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Arrêté royal grand-ducal du 12 août 1885, por- tant approbation de différentes modifications au règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

16 Articles / Dispositions · Luxembourg
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Table des dispositions (16)

Texte législatif (16 Articles)

Arrêté royal grand-ducal du 12 août 1885, por- tant approbation de différentes modifications au règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.

DU

GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.

Memorial

Großherzogthums Luxemburg.

JEUDI, 20 août

1885.

Donnerstag, 20. August 1885.

Arrêté royal grand-ducal du 12 août 1885, por-

tant approbation de différentes modifications

au règlement d'exploitation des chemins de fer

Guillaume-Luxembourg.

Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,

Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau,

Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;

Vu l'art. 7 de la convention du 11 juin 1872,

approuvée par la loi du 12 juillet suivant, con-

cernant l'exploitation des chemins de fer Guil-

laume-Luxembourg ;

Vu Notre arrêté du 14 juillet 1874, portant

publication du règlement d'exploitation pour

les dits chemins de fer, ainsi que Nos arrêtés

des 31 mai 1876, 17 février 1877, 5 février et

23 juin 1878, 25 août 1879, 28 juillet 1880,

14 juin et 7 septembre 1881, 4 mai 1882, 16

mai et 29 août 1883, 23 juillet 1884 et 6 mai

1885, portant publication de différentes modi-

fications au dit règlement ;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Ministre d'État, pré-

sident du Gouvernement, et après délibération

du Gouvernement en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

publication du règlement d'exploitation pour les dits chemins de fer, ainsi que Nos arrêtés des 31 mai 1876, 17 février 1877, 5 février et 23 juin 1878, 25 août 1879, 28 juillet 1880,

Sont approuvées, sous le mérite de

la réserve insérée dans Nos arrêtés susvisés,

les modifications ci-après relatées, à introduire

au règlement d'exploitation des chemins de fer

Guillaume-Luxembourg

Königl.-Großh. Beschluß vom 12. August 1885,

wodurch verschiedene Abänderungen am Be-

triebs-Reglemente der Wilhelm-Luxemburg.

Eisenbahnen genehmigt werden.

Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König

der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau,

Großherzog von Luxemburg, u., u., u.;

Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom

11. Juni 1872, genehmigt durch Gesetz vom 12.

Juli desselben Jahres, den Betrieb der Wilhelm-

Luxemburg-Eisenbahnen betreffend;

Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 14. Juli

1874, wodurch das Betriebs-Reglement benannter

Eisenbahnen veröffentlicht wird, sowie Unserer

Beschlüsse vom 31. Mai 1876, 17. Februar 1877,

5. Februar und 23. Juni 1878, 25. August 1879,

28. Juli 1880, 14. Juni und 7. September 1881,

4. Mai 1882, 16. Mai und 2!). August 1883,

23. Juli 1884 u. 6. Mai 1885, verschiedene Ab-

änderungen an besagtem Reglemente betreffend;

Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;

Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Prä-

sidenten der Regierung, und nach Berathung der

Regierung im Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Art.

1. Nachstehende Abänderungen an dem

Betriebs-Reglement der Wilhelm-Luxemburg-

Eisenbahnen sind, unter Beachtung des in Unsern

vorbezogenen Beschlüssen enthaltenen Vorbehaltes

genehmigt

des

N°. 52.

I —.In der Bestimmung unter A 3e des § 48 des Betriebs-Reglements sind die Worte

„namentlich Zündblättchen (amorces)" zu streichen und dafür zu setzen: „(wegen Zündbänder

und Zündblättchen —amorces —vergleiche Anlage D Nr. III a)".

ll. — Die Anlage D zum Betriebs-Reglement wird in den nachstehend bezeichneten Nummern

ergänzt und abgeändert wie folgt

A. Hinter Nr. III ist unter Nr. III a folgende Bestimmung einzuschalten

Zündbänder und Zündblättchen (amorces) unterliegen nachstehenden Bestimmungen

1. Dieselben sind zu höchstens je 100 Zündpillen — die im Ganzen nicht mehr als 0,75 g

Zündmasse enthalten dürfen —in Pappschachteln zu verpacken. Höchstens je 12 Schachteln sind

zu einer Rolle zu vereinigen und höchstens je 12 Rollen zu einem festen Packet mit Papierum-

schlag zu verbinden.

