Loi du 28 juillet 1917, concernant l'introduction d'un impôt sur les charbons.
Table des dispositions (27)
Texte législatif (27 Articles)
Mémorial
du
Grand-Duché de Luxembourg.
Memorial
des
Großherzogtums Luxemburg.
Samedi, 28 juillet 1917.
N° 61.
Samstag, 28. Juli 1917.
Loi du 28 juillet 1917, concernant l'introduction
d'un impôt sur les charbons.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Notre Conseil d'État entendu;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés du
25 juillet 1917, et celle du Conseil d'État du 27
du même mois, portant qu'il n'y a pas lieu à
second vote;
Avons ordonné et ordonnons
Le Gouvernement est autorisé à
introduire dans le Grand-Duché un impôt sur
les charbons dans les mêmes conditions et aux
mêmes taux que celui qui sera mis en vigueur
dans les États de l'Union douanière à partir du
1er août 1917.
Ces taux et conditions, de même que les
mesures d'exécution non spécialement réservées
au Directeur général des finances, feront l'objet
d'un règlement d'administration publique.
Les infractions aux dispositions de ce règle-
ment seront punies des peines y comminées.
In Abweichung des § 3 vorerwähnten
Vertrags und bis auf weitere Verfügung, ist
die Gesellschaft der Kantonalbalmen ermächtigt,
die neuen, infolge dieses Vertrags veröffentlichten
Tarifsätze bis zum 1. Oktober 1917 zu erheben.
Die Regierung ist ermächtigt, im
Großherzogtum eine Kohlensteuer einzuführen,
und zwar unter denselben Bedingungen und du
denselben Steuersätzen wie die in den Zollver-
einsstaaten vom 1. August 1917 ab eingeführte
gleiche Steuer.
Diese Steuersätze und Bedingungen sowie
diejenigen Ausführungsbestimmungen, welche
nicht besonders dem General-Direktor der Fi-
nanzen vorbehalten sind, werden Gegenstand
eines öffentlichen Verwaltungsreglements bilden.
Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen
dieses Reglements werden mit den in demselben
vorgesehenen Strafen geahndet.
Les dispositions suivantes, concer-
nant l'introduction d'un impôt sur les charbons,
seront publiées afin d'exécution
August 1917 in Kraft und hat Gültigkeit bis zum
31. Juli 1920.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz ins
„Memorial" eingerückt werde, um von Allen
die es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Schloß Berg, den 28. Juli 1917.
Maria Adelheid.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
Großh. Beschluß vom 28. Juli 1917, wodurch
die Bestimmungen über die Einführung einer
Kohlensteuer veröffentlicht werden.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin
von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom heutigen Tage
betreffend die Einführung einer Kohlensteuer;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres Staatsministers, Prä-
sidenten der Regierung, und nach Beratung der
Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Folgende Bestimmungen, betreffend
die Einführung einer Kohlensteuer, werden ver-
öffentlicht, um ausgeführt zu werden
I. Abschnitt. —
Allgemeine
Vorschriften.
§ 1. — Die inländische sowie die ans dem Anstand eingeführte Kohle unterliegt einer in die Staats-
kasse fließenden Abgabe (Kohlensteuer).
§ 2. — Im Sinne dieses Reglementes gelten als Kohle alle Arten nicht aufbereiteter oder aufbe-
reiteter Stein- und Braunkohle, bei Braunkohle auch die aus ihr hergestellten Preßkohlen, bei der
Einfuhr aus dem Ausland außerdem Koks sowie die aus Steinkohle hergestellten Preßkohlen.
§ 3. — Zur Entrichtung der Steuer ist verpflichtet, wer von ihm im Inland gewonnene Kohle oder
aus von ihm gewonnener Braunkohle hergestellte Preßkohlen auf Grund eines Kaufvertrags liefert
oder sie sonst abgibt oder sie der Verwendung im eigener: Betrieb oder dem eigenen Verbrauche
zuführt.
Zur Entrichtung der Steuer ist ferner verpflichtet, wer von einem anderen im Inland gewonnene
Steinkohle aufbereitet oder wer von einem anderen im Inland gewonnene Braunkohle zu Preß-
kohlen verarbeitet und dann auf Grund eines Kaufvertrags liefert oder sie sonst abgibt oder sie der
Verwendung im eigenen Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zuführt. Er erhält bei Versteuerung
der bei ihm steuerpflichtig gewordenen Kohle die Steuer vergütet, welche für die zur Aufbereitung
oder Verarbeitung bezogene Kohle entrichtet worden ist.
Zur Entrichtung der Steuer für aus dem Ausland eingeführte Kohle ist der Empfänger verpflichtet.
§ 4. — Die Steuerpflicht für die inländische Kohle tritt ein, sobald die Kohle geliefert, sonst abge-
geben oder der Verwendung im eigenen Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zugeführt wird;
die Steuer wird fällig am letzten des folgenden Monats. Die Regierung kann bestimmen, daß bei
zur Verkokung gebrachten Steinkohlen die steuerpflichtige Menge allgemein oder in besonderen Fällen
nach dem normalen Ausbringen an Koks ermittelt wird und die Versteuerung erst erfolgt, wenn der
Koks auf Grund eines Kaufvertrags geliefert oder sonst abgegeben oder der Verwendung im eigenen
Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zugeführt wird.
Die Steuerpflicht für aus dem Ausland eingeführte Kohle tritt ein mit der Grenzüberschreitung.
Die Steuer wird fällig, sobald die Sendung zum freien Verkehr abgefertigt worden ist. Die steuer-
pflichtige Kohle haftet ohne Rücksicht auf die Rechte eines Dritten für die darauf ruhende Steuer und
kann, solange deren Entrichtung nicht erfolgt ist, von der Zollbehörde zurückbehalten oder mit Beschlag
belegt werden.
Im Falle der Hinterziehung gilt die Steuer als in dem Augenblicke fällig geworden, in dem die
Kohle zur Versteuerung hätte angemeldet werden müssen.
§ 5. — Der Versteuerung unterliegen nicht die zur Aufrechterhaltung des Betriebs des Bergwerkes
sowie der Aufbereitungsanlagen erforderlichen Kohlen, ferner diejenigen Mengen an Braunkohle,
welche als Betriebsmittel zur Herstellung der Preßkohlen benötigt werden.
Der Versteuerung unterliegen ferner nicht die auf Grund des Arbeitsverhältnisses oder Herkommens
den Angestellten und der Belegschaft der Bergwerke sowie deren Berginvaliden und Bergmanns-
witwen für deren eigenen Bedarf, aus der eigenen Förderung gewährten Hausbrandkohlen.
Die Regierung ist ermächtigt, Bestimmungen zu treffen, inwieweit Kohle steuerfrei zu belassen
ist, die zum Betriebe von Schiffen oder Eisenbahnzügen dient, die den Verkehr mit dem Ausland
vermitteln. Das gleiche gilt für Kohle, welche zu Ölen, Fetten, Wachs und ähnlichen Erzeugnissen
verarbeitet wird.
§6. — Die Steuer beträgt zwanzig vom Hundert des Wertes der gelieferten oder sonst abgegebenen
oder der Verwendung im eigenen Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zugeführten oder der einge-
führten Kohle.
Sofern Gemeinden oder Gemeindeverbände nach von der Regierung aufzustellenden Grundsätzen
Einrichtungen treffen, die den Inhabern von Kleinwohnungen den Bezug von Hansbrandkohlen
verbilligen, so werden die für diesen Zweck bezogenen Kohlen von der Steuer zur Hälfte befreit.
§ 7. — Die steuerpflichtig gewordene Kohle ist nach Menge und Wert nach näherer Bestimmung
der Regierung der Zollbehörde schriftlich anzumelden.
§ 8. —- Als Wert der auf Grund eines Kaufvertrages gelieferten Kohle gilt der Verkaufspreis
au Grube (§ 3 Abs. 1) oder Verarbeitungsstelle (§ 3 Abs. 2) gerechnet, Nachvergütungen oder neben
dem Verkaufspreis gewahrte Vorteile gelten als Teil des Verkaufspreises. Ist der Verkaufspreis
einschließlich Steuer berechnet, so wird der Versteuerung der Verkaufspreis abzüglich der Steuer
zugrunde gelegt.
Erfolgt die Lieferung unmittelbar oder mittelbar an einen Wiederverkäufer, an dessen Verkaufs-
erlös der Steuerpflichtige beteiligt ist, so kann die Zollbehörde den der Versteuerung zugrunde zu
legenden Verkaufspreis unter Berücksichtigung des bei dem Wiederverkauf erzielten Zwischengewinns
gemäß § 10 anderweit festsetzen.
Der Wert der in anderer Weise als durch Verkauf abgegebenen sowie der der Verwendung im
eigenen Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zugeführten Kohle bestimmt sich nach dem für Kohle
gleicher Art ab Grube oder ab Verarbeitungsstelle geltenden Verkaufspreis.
§ 9. — Als Wert der aus dem Ausland eingeführten Kohle gilt der Erwerbspreis zuzüglich der bis
zum Orte der Grenzeingangsstelle entstandenen Kosten. Die Regierung ist ermächtigt, für diese
Zuschläge feste Sätze für je eine Tonne Kohlen zu bestimmen oder der Besteuerung lediglich den Er-
werbspreis zugrunde zu legen.
Die Regierung wird ermächtigt, bezüglich der Einfuhr von Kohle aus Staaten, welche selber eine
Steuer auf Kohle erheben, Vereinbarungen zu treffen, durch welche eine Doppelbesteuerung der
Kohle vermieden wird.
