Arrêté du 27 novembre 1917, portant nouvelle fixation de diverses taxes téléphoniques sup- plémentaires.
Table des dispositions (8)
Texte législatif (8 Articles)
Arrêté du 27 novembre 1917, portant nouvelle
fixation de diverses taxes téléphoniques sup-
plémentaires.
LE MINISTRE D'ÉTAT,
PRÉSIDENT DU GOUVERNEMENT;
Vu l'arrêté grand-ducal du 30 mars 1917,
concernant la perception provisoire de taxes
téléphoniques supplémentaires ;
Sur les propositions de M. le directeur de
l'administration des postes et des télégraphes;
Après délibération du Gouvernement en
conseil ;
Arrête
Les taxes téléphoniques supplémen-
taires fixées par l'arrête ministériel du 31 mars
1917 sub I, II et VI sont abrogées et remplacées
comme suit
I.
Une station principale avec ligne de
raccordement en-dessous de 100 mètres, fr. 75;
pour chaque hectomètre ou fraction de
hectomètre de ligne en plus, fr, 20;
II. — Pour une station supplémentaire
a) dans le même immeuble que la station
principale, fr. 60;
b) dans un autre immeuble avec ligne de
raccordement en-dessous de 100 mètres, fr. 75;
c) pour chaque hectomètre ou fraction de
hectomètre de ligne en plus, fr. 20;
VI. — Pour le renouvellement d'une pile,
fr. 6.
Mémorial
du
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
Samedi, 1er décembre 1917.
N° 93.
Samstag, 1. Dezember 1917.
Beschluß vom 27. November 1917, die neue
Festsetzung verschiedener Zuschlag -Telephon-
gebühren betreffend.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung;
Nach Einsicht des Großh. Beschlusses vom 30.
März 1917, die provisorische Erhebung von Zu-
schlag-Telephongebühren betreffend;
Auf den Bericht des Hrn. Direktors der Post-
und Telegraphen-Verwaltung;
Nach Beratung der Regierung im Kon-
seil;
Beschließt
Die unter I, II und VI des Ministerial
Beschlusses vom 31. März 1917 festgesetzten
Zuschlag-Telephongebühren sind abgeschafft und
ersetzt wie folgt
I. — Für einen Hauptanschluß mit Unschluß-
leitung unter 100 Meter, Fr. 75;
für jedes weitere Hektometer oder Bruchteil
eines Hektometers, Fr. 20;
II. — Für einen Nebenanschluß
a) auf demselben Grundstück wie der Haupt-
anschluß, Fr. 60;
b) auf einem andern Grundstück mit Auschluß-
leitung unter 100 Meter, Fr. 75;
c) für jedes weitere Hektometer oder Bruchteil
eines Hektometers, Fr. 20;
VI. — Für die Erneuerung eines Trocken-
elementes, Fr. 6.
Arrêté du 1er décembre 1917, concernant la
police sanitaire du bétail.
L E DIRECTEUR GÉNÉRAL DE L'AGRICULTURE,
DE L'INDUSTRIE ET DU COMMERCE;
Revu l'arrête du 31 octobre 1917, par lequel
des zones d'interdiction et d'observation ont
été déterminées pour enrayer la propagation
de la fièvre aphteuse dans la localité de Pé-
tange;
Attendu que, suivant rapport du vétérinaire
du Gouvernement du ressort, l'épizootie est
éteinte dans la dite localité, et que la désin-
fection prévue par le règlement a eu lieu ;
Vu la loi du 29 juillet 1012, sur la police
sanitaire du bétail, et l'art. 85 de l'arrêté mi-
nistériel du 14 juillet 1913, concernant l'exé-
cution de cette loi;
Arrête
Art. 1er L'arrêté précité du 31 octobre 1917
est Apporté et les zones d'interdiction et d'ob-
servation sont supprimées.
Beschluß vom 1. Dezember 1917, die Vieh-
seuchenpolizei betreffend.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels;
Nach Einsicht des Beschlusses vom 31. Oktober
1917, betreffend Festsetzung von Sperr- und
Beobachtungsgebieten, am die Verschleppung
der Maul- und Klauenseuche in der Ortschaft
Petingen zu verhindern;
In Erwägung, daß, laut Bericht des zustän-
digen Staatstierarztes, die Seuche in benannter
Ortschaft erloschen ist, und das; die vorschrifts-
mäßige Desinfektion stattgefunden hat;
Nach Einsicht des Gesetzes von, 29. Juli 1912,
über die Viehseuchenpolizei, sowie des Art. 85
des Ministerialbeschlusses vom 14. Juli 1913,
betreffs Ausführung dieses Gesetzes;
Beschließt
Erwähnter Beschluß vom 31. Oktober
1917 ist außer kraft gesetzt, und die Sperr- und
Beobachtungsgebiete sind aufgehoben.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial.
Luxembourg, le 27 novembre, 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMÀN.
Gegenwärtiger Beschluß soll im "Me-
morial" veröffentlicht werden.
Luxemburg, den 27. November 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Le tableau publié au Mémorial à la suite de
l'arrêté ministériel du 31 mars 1917 est, en
conséquence, à modifier sub VI comme suit
VI.
Renouvellement d'une pile: ancienne
taxe, fr. 2; — taxe supplémentaire, fr. 6;
coût total actuel, fr. 8.
Die im „Memorial" im Allschluß an den Ministe-
rial-Beschluß vom 31. März 1917 veröffentlichte
Übersicht ist dementsprechend unter Nr. VI abzu-
ändern wie folgt
VI.
