Legislator Jurisprudence & Législation
memorial_cc6acb4fbbe7 LU

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

5 Articles / Dispositions · Luxembourg
Ouvrir la source officielle Version Markdown lisible par machine (.md)

Texte législatif (5 Articles)

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

Grand-Duché de Luxembourg.

Memorial

Großherzogtums Luxemburg.

Vendredi, 16 juillet 1909.

N°39.

Freitag, 16. Juli 1909.

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant

diverses modifications et ajoutes à l'annexe C

du règlement d'exploitation des chemins de fer

Guillaume- Luxembourg.

Au nom de Son Altesse Royale GUILLAUME,

par la grâce de Dieu Grand-Duc de Luxembourg,

Duc de Nassau, etc., etc., etc ;

Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, Ré-

gente du Grand-Duché de Luxembourg ;

Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,

approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant

l'exploitation des chemins de fer Guilaume-Lu-

xembourg ;

Revu Notre arrêté du 27 mars 1909, portant

approbation du nouveau règlement d'exploitation

pour les dits chemins de fer du 17/23 décembre

1908;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Directeur général des

travaux publics et après délibération du Gou-

vernement en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

Sont approuvées, sous le mérite des

réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal sus-

dit du 27 mars 1909, les dispositions complé-

mentaires et modificatives ci-après relatées à

introduire à l'annexe C du règlement d'exploi-

tation précité du 17/23 décembre 1908

Großh, Beschluß vom 13. Juli 1909, wodurch

verschiedene Abänderungen und Ergänzungen

der Anlage C zum Betriebsreglement (Ver-

lehrsovdung) der Wilhelm-Luxemburg-Ei-

senbahnen genehmigt werden.

Im

Namen

S.K.H.

Wilhelm,

von

Gottes

Gnaden Großherzog von Luxemburg, Herzog zu

Nassau, u., u, u.;

Wir

Maria-Anna,

Großherzogin,

Regentin

des Großherzogtums Luxemburg ;

Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom

11. November 1902, genehmigt durch Gesetz vom

3. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-Luxem-

burg-Eisenbahnen betreffend ;

Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom

97. März 1909, wodurch das neue Betriebsregle-

ment (Verkehrsordnung) vom 17./23. Dezember

1908 für genannte Eisenbahnen genehmigt wird;

Nach Anhörung Unseres Staatsrates ;

Auf den Bericht Unseres General-Direktors

der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung der

Regierung im Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

Nachstehende Abänderungen und Er-

gänzungen der Anlage C zu obenerwähntem Be-

triebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17./23.

Dezember 1908 sind unter Beachtung der in Un-

serem vorbezogenen Beschlusse vom 27. März 1909

enthaltenen Vorbehalte genehmigt

DU

des

Nr. I a. — Sprengstoffe.

A. — Sprengmittel.

1. In der 1. Gruppe erhält a folgende Fassung

a. Ammoniaksalpetersprengstoffe (vorwiegender Bestandteil: Ammoniaksalpeter), und zwar,

sofern sie 48 Stunden bei 75° gelagert keine Stickoxyde abspalten, auch vor und nach der Lager-

ung; bei Stoß, Reibung oder Entzündung sich nicht gefährlicher erweisen als Donarit von fol-

gender Zusammensetzung : 80 pCt. Ammoniaksalpeter, 12 pCt. Trinitrotoluol, 4 pCt. Roggenmehl

Und 4 pCt. Nitroglyzerin

Ammoncahucit mit oder ohne Beifügung von Ziffern und Buchstaben (Gemenge von minde-

destens 65 pCt. Ammoniaksalpeter, hochstens 10 pCt. Kali-, Natron- oder Barytsalpeter oder

Mischungen davon, höchstens 15 pCt. Trinitrotolnol oder Trinitronaphtalm, die teilweise oder

ganz durch Mono- und Dinitrotoluol, Mono- und Dinitrobenzol der Nitronaphtalin ersetzt wer-

den dürfen, ferner von Mehl oder hochstens 2 pCt. Ruß).

Ammonfördit (Gemenge von Ammoniaksalpeter mit Zusatzen von. Diphenylamin, Pflanzen-

mehlen, Glyzerin, Chlorkalium und höchstens 4 pCt. mit Kollodiumwolle gelatiniertem Nitro-

glyzrin).

Ammonkarbonit (Gemenge von Ammoniaksalpeter, Pflanzenmehlen, höchstens 10 pCt. Kalisal-

peter, und hochstens 4 pCt. mit Kollodiumsvolle gelatiniertem Nitroglyzerin, auch mit Zusatz

von Nuß), usw. wie bisher.

Hinter dem mit „Wetter-Astralit" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet

Gelatine-Astralit (einem gelatinierten oder pulverformigen Gemenge von Ammoniaksalpeter,

Kali- oder Natronsalpeter oder einem Gemische von beiden, hochstens 50 pCt. Dinitrochlorhydrin,

hochstens 5 pCt. Trintiroglyzerin, hochstens 2 pCt. Kollodiumwolle, Kohlenwasserstoffen, Pflan-

zenmehlen und Nitroverbindungen der aromatischen Reihe wie Nitrotoluol, Dinitrotoluol und

Nitronaphtalin).

Gelatine-Wetterastralit seinem gelatinierten oder pulverformigen Gemenge von Ammoniak-

salpeter, Kali- oder Natronsalpeter oder einem Gemische von beiden, hochstens 50 pCt. Dinitro-

chlochydrin, hochstens 5 pCt. Trinitroglyzerin, hochstens 2 pCt Kollodiumwolle, Kohlenwasser-

stoffen, Pflanzenmehlen, fettem Oele, Nitroverbindungen der aromatischen Reihe (wie Nitrotoluol,

Din trololuol und Nitronaphthalin) und neutralen Salzen (wie Chlorkalium, Chlornatrium und

Oxalaten).

