Arrêté grand-ducal du 28 janvier 1910, réglant l'établissement et la perception du droit com- plémentaire au droit de consommation sur l'acide acétique.
Table des dispositions (21)
Texte législatif (21 Articles)
DU
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
des
Vendredi, 28 janvier 1910.
Arrêté grand-ducal du 28 janvier 1910, réglant
l'établissement et la perception du droit com-
plémentaire au droit de consommation sur
l'acide acétique.
Au nom de Son Altesse Royale GUILLAUME,
par la grâce de Dieu, Grand-Duc de Luxembourg,
Duc de Nassau, etc., etc., etc.;
Nous MARIE-ANNE, Grande-Duchesse, Ré-
gente du Grand-Duché de Luxembourg;
Vu la loi du 26 septembre 1909, concernant
l'imposition sur les eaux-de-vie, spécialement
l'art. 16 qui autorise le Gouvernement à intro-
duire par voie de règlement d'administration
publique les dispositions qui seront mises en
vigueur dans l'Union douanière relativement
aux taxes frappant la consommation de l'acide
acétique ;
Vu l'arrêté grand ducal du 9 décembre 1909,
concernant l'introduction d'un droit de consom-
mation sur l'acide acétique ;
Notre Conseil d'État entendu ;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
finances et après délibération du Gouvernement
en conseil ;
Avons arrêté et arrêtons
Les dispositions suivantes, règlant
rétablissement et la perception du droit com-
plémentaire au droit de consommation sur l'acide
acétique, seront publiées afin d'exécution
Großh Beschluß vom 28 Januar 1910, be-
treffend die Festsetzung und Erhebung der
Nachsteuer zur Essigsäureverbranchsabgabe.
Im Namen S. K. H.
Wilhelm,
von Gottes
Gnaden Großherzog von Luxemburg, Herzog zu
Nassau u., u., u.;
Wir Maria-Anna,
Großherzogin, Regentin
des Großherzogtums Luxemburg;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 26. Septem-
ber
1909, betreffend die Besteuerung des Brannt-
weins,
speziell des Art. 16, welcher die Regier-
ung
ermächtigt durch ein öffentliches Verwaltungs-
reglement die im Zollvereinsgebiet betreffs der
Essigsäureverbrauchsabgabe
geltenden Bestimm-
ungen einzuführen;
Nach Einsicht des Großh. Beschlusses vom 9.
Dezember 1909, betreffend die Einführung einer
Verbrauchsabgabe auf Essigsäure,
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors
der Finanzen und nach Beratung der Regierung
im Conseil;
Haben beschlossen und beschließen
Nachstehende Bestimmungen, betreffend
die Festsetzung und Erhebung der Nachsteuer zur
Essigsäureverbrauchsabgabe, werden veröffentlicht
behufs Ausführung
N° 5.
Freitag, 28. Januar 1910.
Großherzogtums Luxemburg.
§ 1 . — 1) Aus Holzessig oder essigsauren Salzen gewonnene, zu Genußzwecken geeignete
Essigsäure, die sich am 1. Februar 1910 außerhalb einer Essigsäurefabrik oder Zollniederlage
befindet, unterliegt einer Nachsteuer von 0,30 Mk. für ein Kilogramm wasserfreier Essigsäure.
2) Als zu Genußzwecken geeignete Essigsäure kommen hauptsächlich Eisessig, Essigessenz, aus
Essigsäure hergestellter Essig und andere verdünnte oder wässerige chemisch reine Essigsäure in
Betracht.
Welche Essigsäure als zu Genußzwecken und welche als nur zu gewerblichen Zwecken
geeignet anzusehen ist, ergiebt sich aus der Anlage 1 zum Essigsäureregulativ vom 9. Dezember
1909 (Memorial 1909, Nr. 74).
3 Von der Nachsteuer bleibt befreit
a) Zu Genußzwecken geeignete Essigsäure, die zu gewerblichen Zwecken verwendet oder aus-
geführt wird;
b) Essigsäure, die nachweislich a) gegen Erlegung des Zollbetrags von 42 Mk. bezw. 78 Mk.
für 100 Klg. vom Zollvereinsausland eingeführt worden ist, ß) nach dem 1. Oktober 1909 aus
dem Gebiete des deutschen Reiches bezogen wurde;
c) Essigsäure im Besitze von Gewerbetreibenden und Haushaltungsvorständen in Mengen von
nicht mehr als 10 Klg. wasserfreier Essigsäure.
Im Falle des Absatzes 3 unter c bleiben die Mengen von 10 Klg. wasserfreier Essigsäure
auch dann nachsteuerfrei, wenn größere Vorräte vorhanden sind.
§ 2 — Wird Befreiung von der Nachsteuer auf Grund des § 1 Abs. 3 unter b beansprucht,
so ist von den Beteiligten durch Vorlegung von Zollquittungen und auf Erfordern auch der
Handelsbücher, des Briefwechsels oder durch Beibringung anderer Beweismittel nachzuweisen,
daß die Essigsäure nach den Sätzen von 42 Mk. bezw. 78 Mk. verzollt oder in Deutschland zum
Satze von 30 Mk. versteuert worden ist.
§ 3. — Die am 1. Februar 1910 außerhalb einer Essigsäurefabrik oder Zollniederlage befind-
liche Essigsäure, die zu gewerblichen Zwecken verwendet oder ausgeführt werden soll, ist nach
amtlicher Feststellung unter Steueraufsicht zu stellen und vorbehaltlich der Genehmigung der
Steuerdirektion nach den §§ 93 bis 96 oder §§ 99 bis 102 des Essigsäureregulativs zu be-
handeln.
Gewerbetreibende, welche die am 1. Februar 1910 in ihrem Besitze befindliche, zu Genuß-
zwecken geeignete Essigsäure zu gewerblichen Zwecken steuerfrei verwenden, sowie Händler, die
derartige Essigsäure an ankaufsberechtigte Gewerbetreibende abgeben oder ausführen wollen,
haben eine Anmeldung (§ 4 Abs. 6) einzureichen und gleichzeitig die in den §§ 82 und 98 des
Essigsäure-Regulativs vorgesehenen Anträge zu stellen.
§ 4. — 1) Wer am 1. Februar 1910 nachsteuerpflichtige Essigsäure im Besitz oder Gewahrsam
hat, muß diese bis zum 5. Februar 1910 bei der Hebestelle seines Bezirkes schriftlich unter An-
gabe der Menge, des Gehalts an reiner Essigsäure in Hundertteilen ihres Gewichts (Stärke der
Essigsäure) sowie des Aufbewahrungsortes anmelden. Befindet sich Essigsäure am 1. Februar
1910 und an den folgenden Tagen unterwegs, ohne daß sie bereits der Nachsteuer unterlegen
hat oder Schon in eine andere Anmeldung aufgenommen ist, so muß sie vom Empfänger ange-
meldet werden, sobald sie in seinen Besitz gelangt ist.
Nachsteuerpflichtige Essigsäure, die ver-
äußert ist, sich aber noch im Besitze des Verkäufers befindet, ist von diesem anzumelden und
nachzuversteuern.
2) Eine Anmeldung ist nicht erforderlich für Essigsäure im Besitz oder Gewahrsam von Haus-
haltungsvorständen in Mengen von nicht mehr als 10 Klg. wasserfreier Essigsäure.
3) Befinden sich im Besitze oder Gewahrsam eines Haushaltungsvorstandes mehr als 10 Klg.
wasserfreier Essigsäure, so ist der ganze Bestand anzumelden.
Mehrere Haushaltungsvorstände,
die Essigsäure gemeinsam aufbewahren, werden hinsichtlich der Entrichtung der Nachsteuer für
die gemeiufam aufbewahrte Essigsäure als ein Haushaltungsvorstand angesehen; zur Anmeldung
und Entrichtung der Nachsteuer ist verpflichtet, wer die Essigsäure in Gewahrsam oder Aufbe-
wahrung hat.
4) Eine Anmeldung ist ferner nicht erforderlich für die nur zu gewerblichen Zwecken geeignete
Essigsäure (§ 1 Abs. 2 Schlußsaß).
5) Gewerbetreibende sowie Konsumvereine, Kapnos, Logen und ähnliche Vereinigungen, die zu
Genußzwecken geeignete Essigsäure am 1. Februar 1910 im Besitz oder Gewahrsam haben, sind
verpflichtet ihre sämtlichen Bestände, also auch Mengen von nicht mehr als 10 Klg. wasserfreier
Essigsäure, anzumelden.
6) Zur Anmeldung sind Vordrucke die von der Hebestelle unentgeltlich geliefert werden, zu
benutzen.
