen Funktionen und ihre Anwendung auf die
Lösung von Aufgaben über das rechtwinkelige
Dreieck. Exponentialgleichungen des ersten Grades
mit einer Unbekannten. Irrationelle Gleichungen
des ersten und zweiten Grades mit einer Un-
bekannten. Quadratwurzel eines Polynoms.
3. Geometrie: Schwierigere Aufgaben
über Berechnung von Flächeninhalt und Raum-
inhalt.
1) Pour faciliter aux récipiendaires l'étude des
matières qui font l'objet du présent examen, on leur
recommande le manuel suivant : Histoire de la civi-
lisation contemporaine par Ch. Seignobos, Paris,
Masson, Prix: 3 fr.
IV. — Langue française.
1° Précis de l'histoire de la littérature ; étude
plus approfondie de la littérature contempo-
raine.
2° Les genres littéraires.
3° L'analyse littéraire (genre littéraire, fond,
forme, développement, particularités, appré-
ciation).
4° Lecture: Victor Hugo, La Légende des
siècles (premier volume), Chap. I. La Terre;
chap. II, La Conscience; le Christ et le Tom-
beau; Chap. V, La Ville disparue; Chap. VI,
Les trois Cents ; Flaubert, Pages choisies ; Mignet,
Pages choisies.
La lecture variera chaque 3e année. A l'ex-
amen pour le brevet d'enseignement primaire
supérieur, on ne prendra en considération, cette
année, que les deux ouvrages indiqués eu
premier lieu (Victor Hugo et Flaubert).
L'examen comprendra: a) une rédaction sur
l'histoire de la littérature; b) une analyse litté-
raire resp. une dissertation à libre invention
ou bien tirée du programme de l'examen.
VI. — Histoire.
Histoire de la civilisation contemporaine.1)
1° Les origines de la civilisation contempo-
raine
a) Les puissances nouvelles de l'Europe au
XVIII
e siècle. La Prusse: la cour, l'armée,
l'administration. L'empire russe : le tsar, nobles
et paysans, l'Église russe, introduction de la
civilisation occidentale en Russie, le gouverne-
ment de la Russie au XVIII
e siècle.
b) Le régime colonial au XVIII
e siècle.
Colonies portugaises.
Colonies espagnoles.
Colonies hollandaises. Colonies françaises. Colo-
nies anglaises. La lutte coloniale entre la France
et l'Angleterre. Le soulèvement des colonies
anglaises d'Amérique.
c) Le mouvement de réforme en Europe
au XVIIIe siècle
Les idées nouvelles au XVIII
e siècle. Les
économistes. Les philosophes anglais. Les philo-
sophes français. Les encyclopédistes. L'influence
française. Essais de réformes. Joseph II. Cathe-
rine II. Pombal. Turgot et Necker.
2° La Révolution française: .
a) Ses origines. La monarchie et la société à
la fin du XVIIIe siècle. L'Assemblée nationale.
La prise de la Bastille. La nuit du 4 août.
b) L'œuvre de la Révolution. La déclaration
des droits de l'homme. Les principes de la société
nouvelle. Les constitutions de 1791, 1793 et de
l'an III.
c) Lutte de la Révolution contre l'Europe.
Les armées françaises. La propagande révolu-
tionnaire.
3° Le Consulat et l'Empire.
La
constitution
de
l'an
VIII.
L'Empire.
Créations de Napoléon. Le gouvernement inté-
rieur, La législation. Travaux publics. Sciences,
lettres et arts. La lutte de Napoléon contre
l'Europe. Le blocus continental. Ses conséquences
économiques et politiques. Domination et chute
de Napoléon.
4° Le gouvernement constitutionnel en Eu-
rope.
Le congrès de Vienne. La Restauration en
Europe. Le régime parlementaire en Angleterre.
La charte de 1814 et la Restauration en
France. La charte de 1830 et la monarchie de
juillet. Le régime parlementaire en Belgique.
Le régime parlementaire dans les autres Etats
européens.
5° Le gouvernement de la France de 1848-
1875.
