Arrêté grand-ducal du 13 septembre 1918, con- cernant l'approbation des arrangements con- clus le 10 août /12 septembre 1918 entre le Grand-Duché et l'Allemagne au sujet du
Table des dispositions (16)
Texte législatif (16 Articles)
Mémorial
du
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
. des
Großherzogtums Luxemburg.
Dimanche, 15 septembre 1918.
Arrêté grand-ducal du 13 septembre 1918, con-
cernant l'approbation des arrangements con-
clus le 10 août /12 septembre 1918 entre le
Grand-Duché et l'Allemagne au sujet du
tarif des objets de correspondances, des man-
dats-poste ainsi que des colis avec et sans
déclaration de valeur.
Nous MARIE-ADÉLAÏDE, par la grâce
de Dieu Grande-Duchesse
de Luxembourg,
Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu les arrangements signés à Berlin le 10
août 1918 et à Luxembourg le 12 septembre
1918,
entre
l'administration
des postes du
Grand-Duché et celle de l'Empire d'Allemagne
au sujet du tarif des objets de correspondances,
des mandats-poste ainsi que des colis avec et
sans déclaration de valeur;
Vu les conventions et arrangements du Con-
grès postal universel de Rome du 26 mai 1906,
approuvés en vertu de Part, 2 de la loi du
15 février 1892;
Notre Conseil d'Etat entendu;
Sur le rapport de Notre Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement, et après délibé-
ration du Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Les arrangements
prémentionnés
du 10 août / 12 septembre 1918 sont approuvés
et seront publiés au Mémorial pour être exé-
cutés et observés dans le Grand-Duché à partir
du 1er octobre 1918.
Großh. Beschluß vom 13. September 1918, wo-
durch die zwischen Luxemburg und Deutsch-
land am 10. August / 12. September 1918
getroffenen Abkommen, betreffend die Ge-
bühren der Briefpostgegenstände, der Post-
anweisungen sowie der Pakete mit und ohne
Wertangabe, genehmigt werden.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht der am 10. August 1918 in Berlin
und am 12. September 1918 in Luxemburg
unterzeichneten Abkommen zwischen der Post-
verwaltung des Großherzogtums und derjenigen
des deutschen Reichs, betreffend die Gebühren
der Briefpostgegenstände, der Postanweisungen
sowie der Pakete mit und ohne Wertangabe;
Nach Einsicht der am 26. Mai 1906 auf dem
Weltpostkongreß in Rom geschlossenen Verträge
und übereinkommen, welche kraft Art. 2 des
Gesetzes vom 15. Februar 1892 genehmigt worden
sind;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres Staatsministers,
Präsidenten der Regierung, und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Vorerwähnte Abkommen vom 10.
August / 12. September 1918 sind genehmigt
und sollen im "Memorial" veröffentlicht werden,
um im Großherzogtum vom 1. Oktober ab aus-
geführt und befolgt zu werden.
N° 57.
Sonntag, 15. September 1918.
Art. 2 Notre Ministre d'Etat, Président du
Gouvernement, est chargé de l'exécution du
présent arrêté.
Château de Berg, le 13 septembre 1918.
MARIE-ADÉLAÏDE,
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
— Für Postanweisungen im Vertehr zwischen Luxemburg und Deutschlund gellen folgende
Portosätze
A. fürr
Postanweisungenaus
bis 40 M , 20 Pf., mithin tein Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 40 M. bis 100 M., .30 Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 100 M. bis 200 M., 40 Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 200 M. bis 400 M., 50) Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz
über 400 M. bis 600 M., 70 Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 600 M. bis 800 M., 90 Pf., mithin 10 Pf. Zushlag gegen den bisherigen Satz.
B. fürPostanweisungenaus Deutschland Postanweisungenaus Deutschland
bis 100 M., 25 Pf., mithin 5 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 100 M. bis 200 M., 40 Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 200 M. bis 400 M., 50 Pf., mithin 10 Pf. Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 400 M. bis 600 M., 60 Pf., mithin tein Zuschlag gegen den bisherigen Satz,
über 600 M. bis 800 M., 80 Pf., mithin tein Zuschlag gegen den bisherigen Satz
Die neuen Zuschläge verbleiben der Verwaltung, die sie erhebt; die übrig bleibende Gebühr wird
zwischen den beiden vertragsschließenden Verwaltungen wie bisher halbscheidlich geteilt.
— Aus Deutschland nach Luxemburg und umgekehrt aus Luxemburg nach Deutschland
gelten folgende Portosätze
a) für Postarten
einfach: freigemacht
nicht freigemacht
mit Antwort
Richtung aus Deutschland
nach Luxemburg
Pf.
