Arrêté ministériel du 20 décembre 1958, modifiant l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant l´obligation de produire une licence pour l´importation de certaines
Table des dispositions (48)
Texte législatif (48 Articles)
N° 67
Samedi, le 27 décembre 1958.
Mémorial
du
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
Samstag, den 27. Dezember 1958.
Arrêté ministériel du 20 décembre 1958, modifiant l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant
l´obligation
de produire une licence pour l´importation
de certaines
marchandises.
Le Ministre des Affaires Etrangères
et du Commerce Extérieur,
Le Ministre des Finances,
Le Ministre de l´Agriculture,
Le Ministee des Affaires Economiques,
Vu la Convention du 23 mai 1935 instituant entre le Grand-Duché de Luxembourg et la Belgique un
régime commun en matière de réglementation des importations, des exportations et du transit, approuvée
par la loi du 15 juillet 1935 ;
Vu l´arrêté grand-ducal du 20 janvier 1955 relatif à l´importation, à l´exportation et au transit des mar-
chandises ;
Vu l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant l´obligation de produire une licence pour l´im-
portation de certaines marchandises, modifié par l´arrêté ministériel du 17 octobre 1957 ;
Vu l´avis de la Commission Administrative Mixte Belgo-Luxembourgeoise;
Arrêtent
L´annexe à l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant l´obligation de produire une
licence pour l´importation de certaines marchandises, est complétée comme suit
Espèce ovine.
13 b
Viandes de boucherie de l´espèce ovine.
L´annexe à l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant l´obligation de produire une
licence pour l´exportation de certaines marchandises, doit être complétée comme suit
8 b 1 Coqs, poules, poulets, poulettes, poussins.
Unter der Bezeichnung « Caisse de décès de la Fédération des Employés Privés du Grand-Duché
de Luxembourg (F. E. P.)» wird ab 1. Januar 1959 eine auf Gegenseitigkeit beruhende Hilfskasse mit Sitz
in Luxemburg errichtet, welche den Zweck hat beim Tode seiner Mitglieder den Hinterbliebenen ein Sterbe-
geld zu gewähren.
Le présent arrêté entre en vigueur le jour de sa publication au Mémorial.
Luxembourg, le 20 décembre 1958.
Le Ministre des Affaires Etrangères
et au Commerce Extérieur,
Joseph Bech.
Le Ministre des Finances,
Pierre Werner.
Le Ministre de l´Agriculture,
Emile Colling.
Le Ministre des Affaires Economiques,
Paul Wilwertz.
Arrêté ministériel
du 20 décembre 1958, modifiant l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant
l´obligation
de produire une licence pour l´exportation
de certaines marchandises.
Le Ministre des Affaires Etrangères
et du Commerce Extérieur,
Le Ministre des Finances,
Le Ministre de l´Agriculture,
Le Ministre des Affaires Economiques,
Vu la Convention du 23 mai 1935 instituant entre le Grand-Duché de Luxembourg et la Belgique un
régime commun en matière de réglementation des importations, des exportations et du transit, approuvée
par la loi du 15 juillet 1935 ;
Vu l´arrêté grand-ducal du 20 janvier 1955 relatif à l´importation, à l´exportation et au transit des mar-
chandises ;
Vu l´arrêté ministériel du 14 septembre 1957, suspendant l´obligation de produire une licence pour l´ex-
portation de certaines marchandises ;
Vu l´aivis de la Commission Administrative Mixte Belgo -Luxembourgeoise;
Après délibération du Gouvernement en Conseil ;
Arrêtent
Le présent arrêté entre en vigueur le jour de sa publication au Mémorial.
Luxembourg, le 20 décembre 1958.
Le Ministre des Affaires Etrangères
et de Commerce Extérieur,
Joseph Bech.
Le Ministre des Finances,
Pierre Werner.
Le Ministre de l´Agriculture,
Emile Colling.
Le Ministre des Affaires Economiques,
Paul Wilwertz.