Hinter dem mit „Bavarit I und II" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet

Chromammonit (Gemenge von mehr als 50 pCt. Ammoniaksalpeter und anderen Salpeterarten,

hochstens 19,5 pCt Trinitrotoluol Chromammonialalaun oder Chromalaun und Vaseline).

Hinter dem mit „Glückauf" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet

Luxit I (Gemenge von Ammoniaksalpeter, höchstens 17 pCt. Trinitrotoluol und höchstens 5 pCt.

Holzmehl).

Hinter dem mit „Monachit II" beginnenden Absatze

Pastanil (Gemenge von mindestens 70 pCt. Ammoniaksalpeter, höchstens 25 pCt Kalisalpeter,

höchstens 15 pCt. Nitrokohlenwasserstoffen) wovon höchstens 10 pCt. Trinitroverbindungen (und

hochstens 4. pCt. Nittosemizellulose, von Glyzerin, Amlinmetallsalzverbindungen und Mehl).

Hinter dem mit „Steinkohlen-Plastammon" beginnenden Absatze

Pniowit mit den kennzeichnenden Beifügungen A, I, II und Ill (Gemenge von Ammoniak-

salpeter, Trinitrotoluol, Holzmehl und höchstens 4 pCt. Kaliumperchlorat, auch mit Zusatz von

Natronsalpeter, Nitronaphtalin und Alkalichlorid).

Der mit „Gelatine-Westfalit" beginnende Unterabsatz wird gefaßt

Gelatine-Westfalit (gelatiniertes oder pulverformiges Gemenge von Ammoniaksalpeter, höch-

stens 10 pCt. Kalisalpeter oder Natronsalpeter oder eines Gemisches dieser beiden Salpeterarten,

höchstens 50 pCt. Dinitrochlorhydrin, höchstens 5 pCt. Trinitroglyzerin, höchstens 2 pCt. Kollo-

diumwolle, Kohlenwasserstoffen, Pflanzenmehlen, neutralen Salzen (wie Chlorkalium, Chlorna-

trium und Oxalaten) und Nitroverdindungen der aromatischen Reihe (wie Nitrotoluol, Dinitro-

toluol und Nitronaphthalin).

Hinter dem mit „Gesteins-Westfalit C" beginnenden Unterabsatze wird eingeschaltet

Kohlen-Westfalit oder Gesteins-Westfalit mit den angehängten Zahlen l, II, III usw. (Generiege

von Ammoniaksalpeter, auch mit Zusatz anderer Salpeterarten, von höchstens 13 pCt aroma-

tischen Nitrokohlenwasserstoffen, Pflanzeumehlen, auch mit anderen Kohlenstoffträgern, von ite-

tralen Salzen und höchstens 4 pCt. Nitroglyzerin, auch mit Kollodiumwolle gelatiniert).

Der Eingang des mit „Neuwestfalit" beginnenden Unterabsatzes wird gefaßt

Neuwestfalit, auch Gesteins-Westfalit mit den angehängten Buchstaben D, E, F usw. (Gemenge

von

) usw. wie bisher.

2. In der 1. Gruppe unter d wird der mit „Petroklastit" beginnende Unterabsatz gefaßt

Petroklastit (Haloklastit) fest gepreßtes Gemenge von Natronsalpeter, Schwefel, Steinkohlenpech,

Kalisalpeter und Kaliumbichromat.

und hinter dem mit „Sprengsalpeter" beginnenden Unterabsatze nachgetragen

Castroper Sprengsalpeter (feftgepreßtes Gemenge von Kalisalpeter, Natronsalpeter, Schwefel,

Holzmehl, kohlehaltigen Stoffen wie z. B. Brikettpulver, mineralische Kohle usw.), Sauerstoffsalzen

(wie z. B. Braunstein, Bichromat).

3. In der 2. Gruppe.

Unter a wird vor den Worten „bei Stoß, Reibung oder Entzündung" eingeschaltet

I n

trockenem Zustande.

Unter b lautet der Schluß

5 pCt. Rizinusöl. Diese Sprengstoffe sind

Altalsit I (Gemenge, das als Basis Kaliumperchlorat und Amoniaksalpeter — etwa in den

gleichen Mengen — neben anderen Salpeterarten sowie nitrierte Kohlenwasserstoffe, Kohlenwas-

serstoffe oder Kohlenhydrate und Harz enthält).

Der mit „Silesia" beginnende Unterabsatz wird gefaßt

Silesia (Gemenge von höchstens 80 pCt. Kaliumchlorat und von Harz, von dem höchstens

4 pCt nitriert sein dürfen).

Hinter c wird ein neuer Absatz eingeschaltet

d) Triplastit (Gemenge von 50 bis 60 pCt. Trinitrotoluol, 10 bis 14 pCt. flüssigem Dinitro-

toluol, 0,4 bis 2 pCt. Schieß- oder Kollodiumwolle und 25 bis 40 pCt. Bleinitrat).

4. In der 3. Gruppe wird d gefaßt

d) Schwarzpulver (Gemenge von Kalisalpeter, Schwefel und Kohle) in Mehlform, gekörnt oder

gepreßt, ferner schwarzpulverähnliche Gemenge, die den Bedingungen unter 1 d nicht entsprechen,

sich aber unter dem Einflusse von Stoß, Reibung oder Entzündung nicht gefährlicher erweisen

als staubfein gemahlenes Jagdpulver von folgender Zusammensetzung : 75 pCt. Kalisalpeter.

10 pCt Schwefel und 15 pCt. Faulbaumkohle.

In 1 lautet der Eingang

Proben anderer, neuer Sprengstoffe bis

usw. wie bisher.