2: Die Packete sind in Behälter von starkem Eisenblech oder in sehr feste hölzerne Kisten,

beide von nicht über 1,2 cbm Größe, ohne Beilegung anderer Gegenstände dergestalt zu ver-

packen, daß zwischen den Wänden des Behälters und feinem Inhalte ein Raum von mindestens

30 mm mit Sägespänen, Stroh, Werg oder ähnlichem Material ausgefüllt und eine Bewegung

oder Verschiebung der Packete auch bei Erschütterung ausgeschlossen ist.

3. Die Behälter müssen neben der Angabe des Inhalts die deutliche Bezeichnung des Ab-

senders und der Fabrik tragen.

4. Jeder Sendung muß eine vom Fabrikanten und einem vereideten Chemiker ausgestellte

Bescheinigung über die Beachtung der vorstehend unter Nr. 1 bis 3 getroffenen Vorschriften

beigegeben werden.

Eine gleiche Bescheinigung ist von dem Absender auf dem Frachtbriefe unter amtlicher Beglau-

bigung der Unterschrift auszustellen.

B. Die Bestimmung 2 unter Nr. X erhält folgende Fassung

2. Bei Einzelverpackung ist die Versendung der Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten

Schutzdecke, sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial ein-

gefütterten Körben oder Kübeln zulässig; die Schutzdecke muß, falls sie aus Stroh, Rohr, Schilf

oder ähnlichem Material besteht, mit Lehm- oder Kalkmilch unter Zusatz von Wasserglas ge-

tränkt sein- Das Bruttogewicht des einzelnen Kollo darf 60 kg nicht übersteigen.

C. Die Nr. XXI erhält folgende Fassung

XXI. Petroleum, rohes und gereinigtes, sofern es bei 14° R. ein specifisches

Gewicht von mindestens 0,780 hat, oder bei einem Barometerstande von 760mm

nicht unter 21° C. entzündliche Dämpfe giebt (Testpetroleum);

die aus Braunkohlentheer bereiteten Oele, sofern dieselben mindestens

das vorgenannte spezifische Gewicht haben (Solaröl, Photogen u.);

ferner Steinkohlentheeröle (Benzol,

Toluol,

Xylol,

Cumol u.) sowie

Mir-

banöl

(Nitrobenzol).

Die Vorgenannten Artikel unterliegen nachstehenden Bestimmungen

1. Diese Gegenstände dürfen, sofern nicht besonders dazu konstruirte Wagen (Bassinwagen)

zur Verwendung kommen, nur befördert werden: entweder

a) in besonders guten dauerhaften Fässern, oder

d) in dichten und widerstandsfähigen Metallgefäßen, oder

c) in Gefäßen aus Glas; in diesem Falle jedoch unter Beachtung folgender Vorschriften

aa) Werden mehrere Gefäße in einem Frachtstück vereinigt, so müssen dieselben in starke

Holzkisten mit Stroh, Heu, Kleie, Sägemehl, Infusorienerde oder anderen lockeren Substanzen

fest verpackt sein.

bb) Bei Einzelverpackung ist die Versendung der Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten

Schutzdecke sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial einge-

fütterten Körben oder Kübeln zulässig; die Schutzdecke muß, falls sie aus Stroh, Rohr, Schilf

oder ähnlichem Material besteht, mit Lehm- oder Kalkmilch unter Zusatz von Wasserglas getränkt

sein. Das Bruttogewicht des einzelnen Kollo darf 60 kg nicht übersteigen.