Avis. Sociétés de secours mutuels. Par arrêté de Monsieur le Ministre du Travail et de la Sécurité
sociale du 15 décembre 1958, les statuts de la Caisse de décès, instituée au sein de la Fédération des Employés
Privés, sont approuvés.
STATUTEN
des Sterbenkassenvereins des Privatbeamtenverbandes des Grossherzogtums Luxemburg (F.E.P.)
Der Sterbekasse können beitreten die Mitglieder des Privatbeamtenverbandes des Großherzog-
tums Luxemburg (FEP) sowie deren rechtmäßigen Ehefrauen, die wenigstens 18 Jahre und höchstens 55
Jahre zählen und sich allen durch die Statuten resp. durch erlassene gültige Beschlüsse festgesetzten Ver-
pflichtungen unterwerfen.
Wer der Sterbekasse beizutreten wünscht, hat an dessen Vorstand ein diesbezügliches Gesuch
zu richten mit der ausdrücklichen Erklärung, daß er sich gesund fühlt und mit keiner chronischen Krankheit
behaftet ist. Gleichzeitig ist die Aufnahmegebühr und der erste anfallende Beitrag zu entrichten.
Der Vorstand kann sich in geeigneter Weise über den Gesundheitszustand des aufzunehmenden Mit-
gliedes unterrichten, gegebenenfalls ein ärztliches Zeugnis darüber fordern.
Dem neuaufgenommenen Mitglied werden ein Exemplar der Statuten sowie eine Zugehörigkeits-
Bescheinigung zur Sterbekasse ausgehändigt, in welcher die Hôhe des Sterbegeldes sowie das wirksame
Beitrittsdatum vermerkt ist.
Die Mitgliedschaft zur Sterbekasse erlischt
a) durch freiwilligen Austritt, welcher dem Vorstand schriftlich anzuzeigen ist ;
b) durch freiwilligen Austritt aus dem Privatbeamtenverband des Großherzogtums Luxemburg (FEP) ;
c) durch Ausschluß aus der Sterbekasse resp. des Privatbeamtenverbandes des Großherzogtums Luxem-
burg (FEP).
Beim Austritt oder Ausschluß sind die Zugehörigkeits-Bescheinigung und das Statutenexemplar der
Sterbekasse unverzüglich zurückzureichen.
Der Ausschluß wird vom Vorstand der Sterbekasse ausgesprochen und durch Einschreibebrief
dem betreffenden Mitglied zur Kenntnis gebracht
a) wegen freiwilliger Beeinträchtigung der Vereinsinteressen ;
b) wegen Nichterfüllung der Verpflichtungen gegenüber der Sterbekasse ;
c) wegen Rückstand in der Beitragsentrichtung von mehr als drei Monaten, trotz Aufforderung durch
Einschreibebrief, den erfallenen Betrag nebst Spesen innerhalb 14 Tagen zu begleichen.
Dem ausgeschlossenen Mitglied steht die Berufung an die nächste Generalversammlung offen,
dieselbe muß jedoch dem Vorstand innerhalb 14 Tagen nach Zustellung des Ausschlusses durch Einschreibe-
brief angezeigt werden.
Durch den Austritt oder Ausschluß aus der Sterbekasse erlöschen sämtliche Ansprüche sowohl
auf eine Rückerstattung der geleisteten Zahlungen als auch auf die Leistungen der Sterbekasse.
Anläßlich jedweder Wohnsitzverlegung, muß das Mitglied den Vorstand der Sterbekasse innerhalb
drei Monaten unter Angabe der genauen Anschrift davon in Kenntnis setzen, andernfalls die Zustellungen
an die der Sterbekasse letztbekannten Anschrift als rechtsgültig gelten.
Ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglieder können durch Vorstandsbeschluß gegebenenfalls
wieder aufgenommen werden unter den für neue Mitglieder geltenden Bestimmungen.
Bei der Aufnahme ist eine einmalige Beitrittsgebühr in Höhe von zehn Franken zu entrichten.