B. — Schießmittel

In der 1. Gruppe wird

1. Im Absatz 1 der Unterabsatz a gefaßt

a) Die Abspaltung von Stickoxyd wahrend einer zweistündigen Erhitzung auf 132° darf für

1 g Nitrollulose nicht mehr als 3 cem betragen; und

3. Im Absatz 3 a statt der Motte „mindestens 3 Stunden" gesetzt: mindestens 1 Stunde.

Beforderungsvorschriften.

1. Im ersten Absatze der Eingangsbestimmnugen wird vor dem letzten Satze eingeschaltet

Die Ueberkiste muß die deutliche haltbare Aufschrift „Sprengstoffproben. 1. Gruppe." tragen.

2. Im Abschnitt A Verpackung. „2. Gruppe der Sprengmittel", wird folgende neue Ziffer 4

eingeschaltet

4. Triplastit d muß in starte, dichte, sicher verschlossene Holzbehälter fest verpackt sein. Statt

der Holzbehalter konnen auch sogenannte amerikanische Pappefasser verwendet werden. Der In-

halt des Behalters darf hochstens 25 Klg betragen. Die Behälter mussen die deutliche, haltbare

Aufschrift tragen : „Sprengstoff Triplastit, 2. Gruppe."

3. Im Abschnitt A. Verpackung. „Schießmittel" hat die Ueberschrift bei d zu lauten

d) Ausnahmen von den Vorschriften unter a und

für Schießmittel der 2. Gruppe und für

gut durchgelatinierte Pulverfaden, sowie fur daraus hergestellte Fabrikate in Frachtstucken von

höchstens 200 Klg. Gewicht.

4. Im Abschnitt A. Verpackung „Andere explosionsfähige Stoffe." wird als Abs. 2 hinzu-

gefügt

2) Die Behälter müssen die deutliche, haltbare Aufschrift tragen : „Explosionsfähige, nicht selbst-

entzündliche chemische Produkte."

5. Abschnitt C. „Bescheinigungen. Frachtbriefe." Absatz 1 wird am Schlusse durch folgenden

Zusatz ergänzt

Bei nitrierten Chlorhydrinen ist nur die letztere Bescheinigung erforderlich.

Im Absatz 6 wird hinter den Worten „von Schießmitteln" eingeschaltet: der 3. Gruppe.

6. Abschnitt E. Verladung. Absatz 1 erhält am Ende folgenden Zusatz: Jedoch ist die Zusam-

menladung handhabungssicherer Ammoniaksalpetersprengstoffe (1 a. A. 1. Gruppe a) mit Spreng-

kapseln (I b. Ziffer 4 a) zulassig, wenn diese nach den Vorschriften unter I b. zu 4 Abs. 3 α und

Abs. 5 a verpackt sind.

Im Abs. 7 wird hinter dem Worte „Schießmittel" eingeschaltet : der 2. Gruppe

Nr. I b. — Munition.

I. In Ziffer 3 b der Eingangsbestimmungen wird hinter den Worten "kleiner Schwarzpulver-

ladung" eingeschaltet: (zum Beispiel Alzünder).

A. — Verpackung.

1. Zu 4 „a Sprengkapseln" werden die Abs. 3, 4 und 5, wie folgt, gefaßt

3. Der Behälter, dessen Deckel den Inhalt so niederzuhalten hat, daß ein Schlottern verhindert

wird, ist in eine starke, dichte und mit Messingschrauben oder verzinnten Holzschrauben sicher

zu verschließende hölzerne Überliste von wenigstens 35 mm. Wandstärke mit dem Deckel nach

aufwärts einzulegen. Zwischen dem inneren Behalter und der Überkiste muß überall ein Zwischen-

raum vorhanden sein, der betragen muß

a) mindestens 12 cm wenn die Sprengkapseln mit Ammoniaksalpetersprengstoffen (I a. A.

1. Gruppe a) zusammen in demselben Wagen verladen werden sollen. Der Zwischenraum muß

mit trockenem Holzmehl oder Sägemehl fest ausgefullt sein. Durch geeignete Vorrichtungen muß

sichergestellt sein, daß sich der Zwischenraum durch Rütteln während der Beförderung nicht

ändern kann.

β) mindestens 30 mm. bei allen übrigen Sprengkapselsendungen. Der Zwischenraum muß mit

Sägespänen, Stroh, Werg, Holzwolle oder Hobelspänen — alles völlig trocken — fest ausge-

füllt sein.

4. Die Überkiste der im Abs 3 « behandelten Sprengkapseln muß die Aufschrift tragen

„Sprengkapseln I b., nach Abs 3 α verpackt. Nicht stürzen." Die Überkiste der nach Abs. 3

verpackten Sprengkapseln muß die Aufschrift tragen : „Sprengkapseln l. b. Nicht stürzen".

Jede Überkiste ist mit einem Plombenverschluß oder mit einem auf zwei Schraubenköpfen des

Deckels angebrachten Siegel (Abdruck oder Marke) oder mit einem über Deckel und Wände

geklebten, die Schutzmarke enthaltenden Zeichen zu versehen.

5. Eine Kiste darf höchstens enthalten

α wenn die Sprengkapseln zusammen mit Ammoniaksalpetersprengstossen befördert werden

sollen (vergleiche Abs. 3 α),

2 Kg. Knallquecksilber-Sprengsatz oder eine in ihrer Wirkung gleichwertige Menge einer

anderen Sprengsatzmischung ;

β wenn sie nach Abs. 3 β verpackt ist, 20 Kg Sprengsatz.

Kisten, deren Gewicht 25 Kg. übersteigt, müssen mit Handhaben oder Leisten versehen sein.

2. Zu 4. „b Minenzündungen" wird Abs. (6), wie folgt, gefaßt

6. Die Behälter mit Minenzündungen der Abs. 1 bis 5 sind wie unter a Abs. 2 für die

Behälter von Sprengkapseln vorgeschrieben ist, zu verschließen und nach a Abs. 3, β, 4 und 5 in

Überkisten zu verpacken, deren Aufschrift zu lauten hat : „Minenzündungen, l b. Richt stürzen".

