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Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

20 Articles / Dispositions · Luxembourg
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Table des dispositions (20)

Texte législatif (20 Articles)

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

DU

Grand-Duché de Luxembourg.

Memorial

Samedi, 30 avril 1910

N° 24

Samstag, 30. April 1910.

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant

diverses modifications et ajoutes à l'annexe C

du règlement d'exploitation des chemins de fer

Guillaume-Luxembourg.

Au Nom de Son Altesse Royale GUILLAUME,

par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg,

Duc de Nassau, etc., etc., etc. ;

Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, Ré-

gente du Grand-Duché de Luxembourg;

Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,

approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant

l'exploitation des chemins de fer Guillaume-

Luxembourg ;

Revu Notre arrêté du 27 mars 1909, portant

approbation du nouveau règlement d'exploita-

tion pour les dits chemins de fer du 17/23 dé-

cembre 1908, ainsi que Notre arrêté du 18 avril

suivant approuvant la partie Ib de l'annexe C

de ce règlement ;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Directeur général

des travaux publics et après délibération du

Gouvernement en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

Sont approuvées, sous le mérite des

réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal sus-

dit du 27 mars 1909, les dispositions complé-

mentaires et modificatives ci-après relatées à

introduire à l'annexe C du règlement d'exploi-

tation précité du 17/23 décembre 1908

Großh Beschluß vom 27. April 1910, wodurch

verschiedene Abänderungen und Ergänzungen

der Anlage C zum Betriebsreglement (Ver-

kehrsordnung) der Wilhelm Luxemburg-Eisen-

bahnen genehmigt werden.

Im Namen S. K H. Wilhelm, von Gottes

Gnaden Großherzog von Luxemburg, Herzog zu

Nassau u., u., u.;

Wir

Maria-Anna,

Großherzogin,

Regentin

des Großherzogtums Luxemburg;

Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom

11. November 1902, genehmigt durch das Gesetz

vom 3. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-

Luxemburg Eisenbahnen betreffend;

Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom

27. März 1909, sowie desjenigen vom folgenden

18. April, wodurch das neue Betriebsreglement

(Verkehrsordnung) vom 17. / 23. Dezember 1908,

bezw. der Teil I b der Anlage C zu diesem Regle-

ment genehmigt werden;

Nach Anhörung Unseres Staatsrates;

Auf den Bericht Unseres General-Direktors

der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung der

Regierung im Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

Nachstehende Abänderungen und Er-

gänzungen der Anlage C zu obenerwähntem Be-

triebsreglement Verkehrsordnung vom 17./23. De-

zember 1908 sind unter Beachtung der in Unserem

vorbezogenen Beschlusse vom 27. März 1909 ent-

haltenen Vorbehalte genehmigt

des

Großherzogtums Luxemburg.

Nr. I a. — Sprengstoffe.

A. Sprengmittel. — 1. Gruppe A : a) Vor dem mit «Donarit» beginnenden Absatz wird

eingeschaltet

Dominit XI (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Dinitrotoluol, Glyzerin und höchstens 4 Pro-

zent mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitroglyzerin).

b) Der mit «Glückauf» beginnende Absatz wird gefaßt

Glückauf (Gemenge von Ammoniaksalpeter mit Pflanzenmehlen, auch mit Zucker, Stärke,

Harzen, fetten Ölen, auch mit Zusatz von Kalisalpeter — höchstens 15 Prozent —, Natronsal-

peter, Dinitrobenzol, ferner Ammoniumoxalat, Kupferoxalat — höchstens 4 Prozent — und

Kochsalz oder diesem ähnlichen, neutralen, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen).

c) Vor dem mit «Luxit I» beginnenden Absatz wird eingeschaltet

Lignosit I (Gemenge von Ammoniaksalpeter, aromatischen Nitrokörpern wie Nitronaphtalin,

Nitrotoluol oder Nitroxylol (wovon höchstens 15 Prozent Trinitrokorper) und Holzmehl, auch

mit Zusatz von höchstens 6 Prozent Kalisalpeter, von höchstens 1 Prozent Kollodiumwolle oder

Holzkohle, von Alkalichloriden, Alkalioxalaten, Alkalikarbonaten und Bauxit).

d) Hinter dem mit «Wetter-Roburite» beginnenden Absatz wird eingeschaltet

Wetter-Romperite und Gesteins-Romperite, auch mit den angehängten Buchstaben A, B, C usw.

