Großherzogthums Luxemburg.
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Memorial
Großherzogthums Luxemburg.
DU
GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Freitag, 1. August 1879.
Nr.49.
VENDREDI, 1er août 1879.
Gesetz vom 7. Mai 1879, wodurch dem Hrn.
Eugen Hecking, Handlungsreisender zu
Ettelbrück, die Naturalisation verliehen
wird.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Groß-
herzog von Luxemburg, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 10 der Verfassung, sowie
der Gesetze vom 12. November 1848 und 27.
Januar 1878 über die Naturalisationen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes ;
Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten ;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 27. März und derjenigen des
Staatsrathes vom 4. April 1879, gemäß welchen
eine zweite Abstimmung nicht stattfinden wird ;
Haben verordnet und verordnen
Einziger Artikel. Die Naturalisation ist dem
Hrn. Eugen H e c k i n g , Handlungsreisender zu
Ettelbrück, geboren zu Rheims (Frankreich) den 23.
März 1851, verliehen.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz in's
„Memorial" eingerückt werde, um von allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Im Loo den 7. Mai 1879.
Wilhelm.
Der General-Director
der Justiz,
Paul Eyschen.
Loi du 7 mai 1879, qui accorde la naturalisation
à M. Eugène Hecking, commis-voyageur à Et-
telbruck.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-
Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878 sur les na-
turalisations ;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés du
27 mars 1879 et celle du Conseil d'État du 4
avril suivant, portant qu'il n'y a pas lieu à second
vote;
Avons ordonné et ordonnons
L'arrangement visé ci-dessus est ap-
prouvé; il sera inséré au Mémorial afin d'exécu-
tion.
Unser Staatsminister, Präsident der
Regierung, und Unser General-.Director der Justiz
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848, N° 2)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-dessus a été acceptée le 24 mai par M. Eugène
Hecking, ainsi qu'il résulte d'une déclaration re-
çue le même jour par le bourgmestre de la com-
mune d'Ettelbruck, et dont une expédition a été
déposée à la Direction générale de la justice.
Luxembourg, le 28 juillet 1879.
Le Directeur général de la justice,
Paul EYSCHEN.
Arrêté royal grand-ducal du 23 juillet 1879,
portant approbation et publication de l'arran-
gement conclu le 12 juin 1879 entre le Grand-
Duché de Luxembourg et l'Empire Allemand
au sujet de l'assistance judiciaire.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau, Grand-
Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu l'arrangement conclu le 12 juin 1879,
entre le Grand-Duché de Luxembourg et l'Em-
pire Allemand, au sujet de l'assistance judiciaire
dans les deux pays;
Vu l'art. 2 de la loi du 11 mars 1870 ;
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Ministre d'État, pré-
sident du Gouvernement, et de Notre Directeur
général de la justice, et après délibération du
Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Notre Ministre d'État, président du
Gouvernement, et Notre Directeur général de la
Vereinbarung.
Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen und der Kaiserlich Deutschen Regierung ist zum
Zweck der gegenseitigen Zulassung der beiderseitigen Staatsangehörigen zum Armenrechte nach-
folgende Vereinbarung getroffen worden.
Luxemburger werden in Deutschland und Deutsche werden in Luxemburg unter denselben Be-
dingungen und gesetzlichen Voraussetzungen zum Armenrechte zugelassen wie die Angehörigen des
betreffenden Landes, in welchem der Prozeß anhängig ist.
Das Armuthszeugniß ist dem Ausländer, welcher zum Armenrecht zugelassen werden will, in
allen Fällen von der Behörde seines gewöhnlichen Aufenthaltsortes auszustellen.
Hält der Ausländer sich nicht in dem Lande auf, in welchem er das Armenrecht nachsucht, so
muß das Armuthszeugniß von einem diplomatischen Agenten desjenigen Landes, in dessen Ge-
biet das Zeugniß vorgelegt werden soll, beglaubigt werden.
