Arrêté royal grand-ducal du 7 novembre 1888, concernant la police, la sûreté et l'exploitation des chemins de fer à petite section de Nœrdange à Martelange et de Diekirch à Vianden.
Table des dispositions (7)
Texte législatif (7 Articles)
DU
GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Memorial
des
Großherzogthums Luxemburg
SAMEDI, 17 novembre
1888.
Arrêté royal grand-ducal du 7 novembre 1888,
concernant la police, la sûreté et l'exploitation
des chemins de fer à petite section de Nœrdange
à Martelange et de Diekirch à Vianden.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau,
Grand-Duc de Luxembourg, etc., etc., etc. ;
Vu la loi du 28 avril 1886, concernant la
concession de trois lignes de chemins de fer
secondaires, ainsi que la convention et le
cahier des charges y annexés ;
Vu l'art. 13 du dit cahier des charges ;
Vu également les propositions de la société
anonyme des chemins de fer cantonaux luxem-
bourgeois ;
Notre Conseil d'État entendu ;
Sur le rapport de Notre Directeur général
des travaux publics et après délibération du
Gouvernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Le règlement du 25 janvier 1882,
concernant la police, la sûreté et l'exploitation
des chemins de fer à petite section, ainsi que
l'arrêté du 23 juin 1887, sont déclarés appli-
cables aux lignes de Nœrdange à Martelange et
de Diekirch à Vianden.
Das Reglement vom 25. Januar 1882,
betreffend die Polizei, die Sicherheit und den
Betrieb der Schmalspurbahnen, sowie der Beschluß
vom 25. Juni 1887, sind auf die Eisenbahn-
linien von Nördingen nach Martelingen und von
Diekirch nach Vianden anwendbar.
Sont approuvées, sous le mérite de
la réserve insérée dans Notre arrêté susvisé,
les modifications ci-après relatées, à introduire
au règlement d'exploitation des chemins de fer
Guillaume-Luxembourg
Königl.-Großh Beschluß vom 7. November 1888,
wodurch verschiedene Abänderungen und
Ergänzungen des Betriebs-Reglements der
Wilhelm-Luxemburg -Eisenbahnen geneh-
migt werden.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nassau, Groß-
herzog von Luxemburg, u, u., u.
Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrages vom
11.
Juni 1872, genehmigt durch Gesetz vom
12.
Juli desselben Jahres, den Betrieb der
Wilhelm-Luxemburg-Eisenbahnen betreffend ;
Nach Einsicht Unseres Beschlusses vom 14. Juli
1874, wodurch das Betriebs Reglement benannter
Eisenbahnen veröffentlicht wird ;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Auf den Bericht Unseres General-Directors
der öffentlichen Arbeiten und nach Berathung der
Regierung im Conseil;
Haben beschlossen und beschließen
Art.
1. Nachstehende Abänderungen an dem
Betriebs - Reglements der Wilhelm-Luxemburg-
Eisenbahnen sind unter Beachtung des in Unserm
Vorbezogenen Beschlusse enthaltenen Vorbehaltes
genehmigt
I. Die Bestimmung im §§ 48 A 3 d erhält folgende Fassung
„Knallquecksilber, Knallsilber und Knallgold, sowie die damit dargestellten Präparate (wegen
Zündungen, Zündhütchen, Knalldonbons und Knallerbsen vergl. Anlage D, l, III, III b u. III c ) ; "
II
1. In l der Anlage D ist am Schlusse des dritten Absatzes hinter den Worten „ausge-
schlossen sind" einzuschalten
(wegen Feuerwerkskörper aus Mehlpulver siehe III d und wegen bengalischer Schellackprä-
parare IV a);
Arbeiten ist mit der Ausführung gegenwärtigen
Beschlusses beauftragt.
Im Loo, den 7. November 1888.
Wilhelm.
