Arrêté grand-ducal du 28 mai 1934, portant régle- mentation de l'assurance facultative et continuée en matière d'assurance invalidité et vieillesse.
Table des dispositions (43)
Texte législatif (43 Articles)
du
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
Mercredi, 30 mai 1934.
N° 29.
Mittwoch, 30. Mai 1934.
Arrêté grand-ducal du 28 mai 1934, portant régle-
mentation de l'assurance facultative et continuée
en matière d'assurance invalidité et vieillesse.
Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu
Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de
Nassau, etc., etc., etc.;
Vu la loi du 17 décembre 1925, modifiée par celle
du 20 novembre 1929 et celle du 6 septembre
1933, concernant le Code des assurances so-
ciales, et spécialement l'art. 184 ;
Vu l'arrêté grand-ducal du 16 juillet 1912, fixant,
en vertu de l'art. 15 de la loi du 6 mai 1911 sur
l'assurance vieillesse et invalidité, les conditions et
formalités de l'assurance facultative et de l'assu-
rance continuée ;
Vu l'art. 27 de la loi du 16 janvier 1866, sur
l'organisation du Conseil d'Etat, et considérant
qu'il y a urgence ;
Sur le rapport de Notre Directeur général du
travail et de la prévoyance sociale, et après délibé-
ration du Gouvernement en Conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Titre 1er. — De l'assurance facultative.
Ceux qui voudront faire usage de la
faculté inscrite à l'art. 182 du Code des assurances
sociales, en feront la déclaration écrite à l'Etablisse-
ment d'assurance contre la vieillesse et l'invalidité,
en indiquant en même temps leurs nom, prénoms,
profession, nationalité, domicile ou résidence, date
et lieu de naissance.
Ils joindront les pièces justificatives établissant
qu'ils appartiennent à l'une des catégories de
personnes énumérées par l'art. 182 susvisé.
Großh. Beschluß vom 28. Mai 1934 über die frei-
willige Selbst- und Weitorversicherung bei der
Alters- und Invalidenversicherung.
Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin
von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 17. Dezember
1925, abgeändert durch dasjenige vom 20. November
1929 resp. vom 6. September 1933, betreffend die
Sozialversicherungsordnung.
im Besonderen nach
Einsicht des Art. 184;
Nach Einsicht des Großh. Beschlusses vom 16. Juli
1912,
bestimmend, auf Grund des Art. 15 des
Gesetzes vom 6. Mai 1911 über die Alters- und
Invalidenversicherung, die Bedingungen und For-
malitäten der freiwilligen Versicherung und der
Pflichtversicherung)
Nach Einsicht des Art. 27 des Gesetzes vom 16. Ja-
nuar 1866 über die Einrichtung des Staatsrates,
und in Anbetracht der Dringlichkeit;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors der
Arbeit und der sozialen Fürsorge, und nach Beratung
der Regierung im Konseil
Haben beschlossen und beschließen
Titel 1. — Aber die Selbstversicherung.
Wer von der in Art. 182 der Sozialver-
sicherungsordnung vorgesehenen Berechtigung Ge-
brauch machen will, muh eine diesbezügliche schrift-
liche Erklärung an die Alters, und Invalidenversiche-
rungsanstalt abgeben, unter Bekanntgabe der Namen,
Vornamen, Berus, Staatsangehörigkeit, Wohn- oder
Aufenthaltsort, Datum und Ort der Geburt.
Außerdem sind schriftliche Belege beizufügen zum
Nachweis, das, der Antragsteller einer der in Art.
182 aufgezählten Kategorien von Personen angehört.
Mémorial
Grand-Duché de Luxembourg.
Auront la faculté de s'assurer en vertu du dit
art. 182, tant qu'ils n'auront pas dépassé l'âpre de
40 ans
1° les chefs d'entreprise qui n'occupent pas régu-
lièrement plus de deux salariés assujettis à l'assu-
rance, ainsi que les artisans de l'industrie domes-
tique ;
2° les personnes qui sont dispensées de l'assurance,
comme ne s'occupant que passagèrement, ou qui
en sont exclues de droit comme ne tirant de leur
occupation que la gratuité de l'entretien ;
3° les domestiques et ouvriers agricoles ou fores-
tiers, ainsi que les domestiques de ménage dispensés
de l'assurance obligatoire par l'art. 170.
Par dérogation à l'art. 3 de l'arrêté
grand-ducal du 9 mai 1934 interdisant la remise
de primes ou de bons-primes dans le commerce,
la date de la mise en vigueur de cet arrêté est
reportée au 1 e r octobre 1934.