(Gemenge von mindestens 54 pCt Ammoniaksalpeter, höchstens 10 pCt. Kalisalpeter, höchstens

15 pCt. Trinitrotoluol und höchstens 4 pCt. gelatiniertem Nitroglyzerin, ferner voll Pflanzen-

mehl, Harz, Kochsalz, Magnesit und Salmiak).

2. Gruppe B: a) hinter dem mit «Wetter-Permonit» beginnenden Absatz wird eingeschaltet

Persalit (Gemenge von hochstens 77 pCt Perchloraten der Alkalien oder alkalischen Erden,

von Kohlenstoffträgern wie Kohlenwasserstoffen, Harzen, Oelen, Pflanzenmehlen und nitrierten

aromatischem Kohlenwasserstoffen — mit der Beschränkung, daß bei einem Perchloratgehalt über

70 pCt. höchstens 10 pCt. Trinitrotoluol vorhanden sein dürfen —, und von mindestens 4 pCt.

Ammoniaksalpeter; ein Zusatz von Natronsalpeter und von solchen anorganischen Salzen, die

die Gefahr nicht erhöhen, ist zulässig).

b) der mit «Silesia» beginnende Absatz wird gefaßt

Silesia (Gemenge von höchstens 80 pCt. Kaliumchlorat und von Harz, von dem höchstens

4 pCt. nitriert sein dürfen. Auch Gemenge von höchstens 75 Prozent Kaliumchlorat, mindestens

8 pCt. Harz und mindestens 10 pCt. Kochsalz; letzteres muß durch Paraffinöl [¼ pCt. seines

Gewichtes] denaturiert sein; das Harz muß einen Schmelzpunkt von etwa 70° haben).

Abschnitt A. Verpackung.

a) 1. Gruppe der Sprengmittel. Ziffer 3 wird gefaßt

3. Nitrozellulose (Schießbaumwolle, Kollodiumwolle). c) Nitrozellulose in Flockenform und

ungepreßt mit mindestens 25 pCt Wasser- oder Alkoholgehalt (a) und gepreßte Nitrozellulose

mit mindestens 15 pCt Wassergehalt (b) müssen wasser- beziehungsweise alkoholdicht in starte,

dichte, sicher verschlossene Holzbehälter fest verpackt sein. Statt der Holzbehälter können auch

sogenannte amerikanische Pappefässer verwendet werden. Die Behälter müssen die deutliche Auf-

schrift «Nasse Nitrozellulose, 1. Gruppe» tragen.

b) 3. Gruppe der Sprengmittel. Ziffer 2 Abs. (3) wird gefaßt

(3) Die Behälter müssen die deutliche Aufschrift «Nitrozellulose. 3. Gruppe» tragen.

Abschnitt C. Bescheinigungen. Frachtbriefe.

In Absatz (1) vorletzter Satz werden die Worte «unter amtlicher Beglaubigung der Unter-

schrift» gestrichen.

Nr. I b. — Munition.

1. Eingangsbestimmungen.

a) Ziffer 2 wird gefaßt: 2. Zündschnüre ohne Zünder.

a) Schwarzpulverzündschnüre (gesponnene Schnüre oder Zündschnüre aus dichtem Schlauche

mit Schwarzpulverseele von geringem Querschnitt), (wegen Sicherheitszünder vergleiche I c,

Ziffer 1 c)

b) Schnellzündschnüre (Zündschnüre aus dickem Schlauche mit Schwarzpulverseele von großem

Querschnitt oder mit Seele aus nitrierten Baumwollfäden).

c) Momentzündschnüre (dünnwandige Metallröhren von geringem Querschnitt mit einer Seele

aus Sprengstoffen von nicht größerer Gefährlichkeit als reine Pikrinsäure oder gesponnene

Schnüre von geringem Querschnitt mit einer Seele aus abgestumpftem Knallsatz von nicht größerer

Gefährlichkeit als Schwarzpulver).

b) Ziffer 3 wird gefaßt

3. Nichtsprengkräftige Zündungen (Zündungen, die weder durch Sprengkapseln noch infolge

sonstiger Einrichtungen eine brisante Wirkung äußern).

a) Zündhütchen (mit bedeckter oder unbedeckter Zündsatzoberfläche) für Schußwaffen, Zünd-

spiegel.

b) Leere Patronenhülsen mit Zündvorrichtungen für Schußwaffen.

c) Brandeln, Schlagröhren, Zündschrauben, elektrische Zünder ohne sprengkräftige Zündung,

Sicherheitszündschnuranzünder (Hebelzünder), Schlagzündschrauben oder ähnliche Zündungen mit

kleiner Schwarzpulverladung (zum Beispiel Alzünder), die durch Reibung oder Elektrizität zur

Wirkung gebracht werden.

d) Geschoßzünder ohne Sprengkapseln oder Einrichtungen, die eine brisante Wirkung hervor-

rufen. Zündmittel zu Geschoßzündern und dergleichen.

e) Platz- (Manöver-) Patronen für Handfeuerwaffen. c) In Ziffer 5 b werden am Ende die

Worte «in Blechkapseln» gestrichen.

d) In Ziffer 6 wird Buchstabe a gestrichen, die Buchstaben b bis h erhalten die Bezeichnung

a bis g.

2. Beförderungsvorschriften — A. Verpackung.

a) Der Abschnitt «Zu 3» wird gefaßt

(1) Nichtsprengkräftige Zündungen sind in starke, dichte, sicher verschlossene Holzbehälter

(Kisten) zu verpacken; ferner sind zulässig

Holzfässer bei den Zündungen unter a; Säcke.... bei den leeren

Patronenhülsen unter b;

hölzerne Tonnen oder sogenannte amerikanische Pappefässer . . . .

bei elektrischen Zündern ohne sprengkräftige Zündung unter c.

(2) Vor Einlegung in die Behälter sind Zündhütchen mit unbedeckter Zündsatzoberfläche sowie

Zündspiegel (a) in Mengen bis 1000 Stück, Zündhütchen mit bedeckter Zündsatzoberfläche (a) bis

5000 Stück in Blechbehälter, Holzkisten oder steife Pappschachteln fest zu verpacken.

Manöver-

patronen unter e in Schachteln, die höchstens 100 Stück enthalten.

(3) Die Zündungen unter c und d sind in die Behälter so zu verpacken, daß sie sich nicht

verschieben können.

(4) Höchstes Rohgewicht eines Behälters mit Zündungen

unter

a

unter

c

und

d

200 Kg.

150 kg.

(5) Die Behälter müssen die deutliche Ausschrift «Nichtsprengkräftige Zündungen I b.» tragen.

b) Im Abschnitt «Zu 4» b Minenzündungen wird der Eingang des Absatzes (2) gefaßt

(2) Elektrische Zündungen an langen Guttaperchadrähten oder -bändern, an Wachsdrähten

oder -bändern oder an einem Schafte aus... usw. wie bisher.

c) Der Abschnitt «Zu 5» wird, wie folgt geändert

a) Im Absatz (1) wird statt «26 mm starken, gespundeten Brettern» gesetzt: «22 mm

starken usw.»

b) Im Absatz (2) wird statt «daß die Blechkapseln sich weder» gesetzt: «daß sie weder sich».

d) Abschnitt «Zu 6» wird gefaßt

(1) Leere Patronenhülsen (a, sind in starke, dichte, sicher verschlossene Holzkisten zu verpacken,

die die deutliche Aufschrift «Leere Patronenhülsen. Ib.» tragen müssen.

(2) Die Patronen für Handfeuerwaffen b bis h sind in Behälter aus Blech, Holz oder steifer

Pappe so fest zu verpacken, daß sie sich nicht verschieben können. Die Behälter sind dicht neben-

und übereinander in starke, dichte, sicher verschlossene Überkisten zu verpacken. Zwischenräume

sind mit Pappe, Papier, Werg, Holzwolle oder Hobelspänen — alles völlig trocken — so fest

auszufüllen, daß jedes Schlottern verhindert ist.

Das Rohgewicht einer Kiste darf 200 kg nicht übersteigen.

Die Kisten müssen die deutliche Aufschrift «Patronen für Handfeuerwaffen. Ib.» tragen.

C. Bescheinigungen. Frachtbriefe.

Die Absätze (3) und (6) erhalten folgende Fassung

(3) Bei den nichtsprengkräftigen Zündungen der Ziffer 3 hat der Absender im Frachtbrief eine

von ihm unterzeichnete Erklärung abzugeben, die zu lauten hat

«Der Unterzeichnete erklärt, daß die zu diesem Frachtbrief gehörige Sendung in Beschaffenheit

und Verpackung den in Anlage C zur Eisenbahn-Verkehrsordnung unter I b für nichtspreng-

krästige Zündungen getroffenen Vorschriften, entspricht.»

(6) Bei den Patronen für Handfeuerwaffen der Ziffer 6 (b bis h) hat der Absender im

Frachtbrief eine Erklärung zu unterzeichnen, die zu lauten hat

«Der Unterzeichnete erklärt, daß die zu diesem Frachtbrief gehörige Sendung in Beschaffenheit

und. Verpackung den in Anlage C zur Eisenbahn-Verkehrsordnung unter I b für Patronen für

Handfeuerwaffen getroffenen Vorschriften entspricht.»

Nr. Id. — Berdichtete und verflüssigte Gase.

I. B. Beschaffenheit des Materials und Herstellung der Gefäße. — Als Absatz (3) wird

nachgetragen

(3) Wagen, die für die Beförderung flüssiger Kohlensäure (Ziffer 5) besonders eingerichtet

sind (Kesselwagen), dürfen Flaschen von mehr als 2 m Länge enthalten. Im übrigen müssen

die Gefäße den Vorschriften des Abs. (2) entsprechen und in die Wagen fest und sicher eingebaut

sein; sie dürfen nicht aus den Wagen herausgenommen werden.

2. C. Amtliche Prüfung der Gefäße.

Im Abs. (1) wird der vorletzte Satz gefaßt

Die Wasserdruckproben müssen an jedem Gefäße, die anderen Prüfungen mindestens an einem

von je 200 Gefäßen und bei den mehr als 5 m langen Flaschen (B Abs. (3)) mindestens an

einem von je 100 Gefäßen vorgenommen werden.

3. D. Ausstattung der Gesäße.

a) Als neuer Abs. (2) wird eingeschaltet

(2) Die Kohlenfäuregefäße unter Abschnitt B. Abs. (3) dürfen nicht je für sich ein Ventil zum

Füllen und Entleeren haben, sondern es müssen die Gefäße jeder wagerechten Schicht an ein

Sammelrohr angeschlossen sein, das an seinen Enden Absperrventile trägt, die innerhalb des

verschließbaren Wagenkastens liegen.

b) Der bisherige Abs. (2) wird Abs. (3).

4. F Sonstige Vorschriften.

Im Abs. (2) wird am Ende hinzugefügt

Die Ventile der Kohlensäuregefäße unter Abschnitt B Abs. (3) bedürfen keiner Schutzkappen,

die Gefäße auch keiner das Rollen verhindernden Vorrichtungen.

Nr I e — Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche oder die Verbrennung

unterstützende Gase entwickeln

Ziffer 3 der Eingangsbestimmungen wird gefaßt

3. Natriumsuperoxyd, auch in Mischungen, die nicht gefährlicher sind als Natriumsuperoxyd.

Nr. v. Ätzende Stoffe.

In Ziffer 3 der Eingangsbestimmungen wird hinter «Potaschenlauge» eingefügt: und dergleichen

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

La Direction des douanes fixera,

pour chacune des fabriques d'objets d'allumage

existant dans le Grand-Duché, les parts de con-

tingent à raison desquelles, pendant les cinq

premières années suivant l'entrée en vigueur

de la loi du 27 septembre 1909 concernant l'in-

troduction d'un impôt sur les objets d'allumage,

la production de ces fabriques sera sujette à

l'impôt normal, à l'exclusion de l'impôt addi-

tionnel de 20 pCt. prévu par la loi du 2 avril 1910.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Die Zolldirektion stellt für jede der im

Großherzogtum vorhandenen Zündwarenfabriken

das Kontingent fest, nach Maßgabe dessen in den-

selben hergestellte Zündwaren in den ersten fünf

Jahren nach dem Inkrafttreten des Zündwaren-

steuergesetzes vom 27. September 1909 unter Be-

freiung von der im Gesetze vom 2 April 1910

vorgeschriebenen Steuererhöhung von zwanzig Pro-

zent zur Versteuerung gebracht werden dürfen.

