(Beispiel: Stundenlohn 100 F. + 100 Fr. + 100 Fr. = 300 Fr.).
Table des dispositions (11)
Texte législatif (11 Articles)
25%
50%
50%
20%
70%
200%
(Beispiel: Stundenlohn 100 F. + 100 Fr. + 100 Fr. = 300 Fr.).
Bei Zusammentreffen mehrerer der genannten Zuschläge ist nur der jeweils höhere, bei gleichen
Zuschlägen nur einer zu zahlen.
5.3. Bezahlte Feiertage (gesetzliche Regelung)
Als bezahlte Feiertage gelten: Neujahr, Ostermontag, 1. Mai, Christi-Himmelfahrt, Pfingstmontag,
Nationalfeiertag, Maria-Himmelfahrt, Allerheiligen, die beiden Weihnachtsfeiertage, bzw. die ent-
sprechenden Ersatzfeiertage.
Arbeiter, die am Tage vor oder am Tage nach einem Feiertag ohne vorherige gültige Entschuldigung
nicht zur Arbeit erschienen sind, verlieren ihr Anrecht auf die Zahlung der am Feiertag verlorenen
Schicht. Dasselbe gilt für den Fall, wo der Arbeiter mehr als 3 Tage während der dem Feiertag vorher-
gegangenen Periode von 25 Arbeitstagen ohne Rechtfertigung der Arbeit ferngeblieben ist.
Für bezahlte Feiertage hat der Arbeiter Anrecht auf eine Entlöhnung von 8 Stunden Arbeitszeit, unter
Zugrundelegung des durchschnittlichen Stundenverdienstes, den er im vorhergegangenen Monat ver-
dient hat, ausschliesslich der erhaltenen Akkordprämien und Sonderzulagen.
6. Urlaub und Arbeitsunterbrechung
6.1. Urlaub
Der Jahresurlaub ist gemäss den Bestimmungen der Urlaubsgesetze vom 22. April 1966 und 26. Juli
1975 geregelt, welche einen integralen Bestandteil des Vertrages bilden.
Die Urlaubszeit beträgt für 1978 ohne Altersunterschied 24 Tage und für 1979 ohne Altersunter-
schied 25 Tage.
Die Urlaubsvergütung erfolgt in Form eines Lohnzuschlages der auch für die bezahlten Feiertage
gilt und wie folgt gestaffelt ist
10,10% für die Urlaubsdauer von 24 Tagen
10,60% für die Urlaubsdauer von 25 Tagen.
Im Einklang mit dem Urlaubsgesetz vom 22. April 1966 wird beschlossen, im Sommer und zu Weih-
nachten, die Betriebe welche diesem Kollektivvertrag unterliegen, für eine bestimmte Dauer, gemein-
sam zu schliessen.
Die kollektiven Urlaubsperioden sind für 1978/79 in gemeinsamen Einverständnis wie folgt festgelegt
Sommerurlaub
ab Samstag 29. Juli bis Sonntag 20. August einschl., d.h. während 14 Arbeitstagen;
Urlaub zur Jahreswende
ab Samstag 23. Dezember 1978 bis 10. Januar 1979 einschl., d.h. während 10 Arbeitstagen.
Wenn jedoch die Nichtausführung von Arbeiten für industrielle Betriebe Unterbrechungen hervor-
ruft, welche bedeutende wirtschaftliche oder soziale Störungen mit sich bringen können, kann im
Einverständnis mit den kompetenten Instanzen von dieser Regel abgewichen werden.
Die genauen Daten dieses Kollektivurlaubs werden zwischen den Vertragspartnern im ersten Tri-
mester des Urlaubsjahres festgelegt. Arbeiter, welche zu diesem Zeitpunkt ihren Urlaub bereits ge-
nommen haben, sind nicht zu entschädigen.
