LÉGISLATIF ET ADMINISTRATIF
Table des dispositions (14)
Texte législatif (14 Articles)
Nummer 25.
( 305 )
Jahr 1842.
LÉGISLATIF ET ADMINISTRATIF
DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Akte der Gesetzgebung.
Actes Législatifs.
Wir Wilhelm II, von Gottes Gnaden. König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg, u , u., u.,
In Betracht, daß die Zahl der an dem Ober-
gerichte und den Bezirksgerichten Unseres Groß-
herzogtums Luxemburg fungirenden Anwälte
zur regelmäßigen Wahrnehmung der Geschäfte
unzureichend und daß, bis in dieser Beziehung
nach Anhörung der Stände eine definitive Maaß-
regel ergriffen werden kann, es angemessen ist,
den Bedürfnissen der Zustizverwaltung entgegen
zu kommen,
Nach Einsicht des Beschlusses vom 21 Juni
1836,
Haben beschlossen
Die bei dem Obergerichte und dem Bezirks-
gerichte zu Luxemburg fungirenden Advokaten
sollen der ihnen in dem Beschluße vom 21. Juni
1836 ertheilten Befugniß genießen dürfen, in-
Nous GUILLAUME II, PAR LA. GRACE DE DIEU,
R O I DES PAYS - BAS , PRINCE D'ORANGE - NASSAU ,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG, etc., etc.,
etc.;
Considérant que le nombre des avoués exerçant
près la Cour supérieure de justice et les tribunaux
de première instance de Notre Grand-Duché de
Luxembourg est insuffisant pour assurer la marche
régulière des affaires, et qu'en attendant qu'il puisse
être pris une mesure définitive à ce sujet, les Etats
entendus, il convient de pourvoir aux besoins de
l'administration de la justice ;
Vu l'arrêté du 21 juin 1836;
Nous avons arrêté
ART.
1er.
Les avocats exerçant près la Cour supérieure de
justice et le tribunal séant à Luxembourg, pour-
ront jouir de la faculté que leur accorde l'arrêté du
Verordnungs- und Verwaltungsblatt
des Großherzogthums Luxemburg.
(
)
sofern sie auf der Gerichtsschreiberei des Ober-
gerichts die Erklärung abgeben, daß sie davon
Gebrauch machen wollen.
Die Milizräthe des Großherzogthums sollen
die Geschäfte der Aushebung für das Jahr 1842,
an den, in nachstehendem Verzeichnisse aufge-
führten Tagen, vornehmen.
Die Advokaten bei dem Bezirksgerichte zu
Diekirch sind ermächtigt, die Anwalts-Functio-
nen auszuüben, unter dem Beding jedoch, daß
sie auf der Gerichtsschreiberei erklären, diesel-
ben anzunehmen.
Die Milizpflichtigen vom Jahre 1842, welche
Theil an der Loosziehung genommen haben, sol-
len während der 2ten Sitzung zugelassen werden,
um ihre etwaigen Befreiungsgründe geltend zu
machen. Sie haben hierzu an den im gedachten
Verzeichnisse angegebenen Tagen vor dem be-
treffenden Milizrath zu erscheinen.
Die für den Dienst bezeichneten, welche nicht
selbst dienen wollen, haben in der 3ten Sitzung
ihre Anträge wegen Stellvertretung oder Sub-
stitution vorzubringen.
Während der 4ten Sitzung verfügen die Mi-
lizräthe über die Vertagungen.
In der Zwischenzeit von der 3ten bis zur 4ten
Sitzung, können die Milizpflichtigen neue Stell-
vertreter oder Substituirende vorstellen, wenn
die in der 3ten Sitzung Vorgestellten nicht an-
genommen worden sind.
Ehe die Milizräthe auseinander gehen, haben
Beilage zur Nr. 25.
(
)
sie zwei Tage zu bestimmen, um ereignenden
Falles, die Stellvertreter oder Substituirenden
der für den Dienst, wahrend der 4ten Sitzung
bezeichneten Milizpflichtigen, zu untersuchen und
anzunehmen.
Dieser Beschluß ist nur auf die Advokaten
anwendbar, welche mehr als 25 Jahre alt sind,
und wenigstens ein Jahr stagirt haben.
Sobald die Operationen definitiv beendigt sind,
sollen die Ziehungsregister, nebst den, den er-
theilten Entscheidungen der Milizräthe zu Grunde
liegenden Belegstücken, baldigst der Großherzog-
lichen Regierung zugeschickt werden.