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

Notre Directeur général des travaux

publics est chargé de l'exécution du présent

arrêté.

Château de Hohenbourg, le 27 avril 1910.

MARIE ANNE.

Le Directeur général

des travaux publics,

Ch. DE WAHA.

Arrêté grand ducal du 27 avril 1910, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

Unser General-Direktor der öffentliche

Arbeiten ist mit der Ausführung dieses Beschlusses

beauftragt.

Schloß-Hohenburg, den 27. April 1910.

Maria Anna.

Der General-Direktor

der öffentlichen Arbeiten,

K. de Waha.

Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen.

In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 («Memorial» S. 323),

erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland

betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung)

vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch

im luxemburgisch deutschen Wechselverkehr zur Anwendung.

Luxemburg, den 28. April 1910.

Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,

K de Waha.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant

le mode de répartition du contingent entre les

fabriques d'objets d'allumage.

Au Nom de Son Altesse Royale GUILLAUME,

par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg,

Duc de Nassau, etc., etc., etc. ;

Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, Ré-

gente du Grand-Duché de Luxembourg ;

Großh Veschluß vom 28. April 1910, betreffend

die Kontingentierung der Zündwarenfa-

briken.

Im Namen S. K. H. Wilhelm, von Gottes

Gnaden, Großherzog von Luxemburg, Herzog zu

Nassau, u., u., u.;

Wir Maria-Anna, Großherzogin, Regentin

des Großherzogtums Luxemburg;

Vu la loi du 2 avril 1910, concernant l'impôt

sur les objets d'allumage ;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Directeur général des

finances et après délibération du Gouvernement

en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

La répartition des parts de contingent

parmi les fabriques existantes se fera dans les

limites du contingent global et en proportion

des dépenses notoirement affectées à l'installa-

tion des fabriques, et ce séparément pour les

allumettes en bois etc et pour les allumettes-

bougies. Les nombres de pièces seront arrondis

par en bas à 100,000.

A l'expiration de chaque année et au plus tard

au mois de février, il sera procédé à une révi-

sion des parts de contingent, qui seront, à cette

occasion, majorées ou réduites en cas de be-

soin.

Les fabriques qui viendront à être érigées

après la première répartition du contingent, ne

seront admises à participer au contingent global

qu'à partir du 1er janvier de l'année qui suivra

celle de l'achèvement de leur installation.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Innerhalb der Grenzen des Gesamt-

kontingents erfolgt die Zuteilung der Einzelkon-

tingente an die vorhandenen Zündwarenfabriken

nach dem Verhältnisse der von denselben nach-

weislich auf die Einrichtung der Betriebe verwen-

deten Beträge, und zwar für Zündhölzer usw. und

für Zündkerzchen getrennt. Die Stückzahlen sind

hierbei nach unten auf hunderttausend Stück ab-

zurunden

Nach Ablauf jedes Jahres, spätestens im Mo-

nate Februar, unterliegen die Einzelkontingente

einer Nachprüfung. Dieselben sind hierbei erfor-

derlichenfalls zu erhöhen oder herabzusetzen.

Fabriken, die nach der erstmaligen Festsetzung

der Kontingente neu entstehen nehmen am Ge-

samtkontingent erst vom 1. Januar desjenigen

Jahres ab Teil, welches auf das Jahr folgt, in

welchem sie betriebsfähig hergerichtet worden sind.

Art. 3

Vor Abschluß der Kontingentsveran-

lagung, teilt die Zollverwaltung in der durch

Art. 39 des Zollstrafgesetzes vom 5. März 1842

für die Zustellung von Vorladungen vorgeschrie-

benen Form jedem Beteiligten das Kontingent

mit, welches dieselbe ihm auf Grund ihrer Be-

rechnung zuzuerkennen beabsichtigt.

Einwendungen gegen das ihnen zugedachte

pour formuler leurs observations à l'encontre

du contingent qui leur est destiné. Passé ce

délai les lettres d'avis sont adressées, avec les

observations verbales ou écrites des intéressés,

à la Direction des douanes.

Celle ci arrêtera définitivement la liste de ré-

partition, en y faisant les changements que les

observations présentées lui ont paru rendre

nécessaires.