Hält er sich dagegen in dem Lande auf, in welchem er seinen Antrag stellt, so können außer-
dem noch bei den Behörden seines Heimathslandes Erkundigungen über ihn eingezogen werden.
Sind Luxemburger in Deutschland oder Deutsche in Luxemburg zum Armenrechte verstattet,
so sind sie hiermit von Rechtswegen auch von jeder Sicherheitsleistung oder Hinterlegung be-
freit, welche unter irgend einer Benennung von Ausländern wegen ihrer Eigenschaft als solche
bei Prozessen gegen Inländer nach der Gesetzgebung des Landes, in welchem der Prozeß geführt
wird, gefordert werden könnte.
Die gegenwärtige Erklärung tritt hinsichtlich Luxemburgs und Preußens an Stelle der am
21. August 1822 i m Haag unterzeichneten Deklaration und hinsichtlich Luxemburgs und des
Großherzogthums Hessen an Stelle der am 9. März 1826 im Haag unterzeichneten Erklärung.
Sie tritt in Wirksamkeit am 1. Oktober 1879 und bleibt bis nach Ablauf von sechs Monaten
nach der von einem beider Theile erfolgten Kündigung in Kraft.
Die gegenwärtige Erklärung wird gegen eine entsprechende Erklärung des Kanzlers des
Deutschen Reiches Hierselbst ausgetauscht werden.
Berlin, den 12. Juni 1879.
Der Geschäftsträger des Großherzogthums Luxemburg,
(L.S.) gez. Paul Eyschen.
sind, ein jeder insofern es ihn betrifft, mit der
Ausführung des gegenwärtigen Beschlusses be-
auftragt.
I m Loo den 23. Juli 1879.
Wilhelm.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
F. de Blochausen.
Der General-Director
der Justiz,
Paul Eyschen.
justice sont chargés, chacun en ce qui le con-
cerne, de l'exécution du présent arrêté.
Au Loo, le 23 juillet 1879.
GUILLAUME.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
F. DE BLOCHAUSEN.
Le Directeur général
de la justice,
Paul EYSCHEN.
Zwischen der Kaiserlich Deutschen und der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung ist zum
Zweck der gegenseitigen Zulassung der beiderseitigen Staatsangehörigen zum Armenrechte nach-
folgende Vereinbarung getroffen worden.
Deutsche werden in Luxemburg und Luxemburger werden in Deutschland unter denselben Be-
dingungen und gesetzlichen Voraussetzungen zum Armenrechte zugelassen wie die Angehörigen
des betreffenden Landes, in welchem der Prozeß anhängig ist.
Das Armuthszeugniß ist dem Ausländer, welcher zum Armenrechte zugelassen werden will,
in allen Fällen von der Behörde seines gewöhnlichen Aufenthaltsortes auszustellen.
Hält der Ausländer sich nicht in dem Lande auf, in welchem er das Armenrecht nachsucht,
so muß das Armuths-Zeugniß von einem diplomatischen Agenten desjenigen Landes, in dessen
Gebiet das Zeugniß vorgelegt werden soll, beglaubigt werden.
Hält er sich dagegen in dem Lande auf, in welchem er seinen Antrag stellt, so können außer-
dem noch bei den Behörden seines Heimathslandes Erkundigungen über ihn eingezogen werden.
Sind Deutsche in Luxemburg oder Luxemburger in Deutschland zum Armenrechte verstattet,
so sind sie hiermit von Rechtswegen auch von jeder Sicherheitsleistung oder Hinterlegung befreit,
welche unter irgend einer Benennung von Ausländern wegen ihrer Eigenschaft als solche bei
Prozessen gegen Inländer nach der Gesetzgebung des Landes, in welchem der Prozeß geführt
wird, gefordert werden könnte.