Die Gerichtsschreiber haben über die von den
Advokaten zu machenden Erklärungen Akt zu
errichten.
Die Milizmänner, welche mehrere Befreiungs-
gründe geltend machen wollen, sollen nicht al-
lein alle diese Gründe angeben, sondern dieselben
den Milizräthen durch alle erforderlichen Beweis-
schriften darthun. Geschieht das eine oder das
andere nicht, so können die versäumten Ansprüche
nicht, weder auf dem Wege der
Appellation,
noch in den nachfolgenden Aushebungen , geltend
gemacht werden.
Bei Vorzeigung dieser Erklärung sollen die
Advokaten zum Anwalts-Eide zugelassen wer-
den.
Jeder Milizpflichtige, welcher nicht vor dem
Milizrathe seines Distrikts erschienen ist, wird
ohne irgend eine Rücksicht auf etwaige Befrei-
ungsgründe, definitiv für den Dienst bezeichnet.
Der Gouverneur des Großherzogthums, wel-
chem die Functionen des Justizministers übertra-
gen sind, ist mit der Ausführung des gegenwär-
tigen Beschlusses beauftragt, welcher in das
Verordnungsblatt des Großherzogthums einge-
rückt werden soll.
Haag, den 16. März 1842
Unterz., Wilhelm.
Für gleichlautende Ausfertigung,
Der Staatskanzler ad interim
V o n Blochausen.
21 juin 1836, en faisant au greffe de la Cour la
déclaration qu'ils entendent en faire usage.
ART. 2.
Les avocats près le tribunal de Diekirch sont
autorisés à exercer les fonctions d'avoué, à charge
de déclarer au greffe qu'ils les acceptent.
ART. 3.
Cet arrêté n'est applicable qu'aux avocats ayant
plus de 25 ans et au moins une année de stage.
ART. 4.
Les greffiers dresseront acte des déclarations à
faire par les avocats.
ART. 5.
Sur la production de cette déclaration, les avo-
cats seront admis au serment d'avoué.
ART. 6.
Le Gouverneur du Grand-Duché, chargé des
fonctions de Ministre de la justice, est chargé d'as-
surer l'exécution du présent arrêté, lequel sera in-
séré dans le Mémorial législatif et administratif du
Grand-Duché.
La Haye, le 16 mars 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'État,
DE BLOCHAUSEN
Königl.-Großh. Beschluß
vom 22. März 1842,
in Betreff der Ernennungen in der Zoll-
verwaltung.
(N° 2134. — 1842. — A.N.)
Wir Wilhelm II, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau,
Großherzog von Luxemburg, u., u., u.,
Haben mit Berücksichtigung des 9. Artikels
der Separat-Artikel zu dem Vertrage vom 8ten
v. M. über den Anschluß des Großherzogthums
Luxemburg an den Deutschen Zoll- und Han-
delsverein ;
Nach Einsicht der Berichte des Gouverneurs
Unseres Großherzogthums vom 13., 14. und
17. d . M . ;
Uns bewegen gefunden, zu ernennen
1. Zum Rath bei dem Oberzollamte zu Lu-
xemburg, den Gouvernementsrath Ulveling,
mit der Bestimmung, daß derselbe seine jetzigen
Functionen und Gehalt beibehalten, und als
Rath bei dem Oberzollamte eine Zulage von
vier hundert Gulden (fl 400) genießen soll.
2° Zum Oberinspektor bei dem Oberzollamt,
den gegenwärtigen provisorischen Inspector des
Innern Wahlen, mit einem Gehalte von eilf
hundert Thalern (Thl. 1100) und drei hundert
dreißig Thaler (Thlr. 330) für den Unterhalt
eines Dienstpferdes und Reisekosten, mit der
Bestimmung, daß diese Zulage ihm jedoch nur
dann ausgezahlt werden wird, wenn derselbe
die ihm obliegenden Rundreisen selbst verrichtet.
3. Zum Einnehner bei dem Oberzollamte, den
gegenwärtigen Grenz-Controleur Johann Louis
Müller, mit acht hundert Thaler (Thlr. 800)
Gehalt.
Zu Ober-Grenzcontroleurs.
