Arrêté royal grand-ducal du 5 mars 1890, ap- prouvant différentes dispositions modificatives et complémentaires du règlement d'exploitation des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.
Table des dispositions (11)
Texte législatif (11 Articles)
DU
GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Memorial
des
Großherzogthums Luxemburg.
SAMEDI, 8 mars
1890.
N°. 12.
Samstag, 8. März 1890.
Arrêté royal grand-ducal du 5 mars 1890, ap-
prouvant différentes dispositions modificatives
et complémentaires du règlement d'exploitation
des chemins de fer Guillaume-Luxembourg.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau,
Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc;
Vu l'art. 7 du traité du 11 juin 1872, approuvé
par la loi du 12 juillet suivant, concernant l'ex-
ploitation des chemins de fer Guillaume-Lu-
xembourg;
Vu Notre arrêté du 14 juillet 1874, portant
publication du règlement d'exploitation pour
les dits chemins de fer ;
Notre Conseil d'État entendu ;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
travaux publics, et après délibération du Gou-
vernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Sont approuvées, sous le mérite de
la réserve insérée dans Notre arrêté susvisé,
les modifications et additions ci-après relatées,
à introduire au règlement d'exploitation des
chemins de fer Guillaume-Luxembourg
Königl.-Großh Beschluß vom 5. März 1890,
wodurch verschiedene Abänderungen und
Ergänzungen des Betriebs-Reglements der
Wilhelm - Luxemburg - Eisenbahnen geneh-
migt werden.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau,
Großherzog von Luxemburg, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom
11. Juni 1872, genehmigt durch Gesetz vom
12. Juli desselben Jahres, den Betrieb der
Wilhelm Luxemburg-Eisenbahnen betreffend ;
Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 14. Juli
1874, wodurch das Betriebs-Reglement benannter
Eisenbahnen veröffentlicht wird;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Auf den Bericht Unseres General-Directors der
öffentlichen Arbeiten und nach Berathung der
Regierung im Conseil;
Haben beschlossen und beschließen
Nachstehende Abänderungen und Zu-
sätze an dem Betriebs-Reglemente der Wilhelm-
Luxemburg-Eisenbahnen sind unter Beachtung des
in Unserm vorbezogenen Beschlusse enthaltenen
Vorbehaltes genehmigt
1. 1. Im § 52 Absatz 3 sind die Worte nach Tragkraft der Wagen in nach Ladegewicht der
Wagen abzuändern.
2. Die Bestimmung im Absatz 7 des § 52 erhält folgende Fassung
Wenn nach den besonderen Vorschriften der einzelnen Eisenbahnen Güter von den Absendern
selbst zu verladen sind, so dürfen die Wagen nur bis zu dem an denselben vermerkten Ladegewicht,
oder sofern eine stärkere Belastung nach den besonderen Bestimmungen der Eisenbahnverwaltung
zulässig ist, bis zu der an den Wagen vermerkten Tragfähigkeit beladen werden. Für Ueberlastung
kann die Eisenbahn, vorbehaltlich sonstiger Entschädigung, eine in den besonderen Vorschriften fest-
zustellende Konventionalstrafe erheben."
3. In der Anlage D unter I 4 Absatz 5 sind die Worte „seiner Tragfähigkeit" durch die Worte
seines Ladegewichtes" zu ersetzen.
II. 1. Im 6. Absatz der Bestimmung unter l der Anlage D ist hinter den Worten „gefertigte
Patronen" einzuschalten
„(jedoch mit Ausschluß nasser gepreßter Schießbaumwolle mit 15 und mehr Prozent Wasser-
gehalt, wegen dieser siehe I a.)"
2. Hinter I ist folgende neue Bestimmung aufzunehmen
I
a.
Nasse
gepreßte
Schießbaumwolle
mit
und
mehr
Prozent
Wasser-
gehalt wird unter folgenden Bedingungen befördert
1. Dieselbe ist in wasserdichten, haltbaren, starkwandigen Behältern fest zu verpacken. Diese Be-
hälter müssen mit der deutlichen Aufschrift: „Nasse gepreßte Schießbaumwolle," unter Angabe des
Wassergehalts in Prozenten, versehen sein.