7) Die Hebestelle hat die Anmeldung in einem besondern Abschnitt des für die
Branntwein-
nachsteuer
gebrauchten Anmeldungsbuches einzutragen und deu mit der Feststellung der nachsteuer-
pflchtigen Essigsäuremengen beauftragten Beamten zuzustellen.
§ 5. — 1) Die mit der Feststellung der nachsteuerpflichtigen Essigsäuremengen beauftragten
Beamten sind befugt, die Näume zu betreten, in denen anmeldungspflichtige Essigsäure aufbewahrt
wird. Die Beteiligten haben den Beamten die erforderlichen Hilfsdienste zu leisten.
2) Haben sich die angemeldeten Vorräte durch Zu- oder Abgang geändert, so sind die
Aenderungeu den Beamten vor Beginn der Prüfung mitzuteilen und auf Verlangen näher nach-
zuweisen.
§ 6. — 1) Nach Empfang der Nachsteueranmeldungen haben die beauftragten Beamten sobald
als möglich an Ort und Stelle die nachsteuerpflichtigen Essigsäuremengen festzustellen.
2) Hierbei ist auch davon Ueberzeugung zu nehmen, ob die Vorräte richtig angemeldet sind.
Ergiebt sich der Verdacht, daß nachsteuerpflichtige Essigsäure nicht angemeldet ist, so sind nötigen-
falls durch Vornahme von Haussuchungen nach den hierüber bestehenden gesetzlichen Vorschriften
Nachforschungen anzustellen.
§
7. — 1) Die nachsteuerpflichtige Essigsäure ist nach Gewichts- oder Naummengen festzu-
stellen. Die Stärke der Essigsäure sowie die Mengen wasserfreier Essigsäure sind nach den in den
Anlagen 2 und 3 des Essigsäure-Regulativs enthaltenen Bestimmungen zu ermitteln. Soweit
dies nicht durchführbar oder mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, kann die Feststellung
durch Einsicht der Handels- und Betriebsbücher oder in sonst geeigneter Weise vorgenommen
werden.
2) Kann die Stärke der Essigsäure in keiner Weise ermittelt werden, und stehen die erforder-
lichen Prüfungs- und Meßgerätschaften nicht zur Verfügung, so sind Proben oder gegebenenfalls
Durchschnittproben von je 50 ccm zu entnehmen und in amtlich zu versiegelnde, vorher gut
gereinigte Flaschen gefüllt, der Steuer-Direktion zur Feststellung der Stärke der Essigsäure zu
übersenden. Die Steuerdirektion hat das Ergebnis der Feststellung der Hebestelle mitzuteilen.
3) Von der Feststellung der Stärke der Essigsäure kann abgesehen werden, wenn sich der Be-
sißer damit einverstanden erklärt, daß die Stärke
a) für Eisessig zu 98 Gewichtsteilen vom Hundert,
b) für Essigessenz zu 80 Gewichtsteilen vom Hundert,
c) für den aus Essigsäure hergestellten Essig zu 8 Gewichtsteilen vom Hundert,
d) für andere verdünnte oder wässerige, chemisch reine Essigsäure zu 50 Gewichtsteilen vom
Hundert, angenommen wird.
Sont autorisées, pour le pesage des
colis postaux sans valeur déclarée ainsi que des
bagages et colis expédiés par chemin de fer
(colis par exprès, colis à petite ou à grande vi-
tesse),
les balances dites à cadran, sous condi-
tion
qu'elles répondent aux prescriptions déter-
minées ci-après
a) Elles doivent porter à un endroit visible
p. ex. sur le montant, sur le cadran ou tout près
de l'échelle graduée, une plaque avec la
sus-
cription : « Balance pour le pesage des colis
postaux sans valeur déclarée », resp. «Balance
pour le pesage des bagages et colis expédiés
par chemin de fer».
b) Ces balances doivent être solidement cons-
truites ; leurs couteaux et coussinets seront en
acier trempé.
c) La portée de ces instruments est limitée à
1000 kilogrammes.
d) Les indications de poids du cadran ou de
l'arc gradué doivent être exprimées en unités
de kilogramme, ce qui a lieu par l'ajoute de
l'abréviation Kg. à l'une ou l'autre de ces
indi-
cations.
L'espace correspondant à une
diffé-
rence de poids de 1 kilogramme ne peut être
inférieur à 5 millimètres.
e) Ces balances sont à pourvoir d'un fil à
plomb.
f) Elles sont à munir d'une vis ou d'un autre
mécanisme servant à tarer ou à régler l'instru-
ment,
afin qu'on puisse éventuellement
re-
dresser, à l'aide de poids étalonnés, les erreurs
constatées dans les indications de poids.
g) La sensibilité doit être telle que lors de
l'essai de la balance, à charge complète aussi
bien qu'avec le dixième de la portée, une ajoute
de charge égale à 1/1000 de la portée amène
une inclinaison appréciable de l'aiguille.
In Anbetracht, daß es angezeigt ist, den Ge-
brauch der Zeigerwagen, welche auch unter dem
Namen von Feder- bezw. Neigungswagen bekannt
sind, in den Postanstalten sowie auf den Eisen-
bahnstationen zu gestatten;
Beschließt
Zum Abwägen von Postpäckereien ohne
angegebenen Wert sowie von Passagiergepäck und
Stückgütern im Frachtverkehre der Eisenbahnen
(Expreß-, Eil- oder Frachtgüter) sind die soge-
nannten
Zeigerwagen zugelassen unter der Be-
dingung,
daß diese Wägeutensilien den nachstehen-
den Vorschriften entsprechen
a) Sie sollen an ersichtlicher Stelle z. B. am
Ständer, auf dem Zifferblatte oder etwa in der
Nähe der Ablesungseinrichtung ein Schild tragen
mit der Ausschrift: „Wage für Postpäckereien
ohne angegebenen Wert" bezw. „Wage für Passa-
giergepäck und Stückgüter im Frachtverkehre der
Eisenbahnen."
b) Diese Wagen müssen fest und solid gebaut
sein; ihre Schneiden und Pfannen sind aus ge-
härtetem Stahle herzustellen.
c) Ihre Tragkraft darf 1000 Kilogramm nicht
übersteigen.
d)
Die Gewichtsangaben der Ablesungseinrich-
tung
dürfen nur in der Kilogramm-Einheit aus-
gedrückt sein, was durch Beisetzung der Bezeich-
nung
kg
zu der einen oder anderen dieser An-
gaben geschieht. Dasjenige Einteilungs-Interwall,
welches einem Belastungsunterschiede von 1 Kilo-
gramm entspricht, darf nicht kleiner sein als 5
Millimeter.
e) Diese Wagen sind mit einem Lot oder Pen-
delzeiger zu versehen.
f) Es sollen geeignete Tarier- und Regulier-
vorrichrungen
vorhanden sein, um die Gewichts-
angaben
jederzeit mittelst geaichter Gewichte rich-
tig stellen zu können.
g) Die Empfindlichkeit soll eine derartige sein,
daß sowohl bei der größten zulässigen Belastung
als bei dem zehnten Teile dieses Betrages eine
dem tausendsten Teile der Tragkraft gleichkom-
mende
Zulage eine deutlich erkennbare Verände-
rung der Gleichgewichtslage bewirkt.
Toutefois les balances d'une portée inférieure
à 100 Kg. sont réputées assez sensibles, lors-
qu'un poids additionnel de 100 grammes accuse
un déplacement visible de l'aiguille lors des
essais dont il s'agit à l'alinéa précédent.
h) L'écart tolérable entre le poids réel du co-
lis et celui indiqué par la balance est fixé à un
millième de la portée de l'instrument et ce pour
toutes les charges entre la dite portee et le
dixième de celle-ci.
Par dérogation à la prescription déterminée
à l'alinéa précédent, l'erreur tolérable dans la
justesse des indications des instruments d'une
portée inférieure à 100 kg. est fixée à 100 gr.
pour toutes les charges entre la portee et le
dixième de cette dernière.
i) Chaque balance doit être munie d'un méca-
nisme d'arrêt ou de déclanchement servant à
préserver les leviers et les couteaux contre tout
choc lors du chargement.
j) Une goutte de plomb ou d'etain destinée à
recevoir l'empreinte du poinçon sera soudée
sur la plaque dont s'agit sub a. La soudure doit
être appliquée de manière qu'on ne puisse
enlever la plaque sans leser la marque du
poinçon.
k) Ces balances sont soumises à la vérification
tous les quatre ans.
Le collège électoral du canton d'Ech-
ternach est convoqué pour mercredi, 16 février
prochain, à neuf heures et demie du matin, à
l'effet de procéder à l'élection d'un député, en
remplacement de M. Jean-Mathias Fohr, décédé.
