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Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

5 Articles / Dispositions · Luxembourg
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Texte législatif (5 Articles)

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

Grand-Duché de Luxembourg.

des

Großherzogthums Luxemburg.

Mardi, 13 mars 1906.

Dienstag, 13. März 1906.

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des

collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz

et de Luxembourg-campagne pour l'élection des

députés nouvellement attribués à ces cantons.

LE

MINISTRE D'ÉTAT, PRESIDENT

DU GOUVERNEMENT ;

Vu l'arrêté du 24 février 1906, portant fixa-

tion du nombre des députés par application du

résultat du recensement de la population opéré

à la date du 1er décembre 1905 ;

Attendu que par cet arrêté il est attribué au

canton électoral d'Esch s./Alz. deux députés et

à celui du canton de Luxembourg-campagne

un député en plus du nombre actuel ;

Vu l'art. 5 al. 2 de la loi du 22 décembre

1886 ;

Vu la loi générale sur les élections du 5 mars

1884, modifiée par les lois des 30 juin 1892 et

10 mai 1904 ;

Arrête

Art. 1°. Les collèges électoraux des cantons

d'Esch s./Alz. et de Luxembourg-campagne sont

convoqués pour mardi, 3 avril prochain, à neuf

heures et demie du matin, à l'effet de pro-

céder à l'élection de deux députés et respecti-

vement de un député attribués à ces cantons

en sus du nombre actuel, par application du

dernier recensement de la population.

Art.

2. En cas de ballottage, celui-ci aura

lieu le mardi, 10 avril suivant, à neuf heures

et demie du matin.

Beschluß vom 12 März 1906, wodurch die

Wahlcollegien der Kantone Esch a. d. A. und

Luxemburg Land zur Wahl der denselben

neu zuerkannten Abgeordneten einberufen

werden.

Der Staatsminister, Präsident

der

Regierung;

Nach Einsicht des Beschlusses vom 24. Februar

1906,

wodurch die Zahl der Deputirten auf

Grund der am 1. Dezember 1905 vorgenom-

menen Volkszählung festgesetzt wird;

In Anbetracht, daß durch diesen Beschluß die

Zahl der Deputirten des Wachlkantons Esch a. d.

Alz. um z w e i und diejenige des Kantons Lu-

xemburg-Land um einen vermehrt wird;

Nach Einsicht des Art. 5, Abs. 2, des Gesetzes

vom 22. Dezember 1886;

Nach Einsicht des Wahlgesetzes vom 5. März

1884, abgeändert durch die Gesetze vom 30. Juni

1892 und 10. Mai 1904;

Beschließt

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

Die Wahlcollegien der Kantone Esch

a. d. A. und Luxemburg-Land sind auf Dienstag,

den 3. April k., um 9 Uhr 30 morgens, einbe-

rufen, um zur Wahl von zwei bezw. einem

Abgeordneten zu schreiten, welche diesen Kantonen

auf Grund des Ergebnisses der letzten Volkszählung

über die bisherige Zahl hinaus zukommen.

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

Im Falle einer Stichwahl findet diese

am Dienstag, den 10. April, um 9 Uhr 30

morgens, statt.

DU

Memorial

N° 13.

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

Les candidats devront poser leur

candidature et avoir remis leur déclaration au

moins cinq jours francs avant le jour du scrutin,

c'est-à-dire au plus tard le 28 mars, avant six

heures et demie du soir.

Arrêté du 12 mars 1906, portant convocation des collèges électoraux das cantons d'Esch s/Alz et de Luxembourg-campagne pour l'élection des députés nouvellement attribués à ces cantons.

Le commissaire de district à Luxem-

bourg veillera plus spécialement à l'exécution

du présent arrêté, qui sera inséré au Mémorial.

Luxembourg, le 12 mars 1906.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Associations syndicales.

Conformément à l'art. 2 de la loi du 27 jan-

vier 1900, les sociétés ci-après ont déposé au

secrétariat de la commune où se trouve établi

le siège social, l'un des doubles de l'acte d'as-

sociation sous seing privé ainsi qu'une liste in-

diquant les noms, professions et domicile des

administrateurs et de tous les associés, à savoir

a. les sociétés locales agricoles de Gostingen,

Olm et Reckange (Mersch);

b. la société de laiterie dite « Verband der

Central-Molkerei » à Luxembourg (boulevard

de la Pétrusse).

Luxembourg, le 8 mars 1906.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Art

3. Die Candidaten müssen ihre Candi-

datur wenigstens fünf volle Tage vor dem Wahl-

gange, also spätestens am 28. März vor 6 Uhr 30

Abends, aufgestellt und ihre diesbezügliche Erklä-

rung abgegeben haben.

Art. 4

Der Distriktscommissar zu Luxem-

burg wird des Näheren für die Ausführung dieses

Beschlusses Sorge tragen, der in's „Memorial"

eingerückt werden soll.

Luxemburg, den 12. März 1906.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaften.

In Gemäßheit des Art, 2 des Gesetzes vom

27. Januar 1900 haben nachstehende Syndikats-

genossenschaften auf dem Sekretariat der Ge-

meinde, in welcher sich ihr Sitz befindet, ein Du-

plikat der einregistrierten Privaturkunde nebst

einem Verzeichnisse hinterlegt, welches Namen,

Stand und Wohnort der Verwaltungsräthe sowie

sämmtlicher Mitglieder enthält

à die landwirthschaftlichen Lokalvereine von

Gostingen, Olm und Reckingen Mersch);

b. die Milchgenossenschaft, genannt „Verband

der Central-Molkerei" zu Luxemburg (Petrußring).

Luxemburg, den 8. März 1906.

Der Staatsminister,

Präsident der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Zollwesen.

Die Ausführungsbestimmungen zu dem Gesetze, betreffend die Wertbestimmung der Einfuhrscheine

im Zollverkehre, vom 12. Februar 1906 Memorial S. 139), werden hiermit bekannt gemacht.

Luxemburg, den 6. März 1906.

Der General-Direktor der Finanzen,

M. Mongenast.

I . Erfolgt in der Zeit vom 1. Marz 1906 bis 28. Februar

1907 oder bis zu einer etwaigen früheren Ausserkraftsetz-

ung des Gesetzes eine Ausfuhr von Roggen, Weizen, Spelz,

Hafer, Buchweizen und Speisebohnen oder von Mullerei-

erzeugnissen aus diesen Fruchtarten aus dem freien Ver-

kehre des Zollgebiets, so sind der Wertbestimmung der

Ausführungsbestimmungen

zu dem Gesetze, beireffend die Wertbestimmung der Einfuhrscheine im Zollverkehre, vom 12. Februar 1906.

Einfuhrseheine im allgemeinen nur die vor dem 1. März

1906 auf die genannten Fruchtarten zur Anwendung kom-

menden vertragsmäßigen Zollsätze zu Grunde zu legen.

I I . Soweit jedoch nach Massgabe der nachstehenden

Bestimmungen der Nachweis erbracht-wird, dass nach

dem 28. Februar 1906 eine Einfuhr der bezeichneten

Fruchtiirton gegen bare Entrichtung des Eingang-zolls

nach den vom 1. März 1906 ab geltenden Zollsätzen statt-

gefunden hat, erfolgt auch schon für die vorerwähnte

Uebergang szeit die Werthebtlminung dieser Einf ulirscheine

nach den vom 1. März 1906 ab geltenden vertragsmäßigen

Zollsätzen.

§ 1. Bei der Einfuhr der bezeichneten Fruchtarten in

den freien Verkehr des Zollgebiets werden von den Amts-

stellen, bei denen der Zoll erhoben wird, in der Zeit vom

1. März 190G bis zu dem Zeitpunkt, in welchem das Ge-

setz ausser Kraft tritt, auf Antrag des Zollpflichtigen Be-

scheinigungen (Gutscheine) erteilt, aus denen die einge-

führten Mengen und die nach den vom 1. März 1906 ab

geltenden Zollsätzen entrichteten Zollbetrage zu ersehen

sind.

Der Antrag auf Erteilung von Gutscheinen ist in den

Zollabfertigungspapiereu zu stellen.

§ 2. Gutscheine dürfen nur erteilt werden für Sendungen,

bei denen das zollpflichtige Gewicht jeder eingeführten

Fruchtart mindestens 5 Doppelzentner beträgt.

Die Gutscheine haben in der Regel über die Gesamt-

menge der mit einer Zolleingangsanmeldung eingeführten

Fruchtart zu lauten, sofern das zollpflichtige Gewicht der-

selben 10Ü0 Doppelzentner nicht übersteigt Beim Eingänge

von grösseren Warensendungen ist eine dem Vorstehenden

entsprechende Anzahl von Gutscheinen auszufertigen.