I n Abweichung von Art. 3 des Großh.
Beschlusses vom 9. Mai 1934, wodurch die Abgabe von
Zugaben oder Gutscheinen für Zugaben im Handel
verbieten ist, wird das Datum des Inkrafttretens
dieses Beschlusses auf den 1 Oktober 1934 verschoben.
La déclaration indiquera aussi le salaire
annuel moyen, qui ne pourra être inférieur à 3.000 fr.
ni supérieur à 15.000 fr.
Die Erklärung muß auch den Jahres-
durchschnittsverdienst angeben, welcher nicht unter
3000 und nicht über 15.000 Fr. betragen darf.
Le présent arrêté sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 28 mai 1934.
Charlotte.
Les membres du Gouvernement,
Jos. Bech, Norb. Dumont, P. Dupong, Et. Schmit.
Großh. Beschluß vom 28. Mai 1934 wodurch das
Datum des Inkrafttretens
des Großh. Be-
schlusses vom 9. Mai 1934 über das Zugabe-
wesen auf den 1. Oktober 1934 verschoben wird.
Wir Charlotte, von Gottes Gnaden Großherzogin
von Luxemburg, Herzogin zu Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 15. März 1915,
wodurch der Regierung die notwendigen Vollmach-
ten erteilt werden, zur Wabrung der wirtschaftlichen
Interessen des Landes,
Nach Einsicht des Großh. Beschlusses vom 9. Mai
1934, wodurch die Abgabe von Zugalien oder Gut-
scheinen für Zugaben im Handel verboten wird;
I n Erwägung, daß das Hinausschieben des
In-
krafttretens desselben Beschlusses von der Handels-
kammer beantragt wurde, um den interessierten
Handelsreisen zu gestatten, sich der neuen Lage
anzupassen;
Nach Einsicht des Art. 27 des Gesetzes vom 16
Januar 1866. betreffend die Einrichtung des Staats-
rates, und in Anbetracht der Dringlichkeit;
Auf den Bericht und nach Beratung Unserer
Regierung im Konseil,
Haben beschlossen und beschließen
Dieser
Beschluß wird im „Memorial"
veröffentlicht.
Luxemburg, den 28. Mai 1934.
Charlotte.
Die Mitglieder der Regierung,
Jos. Bech, Norb. Dumont, P. Dupong, Et. Schmit.
Bekanntmachung. — Erleichterungen für den Grenzverkehr mit Devisen. — Zur Aufklärung der Bevöl-
kerung erachtet die Regierung es für angezeigt, nachstehend die hauptsächlichsten Bestimmungen der
deutschen Devisenverordnung zur allgemeinen Kenntnis zu bringen.
I. — Gemäß der neuesten deutschen Devisenverordnung sind als Grenzgebiete die Grenzbezirke beider-
seits der Landesgrenze in der räumlichen Ausdehnung, wie sie nach den Staatsverträgen für den kleinen
Grenzverkehr auf dem Gebiete der sachlichen Erleichterungen gilt. Zum Grenzgebiet gehören ferner die
Orte, die von der zuständigen Devisenstelle im Hinblick auf die wirtschaftlichen Bedürfnisse besonders
bestimmt werden, sowie jene Orte, in denen sich eine Grenzzollstelle befindet.
II. — Inländer, die im inländischen Grenzbezirk ansäßig und im Besitz eines Grenzausweises sind,
sowie Ausländer, die im ausländischen Grenzbezirk ansäßig und im Besitz eines Grenzausweises sind,
können ohne Genehmigung inländische Scheidemünzen bei jedem Grenzübertritt bis zu einem Betrage
von RM. 50 ins Ausland überbringen. Die Ueberbringung von Reichsmarknoten ins Ausland ist auch
solchen Personen nicht gestattet.
III. — Ausländische Besucher von Märkten im deutschen Grenzbezirk sind berechtigt, den Erlös ihrer
eingeführten Waren bis zum Betrage von RM. 50 für jeden Marktag ohne Genehmigung der Devisen-
stelle und ohne Eintragung im Reisepaß oder Abgabe der in Abschnitt III der Bekanntmachung des
Reichsbankdirektoriums vom 28. September 1932 vorgesehenen Erklärung bei Devisenbanken oder
Wechselstuben in die Währung ihres Landes wechseln zu lassen und den Gegenwert in ausländischer
Währung nach dem Ausland oder Saargebiet zu verbringen. Der Einbringer hat zu diesem Zweck eine
schriftliche Aufstellung der Waren unter Angabe des Verkaufswertes, nach Warenarten getrennt, der
Grenzzollstelle beim Eingang vorzulegen, die die Angaben schätzungsweise prüft und die Richtigkeit der
Wertangabe auf der Aufstellung bescheinigt. Auf dieser Aufstellung hat die Devisenbank oder Wechsel-
stube die Umwechslung zu bescheinigen. Die Bescheinigung ist bei der Rückkehr ins Ausland an die
Grenzzollstelle abzugeben. Die Verbringung von Reichsmarknoten ins Ausland ist auch solchen Personen
nicht gestattet.