Die gegenwärtige Erklärung tritt hinsichtlich Preußens und Luxemburgs an Stelle der am
21. August 1822 im Haag unterzeichneten Deklaration und hinsichtlich des Großherzogthums
Hessen und Luxemburgs an Stelle der am 9. März 1826 im Haag unterzeichneten Erklärung.
Sie tritt in Wirksamkeit am 1. October 1879 und bleibt bis nach Ablauf von sechs Monaten
nach der von einem beider Theile erfolgten Kündigung in Kraft.
Die gegenwärtige Erklärung wird gegen eine entsprechende Erklärung des Großherzoglich
Luxemburgischen Geschäftsträgers hierselbst ausgetauscht werden.
Berlin den 12. Juni 1879.
In Vertretung des Kanzlers des Deutschen Reiches,
(L.S.) gez. B.
Büllow.
(Der Austausch vorerwähnter Erklärungen hat am nämlichen Tage, 12. Juni 1879, zu Berlin,
stattgefunden.)
Bekanntmachung. — Medicinalwesen.
Durch Königl-Großh. Beschluß vom 23. Juli
1879 ist die dem Hrn. Jakob
Steinhausen
aus Köln, wohnhaft in Vianden, bewilligte Er-
mächtigung zur Praxis der Medicin, Chirurgie
und Geburtshilfe im Großherzogthum, bis zum
1. Juli 1880 verlängert worden.
Luxemburg den 26. Juli 1879.
Der General-Director der Justiz,
Paul Eyschen.
Avis. — Collége médical.
Par arrêté royal grand-ducal du 23 juillet cou-
rant, l'autorisation accordée à M. Jacques Stein-
hausen, de Cologne, établi à Vianden, d'exercer
comme médecin, chirurgien et accoucheur dans
le Grand-Duché, a été prorogée jusqu'au 1er juil-
let 1880.
Luxembourg, le 26 juillet 1879.
Le Directeur général de la justice,
Paul EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heutigen
Tage sind zu Schöffen nachbenannter Gemeinden
ernannt worden
Mompach: Hr. Franz L a r u e , Landwirth zu
Mompach, in Ersetzung des Hrn. Michel Pletschet,
welcher zum Bürgermeister ernannt worden ist ;
Waldbillig: Hr. Johann,Meyers, Landwirth
zu Christnach, in Ersetzung des verstorbenen Hrn.
Martin Broos.
Luxemburg den 30. Juli 1879.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
Bekanntmachung. — Versicherungswesen.
Herr
Johann
Nikolaus
Muller-Hansen,
zu Ettelbrück, ist als Agent der Feuerversiche-
rungsgesellschaft „La Paternelle" bestätigt worden.
Luxemburg den 21. Juli 1879.
Für den General-Director der Finanzen
Der Regierungsrath,
M. Müllendorff.
Bekanntmachung. — Indigenat.
Aus einer am 9. Juli c, durch den Bürger-
meister der Gemeinde Mompach aufgenommenen
Erklärung geht hervor, daß Hr. Nicolas Rech,
Hufschmied zu Mörsdorf, daselbst geboren am 27.
Juli 1857 von einem Ausländer, welchem durch
Gesetz vom 4. Februar 1868 die Naturalisation
verliehen worden ist, den durch Art. 9 des Civil-
gesetzbuches und 10 der Verfassung bewilligten
Vortheil zur Erlangung der Eigenschaft eines Lu-
xemburgers beansprucht hat.
Luxemburg den 21. Juli 1879.
Der General-Director der Justiz,
Paul Eyschen.
Avis. — Administration communale.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
ont été nommés échevins des communes ci-après
désignées
Mompach : M. François Larue, cultivateur à
Mompach, en remplacement de M. Michel Plet-
schet, promu aux fonctions de bourgmestre ;
Waldbillig : M. Jean Meyers, cultivateur à
Christnach, en remplacement de M. Mart. Broos,
décédé.
Luxembourg, le 30 juillet 1879,
Le Directeur général de l'intérieur,
H. KlRPACH.
Avis. — Assurances.
