Loi du 25 mai 1904, accordant la naturalisation à M. Félix Corent, aubergiste et tâcheron à Rumelange.
Table des dispositions (16)
Texte législatif (16 Articles)
DU
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
Großherzothums Luxemburg.
Samedi, 25 juin 1904.
N° 43.
Samstag, 25. Juni 1904.
Loi du 25 mai 1904, accordant la naturalisation
à M. Félix Corent, aubergiste et tâcheron à
Rumelange.
Nous ADOLPHE, par la grâce de
Dieu,
Grand-Duc de Luxembourg-, Duc de Nassau,
etc. , etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878, sur les
naturalisations ;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des député ;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 13 mai 1904 et celle du Conseil d'État du
20 du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu
à second vote ;
Avons ordonné et ordonnons
Les dispositions générales édictées
par l'arrêté ministériel du 8 mai 1885, déter-
minant les formalités à observer pour l'emballage
et le transport des vignes et des produits horti-
coles destinés à la circulation internationale, ne
sont pas applicables aux petites plantes étran-
gères à la vigne, aux fleurs en pot et aux raisins
de table sans feuilles ni serments, arrivant avec
un voyageur comme colis à la main, sauf les cas
ou selon le jugement du bureau de douane com-
pétent, des circonstances particulières donnent
fondement au soupçon de propagation du phyl-
Datum der Annahme.
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. November 1848.)
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Martin
Orth verliehene Naturalisation ist von diesem
am 13. Juni 1904 angenommen worden, wie dies
aus einem am selben Tage vom Hrn. Bürger-
meister der Gemeinde Kayl aufgenommenen Pro-
tokolle, von welchem ein Auszug bei der Justiz-
abtheilung hinterlegt ist, hervorgeht.
Luxemburg, den 24. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Beschluß vom 23. Juni 1904, die Ausführung
der Zusatznote ad Art. 8, al 1 des Schluß-
protocolls der internationalen Reblauscon-
vention von 1881 betreffend.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 4. August 1882,
den Beitritt der zu Bern am 3. November 1881
unterzeichneten internationalen Reblausconvention
betreffend, sowie des Kgl.-Großh. Beschlusses vom
23. August 1882, welcher gedachte Convention
zur Veröffentlichung bringt;
Nach Einsicht der Zusatznote ad Art. 8, al. 1,
des Schlußprotocolls dieser Convention;
Beschließt
Die durch Ministerialbeschluß vom 8.
Mai 1885 erlassenen Bestimmungen über die wahr-
zunehmenden Förmlichkeiten bei der Verpackung
und dem Versand von Reben und Gartenbau-
Erzeugnissen im internationalen Verkehr, finden
auf nicht Zur Kategorie der Rebe gehörige Ge-
wächse, auf Blumen in Töpfen und auf Tafel-
trauben ohne Blätter und Rebholz, welche von
Reisenden als Handgepäck mitgebracht werden,
nicht Anwendung, sofern nicht im einzelnen Falle,
nach dem Urteil des zuständigen Zollamts, be-
sondere Umstände den Verdacht einer Verschleppung
der Reblaus begründen.
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848.)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-avant a été acceptée le 13 juin 1904 par M.
Martin Orth, ainsi qu'il résulte d'un procès-ver-
bal dressé le même jour par M. le bourgmestre
de la commune de Kayl et dont un extrait a été
déposé à la Division de la justice.
Luxembourg, le 24 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Sont nommes membres de la com-
mission devant laquelle auront lieu, pendant
l'année courante, les examens pour la collation
des brevets de capacité aux membres du per-
sonnel enseignant des écoles primaires, MM.
1° Witry,inspecteur principal des écoles ; 2°
de Waha, secrétaire de la Commission d'ins-
truction ; 3° Breisch, inspecteur d'écoles hono-
raire ; 4° Heuertz, inspecteur d'écoles à Ettel-
bruck ; 5° Meyers, directeur de l'École normale;
6° Wercollier et 7° Stein, professeurs à l'Ecole
normale.
Zu Mitgliedern der Jury, vor welcher
die während des laufenden Jahres behufs Ver-
leihung von Fähigkeitsbrevets an das Lehrper-
sonal der Primärschulen vorgesehenen Prüfungen
stattzufinden haben, sind ernannt die HH. 1°
Witry Oberinspektor; 2° de Waha, Sekretär
der Unterrichtskommission; 3° Breisch, Ehren-
Schillinspektor, und 4° Heuertz, Schulinspektor
zu Ettelbrück; 5° Meyers, Direktor der Nor-
malschule;
6°
Wercollier
und
7°
Stein,
Professoren an der Normalschule.
Die §§ 10, 18 und 25 der vorerwähnten Ansführungsbestimmungen I (Memorial
1903) sind, wie folgt, zu fassen
§ 10.— (1.) Die unmittelbare Durchfuhr ist als Einfuhr im Sinne des Gesetzes nicht zu be-
trachten.
(2.) Unter unmittelbarer Durchfuhr ist derjenige Waarendurchgang zu verstehen, bei dem die
Waare wieder ausgeführt wird, ohne im Inland eine Bearbeitung zu erfahren und ohne ans
der zollamtlichen Kontrolle oder — im Postverkehr — ans dem Gewahrsams der Postverwaltung
zu treten.
(3.) Bei der Ueberführung von Fleisch auf ein Zolllager gilt der Fall der unmittelbaren
Durchfuhr nur dann als vorliegend, wenn, abgesehen von den im Abs. 2 bezeichneten Voraus-
setzungen, bereits bei der Anmeldung des Fleisches zur Niederlage sichergestellt wird, daß eine
Abfertigung des Fleisches in den freien Verkehr ausgeschlossen ist.