IV. — Im ausländischen Grenzbezirk ansäßige Personen, die regelmäßig Arbeitslöhne, Gehälter, Pen-
sionen, Renten und ähnliche Bezüge aus inländischen Quellen beziehen und regelmäßig die Grenze an
einer bestimmten Stelle überschreiten, dürfen unter den nachstehenden Voraussetzungen ohne Geneh-
migung der Devisenstelle und ohne Eintragung im Reisepaß oder Abgabe der in Abschnitt III der Bekannt-
machung des Reichsbankdirektoriums vom 28. September 1932 vorgesehenen Erklärung diese Bezüge
bis zum Höchsbetrag von 500 RM. monatlich im Inland bei Devisenbanken oder Wechselstuben in die
Währung ihres Wohnsitzlandes umwechseln lassen und den Gegenwert in dieser ausländischen Währung
nach dem Ausland verbringen. Sie haben bei der Umwechslung eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers
oder der ihre Bezüge auszahlenden Kasse vorzulegen, aus der Name, Wohnort, Höhe der Bezüge und
Zahltag ersichtlich sind. Die umwechselnde Devisenbank oder Wechselstube hat auf der Bescheinigung
Betrag und Datum der Umwechslung zu vermerken. Die Bescheinigung ist beim Ueberschreiten dei
Grenze nach dem Ausland bei der Grenzzollstelle abzugeben. Die Befreiung von der Genehmigung gilt
nur innerhalb einer Woche nach dem aus der Bescheinigung ersichtlichen Zahltag.
V. — Im ausländischen Grenzgebiet ansäßige Personen, die im Besitz eines Grenzausweises sind und
ein freies Reichsmarkkonto bei einem Kreditinstitut im inländischen Grenzgebiet unterhalten, können
ohne Genehmigung und ohne Eintragung im Reisepaß oder Abgabe der in Abschnitt III der Bekannt-
machung des Reichsbankdirektoriums vom 28. September 1932 vorgesehenen Erklärung bis zu 500 RM.
monatlich von diesem Konto nach dem Ausland überweisen oder in bar abgehobene Beträge bei Devisen-
banken oder Wechselstuben in die Wahrung ihres Landes umwechseln lassen und sodann in das Ausland
verbringen. In letzterem Fall hat ihnen das kontoführende Kreditinstitut eine Bescheinigung auszu-
händigen, in der unter Angabe des Namens des Berechtigten oder seines Beauftragten sowie des Tages
der Abhebung bestätigt wird, daß der Betrag sich innerhalb der monatlichen Grenze von 500 RM. hält.
Die Bescheinigung gilt nur für den Tag der Abhebung des Betrages und den darauf folgenden Werktag
und ist beim Ueberschreiten der Grenze nach dem Ausland der Grenzzollstelle abzugeben. Die Ver-
bringung von Reichsmarknoten ins Ausland ist auch solchen Personen nicht gestattet.
VI. — Inländische Reisende können bei der Ausreise im Wechselverkehr in durchgehenden Eisenbahn-
zügen und in Grenzorten im Rahmen der Freigrenze von 50 RM. Reichsmarkbeträge in ausländische
Zahlungsmittel durch die Deutsche Verkehrskreditbank oder durch Devisenbanken oder Wechselstuben
umtauschen.
VII. — Für den Geldverkehr von Ausländern, die aus Deutschland ausreisen, gilt folgendes
Sie können wie bisher die laut Grenzbescheinigung nach Deutschland eingeführten Zahlungsmittel und
Wertpapiere ohne Genehmigung der Devisenstelle innerhalb eines Monats nach der Einreise wieder nach
dem Ausland oder Saargebiet ausführen. Dies gilt auch für die Wiederausfuhr von laut Grenzbescheini-
gung eingeführten Reichsmarknoten.
Imprimerie de la Cour Victor Buck, Luxembourg.
En cas d'agréation de l'assurance facul-
tative, celle-ci ainsi que le payement des cotisations
prendront cours le premier du mois qui suivra la
date de la déclaration.
