LÉGISLATIF ET ADMINISTRATIF
Table des dispositions (7)
Texte législatif (7 Articles)
Nummer 10.
( 89 )
Jahr 1845.
LÉGISLATIF ET ADMINISTRATIF
DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG,
Akte der Verwaltung.
Actes Administratifs.
Beschluß,
wodurch die Tage der Loosziehung für
die National-Miliz -Aushebung von
1845 bestimmt werden.
(Nr. 1454. — 2514 von 1844. — 4te Abtheil.)
Luxemburg, am 7. Februar 1845.
Das
Regierungs-Collegium;
Nach Einsicht der Gesetze über die National-
Miliz;
Beschließt
Die
Loosziehung der Milizpflichtigen der
Aushebung von 1845 soll an den hierunten
angegebenen Orten und Tagen, Vormittags
zehn Uhr, vorgenommen werden, nämlich
ARRÊTÉ
fixant les jours du tirage au sort pour
la levée de la milice nationale de 1845.
(N° 1454. — 2514 de 1844. — 4e Div.)
Luxembourg, le 7 février 1845.
LE CONSEIL DE GOUVERNEMENT;
Vu les lois sur la milice nationale,
Arrête
ART. 1er.
Le tirage au sort des miliciens de la levée de 1845,
s'effectuera aux lieux et jours indiqués ci-après, à dix
heures du matin, savoir
Verordnungs- und Verwaltungsblatt
des Großherzogthums Luxemburg.
(
)
Miliz-Canton.
CANTON DE MILICE.
Gemeinden, aus welchen der Miliz-Canton besteht.
COMMUNES COMPOSANT LE CANTON DE MILICE.
Ort und Tag der Looszie.
LIEU ET JOUR DU TIRAGE
Eich.
Esch-sur-l'Alzette.
Hesperange.
Luxembourg.
Mersch.
Echternach.
Grevenmacher.
Remich.
Diekirch,
Hosingen.
Wiltz.
Redange.
Eich, Garnich, Junglinster, Kehlen, Kœrich , Steinfort et
Steinsel.
Bascharage, Bettembourg, Differdange, Dippach, Dude-
lange, Esch, Kayl, Monderkange, Petange, Reckange
et Sanem.
Bertrange, Clemency, Contern, Frisange, Hesperange,
Hollerich, Mamer, Rœser, Sandweiler,
Schuttrange
et Weiler la-Tour.
Luxembourg (la commune).
Berg, Bissen, Bœvange, Fischbach, Heffingen, Larochette,
Lintgen, Lorentzweiler, Mersch, Nomern, Septfon-
taines et Tuntingen.
Beaufort, Bech, Berdorff, Consdorff, Echternach, Mom-
pach, Rosport et Waldbillig.
Betzdorff, Biver, Flaxweiler, Grevenmacher, Lenningen,
Manternach, Mertert, Niederanwen et Rodenbourg.
Bous, Burmerange, Dahlheim, Mondorff, Remerschen,
Remich, Stadtbredimus, Waldbredimus, Wellenstein
et Wormeldange.
Bastendorff, Bettendorff, Bourscheid, Diekirch, Erms-
dorff, Ettelbruck, Feulen, Medernach et Reisdorff.
Asselborn, Basbellain, Clervaux, Consthum, Fouhren,
Hachiville, Heinerscheid, Hoscheid, Hosingen, Muns-
hausen, Putscheid, Vianden et Weiswampach.
Alscheid, Boulaide, Bœvange, Esch-sur-la-Sûre,
Esch-
weiler , Gœsdorff, Harlange, Heiderscheid, Mecher,
Neunhausen, Oberwampach, Wiltz, Wilwerwiltz et
Winseler.
Arsdorff, Beckerich, Bettborn, Bigonville, Ell, Folschette,
Grosbous, Hobscheid, Oberpallen, Perl, Redange,
Sæul, Useldange, Vichten et Wahl.
Zu Eich, Montag, den 3.
A Eich, le lundi 3 mars.
Zu Esch, Dienstag, den 4
A Esch, le mardi 4 mars.
Zu Hesperingen, Mittwoch
5. März.
A Hesperange, le mercredi 5.
Zu Luxemburg, Samstag
1. März.
A Luxembourg, le samedi 1er
Zu Mersch, Freitag,
März.