4. Zu Esch auf der Alzette, Johann Nepomu-
zene
Kreins,
gegenwärtig
Empfänger der
(
)
ARRÊTÉ ROYAL GRAND-DUCAL
du 22 mars 1842.
portant nominations dans l'administra-
tion des douanes.
(N° 2134. — I.G.)
Nous GUILLAUME II, PAR LA GRACE DE Dieu,
Roi DES PAYS - BAS, PRINCE D'ORANGE - NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG, etc.,
etc.,
etc. ;
Eu égard à l'article 9 des articles séparés addi-
tionnels au traité du 8 février dernier, sur l'acces-
sion da Grand-Duché à l'union douanière et com-
merciale allemande;
Vu les rapports du Gouverneur de Notre Grand-
Duché, des 13, 14 et 17 de ce mois ;
Avons trouvé bon de nommer ;
1° Conseiller auprès du bureau principal de
douanes à Luxembourg, le sieur Ulveling, con-
seiller de gouvernement. Il conservera ses fonctions
et son traitement actuel, et jouira comme conseiller
auprès du bureau principal de douanes, d'un sup-
plément de traitement de quatre cents florins ( fl.
400.).
2° Inspecteur supérieur auprès da bureau prin-
cipal de douanes, le sieur Wahlen, actuelle-
ment inspecteur provisoire de l'intérieur, au trai-
tement de onze cents thalers (1100 rthlr.), outre
trois cent trente thalers (330 rthlr.) pour entretien
d'un cheval de service et frais de voyage. Ce sup-
plément ne lui sera payé que lorsqu'il fait lui-même
les tournées obligées.
3° Receveur auprès du bureau principal, le
sieur Jean-Louis Muller, actuellement contrôleur
de la ligne, au traitement de huit cents thalers
(800 rlhlr.).
Contrôleurs supérieurs de la ligne
4° A Esch-sur-l'Alzette, le sieur Jcan-Népomu-
cène Kreins, actuellement receveur des droits d'en-
(
)
Ein-, Aus- und Durchgangsrechte zu Remich,
mit sechs hundert Thaler (Thlr. 600) Gehalt.
5. Zu Redingen, Arnold Kessel er, gegen-
wärtig Empfänger der Ein-, Aus- und Durch-
gangsrechte zu Frisingen, mit fünf hundert
Thaler (Thlr. 500) Gehalt.
6. Zu Perle, den gegenwärtigen Empfänger
zu Wasserbillig, Julius Franz André, mit
fünf hundert fünfzig Thaler (Th. 550) Gehalt.
7. Zu Troine, den gegenwärtigen Empfänger
der direkten Steuern und Accisen zu Dalheim,
Antoine Oberst, mit fünf hundert Thaler
(Thlr. 500) Gehalt.
Zu Zolleinnehmern erster Klasse.
8. Zu Frisingen, den gegenwärtigen Einneh-
mer zu Bous, Johann Baptist Altwies,
mit
vier hundert zwanzig Thaler (Th. 420) Gehalt.
9. Zu Steinfort, den gegenwärtigen Einneh-
mer daselbst, Nikolaus P e n n i n g , mit fünf
hundert vierzig Thaler (Thlr. 540) Gehalt.
10. Zu Doncols, den gegenwärtigen Einnehmer
zu Dudelingen, Johann Ludwig Beck, mit vier
hundert zwanzig Thaler (Thlr. 420) Gehalt.
Zu Zolleinnehmern zweiter Klaffe.
11. Zum Hause, genannt du Maréchal (Ge-
meinde Weiswampach) Bonaventura Papier,
gegenwärtig Einnehmer zu Weiswampach, mit
zwei hundert Thaler (Thlr. 200) Gehalt.
12. Zu Troine, den gegenwärtigen Einneh-
mer Lambert Kolbach. daselbst, mit zwei hum-
dert Thaler (Thlr. 200) Gehalt.
13. Zu Perle, den gegenwärtigen Einnehmer
Johann Peter Joseph Deloos daselbst, mit
zwei hundert Thaler (Thlr. 200) Gehalt.
14. Zu Oberpallen, den gegenwärtigen Ein-
nehmer Edme Joseph Groos daselbst, mit zwei
hundert zwanzig Thaler (Thlr. 220) Gehalt,
trée, de sortie et de transit à Remich au traitement
de six cents thalers (600 thlr.).
5° A Redange, le sieur Arnould Kesseler, ac-
tuellement receveur des droits d'entrée de sortie et
de transit à Frisange, au traitement de cinq cents
thalers (500 thlr.).