Pour les domestiques et ouvriers agricoles ou
forestiers ainsi que les domestiques de ménage, la
déclaration rétroagira jusqu'au jour où le travail
assuré a été commencé, sans pouvoir dépasser
le 1 e r janvier de l'année écoulée.
Wird die Selbstversicherung genehmigt,
so beginnt die Versicherung und die Beitragsleistung
mit dem ersten des auf die Erklärung folgenden
Monates.
Für die land- und forstwirtschaftlichen Dienstboten
und Arbeiter, sowie die häuslichen Dienstboten kann
die Rückwirkung der Erklärung auf den Tag erfolgen,
an dem die versicherte Arbeit begonnen hat, ohne
jedoch über den 1. Januar des verflossenen Jahres
hinausgehen zu können.
Pendant toute la durée de l'assurance
facultative, l'intéressé devra appartenir à l'une
des catégories de personnes énumérées à l'art. 182
du Code des assurances sociales, sans préjudice de
l'application de l'art. 183 du même Code.
Während der ganzen Dauer der Selbst-
versicherung muß der Versicherle einer der in Art. 182
der S . V . O . aufgezahlten Personengattungen ange-
hören, vorbehaltlich der Anwendung des Art. 183
desselben Gesetzes.
Art.
5.
Die
Selbstversicherung
unterliegt
im
Übrigen den Bestimmungen der
S . V . O . ,
mit
Ausnahme der nachstehenden Abweichungen
1. Die Arbeitstage werden ersetzt durch Beitrags-
tage, deren Zahl 300 pro Jahr nicht übersteigen darf.
Für die land- und forstwirtschaftlichen Dienstboten
und Arbeiter, sowie die häuslichen Dienstboten ent-
spricht die Zahl der Beitragstage der Zahl der
Arbeitstage.
2. Um Anrecht auf Alters
oder Invalidenrente
zu haben, muh der Versicherte 2.400 Beitragstage
nachweisen.
3° La condition du nombre de jours requis par
le numéro précédent viendra à défaillir si, pendant
une période de deux années consécutives, il n'a pas
été versé de cotisations pour 300 jours au moins.
Toutefois l'art. 200 du Code des assurances
sociales sera applicable en ce qui concerne les domes-
tiques et ouvriers agricoles ou forestiers ainsi que
les domestiques de ménage.
4° En cas de passage de l'assurance facultative
dans l'assurance obligatoire, les journées de coti-
sations ne pourront être imputées sur les 1.200 jour-
nées prévues à l'art. 187 du Code des assurances
sociales que dans la proportion de 2 a 1.
5° Les art. 197, §2 et 3, 198 et 201 du Code des
assurances sociales ne sont pas applicables.
6° Les journées de cotisations correspondant à
une période d'invalidité permanente ou passagère
n'entrent pas en ligne de compte.
7° Les dispositions des art. 240 et 243 relatives
à la taxation et à la perception des cotisations
sont remplacées par celles de l'article suivant.
L'assurance facultative sera régie, pour
le surplus, par les dispositions de la loi, sauf les
dérogations ci-après
1° Les journées de travail sont remplacées par
des journées de cotisations dont le nombre par
an ne peut dépasser le chiffre de 300.
Pour les domestiques et ouvriers agricoles ou
forestiers ainsi que les domestiques de ménage,
le nombre de journées de cotisations correspondra
au nombre de journées de travail.
2° Pour avoir droit à la pension d'invalidité ou
de vieillesse, l'assuré devra justifier de 2.400 jour-
nées de cotisations.
Zum freiwilligen Eintritt in die Versicherung sind
gemäß besagtem Art. 182 berechtigt, insofern sie das
40. Lebensjahr nicht überschritten haben
1.
Betriebsunternehmer,
die regelmäßig
nicht
mehr als zwei versicherungspflichtige Lohnarbeiter
beschäftigen, sowie Hausgewerbetreibende;
2. Personen, die versicherungsfrei find, weil sie
nur vorübergehend beschäftigt sind, oder welche von
Rechtswegen von der Versicherung ausgeschlossen
sind, weil sie als Entgelt für ihre Beschäftigung um
freien Unterhalt beziehen;
3. Die land- und forstwirtschaftlichen Dienstboten
und Arbeiter sowie die häuslichen Dienstboten, welche
laut Art. 170 von der Pflichtversicherung befreit
sind.
L'intégralité des cotisations correspon-
dant au salaire déclaré sera à charge de l'assuré.
