Loi du 1er août 1913, concernant l'émission de nouvelles pièces de monnaies de 2 fr., de 1 fr., de 50 ct. et de 25 ct.
Table des dispositions (25)
Texte législatif (25 Articles)
Mémorial
du
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
Mercredi, 6 août 1913.
N° 54.
Mittwoch, 6. August 1913.
Loi du 1er août 1913, concernant l'émission
de nouvelles pièces de monnaies de 2 fr.,
de 1 fr., de 50 ct. et de 25 ct.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Notre Conseil d'Etat entendu;
De l'assentiment de la Chambre des députés ;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 30 juillet 1913, et celle du Conseil d'Etat
du 1er août ct., portant qu'il n'y a pas lieu à
second vote ;
Avons ordonné et ordonnons
Le Gouvernement est autorisé à
émettre des pièces d'argent de 2 fr., de 1 fr.
et de 50 ct., pour une valeur correspondant
à 10 fr. par tête d'habitant, ainsi que des
pièces de nickel de 25 ct., dont l'import rentrera
dans la limite indiquée.
L'émission se fera au fur et à mesure des be-
soins.
Die Regierung ist ermächtigt, Silber-
stücke von 2 Fr., 1 Fr. und 50 Centimen sowie
Nickelmünzen von 25 Centimen, bis zu einem Ge-
samtbetrage von 10 Fr. pro Kopf der Bevölke-
rung, auszugeben.
Die Ausgabe erfolgt nach Maßgabe der Be-
dürfnisse.
Les pensionnaires de l'Etat, dont
la pension, inclusivement des suppléments ac-
cordés par les lois des 28 mars 1899 et 26
décembre 1907, ayant pris cours avant le 1er
janvier 1912, ne dépasse pas 1500 fr., jouiront,
à partir de cette dernière date, d'un supplé-
ment de 150 fr., sans que cependant la pension,
augmentée de ce supplément, puisse excéder
le chiffre de 1600 fr.
Ceux de ces titulaires dont la pension, y
compris les suppléments susvisés, . ayant pris
cours avant le 1er janvier 1912, est supérieure
à 1500 fr. et inférieure à 3000 fr., jouiront,
à partir de cette dernière date, d'un supplé-
ment de 100 fr., sans que cependant la pen-
sion, majorée de ce supplément, puisse excéder
le chiffre de 3000 fr.
Les mêmes suppléments seront accordés aux
veuves et orphelins des pensionnaires susvisés
venant à décéder après la publication de la
présente loi, sans que cependant, dans aucun
cas, la pension, y compris ces suppléments, ne
puisse dépasser le montant de la pension aug-
mentée des mêmes suppléments leur attribués,
s'ils avaient déjà eu cette qualité avant le
1er janvier 1912.
Les fonctionnaires pensionnés postérieurement
au 31 décembre 1911 recevront une part pro-
portionnelle de ce supplément, à savoir
les pensionnés, en 1912, quatre cinquièmes de
ce supplément;
les pensionnés en 1913, trois cinquièmes;
les pensionnés en 1914, deux cinquièmes;
les pensionnés en 1915, un cinquième.
Les dispositions qui précèdent s'appliquent
également aux veuves et aux orphelins.
Nach Einsicht der Entscheidung der Äbgeord-
netenkammer vom 29. Juli d. J. und derjenigen
des Staatsrates vom 1. August ct., wonach
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen.
Die Staatspensionierten, deren Pen-
sion einschließlich der durch die Gesetze vom 28.
März 1899 und 26. Dezember 1907 bewilligten
Zulagen die Summe von 1500 Fr. nicht über-
steigt und vor dem 1. Januar 1912 ihren Anfang
genommen hat, erhalten von letzterem Datum
ab eine Zulage von 150 Fr., ohne daß jedoch die
Pension einschließlich letzterer Zulage den Betrag
von 1600 Fr. übersteigen kann.