Die Brutto-Urlaubsgeldverrechnung erfolgt jedes Mal beim Lohnabschluss und der erzielte Geld-
betrag ist auf dem dem Arbeitnehmer zuzustellenden Lohnstreifen zu vermerken. Die Zahlung der
Urlaubsgelder ist grundsätzlich anlässlich der Lohnabrechnung die der Urlaubsperiode folgt, resp.
beim Austritt des Arbeiters vorzunehmen.
6.2. Arbeitsunterbrechungen
Bei Bergung und Transport eines im Betrieb Verunglückten oder bei behördlichen Erhebungen
betr. Unglücksfälle im Betrieb wird der effektive Verdienstausfall vergütet.
Der ganze Schichtlohn ist geschuldet für den Arbeitstag an dem die Arbeit infolge eines erlittenen
Arbeitsunfalls eingestellt werden muss.
Ist der Arbeitnehmer gezwungen, sich während der Arbeitszeit in dringende ärztliche Untersuchung
zu begeben, so werden bei Vorlegung eines ärztlichen Beleges zur Bescheinigung der Dringlichkeit
die Arbeitszeitverluste bis zu 8 Stunden jährlich vergütet, sofern sich nicht eine unmittelbare kran-
heitsbedingte Abwesenheit an die Untersuchung anschliesst.
Der Arbeiter, der aus persönlichen Gründen der Arbeit fernbleiben muss, hat Anrecht auf einen
ausserordentlichen Urlaub, der wie folgt festgesetzt ist
1 Tag
Im Todesfall eines Verwandten oder Angehörigen 2. Grades (Grosseltern beiderseits,
Enkel, Bruder, Schwester, Schwager und Schwägerin);
2 Tage: bei der Niederkunft der Ehefrau, der Heirat eines Kindes, oder beim Umzug;
3 Tage: beim Sterbefall des Ehepartners, oder eines Verwandten oder Angehörigen 1. Grades
(Eltern, Schwiegereltern, Schwiegersohn oder Schwiegertochter);
6 Tage: bei Heirat des Arbeiters.
Für jeden dieser Urlaubstage hat der Arbeiter Recht auf eine Entschädigung in Höhe des mittleren
Tageslohnes der 3 dem Ereignis vorangegangenen Monate.
7. Berufsausbildung
Die Vertragspartner sind sich darüber einig geworden, ein Berufsausbildungssystem zu fördern,
welches darauf abzielt, die im Absatz 3 aufgezählten Qualifikationsgrade zu erreichen.
Sie sind sich dessen bewusst, dass alle Lohnerhöhungen ebenfalls einer Leistungsverbesserung der
Arbeiter entsprechen sollten. Zu diesem Zweck verpflichten sie sich, durch die Vermittlungen der
kompetenten Instanzen ein Berufsausbildungssystem zu errichten, ähnlich der augenblicklich gültigen
Berufsausbildungsordnung.
Der Arbeiter, der eine Berufsausbildung tätigt, wird durch optimale Einsetzung am Arbeitsposten,
seine Erfahrung geltend machen können.
8. Sicherheit auf der Baustelle
Die Arbeitgeber sind verpflichtet, den gesetzlichen Vorschriften zur Verhütung von Unfällen Genüge
zu leisten und im übrigen alle Vorsichtsmassnahmen zu treffen, welche ihnen von seiten der Arbeiter
vorgeschlagen und als zweckmässig und gerechtfertigt anerkannt worden sind.
Die Arbeiter müssen ihrerseits alle spezifischen Sicherheitsregeln beachten, welche von ihnen auf
Grund ihres internen Betriebsreglementes verlangt und festgelegt werden können.
Die Unternehmer verpflichten sich ihrerseits, die Sicherheitsmassnahmen zu befolgen, für die Auf-
bewahrung der Sicherheitsvorrichtungen Sorge zu tragen und mitzuarbeiten an der Entwicklung der
Massnahmen für die Verhütung von Unfällen durch geeignete Vorschläge.