2. Während des Transports etwa schadhaft gewordene Gefäße werden sofort ausgeladen und

mit dem noch vorhandenen Inhalt für Rechnung des Versenders bestmöglichst verkauft.

3. Die Beförderung geschieht nur auf offenen Wagen. Auf eine Abfertigung im Zollansage-

verfahren, welche eine feste Bedeckung und Plombirung der Wagendecke erforderlich machen

würde, wird die Beförderung nicht übernommen.

4. Die Bestimmungen der vorstehenden Nr. 3 gelten auch für die Fässer und sonstigen

Gefäße,

in

welchen

diese

Stoffe

befördert

worden sind. Derartige Gefäße sind

stets als solche zu deklariren.

5. Wegen der Zusammenpackung mit anderen Gegenständen vergl. Nr. XXXIX.

6. Aus dem Frachtbriefe muß zu ersehen sein, daß die im Absatz 1 und 2 dieser Nummer

aufgeführten Gegenstände ein spezifisches Gewicht von mindestens 0,780 haben oder daß das

Petroleum der im Eingange angeführten Bestimmung, betreffend den Entflammungspunkt, ent-

spricht. Fehlt im Frachtbriefe eine solche Angabe, so finden die Beförderungsbedingungen unter

Nr. XXII Anwendung.

D. Hinter Nr. XXI ist folgende Bestimmung unter Nr. XXla einzuschalten

XXla. Petroleum, rohes und

gereinigtes,

Petroleumnaphta und Destillate

aus

Petroleum

und Petroleumnaphta, sofern diese

Stoffe

bei 14° R. ein

spezifisches Gewicht von weniger als 0,780 und mehr als 0,680 haben

(Denzin,

Ligroin

und Putzöl).

Die vorgenannten Artikel unterliegen nachstehenden Bestimmungen

1. Diese Gegenstände dürfen, sofern nicht besonders dazu konstruirte Wagen (Bassinwagen)

zur Verwendung kommen, nur befördert werden

entweder

a) in besonders guten dauerhaften Fässern,

oder

b) in dichten und widerstandsfähigen Metallgefäßen,

oder

,

c) in Gefäßen aus Glas; in diesem Falle jedoch unter Beachtung folgender Vorschriften

aa) Werden mehrere Gefäße in einem Frachtstück vereinigt, so müssen dieselben in starke

Holzkisten mit Stroh, Heu, Kleie, Sägemehl, Infusorienerde oder anderen lockeren Substanzen

fest verpackt sein.

bb) Bei Einzelverpackung ist die Versendung der Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten

Schutzdecke, sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial ein-

gefütterten Körben und Kübeln zulässig; die Schutzdecke muß, falls sie aus Stroh, Rohr, Schilf

oder ähnlichem Material besteht, mit Lehm- oder Kalkmilch unter Zusatz von Wasserglas ge-

tränkt sein. Das Bruttogewicht des einzelnen Kollo darf 40 kg nicht übersteigen.

2. Während des Transports etwa schadhaft gewordene Gefäße-werden sofort ausgeladen und

mit dem noch vorhandenen Inhalt für Rechnung des Versenders bestmöglichst verkauft.

3. Die Beförderung geschieht nur auf offenen Wagen. Auf eine Abfertigung im Zollansage-

verfahren, welche eine feste Bedeckung und Plombirung der Wagendecke erforderlich machen

würde, wird die Beförderung nicht übernommen.

4. Die Bestimmungen der vorstehenden Nr. 3 gelten auch für die Fässer und sonstigen

Gefäße, i n welchen diese S t o f f e befördert worden sind. Derartige Gefäße sind

stets als solche zu deklariren.

5. Wegen der Zusammenpackung mit anderen Gegenständen vergl. Nr. XXXlX.

6. Bei der Ver- und Entladung dürfen die Körbe oder Kübel mit Glasballons nicht auf

Karren gefahren, noch auf der Schulter oder dem Rucken, sondern nur an den an den genannten

Behältern angebrachten Handhaben getragen werden.