E. — Verladung.

Abs. 1 erhält am Ende folgenden Zusatz

Jedoch ist die Zusammenladung von Sprengkapseln (Ziffer 4 a) mit Ammoniaksalpeterspreng-

stuffen (I a. A. 1. Gruppe a) zulässig, wenn die Sprengkapseln nach der Vorschrift zu 4. Abs. 3α

und Abs. 5 α verpackt sind.

Nr. I c. — Zündwaren und Feuerwerkskörper.

1. In den Eingangsbestimmungen Ziffer 3 b, wird hinter den Worten „wie Frösche" einge-

schaltet

Fire krackers,

2. Unter „ Beförderungsvorschriften Abschnitt A. Verpackung" wird im Abs. 2 bei f hinter

den Worten „in starke Pappschachteln" eingeschaltet: oder Holzkistchen.

Nr. I d. — Verdichtete und verflüssigte Gase.

1. Abschnitt F. Sonstige Vorschriften. Abs. 6 wird gefaßt

6. Zur Beförderung sind zu verwenden

a offene Wagen.

:1. Für die verdichteten Gase bei Auflieferung in Fahrzeugen, die besonders für Landwege

eingerichtet und mit Planen ganz bedeckt sind;

2. Für Chlormethyl und Chloräthyl; die Wagen müssen aber in den Monaten April bis

Oktober einschließlich mit Decken ganz eingedeckt sein, wenn die Gefäße nicht in Holskisten

ver-

packt sind ;

3. Kesselwagen' für die verflüssigten Gase der Ziffer 5 müssen mit hölzernen Überlasten ver-

sehen sein.

b bedeckte Wagen.

1. für die verdichteten Gase (vergleiche jedoch a Ziffer 1 und c Ziffer 1);

2.für

die verflüssigten Gase der Ziffer 5 während der Monate April bis Oktober einschließlich ;

3. fur flussige Luft

c offene oder bedeckte Wagen.

1. fur Fettgas, Mischgas und Wassergas ; die offenen Wagen müssen aber in den Monaten

April bis Oktober einschließlich mit Decken ganz eingedeckt sein, wenn die Gefäße nicht in Holzkisten

verpackt sind ;

2. für die verflussigten Gase der Ziffer 5 während der Monate November bis März ein-

schließlich.

2. Abschnitt 6. Ausnahmen von den Vorschriften unter A bis F. Abs. 4 erhalt folgende

Fassung

4) Zur Beförderung von verdichtetem Sauerstoff und verdichtetem Wasserstoff durfen statt der

nach- Abschnitt C geprüften auch solche Behälter benutzt werden, die laut angebrachtem Stempel

nach den besonderen Vorschriften der Landesverwaltung amtlich gepruft und innerhalb der letzten

drei Jahre nachgeprüft sind. In diesem Falle durfen die Gase auf 170 Atmospharen verdichtet

sein. Bei Behaltern, die nach der amtlichen Prufung mit einem Betriebsdruck von hochstens 150

Atmosphären in Anspruch genommen werden durfen, ist die Verdichtung der Gase nur bis zu

dieser Grenze zulässig. Im ubrigen gelten die Vorschriften der Abschnitte A, B, D bis F.

Nr. I c.

In Nr. Ic — Eingangsbestimmungen - wird als Ziffer 4 nachgetragen : 4. Natriumazid.

Nr. III. —Brennbare Flüssigkeiten.

Ziffer 3 der Eingangsbestimmungen erhalt am Ende hinter „Flüssigkeiten" folgenden Zusatz

(zum Beispiel Zaponlacke).

Nr. IV.- Giftige Stoffe.

I. Abschnitt. — A. Verpackung.

1. Im Absatz. 5 b haben die Schlußworte zu lauten : fest aufgeschraubte Metallkappen

geschützt sein.

2. Im Absatz 6 a lautet der Eingang: a) in eiserne Fasser oder in dichte Fasser aus usw.

wie bisher.

3. Im Absatz 9 lautet der letzte Satz: Außerdem ist bei den Stoffen der Ziffern 1, 3 bis 5

sowie 6a die Bezeichnung „Gift", bei Ferrosilizium (Ziffer 2) die Aufschrift „Vor Nasse zu

Belvahren. Nicht sturzen" hinzuzufügen.

II Abschnitt. — B. Sonstige Vorschriften.

1. Im Absatz 1 a wird hinter „Säuren" eingeschaltet : oder sauren Salzen.

2. Im Absatz 1 lautet der letzte Unterabsatz : Der Behälter muß wenn er Stoffe der Ziffern

1, 3, 4, 5 oder 6 a enthält, die Bezeichnung „Giftige Stoffe" tragen

3. Absatz 5 lautet: Ferrosilizium ist völlig trocken und in völlig trockenen Behältern aufzu-

liefern ; wenn es in offenen Wagen befördert wird, mussen diese mit wasserdichten Decken em-

gedeckt sein

4. Der Eingang des Absatzes 6 lautet : Leere Behälter, Säcke und Kesselwagen, worin giftige

Stoffe der Ziffern 1, 3, 4, 5 oder 6 a enthalten gewesen sind, usw. wie bisher.

Nr. VI. — Fäulnißfähige Stoffe.

Abschnitt A. — Verpackung.

In den Absätzen 1 b und 2 a α ist hinter den Worten „wie Karbolsäure" zu streichen das

Wort : Formaldehyd.

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

Notre Directeur général des travaux

publics est chargé de l'exécution du présent ar-

rêté.

Château de Hohenbourg, le 13 juillet 1909

MARIE-ANNE.

Le Directeur général

des travaux publics,

CH. DE WAHA.