§ 18. — (1.) Für frisches Fleisch gelten folgende Grundsätze
I. In unschädlicher Weise zu beseitigen sind
A. Alle Thierkörper der betreffenden Sendung, soweit nach der gemeinsamen Herkunft, der
Art der Beförderung oder den sonstigen Umständen angenommen werden kann, daß eine Ueber-
tragung des Krautheitsstoffes stattgefunden hat, wenn auch nur au einem Thierkörper Rinderpest,
Milzbrand, Rauschbrand, Rinderseuche, Schweinepest, Schweineseuche (die letztgedachte Seuche
jedoch nur im Falle einer Allgemeinerkrankung), Pockenseuche, Rotz (Wurm) oder der begründete
Verdacht einer dieser Krankheiten vorliegt;
B. der einzelne Thierkörper, wenn Tollwuth, Nothlauf der Schweine, Septicämie, Pyämie,
Texasfieber, Ruhr oder der begründete Verdacht einer dieser Krantheiten vorliegt, ferner wenn
beim Schweine Trichinen oder beim Rindvieh und Schweine in größerer Zahl Finnen (beim
Rindvieh Cysticercus inermis, beim Schweine Cysticercus cellulosæ) nachgewiesen sind; au
Stelle der unschädlichen Beseitigung ist die Wiederausfuhr von Schweinen, bei denen in weniger
als 9 von den vorschriftsmäßig zu untersuchenden 24 Präparaten Trichinen gefunden sind, auf
Antrag des Verfügungsberechtigten zu gestatten, wenn das Fleisch vorher der für schwach
trichinöses Fleisch von Schweinen bei Schlachtungen im Inlande vorgeschriebenen Behandlung
unterworfen ist;
C. die veränderten Teile (sofern die in I unter A. und B erwähnten Fälle nicht vorliegen)
a) bei Durchsetzung von Eingeweiden mit vereinzelten, auf den Menschen nicht übertragbaren
thienschen Schmarotzern;
b) bei örtlicher Strahlenpilzerkrankung;
c) bei Tuberkulose, wenn nur die Lymphdrüsen an der Lungenwurzel und im Mittelfell oder
an einer der beiden Stellen Veränderungen aufweisen und die tuberkulösen Heerden wenig um-
fangreich und trocken, verkäst oder verkalkt sind; erweisen sich die Lymphdrüsen au der Lungen-
wurzel oder im Mittelfell tuberkulös, so ist auch die Lunge zu vernichten;
d) bei Lungenseuche oder dem begründeten Verdachte dieser Krankheit;
e) bei Schweineseuche oder dem begründeten Verdacht dieser Krankheit;
f) bei oberflächlicher und geringgradiger Fäulnis und ähnlichen Zersetzungsvorgängen, Be-
setzung mit Insekten und unerheblicher Beschmntzung.
II. Von der Einfuhr zurückzuweisen sind
A. alle Thierkörper der betreffenden Sendung, von denen anzunehmen ist, daß auf sie eine
Uebertragung des Krantheitsstoffs stattgefunden hat, wenn auch nur bei einem Thierkörper Lungen-
seuche oder Schweineseuche, (die letztgedachte Krankheit mit Ausnahme des unter I A bezeichneten
Falles) oder Maul- und Klauenseuche oder der begründete Verdacht einer dieser Krankheiten
vorliegt, bei Lungenseuche oder Schweineseuche oder dem Verdacht einer dieser Krankheiten nach
unschädlicher Beseitigung der veränderten Theile (vgl. 1 unter C. d und e);
B. die einzelnen Thierkörper, die auf Grund der nach § 13 ausgeführten Prüfung beanstandet
sind, soweit sie nicht nach I unter A und B unschädlich beseitigt werden müssen.
Liegt einer
der Fälle zu I unter C a, b, c oder f vor, so hat die Zurückweisung zu unterbleiben, sofern der
Beanstandungsgrund durch Beseitigung und Vernichtung der veränderten Theile behoben wird.
Insbesondere muß, unbeschadet dieser Ausnahmen, die Zurückweisung erfolgen
a) wenn die Waare den Angaben in den Begleitpapieren nicht entspricht;
b) wenn die Beschaffenheit des Fleisches einen schlechten Ernährungszustand des Thieres be-
kundet;
c) wenn das Fleisch auffällige Abweichungen in bezug auf Farbe, Geruch, Geschmack und
Konsistenz oder wenn es fremdartige Einlagerungen zeigt;
d) wenn das Fleisch durch Fäulnis, Verschimmelung, Insekten, Beschmutzung oder dergleichen
in seiner Geuntztauglichkeit beeinträchtigt oder wenn Luft in dasselbe eingeblasen ist;
e) wenn sich au den Lymphdrüsen eine Schwellung, mit oder ohne Blutung, Verkäsung oder
Verkalkung zeigt;
f) wenn Tuberkulose oder der begründete Verdacht dieser Krankheit vorliegt;
g) wenn vereinzelte Finnen (beim Rindvieh Cysticercus inermis, beim Schweine Cysticercus
cellulosæ) nachgewiesen sind.
2. Die Zurückweisung kann bei Beanstandungen auf Grund der Bestimmung im Abs. 1 unter
II B a unterbleiben, wenn nachträglich für die Waare entsprechende Begleitpapiere beigebracht
werden.
§ 25. — (1.) Die Beschaustelle hat auf Grund des endgültigen Ergebnisses der Untersuchung
(vergl. §§ 23 und 30) das Fleisch zu kennzeichnen.
(2) In den Fällen des § 19 Abs. 1 unter I darf die Kennzeichnung der einzelnen Fleisch-
stücke unterbleiben, wenn die unschädliche Beseitigung anderweit sichergestellt ist; dasselbe gilt,
wenn im Falle des § 18 Abs. I unter I B die Wiederausfuhr von Fleisch schwach trichinöser
Schweine gestattet wird und die dort vorgeschriebene Behandlung stattgefunden hat. Sendungen,
welche zurückzuweisen wären, weil die Waare nicht den Angaben in den Begleitpapieren ent-
spricht (§ 18 Abs. 1 unter II B a; § 19 Abs. 1 unter II A a; § 21 Abs. 1 unter l a und
II a) oder weil das Packstück nicht den für den Inlandsverkehr bestehenden Vorschriften ent-
sprechend bezeichnet ist (§ 21 Abs. 1 unter I a und II a), ïnd im Falle einer nachträglichen
Behebung dieser Anstände nur nach dem Ausfalle der Untersuchung der Waare selbst zu kenn-
zeichnen.
(3.) Theile von Sendungen, die im Falle des § 12 Abs. 6 zurückgezogen werden, sind gleich-
falls zu kennzeichnen; nicht geöffnete Packstücke jedoch nur an der Außenseite der Behälter (§ 27
unter B Abs. 2). Bei anderen freiwillig Zurückgezogenen Sendungen hat eine Kennzeichnung der
nicht untersuchten Theile zu unterbleiben.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial.
Luxembourg, le 23 juin 1901,
le Ministre d'Etat, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Administration communale.
Par arrêté grand-ducal en date de ce jour,
ont été nommés
a) bourgmestre de la ville de Luxembourg
M. Alph. Munchen, ingénieur;
b) échevins de la même ville : MM. Ernest
Barblé, ingénieur, et Luc Housse, avocat.
Luxembourg, le 24 juin 1904.
Le Directeur général de l'intérieur,
H.
KIRPACH.
Gegenwärtiger Beschluß soll im „Me-
morial" veröffentlicht werden.
Luxemburg, den 23. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Telegraphen- und
Telephonwesen.
Zwei sich ebenfalls mit der Annahme und Ab-
gabe von Telegrammen befassende Telephonagen-
turen sind in den Ortschaften Kehmen bezw. Wel-
scheid errichtet worden.
Diese Agenturen sind geöffnet an den Wochen-
tagen von 8 Uhr Morgens bis Mittag und von
2 — 7 Uhr Abends; an den Sonn- und gesetzlichen
Feiertagen von 8—9 Uhr Vormittags und von
5 bis 6 Uhr Nachmittags.