Diejenigen Titulare, deren Pension einschließ-
lich der vorerwähnten Zulagen, mehr als 1500
Fr. und weniger als 3000 Fr. beträgt und vor
dem 1. Jannar 1912 ihren Anfang genommen
hat, erhalten von letzterem Datum ab eine Zu-
lage von 100 Fr., ohne daß jedoch die Pension
mit letzterer Zulage den Betrag von 3000 Fr.
übersteigen kann.
Den Witwen und Waisen obengenannter
Staatspensionierten, welche nach Veröffent-
lichung gegenwärtigen Gesetzes sterben, werben
dieselben Zulagen bewilligt, ohne daß jedoch in
keinem Falle die Pension einschließlich dieser Zu-
lagen den Betrag der um die gleichen Zulagen'
erhöhten Pension übersteigen kann, welche sie in
dieser Eigenschaft vor dem 1. Januar 1912 er-
halten hätten.
Die nach dem 31. Dezember 1911 pensionierten
Staatsbeamten erhalten einen verhältnismäßigen
Bruchteil dieser Zulage und zwar
die im Jahre 1912 Pensionierten, vier Fünftel;
die im Jahre 1913 Pensionierten, drei Fünftel;
die im Jahre 1914 Pensionierten, zwei Fünftel;
die im Jahre 1915 Pensionierten, ein Fünf-
tel dieser Zulage.
Vorstehende Bestimmungen finden auch am
Witwen und Waisen Anwendung.
Sont approuvées, sous le mérite des
réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal sus-
dit du 27 mars 1909, les dispositions complémen-
taires et modificatives ci-après relatées à in-
troduire à l'annexe C du règlement précité du
17-23 décembre 1908
Nach Wiedereinsicht der Großh. Beschlüsse
vom 27. März und 18. April 1909, wodurch das
neue Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vom
17./23. Dezember 1908 für genannte Eisen-
bahnen genehmigt wird ;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors
der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Nachstehende Abänderungen und Er-
gänzungen der Anlage C zu obenerwähnten
Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17./
23. Dezember 1908 sind unter Beachtung der
in vorbezogenem Beschlusse vom 27. März 1909
enthaltenen Vorbehalte genehmigt
Nr. Ia. — Sprengstoffe.
Eingangsbestimmungen.
A.
Sprengmitel.
1. Gruppe, a) Ammoniaksalpetersprengstoffe.
Es wird eingeschaltet
hinter dem mit „Lignosit I" beginnenden Absatz
Lignosit III, Gesteins- „und Wetter"-Lignosit III, auch mit den angehäugten Buchstaben A, B, C
usw. (Gemenge von Ammoniaksälpeter, von höchstens 15 Prozent aromatischen Nitrokohleuwasser-
stoffen — wovon höchstens 10 Prozent Trinitroverbindungen —, die teilweise mittels Kollodium-
wolle gelatiniert sein dürfen, von höchstens 4 Prozent mit Kollodinmwolle gelatiniertem Nitro-
glyzerin und von Pflanzenmehlen, auch mit Zusatz von Natronsalpeter oder neutralen, beständigen,
die Gefahr nicht erhöhenden Salzen).
hinter dem mit „Peiowit" beginnenden Absatz
Prosperit, auch mit angehängten Buchstaben oder Zahlen (Gemenge von Ammoniaksalpeter,
Pflanzenmehlen, neutralen, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen, aromatischen Nitro-
verbindungen, auch mit Zusatz von höchstens 4 Prozent durch Kollodiumwolle gelatiniertem Nitro-
glyzerin, von Glyzerin und von höchstens 10 Prozent Alkalinitraten, wobei aromatische Trinitrover-
biudungeu bei Anwesenheit von Nitroglyzerin nur bis 10 Prozent der Gesamtmenge, bei dessen Ab-
wesenheit bis 12 Prozent der Gesamtmenge betragen dürfen).
hinter dem mit „Gelatine-Westfalit" beginnenden Absatz
„Gelatine-Westfalit" III, IV, usw. (Gemenge von Ammoniaksalpeter, höchstens 10 Prozent Kali-
salpeter oder Natronsalpeter oder eines Gemisches von beiden, höchstens 28 Prozent Dinitrochlor-
hydrin, höchstens 5 Prozent Trinitroglyzerin, höchstens 2 Prozent Kollodiumwolle, von Kohlenwasser-
stoffen, Pflanzenmehlen, neutralen, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen und Nitro-
verbindungen der aromatischen Reihe, wovon höchstens 20 Prozent der Gesamtmenge Trinitrotoluo
sein dürfen.