La révolution de 1848. La constitution de
1848. Le second Empire. La République de 1870.
La constitution de 1875.
6° Les transformations de l'Europe depuis
1848
a) Les nationalités. Formation de l'unité
italienne. Formation de l'unité allemande.
b) Transformations dans le gouvernement
Les progrès du régime parlementaire en Europe
Le suffrage universel.
7° Le démembrement de l'empire ottoman.
Organisation de l'empire ottoman au com-
mencement du XIXe siècle. Les "différentes
phases de la question d'Orient. Formation de
la Grèce. Formation des nations serbe, roumaine
et bulgare. L'Egypte au XIXe siècle.
8° Le Nouveau-Monde.
Les Etats-Unis. Les républiques espagnoles
d'Amérique. Le Brésil. L'abolition de l'escla-
vage en Amérique. La doctrine de Monroë.
9° L'expansion européenne.
Formation de l'empire colonial de la France,
de l'Angleterre et de l'Allemagne. La Russie
d'Asie. La civilisation européenne dans l'Ex-
trême-Orient. Les explorations au XIXe siècle.
10° Les arts, les lettres et les sciences au
XIXe siècle.
11° Les découvertes scientifiques du XIXe
siècle et leur application à l'industrie, à l'agri-
culture et au commerce.
12° Les réformes économiques du XIXe siècle.
Accroissement de la richesse. Monnaie et pa-
pier-monnaie. Organisation du crédit. La pro-
tection et le libre échange. Les traités de com-
merce. Expositions universelles.
Les crises
économiques.
13° La démocratie et les doctrines sociales.
La démocratie. Les idées démocratiques. L'a-
bolition du servage. L'émancipation des femmes.
Le service militaire. L'instruction publique. Pro-
grès des idées démocratiques. Les questions
sociales. Origine du socialisme. Les socialistes
français. Le socialisme allemand. L'Interna-
VII. — Naturwissenschaften.
1.
Physik
Ergänzung
und
Vertiefung
des Programmes für das Lehrbefähigungsbrevet.
Akustik: Das Wichtigste über die Wellen-
bewegung. Entstehung des Schalles. Fortpflan-
zung des Schalles. Schallgeschwindigkeit. Stärke
des Schalles. Zurückwerfung des Schalles. Ent-
stehung der Töne, Tonhöhe. Musikalische Inter-
valle. Tonleitern. Dopplers Prinzip. Tönende
Saiten. Tönende Stäbe. Stimmgabeln. Tönende
Platten. Tönende Luftsäulen. Pfeifen. Resonanz.
Klangfarbe. Interferenz des Schalles. Schwe-
bungen. Konsonanz. Dissonanz. Das Stimm-
organ des Menschen. Das Gehörorgan des Men-
schen. Der Phonograph.
Optik: Lichtquellen : Ausbreitung des Lichtes.
Schatten. Lichtstärke. Grundgesetze. Geschwin-
digkeit des Lichtes (Verfahren von Römer). Re-
flexion des Lichtes. Spiegel. Kaleidoskop. Kugel-
spiegel, Hohlspiegel (Entstehung der Bilder.
Gesetze. Konstruktion der Bilder. Berechnung
der Bildweite). Die Brechung des Lichtes an
ebenen Flächen. Totale Reflexion. Lichtbrechung
in der Atmosphäre. Planparallele Platten. Pris-
men. Linsen. Sammellinsen. (Gesetze, Konstruk-
tion der Bilder. Berechnung der Bildweite.)
Zerstreuungslinsen. Farbenzerstrenung (Gesetze).
Komplementärfarben. Körperfarben. Spektral-
analyse und Anwendungen derselben. Farben-
erscheinungen in der Atmosphäre. Fluoreszens.
Phosphoreszens. Chemische Wirkungen; Photo-
graphie. Das menschliche Auge. Entstehung der
Bilder im Auge. Akkomodation. Dauer der Licht-
eindrücke. Irradiation. Das Sehen mit zwei
Augen. Die Größe und Entfernung der Gegen-
stände. Der Projektionsapparat.
