loi du 18 juin 1913, concernant suppression du passage inférieur au Dernier Sol et son rem- placement par un passage supérieur.
Table des dispositions (39)
Texte législatif (39 Articles)
du
Memorial
des
Grand - Duché de Luxembourg.
Vendredi, 20 juin 1913.
N° 39.
loi du 18 juin 1913, concernant
suppression
du passage inférieur au Dernier Sol et son rem-
placement par un passage supérieur.
Nous MARIE-ADELAIDE, par la grâce de
Dieu Grande - Duchessé de Luxembourg, Du-
chesse do Nassau, etc., etc., etc.;
Notre Conseil d'Etat entendu ;
De l'assentiment de la Chambre des députés;
Vu la décision de la Chambre des députés
du 10 juin courant et celle du Conseil d'Etat
du 13 du même mois, portant qu'il n'y a pas
lieu à second vote;
Avons ordonné et ordonnons-
Le Gouvernement est autorisé à sup-
primer le passage inférieur au Dernier Sol, sur
la route de Luxembourg à Thionville, et à faire
procéder, à frais communs avec la Direction
générale Impériale des chemins de fer d'Alsace
Lorraine à Strasbourg, à la construction d'un
passage supérieur avec rampes d'accès partant,
du côté Nord, à peu près vis-à-vis de la maison
Cannivé et aboutissant, de l'autre côté, à la
route de Luxembourg - Hesperange -Thionville,
dans la section entre la nouvelle gare de forma-
tion des chemins de fer secondaires et la rue de
Hesperange.
La nouvelle voie ainsi créée sera incorporée
dans la grande voirie de l'Etat.
Gesetz vom 18. Juni 1913, betreffend die Unter-
drückung der Unterführung auf dem Letzten
Etüber und deren Ersetzung durch eine Uber-
führung.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau u., u., u.;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Mit Zustimmung der Abgeordnetenkammer;
Nach Einsicht der Entscheidung der Abge-
ordnetenkammer vom 10. Juni 1913, sowie
derjenigen des Staatsrates vom 13. dess. Mts.,
wonach eine zweite Abstimmung nicht erfolgen
wird;
Haben verordnet und verordnen
Die Sessionen für die Reife, und
Fähigkeitsprüfungen des Schuljahres 1912/1913
beginnen am 26. Juni.
Die Regierung ist ermächtigt, die auf
der Straße von Luxemburg nach Diedenhofen,
auf dem Letzten Stüber liegende Unterführung
zu unterdrücken und auf gemeinschaftliche Kosten
mit der Kaiserlichen General-Direktion der Ei-
jenbahnen in Elsaß - Lothringen zu Straßburg
zum Bau einer Überführung zu schreiten, deren
Zufahrtsrampen am Nordende, ungefähr dem
Hause Cannivé gegenüber ihren Anfang nehmen
und auf der anderen Seite in die Straße von
Luxemburg über Hesperingen nach Dieden-
hofen, zwischen dem Bahnhof der Sekundär-
Bahnen und der Hesperingerstraße, einmün-
den.
Die so neu angelegte Straße wird dem Staats-
straßenneß einverleibt.
Mémorial
Großherzogtums Luxemburg.
Freitag, 20. Juni 1913.
Sont rangés parmi les cours d'eau
qu'affectionne la truite les ruisseaux dits
Bettendorferback,
Esbach, Muhlbach, Bigel-
bach, Lauterbornerbach, Osweiler ou Alfer-
bach, Girsterbach, Kanzerbach, Kripsbach ou
Leiteschbach, Roderbach, Johannisbach, Don-
venerbach, Gostingerbach et Kaselbach, ainsi
que tous les affluents de ces cours d'eau ou
parties de cours d'eau.
Sont approuvées, sous le mérite des
réserves insérées dans l'arrêté grand-ducal susdit
Beschließt
Die nachbenannten Wasserläufe: Bet-
teudorferbach, Aesbach, Mühlbach, Bigelbäch,
Lauterbornerbach, Osweiler
oder Alferbach
Girsterbach, Kanzerbach, Kripsbach oder Leitesch-
bach, Ruderbach, Johannisbach, Donwenerbach,
Gostingerbach und Kaselbach, sowie sämtliche
Nebenflüsse dieser Wasserlausefe oder Teile von
Wasserläufen sind in die Reihe der von der. Fo-
relle gesuchten Wasserläufe eingestellt.
Nachstehende Abänderungen und Er-
gänzungen der Anlage C zu obenerwähntem
Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vom 17
23. Dezember 1908 sind unter Beachtung de
in, vorbezogenem Beschlusse vom 27. März 1909
enthaltenen Vorbehalte genehmigt
Nr. la. Sprengstoffe.
Eingaugsbestimmungen.
A. Sprengmittel.
1. Gruppe. a)
Der mit "Ammon -Tremonit" beginnende Absatz wird gefaßt
Aunnon-Tremonit oder Gesteins -Tremonit, auch mit den augehängten Zahlen I, II, III usw.
oder den Buchstaben A, B, C' usw. (Gemenge von mindestens 51 Prozent Ammoniaksalpeter, höchstens
4 Prozent gelatiniertem Trinitroglyzerin höchstens 13 Prozent Trinitrotolnol oder Dimitrotolwol
oder auderen organischen Mrokörpern, die nicht gefährlicher als Trinitrotolnol sind, und von geringen
Mengen organischer Stoffe (wie Kurkuma, Pflanzenmehl, Mineralkohle), auch mit Zusaß von neu-
tralen Salzen, wenn diese organischen Stoffe und Salze die Gefährlichkeit nicht erhöhen.
Der mit "Gesteins- auch Neu - Dahmenit" beginnende Absatz wird gefaßt
Gesteins- auch Neu - Dahmenit, auch mit den angehängten Zahlen I, II, III usw. oder den Buch-
staben A, B, C usw. (Gemenge von Ammoniaksalpeter, höchstens 17 Prozent Trinitrotoluol oder
Dinitrotoluol oder anderen organischen Nitrokörpern, die nicht gefährlicher
sind, von Kali (…) Natronsalpeter, auch von Alkalichloriden oder ähnlichen anorganischen Neutral-
salzen, auch mit Zusatz von Pflauzeumehlen oder ähnlichen organischen Stoffen oder von Mineral-
kohle, wenn diese Neutralsalze und organischen Stoffe oder Kohle die Gefährlichkeit nicht erhöhen.)
Beförderungsvorschriften.
A. Verpackung. Schießmittel e.
Der Eingang wird gefaßt
Schießmittel der 1. Gruppe, für welche die Zusammenladung mit Sprengkapseln und mit elek-
trischen Minenzündungen (Ib. Ziffer 4a und ) Zulässig sein soll, müssen usw. wie bisher.
E. Verladung.
Abs. (1) wird gefaßt
(1) Sprengstoffe (Ia A. bis C) dürfen nicht mit sprengkrästigen Zündugen (ld. Ziffer 4) zusammen
in denselben Wagen verladen werden; Ausuahmen siehe Id. Abschnitt
E
Abs.
(1).
Nr. Ib. Munition.
Beförderungsvorschristen.
A. Verpackung. Zu 4.
Unter d Minenzündungen Abs. (6) wird am: Schlüsse nachgetragen.
Sollen, elektrische Minenzündungen mit Ammoniakfalpetersprengstoffen oder mit Nitrozellulose
der1. Gruppe (Schießbaumwolle in Flockenform und ungepreßter Kollodiumiwolle) oder mit Schieß.
du 27 mars 1909, les dispositions complémen-
taires et. modificatives ci-après relatées à in-
troduire à l'annexe C du. règlement précité du
17-23 décembre 1908
Mitteln der ersten Gruppe zusammen in denselben Wagen verladen werden (vergleiche E Abs. (1), so
dürfen die Zündungen in einem Behälter nicht mehr als 2 kg Knallguecksilber - Sprengsaß oder
eine in ihre Wirkung gleichwertige Menge einer anderen Sprengsatzmischung enthalten; auch
muß dann die Verpackung nach a Abs. (3) a erfolgen und die Aufschrift der Überkiste lauten: "Minen-
zündungen lb, nach Abs. (3) a verpackt. Nicht stürzen."