6° A Perlé, le sieur Julien-François André, ac-
tuellement receveur à Wasserbillig , au traitement
de cinq cent cinquante thalers (550 thlr.).
7° A Troine, le sieur Antoine Oberst,
actuelle-
ment receveur des contributions directes et accises
à Dalheim , au traitement de cinq cents thalers
(500. thlr.).
Receveurs de douane de 1re classe
8° A Frisange,. le sieur Jean-Baptiste Altwies ,
receveur actuel à Bous, au traitement de quatre
cent vingt thalers (420 thlr.).
9° A Steinfort, le sieur Nicolas Penning, rece-
veur actuel au même endroit, au traitement de cinq
cent quarante thalers (540 thlr.).
10° A Doncols, le sieur Jean-Louis Beck, rece-
veur actuel à Dudelange, au traitement de quatre
cent vingt thalers (420 thlr.).
Receveurs de douane de 2 e classe
11° A la maison , dite du Maréchal (commune
de Weiswampach ) , le sieur Bonaventure Papier,
receveur actuel à Weiswampach, au traitement de
deux cents thalers (200 thlr.).
12° A Troine, le sieur Lambert Kolbach , ac-
tuellement receveur au même lieu , au traitement
de deux cents thalers (200 thlr.).
13° A Perlé, le sieur Jean-Pierre-Joseph Deloos,
actuellement receveur au même endroit, au traite-
ment de deux cents thalers (200 thlr.).
14° A Oberpallen, le sieur Edme-Joseph Groos,
actuellement receveur au même endroit, au traite-
ment de deux cent vingt thalers (220 thlr.), et avec
(
)
und einer jährlichen aus der Staatskasse zahl-
baren Zulage von ein hundert fünfzig Gulden.
15. Zu Kreutzerbusch den gegenwärtigen Ein-
thmer Johann Baptist L.E. Dumont, da-
lbst, mit zwei hundert Thaler (Thlr. 200)
behalt.
6. Zu Pettingen, den gegenwärtigen Ein-
thmer daselbst, Theodor Müller, mit zwei
hundert Thaler (Thlr. 200) Gehalt.
(Die Ernennung beider letztgenannten ist pro-
visorisch.)
17. Zu Esch auf der Alzette, den gegenwär-
tigen Einnehmer Nicolaus Francois daselbst,
mit zwei hundert Thaler (Thlr. 200) Gehalt,
und einer aus der Staatskasse zahlbaren Zulage
von jährlich ein hundert und fünfzig Gulden.
18. Zu Düdelingen den gegenwärtigen pro-
visorischen Einnehmer zu Ettelbrück, Wilhelm
Gängler, mit zwei hundert Thaler (Th. 200)
Gehalt.
Außerdem wird
jeder der obengenannten
Übergrenz-Controleurs eine jährliche Zulage
von ein hundert sechszig Thaler (Thlr. 160)
für den Unterhalt eines Dienstpferdes und jeder
der Zolleinnehmer. Klasse eine von sechzig Tha-
ler (Thlr. 60) für Kanzleikosten erhalten.
Die obenstehenden Ernannten treten mit dem
ersten künftigen Monats April in Wirkung.
Der Gouverneur Unsres Großherzogthums ist
mit der Vollziehung dieses Beschlusses, der in
das Verwaltungs- und Verordnungsblatt ein-
gerückt und wovon der Rechnungskammer eine
Abschrift zugefertigt werden soll, beauftragt.
Haag, den 22. März 1842.
(Unterz.) Wilhelm.
Für gleichlautende Ausfertigung,
Der Staatskanzler par interim,
de Blochausen.
un supplément de traitement annuel de cent cin-
quante florins, payable par la caisse de l'Etat.
15° A Kreuzerbusch, le sieur Jean-Baptiste-L.-E.
Dumont, actuellement receveur au même endroit,
au traitement de deux cents thalers (200 thlr.).
16° A. Petange, le sieur Théodore Muller ac-
tuellement receveur au même endroit, au traitement
de deux cents thalers (200 thlr.).
( La nomination de ces deux derniers nommés
est provisoire.)
17° A Esch-sur-l'Alzette, le sieur Nicolas Fran-
çois, actuellement receveur au même endroit, au
traitement de deux cents thalers (200 thlr.) et avec
un supplément annuel de cent cinquante florins,
payable par la caisse de l'Etat.