Das Bruttogewicht eines Kollo darf 90 kg. nicht überschreiten.
2. Die Aufgabe und Beförderung als Eilgut ist ausgeschlossen. Die Beförderung darf niemals
mit Personenzügen, mit gemischten Zügen aber nur auf solchen Strecken erfolgen, auf welchen keine
Güterzüge verkehren.
3. Auf dem Frachtbrief muß vom Versender unter amtlicher Beglaubigung der Unterschrift
bescheinigt sein, daß die Beschaffenheit und die Verpackung der zu versendenden Schießbaumwolle
den oben getroffenen Bestimmungen entspricht.
4. Die Schießbaumwolle darf nur mit solchen Gütern in demselben Wagen verladen werden,
welche nicht leicht entzündlich sind.
Eine
Unterbringung
von
Pulver,
Pulvermunition,
Feuerwerkskörpern
oder
Zündungen mit Schießbaumwolle in demselben Wagen ist untersagt. Im übrigen dürfen die
unter l der Anlage D zum Betriebsreglement aufgeführten Gegenstände unter Beachtung der für
diese vorgeschriebenen besonderen Bedingungen mit Schießbaumwolle in demselben Wagen befördert
werden, sofern die Schießbaumwolle gleichzeitig mit diesen Gegenständen zur Ausladung kommen
soll und die Behälter der Schießbaumwolle nicht mit eisernen Bändern versehen sind.
5. Zur Beförderung von Schießbaumwolle verwendete offene Wagen sind mit Decken zu versehen.
III. Der erste Absatz unter II a der Anlage D erhält folgende Fassung
„II a. Patronen aus Sekurit einem Gemenge von Ammoniaksalpeter. Kalisalpeter und Dinitro-
benzol). aus Roburit (einem Gemenge von Ammoniakialpeter, Chlordinitrobenzol und Chlordinitro-
naphtalin), sowie ferner aus dem sogenannten Favier'schen Sprengstoff (einem Gemenge van Am-
moniaksalpeter und Mono- oder Dinitronaphtalin) werden unter folgenden Bedingungen befördert
IV 1. Hinter Xll der Anlage D ist unter Xll a folgende Bestimmung einzuschalten
„Das allgemeine Denaturirungsmittet für Spiritus (mit Pyridin
versetzter Holzgeist) wird unter folgenden Bedingungen befördert
1. Oasse be darf, sofern nicht besonders dazu konstruirte Wagen (Kesselwagen) oder Fässer zur
Verwendung kommen, nur in Metall- oder Glasgefäßen aufgegeben werden, deren Verpackung nach-
stehenden Vorschriften entspricht
a) werden mehrere Gefäße mit diesem Stoffe in einem Frachtstücke vereinigt, so müssen dieselben
in starke Holzkisten mit Stroh, Heu, Kleie, Sägemehl, Infusorienerde oder anderen lockeren
Substanzen fest verpackt sein ;
b) bei Einzelverpackung ist die Persendung der Gefäße in soliden, mit einer gut befestigten
Schutzdecks, sowie mit Handhaben versehenen und mit hinreichendem Verpackungsmaterial einge-
fütterten Körben oder Kübeln zulässig ; die Schutzdecke muß, falls sie aus Stroh, Rohr, Schilf oder
ähnlichem Material besteht, mit Lehm- oder Kalkmilch unter Zusatz von Wasserglas getränkt sein.
Das Bruttogewicht des einzelnen Kollo darf 75 Kilogr. nicht übersteigen.
2. Die Beförderung findet nur in offenen Wagen statt.
Diese Bestimmung gilt auch für die Fässer und sonstigen Gefäße, in welchen das Denaturirungs-
mittel befördert worden ist. Derartige Gefäße sind im Frachtbriefe stets als solche zu bezeichnen.