A Mersch, le vendredi 7 mars
Zu Echternach, Samstag,
1. März.
A Echternach, le samedi 1er
Zu Grevenmacher, Montag
3. März.
A Grevenmacher, le lundi, 3. mars
Zu Remich, Mittwoch, 5
März.
A Remich, le mercredi 5 mars.
Zu Diekirch, Samstag, 1te
März.
A Diekirch, le samedi 1er mars
Zu Hosingen, Montag, 3
März.
A Hosingen, le lundi 3 mars.
Zu Wilz, Mittwoch,
März.
A Wiltz, le mercredi 5 mars.
Zu Redingen, Freitag,
März.
A Redange, le vendredi 7 mars
( 91 )
Dieses Gesuch soll in Gemäßheit des Gesetzes
m 21. April 1810 während vier Monate zu
Luxemburg, als dem Hauptorte des Großher-
gthums und dem Orte des von den Bitt-
allern gewählten Wohnsitzes, zu Diekirch, als
dem Hauptorte des Bezirks, und zu Gösdorf,
s dem Hauptorte der Gemeinde, angeschlagen
erden.
Während dieses Zeitraumes werden die Op-
ositionen , ereignenden Falles, von den Local-
erwaltungen zu Luxemburg, Diekirch und
Gösdorf, so wie von dem Regierungs-Collegium,
Empfang genommen weiden.
Mit Ablauf der vier Monate, haben die
ürgermeister
der
Gemeinden
Luxemburg,
Diekirch und Gösdorf uns die Bescheinigungen
er die geschehenen Auschlagungen, so wie die
oppositionen, wenn deren eingelegt worden,
zusenden.
ART. 2.
Die Milizpflichtigen der Gemeinden, welche
von jedem Hauptorte des Kantons am ent-
ferntesten sind, sollen zuerst zur Loosziehung
zugelassen werden.
Gegenwärtiger Beschluß soll an den angege-
nen Orten angeschlagen und in das Vevord-
nungs- und Verwaltungsblatt, so wie in die
(…)itungen des Großherzogthums eingerückt wer-
den.
Das Regierungs-Collegium,
De la Fontaine, Präsident.
Jurion,
General-Sekretär.
Eingerückt in das Verordnungs- und Ver-
valtungsblatt, den 15. Februar 1845.
Der General-Sekretär,
Jurion.
Inséré au Mémorial législatif et administratif,
le 15 février 1845.
Le Secrétaire-général,
Jurion.
Nr. 10.
Arrête
ART. 1 e r.
Conformément à la loi du 21 avril 1810, cette de-
mande sera affichée pendant quatre mois à Luxem-
bourg, comme chef-lieu du Grand-Duché et comme
lieu de domicile élu par les pétitionnaires; à Diekirch,
comme chef-lieu d'arrondissement et à Gœsdorff, chef-
lieu de commune.
Pendant ce laps de temps, les oppositions seront,
le cas échéant, reçues par les administrations locales
de Luxembourg, Diekirch et Gœsdorff, ainsi que par
le Conseil de Gouvernement.
A l'expiration des quatre mois les bourgmestres des
communes de Luxembourg, Diekirch et Gœsdorff, nous
adresseront les certificats d'affiches, ainsi que les op-
positions, s'il en a été fait.
ART. 2.
Le présent arrêté sera affiché dans les lieux indiqués
et inséré au Mémorial législatif et administratif ainsi
qu'aux journaux du Grand-Duché.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE, Président,
JURION, Secrétaire-général.
( 94 )
Rundschreiben
an
die
Distriktscommissäre
germeister und Schöffen des Großher-
zogthums, in Betreff der über die
Gesetz- und Reglements-Entwürfe
Hinsichtlich der Gesellschaft zur gegen-
seitigen Versicherung gegen Feuersge-
fahr zu nehmenden Berathschlagungen.
(Nr. 1216. — 4533 von 1842. — 1. Abth.)
Luxemburg, am 31. Januar 1845.
Meine
H e r r e n !
Während
des Landtages von 1842 wurde die
Aufmerksamkeit der Regierung des Großher-
zogthums auf die Art gelenkt, welche bis jetzt
die hiesigen Eigenthümer zur Versicherung ihres
beweglichen und unbeweglichen Vermögens gegen
Feuergefahren befolgt haben.
D e r Landtag hat den Wunsch geäußert, die
Verwaltung mochte untersuchen, ob für das
Großherzogthum nicht ein besonders, der ge-
genwärtigen Lage des Landes angemessenes
Wersicherungs-System errichtet werden könnte.