M. Jean-Nicolas Muller-Hansen, à Ettelbruck,
a été agréé comme agent de la Compagnie d'as-
surances contre l'incendie dite «La Paternelle».
Luxembourg, le 21 juillet 1879.
Pour le Directeur général des finances
Le Conseiller de Gouvernement,
M. MULLENDORFF.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In
seiner Sitzung vom 5. d. Mts. hat der
Gemeinderath von Mersch ein Polizeireglement
Avis. — Règlement communal.
Dans sa séance du 5 juillet courant, le conseil
communal de Mersch a arrêté un règlement de
Avis. — Indigénat.
Il résulte d'une déclaration reçue le 9 juillet
courant, par le bourgmestre de la commune de
Mompach, que M. Nicolas Rech, maréchal-ferrant
à Mœrsdorf, né au dit lieu le 27 juillet 1857 d'un
père naturalisé Luxembourgeois par la loi du 4
février 1868, a revendiqué le bénéfice des art. 9
du Code civil et 10 de la Constitution pour acqué-
rir la qualité de Luxembourgeois.
Luxembourg, le 21 juillet 1879.
Le Directeur général de la justice,
PAUL EYSCHEN.
über die Wochenmärkte der Hauptsektion be-
schlossen.
Dieses Reglement ist vorschriftsmäßig veröffent-
licht und angeschlagen worden.
Luxemburg den 18. Juli 1879.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
police sur les marchés hebdomadaires de la sec-
tion chef-lieu.
Ce règlement a été dûment publié et affiché.
Luxembourg, le 18 juillet 1879.
Le Directeur général de l'intérieur,
H. KIRPACH.
Avis. — Assurances.
M. J.-N. Muller-Hansen,
à Ettelbruck, a été
agréé comme agent de la Compagnie d'assurances
contre l'incende dite « La Foncière ».
Luxembourg, le 25 juillet 1879.
Pour le Directeur général des finances
Le Conseiller de Gouvernement,
M.
MULLENDORFF.
Circulaire. — Constructions communales.
Il arrive parfois que des administrations com-
munales décrètent la construction d'un établisse-
ment d'utilité publique , tel que maison d'école,
église, cimetière etc. , ou font l'acquisition du
mobilier y nécessaire, sans se mettre préalable-
ment d'accord avec l'administration communale
voisine, dont une section ou des maisons isolées
doivent participer à ces constructions ou acquisi-
tions. Quand il s'agit d'un bâtiment du culte, il
peut arriver que le Gouvernement approuve un
projet, sur le visa d'un seul conseil communal,
alors cependant que le consentement d'un ou de
plusieurs autres conseils communaux est néces-
saire.
Bekanntmachung. — Versickerungswesen.
Hr.
Beissel-Hansen, zu Luxemburg, ist
als Agent der Feuerversicherungsgesellschaft „Com-
pagnie de Bruxelles" bestätigt worden.
Luxemburg den 23. Juli 1879.
Für den General-Director der Finanzen
Der Regierungsrath,
M.
Müllendorff.
Rundschreiben. — Gemeindebanten.
Es geschieht bisweilen, daß Gemeindeverwalt-
ungen den Bau einer Anstalt öffentlichen Nutzens,
als Schulhaus, Kirche, Kirchhof u. beschließen,
oder das hierzu nöthige Mobiliar anschaffen, ohne
sich vorher mit einer benachbarten Gemeinde, von
welcher eine Section oder einzelnstehende Häuser
an diesen Bauten oder Ankäufen mithelfen müssen,
zu Verständigen. Handelt es sich hierbei um ein
Cultusgebäude, so kann es geschehen, daß die
Regierung auf das Visa eines einzelnen Gemein-
derathes ein Project genehmigt, während jedoch
die Zustimmung eines andern oder mehrerer Ge-
meinderäthe nothwendig wäre.
Bekanntmachung. — Versicherungswesen.