Der General-Director
der öffentlichen Arbeiten,
V. Thorn.
2. Hinter III c ist unter III d folgende Bestimmung einzuschalten
III d. Feuerwerkskörper, welche aus gepreßtem Mehlpulver und ähnlichen Gemischen bestehen,
werden unter folgenden Bedingungen befördert
1. Dieselben dürfen keine Mischungen von chlorsauren Salzen mit Schwefel und salpeter-
sauren Salzen, ferner von chlorsaurem Kali und Blutlaugensalz, sowie kein Quecksilbersublimat,
keine Ammonsalze jeder Art, keinen Zinkstaub und kein Magnesiumpulver, überhaupt keine Stoffe
enthalten, welche durch Reibung, Druck oder Schlag leicht zur Entzündung gebracht werden
können. Sie sollen vielmehr nur aus gepreßtem Mehlpulver oder aus ähnlichen, wesentlich
aus Salpeter, Schwefel und Kohle bestehenden Mischungen, ebenfalls in gepreßtem Zustande
hergestellt sein. Gekörntes Pulver darf der einzelne Feuerwerkskörper nur höchstens 30 Gramm
enthalten.
2. Das Gesammtgewicht des Satzgemenges der Feuerwerkskörper, welche zu einem Frachtstück
verpackt sind, darf 20 kg., das gekörnte Pulver, welches sie enthalten, 2,5 kg. nicht übersteigen.
3. Die einzelnen Feuerwerkskörper müssen, jeder für sich, in mit festem Papier umhüllte Kar-
tons, oder in Pappe oder starkes Packpapier verpackt und die Zündstellen jedes einzelnen Körpers
mit Papier oder Kattun überklebt sein. Die zur Verpackung dienenden Kisten müssen vollständig
ausgefüllt und etwaige Lücken mit Stroh, Heu, Werg, Papierspänen oder dergleichen so aus-
gestopft sein, daß eine Bewegung der Packete auch bei Erschütterungen ausgeschlossen ist.
4. Die Kisten sind im Innern mit zähem Papier vollständig auszukleben und müssen aus
mindestens 22 mm. starken Brettern gefertigt sein. Der Fassungsraum einer Kiste darf 1,2 cdm.,
das Bruttogewicht 75 kg. nicht übersteigen. Aeußerlich sind die Kisten mit der deutlichen Auf-
schrift „Feuerwerkskörper aus Mehlpulver" und dem Namen des Absenders zu versehen.
5. Jeder Sendung muß eine vom Fabrikanten und einem vereideten Chemiker ausgestellte
Bescheinigung über die Beobachtung der oben unter 1 bis 4 getroffenen Vorschriften beigegeben
werden.
Eine gleiche Bescheinigung ist von dem Absender auf dem Frachtbriefe unter amtlicher Be-
glaubigung der Unterschrift auszustellen.
3. Hinter lV der Anlage D ist unter IV a nachstehende Bestimmung einzuschalten
IV a. Bengalische Schellackpräparate ohne Zünder (Flammenbücher, Salonkerzen, Fackeln,
Belustigungshölzchen, Leuchtstangen, bengalische Streichhölzer und dergleichen), werden zu den
vorstehend unter IV vorgeschriebenen Bedingungen befördert.
III. 1. Der erste Absatz der Bestimmung unter XVl der Anlage D ist wie folgt zu lassen
„Flüssige Mineralsäuren aller Art, insbesondere Schwefelsäure, Vitriolöl und Salzsäure —
mit Ausnahme von gewöhnlicher Salpetersäure und Scheidewasser (wegen dieser vergleiche
XVI a) und von rother, rauchender Salpetersäure (wegen dieser vergleiche XVIll) — unter-
liegen den nachstehenden Vorschriften."
2. Hinter XVl ist unter XVl a folgende Bestimmung einzuschalten
XVl a. Für den Transport von gewöhnlicher Salpetersäure und Scheidewasser gelten die
vorstehend unter XVl gegebenen Vorschriften. Außerdem finden, sofern diese Artikel in Glas-
ballons, Glasflaschen oder Kruken zur Auflieferung gelangen, noch folgende Bestimmungen An-
wendung
1. Die zur Umhüllung der Ballons, Flaschen oder Kruken in den Gefäßen oder geflochtenen
Körben verwendeten Materialien, als Stroh, Heu und dergleichen, müssen so stark mit Chlor-
calciumlösung getränkt sein, daß sie durch directe Flammenberührung nicht entzündet werden.