Der Jahresbeitrag beträgt 50 Franken und wird am 1. Januar eines jeden Jahres zur Zahlung
fällig. Erfüllungsort für die Beitragszahlung ist Luxemburg.
Bei nachgewiesener Notwendigkeit dürfen durch Generalversammlungsbeschluß Sonderbeiträge
erhoben werden, soweit die Bedürfnisse es erheischen. Dieser Beschluß ist durch die Oberbehörde zu ge-
nehmigen.
An besonderen Fällen kann durch Vorstandsbeschluß die Entrichtung des Beitrages durch
Teilzahlungen oder eine zeitweilige Stundung gewährt werden.
Die jährlichen Beiträge sind zu entrichten bis einschließlich des Kalenderjahres, in welchem
das Mitglied stirbt, längstens aber bis einschließlich des Kalenderjahres, in welchem das Mitglied sein
65. Lebensjahr vollendet. Maximum ist jedoch nur diejenige Anzahl der Jahresbeiträge zu entrichten, die
sich aus der Differenz zwischen dem rechnungsmäßigen Beitrittsalter und dem Lebensalter von 65 Jahren
ergibt.
Der Beitritt zur Sterbekasse kann zum 1. eines jeden Monates geschehen. Der erste Jahres-
beitrag wird um den Anteil, der auf die bereits verflossenen Monate des Beitritts-Kalenderjahres entfällt,
verhältnismäßig gekürzt.
Das Beitrittsalter wird in vollen Jahren festgesetzt. Für die Altersberechnung ist der Geburtstag
maßgebend, der dem Beitrittsdatum am nächsten liegt : sechs Monate und mehr eines begonnenen Lebens-
jahres werden auf das nächstfolgende voile Jahr aufgerundet, weniger als sechs Monate werden nicht in
Anrechnung gebracht.
Beim Ableben eines Mitgliedes wird ein Sterbegeld gewährt, dessen Höhe nach dem rechnungs-
mäßigen Beitrittsalter gestaffelt ist und zwar
Beitrittsalter
Sterbegeld
Beitrittsalter
Sterbegeld
Jahre
Franken
Jahre
Franken
Das in Art. 18 angeführte Sterbegeld wird in voiler Höhe nur gewährt nach einer Karenzzeit
von zwei Jahren, gerechnet ab dem in der Zugehôrigkeits-Bescheinigung vermerkten Beitrittsdatum.
Beim Ableben des Mitgliedes innerhalb des ersten Jahres seiner Zugehörigkeit zur Sterbekasse wird kein
Sterbegeld gewährt. Beim Ableben des Mitgliedes innerhalb des zweites Jahres wird die Hälfte des
in Art. 18 angeführten Sterbegeldes gewährt.
Jedes Mitglied kann der Sterbekasse eine bezugsberechtigte Person bezeichnen. Dies kann ge-
schehen beim Beitritt oder später, auch eine Aenderung der bezugsberechtigten Person ist möglich.
In Ermangelung einer diesbezüglichen schriftlichen Erklärung werden als Empfangsberechtigte angesehen
in der Reihenfolge : Witwe resp. Witwer, Kinder, Enkel, Eltern, Großeltern, Geschwister. Sind keine
Empfangsberechtigten vorhanden, so verfällt das Sterbegeld, nach Abzug eventueller Begräbniskosten,
der Sterbekasse.
Die Sterbekasse wird verwaltet von einem Vorstand von mindestens sieben Mitgliedern, be-
stehend aus einem Präsidenten, einem Vizepräsidenten, einem Schriff führer, einem Kassierer und den
Beisitzenden ; er wird gebildet von denjenigen Mitgliedern des Zentralvorstandes des Privatbeamtenver-
bandes des Großherzogtums Luxemburg (FEP), welche Mitglieder der Sterbekasse sind.