Hr. J.N. Müller-Hansen, zu Ettelbrück,
ist als Agent der Feuerversicherungs-Gesellschaft
«La Foncière», bestätigt worden.
Luxemburg den 25. Juli 1879.
Für den General-Director der Finanzen
Der Regierungsrath,
M. Müllendorff.
Avis. — Assurances.
M. Beissel-Hansen, à Luxembourg, a été agréé
comme agent de la compagnie d'assurances contre
l'incendie dite «Compagnie de Bruxelles».
Luxembourg, le 23 juillet 1879.
Pour le Directeur général des finances
Le Conseiller de Gouvernement,
M. MULLENDORFF.
In solchen Fällen weigern sich bisweilen, aus
Gründen die billig erscheinen können, die Gemein-
den, die nicht gehört worden sind, an den Kosten,
welche diese Ausgaben verursachen, Theil zu
nehmen, und es erfolgen daraus bedauernswerthe
Mißverständnisse.
Um die Rückkehr solcher Schwierigkeiten zu ver-
hüten, ist es nöthig daß, so oft ähnliche Fälle
vorkommen, die Berathung des Gemeinderathes
die Sectionen oder Theile von Sectionen benach-
barker Gemeinden, welche zu den Bauten oder
Ankäufen beitragen müssen, aufzähle.
Luxemburg den 29. Juli 1879.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpäch.
Dans ces circonstances, les administrations
communales qui n'ont pas été entendues, refusent
parfois, pour des raisons pouvant paraître justes,
de participer aux frais que
ces dépenses ont
occasionnés et il s'ensuit des mésintelligences
fort regrettables.
Pour empêcher le retour de pareilles difficultés,
il est nécessaire, chaque fois quand des cas
ana-
logues se présenteront, que la délibération du
conseil communal énumère les sections ou parties
de sections des communes voisines qui doivent
participer aux constructions ou acquisitions à
faire.
Luxembourg, le 29 juillet 1879.
Le Directeur général de L'intérieur,
H. KlRPACH.
Nichtamtliche Mittheilungen.
EXTRAIT
public conformément à l'art. 24 de la loi du 17 décembre. 1859.
D'un exploit du ministère de l'huissier Herchen de Luxembourg, en date du 28 juillet 1879, il résulte qu'à la
requête de l'administration communale de Rodenbourg, représentée par le collége de ses bourgmestre et éche-
vins, les sieurs Jean-Baptiste Didier, propriétaire à Rodenbourg, bourgmestre, Nicolas Schintgen, cultivateur à
Gonderange, et Jean-Baptiste Sinner, cultivateur à Beidweiler, échevins, pour laquelle est constitué et occupera
Me Zénon De Muyser. avocat-avoué, demeurant à Luxembourg;
Il a été formé contre Pierre Betzen, laboureur, demeurant à Rodenbourg, une demande en expropriation pour
cause d'utilité publique, ayant pour objet une emprise dans les deux prés suivants, appartenant au dit Pierre
Betzen, savoir
1° dans un pré sis ban de Rodenbourg, lieu dit « Wingerbour », porté au cadastre n° 478/257, une emprise
de 1 are 20 centiares ;
2° dans un autre, pré, même ban, lieu dit « Im Brulle », porté au cadastre n° 30, une emprise de 8 ares 60
centiares.
Les indemnités d'expropriation offertes par la partie poursuivante contre cession de ces terrains sont : a) de
50 fr. par are du terrain à emprendre, et b) de 100 fr. pour indemnité éventuelle pour les arbres à abattre.
Pour extrait conforme
L'avoué de la partie
poursuivante,
Zénon DE MUYSER.
— Publications non-officielles.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u. dgl.
