Arrêté grand-ducal du 24 novembre 1911, ap- prouvant l'arrangement du 31 octobre 1911, entre le Grand-Duché et l' Empire allemand au sujet du commerce des eaux-de-vie.
Table des dispositions (18)
Texte législatif (18 Articles)
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
DU
Grand-Duché de Luxembourg.
Vendredi, 1er décembre 1911.
N° 78
Freitag, 1. Dezember 1911.
Arrêté grand-ducal du 24 novembre 1911, ap-
prouvant l'arrangement du 31 octobre 1911,
entre le Grand-Duché et l' Empire allemand
au sujet du commerce des eaux-de-vie.
Au Nom de Son Altesse Royale GUILLAUME,
par la grâce de Dieu Grand-Duc de Luxem-
bourg, Duc de Nassau, etc., etc., etc. ;
Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, Ré-
gente du Grand-Duché de Luxembourg ;
Vu la loi du 14 avril 1911, concernant
l'imposition des eaux-de-vie,
spécialement
l'art. 130 qui autorise le Gouvernement à con-
clure un arrangement avec le Gouvernement
allemand au sujet du droit à percevoir sur
les eaux-de-vie passant du territoire de l'Em-
pire d'Allemagne sur celui du Grand-Duché et
réciproquement (Uebergangsabgabe) et éven-
tuellement au sujet du droit d'exploitation
(Betriebsauflage) ;
Vu l'arrangement intervenu à la date du
31 octobre 1911 entre le Gouvernement grand-
ducal et le Gouvernement impérial allemand,
en exécution de la disposition faisant l'objet
de l'art. 130 de la loi du 14 avril 1911 ;
Vu l'art. 4 de la convention d'accession à
l'Union douanière allemande du 8 février 1842,
ainsi que le protocole de clôture et le proto-
cole séparé afférents à la convention du 20-
25 octobre 1865, concernant le renouvellement
de l'accession du Grand-Duché à la dite Union ;
Großh. Beschluß vom 24. November 1911, wodurch
das Abkommen vom 31. Oktober 1911 zwischen
Luxemburg und dem Deutschen Reich über den
Verkehr mit Branntwein genehmigt und veröf-
fentlicht wird.
I m Namen S. K. H. Wilhelm, von Gottes
Gnaden Großherzog von Luxemburg, Herzog Zu
Nassau, u., u., u.;
Wir Maria-Anna, Großherzogin, Regentin
des Großherzogtums Luxemburg;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 14. April
1911,
betreffend die Branntweinbesteuerung,
namentlich des Art. 130, wodurch die Regierung
ermächtigt wird, wegen der Steuer, die für den
aus dem Gebiete des Deutschen Reiches ins
Großherzogtum Luxemburg und umgekehrt über-
gehenden Branntwein erhoben wird (Übergangs-
abgäbe) und gegebenen Falles wegen der Be-
triebsauflage mit der Deutschen Regierung ein
Abkommen zu treffen;
Nach Einsicht des auf Grund von Art. 130
des Gesetzes vom 14. April 1911 am 31. Ok-
tober 1911 zwischen der Großh. Regierung und
der Kaiserlich Deutschen Regierung getroffenen
Abkommens;
Nach Einsicht des Art. 4 des Vertrages vom
8. Februar 1842, über den Beitritt Luxem-
burgs zum deutschen Zollverein, sowie des Schluß-
protokolles und des Separatprotokolles zu dem
Vertrage vom 20./25. Oktober 1865, die Er-
neuerung dieses Beitritts betreffend;
Vu l'art. 11 de la convention conclue entre
le Gouvernement grand-ducal et le Gouver-
nement de l'Empire allemand, le 11 novembre
1902, concernant l'exploitation des chemins
de fer Guillaume-Luxembourg et la prorogation
de l'accession du Grand-Duché à l'Union doua-
nière allemande;
Sur le rapport de Notre Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement, et de Notre Direc-
teur général des finances, et après délibération
du Gouvernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Art: 1er. L'arrangement signe à Luxembourg
le 31 octobre 1911, entre le Gouvernement
grand-ducal et le Gouvernement impérial alle-
mand, en vue de régler le commerce des
eaux-de-vie entre le Grand-Duché et le ter-
ritoire de la communauté allemande de l'impôt
sur les eaux de vie, est approuvé pour sortir
ses effets à partir du 1er octobre 1911.