Der Präsident, der Schriftführer und der Kassierer des Privatbeamtenverbandes des Großherzogtums
Luxemburg (FEP) bekleiden von Rechtswegen dieselben Posten in der Sterbekasse, wofern sie Mitglieder
derselben sind. Der Vizepräsident wird von den Vorstandsmitgliedern der Sterbekasse auf die Dauer von
zwei Jahren unter sich gewählt. Das Gleiche geschieht gegebenenfalls für den Präsidenten, Schriftführer
und Kassierer.
Wird die Mindestzahl der Vorstandsmitglieder nach dem vorstehenden Modus nicht erreicht, werden
die offenen Sitze durch den Zentralvorstand des Privatbeamtenverbandes des Großherzogtums Luxem-
burg (FEP) durch Kooptation aus den Reihen der Sterbekassenmitglieder besetzt.
Der Vorstand tritt so oft zusammen, wie es die Geschäfte der Sterbekasse erfordern, jedoch
mindestens einmal alle drei Monate.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die absolute Mehrheit seiner Mitglieder an-
wesend ist ; er faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit,
im Falle der Stimmengleichheit
ist die des Präsidenten ausschlaggebend.
Die Vorstandsmitglieder, welche trotz schriftlicher Ermahnung des Präsidenten ihre Funktionen
vernachlässigen, können durch Vorstandsbeschluß ihres Postens enthoben werden.
Die Vorstandsmitglieder üben ihr Amt ehrenamilich aus und haben nur ein Anrecht auf Rück-
erstattung
derjenigen Spesenausgaben, die in Ausübung ihres Postens unumgänglich sind.
Dem Schriftführer und Kassierer kann gegebenenfalls eine Entschädigung zuerkannt werden, deren
Höhe durch die Generalversammlung festgesetzt wird.
Der Präsident überwacht und sichert die Ausführung der Statuten ; er leitet die Arbeiten des
Vorstandes und der Versammiungen. Er vertritt die Sterbekasse im Verkehr mit den öffentlichen Behörden.
Er unterzeichnet mit dem Schriftführer alle Briefe, Urkunden, Beschlüsse und Beratungen und gibt die
Anweisung für die zu leistenden Zahlungen.
Der Vizepräsident vertritt nötigenfalls den Präsidenten, der ihm seine Befugnisse ganz oder
teilweise übertragen kann ; er leistet dem Präsidenten Beistand in der Ausübung seiner Funktion. Im
Verhinderungsfall des Vizepräsidenten wird er durch das älteste der anwesenden Vorstandsmitglieder
ersetzt.
Der Schriftführer ist betraut mit der Erledigung der schriftlichen Arbeiten und Korrespondenz,
der Abfassung der Sitzungs- und Versammlungsberichte sowie der Aufbewahrung des Archivs. Er führt
das Mitgliederregister und unterzeichnet mit dem Präsidenten oder dessen Stellvertreter sämtliche Schrift-
stücke.
Die Sitzungs- und Versammlungsberichte werden dem Vorstand anläßlich der erstfolgenden Sitzung
vorgelegt und von demselben genehmigt.
Der Kassierer ist mit der finanziellen Gestion der Sterbekasse betraut.
Er besorgt die regel-
rechte Buchführung, die Erledigung der Einnahmen und Ausgaben sowie die Einkassierung der Beiträge.
Sämtliche Anweisungen der Ausgaben müssen vom Präsidenten oder dessen Stellvertreter visiert sein.
Er ist verantwortlich für die ihm zugegangenen Beträge und hat die von ihm verwalteten Geldersicher und
nutzbringend anzulegen, soweit es die tägliche Geschäftsführung gestattet. Er legt dem Vorstand am Ende
eines jeden Quartals eine summarische Finanzübersicht vor und innerhalb 6 Wochen nach Schluß des
Rechnungsjahres, das mit dem Kalenderjahr zusammen fällt, einen ausführlichen Bericht über die finan-
zielle Geschäftsführung und die Finanzlage der Sterbekasse vor.
