Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung und dem Regierungspräsidenten in Trier ist
Table des dispositions (15)
Texte législatif (15 Articles)
Grand-Duché de Luxembourg
Bekanntmachung.
Zwischen der Großherzoglich Luxemburgischen Regierung und dem Regierungspräsidenten in Trier ist
über die persönlichen Erleichterungen im kleinen Grenzverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland
in Ausführung des Art. 4 des zwischen den beiderseitigen Regierungen am 7. August 1926 geschlossenen
Abkommens folgendes vereinbart worden
Den beiderseitigen Staatsangehörigen, die in dem einen Grenzbezirk ihren Wohnsitz haben oder sich seit
mindestens einem Monat dort aufhalten, wird der Grenzübertritt und der Aufenthalt in dem anderen Grenz-
bezirke nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen auf Grund eines besonderen Grenzausweises gestattet.
Für Nutzungsberechtigte von Grundstücken, die in dem einen Grenzbezirke liegen, aber von einer in dem
anderen Grenzbezirk gelegenen Betriebsstätte aus bewirtschaftet werden, sowie für die in der Wirtschaft
solcher Nutzungsberechtigten tätigen Personen gilt die zeitliche Beschränkung des vorstehenden Absatzes
nicht.
I . Festlegung der Grenzbezirke.
Als Grenzbezirke gelten auf beiden Seiten der Grenze Geländestreifen von durchschnittlich je 10 Km
Breite längs der Grenze.
Die Grenzbezirke werden durch folgende Linien von Süden nach Norden mit der Maßgabe festgesetzt,
daß sämtliche von ihr durchschnittenen Ortschaften in den betreffenden Grenzbezirk einbezogen werden.
a) auf dir luxemburgischen Seite : Mondorf, Ellingen, Welfringen, Dalheim, Waldbredimus, Roedt, Trin-
tingen, Irsingen, Pleitringerhof, Hackenhof, Beyerholtz, Bergshof, Mensdorf, Roodt S., Olingen, Betzdorf,
Hagelsdorf, Breinert, Boudler, Brouch, Buch, Wolper (Consdorf), Colbet, Pascheid, Heffingen, Fels, Meder-
nach, Ermsdorf, Stegen, Ingeldorf, Eisenbahnlinie von Ettelbrück bis Ulflingen, Wilwerdingen, Wemper-
hardt;
b) auf der deutschen Seite : Eft, Ilcllendorf, Oberleuken, Keßlingen, Faha, Collesleuken, Trassem, Beurig-
Saarburg, linkes Saarufer bis Conz, linkes Moselufer bis Trier, Biewer, Lorich, Butzweiler, Cordelm, Welsch-
biltig, Idesheim, Meckel, Wolfsfeld, Bettingen, Olsdorf, Hisel, Brimingen, Niederraden, Neuerburg, Eisen-
bahnlinie über Arzfeld bis Niederüttfeld, Heckhuscheid.
II. Grenzausweise,
Die Grenzausweise werden nach einem vereinbarten Vordruck in deutscher Sprache und zwar luxem-
burgischerseits in gelber Farbe, deutscherseits in weißer Farbe auf die Dauer von zwei Jahren ausgestellt.
Nach Ablauf dieser Zeit können die Grenzausweise um weitere 2 Jahre verlängert werden, wenn sie noch
brauchbar sind. Die Grenzausweise müssen folgende Angaben enthalten
a) Namen und Vornamen, Staatsangehörigkeit, Stand oder Beruf, Geburtsort und Geburtstag, sowie
Wohnsitz oder Aufenthaltsort des Inhabers ;
b) Ein Lichtbild des Inhabers, das von der ausstellenden Behörde abgestempelt ist, sowie dessen eigen-
händige und amtlich beglaubigte Unterschrift. Von der Beibringung eines Lichtbildes im Grenzausweis
kann abgesehen werden, wenn die betreffende Person einen noch gültigen sonstigen Ausweis besitzt, der
mit einem noch zutreffenden und guten Lichtbilde versehen ist; Grenzausweis und sonstiger Ausweis sind
beim Grenzübertritt stets mitzuführen,
des
Memorial
Memorial
du
N° 56.
Mittwoch, 12. Oktober 1927.
Mercredi, 12 octobre 1927.