Das am 31. Oktober 1911 zwischen
der Großh. Regierung und der Kaiserlich Deut-
schen Negierung unterzeichnete Abkommen über
den Verkehr mit
Branntwein zwischen den
Großherzogtum Luxemburg und dem Gebiete
der deutschen Branntweinsteuergemeinschaft, ist
genehmigt mit Wirksamkeit vom 1. Oktober
1911 ab.
— Für Branntwein und alkoholhaltige Erzeugnisse aller Art, die aus dem Gebiete
der deutschen Branntweinsteuergemeinschaft in das Großherzogtum Luxemburg und umge-
kehrt übergehen, wird im Versendungsland eine Vergütung der Verbrauchsabgabe und der
Betriebsauflage an den Ausführenden nicht gewährt. Im Lande der Bestimmung wird,
soweit sich nicht aus dem Nachstehenden Ausnahmen ergeben, eine Übergangsabgabe nicht
erhoben. Letzteres gilt auch für den übergehenden, vollständig vergällten Branntwein im
Sinne der §§ 2, 3 der deutschen Branntweinsteuer-Befreiungsordnung.
Die Ausübung der Jagd auf freiem
Felde ist vom nächsten Montag, 11. Dezember
einschließlich an, untersagt.
Die Jagd auf Wasser- und Sumpfwild an
den Wasserläufen, in den Sümpfen und auf
den Weihern bleibt jedoch erlaubt, gemäß den
Bestimmungen des Art. 21 des Reglementes
vom 25. August 1893.
Le présent arrêté, avec l'arrangement
prévisé, sera inséré au Mémorial.
Château de Berg, le 24 novembre 1911.
MARIE ANNE.
Le Ministre
d' État,
président du Gouvernement
EYSCHEN.
Le Directeur général
des finances,
M . MONGENAST.
Nach Einsicht des Art. 11 des am 11. No-
vember 1902 wischen dem Großherzogtum und
dem Deutschen Reiche abgeschlossenen Vertrags
wegen des Betriebes der Wilhelm-Luxemburg
Eisenbahnen und der Verlängerung des An-
schlusses des Großherzogtums an den deutschen
Zollverein;
Auf
den Bericht Unseres Staatsministers,
Präsidenten der Regierung, und Unseres Ge-
neral-Direktors der Finanzen, und nach Be-
ratung der Regierung im Conseil
Haben beschlossen und beschließen
Dieser Beschluß nebst oben erwähntem
Abkommen soll ins „Memorial" eingerückt werden.
Schloß Berg, den 24. November 1911.
Maria Anna.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Der General-Direktor
der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
Nachdem im Großherzogtum Luxemburg durch Gesetz vom 14. April 1911 eine mit dem
deutschen Branntweinsteuergesetze vom 15. Juli 1909 im wesentlichen übereinstimmende
Besteuerung des Branntweins eingeführt worden ist, haben die Unterzeichneten, Dr
Mongenast, Großherzoglich Luxemburgischer Generaldirektor der Finanzen, namens der
Großh. Luxemburgischen Regierung, und Graf Ulrich von
Schwerin,
Legationsrat, außer-
ordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister zu Luxemburg, namens der Kaiserlich
Deutschen Regierung, unter Vorbehalt der Genehmigung ihrer Regierungen, folgendes
Abkommen geschlossen
Abkommen.