Die
Wichtigkeit dieses Vorhabens, an welchem
alle
Einwohner betheiligt sind, hat uns veran-
laßt, eine Commission, deren Mitglieder spe-
zielle Kenntnisse in dieser Sache haben, mit
der Prüfung der Fragen, welche sich daran
knüpften, zu beauftragen.
Nach einer gründlichen
Untersuchung der
S a c h e hat die Commission einen Entwurf zu
einem Gesetze für die Errichtung einer verbind-
lichen Gesellschaft zur gegenseitigen Versicherung
gegen Feuersgafahren, so wie einen Entwurf zu
einem Reglement für die Ausführung dieses
Gesetzes ausgearbeitet.
Diese beiden Entwürfe sind den Landständen
mit der Ermächtigung Seiner Majestät des
Königs Großherzogs in ihrer Sitzung vom 14.
Juni 1843
vorgelegt worden.
CIRCULAIRE
aux commissaires de district et aux
bourgmestres et échevins du Grand-
Duché concernant les délibérations
à prendre sur les projets de loi et
de règlement relativement à l'associa-
tion d'assurance mutuelle contre les
risques de l'incendie.
(N° 1216. — 4533 de 1842. — 1re DIV.)
Luxembourg , le 31 janvier 1845.
Messieurs,
Pendant la session des Etats de 1842, l'attention
du Gouvernement du Grand-Duché a été appelée sur
le mode suivi jusqu'ici par les propriétaires du pays
pour assurer leurs biens meubles et immeubles contre
les risques d'incendie.
L'assemblée a exprimé le désir que l'administration
examinât, s'il ne pourrait pas être établi, pour le
Grand-Duché, un système d'assurance particulier,
adapté à la situation actuelle du pays.
L'importance de ce projet, auquel tous les habitans
sont intéressés, nous a engagés à charger une com-
mission d'hommes ayant des connaissances spéciale
en cette matière, de l'examen des questions qui s'y
rattachaient.
La commission, après un mûr examen de l'affaire,
a élaboré un projet de loi pour l'établissement d'une
société obligatoire d'assurance mutuelle contre les
dangers d'incendie, et un projet de règlement pour
l'exécution de cette loi.
Ces deux projets ont été soumis aux Etats du pays
avec l'autorisation de Sa Majesté le Roi Grand-Duc
dans leur séance du 14 juin 1843.
( 95 )
Die Stande haben diese beiden Entwürfe das
erste Mal verschoben, um den Landtags-Mit-
gliedern Zeit zu lassen, sich vor der Votirung
eines so wichtigen Gesetzes alle zur Feststellung
einer Ueberzeugung geeigneten Elemente
zu
verschaffen, wahrend die Spezial-Commission,
aufgeklärt
durch
die
damalige Discussion,
nützliche Veränderungen in denselben vorge-
nommen hat. Doch haben die Stände nach
neuen, in ihrer Sitzung von 1844 reiflich er-
örterten Erwägungen nicht geglaubt, zur Vo-
tirung schreiten zu dürfen, obne sämmtliche
Gemeinderäthe des Großherzogthums gehört zu
haben.
Damit die Gemeindebehörden sich nun über
Diesen Gegenstand mit vollkommener Sachkennt-
niß äußern können, werden ihnen die Gesetz-
und Reglements-Entwürfe mit dem Gegen-
wärtigen zukommen.
Die Herrn Bürgermeister werden besonders
aufgefordert, allen Mitgliedern des Gemeinde-
rathes beide Entwürfe mitzutheilen, damit sie
Einsicht davon nehmen. Sie werden ebenfalls
wohl thun, mit erfahrenen Männern ihrer be-
treffenden Bezirke hinsichtlich der Bestimmungen,
welche
diese Entwürfe enthalten, zu Rath zu
gehen.
Nach genauer Prüfung derselben Entwürfe
und die Gemeinderäthe durch die Bürgermeister
eder Gemeinde zu versammeln, um zu berath-
chlagen
1. über die Nützlichkeit einer allgemeinen ver-
indlichen Gesellschaft zur gegenseitigen Versich-
rung, nach der im Gesetzentwurf vorgesehenen
ort;
2. über die von ihnen erkannte Nothwendig-
i t , eine solche Gesellschaft in dem Großher-
zogthum zu errichten;
3.
über das etwa vorhanden
Bedürfniß,
(…)e Versicherung gegen Brandschaden auf die
Mobilien und Immobilien
(Gebäulichkeiten)
Les Etats ont ajourné une première fois ces deux
projets, afin de laisser aux membres de l'assemblée,
le temps de s'entourer de tous les élémens propres à
former leur conviction, avant de voter une loi aussi
importante; tandis que la commission spéciale, éclairée
par la discussion d'alors, y a fait d'utiles modifications.
Néanmoins les Etats, après de nouvelles considéra-
tions, sérieusement discutées dans leur session de 1844,
n'ont pas cru devoir passer outre sans avoir entendu
les conseils de toutes les communes du Grand-Duché.
Afin que les autorités municipales puissent se pro-
noncer sur cet objet, avec une parfaite connaissance
de cause, le projet de loi et celui du règlement leur
parviendront avec la présente.
Messieurs les bourgmestres sont particulièrement
invités à communiquer les deux projets à tous les
membres du conseil communal, pour qu'ils en prennent
connaissance; ils feront également bien de consulter
les hommes éclairés de leurs ressorts respectifs, sur
les dispositions que ces projets renferment.
Après avoir bien examiné les mômes projets, les
conseils communaux seront réunis par les soins du
bourgmestre de chaque commune pour délibérer.
1° Sur l'utilité d'une assurance générale, obligatoire
et mutuelle, de la manière prévue par le projet de loi;
2° Sur la nécessité qu'ils reconnaissent d'établir une
pareille association dans le Grand-Duché;
3° Sur le besoin qu'il peut y avoir d'étendre l'assu-
rance contre l'incendie aux biens meubles et im-
meubles (propriétés bâties) de tous les habitants du
Nr. 10.
sämmtlicher Einwohner des Großherzogthums
auszudehnen, oder über die nach ihrer Meinung
etwa obwaltenden Bedürfnisse, die Mobilien,
Lebensmittel und Waaren von der Versicherung
auszuschließen;
so wie
4. darüber, ob es unumgänglich nöthig wird,
nur vier Fünftel oder fünf Sechstel des Wer-
thes der sich zur Versicherung eignenden Ge-
genstände zu versichern.
Die Gemeinderäthe müssen sich über jeden der
vorhergehenden Punkte
einzeln aussprechen;
auch können sie die Veränderungen in Vorschlag
bringen, denen beide Entwürfe ihnen etwa un-
terworfen zu sein scheinen, um sie den Bedürf-
nissen des Landes entsprechender umzugestalten,
vorausgesetzt, daß sie alsdann den Verände-
rungen die dieselben begründenden Bemerkungen
in einem Hefte beifügen.
Die Gemeindeverwaltungen werden unmittel-
bar nach den zwei erwähnten Entwürfen den
im Namen der Central- Section der Landstände
in ihrer Sitzung vom 20. Juni v . I . erstatteten
Bericht und die an dem darauf folgenden Tage
über diese Gesetz- und Reglements-Entwürfe
Statt gehabte Erörterung abgedruckt finden.
Die Gemeinderäthe müssen, nachdem sie die
beiden Entwürfe so wie den Bericht und die
Erörterung, welche nach diesen folgen, reiflich
geprüft und sich von Vorhergehendem gehörig
durchdrungen haben, durch die Bürgermeister
und Schöffen jeder Gemeinde spätestens
am
1. März d.I. zusammenberufen werden, um
zu berathschlagen.
Die Collegien der Bürgermeister und Schöffen
werden dafür sorgen, daß die in dieser Be-
ziehung zu nehmenden Beratschlagungen in
derjenigen der beiden Landessprachen abgefaßt
werden, welche die Mehrheit des Gemeinde-
rathes bestimmt, und daß nebst dem alle Be-
stimmungen der Berathschlagung von dem Ge-
Grand-Duché, ou sur les besoins qui peuvent exis-
ter, selon eux, d'exclure de l'assurance les bien
meubles, les denrées recollées et les marchandises.
4° S'il devient indispensable de n'assurer que les
ou les 5/6 de la valeur des objets assurables.
Les conseils communaux devront se prononcer sé-
parément sur chacun des points ci-dessus; ils pourront
aussi proposer les modifications, dont les deux projets
leur paraîtraient susceptibles, afin de les mieux ap-
proprier aux besoins du pays, sauf alors à ajouter aux
modifications un cahier d'observations pour les justi-
fier.
Les administrations communales trouveront à la
suite des deux projets susmentionnés le rapport, fait au
nom de la section centrale des Etats, dans leur séance
du 20 juin dernier, et la discussion qui a eu lieu le
lendemain sur ces projets de loi et de règlement.
Les conseils communaux, après avoir mûrement
examiné les deux projets, ainsi que le rapport et la
discussion qui les suivent, et après s'être bien pénétré
de ce qui précède, seront convoqués par les soins de
bourgmestre et échevins de chaque
commune, le
1 e r mars prochain, au plus tard, pour délibérer.
Les colléges des bourgmestres et échevins aurons
soin de faire rédiger les délibérations à prendre à ce
sujet dans celle des deux langues du pays, que la ma-
jorité du conseil communal désignera, et de faire en
outre expliquer et interpréter, par le secrétaire de la
commune, toutes les dispositions de la délibération, afin
( 96 )
meinde-Sekretär erklärt und interpretirt werden,
damit sämmtliche Mitglieder eines jeden Ge-
meinderathes die verschiedenen Punkte derselben
wohl verstehen.
Diese Berathschlagungen müssen spätestens
am 10. März dem Distriktscommissär zugeschickt
werden, welcher uns dieselben mit seinem be-
gründeten Gutachten bis zum 20ten desselben
Monats zugehen läßt.
Die Stadtverwaltung von Luxemburg hat
uns ihre Arbeit in derselben Frist unmittelbar
zu übermachen.
Das Regierungs-Collegium;
de la Fontaine, Präsident.
Jurion, General-Sekretär.
Nachricht,
die Erfassung der Steuer auf den in-
ländischen Wem von 1844 betreffend.
(Nr. 1357 — 1503 von 1844. — 3. Abth.)
Luxemburg, am 5. Februar 1845.
Seine Majestät der König Großherzog haben,
in der Absicht, den Weinbauern des Großher-
zogthums einen neuen Beweis Allerhöchstihrer
Sorgfalt zu geben, geruht, denselben gänzlichen
Erlaß sowohl der bereits bezahlten als noch zu
bezahlenden Steuern auf den inländischen Wein
der Ernte von 1844 zu verwilligen.
Der Gouverneur des Großherzogthums,
de la F o n t a i n e .
que tous les membres de chaque conseil communal
en comprennent bien les différents points.
Ces délibérations devront être transmises pour le
10 mars, au plus tard, au commissaire de district, qui
nous les fera parvenir avec son avis motivé, pour le
20 du même mois. L'administration de la ville de
Luxembourg nous adressera directement son travail
dans le même délai.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE, Président.
JURION, Secrétaire-général.
Bekanntmachung
in Betreff der Eröffnung der gewöhnlichen
Versammlung des Medizinal-Collegiums
für 1845.
Luxemburg, am 4. Februar 1845.
Die erste gewöhnliche Versammlung des
AVIS
concernant la remise des droits sur le
vin indigène de la récolte, de 1844.
(N° 1357. — 1503 de 1844. — 3e Div.)
Luxembourg, le 5 février 1845.
Sa Majesté le Roi Grand-Duc voulant donner une
nouvelle preuve de Sa sollicitude pour les vignerons
du Grand-Duché, a daigné leur faire remise entière
des droits acquittés aussi bien que de ceux restant à
payer, sur le vin indigène récolté en 1844.
Le Gouverneur du Grand-Duché,
DE LA FONTAINE.
relatif à l'ouverture de la 1re assemblée
ordinaire du collège médical pour 1845.
Luxembourg, le 4 février 1845.
La première assemblée ordinaire du collège médi-
cal sera ouverte le lundi, 10 mars prochain.
( 97 )
Beilage zur Nr. 10.
AVIS
Medizinal-Collegiums wird Montag, den 10.
März d.I., eröffnet werden.
Die Personen, welche wünschen, sich den
Prüfungen wählend dieser Sitzung zu stellen,
werden aufgefordert, ihre Zeugnisse wenigstens
acht Nage vorher dem Regierungs - Collegium
einzureichen, damit über ihre Zulassung vor der
Eröffnung der Versammlung entschieden werden
kann.
Das Medizinal-Collegium,
Clasen,
Präsident.
Durch das Collegium,
J.T.
Wurth,
Sekretär.
(Nr. 1469 — 12 von 1845. — 1te Abth.)
Gesehen Behufs der Einrückung in das Ver-
ordnungs- und Verwaltungsblatt.
Luxemburg, am 7. Februar 1845.
Der Gouverneur des Großherzogthums,
de la F o n t a i n e .
(N° 1469. — 12 de 1845. — 1re Div.)
Vu pour être inséré au Mémorial législatif et ad-
ministratif.
Luxembourg, le 7 février 1845.
Le Gouverneur du Grand- Duché,
DE LA FONTAINE.
Errichtung
einer Legitimation-Schein-Expedition zu
Hovelingen.
(N° 1525. — 394 von 1845. — 3. Abthl.)
Luxemburg, am 10. Februar 1845.
Es wird zur Kenntniß des betheiligten Pu-
blikums gebracht, daß vom 1. März d. I. ab,
eine Legitimationschein-Expedition zu Hovelingen
errichtet wird.
Der Gouverneur des Großherzogthums,
de la Fontaine.
ETABLISSEMENT
d'un bureau d'expédition de certificats
de légitimation à Hovelange.
(N° 1525. — 394 de 1845. — 3e Div.)
Luxembourg, le 10 février 1845.
Il est porté à la connaissance du public qu'un bu-
reau d'expédition de certificats de légitimation sera
établi à Hovelange à partir du 1er mars prochain.
Le Gouverneur du Grand-Duché,
DE LA FONTAINE.
Les candidats qui désirent se présenter aux exa-
mens pendant celle session, sont invités à envoyer
leurs certificats au moins huit jours d'avance an
Conseil de Gouvernement, afin que leur admission
puisse être décidée avant l'ouverture de l'assemblée.
Le Collège médical,
CLASEN, président.
Par le Collége,
J.T. WURTH, secrétaire.
( 98 )
Die Distriktscommissäre und die Gemeinde-
Verwaltungen haben sich beziehungsweise, und
zwar in so weit es sie betrifft, nach den Be-
stimmungen der Art. 74 bis 86 des Gesetzes
vom 8. Januar 1817 zu richten.
Gegenwärtiger Beschluß soll in allen Ge-
meinden des Großherzogthums bekannt gemacht
und angeschlagen, so wie in das Verordnungs-
und Verwaltungsblatt eingerückt werden.
Das Regierungs-Collegium,
de la Fontaine, Präsident.
Jurion, General-Sekretär.
Beschluß,
in Concessions-Gesuch zur Ausbeutung
der Minen, Bergwerke und Stein-
brüche in dem Umfange der Gemeinde
Gösdorf betreffend.
(Nr. 1462. — 355 von 1845. — 4. Abth.)
Luxemburg, am 7. Februar 1845.
Das Regierungs-Collegium,
Nach Einsicht eines Gesuches, welches die
Herrn Karl H a r t m a n n ,
Stahlfabrikant,
wohnhaft zu Paris Moritz Moris, Arzt,
zu Diekirch; Wilhelm Kaempff, Kaufmann;
Johann Mathias Heinrich Fischer-Garnier,
entreposeur der Salz-Regie, Peter Kaempff,
Goldarbeiter,
Karl
Golthelf
Kind,
Berg-
seister, Michel Hilger, Gerichtsvollzieher,
wohann Michel August Fischer, Lohgerber,
diese letztern wohnhaft zu Luxemburg, welche
Les miliciens appartenant aux communes les plus
éloignées de chaque chef-lieu de canton, seront admis
au tirage les premiers.
ART. 3.
Les commissaires de district et les administrations
communales se conformeront respectivement, en ce qui
les concerne, aux dispositions des art. 74 à 86 de la
loi du 8 janvier 1817.
ART. 4.
Le présent arrêté sera publié et affiché dans toutes
les communes du Grand-Duché et inséré au Mémorial
législatif et administratif.
Le Conseil de Gouvernement,
DE LA FONTAINE, Président
Jurion, Secrétaire-général.
ARRÊTE
concernant une demande en concession
pour l'exploitation des mines, minières
et carrières, situées sur le territoire
de la commune de Gœsdorff.
(N° 1462. — 355 de 1845. — 4e Div.)
Luxembourg, le 7 février 1845.
LE CONSEIL DE GOUVERNEMENT,
Vu une demande présentée sons la date du 28 jan-
vier dernier, par les sieurs Charles Hartmann, fabri-
cant d'acier, demeurant à Paris; Maurice Moris,
médecin à Diekirch; Guillaume Kaempff négociant,
Jean - Mathias - Henri Fischer - Garnier,
entrepo-
seur de la régie du sel; Pierre Kaempff,
bijou-
tier; Charles Gotthelf Kind, chef-mineur; Michel
Hilger; huissier; Jean-Michel-Auguste Fischer, tan-
Nr 10.
alle daselbst Wohnsitz wählen, unterm 28ten
Januar
d.I.
eingereicht haben, und dahin
geht, die Concession zur Ausdeutung der Mi-
nen, Bergwerke und Steinbrüche in dem gan-
zen Umfange der Gemeinde
Gösdorf,
mit
Einbegriff der Gemarkung von Dahl, zu erhalten.
Dieses Gesuch ist folgender Maßen abgefaßt
An den Herrn Gouverneur des Großher-
zogthums Luxemburg.
Die Unterzeichneten
Karl H a r t m a n n , Stahl-Fabrikant, der-
malen wohnhaft zu Paris;
Moritz Moris, Doctor der Medizin,
wohnhaft zu Diekirch;
Wilhelm Kaempff, Kaufmann;
Johann Mathias Heinrich Fischer-Gar-
nier, Entreposeur der Salz- Regie,
Peter
Kaempff,
Goldarbeiter,
Karl Gotthelf Kind, Bergmeister,
Michel
Hilger,
Gerichtsvollzieber,
Johann Michel August Fischer, Lohgerber,
diese letztern
wohnhaft zu Luxemburg,
welche alle zum Zwecke des Gegenwärtigen
in der Wohnung des genannten Hrn. Wilhelm
Kaempff
Wohnsitz wählen, bitten Ew.
Hochwohlgeboren, ihnen die Concession zur
Ausbeutung der in dem ganzen Umfange der
Gemeinde von Gösdorf, mit Einbegriff der
von Götzdorf abhangenden Gemarkung von
Dahl, vorhandenen Minen, Bergwerke und
Steinbrüche, so wie dieser Umfang sich auf
dem in dreifacher Ausfertigung beigefügten
Plane verzeichnet befindet, ertheilen zu lassen.
Die Bittsteller verbinden sich, sich bei der
Ausbeutung nach den Gesetzen zu fügen.
Sie bitten Ew. Hochwohlgeboren den Beweis
" ihrer Hochachtung zu genehmigen."
Luxemburg, am 28. Januar 1845.
Hartmann, G. Kaempff, H. Fischer-
Garnier, I.N.A. Fischer, C.G.
Kind, P. Kaempff, Hilger, Dr.
Moris. "
neur; ces derniers demeurant à Luxembourg et faisant
tous élection de domicile en cette ville, tendant à ob-
tenir la concession pour l'exploitation des mines, mi-
nières et carrières, dans l'étendue de toute la com-
mune de Gœsdorff, y compris le territoire de Dahl
cette demande ainsi conçue
A Monsieur le Gouverneur du Grand-
Duché de Luxembourg ,
MONSIEUR LE GOUVERNEUR,
Les soussignés
Charles Hartmann, fabricant d'acier, demeurant
actuellement à Paris;
Maurice Moris,
docteur en médecine, domicile
à Diekirch,
Guillaume Kaempff, négociant;
Jean-Mathias-Henri Fischer Garnier, entrepo-
seur de la régie du sel;
Pierre Kœmpff, bijoutier;
Charles-Gotthelf Kind, chef-mineur;
Michel Hilger, huissier;
Jean-Michel-Auguste Fischer, tanneur;
Ces derniers domiciliés à Luxembourg, et tous
faisant élection de domicile à l'effet des présentes en
la demeure dudit sieur Guillaume Kæmpff, viennent
vous prier de leur faire accorder la concession pour
l'exploitation des mines, minières et carrières
trouvant sous l'étendue de toute la commune;
Gœsdorff et y compris le territoire de Dahl, dépen-
dances de Gœsdorff, telle que cette étendue se trouve
indiquée au plan ci-joint en triple expédition.
Les demandeurs s'obligent d'exploiter conform-
ment à la loi.
Ils vous prient, Monsieur le Gouverneur, d'agréer
l'hommage de leur respect.
Luxembourg, le 28 janvier 1845.
HARTMANN, G. KAEMPFF, H. FISCHER-GARNIER
J.-N.-A. FISCHER, C.-G. KIND, P. KAEMPFF
HILGER,
D r Moris.»
( 92 )
(
)
Beschließt