Weizen
Mischelfrucht
Roggen
Gerste
Spelz
Heidelorn
Hafer
Erbsen
Bohnen
Linsen
Kartoffeln
Weizen-Mehl
Mischel-Mehl
Roggen-Mehl
Geschälte Gerste
Butter
Eier
Heu
Stroh
Buchenholz
Eichenholz
Weichholz
Ochsenfleisch
Kuh-od.Rindfleisch
Kalbfleisch
Hammelfleisch
Schweinefleisch
Maße
oder
Gewicht.
Hektoliter
Kilogr.
Dutzend.
100 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Markten von
Luxem-
burg.
20 03
18 29
8 27
17 50
9 00
0 50
0 46
0 42
0 85
2 20
0 70
8 00
6 60
14 00
1 80
1 60
1 20
1 80
1 90
Die-
kirch.
20 50
19 00
15 50
15 00
14 25
7 50
18 50
6 50
0 50
0 42
2 15
0 65
1 40
1 35
1 20
1 30
1 40
Wiltz.
15 00
13 75
7 12
6 65
0 30
0 40
0 30
1 69
0 55
1 50
1 00
l 80
Ettel-
brück.
22 00
19 00
16 00
12 00
7 00
7 50
0 50
0 40
0 36
2 20
0 70
1 80
1 50
1 20
1 60
1 60
Echter-
nach.
21 34
19 58
7 77
0 50
0 38
2 46
0 69
1 40
1 20
0 86
1 60
Remich
19 75
18 75
7 75
7 50
0 44
0 38
2 40
0 65
16 00
1 20
1 00
1 80
Mersch.
2 60
0 60
1 80
1 70
1 60
Greven
macher.
7 50
0 50
0 40
2 20
0 60
1 30
1 20
1 30
Esch-
a.d.A.
25 00
22 00
20 00
8 00
10 00
0 60
0 50
2 10
0 80
12 00
1 50
1 40
1 10
1 80
1 80
Luxemburg. — Hofbuchdruckerei von V. Bück.
Marktpreise. — 2. Hälfte des Monats Juni 1879.
La naturalisation est accordée
à M. Eugène Hecking, commis-voyageur à Ettel-
bruck, né à Rheims (France) le 23 mars 1851.
Mandons et ordonnons que la présente loi soit
insérée au Mémorial, pour être exécutée et ob-
servée par tous ceux que la chose concerne.
Au Loo, le 7 mai 1879.
GUILLAUME.
Le Directeur général
de la justice,
PAUL EYSCHEN.
des
Datum der Annahme.
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. November 1848, Nr. 2.)
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Eugen
Hecking verliehene Naturalisation ist von ihm
am 24. Mai d.I. angenommen worden, wie
solches aus einer am nämlichen Tage vom Bür-
germeister der Gemeinde Ettelbrück aufgenomme-
nen Erklärung hervorgeht, und von welcher eine
Ausfertigung bei der General-Direction der Justiz
eingegangen ist.
Luxemburg den 28. Juli 1879.
Der General-Director der Justiz,
Paul Eyschen.
Königl.-Großh. Beschluß vom 23. Juli 1879,
wodurch die am 12. Juni 1879 zwischen
dem Großherzogthum Luxemburg und dem
Deutschen Reiche getroffene Vereinbarung
in Betreff des Armenrechtes genehmigt
und veröffentlicht wird.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Groß-
herzog von Luxemburg, u., u., u.
Nach Einsicht der am 12. Juni 1879 zwischen dem
Großherzogthum Luxemburg und dem Deutschen
Reiche getroffenen Vereinbarung behufs gegen-
settiger Zulassung der beiderseitigen Staatsange-
hörigen zum Armenrechte ;
Nach Einsicht des Art. 2 des Gesetzes vom 11.
März 1870 ;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes ;
Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Prä-
sidenten der Regierung, und Unseres General-
Directors der Justiz, und nach Berathung der Re-
gierung im Conseil ;
Haben beschlossen und beschließen
Art
1. Die obenbezogene Vereinbarung ist
genehmigt; sie soll behufs Ausführung im „Me-
morial" veröffentlicht werden.