Erneuerung eines Trockenelementes
Frühere Gebühr, Fr.
2;
Zuschlaggebühr,
Fr. 6; — jetzige Gesamtgebühr, Fr. 8.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial
Luxembourg, le 1er décembre 1917.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce,
J. FABER.
Avis. — Société de secours mutuels.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour la
société mutualiste « Viehversicherungsverein von
Ettelbrück», à Ettelbruck, a été légalement
reconnue et ses statuts ont été approuvés.
Bekanntmachung. — Hilfskassen.
Durch Beschluß des Unterzeichneten vom heu-
tigen Tage ist die Genossenschaft
"Viehversiche-
rungsverein von Ettelbrück", zu Ettelbrück, ge-
setzlich anerkannt und dessen Statut genehmigt
worden.
Statuten des Viehversicherungs -Vereins von Ettelbrück.
Kapitel l. — Zweck des Vereins.
§ 1. — Unter dem Namen «Viehversicherungs-
verein von Ettelbrück» wird ein Verein gegründet,
welcher- bezweckt, seinen Mitgliedern unter den Be-
stimmungen der gegenwärtigen Statuten Entschä-
digungen nach dem Grundsatze der Gegenseitigkeit
für Verluste an ihrem Viehbestande zu gewähren.
§ 2. — Der Sitz des Vereins ist in Ettelbrück und
erstreckt sich auf die Ortschaft Ettelbrück.
§ 3. — Die Gesollschaft versichert Ziegen im Alter
von wenigstens einem Jahre,
Kapitel II. — Mitgliedschaft, Ein- und Austritt aus
dem Verein, Einschreibung der Tiere.
§ 4. — Mitglied des Vereins kann jeder Ziegenbe-
sitzer von Ettelbrück werden. Minderjährige im
Alter von 15 bis 18 Jahren, sowie die verheirateten
Weibspersonen werden jedoch nur unter den durch
Art, 3 des Gesetzes vom 11. Juli 1891 festgesetzten
Bedingungen als Mitglieder des Vereins zugelassen.
Vom Eintritt in den Verein sind jedoch ausge-
schlossen
Ziegenhändler und Ziegenbesitzer, welche nicht
ihren ganzen Viehbestand, sondern nur einzelne
Stücke versichern wollen.
§ 5, — Von dem Vereine können durch Beschluß
der Generalversammlung und mit absoluter Stim-
menmehrheit der anwesenden Mitglieder auf den Vor-
schlag des Vorstandes ausgeschlossen werden
a) diejenigen, welche den Interessen des Vereins
entgegentreten oder sich eines groben Betrugs oder
des Versuchs eines solchen dem Vereine gegenüber
schuldig gemacht haben ;
b) notorische Tierquäler oder solche, die ihr Vieh
ungebührlich schlecht pflegen;
c) diejenigen, welche den Bestimmungen der gegen-
wärtigen Statuten und speziellen Reglementen des
Vereins nicht nachkommen;
d) diejenigen, welche mit der Zahlung ihrer ordent-
lichen Beiträge für zwei Monate oder für die
außerordentlichen Beiträge während 14 Tagen im
Rückstande sind, ohne von dem Vereinsvorstand dazu
Ausstand erhalten zu haben.
§ 6. — Die Mitglieder, für welche der Ausschluß
aus dem Vereine vorgeschlagen wurde, werden zu-
nächst von dem Vereinsvorstande zu einer be-
stimmten Stunde vorgeladen, um über die Ursache
des Ausschlusses gehört zu werden.
Sofern dieselben der Einladung nicht Folge leisten,
oder die Gründe dem Vorstande nicht genügend
erscheinen, wird der Ausschluß der Entscheidung der
Generalversammlung unterworfen.
§ 7. — Der freiwillige Austritt aus dem Vereine
kann nur zum Schlüsse des Versicherungsjahres er-
folgen und muß der Antrag wenigstens drei Monate
vor diesem Zeitpunkte schriftlich bei dem Vorstande
emgereicht werden.
Diese Bestimmung ist jedoch auf diejenigen Mit-
glieder, welche ihren Wohnsitz außerhalb der im
Vereine einbegriffenen Ortschaften verlegen oder
welche ihren Betrieb aufgeben, nicht anwendbar.
Für diese hört die Versicherung mit Ende des Halb-
jahres, in welchem die Verlegung des Wohnsitzes
Gegenwärtiger Beschluß soll im "Me-
morial" veröffentlicht werden.
Luxemburg, den 1. Dezember 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J. Faber.
oder die Aufgabe des Betriebes erfolgt, auf. Dasselbe
ist der Fall, wenn ein Mitglied die Zahl der versicher-
ten Tiere vermindert.
Mit dem Augenblick des Austritts hört die Ver-
sicherung für den Austretenden, ebenso die Ersatz-
verbindlichkeiten für den Verein auf.
§ 8. — Im Falle des Austritts oder des Ausschlusses
stehen dem Austretenden keinerlei Ansprüche auf
den Verein zu. Jedoch haftet derselbe noch für die
ordentlichen, und außerordnetlichen Beiträge des
Jahres, in welchem der Austritt bezw. Ausschluss
erfogt.
Für den Fall, daß ein Mitglied einen andern Wohn-
sitz nimmt und sich sogleich bei einer daselbst auf
Gegenseitigkeit beruhenden gesetzlich anerkannten
Viehversicherung als Mitglied aufnehmen läßt, kann
zu seinen Gunsten ein Teil der bezahlten Beiträge
dem andern Versicherungsverein durch Beschluß des
Vorstandes zugewiesen werden.