E. Verladung.
Ms. (1) wird gefaßt
(1) Die sprengkräftigen Zündungen (Ziffer 4) dürfen nicht mit Sprengstoffen (Ia), mit brisanten
Sprengladungen oder urit Signalfeilerwerk (lb.Ziffer 5 und 8) in denselben Wagen verladen werden.
Zulässig ist jedoch die Zusammenladung von Sprengkapseln, die nach den besonderen Vorschriften unter
la Abs. (3) a, Abs. (4) und Abs. (5) a und von elektrischen Minenzümdungen die nach den besonderen
Forschriften unter 4d Abs. (6) letzter Satz verpackt sind, mit Aumoniatsalpettersprengstoffen la
A. 1. Gruppe a), mit Nitrozellulose (Schießbaumwolle in Flockenform und ungepreßter kollodium-
wolle la A.. 1. Gruppe e), mit mindesteus 35 Prozent Wasser- oder Alkoholgehalt, sowie mit solchen
Schießmitteln der 1. Gruppe, die nach der besouderen Vorschrift unter la A. e verpackt sind.
Nr. 16.
Verdichtete
und
verflüssigte
Gase.
Es wird eingeschaltet
in den Eingangsbestimmungen. Ziffer 5 hiuter „Stickstofftetroxyd
Athan.,
in, den Beförderungsvorschriften.
A. Art der Packgefäße.
unter bei hinter den Worten „bei allen auderen Stoffen der Ziffer 4"
und bei verflüssigtem Athan (Ziffer 5),
C. Amtliche Prüfung der Gefäße.
im
Abs.
(2)
d
hinter
"Kohleusäure"
, Athan,.
E. Füllung der Gefäße.
im Abs. (2) hinter der mit „für Kohlensäure" beginnenden Zeile als neue Zeile
für Athan 1 kg Flüssigkeit für je 3,3 Liter, C. Ausnahmen von den Vorschriften unter A. bis F.
im Abs. (1) in Zeile 2 und 6 zwischen "Kohlensäure" und „und Stickoxydul"
Athau.
Sont nommés commissaires du
Gouvernement pour les examens de passage
de l'année scolaire 1912-1913
1° aux gymnases de Luxembourg, de Die-
kirch et d'Echternach: M. Henrion, conseiller
de Gouvernement;
2° aux écoles industrielles et commerciales
de Luxembourg et d'Eseh - s.-Alz., ainsi qu'aux
sections industrielles des gymnases de Diekirch
et d'Echternach : M. Frantz de Colnet, docteur
en sciences physiques et mathématiques.
Zu Regierungskommissaren bei den
Versetzungsprüfungen des laufenden Schuljahres
sind ernannt
1. an den Gymnasien zu Luxemburg, Die-
kirch und Echternach: Hr.
Henrion,
Regie-
rungsrat;
2. an den Industrie- und Handelsschulen zu
Luxemburg und Esch a. d. Alz. sowie an den
Industrieabteilungen der Gymnasien zu Die-
kirch und Echternach, Hr. Frantz de Colnet
Doktor der physikalischen und mathematischen
Wissenschaften.
Les sessions de l'examen de ma-
turité et de l'examen de capacité pour l'année
scolaire 1912-1913 s'ouvriront le 26 juin.
Les dépenses à résulter de ces travaux
part de l'Etat et y compris les dépenses pour les
empries, sont évaluées approximativement à
la, somme de 500.000 fr.
Zu Regierungskommissaren sind er-
nannt
a) für die Reifeprüfung: Hr. Henrion,
Regierungsrat;
b) pour I'axamen de capacité: M. Frantz
de Colnet, docteur en sciences physiques et
mathématiques.
Art. 3 Sont nommés membres de la com-
mission de l'examen de maturité
a) pour le gymnase de Luxembourg: MM.
Zahn, directeur, Herchen, d'Huart,
Tibesar,
Huertz et Koppes, professeurs;
b) pour le gymnase de Diekirch : MM. Heuertz,
directeur, Ecker, Pletschette, Schmitz, Engel-
mann et Merten, professeurs;
c) pour le gymnase d'Echternach: MM.Seve-
nig, directeur, Kauder, Comes, Muller,
Wein-
achter et Thill,
professeurs.
Der Anteil des Staates an der aus
diesen Anlagen erwachsenden Ausgabe, ein.
schließlich der Grunderwerbskosten, ist auf an
nähernd 500.000 Fr. abgeschätzt.
Le présent arrêté sera inséré au
Mémorial.
Luxembourg, le 16 juin 1913.
Le Directeur général de L'intérieur,
BRAUN.
Arrêté, grand-ducal du 17 juin 1913, approuvant
diverses modifications et ajoutes à l'annexe C
du règlement d'exploitation des chemins de fer
Guillaume - Luxembourg.
Nous MARIE - ADÉLAIDE, par la grâce de
Dieu Grande - Duchesse de Luxembourg, Du-
chesse de Nassau, etc., etc., etc.;
Vu l'art. 7 du traité du 11 novembre 1902,
approuvé par la loi du 3 avril 1903, concernant
l'exploitation des chemins de fer Guillaume-
Luxembourg;
Revu les arrêtés grand-ducaux des 27 mars et
18 avril 1909, portant approbation du nouveau
règlement d'exploitation pour les dits chemins de
de fer du 17-23 décembre 1908;
Notre Conseil d'État entendu;
Sur le rapport de Notre Directeur général des
travaux publics et après délibération du Gou-
vernement en conseil;
Avons arrêté et arrêtons
Gegenwärtiger Beschluß soll ins "Me-
morial" eingerückt werden.
Luxemburg, den 16. Juni 1913.
Der General -Direktor des. Innern,
Braun.
Großh. Beschluß vom 17. Juni 1913
wodurch
verschiedene Abänderungen und Ergänzungen
der Anlage c zum Betriebsreglement (Perkehrs-
ordnung) der Wilhelm - Luxemburg - Essenbahnen
genehmigt werden.
Wir Maria Adelheid, von Gottes Gnaden
Großherzogin von Luxemburg, Herzogin zu
Nassau, u., u., u.;
Nach Einsicht des Art. 7
11. November 1902, genehmigt durch Gesetz
vom 3. April 1903, den Betrieb der Wilhelm-
Luxemburg-Eisenbahnen betreffend;
Nach Wiedereinsicht der Großh. Beschlüsse
vom 27. März und 18. April 1909, wodurch das
neue Betriebsreglement (Verkehrsordnung) vom
17./23. Dezember 1908 für genannte Eisenbahnen
genehmigt wird;
Nach Anhörung Unseres Staatsrates;
Auf den Bericht Unseres General - Direktors
der öffentlichen Arbeiten und nach Beratung
der Regierung im Konseil;
Haben beschlossen und beschließen
Notre "Directeur général des travaux
publics est chargé de l'exécution du présent
arrêté.
Château de Berg, le 17 juin
MARIE-ADÉLAÏDE.
Le Directeur gênerai
des travaux publies,
Ch.
DE WAHA.
Unser General-Direktor der öffent-
lichen Arbeiten ist mit der Ausführung des
gegenwärtigem Beschlusses beauftragt.
Schloß Berg, den 17. Juni 1913
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der öffentlichen Arbeiten,
K. de Waha.
Bekanntmachung. — Eisenbahnwesen.
