Journal officiel du Grand-Duché de Luxembourg
Table des dispositions (18)
Texte législatif (18 Articles)
Nummer 3.
(17)
Jahr 1843.
des Großherzogthums
Luxemburg.
Akte der Gesetzgebung.
Gesetz
über die Patentsteuer.
Wir
Wilhelm
II, von Gottes Gnaden,
König der Niederlande, Prinz von Oranien-
Nassau, Großherzog von Luxemburg, u., u., u.
Haben,
In der Absicht, durch geeignete Veränderun-
gen in den in unserm Großherzogthum Luxemburg
geltenden Gesetzen über die Parentsteuer, die-
selbe mit den daselbst thätigen Handels- und
Gewerbszweigen in Beziehung zu setzen, und
die Abgabenbeträge nach den Grundsätzen einer
gerechten, verhältnißmäßigen Gleichheit zu re-
guliren;
Mit Zustimmung der Stände und unter Auf-
hebung der Bestimmungen der Gesetze vom 21.
Mai 1819 und 6. April 1823 ;
Verordnet und verordnen, wie folgt
Der Steuerpflichtige, welcher zugleich mehrere
derjenigen Gewerbe ausübt ; welche in den, dem
Actes Législatifs.
L O I
sur le droit de patente.
Nous GUILLAUME I I , par la grâce de Dieu,
ROI DES PAYS-BAS, PRINCE D'ORANGE-NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG, etc., etc,
etc.;
Voulant apporter aux lois sur le droit de patente
en vigueur dans Notre Grand-Duché de Luxem-
bourg , les modifications propres à mettre ce droit
en rapport avec les diverses branches de commer-
ce et d'industrie qui s'y exercent, et en régler le
montant d'après les principes d'une juste égalité
proportionnelle;
Avons, de l'assentiment des États, et par déroga-
tion aux dispositions des lois des 21 mai 1819 et 6
avril 1823, ordonné et ordonnons ce qui suit
ART. 1er.
Le contribuable qui exerce à la fois plusieurs des
professions comprises aux tableaux nos 6, 13 et 14,
LÉGISLATIF ET ADMINISTRATIF
DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG.
Verordnungs- und Verwaltungsblatt
( 1 8 )
Gesetze vom 21. M a i 1819 beigefügten Tableaus
N° 6, 13 und 14, begriffen sind, soll, für alle diese
Gewerbe zusammen, nur einer einzigen Abgabe
unterworfen sein, welche sich bestimmt nach der
Gesammtheit der durch sie herbeigeführten Vor-
heile,
und in keinem Falle weniger als die Ab-
abe betragen darf, welche auf dem höchstbesteu-
ten jener Gewerbe ruht. Jedoch sollen, soviel
die in eine der letzten acht Classen des Tarifs
fallenden Gewerbe betrifft, dieselben abgesondert,
nach der Wichtigkeit jedes einzelnen, besteuert
werden, wenn die vereinigten dargus hervorge-
benden Vortheile nicht für hinlänglich durch die
auf der ersten Classe ruhende Abgabe erreicht
erscheinen.
annexes à la loi da 21 mai 1819, ne sera plus sou-
mis, pour l'ensemble de ces professions, qu'à an
seul droit, déterminé d'après la réunion des béné-
fices qu'elles produisent et qui ne pourra, en aucun
cas, être inférieur à celui auquel donne lieu la
plus imposable d'entre elles. Toutefois, en ce qui
concerne les professions qui tombent dans une
des huit dernières classes du tarif, elles resteront
taxées séparément d'après leur importance indivi-
duelle, si les bénéfices réunis qui en résultent,
étaient jugés n'être pas suffisamment atteints par le
droit de la première classe.
A R T . 3.
Les tarifs A et B actuellement en vigueur sont
remplacés par ceux annexés sous les mêmes lettres,
à la présente, et les droits qu'ils déterminent sont
exempts de cents additionnels, qui, dans ces tarifs,
sont compris dans le principal.
Die Gleichartigkeit ist fernerhin zuläßig hin-
sichtlich derjenigen Gewerbe, welche nach der
Zahl der Arbeiter besteuert sind, gemäß dem
2ten Paragraph des Tableaus N° 1, mit dem
Vorbehalte jedoch, daß, im Falle diese Besteu-
eumgs-Art
zu nachteilig für den Steuerbaren
sein würde, seine verschiedene Fabrikationszweige
getrennt classirt werden sollen, wenn es die Lage
der Werkstätten oder eine hinreichende Abwei-
chung in den Arbeits-Arten erlaubt ; in Erman-
gelung dessen, und in demselben Falle, kann er
auch in eine Classe unter derjenigen, welche auf
ihn nach der gesetzlichen Regel anwendbar ist,
gesetzt werden.
A R T .
2.
L'affinité continuera d'être admise entre les indus-
tries imposables d'après le nombre d'ouvriers,
conformément au 2e paragraphe du tableau n° 1,
avec cette modification que, dans le cas où ce mode
de cotisation serait trop désavantageux au contri-
buable, ses diverses branches de fabrication seront
classées séparément, si la situation des ateliers on
une différence suffisante dans les espèces d'ouvrages
le permet ; à défaut, et dans le même cas, il pourra
aussi être porté à une classe au-dessous de celle qui
lui est applicable d'après la règle établie par la loi.
Les droits qui ne font point partie de ces tarifs, et
que la loi a fixés particulièrement, sont maintenus
avec majoration de 36 p. %, sans préjudice des
Ausnahmen, welche das gegenwärtige Gesetz
rücksichtlich einiger unter ihnen gestattet.
Die Städte und Gemeinden des Großherzog-
thums werden, für die Veranschlagung der Pa-
tentsteuer nach dem Tarif B, in drei Ordnun-
gen getheilt.
Die Stadt Luxemburg bildet die erste Ord-
nung, welche die vierte des allgemeinen Tarifs
B. ist.
Die Städte Diekirch, Echternach, Greven-
macher, Remich und Wiltz bilden die 2te Ord-
nung, welche die fünfte desselben Tarifs ist,
und die Stadt Vianden nebst den Landgemein-
den die dritte Ordnung, welche die sechste und
letzte vorstellt.
Die Berathschlagungen haben das- oder die-
jenigen der oben angegebenen Mittel zu bezeich-
nen,
welchem sie für die Herbeischaffung der
nöthigen Quellen den Vorzug geben.
An die Stelle der Tarife A. und B., welche
gegenwärtig in Kraft sind, treten diejenigen,
welche unter denselben Buchstaben dem gegen-
wältigen Gesetze beigefügt sind, und die darin
bestimmten Abgaben sind den Zusatzcents nicht
unterworfen, welche in diesen Tarifen dem Haupt-
betrag eingerechnet sind.
Die Steuerbeträge, welche nicht zu diesem
Tarife gehören, und welche das Gesetz beson-
ders festgesetzt hat, werden mit einer Erhöhung
von 36 Prozent beibehalten, unbeschadet der
Die durch die Gemeinde-Räthe zu schaffenden
Quellen, müssen die hinreichende Höhe erreichen-
um die Subsistenz der Dürftigen bis zur nächsten
Ernte zu versichern.
Die Steuer in Betreff verschiedener Gewerbe
ist nach der hier beigefügten Tafel C. geändert.
Für die freiwilligen Subscriptionen, so wie
für die Collecten, haben die
Wohllhätigkeits-
büreaus in jeder Gemeinde zu sorgen, und ist
dieses Geschäft binnen acht Tagen nach dem
Tage der Veranschlagungen, durch welche sie
angeordnet sind, zu beendigen. Der Geldertrag
derselben soll in die Hände des betreffenden
Steuer-Empfängers versirt, und sollen die Gaben,
welche in Lebensmitteln bestehen, dem Empfänger
des Wohlthätigkeits-Büreaus eingehändigt wer-
den,
um zur weitern Vertheilung unter die
Bedürftigen, auf die vom Regierungs-Colle-
gium angeordnete Weise, zu kommen.
Die umherziehenden Handelsleute, welche in
der Tafel N° 7 bei dem Gesetze vom 21. Mai
1819 begriffen sind, sollen nach der gleichfalls
dem Gegenwärtigen beigefügten Tafel Litt. D.,
besteuert werden.
Unabhängig von den Bestimmungen, welche
diese Tafel enthalt, sind die Hausirer außerdem
folgenden Polizei-Vorschriften unterworfen
§ 1. Die inländischen, außerhalb ihres Wohn-
orts handelnden Hausirer, müssen, in Erman-
gelung eines Reisepasses, ein Zeugniß ihres gu-
ten Betragens, welches vom Bürgermeister ih-
res Wohnortes ausgestellt ist, ihr Signalement
enthält, und jedes Jahr entweder erneuert,
oder doch mit einem neuen Visa versehen wer-
den muß, bei sich führen.
Auf Verlangen haben sie dieses Zeugniß den
Beamten der Verwaltung ebensowohl, als den
Agenten der öffentlichen Sicherheit vorzuzeigen,
bei Geldstrafe von fünf Guldea für den Mangel
oder nicht geschehene Vorzeigung des Zeugnis-
exceptions statuées par la présente, à l'égard de
quelques uns d'entre eux.