Arrêté grand-ducal du 13 juillet 1909, approuvant diverses modifications et ajoutes à l'annexe C du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume- Luxembourg.

Unser General-Direktor der öffentlichen

Arbeiten ist mit der Ausführung dieses Beschlusses

beauftragt.

Schloß Hohenburg, den 13. Juli 1909.

Maria-Anna.

Der General-Direktor

der offentlichen Arbeiten,

K de W a h a .

In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 („Memorial" S. 223),

erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland

betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung)

vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch

im luxemburgisch-deutschen Wechselverkehr zur Anwendung.

Luxemburg, den 14 Juli 1909.

Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,

K. de W a h a .

Arrêté du 13 juillet 1909, concernant le service

des audiences de la justice de paix du canton

d'Esch-sur-l'Alzette.

LE MINISTRE D'ETAT, PRÉSIDENT

DU GOUVERNEMENT ;

Vu l'art. 144 de la loi du 18 février 1885, sur

l'organisation judiciaire, et l'art. 4 al. 2 de la

loi du 20 mars 1908, sur l'organisation de la

justice de paix du canton d'Esch-sur-l'AIzette ;

Revu son arrêté du 21 décembre 1908;

Vu l'avis de la Cour supérieure de justice du

1er juillet 1909;

Arrête

La disposition sub I 3° de l'arrêté du 21 dé-

cembre 1908 est modifiée comme suit

« 3° au premier lundi de chaque mois, à neuf

heures et demie du matin, pour les affaires

soumises à la juridiction arbitrale ; au besoin

ces affaires pourront être reportées par le

tribunal aux autres audiences fixées pour les

affaires civiles et commerciales. »

Luxembourg, le 13 juillet 1909

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Beschluß vom 13 Juli 1909, betreffend den

Sitzungsdienst des Friedensgerichtes des Kan-

tons Esch a. d. Alzette.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung;

Nach Einsicht des Art. 141 vom 18. Februar

1885, über die Gerichtsverfassung, und des Art. 4

Abs. 2 des Gesetzes vom 20. März. 1908, über

die Verfassung des Friedensgerichtes des Kantons

Esch a. d. Alzette;

Nach Durchsicht seines Beschlusses vom 21. De-

zember 1908;

Nach Einsicht des Gutachtens des Obergerichts-

hofes vom 1. Juli 1909.

Beschließt

Die Bestimmung unter I 3. des Beschlusses

vom 21. Dezember 1908 ist abgeändert wie folgt

„3. auf den ersten Montag jeden Monats um

9½ Uhr morgens für die Schiedsgerichtsachen ;

nötigenfalls können diese Sachen durch das Ge-

richt auf andere, für Zivil- und Handelssachen

bestimmte Sitzungen vertagt werden".

Luxemburg, den 13. Juli 1909.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen.

Avis. — Brevets d'invention.

Los brevets d'invention ci-après ont été déli-

vrés pendant le mois de juin écoulé en confor-

mité de la loi du 30 juin 1880 à savoir

N° 7951. — 1. Juni. — Neue Schulbank, Modell

«Linan»—J.B .Linster in Luxemburg-Bahnhof und

P. Anen in Fentingen.

N° 7952. — 2. Juni. — Steigbugel, der sich beim Sturz

des Reiters selbsttätig löst. — R Jeske und A. Ropke in

Nedlin bei Seeger.

N°7953. — 2. Juni. — Sicherheitsnadel. — Fr. Ran-

pach in Pulsnitz.

N°7954. — 2. Juni. — Verfahren und Vorrichtung

zum Umleiten von Draht, Band-, Fein-Eisen u. dgl. —

C. Tober in Oberschöneweide.

N° 7935. — 3 Juni. — Elektrische Signalvorrichtung

für Eisenbahnen und dergleichen. — J Goldschmit in

Cöln.

N° 7956. — 3. Juni. — Schutzmäntel fur Automobil-

bereifungen. — G. Angely jun. in H, nnover

N° 7957. — 3. Juni. — Selbsttätiger Wasserstands-

régler für Kessel u. dgl. — A. Jünger in Metz.

N° 7958. — 3. Juni. — Teigknetmaschine fur Haus-

haltungszwecke. — N Wagner in Bonneweg.

N° 7959. — 3 juin — Roue à moyen élastique. —

P. A. Ferré à Marseille.

N° 7960. — 5. Juni. — Alarmschussapparat an Turen.

— A. Rothe in Schönborn.

N° 7961. — 5. Juni. — Kinderwagen. — P. Enzinger

in Wasserburg.

N° 7962. — 5. Juni. — Gummimäntel und dergleichen.

— W. Merz in Trebur.

N° 7963. — 5 Juni. — Massageapparat fur Schwer-

hörige. — Dr. phil. Fr. Jucobsthal und Dr. K. Fischer in

Colmar.

N° 7964. — 7. Juni. — Neue Befestigungsart der

Visierorgane — Visier und Korn von Feuerwaffen —

P. Mauser in Oberndorf.

N° 7965. — 7 juin. — Boîte de distribution pour cables

à conducteurs multiples. — R. Monnier à Paris

N°7966,— 7. Juni. — Schiessautomat. — II Frank

N°7967. —7 juin. — Système de compensation pour

balanciers de pendules à mouvement circulaire alterna-

tif—

Cl. Grivolas à Paris.

N° 7968. — 8. Juni. — Auswechselbarer Schuhabsatz

— E.Lepartz in Bonn.

N°7969. — 9. Juni. — Schriftensammler mit halb-

kreisförmigen und drehbar angeordneten Aufreihbügeln

— J. Adler in Aschoffenburg.

N° 7970. — 9. Juni. — Verfahren zur Herstellung von

Bulleraroma. — J. Muller in Neuss.