Pf.
Pf.
Richtung aus Luxemburg
nach Deutschland
Ct.
Ct.
Ct.
b) für D r u c k s a c h e n
bis 50 g einschließlich
über 50
g
bis
g
einschließlich
über 100 g bis 250
g
einschließlich
über 250 g bis 500
g
einschließlich
über 500
g
bis
g
einschließlich
Pf.
7 ½ Pf.
Pf.
Pf.
Pf.
Ct.
Ct.
7½ Ct.
Ct.
42½ Ct.
c) für Warenproben
bis 100
g
einschließlich
über 100
g
einschließlich
über 250 g bis
g
einschließlich
Pf.
Pf.
Pf.
12½ Ct.
17½ Ct.
Ct.
d) für Geschäftspapiere und Misch sendungen
bis
g
einschließlich
über
g
einschließlich
über 500
g
einschließlich
Pf.
Pf.
35 Pf.
2 Ct.
17½ Ct.
42½ Ct.
So geschehen zu
Berlin, den 10. August 1918.
Für die Kaiserlich Deusche
Reichs- Postverwaltung,
Kobelt.
Luxemburg, den 12. September 1918.
Für die Großherzoglich Luxemburgische
Postverwaltung,
Der Staatsminister, Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
— Das Gewichtsporto für Pakete bis 5 Kg. mit oder ohne Wertangabe im Verkehr zwischen
Deutschland und Luxemburg wird in beiden Richtungen für den Nahverkehr (erste Zone) auf 55 Pf.
und für den übrigen Verkehr auf 80 Pf. festgesetzt.
Hiervon entfallen
A. Für Pakete ans Deutschland
a) im Nahverkehr
b) im übrigen Verkehr
an die Deutsche Reichs-
Postverwaltung
Pf.
Pf.
an die Luxemburgische
Postverwaltung
20 Pf.
20 Pf.
B. für Pakete ans Luxemburg
a) im Nahverkehr
b) im übrigen Verkehr
25 Pf.
50 Pf.
30 Pf.
30 Pf.
Sont approuvées, sous le mérite
des réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal
susdit du 27 mars 1909, les dispositions com-
plémentaires et modificatives ci-après relatées
à introduire à l'annexe C du règlement pré-
cité du 17-23 décembre 1908;
Großh. Beschluß vom 13. September 1918, wo-
durch verschiedene Abänderungen und Er-
gänzungen der Anlage C zum Betriebsregle-
ment (Verkehrsordnung) der Mihelm-Lu-
xemburg-Eisenbahnen genehmigt wird.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrags vom
11. November 1902, genehmigt durch Gesetz
vom 3. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-
Luxemburg-Eisenbahnen betreffend;
Nach Wiedereinsicht des Großh. Beschlusses
vom 27. März 1909, woduch das neue Betriebs-
reglement (Verkehrsordnung) vom 17./23. De-
zember 1908 für genannte Eisenbahnen geneh-
migt wird;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Anf den Bericht Unseres Generaldirektors
der öffentlichen Arbeiten, und nach Beratung
der Negierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Nachstehende Abänderungen und
Ergänzungen der Anlage 0 zu obenerwähntem
Betriebsreglement
(Verkehrsordnung) vom
17./23. Dezember 1908 sind unter Beachtung
der in vorbezogenem Beschlusse vom 27. März
1909 enthaltenen Vorbehalte genehmigt
Nr. 1 a. Sprengstoffe.
Eingangsbestimmungen. A. Sprengmittel
2. Gruppe b.
Der mit "Chloratbaldurit" beginnende Absatz wird gefaßt
So geschehen zu
Luxemburg, den 12. September 1918.
Für die Großh. Luxemburgische Postverwaltung,
Der Staatsminister, Präsident der Negierung,
L. Kauffman.
Berlin, den 10 August 1918.
Für die Kaiserlich Deutsche
Reichs- Postverwaltung,
Kobelt.
Chloratbaldurit, auch mit angehängten Buchstaben oder Zahlen (Gemenge von höchstens 78 Pro-
zent Kaliumchlorat, höchstens 14 Prozent aromatischen Nitrokohlenwasserstoffen, nicht gefährlicher
als Rohbinitrotoluol, von Pflanzenmehlen, z. B. Holzmehl, anderen und Kohlenstoffträgeru, wie
flüssigen Paraffin, auch mit Malichloriden oder Alkalioxalaten, auch mit höchstens 4 Prozent gela-
tiniertem Nitroglyzerin).