Les termes en seront fixés par le Comité-direc-
teur de l'Etablissement d'assurance, qui pourra
décider que les cotisations seront payables d'avance
soit au bureau du receveur des contributions à
désigner par le môme comité, soit à l'Etablissement
d'assurance contre la vieillesse et l'invalidité.
L'Etablissement d'assurance dressera un rôle
spécial des cotisations à payer par les assurés.
Il ne pourra pas être accepté de payement après
l'expiration de l'année qui suit celle à laquelle les
cotisations se rapportent, et les sommes qui auraient
été acceptées contrairement à cette disposition,
seront remboursées et n'entreront pas en compte
pour la détermination des droits de l'assuré.
Seront de même remboursées les cotisations
versées anticipativement et correspondant à une
époque pendant laquelle l'assuré était atteint d'une
invalidité permanente ou passagère, ainsi que celles
versées pour des journées dépassant les chiffres
fixés au n° 1 e r de l'article précédent et respective-
ment à l'art. 13.
3. Die in vorstehender Nummer begründete An-
wartschaft erlischt, wenn nicht während zwei auf-
einander folgenden Kalenderjahren
Beiträge
für
wenigstens 300 Tage entrichtet worden sind.
Hinsichtlich
der
land-
und
forstwirtschaftlichen
Dienstboten und Arbeiter
sowie der
häuslichen
Dienstboten bleibt aber Art. 200 der
S.V.O.
anzu-
wenden.
4. Beim Uebergang von der Selbstversicherung
zur Pflichtversicherung können die Beitragstage nur
im Verhältnis von 2 zu 1 auf die in Art. 187 der
S . V . O .
vorgesehenen 1.200
Tage
angerechnet
werden.
5. Art. 197, Ziffer 2 und 3, 198 und 201 der S. V. O.
finden keine Anwendung.
6. Beitragstage, welche einer Periode dauernder
oder vorübergehender Invalidität entsprechen, wer-
den nicht angerechnet.
7. Die auf die Abschätzung und Beitragserhebung
bezüglichen Bestimmungen der Art. 240 und 243
werden durch diejenigen des nachfolgenden Artikels
ersetzt.
Der dem angemeldeten Lohn entspre-
chende Gesamtbeitrag ist zu Lasten des Versicherten.
Die Zahlungstermine werden durch den Vorstand
der Versicherungsanstalt festgesetzt, welcher verfügen
kann, daß die Beiträge im Voraus entweder bei
einem durch den Vorstand zu bezeichnenden Steuer-
amt oder bei der Alters- und Invalidenversicherungs-
anstalt eingezahlt werden müssen.
Die
Versicherungsanstalt
stellt
eine besondere
Heberolle der durch die Versicherten zu zahlenden
Beiträge auf.
Zahlungen dürfen nach Ablauf des Jahres, welches
demjenigen folgt, auf welches die Beiträge sich be-
ziehen, nicht angenommen werden; Beitrage, die
entgegen dieser Bestimmung angenommen worden
wären, müssen erstattet werden und kommen bei
Feststellung der Ansprüche des Versicherten nicht in
Anrechnung.
Ebenso werden Beiträge
erstattet, welche
im
Voraus entrichtet waren und sich auf eine Periode
beziehen, mährend welcher der Versicherte dauernd
oder vorübergehend invalide war, sowie auch die
für solche Tage eingezahlten Beiträge, welche die
in Nr. 1 des vorstehenden Artikels bezw. die in
Art. 13 festgesetzten Zahlen übersteigen.
Pour les domestiques et ouvriers agricoles ou
forestiers ainsi que les domestiques de ménage la
perception se fera conformément aux prescriptions
légales en vigueur pour la perception des cotisations
relatives a l'assurance obligatoire.
Titre II. — De l'assurance continuée.
Ceux qui voudront continuer l'assurance
obligatoire ou facultative, conformément à l'art. 183
du Code des assurances sociales, devront taire la
déclaration prescrite par l'art. 1er, alinéa 1 e r du
présent arrêté, en justifiant qu'ils étaient anté-
rieurement assurés.
Lorsqu'il s'agit de la continuation d'une assu-
rance obligatoire, cette déclaration pourra être
reçue au plus tard dans les trois mois qui suivront
la notification prévue à l'art. 200. Pour les assures
qui voudront continuer leur assurance facultative,
à l'exception toutefois des domestiques et ouvriers
agricoles ou forestiers ainsi que des domestiques de
ménage, cette déclaration ne pourra être faite que
dans les trois mois qui suivront la cessation de
l'assurance précédente.