Statt der Chlorcalciumlösung kann auch eine Lösung von schwefelsaurem Natrium, von Chlor-
natrium, von Chlormagnesium, von schwefelsaurem Magnesium oder von Eisenchlorur als
Tränkungsmaterial verwendet werden.
2. Bei der Ver- und Entladung dürfen die Gefäße oder Körbe nicht auf Karren gefahren,
noch auf der Schulter oder dem Rücken, sondern nur an den daran angebrachten Handhaben
getragen werden.
3. Die Gefäße oder Körbe sind an den Wänden des Eisenbahnwagens, sowie unter einander
durch Stricke zu befestigen. Die Verladung darf nicht übereinander, sondern nur in einer ein-
fachen Schicht neben einander erfolgen.
IV. Die Bestimmung unter XXVll der Anlage D erhält folgende Fassung
„Hefe, sowohl flüssige als feste ist in Gefäßen, welche nicht luftdicht geschlossen sind, zur
Beförderung aufzugeben. Falls die Eisenbahnverwaltung die Aufgabe in anderen Gefäßen ge-
stattet, ist dieselbe berechtigt, von dem Absender zu verlangen, daß er sich verpflichtet
1. keinerlei Ansprüche zu erheben, falls derartige Sendungen von den Anschlußbahnen zurück-
gewiesen worden;
2. für allen Schaden aufzukommen, der anderen Gütern oder dem Material in Folge dieser
Transportart erwächst, und zwar gegen Vorlage einer einfachen Kostenrechnung, deren Richtigkeit
in jeder Beziehung ein für allemal zum Voraus anerkannt wird ;
3. keinerlei Ansprüche wegen der in Folge der fraglichen Transportart an den Gefäßen oder
an deren Inhalt entstehenden Beschädigungen oder Abgänge zu erheben."
V. Hinter XXlX der Anlage 1) ist unter XXIX a folgende Bestimmung einzuschalten
XXIX g. Gefettete Eisen- und Stahlspäne (Dreh- Bohr- und dergleichen Späne) und Rück-
stände von der Reduktion des Nitrobenzol aus Anilinfabriken werden, sofern sie nicht in luft-
dicht verschlossenen Behältern aus starkem Eisenblech verpackt zur Aufgabe gelangen, nur in
eisernen Wagen mit Deckeln oder unter Deckenverschluß befördert.
Aus dem Frachtbriefe muß ersichtlich sein, ob die Eisen- und Stahlspäne gefettet sind oder
nicht, andernfalls werden sie als gefettet behandelt.
VI. Der erste Absatz der Bestimmung unter XXXI der Anlage D erhält folgende Fassung
„Wolle, Haare, Kunstwolle, Baumwolle, Seide, Flachs, Hanf, Jute, im rohen Zustande,
in Form von Abfällen vom Verspinnen und Verwehen, als Lumpen oder Putzlappen, ferner
Seilerwaaren, Weber-, Harnisch- und Geschirrlitzen (wegen gebrauchter Putzwolle vergleiche
Abs. 3) werden, wenn sie gefettet sind, nur auf offenen Wagen unter Deckenverschluß befördert,
sofern nicht der Versender sich mit der Eisenbahn Über Versendung in bedeckt gebauten Wagen
verständigt."
VII. Die Bestimmungen unter XXXVlll der Anlage D erhalten folgende Fassung
XXXVIII.1. Flüssige Kohlensaure und flüssiges Stickoxidul dürfen nur in Behältern aus
Schweißeisen ; Flußeisen öder Gußstahl, welche bei amtlicher Prüfung einen Druck von 250 At-
mosphären ohne bleibende Veränderung der Form ausgehalten haben, zur Beförderung aufge-
liefert werden, Ein amtlicher Vermerk auf den Behältern muß deutlich erkennen lassen, daß
die Prüfung hierauf, und zwar innerhalb der drei letzten Jahre vor der Aufgabe stattgefunden
hat. Zum Schutze der Ventile an den Behältern müssen Kappen aufgeschraubt sein. Auf dem
oberen Theil der Kappen ist ein Kranz fest aufzuziehen, der nach außen hin viereckig ist und
über den Umfang der Behälter derart hervorragt, daß jedes Rollen der Behälter verhindert
wird. Die Schutzkappen und Kränze müssen aus demselben Material wie die Behälter selbst ge-
fertigt sein.