18° A Dudelange, le sieur Guillaume Gœngler,
actuellement receveur provisoire à Ettelbruck, au
traitement de deux cents thalers (200 thlr.).
Outre le traitement, chacun des contrôleurs su-
périeurs prénommés obtiendra un supplément an-
nuel de cent soixante thalers (160 thlr.), pour l'en-
tretien d'un cheval de service, et chacun des rece-
veurs de douane de première classe un supplément
de soixante thalers (60 thlr. ) pour frais de bureau.
Les ci-dessus nommés entreront en fonctions le
1er avril prochain.
Le Gouverneur de Notre Grand-Duché est chargé
de l'exécution de cet arrêté, qui sera inséré au Mé-
morial législatif et administratif, et dont copie sera
adressée à la chambre des comptes.
La Haye, le 22 mars 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'Etat par intérim,
DE
BLOCHAUSEN.
Königl.-Großherzogl. Beschluß
vom 22. März 1842,
in Betreff der Ernennung eines Kontroleurs
bei dem Haupt-Zollamte zu Luxemburg.
(Nr. 2134. — 1842. — A.N.)
Wir Wilhelm II, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg, u. , u.. u.
Haben, mit Berücksichtigung des 9. Artikels
der Separat-Artikel zu deck Vertrage vom 8.
v . M .
über den Anschluß des Großherzogthums
Luxemburg an den Deutschen Zoll- und Handels-
verein, und nach Einsicht des Königlich Preußi-
scher Seits gemachten Vorschlages ; so wie des
Berichtes Unsers Gouverneurs,
Uns bewegen gefunden den bisherigen Haupt-
amts-Assistenten im Königlich Preußischen Dienste
von Cotzhausen zum Controleur bei dem
Hauptzollamte zu Luxemburg zu ernennen.
Der Gouverneur Unsers Großherzogthums ist
mit der Vollziehung dieses Beschlusses, der in
das Verwaltungs- und Verordnungsblatt einge-
rückt werden soll, beauftragt.
Haag, am 22. März 1842.
(Unterz.)
Wilhelm.
Für gleichlautende Ausfertigung,
Der Staatskanzler par interim,
V o n Blochausen.
( 310 )
ARRETE ROYAL GRAND-DUCAL,
du 22 mars 1842,
portant nomination d'un contrôleur auprès
du bureau principal de douanes à
Luxembourg.
(N° 2134. — 1842. — Ind. gén.)
Nous GUILLAUME II, par la grâce de Dieu,
Roi
DES PAYS-BAS, PRINCE D'ORAINGE - NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG , etc., etc., etc.,
En égard à l'art. 9 des articles séparés additionnels
au traité du 8 du mois passé, sur l'accession du grand-
duché à l'union douanière et commerciale alle-
mande,
Vu la proposition faite de la part du gouverne-
ment prussien, ainsi que le rapport de Notre Gou-
verneur,
Avons trouvé bon de nommer contrôleur auprès
du bureau principal de douane à Luxembourg, le
sieur de Cotzhausen, jusqu'ici Assistent du bureau
principal au service de la Prusse.
Le gouverneur de Notre grand-duché est chargé
de l'exécution de cet arrêté qui sera inséré au Mé-
morial législatif et administratif.
La Haye, le 22 mars 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'État ad intérim,
DE BLOCHAUSEN.
ARRÊTÉ ROYAL GRAND-DUCAL
du 22 mars 1842,
portant nomination de contrôleurs supé-
rieurs de ligne.
(N° 2134. — 1842. — Ind. gén.)
Nous GUILLAUME I I , PAR LA GRACE DE DIEU ,
Roi DES PAYS-BAS, PRINCE D'ORANGE-NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG, etc.,
etc.,
etc.,
Eu égard à l'art. 9 des articles séparés additionnels
au traité du 8 du mois passé, sur l'accession du grand-
duché à l'union douanière et commerciale alle-
mande,
Vu les propositions faites de la part du gouverne-
nement prussien , ainsi que le rapport de Notre gou-
verneur,
Avons trouvé bon de nommer contrôleurs supé-
rieurs de ligne dans le grand-duché, les sieurs Uhles,
Krahe, Bardeck, Wahl, Goering et Siemens, con-
trôleurs supérieurs de ligne da gouvernement
prussien.