Elle aura effet rétroactif à la cessation de l'assu-
rance précédente.
Ne peuvent toutefois pas être continuées con-
formément aux dispositions des alinéas précédents
les assurances éteintes par application de l'art. 24
de la loi du 6 mai 1911.
Wer die Pflicht- oder Selbstversicherung
gemäß Art. 183 der
S.V.O.
fortsetzen will, muß
die in Art. 1, Abs. 1 gegenwärtigen Beschlusses
vorgeschriebene Erklarung abgeben und nachweisen,
daß er zuvor versichert war.
Wenn es sich um die Fortsetzung einer Pflicht-
versicherung handelt, so kann diese Erklärung spä-
testens innerhalb der drei ersten auf die in Art. 200
vorgesehene Aufforderung folgenden Monate ent-
gegengenommen
werden.
Fur
die
Versicherten,
welche ihre Selbstversicherung fortsetzen mochten,
mit Ausnahme jedoch der land- und forstwirtschaft-
lichen Dienstboten und Arbeiter sowie der häus-
lichen Dienstboten, kann diese Erklärung nur inner-
halb der drei Monate, welche dein Aufhören der
vorhergehenden
Versicherung
folgen,
abgegeben
werden.
Sie wirkt zurück aus den Zeitpunkt des Ablaufs der
vorhergehenden Versicherung.
Es konnen jedoch gemäß den Bestimmungen der
vorstehenden Absätze, nicht weitergeführt
werden
jene Versicherungen, welche in Anwendung von
Art. 24 des Gesetzes vom 6. Mai 1911 erloschen sind.
Pour l'assurance obligatoire continuée,
le salaire entrant en ligne de compte sera le salaire
moyen dont jouissait l'assuré pendant l'année
précédent immédiatement la cessation de l'obliga-
tion d'assurance.
Pour l'assurance facultative continuée, ce salaire
sera celui déclaré conformément à l'art. 2.
Pour les domestiques et ouvriers agricoles ou
forestiers ainsi que les domestiques de ménage, le
salaire à porter en compte sera celui effectivement
gagné.
Für die fortgesetzte Pflichtversicherung
wird als
Jahresverdienst
angerechnet der durch-
schnittliche Verdienst, den der Versicherte während
des dem Ablauf der Pflichtversicherung unmittelbar
vorhergehenden Jahres bezog.
Bei der Fortsetzung der Selbstversicherung kommt
der gemäß Art. 2 angemeldete
Jahresverdienst in
Anrechnung.
Für die land- und forstwirtschaftlichen Dienstboten
und Arbeiter sowie die häuslichen Dienstboten kommt
der wirklich bezogene Lohn in Anrechnung.
Aura droit à la rente vieillesse ou inva-
lidité l'assuré qui fournit la preuve de 2.400 journées
assurées. Toutefois, en ce qui concerne la rente-
invalidité, et sauf application de l'art. 187, alinéa 3,
le nombre de journées se rapportant à un travail
Hinsichtlich
der
land
und
forstwirtschaftlichen
Dienstboten und Arbeiter
sowie der
häuslichen
Dienstboten erfolgt die Beitragserhebung gemäß den
für die Erhebung der auf die Pflichtversicherung be-
züglichen Beiträge bestehenden gesetzlichen Bestim-
mungen.
Titel II — über die Weiterversicherung.
Anrecht auf Alters- oder Invalidenrente
hat der Versicherte, der 2.400 versicherte Tage nach-
weist. Was jedoch die Invalidenrente
anbelangt,
und unbeschadet der Anwendung von Art. 187,
Abs. 3, werden die Tage, welche einer der Versicher-
soumis à l'assurance obligatoire sera porté en
compte pour le nombre double sur les 2.400 journées
requises.
Pour le surplus, les dispositions qui
régissent l'assurance facultative sont applicables
à l'assurance facultative continuée.
Pour l'assurance obligatoire continuée, au con-
traire, il est dérogé à ces dispositions, en ce sens
que les n° 2, 3 et 4 de l'art. 5 du présent arrêté
sont remplacés par les dispositions ci-après
a) L'art. 200, al. 1er du Code des assurances
sociales est applicable.
Pour les domestiques et ouvriers agricoles ou
forestiers ainsi que les domestiques de ménage, l'al. 2
de l'art. 200 trouvera également son application.
b) En cas de retour de l'assurance obligatoire
continuée à l'assurance obligatoire proprement dite,
les journées de cotisations réalisées entretemps
compteront pour la moitié de leur nombre pour
l'application de l'art. 187, al. 1er.
I m Übrigen finden die Bestimmungen,
welche die Selbstversicherung regeln, auch Anwen-
dung auf deren Fortsetzung.
Für die fortgesetzte Pflichtversicherung dagegen
werden diese Bestimmungen insofern abgeändert,
als die Ziffern 2, 3 und 4 des Art. 5 des gegen-
wärtigen Beschlusses durch nachstehende Bestim-
mungen ersetzt werden
a) Art. 200, Abs. 1 der
S.V.O.
ist anwendbar;
inbetreff der land- und forstwirtschaftlichen Dienst-
boten und Arbeiter, sowie der häuslichen Dienstboten
findet Abs. 2 des Art. 200 ebenfalls Anwendung
b) beim Rücktritt aus der fortgesetzten Pflicht-
versicherung in die eigentliche
Pflichtversicherung
werden die inzwischen erzielten Beitragstage für
die Anwendung des Art. 187, Abs. 1 zur Hälfte
angerechnet.
Les assurés obligatoires qui ont un
nombre de journées de travail suffisant pour em-
pêcher l'extinction de l'assurance, mais qui vou-
draient augmenter le nombre de journées assurées
par des journées de cotisations, ne pourront le faire
que dans le délai de deux ans qui suit l'expiration
de l'année dont le nombre de journées est à com-
pléter.
Titre III. — Dispositions communes.
Jene Pflichtversicherten, welche eine
genügende Zahl von Arbeitstagen aufzuweisen haben,
um das Erlöschen der Versicherung zu verhindern,
die aber die Zahl der versicherten Tage durch Bei-
tragstage zu erhöhen wünschen, dürfen dies nur
tun innerhalb zwei Jahren nach Ablauf des Jahres,
dessen Zahl Tage zu ergänzen ist.
Titel III. — Gemeinsame Bestimmungen.
Ne pourront s'assurer facultativement,
ni continuer l'assurance, les personnes atteintes
d'invalidité permanente, dans le sens de l'art. 186
du Code des assurances sociales.
Il en est de même de celles qui sont atteintes
d'une invalidité passagère, dans le sens de l'art. 189
du Code des assurances sociales, pendant la durée
de cette invalidité.
Personen, welche im Sinne des Art. 186
der
S.V.O.
dauernd invalide sind, dürfen sich nicht
selbst versichern, noch auch die Versicherung fort-
setzen.
Ebenso diejenigen, welche im Einne des Art. 189
vorübergehend invalide sind, für die Dauer der
Invalidität.
Dans les cas de continuation de l'assu-
rance obligatoire, ou de retour de l'assurance obli-
gatoire continuée à l'assurance obligatoire propre-
ment dite, ou de passage de l'assurance facultative,
originaire ou continuée, dans l'assurance obligatoire,
les journées de travail et de cotisations réunies ne
pourront dépasser le nombre de 365 par an.
Bei Fortsetzung der Pflichtversicherung,
oder Rückkehr von der fortgesetzten Pflichtversicherung
zur
eigentlichen
Pflichtversicherung,
oder
Über-
gang von der ursprünglichen oder fortgesetzten Selbst-
nersicherung zur Pflichtversicherung, darf die Summe
der Arbeitstage und Beitragstage 365 pro Jahr nicht
übersteigen.
Le Comité-directeur de l'Etablissement
d'assurance statue sur les déclarations prévues par les
ungspflicht unterworfenen Arbeit entsprechen, auf
die erforderten 2.400 Tage doppelt angerechnet.
Der Vorstand der Versicherungsanstalt
entscheidet über die in Art. 1 und 6 des gegenwärtigen
art. 1 e r et 6 du présent arrêté, sauf recours con-
formément à l'art. 319 du Code des assurances
sociales.
En dehors de l'hypothèse réglée par
l'art. 255 du Code des assurances sociales, les per-
sonnes assurées en vertu des dispositions du présent
arrêté compteront dans la catégorie des assurés.
Titre IV. — Dispositions transitoires.
Mit Ausnahme des in Art. 255 der S. V. O.
vorgesehenen Falles, werden die nach den Bestim-
mungen gegenwärtigen Beschlusses versicherten Per-
sonen den Versicherten zugerechnet.
Titel IV. —
Übergangsbestimmungen.
Par dérogation à l'art. 7, al. 2 du présent
arrêté, les assurances obligatoires qui ont été con-
tinuées après le délai de trois mois, prévu à l'arrêté
du 16 juillet 1912, pour la période antérieure à la
mise en vigueur de la loi du 17 décembre 1925,
seront valables, si elles ont été admises par l'Eta-
blissement d'assurance.
I n Abweichung von den Bestimmungen
des Art. 7, Abs. 2 des gegenwärtigen Beschlusses
sind gültig die nach Ablauf der im Beschluß vom
16. Juli 1912 vorgesehenen 3 Monate fortgesetzten
Pflichtversicherung für die dem Inkrafttreten des
Gesetzes vom 17. Dezember 1925 voraufgehende
Periode, falls dieselben von der Versicherungsanstalt
genehmigt worden sind.
Pour la période antérieure à la mise
en vigueur du présent arrêté les journées de coti-
sation et les salaires déclarés qui ont été effective-
ment admis par l'Etablissement d'assurance seront
maintenus et portés en compte pour le calcul des
rentes.
Les salaires qui ont été admis pour l'assurance
continuée durant cette période peuvent être main-
tenus ultérieurement.
Für die dem Inkrafttreten gegenwartigen
Beschlusses voraufgehende Periode werden diejenigen
Beitragstage und nachgewiesenen Lohne, welche
von der Versicherungsanstalt tatsächlich zugelassen
worden sind, beibehalten und für die Berechnung
der Renten in Anrechnung gebracht.
Die Lohne, die für die Weiterversicherung während
dieser Periode angenommen worden sind, konnen
weiterhin beibehalten werden.
Art.
18.
Gegenwärtiges
Reglement
ist
nicht
anwendbar auf die gemäß Art. 177 der
S.V.O.
von der Versicherungspflicht
entbundenen Eisen-
bahner,
insofern deren Lage durch den
Großh.
Beschluß vom 24. Dezember 1932, betreffend die
Weiterversicherung
Gegen Alter
und
Invalidität
der Bediensteten der Visenbahnen und das Kumu-
lieren ihrer Pension mit der von der Versicherungs-
anstalt bewilligten Rente, geregelt ist.
Le présent règlement n'est pas applicable
aux agents des chemins de fer dispensés de l'obli-
gation d'assurance en vertu de l'art. 177 du Code
des assurances sociales, pour autant que leur situa-
tion est réglée par l'arrêté grand-ducal du 24 dé-
cembre 1932, concernant la continuation par les
agents des chemins de fer, de l'assurance contre la
vieillesse et l'invalidité et le cumul par ces agents,
de la pension et de la rente servie par l'Office des
assurances sociales.
L'arrêté grand-ducal du 16 juillet 1912
susdit est abrogé.
Der vorbenannte Großh. Beschluß vom
16. Juli 1912 ist abgeschafft.
Notre Directeur général du travail et
de la prévoyance sociale, est chargé de l'exécution
du présent arrêté, qui sera publié au Mémorial
Luxembourg, le 28 mai 1934.
Charlotte.
Le Directeur général du travail
et de la prévoyance sociale,
P. Dupong.
Beschlusses vorgesehenen Anträge, vorbehaltlich des
Rekurses gemäß Art. 319 der
S.V.O.
Unser General-Direktor der Arbeit und
der sozialen Fürsorge ist mit der Ausführung dieses
Beschlusses betraut, der im „Memorial" veröffent-
licht werden soll.
Luxemburg, den 28. Mai 1934.
Charlotte.
Der General-Direktor der Arbeit
und der sozialen Fürsorge,
P. Dupong.
Arrêté grand-ducal du 28 mai 1934, reportant au
e r octobre 1934 la date de la mise en vigueur
de l'arrêté grand-ducal du 9 mai 1934, qui
interdit la remise de primes ou de bons-primes
dans le commerce.
Nous CHARLOTTE, par la grâce de Dieu
Grande-Duchesse de Luxembourg, Duchesse de
Nassau, etc., etc., etc. ;
Vu la loi du 15 mars 1915, conférant au Gouver-
nement les pouvoirs nécessaires aux fins de sauve-
garder les intérêts économiques du pays ;
Vu l'arrêté grand-ducal du 9 mai 1934, inter-
disant la remise de primes ou de bons-primes dans
le commerce ;
Considérant que la prorogation de la mise en
vigueur du même arrêté a été demandée par la
Chambre de commerce, afin de permettre aux
milieux intéressés de s'adapter à la nouvelle situa-
tion ;
Vu l'art. 27 de la loi du 16 janvier 1866 sur
l'organisation du Conseil d'Etat, et considérant
qu'il y a urgence ;
Sur le rapport et après délibération du Gouver-
nement en Conseil ;
Avons arrêté et arrêtons