La part du contingent ainsi arrêtée sera noti-

fiée par voie administrative, dans la forme pres-

crite ci-dessus, à l'intéressé, lequel pourra for-

muler contre cette fixation un recours au Conseil

d'Etat, comité du contentieux, dans les formes

et les délais indiqués par l'arrêté grand ducal

du 9 août 1896, réglant la procédure des re-

cours au Conseil d'Etat en matière d'impôt sur

les eaux-de-vie.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Avant d'arrêter la liste de répartition

du contingent, l'administration des douanes fera

connaître à chaque intéressé, dans la forme

prescrite pour la remise des assignations par

l'art. 39 de la loi pénale douanière du 5 mars

1842, la part du contingent qu'elle se propose

de lui attribuer sur la base de ses calculs.

Les intéressés auront un délai de huit jours

Nach Einsicht des Gesetzes vom 2. April 1910,

die Zündwarensteuer betreffend;

Nach Anhörung Unseres Staatsrates;

Auf den Bericht Unseres General-Direktors der

Finanzen und nach Beratung der Regierung im

Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Seront imputés sur le contingent tous

les objets d'allumage, produits par la fabrique

afférente et déclarés à l'impôt endéans la période

pour laquelle le contingent est fixé.

Dès que, d'après les écritures tenues à l'ad-

ministration de la douane, le contingent attribué

à une fabrique aura été atteint, l'administration

en donnera connaissance au propriétaire de la

fabrique.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Auf das festgesetzte Kontingent kommen

alle in der betreffenden Fabrik hergestellten und

innerhalb der Kontingentsperiode zur Versteuerung

angemeldeten Zündwaren zur Anrechnung.

Sobald nach den Anschreibungen der Zollstelle

das Kontingent der Fabrik erreicht ist, hat die

Zollstelle dem Besitzer der Fabrik davon Mitteilung

zu machen.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Les objets d'allumage qui après l'épui-

sement du contingent seront déclarés à l'impôt,

seront passibles de l'impôt additionnel de 20

pCt aux taux prévus à l'art. 1er § 2 de l'arrêté

grand-ducal du 27 septembre 1909.

Seront à, inscrire dans les acquits-à-caution

de même que dans les livres de magasin, comme

étant frappés du même impôt additionnel, les

objets d'allumage qui sortiront non imposés des

fabriques participant au contingent ou des en-

trepôts y annexés pour être exportés ou trans-

portés dans d'autres entrepôts.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Zündwaren, die nach Erreichung des

Kontingents zur Versteuerung gestellt werden, un-

terliegen einem Zuschlage von zwanzig vom Hun-

dert zu den in Art. 1 § 2 des Großherzoglichen

Beschlusses vom 27. September 1909 vorgeschrie-

benen Steuersätzen.

Als mit dem gleichen Zuschlage belastet sind

in den Begleitpapieren und Lagerbüchern Zünd-

waren anzuschreiben, die aus den am Kontingente

beteiligten Fabriken oder den mit diesen verbun-

denen Zündwarensteuerlagern unversteuert ausge-

führt oder auf andere Zündwarensteuerlager ge-

bracht werden.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Le contingent ne pourra être porté en

compte qu'à la fabrique à laquelle il est attribué.

Le contingent attribué à une fabrique s'éteint,

lorsque celle-ci cesse définitivement la fabri-

cation.

Kontingent sind seitens der Beteiligten innerhalb

acht Tagen vorzubringen. Nach Ablauf dieser

Frist werden die Meldebriefe mit den mündlichen

oder schriftlichen Bemerkungen der Beteiligten der

Zolldirektion übermittelt.

Letztere schließt die Veranlagungsliste endgültig

ab, nachdem sie die Abänderungen, welche die

vorgebrachten Bemerkungen als notwendig er-

scheinen lassen, vorgenommen hat.

Das auf diese Weise festgesetzte Kontingent wird

auf dem Verwaltungswege in der oben vorge-

schriebenen Form dem Beteiligten zur Kenntnis

gebracht, welchem gegen diese Bemessung ein Rekurs

an den Staatsrat, Ausschuß für Streitsachen, in

der durch Großherzoglichen Beschluß vom 9. August

1896, betreffend das Verfahren in den beim

Staatsrat anhängigen Streitsachen bezüglich der

Besteuerung des Branntweins, angegebenen Form

und Frist zusteht.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Das Kontingent kann nur der Zünd-

warenfabrik angerechnet werden, für die es fest-

gesetzt ist. Wird der Betrieb einer Zündwaren-

fabrik dauernd eingestellt, so erlischt das für sie

festgesetzte Kontingent.