7. Die Körbe und die Kübel sind im Eisenbahnwagen in Sand einzubetten und an den

Wänden des Wagens, sowie unter einander durch Stricke zu befestigen. Die Verladung darf

nicht übereinander, sondern nur in einer einfachen Schicht nebeneinander erfolgen.

8. Jedes einzelne Kollo ist mit einer deutlichen, auf rothem Grund gedruckten Aufschrift

„Feuergefährlich" Zu versehen; an den Wagen, und zwar diese überragend, ist eine rothe weit-

hin sichtbare Tafel mit der Aufschrift „Vorsichtig rangiren" anzubringen.

9. Aus dem Frachtbriefe muß zu ersehen sein, daß die im Absatz 1 dieser Nummer aufge-

führten Gegenstände bei 14° R. ein spezifisches Gewicht von weniger als 0,780 und mehr als

0,080 haben. Fehlt im Frachtbriefe eine solche Angabe, so finden die Beförderungsbedingungen

unter Nr. XXII Anwendung.

E. Die Nr. XXII erhält folgende Fassung

XXII. Petroleumäther,

(Gasolin,

Neolin

u.)

und ähnliche aus

Petroleum-

naphta

oder Braunkohlentheer bereitete leicht entzündliche Produkte, sofern

diese Stoffe bei 14° R. ein spezifisches Gewicht von 0,680 oder weniger haben.

Die vorgenannten Artikel unterliegen nachstehenden Bestimmungen

1. Diese Gegenstände dürfen nur befördert werden

entweder

a) in dichten und widerstandsfähigen Metallgefäßen,

oder

b) in Gefäßen aus Glas; in diesem Falle jedoch unter Beachtung folgender Vorschriften

33) Werden mehrere Gefäße in einem Frachtstück vereinigt, so müssen dieselben in starke

Holzkisten mit Stroh, Heu, Kleie, Sägemehl, Infusorienerde oder anderen lockeren Substanzen

fest verpackt sein.

bb) Bei Einzelverpackung ist die Versendung der Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten

Schutzdecke, sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial ein-

gefütterten Körben oder Kübeln zulässig; die Schutzdecke muß, falls sie aus Stroh, Nohr, Schilf

oder ähnlichem Material besteht, mit Lehm- oder Kalkmilch unter Zusatz von Wasserglas ge-

tränkt sein. Das Bruttogewicht des einzelnen Kollo darf 40 kg nicht übersteigen.

2. Während des Transports etwa schadhaft gewordene Gefäße werden sofort ausgeladen und

mit dem noch vorhandenen Inhalte für Rechnung des Versenders bestmöglichst verkauft.

Arrêté royal grand-ducal du 13 août 1885, con-

cernant le tarif des correspondances télépho-

niques.

Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,

Roi des Paya-Bas, Prince

d'Orange-Nassau.,

Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;

Revu Noire arrêté du 17 décembre 1884,

concernant la création de réseaux téléphoni-

ques de l'État avec faculté de raccordement

pour les particuliers;

Notre Conseil d'État entendu;

Sur le rapport de Notre directeur général

des finances et après délibération du Gouver-

nement en conseil;

Avons arrêté et arrêtons

Art. 1 e r. L'art. 6 de Notre arrêté susvisé du

Königl.-Großh. Beschluß vom 13. August 1885,

betreffend den Tarif der Telephon-Tele-

gramme.

Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König

der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau,

Großherzog von Luxemburg, u., u., u.;

Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 17. De-

cember 1884,

über die Errichtung von Staats-

Telephon-Linien, mit Befugniß des Anschlusses,

für Partikulare;

Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;

Auf den Bericht Unseres General-Directors der

Finanzen, und nach Berathung der Regierung

im Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Arrêté royal grand-ducal du 13 août 1885, con- cernant le tarif des correspondances télépho- niques.

Art. 6 Unseres obenerwähnten Be-

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

La chasse est ouverte à partir de

jeudi, 27 août courant, inclusivement.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Die Jagd ist von Donnerstag, den

27. August d. I . einschließlich an, eröffnet.

Arrêté royal grand-ducal du 13 août 1885, con- cernant le tarif des correspondances télépho- niques.

Notre Ministre d'Etat, président du

Gouvernement, est chargé de l'exécution du

présent arrêté.

Au Loo, le 12 août 1885.

GUILLAUME.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

Ed.

THILGES.

Arrêté royal grand-ducal du 13 août 1885, con- cernant le tarif des correspondances télépho- niques.

Unser Staatsminister, Präsident der

Regierung, ist mit der Ausführung gegenwärtigen

Beschlusses beauftragt.

I m Loo den 12. August 1885.

Wilhelm.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

E. T h i l g e s .

3. Die Beförderung geschieht nur auf offenen Wagen. Auf eine Abfertigung im Zollansage-

Verfahren, welche eine feste Bedeckung und Plombirung der Wagendecke erforderlich machen

würde, wird die Beförderung nicht übernommen.

4. Die Bestimmungen der vorstehenden Nr. 3 gelten auch für die Gefäße, in welchen

diese

Stoffe

befördert worden sind. Derartige Gesätze sind stets als solche zu dekla-

riren.

5. Wegen der Zusammenpackung mit anderen Gegenständen vergl. Nr. XXXIX.

6. Bei der Ver- und Entladung dürfen die Körbe oder Kübel mit Glasballons nicht auf

Karren gefahren, noch auf der Schulter oder dem Rücken, sondern nur an den an den genannten

Behältern angebrachten Handhaben getragen werden.

7. Die Körbe und die Kübel sind im Eisenbahnwagen in Sand einzubetten und an den

Wänden des Wagens, sowie untereinander durch Stricke zu befestigen. Die Verladung darf

nicht übereinander, sondern nur in einer einfachen Schicht neben einander, erfolgen.

8. Jedes einzelne Kollo ist mit einer deutlichen, auf rothem Grund gedruckten Aufschrift

Feuergefährlich" zu versehen; an den Wagen, und zwar diese überragend, ist eine rothe, weit-

hin sichtbare Tafel mit der Aufschrift „Vorsichtig rangiren" anzubringen.

Außerdem finden die Bestimmungen unter Nr. XVI 4 Anwendung.

17 décembre 1884 est remplacé par les dispo-

sitions suivantes

Le prix de l'abonnement annuel est fixé

I . Pour toute ligne téléphonique sur tout le

territoire des communes dans lesquelles sera

établi un bureau téléphonique de raccordement

fr. 80.

Pour le calcul de la taxe, la gare centrale et

l'avenue de la gare centrale seront considérées

comme dépendant de la commune de Luxem-

bourg.

II. Dans les communes où il n'existe pas de

bureau téléphonique de raccordement, pour

toute ligne ayant une étendue

1° de moins de 1 ½ kilomètres, à .

2° pour chaque kilomètre en plus, à

fr. 100,

fr. 50.

III. Pour l'installation

1° d'un second appareil ou de plusieurs

appareils, par appareil,

à...

2° de toute sonnerie supplémentaire, à

fr. 25;

fr. 10.

schlusses vom 17. December 1884 ist durch nach-

stehende Bestimmungen ersetzt

Der jährliche Abonnementspreis ist festgestellt

I. Für jede Telephonleitung auf dem ganzen

Gebiete der Gemeinden, in welchen ein Anschluß-

Fernsprechamt errichtet wird, auf . .

Fr. 80.

Bei Berechnung der Gebühr wird der Central-

Bahnhof und die Central-Bahnhof-Avenue als

zur Gemeinde Luxemburg gehörend betrachtet.