Luxemburg, den 23. Juni 1904.
Der General-Director der Finanzen,
M . Mongenast.
Avis. — Télégraphes et téléphones.
Des agences téléphoniques qui s'occupent
également de la transmission et de la réception
des télégrammes, sont établies dans les localités
de Kehmen et de Welscheid.
Elles sont ouvertes les jours de la semaine
de 8 heures du matin à midi et de 2 à 7 heures
du soir ; les dimanches et jours légalement
fériés de 8 à 9 heures du matin et de 5 à 6
heures du soir.
Luxembourg, le 23 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M .
MONGENAST.
Avis. — Bourses d'études
La bourse d'études de la fondation Majerus
sera vacante à partir du 1er juillet prochain.
Les prétendants à la jouissance de cette bourse
sont invités à me faire parvenir leurs demandes,
accompagnées des pièces justificatives de leurs
droits, pour le 15 du même mois au plus tard.
Luxembourg, le 23 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M .
MONGENAST.
Bekanntmachung. — Studienbörsen.
Die
Studienbörse
der
Stiftung
Majerus
wird vom 1. Juli k. ab fällig. Bewerber um
deren Genuß sind gebeten mir ihre desfallsigen
Gesuche nebst Belegstücken für spätestens den 15.
Juli zukommen zu lassen.
Luxemburg, den 23. Juni 1904
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom heutigen Tage sind
ernannt worden
a) zum Bürgermeister der Stadt Luxemburg
Hr. Alph. M ü n c h e n , Ingenieur;
b) zu Schöffen derselben Stadt: die HH.
Ernst Barble, Ingenieur, und Lukas Housse,
Advokat.
Luxemburg, den 24. Juni 1904.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
Avis concernant l'examen d'admission à l'école
normale et le concours pour l'obtention des
bourses d'études vacantes au même établisse-
ment.
LE COMITÉ PERMANENT DE LA COMMISSION
D'INSTRUCTION ;
Vu l'arrêté de M. le Directeur général de l'in-
térieur, du 5 juillet 1893;
Vu le règlement de l'école normale ;
Fait connaître ce qui suit
L'examen d'admission à l'école normale aura
lieu dans les locaux de rétablissement, le mer-
credi, 27 juillet, et le jeudi, 28 juillet 1901,
chaque fois à 8 heures du matin, devant un jury
composé de deux membres de la Commission
d'instruction et des professeurs de l'école nor-
male, d'après le programme publie au Courrier
des écoles de l'aimée 1892, p 152.
Les candidats devront joindre à leur demande
les pièces suivantes
a) leur acte de naissance constatant qu'ils
auront seize et resp. quinze ans accomplis au
31 décembre 1904;
b) l'acte de naissance de leur père ;
c) un certificat de bonne conduite, délivré
par le bourgmestre de la commune ;
d) un certificat de moralité religieuse, délivré
par le curé ou le desservant de l'endroit ;
e) un certificat de capacité et de bonne con-
duite, délivré par l'instituteur préposé à l'école
dans laquelle l'aspirant s'est préparé pendant
l'année scolaire courante ;
f) un certificat du médecin cantonal, consta-
tant que le postulant est exempt de tout mal
contagieux et qu'il n'est atteint d'aucun défaut
Bekanntmachung, die Aufnahmeprüfung an der
Normalschule und den Concurs zur Ver-
leihung der an derselben Anstalt vakanten
Studienbörsen betreffend.
Der ständige Ausschuß der Unterrichts-
Commission;
Nach Einsicht des Beschlusses des Hrn. General-
Directors des Innern, vom 5. Juli 1893;
Nach Einsicht des Reglementes über die Nor-
malschule ;
Bringt Folgendes zur Kenntnis
Die Aufnahmeprüfung für die Normalschule
findet in den Räumlichkeiten der Anstalt statt,
am Mittwoch, den 27. Juli, und Donnerstag,
den 28. Juli 1904, jedesmal um 8 Uhr Morgens
vor einer Jury, bestehend aus zwei Mitgliedern der
Unterrichtscommission und den Professoren der
Normalschule, gemäß dem im Schulbote vom Jahre
1892, auf Seite 152 veröffentlichten Programm.
Die Kandidaten haben ihrem Gesuch folgende
Schriftstücke beizufügen
a) ihren Geburtsakt, welcher feststellt, daß sie
16 resp. volle 15 Jahre am 31. Dezember 1904
alt sind;
b) den Geburtsakt des Vaters;
c) ein vom Bürgermeister der Gemeinde aus-
gestelltes Zeugnis über bürgerliche Führung;
d) ein vom Ortspfarrer ausgestelltes Zeugnis
über religiöses Betragen;
e) ein Zeugnis der Fähigkeit und guten Auf-
führung, ausgestellt vom Lehrer der Schule in
welcher der Bewerber sich während des laufenden
Schuljahres vorbereitet hat;
f) ein vom Kantonalarzt ausgestelltes Zeugnis,
aus welchem hervorgeht, daß der Nachsuchende
frei von jedem ansteckenden Uebel ist und mit
Avis. — Administration des postes et des
télégraphes.
Par arrêté grand-ducal du 18 juin et, M. Jos.
Lelièvre, percepteur des postes à Mondorf-les-
Bains, a été nommé percepteur des télégraphes
à Luxembourg.
Luxembourg, le 20 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M .
MONGENAST.
Bekanntmachung. — Post- und Telegraphen.
Verwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 18. Juni ct. ist
Hr. Joseph Lelièvre, Postperzeptor zu Bad-
Mondorf, zum Telegraphen-Perzeptor zu Luxem-
burg ernannt worden.
Luxemburg, den 20. Juni 1904.
Der General-Director der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
corporel apparent qui le rende impropre à
l'exercice de la profession d'instituteur.
Les postulants d'une bourse d'études auront
à produire en outre
g) un certificat. du collège des bourgmestre
et échevins de la commune constatant que le
postulant à absolument besoin d'une bourse
d'études pour subvenir à ses dépenses ;
h) un extrait du rôle des contributions di-
rectes indiquant le montant des contributions
payées par les parents de l'aspirant, ou un cer-
tificat négatif du receveur de l'État ;
i) une déclaration sur timbre d'après le mo-
dèle inséré au Mémorial de 1847, n° 1, p. 2
et 3.
Toutes ces pièces devront être remises au
secrétariat de la Commission d'instruction pour
le 20 juillet au plus tard.
Les candidats qui ne seront pas présents à
l'école normale le mercredi, 27 juillet, à 8 heures
précises du matin, seront exclus de la partici-
pation à l'examen.
Il y aura pour l'année scolaire 1904-1905 huit
bourses et quatre demi-bourses d'études va-
cantes à l'école normale des élèves instituteurs,
et quatre bourses et deux demi-bourses à la
section des élèves-institutrices, indépendam-
ment de celles des fondations Hansen, Berens,
Gellé, Forschler et Biver.