1. Gruppe. d) Schwarzpulverähuliche, handhabungssichere Sprengstoffe.
Hinter dem mit „Präposit" beginnenden Absatz wird nachgetragen
Naschit II festgepreßtes Gemenge von 70 Prozent Natronsalpeter und 30 Prozent kresolsulfosaurem
Natrium.
2. Gruppe. b) Chlorat- und Perchloratsprengstoffe.
Hinter dem mit „Persalit" beginnenden Absatz wird nachgetragen
Wetter-Persalit, auch auch angehängten Buchstaben oder Zahlen (Gemenge von höchstens 35 Pro-
zent Kaliumperchlorat, von Ammoniaksalpeter, höchstens 25 Prozent aromatischen Nitroverbindungen
darunter höchstens 20 Prozent Trinitroluol, von Pflanzenmchleu, höchstens 6 Prozent Nitroglyzerin
von Natronsalpeter und anorganischen, neutralen, beständigen, die Gefahr nicht erhöhenden Salzen).
Abschnitt A. Verpackung. 1. Gruppe der Sprengmittel.
Unter Ziffer 4 : Schwarzpulverähnliche, handhabungssichere Sprengstoffe d) wird in Abs. (1) am
Ende nachgetragen
Patrunen aus Naschit II dürfen auch mittels Pergamentpapier hergestellt und in Pappkästen zu
Paketen vereinigt sein.
Nr.
I
d
Verdichtete
u n d
verflüssigte
Gase.
Abschnitt B. Beschaffenheit des Materials und Herstellung der Gefäße
Im Abs. (3) wird der erste Satz gefaßt
Wagen, die für die Beförderung von verdichtetem Wasserstoff (Ziffer 4) oder von flüssiger Kohlen-
säure (Ziffer 5) besonders eingerichtet sind (Kesselwagen), dürfen Gefäße von mehr als 2 m Länge
und mehr als 21 cm innerem Durchmesser enthalten.
Abschnitt D. Ausstattung der Gefäße (Ventile, Vermerke).
Abs. (2) wird gefaßt
Die Gefäße für Wasserstoff und Kohlensäure unter Abschnitt B. Abs. (3) dürfen nicht usw. wie bisher.
Abschnitt F. —
Sonstige
Vorschriften.
Abs. (2). Der letzte Satz wird gefaßt
Die Ventile der Gefäße für Wasserstoff und Kohlellsäure unter Abschnitt B. Abs. (3) bedürfen usw.
wie bisher.
In Abs. (6) a) werden die Ziffern 1 und 3 gefaßt
1. fur die verdichteten Gase bei Auflieferung in Fahrzeugen, die besonders für Landwege eingerichtet
und mit Planen oder hölzernen Überkästen ganz bedeckt sind ;
3. Kesselwagen für verdichtete Wasserstoff (Ziffer 4) oder für die verflüssigten Gase der Ziffer 5
müssen mit hölzernen Überkästen versehen sein.
Nr.
III.
Brenubare
Flüssigkeiten.
Abschnitt A. —
Verpackung.
Im Abs. (1) wird hinter dem ersten Satze eingeschaltet
Kesselwagen für die Beförderung von Benzin (Ziffer 1b) und von Schwefelkohlenstoff (Ziffer 8)
müssen so gebaut sein, daß Kessel- und Ausflußröhren geerdet sind; auch müssen die Einlauf- und
Abflußöffnungen mit Davyschen Sicherheitssieben versehen sein.
Le nombre des conseillers des com-
munes et respectivement sections de communes
ci-après désignées est fixé de la manière sui-
vante
bruar 1911 angefügte Verteilungstabelle abge-
ändert werden müssen;
Nach Beratung der Regierung im Konseil;
Beschließt
Les pièces d'argent auront cours
légal entre les particuliers jusqu'à concurrence
de 50 fr. pour chaque payement.