N°7971. — 9. Juni. —Verfahren zur Herstellung halt-

barer Gussstücke — H. Keitel und Firma Momberger

& Cie in Düsseldorf.

N° 7972. — 10. Juni. — Verbesserungen in der Her-

stellung von Bleisülzen und Oxyden. — G. V. Barton in

Shirley.

N° 7973 — 10 juin. — Appareil de décantation et de

récupération des eaux chargées de produits divers —

V. Antoine à Ensival-Verviers.

N°7974. — 14. Juni. — Walzwerk fur Sand, Koks

und sonstiges Mahlgut. — Gutehoffnungshutte, Aktien-

Verein fur Bergbau und Huttenbetriebe in Obernhausen.

N° 7975 — 14. Juni. — Verfahren zur Herstellung

eines Appreturmittels. — Zusatzpatent zu N° 6555 vom

18 Oktober 1906. — Erste Triester Reisschäl-Fabriks-

Aktiengesellschaft in Triest.

N° 7976. — 15 juin. — Perfectionnement apporté à

la méthode de sechage de l'air par refroidissement.—

J. Gayley à New-York.

N° 7977. — 15 juin — Procédé et appareil pour le

séchage de l'air par refroidissement particulièrement

pour les applications métallurgiques. — Le même

N°7978. — 15 juin. — Perfectionnements dans les

appareils pour sécher l'air par refroidissement. — Le

même

N° 7979 — 16. Mai. — Kartoffelerntemaschine. —Fr.

Apel in Leipzig Lindenau.

N° 7980. — 17. Juni. — Verfahren zum Anheizen

elektrischer Inductionsöfen fur metallurgische Zwecke.

— Röchhling'sche Eisen- & Stahlwerke G. m. b. H., J

Schœnawa und W. Rodenhanser in Völklingen.

N° 7981. — 17 juin. — Perfectionnements apportés

au séchage de l'air par refroidissement. — J. Gayley a

New-York.

N° 7982. — 17. Juni. — Sicherheitssteigbugel.—

Remmer Dreesch in Negenmerten.

N°7983.— 18 juin. — Méthode nouvelle et perfec-

tionnée de fonctionnement des hauts fourneaux et con-

vertisseurs. — J Oayley à New-York,

N°7984. — 19. Juni. — Vorrichtung zum Nutzbar-

machen der Wärine von Auspuffgasen der Grossgasmo-

toren. — Eisen-Hütten- Aktien- Verein Dudelingen in

Düdelingen.

N° 7985. — 19 juin — Nouveau procédé permettant

d'obtenir un vinaigre comestible avec le petit lait. -

Compagnie française des Produits lactés, Société anonyme

à Paris.

N° 7986. — 21 juin. — Isosynchronisateur ou appareil

pour le fonctionnement synchronique d'un cinémato-

graphe avec un ou plusieurs grammophones —Certificat

d'addition au brevet d'invention du 11 mai 1908. N°7386.

— P. Pierini à Rome.

N° 7987. — 21. Juni. — Elektrischer Anzeiger fur

Kegelbahnen. — H. Schlüter in Sachsenhagen.

N° 7988. — 22 juin. — Perfectionnements apportés

aux procédés et appareils pour la dessication de l'air,

plus particulièrement en vue de son emploi en métal-

lurgie. — J. Gayley à New-York.

N° 7989. — 22 juin. — Perfectionnements apportés

aux procédés et appareils pour la dessication de l'air.

— Le même.

N° 7990. — 22 juin. — Perfectionnements apportés

aux appareils pour la dessication de l'air. — Le même.

N°7991. —22 juin. — Nettoie-pipe. — G. Wasser-

mann à Bruxelles.

N° 7992. — 24. Juni. — Obsthorde mit herauszieh-

baren Tonkinstäben. — R A. Jahn in Meuselbach.

N° 7993. — 24. Juni. — Unterlagsplatte mit aus-

wechselbarer Verschlussplatte für Blockgussformen. —

Gelsenkirchner Bergwerks-Aktien Gesellschaft in Aache-

ner-Rothe-Erde.

N° 7994. — 24. Juni. — Abschlussleiste für Sockel-

und Wandbekleidung. — R. Steiner in Pforzheim.

N° 7995. — 24. Juni. — Projektionsvorrichtung für

Reklamezwecke- — W. Lepain in Strassburg.

N° 7996. — 24 juin. — Emballage en liège pour bandes

de papier. — H. de Meyer à Rotterdam.

N° 7997. — 25. Juni. — Luftpumpe für Fahrräder,

Motorräder und dergleichen. — K. Colin in Krefeld.

N° 7998. — 25. Juni. — Flugapparat. — L. Fichter

an München.

N° 7999. — 25. Juni. — Kleider-Raffer. — L. Sachse

in Münster.

N° 8000.—25. Juni. —Ab- und Ueberlaufvorrichtung

für Waschbecken und andere Flüssigkeitsbehalter. —

G. Helbling in Küsnacht.

N°8001. — 25 juin. — Film cinématographique et

son procédé de fabrication. — Société dite Compagnie

française de Phonographes, Cinématographes et Appa-

reils de précision à Paris.

N° 8002. — 26. Juni. — Verfahren um die Backfähig-

keit von Mehl und dessen Nebenprodukten zu erhöhen.

— L. M. Thomas in Wilhelmshaven.

N° 8003. — 30 juin. — Machine à fluide ou liquide à

course variable. — H. S. Hele-Shaw à Londres-West-

minster.

Ont été transférés

Le 15 juin 1909, le brevet N° 5808 du 4 mars 1905. —

Innovation aux lampes à arc ~ à la Compagnie Belge

d'Electricité Siemens-Schuckert, Soc. An. à Bruxelles.

Le 15 juin 1909, le brevet N° 5809 du 4 mars 1905. —

Innovation aux charbons à incandescence — à la même

société.