Auf allen grösseren Bauplätzen sind den Arbeitern heizbare Lokale zur Einnahme des Essens und zur
Aufbewahrung der Kleidung zur Verfügung zu stellen.
Ausreichendes Sanitätsmaterial ist im Baustellenbüro oder Magazin in Bereitschaft zu halten.
9. Erhaltung des sozialen Friedens
Auslegung des Vertrages
Schlichtung und Behebung von Streitigkeiten
Zwecks Erhaltung des sozialen Friedens auf der Ebene des Betriebes und des Berufes, verpflichten
sich die Vertragspartner, während der Vertragsdauer von jeglicher Androhung oder Durchführung
eines Streiks bzw. einer Aussperrung abzusehen, sowie alles zu unterlassen, was die gute Zusammen-
arbeit zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern massgeblich beeinträchtigen könnte.
Für die Regelung von Schwierigkeiten, die sich bei der Auslegung des Vertrages ergeben, wird eine
paritätische Vertragskommission gebildet, die sich aus je zwei Delegierten der vertragschliessenden
Parteien zusammensetzt. Falls diese Kommission zu keiner Einigung gelangt, kann sie die Entschei-
dungen einem Schiedsrichter übertragen. Die interpretativen Entscheidungen der Vertragskommission
bzw. des Richters sind allgemeinverbindlich und stellen eine Ergänzung des Vertragstextes dar.
Unbeschadet der Bestimmungen des Absatzes 2 sind kollektive Streitfälle über die Auslegung des
Vertrages, die nicht durch die vorbeschriebene Prozedur bereinigt werden können, dem nationalen
Schlichtungsamt zu unterbreiten, unter Beobachtung der durch den grossherzoglichen Beschluss vom
6. Oktober 1945 vorgesehenen Bestimmungen. Weigert sich ein Vertragspartner ohne legitime Be-
gründung, zu dem vom nationalen Schlichtungsamt eingeleiteten Schlichtungsversuch zu erscheinen,
so ist der andere Partner zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt.
Differenzen, die sich infolge Nichteinhaltens der Bestimmungen dieses Vertrages zwischen einzelnen
Arbeitnehmern und Arbeitgebern einstellen, verfallen der Gerichtsbarkeit der hierzu eingesetzten
Arbeiterschiedsgerichte.
Bei Meinungsverschiedenheiten, die sich bei der Durchführung von Ueberstunden, Sonn- und Feier-
tagsarbeit, sowie in Fragen des Arbeitsschutzes ergeben, ist die Stellungnahme der Gewerbeinspektion
einzuholen.
10. Vertragsdauer
Dieser Vertrag tritt am 1. Mai 1978 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 1979.
Drei Monate vor seinem Ablauf nehmen die Vertragspartner Verhandlungen zu seiner Erneuerung
auf. Führen dieselben zu keiner Einigung, so gilt der Vertrag automatisch als gekündigt.
Luxemburg, den 6. Juli 1978.
Für die patronale Vertragskommission
FEDERATION DES ENTREPRENEURS DE NATIONALITE LUXEMBOURGEOISE
Pierre Rœmer, Präsident
GROUPEMENT DES ENTREPRENEURS DU BATIMENT ET DES TRAVAUX PUBLICS
Camille Diederich, Präsident
Für die gewerkschaftliche Vertragskommission
LETZEBURGER ARBECHTER-VERBAND (LAV)
Eugène Bausch, Sekretär
LETZEBURGER CHRESCHTLECHE GEWERKSCHAFTSBOND (LCGB)
François Schweitzer, Sekretär
ANHANG I
Gültig ab 1. Mai 1978 (nicht indexgebunden)
Erschwernisentschädigungen
a) Schmutzige Arbeiten
Wasserarbeiten, bei denen der Arbeiter bis über die Knöchel im Wasser oder
Schlamm steht hierzu werden wasserdichte Stiefel zur Verfügung gestellt . . . .