Le gouverneur de Notre grand-duché est chargé
de l'exécution de cet arrêté, qui sera inséré au Mé-
morial législatif et administratif.
La Haye, le le mars 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'État par intérim,
DE BLOCHAUSEN.
Eingerückt in das Verordnungs- und Verwal-
ungsblatt am 31. März 1842.
Der General-Sekretär
Simons.
Inséré au Mémorial législatif et administratif
le 31 mars 1842.
Le Secrétaire-général
SIMONS.
(
)
Königlicher Beschluß,
vom 22. März 1842,
lin Betreff der Ernennung von Ober-Grenz-
Controleurs.
(N° 2134. — 1842. — A.N.)
Wir Wilhelm II, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg. u., u., u,
Haben, mit Berücksichtigung des 9. Artikels
der Separat-Artikel zu dem Vertrage vom 8.
(…). M. über den Anschluß des Großherzogthums
Luxemburg an den Deutschen Zoll- und Handels-
verein, und
Nach Einsicht der Königlich Preußischer Seits
gemachten Vorschläge, so wie des Berichtes
Ansers Gouverneurs,
Uns bewogen gefunden, die Königlich-Preußi-
chen Ober-Grenz-Controleurs Uhles, Krahe,
Bardeck, Wahl, Goering und Siemens,
die hierdurch geschieht, zu Ober-Grenz-Contro-
leurs im Großherzogthum Luxemburg zu ernen-
nen.
Der Gouverneur Unsers Großherzogthums ist
mit der Vollziehung dieses Beschlusses, der in
das Verwaltungs- und Verordnungsblatt einge-
ruckt werden soll, beauftragt.
Haag, den 22. März 1842.
(Gez.) W i l h e l m .
Für gleichlautende Ausfertigung
Der Staatskanzler
von Blochausen.
(
)
Akte der Verwaltung.
Rundschreiben
in Betreff des Unterhalts der Gemeinde-Wege.
(Nr. 1346. — 1842. — A.N.)
Luxemburg, den 4. März 1842.
Der Königliche Beschluß vom 19. Januar
1825., N° 135, Welcher Nachträge zu dem am
3. März 1824 genehmigten Reglement über die
Erbauung und die Herstellung der Gemeinde.
Wege enthält, bestimmt unter andern
«Daß bei jeder Ordnungs-Reihe eine Tage-
arbeit von jeder rüstigen Person männlichen
Geschlechts im Alter von 18 bis 60 Jahren
geleistet werden soll. »
Die Anwendung dieser Bestimmung hatte ei-
nige Ungewißheiten entstehen lassen, welche auf
folgende Weise entschieden sind
Die fremden Arbeiter , Lehrlinge und Dienst-
boten. welche zeitig die Gemeinde bewohnen,
sind nicht pflichtig, auch ist Niemand für sie ver-
bindlich. Ebenso übergeht man diejenigen jun-
gen Leute der Gemeinde, welche im activen
Militärdienst stehen, und diejenigen, welche an-
derwärts studiren, auch alle Personen, welche
zu einem Zwecke abwesend sind, welcher geignet
ist, sie ander Leistung des ihnen in diesem Jahre
obliegenden Arbeitslooses zu verhindern, wenn
gleich einer oder der andere vorübergehend und
zu gewissen Zeitpunkten in die Gemeinde zurück-
kehert.
Dagegen sind die seßhaften Einwohner. wel-
che sich, um Arbeit zu suchen, oder zu andern
Zwecken, aber mit der anerkannten Absicht, her-
nach zu ihrem Heerde zurückzukehren, auf kurze
Zeit entfernen, als pflichtig anzusehen. Das-
selbe findet in jedem Falle bei den Personen
Statt, welche, gleichviel, ob sie aus der Ge-
meinde abstammen oder nicht, den Mitgenuß am
Loosholze oder andern
Gemeinde-Bontheilen
haben.
Das Regierungs-Kollegium,
de la Fontaine.
CIRCULAIRE
concernant l'entretien des chemins
vicinaux.
(N° 1346. — 1842. — Ind. gén.)
Luxembourg, /e 4 mars 1842.