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Lorsque plusieurs fabriques indigènes

se trouvent en possession d'un seul proprié-

taire, elles peuvent se céder mutuellement les

parts de contingent leur attribuées, sur la de-

mande afférente introduite auprès de la Direction

des douanes.

Avis. — Association syndicale.

Befinden sich mehrere inländische Fa-

briken in der Hand eines Besitzers, so find die

für die einzelnen Fabriken festgesetzten Kontingente

untereinander übertragbar. Die Uebertragung ist

bei der Zolldirektion zu beantragen

Arrêté grand-ducal du 28 avril 1910, concernant le mode de répartition du contingent entre les fabriques d'objets d'allumage.

Notre Directeur général des finances

est chargé de l'exécution du présent arrêté, qui

sera inséré au Mémorial.

Il est autorisé à prendre au besoin toutes les

mesures complémentaires nécessaires pour

l'exécution de la loi du 2 avril 1910 ainsi que

du présent règlement.

Château de Hohenbourg, le 28 Avril 1910.

MARIE ANNE.

Le Directeur général

des finances,

M . MONGENASt.

Avis. — Association syndicale.

Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-

cembre 1883, il sera ouvert du 12 au 26 mai

1910 dans la commune de Munshausen une en-

quête sur le projet et les statuts d'une associa-

tion à créer pour construction d'un chemin d'ex-

ploitation au lieu dit « Lang Heck » à Muns-

hausen.

Le plan de situation, le devis détaillé des tra-

vaux, un relevé alphabétique des propriétaires

intéressés, ainsi que le projet des statuts de

l'association sont déposés au secrétariat commu-

nal de Munshausen à partir du 12 mai prochain.

M. Michel Glesener, membre de la Commis-

sion d'agriculture à Bœgen (Clervaux), est

nommé commissaire à l'enquête. Il donnera les

explications nécessaires aux intéressés, sur le

terrain, le 26 mai prochain, de 9 à 11 heures

du matin, et recevra les réclamations le même

jour, de 2 à 4 heures de relevée, à l'école de

Munshausen.

Luxembourg, le 28 avril 1910.

Le Ministre d'État,

Président du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Association syndicale.

Unser General-direktor der Finanzen

ist mit der Ausführung gegenwärtigen Beschlusses,

welcher ins «Memorial» eingeruckt werden soll, be-

auftragt.

Er ist ermächtigt notigenfalls alle zur Ausfüh-

rung des Gesetzes vom 2. April 1910 sowie des

gegenwärtigen Reglementes notigen Ergänzungs-

maßregeln zu treffen.

Schloß Hohenburg, den 28 April 1910.

Maria-Anna.

Der General-Direktor

der Finanzen,

M. M o n g e n a s t .

Bekanntmachung. — Syndicatsgenossenschaft

Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 20. Dezember.

1883 wird vom 12. auf den 26. Mai in der

Gemeinde Munshausen eine Untersuchung abge-

halten uber das Projekt und die Statuten einer

zu bildenden Genossenschaft für Anlage eines Feld-

weges, Ort genannt «Lang Heck» zu Muns-

hausen.

Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein

alphabetisches Verzeichnis der beteiligten Eigen-

tümer sowie das Projekt des Genossenschaftsaktes

sind auf dem Gemeindesekretariat von Munshausen

vom 12. Mai ab, hinterlegt

Hr. Michel

Glesener,

Mitglied der Acker-

bau-Commision zu Bögen (Clerf), ist zum Unter-

suchungskommissar ernannt Die nötigen Erklä-

rungen wird er den Interessenten am 26. Mai

von 9—11 Uhr Morgens, an Ort und Stelle

geben und am selben Tage, von 2—4 Uhr Nach-

mittags, etwaige Einsprüche im Schulsaale zu

Munshausen entgegennehmen.

Luxemburg, den 28. April 1910.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Imprimerie de la Cour, V. BÜCK.

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