2. Gasförmige Kohlensäure und Grubengas werden zur Beförderung nur dann angenommen,
wenn ihr Druck den von 20 Atmosphären nicht übersteigt, und wenn sie in Behältern aus
Schweißeisen, Flußeisen oder Gußstahl aufgeliefert werden, welche bei einer innerhalb Jahres-
frist vor der Aufgabe stattgehabten amtlichen Prüfung ohne bleibende Veränderung der Form
mindestens das Anderthalbfache desjenigen Drucks ausgehalten haben, unter welchem die Kohlen-
säure oder das Grubengas bei ihrer Auflieferung stehen. Jeder Behälter muß. mit einer Oeff-
nung, welche die Besichtigung seiner Innenwandungen gestattet, einem Sicherheitsventil, einem
Wasserablaßhahn, einem Füll- beziehungsweise Ablaßventil, sowie mit einem Manometer ver-
sehen sein und muß alljährlich auf seine gute Beschaffenheit amtlich geprüft werden. Ein an
leicht sichtbarer Stelle angebrachter amtlicher Vermerk auf dem Behälter muß deutlich erkennen
lassen, wann und auf welchen Druck die Prüfung desselben stattgefunden hat. In dem Fracht-
briefe ist anzugeben, daß der Druck der aufgelieferten Kohlensäure oder des Grubengases auch
bei einer Temperatursteigerung bis zu 40 Grad Celsius den Druck von 20 Atmosphären nicht
Übersteigen kann. Die Versandstation hat sich von der Beachtung vorstehender Vorschriften und
insbesondere durch Vergleichung des Manometerstandes mit dem Prüfungsvermerk davon zu
überzeugen, daß die Prüfung der Behälter auf Druck in ausreichendem Maaße stattgefunden hat.
Avis. — Administration de l'enregistrement
et des domaines.
Il est porté à la connaissance des intéressés
qu'il sera procédé le 1er avril 1889 et les jours
suivants, dans une des salles de l'hôtel du Gou-
vernement à Luxembourg, aux examens à
subir au vœu de l'arrêté royal grand-ducal du
24 décembre 1879, par les candidats aspirants
aux différents grades de premier commis de la
direction, de receveur et de surnuméraire de
l'administration.
Les demandes d'admission devront être
Bekanntmachung — Einregistrirungs- und
Domänen-Verwaltung.
Es wird hiermit zur Kenntnis der Betheiligten
gebracht, daß am 1. April 1889 und an den
darauffolgenden Tagen in einem der Säle dos
Regierungsgebäudes zu Luxemburg, in Gemäßheit
des Königl.-Großh. Beschlusses vom 24. Dezem-
ber 1879 zur Prüfung der Candidaten für die
verschiedenen Grade von erstem Commis der
Direction, Einnehmer und Supernumerar der
Einregistrirungsverwaltung geschritten wird.
Die Annahmegesuche sind vor dem 15. März
Art. 2, Notre Directeur général des travaux
publics est chargé do l'exécution du présent
arrêté.
Au Loo, le 7 novembre 1888.
GUILLAUME.
Le Directeur général
des travaux publics,
V. THORN.
Notre Directeur général des travaux
Königl.-Großh. Beschluß vom 7. November 1888,
betreffend die Polizei, die Sicherheit und den
Betrieb der Schmalspurbahnen Nördingen-
Martelingen und Diekirch-Vianden.
Wir Wilhelm III, von Gottes Gnaden, König
der Niederlande, Prinz von Oranien - Nassau,
Großherzog von Luxemburg, u, u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 28. April 1886,
die Concession von drei Sekundäreisenhahnen be-
treffend, sowie des Vertrages und Bedingungs-
heftes, welche diesem Gesetze beigefügt sind ;
Nach Einsicht des Art. 13 des gen. Bedingungs-
heftes;
Nach Einsicht der Vorschläge der anonymen
Gesellschaft der luxemburger Kantonaleisenbah-
nen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes ;
Auf den Bericht Unseres General Directors
der öffentlichen Arbeiten und nach Berathung der
Regierung im Conseil ;
Haben beschlossen und beschließen
Unser General-Director der öffentlichen
N°63.