§ 9. — Ein jeder Bewohner, welcher dem Vereine
betreten will, zeigt dieses einem der Vorstandsmit-
glieder an, welcher dem sich meldenden die Statuten,
die derselbe zu. unterzeichnen hat, bekannt macht,
Es wirdf alsdann von zwei Mitgliedern der Gesund-
heitszustand des Viehes untersucht. In zweifelhaften
Fällen kann, von dem Vorstand das Gutachten eines
Tierarztes auf Kosten des Versicherten eingeholt
werden,
Ergibt sich nichts zu erinnern, so wird der Wort
des zu versichernden Tieres bestimmt, die Taxe und
das versicherte Vieh nach Alter, Farbe, Rasse und
Ahzeichen in das Taxationsverzeichnis eingetragen.
Der Verstand entscheidet in seiner ersten Sitzung
über die Annahme, die sofort dem Versichert on be-
kannt gemacht wird.
§ 10 — Diejenigen Mitglieder, welche ihren Vieh-
bestand vergrößern, sind verpflichtet, bezüglich der
neu Angestellten Tiere innerhalb acht Tagen dem
Vereinsvorstande Anzeige zu erstatten
und
wird
alsdann hinsichtlich der Aufnahme nach den Bestim-
mungen des vorhergehenden § 9 verfahren.
Der
Eintritt juhger Tiere in das zur Aufnahme geeig-
nete Alter gift als Vergrößerung eines versicherten
Viehbestandes.
Wer wahrend des Jahres ein versichertes Stück
Vieh verkauft, kann ein anderes zur Versicherung
zugelassenes Stück an dessen Stelle setzen, für wel-
ches er der Mehrbeitrag zu zahlen hat, jedoch wird
der Minderwert nicht- vergütet.
Kapitell III. — Beginn und Aufhorung der Ver-
sicherung,
§ 11. — Die Versicherung beginnt mit dem Tage
der Zustellung des Beschlusses das Vorstandes, wo-
anch der Versicherte als Mitglied aufgenommen wurde
oder für wirkliche Mitglieder mit dem Tage, andern
die neu eingestellten Tiere in die Versicherung ange-
nommen wurden.
§ 12. — Die Versicherung hört auf
1. im Falle des Ausschlusses eines Mitgliedes mit
dem folgenden Tag, an welchem demselben der
Ausschluß bekannt gegeben wurde;
2. im Falle der Versicherte seinen, Wohnsitz außer-
halb des Viehversicherungsbezirkes vorlogt, mit dem
Tage, an welchem die Tiere anderwärts eingestellt
werden.
3. im Falle die ordentlichen und außerordentlichen
Beiträge in dem bestimmten Zeit punkte nicht richtig
eingezahlt, acht Tage nach orfolgter
schriflicher
Mahnung durch den Vorstand;
4. im Falle das versicherte Tier infolge Verkauf,
Tausch oder Vererbung auf einen andern Besitzer
übergeht, mit dem Tage des Übergangs an den neuen
Besitzer.
Die Versicherung dauert jedech fort
a) wenn der Verkauf oder Tausch unter Mit-
gliedern des Vereins statllfindet;
b) werut der neue Besitzer sich sofort, als Mitglied
des Vereins aufnehmen läßt ;
c) im Falle der Vererbung, wenn die Erben als
Mitglieder aufgenommen werden können und ihre
Verpflichtungen gegenüber dem Vereine zu orfüllen,
in der Lag© sind;
In den drei Fällen ist dem Vorstände von der er-
folgten Veränderung Kenntnis zu geben
d) wenn der Besitzer infolge einer gesetzlichen, Be-
stimmung gehalten ist, ein verkauftes Tier zurückzu-
nehmen oder den Preis dafür zu erstatten.
Kapitel IV,
Wegfall
der Ertschadigung Entscha-
digungsbetrag, Betrage, Eintrillsgeld.
§ 13. — Keine Entschädigung wird gewährt, bei
Verlusten, welche herbeigeführt sind
a) durch Fouerebrunst oder Blitzschlag, Entschä-
digt werden jedoch die Verluste durch Blitzschlag
auf freiem Felde;
b) durch Überschwemmungen;
c) durch Seuchen oder austesckende Krankheiten,
soweit für dieselben auf Grund jener Gesetze wogen
Nichtbeachtung
der
polizeilichen Bestimrnungen
eine Entschädigung nicht eintreten kann,
Eine Entschädigung- wird femer nicht gewährt,
wenn ein versichertes Tier infolge eines redhibitori-
schen Fehlers während der Zeit verendet, in welcher
der Besitzer Anspruch gegen den Verkäufer erheben
kann oder sofern er den gesetzlichen Zeitpunkt, wel-
cher für den betreffenden Fehler bestimmt ist, vor-
übergehen läßt, sofern nachgewiesen ist, daß ihm
das Vorhandensein des Fehlers bekannt war.
