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Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

43 Articles / Dispositions · Luxembourg
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Table des dispositions (43)

Texte législatif (43 Articles)

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

DU

Grand-Duché de Luxembourg.

Memorial

des

Großherzogthums Luxemburg.

Samedi, 13 juillet 1901.

N°. 48.

Samstag, 13. Juli 1901.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa-

tion du service agricole.

Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,

Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,

etc., etc., etc.;

Notre Conseil d'État entendu ;

De l'assentiment de la Chambre des députés ;

Vu la décision de la Chambre des députés

du 28 juin 1901 et celle du Conseil d'État du 5

juillet courant, portant qu'il n'y a pas lieu à

second vote ;

Avons ordonné et ordonnons

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

L'administration du service agricole

est chargée, sous l'autorité du membre du Gou-

vernement du service afférent, des affaires de

l'agriculture.

Elle pourra, en outre, être chargée, sous les

ordres du membre du Gouvernement que la

chose concerne, du service du curage, de l'en-

tretien et de l'amélioration des cours d'eau.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Fouhren.

La Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Fouhren est

légalement reconnue et ses statuts sont ap-

prouvés.

der anwesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflösung

ist nur mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle

der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-

mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli

1891 stattzufinden.

§ 40. — Durch Besehluss des Vorstandes können gegen-

wärtige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die

Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können

Quittungs- und Notationsregister beschafft werdet).

§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-

tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbind-

liche Erklärung der Gesellschaft beitreten zu wollen.

Berathen und angenommen zu Diekirch, am 25.

Februar 1901.

(Folgen die Unterschriften.)

Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche An.

erkennung und die Genehmigung der

Sta-

tuten des Viehversicherungs-Vereins

von

Fouhren betreffend.

Der Staatsminister, Präsident

der R e g i e r u n g ;

Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-

rungs-Vereins von Fouhren wegen gesetzlicher

Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts

dieses Vereins;

Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-

verwaltung von Fouhren, Sitz des Vereins, vom

23. März 1901;

Nach Einsicht des Gutachtens der höheren

Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-

keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891

und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;

I n

Anbetracht, daß das Statut genannten

Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und

Reglements in Einklang steht;

I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte

der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-

mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;

Beschließt

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Fouhren.

Der Viehversicherungs-Verein

von

Fouhren wird hiermit gesetzlich anerkannt und

ist dessen Statut genehmigt.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Niederanven.

La Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Niederanven

est légalement reconnue et ses statuts sont

approuvés.

der anwesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflösung

ist nur mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle

der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-

mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli

1891 stattzufinden.

§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-

wärtige Statuten gedruckt und zum Kosteupreise an die

Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können

Quittungs- und Notationsregister beschallt werden.

§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-

tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche

Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.

Berathen und angenommen zu Fouhren, am 17

März 1901.

(Folgen die Unterschriften.)

Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche

Anerkennung und die Genehmigung der Sta-

tuten des Viehversicherungs - Vereins von

Niederanven betreffend.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung;

Nach Einsicht des Gesuches des Viehverstche-

rungs-Vereins von Niederanven wegen gesetzlicher

Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts

dieses Vereins;

Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-

verwaltung von Niederanven, Sitz des Vereins,

vom 26. April 1901;

Nach Einsicht des Gutachtens der höheren

Kommission zur Förderung der auf Gegenseitig-

keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891

und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;

I n

Anbetracht, daß das Statut genannten

Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und

Reglemente in Einklang steht;

I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte

der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-

mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;

Beschließt

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Niederanven.

Der Viehversicherungs - Verein zu

Niederanven wird hiermit gesetzlich anerkannt und

ist dessen Statut genehmigt.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Die Ackerbauverwaltung ist unter der

Autorität des mit dem betreffenden

Dienst-

zweige betrauten Regierungsmitgliedes mit den

landwirthschaftlichen Angelegenheiten beauftragt.

Dieselbe kann überdies, im Auftrage des hierfür

zuständigen Regierungsmitgliedes, mit der Räum-

ung,

Instandhaltung

und Verbesserung der

Wasserläufe betraut werden.

Arrêté grand-ducal du 10 juillet 1901, portant fixation d'une durée unitaire pour les communi- cations et conversations téléphoniques.

Par dérogation aux art. 7 et 14 de

Notre arrêté prérappelé du 3 février 1894, la

durée unitaire des communications et conversa-

tions téléphoniques est fixée à trois minutes.

Avis. — Fête anniversaire de la naissance du Grand-Duc.

I n Abweichung der Art. 7 und 14

Unseres vorbezogenen Beschlusses vom 3. Februar

1894 sind die telephonischen Mittheilungen und

Gespräche auf eine Einheitsdauer von drei Minuten

festgesetzt.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail d'Eschweiler (Rodenbourg).

La Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail d'Eschweiler

(Rodenbourg) est légalement reconnue et ses

statuts sont approuvés.

Bekanntmachung. — Stempel.

Aus einer vom Einregistrirungs-Einnehmer der

Civilakten zu Luxemburg unterm 11. Juli l. J.,

Band 51, Nr. 579, ausgestellten Quittung er-

hellt, daß die Aktien-Gesellschaft Aciéries et

Ateliers de Luxembourg,

mit dem Sitze zu

Luxemburg, die Stempelgebühren von 425 Obli-

gationen, jede zu 500 Fr. eff., mit den Nrn. 1

bis 425, entrichtet, hat.

Gegenwärtige Bekanntmachung soll der Be-

stimmung im Art. 5 des Gesetzes vom 25. Januar

1872 Genüge leisten.

Luxemburg, den 12. Juli 1901.

Der General-Director der Finanzen,

M. Mongenast.

Beschluß vom 5. Juli 1901, die gesetzliche An-

erkennung und die Genehmigung der Sta-

tuten des Viehversicherungs-Vereins von.

Eschweiler (Rodenburg) betreffend.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung;

Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-

rungs-Vereins von Eschweiler (Rodenburg) wegen

gesetzlicher Anerkennung, sowie Genehmigung des

Statuts dieses Vereins;

Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-

verwaltung von Rodenburg, vom 16. October 1900

Nach Einsicht des Gutachtens der höheren

Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-

keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891

und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;

I n

Anbetracht, daß das Statut genannte

Vereins Mit den Bestimmungen der Gesetze und

Reglemente in Einklang steht;

In Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte

der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-

mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;.

Beschließt

Statuts dieses Vereins;

Der Viehversicherungs-Verein vom

Eschweiler (Rodenburg) wird hiermit

gesetzlich,

anerkannt und ist dessen Statut genehmigt.

A r t . 2. Le présent arrêté, avec les statuts y

annexés, sera publié au Mémorial.

Luxembourg, le 5 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Steinheim.

La Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Steinheim

est légalement reconnue et ses statuts sont

approuvés.

wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten

sein müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel

der anwesenden Stimmen gesasst sein. — Die Auflösung

ist nur mit Guthetssung der Regierung gültig. — Im Falle

der Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestim-

mungen des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli

1891 stattzufinden.

§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-

wartige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die

Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können

Quittungs- und Notationsregister beschallt werden

§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-

tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche

Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.

Beratheu und angenommen zu Eschweiler, den 1.

Juli 1900.

(Folgen die Unterschriften.)

Beschluß

vom 5 Juli

1901,

die gesetzliche

Anerkennung und die Genehmigung der Sta-

tuten des Viehversicherungs- Vereins

von

Steinheim betreffend

Der Staatsminister, Präsident

der R e g i e r u n g ;

Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-

rungs-Vereins von Steinheim, wegen gesetzlicher

Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts

dieses Vereins;

Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-

verwaltung von Rosport, vom 5. April 1901;

Nach Einsicht des Gutachtens der höheren

Kommission zur Förderung der auf Gegenseitig-

keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891

und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.;

I n

Anbetracht, daß das Statut genannten

Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und

Reglemente in Einklang steht;

I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte

der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-

mäßigen Ausgaben derselben hinreicheud erscheinen;

Beschließt

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Steinheim.

Der Viehversicherungs - Verein zu

Steinheim wird hiermit gesetzlich anerkannt und

ist dessen Statut genehmigt.

48b

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Diekirch.

La Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du

bétail

de Diekirch

est légalement reconnue et ses statuts sont

approuvés.

berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher

wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein

müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel der an-

wesenden Stimmen gefasst sein. — Die Auflosung ist nur

mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle der

Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestimmungen

des Art. 9 des Grossh Beschlusses vom 22. Juli 1891

stattzufinden.

§ 40. — Durch Besthluss des Vorstandes können gegen-

wartige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die

Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können

Quittungs- und Notationsregister beschafft werden.

§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-

tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche

Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen

Berathen und angenommen zu Steinheim, am 25.

März 1901.

(Folgen die Unterschritten )

Beschluß vom

5. Juli 1901,

die gesetzliche

Anerkennung und die Genehmignng der Sta-

tuten des Viehversicherungs-Vereins von

Diekirch betreffend

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung;

Nach Einsicht des Gesuches des Viehversiche-

rungs-Vereins von Diekirch, wegen gesetzlicher

Anerkennung, sowie Genehmigung des Statuts

dieses Vereins;

Nach Einsicht des Gutachtens der Gemeinde-

verwaltung von Diekirch, Sitz des Vereins, vom

13. April 1901;

Nach Einsicht des Gutachtens

der höheren

Commission zur Förderung der auf Gegenseitig-

keit beruhenden Vereine, vom 9. Juni 1901;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 11. Juli 1891

und des Großh. Beschlusses vom 22. dess. Mts.(...)

I n

Anbetracht, daß das Statut genannten

Vereins mit den Bestimmungen der Gesetze und

Reglemente in Einklang steht;

I n Anbetracht, daß die gesicherten Einkünfte

der Gesellschaft zur Bestreitung der ordnungs-

mäßigen Ausgaben derselben hinreichend erscheinen;

Beschließt

Art.

1.

Der Viehversicherungs-Verein von.

Diekirch wird hiermit gesetzlich anerkannt und

ist dessen Statut genehmigt.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Le personnel du service agricole

pourra comprendre, outre l'ingénieur agricole,

chef de service

a) Pour les travaux techniques : trois con-

ducteurs agricoles, et deux conducteurs auxi-

liaires agricoles ;

b) Pour les travaux de bureau et autres

un chef ou un sous-chef de bureau, et trois

commis.

Pour autant que les besoins du service

Gesetz vom 6 Juli 1901, die Neueinrichtung

der Ackerbauverwaltung betreffend.

Wir A d o l p h , von Gottes Gnaden, Groß-

herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,

u., u., u.;

Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;

Mit Zustimmung der Kammer der Abgeordneten;

Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-

netenkammer vom 28. Juni d. J. und derjenigen

des Staatsrathes vom 5. d. Mts., gemäß welchen

eine zweite Abstimmung nicht erfolgen soll;

Haben verordnet und verordnen

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Fouhren.

Le présent arrêté, avec les statuts y

annexés, sera publié au Mémorial.

Luxembourg, le 5 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Fouhren.

Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-

rigen Statut soll im Memorial

veröffentlicht

werden.

Luxemburg, den 5. Juli 1901,

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Fouhren.

KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz

und Zweck des Vereins.

§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein

von Fouhren wird ein Verein gegründet, welcher be-

zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der

gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-

satze der Gegenseitigkeit fur Verluste an ihrem Viehbe-

stände zu gewähren.

§ 2.— Der Sitz des Vereins ist in Fouhren und er-

streckt sich auf die Ortschaften Fouhren, Beitel, Wals-

dorf, Longsdorf.

§ 3. — Die Gesellschaft versichert ; a) Kühe, Rinder,

Ochsen und Stiere ; b) Kalbinnen, junge Ochsen und Stiere

im Aller von wenigstens einem Jahre.

KAPITEL II. — Mitgliedseliaft, Ein- und Austritt nus dem

Vereine. — Einschreibung der Thiere.

§4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer

oder Pächter derjenigen Ortschalten werden, über welche

sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Alter von

15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen

werden jedoch nur unter den durch Art. 5 des Gesetzes

vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mit-

glieder des Vereins zugelassen.

Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen

a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von so-

genanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren

ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-

sichern wollen.

§ 5. — Von dem Vereine Können durch Beschluss der

General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-

heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des

Vorstandes ausgeschlossen werden

a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-

gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-

suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig

gemacht haben.

b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-

gebührlich schlecht pflegen.

c) Diejentgen, welche den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Ver-

eins nicht nachkommen.

d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-

lichen Beiträge wahrend einem Monat oder für die ausser

ordentlichen Beiträge während acht Tagen im Rück-

stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-

stand erhalten zu haben.

§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem Ver-

eine vorgeschlagen, werden zunächst von dem Vereins-

vorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen, um

dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu hören.

Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem

Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss

der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.

§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann

nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und

muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-

punkte schriltlich bei dem Vorstande eingereicht werdet).

Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,

welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine

einbegriffeuen Ortschaften verlegen oder welche ihren

Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die

Versicherung mit Ende des Halbjahre, in welchem die

Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes

erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die

Zahl der versicherten Thiere vermindert.

Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-

ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-

keilen für den Verein auf.

§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses

stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den

Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-

lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in

welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.

Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz-

nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-

tigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehversicher-

ung als Mitglied aufnehmen lässt, kann zu seinen Gunsten

ein Theil der bezahlten Beiträge dem andern Versicherungs-

verein durch Beschlus des Vorstandes zugewiesen werden.

§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-

treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,

welcher dem sich Meldenden di Statuten, die derselbe

zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von

zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes un-

tersucht. In allen Fällen kann von dem Vorstande das

Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Vereins einge-

holt weiden.

Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des

zu versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das

versicherte Vieh nach Aller, Farbe, Race und Abzeichen

in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand

entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Anne,mha

die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.

§10.— Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-

stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu

eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-

vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-

lich der Aulnahme nach den Bestimmungen des vorher-

gehenden § 9 verfahren.

Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-

nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-

bestandes.

Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh

verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes

Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-

betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht

vergütet.

KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.

§11.— Die Versicherung beginnt mit dem Tage der

Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der

Versicherte als Mitglied aufgenommen, oder für wireklich

Mitglieder mit dem Tage wo die neu eingestellten Thiere

in die Versicherung angenommen.

§ 12. — Die Versicherung hört auf

1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem

folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss

bekannt gegeben.

2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausser-

halb des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage,

an welchem die Thiere anderwärts eingestellt.

3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen

Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-

gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung

durch den Vorstand.

4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,

Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-

geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-

sitzer.

Die Versicherung dauert jedoch fort

a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des-

Vereins stattfindet ;

b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des-

Vereins aufnehmen lässt.

c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-

der aufgenommen werden können und ihre Verpflichtun-

gen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage sind.

In den drei Fällen ist dem Vorstande von der erfolgten

Veränderung Kenntniss zu geben.

d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-

stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzuneh-

men oder den Preis dafür zu erstatten.

KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-

digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.

§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-

lusten, welche herbeigeführt sind

a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt

werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freien

Felde ;

6) Durch Ueberschwemmungen ;

c) Durch Seuchen oder anbleckende Krankheiten, soweit

für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung

des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Gesetze

wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimmungen

eine Entschädigung nicht eintreten kann.

Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn

ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen

Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Besitzer

Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern er

den gesetzliche Zeitpunkt, welcher für den betreffende

Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nachge-

wiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers be-

kannt war.

§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand

versagt oder gekürzt werden

a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-

fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige

bringt ;

6) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des

erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande

ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;

c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder gro-

ber Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person

ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;

d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art

betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den

Verein schuldig gemacht hat ;

e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation

verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt

worden : ausgenommen sind dabei solche Operationen, die

durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden

müssen, z. B. bei Blähungen durch den Trokarstich,

u. s. w. ;

Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-

lich ist.

§ 15.— Ueber die Gewährung oder Versagung der

Entschädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer

Berathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid

dem Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Be-

schluss des Vorstandes ist die Berufung an das Schieds-

gericht zulässig.

§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung

eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel

der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu

mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.

§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet ein

Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjäh-

rigen Raten als Beitrag zu zahlen.

§ 18. — Eintrittsgeld.— Mitglieder des Vereins, welche

sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-

trittsgeld.

§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser

der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten

für eine Kuh, Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.

und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.

§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-

den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19

behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind

jedoch vorher zu entrichten,

§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-

hundert Frauken übersteigen, muss der Ueberschuss bei

der Sparkasse deponirt werden.

§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds

sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken

des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz

wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der

Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-

stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-

denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe

muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht

werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Central-

verbande freiwillig austreten oder aus demselben ausge-

schlossen werden sollte.

Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-

tretenden Falls die Zahlung eines ausergewöhnlichen Bei-

trages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von hundert

Franken des Werthes des versicherten Viehes so Iange

anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch festge-

setzte Höhe wieder erreicht haben wird.

§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem anderen,

als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt

werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur

Führung der Geschäfte des Vereins benöthigten Auslagen

aufzukommen. Zu diesen Verwakungsaustagen zahlen auch

die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden

§22 erwähnten Centraheiband an diesen letzteren zu

entrichtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen

Prämien.

KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viches. —

Nothschlachtung.

§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt

oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-

pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen

Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-

stande innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,

damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-

ordnungen überzeugt werden kann.

§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-

lung des Thieres, so werden die Kur kosten, mit Aus-

nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fallen

dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse

bestritten,

§ 26. — Unter allen Umstäaden ist das Mitglied ver-

pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes

sofort dem Vorstände des Vereines anzuzeigen. Trifft den

Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des

gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so

erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der

Vereinskasse.

§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-

heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die

alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.

In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei

Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer

bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von

zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe

behalten oder solches dem Vereine belassen will.

In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich

zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem

Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse und

fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.

Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur

mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,

dringende Fälle ausgenommen, hei welchen der Vereins-

ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachlung nach-

träglich anerkennen muss.

KAPITEL VI — Beginn des Versteherungsjahtes.

§ 28. — Das Versicherungjahr beginnt mit dem 1. Ja-

nuar und endigt mil dem 31. Dezember eines jeden Jahres.

Die Taxation findet jährlich zweimal statt und zwar durch

zwei Mitglieder des Vorstandes.

Zu diesem Behufe bebändigt der Vorsteher den Taxa-

toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder, de-

ren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-

ungsumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge und

Umlagen des Vereins vertheilt werden.

§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres

gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,

nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes

erfolgt.

g 50. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des

von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses

die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande

sestzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen

Mitglieder an.

KAPITEL VII. — Organe des Vereins.

§ 31. — Die Organe des Vereins sind

a) Die General-Versammlung;

b) Der Vereinsvorsland.

§ 32. — General-Versammlung. — Wenigstens einmal

im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-

jahres folgenden Monate eine General-Versammlung statt.

Der Präsident kann ausserdem die General-Versammlung

eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von drei

Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen

Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Ta-

gesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.

Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage

vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag

ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-

neral-Versammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-

heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über

Antrage auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des

Verbandes abgestimmt werden soll.

§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-

sammlungen beschliesse über alle Gegenstände, welche

denselben zu diesem Behufe von dem Vorstände vorge-

legt oder \on den Mitgliedern angeregt werden, in letzte-

rem Falle jedoch nur wenn mindestens vierzehn Tage

vorher dem Vorstände von den zu stellenden Anträgen

Mittheilung gemacht worden und solche nicht den Sta-

tuten zuwiderlaufen. Der Vorsitzende hat, in der General-

Versammlung über seine Verwaltung während des ver-

flossenen Vereinsjahres einen Rechenschaftsbericht zu er-

statten.

Ausserordentliche Versammlungen können nur über

solche Angelegenheiten beschliessen die, bei der Einlad-

ung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden

sind.

Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu

ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer

und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-

lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-

schrieben werden.

§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des

Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-

Versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird

in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-

mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus

einem Vorsteher ;

einem Stellvertreter des Vorstehers ;

einem Rechnungsführer ; und je

drei Mitgliedern für jede Ortschaft.

Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden

jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesel-

ben verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt

ist ein Ehrenamt. Die Remuneration des Rechnungs-

führers dagegen wird durch die Generalversammlung fesi-

gesetzt.

§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gesebäfts-

fuhrung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann

sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen.

§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung

aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-

kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung

des Vorstehers.

Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer

vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-

gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden

General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-

aufsichtigt das Kassenwesen.

§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm

durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch

die blosse Wahl berechtigt.

§38. — Schiedsgericht. — Alle im Schoosse der Ge-

sellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5

des Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den

betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-

schlichtet.

Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann

der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die

beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie

einen dritten zu, welcher zu

(...)

hat

und dessen

Entscheidung entgültig ist.

§ 39. — Die Abänderung gegenwärtiger Statuten kann

nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren

Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-

gemass vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.

Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist

erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei

anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden

Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben

durch die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für

die auf Gegenseitigkeit beruhenden Hiltskassen vom 22.

Juli 1891 gutgeheissen werden.

Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem

Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-

briese mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-

berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher

wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten

sein müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance

légale et approbation des statuts de la Société

mutualiste d'assurance contre la mortalité du

bétail de Niederanven.

LE

MINISTRE D'ÉTAT, PRESIDENT

DU GOUVERNEMENT,

Vu la demande en reconnaissance légale pré-

sentée par la Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Niederanven,

ensemble les statuts de cette société ;

Vu l'avis émis le 26 avril 1901 par l'admi-

nistration communale de Niederanven, siège de

ladite société ;

Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-

couragement des sociétés de secours mutuels

en date du 9 juin 1901 ;

Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-

ducal du 22 du même mois ;

Attendu que les statuts de ladite société sont

en concordance avec les dispositions des lois

et règlements ;

Attendu que les recettes assurées de la même

société paraissent suffisantes pour faire face à

ses dépenses obligatoires ;

Arrête

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Niederanven.

Le présent arrête, avec les statuts y

annexes, sera publié au Mémorial.

Luxembourg, le 5 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Das Personal der Ackerbauverwaltung

kann außer dem Landbau-Ingenieur, als Dienst-

Chef, begreifen

a) Für die technischen Arbeiten: drei Acker-

bauconducteure, und zwei Hilfs-Ackerbauconduc-

teure;

b) Für die Bureau- und sonstigen Arbeiten

einen Büreau- oder einen Unterbüreau-Vorsteher

und drei Commis.

Soweit die Dienstbedürfnisse dies erfordern

Arrêté grand-ducal du 10 juillet 1901, portant fixation d'une durée unitaire pour les communi- cations et conversations téléphoniques.

Notre Directeur général des finances

est chargé de l'exécution du présent arrêté.

Luxembourg, le 10 juillet 1901.

ADOLPHE.

Le Directeur général

des finances,

M . MONGENAST.

Avis. — Fête anniversaire de la naissance

du Grand-Duc.

Pour célébrer l'anniversaire de la naissance

de S. A. R. le Grand-Duc, un Te Deum solennel

sera chanté le mercredi, 24 juillet prochain, à

Luxembourg en l'église cathédrale, à onze heures

du matin, dans les églises paroissiales des

autres villes à l'heure convenue, et dans les

églises paroissiales de la campagne le dimanche

suivant immédiatement après la grand messe.

Toutes les autorités, tous les fonctionnaires

et employés sont invités d'assister à cette solen-

nité religieuse.

Großh. Beschluß vom 1 . Juli 1901, wodurch

die Ginheitsdauer der telephonischen Mit-

theilungen und Gespräche festgesetzt wird.

Wir

Adolph,

von Gottes Gnaden, Groß-

herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,

u., u., u.;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 20. Februar

1884, das Telegraphen- und Telephonwesen be-

treffend ;

Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom

3. Februar 1894, den Telephondienst betreffend;

Nach Anhörung Unseres Staatsrathes;

Auf den Bericht Unseres General-Directors der

Finanzen und nach Berathung der Regierung im

Conseil;

Haben beschlossen und beschließen

Avis. — Fête anniversaire de la naissance du Grand-Duc.

Unser General-Director der Finanzen

ist mit der Ausführung des gegenwärtigen Be-

schlusses beauftragt.

Luxemburg, den 10. Juli 1901.

Adolph.

Der General-Director

der Finanzen,

M. Mongenast.

Bekanntmachung — Geburtsfeier S K. H. de

Großherzogs.

Zur Feier des Geburtstages S. K. H. des

Großherzogs soll am Mittwoch, 24. Juli, zu

Luxemburg in der Kathedralkirche, um 11 Uhr

Vormittags, in den Pfarrkirchen der anderen

Städte zur abgeredeten Stunde und in den übrigen

Pfarrkirchen des Landes, am darauf folgenden

Sonntag unmittelbar nach dem Hochamte, ein

feierliches Te Deum abgesungen werden.

Alle Behörden, Beamten und Angestellten

werden ersucht, dieser religiösen Feierlichkeit bei-

zuwohnen.

Les collèges des bourgmestre et échevins des

villes et communes sont chargés de régler le

programme de ladite fête publique. Ils me

feront parvenir leurs rapports sur l'exécution

des présentes par l'intermédiaire des commis-

saires de district ; le rapport de la ville de

Luxembourg me sera envoyé directement.

Luxembourg, le 12 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président du

Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis — Autorisation de résider.

Par arrêté grand-ducal en date du 10 juillet

ct., Mad. Marie Levy, veuve B. Dublon, née à

Cordel, arrondissement de Trêves, le 21 juin

1833, demeurant actuellement à Luxembourg,

a été autorisée à établir son domicile dans le

Grand-Duché.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Autorisation de résider.

Par arrêté grand-ducal en date du 10 juillet

ct., Mademoiselle Esther Klein, dite Esther

Dublon, âgée de 22 ans, née à New-York de

parents inconnus, demeurant actuellement à

Luxembourg, a été autorisée à établir son domi-

cile dans le Grand-Duché.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Déclaration d'absence.

Par jugement du tribunal d'arrondissement

de Diekirch, en date du 27 juin dernier, M.

Michel Mannes, ayant eu son dernier domicile

à Echternach, a été déclaré en état d'absence

depuis l'année 1879 à 1880.

Le même jugement ordonne l'envoi en posses-

Die Schöffencollegien der Städte und Ge-

meinden haben das Programm dieses öffentlichen

Festes anzuordnen und ihre Berichte über den

Verlauf desselben durch die HH. Distriktscom-

missäre an mich gelangen zu lassen. Der Bericht

der Stadt Luxemburg soll mir unmittelbar ein-

gesandt werden.

Luxemburg, den 12. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung — Wohnsitz.

Durch Großh. Beschluß vom 10. Juli d. J.,

ist die Dame Maria Levy, Wittwe B.

DubIon,

geboren zu Cordel, Bezirk Trier, am 21. Juni

1833,

gegenwärtig wohnhaft zu Luxemburg, er-

mächtigt worden, ihren Wohnsitz im Großherzog-

thum zu nehmen.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung — Wohnsitz.

Durch Großh. Beschluß vom 10. Juli 1901,

ist Fräulein Esther

Klein,

genannt Esther

Dublon,

22 Jahre alt, geboren zu New-York

von unbekannten Eltern,

ermächtigt

worden

ihren Wohnsitz im Großherzogthum zu nehmen.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Abwesenheitserklärung.

Gemäß Urtheil des Bezirksgerichtes zu Diekirch

vom 27. Juni letzthin, ist Hr. Michel

Mannes,

zuletzt in Echternach wohnhaft, vom Jahre 1873

bis 1880 ab, als abwesend erklärt worden.

Dasselbe Urteil ordnet die provisorische Be-

sion provisoire des biens de l'absent au profit

des époux Schmit-Mannes après l'accomplisse-

ment des formalités y énoncées et nomme M. le

juge Paquet pour recevoir la caution à donner

par ces derniers.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

E Y S C H E N .

Avis — Notariat.

Conformément à l'art. 69 de l'ordonnance

r. g. d, du 3 octobre 1841, sur le notariat, M.

Meyers, ci-devant notaire à Clervaux, actuelle-

ment notaire à Diekirch, a désigné M. le notaire

Delvaux de Weiswampach, comme dépositaire

provisoire des minutes de son ancienne étude.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Service médical.

Par arrêté de ce jour, M. le De Victor Alesch,

médecin à Luxembourg, a été chargé, à titre

intérimaire et provisoirement, des fonctions de

médecin du canton de Luxembourg, en rem-

placement de M. le Dr Paul Koch, empêché.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Directeur général des travaux publics,

Ch. RISCHARD.

Avis. — Service médical.

Par arrêté de ce jour, M. le Dr Victor Das-

burg, médecin à Larochette, a été nommé mé-

decin du canton de Mersch, en remplacement

de M. le Dr Metzler, décédé.

Luxembourg, le 11 juillet 1901.

Le Directeur général des travaux publics,

Ch. RISCHARD.

Avis. — Justice.

Par arrêté grand-ducal en date de ce jour,

M. Jos. Gretsch, greffier-assumé près le tribunal

sitzübertragung der Güter des Abwesenden an

die Eheleute

Schmit-Mannes

an, nach

Erfüllung der in demselben Urtheil gestellten

Bedingungen. Hr. Richter Paquet wird mit der

Entgegennahme der durch Letztere zu stellenden

Kaution beordert.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Notariat.

Gemäß Art. 69 der Konigl. Großh. Verordnung

vom 3. October 1841 über das Notariat, hat

Hr.

Meyers,

vormals Notar zu Clerf, jetzt

Notar zu Diekirch, Hrn. Notar

DeIvaux

von

Weiswampach, zum provisorischen Depositar der

Urkunden seiner vorigen Amtsstube ernannt.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Medicinaldienst.

Durch Beschluß vom heutigen Tage ist Hr.

Dr. Viktor A l e s c h , Arzt zu Luxemburg, in Er-

setzung des Hrn. Dr. Paul Koch, welcher ver-

hindert ist, interimistisch und provisorisch mit dem

Amte des Kantonalarztes von Luxemburg betraut

worden.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der General-Director der öffentlichen Arbeiten,

K. Rischard.

Bekanntmachung. — Medicinaldienst.

Durch Beschluß vom heutigen Tage ist Hr.

Dr. Viktor

Dasburg,

Arzt in Fels, in Er-

setzung des verstorbenen Hrn. Dr.

Metzler,

zum Kantonalarzte von Mersch ernannt worden.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der General-Director der öffentlichen Arbeiten,

K. Nischard.

Bekanntmachung. — Justiz.

Durch Großh. Beschluß vom heutigen Tage ist

Hr. Jos. Gretsch, beigeordneter Gerichtsschreiber

d'arrondissement de Luxembourg, a été nommé

aux fonctions de quatrième greffier-adjoint du

même tribunal.

Luxembourg, le 6 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Huissiers.

Par arrêté grand-ducal en date de ce jour, il

a été accordé à M. Sigisbert Eicher, sur sa de-

mande, démission honorable de ses fonctions

d'huissier près le tribunal d'arrondissement de

Diekirch, à la résidence de Redange.

Luxembourg, le 6 juillet 1901.

Le Ministre d'Etat, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Association syndicale.

Par arrêté du soussigné en date du 2 ct.,

l'association syndicale pour l'établissement de

chemins d'exploitation à Binsfeld, commune de

Weiswampach, a été autorisée.

Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'asso-

ciation sont déposés au Gouvernement et au

secrétariat communal de Weiswampach.

Luxembourg, le 2 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Caisse d'épargne.

A la date du 6 juillet 1901 le livret n° 82443

a été déclaré perdu. — Le porteur du dit livret

est invité à le présenter dans la quinzaine à

partir de ce jour, soit au bureau central, soit à

un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse

d'épargne, et à faire valoir ses droits.

Faute par le porteur de ce fane dans le dit

délai, le livret en question sera déclaré annulé

et remplacé par un nouveau.

Luxembourg, le 8 juillet 1901.

am Bezirksgericht zu Luxemburg, zum vierten

Hilfsgerichtsschreiber am selben Bezirksgericht er-

nannt worden.

Luxemburg, den 6. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident,

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Gerichtsvollzieher.

Durch Großh. Beschluß vom heutigen Tage ist

Hr.

Sigisbert

Eicher,

auf sein Ansuchen,

ehrenvolle Entlassung als Gerichtsvollzieher beim

Bezirksgericht zu Diekirch, mit dem Amtswohnsitz.

Redingen, bewilligt worden.

Luxemburg, den 6. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.

Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-

tigen Tage ist die Syndikatsgenossenschaft für

Anlage von Feldwegen zu Binsseld, Gemeinde

Weiswampach, ermächtigt worden.

Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genossen-

schaftsaktes sind auf der Regierung und dem Ge-

meindesekretariate zu Weiswampach hinterlegt.

Luxemburg, den 2. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident,

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung — Sparkasse.

Am 6. Juli 1901 ist das Sparbuch Nr. 82443

als abhanden gekommen angemeldet worden. —

Der Inhaber wird andurch aufgefordert, dasselbe

innerhalb vierzehn Tagen von heute ab im Cen-

tralamte oder in irgend einem Nebenamte der

Sparkasse vorzulegen, und seine Rechte geltend

zu machen.

Unterläßt der Inhaber dies in dem besagten

Zeitraume zu thun, so wird das erwähnte Spar-

buch als annulirt erklärt und durch ein neues

ersetzt werden.

Luxemburg, den 8. Juli 1901.

Avis. — Association syndicale.

Par arrêté du soussigné en date du 2 ct.,

l'association syndicale pour l'établissement de

chemins d'exploitation aux lieux dits

Rosen-

feld etc. à Büderscheid, commune de Gœsdorf,

a été autorisée.

Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'asso-

ciation sont déposés au Gouvernement et au

secrétariat communal de Gœsdorf.

Luxembourg, le 2 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Avis. — Enseignement supérieur

et moyen.

Par arrêté du soussigné en date de ce jour,

M. Sieffes, professeur au gymnase de Diekirch,

a, été nommé membre de la commission de

l'examen de passage au gymnase de Diekirch,

en remplacement de M. le professeur Glœsener,

empêché de remplir son mandat.

Luxembourg, le 10 juillet 1901.

Le Directeur général des finances,

M . MONGENAST.

Avis. — Caisse d'épargne.

A la date du 5 juillet ct., le livret n° 86016

a été déclaré perdu. — Le porteur du dit livret

est invité à le présenter dans la quinzaine à

partir de ce jour, soit au bureau central, soit à

;un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse

d'épargne, et à faire valoir ses droits.

Faute par le porteur de ce faire dans le dit

délai, le livret en question sera déclaré annulé

et remplacé par un nouveau.

Luxembourg, le 14 juillet 1901.

Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.

Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-

tigen Tage ist die Syndikatsgenossenschaft für die

Anlage von Feldwegen an den Orten genannt

Rosenfeld u. zu Büderscheid, Gemeinde Gosdorf,

ermächtigt worden.

Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genossen-

schaftsaktes sind auf der Regierung und dem Ge-

meindesekretariate zu Gösdorf hinterlegt.

Luxemburg, den 2. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Höherer und mittlerer

Unterricht.

Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-

tigen Tage, ist Hr.

Steffes,

Professor am

Gymnasium zu Diekirch, zum Mitglied der Com-

mission für de Versetzungsprüfung an dieser An-

stalt ernannt worden, in Ersetzung des Hrn. Glä-

sener, welcher sein Mandat nicht annehmen kann,

Luxemburg, den 10. Juli 1901.

Der General-Director der Finanzen,

M. Mongenast.

Bekanntmachung. — Sparkasse.

Am 5. Juli c. ist das Sparbuch Nr. 86016

als

abhanden

gekommen angemeldet worden.

— Der Inhaber wird andurch aufgefordert,

dasselbe innerhalb vierzehn Tagen von heute

ab im Central - Amt oder in irgend einem

Nebenamt der Sparkasse vorzulegen, und seine

Rechte geltend zu machen.

Unterläßt der Inhaber dies in dem besagten

Zeitraume zu thun, so wird das erwähnte Spar-

buch als annulirt erklärt und durch ein neues

ersetzt werden.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Avis. — Phylloxéra.

Liste des personnes dont les établissements

horticoles sont soumis aux visites périodiques

des experts et déclarés en règle au point de vue

de la convention antiphylloxérique de Berne.

Bekanntmachung. — Phylloxera.

Verzeichniß derjenigen Personen, deren gärt-

nerische Anlagen von Sachverständigen periodisch

untersucht werden und als den Anforderungen der

Berner Reblausconvention entsprechend erklärt sind.

Atten, Joseph.

Backes, Emile.

Backes, G & M.

Beffort, Dominique.

Beiler, Théodore.

Bleser, Jean-Pierre.

Britz-Feith.

Bourg Melchior.

Damé, Charles.

Dier, Jacques.

Emeringer, Pierre.

Federspiel, Albert.

Tederspiel, Henri.

Friedrich, Pierre.

Gemen & Bourg.

Gloden, Nicolas.

Hack, Pierre.

Jamin, Guillaume.

Jungbluth, frères.

Ketten, frères.

Kettels, Louis.

Kill, frères.

Kill, Joseph, père.

Kintzelé, Bernard.

KIopp, François.

Lamesch, Jean-Bapt.

Lanners, Jean.

Lamesch, Adam.

Lenertz, J. P.

Ludovicy, Nicolas.

Meich, Pierre.

Michaelis, Jean.

Mousel, Mathias, la veuve.

Mouzin, François.

Jardinier.

Fleuriste-horticulteur.

Horticulteurs-rosiéristes.

Pépiniériste-horticulteur.

Pépiniériste.

id.

id

Rosiériste.

Rosiériste-pépiniériste.

Maraîcher.

Pépiniériste

Horticulteur.

Pépiniériste.

id.

Rosiériste.

Maraîcher.

Pépiniériste.

Maraîcher-rosiériste.

Rosiéristes.

id.

Pépiniériste.

Pépiniéristes-fleuristes.

Jardinier.

Pépiniériste-rosiériste.

Maraîcher-fleuriste.

Rosiériste-pépiniériste.

Jardinier.

Rosiériste.

Fleuriste-maraîcher.

Jardinier.

Jardinier-rosiériste.

Pépiniériste.

id.

Pépiniériste-rosiériste.

Ettelbruck.

Luxembourg.

Clausen.

id.

Sandweiler.

id.

Niederwampach.

Limpertsberg.

Mullendorf.

Bonnevoie.

Bereldange.

Lintgen.

Wiltz.

Aspelt.

Limpertsberg.

id.

Dahlem.

Muhlenbach (Eich).

Beggen.

Limpertsberg.

Wiltz

Merl.

id.

Heisdorf.

Limpartsberg.

Dommeldange.

Diekirch.

Beggen.

Esch-sur-l'Alzette.

Filsdorf.

Schieren.

Niederwiltz.

Sandweiler.

Steinsel.

Noms. — Namen.

Qualité

— Stand.

Domicile. — Wohnung.

Odendahl-Haag.

Porte-Croisé, Pierre.

Rappalle, Dominique, fils.

Reuter, Michel.

Scheid, Jean-Pierre.

Scheid, J. B.

Scheuer, J. P.

Schiltz, Henri.

Schütz, Mathias.

Soupert & Notting.

Schwartz, Bernard.

Strasser, Jean.

Theis, Joseph.

Thull, Jean.

Tonnar, Baptiste.

Tonnar, frères.

Tonnar, Joseph.

Wallenborn, Urbain.

Wein-Kræmer, veuve.

Winandy, Antoine.

Wilhelm, Auguste.

Maraîcher.

Rosiériste.

Fleuriste-arboriculteur.

Fleuriste-maraîcher.

id.

Fleuriste-maraîcher.

Pépiniériste.

Pépiniériste.

Maraîcher-fleuriste.

Rosiéristes.

Rosiériste-arboriculteur.

Pépiniériste.

id.

Jardinier.

Pépiniériste-rosiériste.

Pépiniéristes.

Pépiniériste.

Horticulteur.

Maraîchère-fleuriste.

Maraîcher-fleuriste,

Pépiniériste.

Pulfermühl (Hamm).

Rollingergrund.

Eich.

Limpertsberg.

Kreutzgrund (Merl).

Rollingergrund.

Walferdange.

Bettembourg.

Krauthem.

Limpertsberg.

Heisdorf.

Aspelt.

Diekirch.

Ettelbruck.

Senningerberg.

Heisdorf.

id.

Bergem.

Bonnevoie.

Bellevue.

Clausen.

Luxembourg, le 12 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Luxemburg, den 12. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Bekanntmachung. — Zollwesen.

Mit Bezug auf die Bekanntmachung vom 8. November 1895 Memorial S. 585), wird hier

durch widerruflich gestatte!, daß auch Reisende mit

zollfreiem

Handgepäck, die aus Belgien

ankommenden Personenzüge an der Haltestelle Beßlingen verlassen, sofern sie dieses Gepäck dem

dort anwesenden Zollbeamten behufs der Revision anmelden. Falls unter dem betreffenden

Handgepäck zollpflichtige Gegenstände vorgefunden werden, jedoch keine Zollhinterziehung vorliegt,

sind jene zur Weiterbeförderung nach Ulflingen wieder in den Zug zurückzuschaffen und bis

dahin, daß dies möglich ist, auf Kosten des Reifenden unter amtlicher Bewachung und Ver-

schluß zu halten. Auf Zuwiderhandlungen finden die Strafbestimmungen des Vereinszollge-

setzes Anwendung.

Luxemburg, den 11. Juli 1901.

Der General-Director der Finanzen,

M. Mongenast.

Arrêté concernant la •publication du rapport gé-

néral de la Chambre de commerce pour Vannée

1900.

LE MINISTRE «TETAI, PRÉSIDENT

DU GOUVERNEMENT ;

Vu le rapport général de la Chambre de com-

merce sur la situation du commerce et de l'in-

dustrie dans le Grand-Duché pendant l'année

1900;

Arrête

Le rapport prémentionné sera publié comme

annexe au Mémorial.

Luxembourg, le 12 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Pt ésident

du Gouvernement.

EYSGHEN.

$eîtf)(ufs, bus &e*3ffenlti$uttg beâ aUûemciutn

SSevMJteâ be* $artbeïâïatttitiet: itöcv öie Sage

beö #<tttbeïâ uwo bec 3utmfme fax- ba§ ^ a i ^

1900 fretreffenb.

£)er @taat§mtnifter, Sßräfibeitt

ber

Regierung;

^ad^ ©initiât beê allgemeinen 33erid?te§ ber

£anbel$i:ammer über bie Sage beê §anbeï§ unb

ber ^nbufîrte be§ ®ro^erjogt§umâ »ä^renb be$

Sa^re« 1900;

SBefd^ttefet

©riuä^nter Sertit foff aU SBeilage jum „3Jlß=

mortal" veröffentlicht toeröen.

Su£embing, ben 12. Quïi 1901.

5Der 6taat§minifter, ^räfibcnt

ber Regierung,

@9f <^cn,

J.5SMra?ic«s. — Relevé des personnes qui ont été agréées comme agents d'assurances

pendant le mois de juin 1901»

i

%

S

«

Noms et domicile des agents.

Miller, Nicolas, à Limpersberg.

Schaaff", Nicolas Joseph, employé à

Luxembourg.

Mej/«r, Antoine, receveur commu-

nal à Differdange.

Dauphin, Antoine, à Grevenmacher.

Godchmix, Jules, industriel à Lu-

xembourg.

Bisenhis-Houth, Jean, vitrier à

Echternach.

Léonard, Gustave, coiffeur à Pe-

tange.

Hongnon, J., comptable à Differ-

dange.

Qualités.

Agent.

id.

id.

id.

Agent général.

Agent.

id.

id.

Compagnie d'assurances.

Aachener und Münchene Feuer-Ver-

sicherungs-Gesellschaft, i**«

1. Gladbacher Feuer-Versicherungs-

Gesellschaft. à M.-Gladbacb. (in-

cendie et bris de glaces).

2. Zurich (accidents).

3. Magdeburger Hagel-Versiche-

ruugs-Gesellschaft.