Auf Antrag können die Gutscheine auch über Teil-

mengen ausgefertigt werden.

§.3. Die Ausfertigung der Gutscheine erfolgt nach Muster

A. Die Gutscheine sind unter Beidrückung des Amtsstem-

pels von zwei Beamten unterschriftlich zu vollziehen. Wenn

die Amt«stelle nur mit einem Beamten besetzt ist, hat der

Bezirksoberkontrolleur die Gutscheine mit zu unterzeichnen.

In den Zolleinnahmebüchern ist zu vermerken, für welche

Posten Gutscheine erteilt worden sind.

Ueber die Ausfertigung der Gutscheine ist vierteljährlich

ein Ausfertigungsbuch nach Muster B*) zuführen. Die

fortlaufende Nummer des Ausfertigungsbuchs, unter der

die Ausfertigung des Gutscheins eingetragen ist, wird auf

letzterem vermerkt.

Die Ausfertigung der Gutscheine ist so zu beschleunigen,

dass sie den Zollpflichtigen, soweit dies unter Beachtung

der im ersten Absatze getroffenen Anordnung möglich ist,

*) Das Muster B ist hier niefit abgedruckt.

zugleich mit den Zollquittungen eingehändigt werden

können.

§ 4. Jeder Inhaber eines Gutscheins ist berechtigt, bei

der Ausfuhr von Roggen, Weizen, Spelz, Hafer, Buch-

weizen und Speisebohnen sowie den daraus hergestellten

Müllereierzeugnissen aus dem freien Verkehre des Zoll-

gebiets oder bei der Aufnahme dieser Waren in eine öffent-

li he Niederlage oder in ein Privatlager unter amtlichem

Mitverschlusse den Gutschein zugleich mit der vorge-

schriebanen Anmeldung (§ 12 der Einfuhrächeinordnung)

bei einer zuständigen Amtsstelle zu dem im Eingange (II)

bezeichneten Zwecke vorzulegen. Die 'Amtsstelle gibt nach

Beifügung der Gutscheine die Anmeldungen mit der Nach-

weisung über zu erteilende Einfuhrscheine gemäss § 16

der Einfuhrseheinordnung an die Direktivbehörde weiter.

Nach Erteilung der Einfuhrscheine werden die in vollem

Urnfang oder in ihrem Restbetrag angerechneten Gut-

scheine von der Direktivbehörde entwertet und demnächst

mittels Verzeichnisses der Direktivbehörde des Ausfer-

tigungsamts zugestellt. Bei letzterer sind die Gutscheine

aufzubewahren, um spàter bei der Nachprüfung der vier-

teljährlich einzureichenden Abfertigung^-, Aufefertigungs-

und ZolleinnahmeDÜcher mit diesen verglichen zu werden.

Die etwa noch auf einen Teilbetrag gültigen Gutscheine

sin 1 nach Ausfüllung des Entwertungsvei merkes auf der

Rückseite und, nachdem auf der Vorderseite mit roter

Tinte der Betrag durchstrichen und darüber der Restbe-

trag vermerkt ist, mit dem Einfuhrschein,e dem Empfangs-

berechtigten zurückzugeben.

§ 5. Im Falle des Verlustes eines Gutscheins ist eiu ge-

richtliches Aufgebotsverfahren unzulässig. Die Direktiv-

behörde des Ausfertigungsamts ist ermächtigt, an Stelle

von verlorenen, innerhalb der im § 1 genannten Ueber-

gangszeit bei keiner Zollstelle im Zollgebiete zur Wertbe-

stimmung von Einfuhr&cheinen vorgelegten sowie von er-

weislich zu Grunde gegangenen Gutscheinen nachträglich

Einfuhrscheine zu erteilen, deren,,Wert dem Unterschiede

zwischen den Zollbeträgen entspricht, welche für die ein-

geführten Fruchtmengen nach den vom 1. März 1906 ab

geltenden vertragsmassigen und den bisher gültigen Zoll-

sätzen zu erheben waren.

Anträgen hierauf ist indes nur stattzugeben, wenn die

Anzeige von dem Verluste der Gutscheine vor Ablauf der

Uebergaugszeit erstattet und der Nachweis erbracht wird,

dass bei der Ausfuhr der in Rede stehenden Fruclitarten

oder der daraus hergestellten Müllereierzeugnisse die vor

dem 1. März 1906 gültigen niedrigeren Zollsätze der Wert-

bestimmung der Einfuhrscheine haben zu Grunde gelegt

werden müssen, weil die in Verlust geratenen Gutscheine

nicht vorgelegt werden konnten.

in den freien Verkehr des Zollgebiete eingefuhrt worden.

Jeder Inhaber dieses Gutscheins ist auf Grund der §§ 2 und 3 des Gesetzes, betreffend die Wertbestim-

mung der Einfuhrscheine im Zollverkehre, vom 12. Februar 1906 berechtigt, diesen Schein bei der Ausfuhr

von Roggen, Weizen, Spelz, Hafer, Buchweizen und Speisebohnen oder daraus hergestellten

Müllereierzeugnissen

mit der Wirkung bei einer zustandigen Zoll- oder Steuerstelle zur Vorlage zu bringen, dass der Wertbestimmung

der nach Massgabe des § 11 Zitier 1 und 3 des Zolltaritgesetzes vom 25. Dezember 1902 und der dazu erlassenen

Ausfuhrungsbestimmungen zu erteilenden Einfuhrscheine bis zu einer dem vorangegebenen Zollbetrag ent-

sprechenden Fruchtmenge die vom 1. Marz 1906 ab geltenden vertragsmassigen Zollsatze zu Grunde gelegt werden.

Die Berechtigung zur Vorlegung dieses Gutscheins mit der bezeichneten Wirkung erlischt am 28. Februar

1907, sofern nicht der Bundesrat auf Grund des § 4 Abs. 2 jenes Gesetzes dessen Vorschriften schon vor diesem

Zeitpunkt ausser Kraft setzt.

Im Falle des Verlustes des Scheines ist ein gerichtliches Aufgebotsverfahren unzulassig.

Neufahrwasser, den 5ten Marz 1906.

Konigliches, Nebenzollamt I.

Stempelabdruck

( Unterschriften.)

Ruckseite.

Entwertugsvermerke.

Dieser Gutschein ist zur Anrechnung gekommen

1. auf d

Einfuhrschein

Nr.

mit

M

Pf.

in Worten

(Stempelabdruck )

den

ten

(Unterschrift.)

2. auf d

Einfuhrschein

Nr

mit

M

Pf.

in Worten

(Stempelabdruck.)

den

ten

(Unterschrift.)

3 (wie vor;

Bekanntmachung. — Zollwesen.

Nachstehende, auf Grund des § 12 des Zolltarifgesetzes vom 25. Dezember 1902 erlassene Zoll-

Stundungsordnung wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht.

Luxemburg, den 6, März 1906.

Der General-Direktor der Finanzen,

M. Mongenast.

Staat : Preussen.

Muster A.

Landeswappen.

Gutschein

fur die Wertbestimmung von Einfuhrscheinen.

Nr. 10.

Am 3ten Marz 1906 sind bei dem Königlichen Nebenzollamte zu Neufahrwasser unter Nr. 75 des

Zolleinnahmebuchs •

tausend kg Weizen

gegen Entrichtung des Eingangszolls nach dem Zollsatze von 5,50 M. fur l dz

im Betrage von 55 Mark

— Pf.

in Worten

funf und funfzig Mark

Zoll- Stundungsordnung.

(Z. St. O.)

I . Stundung der Zölle.

§ 1. Die Zölle können dem Zahlungspflichtigen auf An-

trag vom Hauptamte gegen Sicherheitsleistung auf drei

Monate zinsfrei gestundet werden.

Die oberste Landesfinanzbehörde bestimmt die Grund-

sätze, nach welchen die Sicherheit zu leisten ist, und die

Voraussetzungen, unter welchen gestundete Beträge vor

Ablauf der Stundungsfrist eingezogen werden können.

Wird ein Begleitschein II erst nach Ablauf der Zahlungs-

frist vorgelegt, so kann die Stundung des überwiesenen

Zollbetrags versagt werden.

§ 2. Von der Stundung ausgenommen sind

1. die Zölle für

a) Getreidé, Mälzereierzeugnisse (Malz), Hülsenfrüchte,

Raps und Rübsen (Nr. 1 bis 9, 11 und 12 sowie aus Nr.