II. I n den Gemeinden, wo kein Anschluß-

Fernsprechamt besteht, für jede Leitung auf einer

Strecke

1° von weniger als 1½ Kilometer, auf Fr. 100,

2° für jeden weiteren Kilometer, per Kilometer,

a u f . . .

Fr. 50.

IIl. Für Aufstellung

1° eines zweiten oder mehrerer Apparate, für

jeden

auf...

2' jedes weiteren Läutewerkes, auf.

Fr. 35;

Fr. 10.

Avis. — Administration de l'enregistrement et

des domaines.

Par arrêté royal grand-ducal du 5 août cou-

rant ont été nommés dans l'administration de

l'enregistrement et des domaines

1° receveur au bureau de l'enregistrement et

des domaines à Remich, M. Gustave Schumacher,

actuellement receveur au bureau de Clervaux;

2° receveur au bureau de Clervaux, M. Jean-

Bekanntmachung. — Einregistrirungs- und

Domänen-Verwaltung.

Durch Königl-Großh. Beschluß vom 5. August

d. I . sind in der Einregistrirungs- und Domä-

nen-Verwaltung ernannt worden

1° zum Einnehmer zu Remich, Hr. Gustav

Schumacher, Einnehmer zu Clerf;

2° zum Einnehmer zu Clerf, Hr. Johann Paul

Pour toute communication aux cabines télé-

phoniques ouvertes au public, il est perçu une

taxe de 25 centimes par conférence de cinq

minutes.

Avis. — Administration de l'enregistrement et des domaines.

Noire directeur général des finances

est chargé de l'exécution du présent arrêté.

Au Loo, le 13 août 1885.

GUILLAUME.

Pr le Directeur général des finances

Le Directeur général de la justice,

P. EYSCHEN.

Für jede Mittheilung in den dem Publikum

zugänglichen Fernsprech-Zimmern wird eine Ge-

bühr von 25 Centimen für jede Conferenz von

fünf Minuten erhoben.

Avis. — Administration de l'enregistrement et des domaines.

Unser General-Director der Finanzen

ist mit der Ausführung des gegenwärtigen Be-

schlusses beauftragt.

I m Loo den 13. August 1885.

Wilhelm.

Für den General-Director der Finanzen

Der General-Director der Justiz,

P. Eyschen.

Paul Clement, actuellement surnuméraire et

commis de la direction de l'enregistrement et

des domaines.

Luxembourg, le 11 août 1885.

Pour le Directeur général des finances

Le Directeur général de la justice,

P.

EYSCHEN.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture

de la chasse.

L E DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRIEUR;

Vu les art. 11 et 13 de la loi du 19 mai 1885,

sur la chasse;

Sur le rapport de M. l'inspecteur des eaux

et forêts;

Arrête

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

La disposition qui précède ne s'ap-

plique pas à la chasse au chien courant, laquelle

n'est ouverte qu'à partir du 15 septembre, pro-

chain inclusivement.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Obige Bestimmung bezieht sich jedoch

nicht auf die Jagd mit Jagdhunden deren Er-

öffnung erst vom nächstkünftigen 15. September

einschließlich ab stattfindet.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

La chasse est interdite lorsque la

neige permet de suivre le gibier à la piste,

même sur une partie seulement du sol d'une

commune.

Toutefois, il est permis provisoirement, même

en temps de neige, d'exercer, dans les bois, la

chasse de toute espèce de gibier, et le long des

cours d'eau, dans les marais et sur les étangs,

celle du gibier d'eau et de marais seulement.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Wenn der Schnee erlaubt, die Spur

des Wildes, es sei auch nur auf einem Theile

des Bodens einer Gemeinde, zu verfolgen, so ist

die Jagd untersagt.