Le 15 juin 1909, le brevet N° 5810 du 4 mars 1905.

— Innovation aux lampes à arc — à la môme société.

Le 15 juin 1909, le brevet N° 5902 du 22 mai 1905. —

Perfectionnement aux lampes à arc — à la même société.

Les brevets ci-après sont éteints pour défaut

de paiement de Ia taxe annuelle.

N° 3130. — Neuerungen an Kettenfadeneinzieh-

maschinen.

N° 3149. — Neuerungen an Rotationsmotoren.

N° 3929 + 5376 + 6099. — Un système de protection

des bandages élastiques de roues, au moyen d'une cour-

roie armée de lamelles métalliques.

N° 4740.—Maschine zum Blasen von Hohlglas (Flaschen

u . s . w )

N° 5077. — Dispositif s'adaptant aux épingles à

cheveux recourbées en spirate.

N° 5082. — Chambre à air auto-réparable pour ban-

dages de roues.

N° 5452. — Perfectionnements se rapportant à la fer-

mentation des liquides.

N° 5817. — Neuerung an elektrischen Oefen.

N° 6289. — Procédé pour faire les signaux pour télé-

graphier sans fil.

N° 6293. — Fahrplantafel mit auswechselbaren Zahlen,

Buchstaben und dergl.

N° 6295. — Appareil collecteur pour fils de soie arti-

ficielle.

N° 6298. — Vorrichtung zum selbsttätigen Oeffnen und

Schliessen von Hähnen und Ventilen u.s.w zu festge-

setzten Zeiten.

N° 6307. — Regelvorrichtung für Windräder mit fest-

stehenden Flügeln und seitlicher Regelfahne.

N° 6313. — Selbsttätige Kuppelung für Eisenbahn-

fahrzeuge.

N° 6318. — Gasglühlichtbrenner.

N° 6735. - Procédé de fusion au four électrique.

N° 6739. — Verfahren und Vorrichtung zur Reduktion

von Metällen oder Metalloiden aus ihren Verbindungen.

N° 6752. — Filter.

39 a

N° 6764. — Neuerung für die Herstellung von Lehren

bezw. Grenzlehren fur Bolzen und Bohrungen.

N° 6768. — Mécanisme d'alimentation continue de la

trame s'appliquant aux matières ordinaires.

N° 6770. — Verstellbarer Flussigkeits-Automat.

N° 6772. — Desinfektionsverfahren für Rasiermesser.

N° 6774. — Poliermaschine.

N° 7283. — Verfahren zur Herstellung von positiven

Akkumulatorenplatten.

N° 7285. — Protecteur souple pour bandages pneu-

matiques.

N° 7286. — Staubfreier Aschenentleerer fur Zimmer-

eien und Kochherde.

N° 7290. — Schiebefenster.

N° 7292. — Perfectionnements apportés aux fours à

puddler.

N° 7294. — Neuartige Reisschiene zum Ziehen von

unterbrochenen Linien.

N° 7298. — Procédé de fabrication de savon à l'asbeste.

N° 7300. — Muhle.

N° 7301. — Beweglicher Schraubenschlüssel.

N° 7304. — Wasserfahrrad.

N° 7309. — Procédé pour la préparation de pellicules

Avis. — Associations syndicales.

Conformément à l'art. 2 de la loi du 27 mars

1900, les sociétés ci-après désignées ont déposé

au secrétariat de la commune où se trouve établi

le siège social, l'un des doubles de l'acte d'as-

sociation sous seing privé dûment enregistré,

ainsi qu'une liste indiquant les noms, professions

et domicile des administrateurs et de tous les

associés, à savoir : 1° les sociétés locales agri-

coles d'Abweiler (Bettembourg),

Ehlingen,

Hinkel, Rœser, S einheim ; 2° la société de lai-

terie de Hostert (Folschelte).

Luxembourg, le 12 juillet 1909.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Sociétés de secours mutuels.

Par arrêté du soussigné en date de ce jour

les modifications apportées par l'assemblée gé-

nérale du 7 mars 1909 aux art. 29 et '40 des

statuts de la société de secours mutuels dite

Luxemburger Arbeiter-Unterstutzungs-Verein à

Luxembourg, ont été approuvées.

et leur équivalent pour la photographie et autres appli-

cations, à l'aide d'un composé de gélatine et de collodion

rendu flexible par des additions.

N° 7310. — Appareil d'épuration biologique des ma-

tières do vidanges, eaux d'égoûts etc.

N° 7319. — Elektrischer Ofen.

N° 7322. — Dispositif et procédé pour rendre inutili-

sables pour le remplissage avec des liquides similaires

les bouteilles ayant été vidées une première fois.

N° 7323. — Reinigungsvorrichtung.

N° 7324. — Saugschablonengussapparat aus Metall,

zur Herstellung von Saugekammern mit am Ende mit

eingeschnittener und umgekippter Metallrohre ver-

sehenen Metallplätteheu und darunter streifender Gum-

mischeibe fur kunstliche Gebisse.

N° 7326. — Lungenpruf-Automat.

Rectification. — Le nom du porteur du brevet N° 7914

du 28 avril 1909 n'est pas Lambellin mais Lamblin.

Luxembourg, le 1er juillet 1909.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement

EYSCHEN.

Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaften.

Gemäß Art. 2 des Gesetzes vom 27. März 1900,

haben nachstehende Genossenschaften ans dem Se-

kretariate der Gemeinde, in der sich ihr Sitz

befindet, ein Duplikat der einregistrierten Privat-

urkunde nebst einem Verzeichnis hinterlegt, welches-

Namen, Stand und Wohnort der Verwaltungsräte,

sowie sämtlicher Mitglieder

enthält, nämlich

1. die landwirtschaftlichen Lokalvereine von Ab-

weiler (Bettemburg), Ehlingen, Hinkel, Roeser,

Steinheim ;

2. die Molkereigenossenschaft von

Hostert (Folscheid).