§ 14. — Die Entschädigung kann durch den Vor-
stand versagt oder gekürzt werden
a) wenn der Viehbesitzer die Krankheit oder den
Unfall nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist zur
Anzeige bringt;
b) wenn er den ihm in bezug auf die Behandlung
des erkrankten oder verletzten Tieres vom Vereins-
vorstande erteilten Weisungen nicht Folge leistet;
c) wenn der Verlust Folge der Fahrlässigkeit oder
grober Mißhandlung seitens des Besitzers oder der
Personist, dem die Tiere zur Pflege anvertraut waren;
d) wenn ein Mitglied des Vereins sich irgend einer
Art betrügerischer Angaben oder Handlungen gegen
den Verein schuldig gemacht hat;
c) wenn das versicherte Tier infolge einer Opera-
tion verendet, die nicht durch den Tierarzt ausge-
führt worden ist, ausgenommen sind dabei solche Ope-
rationen, die durch schnelle Hilfeleistung vorge-
nommen werden müssen, z. B. bei Blähungen durch
den Trokarstich, usw.;
f) wonn eine dritte Person für den Unfall verant-
wortlich ist.
§ 15. — Über die Gewährung oder Versagung der
Entschädigung, beschließt der Vorstand in gemein-
samer Beratung mit Stimmenmehrheit und ist der
Entscheid dem Beschädigten gleich zu eröffnen.
Oregon diesen Beschluß des Vorstandes ist die Beru-
fung an das Schiedsgericht zulässig
§ 16. — Entschüdigungsbetrag. — Die Entschädi-
gung eines verunglückten Stück Viehes wird auf
zwei Drittel der Taxe festgesetzt. Die Haut fällt dem
Eigentümer zu mit Ausnahme der in § 26 vorge-
sehenen, Fällen.
§17. — Bettrage — Jedes Mitglied ist verpflichtet,
ein Prozent des Wertes des versicherten Viehes in
halbjährigen Raten als Beitrag zu zahlen.
§ 18. — Eintrinsjeid. — Mitglieder des Vereins,
welche sich bei Bildung des Vereins aufnehmen lassen,
bezahlen kein Eintrittsgeld.
§ 19. — Später eintretende Mitglieder haben, außer
der jährlichen Prämie, als Eintrittsgeld zu entrichten;
für eine Ziege 1,25 Fr. für die folgende 0,62½ Fr, und
für jedes weitere Stück 0,25 Fr.
§ 20. — Diejenigen, welche aus dem Verein ge-
schieden sind und wieder eintreten wollen, werden
nach § 19 behandelt.
Etwaige Rückstände frü-
herer Beiträge sind jedoch vorher zu entrichten.
§ 21. — Sobald die Vereinsmittel den Betrag von
500 Fr. übersteigen, muß der Überschuß bei der Spar-
kasse deponiert werden.
§ 22. — Die Vereinskasse muß für den Reserve-
fonds sorgen, welcher mindestens 1000 Fr. beträgt.
Dieser Satz wird auf ein Viertel ermäßigt von dem
Tage an, wo der Verein dem zwischen den verschie-
denen zu Recht bestehenden Ortsvereinen des Landes
etwa später zu gründenden Zentral verbände beige-
treten sein wird. Derselbe muß jedoch wiederum
auf seine vorherige Höhe gebracht werden, im Falle
der Verein späterhin aus dem Zentralverbande frei-
willig austreten oder aus demselben ausgeschlossen
werden sollte.
Der Generalversammlung bleibt es vorbehalten,
eintretendenfalls die Zahlung eines außergewöhn-
lichen Beitrages im Betrage von nicht über 0,25 Fr.
von 100 Fr. des Wertes des versicherten Viehes so
lange anzuordnen, bis der Reservefonds die statuta-
risch festgesetzte Höhe wieder erreicht haben wird.
§ 23. — Die Vereinsgelder dürfen zu keinem andern
als dem in dem Statut angewiesenen Zwecke ver-
wandt werden. Auch hat die Vereinskasse für- sämt-
liche zur Führung der Geschäfte des Vereins beno-
tigten Auslagen aufzukommen
Zu diesen Verwal-
tungsanlagen zählen auch die infolge Beitritt an dem
bereits in dem vorhergehenden § 22 erwähnten Zen-
tralverband an diesen letztem zu entrichtenden
gewöhnlichen oder auch außergewöhnlichen Prämien.
Kapitel V. — Verfahren bei Erkrankung des Viehes,
Notschlachtung.
§ 24, — Wenn ein versichertes Stück Vieh erkrankt
oder einen Unfall erleidet, dann ist der Eigentümer
verpflichtet, alle ihm zu Gebote stehenden Mittel
zu dessen Herstellung anzuwenden. Auch muß der-
selbe dem Vorstande innerhalb 12 Stunden hiervon
Anzeige machen, damit sich von der Zweckmäßig-
keit der getroffenen Anordnungen überzeugt werden
kann.
§ 25.
Beschließt der Vorstand die ärztliche Be-
handlung des Tieres so werden die Kurkosten mit
Ausnahme jedoch der Arzneikosten, welche in allen
Fällen dem Eigentümer zu Lasten bleiben, von der
Vereinskasse bestritten.
§ 26. — Unter allen Umständen ist das Mitglied
verpflichtet, jeden Todesfall eines versicherton Stück
Viehes sofort dem Vorstände des Vereins anzuzeigen.
Trifft den Eigentümer kein Verschulden und ist die
Tdentität des gefallenen Viehes durch zwei Taxatoren
festgestellt, so erfolgt die Auszahlung der Entschä-
digungssumme aus der Vereinskasse.
§ 27. — Erweisen sich Tiere einer unheilbaren
Krankheit verdächtig, so kann durch den Vereins-
ausschuß die alsbaldige Schlachtung des Tieres ange-
ordnet worden. In diesem Falle kann die Entschä-
digungssumme auf drei Viertel des Wertes festgesetzt
werden dem Eigentümer bleibt hierbei die Wahl,
ob er das Fleisch nach einer von zwei Mitgliedern des
Vorstandes zu bestimmenden Taxe behalten oder
solches dem Verein belassen will. In letzterem Falle
wird das Fleisch, soweit es polizeilich zulässig ist,
von zwei Mitgliedern des Vorstandes in einem Tage
verkauft. Der Erlös fließt in die Vereinskasse und
fällt in diesem Falle die Haut dem Vereine zu.