Der Gegenwert des zur Gewährleistung der Verpflichtungen der Sterbekasse erforderlichen
Deckungskapitals (mathematische Reserven) ist in Rententiteln der Staatsanleihen oder in Obligationen
der Gemeinden resp. Unternehmungen mit öffentlichem Charakter zu hinterlegen.
Die finanzielle Geschäftsführung und Finanzlage der Sterbekasse wird am Schluß eines jeden
Rechnungsjahres durch eine Kommission von drei Kassenrevisoren, die alljährlich von der ordentlichen
Generalversammlung ernannt oder gewählt werden, geprüft. Die Kommission unterbreitet ihren Bericht,
welcher vorher dem Vorstand zur Einsicht vorgelegt worden ist, der ordentlichen Generalversammlung.
Außerdem ist diese Kommission befugt, im Einverständnis mit dem Präsidenten, jederzeit eine Ueber-
prüfung der Kassenverwaltung und der Vermögenslage vorzunehmen.
Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich statt im Laufe des Monates März. In
dieser Versammlung erstattet der Vorstand Bericht über seine Amtstätigkeit und legt Rechenschaft ab
über die gesamten Geschäfte des vergangenen Rechnungsjahres sowie über die am Schluß dieses Rechnungs-
jahres abgeschlossene Finanzlage.
Die Einberufung der ordentlichen Generalversammlung mit Angabe der Tagesordnung durch
das Verbandsorgan des Privatbeamtenverbandes des Großherzogtums Luxemburg (FEP) oder auf einem
anderen schriftlichen Weg hat mindestens 2 Wochen vorher zu geschehen. Jede ordnungsgemäß einberufene
Generalversammlung ist beschlußfähig, welches auch die Zahl der anwesenden Mitglieder sei. Die Beschlüsse
werden mit Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt und sind bindend für sämtliche Mitglieder
der Sterbekasse.
Die ordentliche Generalversammlung entscheidet nur über Anträge, welche auf der Tages-
ordnung vorgesehen sind ; eine Ausnahme hiervon kann nur gemacht werden bei Vorschlägen, die vom
Vorstand resp. der Generalversammlung als dringend nötig erachtet werden.
Der Vorstand ist befugt, außerordenliche Generalversammlungen einzuberufen. Er ist dazu
verpflichtet, dies innerhalb eines Monates zu tun, falls wenigsten ein Viertel der Mitglieder es schriftlich
verlangt unter Angabe der Tagesordnung und eines gedrängten Motivenberichtes. Die Einberufung, der
Ablauf und die Befugnisse einer außerordentlichen Generalversammlung sind dieselben wie diejenigen
der ordentlichen Generalversammlung.
Zu Ehrenmitgliedern ohne ein Anrecht auf Sterbegeld, können ernannt werden durch Vorstands-
oder Generalversammlungsbeschluß jene physische oder moralische Personen, welche der Sterbekasse,
einmalig oder dauernd, bedeutende Dienste und Hilfe in moralischer oder finanzieller Hinsicht angedeihen
lassen.
Innerhalb zwei Monaten nach dem Ableben eines Mitgliedes der Sterbekasse kann der hinterbliebene
Ehepartner auf Antrag hin fakultatives Mitglied der Sterbekasse ohne Anrecht auf ein Sterbegeld werden
gegen Entrichtung eines Jahresbeitrages von zwanzig Franken.
Die Einnahmen der Sterbekasse bestehen aus
1. den Beitragszahlungen der Sterbekasse-Mitglieder;
2. den Beitragszahlungen und finanziellen Zuwendungen der Ehrenmitglieder ;
3. den Schenkungen und Vermächtnissen ;
4. den Staats- und Gemeindezuschüssen ;
5. den Erträgen der angelegten Kapitalien.
Eine Statutenänderung kann nur durch die ordentliche Generalversammlung mit einer zwei
Drittel Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder vorgenommen werden. Alle diesbezüglichen Anträge,
die nicht vom Vorstand selbst ausgehen, müssen dem Vorstand durch wenigstens einem Viertel der Mi--
glieder spätestens einen Monat vor der ordentlichen Generalversammlung schriftlich mit einem gedrängten
Motivenbericht eingereicht werden.
Die Sterbekasse kann sich eigenmächtig nur bei erwiesener Unzulänglichkeit ihrer Mittel auf-
lösen. Die Auflösung darf nur in einer speziell zu diesem Zwecke einberufenen Generalversammlung
beschlossen werden. Dieser Beschluß kann nur, nachdem diese Generalversammlung über die eventuelle
Beschaffung neuer Hilfsmittel erfolglos beratschlagt hat, mit Stimmenmehrheit erfolgen.
Alle Schwierigkeiten und Zwistigkeiten, welche im Schoße der Sterbekasse, entweder zwischen
Mitgliedern oder zwischen Mitgliedern einerseits und dem Vorstand anderseits entstehen, werden durch
die « Höhere Kommission zur Förderung der auf Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen» geschlichtet.
Ist der Verein als solcher bei der Streitfrage interessiert, so schlichtet dieselbe Körperschaft den Streit.
Uebergangsbestimmungen.
Entgegen den Bestimmungen des Art. 2 betreffend das Höchstalter für die aufzunehmenden
Mitglieder, können ausnahmsweise die Mitglieder des Privatbeamtenverbandes des Großherzogtums Luxem-
burg, wie hoch auch ihr Alter sei, in die Sterbekasse aufgenommen werden unter der Bedingung, daß sie
den diesbezüglichen Antrag vor dem 1. April 1959 stellen.
Bei dem rechnungsmäßigen Beitrittsalter von 56 bis 63 Jahren einschließlich ist der Jahres-
beitrag von 50. Franken so lange zu entrichten wie in Art. 15 vorgesehen. Das nach den Bestimmungen
des Art. 19 gewährte Sterbegeld beträgt
Beitrittsalter
Sterbegeld
Beitrittsalter
Sterbegeld
Jahre
Franken
Jahre
Franken
Bei dem rechnungsmäßigen Beitrittsalter über 63 Jahre beträgt der einmalige Beitrag 50 Franken
und das, ohne Erfüllung einer Wartezeit, zu gewährende Sterbegeld einheitlich 60 Franken.
Expropriation pour cause d´utilité publique.
E X T R A I T .
Il appert d´un exploit de l´huissier Nicolas Wennmacher de Luxembourg, soussigné en date du 10 décembre
1958, qu´à la requête de l´Etat du Grand-Duché de Luxembourg, représenté par son Ministre des Travaux
publics, Monsieur Victor Bodson, demeurant à Luxembourg,
Elisant domicile en l´étude de Maître Robert Krieps, avocat-avoué, demeurant à Luxembourg, qui est
constitué et occupera pour le requérant,
assignation a été donnée à
Joseph-Mathias Uselding-Halle, cultivateur, demeurant à Berg-Betzdorf,
à comparaître par ministère d´avoué, le lundi, 5 janvier 1959, à neuf heures du matin, devant le tribunal
d´arrondissement de Luxembourg, première section, siégeant au Palais de Justice à Luxembourg, siégeant
en matière d´expropriation pour cause d´utilité publique, pour
Par les faits, causes et motifs plus amplement déduits au susdit exploit
l´assigné
voir donner acte à l´Etat demandeur que les pièces visées à l´art. 23 de la loi du 17 décembre 1859 sur
l´expropriation ont été déposées au greffe du tribunal d´arrondissement de et à Luxembourg ;
voir dire la demande recevable et fondée ;
voir dire que les formalités precrites par la loi ont été remplies ;
voir donner acte au requérant qu´il offre à l´assigné à titre d´indemnité
1° la somme de 286.50 francs du chef de cession forcée des droits revendiqués par l´Etat et la somme
de 292.50 francs du chef de perte de récolte ;
2° la réparation de tout dommage pouvant être causé au labour et aux récoltes,
et en cas de non-acceptation par l´assigné voir dire qu´il sera procédé conformément au Titre III de la loi
du 17 décembre 1859 sur l´expropriation pour cause d´utilité publique ;
voir ordonner la mise en possession provisoire du requérant conformément à l´article 30 de la loi susvisée
à charge par lui de consigner la somme offerte ou toute autre somme à arbitrer par le tribunal ;
voir donner acte au requérant que pour les besoins de la compétence le requérant évalue l´objet du litige
à la somme de trois mille francs ;
l´assigné s´entendre condamner aux frais et dépens de l´instance.