Großherzogtums Luxemburg.
c) Für Kinder unter 15 Jahren genügt an Stelle eines Grenzausweises ein amtlicher durch den Bürger-
meister auszustellender Ausweis über Vor- und Zunamen und Geburtstag des Kindes sowie der Anschrift
des Vaters bezw. des Erziehungsberechtigten.
Für Kinder, die jenseits der Grenze eine Schule oder Kirche
besuchen, genügt für den Grenzübertritt an Stelle des vorgenannten Ausweises eine von dem zuständigen
Lehrer oder Pfarrer ausgestellte Bescheinigung.
III. Gebühren.
Für die Ausstellung eines Grenzausweises wird deutscherseits eine Verwaltungsgebühr von 0,20 RM.
erhoben. Die Ausstellung der Kinderausweise gemäß Ziffer 2c sowie die Verlängerung der Grenzausweise
(Ziffer 2, Abs. 1, Satz 2) erfolgt gebührenfrei.
IV. Bestimmung der für die Ausstellung der Grenzausweise zuständigen Behörden.
Die Grenzausweise werden von dem für den Wohnsitz oder Aufenthaltsort des Bewerbers zuständigen
Bürgermeister ausgestellt.
V. Grenzübergangsstellen und Verkehrsstunden.
Die Grenzausweise und die Ausweise zu 2c berechtigen zum Grenzübertritt an sämtlichen nachstehend
bezeichneten Grenzübergangsstellen.
Als Grenzübergangsstellen werden bestimmt
a) die Moselbrücken bei Perl, Nennig, Wincheringen, Wellen;
b) die Sauerbrücken bei Wasserbillig, Langsur, Ralingen, Echternacherbrück, Weilerbach, Bollendorf,
Dillingen (Luxemburg) und Wallendorf;
c) die Fähren bei Besch, Nittel, Oberbillig, Metzdorf, Wintersdorf und das Fährboot bei Echtemacher-
fähre;
d) die von Bettel und Vianden nach Roth fürenden Straßen;
e) die Ourbrücken bei Wallendorf, Roth, Gemünd, Uebereisenbach und Dasburg.
Der Grenzübertritt im kleinen Grenzverkehr ist, soweit nicht auf Grund des nächsten Absatzes und der
Ziffer 7 eine Sonderregelung getroffen worden ist, nur von 6 Uhr morgens bis 10 Uhr abends gestattet.
Aerzten, Tierärzten und Hebammen, die zur Ausübung ihrer Berufstätigkeit auf Grund der Uebereinkunft
zwischen Luxemburg und Deutschland vom 4. Juni 1883 in den beiderseitigen Grenzgemeinden befugt sind,
ist der Grenzübertritt, sofern er zu diesem Zwecke erfolgt, ohne zeitliche Beschränkung gestattet. Die
zeitliche Beschränkung gilt auch nicht für Geistliche bei der Ausübung ihrer seelsorgerischen Tätigkeit in
dringenden Fällen. Zur Hilfeleistung bei Bränden und andern Unglücksfällen in den Granzbezirken dürfen
Feuerwehr und sonstige organisatorische Rettungsmannschaften die Grenze jederzeit ohne Erfüllung be-
sonderer Förmlichkeiten überschreiten.
Die zuständigen Verwaltungs- und Zollbehörden können im beiderseitigen Einvernehmen die Zeiten
für den Verkehr an den Uebergangsstellen im allgemeinen oder im Einzelfalle anderweit festsetzen, wenn die
örtlichen Verhältnisse es angezeigt erscheinen lassen.
Der Grenzübertritt mit der Eisenbahn ist zeitlich nicht beschränkt.
VI. Befugnisse die sich aus den Grenzausweisen ergeben.
Die in dem einen Grenzbezirke ausgestellten Grenzausweise berechtigen zum jeweiligen Aufenthalt
in dem andern Grenzbezirk auf die Dauer eines Zeitraumes, der sechs Tage nicht überschreiten darf.
Bei wiederholtem Mißbrauche kann der Grenzausweis auch während seiner Gutligkeitsdauer von der
Behörde, die den Ausweis ausgestellt hat für die Dauer oder auf Zeit entzogen werden.
VII. Erleichterungen für Personen, die zur Nutzung von Grundstudien oder Bodenerzeugnissen jenseits der
Grenze. berechigt sind oder die aus sonstigen dringenden Gründen insbesondere auch im Arbeiterverkeir die
Grenze überschreiten müssen.