§ 10. — Steht der angegebene Verkaufspreis im Mißverhältnis zu den sonst ab Grube oder ab
Verarbeitungsstelle abgeschlossenen Preisen für entsprechende Mengen von Kohle gleicher Art, oder
trägt die Zollbehörde Bedenken, den nach § 8 Abs. 3 oder § 9 angemeldeten Wert als richtig anzu-
nehmen, so kann die Zollbehörde die Anmeldung beanstanden.
Führen die Verhandlungen mit dem Steuerpflichtigen nicht zur einer Einigung, so ist die Zoll-
behörde berechtigt, der Versteuerung den Marktpreis zugrunde zu legen oder in Ermangelung eines
solchen den Wert schätzen zu lassen und danach die Steuer festzusetzen.
§ 11. — Wird der Wert der Kohle von der Zollbehörde abweichend von der Anmeldung des Steuer»
pflichtigen festgesetzt, so ist dem Steuerpflichtigen über die Festsetzung ein Bescheid zu erteilen.
Gegen den Bescheid ist die Beschwerde an die Regierung zuläßig. Die Beschwerde hat keine
aufschiebende Wirkung.
§ 12. — Ansprüche auf Zahlung oder Erstattung der Steuer verjähren in einem Jahre vom Tage
des Eintritts der Fälligkeit oder der Entrichtung ab. Der Anspruch auf Nachzahlung eines hinter
zogenen Steuerbetrags verjährt in drei Jahren.
Die Verjährung wird durch jede von der zuständigen Behörde gegen den Zahlungspflichtigen
zur Geltendmachung des Anspruchs gerichtete Handlung unterbrochen.
II.
Abschnitt. —
Steueranfsicht.
§ 13. — Wer im Inland Kohle gewinnen, aufbereiten oder Braunkohle zu Preßkohlen verarbeiten
will, hat dies vor der Eröffnung des Betriebes der Zollbehörde nach deren näherer Bestimmung
anzumelden. Ebenso sind alle Änderungen im Besitz oder im Betrieb anzumelden, die auf die
Festsetzung oder die Entrichtung der Steuer Einfluß baden.
§ 14. — Ein Betriebsinhaber, der den Betrieb nicht selbst leitet, hat der Zollbehörde diejenige Per-
son zu bezeichnen, die als Betriebsleiter in seinem Namen handelt.
Die im folgenden für den Betriebsinhaber gegebenen Vorschriften gelten, mit Ausnahme der-
jenigen über die Kostenpflicht im § 17 Satz 2, auch für den Betriebsleiter.
§ 15. — Die nach § 3 Abs. 1 und 2 steuerpflichtigen Betriebe unterliegen der Steueraufsicht. Die
Beamten der Zollverwaltung sind befugt, die Anlagen, solange darin gearbeitet wird, zu jeder Zeit,
andernfalls während der Tagesstunden zu besuchen. Die Befugnis erstreckt sich nur auf die über Tage
liegenden Teile der Anlagen, einschließlich der Geschäftsräume und Verladungsanlagen. Die Zeit-
beschränkung fällt weg, wenn Gefahr im Verzug ist.
§ 16. — Der Betriebsinhaber hat den Zollbeamten jede für die Steueraufsicht erforderliche Auskunft
über den Betrieb und den Absatz zu erteilen.
§ 17. — Ist der Betriebsinhaber wegen Steuerhinterziehung bestraft worden, so kann der Betrieb
besonderen Aufsichtsmaßnahmen unterworfen werden. Die Kosten fallen dem Betriebsinhaber
zur Last. Die Einziehung der Kosten erfolgt nach den Vorschriften über das Verfahren für die Bei-
treibung der Zölle und mit deren Vorzugsrechten.
§ 18. — Der Betriebsinhaber ist verpflichtet, nach Bestimmung der Zollbehörde über die gewon-
nenen, bezogenen und verarbeiteten sowie über die auf Grund von Kaufverträgen gelieferten oder
sonst abgegebenen oder der Verwendung im eigenen Betrieb oder dem eigenen Verbrauche zuge-
führten Mengen Kohle fortlaufende Aufchreibungen nach Sorten und Wert zu führen.
Den Oberbeamten der Zollverwaltung sind die auf die Gewinnung, den Bezug, die Verarbeitung
und den Absatz der Kohle bezüglichen Geschäftsbücher und Geschäftspapiere auf Erfordern zur Ein-
sicht vorzulegen.
§ 19. — Aus dem Ausland darf Kohle nur auf einer Zollstraße und während der Zollstunden ein-
geführt werden.
III. Abschnitt. — Strafvorschriften.
§ 20. — Wer es unternimmt, dem Staate die in diesem Reglemente vorgesehene Steuer vorzu-
enthalten, macht sich der Hinterziehung schuldig.
§ 21. — Der Tatbestand des § 20 wird insbesondere dann als vorliegend angenommen
1. wenn mit der Gewinnung, Aufbereitung oder Verarbeitung von Kohle begonnen wird, bevor
die Anmeldung des Betriebes (§ 13) in der vorgeschriebenen Weise erfolgt ist;
2. wenn die im § 7 vorgeschriebene Anmeldung nicht oder nicht richtig abgegeben wird;
3. wenn die im § 18 vorgeschriebenen Anschreibungen nicht oder nicht richtig geführt worden;
4. wenn Kohle ans dem Ausland nicht auf einer Zollstraße oder nicht während der Zollstunden
eingeführt wird.
Der Hinterziehung wird es gleichgeachtet, wenn jemand Kohle, von der er weiß oder den Umstän-
den nach annehmen muß, daß hinsichtlich ihrer eine Hinterziehung der Steuer stattgefunden hat
erwirbt und den Erwerb nicht sofort der Zollbehörde am neidet.
Wird festgestellt, daß eine Vorenthaltung der Steuer nicht stattgefunden hat oder nicht beabsichtigt
worden ist, so tritt nur eine Ordnungsstrafe nach § 24 ein.
§ 22. — Wer eine Hinterziehung begeht, wird mit einer Geldstrafe in Höhe des vierfachen Betrages
der Steuer, mindestens aber in Höhe von eintausend zweihundertundfünfzig Franken für jeden ein-
zehnen Fall bestraft. Außerdem ist die Steuer von dem Steuerpflichtigen nachzuzahlen.
Kann der Betrag der Steuer nicht festgestellt werden, so tritt eine Geldstrafe bis zu einhundert-
fünfundzwanzigtausend Franken ein.
§ 23. — I m Falle der Wiederholung der Hinterziehung nach vorausgegangener Bestrafung wer-
den die in § 22 vorgesehenen Strafen verdoppelt.
Jeder fernere Rückfall wird mit Gefängnis von acht Tagen bis zu zwei Jahren und zugleich mit
Geldstrafe nicht unter dem Vierfachen der in § 22 vorgesehenen Strafen bestraft. Doch kann nach
richterlichem Ermessen mit Berücksichtigung aller Umstände und der vorangegangenen Fälle an Stelle
der Gefängnisstrafe auf Geldstrafe nicht unter dem Vierfachen der in § 22 vorgesehenen Strafen er-
kannt werden.
Die Rückfallstrafe tritt ein, auch wenn die frühere Strafe nur teilweise verbüßt, oder ganz oder
teilweise erlassen worden ist; sie bleibt ausgeschlossen, wenn seit der Verbüßung oder dem Erlassen
der früheren Strafe bis zur Begehung der neuen Straftat drei Jahre verflossen sind.
§ 24. — Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften dieses Reglementes und die dazu erlassenen
und öffentlich oder den Beteiligten besonders bekannt gemachten Verwaltungsbestimmungen wer-
den, sofern sie nicht nach den § 22 und 23 mit einer besondern Strafe bedroht sind, mit einer Ordnungs-
strafe von einem Franken fünfundzwanzig Centimes bis zu dreihundertfünfundsiebenzig Frauken
bestraft.
§ 25. — Der Inhaber des unter Steueraufsicht stehenden Betriebs (§ 15) und der Empfänger
haften für die von ihren Verwaltern, Geschäftsführern, Gehilfen und sonstigen in ihrem Dienste oder
Lohne stehenden Personen sowie von ihren Familien« oder Hanshaltungsmitgliedern verwirkten
Geldstrafen und Kosten des Strafverfahrens im Falle des Unvermögens der eigentlich Schillingen,
wenn nachgewiesen wird,
1. daß die Zuwiderhandlung mit ihrem Wissen verübt ist, oder
2. daß sie bei Auswahl und Anstellung der Verwalter, Geschäftsführer Gehilfen und sonstigen
in ihrem Dienste oder Lohne stehenden Personen oder bei Beaufsichtigung dieser sowie der bezeich-
neten Hausgenossen nicht mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes vorgegangen sind.
Läßt sich die Geldstrafe von dem Schuldigen nicht beitreiben, so kann die Zollbehörde davon ab-
sehen, den für die Geldstrafe Haftenden in Anspruch zu nehmen und die an Stelle der Geldstrafe
tretende Freiheitsstrafe an dem Schuldigen vollstrecken lassen.
§ 26. — Bei Umwandlung der nicht beizutreibenden Geldstrafen in Freiheitsstrafen darf die Frei-
heitsstrafe bei einer Hinterziehung im ersten Falle sechs Monate, im ersten Rückfall ein Jahr und im
ferneren Rückfall zwei Jahre, bei einer Ordnungsstrafe drei Monate nicht übersteigen.
Im Falle des § 22 Abs. 2 bleibt bei der Umwandlung ein Fünftel der Geldstrafe außer Be-
tracht.
§ 27. — Die Zollbehörde kann die Beobachtung der auf Grund dieses Reglementes getroffenen
Anordnungen durch Androhung und Einziehung von Geldstrafen bis zu sechshundertfünfundzwanzig.
Franken im einzelnen Falle erzwingen. Die Vorschrift des § 17 letzter Satz findet entsprechende An-
wendung.
§ 28. — Die Strafverfolgung von Hinterziehungen verjährt in drei Jahren, von Ordnungswidrig-
keiten in einem Jahre.
§ 29. — In Ansehung des Verwaltungsstrafverfahrens, der Strafmilderung und des Erlasses der
Strafe im Gnadenwege sowie in Ansehung der Strafvollstreckung kommen die Vorschriften zur An-
wendung, nach denen sich das Verfahren wegen Zuwiderhandlungen gegen die Zollgesetze be-
stimmt.
Die Geldstrafen fallen dem Staate zu, von dessen Behörde die Strafentscheidung erlassen ist. Im
Falle des § 22 Abs. 2 ist an Stelle des nicht festgestellten Steuerbetrags von dem Betrage der Geld-
strafe der fünfte Teil als Steuerbetrag zu verrechnen.
§ 30. — Ein im Strafverfahren eingegangener Geldbetrag ist zunächst auf die Steuer zu ver-
rechnen.
IV. Abschnitt. — Sonstige Vorschriften.
§ 31. — Kohle, die aus den dem Zollgebiet angeschlossenen Staaten- und Gebietsteilen eingeht,
ist spätestens beim Eintritt in das Inland zu versteuern.
§ 32. — Die Erhebung und Verwaltung der Kohlensteuer erfolgt durch die Zollbehörden.
V. Abschnitt. — Übergangs- und Schlußvorschriften.
§ 33. — Soweit beim Inkrafttreten dieses Reglementes Verträge über Lieferung von Kohle oder
aus Kohle hergestellten festen Brennstoffen bestehen, ist der Lieferer berechtigt, dem Abnehmer die
auf die zu liefernde Menge entfallende Kohlensteuer in Rechnung zu stellen.
Soweit beim Inkrafttreten dieses Reglementes Verträge über Lieferung von elektrischer Arbeit,
Gas, Wasser, Heizung oder Dampfkraft oder Preisvereinbarungen über derartige Leistungen bestehen,
ist der Lieferer berechtigt, einen Zuschlag zum Preise zu verlangen, welcher der ihm durch die
Kohlensteuer verursachten Erhöhung der Herstellungs-, Betriebs' oder Bezugskosten entspricht.
Die Regierung ist ermächtigt, die Entscheidung entstehender Streitigkeiten Schiedsgerichten zuzu-
weisen.
Die Erweiterungsarbeiten des Zen-
tralbahnhofs Luxemburg, auf dem Gebiete der
Gemeinde Hollerich, zwischen Kil. 14.900 und
dem Gebiete der Gemeinde Luxemburg sind,
gemäß den von der Betriebsverwaltung, der
Wilhelm-Luxemburg-Bahnen am 7. Februar 1917
eingereichten Plänen, zum Gegenstand öffent-
lichen Nutzens erklärt.
Demgemäß werden die zur Ausführung dieser
Arbeiten erforderlichen Grundstücke auf Grund
des Gesetzes vom 17. Dezember 1859 erworben.
Die Kommis und Hilfskommis der
Steuer- und Akzisenverwaltung sind mit der
Anstellung der Urkunden im Beitreibungsver-
61 a
suites pour le recouvrement des amendes et
des condamnations pécuniaires en matière ré-
pressive.
Nonobstant les dispositions tarifaires
des cahiers des charges des chemins de fer
Prince-Henri, secondaires, vicinaux et canto-
naux, le Gouvernement pourra autoriser sur
les dits chemins de fer la perception de taxes
dépassant jusqu'à concurrence de 10% les
maxima fixés par les cahiers des charges sus-
mentionnés.
Ungeachtet der Tarifbestimmungen
der Lastenhefte der Prinz-Heinrich, Sekundär,-
Vizinal- und Kantonalbahnen, ist die Regierung
ermächtigt ans genannten Bahnen die Erhe-
bung vom Taxen zu gestatten, welche bis zu einem
Betrage von 10% die in diesen Lastenheften
vorgesehenen Höchsttaxen überschreiten.
Par dérogation au paragraphe 3 de
la Convention précitée et jusqu'à disposition
ultérieure, la société des chemins de fer canto-
naux est autorisée à mettre en perception les
nouveaux tarifs publiés à la suite de cette con-
vention jusqu'au 1er octobre 1917.
Le Gouvernement est également au-
torisé à conclure un arrangement avec le Gou-
vernement allemand au sujet du mode de répar-
tition du produit de l'impôt dont il s'agit.
Unser General-Direktor der öffent-
lichen Arbeiten ist mit der Ausführung gegen-
wärtigen Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 27. Juli 1917.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor der
öffentlichen Arbeiten,
A,
Lefort.
Groß. Beschluß vom 27. Juli 1917, betreffend
Erhebung von neuen Tarifsätzen auf den
Kantonalbahnen.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u, u.;
Revu Notre arrêté en date du 30 juin 1916,
portant approbation d'une convention modi-
fiant diverses dispositions du cahier des charges
des chemins de fer cantonaux, notamment le
paragraphe 3 de cette convention;
Vu l'art. 27 de la loi du 16 janvier 1866, sur
l'organisation du Conseil d'État, et considérant
qu'il y a urgence;
Sur le rapport de Notre Directeur général
de» travaux publies et après délibération du
Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Notre Directeur générai des travaux
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 27 juillet 1917,
MARIE-ADÉLAÏDE,
Le Directeur général.
des travaux publics,
A. LEFORT.
Avis.
Enseignement
primaire.
Il est porté à la connaissance des intéressés
que l'examen pour le brevet (renseignement
primaire supérieur aura lieu aux jours suivants
l'examen écrit les 12, 13 et 14 septembre, et
l'examen oral le 19 septembre.
Luxembourg, le 25 juillet 1917.
Le Directeur général de la justice
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER.
Nach Wiedereinsicht Unseres Beschlusses vom
30. Juni 1916, wodurch ein Vertrag betreffend
Abänderung verschiedener Bestimmungen des
Lastenheftes
der
Kantonalbahnen
genehmigt
wird, insbesondere § 3 dieses Vertrages;
Nach Einsicht des Art. 27 des Gesetzes vom
16. Januar 1866, über die Einrichtung des Staats-
rates, und in Anbetracht der Dringlichkeit;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors
der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Unser General-Direktor der öffentlichen
Arbeiten ist mit der Ausführung gegenwärtigen
Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 27. Juli 1917.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor der
öffentlichen Arbeiten,
A.
Lefort.
Bekanntmachung. — Primärunterricht.
Es wird den Interessenten zur Kenntnis ge-
bracht, daß die Prüfung für das Oberprimär-
brevet an folgenden Tagen stattfindet: schrift-
liche Prüfung am 12. 13. und 14. September,
mündliche Prüfung am 19. September.
Luxemburg, den 25. Juli 1917.
Der General-Direktor der Justiz
und des öffentlichen Unterrichts,
L.
Moutrier.
Avis. — Jury d'examen.
Par arrêté g.-d. du 27 juillet 1917, ont été
nommés membres des jurys d'examen pour
la, collation des grades pendant l'année 1917-
1918
I . — Pour la philosophie et les lettres
a) membres effectifs: MM. Jos. Wagener,
conseiller de Gouvernement; Alf. Houdremont,
directeur de l'école industrielle et commerciale
d'Esch-s.-Alz. ; Fr. Bielecki, Jos. Tockert et
Nic. Braunshausen, professeurs au gymnase
de, Luxembourg.
h) membres suppléants: MM. Fr. Manternach,
directeur de l'école industrielle et commerciale
de Luxembourg; Jos. Hansen, professeur au
gymnase de Diekirch et Math. Esch, professeur
au gymnase de Luxembourg.
II. — Pour les sciences physiques et mathéma-
tiques.
a) membres effectifs: MM. Ph.
Hoffmann,
professeur à l'école industrielle et commerciale
de Luxembourg; Mich. Wengler, professeur au
gymnase d'Echternach. ; Nic. Schmit, professeur
au gymnase de Luxembourg; G. Soisson, pro-
fesseur à l'école industrielle et commerciale de
Luxembourg, et J. Hoppes, professeur au gym-
nase de Luxembourg.
b) membres suppléants: MM. J.-P. Manter-
nach, professeur à l'école industrielle et com-
merciale d'Esch-s.-Alz ; Eug. Thyes, et Alph.
Wagner, professeurs à l'école industrielle et
commerciale de Luxembourg.
III. — Pour les sciences naturelles
a) membres effectifs: MM. J.-P Faber, pro-
fesseur à l'école industrielle et commerciale de
Luxembourg; Fél. Heuertz, professeur au gym-
nase de Luxembourg; Jos. Robert, professeur
au gymnase de Diekirch; Gust. Faber, profes-
seur au gymnase de Luxembourg, et P. Weis-
nachter, professeur au gymnase d'Echternach.
Bekanntmachung. — Prüfungsjury.
Durch Großh. Beschluß vom 27. Juli 1917
sind zu Mitgliedern der Prüfungsjury für die
Verleihung der Grade für das Jahr 1917/1918
ernannt worden
I. —
Für
d i e
Philosophie
u n d
Philologie
a) zu Mitglieder: die H.H. Jos.
Wagener,
Regierungsrat; Als.
Houdremont,
Direk-
tor der Industrie- und Handelsschule zu Esch a.
d. Alz.; Fr.
Bielecki
, Jos.
Tockert und
Nik.
Braunshausen,
Professoren am
Gymnasium zu Luxemburg.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Fr.
Manternach,
Direktor der Industrie- und
Handelsschule zu Luxemburg; Jos.
Hansen,
Professor am Gymnasium zu Diekirch und Math.
Esch, Professor am Gymnasium zu Luxemburg.
Il. — Für die physikalischen und
mathematischen Wissenschaften
a) zu Mitgliedern: die HH. Ph.
Hoffmann,
Professor an der Industrie- und Handelsschule
zu Luxemburg; Mich.
Wengler,
Professor
an, Gymnasium zu Echternach; Nik.
Schmit,
Professor am Gymnasium zu Luxemburg; W.
Soisson,
Professor an der Industrie- und
Handelsschule zu Luxemburg und J.
Koppes,
Professor am Gymnasium zu Luxemburg.
b) zu Egänzungsmitgliedern: die HH. J. P.
Manternach,
Professur an der Industrie-
und Handelsschule zu Esch a. d. Alz.; Eug.
Thyes
und Alph.
Wagner,
Professoren an
der Industrie und Handelsschule zu Luxemburg.
III. — Für die Naturwissenschaften
a) zu Mitgliedern: die HH. J. P.
Faber,
Professor an der Industrie- und Handelsschule
zu Luxemburg; Fel.
Henertz,
Professor am
Gymnasium zu Luxemburg; Jos.
Robert,
Professor am Gymnasium zu Diekirch; Gust.
Faber,
Professor am Gymnasium zu Luxem-
burg und P.
Weinachter,
Professor am
Gymnasium zu Echternach.
b) membres suppléants: MM. Edm. Klein,
professeur au gymnase de Luxembourg; Eug.
Bisénius, professeur à l'école industrielle et
commerciale d'Esch-s.-Alz., et Ed. Pierret, pro-
fesseur à l'école normale d'instituteurs.
IV. — Pour le droit
a) membres effectifs: MM. M. Glaesener, pro-
cureur, général d'État; P. Ulveling, vice-prési-
dent de la Cour supérieure de justice; Guill
Leidenbach, président du tribunal d'arrondis-
sement à Luxembourg; Ad. Lœsch et J.-P.
Probst, avocats-avoués à Luxembourg.
b) membres suppléants: MM. J.-P.
Kirsch,
conseiller à la Cour supérieure de justice; Em.
Reuter et L. Melder, avocats-avoués à Luxem-
bourg.
V. — Pour le notarial
a) membres effectifs: MM. E. Hamélius, direc-
teur du Crédit foncier et de la Caisse d'épargne;
J. Delahaye, conseiller à la Cour supérieure de
justice; Ed. Hemmer, notaire à Cap; Jos.
Neuman, avocat-avoué, et A. Salentiny, no-
taire à Luxembourg.
b) membres suppléants: MM. Cam. Weck-
becker, A. Würth et P. Küborn, notaires à Lu-
xembourg.
VI. — Pour la médecine
a) membres effectifs: MM. les docteurs Aug.
Praum, directeur du laboratoire bactériolo-
gique à Luxembourg; Aug. Weber, médecin à
Eich, Eug. Giver, Edm. Knaff, et Jos. Forman,
médecins à Luxembourg.
b) membres suppléants: MM. les docteurs
Math. Grechen, médecin à Luxembourg; Al.
Loutsch, médecin à Pétange, Fr. Delvaux, mé-
decin à Luxembourg.
VII. — Pour la médecine-vétérinaire.
a) membres effectifs: MM. J. Diederich, vété-
rinaire du Gouvernement à Luxembourg; Ch.
d) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Edm.
Klein,
Professor am Gymnasium zu Luxem-
burg; Eug.
Bisenius,
Professor an der
Industrie- und Handelsschule zu Esch a. d. Alz. und
Ed.
Pierret,
Professor an der Lehrer-Nor-
malschule.
IV. — Für das Rechtsstudium
a) zu Mitgliedern: die HH. M.
Glaesener,
Oberstaatsanwalt;
P.
UIveling,
Vize-
präsident des Obergerichtshofes;
Wilh.
Lei-
denbach, Präsident des Bezirksgerichts zu
Luxemburg; Ad. Loesch und J. P.
Probst,
Advokat-Anwälte zu Luxemburg.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. J. P.
Kirsch,
Obergerichtsrat;
Em.
R e u t e r
und L. Metzler, Advokat-Anwälte zu Luxem-
burg.
V. — Für das
Notariat
a), zu Mitgliedern: die HH. E.
Hamelius,
Direktor der Grundkreditanstalt und der Spar-
kasse;
J.
Delahaye,
Obergerichtsrat, Ed.
Hemmer,
Notar zu Cap; Jos.
Neuman,
Advokat-Anwalt, und A.
Salentiny,
Notar
zu Luxemburg.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Cam.
Weckbecker, A.
Würth
und P.
Kü-
born,
Notare zu Luxemburg.
VI.
— Für die
Medizin
a) zu Mitgliedern: die HH. Dr. Aug.
Praum,
Direktor des bakteriologischen Instituts zu Lu-
xemburg; Aug. Weber, Arzt zu Eich, Eng.
Giver,
Edm. Knaff und Jos.
Forman,
Ärzte zu Luxemburg.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Math.
Grechen,
Arzt zu Luxemburg; Al. Loutsch,
Arzt zu Petingen, Fr.
Delvaux,
Arzt zu
Luxemburg.
VII. — Für die
Tierarzneikunde
a) zu Mitgliedern: die HH.
J.
Diederich,
Staatstierarzt zu Luxemburg; K.
Krom-
Krombach, vétérinaire à Dudelange; Em. Mark;
vétérinaire à Differdange; Paul Koch, vétéri-
naire à Luxembourg-, ct L. Spartz, vétérinaire
et directeur de l'abattoir municipal de Luxem-
bourg.
6) membres suppléants: MM. F. Hoffmann,
vétérinaire du Gouvernement A, Esch-s.-Alz. ;
J.-N. Ries, vétérinaire du Gouvernement à
Diekirch, et Jos. Reichling, vétérinaire à Lu-
xembourg-gare.
VIII.
— Pour la pharmacie
a) membres effectifs: MM. le docteur M.
Grechen, médecin à Luxembourg; H. Schrœll,
pharmacien à Rumelange; C. Aschman, profes-
seur à l'école agricole d'Ettelbruck; Ed. Meyer,
pharmacien à Luxembourg-gare, et Jos. Meisch,
pharmacien à Wiltz.
b) membres suppléants: MM. le docteur E.
Feltgen, médecin à Luxembourg; Ferd. Schuman,
pharmacien à Mondorf-les-Bains, et Joseph
Schommer, pharmacien à Luxembourg.
Les différents jurys se réuniront le 20 août
prochain à l'Hôtel du Gouvernement, à l'effet
d'être installés et de recevoir communication
des pièces produites par les récipiendaires qui
désirent se présenter aux examens pendant la
session ordinaire.
Les récipiendaires pour les diverses branches
devront me faire parvenir leurs demandes avant
le 17 août prochain, et y joindre
1° la quittance du receveur constatant le
payement des droits fixés par l'art. 43 de la
loi du 8 mars 1875;
2° les certificats et les diplômes justifiant
qu'ils ont subi les examens antérieurs exigés
par la loi;
3° les certificats d'études dont les matières
sont déterminées par les lois des 8 mars 1875
et 17 mai 1882.
Les récipiendaires sont priés d'indiquer dans
les demandes d'admission les lieu et date de
dach, Tierarzt zu Düdelingen; Em.
Mark,
Tierarzt zu Differdingen; Paul
Koch,
Tier-
arzt zu Luxemburg und L.
Spartz,
Tierarzt
und Direktor des städtischen Schlachthauses zu
Luxemburg.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die H.H. F.
Hoffmann,
Staatstierarzt zu Esch a. d.
Alz.; J. N. Ries, Staatstierarzt zu Diekirch;
und Jos.
Reichling,
Tierarzt zu Luxem-
burg-Bahnhof.
VIII.
Für
d i e
Pharmazeutik
a) zu Mitgliedern: die H.H. Dr. M.
Grechen,
Arzt zu Luxemburg
H.
Schroell,
Apo-
theker zu Rümelingen; C. Aschman, Pro-
fessor au der Ackerbauschule zu Ettelbrück; Ed.
Meyer,
Apotheker
zu
Luxemburg-Bahnhof
und Jos.
Meisch,
Apotheker zu Wiltz.
b) zu Ergänzungsmitgliedern: die HH. Dr.
E.
Feltgen,
Arzt
zu Luxemburg;
Ferd.
Schuman,
Apotheker zu Bad-Mondorf, und
Jos.
Schommer,
Apotheker zu Luxemburg.
Die Prüfungsjurys werden am 20. August
künftig im Regierungsgebäude zu Luxemburg
behufs ihrer Installierung zusammentreten, all-
wo dieselben Mitteilung der von den Rezipienden
der diesjährigen Sitzung eingereichten Schrift-
stücke erhalten werden.
Die
Rezipienden
in den vorgeschriebenen
Fächern haben mir vor dem 17. August künftig
ihre Gesuche nebst folgenden Belegstücken ein-
zureichen
1. die Quittung des Steuereinnehmers über
die Entrichtung der durch Art. 43 des Gesetzes
vom 8. März 1875 festgesetzten Gebühren;
2. die Zeugnisse und Diplome, welche be-
kunden, daß sie die vorgängigen gesetzlichen
Prüfungen bestanden haben;
3. die Studienzeugnisse über die durch die
Gesetze vom 8. März 1875 und 17. Mai 1882
vorgesehenen Gegenstände.
Die Rezipienden sind gebeten, in den Zulas-
sungsgesuchen Ort und Datum ihrer Geburt,
leur naissance, ainsi que l'état ou la profession
de leurs parents.
Luxembourg, le 27 juillet 1917.
Le Directeur général de la justice
et de l'instruction publique,
L. MOUTRIER.
Avis.,— Règlement communal.
En séance du 2 juin 1917, le conseil communal
de Dudelange a modifié la taxe pour le transport
des cadavres, prévue par l'art. 12 du règlement
communal du 23 décembre 1914. — Cette déli-
bération a été dûment approuvée et publiée.