Les bourses formées des revenus de la fon-
dation Hansen seront vacantes à partir du 1er oc-
tobre prochain, et sont conférées aux mêmes
conditions que les autres bourses attachées aux
deux sections de l'école normale.
Les descendants du frère et ceux de la sœur
de feu l'abbé P. Hansen, qui voudraient faire
leurs études à l'école normale, ont la préférence
à la jouissance de ces bourses.
Luxembourg, le 13 juin 1904.
Le Comité permanent
E. ARENDT, président,
M. DE WAHA, secrétaire.
Vu pour être inséré au Mémorial.
Luxembourg, le 17 juin 1904.
Le Directeur général de l'intérieur,
H.
KIRPACH.
keinem ausfallenden, mit dem Lehrerstand unver-
träglichen körperlichen Gebrechen behaftet ist.
Die Bewerber um eine Studienbörse haben
außerdem beizufügen
g) ein vom Schöffencollegium
ausgestelltes
Zeugnis zur Bestätigung, daß der Schüler zur
Bestreitung seiner Ausgaben einer Studienbörse
durchaus bedarf;
h) einen Auszug aus der Rolle der direkten
Steuern, welcher angibt, wieviel Steuern die
Eltern des Bewerbers zahlen, oder eine negative
Bescheinigung des Steuereinnehmers;
i) eine Erklärung auf Stempelpapier, gemäß dem
im „Memorial" von 1847, Nr. 1, Seite 2 und 3,
veröffentlichten Formular.
Alle diese Schriftstücke müssen im Sekretariate
der Unterrichts-Commission spätestens bis zum
20. Juli abgegeben werden.
Die Candidaten, welche am Mittwoch, den 27.
Juli
präzis 8 Uhr Morgens, in der Normal-
schule nicht zugegen sein werden, sind von der
Theilnahme an der Prüfung ausgeschlossen
Fürs Schuljahr 1904-1905 werden acht ganze
und vier halbe Studienbörsen an der Lehrersektion
und vier ganze und zwei halbe Studienbörsen an
der Lehrerinnensektion vergeben, außer denen
der
Stiftungen
Hansen,
Berens,
Gellé,
Forschler und Biver.
Die aus den Einkünften der Stiftung Hansen
gebildeten Börsen werden mit nächstkünftigem
1. Oktober fällig und unter den nämlichen Beding-
ungen wie die übrigen mit den beiden Sektionen
der Normalschule verbundenen Stipendien vergeben.
Die Abkömmlinge des Bruders, sowie diejenigen
der Schwester des verstorbenen Abbe Hansen,
welche sich dem Lehrerstande widmen wollen, werden
vorzugsweise Zum Genuß dieser Börsen zugelassen.
Luxemburg, den 13. Juni 1904.
Der ständige Ausschuß,
E. Arendt, Präsident.
M. de Waha, Sekretär.
Gesehen um ins „Memorial" eingerückt zu werden.
Luxemburg, den 17. Juni 1904.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
Avis concernant l'examen à subir par les institu-
teurs et les
institutrices.
LE COMITÉ PERMANENT DE LA COMMISSION
D'INSTRUCTION ;
Vu les art. 53 et 54 de la loi du 20 avril 1881,
sur l'organisation de renseignement primaire,
ainsi que le règlement du 26 octobre 1876, sur
la classification des instituteurs ;
Fait connaître ce qui suit
A. Les examens préalables à la collation des
brevets de capacité du 4e rang aux membres du
personnel enseignant sont fixés comme suif
a) examen écrit pour tous les récipiendaires
(instituteurs et institutrices), les 8 et 9 août
1904 de 8 heures du matin à midi, et de 3 à 6
heures de l'après-midi ;
b) examen oral, le 10 août pour les institu-
trices et le 11 pour les instituteurs, chaque fois
de 8 heures du matin à midi et de 3 à 6 heures
de l'après-midi.
Les personnes qui désirent prendre part aux
examens susmentionnés adresseront leurs de-
mandes au secrétariat de la Commission d'ins-
truction pour le 1er août prochain au plus tard.
Elles joindront à leurs demandes
1° un extrait de leur acte de, naissance ;
2° un extrait de l'acte de naissance de leur
père ;
3° un certificat de moralité civile, délivré par
le collège des bourgmestre et échevins de la
commune ;
4° un certificat de moralité religieuse, délivré
par le curé ou le desservant de la paroisse ;
5° un certificat du médecin cantonal, consta-
tant que le postulant est exempt de tout défaut
corporel apparent qui le rendrait impropre à
l'état d'instituteur.
B. Les examens préalables à la collation du
brevet de capacité du 3e rang aux membres du
personnel enseignant des écoles primaires sont
fixés comms suit ;
a) examen écrit pour tous les récipiendaires
Bekanntmachung, die Prüfung der Lehrer und
Lehrerinnen betreffend.
Der ständige Ausschuß der Unterrichts-
Commission;
Nach Einsicht der Art. 53 und 54 des Gesetzes
vom 20. April 1881, über die Organisation des
Primärunterrichtes, sowie des Reglementes vom 26.
Oktober 1876, über die Klassifikation der Lehrer;
Gibt Folgendes bekannt
A. die behufs Verleihung des Fähigkeits-Brevets
vom 4. Range an die Lehrer und Lehrerinnen abzu-
haltenden Prüfungen sind folgendermaßen festgesetzt
a) schriftliche Prüfung aller Bewerber (Lehrer
und Lehrerinnen) am 8. und 9. August 1904,
von 8 Uhr bis Mittag und von 3 bis 6 Uhr
Nachmittags;
b) mündliche Prüfung am 10. August für die
Lehrerinnen und am 11. für die Lehrer, jedesmal
von 8 Uhr bis Mittag und von 3 bis 6 Uhr
Nachmittags.
Diejenigen, welche an obenerwähnten Prüfungen
sich zu betheiligen beabsichtigen, haben ihre desfall-
sigen Gesuche bis spätestens den 1. August nächsthin
an das Sekretariat der Unterrichts-Commission
einzusenden und ihrem Gesuche beizufügen
1° einen Auszug der Geburtsurkunde;
2° einen Auszug aus der Geburtsurkunde ihres
Vaters;
3° ein vom Schöffenkollegium der Gemeinde
ausgestelltes Zeugnis über bürgerliche Mora-
lität;
4° ein vom Ortspfarrer ausgestelltes Zeugnis
über religiöses Betragen;
5° ein vom Kantonalarzt ausgestelltes Zeugnis
zur Bestätigung, daß Gesuchsteller mit keinem
auffallenden, mit dem Lehrerstande unvereinbaren
körperlichen Gebrechen behaftet ist.