— Die Befreiung von der Übergangsabgabe tritt nur
ein
a.) für Branntwein sowie für alkoholhaltige Erzeugnisse, die in Likören und sonstigen
Trintbrauntweinen, in Punschessenzen und sonstigen zur Verwendung bei der Herstellung
von Genußmitteln bestimmten Essenzen bestehen, wenn die Ware nachweislich verzollt worden
ist oder unter Zollüberwachung steht, oder wenn die Versendung im freien Verkehr auf
Grund eines Übergangsscheins oder im. gebundenen Verkehr auf Grund, eines Branntwein
begleitscheins I, erfolgt und die aus dem Übergangsschein oder dem Begleitschein sich ergebenden
Verpflichtungen erfüllt worden sind;
b) für vollständig vergällten Branntwein, wenn der Branntwein bei einer hierfür be-
stimmten Amtsstelle zum Zwecke der Versendung nach dem anderen Steuergebiete zur Ver-
gällung besonders angemeldet worden ist, die Versendung auf Grund eines Übergangsscheins
erfolgt, in welchem die vorschriftliche Vergällung des Branntweins unter Angabe des ver-
wendeten Vergällungsmittels bescheinigt ist, und die aus dem Übergangsscheine sich ergebenden
Verpflichtungen erfüllt worden find, oder wenn so behandelter Branntwein mit dem unver-
letzten, für die erstmalige Versendung angelegten amtlichen Verschluß auf Grund eines >
Ubergangsscheins des bezeichneten Inhalts in das Land der Vergällung zurückgelangt.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial; il sera en outre publié et affiché
dans toutes les villes et communes du Grand-
Duché.
Luxembourg, le 30 novembre 1911.
Le Directeur général de. l' intérieur,
BRAUN.
Beschluß vom 30. November 1911, betreffend die
Schließung der Jagd auf freiem Felde.
D e r
General-Direktor
des
Innern;
Nach Einsicht der Art. 11 und 13 des Ge-
setzes vom 19. Mai 1885, über die Jagd;
Beschließt
Gegenwärtiger Beschluß soll in's
„ Memorial" eingerückt und außerdem in allen
Städten und Gemeinden des Großherzogtums
bekannt gemacht und angeschlagen werden.
Luxemburg, den 30. November 1911.
Der General-Direktor des Innern,
Braun.
Relevé des agents d' assurances agréés pendant le mois de novembre 1911.
Nos
Noms et domicile.
Lenert J.-P., cafetier et con-
seiller communal à Beaufort.
Staudt Charles à Luxembourg.
Morby Joseph, employé d'usine
à Pétange.
Laux Joseph, négociant à Lu-
xembourg.
Soumer Auguste, reoeveur com-
munal à Altwies.
Elsen Léon,
représentant
de
commerce à Bonnevoie
Diesbourg Paul,
cabaretier et
cultivateur à Steinheim.
Glœsener Jos.,
cultivateur
à
Beggen.
Qualité
Agent.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Compagnies d'assurances.
1) «Allianz» (incendie, vol et
risques de transports.
2) «Zürich» (accidents).
« Aachener- u. Münchener-Feuer
Versicherungs-Gesellschaft ».
«Concordia» (vie) à Cologne.
1) «Allianz» (incendie, vol et
risques de transport) à Berlin.
2) «Zürich» (accidents) à Zürich.
« Vaterländische Feuer-Versiche-
rungs-Aktien-Gesellschaft » à
Elberfeld
« Oberrheinische Versicherungs-
Gesellschaf » à Mannheim.
« Vaterländis he Feuer-Versiche-
rungs-Gesellschaft» à Elber-
feld.
«Compagnie de Bruxelles» (in-
cendie).
Agréation.
7 nov.1911.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Luxembourg, le 30 novembre 1911.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
VICTOR BÜCK
LUXEMBOURG
— Ein Übergangsschein ist nur für solchen im freien Verkehre befindlichen
Branntwein auszufertigen, der nach den für die Abfertigung zur Ausfuhr nach dem Zoll-
auslande bestehenden Vorschriften als vergütungsfähig zu behandeln ist.