Der Besitzer des Tieres darf eine Notschlachtung
nur mit Genehmigung des Vereinsausschusses vor-
nehmen, dringende Fälle ausgenommen, bei welcher
der Vereinsauschuß die Notwendigkeit der Not-
schlachtung nachträglich anerkennen muß.
Kapitel VI. — Beginn des Versicherungsjahres.
§ 28. — Das Versicherungsjahr beginnt mit dem
1. Januar und endigt mit dem 31. Dezember eines
jeden Jahres. Die Taxation findet jährlich zweimal
statt und zwar durch zwei Mitglieder der Vorstandes.
Zu diesem Behufes behändigt der Vorsteher den Taxa-
toren ein alphabetisches Verzeichnis dre Mitglieder,
deren Vieh versichert ist. Die hierbei ermittelte
Abschätzungssumme gilt als diejenige, auf welche
die Beiträge und Umlagen des Vereins vorteilt werden.
§ 29. — Im Erkranktmgs- und Todesfälle eines
Tieres gilt die halbjährige Abschätzungssumme als
diejenige, nach welcher die Vergütung im Falle
eines Verlustes erfolgt.
§ 30. — Der Rechnungsführer berichtigt auf Grund
des von den Taxatoren eingereichten Taxationsver-
zeichnisses die Versicherungsrolle und fertigt die
von dem Vorstande festzusetzende Heberolle für die
Zahlung der einzelnen Mitglieder an.
Kapitel VII. — Organe den Vereins,
§ 31. — Die Organe des Vereins sind;
a) Die Generalversammlung;
b) der Vereinsvorstand.
§ 32. — Der Präsident besorgt die Gesamtgeschäfts
führung und vertritt die Gesellschaft in allen Fällen,
kann sich aber auch durch den Stellvertreter ver-
treten lassen.
§ 33. -- Der Kassierer besorgt die Erhebung aller
Einnahmen und die Auszahlung der auf die Vereins-
kasse angewiesenen Angaben auf Grund der Anwei-
sung des Vorstehers.
Am Ende des Geschäftsjahres legt der Rechnungs-
führer vollständige Rechnung ab über die Einnahmen
and Ausgaben, welche in der im Monat Januar statt-
findenden Generalversammlung vorgelegt wird. Der
Vorsteher beaufsichtigt das Kassenwesen.
§ 34. — Der Vorstand wird zur Wahrnehmung
aller ihm durch das Statut erteilten Rechte und
Pflichten durch die bloße Wahl berechtigt.
§ 35. — Schiedsgericht. Alle im Schöße der Ge-
sellschaft entstehenden Streitigkeiten werden nach
Art. 5 des Gesetzes vom 11. Juni 1891 stets durch
zwei von den beteiligten Parteien zu ernennenden
Schiedsrichter geschlichtet.
Unterläßt eine der Parteien diese Ernennung, so
kann der Vorsteher des Vereins dieselbe vornehmen,
Sind die beiden Schiedsrichter geteilter Ansicht, so
ziehen sie einen dritten zu, welcher zu entscheiden
hat und dessen Entscheidung entgültig ist.
§ 36. — Die Abänderung gegenwärtiger Statuten
kann nur durch eine Generalversammlung geschehen,
deren Zusammenberufung und Verhandlungen ge-
mäß der in dem Statut vorgeschriebenen Form
stattzufinden haben.
Zur Gültigkeit der Beschlüsse dieser Versammlung
ist erfordert, daß wenigstem die Hälfte der Mit-
glieder dabei anwesend sind und wenigstens drei
Viertel der anwesenden Stimmen sich dafür aus-
sprechen, und daß dieselben durch die Regierung nach
Vorschrift des Reglements für die auf Gegenseitigkeit
beruhenden Hilfskassen vom 22, Juli 1891 gutge-
heißen werden, Die Auflösung kann nur in einer
speziell zu diesem Zwecke wenigstens zwei Monate
im Voraus durch Einzelbriefe mit ausdrücklicher An-
gabe der Tagesordnung einberufenen Versammlung
beschlossen werden, in welcher wenigstens drei
Viertel der Vereinsmitglieder vertreten sein müssen,
Dieser Beschluß muß mit drei Viertel der anwesenden
Stimmen gefaßt sein. Die Auflösung ist nur mit Gut-
heißung der Regierimg gültig. Im Falle der Auflösung
hat die Liquidierung gemäß den Bestimmungen dm
Art. 9 des Großh. Beschluß vom 22 Juli 1891 statt-
zufinden.
§ 37. — Durch Beschluß des Vorstandes können
gegenwärtige Statuten gedruckt und zum Kosten-
preise an die Mitglieder überlassen werden. In der-
selben Weise können Quittungs- und Notationsre-
gister beschafft werden.
Luxembourg, le 28 novembre 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
LE jury d'examen pour le second doctorat
en droit, composé de MM. Mathias Glaesener,
procureur général
d'État,
président;
Paul
Ulveling, vice-président de la Cour supérieure
de justice; Guillaume Leidenbach, président
du tribunal d'arrondissement à Luxembourg;
Adam Lœsch, avocat-avoué à Luxembourg,
membres, et Jean-Pierre Probst, avocat-avoué
à Luxembourg, membre-secrétaire, se réunira
en session ordinaire, suivant avis publié au
n° 73 du Mémorial de l'année courante, le
8 décembre prochain, dans une des salles du
Palais de justice à Luxembourg, à l'effet de
procéder à l'examen de MM. Joseph Bisdorff
de Luxembourg, Charles-Henri Eydt de Luxem-
bourg, et Constant de Muyser de Wiltz, réci-
piendaires pour le second doctorat en droit
L'examen écrit aura lieu pour tous les réci-
piendaires le samedi, 8 décembre, de 9 heures du
matin à midi et de 3 à 6 heures de relevée.
Die Prüfungsjury für das zweite Doktorat
der Rechte, bestehend aus den HH. Mathias
G l a e s e n e r , Oberstaatsanwalt, Präsident;
Paul
Ulveling,
Vizepräsident des Oberge-
richtshofes, Wilhelm Leidenbach, Präsident
des Bezirksgerichtes zu Luxemburg, Adam
Loesch, Advokat-Anwalt zu Luxemburg, Mit-
glieder, und Johann Peter Probst, Advokat-
Anwalt zu Luxemburg, Mitglied-Sekretär, wird,
laut Bekanntmachung in Nr. 73 des „Memorials"
lfd. Jahres, in ordentlicher Sitzung, am 8. De-
zember künftig, in einem der Säle des justiz-
palastes zu Luxemburg, zusammentreten, behufs
Prüfung der HH. Josef Bisdorff aus Luxem-
bürg, Karl Heinrich Eydt aus Luxemburg
und Constant de Muyser, aus Wiltz, Rezi-
pienden für das zweite Doktorat der Rechte.
Die schriftliche Prüfung findet für alle Rezi-
pienden am Samstag, den 8. Dezember, von
9 Uhr morgens bis Mittag und von 3 bis 6 Uhr
nachmittags statt.
Die mündlichen Prüfungen sind anberaumt
wie folgt: für Hrn. Bisdorff, auf Mon-
tag, den 10. Dezember, für Hrn. Eydt, auf
Dienstag, den 11. Dezember und für Hrn. de
Muyser,
auf
Donnerstag, den 13. Dezem-
ber, jedesmal um 3 Uhr nachmittags
Luxemburg, den 24. November 1917.
Der General-Direktor der Justiz
und des öffentlichen Unterrichts,
L. Moutrier.
§ 38. — Die Unterschrift unter die gegenwârtigen
Statuten gilt als Anerkenntnis derselben und als
verbindliche Erklärung der Gesellschaft beitreten
zu wollen.
Bekanntmachung. — Prüfungsjury.
Avis. — Jurys d'examen.
Les éprouves orales sont fixées comme suit
pour M. Bisdorff, au lundi, 10 décembre, pour
M. Eydt, au mardi, 11 décembre, et pour
M. de Muyser, au jeudi, 13 décembre, chaque
fois à 3 heures de relevée.
Luxembourg, le 24 novembre 1917.
Le Directeur général de la justice
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER.
Luxemburg, den 28. November 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. K a u f f m a n .
Par arrêté ministériel, il a été institué une
commission spéciale chargée d'étudier les me-
suras à prendre en vue de sauvegarder les inté-
rêts économiques du pays durant la guerre et
après la conclusion de la paix jusqu'à la reprise
du jeu normal des forces actives du pays.
La commission est composée comme suit
MM. Joseph Strichen, conseiller d'État, pré-
sident; Ernest Hamélius, conseiller d'État,
vice-président; Ëmile Mayrisch, directeur gé-
néra] de la société «Arbed» à .Dudelange; Paul
Wurth, ingénieur, membre de la Chambre de
commerce à Luxembourg; Eugène Ruppert,
ingénieur à Luxembourg; Joseph Glesener, in-
dustriel, membre de la Chambre de commerce
à Hollerich; Michel Neuman,
industriel à
Luxembourg; Jean-Pierre Kaufmann, président
de la Fédération des associations locales à
Pontpierre; Joseph Linckels, agronome à Beau-
fort; Fritz Mersch, président de la commission
de viticulture à Grevenmacher; Eugène Donde-
tinger, négociant à Kayl; Jean-Pierre Kœnig,
architecte à Luxembourg, membres; Hubert
Stumper, sous-commissaire de surveillance prés
les chemins de fer à Luxembourg, secrétaire,
Luxembourg, le 1er décembre 1917.
Le Ministre d'Etat
Président, du Gouvernement,
L.
KÂUFFMAN.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce,
J.
FABER.
Durch Ministerialbeschluß ist eine Spezial-
kommission eingesetzt worden zum Studium zur
Sicherstellung der wirtschaftlichen Interessen
des Landes während des Krieges und nach Frie-
densschluß bis zum normalen Wiedereinsetzen
der wirtschaftlichen Kräfte des Landes zu tref-
senden Maßnahmen.
Die Kommission ist zusammengesetzt wie folgt
HH.
Josef
Steichen,
Staatsrat,
Präsi-
dent;
Ernest
Hamelius,
Staatsrat,
Vize-
Präsident;
Emil
Mayrisch,
General-Direktor
der
"Arbed"
zu
Düdelingen;
Paul
Würth,
Ingenieur, Mitglied der Handelskammer zu
Luxemburg;
Engen
Nuppert,
Ingenieur
zu Luxemburg; Josef Glesener, Industrieller,
Mitglied der Hundelskammer zu Hollerich;
Michel
Neuman,
Industrieller
zu
Luxem-
bürg;
Johann
Peter
Kaufmann,
Präsident
der landwirtschaftlichen
Vereine zu Stein-
brücken; Josef Linckels, Agronom zu Befort;
Fritz Mersch, Präsident der Weinbaukom-
mission zu Grevenmacher; Engen Donde-
linger,
kaufmann
zu
Kayl;
Johann
Peter
koenig, Architekt zu Luxemburg, Mitglieder;
H.
Hubert
Stumper,
Unteraufsichtskom-
missar der Eisenbahnen zu Luxemburg, Sekretär.
Luxemburg, den 1. Dezember 1917.
Der Stantsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Der General- Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J.
Faber.
Avis. — Postes et télégraphes.
Par arrêté grand-ducal du 27 novembre ct.,
M. Grégoire Spedener, commis à la perception
des postes et des télégraphes à Luxembourg-
Bekanntmachung. — Post- und Telegraphen-
verwaltung.
Durch Großh. Beschluß vom 27. November
ct.
ist
Hr.
Gregorius
Spedener,
Kommis
bei der Postperzeption zu Luxemburg-Stadt,
Avis.
Bekanntmachung.
ville, a été nommé aux fonctions de sous-chef
de bureau auprès de la même perception.
Luxembourg, le 28 novembre 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
Avis. — Règlement communal.
En séance du 6 novembre 1917, le conseil
communal de Dudelange a édicté un règlement
de police fixant l'heure pour la fermeture des
locaux de commerce dans la dite commune. —
Ce règlement a été dûment publié.
Luxembourg, le 24 novembre 1917,
Le Directeur général de l'intérieur,
M.
K O H N .
Avis. — Associations syndicales libres.
Conformément à l'art. 6 de la loi du 28 dé-
cembre 1883, l'association syndicale libre pour
l'établissement d'un drainage au lieu dit « In
Kenfen » à Mertert, a déposé au Gouvernement
et au secrétariat communal de Mertert un
double de l'acte d'association sous seing privé,
dûment enregistré.
Luxembourg, le 29 novembre 1917.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce,
J. FABER.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In der Sitzung vom 24. November 1917 hat
der Gemeinderat von Düdelingen ein Polizei-
reglement betreffend die Schließungsstunde der
Geschäftslokale erlassen. — Dieses Reglement
ist vorschriftsmäßig veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 24. November 1917.
Der General-Direktor des Innern,
M. Kohn.
Avis. —- Indigénat.
Par arrêté grand-ducal du 30 octobre 1917,
M. Jean-Eugène Lux, né à Perlé, le 6 avril 1892,
et demeurant à Weiler (Putscheid), a été auto-
risé à rentrer dans le Grand-Duché de Luxem-
bourg, et le 19 novembre il a fait devant le
bourgmestre de la commune de Putscheid la
déclaration prévue par l'art. 18 du Code civil.
Bekanntmachung. — Staatsangehörigkeit.
Durch Großh. Beschluß vom 30. Oktober 1917
ist Hr. Joh. Eng. Lux , geboren zu Perl am 6.
April 1892 und wohnhaft zu Weiler (Putscheid)
zur Rückkehr in das Großherzogtum ermäch-
tigt werden. Derselbe hat am 19. November
vor dem Bürgermeister der Gemeinde Putscheid
die durch Art. 18 des Zivilgesetzbuches vorgesehene
93 a
Bekanntmachung. — Freie Genossenschaften.
Gemäß Art. 6 des Gesetzes vom 28. Dezember
1883 hat die freie Genossenschaft für Entwässe-
rungsanlage zu Mertert, Ort genannt „In Ken-
fen",
ein Duplikat der einregistrierten Privat-
urkunde betreffs des Genossenschaftsaktes bei
der Regierung und dem Gemeindesekretariate
von Mertert hinterlegt.
Luxemburg, den 29. November 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J. Faber.
zum Unterbureauchef bei derselben Perzeption
ernannt worden.
Luxemburg, den 28. November 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. K a u f f m a n .
En conséquence M. Lux a recouvré la qualité
de Luxembourgeois.
Luxembourg, le 30 novembre 1917.
Le Directeur général de la juste
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER
Avis. — Association syndicale.
Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-
cembre 1883, il sera ouvert du 27 décembre 1917
au 10 janvier 1918 dans la commune de Mom-
pach une nouvelle enquête sur le projet et les
statuts d'une association à créer pour l'éta-
blissement de chemins d'exploitation dans les
vignes «In der AU» etc., à Born.
Le plan de situation, le devis détaillé des
travaux, un relevé alphabétique des proprié-
taires intéressés, ainsi que le projet des statuts
de l'association sont déposés au secrétariat
communal de Mompach, à partir du 27 décem-
bre prochain.
M. P. Lenertz, membre de la Commission
d'agriculture à Zittig, est nommé commissaire
à l'enquête. Il donnera les explications néces-
saires aux intéressés, sur le terrain, le 10 janvier
prochain, de 9 à 11 heures du matin, et recevra
les réclamations le même jour, de 2 à 4 heures
de relevée, dans la salle de la société locale agri-
cole de Born,
Luxembourg, le 20 novembre 1017.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce
J, FABER.
AVIS. — Association syndicales.
Par arrêté du soussigné en date de ce jour,
les associations syndicales pour rétablissement
de chemins d'exploitation à 1° Wormeldange
Kapenaker, lieux dits «Am Frîschweyer» etc.;
Erklärung abgegeben und somit die Eigenschaft
als Luxemburger wiedererlangt.
Luxemburg, den 30. November 1917.
Der General-Direktor der justiz
und des öffentlichen Unterrichts,
L. Moutrier.
Bekanntmachung.
Syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 28. Dezem-
ber 1883 wird vom 27. Dezember 1917 aus den
10 Januar 1918 in der Gemeinde Mompach
eine Voruntersuchung abgehalten über das Pro-
jekt und die Statuten einer zu bildenden Ge-
nossenschaft für Anlage von Feldwegen in den
Weinbergen „In der An" usw. zu Born.
Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein
alphabetisches Verzeichnis der beteiligten Eigen-
tümer sowie das Projekt des Genossenschafts-
aktes sind auf dem Gemeindesekretariat von
Mompach vom 27. Dezember künftig ab, hinter-
legt.
Hr. P. Lenertz, Mitglied der Ackerbau-
kommission zu Zittig, ist zum Untersuchungs-
kommissar ernannt. Die nötigen Erklärungen
wird er den juteressenten am 10. januar 1918
von 9—11 Uhr morgeus au Ort und Stelle
geben und am selben Tage, von 2—4 Uhr nach-
mittags, etwaige Einsprüche im Vereinssaale
zu Born entgegennehmen.
Luxemburg, den 29. November 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J.
Faber.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Durch Beschlüsse, des Unterzeichneten vom
hentigen Tage sind die Syndikatsgenossenschaften
für Anlage von Fedwegen zu 1. Wormeldingen-
Kapenacker, Orte genannt „Am Frischweyer",
2° Heiderscheid, lieux dits « Auf Oiwert», « Auf
Erzbierchen», ont été autorisées.
Ces arrêtés ainsi qu'un double des actes d'as-
sociation sont déposés au Gouvernement et aux
secrétariats communaux de Wormeldange et de
Heiderscheid.
Luxembourg, le 30 novembre 1917.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce,
J. FABER.
Avis. — Association syndicale.
Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-
cembre 1883, il sera ouvert du 14 au 28 décembre
1917, dans la commune de Frisange, une en-
quête sur le projet et les statuts d'une asso-
ciation à créer
pour l'établissement d'un
assainissement « In den Sauerwiesen», au
moyen du redressement du «Bredemsbach» à
Aspelt.
Le plan de situation, le devis détaillé des
travaux, un relevé alphabétique des proprié-
taires intéressés, ainsi que le projet des statuts
de l'associiation sont déposés au secrétariat
communal de Frisange, à partir du 14 décembre
prochain.
M. Mathias Diederich, membre de la Commis-
sion d'agriculture à Bergem, est nommé com-
missaire à l'enquête. Il donnera les explications
nécessaires aux intéressés, sur le terrain, le
28 décembre prochain, de 9 à 11 heures du
matin, et recevra les réclamations le même jour,
de 2 à 4 heures de relevée, dans la salle de la
société agricole d'Aspelt.
Luxembourg, le 1er décembre 1917.
Le Directeur général de l'agriculture,
du l'industrie et du commerce,
J. FABER.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 28. Dezember
1883 wird vom 14. auf den 28. Dezember künf-
tig, in der Gemeinde Frisingen, eine Vorunter-
suchung abgehalten über das Projekt und die
Statuten einer zu bildenden Genossenschaft für
Anlage einer Entwässerung „In den Sauer-
wiesen" durch Redressierung des
"Bredems-
saches zu Aspelt.
Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein
alphabetisches Verzeichnis der beteiligten Eigen-
tümer sowie das Projekt des Genossenschafts-
aktes sind auf dem Gemeindesekretariat von Fri-
singen vom 14. Dezember künftig ab, hinterlegt.
Hr.
Mathias
Diederich,
Mitglied
der
Ackerbaukommission zu Bergem, ist zum Unter-
suchungskommissar ernannt. Die nötigen Erklä-
rungen wird er den Interessenten am 28. De-
zember künftig von 9—11 Uhr morgens, an
Ort und Stelle geben und am selben Tage von
2—4 Uhr nachmittags etwaige Einsprüche im
Vereinssaale zu Aspelt entgegennehmen.
Luxemburg, dm 1. Dezember 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J. Faber.
usw.; 2. Heiderscheid, Orte genannt "Auf Oiwert"
„Auf Erzbierchen" ermächtigt worden.
Diese Beschlüsse sowie ein Duplikat der Ge-
nossenschaftsakten sind auf der Regierung und
den Gemeindesekretariaten von Wormeldingen
und Heiderscheid hinterlegt.
Luxemburg, den 30. November 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J. Faber.
Avis. — Service sanitaire.
Tableau des maladies contagieuses obser-
vées dans les différents cantons du 10 au 24
novembre 1917.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
Verzeichnis der in den verschiedenen Kantonen
vom 10. bis 24. November 1917 festgestellten
ansteckenden Krankheiten.
VICTOR BÜCK, LUXEMBOURG
N° d'ordre.
Cantons.
Luxembourg.
Capellen.
Esch.-s.-Alz.
Luxembourg.
Clervaux.
Diekirch.
Redange.
Wiltz.
Vianden.
Localités.
Luxembourg-ville
Nospelt
Steinfort
Kayl
Bonnevoie
Dommeldange
Cervaux
Diekirch
Gilsdorf
Camus
Ell
Perlé
Eschweiler
Vianden
Total
typhoïde.
Dyphtirie.
Coqueluche.
Scarlatine.
Variole.
Affections
puerpérales.