B. Die behufs Verleihung des Fähigkeitsbrevets
vom 3. Range an das Lehrpersonal der Primär-
schulen abzuhaltenden Prüfungen sind festgesetzt,
wie folgt
a) schriftliche Prüfung aller Bewerber (Lehrer
(instituteurs et institutrices), les 12 et 13 sep-
tembre 1904 de 8 heures du matin à midi et de
3 à 6 heures de l'après-midi ;
b) examen oral, le 14 septembre pour les
institutrices et le 15 septembre pour les institu-
teurs, chaque fois de 8 heures du matin à midi
et de 3 à 6 heures de l'après-midi.
C. Les examens préalables à la collation des
brevets de capacité du 2e et du 1er rang aux
membres du personnel enseignant des écoles
primaires sont fixés comme suit
a) examen écrit pour tous les récipiendaires
(instituteurs et institutrices), les 19 et 20 sep-
tembre 1904 de 8 heures du matin à midi et de
3 à 6 heures de l'après-midi ;
b) examen oral, le 21 septembre pour les
institutrices et le 22 septembre pour les institu-
teurs, chaque fois de 8 heures du matin à midi
et de 3 à 6 heures de l'après midi.
Les personnes qui désirent prendre part aux
examens de ces deux dernières sessions adres-
seront leurs demandes au secrétariat de la
Commission d'instruction pour le 1er septembre
prochain ; elles y joindront les certificats men-
tionnés sub 3° et 4° ci-dessus. Les candidats
pour le 3e rang produiront en outre un certificat
délivré par le bourgmestre de la commune de
leur domicile, constatant que depuis l'obtention
du brevet de capacité dont ils sont porteurs, ils
ont été préposés pendant deux années au moins
à une école primaire du Grand-Duché.
Pour être admis à la seconde épreuve de
l'examen pour le 2e ou le 1er rang, les candidats
produiront le certificat constatant qu'ils ont subi
la première épreuve de l'examen afférent.
1). L'examen prévu à l'art. 56 de la loi est
fixé comme suit
a) examen écrit pour tous les récipiendaires
(instituteurs et institutrices), les 19 et 20 sep-
tembre 1904 de 8 heures du matin à midi et de
3 à 6 heures de l'après-midi;
b) le jour de l'épreuve pratique sera fixé par
und Lehrerinnen) am 12. und 13. September 1904,
von 8 Uhr bis Mittag und von 3 bis 6 Uhr
Nachmittags;
b) mündliche Prüfung am 14. September für
die Lehrerinnen und am 13. September für die
Lehrer, jedesmal von 8 Uhr bis Mittag und von
3 bis 6 Uhr Nachmittags.
C. Die behufs Verleihung der Fähigkeitsbrevets
vom 2. und 1. Range an das Lehrerpersonal der
Primärschulen abzuhaltenden Prüfungen sind fest-
gesetzt, wie folgt
a) schriftliche Prüfung für alle Bewerber (Lehrer
und Lehrerinnen) am 19. und 20. September 1904,
von 8 Uhr bis Mittag und von 3 bis 6 Uhr
Nachmittags;
b) mündliche Prüfung am 21. September für
die Lehrerinnen und am 22. September für die
Lehrer, jedesmal von 8 Uhr bis Mittag und von
3 bis 6 Uhr Nachmittags.
Diejenigen, welche an den Prüfungen der zwei
letzten Sitzungen sich zu betheiligen wünschen,
haben ihre desfallsigen Gesuche bis zum 1. Sep-
tember künftig an das Sekretariat der Unter-
richts-Commission zu richten und denselben die
sub 3° und 4° erwähnten Zeugnisse anzuschließen.
Die Candidaten für den 3. Rang sollen außerdem
ein vom Bürgermeister der Gemeinde ihres Domi-
zils ausgestelltes Zeugnis, welches bestätigt, daß
sie seit Erlangung ihres Fähigkeitsgeugnisses, wäh-
rend mindestens zwei Jahren einer Primärschule
des Großherzogthums vorgestanden haben, bei-
fügen.
Um zur 2. Prüfung des 2. oder 1. Ranges
zugelassen zu werden, müssen die Candidaten das
Zeugnis beibringen, daß sie die 1. Prüfung mit
Erfolg bestanden haben.
D. Die durch Art. 56 des Gesetzes vorgesebene
Prüfung findet statt, wie folgt
a) schriftliche Prüfung für alle Bewerber (Lehrer
und Lehrerinnen) am 19. und 20. September 1904,
von 8 Uhr Morgens bis Mittag und von 3 bis
6 Uhr Nachmittags;
b) der Tag der praktischen Prüfung wird durch
43 a
la commission d'examen conformément aux dis-
positions du règlement afférent.
Luxembourg, le 13 juin 1904.
Le Comité permanent,
E. ARENDT, président.
M. DE WAHA, secrétaire.
Vu pour être inséré au Mémorial.
Luxembourg, le 17 juin 1904.
Le Directeur général de l'intérieur,
H.
KIRPACH.
Arrété du 20 juin 1904, portant composition du
jury d'examen pour les instituteurs et les insti-
tutrices.
LE
Directeur
général
de
l'intérieur;
Vu la loi du 20 avril 1881, sur l'organisation
de l'enseignement primaire ;
Arrête
Sont nommés membres suppléants
de la même commission
a) en remplacement de l'un ou de l'autre des
membres sub n° 1e à 4°, M. Duhr, inspecteur
d'écoles à Luxembourg;
b)
en remplacement de l'un des trois autres
membres, M. Kayser, professeur à l'Ecole
normale.
Zu Ergänzungsmitgliedern derselben
Jury sind ernannt
a) in Ersetzung, irgend eines der Mitglieder
sub 1° bis 4°, Hr. Dühr, Echulinspektor zu
Luxemburg;
b) in Ersetzung eines der drei anderen Mit-
glieder, Hr. Kayser, Professor an der Normal-
schule.
Die §§ 3, 11, 23, und 20 der vorerwähnten Ausführungsbestimmungen II (Fleisch-
beschan-Zollordnung, Memorial 1903. S. 315) erhalten folgende Fassung
§ 3 — Die unmittelbare Durchfuhr ist als Einfuhr im Sinne der vorstellenden Bestimmungen
nicht zu betrachten.
Unter unmittelbarer Durchfuhr ist derjenige Waarendurchgang zu verstehen, bei dem die Waare
wieder ausgeführt wird, ohne im Inland eine Bearbeitung zu erfahren und ohne ans der zoll-
amtlichen Kontrolle oder — im Postverkehr — aus den: Gewahrsame der Postverwaltung zu
treten.
Bei der Ueberführung von Fleisch auf ein Zolllager gilt der Fall der unmittelbaren Durch-
fuhr nur dann als vorliegend, wenn., abgesehen von den im Abs 2 bezeichneten Voraussetzungen,
bereits bei der Anmeldung des Fleisches zur Niederlage sichergestellt wird, daß eine Abfertigung
des Fleisches in den freien Verkehr ausgeschlossen ist.