L'arrêté royal du 19 janvier 1825, n° 135, addi-
tionnel au réglement approuvé le 3 mars 1824, con-
cernant la construction et la réparation des chemins
vicinaux, porte entre autres
« Qu'à chaque tour de rôle il sera fourni une
journée de travail par toute personne valide du
sexe masculin, de l'âge de 18 à 60 ans. »
L'application de cette disposition avait fait naître
quelques incerlitudes, qui viennent d'être fixées ainsi
qu'il suit
Les ouvriers, apprentis et domestiques étrangers,
qui habitent temporairement la commune, ne tout
pas imposables, ni personne pour eux. On omet de
même les jeunes gens de la commune, qui sont en
activité de service militaire, et ceux qui font leurs
études ailleurs, ainsi que tous les individus absens
pour un motif quelconque, de nature à les empêcher
dans Tannée d'effectuer la tâche dont ils seraient
l'objet, bien que les uns et les autres reviennent
temporairement et à certains intervalles dans la com-
mune.
Par contre les habitans domiciliés qui s'éloignent
momentanément, à l'effet de chercher de l'ouvrage
ou dans d'autres vues, mais avec l'intention reconnue
de rentrer après dans leurs foyers, sont imposables.
Il en est de même, dans tous les cas, des hommes
de l'âge indiqué, qui, originaires ou non de la com-
mune, y participent à l'affouage, ou aux autres émo-
lumens communaux.
Le Conseil de Gouvernement,
DE LA FONTAINE.
Actes Administratifs.
ARRÊTÉ
relatif à la fixation des trois dernières
sessions des conseils de milice pour
la levée de 1842.
(N° 1588. — 1842. — I.G.)
Luxembourg, le 25 février 1842.
Le CONSEIL DE GOUVERNEMENT du Grand-Duché,
En suite de ses arrêtés du 21 janvier dernier et
9 février courant, relatif à la levée de la milice
nationale ;
Arrête
ART. 1er.
Les conseils de milice do Grand-Duché procéde-
ront aux opérations de la levée de 1842, aux jours
indiqués dans le tableau annexé ci-aprés.
ART. 2.
Les miliciens de la levée de 1842 qui ont parti-
cipé au tirage, seront admis, pendant la deuxième
session, à faire valoir les motifs d'exemption qu'ils
pourraient avoir à invoquer, et comparaîtront à cet
effet devant le conseil de milice compétent, aux
jours fixés audit tableau.
Ceux qui seront désignés pour le service et qui
ne voudront pas servir eux-mêmes, présenteront
pendant la troisième session leurs propositions pour
être remplacés ou substitués.
Pendant la quatrième session , les conseils de
milice statueront sur les ajournemens.
Dans l'intervalle de la troisième à la quatrième
session, les miliciens pourront produire de nou-
veaux remplaçans ou substituans, si ceux qu'ils au-
ront présentés à la troisième session n'ont pas été
admis.
Avant de se séparer, les conseils de milice fixe-
(
)
Beschluß
in Betreff der Festsetzung der drei letzten Sitz-
ungen der Milizräthe für die Aushebung des
Jahres 1842.
(Nr. 1588. — 1842. A . N )
Luxemburg, den 25. Februar 1842.
Das Regierungskollegium des Groß-
herzogthums,
In Folge der hinsichtlich der Milizaushebung
unterm 2,. Januar und 9. Februar 1842 er-
lassenen Verfügungen ;
Beschließt
Derjenige endlich, welcher sich nicht während
der Dauer der Sitzungen der Milizräthe hat ver-
treten oder substituiren lassen, muß in Person
dienen.
Gegenwärtiger Beschluß soll in beiden Spra-
chen abgedruckt, in allen Städten und Gemein-
dendes Großherzogthums bekannt gemacht und
angeschlagen, und in das Verordnungs- und Ver-
waltungsblatt eingerückt werden.
Das Regierungs-Kollegium,
de la Fontaine.
ront deux jours, pour, s'il y a lieu, examiner le
remplaçans et substituans des miliciens désignés
pour le service pendant la quatrième session.
A R T . 3.
Aussitôt que les opérations seront définitivement
terminées , les registres de tirage, ainsi que les
pièces justificatives des décisions prises par les con-
seils de milice, seront adressés au Gouvernement
grand-ducal.
ART. 4.
Les miliciens qui voudront invoquer plusieurs
motifs d'exemption, devront non-seulement les al-
léguer tous, mais encore en justifier aux conseils de
milice par les pièces justificatives nécessaires. À dé-
faut de l'une ou l'autre de ces formalités, on ne
pourra plus faire valoir les motifs d'exemption ainsi
négligés, ni en appel ni dans les levées ultérieures.