Les villes et communes du Grand-Duché sont
divisées en trois rangs pour l'assiette du droit de pa-
tente , d'après le tarif B, ainsi qu'il suit
La ville de Luxembourg appartiendra au premier
rang, représentant le quatrième du tarif général B.
Colles de Diekirch, Echternach, Grevenmacher,
Remich et Wiltz formeront le second rang, repré-
sentant le cinquième du même tarif; la ville de
Vianden et les communes rurales le troisième,
représentant le sixième et dernier.
ART.
4.
Le droit sur diverses professions est modifié con-
formément au tableau litt. C ci-annexé.
ART. 5.
Les marchands ambulans repris au tableau n° 7,
annexé à la loi du 21 mai 1819, seront cotises
d'après le tableau litt. D , également joint à la
présente.
Indépendamment des dispositions que renferme
ce tableau, ceux qui exercent le colportage sont,
en outre, soumis aux formalités de police suivantes,
savoir
§ 1er. Les colporteurs indigènes, trafiquant hors
de leur résidence, devront être porteurs, à défaut
de passeport, d'un certificat de bonne conduite,
délivré par le bourgmestre de leur domicile, con-
tenant leur signalement, certificat qui devra être
renouvelé chaque année, ou revêtu d'un nouveau
visa.
Ils représenteront ce certificat, lorsqu'ils en se-
ront requis, aux employés de l'administration aussi
bien qu'aux agens de la sûreté publique, sous peine
d'une amende de cinq florirs, pour al(…)
( 1 9 )
( 2 0 )
feg, welche Strafe in Gemäßheit des Art. 38
des Gesetzes verwendet wird.
Als Inländer werden, was die Anwendung
der Patentsteuer betrifft, nur diejenigen ange-
sehen, welche seit wenigstens einem Jahre wirk-
lichen Wohnsitz im Lande haben.
Fremden wird ein Patent nicht anders, als
auf Vorzeigung eines regelrechten Reisepasses
ertheilt. Der mit einem solchen nicht versehene
fremde Hausirer kann, unabhängig von den
beim Mangel des Patents eintretenden Strafen,
eintretenden Falles, durch die Angestellten der
Verwaltung verhaftet, und der Gerichtsbehörde
zur Verfügung übergeben werden.
§ 2. Der auf einer Ubertrerung befundene
Fremde, welcher die Abgabe, sowie die Kosten
und die Geldstrafe, in die er verfallen, zu lei-
sten nicht im Stande ist, erleidet eine Gesäng-
nißstrafe von vierzehn Tagen, und ist zu diesem
Zwecke in Verhaftszustand, in der, durch den
Beschluß vom 2. Juli 1834, N° 42 bestimmten
Weise zu setzen.
Sobald der Ertrag dieser beiden Hülfsquellen
bekannt sein wird, haben die Gemeinde-Räthe
sich von Neuem zu vereinigen, und im Falle
ihrer Unzureichendheit, den Betrag des Subsids
zu bestimmen, welches durch die Gemeindecasse
zur Ergänzung der Bedürfnisse zu leisten ist.
Dieses Subsid kann, eintretenden Falles, durch
das Regierungs-Collegium auf das Gutachten
der Cantonal-Versammlung erhöht werden.
Der Art. 31 desselben Gesetzes in Betreff der
Verbindlichkeit, das Patent in den öffentlichen
Acten zu erwähnen ; oder dasselbe zum Belege
aufzuweisen, ist aufgehoben.
Die durch die Gemeinde-Cassen zu leistenden
Subsidien sind zu entnehmen
bienfaisance, par les caisses communales.
A R T .
2.
Les délibérations énoncent celui ou ceux des
moyens ci-dessus indiqués auxquels elles donneron
la préférence, pour procurer les ressources néces-
saires.
A R T . 3.
Les ressources à créer par les conseils com-
munaux, devront être assez élevées pour assurer
la subsistance des nécessiteux, jusqu'à la prochaine
récolte.
ART. 4.
Les souscriptions volontaires ainsi que les col-
lectes, s'effectueront par les soins des bureaux de
bienfaisance dans chaque commune, et devront
être terminées dans la huitaine de là date des déli-
bérations qui les auront ordonnées. Leurs produits
en argent seront versés entre les mains du receveur
local des contributions, et les dons volontaires eu
denrées, seront remis au receveur du bureau de
bienfaisance, pour être distribués ultérieurement
entre les nécessiteux, ainsi qu'il sera réglé par le
Conseil de gouvernement.
ART.
5.
Dès que le produit de ces deux espèces de res-
sources sera connu, les conseils se réuniront de nou-
veau, à l'effet de fixer, en cas de leur insuffisance,
le montant du subside à fournir par la caisse com-
munale, pour compléter le montant des besoins.
Ce subside pourra être majoré, le cas échéant,
par le Conseil de gouvernement sur l'avis du comité
cantonal.
ART. 6.
Les subsides à fournir par les caisses communales
seront prélevés
Zunächst auf die in den Cassen befindlichen
Fonds, welche zur Zeit keine Bestimmung ha-
ben ;
Hiernächst auf einen speziellen Abzug am Loos-
holze von 1843, oder jeder anderer Gemeinde-
Hülfsquelle, bis zur Höhe der nöthigon Summe ;
Endlich mittelst einer persönlichen Umlage zu
Last der bemittelten Einwohner.
Die Erhebung von 7 ½ Cents, welche der
Art. 25 des Gesetzes vom 21. Mai 1819 über
den Stempelsatz des Patents hinaus zu zahlen
vorschrieb, findet nicht mehr Statt.
Alle Gelderträge, woher sie auch kommen
mögen, sind von den Steuer-Empfängern in
die Generalkasse einzuliefern, um zum Ankauf
der als Unterstützung zu verteilenden Lebens-
mittel verwendet zu werden.
Da die, nach dem Art. 3 dem Hauptbetrage
beigefügten 36 Zusatzcents ein Hundertstel für
die Belebung des Primär-Unterrichts begreifen,
so soll dieses Hundertstel fortwährend diese spe-
cielle Bestimmung behalten, zu welchem Zwecke
es vom Ertrage der Steuer abzuziehen ist.
non-production de cette pièce, amende dont il sera
disposé conformément à l'article 38 de la loi.
Ne seront considérés comme indigènes, pour
l'application du droit de patente, que ceux qui
auront un domicile réel dans le pays, depuis au
moins un an.
Il ne sera délivré de patente aux étrangers, que
sur la représentation d'un passeport en due forme.
Le colporteur étranger qui en serait dépourvu,
pourra, indépendamment des peines encourues pour
défaut de patente, le cas échéant, être arrêté par
les employés de l'administration, pour être mis à la
disposition de l'autorité judiciaire.
§ 2. L'étranger constitué en contravention, qui
ne pourra satisfaire aux droits, frais et amende en-
courus, subira un emprisonnement de quinze jours,
et sera mis, à cet effet, en état d'arrestation, de la
manière indiquée par l'arrêté du 3 juillet 1824,
n° 42.
ART. 6.
L'art. 31 de la même loi, concernant l'obligation
de mentionner la patente dans les actes publics, ou
de la produire à l'appui, est rapporté.
ART. 7.
La perception de 7 ½ cents, à payer en sus du
droit de timbre de la patente, aux termes de l'art.
25 de la loi du 21 mai 1819, est supprimée.
ART. 8.
Les 36 cents additionnels ajoutés au principal de
l'impôt, par l'art. 3, comprenant un centième pour
l'encouragement de l'instruction primaire, ce cen-
tième continuera à recevoir cette affectations péciale,
à quel effet il sera prélevé sur le produit de l'impôt.
Es können aus der Staatskasse denjenigen Ge-
meinden Vorschüsse geleistet werden, welche in
ihren Kassen keine disponible Fonds besitzen,
und sollen diese Vorschüsse aus den durch den
Art. 6 vorgesehenen Erträgen zurückerstattet
werden.
Da die vorerwähnten 36 Prozent ebenfalls
zehn Hundertstel Behufs der Deckung der un-
beitreiblichen Summen enthalten, so ist der Betrag
dieser auf den Bruto-Ertrag der Steuer ein zu-
rechenen.
Art.
10.
Gegenwärtiges Gesetz soll in Vollziehung ge-
setzt-werden vom 1. des nächstkünftigen Monats
Januar an.
Befehlen und gebieten, daß gegenwärtiges
Gesetz in das Verordnungs- und Verwaltungs-
Blatt des Großherzogthums eingerückt werden
soll, damit alle, welche die Sache betrifft, sol-
ches zur Ausführung dringen und zur Richtschnur
nehmen.
Haag, am 27. Dezember 1842.
Unterz.,
Wilhelm.
Für gleichlautende Ausfertigung.
Der Staatskanzler par interim.
Von Blochausen.
ART. 9.
L'additionnel précité de 36 p. % comprenant
également dix centièmes, destinés à couvrir les cotes
irrécouvrables, le montant de celles-ci sera imputé
sur le produit brut de l'impôt.