En cas de ballottage, celui-ci aura lieu le mer-
credi suivant, 23 fevrier, à neuf heures et demie
du matin, sans nouvelle convocation.
Die Wählerschaft des Kantons Echter-
nach ist auf Mittwoch, den 16. Februar künftig,
halb zehn Uhr morgens einberufen. um zur Wahl
eines Abgeordneten, in Ersetzung des verstorbenen
Hrn. Johann-Mathias
Föhr zu schreiten.
Im
Falle einer Stichwahl erfolgt diese am
darauffolgenden Mittwoch, den 22. Februar, um
halb zehn Uhr morgens, ohne neue Einberufung.
Le prix de transport de pierres brutes
et de sable sur la ligne d'Aspelt à Bettembourg,
pour des expéditions comportant au moins 100
wagons dans un delai de six mois au maximum
et pour des distances inférieures à 7 kilomètres,
est ramené provisoirement à 5 fr. par wagon de
10 tonnes ou payant pour ce poids.
Der Frachtsatz für Sand und rohe
Steine auf der Vizinalbahn Bettemburg-Aspelt
ist bei Sendungen von wenigstens 100 Wagen in
einem Zeitraum von höchstens einem halben Jahr
und für Entfernungen unter 7 Kilometer provi-
sorisch für Ladnngen von 10 Tonnen oder für
solche die für dieses Gewicht bezahlen, auf 5 Fr.
per Wagen herabgeseßt.
Le présent arrêté entrera en vigueur
le 1er février 1910.
Gegenwärtiger Beschluß tritt mit dem
1. Februar 1910 in Kraft.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial.
Luxembourg, le 20 janvier 1910.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Avis. — Stage judiciaire.
Le jury d'examen pour le stage judiciaire,
composé de MM. Paul Ulveling, président du
tribunal d'arrondissement de Luxembourg, pré-
sident ; Math. Glœsener conseiller à la cour su-
périeure de justice à Luxembourg; Florentin
Schmit et Léandre Lacroix, avocats-avoués à
Luxembourg, membres, et Victor Berg, avocat
général à Luxembourg, membre-secrétaire, se
Wagen, deren Tragkraft 100 Klgr. nicht über-
steigt, werden als empfindlich genug angesehen.
wenn bei den im vorhergehenden Absatz erwähnten
Versuchen eine Gewichtszulage von 100 Gramm
einen merklichen Ausschlag des Zeigers herbei-
fuhrt.
h) Die Abweichungen der Angaben der Wage
von der Richtigkeit dürfen bei allen Belastungen
zwischen der größten zulässigen Last und dem
zehnten Teil derselben nicht mehr als ein Tau-
sendstel der Tragkraft betragen.
In Abweichung von der im vorstehenden Ab-
saße getroffenen Bestimmung wird die Fehlergrenze
fur Wagen, deren Tragkraft 100 Kgr. nicht über-
steigt, auf 100 Gr. festgesetzt und zwar ber allen
Belastungen zwischen der großten zulässigen Last
und dem zehnten Teil demselben.
i) Jede Wage soll mit einer Abstell- oder Ent-
lastungsvorrichtung versehen sein, um die Schneiden
und Hebel beim Aufbringen der Last vor Stoßen
zu bewahren.
j) Die Stempelung erfolgt auf einem an das
unter a) angefuhrte Schild anzulotenden Blei
oder Zinntropfen. Die Lotung muß derart ange-
bracht sein, daß man das Schild nicht abheben
kann, ohne den Stempelabdruck zu verletzen.
k) Diese Wagen unterliegen alle vier Jahre der
Nachaichung.
Gegenwärtiger Beschluß soll ins ,,Me-
morial'' eingeruckt werden.
Luxemburg, den 20 Januar 1910.
Der General-Direktor der Finanzen,
M.
Mongenast.
Bekanntmachung. — Gerichtliche Stage.
Die Prüfungsjury für die gerichtliche Stage,
bestehend aus den HH.
Paul
Ulveling, Präsi-
dent des Bezirksgerichtes zu Luxemburg, Präsident,
Math. Gläsener, Obergerichtsrat zu Luxemburg;
Flor Schmitund L. Lacroix, Advokat-Anwälte
zu Luxemburg. Mitglieder, und Viktor
H e r g ,
General-Advokat zu Luxemburg, Mitglied-Sekretär,
wird vom 19. auf den 26. Februar k. in einem
réunira du 19 au 26 février prochain dans une
des salles du palais de justice à Luxembourg à
l'effet de procéder à l'examen pratique de MM.
Hubert Loutsch, Victor de Rœbé, Léon Schaack
et Joseph Thorn, avocats-stagiaires à Luxem-
bourg.
L'examen écrit est fixé pour tous les récipien-
daires au samedi, 19 février, de 9 heures du
matin à midi et de 3 à 6 heures de l'après-midi.
Les examens oraux auront lieu dans l'ordre
suivant chaque fois à 3½ heures de relevée
pour M. Loutsch, le lundi, 21 février ; pour M.
de Rœbé, le mardi, 22 février ; pour M. Schaack,
le jeudi. 24 février, et pour M. Thorn, le samedi,
26 février.
Luxembourg, le 20 janvier 1910.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN
Avis. — Timbre.
Il résulte d'une quittance délivrée par le re-
ceveur de l'enregistrement et des domaines à
Esch s. Alz., le 18 janvier 1910 vol. 37, n° 486,
que la « Societé anonyme des Hauts-fourneaux
et Aciéries de Rumelange-St. Ingbert » a acquitté
le droit de timbre à raison de 15,000 obliga-
tions nouvelles de 500 fr. chacune, portant les
numéros de 1 à 15,000 en une seule série.
La présente publication est destinée à satis-
faire à la disposition de l'art. 5 de la loi du 25
janvier 1872.
Luxembourg, le 20 janvier 1910.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Avis. — Postes.
A partir du 1er février 1910 une agence pos-
tale auxiliaire est établie à Niederwiltz.
Cette agence qui est attachée au bureau de
perception de Wiltz, est ouverte au public
der Säle des Justizpalastes zu Luxemburg zusammen-
treten behufs Prüfung der HH. Hubert Loutsch,
Viktor de R o e b é , Leo Schaack und Jos.
Thorn,
Stage-Advokaten zu Luxemburg.
Die schriftliche Prüfung ist für alle Rezipienden
auf Samstag, den 19. Februar, von 9 Uhr
Morgens bis Mittags und von 3 bis 6 Uhr
Nachmittags festgesetzt.
Die mündlichen Prüfungen finden statt wie
folgt, jedesmal um 3½ Uhr Nachmittags: für
Hrn. Loutsch, am Montag, den 21. Februar;
für Hrn. de Roebe, am Dienstag, den 22. Fe-
bruar; für Hrn. Schaack, am Donnerstag, den
24. Februar, und für Hrn.Thorn, am Sams-
tag, den 26. Februar.
Luxemburg, den 20. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Stempel.
Aus einer vom Enregistrements- und Domänen-
Empfänger zu Esch a. d. Alz. unterm 18. Januar
1910, Band 37, Nr. 486, ausgestellten Quittung
erhellt, daß die ,,Société anonyme des Hauts-
fourneaux
et
Aciéries
de
Rumelange
Ing-
bert" die Stempelgebühr entrichtet hat für 15000
neue Obligationen, zu 500 Fr. das Stück, mit
den Nummern von 1 bis 15000 in einer einzigen
Serie.
Gegenwärtige Bekanntmachung soll der Bestim-
mung im Art
5 des Gesetzes vom 25. Januar
1872 Genüge leisten.
Luxemburg, den 20. Januar 1910.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
Bekanntmachung. — Postwesen.
Vom 1. Februar 1910 ab ist ein Posthilfsamt
in Niederwilß errichtet.
Dieses Posthilfsamt, welches der Perzeption in
Wilß einverleibt ist, ist dem Publikum geöffnet
a. pendant les jours de la semaine, de 9
heures du matin à midi et de 2 à 5 heures du
soir;
b. pendant les dimanches et jours fériés de
8 à 10 heures du matin.
Luxembourg, le 19 janvier 1910.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en date du 15 ct,
l'association syndicale pour la construction de
chemins d'exploitation «Auf Hoppert», «Spor-
bach » etc. à Niederwampach, dans la commune
d'Oberwampach, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'as-
sociation sont déposés au Gouvernement et au
secrétariat communal d'Oberwampach.
Luxembourg, le 15 janvier 1910.
Le Ministre d'Etat, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du sousigne en date du 18 ct ,
l'association syndicale pour construction de
chemins d'exploitation «Petz Stücker », « Mau-
renfeld» etc à Welfrange, dans la commune de
Dalheim, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'asso-
ciation sont deposés au Gouvernement et au
secrétariat communal de Dalheim.
Luxembourg, le 18 janvier 1910.
Le Ministre D'Etat, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Service sanitaire.
En sa séance du 16 décembre 1909, le conseil
communal de Consdorf a édicté un règlement
sur la protection de la santé publique — Ce
règlement a été dûment publié.
Luxembourg, le 21 janvier 1910.
Le Directeur général des travaux publics,
CH. DE WAHA.
a. an den Wochentagen, von 9 bis 12 Uhr
Vormittags und von 2 bis 5 Uhr Nachmittags;
b. an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen, von
8 bis 10 Uhr Vormittags.
Luxemburg, den 19. Januar 1910.
Der General-Direktor der Finanzen.
M. M o n g e n a s t .
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom 15. d.
Mts. ist die Syndikatsgenossenschaft für Anlage
von Feldwegen Orte genannt ,,Auf Hoppert",
,,Sporbach", etc. zu Niederwampach, Gemeinde
Oberwampach, genehmigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genos-
senschaftsaktes sind auf der Regierung und dem
Gemeindesekretariate von Oberwampach deponirt.
Luxemburg, den 15. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom 18.
d. Mts. ist die Syndikatsgenossenschaft für An-
lage von Feldwegen, Ort genannt "Petz Stücker",
,,Maurenfeld" etc. zu Welfringen, Gemeinde Dal-
heim, ermächtigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Genos-
senschaftsaktes sind auf der Regierung und dem
Gemeindesekretariate von Dalheim hinterlegt.
Luxemburg, den 18. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
In
seiner Sitzung vom 16. Dezember 1909
hat der Gemeinderat von Consdorf ein Reglement
über den Schutz der öffentlichen Gesundheit erlassen.
— Besagtes Reglement ist vorschriftsmäßig ver-
öffentlicht worden.
Luxemburg, den 21. Januar 1910
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de W a h a .
Arrèté du 27 janvier 1910, portant convocation du
collège électoral du canton d'Echternach pour
l'élection d'un député.
LE MINISTRE D'ÉTAT , PRÉSIDENT
DU GOUVERNEMENT ;
Attendu que M. Jean-Mathias Fohr député
du canton d'Echternach, est décédé le 21 janvier
1910;
Vu les art. 80, 82, 93, 94, 95 et 130 de la loi
électorale du 5 mars 1884, modifiée par les lois
des 30 juin 1892 et 10 mai 1904 ;
Arrête
Les candidats devront poser leur can-
didature et faire la remise de leur déclaration
au moins cinq jours francs avant le jour du
scrutin, soit au plus tard le 10 février, avant
six heures et demie du soir.
Die Kandidaten müssen ihre Kandida-
tur wenigstens fünf volle Tage vor dem Wahl-
tage, also spätestens am 10. Februar 1910 vor
6½ Uhr abends aufgestellt und ihre diesbezügliche
Erklärung abgegeben haben.
Le présent arrêté sera inséré au Mé-
morial.
Luxembourg, le 24 janvier 1910
Le Directeur général des travaux publics,
Ch
DE WAHA.
Avis. — Bourses d'études.
Une des bourses d'études de la fondation Putz
d'Adlersthurm est vacante depuis le 1er janvier ct.
Les prétendants à la jouissance de cette bourse
sont invités à me faite parvenir leurs demandes,
accompagnées des pièces justificatives de leurs
droits, pour le 20 février prochain au plus tard.
La collation de la bourse dont s'agit appar-
tient aux deux plus proches parents du fondateur,
l'un pris parmi les descendants de la branche
Pütz, l'autre parmi les descendants de la branche
Thilmany.
Les personnes qui désirent exercer le droit
de collation sont invitées à en faire la demande
avant le 15 février prochain, et à m'envoyer les
pièces justificatives de leurs droits.
Luxembourg, le 24 janvier 1910.
Le Directeur général des finances,
M. MONGENAST.
Avis. — Maison de santé à Ettelbruck.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
le prix de la journée d'entretien à la Maison de
santé d'Ettelbruck a été fixé, pour l'année 1910,
comme suit
1° pour un idrot aliéné ou épileptique au ré-
gime ordinaire, à fr. 1,08 ;
Auf das gleichlautende Gutachten des Regier-
ungs-Commissars für die Eisenbahnen und im
Einvernehmen mit dem Betriebsleiter;
Beschließt
Dieser Beschluß soll ins ,,Memorial"
eingerückt werden.
Luxemburg, den 24. Januar 1910.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de W a h a .
Bekanntmachung. — Studienbörsen.
Eine Börse der Stiftung Püß d'AIersthurm
ist seit dem 1. Januar c. fällig.
Bewerber um den Genuß dieser Börse sind
gebeten, mir ihre desfallsigen Gesuche nebst Beleg-
stücken fur spätestens den 20. Februar k. zukommen
zu lassen.
Das Verleihungsrecht der Börse gehört den
beiden nächsten Verwandten des Stifters, von
denen der eine unter den Nachkommen der Linie
P ü ß , der andere unter denen der Linie
Thil-
many
zu wählen ist.
Diejenigen, welche die Ausübung des Kollations-
rechtes beanspruchen, sind gebeten, vor dem 15.
Februar k. ihre diesbezüglichen Gesuche nebst Be-
legstücken anher gelangen zu lassen.
Luxemburg, den 24. Januar 1910.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. M o n g e n a s t .
Bekanntmachung. — Heilanstalt zu Ettelbrück
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heuti-
gen Tage ist der tägliche Unterhaltspreis in der
Heilanstalt zu Ettelbrück für das Jahr 1910 fest-
gesetzt wie folgt
1. für einen Idioten, Geisteskranken oder Fall-
süchtigen, bei gewöhnlichem Regim, auf Fr. 1,08;
2° pour un idiot, aliéné ou épileptique au ré-
gime extraordinaire, à fr. 1,76.
Luxembourg, le 26 janvier 1910.
Le Directeur général des travaux publics,
Ch. DE WAHA.
Avis. — Hospice du Rham.
Par arrêté de ce jour, les prix de la journée
d'entretien à l'hospice du Rham ont été fixes,
pour l'année 1910, de la manière suivante
1° pour un enfant indigent, à fr. 0.87 ;
2° pour un enfant solvable, à fr. 1,00 ;
3° pour un adulte indigent, à fr. 1,15 ;
4° pour un adulte solvable, à fr. 1,35.
Pour les membres des caisses d'assurance
qui sont traités à l'hospice du Rham, le prix de
la journée d'entretien est fixe à fr. 1,35, outre
le prix des objets de pansements et, éventuel-
lement, les frais d'inhumation.
Luxembourg, le 26 janvier 1910.
Le Directeur général des travaux publics,
CH. DE WAHA.
Circulaire relative au paiement du traitement des
préposes forestiers.
Me référant à la circulaire du 3 juin 1909,
Mém. p. 447, concernant la nouvelle réglemen-
tation des traitements des préposés forestiers,
par application de l'art. 11 de la loi du 7 avril
1909, je rends attentif que des difficultés de
différente nature se sont opposées à ce que cette
question ait pu être définitivement réglée jusqu'à
ce jour. En conséquence, je prie les communes
et les établissements publics propriétaires de
bois de continuer, jusqu'à avis contraire, à liqui-
der les dits traitements sur leurs caisses, en
adoptant provisoirement les chiffres qu'ils ont
fixés dans les délibérations afférentes.
Luxembourg, le 24 janvier 1910.
Le Directeur général de l'intéreur,
BRAUN.
2. für einen Idioten, Geisteskranken oder Fall-
süchtigen, bei außergewöhnlichem Regim, auf
Fr. 1,76.
Luxemburg, den 26. Januar 1910.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Bekanntmachung. — Rhamhospiz.
Durch Beschluß vom heutigen Tage sind die
täglichen Unierhaltspreise im Rhamhospiz für das
Jahr 1910 folgendermaßen festgesetzt worden
1. für ein dürftiges Kind
Fr. 0,87;
2. für ein zahlungsfähiges Kind .
1,00;
3. für einen dür(...)tigen Erwachsenen
1,15;
4. für einen zahlungsfähigen Er-
wachsenen............................................................ 1.35.
Für die Mitglieder der Versicherungskassen,
welche im Rhamhospiz behandelt werden, ist der
tägliche Unterhaltspreis auf Fr. 1,35 festgesetzt
nebst dem Preise der Verbandstoffe sowie gege-
benenfalls den Beerdigungskosten.
Luxemburg, den 26. Januar 1910.
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Rundschreiben betreffend die Auszahlung des
Gehaltes der Forstschußbeamten.
Im
Hinweis auf das im Memorial S. 147
veröffentlichte Rundschreiben vom 3. Juni 1909
über die in Ausführung des Art. 11 des Gesetzes
vom 3. Juni 1909 vorzunehmende Neuregelung
des Gehaltes der Forstschußbeamten, mache ich
darauf aufmerksam, daß wegen Schwierigkeiten
verschiedener Art eine endgültige Erledigung dieser
Frage bisher nicht stattfinden konnte. Ich ersuche
daher die waldbesißenden Gemeinden und
öffent-
lichen Anstalten, fragliche Gehälter bis auf weiteres
auf ihre Kassen anzuweisen, vorläufig unter
Zu-
grundelegung der in ihren einschlägigen Beratungen
bestimmten Sätze.
Luxemburg, den 24. Januar 1910.
der General-Direktor des Innern,
B r a u n .
Avis. — Administration communale.
Par arrêté du 19 janvier ct. démission hono-
rable a été accordée, sur sa demande, à M
Henri Sehmitz de Biwisch, des fonctions
d'échevin de la commune d'Asselborn.
Par arrêté du 20 janvier ct. démission hono-
rable a été accordée, sur sa demande, à M.
Nicolas Zanen de Kanndorf, des fonctions
d'échevin de la commune de Mecher.
Par arrêté en date de ce jour démission hono-
rable a été accordee, sur sa demande, à M. Paul
Lefèvre de Merl, des fonctions d'échevin de la
commune de Hollerich.
Luxembourg, le 26 janvier 1910.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Bekanntmachung. — Gemeindeverwaltung.
Durch Beschluß vom 19. ds. Mts. ist Hrn.
Heinrich Schmiß aus Biwisch, auf sein Ersuchen
ehrenvolle Entllassung als Schöffe der Gemeinde
Asselborn bewilligt worden.
Durch Beschluß vom 20. ds. Mts. ist Hrn.
Nikolaus Zanenaus Kaundorf, auf sein Ersuchen
ehrenvolle Entlassung als Schöffe der Gemeinde
Mecher bewilligt worden.
Durch Beschluß vom heutigen Tage ist Hrn.
Paul
Lefèvre
aus
Merl, auf sein Ersuchen
ehrenvolle Entlassung als Schöffe der Gemeinde
Hollerich bewilligt worden.
Luxemburg, den 26. Januar 1910.
Der General-Direktor des Innern,
Braun
AVIS. — Protection légale des travailleurs
Il résulte d'une communication du Conseil
fédéral suisse du 21 janvier et que le protec-
torat
français de la Tunisie a adhéré à la con-
vention internationale de Berne du 26 septembre
1906 relative à l'interdiction du travail de nuit
des femmes employées dans l'industrie (Mémo-
rial 1907, 1021—1025).
Luxembourg, le 25 janvier 1910.
Le Ministre d'État, Présiden
du gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Protection légale des travailleurs.
Suivant communication du Conseil fédéral
suisse en date du 21 janvier ct., le protectorat
français de la Tunisie a adhéré à la convention
internationale de Berne du 26 septembre 1906,
sur l'interdiction de l'emploi du phosphore blanc
(jaune) dans l'industrie des allumettes (Mémorial
1907, 1025 — 1027).
Luxembourg, le 25 janvier 1910.
Le Ministre d'Etat, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN,
Bekanntmachung. — Gesetzlicher Arbeiterschutz.
Zufolge einer Mitteilung des schweizerischen
Bundesrates vom 21. Januar ct. ist das franzö-
sische
Schutzgebiet Tunis dem Berner internatio-
nalen Uebereinkommen vom 26. September 1906
über das Verbot der Nachtarbeit der in der
Industrie beschäftigten Frauen (Memorial 1907,
S. 1021—1025) beigetreten.
Luxemburg, den 25. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Gesetzlicher Arbeiterschuß.
Laut einer Mitteilung des schweizerischen Bun-
desrates vom 21. Januar ct. ist das französische
Schutzgebiet Tunis dem Berner internationalen
Uebereinkommen vom 26. September 1906 über
das Verbot der Verwendung weißen (gelben)
Phosphors in der Zündholzindustrie (Memorial
1907, S. 1025 — 1027) beigetreten.
Luxemburg, den 25. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung.—
Krankenversicherung.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heutigen
Tage ist die an Art. 3 des Statuts der Kranken-
kasse
der Luxemburger Sekundärbahnen zu Luxem-
burg durch die Generalversammlung vom 12 April
1909 vorgenommene Änderung genehmigt worden
Avis. — Assurance-maladie.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
la modification apportée a l'art. 3 des statuts de
la Caisse de maladie des chemins de fer secon-
daires
luxembourgeois, par l'assemblée géné-
rale du 12 avril 1909, a été approuvée
Art. 3 (Absatz 1). Alle nicht Versicherungspflichtigen Personen, welche bei der Gesellschaft beschäftigt sind.
können der Kasse durch schriftliche Anmeldung beim Vorstande beitreten. — Der Vorstand ist verpflichtet. den
Gesundheitszustand solcher freiwilligen Mitglieder ärztlich untersuchen zu lassen. Ergibt diese ärztliche Untersuch
ung eine bereits eingetretene Erkrankung oder einen nicht normalen Gesundheitszustand, so ist die Annahme des
Betreffenden als freiwilliges Mitglied der Krankenkasse so lange hinauszuschieben, als derselbe nicht imstande ist
ein in jeder Hinsicht einwandfreies ärztliches Zeugnis beizubringen.
Luxembourg, le 18 janvier 1910.
Le Ministre d'État, Président
du Gouvernement,
EYSCHEN.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
Verzeichnis der in den verschiedenen Kantonen
vom 1. bis zum 15. Januar 1910 festgestellten
ansteckenden Krankheiten.
Avis. — Service sanitaire.
Tableau des maladies contagieuses observées
dans les différents cantons du 1er au 15 janvier
1910.
N°
d'ordre.
CANTONS.
Capellen.
Esch-sur-Alz.
Luxembourg.
Redange.
Echternach.
Grevenmacher.
LOCALITÉS
Luxembg.-Grund.
Capellen.
Schouweiler.
Bettembourg.
Differdange.
Dudelange.
Hellange.
Kayl.
Niedercorn
Sassenheim.
Hollerich.
Mühlenbach.
Neudorf.
Oberpétrusse.
Sandweiler
Weiler-la-Tour.
Weimerskirch.
Ospern.
Echternach.
Eisenborn.
Wasserbillig.
Ahn.
Total
Fièvre
typhoide
Diph-
tèrie.
Coque-
luche
Scarla-
tine.
Variole.
Affections
puerpérales
Luxemburg, den 18. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Relevé des autorisations accordées pendant l'année 1909 aux communes, fabriques d'église et établis-
sements de bienfaisance pour l'acceptation de dons et legs, en conformité de l'art. 34 de la loi
communale du 24 février 1843.
N°
d'ordre.
21 .
Communes, sections
et établissements donataires,
Dates des
autorisations
1909.
Montant
en capital.
fr.
ct.
DÉSIGNATION DES DONATEURS.
Ville de Luxembourg.
Notre-Dame, la fabrique
id
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Ste Cunégonde, la fabrique.
St Jean, la fabrique.
id.
id.
id
St Mathieu, la fabrique
id.
id.
Bureau de bienfaisance
Fondation J -P. Pescatore.
29 mai.
id.
id.
30 sept.
id.
id.
22 janv.
id.
19 janv.
id.
id.
id.
id.
18 mars
30 sept.
8 déc
27 juin.
26 mai.
1,000
2,000
10,000
100,000
Lippert-Bourg. de Luxembourg.
Schummers-Nockels,
id
Marte Reuter, de Petit-Væseshartelt (Hollande)
Marie Munchen, de Luxembourg.
Ve Math. Wagner-Wilmes, de Luxbg,
Joseph Bailieux, de Villancourt.
Jean Langer, vivant curé retraité à
Remich.
22 ecclesiastiques du pays.
Marie Rodenbourg, de Clausen
Ruppert Hatto, du Grund.
Veuve Pierre Krau, de Differdange.
P. Bové, curé retraité à Diekirch.
Jean Langer, vivant curé retraité à-
Remich.
Vve Peiffer-Schmitz, de Pfaffenthal.
Madeleine Wagner, de Pfaffenthal.
Jacques Gillen, de Luxembourg.
Marianne Niemers, de Luxembourg.
Ve Thomas Byrne-Baustert, de Luxg.
District de Luxembourg.
Buschdorf, la fabrique.
id.
id.
Bœvange s/A., la fabrique.
Mutfort, la fabrique.
id.
id.
Niedercorn, la fabrique.
Differdange, la fabrique.
id.
id.
12 mars.
id.
id.
8 mai.
3 juin
22 juillet.
id.
10 juin.
15 sept.
id.
id.
155 65
Catherine Kœdinger, de Buschdorf.
id.
Epouse Lux-Kœdinger,
id.
Barbe Neu, de Bœvanges. Att.
Théodore Schmit, de Moutfort.
Jean Kugener, d'Ersange.
Emile Steffen, de Moutfort
Nic. et Henri Grethen, de Niedercorn
Josephine Bommertz, de Differdange
Christophe Brasseur,
id.
Michel Mirgain, curé à Hoscheid.
N.B. — Nature de la libéralité : Les chiffres de la 4e colonne accompagnés d'un asterisque représentent la valeu-
d'immeubles qui font l'objet de la donation. Tous les autres chiffres de la dite colonne représentent des libéralité
faites en numéraire.
Differdange, la fabrique.
id.
Schouweiler, la fabrique.
Dudelange, la fabrique.
Dudelange, la commune.
Dommeldange, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
Neudorf, la fabrique.
id.
Esch-s.-Alz , la fabrique.
id.
id.
id.
Hamm, la fabrique.
Hollerich, la fabrique.
id
id.
id.
id.
id.
Keispelt, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Kehlen, la fabrique.
id.
Nospelt, la fabrique.
Larochette, la fabrique.
id.
15 sept.
id.
3 juillet
21 sept.
22 février.
1er avril.
id.
id.
5 août
id.
15 sept.
id.
22 mars.
4 nov.
id.
6 nov.
23 déc.
10 avril.
id.
id.
id.
29 juin.
id.
29 janvier.
id.
id.
8 février.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
22 mai.
26 Févr.
8 déc.
22 mai.
5 août.
id.
20,000
1,500
2,000
1,000
1,200
* 450
Vve Lambert-Schmit, à Differdange.
Anne Hausemer,
Marx Schumacher, de Schouweiler.
Vve Walter-Hemes, de Burange.
Soc.d. Hauts-Fourn., de Dudelange.
Nicolas Ries, de Dommeldange
Vve Becker-Olinger,
Vve Moyen-Waldbillig,
P. Heymanns-Glaesener,
Ép. Ch. Collart, née baronne d'Ane-
than, de Dommeldange.
Nicolas Entringer, de Neudorf.
Jean Schmit, de Luxembourg.
Dom.Leclère-Remlinger, d'Esch s. A.
Héritiers Jeanne Peporté,
id.
Anne Schiltz, d'Esch-sur-Alzette.
Vve Gradel-Kieffer, de Paris.
M. Muller, curé, à Esch-sur-Alzette.
Marg. Giver, de Muhlenweg.
Th. et Guill. Theisen, de Gasperich.
J.-P. Schockweiler, curé Remerschen\
Hérits Fischer-Gérard, de Cessingen.
Héritiers Julie Gérard,
Mich Hostert, curé retr , de Keispelt.
Ép. Cath. Wagener-Schneidesch, id.
Sœurs Bellion, de Keispelt.
Pierre Weinacht, de Tuntingen.
Thill-Wellenstein, de Meispelt.
Marg. Mertz, de Keispelt.
Nic. Nicolay, de Meispelt.
François et Marg. Evert, de Meispelt.
Marie Hoffmann-Theves, de Keispelt.
Pierre Kaufmann, de Keispelt.
Héritiers Faber-Gutenkauf, id.
Christophe et Anne Welter, id.
Héritiers Wagener-Würth, id.
Marguerite Faber, de Keispelt.
Marie Hintgen, de Kehlen.
Joseph Hemmer, de Kehlen.
Jacques Schmit, de Nospelt.
Michel Logeling, de Larochette.
Ép. Bredemus-Ronk, de Larochette.
Cap-Capellen, la fabrique.
id.
id.
Mamer, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
id.
Mersch. la fabrique.
id.
id.
Niederanven, la fabrique.
id.
id.
id.
Sandweiler, la fabrique.
id.
Schuttrange, la fabrique.
Tuntingen, la fabrique.
Walferdange, la fabrique
id.
id.
Bastendorf, la fabrique.
id.
Brandenbourg, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
id.
Beckerich, la fabrique
Oberpallen, la fabrique.
id.
id.
Gilsdorf, la fabrique.
id.
Bettendorf, la fabrique.
Clervaux. bur. de bienf.
Consthum, la fabrique
Diekirch, la fabrique.
25 févr.
id.
id.
id.
id
id.
id
id.
5 août.
id.
id.
8 janv.
id.
8 sept
5 août
id.
id
id.
5 mars.
29 mai.
26 mai.
1er févr
14 août.
id.
id.
Vve Steichen Leclerc, de Capellen.
J.-B. Risch, de Cap.
Mathias Sunnen, de Cap.
Vve Marx-Speller, de Mamer.
Michel Wilhelm, de Mamer.
Vve Meyers Hilger, de Mamer.
Michel Thies. de Mamer.
Vve Roden-Huberty, de Mamer.
Vve Jean Biren Gilles, de Mamer.
Pierre Letsch, de Mamer.
Jean Pierre Hansel, de Mamer.
Thérèse Scheer, de Rollingen.
id.
Marie-Anne Hilger, de Rollingen
Nic. Adam, de Senningerberg.
Marie Kurt, de Niederanven.
Hubert Helfen, de Niederanven
Marie Schrœder, de Weimerskirch.
François Feipel, de Sandweiler.
Nic Wolff, de Sandweiler.
Jacques Petit, de Schuttrange
Joséphine Franck, de Tuntingen.
Cath Heiderscheid, de Helmsange
François Elvinger, de Walferdange.
Aloyse Noel, d'Esch-sur-Alzette.
District de Diekirch.
8 nov.
id.
5 mars.
id.
id.
id.
id.
5 août.
11 janv
21 juillet.
id.
id.
17 mars.
8 déc.
2 avril.
26 déc.
5 mai.
7 mai.
1,800
20,000
J.-P. Peters, de Bastendorf.
Ep. Thilgen-Weiler, de Bastendorf.
J.-P. Mailliet, de Landscheid.
id.
H. Thewes, curé de Mœsdorf
Léonard Mossong, vivant curé à Kahler.
Nic. Jungels, de Brandenbourg.
Vve Lux-Weiler, de Brandenbourg.
J.-B. Arendt, de Beckerich.
Héritiers Theisen, d'Oberpallen.
Jacques Weynandt, d'Oberpallen
Jacques Kirpach, d'Oberpallen.
Th. Welter, viv. curé retr , Diekirch
Elise Putz, de Gilsdorf
Marg Stelmes, de Troisvierges.
Léopold Richard, de Wiltz.
Cath. Lanners, de Consthum.
Théodore Maisch, de Diekirch.
Diekirch, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
Ell, la fabrique.
id.
Roodt, la fabrique.
Eschweiler, la fabrique.
Gœsdorf, la fabrique.
id.
id.
Dellen, la fabrique.
Grosbous, la fabrique.
Hachiville, la fabrique.
id.
Tarchamps, la fabrique.
id.
id.
id.
Hosingen, la fabrique.
id.
id.
Rodershausen, la fabrique.
Untereisenbach, la fabr.
id.
id.
Kaundorf, la fabrique.
Medernach, la fabrique.
Niederschieren, la fabrique
id.
Troisvierges, la fabrique.
id.
id.
id.
id.
Vianden, la fabrique.
id.
id.
id.
Wiltz, la fabrique.
id.
id.
7 mai.
id.
id.
15 juin.
11 sept.
1er févr.
id.
5 août.
7 juillet.
2 févr.
11 juin.
27 août.
17 mars.
2 sept.
30 avril.
id.
18 févr.
id.
id.
25 sept.
29 mars.
15 juillet.
21 juillet.
6 mai.
4 févr.
id.
id.
25 juin.
2 déc.
17 mai.
id.
15 juillet.
id.
id.
id.
id.
8 janv.
id.
id.
id.
15 févr.
id.
20 févr.
* 350
3,200
1,350
1,350
1,200
Vve Laeis-Beissel, de Diekirch.
Vve Merten-Willmes, de Diekirch.
Vve Fisch-Clarens, de Diekirch.
Thill-Zeven, de Diekirch.
Héritiers Clarence Huss, de Diekirch.
Nic. Versandt, d'Ell.
Nic. Meyers, d'Ell.
Thommes-Schrœder, de Roodt.
Nic. Malget, de Pintsch.
J.-P. Rodesch, de Gœsdorf.
Cath. Klein, de Gœsdorf.
Antoine Rissen, de Gœsdorf.
G. Wiltgen, vivant curé à Ehlerange.
Charles River, de Grosbous.
Ép Forman-Thill, de Hoffelt.
id.
id.
Vve Robert-Theisen, de Tarchamps.
Nic. Schaul, vicaire à Ronnevoie.
Michel Schmitz, de Tarchamps.
Alphonse Loutsch, de Wiltz.
Vve Richards-Juncker, de Dorscheid.
Pierre Lang, de Hosingen.
Elise Juncker, de Dorscheid.
Th. Mailliet, vivant curé à Reckerich.
Vve Heyardt, de Rumelange.
Math. Marx, vivant cure à Ruschdorf.
Vve Lieners, d'Obereisenbach.
Vve Reinesch-Mersch, de Kaundorf.
Cath Theisen, de Medernach.
Michel Scheck, de Schieren.
Jean Weber, de Schieren.
Marguerite Stelmes, de Troisvierges.
id.
id.
Anne et Elis. Daman, de Troisvierges.
id.
id.
Vve Scholer-Lentz, de Troisviereges.
Elisabeth Wester, de Trintange.
Delphine Daleyden, de Vianden.
J. Hengesch, curé-doyen à Vianden.
Marie Reisen, de Vianden.
Hér. Ph. Binsfeld, viv. curé à Hellange.
Vve Glesener-Krier, de Wiltz.
Hérit. Claude Glesener-Faber, Wiltz.
5 b
Wiltz, la fabrique.
Wiltz, bureau de bienf.
Pintsch, la fabrique.
id.
id.
id.
Olingen, la fabrique.
Roodt, la fabrique
id.
id.
id.
id.
id.
Biwer, la fabrique.
id.
Junglinster, bur. de bienf.
Bourglinster, la fabrique.
Junglinster,
id
Canach, la fabrique
id.
id.
id.
id.
Berbourg, la fabrique.
id.
id.
id.
Beidweiler, la fabrique.
Greiveldange, la fabrique.
Stadtbredimus, la fabrique.
Trintange, la fabrique.
id.
id.
id.
Bech-Kleinmacher, la fabr.
Wellenstein, la fabrique.
Wormeldange, la fabrique.
Valeur totale des libéralités .
23 oct.
23 déc.
26 fevr.
5 mai.
15 juillet
8 déc.
40,000
Marie Rasquin, de Coins/Seille (Lorr.)
Léopold Richard, de Wiltz.
Jean Enfers, de Wilwerwiltz
Nic. Keup-Kamus, de Lellange.
Pierre Stelmes, de Pintsch.
Anne-Marie Karier de Lellange.
District de Grevenmacher.
11 janv.
11 janv.
id.
id.
28 janv.
id.
8 déc.
13 janv.
15 sept.
21 sept.
16 nov.
17 déc.
11 sept.
id.
id.
id.
id.
13 mai.
id.
29 mai
5 août.
21 sept
25 juin.
9 juillet.
8 févr.
id.
id.
id.
29 mars.
1er avril.
29 mai.
*400
3,000
1,250
294 69
*300
266,230,34
Cath. Weber, d'Olingen.
Anne Lahr, d'Esch s. Alz.
Edmond Petry, de Roodt.
J.-P. Flammang, cure à Roodt.
Anne Schmit, de Roodt.
id.
Vve Schmit-Reichling, de Roodt.
Pierre Mehlen, de Biwer.
Michel Hauffels de Biwer.
Urbain Lambert, de Bourglinster.
Vve Altmann-Weyland,
id.
J.-P. Flammant-Pretemer, de Jung-
linster
J.-P. Schmit, de Canach.
Jean Marx,
id.
Cath. Speicher, id.
Jacques Biver, id.
id.
id.
Héritiers Pierre Wirtz, de Berbourg.
Vve Knepper-Maximiner,
id.
Jean Lehnertz,
id.
Vve J. Schramm-Biver,
id.
Nic. Sinner, de Beidweiler.
Math. et Nic. Schommer, de Greivel-
dange.
Marie Schneider, de Stadtbredimus.
Epouse Kohn-Gœdert, de Rœdt.
Théodore Molling,
id.
Marguerite Bremer,
id.
Michel Molitor, cure à Trintange.
Jean-Nic. Schadecker, curé à Bech-
Kleinmacher.
Vve Heinisch-Rœser, de Wellenstein.
Henri Klein, d'Oberwormeldange.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Luxembourg, le 25 janvier 1910.
Avis. — Association syndicale.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
l'association syndicale pour construction d'un
chemin d'exploitation « Freckbüsch » « auf der
Strasse » à Reichlange, dans la commune de
Redange, a été autorisée.
Cet arrêté ainsi qu'un double de l'acte d'as-
sociation sont déposés au Gouvernement et au
secrétariat communal de Redange.
Luxembourg, le 28 janvier 1910.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Caisse d'épargne.
Par arrêté ministériel en date de ce jour le
percepteur des postes à Redange a été chargé
de faire des opérations comptables pour la
Caisse d'épargne à partir du 1er février pro-
chain ; le bureau est accessible tous les jours
pendant les heures ordinaires de service.
Luxembourg, le 27 janvier 1910.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschluß des Uuterzeichneten vom 28.
Januar 1910, ist die Syndikatsgenossenschaft für
Anlage eines Feldweges
«Freckbüsch»,
auf der
Straße" zu Reichlingen. Gemeinde Redingen, ge-
nehmigt worden.
Dieser Beschluß sowie ein Duplikat des Ge-
nossenschaftsaktes sind auf der Regierung und
dem Gemeindesekretariate von Redingen deponiert.
Luxemburg, den 28. Januar 1910.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Sparkasse.
Durch Ministerialbeschluß. vom heutigen Tage ist
der Postperzeptor von Redingen beauftragt wor-
den, vom 1. Februar 1910 ab Operationen für
Rechnung der Sparkasse vorzunehmen; das Amt
ist jeden Tag während der gewöhnlichen Bureau-
stunden geöffnet.
Luxemburg, den 27. Januar 1910.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Extrait. — Expropriation.
Par exploit de l'huissier J.-J. Pauly, demeurant à Luxembourg, et daté du 26 janvier 1910,
La commune d'Eich, poursuites et diligences de son collège echevinal, pour laquelle est constitué et
occupera Me Adam Lœsch, avocat-avoué, demeurant à Luxembourg, a fait donner assignation à : 1° Jean
Bricher, propriétaire, demeurant à Weimershof ou Bricherhof, section de Neudorf; 2° Michel Theisen, cordon-
nier, demeurant à Neudorf; 3° Mathias Funck-Bricher, brasseur et 4° à son épouse Catherine Bricher, sans
état, demeurant ensemble à Luxembourg-Grund ;
à comparaître le mercredi, 16 février 1910, à 9 heures du matin, devant le tribunal civil de l'arrondissement
de Luxembourg. sîegeant en matière d'expropriation pour cause d'utilite publique, au,palais de justice à
Luxembourg, pour voir déclarer que les formalités prescrites par la loi ont été remplies, pour parvenir à
l'expropriation des terrains ci-après tous situés dans la section de Neudorf, commune d'Eich, et nécessaires
au redressement du chemin repris de Neudorf à Kirchberg, le dit redressement decrété d'utilité publique, à
savoir
1° a) une parcelle de terrain avec dix arbres, contenant 7 centiares, à emprendre dans une autre, sise au
lieu dit « Hosegrendchen », N° 13/2247 du cadastre, entre Christmann et Funck-Bricher, donnant sur le
chemin repris de Neudorf à Weimershof;
b) une parcelle de 90 centiares et 25 mètres de haie, à emprendre dans un champ. N° 5/1443 du cadastre,
entre Michel Peiffer et le chemin ci dessus ; ces deux immeubles appartenant au sieur Jean Bricher prequalifié.
La demanderesse a offert pour la parcelle sub à 14 francs et pour la parcelle subb fr. 0,75 par mètre carré
et pour la haie 75 francs ;
2° a) une parcelle de 20 centiares à emprendre dans une terre, sise lieu dit « Hosegrendchen », N° 632/1210
du cadastre, entre veuve Gœtzinger-Schaefer et le chemin repris susmentionne ;
b) une parcelle de terrain de 6 ares 20 centiares, sise mème lieu dit, N° 4/980 du cadastre, entre Funck-
Bricher, Michel Peiffer et Jean Bricher; ces deux immeubles appartenant au sieur Michel Theisen préqualifié.
La demanderesse a offert pour la parcelle sub à 2 francs par mètre carré. et pour celle sub b fr. 0,75 par
mètre carré ;
3° une parcelle de terre, contenant 15 ares 20 centiares avec l'excédent à gauche également compris, à
emprendre dans une autre, sise lieu dit « Hosegrendchen », N° 4/1442 du cadastre, entre Nic Christmann.
Michel Theisen, la route et Bricher ; cet immeuble appartenant aux époux Mathias Funck-Bricher prequalifiés.
La demanderesse a offert fr. 0,75 par mètre carré, soit la somme totale de 1140 francs.
A voir procéder au règlement de l'indemnité et à voir statuer sur les dépens.
Pour extrait,
l'avoué de la demanderesse, Ad. Lœsch.
Avis. — Règlements communaux.
En séance du 2 décembre 1909 le conseil
communal de Mertert a édicté un règlement sur
les jeux et amusements publics. —Ce règlement
a été dûment approuvé et publié.
Luxembourg, le 22 janvier 1910.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Bekanntmachung. — Gemeindereglemente.
In
seiner Sitzung vom 2. Dezember 1909 hat
der Gemeiuderat von Mertert ein Reglement über
die öffentlichen Spiele und Belustigungen erlassen.
— Dieses Reglement ist vorschriftsmäßig genehmigt
und veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 22. Januar 1910.
Der General-Direktor des Innern,
B r a u n .
Crédit foncier et Caisse d'épargne du Grand-Duché de Luxembourg.
Situation trimestrielle au 1er janvier 1910.
au 1er janvier 1909.
Fr.
Fr.
Fr.
34,892,850 00
3,551,230 00
1,705,877 57
2.294.953 88
22,930,700 00
9,962,100 00
56,135,407 42
15,704,669 29
13,723,494 58
63,899
276,790 09
1,006,259 99
1,116,725 00
74,256 00
26,815 95
16.360 49
39,897 71
527,609 29
49.293 63
I. — Crédit foncier.
Nombre des prêts réalisés
Montant des prêts réalisés
18,002.900 00
16,889,950 00
a) Prêts aux particuliers asso-
ciations syndicales et établis-
sements publics
Frs 19,596,800 00
b) Prêts aux communes et aux
syndicats intercommunaux. 18,294,100 00
Import sur prêts non encore touché
Amortissements opérés
Remboursements anticipes
Valeur nominale des obligations vendues
Valeur nominale des obligations déposées contre certificats
nominatifs
II. — Caisse d'épargne.
Avoir des déposants (sans les intérêts capitalisés de 1909)
Versements effectués durant l'année
Remboursements opérés durant l'année
Nombre des livrets en cours
Avances faites aux Caisses de Crédit agricole et professionnel.
Avances faites à la section des habitations à bon marché
III. — Section des habitations à bon marché.
Nombre des prêts réalisés
sans assurance
avec assurance
Montant des prêts réalisés
Import sur prêts non encore touché
Amortissements opérés
Remboursements anticipés
Fonds de réserve
Capital assuré
Primes versées à la Compagnie d'Assurances
au 1er janvier 1910.
Fr.
Fr.
Fr.
37,890,900 00
2,992.915 00
2,300,283 77
2,936,297 44
27.447,400 00
11,261,600 00
57,572,613 00
14,809,473 00
14,982,989 00
66,337
289,531 07
1,409,063 74
1,597,785 00
76,620 25
81,430 41
39,367 83
61,769 92
757,992 79
73,438 37
Luxembourg. — Imprimerie V. Bück.
Notre Directeur général des finances
est chargé de l'exécution du présent arrêté, qui
sera inséré au Mémorial.
Château de Hohenbourg, le 28 janvier 1010.
MARIE-ANNE.
Le Directeur général
des finances,
M. MONGENAST.
Arrêté ministériel du 20 janvier 1910, portant
autorisation pour la mise en usage des balances
à cadran.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DES FINANCES ,
Vu l'art. 2 de l'arrêté royal grand-ducal du
21 juillet 1882, sur la vérification des balances ;
4) Die Feststellung der Menge und Stärke der Essigsäure kann probeweise erfolgen.
5) Die Beamten haben das Ergebnis der Prüfung in die Nachsteueranmeldung einzutragen,
den Befund zu unterzeichnen und von dem Beteiligten oder feinem Vertreter zur Anerkennung
mitunterschreiben zu lassen.
§ 8. — Die Hebestelle hat, soweit nicht Steuerfreiheit zu gewähren ist (§ 1 Abs. 3), den Betrag
der Nachsteuer zu berechnen und dem Zahlungspflichtigen unter Aufforderung zur Zahlung mit-
zuteilen. Der Zahlungspflichtige hat den mitgeteilten Betrag innerhalb einer Woche einzuzahlen,
soweit nicht Stundung bewilligt ist.
Die eingehenden Nachsteuerbeträge sind, außer im Einnahmebuch (Akzisenjournal) in dem unter
§ 4 Abs. 7 vorgesehenen Anmeldungsregister zu vermerken. Das Anmeldungsbuch ist mit allen
Belegen am 1. Juli 1910 an den Bezirkskontrolleur einzusenden, welcher seinerseits dasselbe, nach
vorheriger Prüfung, nebst Belegen der Steuerdirektion einzureichen hat.
§ 9. — Die Steuerbeträge von über 24 Mk. können auf Antrag der Beteiligten vom Ein-
nehmer für eine Frist von höchstens drei Monaten gestundet werden. Eine weitere Stundung
ist nicht statthaft.
§ 10. — Hinterziehungen der Essigsäureverbrauchsabgabe ungleichen der Nachsteuer und sonstige
Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen des Essigsäureregulativs vom 9. Dezember 1909
sowie des gegenwärtigen Reglementes werden nach den Strafvorschriften geahndet, die hinsichtlich
der Branntweinverbrauchsabgabe vorgesehen sind.
Eine Hinterziehung der Nachsteuer liegt insbesondere dann vor, wenn die Menge der Essig-
säure absichtlich zu gering angegeben ist.
Liegt eine solche Absicht nicht vor, so kann über Abweichungen bis zu 10 vom Hundert der
angemeldeten Menge wasserfreier Essigsäure hinweggesehen werden.
Unser General-Direktor der Finanzen
ist mit der Ausführung gegenwärtigen Beschlusses,
welcher ins „Memorial" eingerückt werden soll,
beauftragt.
Schloß Hohenburg, den 28 Januar 1910
Maria-Anna
Der General-Direktor
der Finanzen,
M.
Mongenast.
Ministerial-Befchluß vom 20 Januar 1910,
wodurch die Ermächtigung zur Benußung von
Zeigerwagen erteilt wird.
Der
General-Direktor
der Finanzen,
Nach Einsicht des Art. 2 des Kgl.-Großh. Be-
schlusses vom 21. Juli 1882, die Prüfung der
Wagen betreffend;
Considérant qu'il y a lieu d'autoriser l'emploi
des balances à cadran dites aussi balances à
ressort respectivement à levier coudé, dans les
bureaux de poste et aux stations de chemin de
fer;
Arrête
M. le commissaire de district de can-
didature
veillera plus spécialement à l'exé-
cution du présent arrêté, qui sera inseré au
Mémorial
Luxembourg, le 27 janvier 1910.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Arrêté du 24 janvier 1910, réduisant le prix de
transport de sable et de pierres brutes sur la
ligne de chemin de fer vicinal de Bettembourg
à Aspelt.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DES TRAVAUX PUBLICS ;
Vu le cahier des charges pour l'exploitation
du chemin de fer vicinal d'Aspelt à Bettembourg,
publié par arrêté grand-ducal du 7 janvier 1899;
Beschluß vom 27. Januar 1910, wodurch die
Wählerschaft des Kantons Echternach zur Wähl-
eines Abgeordneten einberufen wird.
Der
Staatsminister,
Präsident
der
Regierung;
In Anbetracht, daß Hr. Johann-Mathias Föhr.
Abgeordneter des Kantons Echternach, am 21,
Januar 1910 verstorben ist;
Nach Einsicht der Art. 80, 82, 93, 94. 95 und
130 des Wahlgesetzes vom 5. März 1884, das
durch die Gesetze vom 30. Juni 1892 und 10.
Mai 1904 abgeändert worden ist;
Beschließt
Der Hr. Distriktskommissar von Greven-
macher wird des Nähern für die Ausführung dieses
Beschlusses, der ins „Memorial" eingerückt werden
soll, Sorge tragen.
Luxemburg, den 27. Januar 1910.
Der Staatsminister, Präsident
der Regierung,
Eyschen.
Beschluß vom 24. Januar 1910, wodurch der
Frachtsatz für Sand und rohe Steine auf der
Vizinalbahn
Bettemburg
Aspelt
herabge-
setzt wird.
Der General-Direktor der öffentlichen
Arbeiten;
Nach Einsicht des durch Großh. Beschluß vom
7. Januar 1899 veröffentlichten Lastenhestes für
den Betrieb der Vizinalbahn von Bettemburg
nach Aspelt;
5 a
Sur l'avis conforme du commissaire du Gou-
vernement pour les chemins de fer et d'accord
avec l'exploitant ;
Arrête