Société générale néerlandaise d'as-

surances sur la vie.

Magdeburger Hagel-Versicherungs-

frpspllsraft à Masrdebours

Compagnie française d'assurances

sur la vie « L'Aigle », à Paris.

Allgemeine Spiegelglas-Versiche-

rungs-Gesellschaft à Berlin.

Victoria à Berlin (vie et accidents).

l.Giadbacher Feuer-Versicherungs-

Geseltschaft à M.-Gladbach (in-

cendie et bris de glaces.

2. Zurich (accidents).

Datedel'agréation.

8 juin 1901.

8 id.

19 id.

21 id.

27 id.

27 id.

W id.

27 id.

'-Luxembourg, le l

o r juillet 1901.

Avis. — Timbre.

Il résulte d'une quittance délivrée par le re-

ceveur de l'enregistrement des actes civils à

Luxembourg le 11 juillet ct., vol. 51, n° 579,

que la société anonyme des

Aciéries et Ate-

liers de Luxembourg , établie à Luxembourg,

a payé les droits de timbre à raison de 425 obli-

gations à 800 fr. eff. chacune, portant les n°

1 à 425.

La présente publication est destinée à satis-

faire à la disposition de l'art. 5 de la loi du 25

janvier 1872.

Luxembourg, le 12 juillet 1901.

Le Directeur général des finances,

M . MONGENAST.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance

légale et approbation des statuts de la Société

mutualiste d'assurance contre la mortalité du

bétail d'Eschweiler (Rodenbourg).

LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT

DU GOUVERNEMENT.

Vu la demande en reconnaissance légale pré-

sentée par la Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail d'Eschweiler (Ro-

denbourg), ensemble les statuts de cette société;

Vu l'avis émis le 16 octobre 1900 par l'admi-

nistration communale de Rodenbourg ;

Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-

couragement des sociétés de secours mutuels

en date du 9 juin 1901 ;

Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-

ducal du 22 du même mois ;

Attendu que les statuts de ladite société sont

en concordance avec les dispositions des lois et

règlements ;

Attendu que les recettes assurées de la même

société paraissent suffisantes pour faire face à

ses dépenses obligatoires ;

Arrête

Statuts dieses Vereins;

Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-

rigen Statut soll im Memorial

veröffentlicht

werden.

Luxemburg, den 5. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Eschweiler.

KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz

und Zweck des Vereins.

§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein

von Eschweiler wird ein Verein gegründet, welcher be-

zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der

gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-

salze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem Viehbe-

stande zu gewähren.

§ 2. — Der Sitz des Vereins ist in Eschweiler und

erstreckt sich auf die Ortschaften, welche an der dortigen

Molkerei betheiligt sind, nämlich: Eschweiler, Beid-

weiler. Bech, Berburg, Budler, Flaxweiler, Olingen,

Hemsthal und Rippig, Gonderingen.

§ 3. — Die Gesellschaft versichert : a) Kühe, Rinder,

Ochsen und Stiere ; b) Kalbinnen, junge Ochsen und Stiere

im Alter von wenigstens einem Jahre.

KAPITEL I I . — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem

Vereine. — Einschreibung der Thiere.

§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer

oder Pachter derjenigen Ortschaften werden, über welche

sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Aller von

15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen

werden jedoch nur unter den durch Art. 5 des Gesetzes

vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mit-

glieder des Vereins zugelassen.

Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen

n) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von so-

genanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren

ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-

sichern wollen.

§

5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der

General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-

heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des

Vorstandes ausgeschlossen werden

n) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-

gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-

suches, eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig

gemacht haben.

b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-

gebührlich schlecht pflegen.

c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Ver-

eins nicht nachkommen.

d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-

lichen Beiträge während einem Monat oder für die ausser

ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-

stande sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-

stand erhalten zu haben.

§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem Ver-

eine vorgeschlagen, werden zunächst von dem Vereins-

vorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen, um

dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu hören.

Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem

Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss

der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.

§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann

nur zum Schlusse des Versicherungsjahres erfolgen und

muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-

punkte schriftlich bei dem Vorstande eingereicht werden.

Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,

welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine

einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren

Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die

Versicherung mit Ende des Halbjahre

in welchem die

Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes

erfolgt, aut. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die

Zahl der versicherten Thiere vermindert.

Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-

ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-

keiten für den Verein auf.

§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses

stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den

Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-

lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in

welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.

Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz

nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-

tigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Vieh versic

ung als Mitglied aufnehmen lasst, kann zu seinen Gunsten

ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern Versicherungs-

verein durch Beschluss desVorstandes zugewiesen

erden.

§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-

treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,

welcher dem sich Meldenden die Statuten, die derselbe

zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von.

zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes un-

tersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem Vorstande

das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Versicher-

ten eingeholt werden.

Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des

zu versichernden Thieres bestimmt; die Taxe und das

versicherte Vieh nach Aller, Farbe, Race und Abzeichen

in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand

entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Anne,mha

die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.

§ 10.— Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-

stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu

eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-

vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-

lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-

gehenden § 9 verfahret).

Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-

nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-

bestandes.

Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh

verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes

Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-

betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht

vergütet.

KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.

§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der

Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der

Versicherte als Mitglied aufgenommen, oder für wireklich

Mitglieder mit dem Tage wo die neu eingestellten Thiere

in die Versicherung angenommen.

§ 12. — Die Versicherung hört auf

1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem

folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss

bekannt gegeben.

2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausser-

halb des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage,

an welchem die Thiere anderwärts eingestellt.

3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen

Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-

gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung

durch den Vorstand.

4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,

Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über'

geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-

sitzer.

Die Versicherung dauert jedoch fort

a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des

Vereins stattfindet ;

b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des

Vereins aufnehmen lässt.

c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-

der aufgenommen werden können und ihre Verpflichtun-

gen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage sind.

In den drei Fällen ist dem Vorstande von der erfolgten

Veranderung Kenntniss zu geben.

d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-

stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzuneh-

men oder den Preis dafür zu erstatten.

KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-

digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld,

§ 13. — Keine Entschadigung wird gewährt bei Ver-

lusten, welche herbeigeführt sind

a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt

werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem

Felde ;

b) Durch Ueberschwemmungen ;

c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, soweit

fur dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung

des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Gesetze

wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimmungen

eine Entschädigung nicht eintreten kann.

Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn

ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen

Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Besitzer

Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern er

den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betreffenden.

Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nachge-

wiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers be-

kannt war.

§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand

versagt oder gekürzt werden

a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-

fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige

bringt;

b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des

erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande

ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;

c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder gro-

ber Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person

ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;

d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art

betrügerischer

Angaben oder Handlungen gegen den

Verein schuldig gemacht hat ;

e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation.

verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt

worden : ausgenommen sind dabei solche Operationen, die

durch schnelle

Hilfeleistung

vorgenommen werden

müssen, z. B. bei Blähungen durch den

u. s. w. ;

f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-

lich ist.

§ 15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der

Entschädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer

Berathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid

dem Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Be-

schluss des Vorstandes ist die Berufung an das Schieds-

gericht zulässig.

§ 16. — Entschädigungsbetrag. — Die Entschädigung

eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel

der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu

mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.

§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet ein

Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjäh-

rigen Raten als Beitrag zu zahlen.

§ 18.—Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche

sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-

trittsgeld.

§ 19. — Spâter eintretende Mitglieder haben, ausser

der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten

für eine Kuh, Fr. 1,25 Ct.. für die folgende Fr. 0,62½ Ct.

und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.

§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-

den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19

behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind

jedoch vorher zu entrichten.

§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-

hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei

der Sparkasse deponirt werden.

§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds

sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken

des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz

wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der

Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-

stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-

denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselhe

muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht

werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Central-

verbande freiwillig austreten oder aus demselben ausge-

schlossen werden sollte.

Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-

tretenden Falls die Zahlung eines ausergewöhnlichen Bei-

trages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von hundert

Franken des Werthes des versicherten Viehes so lange

anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch festge-

setzte Höhe wieder erreicht haben wird.

§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem anderen,

als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt

werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur

Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen

aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen auch

die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden

§ 22 erwähnten Centralverband an diesen letzteren zu

entrichtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen

Prämien.

KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Vuches. —

Nothschlachtung.

§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt

oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-

pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen

Herstellnng anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-

stände innerhalb zwölf Standen hiervon Anzeige machen,

damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-

ordnungen überzeugt werde kann.

§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-

lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-

nahme jedoch der Arzneikosleu, welche in allen Fällen-

dem Eigentnümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse

bestritten,

§ 26. — Unter allen Umstäaden ist das Mitglied ver-

pssichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes-

sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den

Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des

gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so

erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus des

Vereinskasse.

§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-

heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die

alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.

In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei

Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer

bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von

zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe

behalten oder solches dem Vereine belassen will.

In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich

zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem

Tage verkauft. Der Erlös sliesst in die Vereinskasse und

fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.

Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur

mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,

dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-

ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-

träglich anerkennen muss.

KAPITEL VI — Beginn des Versicherungsjahres.

§ 28. — Das Versicherungjahr beginnt mil dem 1. Ja-

nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden Jahres.

Die Taxation findet jährlich zweimal statt und zwar durch

zwei Mitglieder des Vorstandes.

Zu diesem Bebufe behändigt der Vorsteher den Taxa-

toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder, de-

ren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-

ungsumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge und

Umlagen des Vereins vertheilt werden.

§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres

gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,

nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes

erfolgt.

§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des

von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses

die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande

festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen

Mitglieder an.

KAPITEL VIl. — Organe des Vereins.

§ 31. — Die Organe des Vereins sind

a) Die General-Versammlung ;

b) Der Vereinsvorstand,

§ 32. — General-Versammlung. — Wenigstens einmal

im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-

jahres folgenden Monate eine General-Versammlung statt.

Der Präsident kann ausserdem die General-Versammlung

eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von drei

Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen

Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Ta-

gesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.

Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage

vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag

ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-

neral-Versammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-

heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über

Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des

Verbandes abgestimmt werden soll.

§ 53. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-

sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche

denselben zu diesem Behüse von dem Vorstande vorge-

legt oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzte-

rem Falle jedoch nur wenn mindestens vierzehn Tage

vorher dem Vorstande von den zu stellenden Anträgen

Mittheilung gemacht worden und solche nicht den Sta-

tuten zuwiderlaufen. Der Vorsitzende hat in der General-

Versammlung über seine Verwaltung während des ver-

flossenen Vereinsjahres einen Rechenschaftsbericht zu er-

statten.

Ausserordentliche Versammlungen können nur über

solche Angelegenheiten beschliessen die, bei der Einlad-

ung als Gegenstand

der Berathung bezeichnet worden

sind.

Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu

ihrer Gültigkeil von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer

und zwer zu solchem Zwecke von der General-Versamm-

lung besonders gewählten

Vereinsmitgliedern unter-

schrieben werden.

§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des

Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-

Versammlung, welche im Monat Januar abgehallen wird

in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-

mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus

einem Vorsteher ;

einem Stellvertreter des Vorstehers ;

einem Rechnungsführer; und

wenigstens einem Mitgliede für jede betheiligte Ort-

schaft, nämlich ein Mitglied für jede Ortschaft, welche

nicht mehr als dreissig Versicherte zahlt, und zwei Mit-

glieder, wenn die Zahl der Versicherten in einer Ortschaft

über dreissig Versicherte zahlt.

Die sämmltichen Mitglieder des Vorstandes

werden

jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesel-

ben verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt

ist ein Ehrenamt.

Die Remuneration des

Rechnungs-

führers dagegen wird durch die Generalversammlung fest-

gesetzt. Bei Stimmengleichheit in den Abstimmungen des

Vorstandes entscheidet die Stimme des Präsidenten,

§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gescbäfts-

führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann

sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen,

§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung

aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-

kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung

des Vorstehers.

Am Ende des Geschäftejahres legt der Rechnungsführer

vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-

gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden

General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-

aufsichtigt das Kassenwesen.

§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm

durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch

die blosse Wahl berechtigt.

§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schoosse der Ge-

sellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5

des Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den

betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-

schlichtet.

Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann

der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die

beiden Schiedsrichter geheiltes Ansicht, so ziehen sie

einen dritten zu, welcher zu entschei (...) hat und dessen

Entscheidung entgültig ist.

§ 59. — Die Abänderung gegenwartiger Statuten kann

nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren

Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-

gemäss vorgeschriebeneu Form stattzusinden haben.

Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist

erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei

anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden

Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben

durch die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für

die auf Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22.

Juli 1891 gutgeheissen werden.

Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem

Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-

briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-

berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance

légale et approbation des statuts de la Société

mutualiste d'assurance contre la mortalité du

bétail de Steinheim.

LE MINISTRE D'ÉTAT, PRESIDENT

DU GOUVERNEMENT,

Vu la demande en reconnaissance légale pré-

sentée par la Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Steinheim,

ensemble les statuts de cette société ;

Vu l'avis émis le 5 avril 1901 par l'admi-

nistration communale de Rosport;

Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-

couragement des sociétés de secours mutuels

en date du 9 juin 1901 ;

Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-

ducal du 22 du même mois ;

Attendu que les statuts de ladite société sont

en concordance avec les dispositions des lois

et règlements ;

Attendu que les recettes assurées de la môme

société paraissent suffisantes pour faire face à

ses dépenses obligatoires ;

Arrête

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Steinheim.

Le présent arrêté, avec les statuts y

annexés, sera publié au Mémorial

Luxembourg, le 5 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Steinheim.

Dieser Beschluß nebst dem dazu geho-

ligen Statut soll im Memorial

veröffentlicht,

werden.

Luxemburg, den 5. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Statuten des Viehversicherungs-Vereins von Steinheim.

KAPITEL I . — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz

und Zweck des Vereins.

§ 1.—Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein von

Steinheim wird ein Verein gegründet, welcher bezweckt,

seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statulen Entschädigungen nach dem Grund-

sätze der Gegenseitigkeit fur Verluste an ihrem Viehbe-

stande zu gewahren.

§ 2. — Der Sitz des Vereins ist in Steinheim und er-

streckt sich auf die Ortschaft Steinheim.

§ 3. — Die Gesellschaft versichert a) Kühe, Rinder,

Ochsen und Stiere ; b) Kàlbinnen, junge Ochsen und Miere

im Alter von wenigstens einem Jahre.

KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Auftritt aus dem

Verein. - - Einsehrebung der Thiere.

§4.. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer

oder Pachter derjenigen Ortschalten werden, über welche

sich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Aller von

fünfzehn bis achtzehn Jahren, sowie die verheiratheten.

Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch Art. 3

des Gesetzes vom 11. Juli 1891 sestgesetzten Bedingungen

als Mitglieder des Vereins zugelassen.

Vom Emtrit in den Verein sind jedoch ausgeschlossen

a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-

nanntem Leihvieh ; b) Viehbesltzer, welche nicht ihren

ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stucke ver-

sicher 11 wollen.

§ 5 — Von dem Vereine können durch Beschluss der

Central-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-

heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des

Vorstandet ausgeschlossen werden

a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-

gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver

suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig

gemacht haben.

b) Notorische Thierqualer oder solche, die ihr Vieh un-

gebührlich schlecht pflegen.

c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins

nicht nachkommen.

d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-

lichen Beilrage wahrend einem Monat oder für die ausser-

ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-

stande sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-

stand erhallen zu haben.

§ 6. — Die Mitglieder, deren Ausschluss aus dem

Vereine vorgeschlagen,

werden zunächst

von dem

Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorge-

laden, um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses

zu hören.

Sotern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe

dem Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Aus-

schluss der Entscheidung der Generalversammlung unter-

worfen.

§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann

nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und

muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-

punkte schriftlich bei dem Vorstände eingereicht werden.

Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,

welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine

einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren

Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die

Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die

Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes,

erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die

Zahl der versicherten Thiere vermindert.

Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-

ung fur den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-

keil für den Verein auf.

§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses

stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den

Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordentlichen

und ausserordentlichen Beitrage des Jahres, in welchem

der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.

Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz

nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-

seitigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehver-

sicherung als Mitglied aufnehmen lässt, kann zu seinen

Gunsten ein Theil der bezahlten Beiträge dem andern

Versicherungsverein durch Beschluss des Vorstandes zu-

gewiesen werden.

§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-

treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder

an, welcher dem sich Meldenden die Statuten, die der-

selbe zu unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird als-

dann von zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand

des

Viehes untersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem

Vorstande das Gutachten eines Thierartzes auf Kosten des

Versicherten eingeholt werden.

Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des

u versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das

versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen

in das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand

entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,

die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.

§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Vieh-

bestand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu

eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-

vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodaun hinsicht-

lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-

gehenden § 9 verfahren.

der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-

nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-

bestandes.

Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh

verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes

Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-

betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht

vergütet.

KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.

§11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der

Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der

Versicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche

Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere

in die Versicherung angenommen.

§ 12. — Die Versicherung hört auf

1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes, mit dem

folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss

bekannt gegeben.

2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb

des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage, an

welchem die Thiere anderwärts eingestellt.

3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen

Beitrage in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-

gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung*

durch den Vorstand.

4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,

Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-

geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-

sitzer.

Die Versicherung dauert jedoch fort

a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des

Vereins stattfindet ;

b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des

Vereins aufnehmen lässt ;

c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als

glieder aufgenommen werden können und ihre Verpflich-

tungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage

sind.

In (Jen drei Fällen ist dem Vorstände von der erfolgten

Veränderung Kenntniss zu geben ;

d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-

stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzu-

nehmen oder den Preis dafür zu erstatten.

KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung, — Entschä-

digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.

§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-

lusten, welche herbeigeführt sind

a)

Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt

werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem

Felde ;

6) Durch Ueberschwemmungen ;

c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, so-

weit für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschä-

digung des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener

Gesetze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestim-

mungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.

Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn

ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen

Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-

sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern

er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betref-

fenden Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern

nachgewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Feh-

lers bekannt war.

§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vorstand

versagt oder gekürzt werden

n) Wenn der Viehhesitzer die Krankheit oder den Un

fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige

bringt ;

b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des

erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande

ertheilten Weisungen nicht Folge leistet;

c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder

grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person

ist, dem die Thiere sur Pflege anvertraut ;

d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art

betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den

Verein schuldig gemacht hat ;

e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation

verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt

worden: ausgenommen sind dabei solche Operationen,

die durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden

müssen, z B. hei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w. ;

f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-

lich ist.

§ 15. — lieber die Gewährung oder Versagung der Ent-

schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-

rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem

Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss

des Vorstandes ist die Berufung an das Schiedsgericht

zulässig.

§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung

eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel

der Taxe festgesetzt. Die Haut fallt dem Eigenthümer zu,

mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Falle.

§ 17. — Beitrage. — Jedes Mitglied ist verpflichtet,

ein Procent des Werthes des versicherten Viehes in halb-

jährigen Raten als Beitrag zu zahlen.

§ 18. — Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche

sich hei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-

trittsgeld.

§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser

der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten

für eine Kuh. Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.,

und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.

§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine ge-

schieden sind und wieder eintreten wollen, werden nach

§ 19 behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge

sind jedoch vorher zu entrichten.

§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-

hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschus bei

der Sparkasse deponirt werden.

§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds

sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken

des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Salz

wird auf ein Viertel ermassigt von dem Tage an, wo der

Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-

stehenden Ortsvereinen des Landes etwa spater zu grün-

denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe

muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht

werden, im Falle der Verein spaterhin aus dem Central

verbände freiwillig austreten oder aus demselben ausge-

schlossen werden sollte.

Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-

tretenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen

Beitrages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von

hundert Franken des Werthes des versicherten Viehes so-

lange anzuordnen, bis der Reservefonds die statutorisch

festgesetzte Hohe wieder erreicht haben wird.

§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern

als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt

werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche zur

Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen

aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen

auch die infolge Beitritt an dem bereits in dem vorher-

gehenden § 22 erwähnten Centralverband an diesen letz-

tern zu entrichtenden gewöhnlichen oder auch ausserge-

wöhnlichen Prämien.

KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes.

Nothschlachtung.

§ 24. — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt

oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-

pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen

Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-

stände innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,

damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen

Anordnungen überzeugt werden kann.

§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-

lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-

nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fällen

dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereins-

kasse bestritten.

§ 26. — Unter allen Umstanden ist das Mitglied ver-

pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes-

sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den

Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des

gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, sa

erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der

Vereinskasse.

§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-

heit verdachtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die

alsbaldige Schlachtung des. Thieres angeordnet werden.

In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei

Viertel des Werthes sestgesetzt werden, dem Eigenthümer

bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von

zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe

behalten oder solches dem Vereine belassen will.

In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizei-

lich zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in-

einem Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse

und fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.

Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur

mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,

dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-

ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-

träglich anerkennen muss.

KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.

§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-

nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden

Jahres. Die Taxation findet jährlich zweimal statt und

zwar durch zwei Mitglieder des Vorstandes.

Zu diesem Behufe behändigt der Vorsteher den Taxa-

toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder,

deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abscbätz-

ungssumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge

und Umlagen des Vereins vertheilt werden.

§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres

gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,

nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes

erfolgt.

§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des

von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses

die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande

festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen

Mitglieder an.

KAPITEL VII. — Organe des Vereins.

§ 31. — Die Organe des Vereins sind

a) Die General-Versammlung.

b) Der Vereinsvorstand.

§ 32.—General-Versammlung. — Wenigstens einmal

im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-

jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.

Der Präsident kann ausserdem die General-Versamm-

lung eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3

Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen

Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der

Tagesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.

Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage

vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag

ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der

General-Versammlung werden nach einfacher Stimmen-

mehrheit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn

über Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung

des Verbandes abgestimmt werden soll.

§33.— Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver-

sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche

denselben zu diesem Bebufe von dem Vorstande vorgelegt

Oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzterem

Falle jedoch nur wenn mindestens 14 Tage vorher dem

Vorstande von den zu stellenden Anträgen Miltheilung

gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-

laufen. Der Vorsitzeude hat in der General-Versammlung

üher seine Verwaltung während des verflossenen Vereins-

jahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

Ausserordentliche Versammlungen können nur über

solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Ein-

ladung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden

sind.

Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu

ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer

und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-

lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-

schrieben werden.

§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des

Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-

versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,

in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-

mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus

einem Vorsteher ;

einem Stellvertreter des Vorstehers ;

einem Rechnungsführer ; und

zwei Mitgliedern.

Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden

jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Dieselben

verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein

Ehrenamt.

Die Remuneration des

Rechnungsführers

dagegen wird durch die General-Versammlung festgesetzt..

Der Präsident und der Rechnungsführer müssen nicht

Viehbesitzer sein.

§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Geschäfts-

führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann

sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen

§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung

aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-

kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anwessung

des Vorstehers.

Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer

vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-

gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden

General-Versammlung vorgelegt wird.

Der Vorsteher

beaufsichtigt das Kassenwesen.

§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller

ihm durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten

durch die blosse Wahl berechtigt.

§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schosse der Gesell-

schaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 des

Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den

hetheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-

schlichtet.

Unterlasst eine der Parteien diese Ernennung, so kann

per Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die

beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie

einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen

Entscheidung entgultig ist.

§ 39. — Die Abänderung gegenwartiger Statuten kann

nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren

Zusammenberutung und Verhandlungen in der statuten-

gemass vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.

Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist

erfordert, dass wenigstens die Hällle der Mitglieder dabei

anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden

Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben durch

die Regierung nach Vorschrift des Reglementes für die auf

Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891

gutgeheissen werden.

Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem

Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-

briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance

légale et approbation des statuts de la Société

mutualiste d'assurance contre la mortalité du

bétail de Diekirch.

LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT

DU GOUVERNEMENT ;

Vu la demande en reconnaissance légale pré-

sentée par la Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Diekirch, en-

semble les statuts de cette société;

Vu l'avis émis le 13 avril 1901 par l'admi-

nistration communale de Diekirch, siège de

ladite société ;

Vu l'avis de la Commission supérieure d'en-

couragement des sociétés de secours mutuels

en date du 9 juin 1901 ;

Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-

ducal du 22 du même mois ;

Attendu que les statuts de ladite société sont

en concordance avec les dispositions des lois et

règlements ;

Attendu que les recettes assurées de la môme

société paraissent suffisantes pour faire face à

ses dépenses obligatoires ;

Arrête

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Diekirch.

Le présent arrêté, avec les statuts y

annexés, sera publié au Mémorial.

Luxembourg, le 5 juillet 1901.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement.

EYSCHEN

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Diekirch.

Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-

rigen Statut soll im "Memorial" veröffentlicht

werden.

Luxemburg, den 5. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Statuten des Viehrversicherungs-Vereins von Diekirch.

KAPITEL I. — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz

und Zweck des Vereins,

§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein

von Diekirch wird ein Verein gegründet, welcher be-

zweckt, seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen

der gegenwärtigen Statuten Entschädigungen nach dem

Grundsatze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem

Viehbestande zu gewähren.

§ 2.—Der Sitz des Vereins ist in Diekirch und erstreckt

sich auf die Ortschaften Diekirch und Herrenbergerhof.

§ 3. — Die Gesellschaft versichert : a) Kühe, Rinder,

Ochsen und Stiere ; b) Kälbinnen, junge Ochsen und Stiere

im Alter von wenigstens einem Jahre.

KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem

Verein. — Einschreibung der Thiere.

§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer

oder Pächter derjenigen Ortschaften werden, über welche

sich der Verein erstreckt.— Minderjährige im Alter von

15 bis 18 Jahren, sowie die verheiratheten Weibspersonen

werden jedoch nur unter den durch An. 3 des Gesetzes

vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen als Mitglieder

des Vereins zugelassen.

Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausgeschlossen

a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-

nanntem Leihvieh : b) Viehbesitzer, welche nicht ihren

ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-

sichern wollen.

§ 5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der

General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehrheit

der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des Vor-

standes ausgeschlossen werden

a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-

gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver-

suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig ge-

macht haben.

b) Notorische Thierquäter oder solche, die ihr Vieh un-

gebührlich schlecht pflegen.

c) Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins-

nicht nachkommen.

d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-

lichen Beiträge während zwei Monaten oder für die ausser-

ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-

stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Ausstand

erhalten zu haben.

§ 6. — Die Mitglieder, für welche der Ausschluss aus-

dem Vereine vorgeschlagen, werden zunächst von dem

Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorgeladen,

um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses zu

hören.

Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe dem

Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Ausschluss

der Entscheidung der Generalversammlung unterworfen.

§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann

nur zum Schlusse des Versicherungsjahres erfolgen und

muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-

punkte schriftlich bei dem Vorstande eingereicht werden.

Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,

welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine

einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren

Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die

Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die

Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes

erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitghed die

Zahl der versicherten Thiere vermindert.

Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-

ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-

keiten für den Verein auf.

§ 8. — im Falle des Austrittes oder dos Ausschlusses

sieben dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den

Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die ordent-

lichen und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in

welchem der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.

Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz

nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-

seitigkeil beruhenden

gesetzlich anerkannten Viehver-

Sicherung als Mitgled aufnehmen lässt, kann zu seinen

Gunsten ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern

Versicherungsverein durch Beschluss des Vorstandes zu-

gewiesen werden.

§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-

treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder an,

welcher dem sich Meldenden die Statuten, die derselbe zu

unterzeichnen hat, bekannt macht. Es wird alsdann von

zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand des Viehes unter-

sucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem Vorstande

das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des Ver-

sicherten eingeholt werden.

Ergibt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des

zu versichernden Thieres bestimmt ; die Taxe und das

versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen

in das Taxatiousverzeichuiss eingetragen. Der Vorstand

entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,

die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist,

§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Viehbe-

stand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu

eingestellten Thiero innerhalb acht Tagen dem Vereins-

vorstaude Anzeige zu erstatten und wird sodann hinsicht-

lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-

gehenden § 9 verfahren.

Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-

nete Alter gilt als Vergrosserung eines versicherten Vieh-

bestandes.

Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh

verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes

Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-

betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht

vergütet.

KAPITEL III. — Beginn und Aufhören der Versicherung.

§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der Zu-

stellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der Ver-

sicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche

Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere

in die Versicherung angenommen,

§ 12. — Die Versicherung hört auf

1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit dem

folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss

bekannt gegeben.

2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb

des Viehversicherungsbezirkes verlegt, mit dem Tage, an

welchem die Thiere anderwärts eingestellt.

3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen

Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-

gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung

durch den Vorstand.

4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf,

Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer übar-

geht, mit dem Tage des Uebergangs an den neuen Be-

sitzer.

Die Versicherung dauert jedoch fort

a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des

Vereins stattfindet ;

b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des

Vereins aufnehmen lässt ;

c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mitglie-

der aufgenommen werden können und ihre Verpflicht-

ungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage

sind ;

In den drei Fallen ist dem Vorstände von der erfolgten

Veränderung Kenntniss zu geben.

d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-

stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zuruckzuneh-

men oder den Preis dafür zu erstatten.

KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-

digungsbetrag. — Beitrage, — Eintrittsgeld.

§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-

lusten, welche herbeigeführt sind

a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt

werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem

Felde ;

6) Durch Ueberschwemmungen ;

c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, soweit

für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschädigung

des Besitzers stattfindet oder wenn auf Grund jener Ge-

setze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestimm-

ungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.

Eine Entschädigung wird ferner nicht gewahrt, wenn

ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen

Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-

sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern

er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betreffen-

den Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern nach-

gewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Fehlers

bekannt war.

§ 14. — Die Eintschädigung kann durch den Vorstand

versagt oder gekürzt werden ;

a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Unfall

nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige

bringt ;

b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des

erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande

ertheilten Weisungen nicht Folge leistet ;

c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder

grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person

ist, dem die Thiere zur Pflege anvertraut ;

d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art

'betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen den Verein

schuldig gemacht hat;

e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation ver-

endet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt worden

ausgenommen sind dabei solche Operationen, die durch

schnelle Hilfeleistung vorgenommen werden müssen, z. B.

bei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w.

f) Wenn eine dritte Person für den Unfall verantwort-

lich ist.

§15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der Ent-

schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-

rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem

Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss

des Vorstandes ist die Berufung an das Schiedsgericht

zulässig.

§ 16. — Entschädigungsbetrag. — Die Entschädigung

eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel der

Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu mit

Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.

§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet, ein

Prozent des Werthes des versicherten Viehes in halbjähri-

gen Raten als Beitrag zu zahlen.

§ 18. — Eintrittsgeld. —Mitglieder des Vereins, welche

sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-

trittsgeld.

§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser

der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten

für eine Kuh Fr. 1.25 Ct., für die folgende Fr. 0.62½ Ct.,

und für jedes weitere Stück Fr. 0.25 Ct.

§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine geschie-

den sind und wieder eintreten wollen, werden nach § 19

behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge sind

jedoch vorher zu entrichten.

§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-

hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei

der Sparkasse deponirt werden.

§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds

sorgen, welcher mindestens ein Frauken von 1000 Franken

des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz

wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage an, wo der

Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht beste-

henden Ortsvereinen des Landes etwa später zu gründen-

den Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe muss

jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht werden,

im Falle der Verein späterhin aus dem Centralverbande

freiwillig austreten oder aus demselben ausgeschlossen

werden sollte.

Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, eintre-

tenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen Bei-

trages im Betrage von nicht über Fr. 0.25 Ct. von hundert.

Franken des Werthes des versicherten Viehes so lange an-

zuordnen, bis der Reserve fonds die statutorisch festge-

setzte Höhe wieder erreicht haben wird.

§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern,

als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt

werden. Auch hat die Vereinskasse für sämmtliche, zur

Führung der Geschäfte des Vereins benöthigten Auslagen

aufzukommen. Zu diesen Verwaltungsauslagen zählen auch

die infolge, Beitritt an dem bereits in dem vorhergehenden

§ 22 erwähnten Centralverband an diesen letztern zu ent-

richtenden gewöhnlichen oder auch aussergewöhnlichen

Prämien.

KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes. —

Nothschlachtung.

§ 24, — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt

oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-

pflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen

Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dein Vor-

stande innerhalb 12 Stunden hiervon Anzeige machen,

damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen An-

ordnungen überzeugt werden kann.

§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztliche Behand-

ung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Ausnahme

jedoch der Arzneikosten , welche in allen Fällen dem

Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereinskasse

bestritten.

§ 26. — Unter allen Umständen ist das Mitglied ver-

pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes

sofort dem Vorstande des Vereines anzuzeigen. Trifft den

Eigenthümer kein Verschulden und ist die Identität des

gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so

erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der

Vereinskasse.

§ 27. —Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-

heit verdächtig, so kann durch den Vereinsausschuss die

alsbaldige Schlachtung des Thieres angeordnet werden.

In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei

Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer

bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von

zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe

behalten oder solches dem Vereine belassen will.

In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizeilich

zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem

Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse und

fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.

Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur

mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,

dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins

48c

ausschuss die Notwendigkeit der Nothhchlachtung nach-

träglich anerkennen muss.

KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.

§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-

nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden Jahres.

Die Taxation findet jahrlich zweimal statt und zwar durch

zwei Mitglieder de Vorstandes.

Zu diesem Behuse behändigt der Vorsteher den Taxa-

toren ein alphabetisches Verzeichnis der Mitglieder, deren

Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschatzungs-

summe gilt als diejenige, auf welche die Beitrage und

Umlage des Vereins vertheilt werden.

§ 29 — Im Erkrankungs- und Todesfälle eines Thieres

gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,

nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes

erfolgt.

§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt aus Grund des

von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses

die Versicherungsrolle und fertigt die \on dem Vorstande

festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen

Mitglieder an.

KAPITEL VII. — Organe des Vereins.

§ 31. — Die Organe des Vereins sind

a) Die General-Versammlung.

b) Der Vereinsvorstand.

§ 32. — Generalversammlung. — Wenigstens einmal

im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-

jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.

Der Präsident kann ausserdem die Generalversammlung

eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3 Vor-

standsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen Mit-

gliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der Tages-

ordnung enthaltendes Ersuchen einheruten.

Die Generalversammlungen sind wenigstens acht Tage

vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag

ortsüblich bekannt zu machen. — Die Beschlüsse der Ge-

neralversammlung werden nach einfacher Stimmenmehr-

heit der Anwesenden gesasst, ausgenommen wenn über

Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung des

Verbandes abgestimmt werden soll.

§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen Generalver-

sammlungen heschliessen über alle Gegenstände. welche

denselben zu diesem Behuse von dem Vorstände vorgelegt

oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzteren

Falle jedoch nur, wenn mindestens 14 Tage vorher dem

Vorstände von den zu stellenden Antragen Mittheilung

gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-

laufen. Der Vorsitzende hat in der Generalversammlung

über seine Verwaltung wahrend des verflossenen Vereins-

jahres einen Rechenschattsbericht zu erstatten.

Ausserordentliche Versammlungen können nur über

solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Einla-

dung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden

sind.

Die Protokolle der Generalversammlung müssen zu

ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer

und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-

lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unterschrie-

ben werden.

§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des-

Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-

versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,

in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-

mehrheit, einen Vorstand, bestehend aus

einem Vorsteher ;

einem Stellvertreter des Vorstehers ;

einem Rechnungsführer, und

zwei Mitgliedern.

Die sammtlichen Mitglieder des Vorstandes werde

jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Dieselben

verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein

Ehrenamt. Die Remuneration des Rechnungsführers da-

gegen wird durch die Generalversammlung festgesetzt.

§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Gesehafts-

führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann

sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen.

§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung

aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-

kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anweisung

des Vorstehers.

Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer

\ollstandige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-

gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden

General-Versammlung vorgelegt wird. Der Vorsteher be-

aufsichtigt das Kassenwesen.

§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller ihm

durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichten durch die

blosse Wahl berechtigt.

§ 38. — Schiedsricht. — Alle im Schosse der Gesell-

schall entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 des

Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von den be-

theiligten Partein zu ernennenden Schiedstichler ge-

schlichtet.

Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann

der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die

beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie-

einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen

Entscheidung entgültig hl,

§39. — Die Abänderung gegenwärtiger Statute kann

nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren

Zusammenberufung und Verhandlungen in der Statuten-

gemäss vorgeschriebenen Form stattzufinden haben.

Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist

erfordert, dass wenigstens die Hälfte der Mitglieder dabei

anwesend sind und wenigstens dreiviertel der anwesenden

-Stimmen sich dafür aassprechen, und dass dieselben durch

die Regierung nach Vorschrift des Réglementes für die auf

Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891

gutgeheissen werden.

Die Auflösung kann nur in einer speziell zu diesem

Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-

briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesornung ein-

berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher

wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten

sein müssen. — Dieser Beschlnss muss mit drei Viertel

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance

légale et approbation des statuts de la Société

mutualiste d'assurance contre la mortalité du

bétail de Fouhren.

LE MINISTRE D'ETAT, PRESIDENT

nu GOUVERNEMENT.

Vu la demande en reconnaissance légale pré-

sentée par la Société mutualiste d'assurance

contre la mortalité du bétail de Fouhren,

ensemble les statuts de cette société ;

Vu l'avis émis le 23 mars 1901 par l'admi-

nistration communale de Fouhren, siège de

ladite société ;

Vu l'avis de la Commission supérieure

d'en-

couragement des sociétés de secours mutuels

en date du 9 juin 1901 ;

Vu la loi du 11 juillet 1891 et l'arrêté grand-

ducal du 22 du même mois ;

Attendu que les statuts de ladite société sont

en concordance avec les dispositions des lois et

règlements ;

Attendu que les recettes assurées de la même

société paraissent suffisantes pour faire face à

ses dépenses obligatoires ;

Arrête

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Les traitements de ces fonctionnaires

sont fixés de la manière suivante

Ingénieur

agricole...

Conducteur de première classe

Conducteur de deuxième classe

Conducteur de troisième classe

Conducteur

auxiliaire...

Chef de bureau

ou...

Sous-chef de

bureau...

Commis de première classe...

Commis de deuxième classe...

Commis de troisième classe...

4,700 - 5,000

3,370-3,670

2,870—3,170

2,425—2,750

1,800—2,025

3,660 - 3,960

2,960—3,260

2,225—2,550

1,800-2,025

1,600

kann die Regierung, außer der normalen Zahl,

zwei Conducteure dritter Klasse ernennen.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Die Gehälter dieser Beamten sind

festgesetzt wie folgt

Landbau-Ingenieur...

Conducteur erster

Klasse...

Conducteur zweiter

Klasse...

Conducteur dritter

Klasse...

Hilfs-Conducteur...

Büreau-Vorsteher

oder...

Unter-Büreauvorsteher...

Commis erster

Klasse...

Commis zweiter

Klasse...

Commis dritter

Klasse...

Fr. 4,700 - 5.000

3,370—3,670

2,870—3,170

2,425—2,750

1,800—2,025

3,660—3,960

2,960—3,260

2,225 - 2,550

1,800—2,025

1,600.

Les frais de route et de séjour, ainsi que les

frais de bureau, s'il y a lieu, sont fixés par

Nous dans les mêmes limites.

Arrêté du 5 juillet 1901, portant reconnaissance légale et approbation des statuts de la Société mutualiste d'assurance contre la mortalité du bétail de Niederanven.

Dieser Beschluß nebst dem dazu gehö-

rigen Statut soll im

Memorial

veröffentlicht

werden.

Luxemburg, den 5. Juli 1901.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Statuten des Viehversicherungs-Vereins

von Niederaven.

KAPITEL I. — Allgemeine Bestimmungen. — Name, Sitz

und Zweck des Vereins.

§ 1. — Unter dem Namen Viehversicherungs-Verein von

Niederanven wird ein Verein gegründet, welcher bezweckt,

seinen Mitgliedern unter den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten Entschädigungen nach dem Grund-

satze der Gegenseitigkeit für Verluste an ihrem Viehbe-

stande zu gewähren.

§ 2 — Der Sitz des Vereins ist in Niederanven und

erstreckt sich auf die Ortschaften Niederanven, Senningen,

Oberanven.

§ 3. — Die Gesellschaft versichert a) Kühe, Rinder,

Ochsen und Stiere ; b) Kälbinnen, junge Ochsen und Stiere

im Alter von wenigstens einem Jahre.

KAPITEL II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus dem

Verein. -- Einschreibung der Thiere.

§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Eigenthümer

oder Pächter derjenigen Ortschaften werden, über welche

ich der Verein erstreckt. — Minderjährige im Alter von

fünfzehn bis achtzehn Jahren, sowie die verheiratheten

Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch Art. 3

des Gesetzes vom 11. Juli 1891 festgesetzten Bedingungen

als Mitglieder des Vereins zugelassen.

Vom Eintrit in den Verein sind jedoch ausgeschlossen

a) Viehhändler und Eigenthümer oder Halter von soge-

nanntem Leihvieh ; b) Viehbesitzer, welche nicht ihren

ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne Stücke ver-

sichern wollen.

§ 5. — Von dem Vereine können durch Beschluss der

General-Versammlung und mit absoluter Stimmenmehr-

heit der anwesenden Mitglieder, auf den Vorschlag des

Vorstandes ausgeschlossen werden

a) Diejenigen, welche den Interessen des Vereins ent-

gegentreten oder sich eines groben Betrugs oder des Ver

suches eines solchen dem Vereine gegenüber schuldig

gemacht haben.

b) Notorische Thierquäler oder solche, die ihr Vieh un-

gebührlich schlecht pflegen.

ci Diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-

wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des Vereins

nicht nachkommen.

d) Diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-

lichen Beiträge während einem Monat oder für die ausser-

ordentlichen Beiträge während vierzehn Tagen im Rück-

stände sind, ohne von dem Vereinsvorstande dazu Aus-

stand erhallen zu haben.

§ 6. — Die Mitglieder , deren Ausschluss aus dem

Vereine vorgeschlagen,

werden zunächst

von dem

Vereinsvorstande zu einer bestimmten Stunde vorge-

laden, um dieselben über die Ursachen des Ausschlusses

zu hören.

Sofern dieselben nicht erscheinen, oder die Gründe

dem Vorstand nicht genügend erscheinen, wird der Aus-

schluss der Entscheidung der Generalversammlung unter-

worfen.

§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine kann

nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres erfolgen und

muss der Antrag wenigstens drei Monate vor diesem Zeit-

punkte schriftlich bei dem Vorstände eingereicht werden.

Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mitglieder,

welche ihren Wohnsitz ausserhalb der in dem Vereine

einbegriffenen Ortschaften verlegen oder welche ihren

Betrieb aufgeben, nicht anwendbar. Für diese hört die

Versicherung mit Ende des Halbjahres, in welchem die

Verlegung des Wohnsitzes oder die Aufgabe des Betriebes

erfolgt, auf. Dasselbe ist der Fall, wenn ein Mitglied die

Zahl der versicherten Thiere vermindert.

Mit dem Augenblicke des Austrittes hört die Versicher-

ung für den Austretenden, ebenso die Ersatzverbindlich-

keit für den Verein auf.

§ 8. — Im Falle des Austrittes oder des Ausschlusses

stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf den

Verein zu Jedoch haftet derselbe noch für die ordentlichen

und ausserordentlichen Beiträge des Jahres, in welchem

der Austritt bezw. Ausschluss erfolgt.

Für den Fall, dass ein Mitglied einen andern Wohnsitz

nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf Gegen-

48d

seiligkeit beruhenden gesetzlich anerkannten Viehver-

sicherung als Mitglied autnehmen lässt, kann zu seinen

Gunsten ein Theil der bezahlten Beitrage dem andern

Versicherungsverein durch Besehluss des Vorstandes zu-

gewiesen werden.

§ 9. — Ein jeder Einwohner, welcher dem Vereine bei-

treten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmitglieder

an, welcher dem sich Meldenden die Statuten, die der-

selbe zu unterzeichnen hat. bekannt macht. Es wird als-

dann von zwei Mitgliedern der Gesundheitszustand

des

Viehes untersucht. In zweifelhaften Fällen kann von dem

Vorstände das Gutachten eines Thierarztes auf Kosten des

Versicherten eingeholt werden.

Ergiebt sich nichts zu erinnern, so wird der Werth des

zu versichernden Thieres bestimmt,; die Taxe und das

versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Race und Abzeichen

In das Taxationsverzeichniss eingetragen. Der Vorstand

entscheidet in seiner ersten Sitzung über die Annahme,

die sofort dem Versicherten bekannt zu geben ist.

§ 10. — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Vieh-

bestand vergrössern, sind verpflichtet, bezüglich der neu

eingestellten Thiere innerhalb acht Tagen dem Vereins-

vorstande Anzeige zu erstatten und wird sodaun hinsicht-

lich der Aufnahme nach den Bestimmungen des vorher-

gehenden § 9 verfahren.

Der Eintritt junger Thiere in das zur Aufnahme geeig-

nete Alter gilt als Vergrösserung eines versicherten Vieh-

bestandes,

Wer während des Jahres ein versichertes Stück Vieh

verkauft, kann ein anderes zur Versicherung zugelassenes

Stück an dessen Stelle setzen, für welches er den Mehr-

betrag zu zahlen hat, jedoch wird der Minderwerth nicht

vergütet.

KAPITEL III — Beginn und Aufhören der Versicherung.

§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage der

Zustellung des Beschlusses des Vorstandes, wonach der

Versicherte als Mitglied aufgenommen oder für wirkliche

Mitglieder mit dem Tage, wo die neu eingestellten Thiere

in die Versicherung angenommen.

§ 12. — Die Versicherung hört auf

1) Im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes, mit dem

folgenden Tage, an welchem demselben der Ausschluss

bekannt gegeben.

2) Im Falle der Versicherte seinen Wohnsitz ausserhalb

des Viehversicherungshezirkes verlegt, mit dem Tage, au

welchem die Thiere anderwärts eingestellt.

3) Im Falle die ordentlichen und ausserordentlichen

Beiträge in dem bestimmten Zeitpunkte nicht richtig ein-

gezahlt, acht Tage nach erfolgter schriftlicher Mahnung

durch den Vorstand.

4) Im Falle das versicherte Thier in Folge Verkauf

Tausch oder Vererbung auf einen anderen Besitzer über-

geht, mit dem Tage des Ueberganges an den neuen Be-

sitzer.

Die Versicherung dauert jedoch fort

a) Wenn der Verkauf oder Tausch unter Mitgliedern des.

Vereins stattfindet ;

b) Wenn der neue Besitzer sich sofort als Mitglied des-

Vereins aufnehmen lässt ;

c) Im Falle der Vererbung, wenn die Erben als Mr

glieder aufgenommen werden können und ihre Verpflich-

tungen gegenüber dem Vereine zu erfüllen in der Lage

sind.

In den drei Fallen ist dem Vorstände von der erfolgten

Veränderung Kenntniss zu geben ;

d) Wenn der Besitzer in Folge einer gesetzlichen Be-

stimmung gehalten ist, ein verkauftes Thier zurückzu-

nehmen oder den Preis dasür zu erstatten.

KAPITEL IV. — Wegfall der Entschädigung. — Entschä-

digungsbetrag. — Beiträge. — Eintrittsgeld.

§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt bei Ver-

lusten, welche herbeigeführt sind

a) Durch Feuersbrunst oder Blitzschlag. Entschädigt

werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag auf freiem

Felde ;

6) Durch Ueberschwemmungen ;

c) Durch Seuchen oder ansteckende Krankheiten, so-

weit für dieselben auf Grund des Gesetzes eine Entschä-

digung des Besitzers stattsindet oder wenn auf Grund jener

Gesetze wegen Nichtbeachtung der polizeilichen Bestim-

mungen eine Entschädigung nicht eintreten kann.

Eine Entschädigung wird ferner nicht gewährt, wenn

ein versichertes Thier in Folge eines redhibitorischen

Fehlers während der Zeit verendet, in welcher der Be-

sitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben oder sofern(...)

er den gesetzlichen Zeitpunkt, welcher für den betref-

fenden Fehler bestimmt ist, vorübergehen lässt, sofern,

nachgewiesen ist, dass ihm das Vorhandensein des Feh-

lers bekannt war.

§ 14. — Die Entschäligung kann durch den Vorstands

versagt oder gekürzt werden

a) Wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den Un-

fall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur Anzeige-

bringt ;

b) Wenn er den ihm in Bezug auf die Behandlung des

erkrankten oder verletzten Thieres vom Vereinsvorstande-

ertheilten Weisungen nicht Folge leistet;

c) Wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit

oder

grober Misshandlung seitens des Besitzers oder der Person

ist, dem die Thiere sur Pflege anvertraut ;

d) Wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer Art

betrügerischer Angaben oder Handlungen

gegen den

Verein schuldig gemacht hat ;

e) Wenn das versicherte Thier in Folge einer Operation

verendet, die nicht durch einen Thierarzt ausgeführt

worden: ausgenommen sind dabei solche Operationen,

die durch schnelle Hilfeleistung vorgenommen

werden

müssen, z. B. bei Blähungen durch den Trokarstich u. s. w. ;

f) Wenn eine dritte Person für de Unfall verantwort-

lich ist.

§ 15. — Ueber die Gewährung oder Versagung der Ent-

schädigung beschliesst der Vorstand in gemeinsamer Be-

rathung mit Stimmenmehrheit und ist der Entscheid dem

Beschädigten gleich zu eröffnen. Gegen diesen Beschluss

des Vorstandes ist die Berufung au das Schiedsgericht

zulässig.

§ 16. — Einschädigungsbetrag. — Die Entschädigung

eines verunglückten Stück Viehes wird auf zwei Drittel

der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem Eigenthümer zu,

mit Ausnahme der in § 27 vorgesehenen Fälle.

§ 17. — Beiträge. — Jedes Mitglied ist verpflichtet,

ein Procent des Werthes des versicherten Viehes in halb-

jährigen Raten als Beitrag zu zahlen.

§ 18. — Eintrittsgeld. — Mitglieder des Vereins, welche

sich bei der Bildung aufnehmen lassen, zahlen kein Ein-

trittsgeld.

§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, ausser

der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten

für eine Kuh. Fr. 1,25 Ct., für die folgende Fr. 0,62½ Ct.,

und für jedes weitere Stück Fr. 0,25 Ct.

§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Vereine ge-

schieden sind und wieder eintreten wollen, werden nach

§ 19 behandelt. Etwaige Rückstände früherer Beiträge

sind jedoch vorher zu entrichten.

§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von fünf-

hundert Franken übersteigen, muss der Ueberschuss bei

der Sparkasse deponirt werden.

§ 22. — Die Vereinskasse muss für einen Reservefonds

sorgen, welcher mindestens ein Franken von 1000 Franken

des Werthes der versicherten Thiere beträgt. Dieser Satz

wird auf ein Viertel ermässigt von dem Tage au, wo der

Verein dem zwischen den verschiedenen zu Recht be-

stehenden Ortsvereinen des Landes etwa später zu grün-

denden Centralverbande beigetreten sein wird. Derselbe

muss jedoch wiederum auf seine vorige Höhe gebracht

werden, im Falle der Verein späterhin aus dem Centrat.

verbände freiwillig austreten oder aus demselben ausge-

schlossen werden sollte.

Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten, ein-

tretenden Falls die Zahlung eines aussergewöhnlichen.

Beitrages im Betrage von nicht über Fr. 0,25 Ct. von

hundert Frauken des Werthes des versicherten Viehes so

lange anzuordnen, bis der Reservefonds nie statutarisch

festgesetzte Höhe wieder erreicht haben wird.

§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern,

als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke verwandt

werden. Auch hat die Vereinskasse für samintliche, zur

Führung der Geschäfte des Vereins benothigten Auslagen

aufzukommen. Zu diesen Verwallungsauslagen zählen

auch die infolge Beitritt au dem bereits in dem vorher-

gehenden § 22 erwähnten Centralverband au diesen letz-

tern zu entrichtenden gewöhnlichen oder auch ausserge-

wöhnlichen Prämien.

KAPITEL V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes. —

Nothschlachtung.

§ 24. — Wenn sin versichertes Stück Vieh erkrankt

oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigenthümer ver-

pflichtet, alte ihm zu Gebote stehenden Mittel zu dessen

Herstellung anzuwenden. Auch muss derselbe dem Vor-

stande innerhalb zwölf Stunden hiervon Anzeige machen,

damit sich von der Zweckmässigkeit der getroffenen

Anordnungen überzeugt werden kann.

§ 25. — Beschliesst der Vorstand die ärztlich Behand-

lung des Thieres, so werden die Kurkosten, mit Aus-

nahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen Fällen

dem Eigenthümer zu Lasten bleiben, von der Vereins-

kasse bestritten.

§ 26. — Unter allen Umständen ist das Mitglied ver-

pflichtet, jeden Todesfall eines versicherten Stück Viehes

sofort dem Vorstaude des Vereines anzuzeigen. Trifft den

Eigeuthümer kein Verschulden und ist die Identität des

gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren festgestellt, so

erfolgt die Auszahlung der Entschädigungssumme aus der

Vereinskasse.

§ 27. — Erweisen sich Thiere einer unheilbaren Krank-

heit verdächtigt, so kann durch den Vereinsausschuss die

alsbaldige Schlachtung des Thieres augeordnet werde.

In diesem Falle kann die Entschädigungssumme auf drei

Viertel des Werthes festgesetzt werden, dem Eigenthümer

bleibt hierbei die Wahl, ob er das Fleisch nach einer von

zwei Mitgliedern des Vorstandes zu bestimmenden Taxe

behalten oder solches dem Vereine belassen will.

In letzterem Falle wird das Fleisch, soweit es polizei-

lich zulässig ist, von zwei Mitgliedern des Vorstandes in

einem Tage verkauft. Der Erlös fliesst in die Vereinskasse

und fallt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.

Der Besitzer des Thieres darf eine Nothschlachtung nur

mit Genehmigung des Vereinsausschusses vornehmen,

dringende Fälle ausgenommen, bei welchen der Vereins-

ausschuss die Nothwendigkeit der Nothschlachtung nach-

träglich anerkennen muss.

KAPITEL VI. — Beginn des Versicherungsjahres.

§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem 1. Ja-

nuar und endigt mit dem 31. Dezember eines jeden

Jahres. Die Taxation sindet jährlich zweimal statt und

zwar durch zwei Mitglieder des Vorstandes.

Zu diesem Behufe behändigt der Vorsteher den Taxa-

toren ein alphabetisches Verzeichniss der Mitglieder,

deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte Abschätz-

ungssumme gilt als diejenige, auf welche die Beiträge

und Umlagen des Vereins vertheilt werden.

§ 29. — Im Erkrankungs- und Todesfalle eines Thieres

gilt die halbjährige Abschätzungssumme als diejenige,

nach welcher die Vergütung im Falle eines Verlustes

erfolgt.

§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund des

von den Taxatoren eingereichten Taxationsverzeichnisses

die Versicherungsrolle und fertigt die von dem Vorstande

festzusetzende Heberolle für die Zahlung der einzelnen

Mitglieder an.

KAPITEL VII. — Organe des Vereins.

§ 31. — Die Organe des Vereins sind

a) Die General-Versammlung.

b) Der Vereinsvorstand.

§ 32.—General-Versammlung. — Wenigstens einmal

im Jahre findet in dem auf den Schluss des Rechnungs-

jahres folgenden Monate eine Generalversammlung statt.

Der Präsident kann ausserdem die General-Versamm-

lung eigenmächtig, er muss dieselbe auf Verlangen von 3

Vorstandsmitgliedern, oder auf ein von zehn wirklichen

Mitgliedern unterzeichnetes und die Gegenstände der

Tagesordnung enthaltendes Ersuchen einberufen.

Die General-Versammlungen sind wenigstens acht Tage

vor dem für dieselben anberaumten Tage durch Anschlag

ortsüblich bekannt zu machen, — Die Beschlüsse der

General-Versammlung werden nach einsacher Stimmen-

mehrheit der Anwesenden gefasst, ausgenommen wenn

über Anträge auf Abänderung der Statuten oder Auflösung

des Verbandes abgestimmt werden soll.

§ 33. — Befugnisse. — Die ordentlichen General-Ver

Sammlungen beschliessen über alle Gegenstände, welche

denselben zu diesem Behufe von dem Vorstande vorgelegt

oder von den Mitgliedern angeregt werden, in letzterem

Falle jedoch nur wenn mindestens 14 Tage vorher dem

Vorstande von den zu stellenden Anträgen Mittheilung

gemacht worden und solche nicht den Statuten zuwider-

laufen. Der Vorsitzeude hat in der General-Versammlung

über seine Verwaltung wahrend des verflossenen Vereins-

jahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten.

Ausserordentliche Versammlungen können nur über

solche Angelegenheiten beschliessen, die bei der Ein-

ladung als Gegenstand der Berathung bezeichnet worden,

sind.

Die Protokolle der General-Versammlung müssen zu

ihrer Gültigkeit von dem Vorsitzenden, dem Schriftführer

und zwei zu solchem Zwecke von der General-Versamm-

lung besonders gewählten Vereinsmitgliedern unter-

schrieben werden.

§ 34. — Vorstand : Zur Verwaltung der Geschäfte des

Vereins wählen die Mitglieder in der jährlichen General-

versammlung, welche im Monat Januar abgehalten wird,

in geheimer Abstimmung und mit absoluter Stimmen-

mehrheit, einem Vorstand, bestehend aus sieben Mit-

gliedern, nämlich

einem Vorsteher ;

einem Stellvertreter des Vorstehers ;

einem Rechnungsführer ;

einem Schriftführer ; und

drei Mitgliedern.

Die sämmtlichen Mitglieder des Vorstandes werden

jedesmal auf die Dauer von drei Jahren ernannt. Diesalben

verrichten ihre Funktionen unentgeltlich. Ihr Amt ist ein

Ehrenamt.

Die Remuneration des

Rechnungsführers

dagegen wird durch die General-Versammlung festgesetzt.

§ 35. — Der Vorsteher besorgt die Gesammt-Geschäfts-

führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen, kann

sich aber auch durch den Stellvertreter vertreten lassen

§ 36. — Der Rechnungsführer besorgt die Erhebung

aller Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-

kasse angewiesenen Ausgaben auf Grund der Anwessung

des Vorstehers.

Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungsführer

vollständige Rechnung ab über die Einnahmen und Aus-

gaben, welche in der im Monat Januar stattfindenden

General-Versammlung vorgelegt wird.

Der Vorsteher

beaufsichtigt das Kassenwesen.

§ 37. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung aller

ihm durch das Statut ertheilten Rechte und Pflichte

durch die blosse Wahl berechtigt.

§ 38. — Schiedsgericht. — Alle im Schosse der Gesell-

schaft entstehenden Streitigkeiten werden nach Art. 5 de

Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch zwei von de

betheiligten Parteien zu ernennenden Schiedsrichter ge-

schlichtet.

Unterlässt eine der Parteien diese Ernennung, so kann

per Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen. Sind die

beiden Schiedsrichter getheilter Ansicht, so ziehen sie

einen dritten zu, welcher zu entscheiden hat und dessen

Entscheidung entgültig ist.

§ 59. — Die Abänderung gegenwärtiger Statuten kann

nur durch eine Generalversammlung geschehen, deren

Zusammenberufung und Verhandlungen in der statuten-

gemass vorgeschriebenen Form stattzusinden haben.

Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung ist

erfordert, dass wenigstens die Hälfle der Mitglieder dabei

anwesend sind und wenigstens drei Viertel der anwesenden

Stimmen sich dafür aussprechen, und dass dieselben durch

die Regierung nach Vorschrift des Reglementes für die auf

Gegenseitigkeit beruhenden Hilfskassen vom 22. Juli 1891

gutgeheissen werden.

Die Auflösung kaun nur in einer speziell zu diesem

Zwecke wenigstens zwei Monate im Voraus durch Einzel-

briefe mit ausdrücklicher Angabe der Tagesordnung ein-

Avis. — Administration communale.

Par arrêté grand-ducal du 6 juillet et. M.

Mathias Mark, négociant à Differdange, a été

nommé bourgmestre de la commune de Differ-

dange.

Luxembourg, le 8 juillet 1901.

Le Directeur général de l'intérieur,

H.

KIRPACH.

berufenen Versammlung beschlossen werden, in welcher

wenigstens drei Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein

müssen. — Dieser Beschluss muss mit drei Viertel der an-

wesenden Stimmen gesasst sein. — Die Auflösung ist nur

mit Gutheissung der Regierung gültig. — Im Falle der

Auflösung hat die Liquidirung gemäss den Bestimmungen

des Art. 9 des Grossh. Beschlusses vom 22. Juli 1891

stattzufinden.

§ 40. — Durch Beschluss des Vorstandes können gegen-

wärtige Statuten gedruckt und zum Kostenpreise an die

Mitglieder überlassen werden. In derselben Weise können

Quittungs- und Notationsregister beschafft werden.

§ 41. — Die Unterschrift unter die gegenwärtigen Sta-

tuten gilt als Anerkenntniss derselben und als verbindliche

Erklärung, der Gesellschaft beitreten zu wollen.

Berathen und angenommen zu Niederanven, am 4.

April 1901.

(Folgen die Unterschriften.)

Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.

Durch Großh. Beschluß vom 6. Juli c. ist Hr.

Mathias Mark, Handelsmann zu Differdinzen,

zum Bürgermeister der Gemeinde Differdingen

ernannt worden.

Luxemburg, den 8. Juli 1901.

Der General-Director des Innern,

H. Kirpach.

Avis. — Société anonyme luxembourgeoise des chemins de fer et minières Prince-Henri.

MM. les actionnaires sont convoques à l'assemblée générale extraordinaire qui aura lieu le samedi, 3 août 1901, à

10 heures du matin, au siege de la société, avenue de la Porte-Neuve, à Luxembourg.

Ordre du jour : 1° modification de l'art. 24 des statuts ; 2° fixation de l'indemnité à allouer au président du Conseil

d'administration.

Pour assister à l'assemblée générale, MM. les actionnaires doivent se conformer aux prescriptions de l'art. 39 des

statuts et déposer leurs actions dix jours au moins avant la date fixée ci-dessus : 1° à Luxembourg : au siège de la

société, avenue de la Porte-Neuve ; à la Banque Internationale et à la Banque Werling, Lambert et Cie ; 2° à Bruxelles

à la Banque de Bruxelles, rue Royale, 62 ; 3° à Berlin : à la Berliner Handelsgesellschaft, chez MM. S. Bleiehroder

et C. Schlesinger-Trier et Cie ; 4° à Francfort s/M. : à la Mitteldeutsche Creditbank et chez MM. Bass et Herz.

Luxembourg, le 13 juillet 1901.

Bezeichnung

der Lebensmittel

u. dgl.

Weizen...

Mischelfrucht...

Roggen...

Gerste...

Spelz...

Heidekorn...

Hafer...

Erbsen...

Bohnen...

Linsen...

Kartoffeln...

Weizen-Mehl...

Mischel-Mehl...

Roggen-Mehl...

Geschälte Gerste .

Butter...

Eier...

Heu...

Stroh...

Buchenholz...

Eichenholz...

Weichholz...

Ochsenfleisch...

Kuh- od. Rindfleisch

Kalbfleisch...

Hammelfleisch...

Schweinefleisch

ld.

geräuchert.

Maße

oder

Gewicht

Hektoliter

Kilogr.

Dutzend.

500 Kilo.

Stere.

Kilogr.

Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von

Luxem-

burg.

16 00

15 00

13 00

14 00

9 50

15 00

14 00

25 00

4 00

0 45

0 375

0 35

0 70

2 78

0 83

56 20

33 80

15 00

10 00

2 00

1 70

1 64

1 70

1 80

2 50

Die-

kirch.

17 25

16 00

14 50

9 25

9 25

3 50

0 40

0 38

2 50

1 55

1 60

1 50

1 70

1 70

Wiltz.

17 50

15 00

12 50

7 75

3 00

0 45

0 37

0 32

2 50

0 70

1 50

1 50

1 70

1 80

1 70

Ettel-

brück.

18 00

16 50

14 00

12 00

9 00

3 00

0 48

0 38

0 32

2 54

0 70

40 00

25 00

15 00

8 00

1 60

1 50

1 70

1 90

1 60

2 00

Echter-

nach.

17 00

9 50

5 00

0 35

0 32

2 70

0 80

1 60

1 50

1 60

2 00

1 60

Remich

17 00

16 00

9 00

17 00

5 00

0 34

0 32

2 80

0 80

20 00

16 00

1 60

1 50

1 80

1 80

Mersch

2 50

0 75

1 50

1 50

1 60

1 60

Greven

macher

0 40

0 36

2 60

0 75

1 50

1 60

1 50

Esch

a. d. A.

4 875

3 25

1 00

1 50

1 50

1 85

1 30

1 85

Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats Mai 1901.

Bezeichnung

der Lebensmittel

u. dgl.

Weizen...

Mischelfrucht...

Roggen...

Gerste...

Spelz...

Heidekorn...

Hafer...

Erbsen...

Bohnen...

Linsen...

Kartoffeln...

Weizen-Mehl...

Mischel-Mehl...

Roggen-Mehl...

Geschälte Gerste.

Butter...

Eier...

Heu...

Stroh...

Buchenholz...

Eichenholz...

Weichholz...

Ochsenfleisch...

Kuh- od. Rindfleisch

Kalbfleisch...

Hammelfleisch...

Schweinefleisch...

id. geräuchert.

Maße

oder

Gewicht

Hectolite

Kilogr.

Dutzend.

500 Kilo.

Stere.

Kilogr.

Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von

Luxem-

burg.

16 00

15 00

13 0

14 00

9 25

15 00

14 00

25 00

3 25

0 45

0 375

0 35

0 70

2 50

0 825

47 50

34 00

15 00

10 00

2 00

1 70

1 65

1 70

1 80

2 50

Die-

kirch.

17 125

16 00

14 125

9 25

3 25

0 40

0 38

2 40

0 75

1 40

1 30

1 60

1 50

1 40

Wiltz.

17 50

15 00

12 50

7 75

3 00

0 45

0 37

0 32

2 00

0 75

1 50

1 50

1 70

1 80

1 70

Ettel-

brück.

9 00

3 00

0 48

0 38

0 32

2 20

0 75

40 00

25 00

15 00

8 00

1 00

1 50

1 70

1 90

1 60

2 00

Echter

nach.

17 50

16 00

0 36

0 32

2 59

0 80

1 60

1 50

1 60

2 00

1 50

Remich

17 00

16 00

9 00

17 00

5 00

0 34

0 32

2 80

0 90

20 00

16 00

1 60

1 60

1 80

1 50

Mersch

2 80

0 70

1 50

1 50

1 60

1 60

Greven

macher.

3 50

0 40

0 36

2 60

0 85

1 50

1 60

1 60

Esch

a. d. A.

4 125

0 50

0 40

2 50

1 00

1 50

1 50

1 90

1 35

1 85

Marktpreise. — 2. Hälfte des Monats Mai 1901.

Bezeichnung

der Lebensmittel

u dgl.

Weizen...

Mischelfrucht...

Roggen...

Gerste...

Spelz...

Heidekorn...

Hafer...

Erbsen...

Bohnen...

Linsen...

Kartoffeln...

Weizen-Mehl...

Mischel-Mehl...

Roggen-Mehl...

Geschälte Gerste.

Butter...

Eier...

Heu...

Stroh...

Buchenholz...

Eichenholz...

Weichholz...

Ochsenfleisch...

Kud- od. Rindfleisch

Kalbfleisch...

Hammelfleisch. .

Schweinefleisch

id.

geräuchert.

Maße

oder

Gewicht.

Hectoliter

Kilogr.

Dutzend.

500 Kilo.

Stere.

Kilogr.

Mittelpreise der verkauften Lebensmittel auf den Märkten von

Luxem-

burg.

16 00

13 00

13 00

14 00

9 75

15 00

14 00

25 00

3 00

0 45

0 375

0 35

0 70

2 21

0 89

46 00

33 60

15 00

10 00

2 04

1 735

1 78

2 04

1 88

2 50

Die

kirch.

17 00

16 00

14 25

9 50

3 00

0 40

0 38

2 30

1 40

1 40

1 35

1 60

1 30

1 40

Wiltz.

17 50

15 00

12 50

7 75

3 00

0 45

0 37

0 32

2 00

0 80

1 50

1 50

1 70

1 80

1 70

Ettel-

brück.

16 50

13 00

11 00

12 00

9 50

2 65

0 48

0 38

0 32

2 05

0 75

40 00

25 00

15 00

15 00

8 00

1 70

1 60

1 80

1 90

1 60

2 00

Echter-

nach.

16 60

3 73

0 36

0 32

2 02

0 87

1 30

1 40

1 60

2 00

1 60

Remich

17 00

16 00

9 00

17 00

3 00

0 34

0 32

2 50

0 83

20 00

16 00

1 60

1 50

1 80

1 50

Mersch.

2 10

0 73

1 50

1 40

1 30

1 60

Greven

macher.

0 40

0 36

2 60

1 15

1 60

1 60

1 60

Esch

a. d. A.

5 75

0 80

0 40

2 60

1 228

1 50

1 50

1 90

1 38

1 85

Luxembourg Imprimerie de la Cour, V. Bück.

Marktpreise. — 1. Hälfte des Monats Juni 1901.

DU

Grand-Duelîé de Luxembourg.

be8

ANNEXE au № 48 de 19O1.

R A P P O R T CKfilVÏSRAJLi

SU« IA

Situation de l'Industrie et du Commerce

pendant l'année 1900.

Considérations générales.

Il n'y a pas un an que nous écrivions à l'occasion de la publication de nôtre Rapport

annuel : « Cette tendance de hausse continuelle et exagérée jette cependant une ombre sur

la situation brillante de nos jours : arrivée au point culminant, le mouvement rétrograde doit

être devant les portes. Espérons qu'il se dessinera lentement et qu'il ne compromettra pas,

par une baisse ou une dépréciation trop brusque, les beaux résultats acquis jusqu'ici. »

Le danger de cette crise a pu être conjuré pendant le premier trimestre 1900 ; maïë

bientôt après des points noirs apparaissaient à l'horizon, des symptômes infaillibles annon-

çaient le revirement redouté : le ralentissement de la vente, la dépréciation des prix, les

difficultés de l'écoulement des marchandises.

C'est qu'entretemps les fautes économiques accumulées pendant l'époque, de prospérité

criaient vengeance et demandaient réparation : comme d'ordinaire, tout ce qui pouvait contri-1

buer à compromettre la situation coïncidait et apportait son concours à la dépréciation.

L'exagération de la production était due à de nombreux établissements nouveaux-qui,

de totilf'b parts, surgissaient de terre avec une rapidité et une puissance de fonctionnement

effrajantes. En môme temps l'exagération des prix, que maintenaient artificiellement les *

puissants syndicats, devait, tôt ou tard, paralyser l'esprit d'entreprise et provoquer la con-

currence étrangère. Cette concurrence étranger«» menaçait et menacera toujours davantage

l'avenir du marché allemand.

3£Temortaf

Le ralentissement dans les tra\aux de construction était dû à l'ébranlement de la confiance*

flans les caisses hypothécaires, dont quelques-unes ont montré aux capitalistes efîraji1* les

écarts dangereux et les suites funestes d'une administration légère et trop entreprenante ;

les capitalistes n'achetaient i)lus les letti'es de gage et les caisses hypothécaires se voyaient

ainsi privées des mu> eus d'avancer au public et aux entrepreneurs les fonds nécessaires aux

constructions projetées. Ces constructions, un des facteurs des plus importants pour rahmen*

tation de la métallurgie, faisaient dès lors défaut.

Ajoutons à ces causes multiples les difficultés d'exportation, ou plutôt l'impossibilité

d'exporter des marchandises dans ceux des pays à"outre-mer que l'esprit d'entreprise a\ait

choisis comme terrain d'opération': les troubles en Chine et la guerre du Transvaal non

seulement airètaient les grandes entreprises, mais absorbaient aussi des capitaux énormes

dont le drainage se faisait vivement, sentir en Europe.

Si tous ces troubles économiques influençaient avant tout la métallurgie, ils ne man-

quaient pas non plus d'étendre leurs effets désastreux sur toutes les branches de l'acthité

économique.

Ce sont, en première ligne, les industries directement tributaires de la sidérurgie

gui rßssenEaient*simultanément la même secousse ; toutes les autres entreprises industrielles

se ressentaient également, par ricochet, de cet arrêt brusque. La métallurgie forme le centre

vers lequel convergent toutes les autres entreprises, qui prospèrent et baissent en même

temps qu'elle se développe ou décline.

Et cette crise n'a-t-elle pas éprouvé plus durement encore toutes les autres industries

qui furent surprises par une forte baisse des prix des produits fabriqués, alors que les

matières premières, acquises par des contrats à long terme, écrasaient leurs prix de revient !

Le prix élevé des charbons, les soubresauts dans les prix des laines, à quel point ne de\ aient-

t]s pas contribuer au recul d'un grand numéro de nos industries nationales !

Heureusement, d'autres entreprises industrielles ont pu résister à ce courant économique

contraire : les brasseries, les fabriques de tabacs, etc., ont continué leur marche ascendante.

Èfais notre commerce indigène, — et -nous ne pouvons parler que de celui-là, puisque

ïiûgïmfttes commerciales ne franchissent toujours pas nos frontières, — devait souffrir à son

tCHtf,d&mouvement rétrograde do notre activité industrielle. Comment pourrait-il en être

autrement 'alors nue, par suite du ralentissement de notre production industrielle, les ouvriers

Rivent cjciitjter en. masse, que les salaires de ceux qui restent sont réduits et que la modicité

des bénéfices réalisés recommande l'économie plutôt que la dépense ?

Loin de nous cependant l'idée de vouloir affirmer que l'état actuel de notre situation

économique donne lieu à de sérieuses préoccupations. Pour nous convaincre du contraire

Uijus n'avons qu'à consulter l'augmentation constante des réserves de notre Caisse d'épargne,

les relations saines e\ solides de notre commerce avec nos établissements financiers, le

nQtiibrq jjeu considérable des faillites et concordats préventifs.

À790^4Q clôturer ce court exposé général de la situation, nous croyons devoir émettre-

If vanij que Ja crise ne soit que passagère et qu'elle ne laisse sut* ses pas aucune trace

inquiétante.

Travaux de la Chambre de commerce.

Parmi les travaux qui ont occupé les séances que la Chambre de commerce a tenues en

1900, nous signalerons plus particulièrement

a) Nouveau tarif douanier.

Les préoccupations économiques de l'année étaient dominées par une question grosse de

conséquences, le renouvellement des traités de commerce du Zollverein. Quoique les traites

existants ne viennent à échéance qu'en 1903, les Chambres de commerce du Zollverein ont

mis à l'étude la préparation du nouveau tarif douanier dès le mois de février 1900.

A cette époque, le «Reichsschatzamt» sollicitait l'attention de l'industrie et du com-

merce par la publication du « Entwurf einer neuen Anordnung des deutschen Zolltarifs ». Il

ne s'agissait, pour le moment, que d'un projet relatif à une nouvelle classification du tarif

douanier du Zollverein; mais, dès le début, il était manifeste que l'ensemble des nouveaux

traités de commerce serait discuté à cette occasion. Sur l'invitation du Gouvernement, notre

Chambre de commerce examina, au point de vue des intérêts luxembourgeois, cette question

aussi vaste que compliquée. Le public n'ayant pas répondu à son appel, elle transmit au

Gouvernement, le 21 juillet, les desiderata de ses membres concernant la métallurgie, la

tannerie et la ganterie. Imitant l'exemple qui lui venait de toutes parts du Zollverein, la

Chambre de commerce n'avait pas limité son examen à la classification nouvelle du tarif

douanier, mais elle avait saisi cette occasion pour anticiper sur la question des droits d'entrée.

il eût été difficile d'ailleurs de séparer ces deux questions qui sont étroitement liées.

Notre industrie principale, la métallurgie, avait surtout à cœur de ne pas présenter dés

desiderata isolés qui eussent été noyés dans l'ensemble des vœux exprimés par les divers

centres métallurgiques. Comme les destinées de la métallurgie luxembourgeoise coïncident

avec celles de la métallurgie lorraine et que les conditions économiques sont similaires dans

les deux régions, il s'agissait de grouper les desiderata, de se prêter mutuellement appui et

de faire converger les vœux et les revendications vers un but commun afin de produire un

maximum d'effet, en se faisant l'expression d'un puissant centre de production. Les vues de

la Chambre de commerce s'identifient donc avec celles des métallurgistes lorrains. Un accord

général s'était établi d'ailleurs, vers le commencement de l'année, entre les principaux cen-

tres métallurgiques du Zollverein, pour fixer l'attitude commune à prendre au sujet des traités

de commerce.

Dans le mémoire qu'elle a adressé au Gouvernement, la Chambre de commerce déclare

se ranger aux propositions du « Verein deutscher Eisen- und Stahl-Industrieller», relatives

a la nouvelle classification du tarif douanier. Elle se déclare encore satisfaite des droits

existants, quoique ceux-ci n'aient pas empêché l'importation de fonte brute et de demi-fabricats

de France et d'Angleterre. Ces droits nous assurent une protection suffisante contre la con-

currence européenne et il serait imprudent de les élever, de peur de représailles de la part des

autres États. Leur élévation n'est nullement désirée par la métallurgie.

il serait fort difficile cependant de se faire une idée bien nette de la tournure que prendra

l'exportation américaine d'ici quelques années et de déterminer l'influence qu'elle pourra

exercer sur notre marché. Cet aléa nous impose quelque réserve, car l'évolution que pour-

suit l'industrie du fer est loin d'être terminée dans ce pays.

Parmi les desiderata'présentés par la tannerie et la ganterie, et qui concernent quelque»,

Articles spéciaux, il faut relever une observation de cette dernière industrie sur le jaune«

tfœuf, dont elle fait une consommation énorme et qui, par conséquent, forme un facteur-

essentiel du pm de revient de«, gaqts. Les droits d'entrée sur cette matière se justifient diffi-

cilement. L'agriculture indigne, d'une part, ne pourra jamais satisfaire à la consommation

qu'en fait l'industrie gantière ; d'autre part, on ne saurait considérer le jaune d'œuf additionné

de 40 à 30 pCt. de sel et de 4 à 5 pCt. de borax comme une denrée alimentaire. Ce produit

devrait donc entrer en liberté.

Enfin, la Chambre de commerce s'est prononcée contre l'augmentation des droits d'entrée

sur le papier en faveur de laquelle une campagne, qui est menée par le syndicat des fabri-

cants de papier,, se poursuit enUllemagpe. Le Grand-Duché tire une grande partie du papier

qu'il consomme, de Belgique, et une élévation des droits Rentrée sur cet article porterait w>

grave préjudice à l'imprimerie-

b) Chemins de fer.

Iß créa,t|on 4'un train express sur la ligue de Trêves a fourni à la Chambre de commerce

I'OBC&ÇMJB. iß signaler au Gouvernement l'infériorité dans laquelle se trouve la ligne du Norè

wft-iutrïs de nos autres grandes lignes sous le rapport des communications rapides. Alors

ffue toutes les autres lignes principales sont desservies par des trains rapides, la ligne du

Iforà qui défraye, avec ses embranchements, la plus grande partie de l'intérieur du pays, en

est privée.

Elle a attiré ensuite l'attention du Gouvernement sur la situation défavorable dans laquelle

ltipjafre en vigueur sur cette ligne, la place quant aux correspondances du matin à la gare

fjeta^embourg. Quiconque désire prendre une de ces correspondances pour Metz, Trêves

op. la Belgique, partant de Luxembourg entre 11 heures et midi^ est forcé de prendre le

l^eAîer irajn du matin qui arrive en gare de Luxembourg k 8 heures Si. En prenant le

deuxième train çlu matin, qui arrive à midi ö m., et en utilisant les correspondances qui s'y

latfMhênt, il s^rarepdu à destination trop tard dans l'après-midi pour tirer quelque parti de

sa formée. t

tAnsuftWatice des installations de la gare de Rodange se faisant plus vivement sentir

depuis l'ouverture de la nouvelle ligne Luxembourg-Petange, la Chambre de commerce a

Encore appelé l'attention du Gouvernement sur les ennuis qui résultent pour le public de la

circonstance que cette station, où se fait la vi$îte de la douane, n'offre aucun abri contre les

Inclémences 4e la saison.

Sur la demanda du « Veremrj?ur Wahrung <Jör wirtschaftlichen Interessen der Eisen- und

Stahl-ïiïdustrîe, te jÈlsasa-Lotdringen und Luxemburg », elle s'est employée auprès du Gou-

w«nem,Èin| eti javeuxc|e la création d'un tram express de nuit Melz-Trèves-Coblence, partant

de pete vers 10 %. p . Quoigue n'empruniant notre territoire $ur aucune partie de son

^tifcouM..ofi tram créerait certaines correspondance^ nouvel le s, très appréciables pour le

Grip-JMclié, j) parait recueillir, à Thiouvjlle, les voyageurs du train nd 342 (départ

Luxemboprg ä 10 \. % ;t arritée h Thîonville à H h, 18), et surtout à Trêves, les voyageurs,

du train nô 9SÎ) (départ Luxembourg à 8 h, 47 ; arrivée à Trêves h 10 h. 22), ainsi que ceux

du train nd 75 (départ de Diekirch à 7. h. 87 ; arrivée à Wasserbillig à 9 h. 42j.

c) Téléphones.

Le Grand-Duché a organisé, depuis quelques années, un service téléphonique avec la

Belgique, et récemment encore, il a créé un autre service téléphonique avec la France.

Voilà sans doute un progrès, dont l'importance ne saurait être contesté et que le commerce

et l'industrie ont accueilli avec une satisfaction des plus vives, mais c'est précisément ce-

progrès dans nos relations téléphoniques internationales qui fait éprouver plus sensiblement

l'absence d'un service téléphonique avec les pays du Zollverein. La Chambre de commerce

a donc recommandé a la sollicitude du Gouvernement la création de communications télé-

phoniques avec l'Allemagne. Nos transactions avec les régions cis-rhénanes, avec les bassins

de la Moselle et de la Sarre en particulier, se développent sans cesse L'organisation d'un

service téléphonique avec ces régions peut donc être considérée comme une des aspirations

des plus légitimes de l'industrie et du commerce luxembourgeois.

d) Monnaie.

Le Gouvernement ayant demande l'avis de la Chambre de commerce sur la question de

savoir « quels seraient les types de monnaie à adopter pour le cas ou il pourrait être donné

suite au désir qui a été itérativement manifeste de changer notre billon de cuivre en monnaie

de nickel », celle-ci s'est prononcée, a l'unanimité, en faveur de l'adoption pure et simple des

types de monnaie de nickel belges Ainsi, nos monnaies se répandraient sans doute en Bel-

gique, et si, comme il est permis de supposer, la France finira par adopter une monnaie

similaire dans un avenir rapproche, le nickel luxembourgeois, grâce a cette tolérance large

dont le commerce est coutumier, ne serait pas condamne a la circulation intérieure inclusive,

mais trouverait fort probablement un débouche facile en France aussi bien qu'en Belgique.

e) Livrets ouvriers.

La Chambre de commerce a attiré l'attention du Gouvernement sur un abus qui s'est

introduit dans l'interprétation des art. 4 et 5 de l'arrêté du 30 juin 1861, concernant l'exécu-

tion de la loi sur les livrets ouvriers L'idée qui a inspire ces dispositions était manifeste-

ment d'établir, a l'aide du livret, une filière permettant de suivre l'itinéraire de l'ouvrier à

travers les ateliers et les usines depuis le jour de son entrée en condition.

Il est regrettable que les garanties dont ces dispositions entourent la délivrance de nou-

veaux livrets, soient, fort souvent, purement théoriques La pratique en fait bon marché. Un

ouvrier désire quitter subitement, mais il éprouve certaines hésitations à affronter son patron

pour obtenir la résiliation brusque de son contrat de travail il quitte discrètement en aban-

donnant son livret et en achète un autre, qu'il garde aussi longtemps que bon lui semble pour

l'abandonner de nouveau quand l'occasion s'en présentera. Cette pratique est absolument

contraire à l'esprit de l'arrêté du 30 juin 1861 et cause un préjudice réel à l'industrie.

f) Concurrence déloyale.

L'influence désorganisatrice que la concurrence deloyale exerce, avec une intensité

croissante, sur le commerce solide a vivement frappé la Chambre de commerce, elle a donc

appelé l'attention toute particulière du Gouvernement sur ces manœuvres illicites qui mena-

cent les deux éléments essentiels de tous les rapports d'affaires: l'honnêteté et la confiance.

Certes, la concurrence doit être considérée comme le grand ressort moral du commerce

et de l'industrie. La supprimer, ce serait supprimer le progrès. Mais l'expérience a démontré

que la liberté économique doit subir certaines restrictions qu'imposent l'intérêt de l'Etat et

l'ordre social. A la faveur de cette liberté large, la mauvaise foi et la malhonnêteté se sont

introduites dans toutes les branches de l'activité économique sous mille formes diverses,

en évitant celles que la loi condamne: elles ont emprunté les déguisements les plus ingé-

nieux pour frustrer le commerce loyal du fruit de ses labeurs.

Les lois sur le colportage et sur les marques de fabrique ont apporté certaines garanties

au commerce solide, mais ces garanties ne concernent que diverses manifestations de la

concurrence déloyale. D'autres leur échappent.

Parmi celles-ci il faut citer en premier lieu les graves atteintes qu'elle porte à l'industrie

en, attirant, au moyen de dons ou promesses, les ouvriers d'un concurrent. La liberté écono-

mique bien comprise Implique pour un chef d'établissement industriel ou commercial le droit

au secret en ce qui concerne l'organisation de sa maison et de tout ce qui s'y passe. Nul ne

devrait, saison consentement, prendre connaissance de sa clientèle, des procédés de fabri-

cation qu'il emploie des opérations auxquelles il se livre. Lorsqu'un ouvrier le quitte, cet

ouvrier devrait être tenu de ne point dévoiler ni utiliser les secrets auxquels il a été initié.

D'autre aspects de la concurrence déloyale consistent à tromper le public par l'emploi

frauduleux mis en service d'une réclame habilement ménagée, d'un nom de provenance d'un

produit, ou de se dire l'ancien ouvrier de tel industriel, lorsqu'il est à craindre que le public

induit en erreur par l'énonciation de ces qualités ne confonde entre elles deux maisons

rivales. On pourrait y joindre le genre tout particulier de commerce, dit «Schleudergeschaft»,

qui s'est prodigieusement développé par le temps qui court.

Protéger le commerce honnête contre les empiétements de la mauvaise foi s'impose

impérieusement. Il faut, dans l'intérêt des relations d'affaires et du bien-être général, que le

droit s'érige en gardien de la bonne foi. Par l'emploi de manœuvres illicites, le commerçant

malhonnête lèse les intérêts de ses concurrents ainsi que de ses co-contractants: il jette un

poids faux dans la balance des relations d'affaires et obtient ainsi un avantage illicite sur ceux

qui ne prennent comme contrepoids que des prestations d'une valeur réelle.

La jurisprudence a donc cherché un peu partout à enrayer les abus de la concurrence.

L'Angleterre, la France les Etats-Unis, l'Italie ont pris des mesures énergiques contre les

atteintes à la bonne foi dans les relations d'affaires. Cet exemple a été suivi par l'Allemagne

qui a édicté, le 27 mai 1896, une loi contre la concurrence déloyale dont les bons effets n'ont

pas tardé à se faire sentir.

Entrepôt public.

Il y a deux ans, le Chambre de commerce avait institué une Commission chargée d'étu-

dier la question de la création sur les terrains du Fort Bourbon d'un entrepôt public, relié

par des rails à la gare centrale. Cette Commission s'est réunie deux fois dans le courant de

l'année. Elle a présenté à la Chambre de commerce le résultat de ses observations en un

rapport détaillé la question de l'entrepôt public est envisagée sous ses divers aspects. Ce

rapport, cependant ne doit être considéré que comme provisoire: la Commission continuera

à fonctionner et à suivre de près cette intéressante question.

Minières.

L'année 1900 est marquée par une augmentation de l'extraction de 175,817 tonnes.

Comme la valeur de la tonne a augmenté, en même temps, de 10 centimes la production

minière du Grand-Duché accuse une plus-value totale de 1,058,009 fr. Le nombre des exploi-

tations a augmenté de 4 : de 72 il est monté à 76.

Cette prospérité croissante porte exclusivement sur les neuf premiers mois de l'année ;

un ralentissement général se faisait sentir vers la fin de la campagne. Alors que la production

des mines de la région d'Esch est restée à peu près stationnaire, celle du bassin de Differ-

dange-Lamadelaine a légèrement diminué. L'extraction n'a été réellement en progrès que

dans la seule région de Dudelange. C'est en particulier cette région qui est en situation d'ex-

porter de préférence de la minette, et qui sera atteinte, la première, par la crise du marché

minier. Pour le premier trimestre de l'année 1901, le nombre des ouvriers y est en diminu-

tion de 22 pCt.

Le nombre des accidents déclarés à l'administration des mines a été de 166, dont 43 dans

les exploitations à ciel ouvert. il y a eu 24 accidents mortels dans les galeries et 6 dans les.

exploitations superficielles, ce qui porte à 5,5 ‰ le pourcentage de la première, et à 2,5 ‰,

celui de la dernière catégorie d'exploitations.

L'augmentation du prix de revient de la minette en 1900 est due à la cherté croissante

de la main-d'œuvre et à l'élévation du bois de mines qui se vendait der 5 à 8 pCt. plus cher

qu'en 1899.

Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des

minières depuis 4895

Statistiques

Nombre des sièges d'exploitation...

Production totale

Valeur de la production

totale...

Prix de la

tonne...

Nombre des ouvriers occupés ...

T.

fr.

fr.

Population ouvrière (femmes et enfants)

Année 1899.

5,995,412

16,225,280

2,70

6,043

14,945

sous terre .

à ciel ouvert

Année 1900.

T.

6,474,229

fr.

17,283,289

fr.

3,857

2,350

2,80

6,207

13,406.

1895...

1896...

1897...

1898...

1899...

1900...

T.

Production.

3,913,076

4,758,741

5,349,009

5,348,951

5,995,442

6,171,229

fr.

Valeur totale.

9,590,443

11,852,528

43,980,580

13,934,186

16,225,280

47,283,289

Prix de la tonne.

fr.

2,45

2,49

2,61

2,60

2,70

2,80

Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne

pour l'année 1899*)

Allemagne...

Luxembourg...

d'exploitation

Nombre

des ouvrier

34,860

6,057

T.

Production

11,975,241

6,014,394

fr.

Valeur totale

71,475,000

16,237,500

fr.

Prix de la

tonne

5,96

2,70

Le tableau statistique suivant donne la production des minières du Grand-Duché depuis

1868 ; le tableau graphique ci-contre donne la même production depuis 1880.

Année

Tonnes

722,039

924,382

911,695

990,499

1,171,334

1,331,743

1,442,668

1,090,843

1,196,729

1,262,825

1,407,617

1,613,392

2,173,163

2,161,881

2,539,295

2,551,090

2,447,634

Année

Tonnes

2,648,449

2,361,372

2,649,710

3,261,925

3,102,753

3,359,413

3,102,478

3,370,352

3,351,938

3,958,280

3,913,076

4,738,711

5,349,009

5,348,951

5,995,412

6,174,229

*) Les chiffres concernant l'Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique

de Berlin

Tonnes

TABLEAU GRAPHIQUE de la Production, des Minières depuis 1880.

De toutes nos industries, la métallurgie est sans (Joule celle qui a pris le plus prodigieux,

développement que l'on ait jamais constaté dans un temps aussi restreint. En 1899, le Grand-

Duché a produit

982,929 tonnes de fonte brute, représentant fr. 55,740,319

11,154

»

» 2e fusion,

»

»

1,816,839

166,206

» d'acier Thomas,

»

»

18,719,511

soit ensemble

. . fr. 76,276,669.

La production de nos hauts-fourneaux a atteint, cotte année, la septième partie de la*

production de l'Allemagne et la huitième partie de la production totale du Zollverein.

L'année 1900 s'annonçait, pour la métallurgie, sous des auspices plus iavorables encore.

La production battait son plein, sollicitée par une demande inusitée, et ne parvenait pas à

satisfaire aux nombreux ordres. Les délais de livraison devaient être prolongés. Les prix de

vente subissaient la conséquence de cette demande fantastique que la production s'efforçait

en vain de suivre, et les valeurs métallurgiques s'enlevaient avec une facilité extrême.

Mais dans certaines périodes de la vie économique, il > a des temps d'arrêt forcés : une

perturbation dans la fonction générale des échanges fait tressaillir tout l'organisme écono-

mique d'une malaise indéfinissable ; l'échange des produits se ralentit, la consommation se

dégrise et le crédit se rétrécit, tandis que les capitaux s'accumulent et „que la production,

outillée pour la demande des années prospères, doit travailler en stock. Voilà le diagnostic

des crises que nous voyons s'abattre par périodes régulières de sept à huit ans sur le marché

de l'Europe. Celle que nous avons vu envahir, en 1900, le marché sidérurgique, offre, dans sa

genèse et dans son développement progressif, toutes les causes occultes et toutes les mani-

festations apparentes de ces crises classiques.

Avec l'essor inouï des dernières années, il devait nécessairement se produire un arrêt,

ou du moins un ralentissement, qu'on peut qualifier de salutaire, dans cette industrie. Laa

marche ascendante de l'industrie du fer avait atteint son point culminant vers mars et avril

derniers ; à partir de ce moment une certaine lourdeur commença à se manifester dans la-

vente de quelques produits de laminoirs. Les premiers signes de la crise apparaissaient : la

consommation montrait une réserve subite, et l'on s'apercevait que la pléthore d'ordres était

due en grande partie à la spéculation.

Pendant le deuxième semestre de l'année les prix se précipitaient rapidement, sans que

les puissants syndicats fussent parvenus à leur conserver quelque fermeté, et l'on a pu cons-

tater encore une fois que les plus puissants syndicats ne peuvent rien contre la loi naturelle qui

veut que la production se règle sur la consommation. Avant d'être livré à la consommation,,

le fer doit parcourir une filière de syndicats : syndicats des cokes, du minerai, des fontes,

etc., dont l'un est tributaire de l'autre, et dont*les rivalités ont été accentuées par la dégrin-

golade des prix. Les acheteurs — c'est-à-dire le grand commerce — se voyaient dans l'im-

possibilité de prendre livraison des importantes parties de fer commandées a l'époque de lai

hausse, et les marchandises laissées pour compte s'entassaient dans les usines.

Dès le début, on rejetait volontiers l'engorgement du marché sur les guerres dans le Sud-

Africain et en Chine. La métallurgie paraissait ignorer que la stagnation était due à la sur-

Industrie métallurgique.

production, puisqu'elle n'arrivait pas à couvrir la demande de l'intérieur et que l'importation

de fonte étrangère était assez considérable. Entretemps, l'incertitude du marché augmentait.

Toutes les maisons ont eu à souffrir de cet état des choses, mais celles-là ont été le plus

durement éprouvées qui n'étaient pas en relations directes avec les consommateurs et

qui étaient obligées de se laisser imposer des marchés à longs termes.

La mévente des produits exerçait immédiatement ses effets. Tel établissement se voyait

contraint à un chômage forcé, partiel ou moins, d'une branche de sa fabrication pour travailler

ensuite en stock. Tel autre profitait du ralentissement des affaires pour faire des réparations

qu'en temps normal on aurait différées le plus possible. D'autres usines réduisaient le nombre

des jours de travail et étendaient le chômage. Ailleurs on diminuait le nombre des ouvriers.

Enfin, les travaux en cours furent ralentis ou même suspendus.

Malgré son commencement extrêmement prospère, la production de fonte de 1900 marque

un recul de 12,044 tonnes, alors que les fonderies renseignent une légère augmentation et

que les aciéries, dont le nombre, par suite de la création des deux nouveaux ouvrages de

Differdange et de Hollerich, est monté à trois, accuse une augmentation de 18,508 tonnes.

Quelles sont maintenant les causes qui ont provoqué cette crise du marché sidérurgique?

En voici quelques-unes: les événements politiques extérieurs (guerre du Transvaal, de Chine),

l'agitation qui précédait l'élection présidentielle aux États-Unis, la réserve craintive de la

construction par suite de la cherté de l'argent. Ajoutons-y la surproduction énorme et trop

rapide des hauts-fourneaux et aciéries américains, qui, ne trouvant plus preneur chez eux

aux prix élevés qui s'étaient établis entretemps, ébranlèrent le marché international en l'inon-

dant de leurs produits.

L'évolution de la sidérurgie en Amérique mérite tout particulièrement de fixer notre

attention. L'Amérique qui a augmenté rapidement sa production, cherchera d'abord à péné-

trer sur le marché anglais, qui n'est pas suffisamment protégé par des tarifs douaniers. Le

marché du Zollverein qu'une barrière de douane assez faible, mais suffisante pour les cir-

constances actuelles, protège contre la concurrence américaine, aura à lutter ensuite contre

cette jeune et redoutable rivale.

Il serait osé de dresser un pronostic pour l'avenir. La puissance d'absorption est actuelle-

ment moindre que la puissance de production, quoique les besoins de la consommation soient

plus réels qu'ils ne paraissent. Déprimés pendant un certain temps, le commerce reprendra de

l'activité, la consommation se montrera plus hardie, la construction sortira de sa torpeur, et

le capital, timoré en ce moment, quittera sa réserve pour féconder à nouveau les entreprises

industrielles. Quand les guerres du Transvaal et de Chine seront terminées, les affaires

reprendront probablement leur cours normal et une nouvelle ère de prospérité pourra s'ouvrir

alors à la sidérurgie.

La crise qui s'est appesantie en ce moment sur elle, est une de ces révolutions écono-

miques qui ne présente rien d'anormal et qui se résoudra régulièrement, paisiblement.

Espérons que les nouveaux traités de commerce contribueront à faire disparaître les difficul-

tés de l'heure présente.

Statistiques.

Le nombre des fours en feu a été

de...

ayant marché

semaines...

La production se répartit ainsi

1° fonte

d'affinage...

2°

Thomas...

3°

de

moulage...

divers...

ensemble...

représentant

1° pour la fonte

d'affinage...

2°

Thomas...

3°

moulage...

divers...

soit une valeur totale

de...

Prix de la

tonne...

Consommation de

minerai...

Nombre des ouvriers

occupés...

Population ouvrière (femmes et

enfants)...

Année 1899.

1,406

T.

137,362.182

692,966.107

152,601.300

T.

982.929.789

fr.

7,793,303

39,163,438

8,781,576

fr.

53,740,319

56 70

T.

3,234,114

3,737

8.899

Année 1900

1,382

T.

117,479.732

750,815.045

101.853

737.500

T.

970.885.297

fr.

8,011,978

37,889,760

8,281,737

50,703

fr.

74,234,178

76 46

T.

3,198,299

3,274

9,131

Comparaison entre la production du Grand-Duché et celle de l'Allemagne pour l'année 1899.*}

Allemagne.

Nombre des ouvriers.

Production.

Valeur totale

Prix de la tonus.

Minerai consomme

32,597

3 737

fr. 7,160,202

982,929

fr. 514,103,750

35,740.319

fr. 71.80

56.70

fr. 19,624,976

3,254,114

*) Les chiffres concernant l' Allemagne sont empruntes aux publications de l'Office impérial de statistique

de Berlin.

a) Hauts-Fourneaux.

Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production de fonte

depuis 1895

1893...

1896...

1897...

1898...

1899...

1900...

Production

fr. 694,813

808,898

872,157

945,866

982,929

970,885

Valeur totale

fr.

32,171,540

41,455,505

49,317,477

52,463,475

56,740,319

74,234,178

Prix de la tonne.

fr.

46,30

51,74

56,53

55,46

56,70

76,46

b) Fonderies.

Nombre des fonderies en

marche...

Production

totale...

Valeur de la

production...

Prix de la

tonne...

Nombre des ouvriers

occupés...

Population ouvrière (femmes et

enfants)...

Consommation de matières premières...

Année 1899.

T.

11,154.237

fr.

1,816,839

162 89

T.

11,778.500

Année 1900.

T.

11,893.310

fr.

1,856,965

164 43

T.

11,978

Le tableau ci-après donne la progression qu'a suivie la valeur de la production des

fonderies depuis 1895.

1893...

Production.

T.

8,747

9,307

9,874.950

9,358.432

11,154.257

11,293.310

Valeur totale.

fr.

1,317,975

1,370,596

1,370,888

1,459,815

1,816,839

1,856,963

Prix de la tonne.

fr.

150,67

147,26

139,

155,99

162,89

164,43

c) Aciéries.

Nombre des

aciéries...

Production...

Valeur de la production

totale...

Consommation de fonte de toute

espèce...

Nombre des ouvriers

occupés...

Population ouvrière (femmes et

enfants)...

Année 1890.

T.

166,206.798

fr.

18,719,511

T.

222,685

1,005

Année 1900.

T.

184,714,191

fr.

24,469,184

T.

277,376

3,590

La production de 1900 se répartit ainsi

a) demi-fabricats (blooms,billettes, platines, etc.)

destinés à la

vente...

b) produits finis, savoir

1° rails et

éclisses...

2°

traverses...

3° matériel roulant pour chemins de fer, roues,

essieux

etc.

T.

113.907.191

T. 21,339

8,067

31,401

T.

68,807

fr.

13,706,040

fr.

3,200,850

1,159,631

6,402,663

Rappel de la production des Hauts-Fourneaux depuis 1868

Année

Tonnes

93,408

122,554

128,300

142,897

184,573

256,449

246,600

270,377

230,500

215,388

248,377

261,236

260,666

293,613

376,587

334,688

365,997

Nombre

des

Hauts-

Founreaux

Année

Tonnes

419,610

400,644

492,038

523,776

561,733

558,912

544,994

586,515

558,289

679,816

694,813

898,000

872,457

945,866

982,929

970,885

Nombre

des

Hauts-

Fourneaux

se répartissant ainsi

FONTE D'AFFINAGE.

Année

'884

Tonnes

Année

93,408

122,554

128,300

142,897

184,573

256,449

246,600

270,377

230,500

215,388

248,377

261,236

243,740

235,263

260,492

206,726

198,190

Tonnes

201,705

148,089

196,184

199,151

198,033

191,056

124,233

118,222

122,679

129,533

94,282

140,295

118,950

143,753

152,601

118,217

FONTE DE MOULAGE.

Année

Tonnes

16,926

29,133

38,936

49,106

76,662

109,680

75,956

75,622

75,129

84,582

67,790

99,683

123,307

87,367

112,018

141,618

116,699

165,454

150,711

137,362

101,853

FONTE

Année

THOMAS.

Tonnes

29,219

77,159

78,855

91,145

108,227

176,599

220,232

249,496

279,118

300,066

321,078

344,986

348,242

438,265

458,912

551,904

585,969

651,403

692,966

750,815

Rappel de la production des Fonderies depuis 1868.

Année

Tonnes.

1,200

1,011

1,141

1,536

1,615

1,413

1,310

1,341

1,370

1,269

1,394

1,205

1,701

1,579

1,726

1,827

1,670

Année.

Tonnes.

1,440

2,585

3,644

4,615

4,642

5,909

7,062

6,281

7,764

8,328

8,747

3,307

9,874

9,358

11,154

11,293

Rappel de la production des Aciéries depuis 1886.

Année.

Tonnes.

20,554

57,346

69,739

97,900

97,462

110,920

103,310

129,123

Année.

Tonnes.

131,220

134,539

136,955

143,692

170,153

166,206

184,714

Mouvement de la population ouvrière de l'industrie minière et métallurgique depuis 1895.

Nombre des

ouvriers...

Population ouvrière (femmes et

enfants)...

1895.

7,757

23,271

9,238

24,602

1897.

10,224

25,772

1898.

10,603

30,118

1899.

11,095

28,634

1900.

10,799

27,017

I. FONTE . — Total de la Production des Hauts-Fourneaux.

II. PRODUCTION DE FÖNTE D'AFFINAGE DE MOULAGE & THOMAS

III. FONDERIES.

Total de la Producteur

IV. PRODUCTION DE L'ACIER THOMAS.

Ateliers de construction.

Un aperçu de la situation des ateliers de construction, s'appuyant exclusivement sur les.

données de la statistique, serait difficile à établir, pour ne pas dire impossible. Ces indus-

triels ne consentiraient pas à livrer au public des détails, même approximatifs, sur la pro-

duction, la vente, les débouchés et les moyens de production de leur industrie, sur la pers-

pective qui s'ouvre à elle, ainsi que sur l'extension dont elle est susceptible. Ils considèrent

ces renseignements comme leur secret, qu'ils gardent avec un soin jaloux. La Chambre de

commerce s'est donc bornée à leur demander une statistique des ouvriers qu'ils ont employés

en 1900.

Pour l'intelligence du présent aperçu, nous diviserons les ateliers de construction en

trois groupes, savoir

er groupe — comprenant les grands ateliers qui occupent au-delà de 25 ouvriers, avec

ou sans fonderie annexée, qui achètent les produits bruts qu'ils revendent transformés en

fabricats destinés au commerce ;

e groupe — comprenant les petits ateliers qui présentent exactement le même genre de

fabrication que ceux du premier groupe, mais qui occupent moins de 25 ouvriers ; enfin

3e groupe — comprenant tous les ateliers sans distinction du nombre d'ouvriers qu'ils

emploient et qui ne produisent que pour leur propre consommation, comme les ateliers des

chemins de fer d'Alsace-Lorraine et du Prince-Henri, ainsi que ceux des hauts-fourneaux de

Dudelange, Differdange, etc.

Ce groupement ne porte que sur les ateliers qui rangent parmi les industries proprement

dites : ceux qui tiennent plutôt du métier n'entrent pas en ligne de compte. Par industries

proprement dites nous désignons les ateliers où la division du travail est pratiquée : c'est-à-

dire où chaque ouvrier ne participe à la production d'un fabricat que par l'exécution d'une

partie, d'une spécialité. Parmi les métiers nous rangeons tous les ateliers où chaque ouvrier

fabrique indistinctement toutes les parties d'un produit fini.

Le premier groupe embrasse 10 établissements avec 500 ouvriers, dont 20 pCt. sont des

étrangers ; le deuxième groupe est représenté par 70 établissements avec 450 ouvriers, dont

10 pCt. sont des étrangers ; enfin le troisième groupe est formé par 11 établissements avec.

1350 ouvriers, où l'élément étranger entre pour 24 pCt.

La production approximative pour l'année 1900, que, pour les besoins de notre estima-

tion, nous supposons égale à la vente, a été

pour le 1er groupe,

de...

e

soit ensemble,

de...

Dans ce chiffre d'affaires

la consommation étrangère participe

pour...

et la consommation intérieure,

pour...

fr.

4,000,000

2,500,000

fr.

6,500,000

fr.

3,300,000

3,200,000

De la part de la production qui n'entre pas dans la consommation du Grand-Duché, et qui

s'élève à 3,300,000 fr., le Zollverein absorbe pour une valeur approximative de 1,710,000 fr.

Le reste de notre exportation, qui s'élève à 1,590,000 fr , se répartit sur les autres États de

l'Europe et les pays d'outre-mer.

Nous avons négligé à dessein, dans cette évaluation, la production du troisième groupe,

ses fabricats n'entrant pas dans le commerce.

Comparée à 1899, l'année 1900 marque un recul considérable. Si la plupart de nos

ateliers de construction n'avaient pas eu en portefeuille un stock important d'ordres que la

surabondance de la demande de l'année précédente ne leur avait pas permis d'exécuter pen-

dant cette période, la faiblesse générale de la situation du marché se serait fait sentir dès le

début de l'année.

A cette époque, la prospérité sans exemple de l'industrie touchait à son point culminant.

Le délire de la hausse avait entraîné les partisans les plus enracinés d'une marche d'affaires,

à la fois saine et solide, à des imprudences. Même les conservateurs à outrance avaient cédé

à l'emballement général. Les syndicats et le commerce de gros, conscients de la situation,

jouaient au plus fin. Dès le printemps de l'année 1900, ils s'efforçaient d'engager les ateliers,

auxquels sont annexés des fonderies, à faire incessamment leurs provisions de fonte brute,

sous prétexte que, malgré tous les efforts réalisés, la demande dépasserait de beaucoup l'offre

et que les consommateurs risqueraient d'être pris au dépourvu, si — ce qu'ils annonçaient

comme inévitable — le marché des fontes brutes se rétrécissait. Ils y ajoutaient la pers-

pective d'une hausse constante des prix. Nos ateliers de construction — presque sans excep-

tion — se laissaient prendre à ces manœuvres et firent ample provision de fonte brute pour

les années 1900 et 1901.

Vers la seconde moitié d'avril un désarroi subit se manifesta, lorsque la concurrence

américaine se dressait redoutable à l'horizon et menaçait de paralysie le marché sidérurgique

de la vieille Europe. Mais cette menace aurait pu difficilement produire ce frisson subit de

découragement, qui secouait notre marché, si des doutes latents sur la continuation d'une

situation trop brillante n'avaient germé et ne s'étaient développés à la faveur même de cette

situation exceptionnelle

La consommation, à cette époque, avait déjà donné des signes

infaillibles de sursaturation. La gestation de la crise se terminait. Conscientes d'un recul

prochain, la spéculation et la Bourse avaient hâte de presser la dernière goutte du fruit qui

se desséchait. Il suffisait d'une alerte venue d'Amérique pour précipiter la dégringolade

des prix.

Les troubles en Chine et la guerre du Transvaal ont certainement contribué à paralyser

la marche des affaires ; on aurait tort cependant de leur attribuer une influence décisive,

comme d'aucuns l'ont fait.

A en juger par les informations qui sont parvenues à la Chambre de commerce, la hausse

du charbon n'a pas eu un effet particulièrement sensible sur nos ateliers de construction.

La rareté du combustible n'a formé l'objet d'aucune plainte bien, grave.

Nous ferons remarquer encore que les stocks en magasin qu'a laissés l'année 1900, ont

été plus considérables qu'à l'ordinaire par suite de l'engorgement du marché. Pour beaucoup

de nos ateliers, la perte résultant de la baisse des prix sur ces stocks en magasin aura été

assez forte. Les établissements, auxquels sont annexés des fonderies, ont fait, par dessus le

marché, des achats considérables de fonte brute, dépassant généralement leurs besoins, à

des conditions très onéreuses. Jamais, les conditions dans lesquelles travaillent nos ateliers

de construction n'ont été plus défavorables, d'autant plus qu'ils ont à lutter encore contre

une dépression générale des affaires.

et s'entendent d'une journée de travail de 11 heures. Les travaux à la pièce ou à forfait

donnent des journées supérieures de 25 pCt. à celles qui précèdent.

Pendant les douze dernières années, c'est-à-dire depuis que l'essor continu des affaires,

secondé par des années excellentes pour l'agriculture, s'est accentué, le recrutement des

ouvriers pour les ateliers de construction présentait de grandes difficultés, demandait même

des sacrifices d'argent assez considérables. La grande industrie, en poursuivant son dévelop-

pement extraordinaire, manquait de main-d'œuvre apprise, qu'elle enlevait invariablement à

la petite industrie. Rares sont les ateliers qui n'ont pas été contraints d'abandonner à la

grande industrie les meilleurs ouvriers qu'ils avaient formés eux-mêmes.

L'attirance que la grande industrie exerçait, et exerce encore, sur notre population

ouvrière, est curieuse à constater. Elle s'explique difficilement par le léger écart de salaire,

car le prix de la vie dans les grands centres industriels a subi une plus-value correspon-

dante à celle des bénéfices du travail. La perspective d'une vie plus libre, plus mouvementée

et moins rangée probablement, est pour beaucoup dans l'exode de ces déracinés vers les

centres industriels.

Un grand obstacle à la formation de nos jeunes ouvriers et artisans réside dans l'absence

complète d'une législation réglant l'apprentissage dans le Grand-Duché. L'arbitraire y règne

en maître souverain. Des contrats d'apprentissage écrits, définissant nettement les droits et

les devoirs des patrons et ouvriers, n'existent pas chez nous. Les conditions sont débattues

et arrêtées verbalement dans la plupart des cas et aucune des deux parties contractantes ne

se considère comme sérieusement liée par cette convention verbale.

L'apprentissage est peu sérieux comme le contrat qui le règle. Le patron, — sauf quel-

ques exceptions aussi honorables que rares, — cherche généralement à retirer le plus de

profit possible du jeune homme qui lui est confié, sans se soucier autrement de ses progrès.

Au lieu d'agir en père de famille et de faire son éducation morale aussi bien que profession-

nelle, il exploite sa force musculaire. Du côté de l'apprenti et de ses parents nous observons

une liberté sans règle, de la licence même. Ceux-ci interprètent leurs devoirs de la même

manière que le patron : peu leur importe que l'apprentissage soit sérieux ou non, pourvu

Les salaires dans nos ateliers de construction sont en moyenne

pour les serruriers, de

fr.

forgerons

tourneurs

menuisiers

mouleurs

hommes de peine, de

4.25

4.50

4.—

2.90

qu'il leur rapporte. Exploité par ses parents et par son patron, l'apprenti pousse en sauvageon.

Il quittera son patron quand bon lui semble, sans congé d'acquit; il rompra purement et

simplement son contrat d'apprentissage pour entrer quelque part comme compagnon

ou ouvrier.

Il est donc urgent d'entourer l'apprentissage de certaines garanties. Les pays voisins

nous ont devancé dans cette voie. En Allemagne, où florissent déjà des écoles profession-

nelles obligatoires pour artisans, on s'occupe activement de la réorganisation de l'apprentis-

sage du métier. On a créé des Chambres d'artisans qui ne s'occupent pas seulement de la

direction de l'apprentissage, mais aussi de la situation des compagnons et des patrons Chose

curieuse et qui prouve que nos institutions sociales ne sont qu'un éternel recommencement

pour réformer l'apprentissage du métier on a retiré de la poussière séculaire du moyen-âge

les épreuves que demandaient les corporations, aux apprentis avant de les recevoir maîtres.

Cet exemple est à méditer.

Fabrication de lits et meubles en fer.

La production de la maison Berl & Cie de Luxembourg-gare, s'est élevée, en 1900, a 800

tonnes de lits et meubles en fer. Cette production a été placée en majeure partie dans les

pays du Zollverein. Alors que l'établissement a vu augmenter sa fabrication pendant le pre-

mier semestre, il a enregistré une diminution pour le second semestre de l'année. La cause

de ce ralentissement dans la fabrication vers la fin de l'année doit être cherchée dans la crise

générale qui commençait à s'appesantir alors sur l'industrie du fer.

Cette maison occupe 100 ouvriers de tout âge, dont 95 sont Luxembourgeois. Aucune;

variation sensible ne s'est produite dans le prix de la main-d'œuvre.

Fabrication de coffres-forts.

La fabrique de coffres-forts et de cuisinières économiques Jos. Bodeving, à Luxembourg-

gare, nous signale une légère diminution dans sa fabrication pour l'année 1900, en même

temps qu'une hausse des prix de production et de vente. Ce ralentissement, sans importance

d'ailleurs, est dû à la crise qui affecte plus ou moins toutes les industries qui se rattachent à

la métallurgie. Le placement de sa production s'est fait couramment, laissant des soldes peu

considérables.

Cette maison fournit un travail régulier à 15 ouvriers, tous Luxembourgeois. Sa produc-

tion est estimée à 100 tonnes d'articles de fonte, principalement des coffres-forts, système

Bodeving, et des cuisinières économiques.

Industrie du bâtiment.

Un ralentissement sensible se fait remarquer dans l'activité fébrile qui régnait dans le

bâtiment sur le territoire proprement dit de la ville de Luxembourg. On peut en juger par le

recul que marquent les recettes de l'octroi sur les matériaux de construction : de 33,671 fr.

qu'elles étaient en 1899, elles sont descendues à 30,776 fr. en 1900. Ce recul de 2,895 fr.

porte presque exclusivement sur le territoire proprement dit de la ville. Le nombre des nou-

velles maisons construites en 1900 varie entre 10 et 15.

Sur le territoire du Limpertsberg le bâtiment continue sa marche prospère, et l'on peut

évaluer de 15 à 20 le nombre des maisons qui s'y construisent par an. Il laut en chercher

la cause dans ce fait qu'on y construit de préférence de modestes habitations pour employés

dans les prix doux. Deux circonstances déterminent la modicité du prix de revient des cons-

tructions sur le Limpertsberg : d'abord les places à bâtir n'atteignent que la moitié des prix

des terrains domaniaux ; les frais de construction sont moindres ensuite, car l'administration

des travaux publics y adoucit ses exigences au point de vue architectural. On y élève d'assez

belles maisons familiales dans les prix de 10,000 à 12,000 fr., et des habitations pour deux

familles, dans ceux de 14,000 à 16,000 fr., les places à bâtir comprises, alors que sur les

terrains domaniaux de la ville une maison familiale ne saurait être construite au-dessous de

20,000 à 25,000 fr., et une habitation pour deux familles, au-dessous de 25,000 à 30,000 fr.

Dans la banlieue, à Hollerich et à Bonnevoie, le bâtiment a les coudées franches : il se

développe à son aise. Là, aucun ralentissement n'apparaît. Les petites maisons proprettes,

avec un doigt de prétention architecturale, s'y multiplient et nous n'exagérons pas en évaluant

de 30 à 40 le nombre des maisons construites dans ces deux localités pendant l'année der-

nière. Parmi les nombreuses constructions qui ont été élevées à Hollerich, aux alentours de

la nouvelle aciérie et sur le Feldchen, et à Bonnevoie, sur la Bongeschgewann et sur les

vastes terrains de l'ancienne ganterie en particulier, les maisons privées et les habitations

pour employés forment la grande majorité. Très peu de maisons de commerce ont été bâties

sur le territoire de ces deux localités. Le coût de ces constructions, place à bâtir comprise,

s'élève pour les maisons familiales de 8,000 à 10,000 fr., pour les habitations pour deux

familles ou pour celles qui se prêtent au commerce, de 12,000 à 15,000 fr.

Dans le hassin minier l'activité prodigieuse de ces temps derniers s'est continuée durant

l'année 1900. On peut dire que le mouvement qui régnait dans l'industrie du bâtiment, a été

«double, voire triple de celui que nous avons remarqué à Luxembourg et dans les environs. A

Esch, Differdange et Rumelange surtout on a construit, ces deux années dernières, un nombre

considérable d'habitations particulières et de maisons de commerce. Le nombre des

«casernes » de rapport n'a guère augmenté pourtant, ces constructions jouissant d'une cer-

taine défaveur, largement méritée d'ailleurs.

C'est en particulier le nombre des habitations pour ménages ouvriers qui a pris un dé-

veloppement énorme à travers cette région trop brusquement industrialisée, où la crise du

logement était vivement ressentie par la population ouvrière qui allait toujours augmentant,

Rien qu'à Differdange et à Obercorn, la Société des Häuts-Fourneaux de Differdange-Dannen-

baum a fait construire au-delà de 100 habitations ouvrières. Partout ailleurs dans le bassin

minier où se manifestait un manque de logements, à Rodange, Dudelange, Esch et Rumelange,

les sociétés des hauts-fourneaux ont cherché à parer à cette situation par la construction de

véritables quartiers ouvriers.

Le prix de revient des constructions est, en moyenne, de 10 à 15 pCt. plus élevé dans

le bassin minier que dans la région de Luxembourg, à cause de la cherté de la main-d'œuvre

et des matériaux de construction, Les loyers répercutent forcément cette situation. Pour

les habitations soigneusement construites, les loyers représentent, dans le bassin minier,

6 à 8 pCt. du capital, et pour les maisons plaquées à la hâte sans souci de la solidité et de

l'hygiène, et dont l'usure est plus rapide, ils atteignent jusqu'à 10 et même 14 pCt. du capital.

Le minimum du rapport dans cette région dépasse donc, en général, le maximum de Luxem-

bourg et banlieue, où ce rapport oscille entre 5 et 6 pCt du prix de revient

Au point de vue du confort, de l'hygiène et de la salubrité des habitations nouvellement

construites, la ville de Luxembourg occupe une place très honorable : toutes ces habitations

témoignent d'un bien-être croissant ainsi que d'une conception très moderne des conditions

hygiéniques. La banlieue s'efforce de suivre, sous ce rapport, l'exemple de la capitale. Dans

le bassin minier l'hygiène des habitations à fait un énorme pas en avant, mais il lui reste

encore un certain chemin à faire.

Parmi les industries et métiers tributaires du bâtiment, il y en a quelques-uns qui suivent

son développement de bien près. Divers métiers cependant, qui, ailleurs, se sont industrialisés

rapidement dans les grands autres, restent fidèles à la tradition. La charpenterie, la menui-

serie, la serrurerie et la ferronnerie principalement ont délaissé l'étroit domaine du métier

et sont représentées aujourd'hui par un certain nombre de firmes très importantes, véritables

industries qui tiennent leur place dans l'économie du pays.

Le nouveau pont à. Luxembourg.

Dans le courant de l'année 1900 ont été exécutées les fondations du nouveau pont qui

doit relier la ville de Luxembourg à la gare centrale. Cet ouvrage constitue la manifestation

la plus imposante de l'industrie de la construction que le Grand-Duché ait vu éclore, et, en

même temps, réalise une des conceptions des plus grandioses que puisse produire le progrès

dans l'art de l'ingénieur.

Se rapprocher de la gare centrale formait, depuis de longues années, une des aspirations

d'avenir de la ville de Luxembourg, qui est trop éloignée de ses moyens de communications.

L'emplacement actuel de la gart, en dehors des fortifications, avait été imposé par des raisons

stratégiques. Après 1867, les fortifications disparaissaient petit à petit, mais la gare restait

et, avec les années, tout un quartier essentiellement commerçant se construisait à ses abords.

»On redoutait alors un déplacement du centre des affaires, préjudiciable à l'ancienne ville, et

l'on envisageait vaguement la question de la construction d'une gare à l'intérieur de la ville.

Cette solution fut bientôt reconnue comme peu pratique et la création d'une nouvelle com-

munication plus directe avec la gare se présentait comme la seule solution réalisable.

Entretemps la passerelle devenait insuffisante au trafic, et comme la construction du

nouveau chemin de fer secondaire Luxembourg-Echternach nécessitait un pont sur la vallée

de la Pétrusse, la construction du nouveau pont, dans sa forme définitive, fut décidée.

L'idée d'un second viaduc n'était pas neuve d'ailleurs : elle remontait à une vingtaine

•d'années. Nous la rencontrons dans un projet qui a été présenté vers cette époque au Gou-

vernement par l'administration des Travaux publics. Reprise ces années dernières, elle a

abouti à un projet définitif d'une hardiesse incomparable.

Le nouveau pont, qui sera construit exclusivement en pierres du pays, enjambera la

vallée de la Pétrusse d'un seul jet. Il comporte une arche principale de 84 m d'ouverture qui

laisse derrière elle les constructions les plus hardies de ce genre, car le pont de Cabin John

(Etats-Unis), qu'on citait premier jusqu'à présent, n'a qu'une ouverture de 67 m 10, et le pont

de Lavaur (France), qu'on citait second, n'arrive qu'à 61 m 50.

Cet ouvrage grandiose se composera de deux ponts jumeaux, écartés de 6 m, qui seront

reliés par une dalle de béton armé, système assez remarquable et inusité pour les grands

ouvrages exécutés jusqu'à ce jour. La largeur totale du pont entre les parapets sera de 16 m

c'est-à-dire le double du viaduc qui relie actuellement la ville à la gare.

Pour élever une construction aussi importante et téméraire, il fallait procéder avec un

soin extrême au choix des matériaux présentant les résistances nécessaires. Heureusement, le

Grand-Duché offre à profusion d'excellents matériaux de construction. Les carrières de Gils-

dorf fournissent les pierres de taille pour la grande voûte. Ernzen, Larochette et Dillingen

concourent pour les pierres de taille employées en dehors de la grande voûte. Les moëllons

ordinaires sont tirés des carrières de l'Etat, à Verloren kost, qui occupent une moyenne de

20 ouvriers. Pour la composition du mortier on se sert de ciment de provenance française et

de laitier granulé de Dommeldange.

La consommation totale en matériaux est évaluée comme suit.

Les préparatifs, installation des chantiers et terrassements, ont été commencés en dé-

cembre 1899 et poussés activement. Le 14 juillet 1900, la première pierre fut posée solen-

nellement par S.A.R. le Grand-Duc Adolphe, en présence des membres du Gouvernement,,

ainsi que d'une population enthousiaste.

Pendant la même campagne les cintres ont été montés et les fondations des quatre culées,

pour les grandes arches ont été achevées à fleur de terre. On a occupé à ces travaux une

centaine d'ouvriers, des Français et des Italiens en majeure partie, à cause de la rareté de la

main d'oeuvre indigène.

Comme les vraies campagnes de production, il faut désigner cependant les années 1901

et 1902 où les chantiers le construction battront leur plein, les travaux préparatoires étant

terminés. L'ouvrage sera achevé vers la fin de l'année 1902, de sorte qu'il pourra être livré

à la circulation au printemps de l'année 1903.

Le coût total de la construction est évalué à 1,400,000 fr. A la fin de l'exercie 1900, les

dépenses effectuées se sont élevées à 400,000 fr. Les moyens de dépense sont fournis exclu-

sivement par l'Etat et prélevés sur les crédits spéciaux affectés à la construction des chemins,

de fer vicinaux.

1° Maçonnerie

en pierres de Gilsdorf

»

»

d'Ernzen

»

»

de Dillingen

en moellons de Verlorenkost

3,000 m 3

1,800 »

1,200 »

16,000 »

ensemble

2° Bois : pont de service et cintre .

,

3° Métaux : fer, zinc, cables

22,000 m3

800 m3-

43 tonnes.

Carrières.

Aucun ralentissement ne s'est fait sentir dans l'exploitation des carrières, quoique diffé-

rentes causes aient déterminé une augmentation des prix de revient. On nous signale une

vente courante, facile. Certains exploitants de carrières désireraient une protection plus efficace

dans le pays même, protection spontanée que l'initiative privée leur accorderait.

La pénurie d'ouvriers que nous avons signalée clans notre précédent rapport et que les

beaux salaires expliquent difficilement, s'est continuée en 1900 et a empêché l'exploitation des

carrières de prendre le développement qu'elle comporte. L'écart qui s'est creusé entre l'offre

et la demande, a fait hausser considérablement le prix de la main-d'œuvre.

Pour un certain nombre de nos carrières, les difficultés de transport forment une gêne

permanente. Une importante maison exprime, à ce sujet, les vœux suivants

1° II serait équitable que les chemins de fer d'Alsace-Lorraine accordassent un tarif direct

aux provenances de pierres brutes des carrières de la Sûre ;

2° Le raccordement de Grundhof aux carrières de Beaufort et de Reisdorf devrait être

déclaré d'utilité publique, le Prince-Henri s'offrant à le construire sans indemnité ;

3" Le projet de prolongement du chemin de fer secondaire Kruchten-Larochette devrait

être pris en sérieuse considération.

Ardoisières.

De Haut-Martelange on nous signale une diminution de la production allant jusqu'à

20 pCt. La vente avait peu d'activité et, malgré la diminution de la production, les stocks ont

été plus considérables qu'en 1899. De sérieuses difficultés s'opposent à l'écoulement des

ardoises a l'intérieur même du pays par suite des tarifs exceptionnellement élevés des che-

mins de fer cantonaux. Le prix de transport de Martelange à Nœrdange revient à 4,35 fr. par

tonne, alors que, sur les chemins de fer secondaires allemands, le prix de transport s'élève,

en Saxe, p. ex., à

1,50 Mark.

en Bavière »

à

2,20

»

C'est donc à un obstacle, comparable à une véritable barrière de douane, que cette

industrie se heurte dans le pays même, car ces tarifs exceptionnels pèsent également sur les

arrivages de charbon. Cette situation défavorable a été aggravée, en 1900, paris circonstance

que la consommation allemande se montrait très réservée par suite d'un ralentissement dans

le bâtiment.

La main-d'œuvre est toujours rare et suffit à peine à la demande des exploitants. Cette

pénurie d'ouvriers disparaîtra probablement après la construction de la ligne Kœtschette-

Grosbous, qui permettra à la population échelonnée le long de son tracé d'aller travailler

aux ardoisières. Une grève avait éclaté dans le courant de l'année parmi les ouvriers de la

maison Rother frères. Elle avait été provoquée par la décision prise par cette maison d'intro-

duire dans les comptes le système usité généralement dans les ardoisières en France, en

Belgique et en Allemagne.

A Perlé l'extraction a augmenté, mais les prix obtenus ont été moins rémunérateurs et

la vente plus difficile. Les débouchés de l'intérieur, nous écrit on de cette localité, nous sont

presque fermés. La concurrence belge, d'un côté, qui travaille dans des conditions plus favo-

Briqueterie,

La briqueterie traverse depuis quelques années une période de prospérité incontestable.

Grâce à la demande active de l'industrie du bâtiment, sa production trouve des stimulants

énergiques en même temps qu'un débouché large et rémunérateur. L'année 1900 marque

cependant un léger recul.

La production de nos briqueteries peut être évaluée comme suit

1° à 4 ½ millions de briques faites à la machine, se répartissant ainsi sur les principaux

centres de production

2 millions à Bettembourg,

1 ½ million à Diekirch,

½

» à

Mersch, et

½

» à Echternach

auxquelles il faut ajouter ½ million de tuiles pour toitures ;

2° à 12 millions de briques des champs fabriquées à Luxembourg, Mersch et dans le

bassin minier.

La briqueterie luxembourgeoise se plaint de la concurrence acharnée que lui font les

fabriques allemandes. Dans les principaux centres et dans presque toutes les gares de quel-

que importance il a été établi des dépôts de briques étrangères, dont les prix sont tenus «aussi»

hauts que ceux des briques indigènes, mais qui offrent souvent au consommateur l'avantage

d'être à sa portée immediate.

Notre tuilerie ne parvient que difficilement à élargir ses débouchés très restreints. L'ar-

doise, l'aristocratique rivale de la tuile pour la couverture des toits, reste toujours en faveur.

Industrie des ciments.

L'industrie des ciments est représentée, dans le Grand-Duché, par les trois établissements

de Dommeldange, de Rumelange et de Hollerich.

A Dommeldange on fabrique exclusivement du ciment Portland. La production de cette

usine, qui occupe une centaine d'ouvriers, est de 8 et 10 wagons par jour, soit 80.000 à

100,000 kg.

L'usine de Rumelange ne fabrique que du ciment laitier. Comme elle a ralenti sa fabrication

pendant le dernier semestre de l'année, sa production, qui est de deux wagons par jour, n'a

pu donner son plein, et ne représente qu'une moyenne de 10,000 kg. Elle occupe une ving-

taine d'ouvriers.

La succursale de la maison Ways et Freytag, de Hollerich (Ciment armé), renseigne une

rables que les ardoisières luxembourgeoises s'est accentuée par ces temps de crise ; d'un autre

côté, notre industrie trouve une gêne continuelle dans l'élévation des tarifs appliqués aux

ardoises par les chemins de fer cantonaux. On espère que la nouvelle ligne Kœtschette-

Grosbous apportera une amélioration dans cette situation en rapprochant les ardoisières du

centre du pays.

légère augmentation de sa production pour l'année 1900, en même temps qu'une hausse des

matières premières. Elle a occupé, suivant ses besoins et suivant la saison, 50 à 100 ouvriers

à ses entreprises de travaux en ciment, comme tuyaux, citernes, etc., ainsi qu'à ses construc-

tions en ciment armé, comme ponts, escaliers, fondations de machines, etc.

Faïencerie.

La marche générale de la faiencerie n'a subi aucun changement notable en 1900. Le

personnel employé à la fabrication des faiences et des carreaux de revêtement s'est maintenu

à 250 personnes.

Les transports par chemin de fer ont atteint les chiffres suivants

a) Matières diverses arrivées

. . . 2,292,000 kg.

b) Houille

3,780,000 »

Produits expédiés

1,021,800 kg.

Tannerie.

Cette industrie était représentée en 1900 par 75 établissements qui ont produit un total

de 137,000 cuirs, soit 48,000 cuirs forts, 67,000 cuirs du Nord et lissés tant en bandes

qu'en Groupons, 25,000 croupons en courroies et 322,000 kg. de dépouilles, empeigne, etc.,

représentant une valeur approximative de 6,280,000 fr. Dans cette production, Wiltz figure

pour 97,000, Mersch pour 15,000, et le reste du pays, pour 21,000 cuirs. Les fabriques à

tannage rapide renseignent une augmentation de leur production.

Pendant la même période, les 75 tanneries luxembourgeoises ont employé

3,250,000 kg. d'écorces de chêne,

560,000 » de bois de Quebracho,

1,280 fûts d'extrait de chêne, et

1,000 » d'autres extraits tanniques.

Malgré la surabondance des écorces de chêne qui règne actuellement sur notre marché,

une certaine quantité de grosses écorces de chêne (balivaux) nécessaires pour divers usages

dans la tannerie a été tirée de l'étranger, puisque, par suite du système d'exploitation de nos

forêts et de nos haies à écorce, cette qualité nous fait complètement défaut.

A l'exception des écorces de chêne, toutes les matières premières qu'emploie la tannerie

ont subi une hausse assez sensible en 1900. D'autre part, la rareté du charbon qui a fait souffrir

d'autres industries, n'a guère affecté la tannerie, car il n'y a encore que trois établissements

qui emploient constamment des chaudières à vapeur.

L'industrie du cuir occupe actuellement 480 ouvriers. La durée moyenne de la journée

d'un ouvrier tanneur est de 11 heures. Les salaires varient entre 2 fr. 25 et 4 fr. Quelques

nouvelles tanneries ont été forcées de former elles-mêmes leurs ouvriers.

La vente des produits de la tannerie s'est effectuée à peu près dans les mêmes condi-

tions qu'en 1899. Il y a toujours disproportion entre les prix des matières premières et ceux

du cuir fabriqué. Le cuir fort, tanné à l'ancien système, est de plus en plus négligé par la

consommation qui favorise le cuir du Nord et le lissé.

Écorces à tan.

La récolte de 1899 — environ 190,000 bottes .à 25 kg. — restait invendue au commence-

ment de 1900. Ce n'est qu'au printemps, vers le mois de mars, qu'une grande fabrique de

cuirs de l'Allemagne du Sud a acheté une partie de ces écorces au prix de fr. 2,55 pour la

I

r e , et de fr. 2,25, pour la I I

0 qualité. Ces achats ont mis les différents amateurs en mouve-

ment et en quelques semaines toute la récolte, sauf 30,000 bottes, était vendue.

La récolte de 1900 a eu lieu par un temps favorable; la rentrée s'est bien faite et la qua-

lité des écorces était très bonne. On a écorcé environ 170,000 bottes ; avec les 30,000 bottes

invendues de la récolte de 1899 nous arrivons à un stock de 200,000 bottes.

Après les ventes faites au printemps de l'année 1900, la demande a été pour ainsi dire

nulle: environ 20,000 bottes ont été vendues en majeure partie à des tanneurs du pays même à

raison de fr. 2,50 à 2,60 pour la 1™, et de fr. 2,28, pour la I I

e qualité. A la fin de l'année 1900,

la vente ne, se relevait toujours pas, et il est à présumer que les propriétaires seront obligés

à faire de nouvelles concessions.

Ganterie.

L'année 1900 n'a point été favorable à l'industrie gantière luxembourgeoise.

D'un côté, l'Amérique, par ses droits pour ainsi dire prohibitifs, a considérablement

limité Importation des gauts de peau. Puis, l'élection présidentielle aux États-Unis pesait

lourdement aussi sur les affaires et, déjà des mois à l'avance, exerçait son influence fâcheuse,

sans réaliser, plus tard, l'espoir d'une amélioration à laquelle ou s'attendait.

Du côté de l'Angleterre, qui forme encore un débouché très important pour notre indus-

trie gantière, la situation, au lieu de s'éclaircir, est restée déplorable. La guerre du Transvaal

et les troubles en Chine avaient paralysé le marché, et les chaleurs excessives de l'été dernier

aidant, la consommation de gants de peau a subi une diminution considérable.

Conséquence

inévitable : d'importants stocks de gants sont restés en magasin.

C'est dans ce moment de stagnation du marché anglais que la plupart des fabricants alle-

mands, qui autrefois livraient en Amérique, se rabattaient à leur tour sur la Grande-Bretagne.

Toute proportion entre l'offre et la demande se trouvait aussitôt détruite. Pour pouvoir main-

tenir la production à niveau, il fallait faire des concessions et chercher, au prix de grands

sacrifices, de nouveaux débouchés.

Au commencement du printemps, la matière première, c'est-à-dire les peaux, avaient subi

une hausse sensible, qui cessait dans la suite pour faire place à une baisse causée par le ralen-

tissement de la demande. Une circonstance qui crée des difficultés incessantes à la ganterie,

c'est l'augmentation du prix de toutes les matières premières et, en général, de tous les articles

qui entrent dans sa fabrication, sans que cette augmentation soit compensée par une hausse

parallèle sur les gants fabriqués,

La production a été la même que celle de l'année précédente : elle peut être estimée à

66,000 douzaines de paires de gants. Ce n'est qu'au prix des plus grands efforts qu'elle a pu

être maintenue à ce niveau,

Aucune variation n'est à signaler pour 1900, dans le nombre des ouvriers et le prix de

la main-d'œuvre. Cette industrie emploie un nombre considérable de femmes qui font chez

elles la couture et la broderie des gants ; d'autres, moins nombreuses, qui s'occupent du

dressage des gants ; d'autres enfin, à divers travaux accessoires qui sont exécutés dans les

mêmes conditions. A tous ces travaux la ganterie occupe environ 800 ouvrières travaillant à

la maison dans les diverses localités du pays.

Industrie textile.

L'industrie textile comprend six firmes dans le Grand-Duché, qui sont établies dans les

localités suivantes : Pulfermühle, Schleifmühle, Larochette, Wiltz, Oberpallen et Platen, et

occupent 850 ouvriers ensemble. Sa production, pour l'année 1900, peut être évaluée

comme suit

a)

Draperie…

b)

Bonneterie…

c) Tissus coton et

mi-laine.

soit

ensemble…

fr.

fr.

1,640,000

680,000

500,000

2,820,000

En général, la campagne de 1900 n'a guère été brillante pour cette industrie. La note

caractéristique a été : hausse énorme sur presque toutes les matières premières, d'où aug-

mentation considérable du prix de revient de la fabrication, qui n'a pas été compensée cepen-

dant par une augmentation simultanée des prix de vente.

La Société anonyme des Draperies luxembourgeoises, de Schleifmühl, nous mande à ce sujet

Comparés à 1899, les prix des laines ont haussé de 50 à 60 pCt. ; ceux des cotons sont

encore, à l'heure qu'il est (février), de 30 à 40 pCt. plus élevés que pendant la campagne

précédente. Le fait qu'il y a toujours sur le marché actuel de fortes quantités de laines de

l'ancienne tonte, porte à croire que les variations dans les prix de la laine sont dues à la spé-

culation. A l'endroit des cotons on ne saurait se prononcer en parfaite connaissance de cause,

mais il paraît qu'il y a effectivement un manque de récolte, dont la spéculation a profité pour

hausser le marché.

La fabrication s'est ralentie par suite des fluctuations dans les prix de la matière pre-

mière ; elle a atteint, en draperie : 1,340,000 fr., et en bonneterie, 580,000 fr. Ajoutons que

la hausse survenue dans les prix du charbon a causé, en draperie, une augmentation de

14 centimes par mètre sur le prix de revient.

Pour la draperie, les différents États du Zollverein forment le débouché principal de la

production luxembourgeoise, tandis que la Belgique, les Pays-Bas, la Suède, la Norwège,

quelques pays de l'Orient et l'Amérique du Sud n'arrivent qu'en seconde ligne. L'article

« bonneterie » s'écoule surtout en Allemagne. La Belgique et l'Angleterre participent à cette

vente, la première pour 5, et la dernière, pour 15 pCt. Les droits de douane s'opposent à

l'exportation de nos produits en France et dans l'Amérique du Nord.

La Manufacture de Larochette, tout en renseignant une augmentation de sa fabrication,

nous signale une situation générale défavorable pour l'industrie textile. Les laines, le charbon

et les graisses ont subi une hausse inusitée et les prix de production s'en sont vivement res-

sentis. Il restait passablement de soldes en articles d'hiver. Vers le mois de décembre, un

ralentissement s'imposait dans la fabrication, la saison d'hiver s'étant présentée très mauvaise.

La production de la maison Jos. Glesener, de Wiltz, a été quantitativement la même

Industrie du vêtement.

L'essor que l'industrie du vêtement avait pris ces dernières années, et que la cherté de

la main-d'œuvre seule empêchait d'être encore plus considérable, a fait place, vers la fin de

1900, à une faiblesse générale.

A ce sujet, la maison Ch. Jubert, de Luxembourg, nous mande que la situation prospère

signalée dans son rapport pour les années 1898 et 1809, s'est continuée pendant les neuf

premiers mois de l'année. Mais la crise métallurgique qui commençait alors à faire sentir ses

effets, a ralenti les commandes de la clientèle des centres industriels. Ces commandes sont

toujours de plus en plus difficiles à obtenir et de moins en moins rémunératrices, en raison

des prix excessivement bas qui sont pratiqués par les fabricants allemands, lesquels obtien-

nent, pour la couture, une main-d'œuvre d'un bon marché extraordinaire.

La maison Delmarque-Pieret, de Larochette, qui fait également la confection pour ouvriers

a occupé, en 1900, à cette industrie, 40 machines à coudre, desservies par autant d'ou-

vrières. Elle signale également un recul sensible dans sa production qu'elle attribue à la

crise métallurgique.

Tabacs et cigares.

La production de l'industrie des tabacs a été Ja même que celle de l'année dernière ;

elle s'est élévée à

28,000 quintaux de tabac à fumer,

représentant…

1,000

»

»

à mâcher et à priser, représentant

fr. 2,250,000

»

125,000

qu'en 1899, mais cette maison nous fait observer que la hausse de toutes les matières pre-

mières a bouleversé les conditions de production. Au commencement de l'année les laines

ont été à des prix exorbitants dus à l'extravagance des marchés à terme, et ce n'est que pen-

dant le 2e semestre de l'année que les cours ont fléchi. Par contre, au moment de la baisse

des laines, les cotons ont subi une hausse subite d'environ 40 pCt., qui se maintient encore

actuellement sans qu'on puisse prévoir aucun changement. Quoique les affaires aient été fort

difficiles vers la fin de l'année, il n'est pas resté de soldes importants en magasin.

La maison Ed. Lazard, d'Oberpallen, nous signale une vente irrégulière et peu satisfai-

sante. Si le stock que 1900 laissait en magasin, n'a pas été supérieur à celui des années pré-

cédentes, c'est à cause de la réduction des heures de travail et du chômage d'un tiers des

métiers, ayant pour conséquence un recul de la fabrication. Le placement de la production

se fait particulièrement difficile, depuis que certaines maisons qui faisaient autrefois l'exporta-

tion, ont lancé leur production totale sur le marché du Zollverein.

Une pénurie d'ouvriers nous est signalée par la maison Kieffer, de Platen, qui attribue

également à la spéculation les violents soubresauts qui se sont produits dans les prix des

matières premières.

Enfin, la maison Delmarque-Pieret, de Larochette, renseigne une vente difficile vers la

fin de l'année. L'élévation du prix des matières premières n'a pas laissé que d'exercer ses

effets sur le tissage du coton.

15 millions de

cigares…

de

cigarettes…

ensemble…

fr.

600,000

125,000

fr. 3,350,000

Aucune variation ne s'est produite dans les prix de vente, quoique les salaires aient subi

une hausse de 5 à 10 pCt., que la matière première ait atteint des prix inconnus en 1898

et 1899 et qu'enfin tous ces articles, dont cette industrie fait une grande consommation, tels

que papiers, étiquettes, boîtes à cigares, rubans, emballages, etc., aient augmenté unifor-

mément.

La vente ne manquait pas d'activité. Une stagnation s'étant produite vers la fin de l'année,

il s'est formé des stocks assez considérables de cigares. L'année 1901 s'annonce sous de

mauvais auspices : elle sera improductive en bénéfice pour nos fabricants.

L'usage des rôles noirs pour fumer ainsi que du tabac à priser se perd de plus en plus.

Ces fabricats semblent avoir fait leur temps. Par contre, la cigarette, dont nous signalions

la vogue croissante dans notre dernier rapport, commence à devenir un article courant.

Notre exportation en dehors du Zollverein est insignifiante, pour ne pas dire nulle.

L'Alsace-Lorraine continue à rester notre marché principal pour le tabac à fumer, tandis que

nos cigares sont écoulés de préférence vers l'Allemagne du Nord, où la main-d'œuvre est

plus chère que dans le Grand-Duché. Nos produits commencent à s'y heurter cependant

à la concurrence acharnée que leur font les fabriques bavaroises et badoises.

Les douze firmes qui représentent cette industrie occupent 400 à 450 ouvriers et em-

ployés, gagnant un salaire de 200,000 à 250,000 fr. Aucun chômage n'est à signaler, le

travail de ces ouvriers étant des plus faciles.

Brasserie.

La production des brasseries luxembourgeoises a subi une augmentation assez sensible

pendant l'exercice 1900 : de 167,696 hectolitres fabriqués en 1899, elle est montée à 174,733

hectolitres. Elle dépasse de 7,037 hectolitres, soit d'environ 4 pCt., celle de 1899. De cette

production, 10,000 hectolitres ont été exportés, tandis que 164,738 hectolitres sont entrés dans

la consommation du pays.

Aucune variation appréciable n'est survenue dans les prix de revient : à part la cherté

excessive du charbon, le houblon seul accuse une hausse de prix de 12 fr. 50 par 50 kg. qui

provient de l'exiguïté de la récolte. La cause de la situation prospère de la brasserie doit être

cherchée dans l'activité qui régnait encore dans la métallurgie pendant une bonne partie de

l'année et dont les effets se faisaient sentir longtemps après.

La quantité de malt employée à la fabrication de la bière a atteint

en

1899…

et en

1900…

4,192,400 kg.

4.368,315

Les droits d'accise correspondant à la même production ont été

en 1899,

de…

et en 1900,

de…

fr. 206,537

218,415 75.

Ajoutons que les 12 brasseries en activité dans le Grand-Duché ont occupé 330 ouvriers

et environ 200 chevaux.

distillation de matières

farineuses…

7551 hectolitres d'alcool pur,

fruits…

Il a été employé à la

distillation…

pommes de

terre…

grains…

marcs de

raisins…

fruits…

en 1898-1899

298,500 kg.

3,174,600 kg.

11,575 hl.

2,814 hl.

Le droit d'accise acquitté par la distillerie s'est élevé

en

1898-1899…

en

1899-1900…

à fr. 556,700 00,

à fr. 616,381 25

en 1899-1900

646,500 kg.

3,290,900 kg.

16,235 hl.

8,477 hl.

Le développement sûr, régulier, de l'imprimerie que nous nous plaisons à constater ici

depuis une série d'années, s'est encore accentué pendant l'exercice 1900. A la faveur de cette

situation, qui témoigne d'une prospérité saine, durable, le nombre des imprimeries s'est accru

de quelques jeunes établissements dans les centres industriels, pendant que les maisons exis-

tantes transforment et perfectionnent leur outillage et élargissent leurs moyens de production

en général.

Nos vingt-trois imprimeries ont occupé, en 1900, environ 150 personnes, tant composi-

teurs et conducteurs qu'apprentis. Leur outillage comprenait environ 50 presses à vapeur,

à électricité et machines à composer. Les salaires n'ont subi aucun changement, comparés à

ceux de l'année précédente : ils ont oscillé entre 3 fr. 50 et 6 fr. En dépit de ces salaires

relativement élevés, l'imprimerie luxembourgeoise éprouve toujours de grandes difficultés à

récruter les apprentis pour former son personnel ; elle est donc forcée d'occuper un certain

nombre d'ouvriers étrangers.

Une branche qui a contribué le plus puissamment au développement de cette industrie,

c'est le journal. Le nombre et le tirage de nos journaux vont sans cesse croissants. La suite

en est que le débit de la presse étrangère à bon marché se rétrécit dans la même proportion.

Ce résultat doit être attribué en une certaine mesure au nouveau tarif postal qui a provoqué

une hausse sur les prix d'abonnement des journaux qui s'éditent à l'étranger.

Distillerie.

Durant la précédente campagne, période de 1898-1899, les distilleries étaient au nombre

de 1022; durant celle de 1899-1900, leur nombre s'est élevé à 1090, toutes agricoles. Il

n'existe donc pas une seule distillerie industrielle dans le pays, 19 distilleries ont travaillé

des pommes de terre ; 476 ont travaillé des fruits.

La production, qui a atteint un total de 7884 hectolitres d'alcool pur, se répartit ainsi

Le contingent légal du Grand-Duché est de 9791 hectolitres pour une population de

217,583 habitants, alors que la production n'a atteint que 7884 hectolitres d'alcool pur. Par

conséquent, les 1907 hectolitres, qui forment l'écart entre le contingent légal et la production-

indigène, ont été introduits fort probablement de l'étranger, c'est-à-dire de l'Allemagne.

Imprimerie.

Horticulture.

La « rosa canina », servant de porte-greffe aux rosiers nains, est fournie par l'Alle-

magne au nombre d'environ 2,000,000 pieds par an pour tout le Grand-Duché ; les églantiers-

tiges sont tirés du pays même ou des régions limitrophes, principalement de la Belgique, au

nombre d'environ 400,000 pieds. De ces chiffres il y a lieu de défalquer de 33 à 50 pCt. de

déchets pour les repiquages de la première année et les greffages de la seconde année, et de

20 à 25 pCt. des rebuts de vente, ce qui réduit le nombre des plantes vendables à environ

750,000 plantes naines et 150,000 tiges.

La vente de 1900, en ce qui concerne les rosiers-tiges, a été supérieure à celle de 1899

par suite des résultats défavorables que cette production a donnés en Allemagne. Il n'en a

pas été de même des rosiers nains dont le placement a été rendu difficile par la surproduc-

tion ; leurs prix ne manifestent aucune tendance à se relever et l'année 1900 en a laissé un

stock assez considérable en magasin.

Les arbres fruitiers ont été enlevés à des prix fort beaux ; malheureusement, la provi-

sion était peu considérable. Les arbustes et les plantes d'ornement ont continué à trouver

des débouchés réguliers.

Nos maraîchers dominent complètement les marchés de l'intérieur avec les primeurs et

les légumes en général. Leur production a considérablement élargi ses débouchés. Ils

n'évincent pas seulement la concurrence étrangère, et notamment celle du pays messin, du

marché indigène, mais ils se rendent encore aux marchés des localités frontières voisines

pour placer leurs produits, et ils y trouvent facilement preneur.

Le nombre des ouvriers occupés par cette industrie s'élève à environ 500, dont les deux

tiers sont des journaliers des deux sexes qui ne sont employés qu'au printemps et à l'automne.

Ceux qu'on emploie d'une façon permanente sont presque exclusivement des indigènes. En

1900, l'horticulture a employé une dizaine d'ouvriers étrangers. Les prix de la main-d'œuvre

ont été les mêmes qu'en 1899. L'âge de ces ouvriers varie entre seize et quarante ans.

Les machines agricoles américaines ont donné de bons résultats dans les champs de roses

et ont remplacé un certain nombre de journaliers, dont le recrutement devient, d'ailleurs, de

plus en plus difficile.

Notre importation vers la France accuse une progression ascendante, provoquée par

l'adoption du type de 10 kg. pour colis postaux ainsi que par l'admission des colis encom-

brants pour ce genre d'expéditions. Quelques pays, comme l'Italie, la Hollande, le Portugal et

On compte actuellement vingt-quatre journaux dans le Grand-Duché, dont

3 paraissent 6 fois par semaine,

et 4 paraissent 1, 2 ou 3 fois par mois. Ces journaux se publient à Luxembourg, à Diekirch,

à Echternach, à Grevenmacher, à Hollerich, à Dudelange, à Remich et à Wiltz.

La demande active qui stimulait le marché du papier pendant cette période, a exercé une

influence très heureuse sur la papeterie de Manternach qui renseigne une production pleine,

écoulée dans des conditions rémunératrices.

l'Espagne, n'admettent pas les colis encombrants : une augmentation des affaires avec ces

pays est donc impossible, ces marchandises ne pouvant supporter les frais de transport par

chemin de fer qui s'appliquent aux petits colis.

Industrie de la chicorée.

L'industrie de la chicorée dans le Grand-Duché semble rester stationnaire, voir même

diminuer ; elle fournit principalement à la clientèle des villages et des faubourgs la chicorée

humide en poudre.

La chicorée humide en grains, dite « semoule », est consommée de préférence par les

classes aisées et nous vient en majeure partie d'Allemagne. De qualité incontestablement

supérieure, elle paraît, malgré sou prix élevé, vouloir se substituer petit à petit à la chicorée

en poudre fabriquée dans le Grand-Duché. Ce n'est pas à due, cependant, que sa fabrication

présente une difficulté quelconque : l'habitude et la puissance de la marque de fabrique des

maisons introduites ont été et sont encore les seuls obstacles à vaincre pour créer et faire

prospérer cette branche de fabrication dans le pays même.

Il existe, à côté de ces deux qualités, un produit de qualité tout a fait supérieure,

importé par les maisons françaises de Cambrai (Nord), — c'est l'article de luxe : un grain de

chicorée rendu gras par une addition de beurre roulé dans une poudre impulpable composée

de café ou de cacao, laquelle lui donne une coloration dorée de nuance identique, très belle,

et le produit obtenu porte le nom de chicorée blondie ou dorée. Son prix de vente est presque

le double de celui de la chicorée en poudra. Le Grand-Duché en consomme environ 10,000 kg.

par an. Sa fabrication exige des installations coûteuses et ne paraît pas à recommander.

Il nous a été impossible d'obtenir des renseignements, même approximatifs, sur l'impor-

tance de la chicorée « semoule » qui est consommée dans le Grand-Duché. La consommation

de chicorée en poudre atteint le chiffre approximatif de 300,000 kg. par an.

Les matières premières employées dans la fabrication des trois espèces de chicorée que

nous venons de détailler, se composent exclusivement de racines de chicorée lavées, coupées

et séchées, portant le nom de cossettes, de provenance belge. Les fabriques françaises, alle-

mandes et luxembourgeoises s'approvisionnent toutes à la même source, dans la Flandre

occidentale, où les principaux centres de vente sont les villes de Roulers et de Courtrai ; il

s'y tient même des Bourses de cossettes, une fois par semaine, et les cours sont donnés

régulièrement par les journaux belges.

Conserves de légumes.

La fabrique de conserves de légumes Henri Even de Beaufort, spécialité de petits pois,

haricots verts et fèves des marais, renseigne une production annuelle moyenne qui varie

entre 100,000 et 130,000 boîtes-litre de conserves. Ses résultats pour 1900 ont été sensible-

ment les mêmes que pour l'année précédente. Les neuf dixièmes de cette production sont

absorbés par l'Allemagne. Toute la production de l'établissement est vendue, pour une série

d'années, à une grande maison allemande.

L'augmentation du prix des conserves pendant 1900 est due à la hausse de certaines

matières premières et articles dont cette industrie fait une assez forte consommation, comme

le fer blanc et le charbon, ainsi qu'au renchérissement de la main-d'œuvre. Les circonstances

qui influent le plus puissamment sur la fabrication des conserves, sont surtout la pluie et le

beau temps et la main-d'œuvre nécessaire à une production régulière.

Cette industrie emploie, durant toute l'année, 6 ouvriers à la fabrication des boîtes à

conserves. Pendant la campagne de fabrication des conserves, elle emploie environ 18

ouvriers à l'usine, une centaine de journalières dans les champs et un nombre pareil d'ou-

vrières aux travaux d'épiuchage, d'écossage et de pinçage des légumes. Les prix de la main-

d'œuvre n'ont cessé d'augmenter ces années dernières. Environ 40 ouvrières ont dû être

embauchées à Tétranger, faute de pouvoir les recruter dans le pays même en dépit de l'élé-

vation des salaires et de la facilité des travaux.

Les droits de douane, dont les conserves sont frappées à l'étranger, gênent notre expor-

tation dans les pays qui n'appai tiennent pus au Zollverein.

Mondorf-les-Bains.

La population balnéaire de notre station thermale, malgré l'attraction de l'Exposition

universelle de Paris, a continué à suivre, en 1900, une marche progressive, alors que la plu-

part des autres stations accusaient une diminution notable du nombre des baigneurs. La

raison en est bien simple. On va à Mondorf pour rétablir sa santé ; ce soin prime toute autre

considération.

Les recettes de l'établissement se sont éle\ées en 1900 à fr. 37,068.964 alors que les

dépenses se chiffrent à fr. 82,000. L'excédant des recettes sur les dépenses est donc de

fr. 0,068.96$.

Les bains, douches, inhalations, électrisations, massages, etc. délivrés gratuitement aux

personnes indigentes, représentent une valeur de fr. 13,040.25.

La vente de l'eau minérale a atteint le chiffre de 21,723 bouteilles. Elle a surtout pro-

gressé depuis qu'il a été constaté que l'eau de Mondorf est d'une efficacité extraordinaire

dans le traitement de l'influenza, et notamment de l'anémie qui en accompagne la convales-

cence, dans le traitement du diabète ainsi que des affections paludéennes, qui deviennent de

plus en plus fréquentes, de nos temps de politique coloniale, et qui sont éminemment justi-

ciables de l'eau de Mondorf. Mais c'est surtout comme laxatif que notre eau minérale est le

plus généralement employée à domicile. Elle présente sur les purgatifs salins et notamment

sur les purgatifs drastiques : pilules, drogues, élixirs etc , l'immense avantage de n'engendrer

aucun malaise, ni crampe, ni colique, et d'exciter régulièrement l'appétit. Une demi-heure

après la production de l'effet laxatif, la faim et la soif se font sentir impérieusement. Ces

précieuses qualités font que l'eau de Mondorf devient de plus en plus le purgatif des enfants,

des vieillards, des personnes faibles, anémiques, dyspeptiques et hémorrhoidaires. Elle sup-

porte très bien le transport et conserve toujours intégralement ses propriétés physiologiques

et thérapeutiques, ce qui permet aux personnes qui ne peuvent aller à Mondorf, de bénéficier

à domicile du traitement hydrominéral.

La colonie thermale a été fréquentée, cette année, par 5ö enfants appartenant aux classes

peu aisées et indigentes. Ils ont joui de la gratuité du traitement et de la pension. C'est

surtout chez ces pauvres petits êtres, minés par les affections chroniques de l'enfance, que

les bienfaits de la cure de Mondorf se produisent d'une manière éclatante. Le budget des

dépenses de la colonie s'est élevé à 6000 fr.

En démocratisant, dans la bonne acception du mot, l'unique station balnéaire du pays,

nos pouvoirs publics ont fait une belle œuvre dont les classes déshéritées leur seront à

jamais reconnaissantes, et qui, à elle seule, justifie déjà l'acquisition des bains de Mondorf et

les sacrifices que l'État fait chaque année pour les mettre à la hauteur de l'époque.

L'année 1900, comme les précédentes, est marquée par une série d'améliorations : créa-

tion de deux nouveaux parcs sur la hauteur de Burmerange, agrandissement de l'ancien

parc, établissement d'un nouveau séchoir, etc.

Deux nouvelles villas ont été construites dans le courant de l'année.

Les anciens hôtels de Mondorf, tels que l'Hôtel du Grand-Chef ont été modernisés ; le

Grand Hôtel de l'Europe a subi des agrandissements considérables ; l'Hôtel de la Gare s'est

également étendu. C'est que la confiance en l'avenir de Mondorf ne fait que croître. Celui-ci

ne repose pas, en effet, sur des circonstances variables, sur une vogue factice, mais sur la

valeur thérapeutique incontestable de ses eaux qui ne fait que s'affirmer davantage tous

les ans.

Mondorf, jadis station balnéaire insignifiante par ses installations et sa clientèle, range

aujourd'hui parmi les stations de second ordre. Ce progrès a été réalisé peu à peu, avec

prudence et circonspection, et d'après un plan d'ensemble qui s'est continuellement plié aux

besoins nouveaux. En 1885, l'établissement ne comptait que 107 baigneurs : aujourd'hui le

chiffre de mille est dépassé. Le parc élégant qui fait l'admiration des baigneurs, était aupa-

ravant tout simplement un petit terrain boisé ; il a été considérablement agrandi ; deux

nouveaux parcs ont été créés à proximité de l'ancien. Le corps principal de bâtiment, dont

l'architecture banale marquait une époque où nulle recherche d'art ne présidait à de telles

constructions, a été heureusement transformé quant au style et à l'aménagement intérieur ;

le nombre des cabines de bains au rez-de-chaussée a été doublé et les installations ont reçu

tout le confort désirable ; une construction de date récente en bois, genre chalet, établit la

communication entre le premier étage et le bâtiment de la source et a permis d'étendre con-

sidérablement les locaux du casino. L'intérieur du bâtiment de la source a été transformé en

Trinkhalle ; le réservoir qui reçoit l'eau directement de la source, a été considérablement

élargi, ce qui fait que le débit entier de la source est employé aux opérations balnéaires et

que l'eau des piscines peut être continuellement renouvelée ; il fut procédé à un nouveau cap-

tage de la source pour empêcher les infiltrations d'eau minérale qui se manifestaient au bas

de la colline. Un chalet fut adossé contre le bâtiment de la source. Un vaste promenoir d'une

longueur de 50 et d'une largeur de 7 mètres, précédé d'une large plate-forme, a été établi au

flanc de la colline, à 10 mètres en contre-haut. La petite piscine qui menaçait ruine et faisait

tache dans le tableau, a été démolie et remplacée par une grande piscine de natation d'une

longueur de 17 et d'une largeur de 7 mètres. Mondorf possède aujourd'hui un système d'in-

halation d'eau minérale pulvérisée des plus perfectionnés. L'électrothérapie y est organisée

d'après les derniers procédés. Des cabinets de massage ont été établis. L'aménagement inté-

rieur du bâtiment de l'hydrothérapie a été mis en rapport avec les besoins résultant de

l'augmentation du nombre des baigneurs. Les anciennes conduites d'eau minérale ont été

remplacées par des conduites nouvelles et toutes les mesures ont été prises pour éviter la

déperdition de calorique sur le parcours de l'eau de la source aux installations. Le système

primitif employé pour le chauffage de l'eau minérale et pour les sudations a été remplacé par

une chaudière à vapeur présentant 40 mètres carrés de surface de chauffe et permettant de

chauffer à la vapeur tout rétablissement. Des locaux spéciaux ont été affectés à l'embou-

teillage de l'eau minérale ; il a été établi une buanderie dans laquelle le lavage du linge se

l'ait à la vapeur, de manière à empêcher toute contamination par le linge ; on y a annexé deux

vastes séchoirs à l'air et un autre à la vapeur, pour les temps pluvieux. Il a été construit une

seconde conduite d'eau douce, ce qui a permis de fournir une excellente eau alimentaire à

tous les habitants et notamment aux hôtels, et d'étendre sur tout le parc un réseau de con-

duites pour l'arrosage des pelouses. Un choix nombreux des plus belles plantes : palmiers,

orangers, lauriers-roses, grenadiers, etc., donnent au parc, aux abords de l'établissement, un

cachet de haute élégance. En 1885, Mondorf ne possédait que trois hôtels très primitivement

aménagés ; ces hôtels se sont modernisés et considérablement agrandis ; on a construit cinq

nouveaux hôtels, confortablement aménagés ; à cela vient s'ajouter l'établissement vaste et

confortable des sœurs de Ste Elisabeth, spécialement destiné aux personnes souffrantes qui

ont besoin de soins spéciaux et assidus.

Ces nombreuses améliorations sont un signe de prospérité pour le présent et un gage de

succès pour l'avenir.

Les moyens de communication ont également été améliorés. Mondorf se trouve relié

directement au bassin industriel d'Esch et de Longwy par la ligne d'Aspelt à Bettembourg.

Prochainement, le bassin de Thionville sera, lui aussi, mis en communication directe avec

Mondorf par une ligne à petite section. Mondorf est appelé, dans ces conditions, à rendre de

grands services à la classe ouvrière : les convalescents après maladies, accidents du travail,

invalidité, s'y réconforteront sous l'action bienfaisante des eaux de Mondorf.

Pendant les quinze années de l'exploitation des Bains par l'Etat, l'établissement a été

fréquenté par 12,444 baigneurs, et la colonie thermale, par 1185 enfants malades.

Le montant des recettes que l'administration a versées dans la caisse de l'Etat, durant

ces quinze ans, est de fr 438.398.84 ; les bains, douches etc., délivrés gratuitement aux indi-

gents, représentent une valeur de fr. 183,182.65.

Si l'on admet que chaque baigneur a dépensé en moyenne 250 fr., on arrive à la somme

de fr. 3,111,750, dépensée à Mondorf.

Pendant les quinze années, les frais d'exploitation ont été de fr. 419,000 et comme les

recettes ont été de fr. 438,398.84, l'excédant des recettes sur les dépenses est de fr. 10,263.84.

En ajoutant à cette somme la valeur des bains gratuits qui équivalent à un apport de

fr. 183,182.65 que l'administration des bains a fournie au budget de l'assistance publique, on

arrive a un produit net de l'exploitation de fr. 193,446.50.

Les baigneurs font des visites fréquentes à Luxembourg; après avoir achevé leur cure,

ils font des excursions dans toutes les parties du pays. L'action de rétablissement de Mondorf

rayonne sur les différents services : tourisme, commerce, production agricole, etc.

A cela vient s'ajouter que la propriété foncière à Mondorf a aujourd'hui une plus-value

très considérable.

Lors du vote de la loi autorisant le Gouvernement à faire l'acquisition des bains de Mon-

dorf, la Chambre a accentué son intention de voir mettre l'établissement au service de l'hy-

giène et de l'assistance publique et non pas d'un but mercantile. Le Gouvernement ne s'est

pas départi de cette manière de voir.

Dans toute entreprise les premiers commencements sont difficiles. Il faut savoir faire

des sacrifices pour rendre une affaire viable. Aussi l'État continuera-t-il à soutenir Mondorf

et l'avenir — nous n'en doutons pas — sera encore plus favorable à notre station balnéaire

que le passé. La reprise des bains et l'exploitation en régie de l'établissement n'a pas été

une mauvaise entreprise, ni au point de vue des finances de l'État, ni à celui de l'hygiène et

de l'assistance publique, ni enfin à celui des intérêts de la région.

Vins de Champagne.

E. Mercier & Cie succursale de Luxembourg.

La succursale de la maison E. Mercier & Cie, à Luxembourg, renseigne une augmentation

de sa production pour l'année 1900, comparée à 1899 : de

731,300 1/1 bouteilles et 135,600 ½ bouteilles,

elle est montée à 1,106,428

1/1 bouteilles et 167,648 ½ bouteilles.

Cette production est absorbée exclusivement par les pays du Zollverein. L'écoulement

s'en est fait dans les conditions normales et les stocks en magasin se limitent à ceux qu'im-

plique ce genre particulier de fabrication.

Aucune variation sensible ne s'est fait sentir dans les prix de vente. Les vins des années

précédentes, expédiés en 1900, se sont maintenus au niveau des prix pour 1899. Ceux de

1900 sont à plus bas prix, la récolte de vins de Champagne ayant été le double de celle de

l'année précédente, mais ces vins ne seront employés que cette année-ci ou l'an prochain et

n'entreront dans le commerce que dans deux ou trois ans seulement.

La hausse du prix des charbons n'a pas laissé que de faire sentir ses effets sur la fabrica-

tion. Pour les établissements de vins mousseux employant, comme celle en question, la force

motrice à produire l'électricité pour l'éclairage des caves et celliers, à actionner une machine

à rincer, une machine à glace et des foudres servant aux liqueurs de Champagne, l'augmen-

tation des frais, provenant du renchérissement du charbon, a été d'environ 200 fr. par mois.

Cette industrie occupe à la fabrication du Champagne 110 hommes et 60 femmes, aux-

quels viennent s'ajouter 60 vanniers. La plupart de ces ouvriers sont Luxembourgeois, quel-

ques-uns sont Belges ou Français.

Le recrutement des vanniers présente de sérieuses difficultés. Comme les jeunes gens

doivent débuter de bonne heure, la loi sur les heures du travail forme une gêne permanente

et considérable. A ce sujet, la maison Mercier fait observer que l'établissement porte ici

le nom de fabrique et est régi comme telle tandis qu'en Fiance les établissements de ce

genre sont considérés comme des maisons de commerce. Tel est, p. ex., le cas en Bourgogne

et dans le Bordelais.

La vannerie qui constitue une ressource très appréciable pour les campagnes, puisqu'elle

permet à l'ouvrier d'être employé toute l'année avec sa famille, mériterait d'être encouragée;

aussi la maison Mercier a-t-elle demandé l'autorisation de laisser travailler dans ses ateliers

de vannerie les jeunes gens au-dessous de l'âge réglementaire. « A notre sentiment, nous

mande cette firme, il y aurait lieu d'encourager nos campagnards à cultiver quelques lopins

de terre en oseraies, à remplacer les haies d'épines ou d'autres arbustes par des haies de

saules qui leur fourniraient la matière première, en cas de chômage dans les usines, pour

fabriquer des corbeilles et surtout des paniers à Champagne qui se paient très cher par les

maisons des bords du Rhin. »

Puis, quand les jeunes gens de nos environs ont atteint l'âge de seize ans, ils entrent

dans les ateliers du chemin de fer où ils débutent avec un salaire de 1 fr. 25 par jour. La

vannerie de Luxembourg sera donc supprimée. Celle de Kopstal sera augmentée et pro-

bablement un nouvel atelier sera-t-il installé sous peu dans un autre village du Grand-

Duché.

Enfin, cette maison estime avoir fait plus de 800 apprentis depuis son installation à

Luxembourg, dont 150 appartiennent encore à l'établissement. Pendant l'hiver beaucoup de

ces gens reviennent chercher du travail dans sa vannerie ; mais malgré tout, pour son appro-

visionnement, elle a dû faire venir encore plus de 5,000 paniers de France et acheter 30 wa-

gons d'osiers en Belgique.

Signalons encore, en cet endroit, un projet d'impôt de consommation sur les vins mous-

seux dont le Reichstag est saisi, impôt qui serait de 00 pfennig la bouteille. Il serait fort

difficile cependant d'escompter, dès à présent, la répercussion que cette réforme aura fatale-

ment sur la production luxembourgeoise.

Meunerie.

La production totale de la meunerie industrielle a été de 250,000 sacs environ de 100 kg.,

celle de la meunerie à petit sac a atteint sensiblement le même chiffre. Cette production a été

placée en majeure partie dans le pays même. Notre exportation en Lorraine et dans les régions

limitrophes de l'Allemagne est insignifiante en raison de l'élévation des frais de transport ainsi

que de la qualité des matières premières qui sont employées par la meunerie indigène.

Les prix des matières premières dessinent une courbe, dont le sommet a été atteint en é(é.

Pendant le premier trimestre les prix ont été assez bas ; ils ont monté progressivement pour

redescendre vers le mois de septembre et retomber finalement au cours du commencement

de l'année. Au début de la campagne, ainsi qu'à la fin, les blés étaient généreusement offerts,

et l'abondance de l'offre faisait fléchir les prix ; de mai en septembre, au contraire, les blés

indigènes en particulier se faisaient rares. La crise du charbon a augmenté les frais des meu-

neries à vapeur, sans affecter cependant les prix des farines.

C'est l'industrie sidérurgique qui règle les progrès de la meunerie, et la crise qui com-

mençait à s'appesantir sur la région minière a fait sentir son contre-coup vers la fin de l'année,

où la situation exceptionnellement prospère faisait place à un ralentissement de la production.

Peu ou point de modifications sont à enregistrer dans les moyens de production, sinon

que les moulins à petit sac procèdent également à l'installation de moulins à cylindre. Les

meuneries industrielles occupent environ 150, et les meuneries à petit sac environ 300

ouvriers. Le recrutement des ouvriers meuniers se fait de plus en plus difficile en même

temps que leurs aptitudes pour ce métier semblent décroître.

Durant la dernière campagne, la meunerie luxembourgeoise s'est heurtée à une con-

currence acharnée de la part des importateurs belges, français et allemands surtout. La vente

des résidus, son et remoulage, s'est faite couramment, mais à des prix moins élevés en général

que ceux de la concurrence étrangère et peu rémunérateurs. On peut escompter la campagne

1901 comme médiocre.

Brosserie.

L'année, en général, n'a pas été particulièrement favorable à la brosserie. La hausse

considérable qui a affecté toutes les matières premières, telles que fibres, chiendents, etc., et

qui a été énorme sur les soies de porc notamment, a fait monter les prix de revient, alors

que les prix de vente n'ont guère varié. Sur les articles fabriqués avec des soies de porc

seuls il a été possible d'obtenir une amélioration des prix.

La maison Eug. Beck, qui occupe à la fabrication de la brosserie en tous genres 40 per-

sonnes au Rollingergrund et à Diekirch (prison), nous signale un ralentissement de sa fabrica-

tion vers la fin de l'année, quoique son chiffre d'affaires ait atteint celui de 1899. Elle a tra-

vaillé, en 1900, 65,000 kg. de matières premières.

Industrie de l'éclairage.

Usine à gaz de Luxembourg.

Cet établissement a occupé, en 1900, 52 ouvriers auxquels il a été payé en salaires.

52,463 fr. 80. Sa production s'est élevée à 1,478,720 mètres cubes. Il a fait une consomma-

tion de charbon de 5,031,500 kg.

Poudrerie de Luxembourg.

La fabrique de poudre Norb. Reuter et Cie, à Kockelscheuer, signale une majoration de ses

prix de revient, due à la rareté du charbon et à l'augmentation qu'a subie la main-d'œuvre.

Elle emploie 30 ouvriers en moyenne. Sa production s'est maintenue au niveau de 1899

elle a été de 500,000 à 600,000 kg. de poudre de mine.

Bilans de l'exercice 1899-1900, embrassant la période du 1er septembre 1899 au 31 août 1900.

Les recettes de l'exploitation se sont élevées : a) pour les tramways, à . fr.

b) pour les voitures, à

soit une recette totale de . . . fr.

67,421 65

27,801 65

95,223 30

Tramways luxembourgeois.

a) TRAMWAYS.

Actif.

Frais de premier établissement.

Matériel...

Cautionnement à la ville

Fonds

d'assurance...

Réfection et entretien de la voie

FR.

C.

142,062 28

28,377 90

5,400

1,150

24,559 94

201,550 12

Passif.

Capital-actions

Capital-obligations...

Réserve...

Obligations à rembourser

Intérêts

Dividende...

Voitures de place

Cautionnements du personnel.

Profits et

pertes...

FR.

C.

60,000

82,500

1,899 67

2,718

1,347 50

43,303

8,596 95

201,550 12

b) VOITURES.

Actif.

Frais de premier établissement.

Fort Wedel

Matériel

Portefeuille

Tramways luxembourgeois . .

Actionnaires en retard de verse-

ment

FR.

C.

35,947 17

39,882 39

18,119 25

56,596 68

43,303

1,995 60

195,844 09

Passif.

Capital-actions

Réserve

Dividende

Cautionnement du personnel .

Banque Nationale

Solde

FR.

C.

174,300

3,292 78

1,732

13,000

3,349 31

195,844 09

La crise du charbon.

Le Grand-Duché consomme surtout du charbon de provenance belge : sa situation géo-

graphique,, les distances qui le séparent des différents centres de production et la qualité

inférieure des charbons de la Sarre, l'y contraignent.

Il a donc souffert pendant l'année 1900 au même titre que la Belgique, et peut-être

davantage, du renchérissement extraordinaire du charbon belge pendant cette année, renché-

rissement atteignant et dépassant même 10 fr. par tonne de 1000 kg., ce qui équivaut à une

hausse de fr. 0,50 par quintal de 50 kg.

II nous a paru intéressant de rechercher les causes de cette hausse excessive, qu'on n'a

jamais connue, et qui peut être assimilée à une véritable calamité publique. Ces causes, selon

nous, sont au nombre de deux

1° la rareté du charbon,

2° la panique des acheteurs.

La rareté du charbon nous paraît due, en tout premier lieu, à la situation exceptionnel-

lement florissante des affaires au début de l'année 1900, et notamment à la fin du mois de

mars, qui est l'époque du renouvellement de la plupart des marchés

De nouvelles usines

sortaient de terre comme par enchantement. L'activité dans toutes les branches de l'industrie

atteignait des proportions inconnues jusqu'alors

Conséquence inévitable : la consommation

de charbon augmentait dans la même proportion.

Comme deuxième cause de la rareté du charbon nous citerons la diminution du rende-

ment de l'ouvrier houilleur, diminution due au taux élevé des salaires qui, on le sait, montent

et baissent avec le prix du charbon

L'ouvrier houilleur, peu économe, gagnait trop ; il se

mit à chômer, non seulement les lundis, mais aussi les mardis, ainsi qu'aux innombrables

jours de fête des centres houillers, où chaque rue fêle sa ducasse.

Une troisième cause résidait dans la diminution des quantités importées par les centres

voisins. L'année 1900 a trouvé l'Angleterre et l'Allemagne extraordinairement occupées,

consommant beaucoup plus que d'habitude et exportant moins. L'écart a dû nécessairement

être prélevé sur la production indigène belge, lorsque la bienfaisante influence de la concur-

rence étrangère vint à faire défaut.

Sans aucun doute, les guerres dans le Transvaal et en Chine ont influencé les prix du

charbon, mais, d'après notre avis, à un degré moindre qu'on ne pense généralement.

Elles

n'ont guère enlevé d'ouvriers aux mines anglaises, car les miliciens et réserves de la Grande-

Bretagne se recrutent dans les métiers les moins payés.

Puis, les navires affrétés pour le

transport d'hommes et du matériel de guerre n'ont guère consommé plus de charbons qu'en

temps de paix, où ils naviguaient pour d'autres buts.

Ce qui est vrai c'est que ces guerres ont donné une impulsion extraordinaire à nombre

d'industries continentales et notamment britanniques, consommant ainsi des quantités, extra-

ordinaires également, de charbon.

Il est vrai encore que l'urgence des besoins créés par ces deux guerres a eu pour effet

de vider presque instantanément les stocks disponibles. Le charbon ne constitue pas une

marchandise ordinaire, comme le blé ou le coton p. ex. ; il a cela de particulier qu'il est im-

médiatement consommable, sans préparation aucune, et que les demandes sont toujours

pressantes et fort inégales. Il s'en suit que le commerce du charbon n'est pas régi par les

mêmes lois que celui des autres marchandises : l'influence du moment y joue un rôle beaucoup

plus considérable. A des besoins urgents et immédiats correspond toujours une hausse des

prix, et inversement, ceux-ci dégringolent dès que les stock se forment. C'est à ce point de

vue que les deux guerres précitées ont certainement influencé les existences et les prix des

charbons.

La cause essentielle, déterminante de l'élévation extraordinaire du prix du charbon en

1900 résidait, à notre avis, dans la panique des acheteurs; c'est précisément la panique qui a

fait jaillir la crise d'une situation tendue, anormale.

La crise de prospérité que nous venons de traverser a eu une durée extraordinaire et

telle que personne n'en prévoyait la fin : les plus timorés se mirent de la partie et tous le

monde cherchait à la mettre à profit.

Toutefois le charbon, cette matière de toute première nécessité, se faisait rare. Les

charbonnages n'avaient pas réussi à livrer dans les délais stipulés les quantités de l'année 1899;

ils étaient en retard de fourniture — signe indéniable de la rareté du charbon. Ils hésitaient

à s'engager pour l'année 1900 ; ils se tirent prier tant et si bien que les consommateurs

redoutaient de ne pas trouver du charbon pour leurs besoins.

Une espèce d'affolement, de panique s'en suivit. Les acheteurs se pressaient dans les

bureaux des charbonnages, surenchérissant l'un sur l'autre, achetant à tout prix les quantités

qu'ils purent obtenir pour couvrir leurs besoins et « se faire une réserve ». Il en est résulté

que, sous l'influence de cette panique, les acheteurs ont demandé aux charbonnages, débordés

déjà, des quantités plus fortes que les besoins réels et qu'ils étaient dans l'impossibilité de

livrer. Il va sans dire que les prix ont dû subir les conséquences de cette demande excessive,

déséquilibrée.

Ce sont donc, en réalité, les acheteurs et notamment les gros consommateurs cédant à

l'affolement, qui ont produit la hausse inusitée de l'année 1900. Les charbonnages ont sim-

plement accepté les prix qu'on leur offrait. La meilleure preuve à l'appui de notre manière

de voir est fournie par ce fait que, les marchés une fois conclus aux prix fabuleux, tout le

monde se trouvait avoir du charbon en avance pour un, deux et même trois mois.

On a fait encore au commerce du charbon à tous ses degrés le grief d'avoir abusé de la

situation fausse, précaire du marché, d'avoir profité d'une rupture de l'équilibre pour fausser

davantage la situation et retirer des profits usuriers.

Nous tenons cependant à ajouter que dans les régions alimentées par les mines belges,

les intermédiaires, contrairement à ce qui s'est passé en Allemagne, n'ont exercé aucune

influence sur la hausse du prix du charbon, qu'ils ont couru des risques doubles sans voir

augmenter leurs bénéfices, qu'ils gardent pour compte de fortes quantités achetées aux prix

onéreux de l'année 1900 qu'il leur était impossible d'écouler en raison même de l'élévation

de ces prix, et que tout le bénéfice de la hausse a été encaissé par les charbonnages eux-mêmes.

Banque Internationale à Luxembourg.

Au rapport annuel de cet établissement nous empruntons les détails suivants

L'année 1900 a été favorable sous tous les rapports. L'administration a pu distribuer un

dividende de 10 pCt. tout en reportant à nouveau un solde de bénéfices de 231, 320 fr. et en

maintenant à 400,000 fr. la réserve qui est opérée, depuis quelques années déjà, sur le compte

de Fonds publics.

Dans la saine appréciation de la crise industrielle qui se préparait, l'établissement avait

augmenté son capital de 5 millions de francs, s'assurant ainsi, en temps utile, les fonds néces-

saires pour pouvoir faire face aux exigences plus grandes d'une période de crise.

Les primes encaissées sur les actions ont été portées, pour un total de 2,000,000 fr., à

un compte de réserves spécial. Cette somme est destinée avant tout à couvrir les frais d'émis-

sion et aussi la plus grosse part des frais de construction du nouvel hôtel, ainsi que les frais

de confection des nouveaux billets suivant décision de l'assemblée générale extraordinaire du

16 juillet 1900. Ajoutons que cette assemblée a ratifié également la transaction avec les fon-

dateurs de la Banque, en vertu de laquelle ceux-ci ont renoncé à leurs droits de fondateurs,

moyennant cession au pair d'actions nouvelles pour un million de francs.

L'admission des billets de la Banque Internationale aux guichets des chemins de fer

d'Alsace-Lorraine dans l'intérieur du pays ne manquera pas d'exercer une influence favorable

sur la circulation fiduciaire de l'établissement. Par contre, la faiblesse de sa caisse hypothé-

caire ne fera que s'accentuer par suite de la création d'un Crédit foncier sous les auspices et

la surveillance de l'État. La Banque constate cette faiblesse croissante sans regret, cette

caisse lui ayant été imposée comme une sorte de charge et de compensation pour le privilège

d'émission qui lui a été concédé.

Le chiffre d'affaires de la Banque Internationale, ainsi que de ses succursales, s'est élevé

en 1900, à

fr.

en 1899, à

d'où il ressort une différence en faveur de 1900 de fr.

1,071,362,602.12

1,177,800,317.74

106,437,715.62

Le compte de portefeuille se présente ainsi

Existences au 31 décembre 1899 . . . fr.

Entrées (escompte) jusqu'au 31 déc. 1900.

Ensemble.

. fr.

Sorties pendant la même période .

. fr.

6,217,091.20

91,624,718.24

97,841,809.44

90,952,253.37

Bilan au 31 décembre 1900.

(Banque Internationale à Luxembourg et succursales de Metz et de St-Jean-Sarrebruck.)

Actif.

Caisse...

Portefeuille...

Fonds

publics...

Reports et avances sur nan-

tissement

Caisse

hypothécaire...

Immeuble...

Commandites...

Comptes-courants débiteurs

Intérêts à régler et diffé-

rences sur cours

1,426,552 33

6,889,536 07

5,408,913 41

10,849,374 29

380,580 82

369,785 18

11,495,300

40,215,295 97

46,263 35

77,081,621 42

Passif.

Capital-actions

Circulation...

Comptes-courants crédi-

teurs

Dépôts...

Réserve statutaire

Réserve de la caisse hypo-

thécaire

Réserve

extraordinaire...

Compte de

prévision...

Effets à payer

Dividendes échus et non

payés des exercices an-

térieurs

Id. pour 1900

Tantièmes...

Notes en souffrance et di-

vers

Profits et Pertes

25,000,000

1,399,725

31,912,441 15

1,585,703 70

6,200,000

16,186

2,000,000

1,000,000

5,360,551 21

2,847 50

2,000,000

299,021 45

73,824 91

231,320

77,081,621 42

Le tableau ci-après donne le mouvement des opérations d'assurances dans le Grand-Duché,

pendant les années 1893 à 1899.

Incendie.

Accidents

171,168

209,813

221,771

226,355

323,693

378,663

463,891

3,132

3,479

4,331

14,929

16,523

24,241

174,600

213,411

226,267

226,622

338,860

395,476

488,460

3,572

7,589

8,649

3,128

7,584

9,536

10,296

5,472

5,025

4,459

4,421

7,281

16,507

10,485

114,678

138,761

183,077

165,872

213,780

304,075

258,294

7,253

11,983

14,890

63,088

78,233

25,485

62,128

4,093

25,246

27,526

12,313

25,399

33,995

37,793

7,266

5,686

18,980

43,929

66,908

75,067

142,33

194,29

257,58'

249,81

376,20

456,50

454,063

Transports

3,342

3,962

3,522

4,510

5,182

6,884

3,522

4,107

3,608

4,624

5,294

7,050

1,778

2,149

1,876

2,430

2,863

3,873

2,318

2,24

4,93

2,33

2,99

3,59

4,62

Assurances

RECETTES.

DÉPENSES

Années.

Sommes perçues en

Primes

Intérêts.

Divers.

Total

des

recettes

Sommes dépensées pour

Restitution

de primes

Réassu-

rances.

Pertes

Provisions

frais d'admi-

nistration

Divers.

Total

des

dépenses

675,190

684,080

736,816

769,860

799,608

861,598

904,609

3,905

3,880

3,880

2,327

2,764

4,158

9,104

7,789

10,295

9,038

678,317

687,644

741,949

779,939

811,302

875,773

917,527

34,896

9,944

13,457

13,689

9,964

14,967

14,692

118,685

122,381

129,658

137,778

114,130

115,790

157,258

545,726

334,330

839,719

361,455

348,338

405,929

540,381

230,386

128,699

132,496

142,099

142,797

157,063

152,705

68,617

82,847

89,907

80,763

95,411

89,279

113,290

10,578

14,848

13,155

13,104

13,735

15,623

13,439

908.88

693,04

1,218,42

748,88

724,37

798,65

991,76

Vie.

615,150

619,473

646,805

726,783

773,962

940,347

1,041,428

34,825

37,024

35,599

39,276

44,262

52,019

58,354

10,244

632,209

661,931

744,359

814,365

650,963

657,101

692,648

1,398,268

1,480,155

1,736.725

1,914,147

28,847

25,374

27,755

84,615

31,249

22,343

54,978

70,582

154 958

94,396

140,811

75,744

174,102

168,430

252,298

302,141

448,025

256,661

337,459

261,665

282,083

55,130

54,196

61,013

63,748

64,572

79,686

88,482

51,069

73,948

57,930

53,387

47,224

51,454

49,057

80,981

86,010

54,230

730,337

732,459

871,615

907,683

538,90

696,62

743,34

1,329,55

1,288,70

1,460,86

1,550,71

2,770

2,731

5.705

4,540

4,721

4,306

5,684

2,770

2,731

5,705

4,540

4,721

4,306

5,684

2,121

1,983

1,451

2,207

1,369

1,375

825'

1,649

1,597

3,944

3,471

2,842

3,675

3,451

Grêle.

3,584

3,922

2,874

3,143

3,493

5,774

7,323

3,863

4,042

2,874

3,143

3,493

5,998

7,323

1,843

2,877

2,079

1,129

3,211

2,031

1,964

1,367

1,038

4,670

4,116

Relevé des opérations faites pendant les 7 dernières années.

Les cautionnements déposés par les diverses Compagnies d'assurances qui opèrent dans

le Grand-Duché, se sont élevés, le 31 décembre 1899, à fr. 5,089,379, se répartissant comme

suit sur les diverses branches

es.

Sommes perçues en

Primes.

Intérêts.

Divers.

Total

des

recettes.

Sommes dépensées pour

Restitution

de primes.

Réassu-

rances.

Pertes.

Provisions.

Frais d'admi-

nistration.

Divers.

Total

des

dépenses.

Bris de glaces.

1,471,204

1,523,981

1,617,493

1,735,191

1,910,659

2,191,138

2,429,819

35,729

37,943

36,739

40,461

48,405

56,189

62,562

6,802

7,112

18,819

641,484

684,761

771,401

847,810

1,513,735

1,569,036

1,673,051

2,417,136

2,643,825

3,018,728

3,340,191

67,542

43,027

50,144

101,782

49,173

47,305

80,449

196,517

284,882

230,389

285,440

200,018

306,737

340,046

915,250

778,207

1,473,608

786,080

901,231

976,753

1.084,206

194,314

196,267

210,357

270,602

287,188

264,128

305,638

124,563

183,387

176,356

147,546

168,929

175,520

201,900

99,141

106,761

86,744

744,644

790,254

954,399

996,491

1,597,327

1,592,531

2,227,599

2,330,094

2,396,793

2,724,842

3,008,730

Incendie

fr.

Vie...

Accidents...

Transports...

Bris de

glaces...

Grêle...

1,807,780

2,440,114

786,258

18,874

15,403

20,950

Le tableau statistique suivant indique les résultats qu'a donnés le fonctionnement de la

bourse du travail pendant l'année 1900 *.

Mois

Janvier

Février

Mars

Avril

Mai

Juin

Juillet...

Août

Septembre ...

Octobre

Novembre...

Décembre...

Totaux...

Demandes de travail

présentées.

réalisées.

Offres de travail faites

par

patrons

3,289

comprenant

ouvriers

5,214

Résiliations d'offres (cessations)

émanant

de patrons.

3,254

comprenant

ouvriers.

4,984

ANNÉES.

Demandes de travail

présentées.

1,067

réalisées.

Offres de travail faites

par

patrons.

1,750

1,821

2,050

2,166

2,261

2,523

2,780

3,289

comprenant

ouvriers.

2,281

2,402

2,895

3,094

3,420

4,370

4,564

5,214

Résiliations d'offres (cessations)

émanant

de patrons.

1,674

1,825

1,974

2,309

2,390

2,433

2,658

3,254

comprenant

ouvriers.

2,054

2,360

2,828

3,149

3,444

4,149

4,219

4,984

* Si les chiffres des réalisations dépassent par endroits ceux des demandes et offres faites, la cause en

est dans les cessations se rapportant à des demandes ou offres de mois antérieurs qui sont comprises dans

ces chiffres.

Bourse du travail.

Rappel des transactions de la bourse du travail depuis son origine.

La comparaison des totaux des transactions de la bourse du travail pour 1900 avec ceux

des années antérieures fait ressortir une marche ascendante. Il faut en conclure que cette

institution philanthropique, à laquelle semble être réservé un avenir plein de succès est tou-

jours mieux appréciée. Les étrangers mêmes en profitent dans une large mesure.

Le chiffre des offres de travail a passé de 1,750 resp. 2,281 qu'il était en 1893, première

année du fonctionnement de cette institution, à 3,289 resp. 5,214 ; il a donc doublé en quelques

années. Il en est de même des réalisations d'offres. La seule partie qui ait diminué, est la

demande de travail dont le chiffre, qui était de 1,067 en 1893, se trouve réduit, en 1900, a 351.

La cause de cette diminution doit être cherchée dans la circonstance que le nombre des offres

de travail va toujours en augmentant et que les domestiques, en consultant la liste de ces

offres, trouvent facilement de l'occupation sans faire insérer leurs noms.

En examinant la statistique de 1900, mois par mois, on pourra constater que, sauf quelques

légères variations, le nombre des demandes de travail est resté le même pendant toute l'an-

née. Il faut en excepter cependant la mauvaise saison. Pendant les mois d'hiver, — novembre,

décembre et janvier, — ces demandes sont plus nombreuses : le travail manque et beaucoup

d'ouvriers, mis sur le pavé, se mettent à la recherche d'occupation. Aussi cette situation fait-

elle sentir ses effets sur les offres de travail, dont le nombre est alors relativement minime.

Finalement, si l'on prend en considération que le nombre des réalisations (cessations)

égale à peu près celui des offres et demandes, il est permis d'en conclure qu'en 1900 la bourse

du travail a fonctionné avec beaucoup de fruit.

Enseignement industriel, commercial et professionnel.

A. — École industrielle et commerciale.

Le tableau ci-après indique le nombre et la répartition des élèves qui ont fréquenté

l'École industrielle et commerciale depuis sa création

ANNÉES.

1892—1893

1893—1894

1894—1895

1895—1896

1896—1897

1897—1898

1898-1899

1899—1900

1900—1901

Classes inférieures

communes

VIes, Ves et IVes.

Section

commerciale

IIIe, IIe et Ire.

Section industrielle

IIIe, IIe et Ire

et cours supérieurs.

TOTAUX.

B. — École d'artisans de l'État à Luxembourg.

La statistique de fréquentation de cet établissement accuse pour l'année scolaire

1900-1901 une population de 170 élèves, se répartissant comme suit

Constructions civiles, menuiserie, etc.

Ferronnerie artistique

Mécaniciens

Peintres décorateurs

Sculpteurs

Classe

préparatoire.

IIe profes-

sionnelle.

Ire profes-

sionnelle

Elèves

libres

Rappel par branches de la population de cet établissement depuis sa création

Constructions civiles, menuiserie, etc.

Ferronnerie artistique

Mécaniciens

Peintres décorateurs

Sculpteurs

Totaux

1896-1897.

1897-1898

1898-1899

1899-1900.

1900-1901.

C. — Cours professionnels du soir.

Les cours professionnels du soir, annexés à l'école d'artisans, et qui ont pour but de

fournir aux jeunes apprentis du métier et du commerce l'occasion de se perfectionner dans

le dessin professionnel et de s'approprier les connaissances techniques et les aptitudes pra-

tiques nécessaires, ont été suivis, pendant l'année scolaire 1900-1901, par 278 élèves, qui se

répartissent comme suit sur les différentes branches que comporte l'enseignement profes-

sionnel du soir

Constructions civiles

Cours de dessin pour mécaniciens

Dessin à main levée

Peinture décorative

Sculpture et modelage

Atelier de mécanique

Ferronnerie artistique

30 élèves.

Atelier de menuiserie

Cours de langue anglaise

Comptabilité

Sténographie

Calligraphie

23 élèves.

Constructions civiles

Cours de dessin pour mécaniciens

Dessin à main levée

Peinture décorative

Sculpture

Atelier de mécanique

Ferronnerie artistique

Atelier de menuiserie

Cours de langue anglaise

Comptabilité

Sténographie

Calligraphie

Total des élèves

Année 1898.

27 élèves.

Année 1899.

21 élèves.

Exposition universelle de 1 9 0 0 à P a r i s .

Le Grand-Duché a participé officiellement à l'Exposition universelle de 1900 à Paris, ainsi

qu'il l'avait déjà t'ait aux Expositions universelles antérieures tenues dans cette ville en 1867,

1878, et officieusement à celle de 1889.

La Chambre des députés, toujours soucieuse de favoriser l'industrie et le commerce du

pays, inscrivit au budget de l'année 1898 un premier crédit de 30,000 fr., crédit destiné à

faire face aux dépenses à résulter de cette participation. Un second crédit de 60,000 fr. fut

alloué dans le même but au budget de l'année 1900 ; en outre, un reliquat d'environ 13,000 fr.

provenant d'un crédit voté pour la participation du Grand-Duché à de précédentes expositions,

notamment à celle de Bruxelles en 1897, fut également mis à la disposition du Commissaire

général par le Gouvernement. Ces différents crédits, augmentés du montant des intérêts pro-

duits en compte-courant, de celui des redevances payées pour la location de certains empla-

cements destinés à la vente et de la réalisation de vieux matériaux de construction, ont porté

le chiffre des ressources disponibles à 110,000 fr. environ.

Rappel de la statistique de fréquentation des cours professionnels du soir pour les

années 1898 et 1899.

Sur cette somme il a été dépensé en chiffres ronds pour

1° Frais de banque et agio

2° Frais de bureau et impression

3° Frais de construction du pavillon national du quai d'Orsay

fr.

1,200

1,300

79,000

Pour la première fois depuis qu'il a pris part aux expositions universelles internationales,

le Grand-Duché s'est trouvé dans le cas de devoir ériger un pavillon spécial pour y loger ses

exposants. La nécessité de procéder à cette construction qui, à elle seule, a absorbé a peu

près 89,000 fr. sur la dépense totale de 108,000 fr., s'est imposée à raison du système de

classification adopté par le Commissariat général français. Ce système qui avait pour objet

principal de faciliter aux visiteurs de l'Exposition l'étude comparative des objets exposés, mais

qui n'a peut-être pas tenu tout ce que ses auteurs en attendaient, consistait, comme on se le

rappellera, à juxtaposer dans un même groupement les produits et les industries similaires des

diverses nations. Les grands pays pouvaient à la rigueur y trouver leur compte, mais, par

contre, pour les petits pays, ce système entraînait à un éparpillement qui rendait presque illu-

soires les avantages que les exposants étaient en droit d'attendre de leur participation à

l'Exposition. Pour tous les pays étrangers, grands et petits, la classification adoptée a été la

cause d'une notable augmentation des frais d'installation et de gardiennage et d'un surcroît

considérable de travail pour les commissions chargées de l'organisation des diverses expo-

sitions.

La direction supérieure de l'Exposition, tenant compte de la situation fâcheuse dans

laquelle son système de classification plaçait les petits et même les moyens pays, autorisa

ceux-ci à grouper leurs produits dans des bâtiments, dits nationaux, à construire par les soins

et aux frais de ces différents pays. C'est ainsi qu'un emplacement mesurant 40 m. de long sur

10 m. de large fut alloué au Grand-Duché sur le quai d'Orsay, entre ceux attribués à la Fin-

lande et à la Perse et faisant face à celui de la Belgique. Sur cet emplacement fut élevé un

pavillon en pans de bois et plâtre à un étage, construit en partie sur caves. Au rez-de-chaussée

se trouvaient réunies les expositions des divers industriels luxembourgeois qui participaient

à l'Exposition, tandis que le premier étage était plus particulièrement réservé aux différentes

administrations et services de l'Etat. Un buffet-bar avec terrasse, qui avait été organisé par un

groupe de cinq brasseries du pays, servait à la dégustation des produits de celles-ci qui ont

été fort appréciés par les nombreux visiteurs tant luxembourgeois qu'étrangers qui s'y don-

naient rendez-vous.

Le service des Mines et l'Industrie métallurgique du Grand-Duché, vu l'importance des

emplacements qu'ils nécessitaient, ne purent pas être logés dans le Pavillon national du quai

d'Orsay et trouvèrent leur place parmi les expositions similaires des autres nations réunies

dans le Palais des Mines et de la Métallurgie au Champ-de-Mars. L'emplacement attribué à

notre pays mesurait 18 m. 50 sur 9 m. ; il était situé entre les sections allemande et italienne.

4° Frais d'aménagement et de décor du même

5° Frais de transport des objets exposés

6° Frais de gardiennage

7° Frais d'aménagement et de décor de la section minière et métallurgique

du Champ-de-Mars

8° Dépenses diverses et imprévues

ensemble

d'où un excédant de recettes d'environ

fr. 10,000

4,000

6,000

4,600

1,900

fr. 108,000

fr.

2,000

Oü

De plu?, deux grands massifs de rosiers variés, établis des deux côtés de l'avenue centrale de

l'Esplanade des Invalides, représentaient l'importante industrie rosiériste du Grand-Duché.

Le nombre des exposants luxembourgeois, y compris les diverses administrations

publiques, a été de cinquante-neuf, qui se répartissaient comme suit sur les différentes

classes

Désignation des classes.

Nombre des exposants.

l

i e — Enseignement primaire, enseignement des adultes

2e — Enseignement secondaire

6° — Enseignement spécial induslriel et commercial

7e — Peinture, cartons, dessins

9e — Sculpture

12e — Photographie

13e — Reliure (matériel et produits)

,

14e — Cartes et appareils de géographie, topographie

28e — Production et utilisation mécanique de l'électricité

24e — Electrochimie

2o8 — Éclairage électrique

26e — Télégraphie et téléphonie

29e — Modèles, plans et dessins de travaux publics

i

30e — Carrosserie et charronnage

32e — Matériel des chemins de fer et tramways

37e — Matériel et procédés des industries agricoles

38e — Agronomie, statistique agricole

40e — Produits agricoles alimentaires d'origine animale

42e — Insectes utiles et leurs produits et insectes nuisibles

A6a — Arbres, arbustes et plantes d'ornement

48e — Graines, semences et plants de l'horticulture

56e — Produits farineux et leurs dérivés

61° — Sirops, liqueurs et spiritueux divers

62e — Boissons diverses, cidres, bières, etc

fi3° — Exploitation des mines, minières et carrières .

,

64e — Grosse métallurgie

6oe — Petite métallurgie

6Ge — Décoration fixe des habitations

67e — Vitraux

69e — Meubles à bon marché et meubles de luxe

71e — Décoration mobile et ouvrages du tapissier

72e — Céramique

74e — Appareils et procédés du chauffage et de la ventilation

84e — Dentelles, broderie et passementerie

86e — Industries diverses du vêtement, ganterie, etc.

89e — Cuirs et peaux

104e — Syndicats agricoles

i

110e — initiative publique et privée en vue du bien-être des citoyens

111e — Hygiène

Total

Les exposants luxembourgeois ont obtenu les récompenses suivantes, savoir : 4 grands

prix, dont un collectif, 11 médailles d'or, 14 médailles d'argent, 9 médailles de bronze et

une mention honorable, en tout 39 récompenses.

Quatre exposants étaient placés hors concours, comme faisant partie du jury interna-

tional des récompenses. Aux différents concours temporaires de fleurs coupées et de produits

alimentaires, trois exposants ont obtenu des premiers prix et un exposant un second prix.

De plus, deux médailles d'or, quatre médailles d'argent et une médaille de bronze ont été

attribuées à des collaborateurs d'exposants luxembourgeois.

De tous les pays représentés à l'Exposition de 1900, le Grand-Duché a été proportion-

nellement le plus favorisé au point de vue du nombre et de l'importance des récompenses

qui lui ont été attribuées par le jury international. D'un autre côté, on ne peut que regretter

que, par suite de l'abstention de nombre de nos industries qui auraient pu taire très bonne

figure à l'Exposition, la section luxembourgeoise n'ait pas donné une image plus complète

des ressources et de l'activité industrielle de notre pays. Sans vouloir nous livrer à l'examen

des causes diverses qui ont pu motiver les abstentions regrettables que nous signalons, nous

ne pensons pas nous tromper en les attribuant pour une bonne part aux tarifs douaniers

protectionnistes en vigueur dans la plupart des pays, tarifs qui ont fait perdre beaucoup de

leur intérêt pratique aux Expositions internationales.

Liste des Récompenses

distribuées aux exposants de la section luxembourgeoise, le 18 août 1900.

Groupe I. — Éducation et Enseignement.

1re classe. — Éducation de l'enfant. — Enseignement primaire.

Médaille d'argent

M. Théod. Witry, collaborateur.

Médaille de bronze : Bofferding (soeur Marie-Romaine), collaboratrice.

2me classe. — Enseignement secondaire.

Médaille d'or : M. Ferrant.

6me classe. — Enseignement spécial industriel et commercial.

Médaille d'or

Ecole d'artisans de l'Etat.

Médaille d'argent : M. Hirsch, collaborateur.

Groupe II. — Oeuvres d'art.

9me classe. — Sculpture et gravure en médailles et sur pierres fines.

Médaille d'argent : M. P. Federspiel.

10me classe. — Architecture.

Médaille de bronze : M. Vaudoyer (architecte du Pavillon luxembourgeois).

Groupe III. — Instruments et procédés généraux des lettres, des sciences et des arts.

12me classe. — Photographie.

Médaille d'or

M. Bernhœfft.

Médaille d'argent: Cercle luxembourgeois des amateurs photographes.

14me classe. — Cartes et appareils de géographie et de cosmographie. — Topographie.

Médaille d'argent : M. J. Hansen.

Groupe V. — Électricité.

23me classe. — Production et utilisation mécaniques de l'électricité.

Médaille de bronze : M. Lecorsais.

24me classe. — Électro-chimie.

Médaille d'argent

M. Hoffmann.

25me classe. — Éclairage électrique.

Médaille d'argent

M. Mersch.

26me classe. — Télégraphie et Téléphonie.

Médaille d'or

Administration

des Postes et Télégraphes à Luxembourg.

Groupe VI. — Génie civil. Moyens de transport.

29me classe. — Modèles, plans et dessins de travaux publics.

Médaille d'or

Administration

des travaux publics à Luxembourg.

Id.

M. Séjourné, collaborateur.

32me classe. — Matériel des chemins de fer et tramways.

Mention honorable : MM. Cito et Funck.

Groupe VII. — Agriculture.

37me classe. — Matériel et procédés des industries agricoles.

Médaille d'argent

M. A. Dauphin.

38me classe. — Agronomie. Statistique agricole.

Grand Prix

Administration

du service agricole.

Médaille d'or : M. Enzweiler, collaborateur.

40me classe. — Produits agricoles alimentaires d'origine animale.

Médaille d'argent

Syndicat général des laiteries coopératives du Grand-Duché.

Groupe VIII. — Horticulture.

46me classe. —

Membres du jury. — Exposants hors concours

MM. Charles Gemen et Jean Soupert.

48me classe. —

Médaille d'argent

M. Fr. Reisen.

Groupe X. — Aliments.

56me classe. — Produits farineux et leurs dérivés.

Médaille d'argent

MM. Wagener frères (F. et J.).

me classe. — Sirops et liqueurs; spiritueux divers; alcools d'industrie.

Médaille d'or

MM. Nelles et Heck.

Médaille d'argent

Cercle grand-ducal d'agriculture et d'horticulture à Luxembourg.

Médaille de bronze : M. Buff Louis.

62me classe. — Boissons diverses.

Membre du jury: M. Emile Mousel.

Grand Prix

Brasserie luxembourgeoise.

Médaille d'or: Franz Demuth (Brasseurs luxembourgeois), collaborateur.

Groupe XI. — Mines. Métallurgie.

63me classe. — Exploitation des mines, minières et carrières (matériel, procédés et produits).

Médaille d'or

Service des mines à Luxembourg.

64me classe. — Grosse métallurgie (matériel, procédés et produits).

Membre du jury: M. Émile Metz.

Exposants hors concours: Hauts-fourneaux et forges de Dudelange, et

Syndical lorrain luxembourgeois pour la vente des fontes.

65me classe. — Petite métallurgie.

Médaille de bronze : M. Et. Galowich.

Id.

MM. Dehureau, Louvrié & Cie.

Groupe XII. — Décoration et mobilier des édifices publics et habitations.

66me classe. — Decoration fixe des édifices publics et habitations.

Médaille d'argent

M. P. Blanc.

67me classe — Vitraux.

Médaille d'argent

MM. Linster et Schmit.

69me classe. — Meubles à bon marche et meubles de luxe.

Médaille de bronze : M. Henry Jolly-Huebsch.

me classe. — Decoration mobile et ouvrages de tapissiers. — Décoration extérieure de la rue.

Médaille d'argent

M. Henry Jolly-Huebsch.

72me classe. — Céramique.

Médaille de bronze

Villeroy & Boch.

Groupe XIII. — Fils. Tissus. Vêtements.

84me classe. — Dentelles, broderies, passementerie.

Médaille d'or

M. Dasbourg-Colling.

Médaille d'argent : M. Bomb.

86me classe. — Industries diverses du vêtement.

Médaille d'or

M. A. Reinhard, Luxembourg.

Groupe XIV. — Industrie chimique.

89me classe. — Cuirs et peaux.

Grand Prix

M. A. Reinhard, Luxembourg.

Médaille d'or

Société anonyme de tannerie luxembourgeoise.

Id.

M. Jean Gillen, collaborateur (A. Reinhard).

Id.

M. Antoine Job,

id.

id.

Groupe XVI. — Économie sociale. Hygiène. Assistance publique.

103me classe. — Grande et petite industrie. — Associations cooperatives de production ou de crédit —

Syndicats professionnels.

Grand Prix

Administration

des Postes et Télégraphes (Bourse du travail).

104me classe. — Grande et petite culture. — Syndicats agricoles. — Crédit agricole.

Médaille d'or

Administration

du service agricole.

111me classe. — Hygiène.

Médaille d'argent

Établissement thermal de Mondorf.

Luxembourgeois

207,847

Allemands

14,603

Italiens

7,465

Belges

3,891

Français

1,837

Autrichiens

Suisses

Hollandais

Anglais

Divers pays

P r i n c i p a u x résultats du recensement du 1 e r décembre 1 9 0 0 .

Le recensement du 1 e r décembre 1900 accuse pour le Grand-Duché une population de

236,543 habitants, dont 122,002 du sexe masculin et 114,541 du sexe féminin, soit une aug-

mentation de 18,960 habitants sur la période correspondante de 1895. La population du

Grand-Duché qui représentait, en 1895, 4.14 0/00 de la population totale du Zollverein, en

représente aujourd'hui 4.18

0/00.

Au point de vue de la nationalité cette population se répartit ainsi

T a x e s communales d'octroi à L u x e m b o u r g .

L'octroi a produit du chef des

1° boissons et liquides

2° comestibles

en 1899.

fr.

48,432 40

122,720 14

en 1900.

52,300 03

125,796 15

3° fourrages

4° combustibles

5° matériaux de construction

6° droits d'expédition

7° droits d'accise sur les bières fabriquées dans l'inté-

rieur de la ville

8° eaux-de-vie fabriquées dans l'intérieur de la ville

Totaux

fr

16,379 16

52,722

33,671 71

4,095 00

17,383 38

127 43

fr.

295,581 64

15,292 50

56,410 42

30,776 13

4,204 60

17,759 93

134 62

302,674 38

Mercuriales.

Le tableau ci-après indique le mouvement des prix pour les denrées alimentaires, les

fourrages et les combustibles pendant l'année 1900, sur la base des mercuriales de la ville de

Luxembourg.

Froment

l'hectolitre.

Méteil

Seigle

Orge

Avoine

Pois

Fèves

Lentilles

Pommes de terre

Farine de froment

le kilogr.

méteil

seigle

Orge perlé

Beurre

Oeufs

la douzaine.

Foins

les 500 kilogr.

Pailles

Bois de hêtre

le stère.

chêne

Viande de bœuf Ire qualité

le kilogr.

IIe

veau

mouton

Porc frais

fumé

Prix

fin 1899.

FR. C.

15 30

14 00

12 50

14 00

9 10

15 00

14 00

30 00

3 50

0 45

0 37½

0 35

0 70

2 70

1 46

32 00

16 00

14 00

10 00

2 00

1 70

1 60

1 54

1 70

1 80

Prix

fin 1900

FR. C.

16 00

15 00

13 00

14 00

9 00

15 00

14 00

20 00

4 00

0 45

0 37½

0 35

0 70

2 80

1 65

66 25

26 25

15 00

10 00

2 00

1 60

1 55

1 55

1 80

2 00

Différences

en plus ou en

moins

FR. C.

+

0 70

+

1 00

+

0 50

— 0 10

— 10 00

+

0 50

+

0 10

+

0 19

+

34 25

+

10 25

+

1 00

— 0 10

— 0 05

+

0 01

+

0 10

+ 0 20

Abattoir de Luxembourg.

L'abattoir de la ville de Luxembourg est en exploitation depuis 27 ans. De même que

les années précédentes, tous les soins ont été prodigués à une exploitation régulière, tant au

point de vue sanitaire qu'à celui des intérêts de la ville et des particuliers. Les animaux et la

viande étaient l'objet d'une inspection continuelle.

Le tableau ci-après donne le nombre et le poids des animaux abattus ainsi que les droits

d'abatage pour 1900.

Année.

Bœufs.

Taureaux.

et taurillons

en dessous

de 35 kg.

Vaches

et génisses.

1211.

Veaux.

Porcs.

Moutons

et chèvres.

Agneaux

et chèvres

en-dessous

de 25 kg.

Nombre

total.

22,763

Poids total.

Kg.

1,811,714

DROITS

D'ABATAGE

Fr.

Ct.

46,791 77

En comparant le nombre des abatages de l'année 1900 à ceux de l'exercice précédent,

on trouve une augmentation de 1,707 têtes, correspondant à une augmentation de poids de

164,706 kg. Les recettes pour droits d'abatage accusent une augmentation de fr. 4,057.17.

L'état d'embonpoint des animaux destinés à l'abatage, ainsi que la qualité des viandes ne

laissaient rien à désirer. On peut admettre que tous ces animaux ont été élevés dans le pays.

Ont été exclus de l'abatage 8 veaux, 2 porcs et 1 vache pour maigreur ; on a saisi, en

outre, une certaine quantité de viandes, de préparations de charcuterie, d'issues et de gibier

gâtés et corrompus.

Foires.

Le tableau ci-après indique, par mois, le nombre des foires qui se sont tenues dans le

Grand-Duché, pendant l'année 1900, pour le commerce des chevaux et du bétail

Janvier . . . .

Février . . . .

Mars

Avril . . . .

Mai

Juin

Juillet . . . .

Août . . . .

Septembre

. . 15

Octobre

. . . 14

Novembre.

. . 12

Décembre...

Transactions qui se sont faites à nos foires pendant les six dernières années ;

1895 .

1896 .

1897 .

1898 .

1899 .

1900 .

avec l'intérieur

. 5,285,466

. 5,692,477

. 5,813,791

. 5,939,624

. 6,009,255

. 5,208,137

avec l'extérieur

3,471,490

2,796,398

3,445,507

3,526,926

3,070,441

2,975,815

Totaux.

8,756,956

8,488,875

9.259,298

9,466,550

9,079,696

8,183,952

État indiquait le nombre et les prix moyens des animaux exposes en vente et vendus sur les foires du Grand-Duché

pendant l'année 1900.

DESTINATION

des

FOIRES

NOMBRE D'ANIMAUX

exposes

en vente vendus

PRIX

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur

Exté-

rieur

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente

vendus

P R I X

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur

Exté-

rieur

Étalons reproducteurs

Chevaux marchands

Janvier...

Février

Mars...

Avril

Mai...

Juin...

Juillet...

Août...

Septembre...

Octobre

Novembre...

Décembre...

Totaux

Chevaux ordinaires.

Poulains.

Janvier ...

Février ...

Mars...

Avril...

Mai...

Juin...

Juillet...

Août...

Septembre.

Octobre ..

Novembre.

Décembre...

Totaux .

DÉSIGNATION

des

FOIRES.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente. vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION.

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente. vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

Taureaux reproducteurs.

Bœufs gras.

Janvier

Février...

Mars...

Avril...

Mai...

Juin...

Juillet...

Août...

Septembre...

Octobre

Novembre...

Décembre...

Totaux...

Taureaux réformés.

Bœufs de labour de grande taille.

Janvier...

Février ...

Mars...

A v r i l . . . .

Mai...

Juin...

Juillet...

Août...

Septembre.

Octobre...

Novembre...

Décembre...

Totaux .

DÉSIGNATION

des

FOIRES.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente.

vendus

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente.

vendus

P R I X

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur

Exté-

rieur

Bœufs de labour de petite taille.

Taurillons

Janvier...

Février...

Mars...

Avril

Mai...

Juin...

Juillet...

Août...

Septembre...

Octobre...

Novembre...

Décembre...

Totaux .

Vaches fraîches laitières.

Vaches fraîches non laitières

Janvier ...

Février...

Mars

Avril...

Mai...

Juin...

J u i l l e t . . .

Août

Septembre .

O c t o b r e . . .

Novembre..

Décembre...

Totaux...

DÉSIGNATION

des

FOIRES.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente. vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente. vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

Génisses.

Veaux,

Janvier...

Février...

Mars...

Avril...

Mai...

Juin...

Juillet

Août...

Septembre..

Octobre

Novembre..

Décembre...

Totaux.

4(5

1(32

Moutons.

Brebis.

Janvier...

Février...

Mars..

A v r i l . . . . .

Mai

Juin

Juillet

Août...

Septembre .

Octobre..

Novembre

Décembre .

Totaux.

Janvier...

Février...

M a r s . . . .

Avril...

Mai...

Juin...

Juillet...

A o û t . . . .

Septembre.

Octobre ...

Novembre.

Décembre.

Totaux .

Janvier...

Février ...

Mars...

Avril...

Mai...

Juin

Juillet

Août

Septembre,

Octobre ...

Novembre.

Décembre.

Totaux .

Moutons et brebis antennais.

Agneaux

DÉSIGNATION

des

FOIRES.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente

vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente

vendus.

PRIX

MOYENS.

DESTINATION

Inté-

rieur.

Exté-

rieur.

Porcs gras.

Porcs maigres.

DESIGNATION

des

FOIRES.

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente vendus

PRIX

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur

Exté-

rieur

NOMBRE D'ANIMAUX

exposés

en vente vendus

Prix

MOYENS

DESTINATION

Inté-

rieur

Exté-

rieur

Porcelets

Boucs.

Janvier...

Février...

Mars...

Avril...

Mai...

Juin...

Juillet

Août...

Septembre..

Octobre...

Novembre

Décembre...

Totaux.

114644

Chèvres

Chevreaux.

Janvier..

Février...

Mars...

Avril...

Mai

Juin...

Juillet..

Août

Septembre..

Octobre

Novembre

Décembre

Totaux.

Récapitulation.

1er groupe : Chevaux.

1,

Etalons...

2. Chevaux

marchands...

3. Chevaux

ordinaires....

4.

Poulains...

2e groupe : Espèce bovine.

8. Taureaux reproducteurs

6.

réformés...

7. Bœufs

gras..

8.

de labour de grande taille.

9.

petite taille .

10. Taurillons

11. Vaches fraîches laitières

12.

non laitières

13.

Génisses...

14.

Veaux...

3e groupe : Bêtes à laine.

15.

Moutons..

16.

Brebis...

17. Moutons et brebis

antenais...

18.

Agneaux...

4e groupe : Espèce porcine.

19. Porcs

gras...

20.

maigres...

21.

Porcelets..

5e groupe : Espèce caprine.

22.

Boucs...

23.

Chèvres....

24.

Chevreaux...

exposes

en vente.

Nombre d'animaux

vendus

à

l'intérieur.

à

l'extérieur.

Prix

moyens.

1,911

1,752

1,116

87(3 ,

3,690

4,576

1,433

6,123

6,627

4,727

6,170

1,791

2,387

4,024

3,693

2,812

5,850

1,353

2,085

2,574

2,790

2,107

4,089

1,450

1,761

5,241

4,672

2,465

4,483

2,974

2,151

1,520

1,923

2,874

2,151

1,520

1,723

4,441

13,509

114,644

3,942

8,427

83,570

1,763

4,642

38,940

2,179

3,785

44,630

1,354

23.

Résultat financier des ventes aux foires, par nature des animaux vendus.

Chevaux marchands

id.

ordinaires

Poulains

Taureaux reproducteurs

id.

réformés...

Bœufs

gras...

id.

de labour de grande

taille..

id.

id.

petite

taille..

Taurillons

Vaches fraîches laitière

id.

id.

non

laitières

Génisses

Veaux...

Moutons...

Brebis....

Moutons et brebis

antenais...

Agneaux....

Porcs gras

id.

maigres...

Porcelets....

Boucs...

Chèvres

Chevreaux...

Total

pour

l'intérieur.

FR.

369,792

272,246

9,300

29,391

73,164

116,678

561,495

540,015

112.255

813,384

613,800

332,906

188,094

91,968

43,020

33,440

25,845

188,641

190,322

584,100

17,365

5,208,137

pour

l'extérieur.

585,504

149,110

3,636

11,284

34,050

181,770

78,218

18,447

458,200

198,660

111,390

81,006

3,200

3,000

233,153

155, 85

669,450

2,975,815

fr.

8,183,952

Bétail.

Résultais des recensements des bestiaux faits en 1900

Chevaux

de 3 ans et au-dessous

entiers...

juments...

hongres...

de 6 mois jusqu'à 3 ans

entiers...

juments..

hongres...

poulains au-dessous de 6 mois

entiers

juments...

Bêtes à cornes

de 3 ans et au-dessous

taureaux...

vaches...

bœufs....

de 3 mois jusqu'à 3 ans

taureaux...

vaches

bœufs...

au-dessous de trois mois

destinées à la boucherie

à l'élève

Bêtes à laine

béliers...

moutons...

brebis...

agneaux...

Porcs

au-dessus de 3 mois destinés à la reproduction

verrats

truies..

au-dessus de trois mois destinés à l'engraissement .

au-dessous de

mois...

Chèvres

Boucs...

8,570

6,495

1,458

53,193

3,946

2,325

22,543

3,877

1,831

6,688

15,192

2,880

1,485

57,585

28,745

8,519

5,074

8,346

6,054

14,749

62,550

31,571

13,277

19,557

94,849

19,689

109,355

13,514

STATISTIQUE DOUANIÈRE

Zollvereins-Auslande fur den Verbrauch und Handel des Grossherzogthums Luxemburg über die Zollämter desselben

Waaren-Einfuhr

aus dem

Waarengattung.

1. Abfälle.

Leimleder von

Gerbereien…

Thierischer

Dünger…

Guano…

Kleie und

Malzkeime…

id. id…

id. id…

id. id…

id. id…

id. id…

id. id…

Thierknochen…

id…

Asche…

Lumpen…

Makulatur…

2. Baumwolle und Baumwollenwaaren.

Rohe

Baumwolle…

Baumwollabfalle…

id. …

id. …

id. …

Baumwollwatte…

id. …

Rohes

Baumwollengarn…

id. id. …

Gefärbtes

id.

…

id. id. …

id. id. …

Accommodirter baumwollener

Zwirn…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Italien.

Belgien.

Amerika.

Oestr.-Ungarn.

Niederland.

Rumanien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

England.

Belgien.

Frankreich.

England.

Amerika.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

England.

id.

Belgien.

Frankreich.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

5,745,980

5,096

27,473

4,822,596

191,951

69,300

348,154

108,390

38,180

7,085

34,720

42,907

41,275

8,126

107,412

1,123

48,786

12,555

6,402

1,530

1,543

24,927

2,856

1,537

Waarengattung.

Accommodirter baumwollener

Zwirn…

Rohe, dichte

Baumwollgewebe…

id. id. …

Roher, ungemusterter

Tull…

Gebleichtes, dichtes

Baumwollenzeug…

id id. …

id. id. …

id. id. …

Baumwollener

Sammet…

id. id…

Gefarbtes, dichtes

Baumwollenzeug…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Baumwollene

Posamentierwaaren…

id. id. …

id.

Strumpfwaaren…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Rohe, undichte

Baumwollengewebe…

Gardinenstoffe,

baumwollene…

id. id…

id. id…

Gebleichte, gefärbte, undichte Baumwollengewebe

id. id.

id. id.

Baumwollene

Spitzen…

id. id…

id. id…

id.

Stickereien…

id. id…

id. id…

id. id…

Ganz grobe Gewebe aus rohem

Gespinnst…

Schmiergeltuch…

id. …

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

id.

Belgien.

Oestr. Ungarn.

England.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Oestr.-Ungarn.

England.

Niederland.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Oestr.-Ungarn.

Italien.

England.

Belgien.

England.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

England.

Belgien.

Frankreich.

England.

Oestr.-Ungarn.

Schweiz.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm

1,145

Waarengattung.

3. Blei und Bleiwaaren.

Rohes Blei, Bruchblei

etc…

Bleiglatte…

Gewalztes

Blei…

Buchdruckerschriften…

id. …

Cliches…

id…

Rohren aus Blei,

unlarkirte…

id. id…

Grobe Bleiwaaren…

id…

Feine id…

id…

Spielzeug aus Blei…

4. Bürsten- und Siebmacherwaaren.

Grobe Bürsten und Besen aus Batst, Stroh, etc.

id. id. id…

id.

id.

aus Borsten,

etc…

id. id. id…

Grobe

Bürstenbinderwaaren…

id id. …

id. id. …

id. id …

Feine

Bürstenbinderwaaren…

id. id…

5. Drogerie, Apotheker- und Farbwaaren.

Aether aller

Art…

Blei-, Farben, etc. Stifte und

Zeichenkreide…

id. id…

Essenzen, Extrakte und

Tinkturen…

id. id…

id. id…

Land

aus

welchem die Wahren

eingefuhrt wurden.

Belgien

id

id.

id

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

England.

Niederland.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm

287,946

276,219

7,743

1,430

2,918

3,146,135

Waarengattung.

Kartoffelfuselol…

id. …

Lacke,

Lackfirnisse…

id. …

id. …

id. …

id. …

Maler-und

Waschfarben…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Ultramarin…

Zündhölzer,

Zündkerzen…

id. id…

Oelfirniss…

id…

id…

Blausaures

Natron…

Aetzkali…

id…

Aetznatron…

id…

Alaun…

id…

id…

Buchdruckerschwarze…

id. …

Chlorkalk…

id…

Farbholzextrakte…

id. …

Gelatine…

id…

id…

Kitte…

id…

Leim…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

England.

Frankreich.

id.

England.

Schweiz

Niederland.

Belgien.

id.

Oestr -Ungarn.

Niederland.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Niederland.

Belgien.

id.

id.

England.

id.

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

England.

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

Belgien.

id.

Oestr.-Ungarn.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

1,254

3,941

5,000

2,218

3,257

8,456

1,493

8,016

3,721

12,048

6,297

Waarengattung.

Leim…

id…

id…

id…

Russ…

id…

Siegellack…

id…

Sprengstoffe…

Tinte,

Tintenpulver…

id. …

id. …

id. …

id. …

Wagenschmiere…

Wichse…

id…

id…

Zündwaaren, nicht besonders

genannt…

Doppelkohlensaures Natron

Soda,

kalzinirte…

id. …

Pottasche…

Soda,

rohe…

id…

Wasserglas…

Ammoniak,

kohlensaures…

Ammoniak,

schwefelsaures…

Anilinöl…

Anilin…

id…

BIeiweiss…

id…

Calciumcarbid,

Canthariden…

id. id. …

Chinarinde…

Chlorkalium…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Oestr -Ungarn.

Schweiz.

Amerika.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Oesterreich.

England.

Amerika.

Frankreich.

Belgien.

id.

Oestr.-Ungarn.

Frankreich.

Belgien.

Italien.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

England.

Mengen

in

Kilogramm.

2,054

3,594

1,084

2,054

1,647

5,909

10,490

2,492

12,710

2,294

2,412

Waarengattung.

Chlormagnesium…

Chlorsaures Kali und

Natron…

Chromsaures

Kali…

id.

Natron…

id. id…

Dividivi…

Eisenoxyd,

rothes…

id. …

Rohe Erzeugnisse zur Bürstenfabrikation, pp…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Farbholzer (blau, gelb und

roth)…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Quebrachoholzextrakt…

Andere

Gerbstoffextrakte…

id. …

id. …

id. …

Glycerin,

rohes…

Gummi…

id…

Indigo…

Indigokarmin…

Insektenpulver…

Moos…

Knochenasche…

Knochenmehl…

Knoppern,

etc…

id. …

Lakritzensaft…

id…

Magnesia…

Mineralwasser…

id…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

England.

id

id

Belgien.

Mexiko.

Frankreich.

Belgien

id

Mexiko.

Br Indien.

Frankreich.

Amerika.

Haiti.

Oesterreich.

Belgien.

id.

id.

Italien.

Oesterreich.

Frankreich.

Oesterreich.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Oestr.-Ungarn.

England.

Belgien.

Argentinien.

As. Türkei.

Belgien.

Frankreich.

Italien.

Belgien.

England.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

1,310

50,155

3,506

2,150

1,297

4,512

414,094

36,512

22,546

147,476

378,245

99,910

5,594

5,130

Waarengattung.

Mineralwasser…

id…

Naphtalin…

id…

Schwefelsaures

Natron…

Chilisalpeter…

id…

Kalisalpeter…

Salpetersäure…

Salzsäure…

Schiesspulver…

id…

Schwefel…

id…

Schwefelsäure…

id. …

Seegras…

id…

Steinkohlentheeröle,

leichte…

id. id…

Superphosphat…

Terpentinöl und anderes

Harzöl…

id. id…

id. id…

Blauer

Vitriol…

id. …

id. …

id…

Grüner

Vitriol…

id…

Weisser

Vitriol…

Weinstein…

Weinsäure…

Wermuth,

getrocknet…

Zinkasche,

Zinkweiss…

id. …

id. …

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Niederland.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien

id.

Chile.

Belgien.

id.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Niederland.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

id.

England.

Amerika.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Italien.

id.

Schweiz.

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm.

2,079

1,371

9,834

246,792

372,015

566,965

9,947

1,987

6,392

1,134

118,863

9,161

13,420

12,258

12,600

79,487

3,197

6,982

5,408

25,568

6,767

9,800

11,799

Waarengattung.

Zinnsalze,

etc…

Bronza- und Druckfarben,

pp…

Bronze- und Druckfarben,

pp…

id. id. …

Rohe Erzeugnisse, anderweit nicht

genannt…

id. id. …

id.

id.

….

id. id. …

id. id. …

Pharmaceutische Fabrikate,

etc…

id. …

id. …

id. …

id. …

Geschlemmte

Kreide…

id…

6. Eisen und Eisenwaaren.

Brucheisen…

id…

Roheisen…

id…

id…

Eck- und

Winkeleisen…

Eisenbahnlaschen, Schwellen-und Unterlagsplatten

id. …

Eisenbahnschienen…

id. …

Stabeisen…

id…

id…

id…

id…

Luppeneisen,

Ingots…

id…

Rohe Platten und Bleche aus schmiedb.

Eisen…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

id.

Columbien.

Frankreich.

id.

Oestr.-Ungarn.

Schweiz.

Amerika.

Belgien.

id.

Italien.

Oesterreich.

Schweiz.

Frankreich.

id.

Belgien.

Belgien.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Norwegen.

England.

Schweden.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

3,569

2,420

1,647

7,657

1,273

72,187

4,327,761

35,242

532,975

1,023,695

31,169

258,697

94,432

110,984

2.448

28,648

101,897

3,660

8,781

4,312

20,162

4,548

Waarengattung.

Rohe Platten und Bleche aus schmiedb. Eisen. .

Desgl., polirte,

etc…

Weissblech…

id…

id…

Eisendraht,

roh…

id…

id.

verkupfert,

etc…

Ganz grobe, rohe

Eisengusswaaren…

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Ambosse, Brecheisen, Hackennägel,

etc…

id. id. …

id. id. …

Anker,

Ketten…

Brückenbestandtheile…

Drahtseile…

id…

Eisen zu groben Bestandtheilen von Maschinen .

Eisenbahnlaschen und Räder,

etc…

id. …

id. …

id. …

Gewalzte und gezogene Röhren aus schmiedbarem

Eisen…

id. id.

Grobe unabgeschliffene pp.

Eisenwaaren…

id. id. …

id. id. …

id id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

id. id. …

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

Schweden.

England.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Amerika.

England.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Belgien.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Amerika.

Niederland.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

England.

Brit. Indien.

Schweiz.

Amerika.

Oesterreich.

Niederland

Schweden.

Italien.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm

1,525

19,909

149,197

1,122

292,703

26,625

138,031

4,189

83,131

4,423

3,715

14,238

1,105

39,708

890,120

4,478

172.

167,939

Waarengattung.

Drahtstifte…

id…

Schrauben, Schraubbolzen,

etc…

id id. …

id.

id.

….

Grobe, blos abgeschliffene pp

Eisenwaaren…

id id …

id

id.

….

id. id …

id. id. …

id id. …

Grobe eiserne Werkzeuge, abgeschliffene

…

id. id …

id. id. …

id. id …

Feine

Eisenwaaren…

id …

id. …

id. …

id. …

id. …

id. …

Strassendraisinen…

id. …

Spielzeug aus

Eisen…

id. …

Jagd- u.

Luxusgewehre…

id…

Schreibfedern aus

Stahl…

id. …

id. …

Uhrfournituren…

7 Erden, Erze, edle Metalle.

Ungereinigter Bauxit…

Bimstein…

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden

Frankreich.

Belgien

id

Italien

Frankreich

id

Schweden

Oesterreich

England

Niederland

Belgien.

Amerika

England

Belgien

Frankreich

England

Schweiz.

Oesterreich.

Amerika

Schweden

Frankreich

Belgien

id.

Frankreich

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Mengen

in

Kilogramm

26,300

10,818

73,831

1,159

68,760

2,180

3,168

1,791

14,296

8,212

Stuck 52

id. 24

1,188

174,540,720

26,260

Waarengattung.

Bimsstein

Tuffstein und andere hydraulische Zuschlage

Cement

id.

Sand,

etc.

id.

Farbenerde

Gips

id.

Graphit

id.

Gebrannter Kalk

id.

Kaolin

id.

Rohe, weisse Kreide

Kryolith

id.

Schwerspath und Witherit

Erden, nicht besonders

id.

id.

Eisenerze

id.

id.

id.

id.

id.

Manganerze

id.

id.

id.

id.

id.

Schlacken von Erzen

id.

id.

Gemahlene Thomasschlacken

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Belgien.

Italien.

Frankreich.

id.

Italien.

England.

Spanien.

Russland.

Belgien.

Brit. Ost.-Indien.

Schweden.

Türkei.

Spanien.

Russland.

Griechenland.

Belgien.

Frankreich.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

3,525

4,900

1,772,812

1,396,502

62,947,812

3,781,600

6,348

62,002

121,923

45,639,606

58,655

281,750

791,491

5,597

5,579

1,052

108,498

1,824,216

795,420

1,325,800

40,017

7,266,780

142,600

3,073,240

11,389,617

18,348,405

2,841,310

50,500

56,761,900

2,914,211

Waarengattung.

Gemahlene Thomasschlacken

Asbestpappe, ungeformt

Asbestpappe, geformt

Asbestwaaren

id.

id.

8. Flachs und andere vegetabilische Spinnstoffe.

Hanf

Manilahanf,

etc.

id.

id.

id.

id.

9. Getreide und andere Erzeugnisse des

Landbaues.

Weizen

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Roggen

id.

id.

id.

id.

Hafer

id.

id.

id.

Trockene Bohnen

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

id.

id.

id.

Osterreich.

Frankreich.

Belgien.

id.

Brit. Ost-Indien.

Mexiko.

Niederl. Indien.

Niederland.

Belgien.

Russland.

Amerika.

Argentinien.

Rumanien.

Brit. Australien.

Frankreich.

id.

Russland.

Amerika.

Bulgarien.

Belgien

id.

Amerika.

Russland.

Frankreich

id.

Oester.-Ungarn.

Rumanien.

Mengen

in

Kilogramm.

747,998

2,119

21,143,870

52,632

869,000

1,943,900

3,978,318

1,403,900

40,400

10,151

50,465

30,300

15,150

118,377

107,099

305,677

1,218,482

2,176

29,397

14,020

Waarengattung.

Trockene Bohnen

id.

Erbsen und Wicken

id.

id.

id.

Linsen

Lupinen

Hirse

id.

Gerste

id.

id.

id.

id.

Raps-, Rübsaat,

etc.

Leinsaat

id.

id.

Mais und Dari

id.

id.

id.

id.

Malz

id.

Frische Tafeltrauben

id.

id.

id.

Getrocknete Cichorien

id.

Blumen, Blüthen,

etc.

id.

id.

id.

id.

Eicheln

Futtergewächse, nicht besonders genannt

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Russland.

Belgien.

id.

Niederland.

Oester -Ungarn.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Russland.

id.

Frankreich.

Rumanien.

Amerika.

Belgien.

id.

id.

Argentinien.

Amerika.

id.

Rumanien.

Argentinien.

Russland.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

id.

Italien.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

Belgien.

id.

Niederland.

Mengen

in

Kilogramm.

46,000

5,134

8,417

1,000

1,000

7,806

2,500

113,304

254,520

61,152

25,388

37,542

20,796

3,444

1,090

2,503,968

30,300

2,643,259

242,960

139,046

189,785

40,500

3,089

1,747

336,935

10,980

387,510

20,000

Waarengattung.

Futtergewachse, nicht besonders genannt

Lebende Gewächse, Blumenzwiebeln, etc.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Grassaat, Timotheesaat

id.

id.

Hanfsaat

id.

Frische Kartoffeln

id.

Kleesaat, etc

id.

id.

Küchengewachse, frische, nicht besonders genannt

id.

id.

id.

Frisches Obst

id.

id.

id.

id.

Ungefarbtes Stroh

id.

id.

Samereien, anderweit nicht genannt

id.

id.

id.

Erzeugnisse des Landbaues, nicht besond. genannt.

id.

id.

10. Glas und Glaswaaren.

Gemeines Hohlglas

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

id.

Niederland.

England.

Belgien.

Frankreich.

England.

Belgien.

Russland.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

Egypten.

Niederland.

Frankreich.

id.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Belgien.

Schweiz.

Niederland.

Belgien.

Frankreich.

id.

Russland.

Eur. Türkei.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

2,090

15,991

89,880

3,807

4,009

2,046

1,082

2,850,794

26,118

29,124

1,891

26,012

160,217

16,601

4,988

26,947

13,961

22,546

20,496

10,000

250,556

51,700

6,077

1,937

88,413

76 550

5,687

60,884

5,633

Waarengattung.

Email- und Glasermasse

id.

Ungemustertes, weisses Holilglas

id.

id.

Spielzeug aus Glas

Fensterglas in seiner natürlichen Farbe

id.

Belegtes Tafel- und Spiegelglas

id.

id.

Unbelegtes

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Gepresstes pp. weisses Glas

id.

id.

Glasplättchen, Glasperlen,

etc.

Brillengläser, ungefasste

Farbige Glaswaaren, auch gepresst,

etc.

id.

id.

id.

Glaswaaren in Verbg. mit andern Materialien

id.

id.

id.

Milch- und Alabasterglas

11. Haare von Pferden und Menschen, sowie

Waaren daraus.

Rohe Bettfedern

id.

Borsten und Borstensurrogate

id.

id.

Pferdehaare, rohe, gehechelt,

etc.

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

Belgien.

Frankreich.

id.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Italien.

Niederland.

Amerika.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

id.

id.

id.

Amerika.

Oesterreich.

Belgien.

id.

Schweiz

Italien.

Frankreich.

Belgien.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm.

1,100

33,330

1,006

1,199

1,665

1,362

2,637

4,563

2,937

4,179

1,988

1,184

Waarengattung.

Gewebe von Pferdehaaren

Federspulen, rohe

Bettfedern, gereinigte

id.

id.

Zugerichtete Schmuckfedern

12. Häute und Felle.

Rohe Hasen- und Kaninchenfelle

Kalbfelle, gesalzene und trockene

id.

id.

Rindshaute, gesalzene und grune

id.

id.

id.

id

id.

id

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Rindshaute, gekalkte und trockene

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Rosshaute, gesalzene und grüne

id.

id.

Rohe, behaarte Schaf- und Ziegenfelle

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Rohe, enthaarte Ziegenfelle

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

id.

id.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

Frankreich.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Schweiz.

Niederland.

Amerika.

Argentinien.

Brasilien.

Brit.-Australien.

Brit.-Indien.

Frankreich.

China.

Brit.-Indien.

Niederland.

Brit.-Australien.

England.

Argentinien.

Amerika.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Schweiz.

England

Frankreich.

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm.

1,571,486

4,162

2,457

83,551

33,997

23,017

68,875

653,451

1,358

6,319

409,304

1,208

1,812

2,431

4,599

27,943

129,201

21,969

22,673

18,281

4,567

14,508

29,502

2,900

Waarengattung.

Rohe Häute und Felle, nicht besonders genannt

id.

id.

id.

zur Pelzwerkbereitung

id.

id.

13. Holz und Holzwaaren.

Brennholz, Reisig,

etc.

id.

Holzkohlen

id.

Stuhlrohr, ungespaltenes

Holzborke, Gerberlohe

id.

id.

id.

id.

Quebrachoholz, zerkleinert

Rohes Bau- und Nutzholz

id.

id.

id.

id.

Desgl. in der Querrichtung mit der Axt oder Säge

bearbeitet

id.

id.

Fassdauben, eichene, ungefärbte

Ungeschälte Korbweiden, Reifenstäbe

id.

id.

Bau- und Nutzholz in der Langsachse blos gesagt

id.

id.

id. id.

id.

id

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Algerien.

Brit. Ost.-Indien.

id. Australien.

Belgien.

id.

id.

id.

Schweden.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Norwegen.

Frankreich.

Russland.

Schweden.

Amerika.

Mengen

in

Kilogramm

1,973

8,366,185

277,070

1,555,786

794,978

6,500

351,410

15,665

1,032

4,040

48,352

873,419

543,253

Festm.

10,680

789,265

Festm.

Festm

28,601

11,884

116,105

237,113

Festm.

Festm.

28,959

212,700

307,841

916,329

1,004,946

Waarengattung.

Grobe, rohe Böttcherwaaren

id.

Korbflechterwaaren

id.

id.

Geschalte Korbweiden und Reifenstäbe

id.

id.

Grobe, ungerarbte Holzwaaren

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Rohe Parquetbodentheile u. geschnitt. Fournire

Grobe, blos gefarbte Holzwaaren

id.

id.

id.

id.

id.

Korbflechterwaaren

id.

id.

Grobe Korbwaaren

Getarbte Mobel und Mobelbestandtheile

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Ungefärbtes Spielzeug aus Holz

id.

Feine Holzwaaren

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Feine Korbflechterwaaren

id.

Korkwaaren

id.

Gerarbtes Kinderspielzeug aus Holz

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id

Amerika.

Niederland.

Frankreich.

id.

id

Amerika.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Niederland

England.

Amerika.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

id.

England.

Niederland.

Amerika.

Italien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

4,370

20,099

3,391

6,111

25,304

4,301

5,510

35,828

1,193

1,031

25,084

1,183

7,306

3,648

1,165

38,214

5,085

7,004

6,392

14,897

1,028

Waarengattung.

Waaren aus anderen Schnitzstoffen

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Geebnete Hornstäbe

Gepresste Hornknöpfe

Gepolsterte Möbel ohne Ueberzug

id.

id.

id.

mit

id.

id.

id.

14. Hopfen.

Hopfen

id.

15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge.

Claviere, Harmoniums etc

Musikalische Instrumente, auch Theile davon

id.

id.

id.

id.

id.

Astronomische, chirurgische etc. Instrumente

id.

id.

Lokomotiven, Lokomobilen

id.

id.

id.

Maschinen,

auch Theile davon,

überwiegend

oder ganz Holz

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

Oesterreich.

Italien.

England.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

Frankreich.

id.

Oesterreich.

Schweiz.

Italien.

Niederland.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Schweiz.

England.

Belgien.

id.

Schweiz.

England.

Niederland.

A m e r i k a .

Mengen

in

Kilogramm.

2,198

1,041

1,907

2,864,027

1,805

27,760

25,643

276,850

7,054

1,446

3,155

1,190

13,022

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Br. Indien.

Frankreich.

id.

Niederland.

Amerika.

England.

Schweden.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

Amerika.

Schweden.

Brit. Indien.

England.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Amerika.

England.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

Niederland.

Frankreich.

Belgien.

Mengenin

Kilogramm.

9,341

97,285

20,738

242,087

142,835

15,176

1,206,166

6,025

37,557

6,560

560,918

117,935

1,605

22,355

10,605

3,526

1,172

Stück

id.

id.

id.

id.

id.

Waarengattung.

Maschinen, auch Theile davon, überwiegend

oder ganz Holz

id.

id.

Desgl.

id. Gusseisen

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Nähmaschinen

id.

id.

id.

id

id

Dampfkessel

id.

id.

Maschinen, auch Theile davon, uberwiegend oder

ganz aus Eisen

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Nahmaschinen

id.

id.

id.

Maschinen, auch Theile davon, überwiegend aus

unedlen Metallen

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Eisenbahnfahrzeuge, weder mit Leder- noch Pols-

ter, je unter 1000 Mk. werth

id.

über

id.

id.

id.

id.

id.

Wagen und Schlitten mit Leder und Polsterarbeit.

id.

id

id.

Waarengattung.

16. Kalender.

Kalender

id.

id

17. Kautschuk und Guttapercha, sowie W a a r e n

daraus.

Kautschukhornmasse

Grobe Waaren aus weichem Kautschuk

id. id.

id. id.

Hartgummiwaaren

id

Feine Waaren aus weichem Kautschuk

id. id

Spielzeug aus

id

Gewebe, mit Kautschuk durchtränkt

id. id.

id. id.

Posamentierwaaren aus Kautschuk

18. Kleider und Leibwäsche, fertige, auch

Putzwaaren.

Spitzenkleider

Seidene Kleider

id.

Halbseidene Kleider

id. id

Wollene

id

id. id

id. id

id. id

id.

id

Kleider aus mit Kautschuk getränkten Geweben .

id. id.

id. id.

L a n d

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

Frankreich.

Schweiz.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

1,270

1,056

4,737

3,364

5,425

1,894

1,162

Waarengattung.

Baumwollene oder leinene Leibwasche

id. id

id. id

Seidene Herrenhüte

Herrenhüte aus Filz

id. id

id. id

id. id

Damenhüte aus Filz oder Zeugstoff, garnirte

id. id.

id. id.

id.

id.

ungarnirte

id. id. id.

Herrenhüte und Mützen aus Zeugstoff

id. id

id. id

id. id

id. id

Künstliche Blumen aus Zeugstoff

id. id

19. Kupfer und Kupferwaaren.

Rohes Kupfer

id

Gemünztes Kupfer

id

Messing und Tomack, auch Bruch

id. id

Nickelmetall

id.

Kupferbleche, Kupferstangen, unplattirt

id. id.

Kupferdraht etc

id.

Telegraphenkabel

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

Italien.

Belgien.

Frankreich.

id.

England.

Schweiz.

Belgien.

Belgien.

Oester. Ungarn.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Italien.

Niederland.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

id.

Belgien.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

Stück

id.

id.

1,766

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

2,908

54,364

5,524

2,663

9,212

2,884

1,979

10,503

Waarengattung.

Siebboden etc

Grobe Kupfer- und Gelbgiesserwaaren

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Patronen, etc. aus Kupfer oder Messing

id. id

id. id

Polirte Waaren aus Kupfer oder Messing

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Feine Kupfer- oder Messingwaaren

id. id

id. id

Waaren aus Aluminium

id.

20. Kurze W a a r e n , Quincaillerien, etc.

Gold- und Silberwaaren

id. id

id. id

id. id

Waaren ganz odertheilw. aus Bernstein, Elfenbein.

Celluloid, Gagat, Meerschaum, etc

id.

id.

Vergoldete oder versilberte unedle Metallwaaren .

id. id.

id. id.

id. id

Fächer

Wand-, Wecker-, Stutz-, Control- etc. Uhren

id.

id.

id. id.

L a n d

uns

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Frankreich.

id.

England.

Schweiz.

Niederland.

Belgien.

id.

Schweiz.

Frankreich.

Frankreich.

Oesterreich.

Schweiz.

England.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

id.

Belgien.

Belgien.

Amerika.

Niederland.

Frankreich.

id.

Oesterreich.

Italien.

Belgien.

id.

Oesterreich.

England.

Frankreich.

id.

id.

Schweiz.

Oesterreich.

Mengen

in

Kilogramm.

3,311

3,823

3,546

5,029

1,916

4,594

Waarengattung.

Wand-, Wecker-, Stutz-, Kontrol- etc. Uhren

Feine bossirte Wachswaaren

id.

Brillen und Operngucker, etc

id.

Regen-und Sonnenschirme

Mit Zeugstoff angekleidete Puppen

id.

Gespinnstwaaren aus Wolle, Leinen, Seide pp. in

wesentlicher Verbindung mit Glas, Holz etc.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Taschenuhren in goldenen Gehausen

id. id.

id. id.

id. id.

id.

in silbernen Gehausen

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Taschenuhren in unedlen Metallgehausen

id. id.

id. id.

id id.

id. id.

Goldene Gehäuse für Taschenuhren

21. Leder und Lederwaaren.

Ungefärbtes, lohgares Leder.

id. id

Handschuhleder

id.

Sohlleder

Grobe Lederwaaren

L a n d

welchem die Waaren

eingetuhrt wurden

Belgien.

id.

Frankreich

id.

Schweiz.

Frankreich.

id.

Belgien.

Belgien.

Schweiz.

Oester.-Ungarn.

Niederland.

Frankreich.

id.

Oesterreich.

Schweiz.

Belgien.

id.

Italien.

Schweiz.

Oesterreich.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Italien.

Oesterreich.

Belgien.

Schweiz.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Mengen

in

Kilogramm

Stück

id.

id.

id.

id.

id.

id.

1,329

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

29,712

2,520

3,487

2,745

Waarengattung.

Grobe Lederwaaren

id.

id.

Grobe Sattlerwaaren aus Packleinwand

id. id

id. id

Feine Lederwaaren

id.

id.

id.

id.

Waaren aus feinem Wachstuch, Ledertuch etc.

id. id.

id. id.

Feine lederne Handschuhe

id.

id.

id.

id.

22. Leinengarn, Leinwand und andere

Leinenwaaren.

Leinengarn, ungebleicht, etc

id. id.

Desgl. gefärbt

Accommodirtes Nähgarn

id. id.

id,

Nähzwirn

id. id

Seilerwaaren, gebleicht oder getheert

id. id

id. id

Andere Seilerwaaren

id.

id.

Juteleinwand, ungefärbt

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Amerika.

Italien

Frankreich.

id.

Oesterreich.

Belgien.

id.

Oesterreich.

England.

Schweiz.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

Oesterreich.

England.

Niederland.

Frankreich.

Amerika.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

id.

Amerika.

Belgien.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

2,237

1,430

3,844

6,126

35,315

6,401

2,630

1,518

Waarengattung.

Fussdecken aus Jutefasern, ungefarbt

id.

id.

gefärbt

id. id. id

Leinwand, Zwillich, Drillich, ungefarbt

id. id

id. id

Dergl.

gefarbt

id. id

id. id

Leinener Damast

id.

Verarbeitetes Tisch-, Bett- und Handtücherzeug

id. id.

Leinene Bander, Borten, Fransen, Gaze etc

id.

Zwirnspitzen

id. id

23. Lichte.

Lichte

id

id

id

24. Literarische und Kunstgegenstände.

Gedruckte Bücher, Musikalien etc

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Farbendruckbilder,

Photographien

etc

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Belgien.

Belgien.

England.

Niederland.

Frankreich.

Oester. -Ungarn.

Belgien.

Niederland.

Italien.

England.

Schweiz.

Frankreich.

id.

Niederland.

Italien.

Amerika.

England.

Oester.-Ungarn

Mengen

in

Kilogramm

2,123

12,249

2,555

1,648

1,115

14,034

9,413

3,497

47,851

1,038

21,550

3,497

13,574

2,326

Waarengattung.

Farbendruckbilder, Photographien etc.

Gemälde, Zeichnungen

id. id

id. id

id. id

id. id

id. id

Statuen, Medaillen, Schaumünzen

25. Material-, Spezerei- und Konditorwaaren.

Bier in Fässern

id.

Bier in Flaschen

Liköre

id

id

id

Branntwein in Fassern

id.

id.

id.

id.

Branntwein in Flaschen

id.

id.

id.

id.

Bierhefe

Essig in Fässer

id.

Essig in Flaschen

Cider in Fässern

Wein und Most in

Fässern

id.

id.

id.

id.

L a n d

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Belgien.

id.

Russland.

England.

Niederland.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

Italien.

England.

Belgien.

id.

id.

Oester.-Ungarn.

Niederland.

Frankreich.

id.

Niederland.

Schweiz.

England.

Belgien.

id.

England.

Italien.

Frankreich.

Schweiz.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

id.

Griechenland.

Algerien.

Spanien.

Türkei.

Mengen

in

Kilogramm.

1,555

3,189,307

2,058

3,157

2,021

59,743

1,439

6,249

345,638

5,628

1,050

15,525

2,391

Waarengattung.

Wein und Most in Fassern

id.

id.

id.

id.

Verschnittwein

id

id

Schaumwein

id

Stiller Wein in Flaschen

id.

id.

id.

id.

Frische Milchbutter

id.

id. in Freimengen eingebracht.

Frisches Fleisch

id.

id.

Frisches Fleisch in Freimengen eingebracht

id. id.

Getrocknetes Fleisch

id.

id.

id.

id.

Getrocknetes

Fleisch,

in

Freimengen

eingebracht.

id. id.

Fleischextrakt

id

Frische Fische

id

id

Stockfische

id

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Niederland.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Portugal.

Belgien.

Italien.

Griechenland.

Spanien.

Belgien.

Frankreich.

id.

Russland.

Spanien.

Italien.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Italien.

Amerika.

Niederland.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Niederland.

Belgien.

id.

Norwegen.

Mengen

in

Kilogramm.

1,438

13,773

2,130

2.301

56,524

30,157

10,744

24,383

5,303

1,284

6,999

3,385

26,830

1,497

26,029

9,355

1,610

98,516

2,327

9,489

2,421

14,733

3,531

Waarengattung.

Stockfische

id

Gesalzene Fische, nicht Heringe

id. id

id. id

id. id

id. id

Mit Essig, Oel etc. hermetisch eingemachte Fische.

id. id.

id. id.

id. id.

Federvieh, nicht lebendes

id.

id.

id.

Federwild id.

id.

id.

id.

Frische Südfrüchte

id.

id.

id.

id.

id.

Getrocknete Feigen

id.

id.

id.

id.

id.

Korinthen

id

Rosinen

id

id

Getrocknete Datteln

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Niederland

Frankreich.

id.

England.

Norwegen.

Niederland.

Belgien.

id.

Spanien.

Italien.

Frankreich.

id.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Frankreich.

id.

Spanien.

Italien.

Algier.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Italien.

Portugal.

Algerien.

Spanien.

Frankreich.

As Türkei.

Griechenland.

As. Türkei.

Spanien.

Frankreich.

Algier.

Mengen

in

Kilogramm.

2,870

14,881

2,502

71,193

13,691

1,719

6,206

2,478

10,161

2,240

83,861

3,140

1,499

6,726

1,275

1,963

29,039

2,450

78,464

Waarengattung.

Getrocknete Datteln

id.

id.

Getrocknete Mandeln

Getrocknete Gewürze zum Genuss

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Gesalzene Heringe in Fassern (Tonnen)

id. id.

id. id.

id.

in nicht handelsüblicher Verpackung

id. id.

Honig

id

id

Roher Kaffee

id

id

id

id

id

id

id

id

Kaffeesurrogate

Gebrannter Kaffee

id

id

Käse aller Art

id

id

id.

id

Land

aus

welchem die Waaren

eingefuhrt wurden.

Persien.

As. Türkei.

Belgien.

id.

id.

England.

Niederl.-Indien.

Brit. Ost-Indien.

Amerika.

Italien.

Frankreich.

id.

Niederland.

Belgien.

id.

Niederland.

Oester. -Ungarn.

Frankreich.

Belgien.

id.

Java.

Niederland.

Brasilien

Niederl.-Indien.

Amerika.

Venezuela.

Guatemala.

Frankreich.

Belgien.

id.

Niederland.

Frankreich.

id.

Italien.

Schweiz

Oester.-Ungarn.

Niederland.

Mengen

in

Kilogramm.

3,158

3,878

Tonnen

id.

1,152

id.

9,059

10,219

75,535

7,978

2,214

12,060

2,354

2,296

1,445

4,912

15,630

Waarengattung.

Käse aller Art

Konditorwaaren

id.

id.

id.

id.

id.

Oliven

Gegenstände des feineren Tafelgenusses

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Gemahlene

Cichorien.

id.

Johannisbrot

Reife Nüsse, Kastanien

etc.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Obst zum Genuss, getrocknet

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Obstmus

id.

Getrocknete Sämereien und Küchengewächse

id. id.

Frische Südfruchtschalen

id.

id.

Chokolade und Chokoladesurrogate

Land

aus

welchem die Waaren.

eingeführt wurden.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

England.

Niederland.

Italien.

Frankreich.

id.

id.

England.

Italien.

Belgien.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

Frankreich.

Spanien.

id.

Schweiz.

Italien.

Belgien.

Frankreich.

id.

Amerika.

Oester.-Ungarn.

England.

Spanien.

Schweiz.

Italien.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Spanien.

Niederkind.

id.

Mengen

in

Kilogramm

3,029

4,221

18,486

12,501

5,642

1,041

12,516

14,024

6,154

Waarengattung.

Chokolade und Chokoladesurrogate

id id.

id. id.

Kakaopulver

Kakaomasse

Dextrin, Kleber

Kartoffelmehl, Kartoffelstärke

id. id.

Sago, Tapioka

Stärke, Kraftmehl, Puder

id.

Nudeln, Maccaroni

id.

id.

Gewöhnliches Backwerk

id.

id.

in Freimengen eingebracht.

Mehl aus Getreide

id.

Mehl aus Getreide

id.

Ausgeschälte Muscheln (Seekrabben)

Frische Austern

id.

Frische Hummern

id.

Geschälter Reis

id.

id.

id.

Salz

Sirup

id.

id.

Stärkezucker

id.

Unbearbeitete Tabakblätter

id.

Land

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Schweiz.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Italien.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Niederland.

England.

Brit. Ost-Indien.

Belgien.

id.

Schweiz.

Frankreich.

id.

Italien.

Amerika.

Niederl, Indien.

Mengen

in

Kilogramm.

1,312

1,123

1,102

5,879

11,273

117,571

517,938

202,869

4,942

1,683

1,230

311,659

35,305

4,000

2,500

44,189

255,919

61,723

Waarengattung.

Unbearbeitete Tabakblätter

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Tabaksaucen

id.

Cigaretten

id.

id.

id.

id.

id.

Cigarren

id.

id.

id.

id.

id.

id.

Kautabak

Schnupftabak

Rauchtabak

id.

id.

id.

id.

Thee

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Brasilien.

Haiti.

Russland.

Eur. Türkei.

Philippinen.

China.

Algerien.

Columbien.

Paraguay.

Niederland.

Cuba. Portorico.

Mexiko.

Griechenland.

Belgien.

Schweiz.

Amerika.

Cuba. Portorico.

Frankreich.

Algerien.

Egypten.

England.

Belgien.

id.

Schweiz.

Niederland.

Cuba. Portorico.

England.

Italien.

Frankreich.

Belgien.

id.

id.

Niederland.

Italien.

Schweiz.

Frankreich.

id.

Mengen

in

Kilogramm.

16,306

12.528

5,221

2,569

4,605

24,046

41,872

1,891

1,694

1,340

3,492

Waarengattung.

Thee

id.

id.

id.

id.

Raffiinirter Zucker

id.

26. Oel, anderweit nicht genannt und Fette.

Oel- nicht Speiseöl- in Flaschen

id.

Speiseöl in Flaschen

id.

id.

Oliven- und Baumwollensamenöl in Fässern

id. id.

Andere Oele in Fässern

id.

Baumwollensamenöl in Fässern, amtlichdenaturirt.

id. id.

id. id.

id. id.

Leinöl in Fässern

id.

id.

id.

Oelsäure

id.

id.

Palm- und Kokosnussöl

Rüb- und Rapsöl in Fässern

id. id.

id. id.

Rückstände fetter Oele

id. id.

id. id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

China.

Russland.

England.

Mederland.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Italien.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

Niederland.

England.

Amerika.

Frankreich.

id.

Russland.

Niederland.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

Brit. Indien.

Amerika.

Frankreich.

Belgien.

id.

Amerika.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

40,801

34,938

759,920

1,020

5,100

2,025

1,746

5,665

2,514

11,990

46,190

22,662

10,000

15,830

58,659

19,442

8,216

15,830

6,970

1/216

1,867

73,255

10,054

17,050

42,091

Waarengattung.

Schmalz

id.

id.

Stearin- etc. Säure

Fisch- und Robbenspeck, Thran

id. id.

id. id.

id. id.

id. id.

Talg

id.

id.

Knochenfett etc.

id.

Bienen- etc. Wachs

id.

Erdwachs

id.

id.

id.

27. Papier und Papierwaaren.

Dachpappe

Faser- etc. Stoff zur Papierfabrikation

id. id.

Holzstoff zur id.

Pappen, nicht besonders genannt

Schleif-, Rost-, Polir- etc. Papier

Pack-Papier, ungeglättet

id. id.

id.

geglättet

id. id.

Photographisches Papier

id. id.

id. id.

Buntes Papier

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Frankreich.

Amerika.

Belgien.

id.

id.

Niederland.

Amerika.

Norwegen.

Frankreich.

id.

Belgien.

England.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Niederland.

Frankreich.

Belgien.

id.

Schweden.

id.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Mengen

in

Kilogramm.

331,297

5,122

8,012

2,392

1,226

2,849

2,697

17,745

3,130

120,570

5,612

10,200

20,320

10,470

2,735

Waarengattung.

Buntes Papier

id.

Löschpapier

id.

id.

Schreibpapier.

id.

id.

id.

Druckpapier.

id.

id.

id.

Zeichenpapier

id.

Anderes

Papier.

id.

Decken aus Linoleum etc

id.

id.

id.

Spielzeug aus Papier

Papierwaaren

id.

id.

id.

id.

id.

Papiertapeten

id.

id.

id.

Patronen aus Papier

id.

id.

Papierwaaren in Verbg. mit anderen Materialien

id. id.

id

id.

Land

aus

welchem die "Waaren

eingeführt wurden.

England.

Belgien.

id.

England.

Frankreich..

id.

England.

Schweiz.

Belgien.

id.

England.

Niederland.

Frankreich..

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Niederland.

Belgien.

Frankreich.

id.

Niederland.

Schweiz.

England.

Oester. -Ungarn.

Belgien.

id.

England.

Niederland.

Frankreich.

id.

England-

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

21,195

3,681

1,613

2,476

2,215

1,822.

1,391

46.

5,175

4,602

222.

5,591

3,710

9,973

1,125

Waarengattung.

28. Pelzwerk (Kürschnerarbeiten).

Ueberzogenes Pelzwerk

fertige, nicht überzogene Schafpelze

id. id.

29. Petroleum.

Petroleum

id.

id.

Petroleumdestillate

id.

Mineralische Schmieröle

id.

id.

id.

id.

Steinkohlentheeröle, schwere

30. Seiden und Seidenwaaren.

Nähseide

id.

Seidene Bänder

id. Posamentierwaaren

id. Spitzen etc

Dichtes Seidenzeug

id.

id.

Halbseidene Spitzen

Seidene Gaze, Kreppe, Flor

id.

Halbseidene Bänder

id.

Posamentierwaaren

Dichtes Halbseidenzeug

id. id.

id. id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Frankreich.

id.

Belgien.

Russland.

Amerika.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Amerika.

Russland.

Belgien.

id.

Frankreich.

Schweiz.

Frankreich.

id.

id.

id.

Schweiz.

Belgien.

Frankreich.

id.

England.

Frankreich.

id.

id.

Schweiz.

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm-.

4,673,023

39,712

3,733,247

64,043

13,440

1,408

1,218

291,432

330,573

196,854

2,034

Waarengattung.

31. Seife und Parfümerien.

Schmierseife

Gemeine feste Seife .

id.

id.

Feine Seife

in

Täfelchen

id.

id.

Wohlriechende, nicht alkoholh. Wasser

Alkoholhaltige Parfümerien

id.

id.

32. Spielkarten.

33. Steine und Steinwaaren.

Rohe Alabaster- und Marmorsteine

id. Werksteine, Rohblöcke und Pflastersteine

id. id.

Mühlsteine

Schleif- und Wetzsteine

id.

id.

id.

id.

Grobe, ungeschliffene Steinmetzarbeiten

Dachschiefer

id.

Ungeschliffene Steinarbeiten aus Marmor etc

id. id.

Alabaster-, Marmor-, Granit- etc. Waaren in Verbg.

mit unpolirtern, unlackirtem Holz oder Eisen .

id. id.

Andere Steinwaaren

id.

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Belgien.

id.

Niederland.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

Frankreich..

id.

England..

Belgien.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

id.

Italien.

Schweiz.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich..

id.

Oester.-Ungarn.

Amerika-

Belgien.

Mengen

in

Kilogramm.

43,321

13,784

1,696

1,597

24,469

26,555,540

52,967

3,418,107

19,486,687

6,361

4,069

44.

14,756

14,435,

87,635.

2,462,774

804,627

1,900

1,719,985

8,922

3,203

1, 264

2,713

Waarengattung.

Andere Steinwaaren in Verb. mit lackirtem, polir-

tem Eisen oder Holz.

id. id.

34. Steinkohlen, Koks etc.

Koks

id.

Steinkohlen

id.

Torf

Torfstreu

Presskohlen

25. Stroh-und Bastwaaren.

Matten aus Stroh, Schilf, Gras etc

id. id.

Ordinäre Waaren aus id.

id.

id.

id.

Strohbänder

id.

id.

id.

id.

Feine Waaren aus Stroh, Bast etc

id. id.

id. id.

id. id.

Ungarnirte Strohhüte

id.

id.

id.

id.

Garnirte Strohhüte

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Belgien.

Frankreich.

England.

Belgien.

id.

England.

Belgien.

Niederland.

Belgien.

China.

Belgien.

id.

Italien.

Frankreich.

Oester.-Ungarn.

Frankreich.

Italien.

China.

England.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

China.

Frankreich.

id.

Schweiz.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Belgien.

id.

Schweiz.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

3,402

473,982,200

8,576,420

206,686,740

213,816,350

867,397

20,000

180,000

43,835,293

26,425

11,882

12,312

Stück 1,133

2,115

1,054

1,116

Waarengattung.

Sparterie

id.

36. Theer, Pech, Harze aller Art.

Asphalt, Harz- und Holzcement

id. id.

Terpentinharze

id.

id.

Theer

id.

37. Thiere und thierische Produkte

Bienenstocke mit lebenden Bienen

Blasen, Darme nicht zum Genuss

id. id.

id. id.

id. id.

Federvieh, lebendes

id.

Flusskrebse und Schnecken

id. id.

id. id.

Unausgeschalte Seemuscheln

id.

Animalische Waschschwàmme

id.

id.

Lebende Thiere, nicht besonders genannt

id. id.

Eier von Geflugel, Eigelb

id.

id.

id.

38. Thonwaaren.

Gewohnliche Mauersteine

Land

aus

welchem die Waaren

emgefuhrt worden

id.

Belgien.

Belgien.

Frankreich.

id.

Amerika.

Belgien.

id.

Frankreich.

Frankreich.

id.

Niederland.

Amerika.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Niederland.

Belgien.

China.

Italien.

Frankreich.

Frankreich.

Mengen

m

Kilogramm.

144,839

34,228

28,659

1,133

5,109

38,683

21,479

15,548

137,453

2,547

2,402

14,441

99,743

4,954

8,525

3,139,176

266,825

Waarengattung.

Gewöhnliche

Mauersteine...

Unglasirte, nicht feuerfeste

Thonröhren...

Unglasirtes

Töpfergeschirr....

id.

id....

Unglasirte, feuerfeste

Steine...

id.

id....

Glasirte Mauersteine, Klinker

etc...

id.

id...

Glasirte

Thonröhren...

id.

Glasirtes

Töpfergeschirr...

id....

Schmelztiegel, Muffeln

etc..

id.

id.

Feine Terracottawaaren

id.

Einfarbige Thonwaaren, polirt

etc...

id.

id....

id.

id....

Mehrfarbige

id...

id.

id....

id.

id....

id.

id....

Weisses

Porzellan...

id....

id....

Mehrfarbiges

Porzellan...

id...

id....

id....

id....

39. Vieh.

Pferde...

id...

Kühe...

Jungvieh bis zu

2½

Jahren....

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

Niederland.

England.

Frankreich.

id.

Oester.-Ungarn.

Belgien.

id.

Oester.-Ungarn.

Italien.

Niederland.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

id.

Mengen

in

Kilogramm

1,827,590

21,400

7,066

21,308

289,532

127,870

288,650

57,000

11,179

190,237

3,042

5,840

2,818

1,308

3,335

5,893

2,646

1,246

1,821

2,313

Stück 1,960

Waarengattung.

40. Wachstuch, Wachsmusselin, Wachstafft.

Grobes, unbedrucktes

Wachstuch...

id.

id...

Bedrucktes

Wachstuch...

id.

41. Wolle, sowie Waaren daraus.

Rohe

Schafwolle...

id...

id....

Kämmlinge....

id...

Kunstwolle,

Wollabfälle...

id....

id...

Gekämmte

Wolle...

Hartes Kammgarn, ungefärbt

etc....

id...

id.

gefärbt...

Rohes

Wollengarn...

id

Gefärbtes

Wollengarn...

id....

Tuchleisten..

Gefärbte Fussdecken aus Rindviehhaaren

id.

Filze ,

id....

Gewebte

Fussdecken...

id...

Wollene

Strumpfwaaren..

id...

id...

id...

Unbedrucktes Wollenzeug über 200 gr. etc..

id.

id...

id.

id...

id.

id...

id.

id.

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Frankreich.

Belgien.

id.

Frankreich.

England.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

England.

Frankreich.

id.

England.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

id.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Italien.

Frankreich.

England.

id.

Niederland.

Oester. -Ungarn.

Belgien.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

3,723

3,000

329,848

1,391

189,135

10,865

39,356

1,211

6,156

3,581

7,579

14,983

38,910

2,552

3,025

3,364

Land

aus

welchem die Waaren

eingeführt wurden.

Frankreich

England.

Italien.

Belgien.

id.

id.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Belgien.

Frankreich.

id.

Belgien.

id.

Frankreich.

Mengen

in

Kilogramm.

1,247

4,005

1,735

1,504

1,011

Waarengattung.

Unbedrucktes Wollenzeug über 200 gr. etc.

Desgl.

unter 200 gr. etc.

id.

id.

id.

id.

Wollener

Plüsch...

id.

Posamentierwaaren...

id.

id.

Bedrucktes Wollenzeug unter 200 gr. etc. .

Wollene Spitzen

42. Zink und Zinkwaaren.

Gewalztes Zink, Blech

etc...

id.

id....

Grobe

Zinkwaaren...

id....

Feine

Zinkwaaren...

id.

43. Zinn und Zinnwaaren.

Hohes Zinn,

Bruchzinn...

id.

id...

Grobe

Zinnwaaren...

id....

Feine

Zinnwaaren...

id....

Steuerpflichtige Waaren, welche während des Jahres 1900 aus dem Zollverein nach dem Grossherzogthum

Luxemburg eingeführt wurden

*) Steuerpflichtig ist nur Bier, welches aus Bayern, einschliesslich der bayerischen Pfalz, Württemberg,

Baden und Elsass-Lothringen hier eingeführt wird.

b)

c)

Bier*)...

Branntwein mit Uebergangs- u. Versendungsschein etc. — r. Alk.

id.

ohne

id.

id.

id.

Liter

1,686,547

180,858

19.902

d)

e)

f)

Kochsalz...

Unbearbeitete

Tabakblätter...

Vieh- und

Gewerbesalz*)...

Klg.

1,453,578

242,946

498,600

Waaren-Ausfuhr nach dem Zollvereins-Auslande.

Die nachfolgende Statistik bezieht sich nur auf diejenigen Waaren, welche aus Luxemburg über die belgische-

und französische Grenze ausgeführt worden sind. Der Durchfuhrverkehr ist, soweit derselbe als solcher sich fest-

stellen liess, nicht berücksichtigt.

*) Das im Grossherzogthum Luxemburg verbrauchte Vieh- und Gewerbesalz wurde auf Grund der vom.

Haupt-Zollamte ausgestellten Berechtigungsscheine von den Salinen Dieuze, Saaralben & Châtau-Salins in Elsass-

Lothringen steuerfrei bezogen.

**) Darunter auch Waaren, welche aus dem Handel mit andern Ländern stammen. — Die Ausfuhr nach

den Zollvereinsstaaten lässt sich nicht nachweisen, weil an der Grenze gegen den Zollverein Zollämter nicht

bestehen.

Waarengattung.

1. Abfälle.

Lederabfälle....

Thierischer

Dünger...

Guano...

Kleie...

Thierknochen...

Asche, Kalkäscher, Knochenschaum

etc...

Künstliche

Düngungsmittel...

Lumpen....

Makulatur...

2. Baumwolle und Baumwollenwaaren.

Baumwollabfälle....

Ungewebte

Dochte...

Vigognegarn...

Gebleichte, dichte

Baumwollgewebe...

Gefärbte.

id....

Baumwollene

Strumpfwaaren...

3. Blei und Bleiwaaren....

Bleiglätte

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören **)

Kilogr.

523,621

366,119

5,930

19,898

35,207

45,028

50,695

4,631

31.

1,919

2,352

293,878

Waarengattung.

Gewalztes

Blei...

Unlackirte Röhren aus

Blei...

Grobe

Bleiwaaren...

4. Bürstenbinder and Siebmacherwaaren.

Grobe Bürsten und Besen aus Bast, Stroh und Schilf etc...

id. Borsten ...

5. Drogerie-, Apotheker- und Farbwaaren.

Blei-, Farben-, Pastellstifte und

Zeichenkreide...

Chloroform...

Essenzen, Tinkturen,

Extrakte...

Lacke,

Lackfirnisse....

Maler- und

Waschfarben...

Zündhölzer und Zündkerzen

Chlorkalk...

Gelatine...

Kitte, nicht besonders

genannt...

Leim...

Sprengstoffe...

Tinte,

Tintenpulver...

Wagenschmiere...

Wichse...

Zündwaaren, nicht besonders

genannt...

Kalzinirte

Soda...

Wasserglas...

Calciumcarbid...

Eis...

Rohe Erzeugnisse zur

Bürstenfabrikation..

Rohes

Glycerin...

Indigo...

Insektenpulver...

Kalk, nicht besonders

genannt...

Kohlensäure....

Krapp...

Mineralwasser...

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

293,421

1,083

462,064

2.216

8,205

25'

3 1 1

1,249

1,328

22,626

10,000

1,702

393,505

Waarengattung.

Natron....

Schiesspulver....

Schwefel...

Schwefelkalium....

Seegraas

Superphosphat...

Terpentinöl...

Zinkasche...

Chemische Fabrikate zu pharmaceutischen Z w e c k e n

Geschlemmte

Kreide...

6. Eisen und Eisenwaaren.

Brucheisen und

Eisenabfälle...

Roheisen...

Eck- und

Winkeleisen...

Unterlagsplatten...

Eisenbahnschienen...

Schmiedbares Eisen in

Stäben...

Luppeneisen etc.

Rohe Platten und Bleche aus schmiedbarem

Eisen...

Eisendraht,

roh...

Ganz grobe rohe

Eisengusswaaren...

Ambosse, Brecheisen

etc...

Drahtseile...

Eisenbahnachsen, Eisenbahnradeisen

etc...

Gewalzte und gezogene Röhren aus Eisen, rohe

Grobe, nicht abgeschliffene etc.

Eisenwaaren....

id.

abgeschliffene

id.

id....

Feine Eisenwaaren

Jagd- und Luxusgewehre

7. Erden, Erze, edle Metallen etc.

Tuffsleine und andere hydraulische Zuschläge...

Cernent...

Ungefärbter Sand

etc...

Farbenerde

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören

Kilogr.

1,025

5,850

2,052

6,070

1,283.

1,000'

19,106,228,

1,335,969

6,235,020

478,240

2,054,508

8,629,413

49,798.

23,100

102,458

5,442

35,670

3,226.

151,592

2,254,687,667

189,250

2,266,237

11,700

Waarengattung.

Gips...

Infusorienerde....

Gebrannter

Kalk...

Kryolith...

Eisenerze...

Schlacken von Erzen

Thomasschlacken,

gemahlene...

Abfälle von der Gold- und Silberverarbeitung

8. Flachs und andere vegetabilische Spinnstoffe.

Flachs, gebrochen, gehechelt

etc...

9. Getreide und andere Erzeugnisse des Landbaues.

Roggen

Hafer....

Buchweizen...

Hülsenfrüchte...

Frische

Tafeltrauben...

id.

Blumen, Blüthen,

Knospen...

Futtergewächse, nicht besonders

genannt...

Lebende Gewächse

etc...

Frische

Kartof..

Kleesaat...

Küchengewächse, frische

Frisches

Obst...

Ungefärbtes

Stroh...

Sämereien...

Erzeugnisse des Landbaues, nicht besonders

genannt...

10. Glas und Glaswaaren.

Gemeines, naturfarbiges

Hohlglas...

Dachglas...

Ungemustertes, weisses

Hohlglas....

Belegtes Tafel- und

Spiegelglas....

Farbiges

Glas...

Glaswaaren in Verbindung mit anderen

Materialien...

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

191,943

4,889,730

9,936

2,210,033,412

16,750,750

20,343,583

3,112,740

2,261

1,555

17,800

86,315

2,280,182

537,032

50,373

22,697

79,025

3,895

31,872

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

128,487

1,543

39,370

55,063

32,182

784,798

6,350

68,313

159,640

2,061,455

Festm.

361,726

4,963

42,669

7,700

16,271

39,960

10,379

Waarengattung.

11. Haare von Pferden und Menschen und Waaren daraus.

Rohe Bettfedern

Borsten...

Pferdehaare, roh, gesotten

etc...

Gereinigte

Bettfedern...

12. Häute und Felle.

Hasen-und Kaninchenfelle,

rohe...

Kalbfelle, gesalzene und

trockene...

Rindshäute, i d .

id....

Rosshäute...

Schaf- und Ziegenfelle, rohe,

behaarte...

Rohe Häute und Felle zur Lederbereitung

13. Holz und andere animalische Schnitzstoffe und Waaren daraus.

Abfälle von animalischen und vegetabilischen Schnitzstoffen

Thierhörner, Hufe,

Knochen..

Brennholz, Reisig, Lohkuchen

etc....

Holzkohlen...

Zerkleinertes Quebrachoholz

Rohes Bau- und

Nutzholz..

Desgleichen...

Desgleichen, in der Richtung der Längsachse gesägt ...

Grobe, ungefärbte Korbflechterwaaren...

Stuhlrohr, gefärbt, gebeizt

etc...

Grobe, ungefärbte Holzwaaren...

Rohe, geschnittene Fourniere, Parketbodentheile ...

Grobe, gefärbte Holzwaaren..

Gefärbte Fourniere aus Holz...

Möbel und Möbelbestandtheile aus Holz, blos gefärbt...

Ungefärbtes hölzernes Kinderspielzeug...

Geebnete Fischbeinstäbe ...

Feine

Holzwaaren...

id. Korbflechterwaaren ...

Korkstopfen

etc....

Waarengattung.

Waaren aus anderen animalischen oder vegetabilischen Schnitz-

stoffen...

Gepolsterte Möbel mit

Ueberzug...

15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge.

Claviere aller Art, auch Theile

davon...

Ziehharmonikas, Violinen

etc...

Lokomobilen...

Maschinen und Theile davon, überwiegend aus

Holz...

Desgleichen

id.

id. Gusseisen

Nähmaschinen mit Gestell

id.

id....

Maschinen und Theile davon

id.

id. schmiedb. Eisen .

id.

id.

id.

id. unedlen Metallen

Eisenbahnfahrzeuge, weder mit Leder noch Polsterarbeit

17. Kautschuk, Guttapercha, sowie Waaren daraus.

Roher Kautschuk

Grobe Waaren aus weichem

Kautschuk...

18. Kleider und Leibwäsche, fertige, auch Putzwaaren.

Seidene Kleider

Wollene und baumwollene

Kleider...

Fertige

Leibwäsche...

19. Kupfer und andere unedle Metalle und Waaren daraus.

Rohes

Kupfer...

Gemünztes

Kupfer...

Kupferlegirungen, nicht besonders

genannt...

Unplattirter

Kupferdraht...

Grobe

Kupferwaaren...

Polirte

id.

und

Messingwaaren...

Feine, vernirte

Messingwaaren...

20. Kurze Waaren, Quincaillerie etc....

Gold- und

Silberwaaren...

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

2,718

95,117

4,851

5,235

78,734

4,729

Stück

1,230

1,212

1,239

1,087

3,626

2,796

25,522

Waarengattung.

Vergoldete oder versilberte unedle Metallwaaren...

Wand-, Wecker-, Stutz-,

Kontroluhren...

Feine, bossirte

Wachswaaren...

Spielzeug aller

Art...

Gespinnstwaaren in wesentlicher Verbindung mit Holz, Glas etc. .

21. Leder und Lederwaaren.

Ungefärbtes, lohgares

Leder...

Handschuhleder...

Sohlleder...

Enthaarte, halbgare Schaf- und

Ziegenfelle..

Grobe Schuhmacher und

Sattlerwaaren...

id.

id.

aus Packleinwand

etc....

Feine Schuhmacher- und

Sattlerwaaren...

id. lederne

Handschuhe...

22. Leinengarn, Leinwand und andere Leinenwaaren.

Accommodirtes Nähgarn

(Zwirn)...

Ungefärbte etc.

Leinengewebe...

Gefärbte

id....

Leinene

Posamentierwaaren...

23. Lichte.

24. Literarische und Kunstgegenstände.

Gedruckte Bücher, Zeitungen

etc...

Farbendruck- etc.

Bilder...

Gemälde,

Zeichnungen...

25. Material- und Spezerei-, auch Konditorwaaren.

Bier in Fässern...

id. in Flaschen ...

Liköre...

Spiritus in Fässern ...

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

24,040

92,928

73,996

3,084

14,147

1,261

1,037

4,408

2,446

1,355

1,405,431

1,233,267

31,648

Waarengattung.

Branntwein in Fässern*)

id.

in Flaschen

Hefe, mit Ausnahme der Weinhefe

Cider und künstlich bereitete Getränke

Wein in Fässern

Schaumwein**)

Cider

Stiller Wein in Flaschen

Frische Milchbutter

Frisches Fleisch

Fleisch von Vieh, getrocknet, geräuchert, gesalzen

Frische Fische

Zubereitete Fische

Todtes Wild

Honig, auch künstlicher

Kaffeesurrogate

Käse aller Art

Konditorwaaren

Gegenstände des feineren Tafelgenusses

Gemahlene Cichorien

Reife Nüsse und geniessbare Kastanien

Getrocknetes Obst

Obstmus ohne Zuckerzusatz

Sämereien zum Genuss

Stärke

Gewöhnliches Backwerk

Mehl aus Getreide

Cigaretten

Cigarren

Schnupftabak

Rauchtabak

*) Ausserdem wurden noch 64,582 Liter r. A. nach dem Zollvereinslande

ausgeführt.

**) Ausserdem wurden noch 243,485 Kg. nach dem Zollvereinslande aus-

geführt.

Ausfuhr

nach Ländern,

die nicht zum Zollverein

gehören.

Kilogr.

3,595

2,821

5,850

23,535

18,960

1,598

32,645

5,165

2,718

1,443

3,795

4,965

1,236

27,915

Waarengattung.

26. Oel, anderweit nicht genannt, und Fette.

Talg von Rindern und Schalen

Knochen- etc.- Fett

Bienen- und sonstiges Insektenwachs

27. Papier- und Papierwaarem.

Schleif-, Rost- etc.- Papier

Ungeglättetes Packpapier

Geglättetes

id

Photographisches Papier

Schreibpapier

Druckpapier

Zeichenpapier

Decken aus Linoleum

Pappwaaren ohne weitere Verbindung

Papiertapeten

Papierwaren in Verbindung mit anderen Materialien

29. Petroleum.

Mineralschmieröl

Steinkohlentheeröl

30. Seide und Seidenwaaren.

Seidene Spitzen, Blonden etc

31. Seife und Parfümerien.

Feine Seife in Täfelchen

Alkoholhaltige Parfümerie

33. Steine und Steinwaaren.

Rohe Asphaltsteine, Mergelschiefer

etc.

Rohe Steine

Schleif- und Wetzsteine

Ausfuhr

nach Landern,

die nicht zum Zollverein

gehoren

Kilogr.

2.221

1,115

17,67.4

7,725

2,762

5,904

13,374,715

10,000

12,899,987

263,100

Waarengattung.

Grobe ungeschliffene etc. Steinmetzarbeiten

Rohe Dachschiefer und Schieferplatten

Ungeschliffene etc. Waaren aus Alabaster und Marmor

Geschliffene Schieferwaaren

Steinwaaren in Verbindung mit unpolirtem Holz, Eisen

etc.

34. Steinkohlen, Braunkohlen, Koks, Torfstreu.

Steinkohlen

Presskohlen

35. Stroh- und Bastwaaren

Ordinäre Waaren aus Bast, Stroh

etc.

Garnirte Strohhute

36. Theer, Pech, Harze aller Art.

Pech mit Ausnahme von Asphalt

Terpentinharz

Theer

37. Thiere und thierische Produkte, nicht besonders genannt.

Bienenstöcke mit lebenden Bienen

Lebendes Federvieh

Flusskrebse, Land- und Susswasserschnecken

Animalische Waschschwämme

Thiere, nicht besonders genannt, lebende

Thierische Produkte,

id.

Eier von Geflügel, Eigelb

38. Thonwaaren.

Gewöhnliche unglasirte Mauersteine

Unglasirte, nicht feuerfeste Thonrohren

id.

feuerfeste Steine

-Architektonische Verzierungen

Ausfuhr

nach Landern,

die nicht zum Zollverein

gehoren.

Kilogr.

117,140

39,343

7,015

38,000

212,997

200,905

12,092

Stück

1,418

1,250

17,222

13,834

2,636

8,877,110

8,632,839

58,970

11,000

Waarengattung.

Falzdachziegel, Mauersteine etc., glasirt

Glasirte Thonrohren

Gemeines, glasirtes Topfergeschirr

Feine Terracottawaaren

Einfarbige Thonwaaren

Mehrfarbige

id.

39. Vieh.

Pferde

Ziegen

41. Wolle und Waaren daraus.

Rohe Lama-, Angora- und Ziegenhaare

etc.

Andere rohe. Thierhaare

Rohe Schafwolle

Kunstwolle, Wollabralle

Rohes Wollengarn, einfach

Geiarbtes

id. id.

id.

id.

mehrfach

Geiarbte Filze aus Rindviehhaaren

Wollene Strumpfwaaren

Unbedrucktes Wollenzeug uber 200 gr. etc

Desgleichen

unter

id.

Bedrucktes Wollenzeug

uber

id.

Desgleichen

unter

id.

42. Zink und Zinkwaaren.

Grobe Zinkwaaren

43. Zinn und Zinnwaaren.

Feine Zinnwaaren

Ausfuhr

nach Landern,

die nicht zum Zollverem

gehoren

Kilogr

100,665

10,336

4,213

58,131

2,906

Stuck

2,880

id.

275,565

15,818

166,695

90'

6,985

83,921

Zu- oder Abnahme des luxemburgischen Aussenhandels

im Jahre 1900 gegen das Vorjahr.*)

A. — Einfuhr.

Waarengattung.

1.

Abfälle

2. Baumwolle und Baumwollenwaaren

3. Blei und Legierungen, und Waaren daraus

4. Bürsten und Siebmacherwaaren

5. Drogerie und Farbwaaren

6. Eisen und Eisenwaaren

7. Erden, Erze etc

8. Flachs und andere vegetabilische Spinn-

stoffe, mit Ausnahme der Baumwolle .

9. Getreide und andre Erzeugnisse des Land-

baues

10. Glas- und Glaswaaren

11. Haare, sowie Waaren daraus; Federn

und Borsten

12. Häute und Felle

13. Holz, sowie Waaren daraus

14. Hopfen

15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge

16. Kalender

17. Kautschuk, Guttapercha, sowie Waaren

daraus

18. Kleider, Leibwäsche, auch Putzwaaren

19. Kupfer, unedle Metalle, sowie Waaren

daraus

20 Kurzwaaren, Quincaillerie

21. Leder und Lederwaaren

22. Leinenwaaren

23. Lichte

24. Literarische und Kunstgegenstände

25. Material-, Spezerei- auch Konditorwaaren

26. Oel und Fette

27. Papier und Pappwaaren

1899.

Kilogramm.

4,851,608

102,521

73,895

30,469

2,175,718

2,821,345

160,698,667

1,601

20,855,083

136,045

4,160

1,288,124

8,540,266

931,318

2,178

2,005

10,509

41,614

4,507

25,830

32,823

7,585

38,281

4,087,715

714,726

65,108

1900.

Kilogramm.

5,7.45,980

107,412

287,946

2,918

3,146,135

4,327,761

174,540,720

2,119

21,143,870

60,884

4,179

1,571,486

8,366,185

2,864,027

1,270

4,737

5,425

54,364

4,594

29,712

35,315

14,034

47,851

3,189,807

759,920

120,570

Zu- oder Abnahme

gegen das

Vorjahr 1899.

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+-

+

++

+

+

+

+

+

+

Kilogramm.

894,372

4,891

214,051

27,551

970,417

506,416

13,852,053

288,787

75,161

283,362

174,081

1,932,709

2,732

5,084

12,750

3,882

2,492

6,449

9,570

897,908

45,194

55,462

*) Anmerkungen zu vorstellender Zollstatistik, sowie von der gewohnlichen Erhebungsweise abweichende

Zahlen innerhalb einiger Tarifpositionen, haben in dieser Aufstellung keine Berucksichtigung gefunden.

Waarengattung.

28.

Pelzwerk

29. Petroleum

30 Seide und Seidenwaaren

31. Seife und Parfumerien

32 Spielkarten

33 Steine und Steinwaaren

34 Steinkohlen und Koks

35 Stroh- und Bastwaaren

36 Theer, Pech, Harz, Asphalt

37. Thiere und thierische Produkte

38. Thonwaaren

39. Vieh

40 Wachstuch-, Musselin und -Taffet

41 Wolle und Wollenwaaren

42 Zink und Zinkwaaren

43 Zinn- und Zinnwaaren

1899.

Kilogramm

3,361,580

2,568

23,622

9,544,053

403,753,394

22,473

75 643

105,497

4,560,488

Stuck

3,057

Kilogramm

233,340

3,042

1,336

Kilogramm

4,673,023

2 034

43,321

26,555,540

473,982,200

26,425

144,839

137,453

3,139,176

Stuck

2,313

Kilogramm

3,723

329,848

4,005

1,011

Zu- oder Abnahme

gegen das

Vorjahr 1899

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

Kilogramm

1,311,443

19,699

17,011,487

70,228,806

3 952

69,196

31,956

1 421,312

Stuck

Kilogramm

2,969

96,508

Steuerpflichtige Waaren, welche aus dem Zollverein nach Luxemburg

eingeführt wurden

Bier

Branntwein mit Uebergangsschem

id.

ohne

id.

Kochsalz

Unbearbeitete Tabakblatter

Viehsalz

Liter

1,469,337

213,803

17,023

Kilogramm

1,307,512

152,232

553,700

Liter

1,686,547

180,858

17,902

Kilogramm

1,453,573

242,946

498,600

+

+

+

+

Liter

217,210

32,945

Kilogramm

146,066

90,714

55,100

B — Ausfuhr

1. Abfalle

2. Baumwolle und Baumwollenwaaren

3. Blei und Waaren daraus

4. Bursten und Siebmacherwaaren

5 Drogerie- und Farbwaaren

6. Eisen und Eisenwaaren

7. Erden, Erze und Metalle

8. Flachs u. andere vegetabilische Spinnstoffe

Kilogramm

517,515

4,701

256,055

322,648

58,309,500

2,313,283,943

Kilogramm

523,621

4,631

293,878

1,083

462,064

19,106,228

2,254,687,667

+

+

+

+

Kilogramm

206,106

37,823

139,416

39,203,272

58,596,276

Waarengattung

9. Getreide u. and. Erzeugnisse des Landbaues

10. Glas und Glaswaaren

11. Haare, sowie Waaren daraus; Federn und

Borsten

12. Haute und Felle

13. Holz, sowie Waaren daraus

15. Instrumente, Maschinen und Fahrzeuge .

17. Kautschuk, Guttapercha u. Waaren daraus

18. Kleider, Leibwäsche, sowie Putzwaaren .

19. Kupfer, unedle Metalle, sowie Waaren

daraus

20. Kurzwaaren und Quincaillerie

21. Leder und Lederwaaren

22. Leinenwaaren

23. Lichte

24. Literarische und Kunstgegenstände

25. Material-, Spezerei- und Konditorwaaren.

26. Oel und Fette

27. Papier und Pappwaaren

29. Petroleum

30. Seide und Seidenwaaren

31. Seife und Parfümerien

33. Steine und Steinwaaren

34. Steinkohlen, Koks, Torf

etc.

35. Stroh- und Bastwaaren

36. Theer, Pech, Harze aller Art

37. Thiere und thierischeProdukte

38 Thonwaaren

39. Vieh

41. Wolle und Waaren daraus

42. Zink und Waaren daraus

43. Zinn und Waaren daraus

1999.

Kilogramm.

1,202,263

1,668

210,033

3,355,179

186,289

1,825

30,670

82,585

2,627

1,259,877

2,185

1,916

1,548

40,335,346

119,565

1,857

20,196

2,659,807

Stuck.

1,307

Kilogramm.

217,780

1900.

Kilogramm.

3,112,740

128,487

784,798

95,117

1,230

1,239

3,626

25,522

92,928

1,261

4,408

1,405,431

2,221

17,674

13,374,715

212,997

1,418

17,222

8,877,110

Stück.

2,906

Kilogramm.

275,565

Zu- oder Abnahme

gegen das

Vorjahr 1899.

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

+

Kilogramm.

1,910,477

81,546

2,570,381

91,172

1,119

3,126

5,148

10,343

1,781

145,554

15,758

3,039,369

93,432

2,974

6,217,303

Stück.

1,599

Kilogramm.

57,785

Luxembourg, le 10 mai 1901.

La Chambre de commerce.

Le Vice-Président,

ÉMILE BERCHEM.

Le Secrétaire ff.,

J.-P.

SEVENIG.

Composition de la Chambre de commerce.

Président : M. Emile Metz, maître de forges à Beggen.

Vice-président : M. Émile Berchem, négociant à Luxembourg.

Membres : MM. Charles Bech, négociant à Diekirch ; Théodore Bourggraff*), ingénieur

et négociant à Luxembourg; Daniel Buchholtz, négociant à Esch-sur-l'Alzette; Jules Collart,

maître de (orges à Steinfort ; Victor Conrot, négociant à Luxembourg ; André Duchscher,

industriel à Wecker ; Georges Faber, tanneur à Wiltz ; Henri Funck, brasseur à Neudorf;

Joseph Heintz, fabricant de tabacs à Luxembourg ; Pierre Jœrg, industriel à Echternach ;

Jean Knaff, négociant à Larochette; Auguste Lambert, banquier à Luxembourg; Guil-

laume Lefèvre, négociant à Luxembourg ; Gustave de Marie, négociant à Ettelbruck ; Jules

Mongenast, tanneur à Ettelbruck ; Maurice Pescatore, directeur de la faiencerie de Septfon-

taines ; Albert Reinhard, fabricant de gants à Luxembourg ; Émile Schrœll, imprimeur à

Luxembourg ; Jean Soupert, rosiériste à Limpertsberg.

Secrétaire ff. : M. J.-P. Sevenig.

*) Nomme par arrête grand-ducal du 19 decembre 1900, en remplacement de M. Joseph Mersch, demis-

sionnaire.

SOMMAIRE.

Considérations générales

Travaux de la Chambre de commerce

Minières

Industrie métallurgique

Ateliers de construction.

Fabrication de lits et meubles en fer

Fabrication de coffres-forts.

Industrie du bâtiment

Le nouveau pont à Luxembourg

Carrières

Ardoisières

Briqueterie

Industrie des ciments

Faïencerie

Tannerie

Ecorces à tan

Ganterie

Industrie textile

Industrie du vêtement

Tabacs et cigares

Brasserie

Distillerie

Imprimerie

Horticulture

Industrie de la chicorée

Conserves de légumes

Mondorf-les-Bains

Vins de Champagne : E. Mercier & Cie

Meunerie

Brosserie

Industrie de l'éclairage

Poudrerie de Luxembourg

Tramways luxembourgeois

La crise du charbon

Banque Internationale à Luxembourg

Assurances

Bourse du travail

Enseignement industriel, commercial et pro-

fessionnel

Exposition universelle de 1900 à Paris

Principaux résultats du recensement du 1er dé-

cembre 1900

Mercuriales

Abattoir de Luxembourg

Foires

Bétail

Statistique douanière

A.

Waaren-Einfuhr

B,

Waaren-Ansfuhr

Zu- oder Abnahme des luxemburgischen

Aussenhandels im Jahre 1900 gegen

das Vorjahr

A. Einfuhr

B Ausfuhr

Composition de la Chambre de commerce

Pages,

Pages.

Luxembourg. — Imprimerie V. Bück.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Le nombre des conducteurs et des

commis de première classe ne peut dépasser

deux pour chacune de ces classes.

Toutefois les conducteurs de deuxième et ceux

de troisième classe ainsi que les conducteurs

auxiliaires pourront, après dix années de bons

et loyaux services dans ces classes et resp.

grades, obtenir le traitement minimum de con-

ducteur de première et resp. de deuxième et de

troisième classe.

Les conducteurs de première classe pourront,

après douze années de bons et loyaux services

dans le même grade, jouir encore de trois aug-

mentations biennales de 100 fr. chacune.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Die Zahl der Conducteure und der

Commis erster Klasse darf für jede dieser Klassen

zwei nicht übersteigen.

Jedoch können die Conducteure zweiter und die

dritter Klasse, sowie die Hilfs-Conducteure, nach

zehn Jahren guter und treuer Dienste in diesen

Klassen, resp. Rangstufen, das Minimalgehalt

eines Conducteurs erster, resp. zweiter und dritter

Klasse erhalten.

Die Conducteure erster Klasse können nach zwölf

Jahren guter und treuer Dienste in derselben

Rangstufe noch drei zweijährige Gehaltszulagen

von je 100 Franken erhalten.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

En dehors des fonctionnaires prévus

à l'art. 2, il pourra être attaché temporairement

au service agricole, suivant les besoins de l'ad-

ministration

1° les aides nécessaires pour le service tech-

nique et celui des bureaux ;

2° un ou plusieurs employés du cadastre, à

désigner de commun accord avec le Directeur

général des finances, pour procéder aux opéra-

tions géodésiques ou pour diriger celles-ci.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Außer den unter Art. 2 vorgesehenen

Beamten können zeitweilig, je nach den Dienst-

bedürfnissen, der Ackerbauverwaltung zugetheilt

werden

1. die für den technischen und den Büreau-

Dienst erforderlichen Gehilfen;

2. ein oder mehrere, im Einvernehmen mit dem.

Generaldirector der Finanzen zu bezeichnenden

Cataster-Beamten, behufs Ausführung oder Leit-

ung der Feldvermessungsarbeiten.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

L'ingénieur, les conducteurs et l'em-

ployé supérieur des bureaux sont nommés par

Nous, les autres fonctionnaires par le membre

afférent du Gouvernement, dans les limites des

allocations budgétaires.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Der Ingenieur, die Conducteure sowie

der Büreau- oder Unter-Büreauvorsteher werden

von Uns ernannt, die anderen Beamten von dem

zuständigen Regierungsmitglied, in den Grenzen.

der Büdgetbewilligungen.

l'exigent, le Gouvernement pourra nommer,

hors cadre, deux conducteurs de troisième classe.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Tous les fonctionnaires définitive-

ment nommés soit au service agricole, soit dans

une autre administration de l'État et, le cas

échéant, leurs ayants-droit intéressés, sont ad-

mis à faire valoir, pour la liquidation de la pen-

sion, le temps passé dans les fonctions provi-

soires du service agricole, à charge par eux de

verser, dans le délai de cinq ans, les retenues

prévues par la loi générale sur les pensions des

fonctionnaires de l'État.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Alle Beamten, welche eine definitive

Ernennung, sei es in der Ackerbau- oder in einer

anderen Verwaltung des Staates erhalten haben,

und, gegebenen Falls, deren Rechtsnachfolger,

sind berechtigt, für die Bemessung ihrer Pension

die bei der Ackerbauverwaltung verbrachte pro-

visorische Dienstzeit geltend zu machen, unter der

Bedingung, daß sie, in einem Zeitraum von fünf

Jahren, die durch das allgemeine Gesetz über die

Pensionen vorgesehenen Abzüge an die Staats-

kasse einzahlen.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Les fonctionnaires et employés du

service agricole ne peuvent toucher aucun sa-

laire pour travaux particuliers ; ces travaux se-

ront payés, s'il y a lieu, à l'État suivant un tarif

à fixer par un règlement d'administration pu-

blique.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Die Beamten und Angestellten der

Ackerbauverwaltung dürfen keine Gebühren für

Privatarbeiten beziehen; für derartige Arbeiten

findet eintretenden Falls eine Vergütung an den

Staat gemäß einem durch allgemeines Verwal-

tungsreglement aufzustellenden Tarife statt.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Un règlement d'administration pu-

blique déterminera également les conditions que

doivent remplir les candidats pour être nommés

aux différentes fonctions prévues par la pré-

sente loi.

Néanmoins le personnel actuellement occupé

dans une des deux branches du service agricole

est dispensé de l'accomplissement des conditions

concernant les promotions dans cette branche

de service. Celte disposition de faveur ne s'ap-

pliquera pas à l'ingénieur agricole à nommer

par la suite.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Ein allgemeines Verwaltungsregle-

ment bestimmt ferner die Bedingungen, welchen

die Candidaten für die verschiedenen, im gegen-

wärtigen Gesetz vorgesehenen Aemter zu genügen

haben.

Jedoch ist das zur Zeit bei einem der beiden

Dienstzweige der Ackerbauverwaltung beschäftigte

Personal von der Erfüllung der zur Beförderung

in diesem Dienstzweig erforderlichen Bedingungen

befreit. Diese Vergünstigung ist indessen auf den

in der Folge zu ernennenden Landbäu-Ingenieur

nicht anwendbar.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Les lois des 28 février 1883 et 9 lé-

vrier 1887 sont abrogées.

Mandons et ordonnons que la présente loi

soit insérée au Mémorial, pour être exécutée et

observée par tous ceux que la chose concerne.

Luxembourg, le 6 juillet 1901.

ADOLPHE.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Die Reise- und Aufenthalts-Gebühren, sowie

eventuell die Büreaukosten, werden von Uns in

denselben Grenzen festgesetzt.

Loi du 6 juillet 1901, concernant la réorganisa- tion du service agricole.

Die Gesetze vom 28. Februar 1883

und 9. Februar 1887 sind abgeschafft.

Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz in's

Memorial eingerückt werde, um von Allen, die

es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.

Luxemburg, den 6. Juli 1991.

Adolph.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Arrêté grand-ducal du 10 juillet 1901, portant

fixation d'une durée unitaire pour les communi-

cations et conversations téléphoniques.

Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,

Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,

etc., etc., etc.;

Vu l'art. 6 de la loi du 20 février 1884, sur le

service télégraphique et téléphonique ;

Revu Notre arrêté du 3 février 1894, concer-

nant le service téléphonique ;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Directeur général des

finances et après délibération du Gouvernement

en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

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