L'Etat les recevra dans ses caisses sans limi-
tation de quantité.
Il les échangera contre une égale valeur de
monnaie courante en pièces d'or dont la teneur
de fin sera au moins de huit dixièmes du mark
d'or allemand, par franc échangé.
Les bureaux qui opéreront l'échange ainsi que
Gesetz vom 1. August 1913, die Ausgabe von neuen
Münzen von 2 Fr., 1 Fr., 50 Centimen und 25
Centimen betreffend.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg,
Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
stach Anhörung Unseres Staatsrates;
Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 30. Juli 1913, und derjenigen
des Staatsrates vom 1. August ct., wonach eine
zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen
Die Silberstücke haben gesetzliche Zah-
lungskraft im Privatverkehre bis zum Betrage
von 50 Fr. für jede Zahlung.
Der Staat nimmt dieselben an seinen Kassen
in jedem Betrage an.
Er wechselt dieselben für einen gleichen Wert
gegen Kurantmünzen in Goldgeld aus, deren
Feingehalt wenigstens acht Zehntel des deutschen
Goldwährungsfußes Pro Franken beträgt.
Die Stellen, an denen die Auswechselung, so-
Grand-Duché de Luxembourg.
le minimum de la somme qui y donnera droit,
seront déterminés par le Gouvernement.
En cas d'événements exceptionnels, un rè-
glement d'administration publique pourra sus-
pendre l'échange et édicter toutes autres me-
sures qu'exigera la situation monétaire du
Grand-Duché.
Un crédit de 300.000 fr. (non
limitatif) est mis à la disposition du Gou-
vernement pour le payement des suppléments
des années 1912 et 1913; ce crédit est rat-
taché au budget des dépenses de l'exercice
1913 sous le n° 81 bis.
Ein (unbeschränkter) Kredit von 300.000
Fr. wird der Regierung zur Zahlung der Zulagen
für die Jahre 1912 und 1913 zur Verfügung ge-
stellt; dieser Kredit wird dem Ausgabenbudget
für 1913 unter Art. 81bis beigeschrieben.
Notre Directeur général des travaux
publies est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 1er août 1913.
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur général
des travaux publics,
Oh. DE WAHA.
Unser General-Direktor der öffent-
lichen Arbeiten ist mit der Ausführung des
gegenwärtigen Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 1. August 1913.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der öffentlichen Arbeiten.
K. de Waha.
Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen.
In Gemäßheit des Schlußabsatzes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 (Memorial S. 323)
erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg- und Deutschland
betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung)
vorgesehenen Bestimmungen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstände auch
im luxemburgisch-deutschen Wechselverkehr zur Anwendung.
Luxemburg, den 4. August 1913.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Arrêté du 1er août 1913, déterminant le nombre
des conseillers à élire pour différentes communes
et sections de commune en vertu de l'art. 190
de la loi électorale du 13 juillet 1913.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'INTÉRTEUR ;
Revu son arrêté du 28 février 1911 (Mémorial
de 1911, p. 265), ainsi que le tableau y annexé,
déterminant le nombre des conseillers commu-
naux à élire pour chaque commune et section de
commune, sur la base du résultat du recense-
ment de la population, opéré le 1er décembre
1910;
Vu la loi électorale du 13 juillet 1913, dont
l'art. 190 dispose que les conseils communaux
sont composés de treize membres dans les com-
munes de plus de dix mille à vingt mille habi-
tants;
Attendu que par application du dit article il
y aura lieu d'augmenter le nombre des membres
du conseil communal dans les communes de
Differdange, Dudelange, Esch-s.-Alz. et Holle-
rich et de modifier conséquemment le tableau
Beschluß vom l. August 1913, wodurch die Zahl
der in verschiedenen Gemeinden und Gemeinde-
sektionen in Gemäßheit des Art. 190 des Wahl-
gesetzes vom 13. Juli 1913 zu wählenden Ge-
meinderatsmitglieder festgesetzt wird.