3. Wegen der Zusammenpackung mit anderen Gegenständen vergl. die Bestimmung unter XXXlX .
2. In der Bestimmung unter XXXlX ist jedesmal hinter XII „Xlla einzuschalten.
V. Hinter XVlII der Anlage I) sind folgende Bestimmungen einzuschalten
XVlll a. Phosphortrichlorid, Phosphoroxychlorid und Aretylchlorid
dürfen nur befördert werden
entweder
1. in Gefäßen aus Blei oder Kupfer, welche vollkommen dicht und mit guten Verschlüssen ver-
sehen sind,
oder
2. in Gefäßen aus Glas ; in diesem Falle jedoch unter Beachtung folgender Vorschriften
a. Zur Beförderung dürfen nur starkwandige Glasflaschen verwendet werden, welche mit gut ein-
geschliffenen Glasstöpseln verschlossen find. Die Glasstöpsel sind mit Parasin zu umgießen, auch ist
zum Schutz dieser Verkittung ein Hut von Pergamentpapier über den Flaschenhals zu binden.
b. Die Glasflaschen sind, falls sie mehr als 2 kg. Inhalt haben, in metallene, mit
Handhaben versehene Behälter zu verpacken und darin so einzusetzen, daß sie 30 mm von den
Wänden abstehen; die Zwischenräume sind mit getrockneter Infusorienerde dergestalt vollständig
auszustopfen, daß jede Bewegung der Flaschen ausgeschlossen ist.
c. Glasflaschen bis zu 2 kg. Inhalt werden auch in starken, mit Handhaben versehenen
Holzkisten zur Beförderung zugelassen, welche durch Zwischenwände in so viele Abtheilungen getheilt
sind, als Flaschen versandt werden. Nicht mehr als vier Flaschen dürfen in eine Kiste verpackt
werden. Die Flaschen sind so einzusetzen, daß sie 30 mm von den Wänden abstehen ; die Zwischen-
räume sind mit getrockneter Infusorienerde dergestalt vollständig auszustopfen, daß jede Bewegung
der Flaschen ausgeschlossen ist.
d. Auf den Deckeln der unter b und c erwähnten Behälter ist neben der Angabe des Inhalts
das Glaszeichen anzubringen.
XVIII b. Phosphorpentachlorid (Phosphorsuperchlorid) unterliegt den unter
XVlll a gegebenen Vorschriften mit der Maßgabe, daß die unter 2 b angeordnete Verpackung erst bei
Glasflaschen von mehr als 5 kg. Inhalt erforderlich ist. Bei Flaschen bis zu 5 kg. Inhalt genügt
die Verpackung nach 2 c.
VI. Hinter XXVII der Anlage D ist folgende Bestimmung einzuschalten
XXVll a. Wasserstoffsuperoxyd ist in Gefäßen, welche nicht luftdicht verschlossen sind, aufzugeben
und wird nur in gedeckt gebauten oder in offenen Wagen mit Deckenverschluß befördert.
Falls dieser Stoff in Ballons, Flaschen oder Kruken verschickt wird, so müssen die Behälter wohl
verpackt und in besondere, mit Handhaben versehene starke Kisten oder Körbe eingeschlossen sein
VII. Die Bestimmung unter XXXl Absatz 1 der Anlage D ist wie folgt zu fassen
Wolle,
Haare,
Kunstwolle,
Baumwolle,
Seide,
Flachs,
Hanf,
Jute
im
rohen Zustande, in Form von Abfällen vom Verspinnen und Verweben als Lumpen oder Putzlap-
pen
;
ferner
Seilerwaaren,
Weber-,
Harnisch-
und
Geschirrlitzen
(wegen
gebrauchter Putzwolle vergl. Absatz 3) werden, wenn sie gefettet sind, nur in bedeckt gebauten oder
in offenen Wagen unter Deckenverschluß befördert.