Die Ausfertigung
eines Übergangsscheins ist daher namentlich dann unzulässig, wem: bei der Abfertigung des
Branntweins (einschließlich der Liköre usw.) das Vorhandensein von
Branntweinvergällungs-
mitteln festgestellt ist.
Die Ausfertigung eines Übergangsscheins darf nicht deshalb abgelehnt werden, weil der
vorgeführte Branntwein (einschließlich der Liköre usw.) ganz oder zum Teil nachweislich ver-
zollt worden ist.
Letzteres ist in dem Übergangsscheine zu vermerken.
Art.
4. — Die Abfertigung auf Übergangsschein oder Branntweinbegleitschein I und das
Verfahren bei der Abfertigung des Branntweins (einschließlich der Liköre usw.) sowie bei
der Ausfertigung und der Erledigung dieser Scheine richten sich nach den Bestimmungen,
welche im deutschen Branntweinsteuergebiete für den Fall der Ausfuhr von Branntwein usw,
mit dem Anspruch auf Steuerfreiheit gelten. Bei der Abfertigung von alkoholhaltigen
Erzeugnissen, die in Likören oder sonstigen fertigen Trinkbranntweinen bestehen und derart
mit Zucker oder anderen Stoffen versetzt sind, daß eine zuverlässige Ermittelung der Alkohol-
starke mit dem Alkoholometer ausgeschlossen ist, kann jedoch die Alkoholstärke zu 29 Gewichts-
Prozent (35 Raumprozent) angenommen werden, solange nicht von einer der beiderseitigen
Regierungen die jedesmalige genaue Alkoholermittelung für erforderlich gehalten und dies
der Regierung des anderen Landes mitgeteilt wird.
Die Alkoholstärke von,29 Gewichts-
prozent (35 Raumprozent) gegebenenfalls nach dem Ergebnis näherer Ermittelungen zu
ändern, bleibt vorbehalten.
— Die mit Branntweinbegleitschein I eingehenden Sendungen werden im Be-
stimnumgsland als dem höheren Satze der Branntweinverbrauchsabgabe unterliegend behan-
delt und Zu allen Arten der Abfertigung zugelassen, die für den unter amtlicher Überwach-
ung, stehenden inländischen Branntwein usw. derselben Beschaffenheit vorgesehen sind.
— Die Ausfertigung der Übergangsscheine und der Branntweinbegleitscheine I
erfolgt im Lande der Versendung und die Erledigung im Lande der Bestimmung durch die
Behörden, welche zur Ausfertigung oder zur Erledigung von Branntweinübergangsscheinen
oder von Branntweinbegleitscheinen befugt sind. Für das Großherzogtum Luxemburg bleibt
es dabei, daß diese Amtshandlungen und die Abfertigung des Branntweins (einschließlich
der Liköre usw.) zu denjenigen gerechnet werden, welche zum Geschäftsbereiche der Zoll-
direktion und des Hauptzollamts gehören.
— Die beiderseitigen Einnahmen an Branntweinsteuer für d n mit Übergangs-
schein oder Branntweinbegleitschein I aus einem Steuergebiet in das andere übergangsab-
gabenfrei übersehenden Branntwein usw. werden wie folgt sichergestellt
a.) Für die Alkoholmenge, welche im freien Verkehre mit Übergangsschein aus dem Gebiete
der Branntweinsteuergemeinschaft nach Luxemburg mehr übergeführt wird und im Bestim-
mungsland in den abgabenpflichtigen Verb auch tritt als von Luxemburg nach dem Gebiete
der Branntweinsteuergemeinschaft, erstattet die Branntweinsteuergemeinschaft an Luxemburg
— im umgekehrten Falle Luxemburg an die Branntweinsteuergemeinschaft — die Verbrauchs-
abgabe nach dem Satze von 1,25 Mark für das Liter Alkohol.
b) Für die Alkoholmenge, welche im gebundenen Verkehre mit Branntweinbegleitschein I
übergeht, wird die Verbrauchsabgabe in dem Gebiete, in welchem der Branntwein usw. zum
abgabenpflichtigen Verbrauch abgefertigt wird, und nach dem Satze von 1,25 Mark für das
Liter Alkohol erhoben.