Arbeiten, die als gesundheitsgefährdend oder eine aussergewöhnliche Verschmut-
zung der Kleider bedingen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
b) Arbeiten in der Höhe
Für Arbeiten in mehr als 15 Meter Höhe, sofern kein vorschriftmässiges Gerüst
vorhanden ist . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
c) Erschütterungsarbeiten
Bedienung von Pressluftwerkzeugen mit einem Gewicht von mehr als 25 Kilo . . . .
d) Schacht- und Tunnelarbeiten
Die diesbezüglichen Vorschriften der Gewerbeinspektion sind zu beachten
Arbeiten ohne Maschineneinsatz in offenen Kanälen unter 1 Meter Baugrubenbreite
und über 3,60 Meter Tiefe; Arbeiten in geschlossenen Kanälen . . . . . . . . . . . . . . . . .
8, Fr./St.
8,
Fr./St.
8, Fr./St.
8, Fr./St.
8, Fr./St.
Beim Zusammentreffen mehrerer der vorgenannten Arbeiten ist immer nur eine Entschädigung
ganz zu zahlen.
Règlement ministériel du 2 octobre 1978 établissant le programme d´équipement touris-
tique en exécution de la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement
à subventionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal d´équipement
de l´infrastructure touristique et de l´industrie hôtelière.
Le Ministre du Tourisme,
Vu l´article 2, alinéa 1er, de la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement à
subventionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de l´infrastructure
touristique et de l´industrie hôtelière;
Sur avis de la Commission interdépartementale consultative pour les équipements destinés à l´in-
frastructure touristique régionale et réalisés par les communes et par les syndicats intercommunaux;
Arrête
Le programme d´équipement de l´infrastructure touristique,
indiquant le nombre, le
genre et la répartition sur le territoire du pays des projets d´équipement touristique à exécuter par
les communes ou les syndicats intercommunaux, susceptibles d´être subventionnés par l´Etat en exécu-
tion de la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement à subventionner l´exécu-
tion d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de l´infrastructure touristique et de l´in-
dustrie hôtelière, est établi comme suit
2 Centres de récréation et de loisirs
1 Port de plaisance avec installations touristiques annexes
1 Musée des Mines
1 Musée du Vin
2 Auberges de jeunesse
3 Parcs de récréation
1 Embarcadère
et aires de récréation
Travaux paysagers
Campings résidentiels
Pistes cyclables
1 Etude
Echternach
Weiswampach
Schwebsange
(commune de Wellenstein)
Rumelange
Ehnen
(commune de Wormeldange)
Beaufort
Vianden
Diekirch
Dudelange
Bavigne
(commune de Mecher)
Neunhausen
Mersch
Winseler
(1) Est approuvé le programme d´équipement touristique à réaliser par les communes
ou les syndicats intercommunaux, établi par le Ministre du Tourisme dans son règlement du 2 octobre
1978 conformément à la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement à subven-
tionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de l´infrastructure touris-
tique et de l´industrie hôtelière.
(2) Toute modification qui est apportée ultérieurement au programme quinquennal d´équipement
touristique établi à l´article 1er dudit règlement reste soumise à l´approbation du Gouvernement en
Conseil.
Les exploitants et propriétaires d´entreprises hôtelières pourront bénéficier de subventions
en capital s´ils procèdent à des investissements qui ont pour objet des mesures de modernisation, de
rationalisation et d´extension d´entreprises légalement établies, sainement gérées et répondant à un
intérêt économique général.
Les investissements relatifs à des travaux revêtant le caractère de pur embellissement sont exclus
du bénéfice de ces aides.
Le programme d´équipement de l´infrastructure touristique établi à l´article 1er ci-dessus
peut être complété ou modifié par une décision prise par le Conseil de Gouvernement sur propo-
sition du Ministre ayant le Tourisme dans ses attributions.