Die Genehmigung zum Ueberschreiten der Grenze außerhalb der Grenzübergangsstellen und aaßerhalb
der festgesetzten Tageszeiten kann vom Gemeindevorsteher auf Grund eines schriftlich oder mündlich
bei ihm zu stellenden Antrages gestattet werden, soweit dies erforderlich ist,
a) zur Bewirtschaftung von Ländereien einschließlich der Ausübung der Jagd, der Fischerei, des Weide-
betriebes und des Torfstiches;
b) aus verwandtschaftlichen Rücksichten oder zum Aufsuchen eines Arztes, Tierarztes, einer Hebamme,
einer Apotheke oder einer Arbeitsstätte.
In besonders dringenden Einzelfällen können die Grenzüberwachungsbeamten den Grenzübertritt ohne
diese Genehmigung gestatten.
VIII.
Inkrafttreten der Vereinbarungen
Die Vereinbarungen treten am 1. November 1927 in Kraft; sie können von jedem der beiden Teile nur
nach einer 3 Monate vorher erfolgten Ankündigung außer Kraft gesetzt werden. — Mit dem gleichen Tage
verliert die Vereinbarung vom 16. März 1927 ihre Gültigkeit.
Luxemburg, den 5 Oktober 1927.
Avis. —- Postes. — A partir du 15 octobre prochain l'Administration des Postes et des Télégraphes mettra
en circulation de nouveaux timbres-poste à l'effigie de S. A. R. Madame la Grande-Duchesse de 30, 90
centimes et 1 ½ franc. En outre, les timbres-poste de 25 et 75 centimes paraîtront en d'autres couleurs. Les
valeurs de 65, 80 centimes et 1½ franc seront supprimées. — 7 octobre 1927.
Avis,— Assurances. — En exécution de l'art. 14 de la loi du 16 mai 1891, concernant la surveillance
des opérations d'assurance, la «Compagnie Européenne d'Assurance des Marchandises et des Bagages»
à Berne a demandé la restitution de son cautionnement respt. le transfert de ce cautionnement à sa com-
pagnie sœur «Compagnie Européenne d'Assurance des Marchandises et des Bagages» à Bruxelles, 204,
Rue Royale, à laquelle elle a cédé son portefeuille luxembourgeois.
La Compagnie Européenne de Berne renonce à l'autorisation de faire des opérations dans le Grand-Duché.
Des oppositions éventuelles à la libération du cautionnement de la Compagnie Européenne d'Assurance
des Marchandises et des Bagages de Berne devront être présentées dans le délai de six mois au plus tard.
(Troisième et dernière insertion de l'avis du 4 juin 1927, Mémorial n° 20, p. 438). — 5 octobre 1927.
Avis, — Règlement communal, —- En séance du 5 octobre 1927, le conseil communal de Gre-
venmacher a édicté un règlement sur le ban de vendange. — Le dit règlement a été dûment
publié. — 10 octobre 1927.
Caisse d'épargne*
Déclaration de perle de livrets.
A la date des 30 septembre, 3 et 5 octobre 1927,
les livret n° 292131, 257040, 213498 ont été déclarés perdus.
Les porteurs des dits livrets sont invités à les présenter dans la quinzaine à partir de ce jour, soit au
bureau central, soit à un bureau auxiliaire quelconque de la Caisse d'épargne et à faire valoir leurs droits.
Faute par les porteurs de ce faire dans le dit délai, les livrets en question seront déclarés annulés et
remplacés par des nouveaux.
5 octobre 1927.
Caisse d'épargne. — Annulation de livrets perdus. — Par décision de M. le Directeur général des finances
en date du 27 septembre 1927, les livrets n° 187223, 211879, 252277, 269191 et 279083 ont été annulés et
remplacés par des nouveaux.
1er
octobre 1927.
Par arrêtés de M. le Directeur général de la prévoyance sociale, en date du 30 septembre 1927, les modi-
fications ci-après, apportées aux statuts des caisses de maladie ci-après désignées, ont été
approuvées.—
30 septembre 1927.
1. — Caisse de maladie, de l'Arbed, Usines de Dommeldange
Art. 18 des statuts. — La caisse assure à ses affiliés comme prestations supplémentaires
1° le traitement dentaire, savoir
a) pour obturation, les honoraires d'après la taxe du tarif officiel du 1er juillet 1926 (Pos. 165 a) multi-
pliée par le nombre-indice 5,5;
b) une indemnité de 30 fr. par prothèse, sous déduction du supplément accordé éventuellement par
l'assurance vieillesse-et-invalidité.
A partir du 15 de ce mois, le multiplicateur pour le tarif d'honoraires des médecins, médecins-
dentistes et sages-femmes est de 6.
Le présent arrêté sera inséré au Mémorial.
Luxembourg, le 10 octobre 1927.
Le Directeur général du service sanitaire,
Norb. Dumont.
Avis. — Service sanitaire. — Par arrêté grand-ducal du 4 octobre 1927, démission honorable a été accordée,
sur sa demande, à M. Aloyse Decker, médecin-dentiste à Luxembourg, des fonctions de membre suppléant,
du Collège médical. — 10 octobre 1927.
Luxembourg. — Imprimerie de la Cour Victor Buck.
Abs. b. — bei Arbeitsunfähigkeit auf ein Krankengeld in der Höhe des halben Grundlohnes für
jeden Kalendertag, vom dritten Tage nach dem Tage der Erkrankung an. Das Krankengeld wird usw
b. Les assurés ont droit
b) à une indemnité de maladie pour chaque jour de l'année, s'élevant à la moitié du salaire normal, à
partir du troisième jour qui suit le début de la maladie, lorsque la maladie entraîne une incapacité de travail,
de l'assuré; ils seront accordés dés le premier jour de l'incapacité de travail pour les maladies qui ont une
durée de plus de huit jours, pour celles qui sont suivies de mort et pour celles qui sont provoquées par
un accident professionnel.
b. Die Versicherten haben
Anspruch
b) bei Arbeitsunfähigkeit auf ein Krankengeld in Höhe des halben Graundlohnes für jeden Kalendertag
vom dritten Tage nach dem Tage der Erkrankung an. Das Krankengeld wird vom ersten Tage an gewährt,
bei Krankheiten, die länger als acht Tage dauern, bei solchen, die zum Tode führen und bei solchen, die
durch Betriebsunfall verursacht worden sind.
al. 10. 5me ligne: .. .secours à la famille pendant le séjour de l'assuré à l'hôpital: un secours de
famille égal aux trois quarts du secours pécuniaire.
Abs. 10. 5. Zeile .. .ein' Hausgeld in der Höhe von drei Viertel des Krankengeldes,
— Als Mehrleistung gewährt die Kasse an die Mitglieder
1. Zahnärztliche Behandlung, und zwar
a) für eine Zahnplombe, die durch den Aerztetarif vom 1. 7. 1926 (Post. 165 a) vorgesehene. Gebühr.
Letztere beträgt bei einem Multiplikator von 5,5 netto Fr. 22.
Art 19, Pos. 8. — Une indemnité funéraire égale pour l'épouse aux deux tiers, pour un enfant à la moitié
de celle de l'assuré.
Art. 19, Pos. 8 — .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode
eines Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes.
2. — Caisse de maladie de l'Arbed, Usines à Esch-sur-Alzeite.
Art 14 al. b. — ...à une indemnité de maladie pour chaque jour du calendrier, s' élevant à la moitié
du salaire normal, à partir du troisième jour de l'incapacité de travail de l'assuré, ils etc
al. 1°: Le traitement dentaire consistant dans un supplément de 12 fr. par obturation ut par
prothèse.
Abs. 1.— Zahnärztliche Behandlung, und zwar einen Zuschuß von 12 Franken pro Zahnplombe
und pro Ersatzzahn.
Art 19, al. 1°: Le prix de ces tickets est le suivant
ticket de consultation : 2,50 fr.
ticket de visite
3,50 fr.
ticket kilométrique
3,— fr.
ticket pour médecin spécialiste: 1,50 fr. en plus.
Art 19, abs. 1.; Der Preis dieser Tikets ist folgender
Könsultationstiket
2,50 fr.
Besuchstiket
3,50 fr,
Reisetiket
3,— fr. pro Kilometer.
Tikets für Spezialärzte werden je um 1,50 Franken erhöht.
Avis.—
Assurance-Maladie.