§ II. — Der Untersuchung unterliegt ferner nicht: 1. das von Reisenden zum Verbrauch
auf der Reise mitgeführte Fleisch.
2. das zur unmittelbaren Durchfuhr bestimmte Fleisch.
Die unmittelbare Durchfuhr, welche im Zollpapier ausdrücklich zu beantragen ist, hat auf Be-
gleitschein 1 oder Begleitzettel und unter zollamtlichem Verschluß, und zwar nach Möglichkeit
unter Raumverschluß, zu erfolgen.
Au Stelle des Verschlusses kann auf kürzere Strecken Zoll-
amtliche Begleitung treten. Die über derartige Fleischsendungen ausgestellten Begleitscheine oder
Begleitzettel erhalten am oberen Rande der ersten Seite den mit Buntstift oder durch Stempel-
abdruck zu bewirkenden Vermerk „Fleischbeschau".
In
die über diese Begleitscheine oder Be-
gleitzettel geführten Register ist au geeigneter Stelle derselbe Vermerk aufzunehmen.
In Fällen, in denen sich die Anlegung des Zollamtlichen Verschlusses au das zur unmittel-
baren Durchfuhr bestimmte Fleisch als undurchführbar erweist oder schwere Schädigungen für den
Einführenden mit sich bringt und in denen auch zollamtliche Begleitung nicht eintreten kann,
können von der Zolldirektion an Stelle dieser Kontrollmittel diejenigen Maßnahmen zugelassen
werden, durch welche seitens der Zollbehörde die Wiederausfuhr des Fleisches sichergestellt wird.
Bei der unmittelbaren Durchfuhr mit der Post kann von der Austeilung eines Begleitscheins
sowie von der Anlegung eines Zollverschlusses oder von zollamtlicher Begleitung abgesehen
werden.
§ 23. — Soll im Falle der Bestimmung der Waaren zur unmittelbaren Durchfuhr (§ 11
Ziffer 2) eine Lagerung auf einer unter zollamtlichem Verschluß oder Mitverschlusse stehenden
Niederlage erfolgen (§ 10 Abs. 3 der Ausführungsbestimmungen I), so hat der Niederleger bei
der Anmeldung zur Niederlage die schriftliche Erklärung abzugeben, daß er auf die Abmeldung
des Fleisches zum Eintritt in den freien Verkehr des Zollinlandes Verzicht leistet. Die in dieser
Weise niedergelegten Waaren sind von Waaren, deren Untersuchung gemäß § 18 Abs. 3 nur
ausgesetzt ist, getrennt zu lagern. Die Erklärung ist an gehöriger Stelle im Niederlageregister
Zu vermerken und kann nicht widerrufen werden.
Wird im übrigen im Falle der Bestimmung der Waaren zur unmittelbaren Durchfuhr (§ 11
Abs. 2) diese Bestimmung nachträglich geändert, so ist — unbeschadet des nach Art. 16 Ziffer 3
des Gesetzes etwa einzuleitenden Strafverfahrens die Fleischbeschau alsbald nachzuholen. Das-
selbe gilt für solche Sendungen, die über nicht zugelassene Greuzstellen in anderer Weise als mit
der Post eingeführt und erst am Bestimmungsort als fleischbeschaupflichtig erkannt werden.
In beiden Fällen sind die Vorschriften der §§ 13 bis 22 entsprechend anzuwenden.
§ 26. — Fleisch, welches auf Grund des Regulativs, die zollamtliche Behandlung von
Waarensendungen aus dem Inlande durch das Ausland nach dem Inlande betreffend, zur Ver-
sendung in das Anstand abgefertigt wird, ist unter zollamtlichem Verschluß oder unter zollamt-
licher Begleitung abzulassen.
In Fällen, in denen sich die Anlegung des zollamtlichem Verschlusses als undurchführbar
erweist oder schwere Schädigungen für den Versender mit sich bringt, und in den auch zollamt-
liche Begleitung nicht eintreten kann, können von der Directivbehörde an Stelle dieser Kontroll-
mittel diejenigen Maßnahmen zugelassen werden, durch welche seitens der Zollbehörde die Iden-
tität der wiedereinzuführenden mit den auszuführenden Waaren überwacht wird.
Ergeben sich bei der Schlußabfertigung, die stets gemäß § 11 des im Abs. 1 bezeichneten
Regulativs einzutreten hat, keine Bedenken hinsichtlich der Identität der vorgeführten mit den
ausgeführten Waaren, so finden die §§ 9 Abs. 1 und 13 bis 25 keine Anwendung.
Luxemburg, den 24. Juni 1904.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Der General-Director der öffentlichen Arbeiten,
K. Rischard.
Caisse d'épargne. — A la date du 21 juin 1904, le livret N° 109999 a été déclaré perdu. Le porteur du dit
livret est invité à le présenter dans la quinzaine à partir de ce jour, soit au bureau central, soit à un bureau
auxiliaire quelconque de la Caisse d'épargne, et à faire valoir ses droits. Faute par le porteur de ce faire dans le
dit délai, le livret en question sera déclaré annulé et remplacé par un nouveau.
Luxembourg, le 22 juin 1904.
Imprimerie de la Cour V. Bück
La naturalisation est accor-
dée à M. Gerson Cerf, marchand-boucher, de-
meurant à Schifflange, né à Belvaux, le 23 mars
1853, de parents étrangers.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Luxembourg, le 25 mai 1904.
Pour le Grand-Duc
Son Lieutenant-Représentant,
GUILLAUME,
Grand-Duc Héréditaire.
Le Ministre d'État
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Datum der Annahme,
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. November 1848.)
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Felix
Corent verliebene Naturalisation ist von diesem
am 4. Juni 1904 angenommen worden, wie
dies aus einem am selben Tage vom Hrn. Bürger-
meister der Gemeinde Rümelingen aufgenommenen
Protokolle, von welchem ein Auszug bei der
Justizabtheilung hinterlegt ist, hervorgeht.
Luxemburg, den 24. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Gesetz vom 25. Mai 1904, wodurch dem Hrn.
Gerson Cerf, Metzgermeister zu Schifflingen,
die Naturalisation verliehen wird.
Wir
A d o l p h , von Gottes Gnaden Groß-
herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,
u.,
u.,
u.;
Nach Einsicht des Art. 10 der Verfassung, sowie
der Gesetze vom 12. November 1848 und 27.
Januar 1878, über die Naturalisationen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes ;
Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 13. Mai 1904, und derjenigen
des Staatsrathes vom 20. dess. Mts., wonach
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen
Einziger Artikel. Dem Hrn. Gerson Cerf,
Metzgermeister zu Schifflingen, geboren zu Beles,
am 23. März 1853, von fremden Eltern, wird
hiermit die Naturalisation verliehen.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz in's
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Luxemburg, den 25. Mai 1904.