A R T . 5.
Tout milicien qui n'aura pas comparu devant le
conseil de milice du ressort, sera définitivement
désigné pour le service, sans aucun égard aux mo-
tifs d'exemption qu'il pourrait opposer ultérieure-
ment.
A R T . 6.
Enfin quiconque ne se sera pas fait remplacer ou
substituer pendant la durée des opérations des con-
seils de milice, devra servir en personne.
A R T . 7.
Le présent arrêté sera imprimé dans les deux
langues, publié et affiché dans toutes les villes et
communes du Grand-Duché et inséré au Mémorial
législatif et administratif.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE.
( 315 )
Luxemburg.
Grevenmacher.
Diekirch.
Distrikt.
Angabe
der
Cantone,
deren
Milizpflichtige
während
der 3 Sitzungen
der Milizräthe
untersucht
werden.
Tage,
welche für das Erscheinen der Milizpflichtigen
festgesetzt sind, während
der
2ten Sitzung.
der
3ten Sitzung.
der
4ten Sitzung.
Bezeichnung
der Orte,
wo
die Sitzungen
gehalten werden.
Luxemburg.
Eich.
Esch.
Hesperingen.
Luxemburg.
Mersch
Grevenmacher.
Echternach.
Grevenmacher.
Remich.
Diekirch.
Diekirch.
Hosingen.
Wiltz.
Redingen.
Donnerstag,
den 17. März.
Freitag,
den 18. März.
Samstag,
den 19. März.
Montag,
den 21. März.
Dienstag,
den 22. März.
Donnerstag,
den 24. März.
Freitag,
den 25. März.
Samstag,
den 26. März.
Dienstag,
den 29. März.
Mittwoch,
den 30. März.
Donnerstag,
den 31. März.
Freitag,
den 1sten April.
Donnerstag,
den 7ten April.
Freitag,
den 8ten April.
Samstag,
den 9ten April.
Dienstag,
den 12. April.
Mittwoch,
den 13. April.
Montag,
den 18. April.
Dienstag,
den 19. April.
Freitag,
den 22. April.
Dienstag,
den 26. April.
Samstag,
den 30. April.
( 316 )
Personal-Dienstnachrichten.
(N° 1173. — 1842. — A.N.)
Luxemburg , den 7. März 1842.
Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß
gebracht, daß Seine Majestät der König Groß-
herzog durch Beschluß vom 27. Januar laufen-
den
Jahres den
Herrn
Andreas
Huberty,
Commis vierter Classe, zu Untereisenbach, Ge-
meinde Hosingen , zum Gerichtsvollzieher für
den Gerichtsbezirk von Luxemburg ernannt haben.
Der interimistische Gouverneur,
de
la
Fontaine.
(N° 1173. — 1842. — I.G.)
Luxembourg, le 7 mars 1842.
Il est porté à la connaissance du public, que par
arrêté du 27 janvier de l'année courante, Sa Majesté
le roi grand-duc a nommé huissier le sieur André
Huberty, commis de 4e classe à Untereisenbach,
commune de Hosingen, pour l'arrondissement judi-
ciaire de Luxembourg.
Le Gouverneur par intérim,
DE LA FONTAINE.
(Nr. 1123. — 1842. — A.N.)
Luxemburg, den 4. März 1842.
In seiner Sitzung vom 28. v. Mts. hat der
Communal-Rath von Hölzchen ein Polizei- und
Wege-Reglement festgestellt.
Das Regierungs-Collegium,
De
la
Fontaine.
(N° 1123. — 1842. — I.G.)
Luxembourg, le 4 mars 1842.
Dans la séance du 28 janvier dernier, le conseil
communal de Hachiville a arrêté un réglement de
police et de petite voierie.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE.
(N° 1649. — 1842. — A.N.)
Luxemburg, den 4. März 1842.
Am 23. Februar letzthin hat der Kommunal-
Rath von Reisdorf ein Reglement der innern Po-
lizei festgesetzt.
Das Regierungs-Kollegium,
de la Fontaine.
(N° 1649. — 1842. — Ind. gén.)
Luxembourg, le 4 mars 1842.
Le 23 février dernier le conseil communal de
Reisdorff a arrêté un réglement de police intérieure.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE.
Zu Luxemburg, bei J. Lamort, Buchdrucker.
AVIS
RELATIF AU PERSONNEL DU SERVICE PUBLIC