Luxembourg, le 15 décembre 1958.
Pour extrait conforme
N. Wennmacher, huissier, Luxembourg.
Avis. Règlements communaux. En séance du 20 septembre 1958, le conseil communal de Bascharage
a édicté un règlement concernent la consommation d´eau potable en cas de pénurie d´eau.
Ledit règlement a été publié en due forme. 12 décembre 1958.
En séance du 2 octobre 1958, le conseil communal de Bech a édicté un règlement concernant les con-
duites d´eau de cette commune.
Les taxes décrétées dans ce règlement ont été approuvées pour autant qu´elles sont sujettes à approbation
par la Souveraine par un arrêté grand-ducal du 10 novembre 1958 et pour autant qu´elles sont sujettes à
l´approbation du Ministre de l´Intérieur par une décision du 13 novembre 1958.
Ledit règlement a été publié en due forme. 10 décembre 1958.
En séance du 18 octobre 1958, le conseil communal de Contern a pris une délibération portant nouvelle
fixation de la taxe d´eau à percevoir sur les abonnés des conduites d´eau de cette commune, à partir du 1er
janvier 1959.
Ladite délibération a été approuvée par décision ministérielle du 30 octobre 1958 et publiée en due forme.
1er décembre 1958.
En séance du 18 octobre 1958, le conseil communal de Contern a pris une délibération portant fixation
d´une taxe annuelle de canalisation à percevoir dans la commune de Contern, à partir du 1er janvier 1959.
Ladite délibération a été approuvée par arrêté grand-ducal du 10 novembre 1958 et publiée en due forme.
1er décembre 1958.
En séance du 8 octobre 1958, le conseil communal de Reckange-s.-Mess a édicté un règlement concer-
nant l´enlèvement des ordures ménagères dans cette commune.
Ledit règlement a été approuvé par arrêté grand-ducal du 27 octobre 1958 et publié en due forme.
11 décembre 1958.
En séance du 2 juin 1958, le conseil communal de la ville de Remich a pris une délibération ayant
pour objet de compléter son règlement de circulation du 22 décembre 1955.
Ladite délibération a été approuvée par décisions de MM. les Ministres des Transports et de l´Intérieur
en date des 11 et 12 décembre 1958 et publiée en due forme. 12 décembre 1958.
En séance du 8 octobre 1958, le conseil communal de Septfontaines a édicté un règlement concernant
la circulation sur les voies publiques de cette commune.
Ledit règlement a été approuvé par décisions de MM. les Ministres des Transports et de l´Intérieur en
date du 2 novembre 1958 et publié en due forme. 2 décembre 1958.
En séance du 30 décembre 1957, le conseil communal d´Useldange a pris une délibération portant
nouvelle fixation des taxes à percevoir à partir du 1er novembre 1957 du chef de la confection des tombes
aux cimetières de cette commune.
Ladite délibération a été approuvée par arrêté grand-ducal du 15 décembre 1958 et publiée en due
forme. 17 décembre 1958.
En séance du 24 novembre 1958, le conseil communal de la ville de Wiltz a pris une délibération portant
nouvelle fixation des taxes à percevoir, à partir du 1er janvier 1959, du chef de la délivrance de certificats
dans un intérêt privé ou commercial.
Ladite délibération a été approuvée par arrêté grand-ducal du 9 décembre 1958 et publiée en due forme.
11 décembre 1958.
Imprimerie de la Cour Victor Buck S. à. r. l. Luxembourg