Luxembourg, le 21 juillet 1917.
Le Directeur général de l'intérieur,
M. KOHN.
Avis. — Associations syndicales.
Conformément à l'art. 10 de la loi du 28 dé-
cembre 1883. il sera procédé à l'enquête sur
les projets et statuts d'associations syndicales
à créer pour l'établissement de chemins d'ex-
ploitation à 1° à
Derenbach-Brachtenbach,
lieux dits « Hensdorf », «In der Breit», 2° à,
Berburg, lieu dit « Schengen Garten».
Les pièces prévues par l'art. 1er de l'arrêté
r. g.-d. du 21 janvier 1885, seront déposées,
pendant Je délai indiqué, aux secrétariats com-
munaux intéressés.
Luxembourg, le 27 juillet 1917.
Le Directeur général de l'agriculture,
de l'industrie et du commerce,
J. FABER.
sowie Stand oder Gewerbe ihrer Eltern anzu-
geben.
Luxemburg, den 27. Juli 1917.
Der General-Direktor -der Justiz,
und des öffentlichen Unterrichts,
L.
Moutrier.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In seiner Sitzung vom 2. Juni 1917 hat der
Gemeinderat von Düdelingen die durch Art. 12
dos Gemeindereglementes vom 23. Dezember
1914 vorgesehene Leichentransporttaxe abge-
ändert. — Diese Beratung ist vorschriftsmäßig
genehmigt und veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 21. Juli 1917.
Der General-Direktor des Innern,
M. Kohn.
Bekanntmachung. — Syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 20. Dezember
1883 erfolgt die Untersuchung über das Projekt
und die Statuten einer zu bildenden Genossen-
schaft für die Anlage von Feldwegen zu 1. Deren-
bach-Brachtenbach Orte genannt „Hensdorf",
„In
der Breit",
2. Berburg, Ort genannt
„Schengen Garten".
Die durch Art. 1 des Kgl. Großh. Beschlusses
vom 21. Januar 1885 bezeichneten Aktenstücke
werden während obiger Frist auf den betreffenden
Gemeindesekretariaten, offen liegen.
Luxemburg, den 27. Juli 1917.
Der General-Direktor des Ackerbaus,
der Industrie und des Handels,
J. Faber.
Bekanntmachung. — Zollwesen.
Mit Geltung vom 29. Juni 1917 ab bis auf weiteres bleiben Säcke der bei der Beförderung von
Massengütern gebräuchlichen Art aus Geweben von Gespinsten aus pflanzlichen Spinnstoffen sowie
ans Geflechten von pflanzlichen Flechtstoffen bei der Einfuhr zollfrei. Soweit solche Säcke auf Grund
des § 6, Ziffer 6 des Zolltarifgesetzes als Verpackungsmittel zur Ausfuhr von Waren zollfrei abge-
lassen sind, ist der Nachweis der Wiederausfuhr nicht mehr zu fordern.
Als Massengüter im Sinne dieser Bekanntmachung gelten die als solche im Art. 11, Abs. 2, Ziffer 3
des Gesetzes., betreffend die Statistik des Warenverkehrs mit dem Auslande, vom 15. März 1907
(„Memorial" S. 101) und den zugehörigen Ausführungsbestimmungen bezeichneten Waren.
Als Ersatz dienende Säcke aus Papiergeweben oder Papiergeflechten sind wie die Gespinstwaren,
als deren Nachahmungen sie sich darstellen, nach den für diese Gespinstwaren an sich geltenden Sätzen
zu verzollen.
Luxemburg, den 23. Juli 1917.
Der Staatsminister, Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
N° d'ordre.
Cantons.
Capellen.
Esch s.-Alz.
Luxembourg.
Clervaux.
Redange.
Wiltz.
Remich.
Localités.
Hobscheid
Nospelt
Bettembourg
Soleuvre
Hospice du Rham
Hollerich
Rollingergrund
Sandweiler
Weimerskirch
Heinercheid
Weicherdange
Hovelange
Selscheid
Wilwerwiltz
Bech-Kleinmacher
Remich
Total...
Fièvre
typhoïde.
Dyphterie.
Coqueluche.
Scarlatine.
Variole.
Affections
puerpérales.
VICTOR BÜCK, LUXEMBOURG
Avis. — Service sanitaite.
Tableau des maladies contagieuses obser-
vées dans les différents cantons du 7 au 21
juillet 1917.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
Verzeichnis der in den verschiedenen Kantonen
vom 7. bis 21. Juli 1917 festgestellten anstecken-
den Krankheiten.
Die Regierung ist ebenfalls ermächtigt,
mit der Deutschen Regierung ein Abkommen
hinsichtlich des Verteilungsmodus des Ergeb-
nisses der Kohlensteuer abzuschließen.
Le présent arrêté sera applicable à
partir du 1er août 1917 et restera en vigueur jus-
qu'au 31 juillet 1920.
Dieser Beschluß tritt mit dem 1. Au-
gust 1917 in Kraft und hat Gültigkeit bis zum
31. Juli 1920.
Notre Directeur général des travaux
ist mit der Ausführung des Beschlusses, welcher
ms „Memorial" eingerückt werden soll, beauf-
tragt.
Schloß Berg, den 28. Juli 1917.
Maria Adelheid.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
Großh. Beschluß vom 20. Juli 1917, wodurch
die Erweiterungsarbeiten des Zentralbahn-
hofs Luxemburg, auf dem Gebiete der Ge-
meinde Hollerich, zum Gegenstand öffent-
lichen Nutzens erklärt werden.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 17. Dezember
1859 über die Zwangsenteignung wegen öffent-
lichen Nutzens;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors
der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Unser General-Direktor der öffent-
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 20 juillet 1917.
MARIE-ADELAÏDE.
Le Directeur général
des travaux publics,
A. LEFORT.
Arrêté ministériel du 21 juillet 1917, conférant
aux commis et aux commis auxiliaires des
contributions et des accises les attributions des
porteurs de contraintes pour l'exercice des
poursuites en recouvrement des amendes et
dos condamnations pécuniaires en matière
répressive.
LE MINISTRE D'ÉTAT, PRÉSIDENT D U
GOUVERNEMENT,
Vu l'art. 65 de la loi du 23 décembre 1913,
concernant la revision de la législation régissant
les impôts dont le recouvrement est attribué
à l'administration de l'enregistrement et des
domaines, aux termes duquel les porteurs de
contraintes pourront remplacer les huissiers
pour l'exercice des poursuites en recouvrement
des amendes et des condamnations pécuniaires
en matière répressive;
Vu l'arrêté du 16 thermidor an VIII contenant
règlement sur le recouvrement des contribu-
tions directes et l'exercice des contraintes;
Considérant que l'exercice de ces poursuites
par les commis et les commis auxiliaires des
contributions et des accises aura pour consé-
quence une réduction notable des frais de re-
couvrement; qu'il échet de conférer à ces agents
les attributions des porteurs de contraintes pré-
vues par te dit art. 65 de la loi du 23 décembre
1913;
Arrête
Art. 1 e r. Les commis et les commis auxi-
liaires des contributions et des accises sont
chargés de la signification des actes de pour-
lichen Arbeiten ist mit der Ausführung gegen
wartigen Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 20. Juli 1917.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor,
der öffentlichen Arbeiten,
A.
Lefort.
Beschluß vom 21. Juli 1917, wodurch den Kom-
mis und Hilfskommis der Steuer- und Ak-
zisenverwaltung die Befugnisse der Zwangs-
befehlsträger im Veitreibungsverfahren der
Geldbußen sowie der übrigen Verurtei-
lungen in Strafsachen übertragen werden.
Der
Staatsminister,
Präsident der Regierung;
Nach Einsicht des Gesetzes vom 23. Dezember
1913,
betreffend Neugestaltung der Gesetzge-
bung über die von der Enregistrements- und
Domänenverwaltung zu erhebenden Steuern,
gemäß welchem die Zwangsbefehlsträger die
Gerichtsvollzieher im Beitreibungsverfahren der
Geldbußen sowie der übrigen Verurteilungen in
Strafsachen ersehen können;
Nach Einsicht des Beschlusses vom 16. Ther-
midor Jahr VIII,.betreffend die Beitreibung der
direkten Steuern und die Ausübung des Zwangs-
befehls;
In Anbetracht, daß dieses Beitreibungsver-
fahren durch die Kommis und Hilfskommis der
Steuerverwaltung eine fühlbare Ermäßigung
der Beitreibungskosten nach sich ziehen wird;
daß es angezeigt erscheint, diese Agenten mit
den in vorbesagtem Art. 65 des Gesetzes vom
23. Dezember 1913 vorgesehenen Befugnissen
zu betrauen;
Beschließt
Le présent arrêté sera publié au
Mémorial.
Luxembourg, le 21 juillet 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L.
KAUFFMAN.
Kanton Esch a. d. Alz.
Betriebsart
A.
Hüttenwerkeund
Maschinen.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Emil Mertz, Ingenieur (Gelsenkirchen) zu
Esch a. d. Alz.
August Metz, Ingenieur (Arbed) zu Esch
a. d. Alz.
Hermann Spoo, Industrielle zu Esch a.
d. Alz.
Johann Friser, Industrielle zu Tetingen.
Ersatzmitglieder.
HH. Heinrich Massard, Industrielle zu Kayl.
Johann
Theisen,
Schlosser zu Schiff-
lingen.
Jakob
Hamilius,
Schlosser zu Esch a.
d. A!z.
Franz
Balance,
Schlosser zu Differ-
dingen.
fahren der Geldbußen sowie der übrigen Ver-
urteilungen in Strafsachen betraut.
Gegenwärtiger Beschluß wird ins
„Memorial" eingerückt.
Luxemburg, den 21. Juli 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Unfallversicherungsgenossenschaft. — Namens-
verzeichnis der Arbeitgeberdelegierten.
Das nachfolgende Namensverzeichnis gibt
für jeden Gerichtskanton die Personen an, welche
berufen sind, gemäß Beschluß der Generalver-
sammlung der gewerblichen Abteilung der Un-
fallversicherungsgenossenschaft vom 30. Juni
1917 ab 1. Januar 1918 bis zum 31. Dezember
1920 als Arbeitgebervertreter zu wirken.
(Art. 32 und 53 des Gesetzes und Art. 12,14
und 25 des Statuts.)
Betriebart
B.
Bergwerke
und
Erzgruben.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Martin
Brasseur,
Minendirektor (de
Saintignon) zu Lasauvage.
Viktor Heck, Direktor (Chatelineau) zu
Rümelingen.
Gregor
Barblé,
Direktor (Burbacher
Hütte) zu Esch a. d. Alz.
Jos. Franck, Minendirektor zu Esch a.
d. Alz.
Ersatzmitglieder.
HH. Ed.
Nepper,
Direktor (Monceau St.
Fiacre) zu Rümelingen.
Karl
Hoffmann,
Industrielle zu Schiff-
lingen.
Karl
Kaiser,
Industrielle zu Esch a. d.
Alz.
Boeder-Mettelock, Minenbesitzer
zu Rümelingen.
Avis. — Association d'assurance contre les acci-
dents. — Relevé nominatif des délégués-
patrons.
Le relevé ci-après indique, par canton judi-
ciaire, les personnes qui, par décision de l'as-
semblée générale de la section industrielle de
l'assurance accidents, en date du 30 juin 1917,
seront appelées à fonctionner du 1er janvier
1918 au 31 décembre 1920 en qualité de délé-
gués-patrons.
(Art. 32 et 53 de la loi et art. 12, 14 et 25
des statuts.)
Betriebsart
C
—Erden,
Bauten,
Gas, usw.
Wirkliche Mitglieder.
HH.
Aug.
Jacquinot,
Direktor der Ziegel-
fabrik zu Bettemburg.
Alfred
Lefèvre,
Unternehmer zu Esch
a. d. Alz.
Sebastian Buchholtz, Sohn, Eisenhand-
lung zu Esch a. d. Alz.
Josef
Logelin,
Unternehmer zu Differ-
dingen.
Ersatzmitglieder.
HH. Anton
Caffaro
, Unternehmer zu Esch
a. d. Alz.
Heinrich
Cravatte,
Bierhändler zu Esch
a. d. Alz.
Kaiser,
Direktor der Gasanstalt zu Esch
a. d. Alz.
V.
Tassin,
Ziegelfabrik zu Dudelingen.
Betriebsart
D.
Verschiedenes.
Wirkliche Mitglieder.
HH.
Beringer-Kayser,
Austreichermeister
zu Esch a. d. Alz.
Albert Buchholtz, Bierbrauer zu Esch
a. d. Alz.
L. Heß, Gerber zu Bettemburg.
Eug.
Majerus,
Zuckerbäcker zu Esch
a. d. Alz.
Ersatzmitglieder.
HH. Aloys
Kummer,
Buchdrucker zu Esch
a. d. Alz.
Emil B e s t g e n , Müller zu Schifflingen.
J. Joachim, Getreidehändler zu Bergem.
Nikolaus
Origer,
Metzgermeister zu Esch
a. d. Alz.
Kanton Luxemburg.
Betriebsart
A.
Transportuner-
n e h m u n g e n .
Wirtliche Mitglieder.
HH. F.
Baldauff,
Direktor der Sekundär-
bahnen zu Luxemburg.
Karp-Kneip,
Unternehmer zu Hol-
lerich.
Nikolaus
Perrard;
Kohlenhändler zu
Luxemburg-Merl.
Julius R e u b e r g , Eisenhändler zu Lu-
xemburg.
Ersatzmitglieder.
HH. Michel Funck, Sohn, Baumaterialien-
händler zu Hollerich.
Eduard R e u ß , Transportunternehmer zu
Luxemburg.
M e d e r n a c h , der ältere, Transportun-
ternehmer zu Hollerich.
C. D e b i c k é - H e r n a n d e z , Transport-
unternehnier zu Hollerich.
Betriebsart
B.
Hüttenwerke
und
Maschinen.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Emil Bian, Direktor (Arbed) zu Dommel-
dingen.
Mongenast-Gervais,
Direktor
(Stahlwerk) zu Hollerich.
Ernst
Barblé,
Ingenieur zu Strassen.
Wilhelm Schmitz , Konstruktor zu Merl.
Ersatzmitglieder.
HH. Emil
Flammant,
Ingenieur zu Hol-
lerich.
Josef
Moitzheim,
Messerfabrikant zu
Luxemburg.
August
Greten,
Maschmenhandlung zu
Hollerich.
Anton
Pondrom,
Ingenieur zu Merl.
Betriebsart
C.
Steine
und
Erde,
Bauten,
Beleuchtung,
usw.
Wirkliche Mitglieder.
HH. J. P.
Weyrich,
Steingrubenbesitzer zu
Hesperingen.
Michel
Flammang,
Unternehmer zu
Bonneweg.
Jos. Sax, Ingenieur der Stadt Luxem-
burg.
J. P. Kolbach , Schreiber zu Luxemburg.
Ersatzmitglieder.
HH. J. Karp, Schieferdecker zu Luxemburg.
Jakob Lentz, Schreiner zu Luxemburg.
J. P. Michels, Unternehmer zu Luxem-
burg.
Romain
Lecorsais,
Elektriker zu Lu-
xemburg.
Betriebsart
D.
Verschiedenes.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Walter Bück, Buchdrucker zu Luxemburg.
Heinrich Funck, Bierbrauer zu Neudorf.
Viktor
Beffort,
Buchdrucker zu Luxem-
burg.
Albert
Reinhard,
Handschuhfabrikant
zu Luxemburg.
Ersatzmitglieder.
HH.
Josef
Beffort,
Buchdrucker zu Luxem-
burg.
Eugen Beck, Sohn, Bürstenfabrikant zu
Rollingergrund.
Paul
Warisse,
Metzger zu Luxemburg.
Josef Spautz, Bäckermeister zu Merl.
Kanton Redingen.
Wirkliche Mitglieder.
HH. M.
Nanquette,
Schiefergrubenbesitzer
zu Martelingen.
Albert
Küborn,
Industrielle
zu Marte-
lingen.
Johann Peter Kieffer, Tuchwaren-
fabrikant zu Platen.
Franz Toussaint, Müller zu Usel-
dingen.
Ersatzmitglieder.
HH. Heinrich
Kergen,
Mechaniker zu Ever-
lingen.
Peter
Sinner,
Gerber zu Useldingen.
Josef Betz, Unternehmer zu Rennberg.
Nikolaus Schammo , Unternehmer zu
Redingen.
Kanton Remich.
Wirtliche Mitglieder.
HH. Michel Altwies , Industrielle zu Remich.
Johann Wiltz, Mechaniker zu Remich.
Theod.
Flammang,
Sägemühlenbe-
sitzer zu Mondorf.
Edmund Thomé , Sägewerk zu Bürme-
ringen.
Ersatzmitglieder.
HH. Johann
Hansen,
Steinbruch zu Len-
ningen.
Peter Brauch, Unternehmer zu Ellingen.
Josef
Klopp,
Pfafonierer zu Remich.
Michel
Massard,
Schmiedemeister zu
Remich.
Kanton Vianden.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Georg Weyrich, Schieferdecker zu Vian-
den.
Nik. Sitzen, Unternehmer zu Vianden.
Math.
Vinandy,
Unternehmer zu Vi-
anden.
Ludwig Bassing , Schreiner zu Vianden.
Ersatzmitglieder.
HH. Jos.
Weny-Loenertz;
Schreiner-
meister zu Vianden.
Nik. Bingen, Schmiedemeister zu Vettel.
Nik.
Laboulle,
Unternehmer zu Gra-
lingen.
J. P. Meisch, Drescherei zu Vianden.
Kanton Grevenmacher.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Moritz Duchscher, Industrielle zu Wecker.
Schock-Sinner,
Elektrizitätswerksbe-
sitzer zu Grevenmacher.
Albert
Govers-Steffen,
Stein-
grubenbesitzer zu Grevenmacher.
Karl
Guill-Hart,
Unternehmer zu
Grevenmacher.
Ersatzmitglieder.
HH. Michel Hurt, Unternehmer zu Biwer.
Math. Prost, Kaufmann zu Grevenmacher
M.
Fell, Mütter zu Manternach.
Peter
Würth,
Weinhändler zu Wurmel-
dingen.
Kanton Clerf.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Emil -Prüm, Industrielle zu Clerf.
Ludwig
Kohner,
Steingrubenbesitzer zu
Clerf.
Willmes-Koener,
Unternehmer zu
Clerf.
Koener-Elsen,
Unternehmer zu Clerf.
Ersatzmitglieder.
HH. Math. Eydt, Plafonierer zu Clerf.
Jos.
Reckinger,
Müller zu Weiswam-
pach
Wagner-Steichen,
Unternehmer zu
Clerf.
Cornely-Poorters,
Müller zu
Clerf.
Kanton Diekirch.
Wirkliche Mitglieder.
HH.
Heintz-Walch,
Schreiner zu Diekirch.
Ed. Gemen, Gießerei zu Diekirch.
Jos.
Donnersbach,
Plafonierer zu
Ettelbruck
Heinrich
Zettinger,
Müller zu Betton-
dorf.
Ersatzmitglieder.
HH. Nik. Walch, Unternehmer zu Gilsdorf.
Michel Walch, Unternehmer zu Gilsdorf.
Franz Gilson,
Steinbruchbesitzer zu
Mertzig.
Nik.
Rettinger,
Bildhauer zu Ettel-
brück.
Kanton Capellen.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Robert
Collart
(Eisen-
u. Stahlwerke
A.-G.) zu Steinfort.
Leo
Bofferding,
Vierbrauer zu Nie-
derkerschen.
Nik
Wagner,
Müller zu Kleinbettigen.
Philipp
FIener,
Plafonierer zu Manier.
Ersatzmitglieder.
HH. Nik. Bartz , Unternehmer zu Eischen.
Ludwig
Hoffmann,
Kalkofenbesitzer zu
Mamer.
J. M.
Müller,
Steingrubenbesitzer zu
Rodingen.
Heinrich
Epsen,
Unternehmer zu Hob-
scheid.
Kanton Wiltz.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Heinrich
Wathgen,
Unternehmer zu
Harlingen.
Demuth,
Tuchwarenfabrikant zu Esch
a. d. Sauer.
Jos.
Lambert,
Gerber zu Wiltz.
Tony
Schlottert,
Mechaniker zu Nie-
derwiltz.
Ersatzmitglieder.
HH. J. B. Schaack, Tabakfabrikant zu Wiltz.
Josef Peusch , Steinbruchbesitzer zu Kau-
tenbach.
Julius
Simon,
Bierbrauer zu Wiltz.
Anton
Glesener,
Steinbruchbesitzer zu
Wiltz.
Kanton Echternach.
Wirkliche Mitglieder.
HH. Franz
Kries;
Tabakfabrikant
zu Ech-
ternach.
Nik.
Kettenhofen,
Maschinenfabri-
kant zu Echtemach.
J. B.
Gierten,
Steingrubenbesitzer zu
Vom.
Georg
Bollendorf,
Unternehmer zu
Echternach.
Ersatzmitglieder.
HH. Val.
Weiwertz,
Bäckermeister zu Ech-
ternach.
Hubert Dunkel, Kutschenfabrikant zu Ech-
ternach.
Karl Jaminet, Steinhauer zu Bollendorfer-
brücke.
Nikolaus Diederich,
Steingrubenbe-
sitzer zu Dillingen.
Kanton Mersch.
Wirkliche Mitglieder.
HH.
Math.
Treinen,
Direktor
(Majerus u.
Steinen) zu Colmar-Berg.
Ludwig Schneider, Steingrubenbe-
sitzer.
Luxembourg, le 20 juillet 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L.
KAUFFMAN.
J. P. Henckels, Sägemühlenbesitzer zu
Mersch.
Camill
Biver,
Direktor zu Bissen.
Avis. — Timbre.
Il résulte d'une quittance délivrée par le
receveur de l'enregistrement à Esch-s.-Alz., le
17 juillet 1917, vol. 41, art. 642, que la société
anonyme luxembourgeoise pour la fabrication
d'explosifs de sûreté, ayant son siège social à
Kockelscheuer, a acquitté le droit de timbre à
raison de cent actions au porteur d'une valeur
nominale de cinq mille francs chacune à émettre
par la dite société.
La présente publication est destinée à satis-
faire à l'art 5 de la loi du 25 janvier 1872.
Luxembourg, le 20 juillet 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L.
KAUFFMAN.
Avis. — Timbre.
Il résulte d'une quittance délivrée par le
receveur de l'enregistrement à Esch-s.-Alz., le
18 juillet 1917, vol. 41, art. 644, que la société
anonyme, anciennement A. Weisen & Cie,
denrées coloniales en gros, établie à Esch-s.-Alz.,
a acquitté le droit de timbre à raison de cinq
Ersatzmitglieder.
HH. Nik.
Ludovicy,
Industrielle zu Fels.
J. P. KaseI, Unternehmer zu Reckingen.
Michel
Pierret,
Mühlenbauer zu Vö-
wingen (Attert).
Peter Elsen, Müller zu Reckingen.
Luxemburg, den 20. Juli 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L. Kauffman.
Bekanntmachung. — Stempel.
Aus einer vom Einregistrements-Einnehmer
zu Esch a. d. Alz. unterm 17. Juli 1917, Band 41,
Art. 642, ausgestellten Quittung erhellt, daß die
„Anonyme Gesellschaft Luxemburger Sicher-
heits-Sprengstoff-Fabrik zu Kockelscheuer", die
Stempelgebühren entrichtet hat für 100 von
gedachter Gesellschaft auszugebenden und auf
den Inhaber lautenden Aktien, jede zu 5000 Fr.
Gegenwärtige Bekanntmachung soll der Be-
stimmung des Art. 5 des Gesetzes vom 25. Ja-
nuar 1872 Genüge leisten.
Luxemburg, den 20. Juli 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
Bekanntmachung. — Stempel.
Aus einer vom Einregistrements-Einnehmer
zu Esch a. d. Alz. unterm 18. Juli 1917, Band 41,
Art. 644, ausgestellten Quittung erhellt, daß die
„Anonyme Gesellschaft, ehemals A. Weisen u.
Co., Lebensmittel en gros, zu Esch a. d. Alz.",
die Stempelgebühr entrichtet hat für fünfhun-
cents certificats d'inscriptions d'actions nomi-
natives d'une valeur nominale de mille francs
chacune, portant les n o s 1 à 500.
La présente publication est destinée à satis-
faire à l'art. 5 de la loi du 25 janvier 1872.
Luxembourg, le 21 juillet 1917.
Le Ministre
d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
Avis. — Service des audiences de la Cour supé-
rieure de justice et des tribunaux d'arron-
dissement pendant les vacances de 1917 et
pendant l'année 1917-1918.
Vacations.
Cour supérieure de justice. — Les audiences
des vacations pendant l'année courante sont
fixées au samedi, 18 août, et au samedi, 15 sep-
tembre, à 9½ heures du matin, pour toutes le
affaires.
Tribunal d'arrondissement de Luxembourg. —
Les audiences des vacations de l'aimée 1917
sont fixées comme suit
A. Pour les affaires civiles et commerciales
au jeudi, 16 août, à 9½ heures du matin; pour
les affaires correctionnelles, au vendredi, 17
août, et samedi, 18 août, chaque fois à 9½
heures du matin, et à 3 heures de relevée.
B. Pour les affaires civiles et commerciales
au jeudi, 30 août, à 9½ heures du. matin; pour
les affaires correctionnelles, au vendredi, 31
août, et au samedi, 1er septembre, chaque fois
à 9½ heures du matin et à 3 heures de relevée.
C. Pour les affaires civiles et commerciales
au jeudi, 13 septembre, à 9½ heures du matin;
pour les affaires correctionnelles, au vendredi,
14 septembre, et au samedi, 15 septembre,
dert Eintrags-Certifikate von auf den Namen
lautenden Aktien, mit einem Nominalwert von
je 1000 Fr., mit den Nrn. 1 bis 500.
Gegenwärtige Bekanntmachung soll der Be-
stimmung des Art. 5 des Gesetzes vom 25. Ja-
nuar 1872 Genüge leisten.
Luxemburg, den 21. Juli 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
Bekanntmachung. — Sitzungen des Oberge-
richtshofes und der beiden Bezirksgerichte
während der Gerichtsferien von 1917 und
während des Gerichtsjahres 1917/1918.
Feriensitzungen.
Obergerichtshof.
Die Ferien-
sitzungen des laufenden Jahres sind auf Sams-
tag, den 18. August, und auf Samstag, den 15.
September, jedesmal um 9½ Uhr vormittags,
festgesetzt für sämtliche Gerichtssachen.
Bezirksgericht
zu
L u x e m b u r g .
— Die Feriensitzungen des laufenden Jahres
find festgesetzt wie folgt
A. Für Zivil- und Handelssachen auf Don-
nerstag, den 16. August, um 9½ Uhr vormittags;
für Zuchtpolizeisachen, auf Freitag, den 17. Au-
gust und Samstag, den 18. August, jedesmal
um 9½ Uhr vormittags und um 3 Uhr nach-
mittags.
B. Für Zivil- und Handelssachen, auf Donners-
tag, den 30. August, um 9½ Uhr vormittags; für
Zuchtpolizeifachen auf Freitag, den 31. August,
und auf Samstag, den 1. September, jedesmal
um 9½ Uhr vormittags und 3 Uhr nachmittags.
C. Fur Zivil- und Handelssachen, auf Donners-
tag, den 13. September, um 9½ Uhr vormittags;
für Zuchtpolizeisachen, auf Freitag, den 14. Sep-
tember, und Samstag, den 15. September,
chaque lois à 9½ heures du matin et à 3 heures
de relevée.
Le tribunal consacrera éventuellement les
audiences correctionnelles à la continuation des
affaires civiles et commerciales, enrôlées pour
les audiences des vacations des 16 et 30 août
et 13 septembre.
Tribunal d'arrondissement de Diekirch. — Les
audiences des vacations pendant l'année 1917
sont fixées pour toutes les affaires au samedi,
18 août, et au samedi, 15 septembre, à 9½
heures du matin.
Audiences ordinaires pendant l'année judiciaires
1917-1918.
Cour supérieure de justice. — Les jours d'au-
dience pendant l'année judiciaire 1917-1918 sont
fixés aux jeudi et vendredi de chaque semaine à
9½ heures du matin pour les appels en matière
civile et commerciale, et, au besoin, pour les
affaires de cassation; au mardi de chaque se-
maine, à 9½ heures du matin, pour les affaires
de cassation et, au besoin, pour les affaires ci-
viles et commerciales; au samedi et au lundi,
à 9½ heures du matin, et, au besoin, à 3½
heures de relevée, pour les appels en matière
correctionnelle.
Tribunal d'arrondissement de Luxembourg. —
Les audiences civiles sont fixées aux lundi,
mardi, mercredi, et jeudi chaque fois à 9½
heures du matin, pour les affaires civiles ordi-
naires, l'audience de mercredi est consacrée au
surplus à l'expédition des affaires disciplinaires;
en outre il y aura une audience civile le lundi, à
3 heures de relevée, pour les affaires civiles
ordinares
pour les instances en divorce, les
affaires
domaniales, les poursuites en saisie
immobilière, les demandes en Pro Deo et les
recours en matière
électorale. Selon les exi-
gences du service l'audience civile du jeudi
et l'audience commerciale de samedi pourront
être converties en audience commerciale et
resp. civile.
jedesmal um 9½ Uhr vormittags und um 3 Uhr
nachmittags.
Das Gericht wird gegebenenfalls die Zucht-
polizeisitzungen auf die Erledigung der auf die
Feriensitzungen vom 16. und 30. August und 13.
September anberaumten Zivil- und Handels-
sachen verwenden.
Bezirksgericht zu
Diekirch.
Die Feriensitzungen des laufenden Jahres sind
für alle Gerichtssachen auf Samstag, den 18. Au-
gust, und auf Samstag, den 15. September, um
9½ Uhr vormittags, festgesetzt.
Ordentliche Sitzungen während des Gerichts-
Jahres 1917/1918.
Obergerichtshof.
— Die Sitzungen
während des Gerichtsjahres 1917/1918 sind
festgesetzt: für die Berufungen in Zivil- und
Handelssachen, und notigenfalls für Kassations-
sachen, auf Donnerstags, und Freitags jeder
Woche, um 9½ Uhr morgens; für Kassations-
und nötigenfalls für Zivil- und Handelssachen,
auf Dienstags jeder Woche, um 9½ Uhr mor-
gens; für Berufungen in Zuchtpolizeisachen,
auf Samstags und auf Montags jeder Woche,
um 9½ Uhr vormittags und nötigenfalls um
3½ Uhr nachmittags.
Bezirksgericht
zu
Luxemburg.
— Die Sitzungen für Zivilsachen sind festgesetzt
auf Montags, Dienstags, Mittwochs- und Don-
nerstags, jedesmal um 9½ Uhr vormittags für
die gewöhnlichen Zivilsachen; die Mittwochs-
sitzung wird außerdem der Erledigung der Diszi-
plinarsachen gewidmet, ferner findet eine Zivil-
gerichtssitzung Montags, um 3 Uhr nachmittags
statt, für gwöhnliche Zivilsachen, Ehescheidungs-
gesuche, Domanialsachen, Klagesachen betreffend
Beschlagnahme von Grundgütern, Pro-Deo-
Gesuche und Wahlsachen.
Nötigenfalls können
die Zivilgerichtssitzung von Donnerstag und die
Handelssitzung von Samstags in eine Handels-
bezw. Zivilgerichtssitzung umgewandelt werden.
Les audiences commerciales sont fixées aux
vendredi et samedi, chaque fois à 9½ heures
du matin.
Les audiences correctionnelles sont fixées
aux lundi, à 9½ heures du matin, mardi, à,
9½ heures du matin et à 3 heures de relevée
mercredi, vendredi et samedi, chaque fois à
9½ heures du matin. L'audience de l'après-
midi du premier mardi de chaque mois sera
réservée principalement pour les affaires répres-
sives dirigées contre de jeunes délinquants.
L'audience de référé aura lieu le mardi, à
8½ heures du matin, ou à tout autre jour à
fixer par M. le Président.
Tribunal d'arrondissement de Diekirch.
Le tribunal tiendra les audiences publiques les
mardi, mercredi et jeudi de chaque semaine,
chaque fois à 9½ heures du matin, pour les
affaires civiles et domaniales, le lundi à 9½
heures du matin pour les affaires correction-
nelles; le vendredi, à 9½ heures du matin pour
les affaires commerciales et correctionnelles;
le samedi, à 9½ heures du matin et à 2½ heures
de relevée, pour les affaires correctionnelles
et forestières. Les audiences de mardi seront
également consacrées aux publications des
requêtes en matière d'expropriation forcée et
aux demandes en admission à plaider en debet.
Les audiences de référé sont fixées au jeudi de
chaque semaine, à 2½ heures de relevée ou à
tout autre jour à fixer par M. le Président.
Luxembourg, le 25 juillet 1917.
Le Ministre d'Etat,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
Die Sitzungen für Handelssachen sind festge-
setzt auf Freitags und Samstags, jedesmal um
9½ Uhr vormittags.
Die Zuchtpolizeisitzungen werden Montags,
um 9½ Uhr vormittags, und Dienstags, um 9½
Uhr vormittags und um 3 Uhr nachmittags
Mittwochs, Freitags und Samstags, jedesmal
um 9½ Uhr vormittags stattfinden.
Die Nachmittagssitzung des ersten Dienstags
eines jeden Monats wird insbesondere der Erle-
digung der gegen jugendliche Delinquenten
gerichteten Strafverfahren vorbehalten.
Die Referatsitzung ist auf Dienstags, um 8½
Uhr vormittags, oder auf jeden anderen vom
Hrn. Präsidenten zu bestimmenden Tag festge-
setzt.
Bezirksgericht zu
Diekirch.
Das Zivilgericht hält seine öffentlichen Sitzungen
Dienstags, Mittwochs und Donnerstags in
jeder Woche, jedesmal um 9½ Uhr vormittags
für Zivil- und Domanialsachen; Montags um
9½ Uhr vormittags, für Zuchtpolizeisachen;
Freitags, um 9½ Uhr vormittags, für Handels-
und Zuchtpolizeisachen; Samstags, um 9½
Uhr vormittags und 2½ Uhr nachmittags, für
Zuchtpolizei- und Forstsachen. Die Dienstags-
sitzungen werden ebenfalls der Veröffentlichung
von Anträgen betreffend Zwangsenteigung
und den Pro-Deo-Gesuchen gewidmet. Die Re-
feratsitzungen sind festgesetzt auf Donnerstags
in jeder Woche, um 2½ Uhr nachmittags, oder
auf jeden anderen vom Hrn. Präsidenten zu be-
stimmenden Tag.
Luxemburg, den 25 Juli 1917.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
L.
Kauffman.
60 b
Arrêté grand-ducal du 27 juillet 1917, concernant
la perception de nouvelles taxes sur les che-
mins de fer Prince-Henri, Secondaires, Vici-
naux et Cantonaux.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce
de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg,
Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu la loi du 15 mars 1915, qui confère au
Gouvernement les pouvoirs nécessaires aux
fins de sauvegarder les intérêts économiques
du pays durant la guerre;
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
travaux publics et après délibération du Gou-
vernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Notre Directeur général des travaux
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 27 juillet 1917.
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur général
des travaux publics,
A. LEFORT.
Arrêté grand-ducal du 27 Juillet 1917, concernant
la perception de nouveaux tarifs sur les che-
mins de fer cantonaux.
Nous MARIE-ADÉLAIDE,
par la grâce
de Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg,
Duchesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Groß. Beschluß vom 27. Juli 1917, betreffend
die Erhebung von neuen Taxen auf den
Prinz-Heinrich-, Sekundär-, Vizinal- und
Kantonalbhnen.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u, u.;
Nach Einsicht des Gesetzes von, 15. März
1915, welches der Regierung die nötige Befug-
nis erteilt zur Wahrung der wirtschaftlichen
Interessen dos Landes während des Krieges;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres General-Direktors
der öffentlichen Arbeiten, und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschliessen
La présente loi est applicable à partir
Gesetz vom 28. Juli 1917, betreffend die Ein-
führung einer Kohlensteuer.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin , zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abgeord-
netenkammer vom 25. Juli 1917 und derjenigen
des Staatsrates vom 27. dess. Monats, wonach
eine zweite Abstimmung nicht erfolgen wird;
Haben verordnet und verordnen
Das Gesetz tritt mit Wirkung vom 1.
du 1 e r août 1917 et restera en vigueur jusqu'au
31 juillet 1920.
Mandons et ordonnons que la présente loi
soit insérée au Mémorial pour être exécutée et
observée par tous ceux que la chose concerne.
Château de Berg, le 28 juillet 1917.
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement,
L. KAUFFMAN.
Arrêté grand-ducal du 28 juillet 1917, portant
publication des dispositions concernant l'intro-
duction d'un impôt sur les charbons.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu la loi en date de ce jour, concernant l'in-
troduction d'un impôt sur les charbons;
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Ministre d'État, Pré-
sident du Gouvernement, et après délibération
du Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Notre Directeur général des finances
Unser General-Direktor der Finanzen
est chargé de l'exécution du présent arrêté qui
sera inséré au Mémorial
Château de Berg, le 28 juillet 1917.
MARIE- ADÉLAÏDE.
Le Ministre d'État,
Président du Gouvernement.
L.
KAUFFMAN.
Arrêté grand-ducal du 20 juillet 1917, déclarant
d'utilité publique les travaux d'agrandisse-
ment
la gare centrale de Luxembourg, sur
le territoire de la commune de Hollerich.
Nous MARIE-ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande-Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu la loi du 17 décembre 1859, sur l'expro-
priation forcée pour cause d'utilité publique;
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Directeur général
des travaux publics et après délibération du
Gouvernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Art. 1 e r. Les travaux d'agrandissement de
la gare centrale de Luxembourg, partie située
sur le territoire de la commune de Hollerich
et comprise entre la distance kilométrique
14.900 et le territoire de la commune de Luxem-
bourg, d'après les plans
présentés le 7 février
1917 par l'administration exploitante des che-
mins de fer Guillaume-Luxembourg, sont dé-
clarés d'utilité publique.
En conséquence les terrains à emprendre pour
les travaux ci-dessus le seront conformément
à la loi susvisée du 17 décembre 1859.