Hinter dem mit "Gesteins-Koronit F." beginnenden Absatz wird nachgetragen
Gesteins-Koronit S (Gemenge von höchstens 81 Prozent Kaliumchlorat oder 79 Prozent Natrium-
chlorat oder 79 Prozent eines Gemisches von Kalium und Natriumchlorat, höchstens 16 Peozent
Mononitronaphthalin, Holzmehl, auch mit höchstens 4 Prozent Nitroglyzerin oder Nitroglykol, auch
mit Anthrazenöl oder ähnlichen Kohlenwasserstoffen oder Ölen).
Nr. I a. Zündwaren und Feneriverkstörper.
Beförderungsvorschriften. A. Verpackung.
Im Abf. 2 d) b) am Ende wird ein Sternchen *) und am Ende der Seite folgende Anmerkung gesetzt
*) Während des .Krieges können statt der Blechbüchsen auch kräftige zylindrische Pappebüchsen
mit dicht aufgeschobenen Deckeln verwendet werden
Jede Buchse darf hochstens 12 Zündbandrollen, jede Rolle höchstens 66 Zündpillen enthalten.
In einem Paket dürfen höchstens 12 Pappbüchsen vereinigt werden. Zwischen je zwei Zund-
bandrollen ist eine Pappscheibe zu legen, die genau in die Büchse paßt.
Unser Staatsminister, Präsident der
Regierung, ist mit der Ausführung dieses Be-
schlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 13. September 1918.
Maria Adelheid.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. K a u f f m a n .
Zusatzabkommen zu der am 15./23. Februar 1878 zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen
Postverwaltung und der Deutschen Reichs-Postverwaltung abgeschlossenen Post-Übereinkunft.
Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen Postverwaltung, vertreten durch den Großherzoglich
Luxemburgischen Staatsminister, Präsidenten der Regierung
Kaufmann,
einerseits, und der
Deutschen Reichs-Postverwaltung, vertreten durch den Unterstaaatssekretär im Reiche Postamt,
Wirklichen Geheinen Rat Kobelt, anderseits, ist in Abänderung des Art. 9, Abs. 2 und .3 der vor-
bezeichneten Übereinkunft vom 15./23 Februar 1878 und der hierzu später getroffenen schriftlichen
Verabredungen Nachstehendes vereinbart worden.
— Das gegenwärtige Zusatzabkommen soll am 1. Oktober 1918 in .Kraft treten und die
gleiche Dauer haben wie die Übereinkunft vom. 15./23. Februar 1878.
Zu Urkund dessen haben die beiderseitigen Bevollmächtigten das gegenwärtige Abkommen in
doppelter Ausfertigung unterzeichnet.
Zweites Zusatzabkommen, zu dem am 20. August 1902 zwischen der Großherzoglich Luxembur-
gischen Postverwaltung und der Deutschen Reichs-Postverwaltung abgeschlossenen Überein-
kommen, betreffend die Ermäßigung des Briefportos im wechselseitigen Verkehr.
Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen Postverwaltung, vertreten durch den Großher-
zoglich Luxemburgischen Staatsminister, Präsident der Regierung
Kauffman,
einerseits, und der
deutschen Reichs-Postverwaltung, Vertreten durch, den Urterstaatssekretär
in
Reichs-Postamt,
wirklichen
Geheimen
Rat
Kobelt
anderseits, ist in Abänderung der Art. 1 und 2 des zum vor-
bezeichneten Übereinkomen vom 20. August 1902 getroffenen Zusatzabkommens vom 19../24. Juli
1916 Nachstehendes vereinbart worden.
— Hinsichtlich der Briefe tritt eine Gebührenänderung nicht ein.
— Für Pakete über 5 Kg. wird außer den bis jetzt bestehenden Portosätzen für jedes Paket
folgender Zuschlag erhoben
a) im Nahverkehr (erste
Zone)
Pf.
b) im übrigen
Verkehr
Pf.
Diese Zuschläge verbleiben der Verwaltung, die sie erhebt. Im übrigen tritt eine Änderung in der
Teilung der Gebühren zwischen den beiden vertragschließenden Berwaltungen nicht eilt.
So geschehen zu
Luxemburg, den 12. September 1918.
Für die Großh. Luxemburgische Postverwaltung,
Der Staatsminister, Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Berlin, den 10. August 1918.
Für die Kaiserliche Deutsche
Reichs- Postverwaltung,
Kobelt.
Notre Directeur général des travaux
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 13 septembre 1918.