VIII. In der Bestimmung unter XXXVlll a der Anlage D ist der letzte Satz zu streichen und an
dessen Stelle folgende Vorschrift zu fetzen
„Zum Schutze der Ventile an den Behältern müssen Kappen aufgeschraubt sein. Auf dem oberen
Theil der Kappen ist ein Kranz fest aufzuziehen, der nach außen viereckig ist und über den Umfang
der Behälter derart hervorragt, daß jenes Rollen der Behälter verhindert wird. Die Schutzkappen
und Kränze müssen aus demselben Material wie die Behälter selbst gefertigt sein.
Sont nommés membres de la com-
mission instituée par l'art. 2 du règlement sus-
dit, pour une période de trois ans
a) Membres effectifs: MM. Gustave Heuardt,
Charles Hischard et Joseph Schaack, conseillers
à la Cour supérieure de justice à Luxembourg ;
b) Membres suppléants : MM. Michel Spedener,
conseiller à la Cour supérieure de justice à
Luxembourg, et Emile Faber, directeur de l'en-
registrement et des domaines à Luxembourg.
M. Gustave Heuardt remplira les fonctions de
président près la dite commission.
Zu Mitgliedern der durch Art. 2 ged.
Reglementes eingesetzten Prüfungscommission sind
für einen Zeitraum von drei Jahren ernannt
a) zu wirklichen Mitgliedern : die HH. Gustav
Heuardt, Karl Rischard und Joseph Schaack,
Obergerichtsräthe zu Luxemburg ;
b) zu Ergänzungsmitgliedern : die HH. Michel
Spedener, Obergerichtsrath, und Emil Faber,
Direktor der Einregistrirung und der Domänen
zu Luxemburg.
Hr. Gustav Heuardt ist mit den Funktionen
des Präsidenten vorstehender Commission betraut.
Notre Directeur général des travaux
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Au Loo, le 5 mars 1890.
GUILLAUME.
Le Directeur général
des travaux publics,
THORN.
Unser General Director der öffentlichen
Arbeiten ist mit der Ausführung gegenwärtigen
Beschlusses beauftragt.
Im Loo, den 5. März 1890.
Wilhelm.
Der General-Director
der öffentlichen Arbeiten,
Thorn.
Loi du 5 février 1890, accordant la naturalisa-
tion à M Charles-Jules-Louis-Félix Prussen,
pharmacien à Hosingen.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince
d'Orange-Nassau,
Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878, sur les
naturalisations ;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 30 janvier 1890 et celle du Conseil d'État
du 31 du même mois, portant qu'il n'y a pas
lieu à second vote ;
Avons ordonné et ordonnons
Le président convoquera la com-
mission à l'effet de prendre connaissance des
demandes qui auront été présentées.
Luxembourg, le 7 mars 1890.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Beschluß vom 7. März 1890, die Prüfung der
Friedensgerichtsschreiber und der Hilfsge-
richtsschreiber bei den Bezirksgerichten be-
treffend.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung;
Nach Einsicht des Königl - Groß. Beschlusses
vom 2. Juli 1886, wodurch das Reglement über
die Prüfung der Friedensgerichtsschreiber und
der Hilfsgerichtsschreiber bei den Bezirksgerichten
bestimmt wird.;
Beschließt
Der Präsident wird die Commission
zusammenberufen behufs Entgegennahme der bis
zu jenem Tage eingereichten Gesuche.
Luxemburg, den 7. März 1890.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung — Zollwesen.
Mit Bezug auf die Veröffentlichungen vom 22. März pr. — Memorial für 1889 Seite 208 —
und 16. November pr. — Memorial pro 1889 S. 557 — wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß
gebracht, daß die zugestandene Einbringung von Mühlenfabrikaten und gewöhnlichem Backwerk an
der diesfeitigen Grenze, außer von den in der letzteren Bekanntmachung angegebenen, noch von den
Bedingungen abhängig gemacht worden ist, daß
1° für den Tag und den Haushalt nicht mehr als 1½ Kilogramm zollfrei eingelassen werden darf;
2° die eingeführte Waare nur für den Bedarf des eigenen Haushaltes eines Bewohners des
Grenzbezirks bestimmt ist, und Derjenige, welcher die Begünstigung in Anspruch nimmt, sich als
solcher bei der Anmeldung durch eine ortsbehördliche nur in einem Exemplar zu ertheilende Be-
scheinigung ausweist.
Auf der Rückseite der vorgedachten Bescheinigung wird der Tag der Einfuhr und die Menge des
jedesmal eingeführten Mehles und Backwerkes zollamtlich vermerkt.
Luxemburg, den 8. März 1890.
Der General-Director der Finanzen,
Mongenast.
Avis. — Station agricole.
Les maisons ci-après désignées ont pour
l'année 1890 soumis le commerce de leurs
engrais chimiques au contrôle de la station
agricole de l'État à Ettelbruck, à savoir
1° Albert, de Biebrich s/Rhin ;
2° Baden, de Limpertsberg-Luxembourg;
3° Meyers, de Schærbeck-Bruxelles, et
4° Scheibler & Cie de Cologne.
La maison Werle et Hellwege, de Brème, vient
de soumettre au même contrôle le commerce
de ses denrées alimentaires pour bétail.
Luxembourg, le 8 mars 1890.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Versuchsstation.
Nachstehende Firmen haben ihre chemischen
Düngstoffe unter die Kontrolle der Versuchs-
station zu Ettelbrück gestellt, nämlich
1° Albert, zu Biebrich a. Rhein;
2° Baden, zu Limpertsberg-Luxemburg ;
3° Meyers, zu Schaerbeck-Brüssel und
4° Scheibler & Comp. zu Köln a. Rhein.
Die Firma Werle und Hellwege zu Bre-
men haben der nämlichen Kontrolle ihre Vieh-
fütterungsartikel unterstellt.
Luxemburg, den 8. März 1890.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Luxbg. Impr. Lib. d.I.C.V. Bück ; L. Bück, Succ.
La naturalisation est accor-
dée à M. Charles-Céleste Jubert, négociant à
Luxembourg, né à Aumetz (Lorraine-allemande)
le 31 décembre 1849.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Au Loo, le 5 février 1890.
GUILLAUME.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Haben verordnet und verordnen
Einziger
Artikel.
Dem Hrn. Karl Celeft
Jubert, Kaufmann zu Luxemburg, geboren zu
Aumetz (Deutsch-Lothringen) den 31. Dezember
1849, wird hiermit die Naturalisation verliehen.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz ins
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu weiden.
I m Loo, den 5. Februar 1890.
Wilhelm.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848, n° 2.)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-dessus été acceptée le 21 février dernier par
M. Charles-Céleste Jubert, ainsi qu'il résulte
d'un procès-verbal dressé le même jour par
M. le bourgmestre de la ville de Luxembourg et
dont un extrait a été déposé à la division de la
justice.
Luxembourg, le 5 mars 1890.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Datum der Annahme.
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. Nov. 1848, Nr. 2.)
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Karl
Celest Jubert verliehene Naturalisation ist von
diesem unter'm 21. Februar 1890 angenommen
worden, sowie dies aus einem am nämlichen Tage
von dem Bürgermeister der Stadt Luxemburg auf-
genommenen Protokolle, von welchem ein Auszug
bei der Justizabtheilung hinterlegt ist, hervorgeht.
Luxemburg, den 5. März 1890.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Avis. — Domicile.
Par arrêté royal grand-ducal du 25 février
1890, M. Jean-Michel Mayers, cultivateur à
Pettingen, commune de Mersch, né à Nosingen,
commune de Neuerbourg (Prusse rhénane), le
16 décembre 1861, a été autorisé à établir sa
résidence dans le Grand-Duché.
Luxembourg, le 5 mars 1890.