Art.
8.
— Über den Eingang und Ausgang von Branntwein usw., der bei der gegen-
seitigen Abrechnung in Betracht kommt, werden von den Abfertigungsstellen in Luxemburg
für die im freien Verkehre mit Ubergangsschein übergegangenen Alkoholmengen besondere
Anschreibungen geführt. Die mit Übergangsschein übergeführten vollständig vergällten Alko-
holmengen sind getrennt nachzuweisen.
— Nach Ablauf jedes Rechnungsjahrs stellt die Zolldirektion in Luxemburg auf
Grund der nach Art. 8 geführten Anschreibungen und der Zugehörigen Belegstücke zunächst
eine vorläufige, dann eine endgültige Nachweisung auf, aus der die Alkoholmengen des mit
Ubergangsschein aus dem Gebiete der Branntweinsteuergemeinschaft nach Luxemburg und
umgekehrt übergegangenen Branntweins usw. sowie die dafür Zu erstattenden Beträge zu
ersehen sind.
— Branntwein (einfchießlich) ber im Art. 2 unter a bezeichneten alkoholhal-
tigen Erzeugnisse und des vollständig vergällten Branntweins), der aus dem freien Verkehr
ohne Übergangsschein übergeführt wirb, unterliegt in dem anbeten Lande der Übergangs
abgäbe von 1,50 Mark für das Liter Alkohol sofern er nicht nachweislich verzollt worden ist.
— Sollten größere Mengen ausländischen Branntweins, nachdem sie in Luxem-
burg verzollt und mit oder ohne Zusatz von versteuertem inländischen Branntwein im freien
Verkehre zu Likören oder anderen der im Art. 2 unter a genannten Erzeugnissen verar-
bettet worden sind, mit Übergangsschein nach dem Gebiete der Branntweinsteuergemeinschaft
ubergeführt werden, so behält sich Luxemburg — im umgekehrten Falle die Branntwein-
steuergemeinschaft — vor, daß der hierbei übergeführte ausländische Branntwein bei den im
Art. 8 vorgeschriebenen Anschreibungen außer Betracht bleibt. Über das hierbei einzuhaltende
Verfahren ist vorher mit dem anderen Teile eine Verständigung herbeizuführen.
— Das vorstehende Abkommen tritt vom 1. Oktober 1911 ab in Kraft an
Steile des am 22. Mai 1896 abgeschlossenen Abkommens über den Verkehr mit Brannt-
toein und gilt, sofern nicht, vom Art. 13 Gebranch gemacht wird, für die Dauer des An-
schlusses des Großherzogtums Luxemburg an das Deutsche Zollgebiet. Für die Zeit vom 1.
Oktober 1909 bis 30. September 1911 bewendet es bei den zwischen den beiderseitigen
Regierungen getroffenen Abmachungen.
— Jeder Teil ist befugt, dieses Abkommen mit einjähriger Frist für den Be-
ginn jedes Brennereibetriebsjahrs zu kundigen oder, falls die im Deutschen Reiche oder im
Großherzogtum Luxemburg bestehende Gesetzgebung über die Besteuerung des Branntweins
geändert wird, mit dem Inkrafttreten der Änderung von der Vereinbarung zurückzutreten.
Geschehen zu Luxemburg in doppelter Ausfertigung am 31. Oktober 1911.
(L. S.)
Mongenast.
(L. S.)
Schwerin.
Par arrêté du soussigné en date du 25 et.,
l'association syndicale pour l'établissement de
chemins d'exploitation « WelwergruoI, Hermes-
gruof» à Stadtbredimus, dans la commune de
Stadtbredimus, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'as-
sociation sont déposés au Gouvernement et au
secrétariat communal de Stadtbredimus.
Luxembourg, le 25 novembre 1911.
Le Ministre d' État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Association syndicale.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten, vom
25. November 1911, ist die Syndikatsgenossen-
schaft für Anlage von Feldwegen „Welwergruöf,
Hermesgruöf"
zu Stadtbredimus, Gemeinde
Stadtbredimus, genehmigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Ge-
nossenschaftsaktes sind auf der Regierung und
dem Gemeindesekretariate von Stadtbredimus
hinterlegt.
Luxemburg, den 25. November 1911.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Avis. — Jury d' examen.
Le jury d'examen pour l'art dentaire se
réunira les 4, 5 et 6 décembre prochain dans
la salle des séances du Collège médical (Labo-
ratoire pratique de bactériologie à Verloren-
kost) pour procéder à l'examen de MM. Nicolas
Fixmer de Neudorf et Joseph Hostert de
Pétange, récipiendaires pour le grade de den-
tiste,,
Les examens auront lieu comme suit
Lundi, 4 décembre, de 9 heures à midi et
de 3 à 6 heures: examen écrit;
Mardi, 5 décembre, de 9 heures à midi et
de 2 à 5 heures: examen pratique;
Mercredi, 6 décembre, de 2 à 4 heures
examen oral de M. Fixmer, et de 4 à 6
heures examen oral de M. Hostert.
Luxembourg, le 27 novembre 1911.
Le Directeur général des travaux publics,
Ch. DE WAHA.
Avis.
Règlement communal.
En séance du 2 juillet 1911, le conseil com-
munal de Junglinster a décrété un règlement
de police concernant la conduite d'eau dans
le
localités d'Imbringen et de Graulinster.
— Ce règlement a été dûment approuvé et
publié.
Luxembourg, le 20 novembre 1911.
Le Directeur général de l' intérieur,
BRAUN.
Avis. — Absences.
Par jugement du tribunal d'arrondissement
de Luxembourg, en date du 13 novembre
1911, une enquête a été ordonnée à l'effet
de constater l'absence du sieur Jean-Michel
Brandenburg, né à Bourglinster le 2 juillet
1862, émigré en Amérique en 1888.
Die Prüfungsjury für die Zahnheilkunde wird
am 4., 5. und 6. Dezember k. im Sitzungs-
saale des Medizinalkollegiums, im bakteriolo-
gischen Laboratorium auf Verlorenkost, zusam-
mentreten, behufs Prüfung der HH. Nikolas
F i x m e r
aus Neudorf, und Joseph Hostert
aus Petingen, Zahnarztaspiranten.
Die Examen finden statt wie folgt
Montag, den 4. Dezember, von 9 Uhr bis
Mittag, und von 3 bis 6 Uhr Nachmittags
schriftliches Examen;
Dienstag, den 5 Dezember, von 9 Uhr bis
Mittag, und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags
praktisches Examen;
Mittwoch, den, 6. Dezember, von 2 bis 4
Uhr mündliches Examen für Hrn. Fixmer,
und von 4 bis 6 Uhr mündliches Examen für
Hrn. Hostert.
Luxemburg, den 27. November 1911.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten
K. de Waha.
Bekanntmachung. — Abwesenheit.
Durch Urteil des Bezirksgerichtes zu Luxem-
bürg vom 13. November d. I . ist eine Unter-
suchung angeordnet worden wegen Abwesen-
heitserklärung des Hrn. Johann Michel Bran-
denburg, geboren zu Burglinster am 2. Juli
1862 und im Jahre 1888 nach Amerika aus-
gewandert.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In seiner Sitzung vom 2. Juli 1911 hat
der Gemeinderat von Junglinster ein Polizei-
reglement über die Wasserleitung der Ortschaften
Imbringen und Graulinster erlassen. — Dieses
Reglement ist vorschriftsmäßig genehmigt und
veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 20. November 1911.
Der General-Director des Innern,
Braun.
Bekanntmachung. -
Prüfungsjury.
Par le même jugement M. le juge Schœfer
été commis pour procéder à cette enquête.
Luxembourg, le 29 novembre 1911.
Le Ministre
d'Etat,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Durch dasselbe Urteil ist Kr. Richter Schäfer
mit dieser Untersuchung betraut worden.
Luxemburg, den 29. November 1911.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung
Eyschen.
Avis.
Bekanntmachung.
L' horaire
d'hiver du
service automobile
Wormeldange-Oetrange a été modifié comme
suit
Der
Winterfahrplan
des Autobusdienstes
Wormeldingen-Oetringen ist folgender-
maßen abgeändert worden
Ent-
fernung.
Klm.
0,000
2,066
3,958
7,360
12,060
12,510
Hinfahrt.
Vm.
8,15
8,23
8,37
8,58
9,00
9,18
9,20
Nm.
2,45
2,53
3,07
3,28
3,30
3,48
3,50
Haltestellen.
Ab. Wormeldingen : Post
Ank.
Ehnen : Café Pundel-Simmer
Lenningen : Café
Comes
Canach
Café
Ludwig
Canach : Café Weber
Oetringen : Café Kayser
Ank.
Oetringen
Station
Ab.
Ruckfahrt.
Vm.
10,50
10,42
10,32
10,15
10,14
9,57
9,55
Nm.
5,40
5,32
5.22
5.05
5,04
4.47
4,45
Anschlüsse.
9,28
9,48
3,59
4,38
nach Luxemburg
von
nach Wasserbillig-Trier
von
9,48
9,28
4,38
3,59
Luxembourg, le 28 novembre 1911.
Luxemburg, den 28. November 1911.
Le Directeur général des travaux publics,
Ch. DE WAHA.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Caisse d'épargne. — A la date des 26 et 27 octobre 1911, les livrets Nos 157493 et 170947 ont
été déclarés perdus. Les porteurs des dits livrets sont invités à les présenter dans la quinzaine à partir
de ce jour, soit au bureau central, soit à un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse d'épargne, et à
faire valoir leurs droits. Faute par les porteurs de ce faire dans le dit délai, les livrets en question
seront déclarés annulés et remplacés par des nouveaux.
Luxembourg, le 18 novembre 1911
Titres au porteur. — Suivant exploit de l'huissier Henri Geib de Luxembourg en date du 25 no-
vembre 1911, il a été donné mainlevée de l'opposition formée par exploit du même en date du 30 oc-
tobre dernier aux titres suivants : onze obligations du Crédit foncier luxembourgeois, litt. A, Nos 1,497,
1498, 1499 et 2108, à 200 frs. chacune, et litt. B, Nos 4982, 4983, 4984, 4985, 4986, 4987 et 11935. à
500 frs. chacune; et une obligation de la ville de Luxembourg de 1892, litt. A, N° 598, d'une valeur
nominale de 1000 frs.
Le présent avis est inséré au Mémorial en exécution de l'art. 22 de la loi du 16 mai 1891, concer-
nant la perte des titres au porteur.
Luxembourg, le 27 novembre 1911.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Arrêté du 30 novembre 1911, concernant la
clôture de la chasse en plaine.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR ;
Vu les art. 11 et 13 de la loi du 19 mai
1885, sur la chasse
Arrête
Art. 1 e r. L'exercice de la chasse en plaine
est interdit à partir de lundi, 11 décembre
prochain inclusivement.
Cependant la chasse au gibier d'eau et de
marais qui s'exerce le long des cours d'eau, dans
les marais et sur les étangs, restera ouverte
en conformité des dispositions de l'art. 21 du
règlement sur la chasse du 25 août 1893.