Der
General-Direktor
des Innern.
Nach Einsicht seines Beschlusses vom 28. Februar
1913 (Mem. 1911, S. 265), sowie der diesem Be-
schlusse angefügten Tabelle, wodurch die Zahl der
in jeder Gemeinde und Gemeindesektion zu wäh-
lenden Gemeinderatsmitglieder nach Maßgabe
des Ergebnisses der am 1. Dezember 191,0 vorge-
nommenen Volkszählung festgesetzt wird;
Nach Einsicht des Wahlgesetzes vom 13. Juli
1913,
das in Art. 190 verfügt, daß in den Ge-
meinden mit mehr als zehntausend bis zwanzig-
tausend Einwohnern die Gemeinderäte aus drei-
zehn Mitgliedern zusammengesetzt sind;
In Anbetracht, daß auf Grund dieses Artikels
die Zahl der Gemeinderatsmitglieder in den
Gemeinden Differdingen, Düdelingen, Esch a.
d. Alz. und Hollerich vermehrt und infolgedessen
die dem vorerwähnten Beschlusse vom 28. Fe-
de répartition figurant à la suite de l'arrêté ci-
dessus du 28 février 1911;
Après délibération du Gouvernement en con-
seil;
Arrête
En vertu de l'art. 192 de la loi élec-
torale du 13 juillet 1913, il est loisible à tout habi-
tant des communes intéressées, jouissant des
droits civils et politiques, de former un recours
au Conseil d'Etat contre le présent arrêté, et ce
endéans les six jours à partir de la publication
de ce dernier.
Kraft des Art. 192 des Wahlgesetzes
vom 13. Juli 1913 steht jedem im Besitze der
bürgerlichen und politischen Rechte stehenden
Einwohner der beteiligten Gemeinden innerhalb
zehn Tage nach der Veröffentlichung des gegen-
wärtigen Beschlusses gegen Berufung denselben
an den Staatsrat offen.
Les pièces de nickel seront régies par
l'art. 3 de la loi du 29 décembre 1900, concer-
nant la fabrication de monnaies de nickel.
Die Bestimmungen des Art. 3 des Ge-
setzes
vom 29. Dezember 1900, betreffend Prä-
gung von Nickelmünzen sind auf die Nickelstucke
anwendbar.
Le Directeur général des finances
est autorisé à émettre, s'il y a lieu, des bons
du Trésor jusqu'à concurrence du montant
du crédit prévu par la présente loi.
Le produit de ces bons figurera au budget
des recettes de 1913 comme art. 64 ter : Emis-
sion de bons du Trésor, pour l'exécution de la
loi allouant des suppléments de pension à cer-
tains pensionnaires.
Les conditions de l'émission et du rembourse-
ment de ces bons seront réglées par le Gouver-
nement en conseil.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée
et observée par tous ceux que la chose con-
cerne.
Luxembourg, le 1er août 1913.
MARE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur général
des finances,
M .
MONGENAST.
Arrêté grand-ducal du 1er août 1913, approuvant,
diverses modifications et ajoutes à l'annexe C
du règlement d'exploitation des chemins de fer
Guillaume-Luxembourg.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,
approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant
l'exploitation des chemins de fer Guillaume-
Luxembourg ;
Der General-Direktor der Finanzen
ist ermächtigt, gegebenenfalls Schatzanweisungen
im Betrage des durch dieses Gesetz bewilligten
Kredites auszuschreiben.
Der Ertrag dieser Anweisungen wird ins Ein-
nahmebudget von 1913 eingestellt als Art. 64ter
„Ausgabe von Schatzanweisungen für Ausfüh-
rung des Gesetzes betreffend Bewilligung von
Pensionszulagen an Staatspensionierte."
Die Maßnahmen für die Ausschreibung und
die Rückzahlung dieser Schatzanweisungen werden
durch Beschluß des Regierungskollegiums ge-
regelt.
Befehlen und verordnen, daß gegenwärtiges
Gesetz ins „Memorial" eingerückt werde, um von
Allen, die es betrifft, ausgeführt und befolgt zu
werden.