Le Ministre d'État, président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Wohnsitz
Durch Königl.-Großh. Beschluß vom 25. Fe-
bruar letzthin ist Hr. Johann Michel Mayers,
Ackerer zu Pettingen, Gemeinde Mersch, geboren
zu Nosingen, Gemeinde Neuerburg (Rheinpreußen)
am 16. Dezember 1861, ermächtigt worden, seinen
Wohnsitz im Großherzogthum zu nehmen.
Luxemburg, den 5. März 1890.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Arrêté du 7 mars 1890, concernant l'examen des
greffiers des justices de paix et des greffiers ad-
joints des tribunaux d'arrondissement.
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT DU
GOUVERNEMENT ;
Vu l'arrêté royal grand-ducal du 2 juillet 1886,
portant règlement sur l'examen des greffiers
des justices de paix et des greffiers adjoints
des tribunaux d'arrondissement ;
Arrête
La naturalisation est accor-
dée à M. Charles-Jules-Louis-Félix Prussen,
Gesetz vom 5. Februar 1890, wodurch dem Hrn.
Karl Julius Ludwig Felix. Prüssen, Apo-
theker zu Hosingen, die Naturalisation ver-
liehen wird.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Groß-
herzog von Luxemburg, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art 10 der Verfassung, sowie
der Gesetze vom 12. November 1848 und 27. Ja-
nuar 1878, über die Naturalisationen
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Mit Zustimmung der Abgeordneten Kammer ;
Nach Ensicht der Entscheidung der Abgeordneten-
kammer vom 30 Januar d. I . , und derjenigen
des staatsraths vom 31 dess. Monats, gemäß
welchen eine zweite Abstimmung nicht erfolgen soll;
Haben verordnet und verordnen
Einziger
Artikel.
Dem Hrn. Karl Julius
Ludwig Felix Prüssen, Apotheker zu Hosingen,
pharmacien à Hosingen, né à Salzkotten (West-
phalie) le 31 janvier 1843.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Au Loo, le 5 février 1890.
GUILLAUME.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848, n° 2.)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-dessus a été acceptée le 1er mars 1890 par
M. Charles-Jules-Louis-Félix Prussen, ainsi qu'il
résulte d'un procès-verbal dressé le même jour
par M. le bourgmestre de la commune de Ho-
singen et dont un extrait a été déposé à la divi-
sion de la justice.
Luxembourg, le 5 mars 1890.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
geboren zu Salzkotten (Westphalen) am 31. Januar
1843, wird hiermit die Naturalisation verliehen.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz ins
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
I m Loo, den 5. Februar 1890.
Wilhelm.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Datum der Annahme
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. Nov. 1848, Nr 2.
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Karl
Julius Ludwig Felix Prüssen verliehene Natura-
lisation ist von ihm unterm 1. März 1890 ange-
nommen worden, sowie dies aus einem von dem
Bürgermeister der Gemeinde Hosingen am nämlichen
Tage errichteten Protokolle, wovon ein Auszug
bei der Justiz-Abtheilung hinterlegt ist, hervorgeht.
Luxemburg, den 5. März 1890.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Loi du 3 février 1890, accordant la naturalisa-
tion à M. Charles-Céleste Jubert, négociant
à Luxembourg.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau,
Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878, sur les
naturalisations ;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés ;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 30 janvier 1890 et celle du Conseil d'État
du 31 du même mois, portant qu'il n'y a pas
lieu à second vote ;
Gesetz vom 5. Februar 1890, wodurch dem Hrn.
Karl Celeft Hubert, Kaufmann zu Luxem-
burg, die Naturalisation verliehen wird.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Groß-
herzog von Luxemburg, u., u, u.;
Nach Einsicht des Artikels 10 der Verfassung
und der Gesetze vom 12. November 1848 und
27. Januar 1878, über die Naturalisationen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Mit Zustimmung der Abgeordneten-Kammer;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeordneten-
kammer vom 30. Januar 1890, und derjenigen des
Staatsrathes vom 31. dess Mts., gemäß welchen
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Avons ordonné et ordonnons