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur général
des travaux publics,
A. LEFORT
Unser General-Direktor der öffent-
lichen Arbeiten ist mit der Ansfuhrnug gegen-
wärtigen Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 13. September 1918.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der öffentlichen Arbeiten,
A. Lefort.
Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen.
In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30 Juli 1893 ("Memorial" S. 323)
erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland
betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vor
gesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch
im luxemburgisch-deutschen Wechselverkehr zur Anwendung.
Luxemburg, den 13. September 1918,
Der Genral-Direcktor der öffentlichen Arbeiten,
A. Lefort.
Vekanntmachung. — Zollwesen.
Mit Wirkung vom 1. Oktober 1918 ab tritt eine Reihe von Änderungen und Ergänzungen des
Warenverzeichnisses zum Zolltarif und der Anleitung für die Zollabfertigung in Kraft.
Diese neuen Bestimmungen liegen bei den Zollstellen zur Einsicht des Publikums offen.
Luxemburg, den 13. September 1918.
Der Staatsminister, Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Avis. — Notariat.
Conformément à l'art. 70 de J'ordonnance
r. g.-d. du 3 octobre 1841, sur le notariat, les
héritiers de feu M. le notaire Charles Faber
ont désigné M. Edmond Faber, notaire à Bet-
tembourg comme dépositaire
définitif
des
minutes et répertoires de l'étude Faber.
Luxembourg, le 13 septembre 1918.
La Directeur général de la justice
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER,
Avis. — Postes et télégraphes.
Par arrêté grand-ducal du 11 septembre cou-
rant M. Jean-Pierre Wampach, sous-chef de
bureau à la Direction des postes et des télé-
graphes, a obtenu, sur sa demande, démission
honorable de ses fonctions.
Le titre de percepteur honoraire
des
lui
lui a été accordé par le même arrêté.
Luxembourg, le 12 .septembre 1918.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN,
Avis. — Absence.
Par jugement du tribunal d'arrondissement
de Luxembourg en date du 31 juillet 1018, M.
Michel Stemmler, précédemment domicilié à
Hamm, émigré en Amérique en 1800, aujour-
d'hui sans domicile ni résidence connus, a été
déclaré on état d'absence.
Bekanntmachung. — Notariat.
In Gemäßheit des Art. 70 der Kgl. Großh.
Verordnung vom 3. Oktober 1841, über das
Notariat, haben die Erben des verstorbenen No-
tars Hru. Karl Faber, Hru. Edmond
Fa-
ber,
Notar in Bettemburg, zum definitiven
Depositar der Urkunden und Repertorien der
Amtsstube Faber bestellt.
Luxemburg, den 13. September 1918.
Der General-Direktor der Justiz
und des öffentlichen Unterrichts,
L. Moutrier.
Bekanntmachung. — Post- und Telegraphen.
Durch Großh. Beschluß vom 11. September
et. ist Hru. Joh. Peter W a m p a c h , Unter-
bureauvorsteher bei der Post- und Telegraphen-
direttion, auf sein Ersuchen, ehrenvolle Entlassung
aus seinem Amte bewilligt worden.
Durch denselben Beschluß ist ihm der Titel
eines Ehren-Postperzeptors verliehen worden.
Luxemburg, den 12. September 1918.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Bekanntmachung. — Abwesenheit.
Durch Urteil des Bezirksgerichtes zu Luxem-
burg vom 31. Juli 1918 ist Hr. Michel Stemmler,
ehedem wohnhaft zu Hamm, 1890 nach
Amerika ausgewandert, zurzeit ohne bekannten
Wohnsitz und Altfonthalt, für abwesend erklärt
worden.
La présente publication a lieu on conformité
de l'art. 118 du Code civil.
Luxembourg, le 12 septembre 1918.
Le Directeur général de la justice
et de l' instruction publique,
L. MOUTRIER
Avis. — Relations diplomatiques.
Par arrêté grand-ducal du 14 septembre ct,
M. Jean-Pierre Kirsch,
Conseiller à la Tour
supérieure de justice, Président de la Com-
mission d'instruction à Luxembourg, a été
nommé Chargé d'Affaires du Grand-Duché à
Berlin.
Luxembourg, le 14 septembre 1918,
Le Ministre
d'État,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN,
Bekanntmachung. — Diplomatische Be-
ziehungen.
Durch Großh. Beschluß vom 14. September
d. J. ist Hr. Johann Peter Kirsch, Oberge-
richtsrat, Präsident der Unterrichtskommission
zu Luxemburg, zum Geschäftsträger des Groß-
herzogtums in Berlin ernannt worden.
Luxemburg, den 14. September 1918.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Victor Bück, Luxembourg
Diese Veröffentlichung geschieht in Gemäßheit
des Art. 118 des Zivilgesetzbuches.
Luxemburg, den 12. September 1918.
Der General-Direktor der Justiz
und des öffentlichen Unterrichts,
L. Moutrier.
Avis.—
Jury
d'examen.
M. Michel Bové de Brachtenbach, étant em-
pêché de se présenter aux examens pour les
doctorats en chirurgie et en accouchement, les
publications au n° 51 du Mémorial de l'année
courante, en tant qu'elles concernant l'examen
de ce récipiendaire, sont rapportées.
Luxembourg, le 10 septembre 1918.
Le Directeur général de la justice
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER.
Bekanntmachung.— Prüfungsjurh.
Da Hr. Michel Bové aus Brachtenbach ver-
hindert ist, au den Prüfungen für die Doktorate
der Chirurgie und Geburtshilfe teilzunehmen,
sind die Vekauntmachungen in Nr. 51 des "Me-
morials" des laufenden Jahres widerrufen, so-
weit sie sich auf die Prüfung dieses Rezipienden
beziehen.
Luxemburg, den 10. September 1918.
Der General-Direktor der Justiz
und des öffentlichen Unterichts,
L. Moutrier.
Avis. — Relations diplomatiques.
Par arrêté grand-ducal du 14 septembre et.,
démission honorable à été accordée, sur sa
demande, à M, Ernest Arendt, de ses fonc-
tions de Chargé d'affaires du Grand-Duché à
Berlin, avec remerciements pour ses bons et,
loyaux services.
Luxembourg, le 14 septembre 1918.
Le Ministre
d'Etat,
Président du Gouvernement
L. KAUFFMANN.
Bekanntmachung. — Diplomatische Be-
ziehungen.
Durch Großh. Beschluß vom 14. September
d. I . ist dem Herrn Ernst Arendt, auf sein
Ansuchen, ehrenvolle Entlassung aus seinem
Amte als Geschäftsträger des Großherzogtums
zu Berlin, mit Daut für seine guten und
treuen Dienste bewilligt worden.
Luxemburg, den 14. September 1918.
Der Staatsminister.
Präsident der Regierung,
L. kauffman.
— Das gegenwärtige Zusatzabkommen soll am l. Oktober 1918 in Kraft treten und die
gleiche Dauer haben wie das Über inkommen vom 20. August 1902.
Zu Urkund dessen haben die beiderseitigen Bevollmächtigten das gegenwärtige Abkommen in dop-
pelter Ausfertigung unterzeichnet.
Drittes Zusatzabkommen zu dem am 4. April 1873 zwischen der Großh. Luxemburgischen Postver-
waltung und der Deutschen Reichs-Postverwaltung abgeschlossenen Übereinkommen, betreffend
den gegenseitigen Austausch von Paketen mit und ohne Wertangabe.
Zwischen der Großh. Luxemburgischen Postverwaltung, vertreten durch den Großh. Luxembur-
gischen Staatsminister, Präsidenten der Regierung Kauffman, einerseits, und der Deutschen Reichs
Postverwaltung, vertreten durch den Unterstaatssekretär im Reichs-Postamt, wirklichen Geheimen
Rat Kobelt, anderseits ist in Abänderung der Art. 1 und 2 des zum vorbezeichneten Übereinkommen
vom 4. April 1873 getroffenen zweiten Zusatzabkommens vom 19./24. Zuli 1916 Nachstehendes ver-
einbart worden.
— Das gegenwärtige Zusatzabkommen soll am 1. Oktober 1918 in Kraft treten und die
gleiche Dauer haben wie das Übereinkommen vom 4. April 1873.
Zu Urkund dessen haben die beiderseitigen Bevollmächtigten das gegenwärtige Abkommen in
doppelter Ausfertigung unterzeichnet.
Arrêté grand-ducal du 13 septembre 1918,
approuvant diverses modifications et ajoutes
à l'annexe C du règlement d'exploitation des
chemins de Ter Guillaume-Luxembourg.
Nous MARIE-ADÉLAÏDE, par la grâce
de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg,
Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,
approuvé par la loi du 8 avril 1903, concer-
nant l'exploitation des chemins de fer Gui-
laume-Luxembourg ;
Revu l'arrêté grand-ducal du 27 mars 1900,
portant approbation du nouveau règlement
d'exploitation pour les dits chemins de fer
du 17-23 décembre 1908;
Notre Conseil d'Etat entendu;
Sur le rapport de Notre Directeur général
des travaux publics, et après délibération du
Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons;