Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.
Table des dispositions (43)
Texte législatif (43 Articles)
DU
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
des
Großherzogthums Luxemburg.
Samedi, 13 juillet 1901.
N°. 48.
Samstag, 13. Juli 1901.
Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa-
tion du service agricole.
Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,
Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,
etc., etc., etc.;
Notre Conseil d'État entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés ;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 28 juin 1901 et celle du Conseil d'État du 5
juillet courant, portant qu'il n'y a pas lieu à
second vote ;
Avons ordonné et ordonnons
L'administration du service agricole
est chargée, sous l'autorité du membre du Gou-
vernement du service afférent, des affaires de
l'agriculture.
Elle pourra, en outre, être chargée, sous les
ordres du membre du Gouvernement que la
chose concerne, du service du curage, de l'en-
tretien et de l'amélioration des cours d'eau.
La Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Fouhren est
légalement reconnue et ses statuts sont ap-
prouvés.
der anwesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflösung
ist nur mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle
der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-
mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli
1891 stattzufinden.
§ 40. — Durch Besehluss des Vorstandes können gegen-
wärtige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die
Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können
Quittungs- und Notationsregister beschafft werdet).
§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-
tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbind-
liche Erklärung der Gesellschaft beitreten zu wollen.
Berathen und angenommen zu Diekirch, am 25.
Februar 1901.
(Folgen die Unterschriften.)
Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche An.
erkennung und die Genehmigung der
Sta-
tuten des Viehversicherungs-Vereins
von
Fouhren betreffend.
Der Staatsminister, Präsident
der R e g i e r u n g ;
Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-
rungs-Vereins von Fouhren wegen gesetzlicher
Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts
dieses Vereins;
Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-
verwaltung von Fouhren, Sitz des Vereins, vom
23. März 1901;
Nach Einsicht des Gutachtens der höheren
Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-
keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891
und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;
I n
Anbetracht, daß das Statut genannten
Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und
Reglements in Einklang steht;
I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte
der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-
mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;
Beschließt
Der Viehversicherungs-Verein
von
Fouhren wird hiermit gesetzlich anerkannt und
ist dessen Statut genehmigt.
La Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Niederanven
est légalement reconnue et ses statuts sont
approuvés.
der anwesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflösung
ist nur mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle
der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-
mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli
1891 stattzufinden.
§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-
wärtige Statuten gedruckt und zum Kosteupreise an die
Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können
Quittungs- und Notationsregister beschallt werden.
§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-
tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche
Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.
Berathen und angenommen zu Fouhren, am 17
März 1901.
(Folgen die Unterschriften.)
Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche
Anerkennung und die Genehmigung der Sta-
tuten des Viehversicherungs - Vereins von
Niederanven betreffend.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung;
Nach Einsicht des Gesuches des Viehverstche-
rungs-Vereins von Niederanven wegen gesetzlicher
Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts
dieses Vereins;
Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-
verwaltung von Niederanven, Sitz des Vereins,
vom 26. April 1901;
Nach Einsicht des Gutachtens der höheren
Kommission zur Förderung der auf Gegenseitig-
keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891
und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;
I n
Anbetracht, daß das Statut genannten
Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und
Reglemente in Einklang steht;
I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte
der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-
mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;
Beschließt
Der Viehversicherungs - Verein zu
Niederanven wird hiermit gesetzlich anerkannt und
ist dessen Statut genehmigt.
Die Ackerbauverwaltung ist unter der
Autorität des mit dem betreffenden
Dienst-
zweige betrauten Regierungsmitgliedes mit den
landwirthschaftlichen Angelegenheiten beauftragt.
Dieselbe kann überdies, im Auftrage des hierfür
zuständigen Regierungsmitgliedes, mit der Räum-
ung,
Instandhaltung
und Verbesserung der
Wasserläufe betraut werden.
Par dérogation aux art. 7 et 14 de
Notre arrêté prérappelé du 3 février 1894, la
durée unitaire des communications et conversa-
tions téléphoniques est fixée à trois minutes.
I n Abweichung der Art. 7 und 14
Unseres vorbezogenen Beschlusses vom 3. Februar
1894 sind die telephonischen Mittheilungen und
Gespräche auf eine Einheitsdauer von drei Minuten
festgesetzt.
La Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail d'Eschweiler
(Rodenbourg) est légalement reconnue et ses
statuts sont approuvés.
Bekanntmachung. — Stempel.
Aus einer vom Einregistrirungs-Einnehmer der
Civilakten zu Luxemburg unterm 11. Juli l. J.,
Band 51, Nr. 579, ausgestellten Quittung er-
hellt, daß die Aktien-Gesellschaft Aciéries et
Ateliers de Luxembourg,
mit dem Sitze zu
Luxemburg, die Stempelgebühren von 425 Obli-
gationen, jede zu 500 Fr. eff., mit den Nrn. 1
bis 425, entrichtet, hat.
Gegenwärtige Bekanntmachung soll der Be-
stimmung im Art. 5 des Gesetzes vom 25. Januar
1872 Genüge leisten.
Luxemburg, den 12. Juli 1901.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche An-
erkennung und die Genehmigung der Sta-
tuten des Viehversicherungs-Vereins von.
Eschweiler (Rodenburg) betreffend.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung;
Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-
rungs-Vereins von Eschweiler (Rodenburg) wegen
gesetzlicher Anerkennung, sowie Genehmigung des
Statuts dieses Vereins;
Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-
verwaltung von Rodenburg, vom 16. October 1900
Nach Einsicht des Gutachtens der höheren
Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-
keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891
und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;
I n
Anbetracht, daß das Statut genannte
Vereins Mit den Bestimmungen der Gesetze und
Reglemente in Einklang steht;
In Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte
der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-
mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;.
Beschließt
Der Viehversicherungs-Verein vom
Eschweiler (Rodenburg) wird hiermit
gesetzlich,
anerkannt und ist dessen Statut genehmigt.
A r t . 2. Le présent arrêté, avec les statuts y
annexés, sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 5 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
La Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Steinheim
est légalement reconnue et ses statuts sont
approuvés.
wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten
sein müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel
der anwesenden Stimmen gesasst sein. — Die Auflösung
ist nur mit Guthetssung der Regierung gültig. — Im Falle
der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-
mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli
1891 stattzufinden.
§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-
wartige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die
Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können
Quittungs- und Notationsregister beschallt werden
§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-
tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche
Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.
Beratheu und angenommen zu Eschweiler, den 1.
Juli 1900.
(Folgen die Unterschriften.)
Beschluß
vom 5 Juli
1901,
die gesetzliche
Anerkennung und die Genehmigung der Sta-
tuten des Viehversicherungs- Vereins
von
Steinheim betreffend
Der Staatsminister, Präsident
der R e g i e r u n g ;
Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-
rungs-Vereins von Steinheim, wegen gesetzlicher
Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts
dieses Vereins;
Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-
verwaltung von Rosport, vom 5. April 1901;
Nach Einsicht des Gutachtens der höheren
Kommission zur Förderung der auf Gegenseitig-
keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891
und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;
I n
Anbetracht, daß das Statut genannten
Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und
Reglemente in Einklang steht;
I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte
der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-
mäßigen Ausgaben derselben hinreicheud erscheinen;
Beschließt
Der Viehversicherungs - Verein zu
Steinheim wird hiermit gesetzlich anerkannt und
ist dessen Statut genehmigt.
48b
La Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du
bétail
de Diekirch
est légalement reconnue et ses statuts sont
approuvés.
berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher
wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein
müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel der an-
wesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflosung ist nur
mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle der
Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestimmungen
des Art. 9 des Grossh Beschlusses vom 22. Juli 1891
stattzufinden.
§ 40. — Durch Besthluss des Vorstandes können gegen-
wartige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die
Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können
Quittungs- und Notationsregister beschafft werden.
§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-
tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche
Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen
Berathen und angenommen zu Steinheim, am 25.
März 1901.
(Folgen die Unterschritten )
Beschluß vom
5. Juli 1901,
die gesetzliche
Anerkennung und die Genehmignng der Sta-
tuten des Viehversicherungs-Vereins von
Diekirch betreffend
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung;
Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-
rungs-Vereins von Diekirch, wegen gesetzlicher
Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts
dieses Vereins;
Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-
verwaltung von Diekirch, Sitz des Vereins, vom
13. April 1901;
Nach Einsicht des Gutachtens
der höheren
Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-
keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891
und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.(...)
I n
Anbetracht, daß das Statut genannten
Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und
Reglemente in Einklang steht;
I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte
der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-
mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;
Beschließt
Art.
1.
Der Viehversicherungs-Verein von.
Diekirch wird hiermit gesetzlich anerkannt und
ist dessen Statut genehmigt.
Le personnel du service agricole
pourra comprendre, outre l'ingénieur agricole,
chef de service
a) Pour les travaux techniques : trois con-
ducteurs agricoles, et deux conducteurs auxi-
liaires agricoles ;
b) Pour les travaux de bureau et autres
un chef ou un sous-chef de bureau, et trois
commis.
Pour autant que les besoins du service
Gesetz vom 6 Juli 1901, die Neueinrichtung
der Ackerbauverwaltung betreffend.
Wir A d o l p h , von Gottes Gnaden, Groß-
herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,
u., u., u.;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 28. Juni d. J. und derjenigen
des Staatsrathes vom 5. d. Mts., gemäß welchen
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen soll;
Haben verordnet und verordnen
Le présent arrêté, avec les statuts y
annexés, sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 5 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-
rigen Statut soll im Memorial
veröffentlicht
werden.
Luxemburg, den 5. Juli 1901,
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Fouhren.
KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz
und Zweck des Vereins.
§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein
von Fouhren wird ein Verein gegründet, welcher be-
zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der
gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-
satze der Gegenseitigkeit fur Verluste an ihrem Viehbe-
stände zu gewähren.
§ 2.— Der Sitz des Vereins ist in Fouhren und er-
streckt sich auf die Ortschaften Fouhren, Beitel, Wals-
dorf, Longsdorf.
§ 3. — Die Gesellschaft versichert ; a) Kühe, Rinder,
Ochsen und Stiere ; b) Kalbinnen, junge Ochsen und Stiere
im Aller von wenigstens einem Jahre.
KAPITEL II. — Mitgliedseliaft, Ein- und Austritt nus dem
Vereine. — Einschreibung der Thiere.
§4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer
oder Pächter derjenigen Ortschalten werden, über welche
sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Alter von
15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen
werden jedoch nur unter den durch Art. 5 des Gesetzes
vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mit-
glieder des Vereins zugelassen.
Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen
a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von so-
genanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren
ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-
sichern wollen.
§ 5. — Von dem Vereine Können durch Beschluss der
General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-
heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des
Vorstandes ausgeschlossen werden
a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-
gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-
suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig
gemacht haben.
b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-
gebührlich schlecht pflegen.
c) Diejentgen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Ver-
eins nicht nachkommen.
d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beiträge wahrend einem Monat oder für die ausser
ordentlichen Beiträge während acht Tagen im Rück-
stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-
stand erhalten zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem Ver-
eine vorgeschlagen, werden zunächst von dem Vereins-
vorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen, um
dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu hören.
Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem
Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss
der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann
nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und
muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-
punkte schriltlich bei dem Vorstande eingereicht werdet).
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,
welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine
einbegriffeuen Ortschaften verlegen oder welche ihren
Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die
Versicherung mit Ende des Halbjahre, in welchem die
Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes
erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die
Zahl der versicherten Thiere vermindert.
Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-
ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-
keilen für den Verein auf.
§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses
stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den
Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-
lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in
welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.
Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz-
nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-
tigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehversicher-
ung als Mitglied aufnehmen lässt, kann zu seinen Gunsten
ein Theil der bezahlten Beiträge dem andern Versicherungs-
verein durch Beschlus des Vorstandes zugewiesen werden.
§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-
treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,
welcher dem sich Meldenden di Statuten, die derselbe
zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von
zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes un-
tersucht. In allen Fällen kann von dem Vorstande das
Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Vereins einge-
holt weiden.
Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des
zu versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das
versicherte Vieh nach Aller, Farbe, Race und Abzeichen
in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand
entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Anne,mha
die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.
§10.— Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-
stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu
eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-
vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-
lich der Aulnahme nach den Bestimmungen des vorher-
gehenden § 9 verfahren.
Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-
bestandes.
Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh
verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes
Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-
betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht
vergütet.
KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.
§11.— Die Versicherung beginnt mit dem Tage der
Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der
Versicherte als Mitglied aufgenommen, oder für wireklich
Mitglieder mit dem Tage wo die neu eingestellten Thiere
in die Versicherung angenommen.
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem
folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss
bekannt gegeben.
2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausser-
halb des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage,
an welchem die Thiere anderwärts eingestellt.
3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen
Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-
gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung
durch den Vorstand.
4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,
Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-
geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-
sitzer.
Die Versicherung dauert jedoch fort
a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des-
Vereins stattfindet ;
b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des-
Vereins aufnehmen lässt.
c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-
der aufgenommen werden können und ihre Verpflichtun-
gen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage sind.
In den drei Fällen ist dem Vorstande von der erfolgten
Veränderung Kenntniss zu geben.
d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzuneh-
men oder den Preis dafür zu erstatten.
KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-
digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.
§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-
lusten, welche herbeigeführt sind
a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt
werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freien
Felde ;
6) Durch Ueberschwemmungen ;
c) Durch Seuchen oder anbleckende Krankheiten, soweit
für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung
des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Gesetze
wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimmungen
eine Entschädigung nicht eintreten kann.
Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn
ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen
Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Besitzer
Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern er
den gesetzliche Zeitpunkt, welcher für den betreffende
Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nachge-
wiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers be-
kannt war.
§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand
versagt oder gekürzt werden
a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-
fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige
bringt ;
6) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des
erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande
ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;
c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder gro-
ber Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person
ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;
d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art
betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den
Verein schuldig gemacht hat ;
e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation
verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt
worden : ausgenommen sind dabei solche Operationen, die
durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden
müssen, z. B. bei Blähungen durch den Trokarstich,
u. s. w. ;
Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-
lich ist.
§ 15.— Ueber die Gewährung oder Versagung der
Entschädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer
Berathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid
dem Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Be-
schluss des Vorstandes ist die Berufung an das Schieds-
gericht zulässig.
§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung
eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel
der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu
mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.
§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet ein
Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjäh-
rigen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18. — Eintrittsgeld.— Mitglieder des Vereins, welche
sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-
trittsgeld.
§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten
für eine Kuh, Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.
und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-
den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19
behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind
jedoch vorher zu entrichten,
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-
hundert Frauken übersteigen, muss der Ueberschuss bei
der Sparkasse deponirt werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds
sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken
des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz
wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der
Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-
stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-
denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe
muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht
werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Central-
verbande freiwillig austreten oder aus demselben ausge-
schlossen werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-
tretenden Falls die Zahlung eines ausergewöhnlichen Bei-
trages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von hundert
Franken des Werthes des versicherten Viehes so Iange
anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch festge-
setzte Höhe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem anderen,
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt
werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur
Führung der Geschäfte des Vereins benöthigten Auslagen
aufzukommen. Zu diesen Verwakungsaustagen zahlen auch
die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden
§22 erwähnten Centraheiband an diesen letzteren zu
entrichtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen
Prämien.
KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viches. —
Nothschlachtung.
§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-
pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen
Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-
stande innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,
damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-
ordnungen überzeugt werden kann.
§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-
lung des Thieres, so werden die Kur kosten, mit Aus-
nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fallen
dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse
bestritten,
§ 26. — Unter allen Umstäaden ist das Mitglied ver-
pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes
sofort dem Vorstände des Vereines anzuzeigen. Trifft den
Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des
gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so
erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der
Vereinskasse.
§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-
heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die
alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.
In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei
Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer
bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von
zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe
behalten oder solches dem Vereine belassen will.
In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich
zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem
Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse und
fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur
mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,
dringende Fälle ausgenommen, hei welchen der Vereins-
ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachlung nach-
träglich anerkennen muss.
KAPITEL VI — Beginn des Versteherungsjahtes.
§ 28. — Das Versicherungjahr beginnt mit dem 1. Ja-
nuar und endigt mil dem 31. Dezember eines jeden Jahres.
Die Taxation findet jährlich zweimal statt und zwar durch
zwei Mitglieder des Vorstandes.
Zu diesem Behufe bebändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder, de-
ren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-
ungsumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge und
Umlagen des Vereins vertheilt werden.
§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres
gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,
nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes
erfolgt.
g 50. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des
von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses
die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande
sestzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen
Mitglieder an.
KAPITEL VII. — Organe des Vereins.
§ 31. — Die Organe des Vereins sind
a) Die General-Versammlung;
b) Der Vereinsvorsland.
§ 32. — General-Versammlung. — Wenigstens einmal
im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-
jahres folgenden Monate eine General-Versammlung statt.
Der Präsident kann ausserdem die General-Versammlung
eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von drei
Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen
Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Ta-
gesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.
Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage
vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag
ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-
neral-Versammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-
heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über
Antrage auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des
Verbandes abgestimmt werden soll.
§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-
sammlungen beschliesse über alle Gegenstände, welche
denselben zu diesem Behufe von dem Vorstände vorge-
legt oder \on den Mitgliedern angeregt werden, in letzte-
rem Falle jedoch nur wenn mindestens vierzehn Tage
vorher dem Vorstände von den zu stellenden Anträgen
Mittheilung gemacht worden und solche nicht den Sta-
tuten zuwiderlaufen. Der Vorsitzende hat, in der General-
Versammlung über seine Verwaltung während des ver-
flossenen Vereinsjahres einen Rechenschaftsbericht zu er-
statten.
Ausserordentliche Versammlungen können nur über
solche Angelegenheiten beschliessen die, bei der Einlad-
ung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden
sind.
Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu
ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer
und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-
lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-
schrieben werden.
§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des
Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-
Versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird
in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-
mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus
einem Vorsteher ;
einem Stellvertreter des Vorstehers ;
einem Rechnungsführer ; und je
drei Mitgliedern für jede Ortschaft.
Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden
jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesel-
ben verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt
ist ein Ehrenamt. Die Remuneration des Rechnungs-
führers dagegen wird durch die Generalversammlung fesi-
gesetzt.
§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gesebäfts-
fuhrung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann
sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen.
§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung
aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung
des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer
vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-
gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden
General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-
aufsichtigt das Kassenwesen.
§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm
durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch
die blosse Wahl berechtigt.
§38. — Schiedsgericht. — Alle im Schoosse der Ge-
sellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5
des Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den
betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-
schlichtet.
Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann
der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die
beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie
einen dritten zu, welcher zu
(...)
hat
und dessen
Entscheidung entgültig ist.
§ 39. — Die Abänderung gegenwärtiger Statuten kann
nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren
Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-
gemass vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist
erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei
anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden
Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben
durch die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für
die auf Gegenseitigkeit beruhenden Hiltskassen vom 22.
Juli 1891 gutgeheissen werden.
Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem
Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-
briese mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-
berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher
wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten
sein müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel
Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance
légale et approbation des statuts de la Société
mutualiste d'assurance contre la mortalité du
bétail de Niederanven.
LE
MINISTRE D'ÉTAT, PRESIDENT
DU GOUVERNEMENT,
Vu la demande en reconnaissance légale pré-
sentée par la Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Niederanven,
ensemble les statuts de cette société ;
Vu l'avis émis le 26 avril 1901 par l'admi-
nistration communale de Niederanven, siège de
ladite société ;
Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-
couragement des sociétés de secours mutuels
en date du 9 juin 1901 ;
Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-
ducal du 22 du même mois ;
Attendu que les statuts de ladite société sont
en concordance avec les dispositions des lois
et règlements ;
Attendu que les recettes assurées de la même
société paraissent suffisantes pour faire face à
ses dépenses obligatoires ;
Arrête
Le présent arrête, avec les statuts y
annexes, sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 5 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Das Personal der Ackerbauverwaltung
kann außer dem Landbau-Ingenieur, als Dienst-
Chef, begreifen
a) Für die technischen Arbeiten: drei Acker-
bauconducteure, und zwei Hilfs-Ackerbauconduc-
teure;
b) Für die Bureau- und sonstigen Arbeiten
einen Büreau- oder einen Unterbüreau-Vorsteher
und drei Commis.
Soweit die Dienstbedürfnisse dies erfordern
Notre Directeur général des finances
est chargé de l'exécution du présent arrêté.
Luxembourg, le 10 juillet 1901.
ADOLPHE.
Le Directeur général
des finances,
M . MONGENAST.
Avis. — Fête anniversaire de la naissance
du Grand-Duc.
Pour célébrer l'anniversaire de la naissance
de S. A. R. le Grand-Duc, un Te Deum solennel
sera chanté le mercredi, 24 juillet prochain, à
Luxembourg en l'église cathédrale, à onze heures
du matin, dans les églises paroissiales des
autres villes à l'heure convenue, et dans les
églises paroissiales de la campagne le dimanche
suivant immédiatement après la grand messe.
Toutes les autorités, tous les fonctionnaires
et employés sont invités d'assister à cette solen-
nité religieuse.
Großh. Beschluß vom 1 . Juli 1901, wodurch
die Ginheitsdauer der telephonischen Mit-
theilungen und Gespräche festgesetzt wird.
Wir
Adolph,
von Gottes Gnaden, Groß-
herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,
u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 20. Februar
1884, das Telegraphen- und Telephonwesen be-
treffend ;
Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom
3. Februar 1894, den Telephondienst betreffend;
Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;
Auf den Bericht Unseres General-Directors der
Finanzen und nach Berathung der Regierung im
Conseil;
Haben beschlossen und beschließen
Unser General-Director der Finanzen
ist mit der Ausführung des gegenwärtigen Be-
schlusses beauftragt.
Luxemburg, den 10. Juli 1901.
Adolph.
Der General-Director
der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung — Geburtsfeier S K. H. de
Großherzogs.
Zur Feier des Geburtstages S. K. H. des
Großherzogs soll am Mittwoch, 24. Juli, zu
Luxemburg in der Kathedralkirche, um 11 Uhr
Vormittags, in den Pfarrkirchen der anderen
Städte zur abgeredeten Stunde und in den übrigen
Pfarrkirchen des Landes, am darauf folgenden
Sonntag unmittelbar nach dem Hochamte, ein
feierliches Te Deum abgesungen werden.
Alle Behörden, Beamten und Angestellten
werden ersucht, dieser religiösen Feierlichkeit bei-
zuwohnen.
Les collèges des bourgmestre et échevins des
villes et communes sont chargés de régler le
programme de ladite fête publique. Ils me
feront parvenir leurs rapports sur l'exécution
des présentes par l'intermédiaire des commis-
saires de district ; le rapport de la ville de
Luxembourg me sera envoyé directement.
Luxembourg, le 12 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président du
Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis — Autorisation de résider.
Par arrêté grand-ducal en date du 10 juillet
ct., Mad. Marie Levy, veuve B. Dublon, née à
Cordel, arrondissement de Trêves, le 21 juin
1833, demeurant actuellement à Luxembourg,
a été autorisée à établir son domicile dans le
Grand-Duché.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Autorisation de résider.
Par arrêté grand-ducal en date du 10 juillet
ct., Mademoiselle Esther Klein, dite Esther
Dublon, âgée de 22 ans, née à New-York de
parents inconnus, demeurant actuellement à
Luxembourg, a été autorisée à établir son domi-
cile dans le Grand-Duché.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Déclaration d'absence.
Par jugement du tribunal d'arrondissement
de Diekirch, en date du 27 juin dernier, M.
Michel Mannes, ayant eu son dernier domicile
à Echternach, a été déclaré en état d'absence
depuis l'année 1879 à 1880.
Le même jugement ordonne l'envoi en posses-
Die Schöffencollegien der Städte und Ge-
meinden haben das Programm dieses öffentlichen
Festes anzuordnen und ihre Berichte über den
Verlauf desselben durch die HH. Distriktscom-
missäre an mich gelangen zu lassen. Der Bericht
der Stadt Luxemburg soll mir unmittelbar ein-
gesandt werden.
Luxemburg, den 12. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung — Wohnsitz.
Durch Großh. Beschluß vom 10. Juli d. J.,
ist die Dame Maria Levy, Wittwe B.
DubIon,
geboren zu Cordel, Bezirk Trier, am 21. Juni
1833,
gegenwärtig wohnhaft zu Luxemburg, er-
mächtigt worden, ihren Wohnsitz im Großherzog-
thum zu nehmen.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung — Wohnsitz.
Durch Großh. Beschluß vom 10. Juli 1901,
ist Fräulein Esther
Klein,
genannt Esther
Dublon,
22 Jahre alt, geboren zu New-York
von unbekannten Eltern,
ermächtigt
worden
ihren Wohnsitz im Großherzogthum zu nehmen.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Abwesenheitserklärung.
Gemäß Urtheil des Bezirksgerichtes zu Diekirch
vom 27. Juni letzthin, ist Hr. Michel
Mannes,
zuletzt in Echternach wohnhaft, vom Jahre 1873
bis 1880 ab, als abwesend erklärt worden.
Dasselbe Urteil ordnet die provisorische Be-
sion provisoire des biens de l'absent au profit
des époux Schmit-Mannes après l'accomplisse-
ment des formalités y énoncées et nomme M. le
juge Paquet pour recevoir la caution à donner
par ces derniers.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
E Y S C H E N .
Avis — Notariat.
Conformément à l'art. 69 de l'ordonnance
r. g. d, du 3 octobre 1841, sur le notariat, M.
Meyers, ci-devant notaire à Clervaux, actuelle-
ment notaire à Diekirch, a désigné M. le notaire
Delvaux de Weiswampach, comme dépositaire
provisoire des minutes de son ancienne étude.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Service médical.
Par arrêté de ce jour, M. le De Victor Alesch,
médecin à Luxembourg, a été chargé, à titre
intérimaire et provisoirement, des fonctions de
médecin du canton de Luxembourg, en rem-
placement de M. le Dr Paul Koch, empêché.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Directeur général des travaux publics,
Ch. RISCHARD.
Avis. — Service médical.
Par arrêté de ce jour, M. le Dr Victor Das-
burg, médecin à Larochette, a été nommé mé-
decin du canton de Mersch, en remplacement
de M. le Dr Metzler, décédé.
Luxembourg, le 11 juillet 1901.
Le Directeur général des travaux publics,
Ch. RISCHARD.
Avis. — Justice.
Par arrêté grand-ducal en date de ce jour,
M. Jos. Gretsch, greffier-assumé près le tribunal
sitzübertragung der Güter des Abwesenden an
die Eheleute
Schmit-Mannes
an, nach
Erfüllung der in demselben Urtheil gestellten
Bedingungen. Hr. Richter Paquet wird mit der
Entgegennahme der durch Letztere zu stellenden
Kaution beordert.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Notariat.
Gemäß Art. 69 der Konigl. Großh. Verordnung
vom 3. October 1841 über das Notariat, hat
Hr.
Meyers,
vormals Notar zu Clerf, jetzt
Notar zu Diekirch, Hrn. Notar
DeIvaux
von
Weiswampach, zum provisorischen Depositar der
Urkunden seiner vorigen Amtsstube ernannt.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Medicinaldienst.
Durch Beschluß vom heutigen Tage ist Hr.
Dr. Viktor A l e s c h , Arzt zu Luxemburg, in Er-
setzung des Hrn. Dr. Paul Koch, welcher ver-
hindert ist, interimistisch und provisorisch mit dem
Amte des Kantonalarztes von Luxemburg betraut
worden.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der General-Director der öffentlichen Arbeiten,
K. Rischard.
Bekanntmachung. — Medicinaldienst.
Durch Beschluß vom heutigen Tage ist Hr.
Dr. Viktor
Dasburg,
Arzt in Fels, in Er-
setzung des verstorbenen Hrn. Dr.
Metzler,
zum Kantonalarzte von Mersch ernannt worden.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der General-Director der öffentlichen Arbeiten,
K. Nischard.
Bekanntmachung. — Justiz.
Durch Großh. Beschluß vom heutigen Tage ist
Hr. Jos. Gretsch, beigeordneter Gerichtsschreiber
d'arrondissement de Luxembourg, a été nommé
aux fonctions de quatrième greffier-adjoint du
même tribunal.
Luxembourg, le 6 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Huissiers.
Par arrêté grand-ducal en date de ce jour, il
a été accordé à M. Sigisbert Eicher, sur sa de-
mande, démission honorable de ses fonctions
d'huissier près le tribunal d'arrondissement de
Diekirch, à la résidence de Redange.
Luxembourg, le 6 juillet 1901.
Le Ministre d'Etat, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en date du 2 ct.,
l'association syndicale pour l'établissement de
chemins d'exploitation à Binsfeld, commune de
Weiswampach, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'asso-
ciation sont déposés au Gouvernement et au
secrétariat communal de Weiswampach.
Luxembourg, le 2 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Caisse d'épargne.
A la date du 6 juillet 1901 le livret n° 82443
a été déclaré perdu. — Le porteur du dit livret
est invité à le présenter dans la quinzaine à
partir de ce jour, soit au bureau central, soit à
un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse
d'épargne, et à faire valoir ses droits.
Faute par le porteur de ce fane dans le dit
délai, le livret en question sera déclaré annulé
et remplacé par un nouveau.
Luxembourg, le 8 juillet 1901.
am Bezirksgericht zu Luxemburg, zum vierten
Hilfsgerichtsschreiber am selben Bezirksgericht er-
nannt worden.
Luxemburg, den 6. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident,
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Gerichtsvollzieher.
Durch Großh. Beschluß vom heutigen Tage ist
Hr.
Sigisbert
Eicher,
auf sein Ansuchen,
ehrenvolle Entlassung als Gerichtsvollzieher beim
Bezirksgericht zu Diekirch, mit dem Amtswohnsitz.
Redingen, bewilligt worden.
Luxemburg, den 6. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-
tigen Tage ist die Syndikatsgenossenschaft für
Anlage von Feldwegen zu Binsseld, Gemeinde
Weiswampach, ermächtigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genossen-
schaftsaktes sind auf der Regierung und dem Ge-
meindesekretariate zu Weiswampach hinterlegt.
Luxemburg, den 2. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident,
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung — Sparkasse.
Am 6. Juli 1901 ist das Sparbuch Nr. 82443
als abhanden gekommen angemeldet worden. —
Der Inhaber wird andurch aufgefordert, dasselbe
innerhalb vierzehn Tagen von heute ab im Cen-
tralamte oder in irgend einem Nebenamte der
Sparkasse vorzulegen, und seine Rechte geltend
zu machen.
Unterläßt der Inhaber dies in dem besagten
Zeitraume zu thun, so wird das erwähnte Spar-
buch als annulirt erklärt und durch ein neues
ersetzt werden.
Luxemburg, den 8. Juli 1901.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en date du 2 ct.,
l'association syndicale pour l'établissement de
chemins d'exploitation aux lieux dits
Rosen-
feld etc. à Büderscheid, commune de Gœsdorf,
a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'asso-
ciation sont déposés au Gouvernement et au
secrétariat communal de Gœsdorf.
Luxembourg, le 2 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Enseignement supérieur
et moyen.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
M. Sieffes, professeur au gymnase de Diekirch,
a, été nommé membre de la commission de
l'examen de passage au gymnase de Diekirch,
en remplacement de M. le professeur Glœsener,
empêché de remplir son mandat.
Luxembourg, le 10 juillet 1901.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Avis. — Caisse d'épargne.
A la date du 5 juillet ct., le livret n° 86016
a été déclaré perdu. — Le porteur du dit livret
est invité à le présenter dans la quinzaine à
partir de ce jour, soit au bureau central, soit à
;un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse
d'épargne, et à faire valoir ses droits.
Faute par le porteur de ce faire dans le dit
délai, le livret en question sera déclaré annulé
et remplacé par un nouveau.
Luxembourg, le 14 juillet 1901.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-
tigen Tage ist die Syndikatsgenossenschaft für die
Anlage von Feldwegen an den Orten genannt
Rosenfeld u. zu Büderscheid, Gemeinde Gosdorf,
ermächtigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genossen-
schaftsaktes sind auf der Regierung und dem Ge-
meindesekretariate zu Gösdorf hinterlegt.
Luxemburg, den 2. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Höherer und mittlerer
Unterricht.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-
tigen Tage, ist Hr.
Steffes,
Professor am
Gymnasium zu Diekirch, zum Mitglied der Com-
mission für de Versetzungsprüfung an dieser An-
stalt ernannt worden, in Ersetzung des Hrn. Glä-
sener, welcher sein Mandat nicht annehmen kann,
Luxemburg, den 10. Juli 1901.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Sparkasse.
Am 5. Juli c. ist das Sparbuch Nr. 86016
als
abhanden
gekommen angemeldet worden.
— Der Inhaber wird andurch aufgefordert,
dasselbe innerhalb vierzehn Tagen von heute
ab im Central - Amt oder in irgend einem
Nebenamt der Sparkasse vorzulegen, und seine
Rechte geltend zu machen.
Unterläßt der Inhaber dies in dem besagten
Zeitraume zu thun, so wird das erwähnte Spar-
buch als annulirt erklärt und durch ein neues
ersetzt werden.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Avis. — Phylloxéra.
Liste des personnes dont les établissements
horticoles sont soumis aux visites périodiques
des experts et déclarés en règle au point de vue
de la convention antiphylloxérique de Berne.
Bekanntmachung. — Phylloxera.
Verzeichniß derjenigen Personen, deren gärt-
nerische Anlagen von Sachverständigen periodisch
untersucht werden und als den Anforderungen der
Berner Reblausconvention entsprechend erklärt sind.
Atten, Joseph.
Backes, Emile.
Backes, G & M.
Beffort, Dominique.
Beiler, Théodore.
Bleser, Jean-Pierre.
Britz-Feith.
Bourg Melchior.
Damé, Charles.
Dier, Jacques.
Emeringer, Pierre.
Federspiel, Albert.
Tederspiel, Henri.
Friedrich, Pierre.
Gemen & Bourg.
Gloden, Nicolas.
Hack, Pierre.
Jamin, Guillaume.
Jungbluth, frères.
Ketten, frères.
Kettels, Louis.
Kill, frères.
Kill, Joseph, père.
Kintzelé, Bernard.
KIopp, François.
Lamesch, Jean-Bapt.
Lanners, Jean.
Lamesch, Adam.
Lenertz, J. P.
Ludovicy, Nicolas.
Meich, Pierre.
Michaelis, Jean.
Mousel, Mathias, la veuve.
Mouzin, François.
Jardinier.
Fleuriste-horticulteur.
Horticulteurs-rosiéristes.
Pépiniériste-horticulteur.
Pépiniériste.
id.
id
Rosiériste.
Rosiériste-pépiniériste.
Maraîcher.
Pépiniériste
Horticulteur.
Pépiniériste.
id.
Rosiériste.
Maraîcher.
Pépiniériste.
Maraîcher-rosiériste.
Rosiéristes.
id.
Pépiniériste.
Pépiniéristes-fleuristes.
Jardinier.
Pépiniériste-rosiériste.
Maraîcher-fleuriste.
Rosiériste-pépiniériste.
Jardinier.
Rosiériste.
Fleuriste-maraîcher.
Jardinier.
Jardinier-rosiériste.
Pépiniériste.
id.
Pépiniériste-rosiériste.
Ettelbruck.
Luxembourg.
Clausen.
id.
Sandweiler.
id.
Niederwampach.
Limpertsberg.
Mullendorf.
Bonnevoie.
Bereldange.
Lintgen.
Wiltz.
Aspelt.
Limpertsberg.
id.
Dahlem.
Muhlenbach (Eich).
Beggen.
Limpertsberg.
Wiltz
Merl.
id.
Heisdorf.
Limpartsberg.
Dommeldange.
Diekirch.
Beggen.
Esch-sur-l'Alzette.
Filsdorf.
Schieren.
Niederwiltz.
Sandweiler.
Steinsel.
Noms. — Namen.
Qualité
— Stand.
Domicile. — Wohnung.
Odendahl-Haag.
Porte-Croisé, Pierre.
Rappalle, Dominique, fils.
Reuter, Michel.
Scheid, Jean-Pierre.
Scheid, J. B.
Scheuer, J. P.
Schiltz, Henri.
Schütz, Mathias.
Soupert & Notting.
Schwartz, Bernard.
Strasser, Jean.
Theis, Joseph.
Thull, Jean.
Tonnar, Baptiste.
Tonnar, frères.
Tonnar, Joseph.
Wallenborn, Urbain.
Wein-Kræmer, veuve.
Winandy, Antoine.
Wilhelm, Auguste.
Maraîcher.
Rosiériste.
Fleuriste-arboriculteur.
Fleuriste-maraîcher.
id.
Fleuriste-maraîcher.
Pépiniériste.
Pépiniériste.
Maraîcher-fleuriste.
Rosiéristes.
Rosiériste-arboriculteur.
Pépiniériste.
id.
Jardinier.
Pépiniériste-rosiériste.
Pépiniéristes.
Pépiniériste.
Horticulteur.
Maraîchère-fleuriste.
Maraîcher-fleuriste,
Pépiniériste.
Pulfermühl (Hamm).
Rollingergrund.
Eich.
Limpertsberg.
Kreutzgrund (Merl).
Rollingergrund.
Walferdange.
Bettembourg.
Krauthem.
Limpertsberg.
Heisdorf.
Aspelt.
Diekirch.
Ettelbruck.
Senningerberg.
Heisdorf.
id.
Bergem.
Bonnevoie.
Bellevue.
Clausen.
Luxembourg, le 12 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Luxemburg, den 12. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Zollwesen.
Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 8. November 1895 Memorial S. 585), wird hier
durch widerruflich gestatte!, daß auch Reisende mit
zollfreiem
Handgepäck, die aus Belgien
ankommenden Personenzüge an der Haltestelle Beßlingen verlassen, sofern sie dieses Gepäck dem
dort anwesenden Zollbeamten behufs der Revision anmelden. Falls unter dem betreffenden
Handgepäck zollpflichtige Gegenstände vorgefunden werden, jedoch keine Zollhinterziehung vorliegt,
sind jene zur Weiterbeförderung nach Ulflingen wieder in den Zug zurückzuschaffen und bis
dahin, daß dies möglich ist, auf Kosten des Reifenden unter amtlicher Bewachung und Ver-
schluß zu halten. Auf Zuwiderhandlungen finden die Strafbestimmungen des Vereinszollge-
setzes Anwendung.
Luxemburg, den 11. Juli 1901.
Der General-Director der Finanzen,
M. Mongenast.
Arrêté concernant la •publication du rapport gé-
néral de la Chambre de commerce pour Vannée
1900.
LE MINISTRE «TETAI, PRÉSIDENT
DU GOUVERNEMENT ;
Vu le rapport général de la Chambre de com-
merce sur la situation du commerce et de l'in-
dustrie dans le Grand-Duché pendant l'année
1900;
Arrête
Le rapport prémentionné sera publié comme
annexe au Mémorial.
Luxembourg, le 12 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Pt ésident
du Gouvernement.
EYSGHEN.
$eîtf)(ufs, bus &e*3ffenlti$uttg beâ aUûemciutn
SSevMJteâ be* $artbeïâïatttitiet: itöcv öie Sage
beö #<tttbeïâ uwo bec 3utmfme fax- ba§ ^ a i ^
1900 fretreffenb.
£)er @taat§mtnifter, Sßräfibeitt
ber
Regierung;
^ad^ ©initiât beê allgemeinen 33erid?te§ ber
£anbel$i:ammer über bie Sage beê §anbeï§ unb
ber ^nbufîrte be§ ®ro^erjogt§umâ »ä^renb be$
Sa^re« 1900;
SBefd^ttefet
©riuä^nter Sertit foff aU SBeilage jum „3Jlß=
mortal" veröffentlicht toeröen.
Su£embing, ben 12. Quïi 1901.
5Der 6taat§minifter, ^räfibcnt
ber Regierung,
@9f <^cn,
J.5SMra?ic«s. — Relevé des personnes qui ont été agréées comme agents d'assurances
pendant le mois de juin 1901»
i
%
S
«
Noms et domicile des agents.
Miller, Nicolas, à Limpersberg.
Schaaff", Nicolas Joseph, employé à
Luxembourg.
Mej/«r, Antoine, receveur commu-
nal à Differdange.
Dauphin, Antoine, à Grevenmacher.
Godchmix, Jules, industriel à Lu-
xembourg.
Bisenhis-Houth, Jean, vitrier à
Echternach.
Léonard, Gustave, coiffeur à Pe-
tange.
Hongnon, J., comptable à Differ-
dange.
Qualités.
Agent.
id.
id.
id.
Agent général.
Agent.
id.
id.
Compagnie d'assurances.
Aachener und Münchene Feuer-Ver-
sicherungs-Gesellschaft, i**«
1. Gladbacher Feuer-Versicherungs-
Gesellschaft. à M.-Gladbacb. (in-
cendie et bris de glaces).
2. Zurich (accidents).
3. Magdeburger Hagel-Versiche-
ruugs-Gesellschaft.
Société générale néerlandaise d'as-
surances sur la vie.
Magdeburger Hagel-Versicherungs-
frpspllsraft à Masrdebours
Compagnie française d'assurances
sur la vie « L'Aigle », à Paris.
Allgemeine Spiegelglas-Versiche-
rungs-Gesellschaft à Berlin.
Victoria à Berlin (vie et accidents).
l.Giadbacher Feuer-Versicherungs-
Geseltschaft à M.-Gladbach (in-
cendie et bris de glaces.
2. Zurich (accidents).
Datedel'agréation.
8 juin 1901.
8 id.
19 id.
21 id.
27 id.
27 id.
W id.
27 id.
'-Luxembourg, le l
o r juillet 1901.
Avis. — Timbre.
Il résulte d'une quittance délivrée par le re-
ceveur de l'enregistrement des actes civils à
Luxembourg le 11 juillet ct., vol. 51, n° 579,
que la société anonyme des
Aciéries et Ate-
liers de Luxembourg , établie à Luxembourg,
a payé les droits de timbre à raison de 425 obli-
gations à 800 fr. eff. chacune, portant les n°
1 à 425.
La présente publication est destinée à satis-
faire à la disposition de l'art. 5 de la loi du 25
janvier 1872.
Luxembourg, le 12 juillet 1901.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance
légale et approbation des statuts de la Société
mutualiste d'assurance contre la mortalité du
bétail d'Eschweiler (Rodenbourg).
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT
DU GOUVERNEMENT.
Vu la demande en reconnaissance légale pré-
sentée par la Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail d'Eschweiler (Ro-
denbourg), ensemble les statuts de cette société;
Vu l'avis émis le 16 octobre 1900 par l'admi-
nistration communale de Rodenbourg ;
Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-
couragement des sociétés de secours mutuels
en date du 9 juin 1901 ;
Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-
ducal du 22 du même mois ;
Attendu que les statuts de ladite société sont
en concordance avec les dispositions des lois et
règlements ;
Attendu que les recettes assurées de la même
société paraissent suffisantes pour faire face à
ses dépenses obligatoires ;
Arrête
Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-
rigen Statut soll im Memorial
veröffentlicht
werden.
Luxemburg, den 5. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Eschweiler.
KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz
und Zweck des Vereins.
§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein
von Eschweiler wird ein Verein gegründet, welcher be-
zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der
gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-
salze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem Viehbe-
stande zu gewähren.
§ 2. — Der Sitz des Vereins ist in Eschweiler und
erstreckt sich auf die Ortschaften, welche an der dortigen
Molkerei betheiligt sind, nämlich: Eschweiler, Beid-
weiler. Bech, Berburg, Budler, Flaxweiler, Olingen,
Hemsthal und Rippig, Gonderingen.
§ 3. — Die Gesellschaft versichert : a) Kühe, Rinder,
Ochsen und Stiere ; b) Kalbinnen, junge Ochsen und Stiere
im Alter von wenigstens einem Jahre.
KAPITEL I I . — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem
Vereine. — Einschreibung der Thiere.
§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer
oder Pachter derjenigen Ortschaften werden, über welche
sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Aller von
15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen
werden jedoch nur unter den durch Art. 5 des Gesetzes
vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mit-
glieder des Vereins zugelassen.
Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen
n) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von so-
genanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren
ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-
sichern wollen.
§
5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der
General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-
heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des
Vorstandes ausgeschlossen werden
n) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-
gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-
suches, eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig
gemacht haben.
b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-
gebührlich schlecht pflegen.
c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Ver-
eins nicht nachkommen.
d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beiträge während einem Monat oder für die ausser
ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-
stande sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-
stand erhalten zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem Ver-
eine vorgeschlagen, werden zunächst von dem Vereins-
vorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen, um
dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu hören.
Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem
Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss
der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann
nur zum Schlusse des Versicherungsjahres erfolgen und
muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-
punkte schriftlich bei dem Vorstande eingereicht werden.
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,
welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine
einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren
Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die
Versicherung mit Ende des Halbjahre
in welchem die
Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes
erfolgt, aut. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die
Zahl der versicherten Thiere vermindert.
Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-
ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-
keiten für den Verein auf.
§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses
stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den
Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-
lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in
welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.
Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz
nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-
tigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Vieh versic
ung als Mitglied aufnehmen lasst, kann zu seinen Gunsten
ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern Versicherungs-
verein durch Beschluss desVorstandes zugewiesen
erden.
§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-
treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,
welcher dem sich Meldenden die Statuten, die derselbe
zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von.
zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes un-
tersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem Vorstande
das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Versicher-
ten eingeholt werden.
Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des
zu versichernden Thieres bestimmt; die Taxe und das
versicherte Vieh nach Aller, Farbe, Race und Abzeichen
in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand
entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Anne,mha
die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.
§ 10.— Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-
stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu
eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-
vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-
lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-
gehenden § 9 verfahret).
Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-
bestandes.
Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh
verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes
Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-
betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht
vergütet.
KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.
§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der
Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der
Versicherte als Mitglied aufgenommen, oder für wireklich
Mitglieder mit dem Tage wo die neu eingestellten Thiere
in die Versicherung angenommen.
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem
folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss
bekannt gegeben.
2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausser-
halb des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage,
an welchem die Thiere anderwärts eingestellt.
3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen
Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-
gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung
durch den Vorstand.
4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,
Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über'
geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-
sitzer.
Die Versicherung dauert jedoch fort
a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des
Vereins stattfindet ;
b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des
Vereins aufnehmen lässt.
c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-
der aufgenommen werden können und ihre Verpflichtun-
gen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage sind.
In den drei Fällen ist dem Vorstande von der erfolgten
Veranderung Kenntniss zu geben.
d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzuneh-
men oder den Preis dafür zu erstatten.
KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-
digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld,
§ 13. — Keine Entschadigung wird gewährt bei Ver-
lusten, welche herbeigeführt sind
a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt
werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem
Felde ;
b) Durch Ueberschwemmungen ;
c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, soweit
fur dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung
des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Gesetze
wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimmungen
eine Entschädigung nicht eintreten kann.
Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn
ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen
Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Besitzer
Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern er
den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betreffenden.
Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nachge-
wiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers be-
kannt war.
§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand
versagt oder gekürzt werden
a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-
fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige
bringt;
b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des
erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande
ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;
c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder gro-
ber Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person
ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;
d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art
betrügerischer
Angaben oder Handlungen gegen den
Verein schuldig gemacht hat ;
e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation.
verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt
worden : ausgenommen sind dabei solche Operationen, die
durch schnelle
Hilfeleistung
vorgenommen werden
müssen, z. B. bei Blähungen durch den
u. s. w. ;
f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-
lich ist.
§ 15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der
Entschädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer
Berathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid
dem Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Be-
schluss des Vorstandes ist die Berufung an das Schieds-
gericht zulässig.
§ 16. — Entschädigungsbetrag. — Die Entschädigung
eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel
der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu
mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.
§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet ein
Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjäh-
rigen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18.—Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche
sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-
trittsgeld.
§ 19. — Spâter eintretende Mitglieder haben, ausser
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten
für eine Kuh, Fr. 1,25 Ct.. für die folgende Fr. 0,62½ Ct.
und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-
den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19
behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind
jedoch vorher zu entrichten.
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-
hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei
der Sparkasse deponirt werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds
sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken
des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz
wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der
Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-
stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-
denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselhe
muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht
werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Central-
verbande freiwillig austreten oder aus demselben ausge-
schlossen werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-
tretenden Falls die Zahlung eines ausergewöhnlichen Bei-
trages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von hundert
Franken des Werthes des versicherten Viehes so lange
anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch festge-
setzte Höhe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem anderen,
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt
werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur
Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen
aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen auch
die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden
§ 22 erwähnten Centralverband an diesen letzteren zu
entrichtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen
Prämien.
KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Vuches. —
Nothschlachtung.
§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-
pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen
Herstellnng anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-
stände innerhalb zwölf Standen hiervon Anzeige machen,
damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-
ordnungen überzeugt werde kann.
§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-
lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-
nahme jedoch der Arzneikosleu, welche in allen Fällen-
dem Eigentnümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse
bestritten,
§ 26. — Unter allen Umstäaden ist das Mitglied ver-
pssichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes-
sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den
Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des
gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so
erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus des
Vereinskasse.
§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-
heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die
alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.
In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei
Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer
bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von
zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe
behalten oder solches dem Vereine belassen will.
In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich
zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem
Tage verkauft. Der Erlös sliesst in die Vereinskasse und
fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur
mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,
dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-
ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-
träglich anerkennen muss.
KAPITEL VI — Beginn des Versicherungsjahres.
§ 28. — Das Versicherungjahr beginnt mil dem 1. Ja-
nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden Jahres.
Die Taxation findet jährlich zweimal statt und zwar durch
zwei Mitglieder des Vorstandes.
Zu diesem Bebufe behändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder, de-
ren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-
ungsumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge und
Umlagen des Vereins vertheilt werden.
§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres
gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,
nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes
erfolgt.
§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des
von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses
die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande
festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen
Mitglieder an.
KAPITEL VIl. — Organe des Vereins.
§ 31. — Die Organe des Vereins sind
a) Die General-Versammlung ;
b) Der Vereinsvorstand,
§ 32. — General-Versammlung. — Wenigstens einmal
im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-
jahres folgenden Monate eine General-Versammlung statt.
Der Präsident kann ausserdem die General-Versammlung
eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von drei
Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen
Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Ta-
gesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.
Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage
vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag
ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-
neral-Versammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-
heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über
Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des
Verbandes abgestimmt werden soll.
§ 53. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-
sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche
denselben zu diesem Behüse von dem Vorstande vorge-
legt oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzte-
rem Falle jedoch nur wenn mindestens vierzehn Tage
vorher dem Vorstande von den zu stellenden Anträgen
Mittheilung gemacht worden und solche nicht den Sta-
tuten zuwiderlaufen. Der Vorsitzende hat in der General-
Versammlung über seine Verwaltung während des ver-
flossenen Vereinsjahres einen Rechenschaftsbericht zu er-
statten.
Ausserordentliche Versammlungen können nur über
solche Angelegenheiten beschliessen die, bei der Einlad-
ung als Gegenstand
der Berathung bezeichnet worden
sind.
Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu
ihrer Gültigkeil von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer
und zwer zu solchem Zwecke von der General-Versamm-
lung besonders gewählten
Vereinsmitgliedern unter-
schrieben werden.
§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des
Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-
Versammlung, welche im Monat Januar abgehallen wird
in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-
mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus
einem Vorsteher ;
einem Stellvertreter des Vorstehers ;
einem Rechnungsführer; und
wenigstens einem Mitgliede für jede betheiligte Ort-
schaft, nämlich ein Mitglied für jede Ortschaft, welche
nicht mehr als dreissig Versicherte zahlt, und zwei Mit-
glieder, wenn die Zahl der Versicherten in einer Ortschaft
über dreissig Versicherte zahlt.
Die sämmltichen Mitglieder des Vorstandes
werden
jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesel-
ben verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt
ist ein Ehrenamt.
Die Remuneration des
Rechnungs-
führers dagegen wird durch die Generalversammlung fest-
gesetzt. Bei Stimmengleichheit in den Abstimmungen des
Vorstandes entscheidet die Stimme des Präsidenten,
§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gescbäfts-
führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann
sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen,
§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung
aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung
des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftejahres legt der Rechnungsführer
vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-
gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden
General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-
aufsichtigt das Kassenwesen.
§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm
durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch
die blosse Wahl berechtigt.
§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schoosse der Ge-
sellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5
des Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den
betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-
schlichtet.
Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann
der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die
beiden Schiedsrichter geheiltes Ansicht, so ziehen sie
einen dritten zu, welcher zu entschei (...) hat und dessen
Entscheidung entgültig ist.
§ 59. — Die Abänderung gegenwartiger Statuten kann
nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren
Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-
gemäss vorgeschriebeneu Form stattzusinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist
erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei
anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden
Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben
durch die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für
die auf Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22.
Juli 1891 gutgeheissen werden.
Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem
Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-
briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-
berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher
Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance
légale et approbation des statuts de la Société
mutualiste d'assurance contre la mortalité du
bétail de Steinheim.
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRESIDENT
DU GOUVERNEMENT,
Vu la demande en reconnaissance légale pré-
sentée par la Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Steinheim,
ensemble les statuts de cette société ;
Vu l'avis émis le 5 avril 1901 par l'admi-
nistration communale de Rosport;
Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-
couragement des sociétés de secours mutuels
en date du 9 juin 1901 ;
Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-
ducal du 22 du même mois ;
Attendu que les statuts de ladite société sont
en concordance avec les dispositions des lois
et règlements ;
Attendu que les recettes assurées de la môme
société paraissent suffisantes pour faire face à
ses dépenses obligatoires ;
Arrête
Le présent arrêté, avec les statuts y
annexés, sera publié au Mémorial
Luxembourg, le 5 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Dieser Beschluß nebst dem dazu geho-
ligen Statut soll im Memorial
veröffentlicht,
werden.
Luxemburg, den 5. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Steinheim.
KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz
und Zweck des Vereins.
§ 1.—Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein von
Steinheim wird ein Verein gegründet, welcher bezweckt,
seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statulen Entschädigungen nach dem Grund-
sätze der Gegenseitigkeit fur Verluste an ihrem Viehbe-
stande zu gewahren.
§ 2. — Der Sitz des Vereins ist in Steinheim und er-
streckt sich auf die Ortschaft Steinheim.
§ 3. — Die Gesellschaft versichert a) Kühe, Rinder,
Ochsen und Stiere ; b) Kàlbinnen, junge Ochsen und Miere
im Alter von wenigstens einem Jahre.
KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Auftritt aus dem
Verein. - - Einsehrebung der Thiere.
§4.. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer
oder Pachter derjenigen Ortschalten werden, über welche
sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Aller von
fünfzehn bis achtzehn Jahren, sowie die verheiratheten.
Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch Art. 3
des Gesetzes vom 11. Juli 1891 sestgesetzten Bedingungen
als Mitglieder des Vereins zugelassen.
Vom Emtrit in den Verein sind jedoch ausgeschlossen
a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-
nanntem Leihvieh ; b) Viehbesltzer, welche nicht ihren
ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stucke ver-
sicher 11 wollen.
§ 5 — Von dem Vereine können durch Beschluss der
Central-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-
heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des
Vorstandet ausgeschlossen werden
a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-
gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver
suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig
gemacht haben.
b) Notorische Thierqualer oder solche, die ihr Vieh un-
gebührlich schlecht pflegen.
c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins
nicht nachkommen.
d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beilrage wahrend einem Monat oder für die ausser-
ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-
stande sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-
stand erhallen zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem
Vereine vorgeschlagen,
werden zunächst
von dem
Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorge-
laden, um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses
zu hören.
Sotern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe
dem Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Aus-
schluss der Entscheidung der Generalversammlung unter-
worfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann
nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und
muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-
punkte schriftlich bei dem Vorstände eingereicht werden.
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,
welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine
einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren
Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die
Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die
Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes,
erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die
Zahl der versicherten Thiere vermindert.
Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-
ung fur den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-
keil für den Verein auf.
§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses
stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den
Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordentlichen
und ausserordentlichen Beitrage des Jahres, in welchem
der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.
Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz
nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-
seitigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehver-
sicherung als Mitglied aufnehmen lässt, kann zu seinen
Gunsten ein Theil der bezahlten Beiträge dem andern
Versicherungsverein durch Beschluss des Vorstandes zu-
gewiesen werden.
§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-
treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder
an, welcher dem sich Meldenden die Statuten, die der-
selbe zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird als-
dann von zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand
des
Viehes untersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem
Vorstande das Gutachten eines Thierartzes auf Kosten des
Versicherten eingeholt werden.
Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des
u versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das
versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen
in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand
entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,
die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.
§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Vieh-
bestand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu
eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-
vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodaun hinsicht-
lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-
gehenden § 9 verfahren.
der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-
bestandes.
Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh
verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes
Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-
betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht
vergütet.
KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.
§11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der
Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der
Versicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche
Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere
in die Versicherung angenommen.
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes, mit dem
folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss
bekannt gegeben.
2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb
des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage, an
welchem die Thiere anderwärts eingestellt.
3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen
Beitrage in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-
gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung*
durch den Vorstand.
4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,
Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-
geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-
sitzer.
Die Versicherung dauert jedoch fort
a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des
Vereins stattfindet ;
b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des
Vereins aufnehmen lässt ;
c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als
glieder aufgenommen werden können und ihre Verpflich-
tungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage
sind.
In (Jen drei Fällen ist dem Vorstände von der erfolgten
Veränderung Kenntniss zu geben ;
d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzu-
nehmen oder den Preis dafür zu erstatten.
KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung, — Entschä-
digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.
§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-
lusten, welche herbeigeführt sind
a)
Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt
werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem
Felde ;
6) Durch Ueberschwemmungen ;
c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, so-
weit für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschä-
digung des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener
Gesetze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestim-
mungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.
Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn
ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen
Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-
sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern
er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betref-
fenden Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern
nachgewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Feh-
lers bekannt war.
§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand
versagt oder gekürzt werden
n) Wenn der Viehhesitzer die Krankheit oder den Un
fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige
bringt ;
b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des
erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande
ertheilten Weisungen nicht Folge leistet;
c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder
grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person
ist, dem die Thiere sur Pflege anvertraut ;
d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art
betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den
Verein schuldig gemacht hat ;
e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation
verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt
worden: ausgenommen sind dabei solche Operationen,
die durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden
müssen, z B. hei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w. ;
f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-
lich ist.
§ 15. — lieber die Gewährung oder Versagung der Ent-
schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-
rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem
Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss
des Vorstandes ist die Berufung an das Schiedsgericht
zulässig.
§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung
eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel
der Taxe festgesetzt. Die Haut fallt dem Eigenthümer zu,
mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Falle.
§ 17. — Beitrage. — Jedes Mitglied ist verpflichtet,
ein Procent des Werthes des versicherten Viehes in halb-
jährigen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18. — Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche
sich hei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-
trittsgeld.
§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten
für eine Kuh. Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.,
und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine ge-
schieden sind und wieder eintreten wollen, werden nach
§ 19 behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge
sind jedoch vorher zu entrichten.
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-
hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschus bei
der Sparkasse deponirt werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds
sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken
des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Salz
wird auf ein Viertel ermassigt von dem Tage an, wo der
Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-
stehenden Ortsvereinen des Landes etwa spater zu grün-
denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe
muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht
werden, im Falle der Verein spaterhin aus dem Central
verbände freiwillig austreten oder aus demselben ausge-
schlossen werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-
tretenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen
Beitrages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von
hundert Franken des Werthes des versicherten Viehes so-
lange anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch
festgesetzte Hohe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt
werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche zur
Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen
aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen
auch die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorher-
gehenden § 22 erwähnten Centralverband an diesen letz-
tern zu entrichtenden gewöhnlichen oder auch ausserge-
wöhnlichen Prämien.
KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes.
Nothschlachtung.
§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-
pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen
Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-
stände innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,
damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen
Anordnungen überzeugt werden kann.
§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-
lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-
nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fällen
dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereins-
kasse bestritten.
§ 26. — Unter allen Umstanden ist das Mitglied ver-
pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes-
sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den
Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des
gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, sa
erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der
Vereinskasse.
§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-
heit verdachtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die
alsbaldige Schlachtung des. Thieres angeordnet werden.
In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei
Viertel des Werthes sestgesetzt werden, dem Eigenthümer
bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von
zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe
behalten oder solches dem Vereine belassen will.
In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizei-
lich zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in-
einem Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse
und fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur
mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,
dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-
ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-
träglich anerkennen muss.
KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.
§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-
nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden
Jahres. Die Taxation findet jährlich zweimal statt und
zwar durch zwei Mitglieder des Vorstandes.
Zu diesem Behufe behändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder,
deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abscbätz-
ungssumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge
und Umlagen des Vereins vertheilt werden.
§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres
gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,
nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes
erfolgt.
§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des
von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses
die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande
festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen
Mitglieder an.
KAPITEL VII. — Organe des Vereins.
§ 31. — Die Organe des Vereins sind
a) Die General-Versammlung.
b) Der Vereinsvorstand.
§ 32.—General-Versammlung. — Wenigstens einmal
im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-
jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.
Der Präsident kann ausserdem die General-Versamm-
lung eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3
Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen
Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der
Tagesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.
Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage
vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag
ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der
General-Versammlung werden nach einfacher Stimmen-
mehrheit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn
über Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung
des Verbandes abgestimmt werden soll.
§33.— Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-
sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche
denselben zu diesem Bebufe von dem Vorstande vorgelegt
Oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzterem
Falle jedoch nur wenn mindestens 14 Tage vorher dem
Vorstande von den zu stellenden Anträgen Miltheilung
gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-
laufen. Der Vorsitzeude hat in der General-Versammlung
üher seine Verwaltung während des verflossenen Vereins-
jahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.
Ausserordentliche Versammlungen können nur über
solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Ein-
ladung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden
sind.
Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu
ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer
und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-
lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-
schrieben werden.
§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des
Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-
versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,
in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-
mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus
einem Vorsteher ;
einem Stellvertreter des Vorstehers ;
einem Rechnungsführer ; und
zwei Mitgliedern.
Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden
jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Dieselben
verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein
Ehrenamt.
Die Remuneration des
Rechnungsführers
dagegen wird durch die General-Versammlung festgesetzt..
Der Präsident und der Rechnungsführer müssen nicht
Viehbesitzer sein.
§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Geschäfts-
führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann
sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen
§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung
aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anwessung
des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer
vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-
gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden
General-Versammlung vorgelegt wird.
Der Vorsteher
beaufsichtigt das Kassenwesen.
§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller
ihm durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten
durch die blosse Wahl berechtigt.
§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schosse der Gesell-
schaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 des
Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den
hetheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-
schlichtet.
Unterlasst eine der Parteien diese Ernennung, so kann
per Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die
beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie
einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen
Entscheidung entgultig ist.
§ 39. — Die Abänderung gegenwartiger Statuten kann
nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren
Zusammenberutung und Verhandlungen in der statuten-
gemass vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist
erfordert, dass wenigstens die Hällle der Mitglieder dabei
anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden
Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben durch
die Regierung nach Vorschrift des Reglementes für die auf
Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891
gutgeheissen werden.
Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem
Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-
briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-
Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance
légale et approbation des statuts de la Société
mutualiste d'assurance contre la mortalité du
bétail de Diekirch.
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT
DU GOUVERNEMENT ;
Vu la demande en reconnaissance légale pré-
sentée par la Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Diekirch, en-
semble les statuts de cette société;
Vu l'avis émis le 13 avril 1901 par l'admi-
nistration communale de Diekirch, siège de
ladite société ;
Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-
couragement des sociétés de secours mutuels
en date du 9 juin 1901 ;
Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-
ducal du 22 du même mois ;
Attendu que les statuts de ladite société sont
en concordance avec les dispositions des lois et
règlements ;
Attendu que les recettes assurées de la môme
société paraissent suffisantes pour faire face à
ses dépenses obligatoires ;
Arrête
Le présent arrêté, avec les statuts y
annexés, sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 5 juillet 1901.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement.
EYSCHEN
Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-
rigen Statut soll im "Memorial" veröffentlicht
werden.
Luxemburg, den 5. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Statuten des Viehrversicherungs-Vereins von Diekirch.
KAPITEL I. — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz
und Zweck des Vereins,
§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein
von Diekirch wird ein Verein gegründet, welcher be-
zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen
der gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem
Grundsatze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem
Viehbestande zu gewähren.
§ 2.—Der Sitz des Vereins ist in Diekirch und erstreckt
sich auf die Ortschaften Diekirch und Herrenbergerhof.
§ 3. — Die Gesellschaft versichert : a) Kühe, Rinder,
Ochsen und Stiere ; b) Kälbinnen, junge Ochsen und Stiere
im Alter von wenigstens einem Jahre.
KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem
Verein. — Einschreibung der Thiere.
§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer
oder Pächter derjenigen Ortschaften werden, über welche
sich der Verein erstreckt.— Minderjährige im Alter von
15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen
werden jedoch nur unter den durch An. 3 des Gesetzes
vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mitglieder
des Vereins zugelassen.
Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen
a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-
nanntem Leihvieh : b) Viehbesitzer, welche nicht ihren
ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-
sichern wollen.
§ 5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der
General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehrheit
der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des Vor-
standes ausgeschlossen werden
a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-
gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-
suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig ge-
macht haben.
b) Notorische Thierquäter oder solche, die ihr Vieh un-
gebührlich schlecht pflegen.
c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins-
nicht nachkommen.
d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beiträge während zwei Monaten oder für die ausser-
ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-
stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Ausstand
erhalten zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder, für welche der Ausschluss aus-
dem Vereine vorgeschlagen, werden zunächst von dem
Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen,
um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu
hören.
Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem
Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss
der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann
nur zum Schlusse des Versicherungsjahres erfolgen und
muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-
punkte schriftlich bei dem Vorstande eingereicht werden.
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,
welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine
einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren
Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die
Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die
Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes
erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitghed die
Zahl der versicherten Thiere vermindert.
Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-
ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-
keiten für den Verein auf.
§ 8. — im Falle des Austrittes oder dos Ausschlusses
sieben dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den
Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-
lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in
welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.
Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz
nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-
seitigkeil beruhenden
gesetzlich anerkannten Viehver-
Sicherung als Mitgled aufnehmen lässt, kann zu seinen
Gunsten ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern
Versicherungsverein durch Beschluss des Vorstandes zu-
gewiesen werden.
§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-
treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,
welcher dem sich Meldenden die Statuten, die derselbe zu
unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von
zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes unter-
sucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem Vorstande
das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Ver-
sicherten eingeholt werden.
Ergibt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des
zu versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das
versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen
in das Taxatiousverzeichuiss eingetragen. Der Vorstand
entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,
die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist,
§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-
stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu
eingestellten Thiero innerhalb acht Tagen dem Vereins-
vorstaude Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-
lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-
gehenden § 9 verfahren.
Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gilt als Vergrosserung eines versicherten Vieh-
bestandes.
Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh
verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes
Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-
betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht
vergütet.
KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.
§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der Zu-
stellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der Ver-
sicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche
Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere
in die Versicherung angenommen,
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem
folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss
bekannt gegeben.
2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb
des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage, an
welchem die Thiere anderwärts eingestellt.
3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen
Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-
gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung
durch den Vorstand.
4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,
Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer übar-
geht, mit dem Tage des Uebergangs an den neuen Be-
sitzer.
Die Versicherung dauert jedoch fort
a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des
Vereins stattfindet ;
b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des
Vereins aufnehmen lässt ;
c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-
der aufgenommen werden können und ihre Verpflicht-
ungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage
sind ;
In den drei Fallen ist dem Vorstände von der erfolgten
Veränderung Kenntniss zu geben.
d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zuruckzuneh-
men oder den Preis dafür zu erstatten.
KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-
digungsbetrag. — Beitrage, — Eintrittsgeld.
§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-
lusten, welche herbeigeführt sind
a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt
werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem
Felde ;
6) Durch Ueberschwemmungen ;
c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, soweit
für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung
des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Ge-
setze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimm-
ungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.
Eine Entschädigung wird ferner nicht gewahrt, wenn
ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen
Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-
sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern
er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betreffen-
den Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nach-
gewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers
bekannt war.
§ 14. — Die Eintschädigung kann durch den Vorstand
versagt oder gekürzt werden ;
a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Unfall
nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige
bringt ;
b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des
erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande
ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;
c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder
grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person
ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;
d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art
'betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den Verein
schuldig gemacht hat;
e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation ver-
endet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt worden
ausgenommen sind dabei solche Operationen, die durch
schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden müssen, z. B.
bei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w.
f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-
lich ist.
§15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der Ent-
schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-
rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem
Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss
des Vorstandes ist die Berufung an das Schiedsgericht
zulässig.
§ 16. — Entschädigungsbetrag. — Die Entschädigung
eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel der
Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu mit
Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.
§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet, ein
Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjähri-
gen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18. — Eintrittsgeld. —Mitglieder des Vereins, welche
sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-
trittsgeld.
§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten
für eine Kuh Fr. 1.25 Ct., für die folgende Fr. 0.62½ Ct.,
und für jedes weitere Stück Fr. 0.25 Ct.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-
den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19
behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind
jedoch vorher zu entrichten.
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-
hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei
der Sparkasse deponirt werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds
sorgen, welcher mindestens ein Frauken von 1000 Franken
des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz
wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der
Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht beste-
henden Ortsvereinen des Landes etwa später zu gründen-
den Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe muss
jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht werden,
im Falle der Verein späterhin aus dem Centralverbande
freiwillig austreten oder aus demselben ausgeschlossen
werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, eintre-
tenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen Bei-
trages im Betrage von nicht über Fr. 0.25 Ct. von hundert.
Franken des Werthes des versicherten Viehes so lange an-
zuordnen, bis der Reserve fonds die statutorisch festge-
setzte Höhe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern,
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt
werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur
Führung der Geschäfte des Vereins benöthigten Auslagen
aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen auch
die infolge, Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden
§ 22 erwähnten Centralverband an diesen letztern zu ent-
richtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen
Prämien.
KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes. —
Nothschlachtung.
§ 24, — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-
pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen
Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dein Vor-
stande innerhalb 12 Stunden hiervon Anzeige machen,
damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-
ordnungen überzeugt werden kann.
§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-
ung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Ausnahme
jedoch der Arzneikosten , welche in allen Fällen dem
Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse
bestritten.
§ 26. — Unter allen Umständen ist das Mitglied ver-
pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes
sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den
Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des
gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so
erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der
Vereinskasse.
§ 27. —Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-
heit verdächtig, so kann durch den Vereinsausschuss die
alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.
In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei
Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer
bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von
zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe
behalten oder solches dem Vereine belassen will.
In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich
zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem
Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse und
fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur
mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,
dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins
48c
ausschuss die Notwendigkeit der Nothhchlachtung nach-
träglich anerkennen muss.
KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.
§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-
nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden Jahres.
Die Taxation findet jahrlich zweimal statt und zwar durch
zwei Mitglieder de Vorstandes.
Zu diesem Behuse behändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder, deren
Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschatzungs-
summe gilt als diejenige, auf welche die Beitrage und
Umlage des Vereins vertheilt werden.
§ 29 — Im Erkrankungs- und Todesfälle eines Thieres
gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,
nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes
erfolgt.
§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt aus Grund des
von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses
die Versicherungsrolle und fertigt die \on dem Vorstande
festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen
Mitglieder an.
KAPITEL VII. — Organe des Vereins.
§ 31. — Die Organe des Vereins sind
a) Die General-Versammlung.
b) Der Vereinsvorstand.
§ 32. — Generalversammlung. — Wenigstens einmal
im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-
jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.
Der Präsident kann ausserdem die Generalversammlung
eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3 Vor-
standsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen Mit-
gliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Tages-
ordnung enthaltendes Ersuchen einheruten.
Die Generalversammlungen sind wenigstens acht Tage
vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag
ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-
neralversammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-
heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über
Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des
Verbandes abgestimmt werden soll.
§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen Generalver-
sammlungen heschliessen über alle Gegenstände. welche
denselben zu diesem Behuse von dem Vorstände vorgelegt
oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzteren
Falle jedoch nur, wenn mindestens 14 Tage vorher dem
Vorstände von den zu stellenden Antragen Mittheilung
gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-
laufen. Der Vorsitzende hat in der Generalversammlung
über seine Verwaltung wahrend des verflossenen Vereins-
jahres einen Rechenschattsbericht zu erstatten.
Ausserordentliche Versammlungen können nur über
solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Einla-
dung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden
sind.
Die Protokolle der Generalversammlung müssen zu
ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer
und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-
lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unterschrie-
ben werden.
§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des-
Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-
versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,
in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-
mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus
einem Vorsteher ;
einem Stellvertreter des Vorstehers ;
einem Rechnungsführer, und
zwei Mitgliedern.
Die sammtlichen Mitglieder des Vorstandes werde
jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Dieselben
verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein
Ehrenamt. Die Remuneration des Rechnungsführers da-
gegen wird durch die Generalversammlung festgesetzt.
§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gesehafts-
führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann
sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen.
§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung
aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung
des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer
\ollstandige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-
gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden
General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-
aufsichtigt das Kassenwesen.
§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm
durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch die
blosse Wahl berechtigt.
§ 38. — Schiedsricht. — Alle im Schosse der Gesell-
schall entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 des
Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den be-
theiligten Partein zu ernennenden Schiedstichler ge-
schlichtet.
Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann
der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die
beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie-
einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen
Entscheidung entgültig hl,
§39. — Die Abänderung gegenwärtiger Statute kann
nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren
Zusammenberufung und Verhandlungen in der Statuten-
gemäss vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist
erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei
anwesend sind und wenigstens dreiviertel der anwesenden
-Stimmen sich dafür aassprechen, und dass dieselben durch
die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für die auf
Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891
gutgeheissen werden.
Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem
Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-
briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesornung ein-
berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher
wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten
sein müssen. — Dieser Beschlnss muss mit drei Viertel
Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance
légale et approbation des statuts de la Société
mutualiste d'assurance contre la mortalité du
bétail de Fouhren.
LE MINISTRE D'ETAT, PRESIDENT
nu GOUVERNEMENT.
Vu la demande en reconnaissance légale pré-
sentée par la Société mutualiste d'assurance
contre la mortalité du bétail de Fouhren,
ensemble les statuts de cette société ;
Vu l'avis émis le 23 mars 1901 par l'admi-
nistration communale de Fouhren, siège de
ladite société ;
Vu l'avis de la Commission supérieure
d'en-
couragement des sociétés de secours mutuels
en date du 9 juin 1901 ;
Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-
ducal du 22 du même mois ;
Attendu que les statuts de ladite société sont
en concordance avec les dispositions des lois et
règlements ;
Attendu que les recettes assurées de la même
société paraissent suffisantes pour faire face à
ses dépenses obligatoires ;
Arrête
Les traitements de ces fonctionnaires
sont fixés de la manière suivante
Ingénieur
agricole...
Conducteur de première classe
Conducteur de deuxième classe
Conducteur de troisième classe
Conducteur
auxiliaire...
Chef de bureau
ou...
Sous-chef de
bureau...
Commis de première classe...
Commis de deuxième classe...
Commis de troisième classe...
4,700 - 5,000
3,370-3,670
2,870—3,170
2,425—2,750
1,800—2,025
3,660 - 3,960
2,960—3,260
2,225—2,550
1,800-2,025
1,600
kann die Regierung, außer der normalen Zahl,
zwei Conducteure dritter Klasse ernennen.
Die Gehälter dieser Beamten sind
festgesetzt wie folgt
Landbau-Ingenieur...
Conducteur erster
Klasse...
Conducteur zweiter
Klasse...
Conducteur dritter
Klasse...
Hilfs-Conducteur...
Büreau-Vorsteher
oder...
Unter-Büreauvorsteher...
Commis erster
Klasse...
Commis zweiter
Klasse...
Commis dritter
Klasse...
Fr. 4,700 - 5.000
3,370—3,670
2,870—3,170
2,425—2,750
1,800—2,025
3,660—3,960
2,960—3,260
2,225 - 2,550
1,800—2,025
1,600.
Les frais de route et de séjour, ainsi que les
frais de bureau, s'il y a lieu, sont fixés par
Nous dans les mêmes limites.
Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-
rigen Statut soll im
Memorial
veröffentlicht
werden.
Luxemburg, den 5. Juli 1901.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Statuten des Viehversicherungs-Vereins
von Niederaven.
KAPITEL I. — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz
und Zweck des Vereins.
§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein von
Niederanven wird ein Verein gegründet, welcher bezweckt,
seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-
satze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem Viehbe-
stande zu gewähren.
§ 2 — Der Sitz des Vereins ist in Niederanven und
erstreckt sich auf die Ortschaften Niederanven, Senningen,
Oberanven.
§ 3. — Die Gesellschaft versichert a) Kühe, Rinder,
Ochsen und Stiere ; b) Kälbinnen, junge Ochsen und Stiere
im Alter von wenigstens einem Jahre.
KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem
Verein. -- Einschreibung der Thiere.
§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer
oder Pächter derjenigen Ortschaften werden, über welche
ich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Alter von
fünfzehn bis achtzehn Jahren, sowie die verheiratheten
Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch Art. 3
des Gesetzes vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen
als Mitglieder des Vereins zugelassen.
Vom Eintrit in den Verein sind jedoch ausgeschlossen
a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-
nanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren
ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-
sichern wollen.
§ 5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der
General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-
heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des
Vorstandes ausgeschlossen werden
a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-
gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver
suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig
gemacht haben.
b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-
gebührlich schlecht pflegen.
ci Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins
nicht nachkommen.
d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beiträge während einem Monat oder für die ausser-
ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-
stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-
stand erhallen zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder , deren Ausschluss aus dem
Vereine vorgeschlagen,
werden zunächst
von dem
Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorge-
laden, um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses
zu hören.
Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe
dem Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Aus-
schluss der Entscheidung der Generalversammlung unter-
worfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann
nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und
muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-
punkte schriftlich bei dem Vorstände eingereicht werden.
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,
welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine
einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren
Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die
Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die
Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes
erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die
Zahl der versicherten Thiere vermindert.
Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-
ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-
keit für den Verein auf.
§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses
stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den
Verein zu Jedoch haftet derselbe noch für die ordentlichen
und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in welchem
der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.
Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz
nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-
48d
seiligkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehver-
sicherung als Mitglied autnehmen lässt, kann zu seinen
Gunsten ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern
Versicherungsverein durch Besehluss des Vorstandes zu-
gewiesen werden.
§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-
treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder
an, welcher dem sich Meldenden die Statuten, die der-
selbe zu unterzeichnen hat. bekannt macht. Es wird als-
dann von zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand
des
Viehes untersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem
Vorstände das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des
Versicherten eingeholt werden.
Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des
zu versichernden Thieres bestimmt,; die Taxe und das
versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen
In das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand
entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,
die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.
§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Vieh-
bestand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu
eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-
vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodaun hinsicht-
lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-
gehenden § 9 verfahren.
Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-
bestandes,
Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh
verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes
Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-
betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht
vergütet.
KAPITEL III — Beginn und Aufhören der Versicherung.
§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der
Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der
Versicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche
Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere
in die Versicherung angenommen.
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes, mit dem
folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss
bekannt gegeben.
2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb
des Viehversicherungshezirkes verlegt, mit dem Tage, au
welchem die Thiere anderwärts eingestellt.
3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen
Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-
gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung
durch den Vorstand.
4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf
Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-
geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-
sitzer.
Die Versicherung dauert jedoch fort
a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des.
Vereins stattfindet ;
b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des-
Vereins aufnehmen lässt ;
c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mr
glieder aufgenommen werden können und ihre Verpflich-
tungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage
sind.
In den drei Fallen ist dem Vorstände von der erfolgten
Veränderung Kenntniss zu geben ;
d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzu-
nehmen oder den Preis dasür zu erstatten.
KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-
digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.
§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-
lusten, welche herbeigeführt sind
a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt
werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem
Felde ;
6) Durch Ueberschwemmungen ;
c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, so-
weit für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschä-
digung des Besitzers stattsindet oder wenn auf Grund jener
Gesetze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestim-
mungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.
Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn
ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen
Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-
sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern(...)
er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betref-
fenden Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern,
nachgewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Feh-
lers bekannt war.
§ 14. — Die Entschäligung kann durch den Vorstands
versagt oder gekürzt werden
a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-
fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige-
bringt ;
b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des
erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande-
ertheilten Weisungen nicht Folge leistet;
c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit
oder
grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person
ist, dem die Thiere sur Pflege anvertraut ;
d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art
betrügerischer Angaben oder Handlungen
gegen den
Verein schuldig gemacht hat ;
e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation
verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt
worden: ausgenommen sind dabei solche Operationen,
die durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen
werden
müssen, z. B. bei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w. ;
f) Wenn eine dritte Person für de Unfall verantwort-
lich ist.
§ 15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der Ent-
schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-
rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem
Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss
des Vorstandes ist die Berufung au das Schiedsgericht
zulässig.
§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung
eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel
der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu,
mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.
§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet,
ein Procent des Werthes des versicherten Viehes in halb-
jährigen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18. — Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche
sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-
trittsgeld.
§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten
für eine Kuh. Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.,
und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine ge-
schieden sind und wieder eintreten wollen, werden nach
§ 19 behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge
sind jedoch vorher zu entrichten.
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-
hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei
der Sparkasse deponirt werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds
sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken
des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz
wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage au, wo der
Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-
stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-
denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe
muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht
werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Centrat.
verbände freiwillig austreten oder aus demselben ausge-
schlossen werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-
tretenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen.
Beitrages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von
hundert Frauken des Werthes des versicherten Viehes so
lange anzuordnen, bis der Reservefonds nie statutarisch
festgesetzte Höhe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern,
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt
werden. Auch hat die Vereinskasse für samintliche, zur
Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen
aufzukommen. Zu diesen Verwallungsauslagen zählen
auch die infolge Beitritt au dem bereits in dem vorher-
gehenden § 22 erwähnten Centralverband au diesen letz-
tern zu entrichtenden gewöhnlichen oder auch ausserge-
wöhnlichen Prämien.
KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes. —
Nothschlachtung.
§ 24. — Wenn sin versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-
pflichtet, alte ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen
Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-
stande innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,
damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen
Anordnungen überzeugt werden kann.
§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztlich Behand-
lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-
nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fällen
dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereins-
kasse bestritten.
§ 26. — Unter allen Umständen ist das Mitglied ver-
pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes
sofort dem Vorstaude des Vereines anzuzeigen. Trifft den
Eigeuthümer kein Verschulden und ist die Identität des
gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so
erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der
Vereinskasse.
§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-
heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die
alsbaldige Schlachtung des Thieres augeordnet werde.
In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei
Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer
bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von
zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe
behalten oder solches dem Vereine belassen will.
In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizei-
lich zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in
einem Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse
und fallt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur
mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,
dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-
ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-
träglich anerkennen muss.
KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.
§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-
nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden
Jahres. Die Taxation sindet jährlich zweimal statt und
zwar durch zwei Mitglieder des Vorstandes.
Zu diesem Behufe behändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder,
deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-
ungssumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge
und Umlagen des Vereins vertheilt werden.
§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres
gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,
nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes
erfolgt.
§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des
von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses
die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande
festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen
Mitglieder an.
KAPITEL VII. — Organe des Vereins.
§ 31. — Die Organe des Vereins sind
a) Die General-Versammlung.
b) Der Vereinsvorstand.
§ 32.—General-Versammlung. — Wenigstens einmal
im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-
jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.
Der Präsident kann ausserdem die General-Versamm-
lung eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3
Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen
Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der
Tagesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.
Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage
vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag
ortsüblich bekannt zu machen, — Die Beschlüsse der
General-Versammlung werden nach einsacher Stimmen-
mehrheit der Anwesenden gefasst, ausgenommen wenn
über Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung
des Verbandes abgestimmt werden soll.
§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver
Sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche
denselben zu diesem Behufe von dem Vorstande vorgelegt
oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzterem
Falle jedoch nur wenn mindestens 14 Tage vorher dem
Vorstande von den zu stellenden Anträgen Mittheilung
gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-
laufen. Der Vorsitzeude hat in der General-Versammlung
über seine Verwaltung wahrend des verflossenen Vereins-
jahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.
Ausserordentliche Versammlungen können nur über
solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Ein-
ladung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden,
sind.
Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu
ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer
und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-
lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-
schrieben werden.
§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des
Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-
versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,
in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-
mehrheit, einem Vorstand, bestehend aus sieben Mit-
gliedern, nämlich
einem Vorsteher ;
einem Stellvertreter des Vorstehers ;
einem Rechnungsführer ;
einem Schriftführer ; und
drei Mitgliedern.
Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden
jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesalben
verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein
Ehrenamt.
Die Remuneration des
Rechnungsführers
dagegen wird durch die General-Versammlung festgesetzt.
§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Geschäfts-
führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann
sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen
§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung
aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anwessung
des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer
vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-
gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden
General-Versammlung vorgelegt wird.
Der Vorsteher
beaufsichtigt das Kassenwesen.
§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller
ihm durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichte
durch die blosse Wahl berechtigt.
§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schosse der Gesell-
schaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 de
Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von de
betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-
schlichtet.
Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann
per Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die
beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie
einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen
Entscheidung entgültig ist.
§ 59. — Die Abänderung gegenwärtiger Statuten kann
nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren
Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-
gemass vorgeschriebenen Form stattzusinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist
erfordert, dass wenigstens die Hälfle der Mitglieder dabei
anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden
Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben durch
die Regierung nach Vorschrift des Reglementes für die auf
Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891
gutgeheissen werden.
Die Auflösung kaun nur in einer speziell zu diesem
Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-
briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-
Avis. — Administration communale.
Par arrêté grand-ducal du 6 juillet et. M.
Mathias Mark, négociant à Differdange, a été
nommé bourgmestre de la commune de Differ-
dange.
Luxembourg, le 8 juillet 1901.
Le Directeur général de l'intérieur,
H.
KIRPACH.
berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher
wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein
müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel der an-
wesenden Stimmen gesasst sein. — Die Auflösung ist nur
mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle der
Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestimmungen
des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli 1891
stattzufinden.
§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-
wärtige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die
Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können
Quittungs- und Notationsregister beschafft werden.
§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-
tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche
Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.
Berathen und angenommen zu Niederanven, am 4.
April 1901.
(Folgen die Unterschriften.)
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 6. Juli c. ist Hr.
Mathias Mark, Handelsmann zu Differdinzen,
zum Bürgermeister der Gemeinde Differdingen
ernannt worden.
Luxemburg, den 8. Juli 1901.
Der General-Director des Innern,
H. Kirpach.
Avis. — Société anonyme luxembourgeoise des chemins de fer et minières Prince-Henri.
MM. les actionnaires sont convoques à l'assemblée générale extraordinaire qui aura lieu le samedi, 3 août 1901, à
10 heures du matin, au siege de la société, avenue de la Porte-Neuve, à Luxembourg.
Ordre du jour : 1° modification de l'art. 24 des statuts ; 2° fixation de l'indemnité à allouer au président du Conseil
d'administration.
Pour assister à l'assemblée générale, MM. les actionnaires doivent se conformer aux prescriptions de l'art. 39 des
statuts et déposer leurs actions dix jours au moins avant la date fixée ci-dessus : 1° à Luxembourg : au siège de la
société, avenue de la Porte-Neuve ; à la Banque Internationale et à la Banque Werling, Lambert et Cie ; 2° à Bruxelles
à la Banque de Bruxelles, rue Royale, 62 ; 3° à Berlin : à la Berliner Handelsgesellschaft, chez MM. S. Bleiehroder
et C. Schlesinger-Trier et Cie ; 4° à Francfort s/M. : à la Mitteldeutsche Creditbank et chez MM. Bass et Herz.
Luxembourg, le 13 juillet 1901.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u. dgl.
Weizen...
Mischelfrucht...
Roggen...
Gerste...
Spelz...
Heidekorn...
Hafer...
Erbsen...
Bohnen...
Linsen...
Kartoffeln...
Weizen-Mehl...
Mischel-Mehl...
Roggen-Mehl...
Geschälte Gerste .
Butter...
Eier...
Heu...
Stroh...
Buchenholz...
Eichenholz...
Weichholz...
Ochsenfleisch...
Kuh- od. Rindfleisch
Kalbfleisch...
Hammelfleisch...
Schweinefleisch
ld.
geräuchert.
Maße
oder
Gewicht
Hektoliter
Kilogr.
Dutzend.
500 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von
Luxem-
burg.
16 00
15 00
13 00
14 00
9 50
15 00
14 00
25 00
4 00
0 45
0 375
0 35
0 70
2 78
0 83
56 20
33 80
15 00
10 00
2 00
1 70
1 64
1 70
1 80
2 50
Die-
kirch.
17 25
16 00
14 50
9 25
9 25
3 50
0 40
0 38
2 50
1 55
1 60
1 50
1 70
1 70
Wiltz.
17 50
15 00
12 50
7 75
3 00
0 45
0 37
0 32
2 50
0 70
1 50
1 50
1 70
1 80
1 70
Ettel-
brück.
18 00
16 50
14 00
12 00
9 00
3 00
0 48
0 38
0 32
2 54
0 70
40 00
25 00
15 00
8 00
1 60
1 50
1 70
1 90
1 60
2 00
Echter-
nach.
17 00
9 50
5 00
0 35
0 32
2 70
0 80
1 60
1 50
1 60
2 00
1 60
Remich
17 00
16 00
9 00
17 00
5 00
0 34
0 32
2 80
0 80
20 00
16 00
1 60
1 50
1 80
1 80
Mersch
2 50
0 75
1 50
1 50
1 60
1 60
Greven
macher
0 40
0 36
2 60
0 75
1 50
1 60
1 50
Esch
a. d. A.
4 875
3 25
1 00
1 50
1 50
1 85
1 30
1 85
Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats Mai 1901.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u. dgl.
Weizen...
Mischelfrucht...
Roggen...
Gerste...
Spelz...
Heidekorn...
Hafer...
Erbsen...
Bohnen...
Linsen...
Kartoffeln...
Weizen-Mehl...
Mischel-Mehl...
Roggen-Mehl...
Geschälte Gerste.
Butter...
Eier...
Heu...
Stroh...
Buchenholz...
Eichenholz...
Weichholz...
Ochsenfleisch...
Kuh- od. Rindfleisch
Kalbfleisch...
Hammelfleisch...
Schweinefleisch...
id. geräuchert.
Maße
oder
Gewicht
Hectolite
Kilogr.
Dutzend.
500 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von
Luxem-
burg.
16 00
15 00
13 0
14 00
9 25
15 00
14 00
25 00
3 25
0 45
0 375
0 35
0 70
2 50
0 825
47 50
34 00
15 00
10 00
2 00
1 70
1 65
1 70
1 80
2 50
Die-
kirch.
17 125
16 00
14 125
9 25
3 25
0 40
0 38
2 40
0 75
1 40
1 30
1 60
1 50
1 40
Wiltz.
17 50
15 00
12 50
7 75
3 00
0 45
0 37
0 32
2 00
0 75
1 50
1 50
1 70
1 80
1 70
Ettel-
brück.
9 00
3 00
0 48
0 38
0 32
2 20
0 75
40 00
25 00
15 00
8 00
1 00
1 50
1 70
1 90
1 60
2 00
Echter
nach.
17 50
16 00
0 36
0 32
2 59
0 80
1 60
1 50
1 60
2 00
1 50
Remich
17 00
16 00
9 00
17 00
5 00
0 34
0 32
2 80
0 90
20 00
16 00
1 60
1 60
1 80
1 50
Mersch
2 80
0 70
1 50
1 50
1 60
1 60
Greven
macher.
3 50
0 40
0 36
2 60
0 85
1 50
1 60
1 60
Esch
a. d. A.
4 125
0 50
0 40
2 50
1 00
1 50
1 50
1 90
1 35
1 85
Marktpreise. — 2. Hälfte des Monats Mai 1901.
Bezeichnung
der Lebensmittel
u dgl.
Weizen...
Mischelfrucht...
Roggen...
Gerste...
Spelz...
Heidekorn...
Hafer...
Erbsen...
Bohnen...
Linsen...
Kartoffeln...
Weizen-Mehl...
Mischel-Mehl...
Roggen-Mehl...
Geschälte Gerste.
Butter...
Eier...
Heu...
Stroh...
Buchenholz...
Eichenholz...
Weichholz...
Ochsenfleisch...
Kud- od. Rindfleisch
Kalbfleisch...
Hammelfleisch. .
Schweinefleisch
id.
geräuchert.
Maße
oder
Gewicht.
Hectoliter
Kilogr.
Dutzend.
500 Kilo.
Stere.
Kilogr.
Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von
Luxem-
burg.
16 00
13 00
13 00
14 00
9 75
15 00
14 00
25 00
3 00
0 45
0 375
0 35
0 70
2 21
0 89
46 00
33 60
15 00
10 00
2 04
1 735
1 78
2 04
1 88
2 50
Die
kirch.
17 00
16 00
14 25
9 50
3 00
0 40
0 38
2 30
1 40
1 40
1 35
1 60
1 30
1 40
Wiltz.
17 50
15 00
12 50
7 75
3 00
0 45
0 37
0 32
2 00
0 80
1 50
1 50
1 70
1 80
1 70
Ettel-
brück.
16 50
13 00
11 00
12 00
9 50
2 65
0 48
0 38
0 32
2 05
0 75
40 00
25 00
15 00
15 00
8 00
1 70
1 60
1 80
1 90
1 60
2 00
Echter-
nach.
16 60
3 73
0 36
0 32
2 02
0 87
1 30
1 40
1 60
2 00
1 60
Remich
17 00
16 00
9 00
17 00
3 00
0 34
0 32
2 50
0 83
20 00
16 00
1 60
1 50
1 80
1 50
Mersch.
2 10
0 73
1 50
1 40
1 30
1 60
Greven
macher.
0 40
0 36
2 60
1 15
1 60
1 60
1 60
Esch
a. d. A.
5 75
0 80
0 40
2 60
1 228
1 50
1 50
1 90
1 38
1 85
Luxembourg Imprimerie de la Cour, V. Bück.
Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats Juni 1901.
DU
Grand-Duelîé de Luxembourg.
be8
ANNEXE au № 48 de 19O1.
R A P P O R T CKfilVÏSRAJLi
SU« IA
Situation de l'Industrie et du Commerce
pendant l'année 1900.
Considérations générales.
Il n'y a pas un an que nous écrivions à l'occasion de la publication de nôtre Rapport
annuel : « Cette tendance de hausse continuelle et exagérée jette cependant une ombre sur
la situation brillante de nos jours : arrivée au point culminant, le mouvement rétrograde doit
être devant les portes. Espérons qu'il se dessinera lentement et qu'il ne compromettra pas,
par une baisse ou une dépréciation trop brusque, les beaux résultats acquis jusqu'ici. »
Le danger de cette crise a pu être conjuré pendant le premier trimestre 1900 ; maïë
bientôt après des points noirs apparaissaient à l'horizon, des symptômes infaillibles annon-
çaient le revirement redouté : le ralentissement de la vente, la dépréciation des prix, les
difficultés de l'écoulement des marchandises.
C'est qu'entretemps les fautes économiques accumulées pendant l'époque, de prospérité
criaient vengeance et demandaient réparation : comme d'ordinaire, tout ce qui pouvait contri-1
buer à compromettre la situation coïncidait et apportait son concours à la dépréciation.
L'exagération de la production était due à de nombreux établissements nouveaux-qui,
de totilf'b parts, surgissaient de terre avec une rapidité et une puissance de fonctionnement
effrajantes. En môme temps l'exagération des prix, que maintenaient artificiellement les *
puissants syndicats, devait, tôt ou tard, paralyser l'esprit d'entreprise et provoquer la con-
currence étrangère. Cette concurrence étranger«» menaçait et menacera toujours davantage
l'avenir du marché allemand.
3£Temortaf
Le ralentissement dans les tra\aux de construction était dû à l'ébranlement de la confiance*
flans les caisses hypothécaires, dont quelques-unes ont montré aux capitalistes efîraji1* les
écarts dangereux et les suites funestes d'une administration légère et trop entreprenante ;
les capitalistes n'achetaient i)lus les letti'es de gage et les caisses hypothécaires se voyaient
ainsi privées des mu> eus d'avancer au public et aux entrepreneurs les fonds nécessaires aux
constructions projetées. Ces constructions, un des facteurs des plus importants pour rahmen*
tation de la métallurgie, faisaient dès lors défaut.
Ajoutons à ces causes multiples les difficultés d'exportation, ou plutôt l'impossibilité
d'exporter des marchandises dans ceux des pays à"outre-mer que l'esprit d'entreprise a\ait
choisis comme terrain d'opération': les troubles en Chine et la guerre du Transvaal non
seulement airètaient les grandes entreprises, mais absorbaient aussi des capitaux énormes
dont le drainage se faisait vivement, sentir en Europe.
Si tous ces troubles économiques influençaient avant tout la métallurgie, ils ne man-
quaient pas non plus d'étendre leurs effets désastreux sur toutes les branches de l'acthité
économique.
Ce sont, en première ligne, les industries directement tributaires de la sidérurgie
gui rßssenEaient*simultanément la même secousse ; toutes les autres entreprises industrielles
se ressentaient également, par ricochet, de cet arrêt brusque. La métallurgie forme le centre
vers lequel convergent toutes les autres entreprises, qui prospèrent et baissent en même
temps qu'elle se développe ou décline.
Et cette crise n'a-t-elle pas éprouvé plus durement encore toutes les autres industries
qui furent surprises par une forte baisse des prix des produits fabriqués, alors que les
matières premières, acquises par des contrats à long terme, écrasaient leurs prix de revient !
Le prix élevé des charbons, les soubresauts dans les prix des laines, à quel point ne de\ aient-
t]s pas contribuer au recul d'un grand numéro de nos industries nationales !
Heureusement, d'autres entreprises industrielles ont pu résister à ce courant économique
contraire : les brasseries, les fabriques de tabacs, etc., ont continué leur marche ascendante.
Èfais notre commerce indigène, — et -nous ne pouvons parler que de celui-là, puisque
ïiûgïmfttes commerciales ne franchissent toujours pas nos frontières, — devait souffrir à son
tCHtf,d&mouvement rétrograde do notre activité industrielle. Comment pourrait-il en être
autrement 'alors nue, par suite du ralentissement de notre production industrielle, les ouvriers
Rivent cjciitjter en. masse, que les salaires de ceux qui restent sont réduits et que la modicité
des bénéfices réalisés recommande l'économie plutôt que la dépense ?
Loin de nous cependant l'idée de vouloir affirmer que l'état actuel de notre situation
économique donne lieu à de sérieuses préoccupations. Pour nous convaincre du contraire
Uijus n'avons qu'à consulter l'augmentation constante des réserves de notre Caisse d'épargne,
les relations saines e\ solides de notre commerce avec nos établissements financiers, le
nQtiibrq jjeu considérable des faillites et concordats préventifs.
À790^4Q clôturer ce court exposé général de la situation, nous croyons devoir émettre-
If vanij que Ja crise ne soit que passagère et qu'elle ne laisse sut* ses pas aucune trace
inquiétante.
Travaux de la Chambre de commerce.
Parmi les travaux qui ont occupé les séances que la Chambre de commerce a tenues en
1900, nous signalerons plus particulièrement
a) Nouveau tarif douanier.
Les préoccupations économiques de l'année étaient dominées par une question grosse de
conséquences, le renouvellement des traités de commerce du Zollverein. Quoique les traites
existants ne viennent à échéance qu'en 1903, les Chambres de commerce du Zollverein ont
mis à l'étude la préparation du nouveau tarif douanier dès le mois de février 1900.
A cette époque, le «Reichsschatzamt» sollicitait l'attention de l'industrie et du com-
merce par la publication du « Entwurf einer neuen Anordnung des deutschen Zolltarifs ». Il
ne s'agissait, pour le moment, que d'un projet relatif à une nouvelle classification du tarif
douanier du Zollverein; mais, dès le début, il était manifeste que l'ensemble des nouveaux
traités de commerce serait discuté à cette occasion. Sur l'invitation du Gouvernement, notre
Chambre de commerce examina, au point de vue des intérêts luxembourgeois, cette question
aussi vaste que compliquée. Le public n'ayant pas répondu à son appel, elle transmit au
Gouvernement, le 21 juillet, les desiderata de ses membres concernant la métallurgie, la
tannerie et la ganterie. Imitant l'exemple qui lui venait de toutes parts du Zollverein, la
Chambre de commerce n'avait pas limité son examen à la classification nouvelle du tarif
douanier, mais elle avait saisi cette occasion pour anticiper sur la question des droits d'entrée.
il eût été difficile d'ailleurs de séparer ces deux questions qui sont étroitement liées.
Notre industrie principale, la métallurgie, avait surtout à cœur de ne pas présenter dés
desiderata isolés qui eussent été noyés dans l'ensemble des vœux exprimés par les divers
centres métallurgiques. Comme les destinées de la métallurgie luxembourgeoise coïncident
avec celles de la métallurgie lorraine et que les conditions économiques sont similaires dans
les deux régions, il s'agissait de grouper les desiderata, de se prêter mutuellement appui et
de faire converger les vœux et les revendications vers un but commun afin de produire un
maximum d'effet, en se faisant l'expression d'un puissant centre de production. Les vues de
la Chambre de commerce s'identifient donc avec celles des métallurgistes lorrains. Un accord
général s'était établi d'ailleurs, vers le commencement de l'année, entre les principaux cen-
tres métallurgiques du Zollverein, pour fixer l'attitude commune à prendre au sujet des traités
de commerce.
Dans le mémoire qu'elle a adressé au Gouvernement, la Chambre de commerce déclare
se ranger aux propositions du « Verein deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller», relatives
a la nouvelle classification du tarif douanier. Elle se déclare encore satisfaite des droits
existants, quoique ceux-ci n'aient pas empêché l'importation de fonte brute et de demi-fabricats
de France et d'Angleterre. Ces droits nous assurent une protection suffisante contre la con-
currence européenne et il serait imprudent de les élever, de peur de représailles de la part des
autres États. Leur élévation n'est nullement désirée par la métallurgie.
il serait fort difficile cependant de se faire une idée bien nette de la tournure que prendra
l'exportation américaine d'ici quelques années et de déterminer l'influence qu'elle pourra
exercer sur notre marché. Cet aléa nous impose quelque réserve, car l'évolution que pour-
suit l'industrie du fer est loin d'être terminée dans ce pays.
Parmi les desiderata'présentés par la tannerie et la ganterie, et qui concernent quelque»,
Articles spéciaux, il faut relever une observation de cette dernière industrie sur le jaune«
tfœuf, dont elle fait une consommation énorme et qui, par conséquent, forme un facteur-
essentiel du pm de revient de«, gaqts. Les droits d'entrée sur cette matière se justifient diffi-
cilement. L'agriculture indigne, d'une part, ne pourra jamais satisfaire à la consommation
qu'en fait l'industrie gantière ; d'autre part, on ne saurait considérer le jaune d'œuf additionné
de 40 à 30 pCt. de sel et de 4 à 5 pCt. de borax comme une denrée alimentaire. Ce produit
devrait donc entrer en liberté.
Enfin, la Chambre de commerce s'est prononcée contre l'augmentation des droits d'entrée
sur le papier en faveur de laquelle une campagne, qui est menée par le syndicat des fabri-
cants de papier,, se poursuit enUllemagpe. Le Grand-Duché tire une grande partie du papier
qu'il consomme, de Belgique, et une élévation des droits Rentrée sur cet article porterait w>
grave préjudice à l'imprimerie-
b) Chemins de fer.
Iß créa,t|on 4'un train express sur la ligue de Trêves a fourni à la Chambre de commerce
I'OBC&ÇMJB. iß signaler au Gouvernement l'infériorité dans laquelle se trouve la ligne du Norè
wft-iutrïs de nos autres grandes lignes sous le rapport des communications rapides. Alors
ffue toutes les autres lignes principales sont desservies par des trains rapides, la ligne du
Iforà qui défraye, avec ses embranchements, la plus grande partie de l'intérieur du pays, en
est privée.
Elle a attiré ensuite l'attention du Gouvernement sur la situation défavorable dans laquelle
ltipjafre en vigueur sur cette ligne, la place quant aux correspondances du matin à la gare
fjeta^embourg. Quiconque désire prendre une de ces correspondances pour Metz, Trêves
op. la Belgique, partant de Luxembourg entre 11 heures et midi^ est forcé de prendre le
l^eAîer irajn du matin qui arrive en gare de Luxembourg k 8 heures Si. En prenant le
deuxième train çlu matin, qui arrive à midi ö m., et en utilisant les correspondances qui s'y
latfMhênt, il s^rarepdu à destination trop tard dans l'après-midi pour tirer quelque parti de
sa formée. t
tAnsuftWatice des installations de la gare de Rodange se faisant plus vivement sentir
depuis l'ouverture de la nouvelle ligne Luxembourg-Petange, la Chambre de commerce a
Encore appelé l'attention du Gouvernement sur les ennuis qui résultent pour le public de la
circonstance que cette station, où se fait la vi$îte de la douane, n'offre aucun abri contre les
Inclémences 4e la saison.
Sur la demanda du « Veremrj?ur Wahrung <Jör wirtschaftlichen Interessen der Eisen- und
Stahl-ïiïdustrîe, te jÈlsasa-Lotdringen und Luxemburg », elle s'est employée auprès du Gou-
w«nem,Èin| eti javeuxc|e la création d'un tram express de nuit Melz-Trèves-Coblence, partant
de pete vers 10 %. p . Quoigue n'empruniant notre territoire $ur aucune partie de son
^tifcouM..ofi tram créerait certaines correspondance^ nouvel le s, très appréciables pour le
Grip-JMclié, j) parait recueillir, à Thiouvjlle, les voyageurs du train nd 342 (départ
Luxemboprg ä 10 \. % ;t arritée h Thîonville à H h, 18), et surtout à Trêves, les voyageurs,
du train nô 9SÎ) (départ Luxembourg à 8 h, 47 ; arrivée à Trêves h 10 h. 22), ainsi que ceux
du train nd 75 (départ de Diekirch à 7. h. 87 ; arrivée à Wasserbillig à 9 h. 42j.
c) Téléphones.
Le Grand-Duché a organisé, depuis quelques années, un service téléphonique avec la
Belgique, et récemment encore, il a créé un autre service téléphonique avec la France.
Voilà sans doute un progrès, dont l'importance ne saurait être contesté et que le commerce
et l'industrie ont accueilli avec une satisfaction des plus vives, mais c'est précisément ce-
progrès dans nos relations téléphoniques internationales qui fait éprouver plus sensiblement
l'absence d'un service téléphonique avec les pays du Zollverein. La Chambre de commerce
a donc recommandé a la sollicitude du Gouvernement la création de communications télé-
phoniques avec l'Allemagne. Nos transactions avec les régions cis-rhénanes, avec les bassins
de la Moselle et de la Sarre en particulier, se développent sans cesse L'organisation d'un
service téléphonique avec ces régions peut donc être considérée comme une des aspirations
des plus légitimes de l'industrie et du commerce luxembourgeois.
d) Monnaie.
Le Gouvernement ayant demande l'avis de la Chambre de commerce sur la question de
savoir « quels seraient les types de monnaie à adopter pour le cas ou il pourrait être donné
suite au désir qui a été itérativement manifeste de changer notre billon de cuivre en monnaie
de nickel », celle-ci s'est prononcée, a l'unanimité, en faveur de l'adoption pure et simple des
types de monnaie de nickel belges Ainsi, nos monnaies se répandraient sans doute en Bel-
gique, et si, comme il est permis de supposer, la France finira par adopter une monnaie
similaire dans un avenir rapproche, le nickel luxembourgeois, grâce a cette tolérance large
dont le commerce est coutumier, ne serait pas condamne a la circulation intérieure inclusive,
mais trouverait fort probablement un débouche facile en France aussi bien qu'en Belgique.
e) Livrets ouvriers.
La Chambre de commerce a attiré l'attention du Gouvernement sur un abus qui s'est
introduit dans l'interprétation des art. 4 et 5 de l'arrêté du 30 juin 1861, concernant l'exécu-
tion de la loi sur les livrets ouvriers L'idée qui a inspire ces dispositions était manifeste-
ment d'établir, a l'aide du livret, une filière permettant de suivre l'itinéraire de l'ouvrier à
travers les ateliers et les usines depuis le jour de son entrée en condition.
Il est regrettable que les garanties dont ces dispositions entourent la délivrance de nou-
veaux livrets, soient, fort souvent, purement théoriques La pratique en fait bon marché. Un
ouvrier désire quitter subitement, mais il éprouve certaines hésitations à affronter son patron
pour obtenir la résiliation brusque de son contrat de travail il quitte discrètement en aban-
donnant son livret et en achète un autre, qu'il garde aussi longtemps que bon lui semble pour
l'abandonner de nouveau quand l'occasion s'en présentera. Cette pratique est absolument
contraire à l'esprit de l'arrêté du 30 juin 1861 et cause un préjudice réel à l'industrie.
f) Concurrence déloyale.
L'influence désorganisatrice que la concurrence deloyale exerce, avec une intensité
croissante, sur le commerce solide a vivement frappé la Chambre de commerce, elle a donc
appelé l'attention toute particulière du Gouvernement sur ces manœuvres illicites qui mena-
cent les deux éléments essentiels de tous les rapports d'affaires: l'honnêteté et la confiance.
Certes, la concurrence doit être considérée comme le grand ressort moral du commerce
et de l'industrie. La supprimer, ce serait supprimer le progrès. Mais l'expérience a démontré
que la liberté économique doit subir certaines restrictions qu'imposent l'intérêt de l'Etat et
l'ordre social. A la faveur de cette liberté large, la mauvaise foi et la malhonnêteté se sont
introduites dans toutes les branches de l'activité économique sous mille formes diverses,
en évitant celles que la loi condamne: elles ont emprunté les déguisements les plus ingé-
nieux pour frustrer le commerce loyal du fruit de ses labeurs.
Les lois sur le colportage et sur les marques de fabrique ont apporté certaines garanties
au commerce solide, mais ces garanties ne concernent que diverses manifestations de la
concurrence déloyale. D'autres leur échappent.
Parmi celles-ci il faut citer en premier lieu les graves atteintes qu'elle porte à l'industrie
en, attirant, au moyen de dons ou promesses, les ouvriers d'un concurrent. La liberté écono-
mique bien comprise Implique pour un chef d'établissement industriel ou commercial le droit
au secret en ce qui concerne l'organisation de sa maison et de tout ce qui s'y passe. Nul ne
devrait, saison consentement, prendre connaissance de sa clientèle, des procédés de fabri-
cation qu'il emploie des opérations auxquelles il se livre. Lorsqu'un ouvrier le quitte, cet
ouvrier devrait être tenu de ne point dévoiler ni utiliser les secrets auxquels il a été initié.
D'autre aspects de la concurrence déloyale consistent à tromper le public par l'emploi
frauduleux mis en service d'une réclame habilement ménagée, d'un nom de provenance d'un
produit, ou de se dire l'ancien ouvrier de tel industriel, lorsqu'il est à craindre que le public
induit en erreur par l'énonciation de ces qualités ne confonde entre elles deux maisons
rivales. On pourrait y joindre le genre tout particulier de commerce, dit «Schleudergeschaft»,
qui s'est prodigieusement développé par le temps qui court.
Protéger le commerce honnête contre les empiétements de la mauvaise foi s'impose
impérieusement. Il faut, dans l'intérêt des relations d'affaires et du bien-être général, que le
droit s'érige en gardien de la bonne foi. Par l'emploi de manœuvres illicites, le commerçant
malhonnête lèse les intérêts de ses concurrents ainsi que de ses co-contractants: il jette un
poids faux dans la balance des relations d'affaires et obtient ainsi un avantage illicite sur ceux
qui ne prennent comme contrepoids que des prestations d'une valeur réelle.
La jurisprudence a donc cherché un peu partout à enrayer les abus de la concurrence.
L'Angleterre, la France les Etats-Unis, l'Italie ont pris des mesures énergiques contre les
atteintes à la bonne foi dans les relations d'affaires. Cet exemple a été suivi par l'Allemagne
qui a édicté, le 27 mai 1896, une loi contre la concurrence déloyale dont les bons effets n'ont
pas tardé à se faire sentir.
Entrepôt public.
Il y a deux ans, le Chambre de commerce avait institué une Commission chargée d'étu-
dier la question de la création sur les terrains du Fort Bourbon d'un entrepôt public, relié
par des rails à la gare centrale. Cette Commission s'est réunie deux fois dans le courant de
l'année. Elle a présenté à la Chambre de commerce le résultat de ses observations en un
rapport détaillé la question de l'entrepôt public est envisagée sous ses divers aspects. Ce
rapport, cependant ne doit être considéré que comme provisoire: la Commission continuera
à fonctionner et à suivre de près cette intéressante question.
Minières.
L'année 1900 est marquée par une augmentation de l'extraction de 175,817 tonnes.
Comme la valeur de la tonne a augmenté, en même temps, de 10 centimes la production
minière du Grand-Duché accuse une plus-value totale de 1,058,009 fr. Le nombre des exploi-
tations a augmenté de 4 : de 72 il est monté à 76.
Cette prospérité croissante porte exclusivement sur les neuf premiers mois de l'année ;
un ralentissement général se faisait sentir vers la fin de la campagne. Alors que la production
des mines de la région d'Esch est restée à peu près stationnaire, celle du bassin de Differ-
dange-Lamadelaine a légèrement diminué. L'extraction n'a été réellement en progrès que
dans la seule région de Dudelange. C'est en particulier cette région qui est en situation d'ex-
porter de préférence de la minette, et qui sera atteinte, la première, par la crise du marché
minier. Pour le premier trimestre de l'année 1901, le nombre des ouvriers y est en diminu-
tion de 22 pCt.
Le nombre des accidents déclarés à l'administration des mines a été de 166, dont 43 dans
les exploitations à ciel ouvert. il y a eu 24 accidents mortels dans les galeries et 6 dans les.
exploitations superficielles, ce qui porte à 5,5 ‰ le pourcentage de la première, et à 2,5 ‰,
celui de la dernière catégorie d'exploitations.
L'augmentation du prix de revient de la minette en 1900 est due à la cherté croissante
de la main-d'œuvre et à l'élévation du bois de mines qui se vendait der 5 à 8 pCt. plus cher
qu'en 1899.
Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des
minières depuis 4895
Statistiques
Nombre des sièges d'exploitation...
Production totale
Valeur de la production
totale...
Prix de la
tonne...
Nombre des ouvriers occupés ...
T.
fr.
fr.
Population ouvrière (femmes et enfants)
Année 1899.
5,995,412
16,225,280
2,70
6,043
14,945
sous terre .
à ciel ouvert
Année 1900.
T.
6,474,229
fr.
17,283,289
fr.
3,857
2,350
2,80
6,207
13,406.
1895...
1896...
1897...
1898...
1899...
1900...
T.
Production.
3,913,076
4,758,741
5,349,009
5,348,951
5,995,442
6,171,229
fr.
Valeur totale.
9,590,443
11,852,528
43,980,580
13,934,186
16,225,280
47,283,289
Prix de la tonne.
fr.
2,45
2,49
2,61
2,60
2,70
2,80
Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne
pour l'année 1899*)
Allemagne...
Luxembourg...
d'exploitation
Nombre
des ouvrier
34,860
6,057
T.
Production
11,975,241
6,014,394
fr.
Valeur totale
71,475,000
16,237,500
fr.
Prix de la
tonne
5,96
2,70
Le tableau statistique suivant donne la production des minières du Grand-Duché depuis
1868 ; le tableau graphique ci-contre donne la même production depuis 1880.
Année
Tonnes
722,039
924,382
911,695
990,499
1,171,334
1,331,743
1,442,668
1,090,843
1,196,729
1,262,825
1,407,617
1,613,392
2,173,163
2,161,881
2,539,295
2,551,090
2,447,634
Année
Tonnes
2,648,449
2,361,372
2,649,710
3,261,925
3,102,753
3,359,413
3,102,478
3,370,352
3,351,938
3,958,280
3,913,076
4,738,711
5,349,009
5,348,951
5,995,412
6,174,229
*) Les chiffres concernant l'Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique
de Berlin
Tonnes
TABLEAU GRAPHIQUE de la Production, des Minières depuis 1880.
De toutes nos industries, la métallurgie est sans (Joule celle qui a pris le plus prodigieux,
développement que l'on ait jamais constaté dans un temps aussi restreint. En 1899, le Grand-
Duché a produit
982,929 tonnes de fonte brute, représentant fr. 55,740,319
11,154
»
» 2e fusion,
»
»
1,816,839
166,206
» d'acier Thomas,
»
»
18,719,511
soit ensemble
. . fr. 76,276,669.
La production de nos hauts-fourneaux a atteint, cotte année, la septième partie de la*
production de l'Allemagne et la huitième partie de la production totale du Zollverein.
L'année 1900 s'annonçait, pour la métallurgie, sous des auspices plus iavorables encore.
La production battait son plein, sollicitée par une demande inusitée, et ne parvenait pas à
satisfaire aux nombreux ordres. Les délais de livraison devaient être prolongés. Les prix de
vente subissaient la conséquence de cette demande fantastique que la production s'efforçait
en vain de suivre, et les valeurs métallurgiques s'enlevaient avec une facilité extrême.
Mais dans certaines périodes de la vie économique, il > a des temps d'arrêt forcés : une
perturbation dans la fonction générale des échanges fait tressaillir tout l'organisme écono-
mique d'une malaise indéfinissable ; l'échange des produits se ralentit, la consommation se
dégrise et le crédit se rétrécit, tandis que les capitaux s'accumulent et „que la production,
outillée pour la demande des années prospères, doit travailler en stock. Voilà le diagnostic
des crises que nous voyons s'abattre par périodes régulières de sept à huit ans sur le marché
de l'Europe. Celle que nous avons vu envahir, en 1900, le marché sidérurgique, offre, dans sa
genèse et dans son développement progressif, toutes les causes occultes et toutes les mani-
festations apparentes de ces crises classiques.
Avec l'essor inouï des dernières années, il devait nécessairement se produire un arrêt,
ou du moins un ralentissement, qu'on peut qualifier de salutaire, dans cette industrie. Laa
marche ascendante de l'industrie du fer avait atteint son point culminant vers mars et avril
derniers ; à partir de ce moment une certaine lourdeur commença à se manifester dans la-
vente de quelques produits de laminoirs. Les premiers signes de la crise apparaissaient : la
consommation montrait une réserve subite, et l'on s'apercevait que la pléthore d'ordres était
due en grande partie à la spéculation.
Pendant le deuxième semestre de l'année les prix se précipitaient rapidement, sans que
les puissants syndicats fussent parvenus à leur conserver quelque fermeté, et l'on a pu cons-
tater encore une fois que les plus puissants syndicats ne peuvent rien contre la loi naturelle qui
veut que la production se règle sur la consommation. Avant d'être livré à la consommation,,
le fer doit parcourir une filière de syndicats : syndicats des cokes, du minerai, des fontes,
etc., dont l'un est tributaire de l'autre, et dont*les rivalités ont été accentuées par la dégrin-
golade des prix. Les acheteurs — c'est-à-dire le grand commerce — se voyaient dans l'im-
possibilité de prendre livraison des importantes parties de fer commandées a l'époque de lai
hausse, et les marchandises laissées pour compte s'entassaient dans les usines.
Dès le début, on rejetait volontiers l'engorgement du marché sur les guerres dans le Sud-
Africain et en Chine. La métallurgie paraissait ignorer que la stagnation était due à la sur-
Industrie métallurgique.
production, puisqu'elle n'arrivait pas à couvrir la demande de l'intérieur et que l'importation
de fonte étrangère était assez considérable. Entretemps, l'incertitude du marché augmentait.
Toutes les maisons ont eu à souffrir de cet état des choses, mais celles-là ont été le plus
durement éprouvées qui n'étaient pas en relations directes avec les consommateurs et
qui étaient obligées de se laisser imposer des marchés à longs termes.
La mévente des produits exerçait immédiatement ses effets. Tel établissement se voyait
contraint à un chômage forcé, partiel ou moins, d'une branche de sa fabrication pour travailler
ensuite en stock. Tel autre profitait du ralentissement des affaires pour faire des réparations
qu'en temps normal on aurait différées le plus possible. D'autres usines réduisaient le nombre
des jours de travail et étendaient le chômage. Ailleurs on diminuait le nombre des ouvriers.
Enfin, les travaux en cours furent ralentis ou même suspendus.
Malgré son commencement extrêmement prospère, la production de fonte de 1900 marque
un recul de 12,044 tonnes, alors que les fonderies renseignent une légère augmentation et
que les aciéries, dont le nombre, par suite de la création des deux nouveaux ouvrages de
Differdange et de Hollerich, est monté à trois, accuse une augmentation de 18,508 tonnes.
Quelles sont maintenant les causes qui ont provoqué cette crise du marché sidérurgique?
En voici quelques-unes: les événements politiques extérieurs (guerre du Transvaal, de Chine),
l'agitation qui précédait l'élection présidentielle aux États-Unis, la réserve craintive de la
construction par suite de la cherté de l'argent. Ajoutons-y la surproduction énorme et trop
rapide des hauts-fourneaux et aciéries américains, qui, ne trouvant plus preneur chez eux
aux prix élevés qui s'étaient établis entretemps, ébranlèrent le marché international en l'inon-
dant de leurs produits.
L'évolution de la sidérurgie en Amérique mérite tout particulièrement de fixer notre
attention. L'Amérique qui a augmenté rapidement sa production, cherchera d'abord à péné-
trer sur le marché anglais, qui n'est pas suffisamment protégé par des tarifs douaniers. Le
marché du Zollverein qu'une barrière de douane assez faible, mais suffisante pour les cir-
constances actuelles, protège contre la concurrence américaine, aura à lutter ensuite contre
cette jeune et redoutable rivale.
Il serait osé de dresser un pronostic pour l'avenir. La puissance d'absorption est actuelle-
ment moindre que la puissance de production, quoique les besoins de la consommation soient
plus réels qu'ils ne paraissent. Déprimés pendant un certain temps, le commerce reprendra de
l'activité, la consommation se montrera plus hardie, la construction sortira de sa torpeur, et
le capital, timoré en ce moment, quittera sa réserve pour féconder à nouveau les entreprises
industrielles. Quand les guerres du Transvaal et de Chine seront terminées, les affaires
reprendront probablement leur cours normal et une nouvelle ère de prospérité pourra s'ouvrir
alors à la sidérurgie.
La crise qui s'est appesantie en ce moment sur elle, est une de ces révolutions écono-
miques qui ne présente rien d'anormal et qui se résoudra régulièrement, paisiblement.
Espérons que les nouveaux traités de commerce contribueront à faire disparaître les difficul-
tés de l'heure présente.
Statistiques.
Le nombre des fours en feu a été
de...
ayant marché
semaines...
La production se répartit ainsi
1° fonte
d'affinage...
2°
Thomas...
3°
de
moulage...
divers...
ensemble...
représentant
1° pour la fonte
d'affinage...
2°
Thomas...
3°
moulage...
divers...
soit une valeur totale
de...
Prix de la
tonne...
Consommation de
minerai...
Nombre des ouvriers
occupés...
Population ouvrière (femmes et
enfants)...
Année 1899.
1,406
T.
137,362.182
692,966.107
152,601.300
T.
982.929.789
fr.
7,793,303
39,163,438
8,781,576
fr.
53,740,319
56 70
T.
3,234,114
3,737
8.899
Année 1900
1,382
T.
117,479.732
750,815.045
101.853
737.500
T.
970.885.297
fr.
8,011,978
37,889,760
8,281,737
50,703
fr.
74,234,178
76 46
T.
3,198,299
3,274
9,131
Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne pour l'année 1899.*}
Allemagne.
Nombre des ouvriers.
Production.
Valeur totale
Prix de la tonus.
Minerai consomme
32,597
3 737
fr. 7,160,202
982,929
fr. 514,103,750
35,740.319
fr. 71.80
56.70
fr. 19,624,976
3,254,114
*) Les chiffres concernant l' Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique
de Berlin.
a) Hauts-Fourneaux.
Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production de fonte
depuis 1895
1893...
1896...
1897...
1898...
1899...
1900...
Production
fr. 694,813
808,898
872,157
945,866
982,929
970,885
Valeur totale
fr.
32,171,540
41,455,505
49,317,477
52,463,475
56,740,319
74,234,178
Prix de la tonne.
fr.
46,30
51,74
56,53
55,46
56,70
76,46
b) Fonderies.
Nombre des fonderies en
marche...
Production
totale...
Valeur de la
production...
Prix de la
tonne...
Nombre des ouvriers
occupés...
Population ouvrière (femmes et
enfants)...
Consommation de matières premières...
Année 1899.
T.
11,154.237
fr.
1,816,839
162 89
T.
11,778.500
Année 1900.
T.
11,893.310
fr.
1,856,965
164 43
T.
11,978
Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des
fonderies depuis 1895.
1893...
Production.
T.
8,747
9,307
9,874.950
9,358.432
11,154.257
11,293.310
Valeur totale.
fr.
1,317,975
1,370,596
1,370,888
1,459,815
1,816,839
1,856,963
Prix de la tonne.
fr.
150,67
147,26
139,
155,99
162,89
164,43
c) Aciéries.
Nombre des
aciéries...
Production...
Valeur de la production
totale...
Consommation de fonte de toute
espèce...
Nombre des ouvriers
occupés...
Population ouvrière (femmes et
enfants)...
Année 1890.
T.
166,206.798
fr.
18,719,511
T.
222,685
1,005
Année 1900.
T.
184,714,191
fr.
24,469,184
T.
277,376
3,590
La production de 1900 se répartit ainsi
a) demi-fabricats (blooms,billettes, platines, etc.)
destinés à la
vente...
b) produits finis, savoir
1° rails et
éclisses...
2°
traverses...
3° matériel roulant pour chemins de fer, roues,
essieux
etc.
T.
113.907.191
T. 21,339
8,067
31,401
T.
68,807
fr.
13,706,040
fr.
3,200,850
1,159,631
6,402,663
Rappel de la production des Hauts-Fourneaux depuis 1868
Année
Tonnes
93,408
122,554
128,300
142,897
184,573
256,449
246,600
270,377
230,500
215,388
248,377
261,236
260,666
293,613
376,587
334,688
365,997
Nombre
des
Hauts-
Founreaux
Année
Tonnes
419,610
400,644
492,038
523,776
561,733
558,912
544,994
586,515
558,289
679,816
694,813
898,000
872,457
945,866
982,929
970,885
Nombre
des
Hauts-
Fourneaux
se répartissant ainsi
FONTE D'AFFINAGE.
Année
'884
Tonnes
Année
93,408
122,554
128,300
142,897
184,573
256,449
246,600
270,377
230,500
215,388
248,377
261,236
243,740
235,263
260,492
206,726
198,190
Tonnes
201,705
148,089
196,184
199,151
198,033
191,056
124,233
118,222
122,679
129,533
94,282
140,295
118,950
143,753
152,601
118,217
FONTE DE MOULAGE.
Année
Tonnes
16,926
29,133
38,936
49,106
76,662
109,680
75,956
75,622
75,129
84,582
67,790
99,683
123,307
87,367
112,018
141,618
116,699
165,454
150,711
137,362
101,853
FONTE
Année
THOMAS.
Tonnes
29,219
77,159
78,855
91,145
108,227
176,599
220,232
249,496
279,118
300,066
321,078
344,986
348,242
438,265
458,912
551,904
585,969
651,403
692,966
750,815
Rappel de la production des Fonderies depuis 1868.
Année
Tonnes.
1,200
1,011
1,141
1,536
1,615
1,413
1,310
1,341
1,370
1,269
1,394
1,205
1,701
1,579
1,726
1,827
1,670
Année.
Tonnes.
1,440
2,585
3,644
4,615
4,642
5,909
7,062
6,281
7,764
8,328
8,747
3,307
9,874
9,358
11,154
11,293
Rappel de la production des Aciéries depuis 1886.
Année.
Tonnes.
20,554
57,346
69,739
97,900
97,462
110,920
103,310
129,123
Année.
Tonnes.
131,220
134,539
136,955
143,692
170,153
166,206
184,714
Mouvement de la population ouvrière de l'industrie minière et métallurgique depuis 1895.
Nombre des
ouvriers...
Population ouvrière (femmes et
enfants)...
1895.
7,757
23,271
9,238
24,602
1897.
10,224
25,772
1898.
10,603
30,118
1899.
11,095
28,634
1900.
10,799
27,017
I. FONTE . — Total de la Production des Hauts-Fourneaux.
II. PRODUCTION DE FÖNTE D'AFFINAGE DE MOULAGE & THOMAS
III. FONDERIES.
Total de la Producteur
IV. PRODUCTION DE L'ACIER THOMAS.
Ateliers de construction.
Un aperçu de la situation des ateliers de construction, s'appuyant exclusivement sur les.
données de la statistique, serait difficile à établir, pour ne pas dire impossible. Ces indus-
triels ne consentiraient pas à livrer au public des détails, même approximatifs, sur la pro-
duction, la vente, les débouchés et les moyens de production de leur industrie, sur la pers-
pective qui s'ouvre à elle, ainsi que sur l'extension dont elle est susceptible. Ils considèrent
ces renseignements comme leur secret, qu'ils gardent avec un soin jaloux. La Chambre de
commerce s'est donc bornée à leur demander une statistique des ouvriers qu'ils ont employés
en 1900.
Pour l'intelligence du présent aperçu, nous diviserons les ateliers de construction en
trois groupes, savoir
er groupe — comprenant les grands ateliers qui occupent au-delà de 25 ouvriers, avec
ou sans fonderie annexée, qui achètent les produits bruts qu'ils revendent transformés en
fabricats destinés au commerce ;
e groupe — comprenant les petits ateliers qui présentent exactement le même genre de
fabrication que ceux du premier groupe, mais qui occupent moins de 25 ouvriers ; enfin
3e groupe — comprenant tous les ateliers sans distinction du nombre d'ouvriers qu'ils
emploient et qui ne produisent que pour leur propre consommation, comme les ateliers des
chemins de fer d'Alsace-Lorraine et du Prince-Henri, ainsi que ceux des hauts-fourneaux de
Dudelange, Differdange, etc.
Ce groupement ne porte que sur les ateliers qui rangent parmi les industries proprement
dites : ceux qui tiennent plutôt du métier n'entrent pas en ligne de compte. Par industries
proprement dites nous désignons les ateliers où la division du travail est pratiquée : c'est-à-
dire où chaque ouvrier ne participe à la production d'un fabricat que par l'exécution d'une
partie, d'une spécialité. Parmi les métiers nous rangeons tous les ateliers où chaque ouvrier
fabrique indistinctement toutes les parties d'un produit fini.
Le premier groupe embrasse 10 établissements avec 500 ouvriers, dont 20 pCt. sont des
étrangers ; le deuxième groupe est représenté par 70 établissements avec 450 ouvriers, dont
10 pCt. sont des étrangers ; enfin le troisième groupe est formé par 11 établissements avec.
1350 ouvriers, où l'élément étranger entre pour 24 pCt.
La production approximative pour l'année 1900, que, pour les besoins de notre estima-
tion, nous supposons égale à la vente, a été
pour le 1er groupe,
de...
e
soit ensemble,
de...
Dans ce chiffre d'affaires
la consommation étrangère participe
pour...
et la consommation intérieure,
pour...
fr.
4,000,000
2,500,000
fr.
6,500,000
fr.
3,300,000
3,200,000
De la part de la production qui n'entre pas dans la consommation du Grand-Duché, et qui
s'élève à 3,300,000 fr., le Zollverein absorbe pour une valeur approximative de 1,710,000 fr.
Le reste de notre exportation, qui s'élève à 1,590,000 fr , se répartit sur les autres États de
l'Europe et les pays d'outre-mer.
Nous avons négligé à dessein, dans cette évaluation, la production du troisième groupe,
ses fabricats n'entrant pas dans le commerce.
Comparée à 1899, l'année 1900 marque un recul considérable. Si la plupart de nos
ateliers de construction n'avaient pas eu en portefeuille un stock important d'ordres que la
surabondance de la demande de l'année précédente ne leur avait pas permis d'exécuter pen-
dant cette période, la faiblesse générale de la situation du marché se serait fait sentir dès le
début de l'année.
A cette époque, la prospérité sans exemple de l'industrie touchait à son point culminant.
Le délire de la hausse avait entraîné les partisans les plus enracinés d'une marche d'affaires,
à la fois saine et solide, à des imprudences. Même les conservateurs à outrance avaient cédé
à l'emballement général. Les syndicats et le commerce de gros, conscients de la situation,
jouaient au plus fin. Dès le printemps de l'année 1900, ils s'efforçaient d'engager les ateliers,
auxquels sont annexés des fonderies, à faire incessamment leurs provisions de fonte brute,
sous prétexte que, malgré tous les efforts réalisés, la demande dépasserait de beaucoup l'offre
et que les consommateurs risqueraient d'être pris au dépourvu, si — ce qu'ils annonçaient
comme inévitable — le marché des fontes brutes se rétrécissait. Ils y ajoutaient la pers-
pective d'une hausse constante des prix. Nos ateliers de construction — presque sans excep-
tion — se laissaient prendre à ces manœuvres et firent ample provision de fonte brute pour
les années 1900 et 1901.
Vers la seconde moitié d'avril un désarroi subit se manifesta, lorsque la concurrence
américaine se dressait redoutable à l'horizon et menaçait de paralysie le marché sidérurgique
de la vieille Europe. Mais cette menace aurait pu difficilement produire ce frisson subit de
découragement, qui secouait notre marché, si des doutes latents sur la continuation d'une
situation trop brillante n'avaient germé et ne s'étaient développés à la faveur même de cette
situation exceptionnelle
La consommation, à cette époque, avait déjà donné des signes
infaillibles de sursaturation. La gestation de la crise se terminait. Conscientes d'un recul
prochain, la spéculation et la Bourse avaient hâte de presser la dernière goutte du fruit qui
se desséchait. Il suffisait d'une alerte venue d'Amérique pour précipiter la dégringolade
des prix.
Les troubles en Chine et la guerre du Transvaal ont certainement contribué à paralyser
la marche des affaires ; on aurait tort cependant de leur attribuer une influence décisive,
comme d'aucuns l'ont fait.
A en juger par les informations qui sont parvenues à la Chambre de commerce, la hausse
du charbon n'a pas eu un effet particulièrement sensible sur nos ateliers de construction.
La rareté du combustible n'a formé l'objet d'aucune plainte bien, grave.
Nous ferons remarquer encore que les stocks en magasin qu'a laissés l'année 1900, ont
été plus considérables qu'à l'ordinaire par suite de l'engorgement du marché. Pour beaucoup
de nos ateliers, la perte résultant de la baisse des prix sur ces stocks en magasin aura été
assez forte. Les établissements, auxquels sont annexés des fonderies, ont fait, par dessus le
marché, des achats considérables de fonte brute, dépassant généralement leurs besoins, à
des conditions très onéreuses. Jamais, les conditions dans lesquelles travaillent nos ateliers
de construction n'ont été plus défavorables, d'autant plus qu'ils ont à lutter encore contre
une dépression générale des affaires.
et s'entendent d'une journée de travail de 11 heures. Les travaux à la pièce ou à forfait
donnent des journées supérieures de 25 pCt. à celles qui précèdent.
Pendant les douze dernières années, c'est-à-dire depuis que l'essor continu des affaires,
secondé par des années excellentes pour l'agriculture, s'est accentué, le recrutement des
ouvriers pour les ateliers de construction présentait de grandes difficultés, demandait même
des sacrifices d'argent assez considérables. La grande industrie, en poursuivant son dévelop-
pement extraordinaire, manquait de main-d'œuvre apprise, qu'elle enlevait invariablement à
la petite industrie. Rares sont les ateliers qui n'ont pas été contraints d'abandonner à la
grande industrie les meilleurs ouvriers qu'ils avaient formés eux-mêmes.
L'attirance que la grande industrie exerçait, et exerce encore, sur notre population
ouvrière, est curieuse à constater. Elle s'explique difficilement par le léger écart de salaire,
car le prix de la vie dans les grands centres industriels a subi une plus-value correspon-
dante à celle des bénéfices du travail. La perspective d'une vie plus libre, plus mouvementée
et moins rangée probablement, est pour beaucoup dans l'exode de ces déracinés vers les
centres industriels.
Un grand obstacle à la formation de nos jeunes ouvriers et artisans réside dans l'absence
complète d'une législation réglant l'apprentissage dans le Grand-Duché. L'arbitraire y règne
en maître souverain. Des contrats d'apprentissage écrits, définissant nettement les droits et
les devoirs des patrons et ouvriers, n'existent pas chez nous. Les conditions sont débattues
et arrêtées verbalement dans la plupart des cas et aucune des deux parties contractantes ne
se considère comme sérieusement liée par cette convention verbale.
L'apprentissage est peu sérieux comme le contrat qui le règle. Le patron, — sauf quel-
ques exceptions aussi honorables que rares, — cherche généralement à retirer le plus de
profit possible du jeune homme qui lui est confié, sans se soucier autrement de ses progrès.
Au lieu d'agir en père de famille et de faire son éducation morale aussi bien que profession-
nelle, il exploite sa force musculaire. Du côté de l'apprenti et de ses parents nous observons
une liberté sans règle, de la licence même. Ceux-ci interprètent leurs devoirs de la même
manière que le patron : peu leur importe que l'apprentissage soit sérieux ou non, pourvu
Les salaires dans nos ateliers de construction sont en moyenne
pour les serruriers, de
fr.
forgerons
tourneurs
menuisiers
mouleurs
hommes de peine, de
4.25
4.50
4.—
2.90
qu'il leur rapporte. Exploité par ses parents et par son patron, l'apprenti pousse en sauvageon.
Il quittera son patron quand bon lui semble, sans congé d'acquit; il rompra purement et
simplement son contrat d'apprentissage pour entrer quelque part comme compagnon
ou ouvrier.
Il est donc urgent d'entourer l'apprentissage de certaines garanties. Les pays voisins
nous ont devancé dans cette voie. En Allemagne, où florissent déjà des écoles profession-
nelles obligatoires pour artisans, on s'occupe activement de la réorganisation de l'apprentis-
sage du métier. On a créé des Chambres d'artisans qui ne s'occupent pas seulement de la
direction de l'apprentissage, mais aussi de la situation des compagnons et des patrons Chose
curieuse et qui prouve que nos institutions sociales ne sont qu'un éternel recommencement
pour réformer l'apprentissage du métier on a retiré de la poussière séculaire du moyen-âge
les épreuves que demandaient les corporations, aux apprentis avant de les recevoir maîtres.
Cet exemple est à méditer.
Fabrication de lits et meubles en fer.
La production de la maison Berl & Cie de Luxembourg-gare, s'est élevée, en 1900, a 800
tonnes de lits et meubles en fer. Cette production a été placée en majeure partie dans les
pays du Zollverein. Alors que l'établissement a vu augmenter sa fabrication pendant le pre-
mier semestre, il a enregistré une diminution pour le second semestre de l'année. La cause
de ce ralentissement dans la fabrication vers la fin de l'année doit être cherchée dans la crise
générale qui commençait à s'appesantir alors sur l'industrie du fer.
Cette maison occupe 100 ouvriers de tout âge, dont 95 sont Luxembourgeois. Aucune;
variation sensible ne s'est produite dans le prix de la main-d'œuvre.
Fabrication de coffres-forts.
La fabrique de coffres-forts et de cuisinières économiques Jos. Bodeving, à Luxembourg-
gare, nous signale une légère diminution dans sa fabrication pour l'année 1900, en même
temps qu'une hausse des prix de production et de vente. Ce ralentissement, sans importance
d'ailleurs, est dû à la crise qui affecte plus ou moins toutes les industries qui se rattachent à
la métallurgie. Le placement de sa production s'est fait couramment, laissant des soldes peu
considérables.
Cette maison fournit un travail régulier à 15 ouvriers, tous Luxembourgeois. Sa produc-
tion est estimée à 100 tonnes d'articles de fonte, principalement des coffres-forts, système
Bodeving, et des cuisinières économiques.
Industrie du bâtiment.
Un ralentissement sensible se fait remarquer dans l'activité fébrile qui régnait dans le
bâtiment sur le territoire proprement dit de la ville de Luxembourg. On peut en juger par le
recul que marquent les recettes de l'octroi sur les matériaux de construction : de 33,671 fr.
qu'elles étaient en 1899, elles sont descendues à 30,776 fr. en 1900. Ce recul de 2,895 fr.
porte presque exclusivement sur le territoire proprement dit de la ville. Le nombre des nou-
velles maisons construites en 1900 varie entre 10 et 15.
Sur le territoire du Limpertsberg le bâtiment continue sa marche prospère, et l'on peut
évaluer de 15 à 20 le nombre des maisons qui s'y construisent par an. Il laut en chercher
la cause dans ce fait qu'on y construit de préférence de modestes habitations pour employés
dans les prix doux. Deux circonstances déterminent la modicité du prix de revient des cons-
tructions sur le Limpertsberg : d'abord les places à bâtir n'atteignent que la moitié des prix
des terrains domaniaux ; les frais de construction sont moindres ensuite, car l'administration
des travaux publics y adoucit ses exigences au point de vue architectural. On y élève d'assez
belles maisons familiales dans les prix de 10,000 à 12,000 fr., et des habitations pour deux
familles, dans ceux de 14,000 à 16,000 fr., les places à bâtir comprises, alors que sur les
terrains domaniaux de la ville une maison familiale ne saurait être construite au-dessous de
20,000 à 25,000 fr., et une habitation pour deux familles, au-dessous de 25,000 à 30,000 fr.
Dans la banlieue, à Hollerich et à Bonnevoie, le bâtiment a les coudées franches : il se
développe à son aise. Là, aucun ralentissement n'apparaît. Les petites maisons proprettes,
avec un doigt de prétention architecturale, s'y multiplient et nous n'exagérons pas en évaluant
de 30 à 40 le nombre des maisons construites dans ces deux localités pendant l'année der-
nière. Parmi les nombreuses constructions qui ont été élevées à Hollerich, aux alentours de
la nouvelle aciérie et sur le Feldchen, et à Bonnevoie, sur la Bongeschgewann et sur les
vastes terrains de l'ancienne ganterie en particulier, les maisons privées et les habitations
pour employés forment la grande majorité. Très peu de maisons de commerce ont été bâties
sur le territoire de ces deux localités. Le coût de ces constructions, place à bâtir comprise,
s'élève pour les maisons familiales de 8,000 à 10,000 fr., pour les habitations pour deux
familles ou pour celles qui se prêtent au commerce, de 12,000 à 15,000 fr.
Dans le hassin minier l'activité prodigieuse de ces temps derniers s'est continuée durant
l'année 1900. On peut dire que le mouvement qui régnait dans l'industrie du bâtiment, a été
«double, voire triple de celui que nous avons remarqué à Luxembourg et dans les environs. A
Esch, Differdange et Rumelange surtout on a construit, ces deux années dernières, un nombre
considérable d'habitations particulières et de maisons de commerce. Le nombre des
«casernes » de rapport n'a guère augmenté pourtant, ces constructions jouissant d'une cer-
taine défaveur, largement méritée d'ailleurs.
C'est en particulier le nombre des habitations pour ménages ouvriers qui a pris un dé-
veloppement énorme à travers cette région trop brusquement industrialisée, où la crise du
logement était vivement ressentie par la population ouvrière qui allait toujours augmentant,
Rien qu'à Differdange et à Obercorn, la Société des Häuts-Fourneaux de Differdange-Dannen-
baum a fait construire au-delà de 100 habitations ouvrières. Partout ailleurs dans le bassin
minier où se manifestait un manque de logements, à Rodange, Dudelange, Esch et Rumelange,
les sociétés des hauts-fourneaux ont cherché à parer à cette situation par la construction de
véritables quartiers ouvriers.
Le prix de revient des constructions est, en moyenne, de 10 à 15 pCt. plus élevé dans
le bassin minier que dans la région de Luxembourg, à cause de la cherté de la main-d'œuvre
et des matériaux de construction, Les loyers répercutent forcément cette situation. Pour
les habitations soigneusement construites, les loyers représentent, dans le bassin minier,
6 à 8 pCt. du capital, et pour les maisons plaquées à la hâte sans souci de la solidité et de
l'hygiène, et dont l'usure est plus rapide, ils atteignent jusqu'à 10 et même 14 pCt. du capital.
Le minimum du rapport dans cette région dépasse donc, en général, le maximum de Luxem-
bourg et banlieue, où ce rapport oscille entre 5 et 6 pCt du prix de revient
Au point de vue du confort, de l'hygiène et de la salubrité des habitations nouvellement
construites, la ville de Luxembourg occupe une place très honorable : toutes ces habitations
témoignent d'un bien-être croissant ainsi que d'une conception très moderne des conditions
hygiéniques. La banlieue s'efforce de suivre, sous ce rapport, l'exemple de la capitale. Dans
le bassin minier l'hygiène des habitations à fait un énorme pas en avant, mais il lui reste
encore un certain chemin à faire.
Parmi les industries et métiers tributaires du bâtiment, il y en a quelques-uns qui suivent
son développement de bien près. Divers métiers cependant, qui, ailleurs, se sont industrialisés
rapidement dans les grands autres, restent fidèles à la tradition. La charpenterie, la menui-
serie, la serrurerie et la ferronnerie principalement ont délaissé l'étroit domaine du métier
et sont représentées aujourd'hui par un certain nombre de firmes très importantes, véritables
industries qui tiennent leur place dans l'économie du pays.
Le nouveau pont à. Luxembourg.
Dans le courant de l'année 1900 ont été exécutées les fondations du nouveau pont qui
doit relier la ville de Luxembourg à la gare centrale. Cet ouvrage constitue la manifestation
la plus imposante de l'industrie de la construction que le Grand-Duché ait vu éclore, et, en
même temps, réalise une des conceptions des plus grandioses que puisse produire le progrès
dans l'art de l'ingénieur.
Se rapprocher de la gare centrale formait, depuis de longues années, une des aspirations
d'avenir de la ville de Luxembourg, qui est trop éloignée de ses moyens de communications.
L'emplacement actuel de la gart, en dehors des fortifications, avait été imposé par des raisons
stratégiques. Après 1867, les fortifications disparaissaient petit à petit, mais la gare restait
et, avec les années, tout un quartier essentiellement commerçant se construisait à ses abords.
»On redoutait alors un déplacement du centre des affaires, préjudiciable à l'ancienne ville, et
l'on envisageait vaguement la question de la construction d'une gare à l'intérieur de la ville.
Cette solution fut bientôt reconnue comme peu pratique et la création d'une nouvelle com-
munication plus directe avec la gare se présentait comme la seule solution réalisable.
Entretemps la passerelle devenait insuffisante au trafic, et comme la construction du
nouveau chemin de fer secondaire Luxembourg-Echternach nécessitait un pont sur la vallée
de la Pétrusse, la construction du nouveau pont, dans sa forme définitive, fut décidée.
L'idée d'un second viaduc n'était pas neuve d'ailleurs : elle remontait à une vingtaine
•d'années. Nous la rencontrons dans un projet qui a été présenté vers cette époque au Gou-
vernement par l'administration des Travaux publics. Reprise ces années dernières, elle a
abouti à un projet définitif d'une hardiesse incomparable.
Le nouveau pont, qui sera construit exclusivement en pierres du pays, enjambera la
vallée de la Pétrusse d'un seul jet. Il comporte une arche principale de 84 m d'ouverture qui
laisse derrière elle les constructions les plus hardies de ce genre, car le pont de Cabin John
(Etats-Unis), qu'on citait premier jusqu'à présent, n'a qu'une ouverture de 67 m 10, et le pont
de Lavaur (France), qu'on citait second, n'arrive qu'à 61 m 50.
Cet ouvrage grandiose se composera de deux ponts jumeaux, écartés de 6 m, qui seront
reliés par une dalle de béton armé, système assez remarquable et inusité pour les grands
ouvrages exécutés jusqu'à ce jour. La largeur totale du pont entre les parapets sera de 16 m
c'est-à-dire le double du viaduc qui relie actuellement la ville à la gare.
Pour élever une construction aussi importante et téméraire, il fallait procéder avec un
soin extrême au choix des matériaux présentant les résistances nécessaires. Heureusement, le
Grand-Duché offre à profusion d'excellents matériaux de construction. Les carrières de Gils-
dorf fournissent les pierres de taille pour la grande voûte. Ernzen, Larochette et Dillingen
concourent pour les pierres de taille employées en dehors de la grande voûte. Les moëllons
ordinaires sont tirés des carrières de l'Etat, à Verloren kost, qui occupent une moyenne de
20 ouvriers. Pour la composition du mortier on se sert de ciment de provenance française et
de laitier granulé de Dommeldange.
La consommation totale en matériaux est évaluée comme suit.
Les préparatifs, installation des chantiers et terrassements, ont été commencés en dé-
cembre 1899 et poussés activement. Le 14 juillet 1900, la première pierre fut posée solen-
nellement par S.A.R. le Grand-Duc Adolphe, en présence des membres du Gouvernement,,
ainsi que d'une population enthousiaste.
Pendant la même campagne les cintres ont été montés et les fondations des quatre culées,
pour les grandes arches ont été achevées à fleur de terre. On a occupé à ces travaux une
centaine d'ouvriers, des Français et des Italiens en majeure partie, à cause de la rareté de la
main d'oeuvre indigène.
Comme les vraies campagnes de production, il faut désigner cependant les années 1901
et 1902 où les chantiers le construction battront leur plein, les travaux préparatoires étant
terminés. L'ouvrage sera achevé vers la fin de l'année 1902, de sorte qu'il pourra être livré
à la circulation au printemps de l'année 1903.
Le coût total de la construction est évalué à 1,400,000 fr. A la fin de l'exercie 1900, les
dépenses effectuées se sont élevées à 400,000 fr. Les moyens de dépense sont fournis exclu-
sivement par l'Etat et prélevés sur les crédits spéciaux affectés à la construction des chemins,
de fer vicinaux.
1° Maçonnerie
en pierres de Gilsdorf
»
»
d'Ernzen
»
»
de Dillingen
en moellons de Verlorenkost
3,000 m 3
1,800 »
1,200 »
16,000 »
ensemble
2° Bois : pont de service et cintre .
,
3° Métaux : fer, zinc, cables
22,000 m3
800 m3-
43 tonnes.
Carrières.
Aucun ralentissement ne s'est fait sentir dans l'exploitation des carrières, quoique diffé-
rentes causes aient déterminé une augmentation des prix de revient. On nous signale une
vente courante, facile. Certains exploitants de carrières désireraient une protection plus efficace
dans le pays même, protection spontanée que l'initiative privée leur accorderait.
La pénurie d'ouvriers que nous avons signalée clans notre précédent rapport et que les
beaux salaires expliquent difficilement, s'est continuée en 1900 et a empêché l'exploitation des
carrières de prendre le développement qu'elle comporte. L'écart qui s'est creusé entre l'offre
et la demande, a fait hausser considérablement le prix de la main-d'œuvre.
Pour un certain nombre de nos carrières, les difficultés de transport forment une gêne
permanente. Une importante maison exprime, à ce sujet, les vœux suivants
1° II serait équitable que les chemins de fer d'Alsace-Lorraine accordassent un tarif direct
aux provenances de pierres brutes des carrières de la Sûre ;
2° Le raccordement de Grundhof aux carrières de Beaufort et de Reisdorf devrait être
déclaré d'utilité publique, le Prince-Henri s'offrant à le construire sans indemnité ;
3" Le projet de prolongement du chemin de fer secondaire Kruchten-Larochette devrait
être pris en sérieuse considération.
Ardoisières.
De Haut-Martelange on nous signale une diminution de la production allant jusqu'à
20 pCt. La vente avait peu d'activité et, malgré la diminution de la production, les stocks ont
été plus considérables qu'en 1899. De sérieuses difficultés s'opposent à l'écoulement des
ardoises a l'intérieur même du pays par suite des tarifs exceptionnellement élevés des che-
mins de fer cantonaux. Le prix de transport de Martelange à Nœrdange revient à 4,35 fr. par
tonne, alors que, sur les chemins de fer secondaires allemands, le prix de transport s'élève,
en Saxe, p. ex., à
1,50 Mark.
en Bavière »
à
2,20
»
C'est donc à un obstacle, comparable à une véritable barrière de douane, que cette
industrie se heurte dans le pays même, car ces tarifs exceptionnels pèsent également sur les
arrivages de charbon. Cette situation défavorable a été aggravée, en 1900, paris circonstance
que la consommation allemande se montrait très réservée par suite d'un ralentissement dans
le bâtiment.
La main-d'œuvre est toujours rare et suffit à peine à la demande des exploitants. Cette
pénurie d'ouvriers disparaîtra probablement après la construction de la ligne Kœtschette-
Grosbous, qui permettra à la population échelonnée le long de son tracé d'aller travailler
aux ardoisières. Une grève avait éclaté dans le courant de l'année parmi les ouvriers de la
maison Rother frères. Elle avait été provoquée par la décision prise par cette maison d'intro-
duire dans les comptes le système usité généralement dans les ardoisières en France, en
Belgique et en Allemagne.
A Perlé l'extraction a augmenté, mais les prix obtenus ont été moins rémunérateurs et
la vente plus difficile. Les débouchés de l'intérieur, nous écrit on de cette localité, nous sont
presque fermés. La concurrence belge, d'un côté, qui travaille dans des conditions plus favo-
Briqueterie,
La briqueterie traverse depuis quelques années une période de prospérité incontestable.
Grâce à la demande active de l'industrie du bâtiment, sa production trouve des stimulants
énergiques en même temps qu'un débouché large et rémunérateur. L'année 1900 marque
cependant un léger recul.
La production de nos briqueteries peut être évaluée comme suit
1° à 4 ½ millions de briques faites à la machine, se répartissant ainsi sur les principaux
centres de production
2 millions à Bettembourg,
1 ½ million à Diekirch,
½
» à
Mersch, et
½
» à Echternach
auxquelles il faut ajouter ½ million de tuiles pour toitures ;
2° à 12 millions de briques des champs fabriquées à Luxembourg, Mersch et dans le
bassin minier.
La briqueterie luxembourgeoise se plaint de la concurrence acharnée que lui font les
fabriques allemandes. Dans les principaux centres et dans presque toutes les gares de quel-
que importance il a été établi des dépôts de briques étrangères, dont les prix sont tenus «aussi»
hauts que ceux des briques indigènes, mais qui offrent souvent au consommateur l'avantage
d'être à sa portée immediate.
Notre tuilerie ne parvient que difficilement à élargir ses débouchés très restreints. L'ar-
doise, l'aristocratique rivale de la tuile pour la couverture des toits, reste toujours en faveur.
Industrie des ciments.
L'industrie des ciments est représentée, dans le Grand-Duché, par les trois établissements
de Dommeldange, de Rumelange et de Hollerich.
A Dommeldange on fabrique exclusivement du ciment Portland. La production de cette
usine, qui occupe une centaine d'ouvriers, est de 8 et 10 wagons par jour, soit 80.000 à
100,000 kg.
L'usine de Rumelange ne fabrique que du ciment laitier. Comme elle a ralenti sa fabrication
pendant le dernier semestre de l'année, sa production, qui est de deux wagons par jour, n'a
pu donner son plein, et ne représente qu'une moyenne de 10,000 kg. Elle occupe une ving-
taine d'ouvriers.
La succursale de la maison Ways et Freytag, de Hollerich (Ciment armé), renseigne une
rables que les ardoisières luxembourgeoises s'est accentuée par ces temps de crise ; d'un autre
côté, notre industrie trouve une gêne continuelle dans l'élévation des tarifs appliqués aux
ardoises par les chemins de fer cantonaux. On espère que la nouvelle ligne Kœtschette-
Grosbous apportera une amélioration dans cette situation en rapprochant les ardoisières du
centre du pays.
légère augmentation de sa production pour l'année 1900, en même temps qu'une hausse des
matières premières. Elle a occupé, suivant ses besoins et suivant la saison, 50 à 100 ouvriers
à ses entreprises de travaux en ciment, comme tuyaux, citernes, etc., ainsi qu'à ses construc-
tions en ciment armé, comme ponts, escaliers, fondations de machines, etc.
Faïencerie.
La marche générale de la faiencerie n'a subi aucun changement notable en 1900. Le
personnel employé à la fabrication des faiences et des carreaux de revêtement s'est maintenu
à 250 personnes.
Les transports par chemin de fer ont atteint les chiffres suivants
a) Matières diverses arrivées
. . . 2,292,000 kg.
b) Houille
3,780,000 »
Produits expédiés
1,021,800 kg.
Tannerie.
Cette industrie était représentée en 1900 par 75 établissements qui ont produit un total
de 137,000 cuirs, soit 48,000 cuirs forts, 67,000 cuirs du Nord et lissés tant en bandes
qu'en Groupons, 25,000 croupons en courroies et 322,000 kg. de dépouilles, empeigne, etc.,
représentant une valeur approximative de 6,280,000 fr. Dans cette production, Wiltz figure
pour 97,000, Mersch pour 15,000, et le reste du pays, pour 21,000 cuirs. Les fabriques à
tannage rapide renseignent une augmentation de leur production.
Pendant la même période, les 75 tanneries luxembourgeoises ont employé
3,250,000 kg. d'écorces de chêne,
560,000 » de bois de Quebracho,
1,280 fûts d'extrait de chêne, et
1,000 » d'autres extraits tanniques.
Malgré la surabondance des écorces de chêne qui règne actuellement sur notre marché,
une certaine quantité de grosses écorces de chêne (balivaux) nécessaires pour divers usages
dans la tannerie a été tirée de l'étranger, puisque, par suite du système d'exploitation de nos
forêts et de nos haies à écorce, cette qualité nous fait complètement défaut.
A l'exception des écorces de chêne, toutes les matières premières qu'emploie la tannerie
ont subi une hausse assez sensible en 1900. D'autre part, la rareté du charbon qui a fait souffrir
d'autres industries, n'a guère affecté la tannerie, car il n'y a encore que trois établissements
qui emploient constamment des chaudières à vapeur.
L'industrie du cuir occupe actuellement 480 ouvriers. La durée moyenne de la journée
d'un ouvrier tanneur est de 11 heures. Les salaires varient entre 2 fr. 25 et 4 fr. Quelques
nouvelles tanneries ont été forcées de former elles-mêmes leurs ouvriers.
La vente des produits de la tannerie s'est effectuée à peu près dans les mêmes condi-
tions qu'en 1899. Il y a toujours disproportion entre les prix des matières premières et ceux
du cuir fabriqué. Le cuir fort, tanné à l'ancien système, est de plus en plus négligé par la
consommation qui favorise le cuir du Nord et le lissé.
Écorces à tan.
La récolte de 1899 — environ 190,000 bottes .à 25 kg. — restait invendue au commence-
ment de 1900. Ce n'est qu'au printemps, vers le mois de mars, qu'une grande fabrique de
cuirs de l'Allemagne du Sud a acheté une partie de ces écorces au prix de fr. 2,55 pour la
I
r e , et de fr. 2,25, pour la I I
0 qualité. Ces achats ont mis les différents amateurs en mouve-
ment et en quelques semaines toute la récolte, sauf 30,000 bottes, était vendue.
La récolte de 1900 a eu lieu par un temps favorable; la rentrée s'est bien faite et la qua-
lité des écorces était très bonne. On a écorcé environ 170,000 bottes ; avec les 30,000 bottes
invendues de la récolte de 1899 nous arrivons à un stock de 200,000 bottes.
Après les ventes faites au printemps de l'année 1900, la demande a été pour ainsi dire
nulle: environ 20,000 bottes ont été vendues en majeure partie à des tanneurs du pays même à
raison de fr. 2,50 à 2,60 pour la 1™, et de fr. 2,28, pour la I I
e qualité. A la fin de l'année 1900,
la vente ne, se relevait toujours pas, et il est à présumer que les propriétaires seront obligés
à faire de nouvelles concessions.
Ganterie.
L'année 1900 n'a point été favorable à l'industrie gantière luxembourgeoise.
D'un côté, l'Amérique, par ses droits pour ainsi dire prohibitifs, a considérablement
limité Importation des gauts de peau. Puis, l'élection présidentielle aux États-Unis pesait
lourdement aussi sur les affaires et, déjà des mois à l'avance, exerçait son influence fâcheuse,
sans réaliser, plus tard, l'espoir d'une amélioration à laquelle ou s'attendait.
Du côté de l'Angleterre, qui forme encore un débouché très important pour notre indus-
trie gantière, la situation, au lieu de s'éclaircir, est restée déplorable. La guerre du Transvaal
et les troubles en Chine avaient paralysé le marché, et les chaleurs excessives de l'été dernier
aidant, la consommation de gants de peau a subi une diminution considérable.
Conséquence
inévitable : d'importants stocks de gants sont restés en magasin.
C'est dans ce moment de stagnation du marché anglais que la plupart des fabricants alle-
mands, qui autrefois livraient en Amérique, se rabattaient à leur tour sur la Grande-Bretagne.
Toute proportion entre l'offre et la demande se trouvait aussitôt détruite. Pour pouvoir main-
tenir la production à niveau, il fallait faire des concessions et chercher, au prix de grands
sacrifices, de nouveaux débouchés.
Au commencement du printemps, la matière première, c'est-à-dire les peaux, avaient subi
une hausse sensible, qui cessait dans la suite pour faire place à une baisse causée par le ralen-
tissement de la demande. Une circonstance qui crée des difficultés incessantes à la ganterie,
c'est l'augmentation du prix de toutes les matières premières et, en général, de tous les articles
qui entrent dans sa fabrication, sans que cette augmentation soit compensée par une hausse
parallèle sur les gants fabriqués,
La production a été la même que celle de l'année précédente : elle peut être estimée à
66,000 douzaines de paires de gants. Ce n'est qu'au prix des plus grands efforts qu'elle a pu
être maintenue à ce niveau,
Aucune variation n'est à signaler pour 1900, dans le nombre des ouvriers et le prix de
la main-d'œuvre. Cette industrie emploie un nombre considérable de femmes qui font chez
elles la couture et la broderie des gants ; d'autres, moins nombreuses, qui s'occupent du
dressage des gants ; d'autres enfin, à divers travaux accessoires qui sont exécutés dans les
mêmes conditions. A tous ces travaux la ganterie occupe environ 800 ouvrières travaillant à
la maison dans les diverses localités du pays.
Industrie textile.
L'industrie textile comprend six firmes dans le Grand-Duché, qui sont établies dans les
localités suivantes : Pulfermühle, Schleifmühle, Larochette, Wiltz, Oberpallen et Platen, et
occupent 850 ouvriers ensemble. Sa production, pour l'année 1900, peut être évaluée
comme suit
a)
Draperie…
b)
Bonneterie…
c) Tissus coton et
mi-laine.
soit
ensemble…
fr.
fr.
1,640,000
680,000
500,000
2,820,000
En général, la campagne de 1900 n'a guère été brillante pour cette industrie. La note
caractéristique a été : hausse énorme sur presque toutes les matières premières, d'où aug-
mentation considérable du prix de revient de la fabrication, qui n'a pas été compensée cepen-
dant par une augmentation simultanée des prix de vente.
La Société anonyme des Draperies luxembourgeoises, de Schleifmühl, nous mande à ce sujet
Comparés à 1899, les prix des laines ont haussé de 50 à 60 pCt. ; ceux des cotons sont
encore, à l'heure qu'il est (février), de 30 à 40 pCt. plus élevés que pendant la campagne
précédente. Le fait qu'il y a toujours sur le marché actuel de fortes quantités de laines de
l'ancienne tonte, porte à croire que les variations dans les prix de la laine sont dues à la spé-
culation. A l'endroit des cotons on ne saurait se prononcer en parfaite connaissance de cause,
mais il paraît qu'il y a effectivement un manque de récolte, dont la spéculation a profité pour
hausser le marché.
La fabrication s'est ralentie par suite des fluctuations dans les prix de la matière pre-
mière ; elle a atteint, en draperie : 1,340,000 fr., et en bonneterie, 580,000 fr. Ajoutons que
la hausse survenue dans les prix du charbon a causé, en draperie, une augmentation de
14 centimes par mètre sur le prix de revient.
Pour la draperie, les différents États du Zollverein forment le débouché principal de la
production luxembourgeoise, tandis que la Belgique, les Pays-Bas, la Suède, la Norwège,
quelques pays de l'Orient et l'Amérique du Sud n'arrivent qu'en seconde ligne. L'article
« bonneterie » s'écoule surtout en Allemagne. La Belgique et l'Angleterre participent à cette
vente, la première pour 5, et la dernière, pour 15 pCt. Les droits de douane s'opposent à
l'exportation de nos produits en France et dans l'Amérique du Nord.
La Manufacture de Larochette, tout en renseignant une augmentation de sa fabrication,
nous signale une situation générale défavorable pour l'industrie textile. Les laines, le charbon
et les graisses ont subi une hausse inusitée et les prix de production s'en sont vivement res-
sentis. Il restait passablement de soldes en articles d'hiver. Vers le mois de décembre, un
ralentissement s'imposait dans la fabrication, la saison d'hiver s'étant présentée très mauvaise.
La production de la maison Jos. Glesener, de Wiltz, a été quantitativement la même
Industrie du vêtement.
L'essor que l'industrie du vêtement avait pris ces dernières années, et que la cherté de
la main-d'œuvre seule empêchait d'être encore plus considérable, a fait place, vers la fin de
1900, à une faiblesse générale.
A ce sujet, la maison Ch. Jubert, de Luxembourg, nous mande que la situation prospère
signalée dans son rapport pour les années 1898 et 1809, s'est continuée pendant les neuf
premiers mois de l'année. Mais la crise métallurgique qui commençait alors à faire sentir ses
effets, a ralenti les commandes de la clientèle des centres industriels. Ces commandes sont
toujours de plus en plus difficiles à obtenir et de moins en moins rémunératrices, en raison
des prix excessivement bas qui sont pratiqués par les fabricants allemands, lesquels obtien-
nent, pour la couture, une main-d'œuvre d'un bon marché extraordinaire.
La maison Delmarque-Pieret, de Larochette, qui fait également la confection pour ouvriers
a occupé, en 1900, à cette industrie, 40 machines à coudre, desservies par autant d'ou-
vrières. Elle signale également un recul sensible dans sa production qu'elle attribue à la
crise métallurgique.
Tabacs et cigares.
La production de l'industrie des tabacs a été Ja même que celle de l'année dernière ;
elle s'est élévée à
28,000 quintaux de tabac à fumer,
représentant…
1,000
»
»
à mâcher et à priser, représentant
fr. 2,250,000
»
125,000
qu'en 1899, mais cette maison nous fait observer que la hausse de toutes les matières pre-
mières a bouleversé les conditions de production. Au commencement de l'année les laines
ont été à des prix exorbitants dus à l'extravagance des marchés à terme, et ce n'est que pen-
dant le 2e semestre de l'année que les cours ont fléchi. Par contre, au moment de la baisse
des laines, les cotons ont subi une hausse subite d'environ 40 pCt., qui se maintient encore
actuellement sans qu'on puisse prévoir aucun changement. Quoique les affaires aient été fort
difficiles vers la fin de l'année, il n'est pas resté de soldes importants en magasin.
La maison Ed. Lazard, d'Oberpallen, nous signale une vente irrégulière et peu satisfai-
sante. Si le stock que 1900 laissait en magasin, n'a pas été supérieur à celui des années pré-
cédentes, c'est à cause de la réduction des heures de travail et du chômage d'un tiers des
métiers, ayant pour conséquence un recul de la fabrication. Le placement de la production
se fait particulièrement difficile, depuis que certaines maisons qui faisaient autrefois l'exporta-
tion, ont lancé leur production totale sur le marché du Zollverein.
Une pénurie d'ouvriers nous est signalée par la maison Kieffer, de Platen, qui attribue
également à la spéculation les violents soubresauts qui se sont produits dans les prix des
matières premières.
Enfin, la maison Delmarque-Pieret, de Larochette, renseigne une vente difficile vers la
fin de l'année. L'élévation du prix des matières premières n'a pas laissé que d'exercer ses
effets sur le tissage du coton.
15 millions de
cigares…
de
cigarettes…
ensemble…
fr.
600,000
125,000
fr. 3,350,000
Aucune variation ne s'est produite dans les prix de vente, quoique les salaires aient subi
une hausse de 5 à 10 pCt., que la matière première ait atteint des prix inconnus en 1898
et 1899 et qu'enfin tous ces articles, dont cette industrie fait une grande consommation, tels
que papiers, étiquettes, boîtes à cigares, rubans, emballages, etc., aient augmenté unifor-
mément.
La vente ne manquait pas d'activité. Une stagnation s'étant produite vers la fin de l'année,
il s'est formé des stocks assez considérables de cigares. L'année 1901 s'annonce sous de
mauvais auspices : elle sera improductive en bénéfice pour nos fabricants.
L'usage des rôles noirs pour fumer ainsi que du tabac à priser se perd de plus en plus.
Ces fabricats semblent avoir fait leur temps. Par contre, la cigarette, dont nous signalions
la vogue croissante dans notre dernier rapport, commence à devenir un article courant.
Notre exportation en dehors du Zollverein est insignifiante, pour ne pas dire nulle.
L'Alsace-Lorraine continue à rester notre marché principal pour le tabac à fumer, tandis que
nos cigares sont écoulés de préférence vers l'Allemagne du Nord, où la main-d'œuvre est
plus chère que dans le Grand-Duché. Nos produits commencent à s'y heurter cependant
à la concurrence acharnée que leur font les fabriques bavaroises et badoises.
Les douze firmes qui représentent cette industrie occupent 400 à 450 ouvriers et em-
ployés, gagnant un salaire de 200,000 à 250,000 fr. Aucun chômage n'est à signaler, le
travail de ces ouvriers étant des plus faciles.
Brasserie.
La production des brasseries luxembourgeoises a subi une augmentation assez sensible
pendant l'exercice 1900 : de 167,696 hectolitres fabriqués en 1899, elle est montée à 174,733
hectolitres. Elle dépasse de 7,037 hectolitres, soit d'environ 4 pCt., celle de 1899. De cette
production, 10,000 hectolitres ont été exportés, tandis que 164,738 hectolitres sont entrés dans
la consommation du pays.
Aucune variation appréciable n'est survenue dans les prix de revient : à part la cherté
excessive du charbon, le houblon seul accuse une hausse de prix de 12 fr. 50 par 50 kg. qui
provient de l'exiguïté de la récolte. La cause de la situation prospère de la brasserie doit être
cherchée dans l'activité qui régnait encore dans la métallurgie pendant une bonne partie de
l'année et dont les effets se faisaient sentir longtemps après.
La quantité de malt employée à la fabrication de la bière a atteint
en
1899…
et en
1900…
4,192,400 kg.
4.368,315
Les droits d'accise correspondant à la même production ont été
en 1899,
de…
et en 1900,
de…
fr. 206,537
218,415 75.
Ajoutons que les 12 brasseries en activité dans le Grand-Duché ont occupé 330 ouvriers
et environ 200 chevaux.
distillation de matières
farineuses…
7551 hectolitres d'alcool pur,
fruits…
Il a été employé à la
distillation…
pommes de
terre…
grains…
marcs de
raisins…
fruits…
en 1898-1899
298,500 kg.
3,174,600 kg.
11,575 hl.
2,814 hl.
Le droit d'accise acquitté par la distillerie s'est élevé
en
1898-1899…
en
1899-1900…
à fr. 556,700 00,
à fr. 616,381 25
en 1899-1900
646,500 kg.
3,290,900 kg.
16,235 hl.
8,477 hl.
Le développement sûr, régulier, de l'imprimerie que nous nous plaisons à constater ici
depuis une série d'années, s'est encore accentué pendant l'exercice 1900. A la faveur de cette
situation, qui témoigne d'une prospérité saine, durable, le nombre des imprimeries s'est accru
de quelques jeunes établissements dans les centres industriels, pendant que les maisons exis-
tantes transforment et perfectionnent leur outillage et élargissent leurs moyens de production
en général.
Nos vingt-trois imprimeries ont occupé, en 1900, environ 150 personnes, tant composi-
teurs et conducteurs qu'apprentis. Leur outillage comprenait environ 50 presses à vapeur,
à électricité et machines à composer. Les salaires n'ont subi aucun changement, comparés à
ceux de l'année précédente : ils ont oscillé entre 3 fr. 50 et 6 fr. En dépit de ces salaires
relativement élevés, l'imprimerie luxembourgeoise éprouve toujours de grandes difficultés à
récruter les apprentis pour former son personnel ; elle est donc forcée d'occuper un certain
nombre d'ouvriers étrangers.
Une branche qui a contribué le plus puissamment au développement de cette industrie,
c'est le journal. Le nombre et le tirage de nos journaux vont sans cesse croissants. La suite
en est que le débit de la presse étrangère à bon marché se rétrécit dans la même proportion.
Ce résultat doit être attribué en une certaine mesure au nouveau tarif postal qui a provoqué
une hausse sur les prix d'abonnement des journaux qui s'éditent à l'étranger.
Distillerie.
Durant la précédente campagne, période de 1898-1899, les distilleries étaient au nombre
de 1022; durant celle de 1899-1900, leur nombre s'est élevé à 1090, toutes agricoles. Il
n'existe donc pas une seule distillerie industrielle dans le pays, 19 distilleries ont travaillé
des pommes de terre ; 476 ont travaillé des fruits.
La production, qui a atteint un total de 7884 hectolitres d'alcool pur, se répartit ainsi
Le contingent légal du Grand-Duché est de 9791 hectolitres pour une population de
217,583 habitants, alors que la production n'a atteint que 7884 hectolitres d'alcool pur. Par
conséquent, les 1907 hectolitres, qui forment l'écart entre le contingent légal et la production-
indigène, ont été introduits fort probablement de l'étranger, c'est-à-dire de l'Allemagne.
Imprimerie.
Horticulture.
La « rosa canina », servant de porte-greffe aux rosiers nains, est fournie par l'Alle-
magne au nombre d'environ 2,000,000 pieds par an pour tout le Grand-Duché ; les églantiers-
tiges sont tirés du pays même ou des régions limitrophes, principalement de la Belgique, au
nombre d'environ 400,000 pieds. De ces chiffres il y a lieu de défalquer de 33 à 50 pCt. de
déchets pour les repiquages de la première année et les greffages de la seconde année, et de
20 à 25 pCt. des rebuts de vente, ce qui réduit le nombre des plantes vendables à environ
750,000 plantes naines et 150,000 tiges.
La vente de 1900, en ce qui concerne les rosiers-tiges, a été supérieure à celle de 1899
par suite des résultats défavorables que cette production a donnés en Allemagne. Il n'en a
pas été de même des rosiers nains dont le placement a été rendu difficile par la surproduc-
tion ; leurs prix ne manifestent aucune tendance à se relever et l'année 1900 en a laissé un
stock assez considérable en magasin.
Les arbres fruitiers ont été enlevés à des prix fort beaux ; malheureusement, la provi-
sion était peu considérable. Les arbustes et les plantes d'ornement ont continué à trouver
des débouchés réguliers.
Nos maraîchers dominent complètement les marchés de l'intérieur avec les primeurs et
les légumes en général. Leur production a considérablement élargi ses débouchés. Ils
n'évincent pas seulement la concurrence étrangère, et notamment celle du pays messin, du
marché indigène, mais ils se rendent encore aux marchés des localités frontières voisines
pour placer leurs produits, et ils y trouvent facilement preneur.
Le nombre des ouvriers occupés par cette industrie s'élève à environ 500, dont les deux
tiers sont des journaliers des deux sexes qui ne sont employés qu'au printemps et à l'automne.
Ceux qu'on emploie d'une façon permanente sont presque exclusivement des indigènes. En
1900, l'horticulture a employé une dizaine d'ouvriers étrangers. Les prix de la main-d'œuvre
ont été les mêmes qu'en 1899. L'âge de ces ouvriers varie entre seize et quarante ans.
Les machines agricoles américaines ont donné de bons résultats dans les champs de roses
et ont remplacé un certain nombre de journaliers, dont le recrutement devient, d'ailleurs, de
plus en plus difficile.
Notre importation vers la France accuse une progression ascendante, provoquée par
l'adoption du type de 10 kg. pour colis postaux ainsi que par l'admission des colis encom-
brants pour ce genre d'expéditions. Quelques pays, comme l'Italie, la Hollande, le Portugal et
On compte actuellement vingt-quatre journaux dans le Grand-Duché, dont
3 paraissent 6 fois par semaine,
et 4 paraissent 1, 2 ou 3 fois par mois. Ces journaux se publient à Luxembourg, à Diekirch,
à Echternach, à Grevenmacher, à Hollerich, à Dudelange, à Remich et à Wiltz.
La demande active qui stimulait le marché du papier pendant cette période, a exercé une
influence très heureuse sur la papeterie de Manternach qui renseigne une production pleine,
écoulée dans des conditions rémunératrices.
l'Espagne, n'admettent pas les colis encombrants : une augmentation des affaires avec ces
pays est donc impossible, ces marchandises ne pouvant supporter les frais de transport par
chemin de fer qui s'appliquent aux petits colis.
Industrie de la chicorée.
L'industrie de la chicorée dans le Grand-Duché semble rester stationnaire, voir même
diminuer ; elle fournit principalement à la clientèle des villages et des faubourgs la chicorée
humide en poudre.
La chicorée humide en grains, dite « semoule », est consommée de préférence par les
classes aisées et nous vient en majeure partie d'Allemagne. De qualité incontestablement
supérieure, elle paraît, malgré sou prix élevé, vouloir se substituer petit à petit à la chicorée
en poudre fabriquée dans le Grand-Duché. Ce n'est pas à due, cependant, que sa fabrication
présente une difficulté quelconque : l'habitude et la puissance de la marque de fabrique des
maisons introduites ont été et sont encore les seuls obstacles à vaincre pour créer et faire
prospérer cette branche de fabrication dans le pays même.
Il existe, à côté de ces deux qualités, un produit de qualité tout a fait supérieure,
importé par les maisons françaises de Cambrai (Nord), — c'est l'article de luxe : un grain de
chicorée rendu gras par une addition de beurre roulé dans une poudre impulpable composée
de café ou de cacao, laquelle lui donne une coloration dorée de nuance identique, très belle,
et le produit obtenu porte le nom de chicorée blondie ou dorée. Son prix de vente est presque
le double de celui de la chicorée en poudra. Le Grand-Duché en consomme environ 10,000 kg.
par an. Sa fabrication exige des installations coûteuses et ne paraît pas à recommander.
Il nous a été impossible d'obtenir des renseignements, même approximatifs, sur l'impor-
tance de la chicorée « semoule » qui est consommée dans le Grand-Duché. La consommation
de chicorée en poudre atteint le chiffre approximatif de 300,000 kg. par an.
Les matières premières employées dans la fabrication des trois espèces de chicorée que
nous venons de détailler, se composent exclusivement de racines de chicorée lavées, coupées
et séchées, portant le nom de cossettes, de provenance belge. Les fabriques françaises, alle-
mandes et luxembourgeoises s'approvisionnent toutes à la même source, dans la Flandre
occidentale, où les principaux centres de vente sont les villes de Roulers et de Courtrai ; il
s'y tient même des Bourses de cossettes, une fois par semaine, et les cours sont donnés
régulièrement par les journaux belges.
Conserves de légumes.
La fabrique de conserves de légumes Henri Even de Beaufort, spécialité de petits pois,
haricots verts et fèves des marais, renseigne une production annuelle moyenne qui varie
entre 100,000 et 130,000 boîtes-litre de conserves. Ses résultats pour 1900 ont été sensible-
ment les mêmes que pour l'année précédente. Les neuf dixièmes de cette production sont
absorbés par l'Allemagne. Toute la production de l'établissement est vendue, pour une série
d'années, à une grande maison allemande.
L'augmentation du prix des conserves pendant 1900 est due à la hausse de certaines
matières premières et articles dont cette industrie fait une assez forte consommation, comme
le fer blanc et le charbon, ainsi qu'au renchérissement de la main-d'œuvre. Les circonstances
qui influent le plus puissamment sur la fabrication des conserves, sont surtout la pluie et le
beau temps et la main-d'œuvre nécessaire à une production régulière.
Cette industrie emploie, durant toute l'année, 6 ouvriers à la fabrication des boîtes à
conserves. Pendant la campagne de fabrication des conserves, elle emploie environ 18
ouvriers à l'usine, une centaine de journalières dans les champs et un nombre pareil d'ou-
vrières aux travaux d'épiuchage, d'écossage et de pinçage des légumes. Les prix de la main-
d'œuvre n'ont cessé d'augmenter ces années dernières. Environ 40 ouvrières ont dû être
embauchées à Tétranger, faute de pouvoir les recruter dans le pays même en dépit de l'élé-
vation des salaires et de la facilité des travaux.
Les droits de douane, dont les conserves sont frappées à l'étranger, gênent notre expor-
tation dans les pays qui n'appai tiennent pus au Zollverein.
Mondorf-les-Bains.
La population balnéaire de notre station thermale, malgré l'attraction de l'Exposition
universelle de Paris, a continué à suivre, en 1900, une marche progressive, alors que la plu-
part des autres stations accusaient une diminution notable du nombre des baigneurs. La
raison en est bien simple. On va à Mondorf pour rétablir sa santé ; ce soin prime toute autre
considération.
Les recettes de l'établissement se sont éle\ées en 1900 à fr. 37,068.964 alors que les
dépenses se chiffrent à fr. 82,000. L'excédant des recettes sur les dépenses est donc de
fr. 0,068.96$.
Les bains, douches, inhalations, électrisations, massages, etc. délivrés gratuitement aux
personnes indigentes, représentent une valeur de fr. 13,040.25.
La vente de l'eau minérale a atteint le chiffre de 21,723 bouteilles. Elle a surtout pro-
gressé depuis qu'il a été constaté que l'eau de Mondorf est d'une efficacité extraordinaire
dans le traitement de l'influenza, et notamment de l'anémie qui en accompagne la convales-
cence, dans le traitement du diabète ainsi que des affections paludéennes, qui deviennent de
plus en plus fréquentes, de nos temps de politique coloniale, et qui sont éminemment justi-
ciables de l'eau de Mondorf. Mais c'est surtout comme laxatif que notre eau minérale est le
plus généralement employée à domicile. Elle présente sur les purgatifs salins et notamment
sur les purgatifs drastiques : pilules, drogues, élixirs etc , l'immense avantage de n'engendrer
aucun malaise, ni crampe, ni colique, et d'exciter régulièrement l'appétit. Une demi-heure
après la production de l'effet laxatif, la faim et la soif se font sentir impérieusement. Ces
précieuses qualités font que l'eau de Mondorf devient de plus en plus le purgatif des enfants,
des vieillards, des personnes faibles, anémiques, dyspeptiques et hémorrhoidaires. Elle sup-
porte très bien le transport et conserve toujours intégralement ses propriétés physiologiques
et thérapeutiques, ce qui permet aux personnes qui ne peuvent aller à Mondorf, de bénéficier
à domicile du traitement hydrominéral.
La colonie thermale a été fréquentée, cette année, par 5ö enfants appartenant aux classes
peu aisées et indigentes. Ils ont joui de la gratuité du traitement et de la pension. C'est
surtout chez ces pauvres petits êtres, minés par les affections chroniques de l'enfance, que
les bienfaits de la cure de Mondorf se produisent d'une manière éclatante. Le budget des
dépenses de la colonie s'est élevé à 6000 fr.
En démocratisant, dans la bonne acception du mot, l'unique station balnéaire du pays,
nos pouvoirs publics ont fait une belle œuvre dont les classes déshéritées leur seront à
jamais reconnaissantes, et qui, à elle seule, justifie déjà l'acquisition des bains de Mondorf et
les sacrifices que l'État fait chaque année pour les mettre à la hauteur de l'époque.
L'année 1900, comme les précédentes, est marquée par une série d'améliorations : créa-
tion de deux nouveaux parcs sur la hauteur de Burmerange, agrandissement de l'ancien
parc, établissement d'un nouveau séchoir, etc.
Deux nouvelles villas ont été construites dans le courant de l'année.
Les anciens hôtels de Mondorf, tels que l'Hôtel du Grand-Chef ont été modernisés ; le
Grand Hôtel de l'Europe a subi des agrandissements considérables ; l'Hôtel de la Gare s'est
également étendu. C'est que la confiance en l'avenir de Mondorf ne fait que croître. Celui-ci
ne repose pas, en effet, sur des circonstances variables, sur une vogue factice, mais sur la
valeur thérapeutique incontestable de ses eaux qui ne fait que s'affirmer davantage tous
les ans.
Mondorf, jadis station balnéaire insignifiante par ses installations et sa clientèle, range
aujourd'hui parmi les stations de second ordre. Ce progrès a été réalisé peu à peu, avec
prudence et circonspection, et d'après un plan d'ensemble qui s'est continuellement plié aux
besoins nouveaux. En 1885, l'établissement ne comptait que 107 baigneurs : aujourd'hui le
chiffre de mille est dépassé. Le parc élégant qui fait l'admiration des baigneurs, était aupa-
ravant tout simplement un petit terrain boisé ; il a été considérablement agrandi ; deux
nouveaux parcs ont été créés à proximité de l'ancien. Le corps principal de bâtiment, dont
l'architecture banale marquait une époque où nulle recherche d'art ne présidait à de telles
constructions, a été heureusement transformé quant au style et à l'aménagement intérieur ;
le nombre des cabines de bains au rez-de-chaussée a été doublé et les installations ont reçu
tout le confort désirable ; une construction de date récente en bois, genre chalet, établit la
communication entre le premier étage et le bâtiment de la source et a permis d'étendre con-
sidérablement les locaux du casino. L'intérieur du bâtiment de la source a été transformé en
Trinkhalle ; le réservoir qui reçoit l'eau directement de la source, a été considérablement
élargi, ce qui fait que le débit entier de la source est employé aux opérations balnéaires et
que l'eau des piscines peut être continuellement renouvelée ; il fut procédé à un nouveau cap-
tage de la source pour empêcher les infiltrations d'eau minérale qui se manifestaient au bas
de la colline. Un chalet fut adossé contre le bâtiment de la source. Un vaste promenoir d'une
longueur de 50 et d'une largeur de 7 mètres, précédé d'une large plate-forme, a été établi au
flanc de la colline, à 10 mètres en contre-haut. La petite piscine qui menaçait ruine et faisait
tache dans le tableau, a été démolie et remplacée par une grande piscine de natation d'une
longueur de 17 et d'une largeur de 7 mètres. Mondorf possède aujourd'hui un système d'in-
halation d'eau minérale pulvérisée des plus perfectionnés. L'électrothérapie y est organisée
d'après les derniers procédés. Des cabinets de massage ont été établis. L'aménagement inté-
rieur du bâtiment de l'hydrothérapie a été mis en rapport avec les besoins résultant de
l'augmentation du nombre des baigneurs. Les anciennes conduites d'eau minérale ont été
remplacées par des conduites nouvelles et toutes les mesures ont été prises pour éviter la
déperdition de calorique sur le parcours de l'eau de la source aux installations. Le système
primitif employé pour le chauffage de l'eau minérale et pour les sudations a été remplacé par
une chaudière à vapeur présentant 40 mètres carrés de surface de chauffe et permettant de
chauffer à la vapeur tout rétablissement. Des locaux spéciaux ont été affectés à l'embou-
teillage de l'eau minérale ; il a été établi une buanderie dans laquelle le lavage du linge se
l'ait à la vapeur, de manière à empêcher toute contamination par le linge ; on y a annexé deux
vastes séchoirs à l'air et un autre à la vapeur, pour les temps pluvieux. Il a été construit une
seconde conduite d'eau douce, ce qui a permis de fournir une excellente eau alimentaire à
tous les habitants et notamment aux hôtels, et d'étendre sur tout le parc un réseau de con-
duites pour l'arrosage des pelouses. Un choix nombreux des plus belles plantes : palmiers,
orangers, lauriers-roses, grenadiers, etc., donnent au parc, aux abords de l'établissement, un
cachet de haute élégance. En 1885, Mondorf ne possédait que trois hôtels très primitivement
aménagés ; ces hôtels se sont modernisés et considérablement agrandis ; on a construit cinq
nouveaux hôtels, confortablement aménagés ; à cela vient s'ajouter l'établissement vaste et
confortable des sœurs de Ste Elisabeth, spécialement destiné aux personnes souffrantes qui
ont besoin de soins spéciaux et assidus.
Ces nombreuses améliorations sont un signe de prospérité pour le présent et un gage de
succès pour l'avenir.
Les moyens de communication ont également été améliorés. Mondorf se trouve relié
directement au bassin industriel d'Esch et de Longwy par la ligne d'Aspelt à Bettembourg.
Prochainement, le bassin de Thionville sera, lui aussi, mis en communication directe avec
Mondorf par une ligne à petite section. Mondorf est appelé, dans ces conditions, à rendre de
grands services à la classe ouvrière : les convalescents après maladies, accidents du travail,
invalidité, s'y réconforteront sous l'action bienfaisante des eaux de Mondorf.
Pendant les quinze années de l'exploitation des Bains par l'Etat, l'établissement a été
fréquenté par 12,444 baigneurs, et la colonie thermale, par 1185 enfants malades.
Le montant des recettes que l'administration a versées dans la caisse de l'Etat, durant
ces quinze ans, est de fr 438.398.84 ; les bains, douches etc., délivrés gratuitement aux indi-
gents, représentent une valeur de fr. 183,182.65.
Si l'on admet que chaque baigneur a dépensé en moyenne 250 fr., on arrive à la somme
de fr. 3,111,750, dépensée à Mondorf.
Pendant les quinze années, les frais d'exploitation ont été de fr. 419,000 et comme les
recettes ont été de fr. 438,398.84, l'excédant des recettes sur les dépenses est de fr. 10,263.84.
En ajoutant à cette somme la valeur des bains gratuits qui équivalent à un apport de
fr. 183,182.65 que l'administration des bains a fournie au budget de l'assistance publique, on
arrive a un produit net de l'exploitation de fr. 193,446.50.
Les baigneurs font des visites fréquentes à Luxembourg; après avoir achevé leur cure,
ils font des excursions dans toutes les parties du pays. L'action de rétablissement de Mondorf
rayonne sur les différents services : tourisme, commerce, production agricole, etc.
A cela vient s'ajouter que la propriété foncière à Mondorf a aujourd'hui une plus-value
très considérable.
Lors du vote de la loi autorisant le Gouvernement à faire l'acquisition des bains de Mon-
dorf, la Chambre a accentué son intention de voir mettre l'établissement au service de l'hy-
giène et de l'assistance publique et non pas d'un but mercantile. Le Gouvernement ne s'est
pas départi de cette manière de voir.
Dans toute entreprise les premiers commencements sont difficiles. Il faut savoir faire
des sacrifices pour rendre une affaire viable. Aussi l'État continuera-t-il à soutenir Mondorf
et l'avenir — nous n'en doutons pas — sera encore plus favorable à notre station balnéaire
que le passé. La reprise des bains et l'exploitation en régie de l'établissement n'a pas été
une mauvaise entreprise, ni au point de vue des finances de l'État, ni à celui de l'hygiène et
de l'assistance publique, ni enfin à celui des intérêts de la région.
Vins de Champagne.
E. Mercier & Cie succursale de Luxembourg.
La succursale de la maison E. Mercier & Cie, à Luxembourg, renseigne une augmentation
de sa production pour l'année 1900, comparée à 1899 : de
731,300 1/1 bouteilles et 135,600 ½ bouteilles,
elle est montée à 1,106,428
1/1 bouteilles et 167,648 ½ bouteilles.
Cette production est absorbée exclusivement par les pays du Zollverein. L'écoulement
s'en est fait dans les conditions normales et les stocks en magasin se limitent à ceux qu'im-
plique ce genre particulier de fabrication.
Aucune variation sensible ne s'est fait sentir dans les prix de vente. Les vins des années
précédentes, expédiés en 1900, se sont maintenus au niveau des prix pour 1899. Ceux de
1900 sont à plus bas prix, la récolte de vins de Champagne ayant été le double de celle de
l'année précédente, mais ces vins ne seront employés que cette année-ci ou l'an prochain et
n'entreront dans le commerce que dans deux ou trois ans seulement.
La hausse du prix des charbons n'a pas laissé que de faire sentir ses effets sur la fabrica-
tion. Pour les établissements de vins mousseux employant, comme celle en question, la force
motrice à produire l'électricité pour l'éclairage des caves et celliers, à actionner une machine
à rincer, une machine à glace et des foudres servant aux liqueurs de Champagne, l'augmen-
tation des frais, provenant du renchérissement du charbon, a été d'environ 200 fr. par mois.
Cette industrie occupe à la fabrication du Champagne 110 hommes et 60 femmes, aux-
quels viennent s'ajouter 60 vanniers. La plupart de ces ouvriers sont Luxembourgeois, quel-
ques-uns sont Belges ou Français.
Le recrutement des vanniers présente de sérieuses difficultés. Comme les jeunes gens
doivent débuter de bonne heure, la loi sur les heures du travail forme une gêne permanente
et considérable. A ce sujet, la maison Mercier fait observer que l'établissement porte ici
le nom de fabrique et est régi comme telle tandis qu'en Fiance les établissements de ce
genre sont considérés comme des maisons de commerce. Tel est, p. ex., le cas en Bourgogne
et dans le Bordelais.
La vannerie qui constitue une ressource très appréciable pour les campagnes, puisqu'elle
permet à l'ouvrier d'être employé toute l'année avec sa famille, mériterait d'être encouragée;
aussi la maison Mercier a-t-elle demandé l'autorisation de laisser travailler dans ses ateliers
de vannerie les jeunes gens au-dessous de l'âge réglementaire. « A notre sentiment, nous
mande cette firme, il y aurait lieu d'encourager nos campagnards à cultiver quelques lopins
de terre en oseraies, à remplacer les haies d'épines ou d'autres arbustes par des haies de
saules qui leur fourniraient la matière première, en cas de chômage dans les usines, pour
fabriquer des corbeilles et surtout des paniers à Champagne qui se paient très cher par les
maisons des bords du Rhin. »
Puis, quand les jeunes gens de nos environs ont atteint l'âge de seize ans, ils entrent
dans les ateliers du chemin de fer où ils débutent avec un salaire de 1 fr. 25 par jour. La
vannerie de Luxembourg sera donc supprimée. Celle de Kopstal sera augmentée et pro-
bablement un nouvel atelier sera-t-il installé sous peu dans un autre village du Grand-
Duché.
Enfin, cette maison estime avoir fait plus de 800 apprentis depuis son installation à
Luxembourg, dont 150 appartiennent encore à l'établissement. Pendant l'hiver beaucoup de
ces gens reviennent chercher du travail dans sa vannerie ; mais malgré tout, pour son appro-
visionnement, elle a dû faire venir encore plus de 5,000 paniers de France et acheter 30 wa-
gons d'osiers en Belgique.
Signalons encore, en cet endroit, un projet d'impôt de consommation sur les vins mous-
seux dont le Reichstag est saisi, impôt qui serait de 00 pfennig la bouteille. Il serait fort
difficile cependant d'escompter, dès à présent, la répercussion que cette réforme aura fatale-
ment sur la production luxembourgeoise.
Meunerie.
La production totale de la meunerie industrielle a été de 250,000 sacs environ de 100 kg.,
celle de la meunerie à petit sac a atteint sensiblement le même chiffre. Cette production a été
placée en majeure partie dans le pays même. Notre exportation en Lorraine et dans les régions
limitrophes de l'Allemagne est insignifiante en raison de l'élévation des frais de transport ainsi
que de la qualité des matières premières qui sont employées par la meunerie indigène.
Les prix des matières premières dessinent une courbe, dont le sommet a été atteint en é(é.
Pendant le premier trimestre les prix ont été assez bas ; ils ont monté progressivement pour
redescendre vers le mois de septembre et retomber finalement au cours du commencement
de l'année. Au début de la campagne, ainsi qu'à la fin, les blés étaient généreusement offerts,
et l'abondance de l'offre faisait fléchir les prix ; de mai en septembre, au contraire, les blés
indigènes en particulier se faisaient rares. La crise du charbon a augmenté les frais des meu-
neries à vapeur, sans affecter cependant les prix des farines.
C'est l'industrie sidérurgique qui règle les progrès de la meunerie, et la crise qui com-
mençait à s'appesantir sur la région minière a fait sentir son contre-coup vers la fin de l'année,
où la situation exceptionnellement prospère faisait place à un ralentissement de la production.
Peu ou point de modifications sont à enregistrer dans les moyens de production, sinon
que les moulins à petit sac procèdent également à l'installation de moulins à cylindre. Les
meuneries industrielles occupent environ 150, et les meuneries à petit sac environ 300
ouvriers. Le recrutement des ouvriers meuniers se fait de plus en plus difficile en même
temps que leurs aptitudes pour ce métier semblent décroître.
Durant la dernière campagne, la meunerie luxembourgeoise s'est heurtée à une con-
currence acharnée de la part des importateurs belges, français et allemands surtout. La vente
des résidus, son et remoulage, s'est faite couramment, mais à des prix moins élevés en général
que ceux de la concurrence étrangère et peu rémunérateurs. On peut escompter la campagne
1901 comme médiocre.
Brosserie.
L'année, en général, n'a pas été particulièrement favorable à la brosserie. La hausse
considérable qui a affecté toutes les matières premières, telles que fibres, chiendents, etc., et
qui a été énorme sur les soies de porc notamment, a fait monter les prix de revient, alors
que les prix de vente n'ont guère varié. Sur les articles fabriqués avec des soies de porc
seuls il a été possible d'obtenir une amélioration des prix.
La maison Eug. Beck, qui occupe à la fabrication de la brosserie en tous genres 40 per-
sonnes au Rollingergrund et à Diekirch (prison), nous signale un ralentissement de sa fabrica-
tion vers la fin de l'année, quoique son chiffre d'affaires ait atteint celui de 1899. Elle a tra-
vaillé, en 1900, 65,000 kg. de matières premières.
Industrie de l'éclairage.
Usine à gaz de Luxembourg.
Cet établissement a occupé, en 1900, 52 ouvriers auxquels il a été payé en salaires.
52,463 fr. 80. Sa production s'est élevée à 1,478,720 mètres cubes. Il a fait une consomma-
tion de charbon de 5,031,500 kg.
Poudrerie de Luxembourg.
La fabrique de poudre Norb. Reuter et Cie, à Kockelscheuer, signale une majoration de ses
prix de revient, due à la rareté du charbon et à l'augmentation qu'a subie la main-d'œuvre.
Elle emploie 30 ouvriers en moyenne. Sa production s'est maintenue au niveau de 1899
elle a été de 500,000 à 600,000 kg. de poudre de mine.
Bilans de l'exercice 1899-1900, embrassant la période du 1er septembre 1899 au 31 août 1900.
Les recettes de l'exploitation se sont élevées : a) pour les tramways, à . fr.
b) pour les voitures, à
soit une recette totale de . . . fr.
67,421 65
27,801 65
95,223 30
Tramways luxembourgeois.
a) TRAMWAYS.
Actif.
Frais de premier établissement.
Matériel...
Cautionnement à la ville
Fonds
d'assurance...
Réfection et entretien de la voie
FR.
C.
142,062 28
28,377 90
5,400
1,150
24,559 94
201,550 12
Passif.
Capital-actions
Capital-obligations...
Réserve...
Obligations à rembourser
Intérêts
Dividende...
Voitures de place
Cautionnements du personnel.
Profits et
pertes...
FR.
C.
60,000
82,500
1,899 67
2,718
1,347 50
43,303
8,596 95
201,550 12
b) VOITURES.
Actif.
Frais de premier établissement.
Fort Wedel
Matériel
Portefeuille
Tramways luxembourgeois . .
Actionnaires en retard de verse-
ment
FR.
C.
35,947 17
39,882 39
18,119 25
56,596 68
43,303
1,995 60
195,844 09
Passif.
Capital-actions
Réserve
Dividende
Cautionnement du personnel .
Banque Nationale
Solde
FR.
C.
174,300
3,292 78
1,732
13,000
3,349 31
195,844 09
La crise du charbon.
Le Grand-Duché consomme surtout du charbon de provenance belge : sa situation géo-
graphique,, les distances qui le séparent des différents centres de production et la qualité
inférieure des charbons de la Sarre, l'y contraignent.
Il a donc souffert pendant l'année 1900 au même titre que la Belgique, et peut-être
davantage, du renchérissement extraordinaire du charbon belge pendant cette année, renché-
rissement atteignant et dépassant même 10 fr. par tonne de 1000 kg., ce qui équivaut à une
hausse de fr. 0,50 par quintal de 50 kg.
II nous a paru intéressant de rechercher les causes de cette hausse excessive, qu'on n'a
jamais connue, et qui peut être assimilée à une véritable calamité publique. Ces causes, selon
nous, sont au nombre de deux
1° la rareté du charbon,
2° la panique des acheteurs.
La rareté du charbon nous paraît due, en tout premier lieu, à la situation exceptionnel-
lement florissante des affaires au début de l'année 1900, et notamment à la fin du mois de
mars, qui est l'époque du renouvellement de la plupart des marchés
De nouvelles usines
sortaient de terre comme par enchantement. L'activité dans toutes les branches de l'industrie
atteignait des proportions inconnues jusqu'alors
Conséquence inévitable : la consommation
de charbon augmentait dans la même proportion.
Comme deuxième cause de la rareté du charbon nous citerons la diminution du rende-
ment de l'ouvrier houilleur, diminution due au taux élevé des salaires qui, on le sait, montent
et baissent avec le prix du charbon
L'ouvrier houilleur, peu économe, gagnait trop ; il se
mit à chômer, non seulement les lundis, mais aussi les mardis, ainsi qu'aux innombrables
jours de fête des centres houillers, où chaque rue fêle sa ducasse.
Une troisième cause résidait dans la diminution des quantités importées par les centres
voisins. L'année 1900 a trouvé l'Angleterre et l'Allemagne extraordinairement occupées,
consommant beaucoup plus que d'habitude et exportant moins. L'écart a dû nécessairement
être prélevé sur la production indigène belge, lorsque la bienfaisante influence de la concur-
rence étrangère vint à faire défaut.
Sans aucun doute, les guerres dans le Transvaal et en Chine ont influencé les prix du
charbon, mais, d'après notre avis, à un degré moindre qu'on ne pense généralement.
Elles
n'ont guère enlevé d'ouvriers aux mines anglaises, car les miliciens et réserves de la Grande-
Bretagne se recrutent dans les métiers les moins payés.
Puis, les navires affrétés pour le
transport d'hommes et du matériel de guerre n'ont guère consommé plus de charbons qu'en
temps de paix, où ils naviguaient pour d'autres buts.
Ce qui est vrai c'est que ces guerres ont donné une impulsion extraordinaire à nombre
d'industries continentales et notamment britanniques, consommant ainsi des quantités, extra-
ordinaires également, de charbon.
Il est vrai encore que l'urgence des besoins créés par ces deux guerres a eu pour effet
de vider presque instantanément les stocks disponibles. Le charbon ne constitue pas une
marchandise ordinaire, comme le blé ou le coton p. ex. ; il a cela de particulier qu'il est im-
médiatement consommable, sans préparation aucune, et que les demandes sont toujours
pressantes et fort inégales. Il s'en suit que le commerce du charbon n'est pas régi par les
mêmes lois que celui des autres marchandises : l'influence du moment y joue un rôle beaucoup
plus considérable. A des besoins urgents et immédiats correspond toujours une hausse des
prix, et inversement, ceux-ci dégringolent dès que les stock se forment. C'est à ce point de
vue que les deux guerres précitées ont certainement influencé les existences et les prix des
charbons.
La cause essentielle, déterminante de l'élévation extraordinaire du prix du charbon en
1900 résidait, à notre avis, dans la panique des acheteurs; c'est précisément la panique qui a
fait jaillir la crise d'une situation tendue, anormale.
La crise de prospérité que nous venons de traverser a eu une durée extraordinaire et
telle que personne n'en prévoyait la fin : les plus timorés se mirent de la partie et tous le
monde cherchait à la mettre à profit.
Toutefois le charbon, cette matière de toute première nécessité, se faisait rare. Les
charbonnages n'avaient pas réussi à livrer dans les délais stipulés les quantités de l'année 1899;
ils étaient en retard de fourniture — signe indéniable de la rareté du charbon. Ils hésitaient
à s'engager pour l'année 1900 ; ils se tirent prier tant et si bien que les consommateurs
redoutaient de ne pas trouver du charbon pour leurs besoins.
Une espèce d'affolement, de panique s'en suivit. Les acheteurs se pressaient dans les
bureaux des charbonnages, surenchérissant l'un sur l'autre, achetant à tout prix les quantités
qu'ils purent obtenir pour couvrir leurs besoins et « se faire une réserve ». Il en est résulté
que, sous l'influence de cette panique, les acheteurs ont demandé aux charbonnages, débordés
déjà, des quantités plus fortes que les besoins réels et qu'ils étaient dans l'impossibilité de
livrer. Il va sans dire que les prix ont dû subir les conséquences de cette demande excessive,
déséquilibrée.
Ce sont donc, en réalité, les acheteurs et notamment les gros consommateurs cédant à
l'affolement, qui ont produit la hausse inusitée de l'année 1900. Les charbonnages ont sim-
plement accepté les prix qu'on leur offrait. La meilleure preuve à l'appui de notre manière
de voir est fournie par ce fait que, les marchés une fois conclus aux prix fabuleux, tout le
monde se trouvait avoir du charbon en avance pour un, deux et même trois mois.
On a fait encore au commerce du charbon à tous ses degrés le grief d'avoir abusé de la
situation fausse, précaire du marché, d'avoir profité d'une rupture de l'équilibre pour fausser
davantage la situation et retirer des profits usuriers.
Nous tenons cependant à ajouter que dans les régions alimentées par les mines belges,
les intermédiaires, contrairement à ce qui s'est passé en Allemagne, n'ont exercé aucune
influence sur la hausse du prix du charbon, qu'ils ont couru des risques doubles sans voir
augmenter leurs bénéfices, qu'ils gardent pour compte de fortes quantités achetées aux prix
onéreux de l'année 1900 qu'il leur était impossible d'écouler en raison même de l'élévation
de ces prix, et que tout le bénéfice de la hausse a été encaissé par les charbonnages eux-mêmes.
Banque Internationale à Luxembourg.
Au rapport annuel de cet établissement nous empruntons les détails suivants
L'année 1900 a été favorable sous tous les rapports. L'administration a pu distribuer un
dividende de 10 pCt. tout en reportant à nouveau un solde de bénéfices de 231, 320 fr. et en
maintenant à 400,000 fr. la réserve qui est opérée, depuis quelques années déjà, sur le compte
de Fonds publics.
Dans la saine appréciation de la crise industrielle qui se préparait, l'établissement avait
augmenté son capital de 5 millions de francs, s'assurant ainsi, en temps utile, les fonds néces-
saires pour pouvoir faire face aux exigences plus grandes d'une période de crise.
Les primes encaissées sur les actions ont été portées, pour un total de 2,000,000 fr., à
un compte de réserves spécial. Cette somme est destinée avant tout à couvrir les frais d'émis-
sion et aussi la plus grosse part des frais de construction du nouvel hôtel, ainsi que les frais
de confection des nouveaux billets suivant décision de l'assemblée générale extraordinaire du
16 juillet 1900. Ajoutons que cette assemblée a ratifié également la transaction avec les fon-
dateurs de la Banque, en vertu de laquelle ceux-ci ont renoncé à leurs droits de fondateurs,
moyennant cession au pair d'actions nouvelles pour un million de francs.
L'admission des billets de la Banque Internationale aux guichets des chemins de fer
d'Alsace-Lorraine dans l'intérieur du pays ne manquera pas d'exercer une influence favorable
sur la circulation fiduciaire de l'établissement. Par contre, la faiblesse de sa caisse hypothé-
caire ne fera que s'accentuer par suite de la création d'un Crédit foncier sous les auspices et
la surveillance de l'État. La Banque constate cette faiblesse croissante sans regret, cette
caisse lui ayant été imposée comme une sorte de charge et de compensation pour le privilège
d'émission qui lui a été concédé.
Le chiffre d'affaires de la Banque Internationale, ainsi que de ses succursales, s'est élevé
en 1900, à
fr.
en 1899, à
d'où il ressort une différence en faveur de 1900 de fr.
1,071,362,602.12
1,177,800,317.74
106,437,715.62
Le compte de portefeuille se présente ainsi
Existences au 31 décembre 1899 . . . fr.
Entrées (escompte) jusqu'au 31 déc. 1900.
Ensemble.
. fr.
Sorties pendant la même période .
. fr.
6,217,091.20
91,624,718.24
97,841,809.44
90,952,253.37
Bilan au 31 décembre 1900.
(Banque Internationale à Luxembourg et succursales de Metz et de St-Jean-Sarrebruck.)
Actif.
Caisse...
Portefeuille...
Fonds
publics...
Reports et avances sur nan-
tissement
Caisse
hypothécaire...
Immeuble...
Commandites...
Comptes-courants débiteurs
Intérêts à régler et diffé-
rences sur cours
1,426,552 33
6,889,536 07
5,408,913 41
10,849,374 29
380,580 82
369,785 18
11,495,300
40,215,295 97
46,263 35
77,081,621 42
Passif.
Capital-actions
Circulation...
Comptes-courants crédi-
teurs
Dépôts...
Réserve statutaire
Réserve de la caisse hypo-
thécaire
Réserve
extraordinaire...
Compte de
prévision...
Effets à payer
Dividendes échus et non
payés des exercices an-
térieurs
Id. pour 1900
Tantièmes...
Notes en souffrance et di-
vers
Profits et Pertes
25,000,000
1,399,725
31,912,441 15
1,585,703 70
6,200,000
16,186
2,000,000
1,000,000
5,360,551 21
2,847 50
2,000,000
299,021 45
73,824 91
231,320
77,081,621 42
Le tableau ci-après donne le mouvement des opérations d'assurances dans le Grand-Duché,
pendant les années 1893 à 1899.
Incendie.
Accidents
171,168
209,813
221,771
226,355
323,693
378,663
463,891
3,132
3,479
4,331
14,929
16,523
24,241
174,600
213,411
226,267
226,622
338,860
395,476
488,460
3,572
7,589
8,649
3,128
7,584
9,536
10,296
5,472
5,025
4,459
4,421
7,281
16,507
10,485
114,678
138,761
183,077
165,872
213,780
304,075
258,294
7,253
11,983
14,890
63,088
78,233
25,485
62,128
4,093
25,246
27,526
12,313
25,399
33,995
37,793
7,266
5,686
18,980
43,929
66,908
75,067
142,33
194,29
257,58'
249,81
376,20
456,50
454,063
Transports
3,342
3,962
3,522
4,510
5,182
6,884
3,522
4,107
3,608
4,624
5,294
7,050
1,778
2,149
1,876
2,430
2,863
3,873
2,318
2,24
4,93
2,33
2,99
3,59
4,62
Assurances
RECETTES.
DÉPENSES
Années.
Sommes perçues en
Primes
Intérêts.
Divers.
Total
des
recettes
Sommes dépensées pour
Restitution
de primes
Réassu-
rances.
Pertes
Provisions
frais d'admi-
nistration
Divers.
Total
des
dépenses
675,190
684,080
736,816
769,860
799,608
861,598
904,609
3,905
3,880
3,880
2,327
2,764
4,158
9,104
7,789
10,295
9,038
678,317
687,644
741,949
779,939
811,302
875,773
917,527
34,896
9,944
13,457
13,689
9,964
14,967
14,692
118,685
122,381
129,658
137,778
114,130
115,790
157,258
545,726
334,330
839,719
361,455
348,338
405,929
540,381
230,386
128,699
132,496
142,099
142,797
157,063
152,705
68,617
82,847
89,907
80,763
95,411
89,279
113,290
10,578
14,848
13,155
13,104
13,735
15,623
13,439
908.88
693,04
1,218,42
748,88
724,37
798,65
991,76
Vie.
615,150
619,473
646,805
726,783
773,962
940,347
1,041,428
34,825
37,024
35,599
39,276
44,262
52,019
58,354
10,244
632,209
661,931
744,359
814,365
650,963
657,101
692,648
1,398,268
1,480,155
1,736.725
1,914,147
28,847
25,374
27,755
84,615
31,249
22,343
54,978
70,582
154 958
94,396
140,811
75,744
174,102
168,430
252,298
302,141
448,025
256,661
337,459
261,665
282,083
55,130
54,196
61,013
63,748
64,572
79,686
88,482
51,069
73,948
57,930
53,387
47,224
51,454
49,057
80,981
86,010
54,230
730,337
732,459
871,615
907,683
538,90
696,62
743,34
1,329,55
1,288,70
1,460,86
1,550,71
2,770
2,731
5.705
4,540
4,721
4,306
5,684
2,770
2,731
5,705
4,540
4,721
4,306
5,684
2,121
1,983
1,451
2,207
1,369
1,375
825'
1,649
1,597
3,944
3,471
2,842
3,675
3,451
Grêle.
3,584
3,922
2,874
3,143
3,493
5,774
7,323
3,863
4,042
2,874
3,143
3,493
5,998
7,323
1,843
2,877
2,079
1,129
3,211
2,031
1,964
1,367
1,038
4,670
4,116
Relevé des opérations faites pendant les 7 dernières années.
Les cautionnements déposés par les diverses Compagnies d'assurances qui opèrent dans
le Grand-Duché, se sont élevés, le 31 décembre 1899, à fr. 5,089,379, se répartissant comme
suit sur les diverses branches
es.
Sommes perçues en
Primes.
Intérêts.
Divers.
Total
des
recettes.
Sommes dépensées pour
Restitution
de primes.
Réassu-
rances.
Pertes.
Provisions.
Frais d'admi-
nistration.
Divers.
Total
des
dépenses.
Bris de glaces.
1,471,204
1,523,981
1,617,493
1,735,191
1,910,659
2,191,138
2,429,819
35,729
37,943
36,739
40,461
48,405
56,189
62,562
6,802
7,112
18,819
641,484
684,761
771,401
847,810
1,513,735
1,569,036
1,673,051
2,417,136
2,643,825
3,018,728
3,340,191
67,542
43,027
50,144
101,782
49,173
47,305
80,449
196,517
284,882
230,389
285,440
200,018
306,737
340,046
915,250
778,207
1,473,608
786,080
901,231
976,753
1.084,206
194,314
196,267
210,357
270,602
287,188
264,128
305,638
124,563
183,387
176,356
147,546
168,929
175,520
201,900
99,141
106,761
86,744
744,644
790,254
954,399
996,491
1,597,327
1,592,531
2,227,599
2,330,094
2,396,793
2,724,842
3,008,730
Incendie
fr.
Vie...
Accidents...
Transports...
Bris de
glaces...
Grêle...
1,807,780
2,440,114
786,258
18,874
15,403
20,950
Le tableau statistique suivant indique les résultats qu'a donnés le fonctionnement de la
bourse du travail pendant l'année 1900 *.
Mois
Janvier
Février
Mars
Avril
Mai
Juin
Juillet...
Août
Septembre ...
Octobre
Novembre...
Décembre...
Totaux...
Demandes de travail
présentées.
réalisées.
Offres de travail faites
par
patrons
3,289
comprenant
ouvriers
5,214
Résiliations d'offres (cessations)
émanant
de patrons.
3,254
comprenant
ouvriers.
4,984
ANNÉES.
Demandes de travail
présentées.
1,067
réalisées.
Offres de travail faites
par
patrons.
1,750
1,821
2,050
2,166
2,261
2,523
2,780
3,289
comprenant
ouvriers.
2,281
2,402
2,895
3,094
3,420
4,370
4,564
5,214
Résiliations d'offres (cessations)
émanant
de patrons.
1,674
1,825
1,974
2,309
2,390
2,433
2,658
3,254
comprenant
ouvriers.
2,054
2,360
2,828
3,149
3,444
4,149
4,219
4,984
* Si les chiffres des réalisations dépassent par endroits ceux des demandes et offres faites, la cause en
est dans les cessations se rapportant à des demandes ou offres de mois antérieurs qui sont comprises dans
ces chiffres.
Bourse du travail.
Rappel des transactions de la bourse du travail depuis son origine.
La comparaison des totaux des transactions de la bourse du travail pour 1900 avec ceux
des années antérieures fait ressortir une marche ascendante. Il faut en conclure que cette
institution philanthropique, à laquelle semble être réservé un avenir plein de succès est tou-
jours mieux appréciée. Les étrangers mêmes en profitent dans une large mesure.
Le chiffre des offres de travail a passé de 1,750 resp. 2,281 qu'il était en 1893, première
année du fonctionnement de cette institution, à 3,289 resp. 5,214 ; il a donc doublé en quelques
années. Il en est de même des réalisations d'offres. La seule partie qui ait diminué, est la
demande de travail dont le chiffre, qui était de 1,067 en 1893, se trouve réduit, en 1900, a 351.
La cause de cette diminution doit être cherchée dans la circonstance que le nombre des offres
de travail va toujours en augmentant et que les domestiques, en consultant la liste de ces
offres, trouvent facilement de l'occupation sans faire insérer leurs noms.
En examinant la statistique de 1900, mois par mois, on pourra constater que, sauf quelques
légères variations, le nombre des demandes de travail est resté le même pendant toute l'an-
née. Il faut en excepter cependant la mauvaise saison. Pendant les mois d'hiver, — novembre,
décembre et janvier, — ces demandes sont plus nombreuses : le travail manque et beaucoup
d'ouvriers, mis sur le pavé, se mettent à la recherche d'occupation. Aussi cette situation fait-
elle sentir ses effets sur les offres de travail, dont le nombre est alors relativement minime.
Finalement, si l'on prend en considération que le nombre des réalisations (cessations)
égale à peu près celui des offres et demandes, il est permis d'en conclure qu'en 1900 la bourse
du travail a fonctionné avec beaucoup de fruit.
Enseignement industriel, commercial et professionnel.
A. — École industrielle et commerciale.
Le tableau ci-après indique le nombre et la répartition des élèves qui ont fréquenté
l'École industrielle et commerciale depuis sa création
ANNÉES.
1892—1893
1893—1894
1894—1895
1895—1896
1896—1897
1897—1898
1898-1899
1899—1900
1900—1901
Classes inférieures
communes
VIes, Ves et IVes.
Section
commerciale
IIIe, IIe et Ire.
Section industrielle
IIIe, IIe et Ire
et cours supérieurs.
TOTAUX.
B. — École d'artisans de l'État à Luxembourg.
La statistique de fréquentation de cet établissement accuse pour l'année scolaire
1900-1901 une population de 170 élèves, se répartissant comme suit
Constructions civiles, menuiserie, etc.
Ferronnerie artistique
Mécaniciens
Peintres décorateurs
Sculpteurs
Classe
préparatoire.
IIe profes-
sionnelle.
Ire profes-
sionnelle
Elèves
libres
Rappel par branches de la population de cet établissement depuis sa création
Constructions civiles, menuiserie, etc.
Ferronnerie artistique
Mécaniciens
Peintres décorateurs
Sculpteurs
Totaux
1896-1897.
1897-1898
1898-1899
1899-1900.
1900-1901.
C. — Cours professionnels du soir.
Les cours professionnels du soir, annexés à l'école d'artisans, et qui ont pour but de
fournir aux jeunes apprentis du métier et du commerce l'occasion de se perfectionner dans
le dessin professionnel et de s'approprier les connaissances techniques et les aptitudes pra-
tiques nécessaires, ont été suivis, pendant l'année scolaire 1900-1901, par 278 élèves, qui se
répartissent comme suit sur les différentes branches que comporte l'enseignement profes-
sionnel du soir
Constructions civiles
Cours de dessin pour mécaniciens
Dessin à main levée
Peinture décorative
Sculpture et modelage
Atelier de mécanique
Ferronnerie artistique
30 élèves.
Atelier de menuiserie
Cours de langue anglaise
Comptabilité
Sténographie
Calligraphie
23 élèves.
Constructions civiles
Cours de dessin pour mécaniciens
Dessin à main levée
Peinture décorative
Sculpture
Atelier de mécanique
Ferronnerie artistique
Atelier de menuiserie
Cours de langue anglaise
Comptabilité
Sténographie
Calligraphie
Total des élèves
Année 1898.
27 élèves.
Année 1899.
21 élèves.
Exposition universelle de 1 9 0 0 à P a r i s .
Le Grand-Duché a participé officiellement à l'Exposition universelle de 1900 à Paris, ainsi
qu'il l'avait déjà t'ait aux Expositions universelles antérieures tenues dans cette ville en 1867,
1878, et officieusement à celle de 1889.
La Chambre des députés, toujours soucieuse de favoriser l'industrie et le commerce du
pays, inscrivit au budget de l'année 1898 un premier crédit de 30,000 fr., crédit destiné à
faire face aux dépenses à résulter de cette participation. Un second crédit de 60,000 fr. fut
alloué dans le même but au budget de l'année 1900 ; en outre, un reliquat d'environ 13,000 fr.
provenant d'un crédit voté pour la participation du Grand-Duché à de précédentes expositions,
notamment à celle de Bruxelles en 1897, fut également mis à la disposition du Commissaire
général par le Gouvernement. Ces différents crédits, augmentés du montant des intérêts pro-
duits en compte-courant, de celui des redevances payées pour la location de certains empla-
cements destinés à la vente et de la réalisation de vieux matériaux de construction, ont porté
le chiffre des ressources disponibles à 110,000 fr. environ.
Rappel de la statistique de fréquentation des cours professionnels du soir pour les
années 1898 et 1899.
Sur cette somme il a été dépensé en chiffres ronds pour
1° Frais de banque et agio
2° Frais de bureau et impression
3° Frais de construction du pavillon national du quai d'Orsay
fr.
1,200
1,300
79,000
Pour la première fois depuis qu'il a pris part aux expositions universelles internationales,
le Grand-Duché s'est trouvé dans le cas de devoir ériger un pavillon spécial pour y loger ses
exposants. La nécessité de procéder à cette construction qui, à elle seule, a absorbé a peu
près 89,000 fr. sur la dépense totale de 108,000 fr., s'est imposée à raison du système de
classification adopté par le Commissariat général français. Ce système qui avait pour objet
principal de faciliter aux visiteurs de l'Exposition l'étude comparative des objets exposés, mais
qui n'a peut-être pas tenu tout ce que ses auteurs en attendaient, consistait, comme on se le
rappellera, à juxtaposer dans un même groupement les produits et les industries similaires des
diverses nations. Les grands pays pouvaient à la rigueur y trouver leur compte, mais, par
contre, pour les petits pays, ce système entraînait à un éparpillement qui rendait presque illu-
soires les avantages que les exposants étaient en droit d'attendre de leur participation à
l'Exposition. Pour tous les pays étrangers, grands et petits, la classification adoptée a été la
cause d'une notable augmentation des frais d'installation et de gardiennage et d'un surcroît
considérable de travail pour les commissions chargées de l'organisation des diverses expo-
sitions.
La direction supérieure de l'Exposition, tenant compte de la situation fâcheuse dans
laquelle son système de classification plaçait les petits et même les moyens pays, autorisa
ceux-ci à grouper leurs produits dans des bâtiments, dits nationaux, à construire par les soins
et aux frais de ces différents pays. C'est ainsi qu'un emplacement mesurant 40 m. de long sur
10 m. de large fut alloué au Grand-Duché sur le quai d'Orsay, entre ceux attribués à la Fin-
lande et à la Perse et faisant face à celui de la Belgique. Sur cet emplacement fut élevé un
pavillon en pans de bois et plâtre à un étage, construit en partie sur caves. Au rez-de-chaussée
se trouvaient réunies les expositions des divers industriels luxembourgeois qui participaient
à l'Exposition, tandis que le premier étage était plus particulièrement réservé aux différentes
administrations et services de l'Etat. Un buffet-bar avec terrasse, qui avait été organisé par un
groupe de cinq brasseries du pays, servait à la dégustation des produits de celles-ci qui ont
été fort appréciés par les nombreux visiteurs tant luxembourgeois qu'étrangers qui s'y don-
naient rendez-vous.
Le service des Mines et l'Industrie métallurgique du Grand-Duché, vu l'importance des
emplacements qu'ils nécessitaient, ne purent pas être logés dans le Pavillon national du quai
d'Orsay et trouvèrent leur place parmi les expositions similaires des autres nations réunies
dans le Palais des Mines et de la Métallurgie au Champ-de-Mars. L'emplacement attribué à
notre pays mesurait 18 m. 50 sur 9 m. ; il était situé entre les sections allemande et italienne.
4° Frais d'aménagement et de décor du même
5° Frais de transport des objets exposés
6° Frais de gardiennage
7° Frais d'aménagement et de décor de la section minière et métallurgique
du Champ-de-Mars
8° Dépenses diverses et imprévues
ensemble
d'où un excédant de recettes d'environ
fr. 10,000
4,000
6,000
4,600
1,900
fr. 108,000
fr.
2,000
Oü
De plu?, deux grands massifs de rosiers variés, établis des deux côtés de l'avenue centrale de
l'Esplanade des Invalides, représentaient l'importante industrie rosiériste du Grand-Duché.
Le nombre des exposants luxembourgeois, y compris les diverses administrations
publiques, a été de cinquante-neuf, qui se répartissaient comme suit sur les différentes
classes
Désignation des classes.
Nombre des exposants.
l
i e — Enseignement primaire, enseignement des adultes
2e — Enseignement secondaire
6° — Enseignement spécial induslriel et commercial
7e — Peinture, cartons, dessins
9e — Sculpture
12e — Photographie
13e — Reliure (matériel et produits)
,
14e — Cartes et appareils de géographie, topographie
28e — Production et utilisation mécanique de l'électricité
24e — Electrochimie
2o8 — Éclairage électrique
26e — Télégraphie et téléphonie
29e — Modèles, plans et dessins de travaux publics
i
30e — Carrosserie et charronnage
32e — Matériel des chemins de fer et tramways
37e — Matériel et procédés des industries agricoles
38e — Agronomie, statistique agricole
40e — Produits agricoles alimentaires d'origine animale
42e — Insectes utiles et leurs produits et insectes nuisibles
A6a — Arbres, arbustes et plantes d'ornement
48e — Graines, semences et plants de l'horticulture
56e — Produits farineux et leurs dérivés
61° — Sirops, liqueurs et spiritueux divers
62e — Boissons diverses, cidres, bières, etc
fi3° — Exploitation des mines, minières et carrières .
,
64e — Grosse métallurgie
6oe — Petite métallurgie
6Ge — Décoration fixe des habitations
67e — Vitraux
69e — Meubles à bon marché et meubles de luxe
71e — Décoration mobile et ouvrages du tapissier
72e — Céramique
74e — Appareils et procédés du chauffage et de la ventilation
84e — Dentelles, broderie et passementerie
86e — Industries diverses du vêtement, ganterie, etc.
89e — Cuirs et peaux
104e — Syndicats agricoles
i
110e — initiative publique et privée en vue du bien-être des citoyens
111e — Hygiène
Total
Les exposants luxembourgeois ont obtenu les récompenses suivantes, savoir : 4 grands
prix, dont un collectif, 11 médailles d'or, 14 médailles d'argent, 9 médailles de bronze et
une mention honorable, en tout 39 récompenses.
Quatre exposants étaient placés hors concours, comme faisant partie du jury interna-
tional des récompenses. Aux différents concours temporaires de fleurs coupées et de produits
alimentaires, trois exposants ont obtenu des premiers prix et un exposant un second prix.
De plus, deux médailles d'or, quatre médailles d'argent et une médaille de bronze ont été
attribuées à des collaborateurs d'exposants luxembourgeois.
De tous les pays représentés à l'Exposition de 1900, le Grand-Duché a été proportion-
nellement le plus favorisé au point de vue du nombre et de l'importance des récompenses
qui lui ont été attribuées par le jury international. D'un autre côté, on ne peut que regretter
que, par suite de l'abstention de nombre de nos industries qui auraient pu taire très bonne
figure à l'Exposition, la section luxembourgeoise n'ait pas donné une image plus complète
des ressources et de l'activité industrielle de notre pays. Sans vouloir nous livrer à l'examen
des causes diverses qui ont pu motiver les abstentions regrettables que nous signalons, nous
ne pensons pas nous tromper en les attribuant pour une bonne part aux tarifs douaniers
protectionnistes en vigueur dans la plupart des pays, tarifs qui ont fait perdre beaucoup de
leur intérêt pratique aux Expositions internationales.
Liste des Récompenses
distribuées aux exposants de la section luxembourgeoise, le 18 août 1900.
Groupe I. — Éducation et Enseignement.
1re classe. — Éducation de l'enfant. — Enseignement primaire.
Médaille d'argent
M. Théod. Witry, collaborateur.
Médaille de bronze : Bofferding (soeur Marie-Romaine), collaboratrice.
2me classe. — Enseignement secondaire.
Médaille d'or : M. Ferrant.
6me classe. — Enseignement spécial industriel et commercial.
Médaille d'or
Ecole d'artisans de l'Etat.
Médaille d'argent : M. Hirsch, collaborateur.
Groupe II. — Oeuvres d'art.
9me classe. — Sculpture et gravure en médailles et sur pierres fines.
Médaille d'argent : M. P. Federspiel.
10me classe. — Architecture.
Médaille de bronze : M. Vaudoyer (architecte du Pavillon luxembourgeois).
Groupe III. — Instruments et procédés généraux des lettres, des sciences et des arts.
12me classe. — Photographie.
Médaille d'or
M. Bernhœfft.
Médaille d'argent: Cercle luxembourgeois des amateurs photographes.
14me classe. — Cartes et appareils de géographie et de cosmographie. — Topographie.
Médaille d'argent : M. J. Hansen.
Groupe V. — Électricité.
23me classe. — Production et utilisation mécaniques de l'électricité.
Médaille de bronze : M. Lecorsais.
24me classe. — Électro-chimie.
Médaille d'argent
M. Hoffmann.
25me classe. — Éclairage électrique.
Médaille d'argent
M. Mersch.
26me classe. — Télégraphie et Téléphonie.
Médaille d'or
Administration
des Postes et Télégraphes à Luxembourg.
Groupe VI. — Génie civil. Moyens de transport.
29me classe. — Modèles, plans et dessins de travaux publics.
Médaille d'or
Administration
des travaux publics à Luxembourg.
Id.
M. Séjourné, collaborateur.
32me classe. — Matériel des chemins de fer et tramways.
Mention honorable : MM. Cito et Funck.
Groupe VII. — Agriculture.
37me classe. — Matériel et procédés des industries agricoles.
Médaille d'argent
M. A. Dauphin.
38me classe. — Agronomie. Statistique agricole.
Grand Prix
Administration
du service agricole.
Médaille d'or : M. Enzweiler, collaborateur.
40me classe. — Produits agricoles alimentaires d'origine animale.
Médaille d'argent
Syndicat général des laiteries coopératives du Grand-Duché.
Groupe VIII. — Horticulture.
46me classe. —
Membres du jury. — Exposants hors concours
MM. Charles Gemen et Jean Soupert.
48me classe. —
Médaille d'argent
M. Fr. Reisen.
Groupe X. — Aliments.
56me classe. — Produits farineux et leurs dérivés.
Médaille d'argent
MM. Wagener frères (F. et J.).
me classe. — Sirops et liqueurs; spiritueux divers; alcools d'industrie.
Médaille d'or
MM. Nelles et Heck.
Médaille d'argent
Cercle grand-ducal d'agriculture et d'horticulture à Luxembourg.
Médaille de bronze : M. Buff Louis.
62me classe. — Boissons diverses.
Membre du jury: M. Emile Mousel.
Grand Prix
Brasserie luxembourgeoise.
Médaille d'or: Franz Demuth (Brasseurs luxembourgeois), collaborateur.
Groupe XI. — Mines. Métallurgie.
63me classe. — Exploitation des mines, minières et carrières (matériel, procédés et produits).
Médaille d'or
Service des mines à Luxembourg.
64me classe. — Grosse métallurgie (matériel, procédés et produits).
Membre du jury: M. Émile Metz.
Exposants hors concours: Hauts-fourneaux et forges de Dudelange, et
Syndical lorrain luxembourgeois pour la vente des fontes.
65me classe. — Petite métallurgie.
Médaille de bronze : M. Et. Galowich.
Id.
MM. Dehureau, Louvrié & Cie.
Groupe XII. — Décoration et mobilier des édifices publics et habitations.
66me classe. — Decoration fixe des édifices publics et habitations.
Médaille d'argent
M. P. Blanc.
67me classe — Vitraux.
Médaille d'argent
MM. Linster et Schmit.
69me classe. — Meubles à bon marche et meubles de luxe.
Médaille de bronze : M. Henry Jolly-Huebsch.
me classe. — Decoration mobile et ouvrages de tapissiers. — Décoration extérieure de la rue.
Médaille d'argent
M. Henry Jolly-Huebsch.
72me classe. — Céramique.
Médaille de bronze
Villeroy & Boch.
Groupe XIII. — Fils. Tissus. Vêtements.
84me classe. — Dentelles, broderies, passementerie.
Médaille d'or
M. Dasbourg-Colling.
Médaille d'argent : M. Bomb.
86me classe. — Industries diverses du vêtement.
Médaille d'or
M. A. Reinhard, Luxembourg.
Groupe XIV. — Industrie chimique.
89me classe. — Cuirs et peaux.
Grand Prix
M. A. Reinhard, Luxembourg.
Médaille d'or
Société anonyme de tannerie luxembourgeoise.
Id.
M. Jean Gillen, collaborateur (A. Reinhard).
Id.
M. Antoine Job,
id.
id.
Groupe XVI. — Économie sociale. Hygiène. Assistance publique.
103me classe. — Grande et petite industrie. — Associations cooperatives de production ou de crédit —
Syndicats professionnels.
Grand Prix
Administration
des Postes et Télégraphes (Bourse du travail).
104me classe. — Grande et petite culture. — Syndicats agricoles. — Crédit agricole.
Médaille d'or
Administration
du service agricole.
111me classe. — Hygiène.
Médaille d'argent
Établissement thermal de Mondorf.
Luxembourgeois
207,847
Allemands
14,603
Italiens
7,465
Belges
3,891
Français
1,837
Autrichiens
Suisses
Hollandais
Anglais
Divers pays
P r i n c i p a u x résultats du recensement du 1 e r décembre 1 9 0 0 .
Le recensement du 1 e r décembre 1900 accuse pour le Grand-Duché une population de
236,543 habitants, dont 122,002 du sexe masculin et 114,541 du sexe féminin, soit une aug-
mentation de 18,960 habitants sur la période correspondante de 1895. La population du
Grand-Duché qui représentait, en 1895, 4.14 0/00 de la population totale du Zollverein, en
représente aujourd'hui 4.18
0/00.
Au point de vue de la nationalité cette population se répartit ainsi
T a x e s communales d'octroi à L u x e m b o u r g .
L'octroi a produit du chef des
1° boissons et liquides
2° comestibles
en 1899.
fr.
48,432 40
122,720 14
en 1900.
52,300 03
125,796 15
3° fourrages
4° combustibles
5° matériaux de construction
6° droits d'expédition
7° droits d'accise sur les bières fabriquées dans l'inté-
rieur de la ville
8° eaux-de-vie fabriquées dans l'intérieur de la ville
Totaux
fr
16,379 16
52,722
33,671 71
4,095 00
17,383 38
127 43
fr.
295,581 64
15,292 50
56,410 42
30,776 13
4,204 60
17,759 93
134 62
302,674 38
Mercuriales.
Le tableau ci-après indique le mouvement des prix pour les denrées alimentaires, les
fourrages et les combustibles pendant l'année 1900, sur la base des mercuriales de la ville de
Luxembourg.
Froment
l'hectolitre.
Méteil
Seigle
Orge
Avoine
Pois
Fèves
Lentilles
Pommes de terre
Farine de froment
le kilogr.
méteil
seigle
Orge perlé
Beurre
Oeufs
la douzaine.
Foins
les 500 kilogr.
Pailles
Bois de hêtre
le stère.
chêne
Viande de bœuf Ire qualité
le kilogr.
IIe
veau
mouton
Porc frais
fumé
Prix
fin 1899.
FR. C.
15 30
14 00
12 50
14 00
9 10
15 00
14 00
30 00
3 50
0 45
0 37½
0 35
0 70
2 70
1 46
32 00
16 00
14 00
10 00
2 00
1 70
1 60
1 54
1 70
1 80
Prix
fin 1900
FR. C.
16 00
15 00
13 00
14 00
9 00
15 00
14 00
20 00
4 00
0 45
0 37½
0 35
0 70
2 80
1 65
66 25
26 25
15 00
10 00
2 00
1 60
1 55
1 55
1 80
2 00
Différences
en plus ou en
moins
FR. C.
+
0 70
+
1 00
+
0 50
— 0 10
— 10 00
+
0 50
+
0 10
+
0 19
+
34 25
+
10 25
+
1 00
— 0 10
— 0 05
+
0 01
+
0 10
+ 0 20
Abattoir de Luxembourg.
L'abattoir de la ville de Luxembourg est en exploitation depuis 27 ans. De même que
les années précédentes, tous les soins ont été prodigués à une exploitation régulière, tant au
point de vue sanitaire qu'à celui des intérêts de la ville et des particuliers. Les animaux et la
viande étaient l'objet d'une inspection continuelle.
Le tableau ci-après donne le nombre et le poids des animaux abattus ainsi que les droits
d'abatage pour 1900.
Année.
Bœufs.
Taureaux.
et taurillons
en dessous
de 35 kg.
Vaches
et génisses.
1211.
Veaux.
Porcs.
Moutons
et chèvres.
Agneaux
et chèvres
en-dessous
de 25 kg.
Nombre
total.
22,763
Poids total.
Kg.
1,811,714
DROITS
D'ABATAGE
Fr.
Ct.
46,791 77
En comparant le nombre des abatages de l'année 1900 à ceux de l'exercice précédent,
on trouve une augmentation de 1,707 têtes, correspondant à une augmentation de poids de
164,706 kg. Les recettes pour droits d'abatage accusent une augmentation de fr. 4,057.17.
L'état d'embonpoint des animaux destinés à l'abatage, ainsi que la qualité des viandes ne
laissaient rien à désirer. On peut admettre que tous ces animaux ont été élevés dans le pays.
Ont été exclus de l'abatage 8 veaux, 2 porcs et 1 vache pour maigreur ; on a saisi, en
outre, une certaine quantité de viandes, de préparations de charcuterie, d'issues et de gibier
gâtés et corrompus.
Foires.
Le tableau ci-après indique, par mois, le nombre des foires qui se sont tenues dans le
Grand-Duché, pendant l'année 1900, pour le commerce des chevaux et du bétail
Janvier . . . .
Février . . . .
Mars
Avril . . . .
Mai
Juin
Juillet . . . .
Août . . . .
Septembre
. . 15
Octobre
. . . 14
Novembre.
. . 12
Décembre...
Transactions qui se sont faites à nos foires pendant les six dernières années ;
1895 .
1896 .
1897 .
1898 .
1899 .
1900 .
avec l'intérieur
. 5,285,466
. 5,692,477
. 5,813,791
. 5,939,624
. 6,009,255
. 5,208,137
avec l'extérieur
3,471,490
2,796,398
3,445,507
3,526,926
3,070,441
2,975,815
Totaux.
8,756,956
8,488,875
9.259,298
9,466,550
9,079,696
8,183,952
État indiquait le nombre et les prix moyens des animaux exposes en vente et vendus sur les foires du Grand-Duché
pendant l'année 1900.
DESTINATION
des
FOIRES
NOMBRE D'ANIMAUX
exposes
en vente vendus
PRIX
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur
Exté-
rieur
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente
vendus
P R I X
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur
Exté-
rieur
Étalons reproducteurs
Chevaux marchands
Janvier...
Février
Mars...
Avril
Mai...
Juin...
Juillet...
Août...
Septembre...
Octobre
Novembre...
Décembre...
Totaux
Chevaux ordinaires.
Poulains.
Janvier ...
Février ...
Mars...
Avril...
Mai...
Juin...
Juillet...
Août...
Septembre.
Octobre ..
Novembre.
Décembre...
Totaux .
DÉSIGNATION
des
FOIRES.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente. vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION.
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente. vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
Taureaux reproducteurs.
Bœufs gras.
Janvier
Février...
Mars...
Avril...
Mai...
Juin...
Juillet...
Août...
Septembre...
Octobre
Novembre...
Décembre...
Totaux...
Taureaux réformés.
Bœufs de labour de grande taille.
Janvier...
Février ...
Mars...
A v r i l . . . .
Mai...
Juin...
Juillet...
Août...
Septembre.
Octobre...
Novembre...
Décembre...
Totaux .
DÉSIGNATION
des
FOIRES.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente.
vendus
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente.
vendus
P R I X
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur
Exté-
rieur
Bœufs de labour de petite taille.
Taurillons
Janvier...
Février...
Mars...
Avril
Mai...
Juin...
Juillet...
Août...
Septembre...
Octobre...
Novembre...
Décembre...
Totaux .
Vaches fraîches laitières.
Vaches fraîches non laitières
Janvier ...
Février...
Mars
Avril...
Mai...
Juin...
J u i l l e t . . .
Août
Septembre .
O c t o b r e . . .
Novembre..
Décembre...
Totaux...
DÉSIGNATION
des
FOIRES.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente. vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente. vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
Génisses.
Veaux,
Janvier...
Février...
Mars...
Avril...
Mai...
Juin...
Juillet
Août...
Septembre..
Octobre
Novembre..
Décembre...
Totaux.
4(5
1(32
Moutons.
Brebis.
Janvier...
Février...
Mars..
A v r i l . . . . .
Mai
Juin
Juillet
Août...
Septembre .
Octobre..
Novembre
Décembre .
Totaux.
Janvier...
Février...
M a r s . . . .
Avril...
Mai...
Juin...
Juillet...
A o û t . . . .
Septembre.
Octobre ...
Novembre.
Décembre.
Totaux .
Janvier...
Février ...
Mars...
Avril...
Mai...
Juin
Juillet
Août
Septembre,
Octobre ...
Novembre.
Décembre.
Totaux .
Moutons et brebis antennais.
Agneaux
DÉSIGNATION
des
FOIRES.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente
vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente
vendus.
PRIX
MOYENS.
DESTINATION
Inté-
rieur.
Exté-
rieur.
Porcs gras.
Porcs maigres.
DESIGNATION
des
FOIRES.
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente vendus
PRIX
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur
Exté-
rieur
NOMBRE D'ANIMAUX
exposés
en vente vendus
Prix
MOYENS
DESTINATION
Inté-
rieur
Exté-
rieur
Porcelets
Boucs.
Janvier...
Février...
Mars...
Avril...
Mai...
Juin...
Juillet
Août...
Septembre..
Octobre...
Novembre
Décembre...
Totaux.
114644
Chèvres
Chevreaux.
Janvier..
Février...
Mars...
Avril...
Mai
Juin...
Juillet..
Août
Septembre..
Octobre
Novembre
Décembre
Totaux.
Récapitulation.
1er groupe : Chevaux.
1,
Etalons...
2. Chevaux
marchands...
3. Chevaux
ordinaires....
4.
Poulains...
2e groupe : Espèce bovine.
8. Taureaux reproducteurs
6.
réformés...
7. Bœufs
gras..
8.
de labour de grande taille.
9.
petite taille .
10. Taurillons
11. Vaches fraîches laitières
12.
non laitières
13.
Génisses...
14.
Veaux...
3e groupe : Bêtes à laine.
15.
Moutons..
16.
Brebis...
17. Moutons et brebis
antenais...
18.
Agneaux...
4e groupe : Espèce porcine.
19. Porcs
gras...
20.
maigres...
21.
Porcelets..
5e groupe : Espèce caprine.
22.
Boucs...
23.
Chèvres....
24.
Chevreaux...
exposes
en vente.
Nombre d'animaux
vendus
à
l'intérieur.
à
l'extérieur.
Prix
moyens.
1,911
1,752
1,116
87(3 ,
3,690
4,576
1,433
6,123
6,627
4,727
6,170
1,791
2,387
4,024
3,693
2,812
5,850
1,353
2,085
2,574
2,790
2,107
4,089
1,450
1,761
5,241
4,672
2,465
4,483
2,974
2,151
1,520
1,923
2,874
2,151
1,520
1,723
4,441
13,509
114,644
3,942
8,427
83,570
1,763
4,642
38,940
2,179
3,785
44,630
1,354
23.
Résultat financier des ventes aux foires, par nature des animaux vendus.
Chevaux marchands
id.
ordinaires
Poulains
Taureaux reproducteurs
id.
réformés...
Bœufs
gras...
id.
de labour de grande
taille..
id.
id.
petite
taille..
Taurillons
Vaches fraîches laitière
id.
id.
non
laitières
Génisses
Veaux...
Moutons...
Brebis....
Moutons et brebis
antenais...
Agneaux....
Porcs gras
id.
maigres...
Porcelets....
Boucs...
Chèvres
Chevreaux...
Total
pour
l'intérieur.
FR.
369,792
272,246
9,300
29,391
73,164
116,678
561,495
540,015
112.255
813,384
613,800
332,906
188,094
91,968
43,020
33,440
25,845
188,641
190,322
584,100
17,365
5,208,137
pour
l'extérieur.
585,504
149,110
3,636
11,284
34,050
181,770
78,218
18,447
458,200
198,660
111,390
81,006
3,200
3,000
233,153
155, 85
669,450
2,975,815
fr.
8,183,952
Bétail.
Résultais des recensements des bestiaux faits en 1900
Chevaux
de 3 ans et au-dessous
entiers...
juments...
hongres...
de 6 mois jusqu'à 3 ans
entiers...
juments..
hongres...
poulains au-dessous de 6 mois
entiers
juments...
Bêtes à cornes
de 3 ans et au-dessous
taureaux...
vaches...
bœufs....
de 3 mois jusqu'à 3 ans
taureaux...
vaches
bœufs...
au-dessous de trois mois
destinées à la boucherie
à l'élève
Bêtes à laine
béliers...
moutons...
brebis...
agneaux...
Porcs
au-dessus de 3 mois destinés à la reproduction
verrats
truies..
au-dessus de trois mois destinés à l'engraissement .
au-dessous de
mois...
Chèvres
Boucs...
8,570
6,495
1,458
53,193
3,946
2,325
22,543
3,877
1,831
6,688
15,192
2,880
1,485
57,585
28,745
8,519
5,074
8,346
6,054
14,749
62,550
31,571
13,277
19,557
94,849
19,689
109,355
13,514
STATISTIQUE DOUANIÈRE
Zollvereins-Auslande fur den Verbrauch und Handel des Grossherzogthums Luxemburg über die Zollämter desselben
Waaren-Einfuhr
aus dem
Waarengattung.
1. Abfälle.
Leimleder von
Gerbereien…
Thierischer
Dünger…
Guano…
Kleie und
Malzkeime…
id. id…
id. id…
id. id…
id. id…
id. id…
id. id…
Thierknochen…
id…
Asche…
Lumpen…
Makulatur…
2. Baumwolle und Baumwollenwaaren.
Rohe
Baumwolle…
Baumwollabfalle…
id. …
id. …
id. …
Baumwollwatte…
id. …
Rohes
Baumwollengarn…
id. id. …
Gefärbtes
id.
…
id. id. …
id. id. …
Accommodirter baumwollener
Zwirn…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Italien.
Belgien.
Amerika.
Oestr.-Ungarn.
Niederland.
Rumanien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
England.
Belgien.
Frankreich.
England.
Amerika.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
England.
id.
Belgien.
Frankreich.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
5,745,980
5,096
27,473
4,822,596
191,951
69,300
348,154
108,390
38,180
7,085
34,720
42,907
41,275
8,126
107,412
1,123
48,786
12,555
6,402
1,530
1,543
24,927
2,856
1,537
Waarengattung.
Accommodirter baumwollener
Zwirn…
Rohe, dichte
Baumwollgewebe…
id. id. …
Roher, ungemusterter
Tull…
Gebleichtes, dichtes
Baumwollenzeug…
id id. …
id. id. …
id. id. …
Baumwollener
Sammet…
id. id…
Gefarbtes, dichtes
Baumwollenzeug…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Baumwollene
Posamentierwaaren…
id. id. …
id.
Strumpfwaaren…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Rohe, undichte
Baumwollengewebe…
Gardinenstoffe,
baumwollene…
id. id…
id. id…
Gebleichte, gefärbte, undichte Baumwollengewebe
id. id.
id. id.
Baumwollene
Spitzen…
id. id…
id. id…
id.
Stickereien…
id. id…
id. id…
id. id…
Ganz grobe Gewebe aus rohem
Gespinnst…
Schmiergeltuch…
id. …
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
id.
Belgien.
Oestr. Ungarn.
England.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Oestr.-Ungarn.
England.
Niederland.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Oestr.-Ungarn.
Italien.
England.
Belgien.
England.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
England.
Belgien.
Frankreich.
England.
Oestr.-Ungarn.
Schweiz.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm
1,145
Waarengattung.
3. Blei und Bleiwaaren.
Rohes Blei, Bruchblei
etc…
Bleiglatte…
Gewalztes
Blei…
Buchdruckerschriften…
id. …
Cliches…
id…
Rohren aus Blei,
unlarkirte…
id. id…
Grobe Bleiwaaren…
id…
Feine id…
id…
Spielzeug aus Blei…
4. Bürsten- und Siebmacherwaaren.
Grobe Bürsten und Besen aus Batst, Stroh, etc.
id. id. id…
id.
id.
aus Borsten,
etc…
id. id. id…
Grobe
Bürstenbinderwaaren…
id id. …
id. id. …
id. id …
Feine
Bürstenbinderwaaren…
id. id…
5. Drogerie, Apotheker- und Farbwaaren.
Aether aller
Art…
Blei-, Farben, etc. Stifte und
Zeichenkreide…
id. id…
Essenzen, Extrakte und
Tinkturen…
id. id…
id. id…
Land
aus
welchem die Wahren
eingefuhrt wurden.
Belgien
id
id.
id
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
England.
Niederland.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm
287,946
276,219
7,743
1,430
2,918
3,146,135
Waarengattung.
Kartoffelfuselol…
id. …
Lacke,
Lackfirnisse…
id. …
id. …
id. …
id. …
Maler-und
Waschfarben…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Ultramarin…
Zündhölzer,
Zündkerzen…
id. id…
Oelfirniss…
id…
id…
Blausaures
Natron…
Aetzkali…
id…
Aetznatron…
id…
Alaun…
id…
id…
Buchdruckerschwarze…
id. …
Chlorkalk…
id…
Farbholzextrakte…
id. …
Gelatine…
id…
id…
Kitte…
id…
Leim…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
England.
Frankreich.
id.
England.
Schweiz
Niederland.
Belgien.
id.
Oestr -Ungarn.
Niederland.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Niederland.
Belgien.
id.
id.
England.
id.
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
England.
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
Belgien.
id.
Oestr.-Ungarn.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
1,254
3,941
5,000
2,218
3,257
8,456
1,493
8,016
3,721
12,048
6,297
Waarengattung.
Leim…
id…
id…
id…
Russ…
id…
Siegellack…
id…
Sprengstoffe…
Tinte,
Tintenpulver…
id. …
id. …
id. …
id. …
Wagenschmiere…
Wichse…
id…
id…
Zündwaaren, nicht besonders
genannt…
Doppelkohlensaures Natron
Soda,
kalzinirte…
id. …
Pottasche…
Soda,
rohe…
id…
Wasserglas…
Ammoniak,
kohlensaures…
Ammoniak,
schwefelsaures…
Anilinöl…
Anilin…
id…
BIeiweiss…
id…
Calciumcarbid,
Canthariden…
id. id. …
Chinarinde…
Chlorkalium…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Oestr -Ungarn.
Schweiz.
Amerika.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Oesterreich.
England.
Amerika.
Frankreich.
Belgien.
id.
Oestr.-Ungarn.
Frankreich.
Belgien.
Italien.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
England.
Mengen
in
Kilogramm.
2,054
3,594
1,084
2,054
1,647
5,909
10,490
2,492
12,710
2,294
2,412
Waarengattung.
Chlormagnesium…
Chlorsaures Kali und
Natron…
Chromsaures
Kali…
id.
Natron…
id. id…
Dividivi…
Eisenoxyd,
rothes…
id. …
Rohe Erzeugnisse zur Bürstenfabrikation, pp…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Farbholzer (blau, gelb und
roth)…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Quebrachoholzextrakt…
Andere
Gerbstoffextrakte…
id. …
id. …
id. …
Glycerin,
rohes…
Gummi…
id…
Indigo…
Indigokarmin…
Insektenpulver…
Moos…
Knochenasche…
Knochenmehl…
Knoppern,
etc…
id. …
Lakritzensaft…
id…
Magnesia…
Mineralwasser…
id…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
England.
id
id
Belgien.
Mexiko.
Frankreich.
Belgien
id
Mexiko.
Br Indien.
Frankreich.
Amerika.
Haiti.
Oesterreich.
Belgien.
id.
id.
Italien.
Oesterreich.
Frankreich.
Oesterreich.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Oestr.-Ungarn.
England.
Belgien.
Argentinien.
As. Türkei.
Belgien.
Frankreich.
Italien.
Belgien.
England.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
1,310
50,155
3,506
2,150
1,297
4,512
414,094
36,512
22,546
147,476
378,245
99,910
5,594
5,130
Waarengattung.
Mineralwasser…
id…
Naphtalin…
id…
Schwefelsaures
Natron…
Chilisalpeter…
id…
Kalisalpeter…
Salpetersäure…
Salzsäure…
Schiesspulver…
id…
Schwefel…
id…
Schwefelsäure…
id. …
Seegras…
id…
Steinkohlentheeröle,
leichte…
id. id…
Superphosphat…
Terpentinöl und anderes
Harzöl…
id. id…
id. id…
Blauer
Vitriol…
id. …
id. …
id…
Grüner
Vitriol…
id…
Weisser
Vitriol…
Weinstein…
Weinsäure…
Wermuth,
getrocknet…
Zinkasche,
Zinkweiss…
id. …
id. …
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Niederland.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien
id.
Chile.
Belgien.
id.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Niederland.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
id.
England.
Amerika.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Italien.
id.
Schweiz.
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm.
2,079
1,371
9,834
246,792
372,015
566,965
9,947
1,987
6,392
1,134
118,863
9,161
13,420
12,258
12,600
79,487
3,197
6,982
5,408
25,568
6,767
9,800
11,799
Waarengattung.
Zinnsalze,
etc…
Bronza- und Druckfarben,
pp…
Bronze- und Druckfarben,
pp…
id. id. …
Rohe Erzeugnisse, anderweit nicht
genannt…
id. id. …
id.
id.
….
id. id. …
id. id. …
Pharmaceutische Fabrikate,
etc…
id. …
id. …
id. …
id. …
Geschlemmte
Kreide…
id…
6. Eisen und Eisenwaaren.
Brucheisen…
id…
Roheisen…
id…
id…
Eck- und
Winkeleisen…
Eisenbahnlaschen, Schwellen-und Unterlagsplatten
id. …
Eisenbahnschienen…
id. …
Stabeisen…
id…
id…
id…
id…
Luppeneisen,
Ingots…
id…
Rohe Platten und Bleche aus schmiedb.
Eisen…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
id.
Columbien.
Frankreich.
id.
Oestr.-Ungarn.
Schweiz.
Amerika.
Belgien.
id.
Italien.
Oesterreich.
Schweiz.
Frankreich.
id.
Belgien.
Belgien.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Norwegen.
England.
Schweden.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
3,569
2,420
1,647
7,657
1,273
72,187
4,327,761
35,242
532,975
1,023,695
31,169
258,697
94,432
110,984
2.448
28,648
101,897
3,660
8,781
4,312
20,162
4,548
Waarengattung.
Rohe Platten und Bleche aus schmiedb. Eisen. .
Desgl., polirte,
etc…
Weissblech…
id…
id…
Eisendraht,
roh…
id…
id.
verkupfert,
etc…
Ganz grobe, rohe
Eisengusswaaren…
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Ambosse, Brecheisen, Hackennägel,
etc…
id. id. …
id. id. …
Anker,
Ketten…
Brückenbestandtheile…
Drahtseile…
id…
Eisen zu groben Bestandtheilen von Maschinen .
Eisenbahnlaschen und Räder,
etc…
id. …
id. …
id. …
Gewalzte und gezogene Röhren aus schmiedbarem
Eisen…
id. id.
Grobe unabgeschliffene pp.
Eisenwaaren…
id. id. …
id. id. …
id id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
id. id. …
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
Schweden.
England.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Amerika.
England.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Belgien.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Amerika.
Niederland.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
England.
Brit. Indien.
Schweiz.
Amerika.
Oesterreich.
Niederland
Schweden.
Italien.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm
1,525
19,909
149,197
1,122
292,703
26,625
138,031
4,189
83,131
4,423
3,715
14,238
1,105
39,708
890,120
4,478
172.
167,939
Waarengattung.
Drahtstifte…
id…
Schrauben, Schraubbolzen,
etc…
id id. …
id.
id.
….
Grobe, blos abgeschliffene pp
Eisenwaaren…
id id …
id
id.
….
id. id …
id. id. …
id id. …
Grobe eiserne Werkzeuge, abgeschliffene
…
id. id …
id. id. …
id. id …
Feine
Eisenwaaren…
id …
id. …
id. …
id. …
id. …
id. …
Strassendraisinen…
id. …
Spielzeug aus
Eisen…
id. …
Jagd- u.
Luxusgewehre…
id…
Schreibfedern aus
Stahl…
id. …
id. …
Uhrfournituren…
7 Erden, Erze, edle Metalle.
Ungereinigter Bauxit…
Bimstein…
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden
Frankreich.
Belgien
id
Italien
Frankreich
id
Schweden
Oesterreich
England
Niederland
Belgien.
Amerika
England
Belgien
Frankreich
England
Schweiz.
Oesterreich.
Amerika
Schweden
Frankreich
Belgien
id.
Frankreich
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Mengen
in
Kilogramm
26,300
10,818
73,831
1,159
68,760
2,180
3,168
1,791
14,296
8,212
Stuck 52
id. 24
1,188
174,540,720
26,260
Waarengattung.
Bimsstein
Tuffstein und andere hydraulische Zuschlage
Cement
id.
Sand,
etc.
id.
Farbenerde
Gips
id.
Graphit
id.
Gebrannter Kalk
id.
Kaolin
id.
Rohe, weisse Kreide
Kryolith
id.
Schwerspath und Witherit
Erden, nicht besonders
id.
id.
Eisenerze
id.
id.
id.
id.
id.
Manganerze
id.
id.
id.
id.
id.
Schlacken von Erzen
id.
id.
Gemahlene Thomasschlacken
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Belgien.
Italien.
Frankreich.
id.
Italien.
England.
Spanien.
Russland.
Belgien.
Brit. Ost.-Indien.
Schweden.
Türkei.
Spanien.
Russland.
Griechenland.
Belgien.
Frankreich.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
3,525
4,900
1,772,812
1,396,502
62,947,812
3,781,600
6,348
62,002
121,923
45,639,606
58,655
281,750
791,491
5,597
5,579
1,052
108,498
1,824,216
795,420
1,325,800
40,017
7,266,780
142,600
3,073,240
11,389,617
18,348,405
2,841,310
50,500
56,761,900
2,914,211
Waarengattung.
Gemahlene Thomasschlacken
Asbestpappe, ungeformt
Asbestpappe, geformt
Asbestwaaren
id.
id.
8. Flachs und andere vegetabilische Spinnstoffe.
Hanf
Manilahanf,
etc.
id.
id.
id.
id.
9. Getreide und andere Erzeugnisse des
Landbaues.
Weizen
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Roggen
id.
id.
id.
id.
Hafer
id.
id.
id.
Trockene Bohnen
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
id.
id.
id.
Osterreich.
Frankreich.
Belgien.
id.
Brit. Ost-Indien.
Mexiko.
Niederl. Indien.
Niederland.
Belgien.
Russland.
Amerika.
Argentinien.
Rumanien.
Brit. Australien.
Frankreich.
id.
Russland.
Amerika.
Bulgarien.
Belgien
id.
Amerika.
Russland.
Frankreich
id.
Oester.-Ungarn.
Rumanien.
Mengen
in
Kilogramm.
747,998
2,119
21,143,870
52,632
869,000
1,943,900
3,978,318
1,403,900
40,400
10,151
50,465
30,300
15,150
118,377
107,099
305,677
1,218,482
2,176
29,397
14,020
Waarengattung.
Trockene Bohnen
id.
Erbsen und Wicken
id.
id.
id.
Linsen
Lupinen
Hirse
id.
Gerste
id.
id.
id.
id.
Raps-, Rübsaat,
etc.
Leinsaat
id.
id.
Mais und Dari
id.
id.
id.
id.
Malz
id.
Frische Tafeltrauben
id.
id.
id.
Getrocknete Cichorien
id.
Blumen, Blüthen,
etc.
id.
id.
id.
id.
Eicheln
Futtergewächse, nicht besonders genannt
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Russland.
Belgien.
id.
Niederland.
Oester -Ungarn.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Russland.
id.
Frankreich.
Rumanien.
Amerika.
Belgien.
id.
id.
Argentinien.
Amerika.
id.
Rumanien.
Argentinien.
Russland.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
id.
Italien.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
Belgien.
id.
Niederland.
Mengen
in
Kilogramm.
46,000
5,134
8,417
1,000
1,000
7,806
2,500
113,304
254,520
61,152
25,388
37,542
20,796
3,444
1,090
2,503,968
30,300
2,643,259
242,960
139,046
189,785
40,500
3,089
1,747
336,935
10,980
387,510
20,000
Waarengattung.
Futtergewachse, nicht besonders genannt
Lebende Gewächse, Blumenzwiebeln, etc.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Grassaat, Timotheesaat
id.
id.
Hanfsaat
id.
Frische Kartoffeln
id.
Kleesaat, etc
id.
id.
Küchengewachse, frische, nicht besonders genannt
id.
id.
id.
Frisches Obst
id.
id.
id.
id.
Ungefarbtes Stroh
id.
id.
Samereien, anderweit nicht genannt
id.
id.
id.
Erzeugnisse des Landbaues, nicht besond. genannt.
id.
id.
10. Glas und Glaswaaren.
Gemeines Hohlglas
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
id.
Niederland.
England.
Belgien.
Frankreich.
England.
Belgien.
Russland.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
Egypten.
Niederland.
Frankreich.
id.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Belgien.
Schweiz.
Niederland.
Belgien.
Frankreich.
id.
Russland.
Eur. Türkei.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
2,090
15,991
89,880
3,807
4,009
2,046
1,082
2,850,794
26,118
29,124
1,891
26,012
160,217
16,601
4,988
26,947
13,961
22,546
20,496
10,000
250,556
51,700
6,077
1,937
88,413
76 550
5,687
60,884
5,633
Waarengattung.
Email- und Glasermasse
id.
Ungemustertes, weisses Holilglas
id.
id.
Spielzeug aus Glas
Fensterglas in seiner natürlichen Farbe
id.
Belegtes Tafel- und Spiegelglas
id.
id.
Unbelegtes
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Gepresstes pp. weisses Glas
id.
id.
Glasplättchen, Glasperlen,
etc.
Brillengläser, ungefasste
Farbige Glaswaaren, auch gepresst,
etc.
id.
id.
id.
Glaswaaren in Verbg. mit andern Materialien
id.
id.
id.
Milch- und Alabasterglas
11. Haare von Pferden und Menschen, sowie
Waaren daraus.
Rohe Bettfedern
id.
Borsten und Borstensurrogate
id.
id.
Pferdehaare, rohe, gehechelt,
etc.
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
Belgien.
Frankreich.
id.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Italien.
Niederland.
Amerika.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
id.
id.
id.
Amerika.
Oesterreich.
Belgien.
id.
Schweiz
Italien.
Frankreich.
Belgien.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm.
1,100
33,330
1,006
1,199
1,665
1,362
2,637
4,563
2,937
4,179
1,988
1,184
Waarengattung.
Gewebe von Pferdehaaren
Federspulen, rohe
Bettfedern, gereinigte
id.
id.
Zugerichtete Schmuckfedern
12. Häute und Felle.
Rohe Hasen- und Kaninchenfelle
Kalbfelle, gesalzene und trockene
id.
id.
Rindshaute, gesalzene und grune
id.
id.
id.
id
id.
id
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Rindshaute, gekalkte und trockene
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Rosshaute, gesalzene und grüne
id.
id.
Rohe, behaarte Schaf- und Ziegenfelle
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Rohe, enthaarte Ziegenfelle
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
id.
id.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
Frankreich.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Schweiz.
Niederland.
Amerika.
Argentinien.
Brasilien.
Brit.-Australien.
Brit.-Indien.
Frankreich.
China.
Brit.-Indien.
Niederland.
Brit.-Australien.
England.
Argentinien.
Amerika.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Schweiz.
England
Frankreich.
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm.
1,571,486
4,162
2,457
83,551
33,997
23,017
68,875
653,451
1,358
6,319
409,304
1,208
1,812
2,431
4,599
27,943
129,201
21,969
22,673
18,281
4,567
14,508
29,502
2,900
Waarengattung.
Rohe Häute und Felle, nicht besonders genannt
id.
id.
id.
zur Pelzwerkbereitung
id.
id.
13. Holz und Holzwaaren.
Brennholz, Reisig,
etc.
id.
Holzkohlen
id.
Stuhlrohr, ungespaltenes
Holzborke, Gerberlohe
id.
id.
id.
id.
Quebrachoholz, zerkleinert
Rohes Bau- und Nutzholz
id.
id.
id.
id.
Desgl. in der Querrichtung mit der Axt oder Säge
bearbeitet
id.
id.
Fassdauben, eichene, ungefärbte
Ungeschälte Korbweiden, Reifenstäbe
id.
id.
Bau- und Nutzholz in der Langsachse blos gesagt
id.
id.
id. id.
id.
id
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Algerien.
Brit. Ost.-Indien.
id. Australien.
Belgien.
id.
id.
id.
Schweden.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Norwegen.
Frankreich.
Russland.
Schweden.
Amerika.
Mengen
in
Kilogramm
1,973
8,366,185
277,070
1,555,786
794,978
6,500
351,410
15,665
1,032
4,040
48,352
873,419
543,253
Festm.
10,680
789,265
Festm.
Festm
28,601
11,884
116,105
237,113
Festm.
Festm.
28,959
212,700
307,841
916,329
1,004,946
Waarengattung.
Grobe, rohe Böttcherwaaren
id.
Korbflechterwaaren
id.
id.
Geschalte Korbweiden und Reifenstäbe
id.
id.
Grobe, ungerarbte Holzwaaren
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Rohe Parquetbodentheile u. geschnitt. Fournire
Grobe, blos gefarbte Holzwaaren
id.
id.
id.
id.
id.
Korbflechterwaaren
id.
id.
Grobe Korbwaaren
Getarbte Mobel und Mobelbestandtheile
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Ungefärbtes Spielzeug aus Holz
id.
Feine Holzwaaren
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Feine Korbflechterwaaren
id.
Korkwaaren
id.
Gerarbtes Kinderspielzeug aus Holz
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id
Amerika.
Niederland.
Frankreich.
id.
id
Amerika.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Niederland
England.
Amerika.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
id.
England.
Niederland.
Amerika.
Italien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
4,370
20,099
3,391
6,111
25,304
4,301
5,510
35,828
1,193
1,031
25,084
1,183
7,306
3,648
1,165
38,214
5,085
7,004
6,392
14,897
1,028
Waarengattung.
Waaren aus anderen Schnitzstoffen
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Geebnete Hornstäbe
Gepresste Hornknöpfe
Gepolsterte Möbel ohne Ueberzug
id.
id.
id.
mit
id.
id.
id.
14. Hopfen.
Hopfen
id.
15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge.
Claviere, Harmoniums etc
Musikalische Instrumente, auch Theile davon
id.
id.
id.
id.
id.
Astronomische, chirurgische etc. Instrumente
id.
id.
Lokomotiven, Lokomobilen
id.
id.
id.
Maschinen,
auch Theile davon,
überwiegend
oder ganz Holz
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
Oesterreich.
Italien.
England.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
Frankreich.
id.
Oesterreich.
Schweiz.
Italien.
Niederland.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Schweiz.
England.
Belgien.
id.
Schweiz.
England.
Niederland.
A m e r i k a .
Mengen
in
Kilogramm.
2,198
1,041
1,907
2,864,027
1,805
27,760
25,643
276,850
7,054
1,446
3,155
1,190
13,022
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Br. Indien.
Frankreich.
id.
Niederland.
Amerika.
England.
Schweden.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
Amerika.
Schweden.
Brit. Indien.
England.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Amerika.
England.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
Niederland.
Frankreich.
Belgien.
Mengenin
Kilogramm.
9,341
97,285
20,738
242,087
142,835
15,176
1,206,166
6,025
37,557
6,560
560,918
117,935
1,605
22,355
10,605
3,526
1,172
Stück
id.
id.
id.
id.
id.
Waarengattung.
Maschinen, auch Theile davon, überwiegend
oder ganz Holz
id.
id.
Desgl.
id. Gusseisen
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Nähmaschinen
id.
id.
id.
id
id
Dampfkessel
id.
id.
Maschinen, auch Theile davon, uberwiegend oder
ganz aus Eisen
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Nahmaschinen
id.
id.
id.
Maschinen, auch Theile davon, überwiegend aus
unedlen Metallen
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Eisenbahnfahrzeuge, weder mit Leder- noch Pols-
ter, je unter 1000 Mk. werth
id.
über
id.
id.
id.
id.
id.
Wagen und Schlitten mit Leder und Polsterarbeit.
id.
id
id.
Waarengattung.
16. Kalender.
Kalender
id.
id
17. Kautschuk und Guttapercha, sowie W a a r e n
daraus.
Kautschukhornmasse
Grobe Waaren aus weichem Kautschuk
id. id.
id. id.
Hartgummiwaaren
id
Feine Waaren aus weichem Kautschuk
id. id
Spielzeug aus
id
Gewebe, mit Kautschuk durchtränkt
id. id.
id. id.
Posamentierwaaren aus Kautschuk
18. Kleider und Leibwäsche, fertige, auch
Putzwaaren.
Spitzenkleider
Seidene Kleider
id.
Halbseidene Kleider
id. id
Wollene
id
id. id
id. id
id. id
id.
id
Kleider aus mit Kautschuk getränkten Geweben .
id. id.
id. id.
L a n d
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
Frankreich.
Schweiz.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
1,270
1,056
4,737
3,364
5,425
1,894
1,162
Waarengattung.
Baumwollene oder leinene Leibwasche
id. id
id. id
Seidene Herrenhüte
Herrenhüte aus Filz
id. id
id. id
id. id
Damenhüte aus Filz oder Zeugstoff, garnirte
id. id.
id. id.
id.
id.
ungarnirte
id. id. id.
Herrenhüte und Mützen aus Zeugstoff
id. id
id. id
id. id
id. id
Künstliche Blumen aus Zeugstoff
id. id
19. Kupfer und Kupferwaaren.
Rohes Kupfer
id
Gemünztes Kupfer
id
Messing und Tomack, auch Bruch
id. id
Nickelmetall
id.
Kupferbleche, Kupferstangen, unplattirt
id. id.
Kupferdraht etc
id.
Telegraphenkabel
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
Italien.
Belgien.
Frankreich.
id.
England.
Schweiz.
Belgien.
Belgien.
Oester. Ungarn.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Italien.
Niederland.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
id.
Belgien.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
Stück
id.
id.
1,766
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
2,908
54,364
5,524
2,663
9,212
2,884
1,979
10,503
Waarengattung.
Siebboden etc
Grobe Kupfer- und Gelbgiesserwaaren
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Patronen, etc. aus Kupfer oder Messing
id. id
id. id
Polirte Waaren aus Kupfer oder Messing
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Feine Kupfer- oder Messingwaaren
id. id
id. id
Waaren aus Aluminium
id.
20. Kurze W a a r e n , Quincaillerien, etc.
Gold- und Silberwaaren
id. id
id. id
id. id
Waaren ganz odertheilw. aus Bernstein, Elfenbein.
Celluloid, Gagat, Meerschaum, etc
id.
id.
Vergoldete oder versilberte unedle Metallwaaren .
id. id.
id. id.
id. id
Fächer
Wand-, Wecker-, Stutz-, Control- etc. Uhren
id.
id.
id. id.
L a n d
uns
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Frankreich.
id.
England.
Schweiz.
Niederland.
Belgien.
id.
Schweiz.
Frankreich.
Frankreich.
Oesterreich.
Schweiz.
England.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
id.
Belgien.
Belgien.
Amerika.
Niederland.
Frankreich.
id.
Oesterreich.
Italien.
Belgien.
id.
Oesterreich.
England.
Frankreich.
id.
id.
Schweiz.
Oesterreich.
Mengen
in
Kilogramm.
3,311
3,823
3,546
5,029
1,916
4,594
Waarengattung.
Wand-, Wecker-, Stutz-, Kontrol- etc. Uhren
Feine bossirte Wachswaaren
id.
Brillen und Operngucker, etc
id.
Regen-und Sonnenschirme
Mit Zeugstoff angekleidete Puppen
id.
Gespinnstwaaren aus Wolle, Leinen, Seide pp. in
wesentlicher Verbindung mit Glas, Holz etc.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Taschenuhren in goldenen Gehausen
id. id.
id. id.
id. id.
id.
in silbernen Gehausen
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Taschenuhren in unedlen Metallgehausen
id. id.
id. id.
id id.
id. id.
Goldene Gehäuse für Taschenuhren
21. Leder und Lederwaaren.
Ungefärbtes, lohgares Leder.
id. id
Handschuhleder
id.
Sohlleder
Grobe Lederwaaren
L a n d
welchem die Waaren
eingetuhrt wurden
Belgien.
id.
Frankreich
id.
Schweiz.
Frankreich.
id.
Belgien.
Belgien.
Schweiz.
Oester.-Ungarn.
Niederland.
Frankreich.
id.
Oesterreich.
Schweiz.
Belgien.
id.
Italien.
Schweiz.
Oesterreich.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Italien.
Oesterreich.
Belgien.
Schweiz.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Mengen
in
Kilogramm
Stück
id.
id.
id.
id.
id.
id.
1,329
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
29,712
2,520
3,487
2,745
Waarengattung.
Grobe Lederwaaren
id.
id.
Grobe Sattlerwaaren aus Packleinwand
id. id
id. id
Feine Lederwaaren
id.
id.
id.
id.
Waaren aus feinem Wachstuch, Ledertuch etc.
id. id.
id. id.
Feine lederne Handschuhe
id.
id.
id.
id.
22. Leinengarn, Leinwand und andere
Leinenwaaren.
Leinengarn, ungebleicht, etc
id. id.
Desgl. gefärbt
Accommodirtes Nähgarn
id. id.
id,
Nähzwirn
id. id
Seilerwaaren, gebleicht oder getheert
id. id
id. id
Andere Seilerwaaren
id.
id.
Juteleinwand, ungefärbt
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Amerika.
Italien
Frankreich.
id.
Oesterreich.
Belgien.
id.
Oesterreich.
England.
Schweiz.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
Oesterreich.
England.
Niederland.
Frankreich.
Amerika.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
id.
Amerika.
Belgien.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
2,237
1,430
3,844
6,126
35,315
6,401
2,630
1,518
Waarengattung.
Fussdecken aus Jutefasern, ungefarbt
id.
id.
gefärbt
id. id. id
Leinwand, Zwillich, Drillich, ungefarbt
id. id
id. id
Dergl.
gefarbt
id. id
id. id
Leinener Damast
id.
Verarbeitetes Tisch-, Bett- und Handtücherzeug
id. id.
Leinene Bander, Borten, Fransen, Gaze etc
id.
Zwirnspitzen
id. id
23. Lichte.
Lichte
id
id
id
24. Literarische und Kunstgegenstände.
Gedruckte Bücher, Musikalien etc
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Farbendruckbilder,
Photographien
etc
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Belgien.
Belgien.
England.
Niederland.
Frankreich.
Oester. -Ungarn.
Belgien.
Niederland.
Italien.
England.
Schweiz.
Frankreich.
id.
Niederland.
Italien.
Amerika.
England.
Oester.-Ungarn
Mengen
in
Kilogramm
2,123
12,249
2,555
1,648
1,115
14,034
9,413
3,497
47,851
1,038
21,550
3,497
13,574
2,326
Waarengattung.
Farbendruckbilder, Photographien etc.
Gemälde, Zeichnungen
id. id
id. id
id. id
id. id
id. id
Statuen, Medaillen, Schaumünzen
25. Material-, Spezerei- und Konditorwaaren.
Bier in Fässern
id.
Bier in Flaschen
Liköre
id
id
id
Branntwein in Fassern
id.
id.
id.
id.
Branntwein in Flaschen
id.
id.
id.
id.
Bierhefe
Essig in Fässer
id.
Essig in Flaschen
Cider in Fässern
Wein und Most in
Fässern
id.
id.
id.
id.
L a n d
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Belgien.
id.
Russland.
England.
Niederland.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
Italien.
England.
Belgien.
id.
id.
Oester.-Ungarn.
Niederland.
Frankreich.
id.
Niederland.
Schweiz.
England.
Belgien.
id.
England.
Italien.
Frankreich.
Schweiz.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
id.
Griechenland.
Algerien.
Spanien.
Türkei.
Mengen
in
Kilogramm.
1,555
3,189,307
2,058
3,157
2,021
59,743
1,439
6,249
345,638
5,628
1,050
15,525
2,391
Waarengattung.
Wein und Most in Fassern
id.
id.
id.
id.
Verschnittwein
id
id
Schaumwein
id
Stiller Wein in Flaschen
id.
id.
id.
id.
Frische Milchbutter
id.
id. in Freimengen eingebracht.
Frisches Fleisch
id.
id.
Frisches Fleisch in Freimengen eingebracht
id. id.
Getrocknetes Fleisch
id.
id.
id.
id.
Getrocknetes
Fleisch,
in
Freimengen
eingebracht.
id. id.
Fleischextrakt
id
Frische Fische
id
id
Stockfische
id
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Niederland.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Portugal.
Belgien.
Italien.
Griechenland.
Spanien.
Belgien.
Frankreich.
id.
Russland.
Spanien.
Italien.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Italien.
Amerika.
Niederland.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Niederland.
Belgien.
id.
Norwegen.
Mengen
in
Kilogramm.
1,438
13,773
2,130
2.301
56,524
30,157
10,744
24,383
5,303
1,284
6,999
3,385
26,830
1,497
26,029
9,355
1,610
98,516
2,327
9,489
2,421
14,733
3,531
Waarengattung.
Stockfische
id
Gesalzene Fische, nicht Heringe
id. id
id. id
id. id
id. id
Mit Essig, Oel etc. hermetisch eingemachte Fische.
id. id.
id. id.
id. id.
Federvieh, nicht lebendes
id.
id.
id.
Federwild id.
id.
id.
id.
Frische Südfrüchte
id.
id.
id.
id.
id.
Getrocknete Feigen
id.
id.
id.
id.
id.
Korinthen
id
Rosinen
id
id
Getrocknete Datteln
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Niederland
Frankreich.
id.
England.
Norwegen.
Niederland.
Belgien.
id.
Spanien.
Italien.
Frankreich.
id.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Frankreich.
id.
Spanien.
Italien.
Algier.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Italien.
Portugal.
Algerien.
Spanien.
Frankreich.
As Türkei.
Griechenland.
As. Türkei.
Spanien.
Frankreich.
Algier.
Mengen
in
Kilogramm.
2,870
14,881
2,502
71,193
13,691
1,719
6,206
2,478
10,161
2,240
83,861
3,140
1,499
6,726
1,275
1,963
29,039
2,450
78,464
Waarengattung.
Getrocknete Datteln
id.
id.
Getrocknete Mandeln
Getrocknete Gewürze zum Genuss
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Gesalzene Heringe in Fassern (Tonnen)
id. id.
id. id.
id.
in nicht handelsüblicher Verpackung
id. id.
Honig
id
id
Roher Kaffee
id
id
id
id
id
id
id
id
Kaffeesurrogate
Gebrannter Kaffee
id
id
Käse aller Art
id
id
id.
id
Land
aus
welchem die Waaren
eingefuhrt wurden.
Persien.
As. Türkei.
Belgien.
id.
id.
England.
Niederl.-Indien.
Brit. Ost-Indien.
Amerika.
Italien.
Frankreich.
id.
Niederland.
Belgien.
id.
Niederland.
Oester. -Ungarn.
Frankreich.
Belgien.
id.
Java.
Niederland.
Brasilien
Niederl.-Indien.
Amerika.
Venezuela.
Guatemala.
Frankreich.
Belgien.
id.
Niederland.
Frankreich.
id.
Italien.
Schweiz
Oester.-Ungarn.
Niederland.
Mengen
in
Kilogramm.
3,158
3,878
Tonnen
id.
1,152
id.
9,059
10,219
75,535
7,978
2,214
12,060
2,354
2,296
1,445
4,912
15,630
Waarengattung.
Käse aller Art
Konditorwaaren
id.
id.
id.
id.
id.
Oliven
Gegenstände des feineren Tafelgenusses
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Gemahlene
Cichorien.
id.
Johannisbrot
Reife Nüsse, Kastanien
etc.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Obst zum Genuss, getrocknet
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Obstmus
id.
Getrocknete Sämereien und Küchengewächse
id. id.
Frische Südfruchtschalen
id.
id.
Chokolade und Chokoladesurrogate
Land
aus
welchem die Waaren.
eingeführt wurden.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
England.
Niederland.
Italien.
Frankreich.
id.
id.
England.
Italien.
Belgien.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
Frankreich.
Spanien.
id.
Schweiz.
Italien.
Belgien.
Frankreich.
id.
Amerika.
Oester.-Ungarn.
England.
Spanien.
Schweiz.
Italien.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Spanien.
Niederkind.
id.
Mengen
in
Kilogramm
3,029
4,221
18,486
12,501
5,642
1,041
12,516
14,024
6,154
Waarengattung.
Chokolade und Chokoladesurrogate
id id.
id. id.
Kakaopulver
Kakaomasse
Dextrin, Kleber
Kartoffelmehl, Kartoffelstärke
id. id.
Sago, Tapioka
Stärke, Kraftmehl, Puder
id.
Nudeln, Maccaroni
id.
id.
Gewöhnliches Backwerk
id.
id.
in Freimengen eingebracht.
Mehl aus Getreide
id.
Mehl aus Getreide
id.
Ausgeschälte Muscheln (Seekrabben)
Frische Austern
id.
Frische Hummern
id.
Geschälter Reis
id.
id.
id.
Salz
Sirup
id.
id.
Stärkezucker
id.
Unbearbeitete Tabakblätter
id.
Land
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Schweiz.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Italien.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Niederland.
England.
Brit. Ost-Indien.
Belgien.
id.
Schweiz.
Frankreich.
id.
Italien.
Amerika.
Niederl, Indien.
Mengen
in
Kilogramm.
1,312
1,123
1,102
5,879
11,273
117,571
517,938
202,869
4,942
1,683
1,230
311,659
35,305
4,000
2,500
44,189
255,919
61,723
Waarengattung.
Unbearbeitete Tabakblätter
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Tabaksaucen
id.
Cigaretten
id.
id.
id.
id.
id.
Cigarren
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Kautabak
Schnupftabak
Rauchtabak
id.
id.
id.
id.
Thee
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Brasilien.
Haiti.
Russland.
Eur. Türkei.
Philippinen.
China.
Algerien.
Columbien.
Paraguay.
Niederland.
Cuba. Portorico.
Mexiko.
Griechenland.
Belgien.
Schweiz.
Amerika.
Cuba. Portorico.
Frankreich.
Algerien.
Egypten.
England.
Belgien.
id.
Schweiz.
Niederland.
Cuba. Portorico.
England.
Italien.
Frankreich.
Belgien.
id.
id.
Niederland.
Italien.
Schweiz.
Frankreich.
id.
Mengen
in
Kilogramm.
16,306
12.528
5,221
2,569
4,605
24,046
41,872
1,891
1,694
1,340
3,492
Waarengattung.
Thee
id.
id.
id.
id.
Raffiinirter Zucker
id.
26. Oel, anderweit nicht genannt und Fette.
Oel- nicht Speiseöl- in Flaschen
id.
Speiseöl in Flaschen
id.
id.
Oliven- und Baumwollensamenöl in Fässern
id. id.
Andere Oele in Fässern
id.
Baumwollensamenöl in Fässern, amtlichdenaturirt.
id. id.
id. id.
id. id.
Leinöl in Fässern
id.
id.
id.
Oelsäure
id.
id.
Palm- und Kokosnussöl
Rüb- und Rapsöl in Fässern
id. id.
id. id.
Rückstände fetter Oele
id. id.
id. id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
China.
Russland.
England.
Mederland.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Italien.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
Niederland.
England.
Amerika.
Frankreich.
id.
Russland.
Niederland.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
Brit. Indien.
Amerika.
Frankreich.
Belgien.
id.
Amerika.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
40,801
34,938
759,920
1,020
5,100
2,025
1,746
5,665
2,514
11,990
46,190
22,662
10,000
15,830
58,659
19,442
8,216
15,830
6,970
1/216
1,867
73,255
10,054
17,050
42,091
Waarengattung.
Schmalz
id.
id.
Stearin- etc. Säure
Fisch- und Robbenspeck, Thran
id. id.
id. id.
id. id.
id. id.
Talg
id.
id.
Knochenfett etc.
id.
Bienen- etc. Wachs
id.
Erdwachs
id.
id.
id.
27. Papier und Papierwaaren.
Dachpappe
Faser- etc. Stoff zur Papierfabrikation
id. id.
Holzstoff zur id.
Pappen, nicht besonders genannt
Schleif-, Rost-, Polir- etc. Papier
Pack-Papier, ungeglättet
id. id.
id.
geglättet
id. id.
Photographisches Papier
id. id.
id. id.
Buntes Papier
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Frankreich.
Amerika.
Belgien.
id.
id.
Niederland.
Amerika.
Norwegen.
Frankreich.
id.
Belgien.
England.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Niederland.
Frankreich.
Belgien.
id.
Schweden.
id.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Mengen
in
Kilogramm.
331,297
5,122
8,012
2,392
1,226
2,849
2,697
17,745
3,130
120,570
5,612
10,200
20,320
10,470
2,735
Waarengattung.
Buntes Papier
id.
Löschpapier
id.
id.
Schreibpapier.
id.
id.
id.
Druckpapier.
id.
id.
id.
Zeichenpapier
id.
Anderes
Papier.
id.
Decken aus Linoleum etc
id.
id.
id.
Spielzeug aus Papier
Papierwaaren
id.
id.
id.
id.
id.
Papiertapeten
id.
id.
id.
Patronen aus Papier
id.
id.
Papierwaaren in Verbg. mit anderen Materialien
id. id.
id
id.
Land
aus
welchem die "Waaren
eingeführt wurden.
England.
Belgien.
id.
England.
Frankreich..
id.
England.
Schweiz.
Belgien.
id.
England.
Niederland.
Frankreich..
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Niederland.
Belgien.
Frankreich.
id.
Niederland.
Schweiz.
England.
Oester. -Ungarn.
Belgien.
id.
England.
Niederland.
Frankreich.
id.
England-
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
21,195
3,681
1,613
2,476
2,215
1,822.
1,391
46.
5,175
4,602
222.
5,591
3,710
9,973
1,125
Waarengattung.
28. Pelzwerk (Kürschnerarbeiten).
Ueberzogenes Pelzwerk
fertige, nicht überzogene Schafpelze
id. id.
29. Petroleum.
Petroleum
id.
id.
Petroleumdestillate
id.
Mineralische Schmieröle
id.
id.
id.
id.
Steinkohlentheeröle, schwere
30. Seiden und Seidenwaaren.
Nähseide
id.
Seidene Bänder
id. Posamentierwaaren
id. Spitzen etc
Dichtes Seidenzeug
id.
id.
Halbseidene Spitzen
Seidene Gaze, Kreppe, Flor
id.
Halbseidene Bänder
id.
Posamentierwaaren
Dichtes Halbseidenzeug
id. id.
id. id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Frankreich.
id.
Belgien.
Russland.
Amerika.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Amerika.
Russland.
Belgien.
id.
Frankreich.
Schweiz.
Frankreich.
id.
id.
id.
Schweiz.
Belgien.
Frankreich.
id.
England.
Frankreich.
id.
id.
Schweiz.
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm-.
4,673,023
39,712
3,733,247
64,043
13,440
1,408
1,218
291,432
330,573
196,854
2,034
Waarengattung.
31. Seife und Parfümerien.
Schmierseife
Gemeine feste Seife .
id.
id.
Feine Seife
in
Täfelchen
id.
id.
Wohlriechende, nicht alkoholh. Wasser
Alkoholhaltige Parfümerien
id.
id.
32. Spielkarten.
33. Steine und Steinwaaren.
Rohe Alabaster- und Marmorsteine
id. Werksteine, Rohblöcke und Pflastersteine
id. id.
Mühlsteine
Schleif- und Wetzsteine
id.
id.
id.
id.
Grobe, ungeschliffene Steinmetzarbeiten
Dachschiefer
id.
Ungeschliffene Steinarbeiten aus Marmor etc
id. id.
Alabaster-, Marmor-, Granit- etc. Waaren in Verbg.
mit unpolirtern, unlackirtem Holz oder Eisen .
id. id.
Andere Steinwaaren
id.
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Belgien.
id.
Niederland.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
Frankreich..
id.
England..
Belgien.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
id.
Italien.
Schweiz.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich..
id.
Oester.-Ungarn.
Amerika-
Belgien.
Mengen
in
Kilogramm.
43,321
13,784
1,696
1,597
24,469
26,555,540
52,967
3,418,107
19,486,687
6,361
4,069
44.
14,756
14,435,
87,635.
2,462,774
804,627
1,900
1,719,985
8,922
3,203
1, 264
2,713
Waarengattung.
Andere Steinwaaren in Verb. mit lackirtem, polir-
tem Eisen oder Holz.
id. id.
34. Steinkohlen, Koks etc.
Koks
id.
Steinkohlen
id.
Torf
Torfstreu
Presskohlen
25. Stroh-und Bastwaaren.
Matten aus Stroh, Schilf, Gras etc
id. id.
Ordinäre Waaren aus id.
id.
id.
id.
Strohbänder
id.
id.
id.
id.
Feine Waaren aus Stroh, Bast etc
id. id.
id. id.
id. id.
Ungarnirte Strohhüte
id.
id.
id.
id.
Garnirte Strohhüte
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Belgien.
Frankreich.
England.
Belgien.
id.
England.
Belgien.
Niederland.
Belgien.
China.
Belgien.
id.
Italien.
Frankreich.
Oester.-Ungarn.
Frankreich.
Italien.
China.
England.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
China.
Frankreich.
id.
Schweiz.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Belgien.
id.
Schweiz.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
3,402
473,982,200
8,576,420
206,686,740
213,816,350
867,397
20,000
180,000
43,835,293
26,425
11,882
12,312
Stück 1,133
2,115
1,054
1,116
Waarengattung.
Sparterie
id.
36. Theer, Pech, Harze aller Art.
Asphalt, Harz- und Holzcement
id. id.
Terpentinharze
id.
id.
Theer
id.
37. Thiere und thierische Produkte
Bienenstocke mit lebenden Bienen
Blasen, Darme nicht zum Genuss
id. id.
id. id.
id. id.
Federvieh, lebendes
id.
Flusskrebse und Schnecken
id. id.
id. id.
Unausgeschalte Seemuscheln
id.
Animalische Waschschwàmme
id.
id.
Lebende Thiere, nicht besonders genannt
id. id.
Eier von Geflugel, Eigelb
id.
id.
id.
38. Thonwaaren.
Gewohnliche Mauersteine
Land
aus
welchem die Waaren
emgefuhrt worden
id.
Belgien.
Belgien.
Frankreich.
id.
Amerika.
Belgien.
id.
Frankreich.
Frankreich.
id.
Niederland.
Amerika.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Niederland.
Belgien.
China.
Italien.
Frankreich.
Frankreich.
Mengen
m
Kilogramm.
144,839
34,228
28,659
1,133
5,109
38,683
21,479
15,548
137,453
2,547
2,402
14,441
99,743
4,954
8,525
3,139,176
266,825
Waarengattung.
Gewöhnliche
Mauersteine...
Unglasirte, nicht feuerfeste
Thonröhren...
Unglasirtes
Töpfergeschirr....
id.
id....
Unglasirte, feuerfeste
Steine...
id.
id....
Glasirte Mauersteine, Klinker
etc...
id.
id...
Glasirte
Thonröhren...
id.
Glasirtes
Töpfergeschirr...
id....
Schmelztiegel, Muffeln
etc..
id.
id.
Feine Terracottawaaren
id.
Einfarbige Thonwaaren, polirt
etc...
id.
id....
id.
id....
Mehrfarbige
id...
id.
id....
id.
id....
id.
id....
Weisses
Porzellan...
id....
id....
Mehrfarbiges
Porzellan...
id...
id....
id....
id....
39. Vieh.
Pferde...
id...
Kühe...
Jungvieh bis zu
2½
Jahren....
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
Niederland.
England.
Frankreich.
id.
Oester.-Ungarn.
Belgien.
id.
Oester.-Ungarn.
Italien.
Niederland.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
id.
Mengen
in
Kilogramm
1,827,590
21,400
7,066
21,308
289,532
127,870
288,650
57,000
11,179
190,237
3,042
5,840
2,818
1,308
3,335
5,893
2,646
1,246
1,821
2,313
Stück 1,960
Waarengattung.
40. Wachstuch, Wachsmusselin, Wachstafft.
Grobes, unbedrucktes
Wachstuch...
id.
id...
Bedrucktes
Wachstuch...
id.
41. Wolle, sowie Waaren daraus.
Rohe
Schafwolle...
id...
id....
Kämmlinge....
id...
Kunstwolle,
Wollabfälle...
id....
id...
Gekämmte
Wolle...
Hartes Kammgarn, ungefärbt
etc....
id...
id.
gefärbt...
Rohes
Wollengarn...
id
Gefärbtes
Wollengarn...
id....
Tuchleisten..
Gefärbte Fussdecken aus Rindviehhaaren
id.
Filze ,
id....
Gewebte
Fussdecken...
id...
Wollene
Strumpfwaaren..
id...
id...
id...
Unbedrucktes Wollenzeug über 200 gr. etc..
id.
id...
id.
id...
id.
id...
id.
id.
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Frankreich.
Belgien.
id.
Frankreich.
England.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
England.
Frankreich.
id.
England.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
id.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Italien.
Frankreich.
England.
id.
Niederland.
Oester. -Ungarn.
Belgien.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
3,723
3,000
329,848
1,391
189,135
10,865
39,356
1,211
6,156
3,581
7,579
14,983
38,910
2,552
3,025
3,364
Land
aus
welchem die Waaren
eingeführt wurden.
Frankreich
England.
Italien.
Belgien.
id.
id.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Belgien.
Frankreich.
id.
Belgien.
id.
Frankreich.
Mengen
in
Kilogramm.
1,247
4,005
1,735
1,504
1,011
Waarengattung.
Unbedrucktes Wollenzeug über 200 gr. etc.
Desgl.
unter 200 gr. etc.
id.
id.
id.
id.
Wollener
Plüsch...
id.
Posamentierwaaren...
id.
id.
Bedrucktes Wollenzeug unter 200 gr. etc. .
Wollene Spitzen
42. Zink und Zinkwaaren.
Gewalztes Zink, Blech
etc...
id.
id....
Grobe
Zinkwaaren...
id....
Feine
Zinkwaaren...
id.
43. Zinn und Zinnwaaren.
Hohes Zinn,
Bruchzinn...
id.
id...
Grobe
Zinnwaaren...
id....
Feine
Zinnwaaren...
id....
Steuerpflichtige Waaren, welche während des Jahres 1900 aus dem Zollverein nach dem Grossherzogthum
Luxemburg eingeführt wurden
*) Steuerpflichtig ist nur Bier, welches aus Bayern, einschliesslich der bayerischen Pfalz, Württemberg,
Baden und Elsass-Lothringen hier eingeführt wird.
b)
c)
Bier*)...
Branntwein mit Uebergangs- u. Versendungsschein etc. — r. Alk.
id.
ohne
id.
id.
id.
Liter
1,686,547
180,858
19.902
d)
e)
f)
Kochsalz...
Unbearbeitete
Tabakblätter...
Vieh- und
Gewerbesalz*)...
Klg.
1,453,578
242,946
498,600
Waaren-Ausfuhr nach dem Zollvereins-Auslande.
Die nachfolgende Statistik bezieht sich nur auf diejenigen Waaren, welche aus Luxemburg über die belgische-
und französische Grenze ausgeführt worden sind. Der Durchfuhrverkehr ist, soweit derselbe als solcher sich fest-
stellen liess, nicht berücksichtigt.
*) Das im Grossherzogthum Luxemburg verbrauchte Vieh- und Gewerbesalz wurde auf Grund der vom.
Haupt-Zollamte ausgestellten Berechtigungsscheine von den Salinen Dieuze, Saaralben & Châtau-Salins in Elsass-
Lothringen steuerfrei bezogen.
**) Darunter auch Waaren, welche aus dem Handel mit andern Ländern stammen. — Die Ausfuhr nach
den Zollvereinsstaaten lässt sich nicht nachweisen, weil an der Grenze gegen den Zollverein Zollämter nicht
bestehen.
Waarengattung.
1. Abfälle.
Lederabfälle....
Thierischer
Dünger...
Guano...
Kleie...
Thierknochen...
Asche, Kalkäscher, Knochenschaum
etc...
Künstliche
Düngungsmittel...
Lumpen....
Makulatur...
2. Baumwolle und Baumwollenwaaren.
Baumwollabfälle....
Ungewebte
Dochte...
Vigognegarn...
Gebleichte, dichte
Baumwollgewebe...
Gefärbte.
id....
Baumwollene
Strumpfwaaren...
3. Blei und Bleiwaaren....
Bleiglätte
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören **)
Kilogr.
523,621
366,119
5,930
19,898
35,207
45,028
50,695
4,631
31.
1,919
2,352
293,878
Waarengattung.
Gewalztes
Blei...
Unlackirte Röhren aus
Blei...
Grobe
Bleiwaaren...
4. Bürstenbinder and Siebmacherwaaren.
Grobe Bürsten und Besen aus Bast, Stroh und Schilf etc...
id. Borsten ...
5. Drogerie-, Apotheker- und Farbwaaren.
Blei-, Farben-, Pastellstifte und
Zeichenkreide...
Chloroform...
Essenzen, Tinkturen,
Extrakte...
Lacke,
Lackfirnisse....
Maler- und
Waschfarben...
Zündhölzer und Zündkerzen
Chlorkalk...
Gelatine...
Kitte, nicht besonders
genannt...
Leim...
Sprengstoffe...
Tinte,
Tintenpulver...
Wagenschmiere...
Wichse...
Zündwaaren, nicht besonders
genannt...
Kalzinirte
Soda...
Wasserglas...
Calciumcarbid...
Eis...
Rohe Erzeugnisse zur
Bürstenfabrikation..
Rohes
Glycerin...
Indigo...
Insektenpulver...
Kalk, nicht besonders
genannt...
Kohlensäure....
Krapp...
Mineralwasser...
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
293,421
1,083
462,064
2.216
8,205
25'
3 1 1
1,249
1,328
22,626
10,000
1,702
393,505
Waarengattung.
Natron....
Schiesspulver....
Schwefel...
Schwefelkalium....
Seegraas
Superphosphat...
Terpentinöl...
Zinkasche...
Chemische Fabrikate zu pharmaceutischen Z w e c k e n
Geschlemmte
Kreide...
6. Eisen und Eisenwaaren.
Brucheisen und
Eisenabfälle...
Roheisen...
Eck- und
Winkeleisen...
Unterlagsplatten...
Eisenbahnschienen...
Schmiedbares Eisen in
Stäben...
Luppeneisen etc.
Rohe Platten und Bleche aus schmiedbarem
Eisen...
Eisendraht,
roh...
Ganz grobe rohe
Eisengusswaaren...
Ambosse, Brecheisen
etc...
Drahtseile...
Eisenbahnachsen, Eisenbahnradeisen
etc...
Gewalzte und gezogene Röhren aus Eisen, rohe
Grobe, nicht abgeschliffene etc.
Eisenwaaren....
id.
abgeschliffene
id.
id....
Feine Eisenwaaren
Jagd- und Luxusgewehre
7. Erden, Erze, edle Metallen etc.
Tuffsleine und andere hydraulische Zuschläge...
Cernent...
Ungefärbter Sand
etc...
Farbenerde
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören
Kilogr.
1,025
5,850
2,052
6,070
1,283.
1,000'
19,106,228,
1,335,969
6,235,020
478,240
2,054,508
8,629,413
49,798.
23,100
102,458
5,442
35,670
3,226.
151,592
2,254,687,667
189,250
2,266,237
11,700
Waarengattung.
Gips...
Infusorienerde....
Gebrannter
Kalk...
Kryolith...
Eisenerze...
Schlacken von Erzen
Thomasschlacken,
gemahlene...
Abfälle von der Gold- und Silberverarbeitung
8. Flachs und andere vegetabilische Spinnstoffe.
Flachs, gebrochen, gehechelt
etc...
9. Getreide und andere Erzeugnisse des Landbaues.
Roggen
Hafer....
Buchweizen...
Hülsenfrüchte...
Frische
Tafeltrauben...
id.
Blumen, Blüthen,
Knospen...
Futtergewächse, nicht besonders
genannt...
Lebende Gewächse
etc...
Frische
Kartof..
Kleesaat...
Küchengewächse, frische
Frisches
Obst...
Ungefärbtes
Stroh...
Sämereien...
Erzeugnisse des Landbaues, nicht besonders
genannt...
10. Glas und Glaswaaren.
Gemeines, naturfarbiges
Hohlglas...
Dachglas...
Ungemustertes, weisses
Hohlglas....
Belegtes Tafel- und
Spiegelglas....
Farbiges
Glas...
Glaswaaren in Verbindung mit anderen
Materialien...
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
191,943
4,889,730
9,936
2,210,033,412
16,750,750
20,343,583
3,112,740
2,261
1,555
17,800
86,315
2,280,182
537,032
50,373
22,697
79,025
3,895
31,872
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
128,487
1,543
39,370
55,063
32,182
784,798
6,350
68,313
159,640
2,061,455
Festm.
361,726
4,963
42,669
7,700
16,271
39,960
10,379
Waarengattung.
11. Haare von Pferden und Menschen und Waaren daraus.
Rohe Bettfedern
Borsten...
Pferdehaare, roh, gesotten
etc...
Gereinigte
Bettfedern...
12. Häute und Felle.
Hasen-und Kaninchenfelle,
rohe...
Kalbfelle, gesalzene und
trockene...
Rindshäute, i d .
id....
Rosshäute...
Schaf- und Ziegenfelle, rohe,
behaarte...
Rohe Häute und Felle zur Lederbereitung
13. Holz und andere animalische Schnitzstoffe und Waaren daraus.
Abfälle von animalischen und vegetabilischen Schnitzstoffen
Thierhörner, Hufe,
Knochen..
Brennholz, Reisig, Lohkuchen
etc....
Holzkohlen...
Zerkleinertes Quebrachoholz
Rohes Bau- und
Nutzholz..
Desgleichen...
Desgleichen, in der Richtung der Längsachse gesägt ...
Grobe, ungefärbte Korbflechterwaaren...
Stuhlrohr, gefärbt, gebeizt
etc...
Grobe, ungefärbte Holzwaaren...
Rohe, geschnittene Fourniere, Parketbodentheile ...
Grobe, gefärbte Holzwaaren..
Gefärbte Fourniere aus Holz...
Möbel und Möbelbestandtheile aus Holz, blos gefärbt...
Ungefärbtes hölzernes Kinderspielzeug...
Geebnete Fischbeinstäbe ...
Feine
Holzwaaren...
id. Korbflechterwaaren ...
Korkstopfen
etc....
Waarengattung.
Waaren aus anderen animalischen oder vegetabilischen Schnitz-
stoffen...
Gepolsterte Möbel mit
Ueberzug...
15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge.
Claviere aller Art, auch Theile
davon...
Ziehharmonikas, Violinen
etc...
Lokomobilen...
Maschinen und Theile davon, überwiegend aus
Holz...
Desgleichen
id.
id. Gusseisen
Nähmaschinen mit Gestell
id.
id....
Maschinen und Theile davon
id.
id. schmiedb. Eisen .
id.
id.
id.
id. unedlen Metallen
Eisenbahnfahrzeuge, weder mit Leder noch Polsterarbeit
17. Kautschuk, Guttapercha, sowie Waaren daraus.
Roher Kautschuk
Grobe Waaren aus weichem
Kautschuk...
18. Kleider und Leibwäsche, fertige, auch Putzwaaren.
Seidene Kleider
Wollene und baumwollene
Kleider...
Fertige
Leibwäsche...
19. Kupfer und andere unedle Metalle und Waaren daraus.
Rohes
Kupfer...
Gemünztes
Kupfer...
Kupferlegirungen, nicht besonders
genannt...
Unplattirter
Kupferdraht...
Grobe
Kupferwaaren...
Polirte
id.
und
Messingwaaren...
Feine, vernirte
Messingwaaren...
20. Kurze Waaren, Quincaillerie etc....
Gold- und
Silberwaaren...
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
2,718
95,117
4,851
5,235
78,734
4,729
Stück
1,230
1,212
1,239
1,087
3,626
2,796
25,522
Waarengattung.
Vergoldete oder versilberte unedle Metallwaaren...
Wand-, Wecker-, Stutz-,
Kontroluhren...
Feine, bossirte
Wachswaaren...
Spielzeug aller
Art...
Gespinnstwaaren in wesentlicher Verbindung mit Holz, Glas etc. .
21. Leder und Lederwaaren.
Ungefärbtes, lohgares
Leder...
Handschuhleder...
Sohlleder...
Enthaarte, halbgare Schaf- und
Ziegenfelle..
Grobe Schuhmacher und
Sattlerwaaren...
id.
id.
aus Packleinwand
etc....
Feine Schuhmacher- und
Sattlerwaaren...
id. lederne
Handschuhe...
22. Leinengarn, Leinwand und andere Leinenwaaren.
Accommodirtes Nähgarn
(Zwirn)...
Ungefärbte etc.
Leinengewebe...
Gefärbte
id....
Leinene
Posamentierwaaren...
23. Lichte.
24. Literarische und Kunstgegenstände.
Gedruckte Bücher, Zeitungen
etc...
Farbendruck- etc.
Bilder...
Gemälde,
Zeichnungen...
25. Material- und Spezerei-, auch Konditorwaaren.
Bier in Fässern...
id. in Flaschen ...
Liköre...
Spiritus in Fässern ...
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
24,040
92,928
73,996
3,084
14,147
1,261
1,037
4,408
2,446
1,355
1,405,431
1,233,267
31,648
Waarengattung.
Branntwein in Fässern*)
id.
in Flaschen
Hefe, mit Ausnahme der Weinhefe
Cider und künstlich bereitete Getränke
Wein in Fässern
Schaumwein**)
Cider
Stiller Wein in Flaschen
Frische Milchbutter
Frisches Fleisch
Fleisch von Vieh, getrocknet, geräuchert, gesalzen
Frische Fische
Zubereitete Fische
Todtes Wild
Honig, auch künstlicher
Kaffeesurrogate
Käse aller Art
Konditorwaaren
Gegenstände des feineren Tafelgenusses
Gemahlene Cichorien
Reife Nüsse und geniessbare Kastanien
Getrocknetes Obst
Obstmus ohne Zuckerzusatz
Sämereien zum Genuss
Stärke
Gewöhnliches Backwerk
Mehl aus Getreide
Cigaretten
Cigarren
Schnupftabak
Rauchtabak
*) Ausserdem wurden noch 64,582 Liter r. A. nach dem Zollvereinslande
ausgeführt.
**) Ausserdem wurden noch 243,485 Kg. nach dem Zollvereinslande aus-
geführt.
Ausfuhr
nach Ländern,
die nicht zum Zollverein
gehören.
Kilogr.
3,595
2,821
5,850
23,535
18,960
1,598
32,645
5,165
2,718
1,443
3,795
4,965
1,236
27,915
Waarengattung.
26. Oel, anderweit nicht genannt, und Fette.
Talg von Rindern und Schalen
Knochen- etc.- Fett
Bienen- und sonstiges Insektenwachs
27. Papier- und Papierwaarem.
Schleif-, Rost- etc.- Papier
Ungeglättetes Packpapier
Geglättetes
id
Photographisches Papier
Schreibpapier
Druckpapier
Zeichenpapier
Decken aus Linoleum
Pappwaaren ohne weitere Verbindung
Papiertapeten
Papierwaren in Verbindung mit anderen Materialien
29. Petroleum.
Mineralschmieröl
Steinkohlentheeröl
30. Seide und Seidenwaaren.
Seidene Spitzen, Blonden etc
31. Seife und Parfümerien.
Feine Seife in Täfelchen
Alkoholhaltige Parfümerie
33. Steine und Steinwaaren.
Rohe Asphaltsteine, Mergelschiefer
etc.
Rohe Steine
Schleif- und Wetzsteine
Ausfuhr
nach Landern,
die nicht zum Zollverein
gehoren
Kilogr.
2.221
1,115
17,67.4
7,725
2,762
5,904
13,374,715
10,000
12,899,987
263,100
Waarengattung.
Grobe ungeschliffene etc. Steinmetzarbeiten
Rohe Dachschiefer und Schieferplatten
Ungeschliffene etc. Waaren aus Alabaster und Marmor
Geschliffene Schieferwaaren
Steinwaaren in Verbindung mit unpolirtem Holz, Eisen
etc.
34. Steinkohlen, Braunkohlen, Koks, Torfstreu.
Steinkohlen
Presskohlen
35. Stroh- und Bastwaaren
Ordinäre Waaren aus Bast, Stroh
etc.
Garnirte Strohhute
36. Theer, Pech, Harze aller Art.
Pech mit Ausnahme von Asphalt
Terpentinharz
Theer
37. Thiere und thierische Produkte, nicht besonders genannt.
Bienenstöcke mit lebenden Bienen
Lebendes Federvieh
Flusskrebse, Land- und Susswasserschnecken
Animalische Waschschwämme
Thiere, nicht besonders genannt, lebende
Thierische Produkte,
id.
Eier von Geflügel, Eigelb
38. Thonwaaren.
Gewöhnliche unglasirte Mauersteine
Unglasirte, nicht feuerfeste Thonrohren
id.
feuerfeste Steine
-Architektonische Verzierungen
Ausfuhr
nach Landern,
die nicht zum Zollverein
gehoren.
Kilogr.
117,140
39,343
7,015
38,000
212,997
200,905
12,092
Stück
1,418
1,250
17,222
13,834
2,636
8,877,110
8,632,839
58,970
11,000
Waarengattung.
Falzdachziegel, Mauersteine etc., glasirt
Glasirte Thonrohren
Gemeines, glasirtes Topfergeschirr
Feine Terracottawaaren
Einfarbige Thonwaaren
Mehrfarbige
id.
39. Vieh.
Pferde
Ziegen
41. Wolle und Waaren daraus.
Rohe Lama-, Angora- und Ziegenhaare
etc.
Andere rohe. Thierhaare
Rohe Schafwolle
Kunstwolle, Wollabralle
Rohes Wollengarn, einfach
Geiarbtes
id. id.
id.
id.
mehrfach
Geiarbte Filze aus Rindviehhaaren
Wollene Strumpfwaaren
Unbedrucktes Wollenzeug uber 200 gr. etc
Desgleichen
unter
id.
Bedrucktes Wollenzeug
uber
id.
Desgleichen
unter
id.
42. Zink und Zinkwaaren.
Grobe Zinkwaaren
43. Zinn und Zinnwaaren.
Feine Zinnwaaren
Ausfuhr
nach Landern,
die nicht zum Zollverem
gehoren
Kilogr
100,665
10,336
4,213
58,131
2,906
Stuck
2,880
id.
275,565
15,818
166,695
90'
6,985
83,921
Zu- oder Abnahme des luxemburgischen Aussenhandels
im Jahre 1900 gegen das Vorjahr.*)
A. — Einfuhr.
Waarengattung.
1.
Abfälle
2. Baumwolle und Baumwollenwaaren
3. Blei und Legierungen, und Waaren daraus
4. Bürsten und Siebmacherwaaren
5. Drogerie und Farbwaaren
6. Eisen und Eisenwaaren
7. Erden, Erze etc
8. Flachs und andere vegetabilische Spinn-
stoffe, mit Ausnahme der Baumwolle .
9. Getreide und andre Erzeugnisse des Land-
baues
10. Glas- und Glaswaaren
11. Haare, sowie Waaren daraus; Federn
und Borsten
12. Häute und Felle
13. Holz, sowie Waaren daraus
14. Hopfen
15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge
16. Kalender
17. Kautschuk, Guttapercha, sowie Waaren
daraus
18. Kleider, Leibwäsche, auch Putzwaaren
19. Kupfer, unedle Metalle, sowie Waaren
daraus
20 Kurzwaaren, Quincaillerie
21. Leder und Lederwaaren
22. Leinenwaaren
23. Lichte
24. Literarische und Kunstgegenstände
25. Material-, Spezerei- auch Konditorwaaren
26. Oel und Fette
27. Papier und Pappwaaren
1899.
Kilogramm.
4,851,608
102,521
73,895
30,469
2,175,718
2,821,345
160,698,667
1,601
20,855,083
136,045
4,160
1,288,124
8,540,266
931,318
2,178
2,005
10,509
41,614
4,507
25,830
32,823
7,585
38,281
4,087,715
714,726
65,108
1900.
Kilogramm.
5,7.45,980
107,412
287,946
2,918
3,146,135
4,327,761
174,540,720
2,119
21,143,870
60,884
4,179
1,571,486
8,366,185
2,864,027
1,270
4,737
5,425
54,364
4,594
29,712
35,315
14,034
47,851
3,189,807
759,920
120,570
Zu- oder Abnahme
gegen das
Vorjahr 1899.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+-
+
++
+
+
+
+
+
+
Kilogramm.
894,372
4,891
214,051
27,551
970,417
506,416
13,852,053
288,787
75,161
283,362
174,081
1,932,709
2,732
5,084
12,750
3,882
2,492
6,449
9,570
897,908
45,194
55,462
*) Anmerkungen zu vorstellender Zollstatistik, sowie von der gewohnlichen Erhebungsweise abweichende
Zahlen innerhalb einiger Tarifpositionen, haben in dieser Aufstellung keine Berucksichtigung gefunden.
Waarengattung.
28.
Pelzwerk
29. Petroleum
30 Seide und Seidenwaaren
31. Seife und Parfumerien
32 Spielkarten
33 Steine und Steinwaaren
34 Steinkohlen und Koks
35 Stroh- und Bastwaaren
36 Theer, Pech, Harz, Asphalt
37. Thiere und thierische Produkte
38. Thonwaaren
39. Vieh
40 Wachstuch-, Musselin und -Taffet
41 Wolle und Wollenwaaren
42 Zink und Zinkwaaren
43 Zinn- und Zinnwaaren
1899.
Kilogramm
3,361,580
2,568
23,622
9,544,053
403,753,394
22,473
75 643
105,497
4,560,488
Stuck
3,057
Kilogramm
233,340
3,042
1,336
Kilogramm
4,673,023
2 034
43,321
26,555,540
473,982,200
26,425
144,839
137,453
3,139,176
Stuck
2,313
Kilogramm
3,723
329,848
4,005
1,011
Zu- oder Abnahme
gegen das
Vorjahr 1899
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
Kilogramm
1,311,443
19,699
17,011,487
70,228,806
3 952
69,196
31,956
1 421,312
Stuck
Kilogramm
2,969
96,508
Steuerpflichtige Waaren, welche aus dem Zollverein nach Luxemburg
eingeführt wurden
Bier
Branntwein mit Uebergangsschem
id.
ohne
id.
Kochsalz
Unbearbeitete Tabakblatter
Viehsalz
Liter
1,469,337
213,803
17,023
Kilogramm
1,307,512
152,232
553,700
Liter
1,686,547
180,858
17,902
Kilogramm
1,453,573
242,946
498,600
+
+
+
+
Liter
217,210
32,945
Kilogramm
146,066
90,714
55,100
B — Ausfuhr
1. Abfalle
2. Baumwolle und Baumwollenwaaren
3. Blei und Waaren daraus
4. Bursten und Siebmacherwaaren
5 Drogerie- und Farbwaaren
6. Eisen und Eisenwaaren
7. Erden, Erze und Metalle
8. Flachs u. andere vegetabilische Spinnstoffe
Kilogramm
517,515
4,701
256,055
322,648
58,309,500
2,313,283,943
Kilogramm
523,621
4,631
293,878
1,083
462,064
19,106,228
2,254,687,667
+
+
+
+
Kilogramm
206,106
37,823
139,416
39,203,272
58,596,276
Waarengattung
9. Getreide u. and. Erzeugnisse des Landbaues
10. Glas und Glaswaaren
11. Haare, sowie Waaren daraus; Federn und
Borsten
12. Haute und Felle
13. Holz, sowie Waaren daraus
15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge .
17. Kautschuk, Guttapercha u. Waaren daraus
18. Kleider, Leibwäsche, sowie Putzwaaren .
19. Kupfer, unedle Metalle, sowie Waaren
daraus
20. Kurzwaaren und Quincaillerie
21. Leder und Lederwaaren
22. Leinenwaaren
23. Lichte
24. Literarische und Kunstgegenstände
25. Material-, Spezerei- und Konditorwaaren.
26. Oel und Fette
27. Papier und Pappwaaren
29. Petroleum
30. Seide und Seidenwaaren
31. Seife und Parfümerien
33. Steine und Steinwaaren
34. Steinkohlen, Koks, Torf
etc.
35. Stroh- und Bastwaaren
36. Theer, Pech, Harze aller Art
37. Thiere und thierischeProdukte
38 Thonwaaren
39. Vieh
41. Wolle und Waaren daraus
42. Zink und Waaren daraus
43. Zinn und Waaren daraus
1999.
Kilogramm.
1,202,263
1,668
210,033
3,355,179
186,289
1,825
30,670
82,585
2,627
1,259,877
2,185
1,916
1,548
40,335,346
119,565
1,857
20,196
2,659,807
Stuck.
1,307
Kilogramm.
217,780
1900.
Kilogramm.
3,112,740
128,487
784,798
95,117
1,230
1,239
3,626
25,522
92,928
1,261
4,408
1,405,431
2,221
17,674
13,374,715
212,997
1,418
17,222
8,877,110
Stück.
2,906
Kilogramm.
275,565
Zu- oder Abnahme
gegen das
Vorjahr 1899.
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
+
Kilogramm.
1,910,477
81,546
2,570,381
91,172
1,119
3,126
5,148
10,343
1,781
145,554
15,758
3,039,369
93,432
2,974
6,217,303
Stück.
1,599
Kilogramm.
57,785
Luxembourg, le 10 mai 1901.
La Chambre de commerce.
Le Vice-Président,
ÉMILE BERCHEM.
Le Secrétaire ff.,
J.-P.
SEVENIG.
Composition de la Chambre de commerce.
Président : M. Emile Metz, maître de forges à Beggen.
Vice-président : M. Émile Berchem, négociant à Luxembourg.
Membres : MM. Charles Bech, négociant à Diekirch ; Théodore Bourggraff*), ingénieur
et négociant à Luxembourg; Daniel Buchholtz, négociant à Esch-sur-l'Alzette; Jules Collart,
maître de (orges à Steinfort ; Victor Conrot, négociant à Luxembourg ; André Duchscher,
industriel à Wecker ; Georges Faber, tanneur à Wiltz ; Henri Funck, brasseur à Neudorf;
Joseph Heintz, fabricant de tabacs à Luxembourg ; Pierre Jœrg, industriel à Echternach ;
Jean Knaff, négociant à Larochette; Auguste Lambert, banquier à Luxembourg; Guil-
laume Lefèvre, négociant à Luxembourg ; Gustave de Marie, négociant à Ettelbruck ; Jules
Mongenast, tanneur à Ettelbruck ; Maurice Pescatore, directeur de la faiencerie de Septfon-
taines ; Albert Reinhard, fabricant de gants à Luxembourg ; Émile Schrœll, imprimeur à
Luxembourg ; Jean Soupert, rosiériste à Limpertsberg.
Secrétaire ff. : M. J.-P. Sevenig.
*) Nomme par arrête grand-ducal du 19 decembre 1900, en remplacement de M. Joseph Mersch, demis-
sionnaire.
SOMMAIRE.
Considérations générales
Travaux de la Chambre de commerce
Minières
Industrie métallurgique
Ateliers de construction.
Fabrication de lits et meubles en fer
Fabrication de coffres-forts.
Industrie du bâtiment
Le nouveau pont à Luxembourg
Carrières
Ardoisières
Briqueterie
Industrie des ciments
Faïencerie
Tannerie
Ecorces à tan
Ganterie
Industrie textile
Industrie du vêtement
Tabacs et cigares
Brasserie
Distillerie
Imprimerie
Horticulture
Industrie de la chicorée
Conserves de légumes
Mondorf-les-Bains
Vins de Champagne : E. Mercier & Cie
Meunerie
Brosserie
Industrie de l'éclairage
Poudrerie de Luxembourg
Tramways luxembourgeois
La crise du charbon
Banque Internationale à Luxembourg
Assurances
Bourse du travail
Enseignement industriel, commercial et pro-
fessionnel
Exposition universelle de 1900 à Paris
Principaux résultats du recensement du 1er dé-
cembre 1900
Mercuriales
Abattoir de Luxembourg
Foires
Bétail
Statistique douanière
A.
Waaren-Einfuhr
B,
Waaren-Ansfuhr
Zu- oder Abnahme des luxemburgischen
Aussenhandels im Jahre 1900 gegen
das Vorjahr
A. Einfuhr
B Ausfuhr
Composition de la Chambre de commerce
Pages,
Pages.
Luxembourg. — Imprimerie V. Bück.
Le nombre des conducteurs et des
commis de première classe ne peut dépasser
deux pour chacune de ces classes.
Toutefois les conducteurs de deuxième et ceux
de troisième classe ainsi que les conducteurs
auxiliaires pourront, après dix années de bons
et loyaux services dans ces classes et resp.
grades, obtenir le traitement minimum de con-
ducteur de première et resp. de deuxième et de
troisième classe.
Les conducteurs de première classe pourront,
après douze années de bons et loyaux services
dans le même grade, jouir encore de trois aug-
mentations biennales de 100 fr. chacune.
Die Zahl der Conducteure und der
Commis erster Klasse darf für jede dieser Klassen
zwei nicht übersteigen.
Jedoch können die Conducteure zweiter und die
dritter Klasse, sowie die Hilfs-Conducteure, nach
zehn Jahren guter und treuer Dienste in diesen
Klassen, resp. Rangstufen, das Minimalgehalt
eines Conducteurs erster, resp. zweiter und dritter
Klasse erhalten.
Die Conducteure erster Klasse können nach zwölf
Jahren guter und treuer Dienste in derselben
Rangstufe noch drei zweijährige Gehaltszulagen
von je 100 Franken erhalten.
En dehors des fonctionnaires prévus
à l'art. 2, il pourra être attaché temporairement
au service agricole, suivant les besoins de l'ad-
ministration
1° les aides nécessaires pour le service tech-
nique et celui des bureaux ;
2° un ou plusieurs employés du cadastre, à
désigner de commun accord avec le Directeur
général des finances, pour procéder aux opéra-
tions géodésiques ou pour diriger celles-ci.
Außer den unter Art. 2 vorgesehenen
Beamten können zeitweilig, je nach den Dienst-
bedürfnissen, der Ackerbauverwaltung zugetheilt
werden
1. die für den technischen und den Büreau-
Dienst erforderlichen Gehilfen;
2. ein oder mehrere, im Einvernehmen mit dem.
Generaldirector der Finanzen zu bezeichnenden
Cataster-Beamten, behufs Ausführung oder Leit-
ung der Feldvermessungsarbeiten.
L'ingénieur, les conducteurs et l'em-
ployé supérieur des bureaux sont nommés par
Nous, les autres fonctionnaires par le membre
afférent du Gouvernement, dans les limites des
allocations budgétaires.
Der Ingenieur, die Conducteure sowie
der Büreau- oder Unter-Büreauvorsteher werden
von Uns ernannt, die anderen Beamten von dem
zuständigen Regierungsmitglied, in den Grenzen.
der Büdgetbewilligungen.
l'exigent, le Gouvernement pourra nommer,
hors cadre, deux conducteurs de troisième classe.
Tous les fonctionnaires définitive-
ment nommés soit au service agricole, soit dans
une autre administration de l'État et, le cas
échéant, leurs ayants-droit intéressés, sont ad-
mis à faire valoir, pour la liquidation de la pen-
sion, le temps passé dans les fonctions provi-
soires du service agricole, à charge par eux de
verser, dans le délai de cinq ans, les retenues
prévues par la loi générale sur les pensions des
fonctionnaires de l'État.
Alle Beamten, welche eine definitive
Ernennung, sei es in der Ackerbau- oder in einer
anderen Verwaltung des Staates erhalten haben,
und, gegebenen Falls, deren Rechtsnachfolger,
sind berechtigt, für die Bemessung ihrer Pension
die bei der Ackerbauverwaltung verbrachte pro-
visorische Dienstzeit geltend zu machen, unter der
Bedingung, daß sie, in einem Zeitraum von fünf
Jahren, die durch das allgemeine Gesetz über die
Pensionen vorgesehenen Abzüge an die Staats-
kasse einzahlen.
Les fonctionnaires et employés du
service agricole ne peuvent toucher aucun sa-
laire pour travaux particuliers ; ces travaux se-
ront payés, s'il y a lieu, à l'État suivant un tarif
à fixer par un règlement d'administration pu-
blique.
Die Beamten und Angestellten der
Ackerbauverwaltung dürfen keine Gebühren für
Privatarbeiten beziehen; für derartige Arbeiten
findet eintretenden Falls eine Vergütung an den
Staat gemäß einem durch allgemeines Verwal-
tungsreglement aufzustellenden Tarife statt.
Un règlement d'administration pu-
blique déterminera également les conditions que
doivent remplir les candidats pour être nommés
aux différentes fonctions prévues par la pré-
sente loi.
Néanmoins le personnel actuellement occupé
dans une des deux branches du service agricole
est dispensé de l'accomplissement des conditions
concernant les promotions dans cette branche
de service. Celte disposition de faveur ne s'ap-
pliquera pas à l'ingénieur agricole à nommer
par la suite.
Ein allgemeines Verwaltungsregle-
ment bestimmt ferner die Bedingungen, welchen
die Candidaten für die verschiedenen, im gegen-
wärtigen Gesetz vorgesehenen Aemter zu genügen
haben.
Jedoch ist das zur Zeit bei einem der beiden
Dienstzweige der Ackerbauverwaltung beschäftigte
Personal von der Erfüllung der zur Beförderung
in diesem Dienstzweig erforderlichen Bedingungen
befreit. Diese Vergünstigung ist indessen auf den
in der Folge zu ernennenden Landbäu-Ingenieur
nicht anwendbar.
Les lois des 28 février 1883 et 9 lé-
vrier 1887 sont abrogées.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Luxembourg, le 6 juillet 1901.
ADOLPHE.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Die Reise- und Aufenthalts-Gebühren, sowie
eventuell die Büreaukosten, werden von Uns in
denselben Grenzen festgesetzt.
Die Gesetze vom 28. Februar 1883
und 9. Februar 1887 sind abgeschafft.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz in's
Memorial eingerückt werde, um von Allen, die
es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Luxemburg, den 6. Juli 1991.
Adolph.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Arrêté grand-ducal du 10 juillet 1901, portant
fixation d'une durée unitaire pour les communi-
cations et conversations téléphoniques.
Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,
Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,
etc., etc., etc.;
Vu l'art. 6 de la loi du 20 février 1884, sur le
service télégraphique et téléphonique ;
Revu Notre arrêté du 3 février 1894, concer-
nant le service téléphonique ;
Notre Conseil d'État entendu ;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
finances et après délibération du Gouvernement
en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons