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Arrêté grand-ducal du 22 mai 1892, portant approbation de différentes modifications aux statuts de la Banque Internationale de Luxem- bourg.

17 Articles / Dispositions · Luxembourg
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Table des dispositions (17)

Texte législatif (17 Articles)

Arrêté grand-ducal du 22 mai 1892, portant approbation de différentes modifications aux statuts de la Banque Internationale de Luxem- bourg.

DU

Grand-Duché de Luxembourg.

Memorial

des

Großherzogthums Luxemburg.

Vendredi, 10 juin 1892.

N° 34.

Freitag, 10. Juni 1892.

Arrêté grand-ducal du 22 mai 1892, portant

approbation de différentes modifications aux

statuts de la Banque Internationale de Luxem-

bourg.

Nous ADOLPHE, par la grâce de Dieu,

Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau,

etc., etc., etc. ;

Vu l'expédition authentique d'un procès-ver-

bal de l'assemblée générale des actionnaires de

la Banque Internationale de Luxembourg, dressé

le 25 avril 1892 par le ministère du notaire

Ransonnet de Luxembourg, et renfermant les

modifications portées aux statuts de la dite

banque, approuvés par les arrêtés r.g.-d. des

8 mars 1856, 20 novembre 1858, 29 novembre

1860, 6 avril 1864 , 8 juin 1868 et 9 juin 1871 ;

Vu les art. 29 et suivants du Code de com-

merce ;

Notre Conseil d'État entendu ;

Sur le rapport de Notre Ministre d'État, pré-

sident du Gouvernement, et de Notre Directeur

général des finances, et après délibération du

Gouvernement en conseil ;

Avons arrêté et arrêtons

banque, approuvés par les arrêtés r.g.-d. des 8 mars 1856, 20 novembre 1858, 29 novembre 1860, 6 avril 1864 , 8 juin 1868 et 9 juin 1871 ;

Les modifications aux statuts de la

Banque Internationale de Luxembourg, telles

qu'elles sont relatées dans l'acte Ransonnet du

25 avril 1892, annexé en expédition, sont ap-

prouvées.

Banque Internationale de Luxembourg, telles qu'elles sont relatées dans l'acte Ransonnet du 25 avril 1892, annexé en expédition, sont ap- prouvées.

Die in beiliegender Ausfertigung des

Aktes Nansonnet vom 25. April 1892 auf-

geführten Abänderungen der Statuten der Inter-

nationalen Bank zu Luxemburg sind genehmigt.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Il sera procédé cotte année à la des-

truction de l'attelabe de la vigne

Beschluß vom 7. Juni 1892, über die Vertilgung

des Nebeustechers (Rhynchites betuli) in der

Gemeinde Wormeldingen.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung ;

In Erwägung, daß der Rebenstecher (Rebstich-

ler, Cigarrenwickler) ist den letzten Jahren sehr

beträchtlichen Schaden in den Weinbergen von

Machthum, Ahn und Wormeldingen angerichtet

hat ;

In Erwägung, daß diese Verheerungen sich

auch in diesem Jahre in unabsehbarem Maße zu

wiederholen drohen ;

Angesehen, daß es im öffentlichen Interesse

liegt, die Wiederkehr so schwerer Schäden nach

Kräften zu verhüten und das übrige Weingebiet

des Landes zu schützen;

Nach Einsicht des Gesetzes vom 15. März 1892

über die Vertilgung landwirtschaftlich schädlicher

Insekten und Kryptogamen ;

Nach Einsicht des gutachtlichen Plenarbeschlusses

der Großh. Weinbau-Commission vom 21. Maid. J.;

Nach Berathung der Regierung im Conseil ;

Beschließt

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Es wird in diesem Jahre zur Vertil-

gung des Rebenstechers geschritten

1° sur le territoire de la section de Machtum

dans les vignes du district dit « Kummert » et

des districts adjacents ;

2° sur le territoire de la section d'Ahn, dans

les vignes sises aux lieux dits « Pilert, Niedert,

Wackelterberg, Moselermorgen» et dans les can-

tons avoisinants ;

3° sur le territoire de la section de Wormel-

dange aux lieux dits «Pilert, Niedert, Elterberg,

Strengt» et autres vignes contaminées.

Banque Internationale de Luxembourg, telles qu'elles sont relatées dans l'acte Ransonnet du 25 avril 1892, annexé en expédition, sont ap- prouvées.

Notre Ministre d'État, président du

Gouvernement, et Notre Directeur général des

Großh. Beschluß vom 22. Mai 1892, wodurch

verschiedene Abänderungen der Statuten der

Internationalen Bank zu Luxemburg ge-

nehmigt werden.

Wir Adolph, von Gottes Gnaden, Groß-

herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau,

u., u., u,;

Nach Ansicht der urkundlichen Ausfertigung

eines am 25. April 1892

durch den Notar

Ransonnet zu Luxemburg aufgenommenen Pro-

tokolls über die General-Versammlung der Aktio-

näre der Internationalen Bank zu Luxemburg,

in Betreff der Abänderungen an den durch die

Kgl. Großh. Beschlüsse vom 8. März 1856, 20.

November 1858, 29. November 1860, 6. April

1864, 8. Juni 1868 und 9. Juni 1871 genehmigten

Statuten der genannten Bank ;

Nach Einsicht der Art. 29 und ff. des Han-

delsgesetzbuches ;

Nach Anhörung Unseres Staatsrates ;

Auf

den Bericht Unseres Staatsministers,

Präsidenten der Regierung, und Unseres General-

Directors der Finanzen, und nach Berathung der

Regierung im Conseil ;

Haben beschlossen und beschließen

Banque Internationale de Luxembourg, telles qu'elles sont relatées dans l'acte Ransonnet du 25 avril 1892, annexé en expédition, sont ap- prouvées.

Unser Staatsminister, Präsident der

Regierung, und Unser General-Director der Finan-

Am 25. April 1892, des Nachmittags 4 Uhr,

Auf Ersuchen des Verwaltungsrathes der Internationalen Bank in Luxemburg hat der unter-

fertigte

Notar

Hippolyt

Ransonnet,

im Amtswohnsitze in Luxemburg, sich in das Lokal

der Bank verfügt, um Urkunde aufzunehmen über die Verhandlungen und Beschlüsse der zu

dieser Stunde statutgemäß berufenen außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der

Internationalen Bank in Luxemburg.

Die Berufung der gegenwärtigen außerordentlichen Generalversammlung war erfolgt durch

die anliegenden Exemplare..... (Folgt die Aufführung der betreffenden Zeitungen.)

Es waren anwesend

I. Seitens der Großherzoglichen Regierung: Hr. Regierungsrath Heinrich Neumann, provi-

sorischer Commissar der Regierung bei der Internationalen Bank in Luxemburg.

II. Seitens des Verwaltungsrathes

1° Hr. Commerzienrath Heinrich Stein, in Cöln wohnhaft, Vorsitzender;

2° Hr. Justizrath Robert Esser, in Cöln wohnhaft;

3° Hr. Ernst Königs, Bank-Director, in Cöln wohnhaft;

4° Hr. Emil Metz, Hüttenbesitzer, in Beggen wohnhaft;

5° Hr. Eugen Rautenstrauch, Königlich Belgischer Consul, in Cöln wohnhaft;

6° Hr. Tony Dütreux, Ingenieur, in Luxemburg wohnhaft;

7° Hr. Robert Heuser, Kaufmann, in Cöln wohnhaft;

alle Mitglieder des Verwaltungsrathes der Internationalen Bank in Luxemburg;

8° Hr. Hans Karl Leiden, Königlich Niederländischer Consul, wohnhaft in Cöln;

9° Hr. Johann Peter Pescatore, Rentner, wohnhaft in Luxemburg;

die zwei letzteren stellvertretende Mitglieder des Verwaltungsrathes der Bank.

III. Seitens der Direktion

1° Hr. Karl Türk;

2° Hr. Leo Würth, beide wohnhaft in Luxemburg;

3° Hr. Adolph Strak, wohnhaft in Metz,

Mitglieder der Direktion der Bank.

Hr. Commerzienrath Heinrich Stein führt als Präsident der Verwaltung statutgemäß den Vorsitz.

Er constatirt zunächst, daß die außerordentliche Generalversammlung durch Publikation in

obengenannten Zeitungen regelmäßig einberufen ist und daß laut dem als Anlage A hierbeige-

(ANNEXE.)

finances sont chargés de l'exécution du présent

arrêté, qui sera inséré au Mémorial.

Hambourg, le 22 mai

1892.

ADOLPHE.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Le Directeur général

des finances,

M . MONGENAST.

zen sind mit der Ausführung dieses Beschlusses,

welcher in's „Memorial" eingerückt werden soll,

beauftragt.

Hamburg, den 22. Mai

1892.

Adolph.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Der General-Director

der Finanzen,

M.

Mongenast.

fügten Verzeichniß 134 Aktionäre mit einem Besitze von 14089 Aktien zur Theilnahme an der

heutigen außerordentlichen Generalversammlung statutgemäß berechtigt und an derselben im

Ganzen 22 Aktionäre mit 156 Stimmen, 3258 Aktien repräsentirend, theils anwesend, theils

durch Vollmacht vertreten sind.

Von diesen Aktionären sind diejenigen Comparenten, welche nicht hiervor unter den Mit-

gliedern der Verwaltung und der Direktion aufgeführt sind, vor Schluß gegenwärtiger Urkunde

namentlich aufgeführt und qualifizirt.

Hr. Vorsitzende Commerzienrath Heinrich Stein ernennt den instrumentirenden unterfertigten

Notar zum Protokollführer und die HH. Joseph Würth und Lambert Monbrun, hienachbenannt,

zu Scrutatoren.

Nachdem die Genannten die angegebenen Funktionen übernommen, übergiebt ihnen der Vor-

sitzende die obengenannte Belege, nämlich die 6 Zeitungsexemplare und das Verzeichniß der

stimmberechtigten Aktionäre.

Der Hr. Vorsitzende eröffnet hierauf die Verhandlungen durch Vortrag des als Anlage Litt.

B hierbeigefügten Berichtes der Verwaltung und der darin angeführten Anträge auf Abänderung

der §§ 10, 32, 44 und 50 der Statuten der Bank.

Die Anträge der Verwaltung werden von der Versammlung einstimmig angenommen und

zum Beschluß erhoben und sollen obige Statutparagraphen unter Aufhebung des bisherigen

Textes folgende Fassung erhalten

„§ 10. — Nur die in die Register der Gesellschaft eingetragenen Namenaktien, so wie die in

„diese Register eingetragenen, bei der Bank gegen Depotschein hinterlegten Inhaber-Aktien

„haben Stimmrecht in der Generalversammlung.

„§ 32. — Die Gesammtheit der Aktionäre wird durch die General-Versammlung repräsen-

„tirt, welche eine ordentliche oder eine außerordentliche ist.

„Die ordentliche General-Versammlung vereinigt sich im Monat April eines jeden Jahres, in

„der Regel in Luxemburg. Es bedarf der Zustimmung der Regierung zur Abhaltung der Gene-

„ral-Vsrsammlung an einem andern Orte.

„ I n der General-Versammlung zu erscheinen und an den Berathungen und Beschlüssen Theil

„zu nehmen, sind diejenigen Aktionäre berechtigt, welche am Tage der General-Versammlung

„und während der Dauer derselben wenigstens zwanzig Namen-Aktien besitzen, die seit mindestens

„vier Wochen von diesem Tage ununterbrochen auf ihren Namen in den Gesellschafts-Registem

„eingetragen sind.

„Der Besitz von mindestens Zwanzig Inhaber-Aktien giebt zur Theilnahme an der General-

versammlung nur dann Recht, wenn dieselben seit wenigstens vier Wochen ununterbrochen

„vor dem Tag der General-Versammlung bei der Bank gegen Depotschein hinterlegt geblieben

„und in die betreffenden Register eingeschrieben worden sind.

„§ 44. — Der Reservefonds ist bestimmt den Aktien 4% Dividende zu ergänzen, wenn der

„Gewinn dazu nicht hinreicht, dies aber nur so lange er dadurch nicht unter 10 % des Aktien-

kapitals gebracht würde.

„Im Falle durch den Gewinn übersteigende Verluste der Reservefonds zur Deckung der

letzteren in Anspruch genommen wird, fällt jede Dividende über 4% so lange weg, bis der

Reservefonds wieder zur Höhe von 25 % des Aktien-Capitals angewachsen ist.

Jedenfalls hat die Verwaltung das Recht, bei Feststellung der Bilanz auch über diese Quote

hinaus den Reservefonds aus den Jahreserträgnissen zu verstärken.

§ 50. — Um einen Ersatz für eine im Großherzogthum Luxemburg fehlende Hypothekenbank

zu gewähren, verpflichtet sich die „Internationale Bank", denjenigen luxemburgischen Grund-

besitzern, welche das vollständige und rechtsgültige Eigenthumsrecht der zum Unterpfands zu

bestellenden Immobilien nachweisen und den Beweis liefern, daß letztere weder mit einer

Hypothek noch mit einem Privilegium beschwert sind, oder die Subrogation der Hypothekar-

Casse in die Rechte eines ersten Hypothek-Gläubigers beschaffen, Capitalien darzuleihen, und

zwar unter folgenden näheren Bedingungen und Bestimmungen

1) Das Capital muß wenigstens zweitausend Franken und soll höchstens die Hälfte des

Werthes der Immobilien betragen, welche zum Unterpfand bestimmt werden. Industrielle

Werthe sind als solche von der Hypothekargarantie ausgeschlossen. Weinberge und Wälder

werden nur bis zum Betrage einer in jedem speziellen Falle festzusetzenden Summe als Ga-

rantie angenommen.

2) Die Abtragung der Schuld findet durch Jahres-Renten statt, welche neben der Verzin-

sung zugleich die allmählig wachsenden Tilgungs-Beträge enthalten.

3) Bleibt unverändert.

4) Die Bank ist zur Rückforderung des Capitals ohne weitere Kündigung berechtigt, wenn

der Schuldner mit zwei Terminen der Jahres-Renten im Rückstande ist, oder wenn das be-

stellte Unterpfand die erforderliche Sicherheit für das Capital und die Nebenforderungen nicht

mehr darbietet, und diese Sicherheit nicht sofort ergänzt wird.

5) und 6) bleiben unverändert.

7) Der Zinsfuß für die Darlehen und der Zinsfuß für die Obligationen werden durch die

Verwaltung der Bank bestimmt.

8)

Der Betrag, bis Zu welchem die Bank aus eigenen Mitteln Capitalien auf Hypotheken

darzuleihen verpflichtet ist, soll den zwanzigsten Theil des eingezahlten Actien-Capitals und

niemals eine Million Franken übersteigen.

Die

Verwaltung ist jedoch ermächtigt, diesen Betrag bis auf drei Millionen Franken zu

erhöhen.

In jedem Falle wächst dem festgesetzten Betrage derjenige der ausgegebenen Obligationen

stets zu.

9), 10), 11) und 12) bleiben unverändert.

13) Die Bank ist berechtigt, Darlehen an Gemeinden, Corporationen und Syndikate,' auch

ohne hypothekarische Sicherheit zu gewähren, und bis zum Betrage der denselben dargeliehenen

Capitalien Obligationen auszugeben.

Der Betrag dieser Darlehen, zusammen mit denjenigen der hypothekarischen Darlehen, soll

die sub 8 festgestellten Grenzen nicht überschreiten.

14) Bon den oben festgesetzten Normen für die Behandlung der hypothekarischen Darlehen

kann in einzelnen Fällen abgewichen werden, wenn die Regierung hierzu vorher ihre Ein-

willigung ertheilt hat."

Die Schlußbestimmungen des § 50, die Darlehen an ausländische Grundbesitzer betreffend,

bleiben unverändert.

Schließlich ertheilt die Generalversammlung einstimmig der Verwaltung die Ermächtigung,

etwa von der Regierung gewünschte redaktionelle Abänderungen mit der Regierung zu vereinbaren.

Die hiernach erwähnten, gegenwärtiger Urkunde beigefügten Vollmachten, sowie die Anlagen

sub litteris A und B wurden von den Comparenten ne varietur paraphirt; sie werden gleich-

zeitig mit diesem Protokolle sowie mit den andern beigefügten Schriftstücken und Drucksachen,

insofern solches durch das Gesetz erfordert ist, der Einregistrirungsformalität unterbreitet.

Seitens der Aktionäre nahmen Theil an den Verhandlungen und Beschlüssen der Versamm-

lung, außer den stimmberechtigten Mitgliedern der Verwaltung und Direktion, die Herren

(Folgen die Namen der theilnehmenden Aktionäre).

Worüber Urkunde u.

(Folgen Abschriften der Vollmachten und die Anlagen)

Für Abschrift

Nansonnet, Notar.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction

de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli)

dans la commune de Wormeldange.

LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT

DU

Gouvernement ;

Attendu que l'attelabe de la vigne de son nom

vulgaire appelé «cigareur» ou «coupe-bour-

geon») a causé, dans les dernières années, des

dégâts considérables dans les vignes des sec-

tions de Machthum, Alin et de Wormeldange ;

Attendu que les mêmes ravages menacent de

se reproduire celle année sur une échelle dont

il est impossible de prévoir l'étendue;

Considérant qu'il est d'un intérêt général

d'empêcher, dans la mesure du possible, le re-

tour de dommages aussi graves et de préserver

les autres vignes du pays;

Vu la loi du 15 mars 1892, concernant la des-

truction des insectes et végétaux nuisibles à

l'agriculture;

Vu l'avis de la commission de viticulture,

émis en séance plénière le 21 mai dernier ;

Après délibération du Gouvernement en con-

seil;

Arrête ;

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Les mesures de destruction seront les

suivantes

1° dès la publication du présent arrête, les

vignerons intéressés ramasseront ou feront ra-

masser les insectes à l'état parfait. Ce travail

sera fait de préférence de grand matin ou vers

le soir. Les insectes seront écrasés sur place

ou détruits à domicile avec de l'eau bouillante.

2° De cinq en cinq jours, et jusqu'à la lin du

mois de juillet, on recueillera les feuilles rou-

lées (cigares) pour les livrer, le soir du même

jour, au bourgmestre, à l'échevin ou à la per-

sonne qui aura été désignée à cette fin. Ces

fouilles seront brûlées sur le champ.

La mesure qui précède est applicable égale-

ment aux feuilles roulées trouvées sur les arbres

fruitiers (poiriers et autres), épars ou plantés le

long des chemins dans les dites vignes.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Diese Vertilgung ist folgendermaßen

vorzunehmen

1° Gleich bei Bekanntgebung gegenwärtigen

Beschlusses haben die betheiligten Winzer die

Käfer zu sammeln oder sammeln zu lassen. Diese

Arbeit soll vorzugsweise des Morgens in der

Frühe oder gegen Abend vorgenommen werden.

Die Käfer sind an Ort und Stelle zu zerdrücken

oder zu Hause mittelst kochenden Wassers zu

tödten.

2° Je von fünf zu fünf Tagen und bis Ende

des Monats Juli sind die Wickel (Cigarren) zu

sammeln und am nämlichen Tage an den Bürger-

meister, den betreffenden Schössen oder an die

hierzu bezeichnete Person abzuliefern. Die Wickel

müssen sofort verbrannt werden.

Vorstehende Maßnahme bezieht sich auch auf

die Wickel, welche an den Obstbäumen (Birn-

bäumen u.) in den Weinbergen

oder an den

durch diese führenden Wege vorgefunden werden.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Pendant la période ci-dessus indiquée

la visite dos vignes se fera, chaque sixième jour,

par les agents de la police locale ou générale.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Während der angegebenen Zeit findet

jeden sechsten Tag ein Begang der Weinberge

durch die Beamten der Lokal- oder allgemeinen

Polizei statt.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Ces agents rechercheront et constate-

ront les infractions aux prescriptions de l'art. 2

du présent arrêté. Ils dresseront à charge des

contrevenants procès-verbal qu'ils transmettront

à l'officier du ministère public près le tribunal

de police qui devra connaître de l'infraction.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Diese Beamten stellen die Zuwider-

handlungen gegen die Vorschriften vorst. Art. 2

fest und errichten gegen die Uebertreter Protokoll,

welches dem öffentlichen Ministerium beim zu-

ständigen Polizeigericht Übermacht wird.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Les contrevenants aux prescriptions

de l'art. 2 de l'arrêté encourront les peines por-

1° auf der Gemarkung von Machthum, in den

Weinbergen des Distriktes «Kummert» und den

anstoßenden Lagen ;

2° auf der Gemarkung der Sektion Ahn, in

den Weinbergen, Ort genannt «pilert», «Nie-

dert», «Wackelterberg», «Moselermorgen»

und den angrenzenden Lagen;

3° auf der Gemarkung der Sektion Wormel-

dingen, in den Lagen genannt «Pilert», «Nie-

dert», «Elterberg», «Strengt» und sonstigen

verseuchten Weinbergen.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Uebertretungen gegen Art. 2 des Be-

schlusses verfallen den unter Art. 3 des Gesetzes

tées par l'art. 3 de la loi du 15 mars 1892, con-

cernant la destruction des insectes et des végé-

taux nuisibles à l'agriculture. Il appartiendra au

juge de statuer conformément aux dispositions

de l'art. 4 de la dite loi.

Arrêté du 7 juin 1892, concernant la destruction de l'attelabe de la vigne (Rhynchites betuli) dans la commune de Wormeldange.

Le présent arrêté sera inséré au Mé-

morial. Il sera en outre affiché et publié de la

manière usitée dans les communes intéressées.

Avis. — Postes et télégraphes.

Il résulte d'une communication du Conseil

fédéral suisse, du 19 mai dernier, que

1° le ministre de la Grande-Bretagne à Vienne

a signé, au nom du Canada, la convention pos-

tale universelle, ainsi que le protocole final et

le règlement de détail et d'ordre pour l'exécu-

tion de cette convention ;

2° la république de l'Équateur, ainsi que les

colonies britanniques de l'Australasie suivantes

Victoria, Australie méridionale, Queensland et

Nouvelle-Zélande, sont entrées dans l'Union

postale ;

3° l'Italie et les Pays-Bas, ces derniers à l'ex-

clusion expresse des colonies néerlandaises, ont

adhéré à l'arrangement concernant l'interven-

tion de la poste dans les abonnements aux jour-

naux et publications périodiques ;

4° la république de St-Domingue a déclaré

accepter tous les actes conclus au congrès pos-

tal de Vienne.

Bekanntmachung. — Post- u. Telegraphenwesen.

Aus einer Mittheilung des Schweizerischen

Bundesraths vom 19. Mai 1892 erhellt, daß

1° der britische Gesandte zu Wien im Namen

Canadas

den

Weltpostvertrag,

sowie

das

Schlußprotokoll und das Ausführungs Reglement

zu diesem Vertrag unterzeichnet hat ;

2° die Republik Ecuador, sowie die folgenden

britischen Colonien Australasiens

Victoria, Süd-Australien, Queens-

land und Neuseeland dem Weltpostverein

beigetreten sind;

3°

Italien

und

die

Niederlande,

letz-

tere mit ausdrücklichem Ausschluß der niederlän-

dischen Colonien, der Uebereinkunft, betreffend die

Vermittlung der Post beim Bezuge von Zeitungen

und Zeitschriften, beigetreten sind;

4° die Republik San Domingo alle auf

dem Postkongreß zu Wien abgeschlossenen Ver-

träge anzunehmen erklärt hat.

vom 15. März 1692, betreffend die Vertilgung

landwirthschaftlich schädlicher Insekten und Pflan-

zen, vorgesehenen Strafen. Dem Richter steht es

zu, gemäß den Vorschriften des Art. 4 bes. Gesetzes

zu verfahren.

Avis. — Postes et télégraphes.

Gegenwärtiger Beschluß soll in's „Me-

morial" eingerückt und ferner durch Ausruf und

Anschlag in den betheiligten Gemeinden bekannt

gemacht werden.

Luxemburg, den 7. Juni 1892.

Der Staatsminister, Präsident

der Regierung,

Eyschen.

Luxembourg, le 7 juin 1892.

Le Ministre d'État, Président

du Gouvernement,

EYSCHEN.

Luxembourg, le 3 juin 1892.

Le Directeur général des finances,

M. MONGENAST.

Luxemburg, den 3. Juni 1392.

Der General-Director der Finanzen,

M.

Mongenast.

Chemins de fer Guillaume-Luxembourg. — Recettes des lignes du Grand-Duché. 170 kilom.*)

RECETTES.

Du 1er au 31 janvier

Différence en faveur de

Voyageurs.

63,000 00

66,875 00

1,875 00

Marchandises,

635,000 00

593,750 00

41,250 00

Recettes diverses.

38,750 00

45,000 00

6,250 00

Recettes totales.

738,750 00

705,625 00

33,125 00

Produit kilométrique correspondant à

1892 fr. 52,147 10.

1891 fr. 49,808 82.

*) Les produits des embranchements de Bettembourg-Dudelange et du bassin de Rumelange, ainsi que celui de

la ligne d'Esch-Redange située dans le Grand-Duché, ne sont pas compris dans les recettes.

Chemins de fer et minières Prince-Henri. — Recettes des lignes. (1er et 2° réseau.)

Longueur en exploitation : 167 kilomètres.

RECETTES.

Du 1er au 31 janvier

Du 1er janvier au

*)

Du 1er au 31 janvier

Différence en faveur de

Voyageurs.

fr.

19,950 83

19,930 83

18,380 80

1,550 03

Marchandises.

fr.

225,331 36

225,331 36

201,981 15

23,350 21

Recettes diverses.

fr.

1,325 91

1,525 94

418 04

877 90

Recolles totales.

fr.

246,588 13

246,588 13

220,809 99

25,778 14

Produit kilométrique correspondant à

1892 fr. 17,385 50, soit par jour-kilomètre fr. 47,63.

16,148 18,

fr. 41,24.

*) Recettes arrêtées

au…

Chemins de fer secondaires. — Lignes de Luxembourg-Mondorf-Remich et de Cruchten-Larochette.

Longueur en exploitation : 41 kilomètres.

RECETTES.

Du 1er au 31 janvier.

Différence en faveur de

Voyageurs.

5,324 80

5,183 00

141 80

Marchandises.

2,280 05

2,589 05

309 00

Recettes diverses.

381 30

381 30

Recettes totales.

7,986 15

8,153 35

167 20

Produit kilométrique correspondant à

1892 fr. 2,337 41.

1891 fr. 2,386 35.

Luxbg. Impr. Lib. d.I.C.B. Bück, L. Bück, Succ.

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