Samstag, 17. November 1888.
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Au Loo, le 7 novembre 1888.
GUILLAUME.
Le Directeur général
des travaux publics,
V. THORN.
Arrêté royal grand-ducal du 7 novembre 1888,
approuvant différentes dispositions modifica-
tives et complémentaires du règlement d'exploi-
tation des chemins de fer
Guillaume-Luxem-
bourg.
Nous GUILLAUME III, par la grâce de Dieu,
Roi des Pays-Bas, Prince d'Orange-Nassau,
Grand-Duc du Luxembourg, etc., etc., etc.;
Vu l'art. 7 du traité du 11 juin 1872, approuvé
par la loi du 12 juillet suivant, concernant l'ex-
ploitation des chemins
de fer Guillaume-
Luxembourg ;
Vu Notre arrêté du 14 juillet 1874, portant
publication du règlement d'exploitation pour
les dits chemins de fer ;
Notre Conseil d'État entendu ;
Sur le rapport de Notre Directeur général
des travaux publics, et après délibération du
Gouvernement en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Unser General-Director der öffentlichen
Arbeiten ist mit der Ausführung gegenwärtigen
Beschlusses beauftragt.
Im Loo, den 7. November 1888.
Wilhelm.
Der General-Director
der öffentlichen Arbeiten,
V. Thorn.
Avis. — Téléphone.
Il est porté à la connaissance du public que
l'agence des postes à Weiswampach, avec la
cabine publique du téléphone y installée, est
reliée au réseau
téléphonique central de
Luxembourg depuis le 8 novembre 1888.
Les heures d'ouverture sont les mêmes que
pour le service postal, c'est-à-dire, pendant les
jours de la semaine de 9 à 12 h. m. et de 3 à
7 h. s. et pendant les dimanches et jours léga-
lement fériés de 9 à 10 h, m. et de 4 à 6 h. s.
Luxembourg, le 17 novembre 1888.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Avis. — Téléphone.
En vertu de l'art. 1er de l'arrêté royal grand-
ducal du 17 décembre 1884, le Gouvernement
a décidé de cirer un réseau téléphonique à
Useldange.
Les personnes qui n'ont pas encore contracté
et qui désirent se faire relier au réseau dont il
s'agit, sont priées de s'adresser dans un délai
rapproché à M. le directeur des postes et télé-
graphes, qui est chargé de recevoir les contrats
d'abonnement.
Luxembourg, le 17 novembre 1888.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
künftig an den Director der Verwaltung einzu-
reichen.
Luxemburg, den 12. November 1888.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Telephonwesen.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß ge-
bracht, daß die Postagentur in Weiswampach so-
wie die daselbst errichtete öffentliche Fernsprech-
stelle seit dem 8. November 1888 mit dem Cen-
tralnetze in Luxemburg telephonisch verbunden ist.
Die Büreaustunden sind dieselben wie für den
Postdienst, d. h. an den Wochentagen von 9 bis
12 U. M. und von 3 bis 7 U. A. und an den
Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 9 bis 10
U. M. und von 4 bis 6 U. A.
Luxemburg, den 17. November 1886.
Der General-Director der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
Bekanntmachung. — Telephonwesen.
Gemäß Art. 1 des Königl.-Großh. Beschlusses
vom 17. Dezember 1884 hat die Regierung die
Errichtung eines Fernsprechnetzes in Useldingen
beschlossen.
Diejenigen, welche noch nicht abonnirt sind und
sich an genanntes Netz anschließen wollen, sind
gebeten, sich in kürzester Frist an den Hrn. Post-
und Telegraphendirektor zu wenden, welcher mit
der Aufnahme der Abonnementskontrakte beauf-
tragt ist.
Luxemburg, den 17. November 1888.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
adressées au directeur de l'administration avant
le 15 mars prochain.
Luxembourg, le 12 novembre 1888.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u. dgl.