ART. 10.
La présente loi sera exécutoire à partir du premier
janvier prochain.
Mandons et ordonnons que la présente loi soit
insérée au Mémorial législatif et administratif du
Grand-Duché de Luxembourg, pour être exécutée
et observée par tous ceux que la chose concerne.
La Haye, le 27 décembre 1842.
Signé, GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'État par
intérim,
DE
BLOCHAUSEN.
Folgen die im vorhergehenden Gesetze angezogenen Tabellen A. B, C und D
Suivent les tableaux A, B, C et D mentionnés dans la loi qui précède.
(21)
(
)
Tarif A.
zugleich anwendbar auf die Tableaus 7 und 8.
TARIF A,
applicable à la fois aux tableaux nos 7 et 8.
Classen.
Betrag der Abgabe,
einschließlich des Zusatzes.
245 »
205 »
170 »
135 »
100 »
75 »
55 »
40 »
30 »
20 »
16 »
12 »
8 »
5 50
3 50
2 »
1 20
CLASSES.
Montant du droit additionne
compris.
245 »
205 »
»
135 »
100 »
75 »
55 »
40 »
30 »
20 »
16 »
12 »
8 »
5 50
3 50
2 »
1 20
(
)
Classen.
Betrag der Abgabe
mit Emschluß des Zusatzes,
für die Gemeinden der
1. Ordnung.
»
»
60 »
45 »
36 »
27 „
18 »
14 »
10 »
7 50
»
3 50
»
1 20
2. Ordnung.
»
65 »
48 »
»
29 »
20 »
14 »
1 1
»
»
5 50
4 »
2 50
1 50
1 »
3. Ordnung.
»
»
»
30 »
24 »
»
12 »
9 »
6 50
4 50
»
2 »
1 20
» 80
TARIF B.
Classes.
MONTANT DU DROIT ADDITIONNEL.
compris
pour les communes de
1er Rang.
108 »
81 »
60 »
45 »
36 »
27 »
18 »
14 »
10 »
7 50
5 »
3 50
2 »
1 20
2me Rang.
82 »
65 »
48 »
36 »
29 »
20 »
14 »
11 »
8 »
5 50
4 »
2 50
1 50
1 »
3me Rang.
68 »
54 »
40 »
30 »
24 »
»
12 »
»
6 50
4 50
3 »
»
1 20
» 80
Tarif B.
( 2 4 )
C.
Nummer.
Nummer
der
Tableaus
1. Sect.
16 § 3.
16 §3.
Nummer
der
Gewerbe
3, 4 u. 5.
1. Vect.
4. Sect.
Angabe
der
Gewerbe, u. s. w.
Fabriken
und Gewerke.
Mühlen.
Großhändler.
Gastwirthe,
Herbergirer, u.
Krämer.
Färber.
Kleine Schisssgefä-
ße im
Junern,
mit Verdecken, u.
Fremde Schisse.
Bestimmungen.
Es werden für die zur Fabrikation oder Bearbeitung des
Eisens dienenden Gewerke, welche unter den fünf ersten
Nummern der Tafel enthalten sind, noch zwei höhere
Classen, als die höchste, welche das Gesetz für jedes
derselben aufstellt, eröffnet, und es wird ebenso eine
neue Classe unter der untersten, für die übrigen in dem
nämlichen Tableau angeführten Fabriken und Gewerke
eröffnet.
Indessen können die Schwarze-Seife-Fabriken bis zur
14. Classe herabsteigen, und es ist außerdem die Gleich-
artigkeit zwischen diesen Fabriken und denen der weißen
Seife zulässig.
Für alle in dieser Tafel bezeichneten Mühlen wird eine
Classe mehr, unter der geringsten, welche ihnen der
Tarif anweist, eröffnet. Jedenfalls können die durch
Wasser getriebenen Del-, Loh-, Gips- und Holzschnei-
de-Mühlen bis zur 14. Classe hinabsteigen.
Die durch diese drei Nummern eingeführte Unterscheidung
des Handels mit dem Auslande ist aufgehoben, und die
fraglichen Kausteute werden nach einer der 3. bis 6.
Classe des Tarifs B besteuert.
Sie werden nache iner der Classen 4 bis 13 des Tarifs B,
ke nach der vergleichenden Wichtigkeit ihrer Geschäfte,
und nicht nach der Zahl der in ihrem Hause befindli-
chen Zimmer besteuert.
Sie zählen in eine der elf letzten Classen des Tarifs B.
nach der vergleichenden Wichtigkeit ihrer Geschäfte.
Ihre Kufen unterliegen, ohne Unterschied der Farbe, zu
deren Bereitung sie dienen, einer Abgabe von 50
Cents, ohne Erhöhung, für fünf Barils ihrer
In-
haltsfähigkeit, und ohne Bruchtheil dieses Satzes.
Die Abgabe nach Tonnen ist von 60 auf 50 Cents, mit
Einschluß der Erhöhung, herabgesetzt.
Die Abgabe nach. Tounen ist von 1 Fl. auf 90 Cents her-
abgesetzt, einschließlich der Erhöhung.
( 2 5 )
C.
N°
ordre.
Numéros
des
tableaux.
1re section
16, § 3.
id. id.
Numéros
des profes-
sions.
3, 4 et 5.
1er section
4° id.
DÉSIGNATION,
des professions,
industries, etc.
Usines et fabriques.
Moulins.
Négocians qui com-
mercent en grand.
Aubergistes, logeurs,
etc.
Boutiquiers.
Teinturiers.
Embarcations à l'inté-
rieur, pontées, etc.
Bateaux étrangers.
DISPOSITIONS.
Il est ouvert, pour les usines à fabriquer on travailler le fer,
reprises sous les cinq premiers numéros du tableau, deux
classes de plus au-dessus de la plus élevée que la loi as-
signe à chacune d'elles, et il est ouvert une nouvelle classe
au-dessous la plus basse, pour le surplus des usines et fa-
briques dénommées au même tableau.
Cependant les fabriques de savon noir pourront être
descendues jusqu'à la 14e classe, et l'affinité est en outre
admise entre ces fabriques et celles de savon, blanc.
Il est ouvert, pour tous les moulins désignés dans ce tableau,
une classe de plus au-dessous de la moindre que leur as-
signe le tarif. Toutefois ceux à huile, à écorces, à plâtre
et à scier le bois, mus par eau, pourront être descendus
jusqu'à la 14e classe.
La distinction du commerce avec l'étranger, établie par ces
trois numéros, est supprimée, et les négocians dont il y est
question, seront cotisés d'après l'une des 3e à 6e classes
du tarif B.
Ils seront cotisés d'après l'une des classes 4 à 13 du tarif B,
d'après l'importance comparative de leurs affaires et non
d'après le nombre de chambres que comprendront leurs
maisons.
Ils seront rangés dans l'une des onze dernières classes du
tarif B, d'après l'importance comparative de leurs affaires.
Leurs cuves, sans distinction de la couleur dans laquelle elles
servent à teindre, seront soumises à un droit de 50 cents,
exempt de majoration, par cinq barils de leur contenance,
sans fraction de ce droit.
Le droit par tonneau est réduit de 60 cents à 50 cents, ma-
joration comprise.
Le droit par tonneau est réduit de 1 fl. à 90 cents,
majora-
tion comprise.
1te Beilage zur Nr. 3.
( 2 6 )
Laufende
Nummer
der
Tableaus.
16 2 3.
1. Sect.
1. Sect.
2. Sect.
1. Sect.
2. Sect.
Id.
Id.
Nummer
der
Gewerbe.
6. Sect.
§ 1.
4 1
Angabe
der
Gewerbe, u. s. w.
D a m p f s c h i f f e .
Papierfabriken.
Getreidemühlen, u.
Weinhändler im
Kleinen, u.
Branntweinbrenner
H u t m a c h e r .
Fleischer
und Speckhändler.
Dielenschneider,
ohne Mühle.
S t e i n s c h n e i d e r .
Faßbinder.
S c h i e f e r d e c k e r .
Bestimmungen.
Bei der Berechnung der steuerbaren Inhalts-Fähigkeit
der Dampfschiffe, ist 2/5 für den durch tue Maschinen
eingenommenen Raum abzuziehen.
Die Maschinen zu dem sogenannten endlosen Papier un-
terliegen jede einer besondern Abgabe von 40 Fl., mit
Einschluß der Erhöhung.
Die Mühlen für Buchweizen unterliegen derselben Ab,
gabe wie die zum Mahlen der andern Getreidearten
dienenden Mühlen.
In
dieser Categorie bleiben diejenigen Kleinhändler, wel-
che gemeiniglich nicht über 40 Litres Landwein auf ein-
mal verkaufen.
Diejenigen, welche weniger als 300 Hectoliter
Stoff
brennen, gehören in die 15. Classe.
Sie gehören zur 2ten Section des nämlichen Tableaus.
Die 12te Claffe des Tarifs B. ist für die Speckhänbler
(charcutiers), sowie für die Fleischer eröffnet, welche
kein großes Vieh tobten. Auch ist die Gleichartigkeit
zugelassen zwischen dem Gewerbe eines Fleischers und
dem eines blosen Schlächters.
Sie werden nach demselben Fuß besteuert, wie die Zim-
merleute. Diejenigen, welche nur einen einzigen Arbei-
ter beschäftigen, und welche sich ausschließlich mit dem
Sägen abgeben, gehören in die 14. Classe, 2. Section.
Die Steinschneider, wenn sie nicht Marmor verarbeiten,
werden nach demselben Fuße besteuert, wie die Mau-
rer.
Sie sind in die erste Section einzutragen, aber frei von
Steuer für die Behandlung von Wein in den Kellern.
Doch bleiben die, welche die Weine nicht behandeln,
in der 2ten Section.
Wenn sie die Materialien liefern, die sie bei ihrem Ge-
werbe anwenden, so sind sie in dieser Beziehung steu-
erpflichtig.
Laufende
Nummer.
( 2 7 )
N°
d'ordre.
Numéros
des
tableaux.
16 § 3.
1re section
1re section
2e section.
1re section
2e section.
Id.
Id.
Numéros
des profes-
sions.
6e section.
DÉSIGNATION
des professions,
industries, etc.
Bateaux à vapeur.
Fabriques de papier.
Moulins à farine, etc.
Détaillans de vin, etc.
Distillateurs.
Chapeliers.
Boucliers et char-
cutiers.
Scieurs, die long sans
moulin.
Tailleurs de pierre.
Tonneliers.
Couvreurs en ardoises
DISPOSITIONS.
Dans le calcul de la contenance imposable des bateaux à
vapeur, il sera déduit 2/5 pour l'espace occupé par les ma-
chines.
Les mécaniques à faire le papier, dit sans fin, seront soumises
chacune à un droit particulier de 40 florins, majoration
comprise.
Les moulins à blé sarrazin seront soumis au même droit que
ceux servant à moudre les autres espèces de grain.
Resteront dans cette catégorie les détaillans qui ne vendent
pas communément au-delà de 40 litres de vin du pays à
la fois.
Ceux qui distillent moins de 300 hectolitres de matières, se-
ront rangés dans la 15e classe.
Ils appartiendront à la 2e section du même tableau.
La 12e classe du tarif B est ouverte pour les charcutiers,
ainsi que pour les bouchers qui ne tuent pas de gros bétail.
L'affinité est au surplus admise entre la profession de bou-
cher et celle d'abatteur.
Ils seront imposés sur le même pied que les charpentiers.
Ceux qui n'emploient qu'un seul ouvrier et qui s'occupent
exclusivement à scier, appartiendront à la 14e classe, 2e,
section.
Les tailleurs de pierres, autres que ceux qui travaillent le
marbre, seront imposés sur le même pied que les maçons.
Ils sont portés à la 1re section, mais seront exemple de droit
pour les soins qu'ils donnent aux vins en cave. Toutefois
ceux qui ne soignent pas les vins, resteront dans la 2e
section.
S'ils fournissent les matériaux qu'ils mettent en œuvre, ils
sont cotisables de ce chef.
(28)
Laufende
Nummer.
2 1
Nummer
der
Tableaus.
2. Sect.
1. Sett.
2. Sect.
1 . Sect.
1 . Sect.
Nummer
der
Gewerbe
§ 1 .
Angabe
der
Gewerbe, u. s. w.
Lichterzieher.
Gasfabriken
zur Erleuchtung.
Personen, welche, was
die Steuerbarkeit be-
trifft,
als Arbeiter
anzusehen sind.
Weber.
Kleinschmiebe.
Nagelschmiede.
Weißgerber.
Fabrikanten v. Stif-
ten mit Hülfe von
Maschin. od. M ü h l .
Handschuhfabriken.
Bestimmungen.
Zu den für dieses Gewerbe eröffneten Classen kommt die
elfte des Tarifs B. hinzu.
Sie werden besteuert: die Fabriken von strömendem Gas
nach der 9. bis 13. Classe des Tarifs A., und die von
tragbarem Gas nach der 13. bis 15. Classe desselben
Tarifs.
Kinder, welche in einem höhern Alter als von 15 Jahren
von ihren Eltern als Arbeiter verwendet werden, sind
nicht mehr ausgenommen von der Zahl der zu deklari-
renden Arbeiter.
Die durch den Art. 3 des Gesetzes vom 2 1 . M a i 1819
für diejenigen eingeführte Befreiung, welche nur einen
oder zwei Stühle beschäftigen, wird auf diejenigen be-
schränkt, welche nur einen Stuhl beschäftigen.
Doch
wirb der Weber, welcher nur zwei Stühle treibt, in
die 16. Classe gerechnet.
Sie sind in die 1 . Section des Tableaus Nr. 12 versetzt.
Sie sind in die 1. Section des Tableaus N r 12 verseßt.
Die Weißgerber, welche nur Häute von Zugvieh berei-
ten, gehören in die 17. Classe, 2te Section des Tabl.
N r 1.
Sie gehören in die 1ste Section des Tableaus N r 1 .
Sie sind in die 2te Section des Tableaus N r 1 versetzt.
( 2 9 )
N°
d'ordre.
Numéros
des
tableaux.
2e section.
1re section
2° section.
1re section
1re section
Numéros
des profes-
sions.
§ 1er.
DÉSIGNATION
des professions,
industries, etc.
Chandeliers.
Fa briques de gaz pour
l'éclairage.
Individus considérés
comme ouvriers pour
la cotisation.
Tisserands.
Taillandiers.
Cloutiers.
Mégissiers.
Fabricans de pointes,
à l'aide de mécani-
ques ou moulins.
Fabriques de gants.
DISPOSITIONS.
La 11 e classe du tarif B est ajoutée à celles ouvertes pour
celle profession.
Elles seront cotisées, savoir: les fabriques de gaz coulant,
d'après les 9e à 13e classes du tarif A , et celles de gaz
portatif, d'après les 13e à 15e classes, même tarif.
Les enfans âgés de plus de 15 ans, employés comme ouvriers
par leurs père et mère, cesseront d'être exceptés du nom-
bre d'ouvriers à déclarer.
L'exemption stipulée par l'art. 3 de la loi du 21 mai 1819,
pour ceux qui n'emploient qu'un ou deux métiers, est
restreinte à ceux qui n'en emploient qu'un seul. Toutefois
le tisserand n'occupant que deux métiers, sera porté à la
16e classe.
Ils sont portés à la 1re section du tableau n° 12.
Ils sont portés à la 1re section du tableau n° 12.
Les mégissiers qui ne prépareront que les peaux des bêtes
menées à la voirie, appartiendront à la 17e classe, 2e sec-
tion, du tableau n° 1.
Ils appartiendront à la 1re section du tableau n° 1.
Elles sont portées à la 2e section du tableau n° 1.
( 3 0 )
D.
D.
Patentsteuer der umherziehenden Han-
delsleute.
Diese Abgabepflichtigen werden nach folgenden
Grundlagen besteuert
§ 1. diejenigen, welche Hausiren mit verschlosse-
nen oder eingewickelten
Classen.
a) Bijouterie-Waaren, Goldarbeiten und
Uhren...
b) Anderen
Waaren...
»
9—11
§ 2. Diejenigen, welche hausirend in den
Händen oder in unbedeckten Körben oder
Hotten tragen
a) Jidene Topfwaaren, Fayence n. glä-
sernes
Küchengeschirr...
b) Andere
Waaren...
1 6 - 1 7
13-15
§ 3. Die, welche mit Hülfe eines Wa-
gens hausiren, mit
a) irdenen Topf- Eisen- Fayencewaaren,
gläsernem Küchengeschirr, Holz- und Korb-
flechterarbeiten, per
Wagen...
b) andern Waaren, per Wagen...
14—15
11—13
§ 4. Diejenigen, welche mit ihren Waa-
ren auf Pferden und Lastthieren Hausiren,
für jedes Thier, eine Classe unter der, wel-
che für das Hausiren mittelst Wagen festge-
setzt ist.
§ 5. Fremde oder Eingeborne, welche für
fremde Häuser reisen, mit oder ohne Mu-
ster, um Kunden zu
sammeln... 10—12
Diejenigen, welche mit oder ohne Muster, für
patentisirte Handelsleute oder Fabrikanten des In-
landes reisen, sind in dieser Beziehung frei von der
Hausirsteuer. Gleichwohl sind sie, wenn sie bei die-
ser Gelegenheit außerhalb der Gemeinde, in welcher
ihr Prinzipal etablirt ist, eine Niederlage von
Waaren haben, der Abgabe unterworfen, und
Droits de patente de marchands
ambulans.
Ces patentables seront imposés sur les bases suivantes
Classes.
§ 1er. Ceux qui colportent
sous ferme-
ture, ou enveloppe
a) de la bijouterie, des orfèvreries et des
b) toutes autres marchandises...
9—11
§ 2. Ceux qui colportent à la main ou à
découvert, en panier ou hotte
a) des poteries de terre, faïence et verre-
b) d'autres
marchandises...
§ 3. Ceux qui colportent au moyen de
voiture
a) de la poterie de terre, de fer, de la
faïence, de la verrerie de cuisine, des ou-
vrages de bois et de vannier, par
voiture…
b) d'autres marchandises, par voilure…
16-17
13-15
14—15.
11-13
§ 4. Ceux qui colportent leurs marchan-
dises sur des chevaux et bêtes de somme,
pour chaque bête, une classe au-dessous de
celle fixée pour le colportage par voiture.
§ 5. Etrangers, ou indigènes, voyageant
pour des maisons étrangères, avec ou sans
échantillons, pour recueillir des commandes
10-12
Ceux qui voyagent avec ou sans échantillons pour
des négocians ou fabricans patentés du pays, sont,
de ce chef, exempts du droit comme colporteurs,
Néanmoins, s'ils ont, à cette occasion, déposé des
marchandises hors de la commune où est établi leur
commettant, ils seront soumis au droit, et ce dépôt
( 3 1 )
diese Niederlage soll außerdem als Ausstellung in
Bezug auf denjenigen angesehen werden, in dessen
Hause sie Statt hat, nach Vorschrift des Art. 29
des Gesetzes.
sera en outre considéré comme étalage, aux termes
de l'art. 29 de la loi, à l'égard de celui clans la mai-
son de qui il aura eu lieu.
Diejenigen, welche ausstellen
CEUX QUI ÉTALENT
§ 6. In Gasthäusern oder bei Privatper-
sonen...
7 — 9
§ 7. Auf Jahr- und Wochenmärkten
a) In Barakken, Zelten, kleinen Kram-
buden, oder unter ähnlicher Bedachung, 1er
Barakke,
u...
b) Auf Bänken oder Tischen, unter frei-
em Himmel oder doch nur unter Bedeckung
eines Tuches, per Bank,
u...
c) Auf der Erde unter freiem Himmel..
11—13
13—15
14—17
Die patentisirten Fabrikanten, Hand-
werker und Krämer, welche sich darauf be-
schränken, die Wochenmärkte ihrer Ge-
meinde zu besuchen, mit ihren Arbeiten oder
Waaren, sind in einer Classe unter den durch
den gegenwärtigen § bestimmten, zu be-
steuern.
§ 8. Diejenigen, welche auf Jahr- und
Wochenmärkten Erfrischungen verkaufen
a) In Baraken, für
jede...
b) Unter Zelten, für
jedes...
11—13
13—15
§ 9. Die Fremden zahlen das Doppelte der für
die Inländer festgesetzten Abgabe, mit Vorbehalt
der Bestimmungen des Art. 14 des Vertrags vom
8. Februar 1842, so lange dieser Vertrag in Kraft
ist.
§ 6. Dans les auberges ou chez les par-
ticuliers
7-9
§ 7. Aux foires et marchés
a) en baraque, sous tente, sous échoppe,
ou sous autre abri semblable, par baraque,
etc...
b) sur étaux ou sur tables, en plein air,
ou abrités simplement d'une toile, par étal,
etc...
c) par terre, en plein
air...
11—13
13—15
14—17
Les fabricans, artisans et boutiquiers
patentés, qui se bornent à fréquenter les
marchés de leur commune, avec leurs ou-
vrages ou leurs marchandises, seront cotisés
à une classe au-dessous de celles fixées par
le présent paragraphe.
§ 8. Ceux qui vendent des rafraîchisse-
mens aux foires et marchés
a) en baraque, pour
chacune...
b) sous tente,
id.
11—13
13—15
§
9. Les étrangers paieront le double du droit fixé
pour les Indigènes, sans préjudice des dispositions de
l'article 14 du traité du 8 février dernier, aussi long-
tems que ce traité sera en vigueur.
( 3 2 )
Gesetz
LOI
in Betreff der Ermächtigung zum Erwerbe
des Hauses Tandel, zu Diekirch, für
den Staat.
Wir Wilhelm II. von Gottes Gnaden, König
der
Niederlande,
Prinz
von
Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg. u, u., u.
Haben,
Nach Einsicht der Summission des Theodor
Tandel, Eigenthümers zu Diekirch, wodurch der-
selbe, unterm 5. October d.I., ein unter dem
Namen Weiller bekanntes, zu Diekirch nächst
den Gefängnissen dieser Stadt gelegenes Haus,
nebst Stallung und Garten, an das genannte
Gefängnißgebäude stoßend, gegen die Summe
von 14000 Franken zu verkaufen sich erbietet ;
Nach Einsicht des Protokolls über die beider-
seitig vorgenommene Abschätzung, vom 14ten
October ;
In
der Absicht, die Kasernirungsmittel der
Gendarmerie zu Diekirch zu sichern, und zu-
gleich den bei den Gefängnissen daselbst befind-
lichen freien Platz zu vergrößern ;
Nach Anhörung der Landstände,
Verordnet und verordnen, wie folgt
Der Gouverneur des Großherzogthums Lu-
xemburg ist zum Erwerbe des fraglichen Eigen-
thums, gegen den Preis von vierzehn Tausend
Francs, oder 6615 niederländischen Gulden, er-
mächtigt.
Der Gouverneurist ebenfalls ermächtigt, für den
Staat und gegen einen beiderseitig festzusetzen-
den Preis, die Gerechtsame zu erwerben, wel-
che auf dem Tandel'schen Erbgute haften könn-
te, und welche auf dem Plane unter Buchstabe
G bezeichnet ist.
Befehlen und gebieten, daß gegenwärtiges
Gesetz in das Verordnungs- und
Verwaltungs-
autorisant l'acquisition au profit de l'Etal
de la maison Tandel de Diekirch.
NOUS GUILLAUME II, par la grâce de Dieu,
ROI DES PAYS-BAS, PRINCE D'ORANGE-NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOUBG , etc.,
etc.,
etc.,
Vu la soumission du sieur Théodore TANDEL,
propriétaire à Diekirch, du 5 octobre 1842, par
laquelle il offre de vendre pour la somme de 14000
francs, une maison connue sous le nom de Weiller,
située audit Diekirch, près des prisons de cette
ville, avec une écurie et un jardin attenant aux
mêmes prisons ;
Vu le procès-verbal d'expertise contradictoire,
du 14 octobre ;
Voulant assurer les moyens de caserner la gendar-
merie de Diekirch, et d'agrandir les préaux des
prisons de celte ville ;
Après avoir entendu les Etats du pays,
A vous ordonné et ordonnons ce qui suit
Le Gouverneur du Grand-Duché de Luxembourg
est autorisé à acquérir la propriété dont il s'agit,
pour le prix de quatorze mille francs, faisant 6615
florins des Pays-Bas.
Le Gouverneur est également autorisé d'acquérir
au profit de l'état et au prix à régler contradictoire-
ment, la servitude qui pourrait frapper l'héritage
TANDEL, servitude designée au plan sous la lettre G.
Mandons et ordonnons que la présente loi soit
inséree au Mémorial législatif et administratif du
( 3 3 )
und Verwaltungs-Blatt des Großherzogthums
Luxemburg eingerückt werden soll, damit Alle,
welche die Sache betrifft, dasselbe zur Ausfüh-
rung bringen und zur Richtschnur nehmen.
Haag, den 27. Dezember 1842.
(Gez.) W i l h e l m .
Für gleichlautende Ausfertigung
Der Staatskanzler par interim,
Von Blochausen.
Eingerückt in das Verordnungs- und Ver-
waltungsblatt, den 10. Januar 1843.
Der General-Sekretär,
Simons.
Grand-Duché de Luxembourg, pour être exécutée
et observée par tous ceux que la chose concerne.
La Haye, le 27 décembre 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition, conforme
Le Chancelier d'État par intérim,
DE BLOCHAUSEN.
Inséré au Mémorial législatif et administratif,
le 10 janvier 1843.
Le secrétaire-général, SIMONS.
Akte der Verwaltung.
Rundschreiben
an die Herrn Bürgermeister und Schöf-
fen der Städte und Gemeinden des
Großherzogthums, in Betreff der Maaß-
regeln zur Abhülfe der Bedürfnisse,
welche aus der Theuerung der Lebens-
mittel entstehen.
(Nr. 74. — Nr. 4418. — 1842. — A.N.)
Luxemburg, den 4. Januar 1843.
Meine H e r r n ,
Wie solches vom Regierungs-Collegium durch
seinen Beschluß vom 24. Dezember v. I. (N°
56 des Memorials, S. 679) angekündigt ist,
hat sich dasselbe mit den nöthigen Maßregeln
beschäftiget, um. den Bedürfnissen abzuhelfen,
welche aus der außerordentlichen Theurung der
Lebensmittel entstehen können. Seine Majestät
der Konig Großherzog, bewegt von den Be-
trachtungen, welche Ihr über diesen Gegenstand
vorgelegt sind, haben unterm 28ten December
einen Beschluß gefaßt, welcher einen neuen Be-
weis Ihrer beständigen Sorgfalt für die Unter-
Actes Administratifs.
CIRCULAIRE
A M. M. les Bourgmestres et Echevins
des villes et communes du Grand-Duché,
relative aux mesures pour subvenir aux
besoins résultant du renchérissement
des denrées.
(N° 74 — 4418 — 1842. — I.G.)
Luxembourg, le 4 janvier 1842.
MESSIEURS,
Ainsi que le Conseil de Gouvernement l'a annon-
cé dans son arrêté du 24 décembre dernier, (N°56
du Mémorial, page 679), il s'est occupé des mesures
à prendre , pour subvenir aux besoins qui peuvent
résulter du renchérissement extraordinaire des
denrées.
Sa Majesté le Roi Grand-Duc, touché des consi-
dérations qui lui ont été soumises à cet égard, a
pris le 28 décembre un arrêté, qui donne une nou-
velle preuve de la constante sollicitude pour le
2te Beilage zur Nr 3.
( 3 4 )
stützung der Bedürftigen liefert. Zu gleicher Zeit
haben Seine Majestät den Beschluß zu geneh-
migen geruht, welchen das Regierungskollegi-
um unterm 22. desselben Monats über denselben
Gegenstand genommen hatte.
Ich theile Ihnen diese beiden Beschlüsse im
Anhange des Gegenwärtigen, mit, und fordere
Sie auf, die schleunige Ausführung der durch
den Beschluß des Regierungs-Collegiums vor-
geschriebenen Unternehmungen zu überwachen.
Der Gouverneur des Großherzogthums,
de la Fontaine.
soulagement nécessiteux. En même tems, elle a
daigne approuver l'arrêté que le Conseil de Gouver-
nement avait pris le 22 du même mois, pour Ie
même objet.
Je vous communique ces deux arrêtés à la suite
de Ja présente, et je vous invite à veiller au prompt
accomplissement des opérations prescrites par celui
da Conseil de Gouvernement.
LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ,
DE LA FONTAINE.
Folgen die beiden obenerwähnte Beschlüsse
Königl.-Großherzoglicher Beschluß.
Wir Wilhelm II, von Gottes Gnaden,
König
der Niederlande, Prinz von Oranien-Nas-
sau, Großherzog von Luxemburg, u, u ,u.,
Haben
In der Absicht, Waaßregeln zu dem Zwecke
zu nehmen, um die Gemeinden Unsers Groß-
herzogtums in Stand zu setzen, der Classe
der Dürftigen wahrend der strengen Jahreszeit
zu Hülfe zu kommen;
Auf den Bericht des Regierungs-Collegiums
vom 22. d. M., Nr. 11513 ;
Beschlossen und beschließen, wie folgt
Das großherzogliche Gouvernement ist er-
mächtigt den Gemeinden, aus den Staats-
Fonds, einen Vorschuß bis zur Höhe einer
Summe von sechzig tausend Gulden (Fl. 60000)
zu machen, wovon zehn tausend (Fl. 10000),
höchstens, als Subsidien für diejenigen Ge-
meinden, welche, nach dem Urtheile des Regie-
rungs-Collegiums sich im Stande der Unmög-
lichkeit befinden der Gesammtheit ihrer Bedürf-
nisse abzuhelfen.
Nous GUILLAUME II, PAR LA GRACE DE DIEU,
ROI DES PAYS-BAS, PRINCE D'ORANGE-NASSAU,
GRAND-DUC DE LUXEMBOURG, etc., etc.,
etc.;
Voulant prendre des mesures pour mettre les
communes de Noire Grand-Duché, à même de
venir au secours de la classe pauvre, pendant la
saison rigoureuse;
Sur le rapport du Conseil de gouvernement da
22 de ce mois, n° 11513,
Avons arrêté et arrêtons ce qui suit
Le Gouvernement grand-ducal est autorisé à
avancer aux communes, sur les fonds de l'Etat,
jusqu'à concurrence d'une somme de soixante mille
florins (60000) dont dix mille (10000) au plus,
à titre de subsides et à celles d'entre elles, que
le Conseil de Gouvernement connaîtra se trouver
dans l'impossibilité de pourvoir à la totalité de
leurs besoins.
Suivent les deux articles prédésignés
1° ARRÊTE ROYAL GRAND-DUCAL.
( 35 )
Unser Gouverneur des Großherzogthums ist
mit der Ausführung des gegenwärtigen Be-
schlusses beauftragt, wovon eine Ausfertigung
der Rechnungs-Kammer zu übersenden ist.
Haag, am 28. Dezember 1842.
(Gez.) W i l h e l m .
Für gleichförmige Ausfertigung,
Der Staatskanzler par interim,
V o n B l o c h a u s e n .
Notre Gouverneur du Grand-Duché est chargé
de l'exécution du présent arrêté dont une expédition
sera transmise à la chambre des comptes.
La Haye, le 28 décembre 1842.
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'État, par interim,
DE BLOCHAUSEN.
2° Beschluß
des Regierungs-Kollegiums.
(Nr. 11513. — 4418. — A. N.)
Luxemburg, den 22. Dezember 1842.
Das Regierungs-Collegium des Großherzog-
thums,
In Betracht,
daß die schwierige Lage, in
welche der erhöhte Preis der Lebensmittel aller
Art und die Geringfügigkeit der Kartoffelernte,
in kürzet Zeit gewisse Classen von Einwohnern
versetzen wird, geeignete Maaßregeln für ihren
Unterhalt nothwendig erscheinen läßt ;
Beschließt wie folgt
Art.
1.
Die Stadt- und Gemeinde-Räthe des Groß-
herzogthums sollen sich beim Empfang des ge-
genwärtigen Beschlusses zu einer außerordent-
lichen Versammlung vereinigen, um für Mittel
zu sorgen, der bedürftigen Classe ihrer Ver-
walteten durch Vertheilung von Lebensmitteln
zu Hülfe zu kommen.
Diese Mittel werden bestehen
1. In freiwilliger Subscription von Seiten
der bemittelten Einwohner ;
2. In Hauscollecten ;
3. In Subsidien, welche den Wohlthätig-
2° ARRÊTÉ
du Conseil de Gouvernement.
(N° 11513. — 4418. — 1842.)
Luxembourg, le 11 décembre 1842.
LE CONSEIL DE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ
DE
LUXEMBOURG,
Considérant que la position difficile dans laquelle
le prix élevé des denrées de toutes espèces, et la
modicité de la récolle des pommes de terre, place-
ront prochainement certaines classes d'habitans,
commande des mesures propres à assurer leur
subsistance ;
ARRÊTE CE QUI SUIT
ART. 1er
Les Conseils des villes et commune» du Grand-
Duché, se réuniront extraordinairement à la récep-
tion du présent arrêté, à l'effet de créer les moyens
de venir au secours de la classe nécessiteuse de
leurs administrés, par des distributions de vivres.
Ces moyens consisteront
1° Dans la souscription volontaire de la part des
habitans aisés ;
2o Dans des collectes à domicile ;
3° Dans des subsides à fournir aux bureaux de
(36)
keitsbüreaus durch die Gemeindecassen zu liefern
Es soll zu Luxemburg ein Central-Comité er-
richtet werden, und in jedem Canton ein be-
sonderes Comité bestehen, um die Ankäufe von
Lebensmitteln und die Zusendung derselben an
die Gemeinden zu bewirken.
Die Vertheilung der Unterstützungen an die
betreffenden Armen geschieht durch die Wohl-
thätigkeitsbüreaus, wie solches durch einen vom
Regierungs-Collegium zu erlassenden Beschluß
vorgeschrieben werden wird.
Art.
10.
Gegenwärtiger Beschluß soll, bevor er in
Wirksamkeit treten wird, Seiner Majestät dem
König Großherzog zur Genehmigung vorgelegt
werden. Auch soll derselbe gedruckt und in allen
Gemeinden angeschlagen, und überdies in das
En premier lieu, sur les fonds en caisse sans des-
tination actuelle ;
En second lieu, par un prélèvement spécial sur
l'affouage de 1843, ou toute autre ressource com-
munale, jusqu'à concurrence de la somme néces-
saire.
En troisième lieu, par une imposition personnelle
sur les habitans aisés.
ART. 7.
Tous les produits en argent, quelle que soit leur
origine, seront versés par les receveurs des contribu-
tions, à la recette générale, pour être appliqués à
l'achat des denrées qui seront distribuées en secours.
ART. 8.
Il pourra être fait des avances par le trésor de
l'état, aux communes qui ne possèdent point de
fonds disponibles en caisse, avances qui seront
remboursées sur les produits prévus par l'article 6.
ART. 9.
Un comité central sera établi à Luxembourg,
et des comités particuliers dans chaque canton, à
l'effet d'effectuer les achats de denrées et leur
envoi aux communes.
Les secours seront distribués aux consommateurs
par les bureaux de bienfaisance, le tout ainsi qu'il
sera déterminé par un réglement à arrêter par le
Conseil de gouvernement.
ART.
10.
Le présent arrêté sera soumis à l'art(…)
de Sa Majesté le Roi Grand-Duc, avant (…)
voir son exécution. Il sera ensuite imprimé et
affiché dans toutes les communes. Il sera en outre
( 3 7 )
( 3 8 )
Verordnungs- und Verwaltungs-Blatt einge-
rückt werden.
Das Regierungs-Kollegium,
de
la
Fontaine,
Präsident.
Der General-Sekretär,
Simons.
Gesehen und genehmigt
Haag, am 28. Dezember 1842.
(Unterz.)
Wilhelm.
Für gleichförmige Ausfertigung,
Der Staatskanzler par interim,
Von Blochausen.
inséré au Mémorial législatif et administratif.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE, Président
Le Secrétaire-général,
SIMONS.
Vu et approuvé,
La Haye, le 28 décembre 1842,
(Signé) GUILLAUME.
Pour expédition conforme
Le Chancelier d'Etat par interim,
DE
BLOCHAUSEN.
Bekanntmachung
in Betreff der Organisation der Post-
Verwaltung.
(Nr. 4270.— 1842. — A.N.)
Luxemburg, den 3. Januar 1843.
Das Regierungskollegium des Groß-
herzogthums,
Bringt zur Kenntniß der Behörden und des
Publikums, daß Kraft des Königl.-Großherzogl.
Beschlusses vom 20. August 1842, N° 1520a
(N° 46 des Memorials desselben Jahres) und
in Folge der von Seiner Majestät und dem
Regierungs-Collegium weiter getroffenen Maaß-
regeln, die Postverwaltung des Großherzog-
thums folgendermaßen organisirt ist.
Ober-Beamte.
Direktor. — Herr Wahlen, Johann Joseph
Conrard ;
Controleur. — Herr Bernard, Valentin.
Unter-Beamte.
§ 1. Perception von Luxemburg.
Percepteur. — Herr Gruber, Anton ;
AVIS
relatif au personnel de l'administration
des postes du Grand-Duché.
(N° 59. — 4270. — 1842.)
Luxembourg, le 3 janvier 1843.
L E CONSEIL DE GOUVERNEMET DU GRAND-DUCHÉ,
Porte à la connaissance des autorités et du pu-
blic, qu'en vertu de l'arrête royal grand-ducal,
du 20 août 1842, n° 1520 (N° 46 du Mémorial
de la même année), et par suite des dispositions
ultérieures faites par Sa Majesté et par le Conseil
de gouvernement, l'administration des postes du
Grand-Duché se trouve organisée comme suit
EMPLOYÉS SUPÉRIEURS.
Directeur. — M. Wahlen, Jean-Joseph Conrad ;
Contrôleur. — M. Bernard, Valentin,
EMPLOYÉS SECONDAIRES.
§ 1er. Perception de Luxembourg.
Percepteur. — Le sieur Gruber, Antoine ;
( 3 9 )
Commis. — Herr Champagne, Johann ;
Erster Briefträger für die Stadt. —
Blum,
Nicolas.
Zweiter Briefträger für die Stadt. — Pre-
vost,
Johann Vincent ;
Land-Briefträger. — A) Peiffer, Johann
Nicolas, zu Luxemburg, für die Gemeinden
Contern, Sandweiler, Schüttringen, Nieder-
anven und Eich, abwechselnd mit B.
B) E n t r i n g e r , Johann, zu Luxemburg,
für die Gemeinden von Hollerich, Bertringen,
Mamer, Steinsel, Lorenzweiler, Kehlen und
Sich, abwechselnd mit A.
Distribution von Frisingen.
Distributer. — Hr. Boudroit, Joh. Franz ;
Land-Briefträger. — Chrisostomus, Nic.,
zu Frisingen, für die Gemeinden Frisingen,
Röser, Bettemburg, Düdelingen und Hespe-
ringen;
Fußbote. — Mangin, Augustin, zu Frisin-
gen, für die tägliche Verbindung zwischen der
Distribution von Frisingen und der von Esch
an der Alzett.
Distribution von Esch an der Alzett.
Distributern. — Herr François, Nicolas ;
Land-Briesträger. — Noel, Dominik, zu Esch
an der Alzett, für die Gemeinden von Esch,
Sanem, Petingen, Differdingen, Kayl, Reckin-
gen und Monnerich.
Distribution von Steinfort.
Distributer.— Herr H e n n i n g , Nicolas ;
Land-Briefträger. — A) Bouché, Christoph,
zu Steinfort, für die Gemeinden von Hob-
scheid, Oberpallen, Beckerich, Steinfort, Sie-
benbrunnen und Körich ;
B) Schumacher, Louis, zu Niederkerschen,
für die Gemeinden von Niederkerschen, Cle-
Commis. — Le sieur Champagne, Jean ;
Premier facteur de ville. — Blum, Nicolas ;
Deuxième facteur de ville. — Prévost, Jean-
Vincent ;
Facteurs ruraux : A. Peiffer, Jean-Nicolas, à
Luxembourg, pour les communes de Contern,
Sandweiler, Schuttrange, Niederanven et Eich,
à tour de rôle avec B.
B) Entringer, Jean, a Luxembourg, pour les
communes de Hollerich, Beitratige, Mamer, Stein-
sel, Lorentzweiler, Kehlen, et Eich, à tour de
rôle avec A.
Distribution de Frisange.
Distributeur. — Le sieur Boudroit, Jean-Fran-
çois ;
Facteur rural. — Chrisostôme, Nicolas, à Fri-
sange, pour les communes de Frisange, Rœser,
Bettembourg, Dudelange et Hesperange.
Messager-piéton. — Mangin, Augustin, à Fri-
sange, pour la communication journalière entre
la distribution de Frisange et celle d'Esch-sur-
l'Alzelte.
Distribution
d'Esch-sur-l'Alzette.
Distributeur. — Le sieur François, Nicolas ;
Facteur rural. — Noël, Dominique, à Esch-
sur-l'Alzette, pour les communes d'Esch, Sanem
Pétange, Differdange, Kayl, Reckange et Mon-
dercange.
Distribution de Steinfort.
Distributeur. — Le sieur Penning, Nicolas ;
Facteurs ruraux : A. Bouché, Christophe à Stein-
fort, pour les communes de Hobscheid, Ober-
pallen, Beckerich, Steinfort, Septfontaines et
Kœrich.
B. Schumacher, Louis, à Bascharage, pour les
communes de Bascharage, Clemency, Dippach
(40)
mency,
Dippach und Garnich, und für die täg-
liche Berbindung mit Steinfort.
Distribution von Mersch.
Distributer. — Herr Neuens, Mathias.
Land-Briefträger. — A) Feyen, Michel, zu
Merfch,
für die Gemeinden Mersch, abwechselnd
mit B., Nomern, Fels, Heffingen, Fischbach
und
Lintgen.
B)Theisen, Adam, zu Mersch, für die
Gemeinden von Mersch, abwechselnd mit A.,
Tüntingen, Saeul, Bövingen und Bissen.
Distribution von Remich.
Distributeur. — Herr Winckell, Hubert ;
Stadt-Briefträger. — Dumont, Jacob ;
Land-Griefträger. — A) Dumont, Bern-
hard,
zu Remich, für die Gemeinden Wald-
bredimus, Bous, Stadtbredimus und Lennin-
g e n ;
B) Hierzig, Joh. Phil., zu Remich, für
die
Gemeinden Dalheim, Mondorf, Bürme-
r i n g e n , Remerschen, Wellenstein und Weyler
zum Thurm.
§ 2. Perception von Grevenmacher.
Percepteur. — Herr Dieudonné, Nicolas ;
Band-Briefträger — A) Botz, Paul, zu
Grevenmacher, für die Gemeinden von Mertert,
Manternach, Betzdorf, Rodenburg, Junglinster
u n d
Biver;
B) Klingenberg, Peter, zu Grevenmacher,
für
die Stadt Grevenmacher und die Gemeinden
v o n Wormeldingen und Flaxweiler.
Distribution von Echternach.
Distributeur.
— Herr Lefort, Mathias;
Land-Brieftrager. — A) Schöntgen, Peter,
zu Echternach, für die Stadt Echternach, ab-
wechselnd, mit B., und für die Gemeinden Ber-
dorf,
Beaufort, Waldbillig, Consdorf u. Pech.
et Garnich, et pour la communication journalière
avec Steinfort.
Distribution de Mersch.
Distributeur. — Le sieur Neuens, Mathias;
Facteurs ruraux. — M. Feyen, Michel , à Mersch,
pour les communes de Mersch, à tour de rôle
avec B. Nomeren, Larochette, Heffingen, Fisch-
bach et Lintgen ;
B) Theisen, Adam, à Mersch, pour les com-
munes de Mersch, à tour de rôle avec A., Tun-
tingen, Saeul, Boevange et Bissen.
Distribution- de Remich.
Distributeur. — Le sieur Winckel, Hubert ;
Facteur de ville. — Dumont, Jacques ;
Facteurs ruraux. — A., Dumont Bernard, à
Remich, pour les communes de Waldbredimus,
Bous, Stadbredimus et Lenningen ;
B. Hierzig, Jean-Philippe, à Remich, pour les
communes de Dalheim, Mondorff, Burmerange,
Remerschen, Wellenstein et Weyler-la-Tour.
§ 2. Perception de Grevenmacher.
Percepteur. — Le sieur Dieudonné, Nicolas ;
Facteurs ruraux. A., Botz, Paul, à Grevenma-
cher, pour les communes de Mertert, Manternach,
Betzdorff, Rodenbourg, Junglinster et Biwer;
B. Klingenberg, Pierre, à Grevenmacher , pour
la ville de Grevenmacher et les communes de
Wormeldange et Flaxweiler.
Distribution d'Echternach.
Distributeur. — Le sieur Lefort,
Mathias;
Facteurs ruraux : A. Schcenigen, Pierre, à Ech-
ternach, pour la ville d 'Echternach, à tour de
rôle avec B., et pour les communes de Berdorff,
Beaufort, Waldbillig, Consdorff et Bech ;
B. Petery, Mathias, à Echternach, pour la ville
( 4 1 )
B) Petery, Mathias, zu Echternach, für
die Stadt Echternach, abwechselnd mit A., und
für die Gemeinden Rosport und Mompach ;
Fußbote. — C) Foos, Bernhard, zu Ech-
ter
nach,
für die tägliche Verbindung mit Die-
kirch ;
D) Schönt gen, Michel, zu Echternach,
für die tägliche Verbindung mit Grevenmacher.
§ 3. Perception von Diekirch.
Percepteur. — Herr Mersch, Paul ;
Stadt-Briefträger. — A) Herr Schaack,
Michel ;
Land-Briefträger. — B) Fechter, Martin, zu
Diekirch, für die Gemeinden von Bastendorf,
Fuhren, Putscheid und die Stadt Vianden ;
C) Cloos, Nicolas, zu Diekirch, für die
Gemeinden Bettendorf, Reisdorf, Ermsdorf
und Medernach ;
D) Geith, Mathias, zu Diekirch, für die
Gemeinden Ettelbrück, abwechselnd mit E., Feu-
len ; Heiderscheid, Burscheid ;
E) Foos, Nicolas, zu Diekirch, für die
Gemeinden Berg und Ettelbrück, abwechselnd
mit D ;
F) Wilmes, Peter, zu Diekirch, für die
Gemeinden Constum, Hoscheid und Hosingen;
G) Fußbote. — Fisch, Joh. und Bauler,
Peter, zu Diekirch, für die tägliche Verbin-
dung zwischen Diekirch und Wiltz.
Distribution von Redingen.
Distributer. —
Herr
Servais,
Philipp
Rudolf ;
Land-Briefträger. — A) Weicherding, Pet.,
zu Redingen, für die Gemeinden Redingen,
Ell, Perle, Wahl, Arsdorf, Bigonville und
Folschette ;
B) Neuens, Philipp, zu Grosbous, für die
d'Echternach, à tour de rôle avec A, et pou
les communes de Rosport et Mompach ;
Messagers-piétons : C. Foos, Bernard , à Ech-
ternach, pour la communication journalière avec
Diekirch;
D. Schœntgen, Michel, à Echternach, pour la
communication journalière avec Grevenmacher.
§ 5. Perception de Diekirch.
Percepteur. — Le sieur Mersch, Paul ;
Facteur de ville. — A) Schaack , Michel ;
Facteurs ruraux. — B) Fechter, Martin, à
Diekirch, pour les communes de
Bastendorff,
Fouhren , Putscheid, et la ville de Vianden ;
C) Cloos, Nicolas, a Diekirch , pour les com-
munes de Bettendorff, Reisdorff, Ermsdorff et
Médernach ;
D) Geith, Mathias, à Diekirch, pour les com-
munes d'Ettelbruck, à tour de rôle avec E, Feulen,
Heiderscheid et Bourscheid ;
E) Foos, Nicolas, à Diekirch, pour les com-
munes de Berg et d'Ettelbruck, à tour de rôle
avec D.
F)
Willmes,
Pierre, à Diekirch, pour les
communes de Constum, Hoscheid et Hosingen ;
G) Messager-piéton, — Fisch , Jean , et Bauler,
Pierre, à Diekirch , pour la communication journa-
lière entre Diekirch et Wiltz.
Distribution de Redange.
Distributeur. — Le sieur Servais, Philippe
Rodolphe;
Facteur ruraux. — A) Weicherding , Pierre, à
Redange, pour les communes de Redange, Ell,
Perlé, Wahl, Arsdorff, Bigonville et Folschette ;
B) Neuens, Philippe, à Grosbous, pour les com
3. Beilage zur Nr. 3.
( 4 2 )
Gemeinden Grosbous, Bettborn, Useldingen
und Vichten.
§ 4. Perception von Wiltz.
Percepteur. — Herr W a c q u a n t . Johann
Franz ;
Stadt-Briefträger. — A) K ö n e r , Johann
(Vater) ; die tägliche Verbindung zwischen den
Bureaus von Wiltz und Diekirch wird durch die
beiden unter G bei Diekirch erwähnten Fuß-
boten unterhalten ;
Land-Briefträger. — B) Reino, Johann
Nikolas, zu Wiltz, für die Gemeinden Gösdorf,
Neunhausen, Esch an der Sauer, Winseler u.
Oberwampach ;
C) L a b o u l , Peter, zu Wiltz, für die
Gemeinden Mecher, Boulaid, Harlingen, Al-
scheid , Wilwerwiltz und Eschweiler ;
Fußboten. — D) Köner, Johann (Sohn),
zu Wiltz, für die tägliche Verbindung mit dem
belgischen Bureau von Bastnach.
E) Schwarz, Michel, für die tägliche Ver-
bindung mit dem Bureau von Clerf.
Distribution von Clerf.
Distributeur. — Herr Tilges, Felix ;
Land-Briefträger. — A) Bischoff, Caspar,
zu Clerf, für die Gemeinden Clerf, Bövingen,
Hachiville und Asselborn;
B) Hack, Carl, zu Clerf, für die Gemein-
den Munshausen, Heinerscheid, Niederbesslin-
gen und Weiswampach.
Das Regierungs-Kollegium,
de la F o n t a i n e , Präsident.
Der General-Sekretär,
Simons.
munes de Grosbous, Bellborn, Useldange et Vichten,
§ 4. Perception de Wiltz.
Percepteur. — Le sieur de Wacquant, Jean-
François ;
Facteur de ville. — A) Kœner, Jean (père); la
communication journalière entre les bureaux de
Wiltz et de Diekirch, est entretenue par les deux
messagers-piétons mentionnés à la lettre G de
Diekirch ;
Facteurs ruraux. — B) Reino, Jean-Nicolas, à
Wiltz, pour les communes de Gœsdorff, Neun-
hausen, Esch-sur-la-Sûre, Winseler et Oberwam-
pach ;
C) Laboul, Pierre , à Wiltz, pour les communes
de Mecher,
Boulaide, Harlange,
Alscheid,
Wilwerwiltz et Eschweiler ;
Messagers-piétons. — D) Kœner, Jean, fils, à
Wiltz, pour la communication journalière avec le
bureau belge de Bastogne ;
E) Schwanz, Michel, pour la communication
journalière avec le bureau à Clervaux.
Distribution de Clervaux.
Distributeur. — Le sieur Thilges , Félix ;
Facteurs ruraux. — A) Bischoff, Gaspard, à
Clervaux, pour les communes de Clervaux, Boe-
vange, Hachiville et Asselborn ;
B) Back, Charles, à Clervaux, pour les com-
munes de Munshausen, Heinerscheid, Basbellain
et Weiswampach.
Le Conseil de gouvernement,
DE LA FONTAINE, Président.
Le Secrétaire-général,
SIMONS.
Eingerückt in das Verordnungs- und Verwal-
tungs-Blatt, den 10. Januar 1843.
Der General-Sekretär, Simons.
Inséré au Mémorial législatif et administratif
le 10 janvier 1843.
Le Sécrétaire-général,
SIMONS.
( 4 3 )
Marktpreise der Stadt Luxemburg.
Natur der Lebensmittel.
NATURE DES DENRÉES.
Maße und Gewichte.
Mittel-Preis
der verkauften Lebensmitte
auf den Märkten von
PRIX MOYENS
des denrées vendues sur
les marchés de
POIDS
ET MESURES.
LUXEMBOURG.
Monat Dezember 1842.
Zweite Hœlfte.
Weizen
Froment
Menakorn
Méteil
Korn
Seigle
Gerste
Orge
Haber
Avoine
Erbsen
Pois blancs
Weizenmehl
Farine de froment
Kornmehl
Farine de seigle
Krüh-Erdäpfel
Pommes de terre d'été
Spät-Erdapfel
Pommes de terre d'hiver
Butter
Beurre
Heu
Foin
Stroh
Paille
Buchenholz
Bois de hêtre
Eichenholz
Bois de chêne
Idem.
Corde.
Idem
Les 100 livres
Die 100 Pfunde
Livre des Pays-Bas.
Niederländ. Pfund.
Idem.
Idem
Idem
Idem
Idem
Idem
Idem
Idem
Idem
Nasicre.
Rasiere.
fl.
1 0
cts.
98½
02½
79½
38½
Luxemburg. — Gedruckt bei J. Lamort.