13 des Zolltarifs) ;

b) Mehl, Graupen, Gries, Grütze und sonstige Müllerei-

erzeugnisse aus Getreide auch gemalztem) oder Hülsen-

früchten (aus Nr. 162, 164 und 165 des Zolltarifs) ;

c) Rapsöl und Rüböl in Fassern oder anderen Behält-

nissen (aus Nr. 166 und 167 des Zolltarifs) ;

2. die auf Grund von Abrechnungen zu zahlenden Zoll-

beträge für die aus Privattransit- und Privatteilungslagern

ohne amtlichen Mitverschluss und aus fortlaufenden Zoll-

rechnungen (Konten) in den freien Verkehr übergefuhrten

Waren sowie alle aus dem Veredelungsverkehr zu zahlen-

den Zollbeträge.

§ 3. Ueber die Zollbeträge, welche gestundet werden

sollen, ist vom Zahlungspflichtigen bis zu dem Zeitpunkte,

zu welchem die Zahlung zu erfolgen hat, der Hebestelle

ein Stundungsanerkenntnis

zu übergeben.

Mehrere i m

Laufe eines Tages zu zahlende Zollbeträge können in ein

Anerkenntnis aufgenommen werden ; in dem Anerkennt-

nisse sind die Einzelbeträge aufzuführen.

Der Betrag jedes Anerkenntnisses muss 50 M. errei-

chen ; die oberste Landesfinanzbehörde kann Ausnahmen

zulassen.

Auf Anordnung der Direktivbehörde sind die im Laufe

eines Monats abgegebenen Stundungsanerkenntnisse

nach

Ablauf des Monats vom Zahlungspflichtigen gegen ein

Hauptanerkenntnis umzutauschen.

§ 4. Die Stundungsfrist beginnt mit dem Tage der

Fälligkeit, bei den mit Begleitschein II überw esenen Zoll-

beträgen mit dem Tage der Vorlegung des Begleitscheins

beim Empfangsamte.

Wird i m Falle des § 1 Abs. 4 die

Stundung des überwiesenen Zollbetrags nicht versagt, so

beginnt die Stundungsfrist mit dem letzten Werktage der

Zahlungsfrist.

Die gestundeten Beträge sind spätestens am fünfund-

zwanzigsten Tage des Monats, in welchem die Stundungs-

frist abläuft, und wenn dieser Tag ein Sonn- oder Feiertag

ist, spätestens am vorhergehenden Werktag einzuzahlen.

§ 5. Hinsichtlich der fortdauernden (eisernen) Zollstun-

dung für den Handel mit Wein verbleibt es bei den Vor-

schriften des Weinlagerregulativs und hinsichtlich der

Stundung der Zollgefälle für die auf Privatkreditlager

abgefertigten Waren bei den Vorschriften des Privatlager-

regulativs mit der Massgabe, dass in bezug auf die Sicher-

heitsbestellung die Bestimmungen des § 1 Anwendung

finden.

II. Lagerausgleich.

§ 6. Werden Waren der im § 2 unter Ziffer 1 bezeich-

neten Art, welche in einem Verschlusslager (einer öffent-

lichen Zollniederlage oder einem Privatlager unter amt-

lichem Mitverschluss) gelagert haben, oder zu einem

offenen Lager (einem Getreidelager, einem Oelmühlenlager

oder einem Teilungslager eines Kaiserlichen Marinever-

pflegungsamts) angeschrieben gewesen sind, verzollt oder

auf Begleitschein II abgefertigt, so sind die Zollgefälle für

die Dauer der Lagerung mit jährlich 4 v. H. nach Mass-

gabe der nachstehenden Vorschriften zu verzinsen. Die

Zinsbeträge (Lagerausgleich) fliessen in die Reichskasse.

§ 7. In einem Verschlusslager ist die Dauer der Lage-

rung nach vollen Jahren und Monaten und nach Monats-

hälften (1. bis 15. und 16. bis zum Schluss des Monats)

zu berechnen. Teile einer Monatshälfte sind für den Monat

des Zugangs zum Lager als eine volle Monatshälfte anzu-

setzen, dagegen für den Monat des Abgangs vom Lager

ausser Betracht zu lassen. Bei Teilungslagern ist die

Lagerzeit nach der am längsten lagernden Ware der be-

treffenden Art zu berechnen.

Als Dauer der Lagerung sind bei Verzollungen und Ab-

fertigungen auf Begleitschein II aus einem Getreidelager

oder aus einem Teilungslager eines Kaiserlichen Marine-

verpflegungsamts drei volle Monate, bei Verzollungen usw.

aus einem Oelmühlenlager fünf volle Monate anzunehmen,

ohne Rücksicht darauf, ob die Lagerung in einem oder

mehreren Lagern dieser Arten stattgefunden hat und ob

eine Lagerung in einem Verschlusslager vorausgegangen

war.

Bei Waren, die sich wiederholt in Verschlusslagern

befunden haben oder aus einem offenen Lager in ein Ver-

schlusslager übergeführt worden sind, ist der Lageraus-

gleich nach der Gesamtdauer der Lagerungen zu be-

rechnen. Dabei sind für die Lagerung in einem oder

mehreren Getreidelagern oder Teilungslagern eines Kaiser-

lichen Marineverpflegungsamts drei volle Monate, für die

Lagerung in einem oder mehreren Oelmühlenlagern fünf

volle Monate anzusetzen.

§ 8. Der Lagerausgleich ist fur samtliche in demselben

Abfertigungspapier aufgefuhrten Waren mit gleicher

Dauer der Lagerung nuch dem Gesamtbetrage der Zollge-

fälle in einer Zahl zu berechnen, wobei die Zollgefalle nur

nach ihrem vollen Markbetrag anzusetzen sind. Pfennig

betrage an Lagerausgleich, welche sich bei den einzelnen

Warenmengen ergeben sind in du Schlusssumme jedes

Abfertigungspapiers nur insoweit anzusetzen, als sie durch

5 ohne Rest teilbar sind

§ 9 Zur Entrichtung des Lagerausgleichs ist im Falle

der Verzollung derjenige, welchem die Zahlung des Zoll-

betrags obliegt, im Falle der Abfertigung der Ware auf

Begleitschein II der Begleitschemnehmer verpflichtet

Die Entrichtung des Lageraugleichs hat gleichzeitig

mit der Zahlung des Zollbetrags, gegebenenfalls vor der

Empfangnahme des Begleitscheins II zu geschehen Eine

Stundung findet nicht statt.

§ 10 Der erhobene Lagerausgleich ist von der Hebe-

stelle in das Zolleinnahmebuch einzutragen und in den

Reichssteuerubersichten bei der ausserordentlichen Ein-

nahme nachzuweisen.

§ 11 Zu viel erhobene Lagerausgleichbetrage

sind

zuruckzuzahlen, wenn sie mehr als 10 Pfg. betragen und

der Anspruch auf Ruckzahlung binnen Jahresfrist vom

Tage der Erhebung, schriftlich oder mundlich angemeldet

wird Betrage von 3 Mk. oder daruber, deren Ueber-

hebung vor Emtritt der Verjahrung festgestellt worden

ist, sind auch ohne Antrag zur Zuruckzahlung anzu-

wersen. Hebt der zum Empfange Berechtigte den ange-

wiesenen Betrag innerhalb eines Jahres, vom Tage der

Anweisung gerechnet, nicht ab, so ist der Betrag als

heimgefallen zu behandeln.

Zu wenig erhobene Betrage sind nachzuzahlen, wenn

sie mehr als 10 Pfg betragen und die Nachforderung

binnen Jahresfrist, vom Tage des Eintritts der Zahlungs-

verpflichtigung, erfolgt.

III Veredelungsverkehr

§ 12 Die aus einem Veredelungsverkehre zu zahlenden

Zollbetrage fur Waren der im § 2 unter Ziffer 1 bezeich-

neten Art sind mit jährlich 4 v H zu verzinsen Die

Zinsen fliessen in die Reichskasse Die der Zinsberechnung

zu Grunde zu legende Zeit bestimmt die Direktivbehorde

nach den Umstanden des einzelnen Falles, im ubrigen

finden die in den §§ 8 bis 11 fur den Lagerausgleich ge-

gebenen Vorschriften sinngemasse Anwendung.

Bekanntmachung — Zollwesen.

Auf Grund des § 11 des Zolltarifgesetzes vom 25. Dezember 1902 ist eine

Getreide-

lager-,

eine

Holzlager-

und eine

Olmuhlen-Zollordnung

erlassen worden.

Diese Ordnungen liegen bei der Zolldirektion und bei dem Hauptzollamte zur Einsicht offen.

Luxemburg, den 8 Marz 1906

Der General-Director der Finanzen,

M. Mongenast.

Bekanntmachung. — Zollwesen

Fur den Grenzbezirk des Großherzogthums Luxemburg, jedoch ausschließlich der Ortschaften

Ulflingen, Wiltz, Petingen, Rodingen und Differdingen, ist auf Grund und nach Maßgabe der An-

merkungen zu Nr. 108 und 109, zu Nr. 162, 164 und 165, sowie zu Nr. 198 des neuen Zolltarifs

die zollfreie Einfuhr von Fleisch oder von Schweinespeck in Mengen von nicht mehr als 2 kg sowie

von Mullereierzeugnissen und gewöhnlichem Backwerk in Mengen von nicht mehr als 3 kg bewilligt

worden. Zugleich wurde die oberste Landesfinanzbehorde zum Erlasse der fur diesen zollfreien Grenz-

verkehr erforderlichen naheren Anordnungen ermachtigt.

Auf Grund dieser Ermachtigung sind nun fur den gedachten Verkehr bis auf weiteres nachstehende

Kontrollmaßregeln angeordnet

1. Die Einfuhr darf nur auf einer Zollstraße und nur wahrend der Tageszeit (§ 21 des Vereins-

zollgesetzes) stattfinden. Die Zolldirektion kann jedoch fur einzelne Ortschaften auch die Einfuhr auf

Nebenwegen zulassen.

2. Für jeden Haushalt durfen Fleisch oder Schweinespeck sowie Mullereierzeugnisse und gewöhn-

iches Backwerk bis zu den angegebenen Höchstmengen täglich

nur

einmal

zollfrei eingebracht

werden.

3. Die Waren müssen für denjenigen Haushalt bestimmt sein, dem der Einbringer angehört. Dieser

hat sich durch eine behördliche, für jeden Haushalt nur in einem Exemplare zu ertheilende Beschei-

nigung darüber auszuweisen, daß er Bewohner des Grenzbezirks ist.

4. Die erfolgte Einbringung der Waren wird von der Amtsstelle, bei der die Anmeldung geschieht,

in einem ihr vorzulegenden Einfuhrbuche vermerkt. Dieses Ginfuhrbuch hat der Einbringer der Waren

dem Grenzaufsichtspersonal auf Verlangen vorzuzeigen.

Für die mit Genehmigung der Direktivbehörde ohne Berührung des Sitzes einer Anmeldestelle ein-

gebrachten Freimengen sind Einfuhrbücher nicht erforderlich.

Luxemburg, den 9. März 1906.

Der General-Direktor der Finanzen,

M. Mongenast.

Avis. — Service sanitaire.

Tableau des maladies contagieuses observées

dans les différents cantons du 3 au 10 mars

1906.

Bekanntmachung. — Sanitätswesen.

Verzeichnis der in den verschiedenen Kantonen,

vom 3. bis zum 10 März 1906 festgestellten an-

steckenden Krankheiten.

d'ordre

CANTONS.

Luxembourg.

Esch s Alz.

Clervaux.

Diekirch.

Remich.

LOCALITÉS.

Luxembourg-ville.

Pfaffenthal.

Heisdorf.

Walferdange.

Bettembourg

Dudelange.

Hachiville.

Hosingen.

Weicherdange.

Ettelbruck.

Ellingen.

Stadtbredimus.

Total.

Fièvre

typhoide

Diph-

térie.

Coque-

luche.

Scarla-

tine

Variole.

Affections

puerpérales

Luxembourg, le 10 mars 1906.

Avis. — Brevets d'invention.

Les brevets d'invention ci-après ont été dé-

livrés pendant le mois de février écoulé, en

conformité de la loi du 30 juin 1880, savoir

N° 6207. — 1er février. — Chaise et bancs pliants. —

M. Lewalter à Hombourg.

Bekanntmachung. — Erfindungspatente.

Nachstehende Erfindungspatente sind im Laufe

des verflossenen Monats Februar in Gemäßheit

des Gesetzes vom 30. Juni 1880 ertheilt worden

Nr. 6207. — 1. Februar. — Klappstuhl und -Bank. —

M.

Lewalter

in Homburg.

N° 6208. — 1er février. — Lit de fer extensible. —

M. Lewalter à Homhourg.

N°6209.— 1er février. — Marteau de forge méca-

nique. — F. Bartkowiak à Posen.

N° 2610. — 1er février. — Extincteur chimique — W.

Graaff

& Cie G. m. b H. à Berlin

N° 6211. — 1er février. — Procédé pour embellir les

savons, pâtes et matières analogues. — J. Adolph,

S. Frankl et J. Seczinski a Berlin-Charlottenbourg Berlin.

N° 6212. — 1er lévrier. — Frein de bicyclettes et de

motocyclettes. — F. Robin à Lyon.

N° 6213. — 2 février. — Procédé de fabrication de

fils de cellulose brillants (certificat d'addition au brevet

n° 5845.) — Société Générale de ta Soie artificielle

Linckmeyer, Société anonyme à Bruxelles.

N° 6214. — 2 février. — Enveloppe en cuir pour

bandages pneumatiques et son système de fabrication

— G. Durio, A. Durio et la firme G. Martina & Figli à

Turin.

N° 6215. — 2 février. — Attelage automatique pour

wagons et voitures. — La Société d'Études des Brevets

Boiraull à Paris.

N° 6216. — 3 février. — Système d'accouplement de

wagons de chemin de fer.— N. Pavia &. Giacomo Casalis

à Turin.

N° 6217. — 6 février. — Dispositif pour la descente

automatique et silencieuse des cercueils dans les fosses

(Certificat d'addition au n° 6163) — E. Heintz à Diekirch.

N° 6218. — 6 février. — Procédé de relier des tuyaux

d'un profil quelconque entre deux plaques métalliques.

— L. Jolies à Cologne.

N° 6219. — 6 février.—Socle pour soutiens d'arbres.

— O. Knoke à Neuenkirchen près Rheine.

N° 6220. — 6 février. — Encliquetage à billes. — B

Hamilton à Finchley et L. Straud à Londres.

N° 6221. — 6 février. — Machine continue à teindre

les peaux. — R. Martinet et A. Dulac à Grenoble.

N° 6222. - 6 février. — Perfectionnement aux pom-

pes pneumatiques pour véhicules automobiles. — Ch.

Nielsen à Copenhague.

N° 6223. — 6 février. — Nouvel instrument aratoire.

— G. Buchmuehlen à Mettmann.

N° 6224. — 8 février. — Pistolet Glisenti, modèle

1905. — Siderurgica Glisenti à Carcina.

N° 6225. -

8 février. — Chauffage oblique avec

réchaud tournant à la partie inférieure. — G. Politz à

Kattowitz.

Nr. 6208. — 1. Februar. — Eisernes Doppelbett-

gestell. — M.

Lewalter

in Homburg.

Nr. 6209. — 1. Februar. — Mechanischer Schmiede-

hammer. — F.

Bartkowiak

in Posen.

Nr. 6210. — 1. Februar. — Chemischer Feuer-

löscher. — W. Graaff & Co. G. m. b. H. in Berlin.

Nr. 6211. -

1. Februar. — Verfahren zur Ver-

schönerung von Seifen, Pasten und ähnlichen Stoffen.

— J. Adolph, S. Frankl und J. Seczinski in

Berlin-Scharlottenburg-Berlin.

Nr. 6212. - 1. Februar. — Bremse für Fahr- und

Motorräder. — F. Robin in Lyon.

Nr. 6213. — 2. Februar. — Verfahren zur Her-

stellung glänzender Cellulose-Fäden. (Zusatzpatent zu

Nr. 5845.) — Société Genérale de la Soie Artificielle

Linkmeyer, Société anonyme in Brüssel.

Nr 6214. — 2. Februar. — Lederne Hülle für pneu-

matische Reifen und deren Herstellungsart. — G. Durio,

A.

Durio

und die Firma G.

Martina

&

Figli

in Turin.

Nr. 6215. -

2. Februar. — Selbstthätige Kuppelung

für Waggons und Wagen. — La Société d'Etudes des

Brevets Boirault in Paris.

Nr. 6216. -

3. Februar. — Neuartige Kuppelung

für Eisenbahnwagen,— N. Paviau. Giacomo Casalis

in Turin.

Nr. 6217. — 6. Februar. — Vorrichtung zum selbst-

thätigen, geräuschlosen Ablassen des Sarges in das

Grab. (Zusatz zu Nr. 6163.)—E. Heintz in Diekirch.

Nr. 6218. — 6. Februar. — Verfahren zur Herstel-

lung von Rohrverbindungen beliebigen Querschnitts

zwischen zwei Metallplatten. — L.

Jolles

in Köln.

Nr. 6219. — 6. Februar. — Sockel für Baumstützen.

— O. Knoke in Neuenkirchen bei Rheine.

Nr. 6220. — 6. Februar. - Kugelgesperre. — B. T.

Hamilton

in Finchley und L.

Straud

in London.

Nr. 6221. — 6. Februar. — Continuirliche Maschine

zum Färben von Fellen. — R.

Martin

et und A.

Dulac

in Grenobel.

Nr. 6222. — 6. Februar. — Neuerung an Luftpump-

einrichtungen von Motorfahrzeugen. — K. Nielsen in

Kopenhagen.

Nr. 6223. — 6 Februar. — Neuartiges Bodenbear-

beitungsgeräth. — W. B u c h m ü h l e n in Mettmann,

Nr. 6224. — 8. Februar. — Pistole

Glisenti

Modell 1905. — Siderurgica Glisenti in Carcina.

Nr. 6225. — 8. Februar. — Schrägfeuerung mit an

deren unterm Ende angebrachten Drehrost. — G.

Polit

in Kattowitz.

N° 6226. - 8 février. — Procédé d'éliminer l'oxyde

de carbone des gaz produits en fumant du tabac. —

Wendt's Cigarrenfabriken Aktiengesellschaft à Brème

N° 6227. — 8 février. — Un mélangeur électrique

d'acier. — Société électro-métallurgique française à

Troyes.

N° 6228. — 8 février. — Procédé pour la fixation de

rails pour chemins de fer à voie étroite. — F. Nellen à

Essen

N° 6229. — 8 février. — Procédé de fabrication d'un

acétate double de cuivre et de chaux — I -G. Ponthus

à Lyon,

N° 6230. — 9 février. — Matière remplaçant la cellu-

lose. — Gocher Oelmuhle Gebr. van den Bosch à Goch.

N°6231. — 9 février. — Procédé de réduction des

minerais de fer. — Westmann Procèss Compagny a

Jersey City.

N°6232.— 10.février. — Générateur de gaz pauvre

transportable. — H. Hurlebusch à Lehrte-lez-Hannovre.

N° 6233. — 10 février. — Procédé de fabrication

d'une matière colorante noire, d'une matière tannante

ou d'une couleur noire secondaire, ainsi que d'autres

produits accessoires utilisables tirés de la houille ou

du lignite. — D Lerman. B.-B -D. Schwartz et P. Pikos

à Pozega.

N° 6234. — 10 février. — Procédé de production de

fer fondu ou d'acier. — Hasper Eisen- und Stahlwerk à

Haspe.

N° 6235. — 12 février. — Procédé de peinture murale

en relief. — Reliefmalerei G. m. b. H. à Magdebourg.

N° 6236. — 12 février. — Procédé de fabrication de

caoutchouc pur, de gutta et autres. — B. Grœtz à

Berlin.

N° 6237. — 12 février — Procédé de fabrication de

caoutchouc pur de substances contenant du caoutchouc.

— Le même.

N° 6238. — 12 février. — Procédé de préparation de

gomme pour la vulcanisation. — Le même.

N° 6239. — 13 février. — Nouveau système de lami-

noir. — L. Wéry à Ougrée.

N° 6240. —14 février. — Procédé de fabrication d'une

étoffe imperméable semblable au velours et pouvant

être lavée.

F -E. Keffel et E. Meinel à Tannenbergs-

thal lez-Jagersgrun.

N° 6241. — 16 février. — Dispositif de manœuvre

pour vannes de fermeture de wagons, réservoirs etc.

(Certificat d'addition au n° 5553.) — Société anonyme

des Forges de Douai à Paris.

Nr. 6226. — 8. Februar. — Verfahren zur Entfer-

nung von Kohlenoxyd aus den beim Rauchen des Ta-

baks entstehenden Gasen. -

Wendt's

Cigarren-

fabriken

Aktiengesellschaft

in Bremen.

Nr. 6227. — 8. Februar. -

Elektrischer Mischer für

Stahl. —

Société-métallurgique

française

in

Troyes.

Nr. 6228. — 8. Februar. — Verfahren zum Be-

festigen der Schienen bei Schmalspurbahnen. — F.

Nellen

in Essen.

Nr. 6229. — 8. Februar. — Verfahren zur Herstel-

lung eines essigsaueren Doppelsalzes von Kupfer und

Kalk. — J. C. P o n t h u s in Lyon.

Nr. 6230. — 9 Februar. - Zellstoffersatz. — Gocher

Oelmühle

Gebr. van den Bosch in Goch.

Nr. 6231 — 9. Februar. — Verfahren zum Redu-

zieren von Eisenerzen. — W e s t m a n n

P r o z e ß

C o m p a g n y in Jersey City.

Nr. 6232. — 10. Februar. — Sauggasanlage. —

H.

Hurlebusch

in Lehrte bei Hannover.

Nr. 6233. — 10. Februar. — Verfahren zur Herstel-

lung eines Schwarzfarbestoffes, eines Gerbemittels oder

zweiten schwarzen Farbstoffes, sowie anderer verwend-

barer Nebenprodukte aus Steinkohlen, Braunkohlen oder

Lignit. — D.

Lerman,

B.

B. D. Schwartz und

P,

Pikos

in Pözega.

Nr. 6234. — 10. Februar. — Verfahren zur Her-

stellung von Flußeisen od. Stahl. — H a f p e r Eisen-

und S t a h l w e r k in Haspe.

Nr. 6235. — 12. Februar. — Verfahren zur Her-

stellung von Reliefmalerei auf Wandungen aller Art.

Reliefmalerei

G. m. b. H. in Magdeburg.

Nr. 6236. — 12. Februar. — Verfahren der Gewin-

nung von reinem Kautschuk, Gutta u. dgl. — V. Gratz

in Berlin.

Nr. 6237. — 12. Februar. — Verfahren der Her-

stellung von reinem Kautschuk aus kautschukhaltigen

Substanzen — Derselbe.

Nr. 6238. — 12. Februar, — Verfahren der Vorbe-

reitung von Gummi für die Vulkanisation. — Derselbe.

Nr. 6239. — 13. Februar. — Neuartiges Walz-

werk. — L. Wery in Ougree.

Nr. 6240. — 14. Februar. — Verfahren zur Her-

stellung eines wasserdichten und abwaschbaren velours-

artigen Stoffes. — F. E.

Keffelu.

E.

Meinel

in

Tannenbergsthal bei Jägersgrün.

Nr. 6241. — 16. Februar. — Vorrichtung zum Ver-

schließen der sich nach unten entleerenden Wagen, (Zu-

satzpatent zu Nr. 5553.) — Société anonyme des Forges

de Douai in Paris.

N° 6242. — 16 février. - Système de déchargement

latéral automatique pour wagons, tombereaux etc. —

La même.

N° 6243. — 17 février. — Procédé de fabrication

directe de tissus do cellulose colorés. — Gocher Oel-

muhle Gebr. van den Bosch à Goch

N° 6244. — 17 février. — Perfectionnements apportes

à la fabrication de conducteurs devant se sceller dans les.

ampoules de lampes a incandescence ou recipients ana-

logues. — A.-Ch- Hyde à Ealing et H.-B Swan à Holland

Park.

N° 6245. — 19 février. — Perfectionnements aux

moteurs à explosion à pistons différentiels. — L. Bon-

dreaux et L. Verdet à Paris

N° 6246. — 21 février. — Nouvel instrument aratoire.

— H. Kolb à Elm.

N° 6247. — 22 fevrier. — Frein de chemin de fer. —

G. Krœmer à Gelsenkirchen.

N° 6248. — 22 février. — Système de fermeture pour

fosses d'aisance — C. Hotzhauer à Duisbourg.

N° 6249. — 23 février. — Séparateur d'eau de con-

densation. — G. Lusebrink à Hagen.

N° 6250. — 23 février. — Procédé de fabrication de

fils de Wollram, de molybdène ou d'un alliage des deux

métaux pour lampes a incandescence. — J. Lux a

Vienne.

N° 6251. — 24 février. — Procédé et appareils pour

la production de barres, de tubes etc. directement d'un

métal en fusion. — A H. Pehrson à Stokholm

N° 6252. — 24 février. — Presse sèche. — Maschinen-

bau-Anstalt Hurnbold et W. Surmann à Kalk resp.

Cologne.

N°6253. — 24 février - Coussinet à billes graissable.

— M. Tichauer à Strasbourg.

N° 6254. — 26 février. — Pantalon ayant des boucles

au-dessus des hanches et une pièce élastique dans la

partie postérieure — A. Pfarrer à Duisbourg.

N° 6255. — 26 février — Machine pour la fabrication

de tubes bouilleurs. — Th. Paffrath et G. Sehnen à

Duisbourg.

N° 6256. — 26 février. - Dispositif permettant de

fîxer les manches de ratissoires et de balais et préser-

vant de la rouille le fil qui lie les soies. — M Mauss-

hardt à Billigheim.

N° 6257. — 26 février. — Baratte. — A Greten à

Hollerich.

N° 6258. - 26 février. — Roue élastique pour tous

Véhicules. — A. Siquet Pirlet à Huy.

Nr. 6242. — 16. Februar. — Vorrichtung zum selbst-

tatigen, seitlichen Entleeren von Eisenbahnwagen, Tei-

mern usw. — Dieselbe.

Nr. 6243. — 17. Februar. — Verfahren zur direkten

Herstellung farbiger Cellulosegebilde. — Gocher

Öl-

m ü h l e Gebr. v a n der Bosch in Goch.

Nr. 6244. — 17. Februar. — Verbesserungen in der

Herstellung der in den Birnen der Gluhlichtlampen

oder dgl. Behälter anzubringenden Leitungskörper. —

A K. H y d e in Ealing und H. B. Swan in Holland

Park.

Nr. 6245. — 19. Februar. — Verbesserungen an

Explosions Motoren mit Disserenzial-Kolben, — L. Bou-

dreaux

u. L.

Verdet

in Paris.

Nr. 6246. — 21. Februar. — Neuartiges Boden-

bearbeitungsgerat. — H. Kolb in Elm.

Ne. 6247. — 22. Februar. — Eisenbahnbremse. —

W.

Kramer

in Gelsenkirchen.

Nr 6248. — 22. Februar. — Geruchverschluß für

Abortgruben. — K.

Holzhauer

in Duisburg.

Nr. 6249. — 23. Februar. — Dampfwasserableiter

— G.

Lüsebrink

in Hagen.

Nr. 6250. — 23. Februar. — Verfahren zur Her-

stellung von Faden aus Wolfram oder Molybdän oder

aus einer Legirung beider Metalle für elektrische Glüh-

lampen, J. Lux in Witen.

Nr. 6251. — 24. Februar. — Verfahren und Vorricht-

ung zur direkten Herstellung von Staben, Röhren usw.

ans flüssigem Metall. — A. H.

Pehrson

in Stockholm.

Nr. 6252. — 24. Februar. — Trockenpresse. — M a -

s c h i n e n b a u -

Anstalt

Humboldtu.

W.

Sur-

m a n n in Kalt bezw. Köln.

Nr 6253. — 24. Februar. — Schmierbares Rollenlager

in rotierenden Naben. — M. Tichauer in Straßburg.

Nr. 6254. — 26. Februar. — Beinkleid mit seitlich

über den Hüften angeordneten Spannvorrichtungen und

einer im Rückenteil angebrachten elastischen Einlage. —

A.

Pfarrer

in Duisburg

Nr 6255. — 26 Februar. — Siederohr Bearbei-

tungsmaschinen. — Th.

Paffrath

und G. S e h n e n

m Duisburg

Nr. 6256. — 26. Februar, — Stielbefestigungsein-

richtung für Schrupper- und Straßenbesen mit Schutz

gegen Rostbildung für den Bindedraht des Borstenma-

terials. — M.

Maußhardt

in Billigheim.

Nr. 6257. — 26. Februar. — Buttermaschine. — A.

Greten in Hollerich.

Nr. 6258. — 26. Februar. — Elastisches Rad für

Fahrzeuge jeder Art — A.

Siquet-Pirlet

in Huy.

N° 6259. — 26 février. — Dispositif pour suspendre

les harnachements. — Baron G. de Alten à Wettbergen.

.N° 6260. — 26 février. — Fer à cheval. — J. Rott-

kamp à Cologne.

N° 6261. — 26 février. — Surchauffeur de vapeur et

de gaz. — H. Göhrig à Darmstadt.

N° 6262. — 28 février. — Support de lanternes ou de

phares tournant automatiquement dans le sens des

virages pour véhicules automobiles. (Certificat d'addi-

tion au n° 6034.) — E. Maisongrande à Angers

Ont été transférés

Le 21 février, le brevet N° 5414 du 30 janvier 1904 —

Procédé pour fixer les fonds de tonneaux - aux sieurs

G et M. Stöppel à Mastholte.

Le 21 février, le brevet N° 5917 du 5 juin 1905 ainsi

que le certificat d'addition y relatif, N° 5949 du 11 juil-

let 1905 — Procédé de fabrication de caoutchouc brut

pur à l'aide de plantes à caoutchouc et procédé de

purification de cautchoue brut pur de toute nature —

à la Société anonyme Raffineries Réunies de Caout-

chouc à Anvers.

Les brevets ci-après sont éteints pour défaut

de paiement de la taxe annuelle

N° 2417. — Procédé pour obtenir une gomme végé-

tale, succédanée de la gomme arabique.

N° 2652 et 2672. — Perfectionnements dans les

chaufferettes de poche

N° 2654. — Procédé pour produire le blanc de plomb

et au plomb métallique au moyen de sulfures de plomb.

N° 2667. — Perfectionnements dans les supports à

roulement de tous genres.

Nos 3008 et 3264. — Procédés de production de nou-

veaux extraits végétaux et de nouvelles peptones végé-

tales d'utilité commerciale par la transformation des

levures de toutes races.

Nos 3404 et 3761. — Poulie pénétrante évitant la né-

cessité de puits de grands diamètres dans l'application

du fil hélicoïdal à la coupe et au sciage des roches.

N° 3833. — Dispositif d'attelage des voitures de che-

min de fer.

N° 3834. — Procédé de fabrication de chaînes sans

soudure par enroulement.

N° 4209 — Procédé de production de cyanures d'al-

calis.

N° 4595. — Procédé pour rendre des baguettes ou des

feuilles de bois de sapin propres à la fabrication d'allu-

mettes.

Nr. 6259. — 26. Februar. — Geschirrhalter für

Kutschgeschirre und dgl. — Baron G. von Alten in

Wettbergen.

Nr. 6260. — 26 Februar. — Hufbeschlag. — J. Rott-

kamp in Köln.

Nr. 6261. — 26. Februar. — Überhitzer für Dampf

und Gase. — H. Göhrig in Darmstadt.

Nr. 6262. — 28. Februar. — Laternenträger für

Automobile, welche selbsttätig den Drehungen des Fahr-

zenges folgen. (Zusatz zu Nr. 6034.) — E.

Maison-

grande

in Angers.

Es sind übertragen worden

Am 21, Februar, das Patent Nr. 5414 vom 30.

Januar 1904 — Bodenbefestigung für Fässer — au

G. und M.

Stöppel

in Mastholte.

Am 21. Februar, das Patent Nr 5917 vom 5. Juni

1905 nebst Zusatzpatent Nr. 5949 vom 11. Juli 1905

— Verfahren zur Gewinnung von reinem Roh-Kant-

schuk ans Kautschukpflanzen sowie Verfahren zur Reini-

gung von Kautschuk jeder Art — an die anonyme Ge-

sellschaft Raffineries Réunies de Kaouschouc in Ant-

werpen.

Nachstehende Erfindungspatente sind erloschen,

mangels Entrichtung der jährlichen Gebühr

Nr. 2417. — Verfahren zur Herstellung eines den

arabischen Gummi ersetzenden Pflanzengummis.

Nr. 2652 und 2672. — Neuerung an Taschenwärmern.

Nr. 2654. — Verfahren zur Gewinnung von Bleiweiß

und Metallblei vermittels Schwefelblei.

Nr. 2667. — Berbesserungen an Rolllagern jeder Art.

Nr. 3008 und 3264. — Neue Verfahren zur Gewin-

nung neuer Pflanzenextrakte und Peptone von gewerb-

lichem Nutzen durch Transformirung von Hefen jeder

Art.

Nr. 3494 und 3761. — Eindringende Riemscheibe zum

Verhüten breiter Schächte in der Anwendung des Schrau-

bendrahts zum Schneiden und Durchsägen des Gesteines.

Nr. 3833, — Kuppelung für Eisenbahnwagen.

Nr. 3834. — Verfahren zur Herstellung von unge-

lötheten Ketten durch Aufrollen.

Nr. 4209. — Verfahren zur Erzeugung von Cyan-

kalien.

Nr. 4595. — Verfahren um Tannenholzstäbe oder

-Bretter zur Zündholzfabrikation herzurichten.

N° 4597. - Système de déclanchement d'appareil

avertisseur et enregistreur de disques fermés

N°4606. — Procédé et appareil pour la fabrication

du ciment Portland au moyen du laitier des hauts-four-

neaux.

N° 4948. — Pot à [leurs.

N° 4950. — Table avec réclame sur toile MUS fin.

N° 4962 — Perfectionnements aux machines à écrire.

N° 4967. — Procédé de production de fontes denses

N° 5320. — Procédé de fabrication de graisses miné-

rales solides solubles et hydratées pour machines.

N° 5330. — Tuteur perfectionné

N° 5333. — Pierres de laitier poreuses

N° 5336. — Système de foyer à un ou plusieurs ori-

fices de chargement s'ouvrant automatiquement à l'in-

troduction du bac-à-charbon.

N° 5339. — Appareil pour la vaporisation instantanée

des liquides, plus spécialement destiné aux opérations

d'assainissement et de désinfection.

N° 5340. — Frein de sûreté automatique et à main

produisant le démarrage du véhicule par l'emmagasi-

nage de la force de freinage.

N° 5343. — Perfectionnements aux freins.

N° 5685. — Décoration lumineuse sur verre.

N° 5691. — Porte-manchon pour bec à lumière intense.

N° 5692. — Couvre-nuque pour chemises.

N° 5694. — Couleur blanche.

N° 5695. — Procédé de fabrication d'une matière de

construction se comportant comme la brèche volca-

nique et d'autres produits similaires

N° 5696. — Procédé de production des granulés de

la fonte coulée.

N° 5698. — Procédé de fabrication de supports pour

plafond, murs et toitures.

N° 5701. — Epaulette avec épingle de sûreté méca-

nique.

N° 5706. — Innovation dans le tissage de la gaze

N° 5707. — Poignée de sûreté à ressort

N° 5710. — Dispositifs pour imprimer a des objets

suspendus dans l'air un mouvement vertical ou hori-

zontal.

N° 5711. — Anti-tartre désincrustant pour régénéra-

teurs de vapeur.

N° 5712. — Moteur à piston alternatif.

Luxembourg, le 1er mars 1906.

Le Conseiller Secrétaire général,

P. RUPPERT.

Nr. 4597. — Verbesserung an Eisenbahnsignalscheiben.

Nr. 4606. — Verfahren und Apparat zur Herstellung

von Portland-Cement aus Hochofenschlacke.

Nr. 4948. — Blumentopf.

Nr. 4950. — Tisch mit beweglicher Aunonceneinlage.

Nr. 4962 — Verbesserungen au Schreibmaschinen.

Nr. 4967. — Verfahren zur Gewinnung dichter Me-

tallgüsse.

Nr. 5320. — Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher

und wasserhaltiger konsistenter Mineralölmaschinenfette.

Nr. 5330. — Verbesserte Baumstütze.

Nr. 5333 — Poröse Schlackensteine.

Nr. 5336. — Feuerungsgeschränk mit einer oder meh-

reren Beschickungsöffnungen, die sich beim Einführen

der Kohlenmulde selbstthatig öffnen und beim Heraus

ziehen der Mulde wieder schließen.

Nr. 5339. — Apparat zur augenblicklichen Verdunstung

von Flüssigkeiten, hauptsächlich für Assainirungs- und

Desinfektionszwecke.

Nr. 5340. — Selbstthatige- oder Hand-Sicherheits-

bremse, wobei der Antrieb des Wagens durch die An-

sammlung der Sperrkraft bewirkt wird.

Nr. 5343 — Verbesserungen an den Bremsen.

Nr 5685. — Leuchtende Glasdekoration.

Nr. 5691. — Glühstrumpfhalter für Starklichtbrenner.

Nr. 5692. — Nackenschutz an Oberhemden

Nr. 5694. — Weiße Farbe.

Nr. 5695. — Verfahren zur Herstellung eines sich wie

Traß und ähuliche Produkte

verhaltenden

Bauma-

terials.

Nr. 5696. — Verfahren zur Herstellung von Grana-

lien aus Schmelzflüßen.

Nr. 5698. -

Verfahren zur Herstellung von Trag

rahmen für Decken, Wände, Dacher u. s. w.

Nr. 5701. — Achselklappe mit Drucktnopfsicherheits-

nadel.

Nr. 5706. — Vorrichtung zur Betätigung der Ketten-

faden bei Drehergeweben zwecks Fachbildung.

Nr. 5707. — Federnder Sicherheits-Handgriff.

Nr. 5710. — Vorrichtung um in der Luft schwe-

benden Gegenständen eine lotrechte oser wagenrechte

Bewegung zu erteilen.

Nr. 5711. — Kesselsteinzerstörer für Dampfmaschinen.

Nr. 5712. — Motor mit doppelt wirkendem Kolben.

Luxemburg, den 1. März 1906.

Der Regierungsrat und Generalsekretär,

P. R u p p e r t .

Avis — Stage judiciaire.

Par arrêté grand-ducal en date du 11 mars

courant ont été nommés membres du jury d'exa-

men prévu par l'art. 1er de la loi du 23 août

1882, sur le stage judiciaire : MM Jos. Rischard,

vice-président de la Cour supérieure de justice;

Paul Ulveling, président du tribunal d'arrondis-

sement de Luxembourg ; Ad. Mongenast, pré-

sident du tribunal d'arrondissement de Diekirch;

Frédéric François, avocat-avoué à Diekirch ;

Léandre Lacroix, avocat-avoué à Luxembourg.

Ont été nommés membres suppléants du même

jury: MM. Ern. Arendt et Math. Glœsener, con-

seillers à la Cour supérieure de justice, et Jos.

Neuman, avocat avoué à Luxembourg.

Luxembourg, le 13 mars 1906.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Justice.

Par arrêté grand ducal en date du 11 mars

courant, M. Robert Frauenberg, avocat à Lu-

xembourg, a été nommé attaché à la direction

générale de la justice, pour un terme de trois ans.

Luxembourg, le 13 mars 1906.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Emigrations.

Une nouvelle loi sur les étrangers (Aliens

Act, 1905), réglant plus spécialement l'émigra-

tion, est entrée en vigueur en Angleterre le 1er

janvier 1906.

Les personnes que la chose intéresse (agents

d'émigration, de navigation etc.) peuvent pren-

dre connaissance des dispositions de cette loi

et des règlements y relatifs dans les bureaux du

Gouvernement (division des affaires étrangères).

Luxembourg, le 10 mars 1906.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Bekanntmachung. — Gerichtliche Stage.

Durch Großh. Beschluß vom 11. März c. sind

zu Mitgliedern der durch Art. 1 des Gesetzes

vom 23. August 1882, über die gerichtliche Stage,

vorgesehenen Prüfungsjury ernannt worden: die

HH. Jos.

Rischard,

Vicepräsident des Ober-

gerichtshofes; Paul

Ulveling,

Präsident des

Bezirksgerichtes zu Luxemburg; Ad. Mongenast,

Präsident des Bezirksgerichtes zu Diekirch; Fr.

François,

Advokat-Anwalt zu Diekirch; Leand.

Lacroir,

Advokat-Anwalt zu Luxemburg.

Zu stellvertretenden Mitgliedern derselben Jury

sind ernannt worden: die HH. Ern.

Arendt

und M.

Glaesener,

Obergerichtsräthe, und

Jos. Reuman, Advokat-Anwalt zu Luxemburg.

Luxemburg, den 13. März 1906.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung — Instiz.

Durch Großh. Beschluß vom 11. März c. ist

Hr. Rob. Frauenberg, Advokat zu Luxemburg,

zum Attaché bei der Generaldirektion der Justiz,

auf die Dauer von drei Jahren, ernannt worden.

Luxemburg, den 13. März 1906.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Auswanderungen

Am 1. Januar d. J. ist in England ein neues

Gesetz über die Fremden (Aliens Art 1905) in

Wirtsamkeil getreten, wodurch namentlich die Ein-

wanderung geregelt wird.

Diejenigen welche daran ein Interesse haben,

Schiffabrtsagenten, Auswanderungsagenten usw.,

können von den Bestimmungen dieses Gesetzes

und des darauf bezüglichen Reglementes in den

Büreaux der Regierung (Abtheilung für Aus-

wärtige Angelegenheiten) Kenntnis nehmen.

Luxemburg, den 10. März 1906.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Avis, — Règlement communal.

Eu séance du 31 janvier 1906, le conseil com-

munal de Berg a augmenté le tarif des taxes

fixées par un règlement du 22 février 1904,

concernant la conduite d'eau de Colmar-Berg.

— Le tarif modifié a été dûment approuvé et

publié.

Luxembourg, le 12 maris 1906.

Le Directeur général de l'intérieur,

H. KIRPACH.

Avis. — Association syndicale.

Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-

cembre 1883, il sera ouvert du 27 mars au

10 avril 1906, dans la commune de Mecher,

une enquête sur le projet et les statut? d'une

association à créer pour l'établissement de

chemins d'exploitation sur le territoire des

sections de Bavigne et de Harlange.

Le plan de situation, le devis détaillé des

travaux, un releve alphabétique des proprié-

taires intéressés, ainsi que le projet des statuts

de l'association sont déposés au secrétariat com-

munal de Mecher à partir du 27 mars.

M. Derneden, membre de la Commission

d'agriculture à Baschleiden, est nommé commis-

saire à l'enquête. Il donnera les explications

nécessaires aux intéressés, sur le terrain, le

10 avril prochain, de 9 à 11 heures du matin, et

recevra les réclamations le même jour, de 2 à

4 heures de relevée, à l'école de Bavigne.

Luxembourg, le 13 mars 1906.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Bekanntmachung. — Gemeindereglement.

In seiner Sitzung vom 31. Januar 1906 hat

der Gemeinderath von Berg beschlossen, den Tauf

der durch das Reglement über die Wasserleitung

von Colmar-Berg vom 22. Februar 1904 festge-

setzten Taxen zu erhohen. — Der abgeänderte

Tarif ist vorschriftsmäßigt genehmigt und verof-

fentlicht worden.

Luxemburg, den 13 Marz 1906.

Der General-Director des Innern,

H. Kirpach.

Bekanntmachung. — Eyndikatsgenossenschaft.

Gemäß Art 10 des Gesetzes vom 20. Dezember

1883 wird vom 27. Marz auf den 10. April 1906

in der Gemeinde Mecher eine Untersuchung abge-

halten uber das Projekt und die Statuten einer

zu bildenden Genossenschaft fur Anlage von Feld-

wegen auf der Gemarkung der Sektionen von

Boven und Harlingen.

Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein

alphabetisches Verzeichnis der betheiligten Eigen-

thümer sowie das Projekt des Genossenschaftsaktes

sind auf dem Gemeindesekretariat von Mecher vom

27. März ab, hinterlegt.

Hr. Derneden, Mitglied der Ackerbancom-

mission zu Baschleiden, ist zum Untersuchungscom-

missar ernannt. Die nothigen Erklärungen wird

er den Interessenten am 10. April k. von 9 —11

Uhr Morgens, an Ort und Stelle geben und am

selben Tage, von 2—4 Uhr Nachmittags, etwaige

Einspruche im Schulsaale zu böwen entgegen-

nehmen.

Luxemburg, den 13 Marz 1906.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen

Bezeichnung

der

Lebensmittel

u. dgl.

Weizen

Mischelfrucht

Roggen

Gerfte

Hafer

Haidekoru

Erbfen

Bohnen

Linsen

Kartoffeln

Weizenmehl

Roggenmehl

MischeImehI

Ochsenfleisch

Kuh- od. Rindfl.

Schweinefl. frisch

geräuchert

Kalbfleisch

Hammelfleisch

Butter

Eier

Stroh

Heu

Klee

Buchenholz

Eichenholz

Weißholz

Maß

oder

Gewicht.

100 Kg.

per Kg.

p. Dtzd.

500 Kg.

p Stere

Diekirch.

22,b5

21 21

18,89

19,29

17,50

25,00

34,00

30,00

6,50

0,40

0,33

0,37

1,70

1,70

2,20

3,00

2,00

2,20

2,57

1,37

25,00

35,00

30,00

15,00

7,50

5,00

Echternach.

23,00

21,00

20,00

20,00

20,00

15,00

20,00

28,00

40,00

7,00

0,50

0,35

0,40

1,80

1,60

2,20

2,50

2,00

1,90

2,42

1,30

22,50

30,00

15,00

8,00

Esch a. d. Alzette.

7,75

0,50

0,40

2,00

1,80

2,00

2,80

2,00

2,00

3,00

1,55

Grevenmacher.

23,80

20,75

20,00

19,50

20,00

23,75

19,00

35,00

7,50

0,45

0,36

1,80

1,80

2,20

2,40

2,00

2,40

2,47

1,40

25,00

39,37

13,00

Luxemburg.

22,11

20,11

17,67

19,11

20,00

23,00

32,00

32,11

40,00

8,00

0,50

0,35

0,35

1,95

1,90

2,40

3,00

2,25

1,90

2,02

1,43

30,00

43,33

40,00

13,00

8,00

Mersch.

19,00

32,00

7,00

0,40

0,33

0,36

1,80

1,65

1,90

2,50

2,10

2,00

2,45

1,57

25,00

14,00

7,00

Redingen.

24,00

21,00

20,00

19,00

19,40

18,00

19,50

19,00

27,00

5,00

0,50

0,35

0,40

1,90

1,70

2,00

2,50

2,00

2,00

2,64

1,23

25,00

40,00

40,00

12,00

6,50

3,00

Remich.

22,75

21,00

18,00

18,00

23,00

21,00

28,00

7,00

0,40

0,34

1,85

2,00

3,00

1,80

2,00

2,60

1,40

25,00

40,00

34,00

16,00

12,00

Ulflingen.

22,50

19,00

19,00

37,00

37,00

38,00

6,00

0,40

0,30

0,35

1,80

1,80

2,40

1,80

2,00

2,80

1,60

22,00

25,00

25,00

10,00

Vianden.

22,12

20,07

18,12

16,50

16,62

18,25

28,12

36,75

39,00

6,50

0,40

0,33

0,37

1,75

1,70

1,80

2,20

2,00

2,00

2,62

1,33

18,00

38,00

37,50

12,00

9,00

7,50

Wiltz.

23,50

21,00

18,50

19,00

18,00

19,50

26,00

5,70

0,40

0,30

0,36

1,90

1,60

2,00

3,00

2,10

2,10

2,42

1,14

25,00

35,00

35,00

12,50

6,50

5,50

Markt- und Ladenpreise. — Monat Januar 1906.

Bezeichnung

der

Lebensmittel

u. dgl.

Weizen

Mischelfrucht

Roggen

Gerste

Hafer

Haidekorn

Erbsen

Bohnen

Linsen

Kartoffeln

Weizenmehl

Roggenmehl

Mischelmehl

Ochsenfleisch

Kuh- od. Rindfl

Schweinefl. frisch

geräuchert

Kalbfleisch

Hammelfleisch

Butter

Eier

Stroh

Heu

Klee

Buchenholz

Eichenholz

Weißholz

Maß

oder

Gewicht

100 Kg.

per Kg.

p Dtzd.

500 Kg.

p. Stere.

Diekirch.

23,01

21,27

19,42

21,00

19,88

17,14

25,00

34,00

30,00

6,75

0,40

0,33

0,37

1,70

1,70

2,20

3,00

2,00

2,00

2,67

1,29

25,00

35,00

30,00

15,00

7,50

5,00

Echternach.

24,00

22,00

20,00

20,00

20,00

15,00

20,00

28,00

40,00

7,00

0,45

0,35

0,38

1,80

1,60

2,20

2,50

1,90

2,20

2,45

1,26

22,50

30,00

12,50

7,00

Esch

a. d. Alzette.

10,00

0,50

0,40

2,00

1,80

2,00

2,80

2,00

2,00

3,00

1,50

Grevenmacher.

23,88

21,05

19,00

21,25

21,85

25,00

19,25

35,00

7,50

0,45

0,30

0,36

1,80

1,80

2,10

2,40

2,00

1,80

2,70

1,36

25,00

40,00

13,00

Luxemburg.

23,50

22,00

20,00

20,75

20,00

23,00

30,00

30,00

40,00

8,00

0,50

0,35

0,40

1,90

1,80

2,40

3,00

2,20

2,00

2,71

1,43

30,00

45,00

40,00

13,00

8,00

Mersch.

19,00

30,00

8,00

0,41

0,33

0,37

1,70

1,40

2,25

2,50

2,00

2,10

2,62

1,27

14,00

7,50

Redingen.

25,00

21,00

19,00

19,00

20,00

18,00

18,50

18,00

27,00

6,00

0,60

0,35

0,45

1,90

1,65

2,20

2,50

2,00

2,00

2,<>5

1,32

25,00

40,00

40,00

12,00

8,00

6,00

Remich.

22,75

21,00

18,00

23,00

21,00

28,00

7,00

0,40

0,34

1,85

2,00

3,00

2,00

2,10

2,70

1,31

25,00

40,00

34,00

16,00

12,00

Ulflingen.

22,50

19,00

20,00

37,00

37,00

38,00

5,00

0,40

0,30

0,35

1,80

1,90

2,20

1,90

1,80

2,97

1,65

20,00

25,00

25,00

13,00

Vianden.

21,87

20,37

18,37

16,37

16,75

17,43

31,00

32,00

32,00

6,12

0,40

0,32

0,35

1,85

1,75

1,80

2,20

2,00

1,90

2,57

1,34

22,50

37,50

38,00

11,00

9,00

7,50

Wiltz.

23,00

20,50

19,00

19,00

20,00

19,50

25,00

6,00

0,40

0,30

0,36

1,90

1,62

2,20

2,80

2,00

2,10

2,69

1,12

25,00

35,00

35,00

12,50

7 25

5,50

LUXEMBOURG.— IMPRIMERIE V. BUCK.

Markt- und Ladenpreise. — Monat Februar 1906.

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