Luxemburg, den 1. August 1913.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der Finanzen,
M . Mongenast.
Großh. Beschluß vom 1. August 1913, wodurch
verschiedene Abänderungen und Ergänzungen
der Anlage c zum Betriebsreglement (Vel-
kehrsordnung) der Milhelm-Luxemburg-Eisen-
bahnen genehmigt werden.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 7 des Vertrags vom
11. November 1902, genehmigt durch Gesetz
vom 3. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-
Luxemburg-Eisenbahnen betreffend ;
Revu les arrêtés grand-ducaux des 27 mars et
18 avril 1909, portant approbation du nouveau
roulement d'exploitation pour les dits chemins
de fer du 17-23 décembre 1908
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
travaux publics et après délibération du Gou-
vernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Le présent arrêté sera inséré au Mé-
morial.
Luxembourg, le 1er août 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN,
Gegenwärtiger Beschluß soll ins ,Me-
morial" eingerückt werden.
Luxemburg, den 1. August 1913.
Der General-Direktor des Innern,
Braun.
Communes et
sections
électorales
Differdange
Niedercorn
Obercorn
Differdange
Dudelange
Esch-s.-Alz.
Cessingen
Gasperich
Hollerich-Bonnevoie
Merl.
Hollerich
Population
politique
7.726
3.365
2.442
13.533
10.815
14.735
12.027
1.623
14.315
Nombre des
conseillers
Wahl-
Zahl der
gemeinden
und
Politische
Gemeinderats
Sektionen
Bevölkerung
Mitglieder
Differdingen
7.726
Niederkorn
3.365
Oberkorn
2.442
Differdingen
13.533
Düdelingen
10.815
Esch a.d. Alz.
14.735
Cessingen
Gasperich
Hollerich-Bonneweg
12.027
Merl
1.623
Hollerich
14.315
Les conditions de titre, de poids, de
tolérance et de diamètre des nouvelles pièces
feront l'objet d'un règlement d'administration
publique.
La convention concernant les frais de fa-
brication sera approuvée par arrêté grand-
ducal.
Toutes autres mesures d'exécution appar-
tiendront au Gouvernement.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée
et observée par tous ceux que la chose con-
cerne.
Luxembourg, le 1er août 1913.
MARIE-ADÉLAIDE.
Le Directeur général
des finances,
M.
MONGENAST.
Loi du 1er août 1913, portant allocation d'un
supplément de pension à certains pension-
naires de l'État.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu, Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Notre Conseil d'État entendu;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
wie das Minimum des Betrages, bis zu welchem
diese geschehen darf, werden durch die Regierung
bestimmt.
Bei außergewöhnlichen Ereignissen können
durch ein öffentliches Verwaltungsreglement die
Auswechselung eingestellt und alle anderen Maß-
regeln angeordnet werden, welche der Geldmarkt
des Großherzogtums erheischt.
Die Bedingungen betreffend Feinge-
halt, Gewicht, Toleranz und Durchmesser der
neuen Münzen werden durch ein öffentliches
Verwaltungsreglement bestimmt.
Das Abkommen über die Prägungskosten wird
durch Großh. Beschluß genehmigt.
Alle weiteren Ausführungsbestimmungenliegen
der Regierung ob.
Befehlen und verordnen, daß gegenwärtiges
Gesetz ins „Memorial" eingerückt werde, um
von Allen, die es betrifft, ausgeführt und befolgt
zu werden.
Luxemburg, den 1. August 1913.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der Finanzen,
M. Mongenast.
Gesetz vom 1. August 1913. betreffend Zuwendung
von Pensionszulagen an Staatspensionierte.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 29 juillet 1913 et celle du Conseil d'État
du 1er août ct., portant qu'il n'y a pas lieu
à second vote;
Avons ordonné et ordonnons
Die Zahl der in den nachbezeichneten
Gemeinden bezw. Gemeindesektionen zu wäh-
lenden Gemeinderatsmitglieder ist festgesetzt wie
folgt