Für den Großherzog
Dessen Statthalter,
Wilhelm.
Erbgroßherzog.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848.)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-dessus a été acceptée le 4 juin 1904 par M.
Félix Curent, ainsi que cela résulte d'un procès-
verbal dressé le même jour par M. le bourg-
mestre de la commune de Rumelange et dont un
extrait a été déposé à la Division de la justice.
Luxembourg, le 24 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Loi du 25 mai 1904, accordant la naturalisation
à M. Martin Orth, cafetier et entrepreneur à
Kayl.
Nous ADOLPHE, par la grâce de
Dieu,
Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,
etc., etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878, sur les
naturalisations ;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 13 mai 1904, et celle du Conseil d'État du
20 du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu
à second vote ;
Avons ordonné et ordonnons
Le présent arrêté sera inséré au Mé-
morial
un exemplaire en sera transmis aux
membres et aux membres suppléants de la com-
mission d'examen pour leur servir de litre.
Luxembourg, le 20 juin 1904.
Le Directeur général de l'intérieur,
H.
KIRPACH.
Beschluß vom 20. Juni 1904, die Ernennung
der Prüfungsjury für die Lehrer und Lehrer-
innen betreffend.
Der General-Director des Innern;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 20. April 1881,
über die Organisation des Primärunterrichtes;
Beschließt
Gegenwärtiger Beschluß soll ins „Me-
morial" eingerückt und ein Exemplar desselben
einem jeden der wirklichen und Ergänzungs-Mit-
glieder als Ernennungsurkunde zugestellt werden.
Luxemburg, den 20. Juni 1904.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
die Commission festgestellt werden, gemäß den
Bestimmungen des diesbezüglichen Reglementes.
Luxemburg, den 13. Juni 1904.
Der ständige Ausschuß,
E. Arendt, Präsident,
M. de Waha, Sekretär.
Gesehen um ins „Memorial" eingerückt zu werden.
Luxemburg, den 17. Juni 1904.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
Avis. — Domaines de l'État.
l'administration de l'enregistrement et des
domaines est chargée de vendre, sur soumis-
sions, conformément à la loi du 20 décembre
1900, une parcelle de terrain domanial d'une
contenance, d'environ 171 mètres carrés, située
commune d'Echternach au lieu dit « Kapellen-
garten », entre la route de l'Etat, un chemin
communal et M. Michel Wengler, professeur à
Echternach.
Les soumissions sont reçues par le receveur
de l'enregistrement et des domaines à Echter-
nach jusqu'à la date du 15 juillet prochain.
Luxembourg, le 15 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M.
MONGENAST.
Bekanntmachung. — Staats-Domänen.
Die Einregistrirungs- und Domänenverwaltung
ist beauftragt, in Gemäßheit des Gesetzes vom 29.
Dezember 1900, eine Domanial-Parzelle von einem
Flächeninhalt von ungefähr 171 Quadratmeter,
gelegen in der Gemeinde Echternach, Ort genannt
„Kapellengarten", zwischen der Staatsstraße, einem
Gemeindewege und Hrn. Michel Wengler, Pro-
fessor zu Echternach, auf dem Submissionstvege
zu veräußern.
Die Submissionen werden vom Einregistrirungs-
und Domänen-Einnehmer zu Echternach bis zum
15. Juli künftig entgegengenommen.
Luxemburg, den 15. Juni 1901.
Der General-Director der Finanzen,
M . M o n g e n a s t .
Avis. — Administration des contributions
et accises.
Par arrêté grand-ducal du 16 juin ct. M.
Mich. Tibesart, commis des accises de 2e classe,
Bekanntmachung. — Steuer- und Accisen-
Verwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 16. Juni ct. ist
Hr. Michel Tibesart, Commis der Accisen
Bekanntmachung. — Kataster-Verwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 16. Juni ct. ist
Hr.
Nikolaus
Diederich,
Commis
1.
Klasse
bei der Kataster-Verwaltung, Zum Unter-Büreau-
chef bei derselben Verwaltung ernannt worden.
Luxemburg, den 17. Juni 1904.
Der General-Director der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
Avis. — Administration du cadastre.
Par arrêté grand-ducal du 16 juin ct. M. Nic.
Diederich, commis de 1re classe au bureau cen-
tral du cadastre, a été nommé sous-chef de
bureau de la même administration.
Luxembourg, le 17 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M.
MONGENAST.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom 18.
Juni ct. ist die Syndikatsgenossenschaft für Anlage
von Feldwegen Zu Binsfeld und Hupperdingen,
Gemeinden Weiswampach und Hemerscheid, ge-
nehmigt worden. - Dieser Beschluß sowie ein Dup-
likat des Genossenschaftsaktes sind auf der Re-
gierung und dem Gemeindesekretariate von Weis-
wampach hinterlegt.
Luxemburg, den 18. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en dato du 18 et.,
l'association syndicale pour l'établissement de
chemins d'exploitation à Binsfeld et Hupper-
dange, dans les communes de Weiswampach et
Heinerscheid, a été autorisée. — Cet arrêté ainsi
qu'un double de l'acte d'association sont dé-
posés au Gouvernement et au secrétariat com-
munal de Weiswampach.
Luxembourg, le 18 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN
chef de service à Gap, a été nommé surnumé-
raire de l'administration des contributions di-
rectes et des accises.
Luxembourg, le 17 juin 1904.
Le Directeur général des finances,
M .
MONGENAST.
Avis. — Huissiers.
Par arrêté grand ducal en date du 18 ct. il a
été accordé à M. J.-B Reißers, sur sa demande,
démission de ses fonctions d'huissier près le
tribunal d'arrondissement de Luxembourg, à la
résidence de Luxembourg.
Luxembourg, le 20 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHES.
Avis — Association syndicale.
Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-
cembre 1883, il sera ouvert du 21 juillet au
4 août 1904, dans la commune d'Echternach, une
enquête sur le projet et les statuts d'une asso-
ciation à créer pour travaux de curage du
ruisseau dit « Engbach » et d'assainissement
des prés au lieu dit « In Lutschen » à Echternach.
Le plan de situation, le devis détaillé des tra-
vaux, un relevé alphabétique des propriétaires
intéressés, ainsi que le projet des statuts de l'as-
sociation sont déposés au secrétariat communal
d'Echternach, à partir du 21 juillet prochain.
M. Even, membre de la Commission d'agri-
culture à Beaufort, est nommé commissaire
à l'enquête. Il donnera les explications néces-
saires aux intéressés, sur le terrain, le 4 août
prochain, de 9 à 11 heures du matin, et recevra
les réclamations le même jour, de 2 à 4 heures
de relevée, à l'école d'Echternach,
Luxembourg, le 18 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 28. Dezember
1883 wird vom 21. Juli auf den 4. August 1904,
in der Gemeinde Echternach eine Untersuchung ab-
gehalten über das Projekt und die Statuten einer
zu bildenden Genossenschaft für die Räumung des
„Engbaches" und Trockenlegung der Wiesen in
Ort genannt „In Lutschen" zu Echternach.
Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein
alphabetisches Verzeichnis der betheiligten Eigen-
thümer, sowie das Projekt des Genossenschafts-
aktes sind auf dem Gemeindesekretariat von Echter-
nach vom 21. Juli k. ab hinterlegt.
Hr. Even, Mitglied der Ackerbaukommission
zu Befort, ist zum Untersuchungskommissar er-
nannt. Die nöthigen Erklärungen wird er den
Interessenten am 4. August k., von 9—11 Uhr
Morgens, an Ort und Stelle geben und am selben
Tage, von 2—4 Uhr Nachmittags, etwaige in-
sprüche im Schulsaale zu Echternach entgegennehmen.
Luxemburg, den 18. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
2. Klasse und Dienstschef zu Kap, zum Supernu-
merar der Steuer- und Accisen-Verwaltung er-
nannt worden.
Luxemburg, den 17. Juni 1904.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Gerichtsvollzieher.
Durch Großh. Beschluß vom 18. Juni c. ist Hrn.
J. B. Reiffers, auf sein Ansuchen, Entlassung
als Gerichtsvollzieher beim Bezirksgericht zu Luxem-
bourg, mit dem Amtswohnsitz Luxemburg, bewilligt
worden.
Luxemburg, den 20. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Beschluß vom 24. Juni 1904, betreffend die Abänderung der Ausführungsbeftimmungen
zu dem Gesetze über die Kontrolle des aus dem Zollausland eingeführten Fleisches und
der Fleischbeschau-Zollordnung vom 28. März 1903.
Der General - Director der Finanzen und
der General - Director der öffentlichen Arbeiten;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 28. März 1903, betreffend die Kontrolle des ans dem Zoll-
auslande eingeführten Fleisches, sowie der unter demselben Datum beschlossenen Ausführungs-
bestimmungen I und II zu diesem Gesetze;
Beschließen
La naturalisation est accor-
dée à M. Martin Orth, cafetier et entrepreneur,
demeurant à Kayl, né à Föhren, cercle de
Trèves, Prusse-Rhénane, le 17 décembre 1861.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Luxembourg, le 25 mai 1904.
Pour le Grand-Duc
Son Lieutenant-Représentant,
GUILLAUME,
Grand-Duc Héréditaire.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Gesetz vom 25. Mai 1904, wodurch dem Hrn.
Martin Orth, Wirth und Unternehmer zu
Kahl, die Naturalisation verliehen wird.
Wir Adolph, von Gottes Gnaden Groß-
herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,
u.,
u.,
u.;
Nach Einsicht des Art. 10 der Verfassung, so-
wie der Gesetze vom 12. November 1848 und 27.
Januar 1878, über die Naturalisationen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 13. Mai 1904, und derjenigen
des Staatsrathes vom 20. dess. Mts., gemäß
welchen eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen
Einziger Artikel. Dem Hrn. Martin Orth,
Wirth und Unternehmer zu Kayl, geboren zu Führen,
Kreis Trier (Rhein-Preußen), am 17. Dezember
1861, wird hiermit die Naturalisation verliehen.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz ins
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Luxemburg, den 25. Mai 1904.
Für den Großherzog
Dessen Statthalter,
Wilhelm,
Erbgroßherzog.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Date de l'acte d'acceptation.
(Art. 8 de la loi du 12 novembre 1848.)
La naturalisation accordée par la loi publiée
ci-dessus a été acceptée le 3 juin 1904 par M.
Gerson Cerf, ainsi que cela résulte d'un procès-
verbal dressé le même jour par M. le bourg-
mestre de la commune de Schifflange et dont
un extrait a été déposé à la Division de la
justice.
Luxembourg, le 24 juin 1904.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Datum der Annahme.
(Art. 8 des Gesetzes vom 12. November 1848.)
Die durch vorstehendes Gesetz dem Hrn. Gerson
Cerf verliehene Naturalisation ist von diesem
am 3. Juni 1904 angenommen worden, wie dies
aus einem am selben Tage vom Hrn. Bürger-
meister der Gemeinde Schifflingen aufgenommenen
Protokolle, von welchem ein Auszug bei der Justiz-
abtheilung hinterlegt ist, hervorgeht.
Luxemburg, den 24. Juni 1904.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Arrêté du 23 juin 1904, pris en exécution de la
note additionnelle ad art. 8, al. 1er du protocole
final de la convention phylloxérique interna-
tionale de 1881.
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT
DU GOUVERNEMENT ;
Vu la loi du 4 août 1882, autorisant l'acces-
sion du Grand-Duché à la convention phylloxé-
rique internationale signée à Berne, le 3 novem-
bre 1881, ainsi que l'arrêté r. g.-d. du 23 août
1882, portant publication de cette convention;
Vu la note additionnelle ad art. 8, al. 1er du
protocole final de cette convention ;
Arrête
La naturalisation est accor-
dée à M. Félix Corent, aubergiste et tâcheron,
demeurant à Rumelange, né à Pedavena (Pro-
vince de Belluno-Italie), le 28 juillet 1863.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Luxembourg, le 25 mai 1904.
Pour le Grand-Duc
Son Lieutenant-Représentant,
GUILLAUME,
Grand-Duc Héréditaire.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Gesetz vom 25. Mai 1904, wodurch dem Hrn. F.
Corent, Gastwirth und Unternehmer zu Rü-
melingen, die Naturalisation verliehen wird.
Wir
Adolph,
von
Gottes
Gnaden
Groß-
herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,
u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 10 der Verfassung, so-
wie der Gesetze vom 12. November 1848 und 27.
Januar 1878, über die Naturalisationen;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 13. Mai 1904, und derjenigen
des Staatsrathes vom 20. dess. Mts., wonach
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen
Einziger Artikel. Dem Hrn. Mix Corent,
Gastwirth und Unternehmer zu Rümelingen, ge-
boren zu Pedavena (Provinz Belluno-Italien)
am 28. Juli 1863, wird hiermit die Naturali-
sation verliehen.
Befehlen und vorordnen, daß dieses Gesetz in's
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Luxemburg, den 25. Mai 1904.
Für den Großherzog
Dessen Statthalter,
Wilhelm,
Erbgroßherzog.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
des
Loi du 25 mai 1904, accordant la naturalisation
à M. Gerson Cerf,
marchand - boucher à
Schifflange.
Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,
Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,
etc., etc., etc. ;
Vu l'art. 10 de la Constitution et les lois des
12 novembre 1848 et 27 janvier 1878, sur les
naturalisations ;
Notre Conseil d'État-entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 13 mai 1904, et celle du Conseil d'État du
20 du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu
à second vote ;
Avons ordonné et ordonnons ;