Weizen
Mischelfrucht
Roggen
Gerste
Spelz
Heidekorn
Haser
Erbsen
Bohnen
Linsen
Kartoffeln
Weizen-Mehl
Mischel-Mehl
Roggen-Mehl
Geschälte Gerste
Butter
Eier
Heu
Stroh
Buchenholz
Eichenholz
Weichholz
Ochsenfleisch
Kuh-od.Rindfleisch
Kalbfleisch
Hammelfleisch
Schweinefleisch.
id. geräuchert.
Maße
oder
Gewicht.
Hectoliter
Kilogr.
Dutzend.
100 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von
Luxem-
burg.
20 00
18 00
15 00
15 00
7 50
20 00
18 00
17 00
5 00
0 60
0 50
0 40
0 70
2 40
0 80
11 00
9 00
14 00
12 00
1 80
1 40
1 40
1 80
1 60
2 00
Die-
kirch.
20 00
19 00
15 00
12 50
7 50
2 10
0 85
1 40
1 30
1 10
1 40
Wiltz.
21 00
15 00
13 75
6 65
4 83
0 44
0 38
0 34
2 00
0 80
1 40
1 20
1 40
1 60
1 50
Ettel-
brück.
21 00
19 50
13 50
7 50
5 00
0 46
0 35
0 30
2 50
0 75
1 40
1 20
1 20
1 80
1 40
Echter-
nach.
20 49
18 00
15 10
15 48
7 50
18 26
15 23
22 20
0 40
0 38
2 13
0 88
1 20
1 40
1 45
1 40
Remich
18 25
16 75
8 25
6 00
0 42
0 34
2 40
0 75
11 50
8 00
1 00
1 00
1 60
1 50
Mersch.
2 00
0 80
1 40
1 40
1 50
1 50
Greven-
macher.
5 00
0 44
0 38
2 50
0 90
1 30
1 40
1 60
1 60
Esch-
a.d.A.
19 50
18 50
14 50
13 50
8 50
5 50
0 46
0 35
2 40
0 90
1 45
1 25
1 55
1 45
1 60
1 75
Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats September 1888.
Marktpreise. — 2. Hälfte des Monats September 1888.
Luxembourg. — Imprimerie de la Cour V. BÜCK.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u. dgl.
Weizen
Mischelfrucht
Roggen
Gerste
Spelz
Heidekorn
Hafer
Erbsen
Bohnen
Linsen
Karroffeln
Weizen-Mehl
Mischel-Mehl
Roggen-Mehl
Geschälte Gerste.
Butter
Eier
Heu
Stroh
Buchenholz
Eichenholz
Weichholz
Ochfenfleisch
Kuh-od. Rindfleisch
Kalbfleisch
Hammelfkeisch
Schweinefleisch
ID. geräuchert.
Maße
Gewicht.
Hektoliter
Kilogr.
Dutzend.
100 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von
Luxem-
burg.
20 00
18 00
15 00
15 00
9 50
20 00
18 00
19 00
5 00
0 60
0 50
0 40
0 70
2 20
0 80
11 00
9 00
14 00
12 00
1 80
1 40
1 60
1 60
2 00
Die-
kirch.
19 50
18 50
15 00
12 00
7 00
1 90
0 85
1 40
1 30
1 20
1 40
1 40
Wiltz.
20 00
15 00
13 50
6 75
4 85
0 44
0 38
0 34
2 00
0 80
1 40
1 20
1 40
1 60
1 50
Ettel-
brück.
7 00
5 50
0 45
0 35
0 30
2 50
0 80
1 40
1 20
1 40
1 40
1 40
Echter-
nach.
18 76
17 26
15 34
17 88
7 50
18 11
15 20
0 40
0 36
1 95
0 90
1 25
1 40
1 42
1 40
Remich
18 25
16 75
8 25
6 00
0 42
0 34
2 40
0 75
11 50
8 00
1 00
1 00
1 60
1 50
Mersch
2 20
0 70
1 40
1 40
1 50
1 50
Greven-
macher.
5 00
0 44
0 38
2 40
0 90
1 30
1 30
1 40
1 60
1 60
Esch-
a.d.A.
19 00
18 00
14 00
12 50
7 50
6 00
0 47
0 36
2 35
0 95
1 40
1 30
1 60
l 40
1 60
1 30