Jedoch ist sogar bei Schneewetter die Aus-

übung der Jagd, in den Waldungen, auf alle

Arten Wild, und die Flüsse entlang, in den

Sümpfen und auf den Weihern nur auf Wasser-

oder Sumpfmild vorläufig erlaubt.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Les dispositions de l'art. 3 ci-dessus

ne préjudicient en rien au droit réservé au

Gouvernement par l'art. 13 de la dite loi, d'in-

terdire complètement la chasse en temps de

neige.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Die Bestimmungen voran steh enden

Art. 3 Verhindern die Regierung keineswegs von

dem ihr gemäß Art. 13 des erwähnten Gesetzes

zuständigen Rechte, die Jagd bei Schneewetter

gänzlich zu schließen, Gebrauch zu machen.

A r t . 5. Gegenwärtiger Beschluß soll in's

„Memorial" eingerückt und außerdem in den

Städten und Gemeinden des Landes bekannt ge-

macht und angeschlagen werden.

Luxemburg, den 20. August 1885.

Der General-Director des Innern,

H. Kirpach.

Bezeichnung

der Lebensmittel

u. dgl.

Weizen...

Mischelfrucht...

Roggen...

Gerste...

Spelz...

Heidekorn...

Hafer...

Erbsen...

Bohnen...

Linsen...

Kartoffeln...

Weizen-Mehl...

Mischel-Mehl...

Roggen-Mehl...

Geschälte Gerste...

Butter...

Eier...

Heu...

Stroh...

Buchenholz...

Eichenholz...

Weichholz...

Ochsenfleisch...

Kuh-od. Rindfleisch

Kalbfleisch...

Hammelfleisch...

Schweinefleisch...

d. geräuchert.

Maße

oder

Gewicht.

Hektoliter

Kilogr.

Dutzend.

100 Kilo.

Stere.

Kilogr.

Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von

Luxem-

burg.

18 70

17 70

15 60

14 70

10 07

15 00

21 00

21 00

6 15

0 50

0 45

0 40

0 90

2 20

0 75

6 80

5 80

13 00

9 00

1 70

1 80

1 40

1 80

1 70

2 05

Die-

kirch.

19 00

18 00

16 00

8 75

0 40

0 38

1 80

0 60

1 40

1 30

1 40

1 50

Wilch.

15 00

8 27

2 68

0 45

0 34

0 28

1 80

0 60

1 50

1 40

1 15

1 80

1 35

Ettel-

brück.

19 80

18 00

15 50

8 00

3 00

0 45

0 36

0 30

2 00

0 70

1 50

1 30

1 40

2 00

Echter -nach.

20 80

19 09

17 00

15 00

8 50

18 00

0 40

0 34

1 92

0 76

1 42

1 23

1 60

1 40

Remich

18 25

16 75

7 25

5 00

0 38

0 34

2 20

0 70

14 00

11 00

1 20

1 20

1 80

Mersch.

2 40

0 70

1 50

1 40

1 40

Greven

macher.

5 00

0 40

0 34

2 00

0 65

1 40

1 20

1 60

1 40

Esch-

a. d.A.

18 75

17 75

15 25

9 00

4 00

0 45

0 38

2 00

0 75

1 50

1 30

1 40

1 80

1 45

1 90

Luxembourg. — Imp. de la cour V. Bück.

Marktpreise- — 1. Hälfte des Monats Juli 1885.

Arrêté du 20 août 1885, fixant l'ouverture de la chasse.

Le présent arrêté sera inséré au Mé-

morial; il sera en outre publié et affiché dans

toutes les villes et communes du pays.

Luxembourg, le 20 août 1885.

Le Directeur général de l'intérieur,

H. KIRPACH.

Elemen, Supernumerar und Commis der Di-

rektion.

Luxemburg den 11. August 1385.

Für den General-Director der Finanzen

Der General-Director der Justiz,

P. Eyschen.

Beschluß vom 20. August 1885, die Eröffnung

der Jagd betreffend.

Der

General-Director

des

Innern;

Nach Einsicht der Art. 11 und 13 des Gesetzes

vom 19. Mai 1885 über die Jagd;

Auf den Bericht des Inspectors der Gewässer

und Forsten;

Beschließt

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