Lupe und
Mikroskop. Das Fernrohr.
Magnetismus: Natürliche und künstliche Mag-
nete. Grundgesetze. Magnetische Verteilung. Das
magnetische Feld. Herstellung von Magneten.
Molekularmagnete. Erdmagnetismus. Deklina-
tion. Inklination. Änderungen und Störungen
des Erdmagnetismus.
Reibungs- und Influenzelektrizität: Grunder-
scheinungen. Elektrische Mitteilung. Elektroskop.
Leiter und Nichtleiter.
Positive und negative
Elektrizität. Gesetze. Elektrische Fluida. Gesetz
von Coulomb. Elektrische Verteilung. Sitz elek-
trischer Ladungen. Elektrische Dichte. Spitzen-
wirkung.
Elektrophor.
Reibungselektrisierma-
schine. Influenzmaschine von Wimshurst. Po-
tential, Ladung und Kapazität. (Erläuterung
durch Vergleiche.)
Ansammlungsapparate: Zweck der Ansamm-
lung. Leidener Flasche. Atmosphärische Elektri-
zität.
Galvanische Elektrizität: Das offene Element.
Das Daniel-Element. Das Salpetersäure-Ele-
ment. Das Chromsäure-Element. Das Leclanche-
Element. Trockenelemente. Batterieschaltungen-
Der galvanische Strom. Stromstärke. Wirkung
des Stromes auf die Magnetnadel. Galvanoskope
und Galvanometer.
Leitungswiderstand. Das
Ohmsche Gesetz (Mit Anwendungen.) Wärme-
wirkung des Stromes; Anwendungen. Glühlicht.
Bogenlicht. Thermoelement. Gesetze der Elektro-
lyse. Anwendungen der Elektrolyse. Polarisation.
Akkumulatoren. Der Elektromagnet. Telegraphie-
Wechselwirkungen zwischen Magneten und Strom-
leitern.
Induktionsströme: Grundgesetze. Induktions-
apparate; Funkeninduktor. Elektrische Entladun-
gen in verdünnten Gasen : Geißlersche Röhren,
Kathodenstrahlen,
Köntgenstrahlen.
Bequerel-
strahlen. Telephon. Mikrophon. Die elektrischen
tionale. Les anarchistes. Théories et réformes
sociales.
14° Etat présent de la civilisation.
Remarque. — Les récipiendaires qui se pré-
senteront à l'examen du brevet d'enseignement
primaire supérieur lors de la session de 1912
-1913, ne seront examinés que sur les matières
énumérées aux chap. 4, 5, 6, 9, 11. 12, 13 et
14 ci-dessus.
Maschinen : Der Anker. Das Magnetfeld. Gleich-
strommaschinen. Wechselstrommaschinen.
Elektrische Arbeitsübertragung.
Elektrische Schwingungen und Wetten : Funken-
telegraphie.
2. Geologie: Die Theorie von Kaut und
Laplace. Die Veränderungen, welche durch äußere
Ursachen (Wind und Wasser) auf der Erdober-
fläche bewirkt werden (Dünen, Wüsten, Quellen,
Arrêté grand-ducal du 26 avril, 1913, qui approuve
l'arrangement intervenu, le 8 du même mois
entre le Gouvernement du Grand-Duché et
''celui de Hesse dans le but d'éviter les doubles
impositions.
Nous MARIE-ADÉLAÏDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu la loi du 25 juillet 1909, concernant les
doubles impositions, spécialement l'art. 2 de
cette loi qui autorise le Gouvernement à con-
clure des arrangements avec les pays étrangers
pour éviter les doubles impositions des per-
sonnes ou sociétés éventuellement imposables
des mêmes chefs dans les différents pays;
Vu l'arrange nient intervenu le, 8 avril 1913
entre Notre Directeur général des finances et
le Ministre des finances du Grand-Duché de
Hesse, ainsi que le protocole final du même
jour, joint à cet arrangement;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
finances et après délibération du Gouverne-
ment en conseil;
Avons arrêté et arrêtons