Art. 19, al. 2. — Le traitement dentaire par un remboursement de
10 fr. par extraction dentaire,
12 fr. par obturation,
12 fr. par prothèse.
Art. 19, Abs. 2. — Zahnärztliche Behandlung durch Rückvergütung von
10 Franken pro Zahnextraktion,
12 Franken pro Zahnplombe,
12 Franken pro Ersatzzahn.
Art. 19, al. 8: .. une indemnité funéraire fixée pour l'épouse à deux tiers et pour un enfant à la moitié
de celle de l'assuré.
Art. 9, Abs. 8 : .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode eines
Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes.
5. — Caisse de Maladie d' Ougrée-Marihaye à Rodange.
Die Kasse gewährt den pflichversicherten Mitgliedern außer der gewöhnlichen zahnärztlichen
Behandlung (Extraktion) einen Zuschuß von 10 Franken pro Zahnplombe und pro Ersatzzahn.
Art, 22. La caisse assure aux membres de la famille des assurés
1" le traitement médical, moyennant des tickets de consultation, de visite et des tickets kilométriques qui
sont délivrés aux guichets de la caisse.
Le prix des tickets est le suivant
ticket de consultation : 2,50 fr.;
ticket de visite
3,50 fr.;
ticket kilométrique
3,— fr. par kilomètre de distance, à compter au domicile
du médecin le plus proche.
Pour les consultations, visites et voyages de nuit, le prix des tickets est à porter au double.
Les soins médicaux et pharmaceutiques sont assurés pour une durée de six semaines.
Après un délai de six mois, ces prestations pourront être renouvelées.
2° le traitement dentaire par un remboursement de
10 fr. par extraction dentaire;
10 fr. par obturation;
6 fr. par prothèse.
3° le traitement chirurgical, pour la totalité des frais médicaux;
4° les frais pharmaceutiques et d'autres moyens curatifs prescrits par le médecin de la caisse, à l'exception
des spécialités pharmaceutiques;
5° le traitement radioscopique, d'après les taxes du tarif;
6° le traitement dans un sanatorium, suivant convention avec la ligue contre la tuberculose jusqu'à con-
currence d'un tiers des frais d'entretien et pour la durée de six mois;
7° les frais d'entretien dans un hôpital ou clinique (3e classe);
a) dans le cas d'un traitement opératoire, la totalité des frais;
b) dans le cas' d'un traitement pour maladie interne, la moitié 'des frais;
c) dans le cas d'accouchement normal ou prématuré et d'avortement, la moitié des frais d'entretien,
à partir du 11me jour;
8° une indemnité funéraire fixée à 160 fr. pour l'épouse et à 120 fr. pour l'enfant de l'assuré.
L'indemnité funéraire est à réduire du montant de celle due, en cas d'assurance de l'affilié, par l'établisse-
ment d'assurance contre la vieillesse et l'invalidité, l'association contre les accidents ou une caisse de
maladie.
Familienhilfe
Die Kasse gewährt den Familienangehörigen
1° ärztliche Behandlung gegen Abgabe von Konsultations-, Besuchs- und Reisetikets, die an der Kasse,
erhältlich sind.
Der Preis dieser Tikets ist folgender
Konsultationstikets: 2,50 Franken;
Besuchstikets
3,50 Franken;
Reisetikets
3,— Franken, pro Kilometer Entfernung vom nächstwoh-
nenden Arzte aus berechnet.
Für Nachtkonsultationen, Besuche und Reisen wird der Betrag der Gutscheine verdoppelt,
Aerztliche Behandlung und Arznei werden für die Dauer von 6 Wochen gewährt. Nach einer Unterbre-
"chüngsfrist von 6 Monaten können diese Leistungen erneuert werden.
2° Zähnärztliche Behandlung durch Rückvergütung von
10 Franken pro Zahnextraktion;
10 Franken pro Zahnplombe;
6 Franken pro Ersatzzahn.
3. bei Operationen, die Gesamtkosten der ärztlichen Behandlung;
4. Die Gesamtkosten für Arznei und sonstige Heilmittel, welche von Seiten des Kassenarztes verordnet
werden, mit Ausnahme der pharmaceutischen Spezialitäten;
5. Röntgenbehandlung nach den festgesetzten Tarifsätzen;
6. Sanatorialbehandlung, nach Vereinbarung mit der Liga gegen die Tuberkoluse und höchstens bis zu
einem Drittel des täglichen Verpflegungspreises und für die Dauer von 6 Monaten;
7. die Verpflegung im Hospital oder in der Klinik (3. Klasse)
a) im Falle einer Operation, die Gesamtkosten;
b) im Falle der Behandlung einer innern Krankheit, die Hälfte der Kosten;
c) im Falle, der Behandlung einer innern Krankheit infolge Entbindung, Früh- oder Fehlgeburt die Hälfte
der Kosten, vom 11 Tage ab;
8. ein Sterbegeld und zwar beim Tode der Ehefrau eines Versicherten 160 Fr., beim Tode eines Kindes
120 Franken.
Das Sterbegeld für Familienangehörige ist um den Betrag des Sterbegeldes zu kürzen, auf das des Verstor-
bene als Versicherter bei der Alters- und Invalidenversicherung,bei der Unfallversicherungsgenossenschaft
oder bei einer Krankenkasse Anspruch hat.
Agents d'assurances agréés pendant le mois de septembre 1927.
d'ordre
Nom et adresse
Hilger Aloyse, entrepreneur, Bourg-
linster,
Mersch Nicolas, employé d'assurance,
Luxembourg.
Beringer Pierre de Schieren.
Gausché Aloyse, employé d'assurance,
Luxembourg.
Legrand Juiles, employé d' assurance,
Luxembourg.
Colling Pierre, employé d'assurance,
Clervaux.
Ulveling Hilaire, clerc de notaire, Wiltz.
Lefèvre Emile, représentant, Luxem-
bourg,
Barthels Philippe, Ettelbruck.
Agents
Agent
Cies d'assurances
Compagnie d'assurance « La Nationale
luxembourgeoise ».
Compagnie d'assurance « La Luxem-
bourgeoise».
Compagnie d'assurance «Le Phénix
Belge», Anvers.
Compagnie d'assurance « La Luxem-
bourgeoise », Luxembourg.
Compagnie d'assurance «La Luxem-
bourgeoise », Luxembourg.
Compagnie d'assurance « La Luxem-
bourgeoise», Luxembourg.
Compagnie des Propriétaires Réunis»,
Bruxelles.
Compagnie d' Assurances Générales (vie)
Paris.
Compagnie d'assurance « La Liégeoise »
(accident.)
Compagnie d'assurance « Le Monde »
(incendie et vie,)
Compagnie d'assurances « La Natio-
nale Luxembourgeoise »
Date
Luxembourg, le 1er octobre 1927.
Arrêté ministériel du 10 octobre 1927, portant nouvelle fixation du coefficient pour la multiplication des
prix de base du tarif d'honoraires des médecins, médecins-dentistes et sages-femmes, publié par arrêté
du 12 juillet 1927.
Le Directeur général du service sanitaire,
Vu l'art. 36 de l'ordonnance royale grand-ducale du 12 octobre 1841, portant organisation du service
sanitaire;
Revu l'arrêté du 12 juillet 1927, portant nouvelle fixation du coefficient pour la multiplication des prix
de base du tarif d'honoraires des médecins, médecins-dentistes et sages-femmes;
Arrête
al. 1. Les cotisations sont à verser pour tous les jours du calendrier; elles sont retenues lors de
chaque paye.
Abs. 1. Die Beiträge sind für alle Tage des Kalenderjahres zu zahlen, und werden an jedem
Zahltage zurückbehalten.
4.
Cuisse de maladie de lu Société Métallurgique des Terres- Rouges, à Esch-sur-Alzette.
Art. 19, Pos, 8. ,, .une indemnité funéraire fixée pour l'épouse à deux tiers et pour un enfant à la moitié
de celle tic l'assuré.
Art 19, Pos. 8. .. .ein Sterbegeld, und zwar bei dem Tode der Ehefrau von zwei Dritteln, beim Tode
eines Kindes von der Hälfte des dem Versicherten zukommenden Sterbegeldes.
5. — Cuisse régionale de maladie à Bettembourg.
Art. 21 des statuts, La caisse assure à ses membres assurés obligatoirement comme prestations supplé-
mentaires : le traitement dentaire, consistant dans un supplément de 10 fr. par obturation et par prothèse.