Luxemburg, den 12. Juli 1909.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Hilfskassen.

Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-

tigen Tage sind die durch die Generalversamm-

lung vom 7. März 1909 an den Art. 29 und 40

des

Statuts

des

„Luxemburger

Arbeiter-

Unterstützungsverein",

in

Luxemburg.

vorgenommenen Aenderungen genehmigt worden.

Art. 29 soll lauten wie folgt

Den Verwandten oder Pflegern des verstorbenen wirklichen Mitgliedes werden für die Beerdigungs-und sons

tige Kosten im ganzen und zwar auf einmal 70 Fr. gezahlt.

Beim Ableben der Ehefrau (nicht Witwe) eines wirklichen Mitgliedes wird ein Sterbegeld von 35 Fr. gewährt

Art. 40 erhalt folgenden Zusatz

Beim Ableben der Ehefrau (nicht Witwe) eines Mitgliedes der Zuschusskasse wird ein Sterbegeld von 25 Fr.

gewahrt.

Avis. — Assurance-maladie.

Par arrêté du soussigné en date de ce jour,

la modification apportée par l'assemblée géné-

rale du 20 juin 1909 à 1 art. 13 bis des statuts de

la Caisse régionale de maladie à Esch s/A. a été

approuvée.

Art 13 bis erhalt folgende Fassung

Die nicht versicherten Frauen der Kassenmitglieder erhalten freie ärztliche Behandlung und Arznei, wenn die

Mitglieder selbst ununterbrochen während der drei der Krankheit der Frau vorhergehenden Monate der Kasse zu-

gehört haben ; doch muss ein inlandischer Arzt konsultirt und die Arzneimittel aus einer inländischen Apotheke

bezogen werden. Operationen sind ausgeschlossen. Im Uebrigen haben sich die Frauen den Vorschriften des-

Statuts zu fugen.

Der Artikel tritt mit dem 1. August 1909 in Kraft.

Luxembourg, le 12 juillet 1909.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Luxemburg, den 12 Juli 1909.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Luxembourg, le 10 juillet 1909.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Luxemburg, den 10. Juli 1909.

Der Staatsminister,

Präsident der Regierung,

Eyschen.

Berichtigung.

In der ersten Zeile der Bekanntmachung vom 8. d. Mts. betreffend den kleinen Grenzverkehr mit

Fleisch pp., ("Memorial" S. 548) soll es statt „vom 9. März 1909" heißen : vom 9. März 1906.

Bekanntmachung. — Krankenversicherung.

Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-

tigen Tage ist die durch die Generalversammlung

vom 20. Juni 1909 an Art. 13 bis des Statuts

der

Bezirkskrankenkasse

Esch

a.d.

Alz.

vorgenommene Aenderung genehmigt worden.

Emprunts communaux. — Tirage d'obligations.

Hollerich

Dalheim-Filsdorf

Flaxweiler

Lenningen-Canach.

Lenningen-Lenningen

Stadtbredimus

Wormeldange

Dudelange

Hamm

Rumelange

Tuntingen

Basbellain

Feulen-Niederfeulen

Betzdorf-Olingen

Manternach-Berbourg

Mertert-Wasserbillig

Rodenbourg-Beidweiler.

Rosport

Esch s/Alz

Wormeldange-Ehnen

Kehlen-Kehlen

Kehlen-Olm

Septfontaines-Septfont.

Eich

Niederanven

Bascharage-Linger.

Steinfort (Kleinbettingen-

Hagen-Steinfort

Remich

235,000

20,000

17,000

18,800

16.100

20,000

96,200

100,000

19,900

150,000

32,000

23,600 .

35,000

20,000

20,000

43,000

5,000

46 000

230,800

10,000

15,000

8,000

8,000

68,000

30,000

10,000

32,000

220,000

1er juin 1909

id.

id.

id.

id

id.

id

1er juillet 1909

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id

1er déc 1909.

id

1er octobre 1909.

id.

1er nov. 1909.

id.

15 octobre 1909

1er nov. 1909.

1er sept. 1909.

1er janvier 1910.

51, 90, 95.

6, 28, 35,

61, 66, 84.

89, 119,

128, 169,

184, 185,

186.

103, 118,

185,

98, 146,

153.

Lit. B.

15, 17. 25,

89.

170, 220,

49, 67

34, 40, 51.

16, 38, 63,

22, 53.

47,151,159

132.

79, 144.

55, 70,127

27.

6,72,74,86

Lit. B.

7, 20, 46,

51,76,104,

120, 166,

171,202,

220, 249,

266, 296.

22, 57.

41.

31, 61, 78

13.

94.

1.

19.

4, 98, 377.

13.

89, 143.

42, 234.

13, 46,114.

Lit A.

127, 133,

134, 153,

165, 178,

237, 285.

288, 296,

329. 338.

114.

160, 356,

366, 403.

Banque Werling-

Lambert & Cie.

id.

id.

id.

id

id

id

id.

id.

id.

id.

id.

Caisse communale

Banque Werling-

Lambert & C16

id.

id.

id.

id.

Banque Internat.

id.

Caisse communale

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Luxembourg, le 10 juillet 1909

Communes

et

sections intéressées-

Désignation

des

emprunts.

Date

de l'échéance.

Numéros sortis au tirage

à

100 fr.

200 fr.

400 fr.

500 fr.

Caisse chargée

du

remboursement.

IMPRIMERIE DE LA COUR VICTOR BUCK

Vous souhaitez savoir comment cette disposition s'applique à votre dossier ?

Analysez ce texte législatif avec la jurisprudence, la doctrine et les dispositions connexes dans Legislator AI.

Ouvrir dans Legislator →