Le présent règlement sera publié au Mémorial.
Luxembourg, le 6 octobre 1978.
Les Membres du Gouvernement,
Gaston Thorn
Benny Berg
Emile Krieps
Joseph Wohlfart
Robert Krieps
Jean Hamilius
Jacques
F. Poos
Josy Barthel
Albert Berchem
Guy Linster
Maurice Thoss
Règlement grand-ducal du 13 octobre 1978 fixant les modalités d´octroi des subventions
en capital prévues par la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement
à subventionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de
l´infrastructure touristique et de l´industrie hôtelière.
Nous JEAN, par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg, Duc de Nassau;
Vu la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement à subventionner l´exécution
d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de l´infrastructure touristique et de l´industrie
hôtelière;
Notre Conseil d´Etat entendu;
Sur le rapport de Notre Ministre du Tourisme et après délibération du Gouvernement en Conseil;
Arrêtons
Les subventions en capital pourront être accordées aux conditions suivantes
Le montant alloué par établissement ne pourra dépasser 15 pour cent du coût total des investissements
à caractère professionnel n´excédant pas 20 millions.
Pour la tranche de 20 à 30 millions, un taux maximum de 7,5 pour cent pourra être accordé.
Les objets énumérés au programme y sont inscrits sans rang de priorité. L´ordre de leur
exécution résulte d´une part de l´importance des crédits annuels disponibles et d´autre part de la
cadence de la présentation par les communes ou syndicats intercommunaux des projets y relatifs.
Luxembourg, le 2 octobre 1978.
Le Ministre du Tourisme,
Josy Barthel
Règlement du Gouvernement en Conseil du 6 octobre 1978 portant
approbation du pro-
gramme quinquennal d´équipement touristique établi par le règlement ministériel
du 2 octobre 1978 en exécution de la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser
le Gouvernement à subventionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal
d´équipement de l´infrastructure touristique et de l´industrie hôtelière.
Le Gouvernement en Conseil,
Vu l´article 2, alinéa 1er de la loi du 25 août 1978 ayant pour objet d´autoriser le Gouvernement à
subventionner l´exécution d´un deuxième programme quinquennal d´équipement de l´infrastructure
touristique et de l´industrie hôtelière;
Vu le programme quinquennal d´équipement touristique communal et intercommunal établi par
le règlement du Ministre du Tourisme en date du 2 octobre 1978;
Arrête
Les demandes en obtention des aides susvisées, qui sont à présenter avant le commencement
des investissements, seront instruites par une commission dont le fonctionnement et la composition
seront déterminés par voie de règlement ministériel.
Cette commission pourra s´entourer de tous renseignements jugés utiles, prendre l´avis d´experts
et entendre les requérants en leurs explications orales.
Les bénéficiaires de subventions en capital perdront dans les proportions déterminées ci-
dessous les avantages à eux consentis si, avant l´expiration d´un délai de 10 ans à partir de l´octroi de
l´aide, ils aliènent les investissements en vue desquels l´aide de l´Etat a été accordée ou s´ils ne les
utilisent pas ou cessent de les utiliser aux fins énoncées à l´article 1er du présent règlement. Dans ces
cas les bénéficiaires devront rembourser
a) l´intégralité de la subvention en capital avant l´expiration d´un délai de 5 ans à partir de l´octroi
de l´aide;
b) la moitié de la subvention en capital diminuée d´un dixième de cette même subvention pour chaque
année d´utilisation après l´expiration du délai de 5 ans à partir de l´octroi de l´aide.
Notre Ministre du Tourisme est chargé de l´exécution du présent règlement qui sera publié
au Mémorial.
Château de Berg, le 13 octobre 1978
Jean
Le Ministre de l´Environnement et du Tourisme,
Josy Barthel
Le Ministre des Finances,
Jacques
F. Poos
Imprimerie de la Cour Victor Buck, s. à r. I., Luxembourg