In Gemäßheit des Schlußabsaßes der Vereinbarung vom 30. Juni 1893 (Memorial S. 323)
erleichternde Vorschriften für den Eisenbahnfrachtverkehr zwischen Luxemburg und Deutschland
betreffend, kommen die in der Anlage C zum vorstehenden Betriebsreglement (Verkehrsordnung
vorgesehenen Bestimmumgen über bedingungsweise zur Beförderung zugelassene Gegenstück
auch im luxemburgisch - deutschen Wechselverkehr zur Anwendung.
Luxembourg,den 18. Juni 1913
Der General-Direktor der öffentlichen Arbeiten
K. de W a h a .
Bekanntmachung, betreffend Tabaksteuer.
Die Vergütimgsordnung für Tabak vom 3. August 1910 (Memorial S. 588 ff.) erhält die Bezeich.
nung'Tabäkvergütugsordnung und wird mit Wirkung vom 1. August 1913 ab wie folgt abgeändert
1.
A.
Im
§ 3 werden Abs. 1b und Abs. 3 wie folgt geändert
d) für Zigarren 13 vom Hundert des Nettokassenpreises (Abs. 3), der dem Hersteller ausweislish
seiner Geschäftsbücher und Schriftstücke für die Zigarren vom Käufer zu zahlen ist.
(3) Verpackung
und Versandkosten (z. B. für Porto, Fracht, Verpackung, Überseepacktisten,
Becl,klsteu, Zinkeinsäße usw.), ausländische Zollgefälle und dergleichen, gehören nicht zum Nettokassen-
preise (Abs. 1d); solche Beträge bleiben, wenn sie besonders in Rechmug gestellt sind, unberü-
sichtigt und müssen vom Rechnugspreis abgesetzt werden, wenn sie darin enthalten sind Ferner
sind Vergütungen (Skonto u s w.) stets voll von dem Betrage für die Zigarren abzusetzen. Die Kosten
für Ausstattung der Zigarreit
für die inneren Umschließungen (Kistchen u s w.), die mit in die
Hand des Verhrauchers überzugehen Pflegen, gehören zum Nettokassenpreis im Sinne des Abs. 1
unter b, soveit sie die üblichen Aufwendungen hierfür nicht übersteigen. Als Höchstgrenze der üblichen
. . . . . . . . . . . , . . .
5 M
d) bei Packungen zu weniger als 100 Stück, wem der Nettokassenpreis für 1000 Zigarren 115
M übersteigt
......... 9M
sonst........ .......... ......... 7M,
Der Minder Aüfweudungen für Äusstattung der Zigarren und für innere Umschließungen,der
überlese .Höchstgrenze hinausgeht wird zur Ermittelung des vergütungsfähigen Betrags vom Reck,
nungspreis abgeseßt."
B. Dem § 3 wird folgender neue Absatz hinzugefügt
"(4) Als Rettokassenpreis im Sinne dos Abs. 1 gilt bei Zigarren, die zu Musterzwecken versendet
werden, nicht der für die Muster selbst berechnete Preis, sondern der Anbietungspreis (Nettokassen
preis).ber berusterten Zigarren. Die Bestimmungen des Abs. 3 gelten auch sin Musterzigarren."
2 Im § 4 Abs. 2 ist statt „Kassenpreises" zu setzen "Nettokassenpreises".
3 Im. § 5 Abs. 1 tritt an Stelle des zweiten Satzes folgende Bestimmung
Wer den Vergütungssatz des § 2 Abs. 1 unter C 4a für Zigarren beanspruchen will, hat dies vor
der Herstellung der Zigarren dem Hauptzollamt anzuzeigen. Er muß einen Aushang (§27 Abs. 3)
des Inhalts anbringen, daß die nach diesem Satze zu vergütenden Zigarren nur mit ausländischem
Tabak gedeckt sein dürfen. Für den Betrieb steht der Zollbehörde die Aufsichtsbefugnis gemäß § 32
Abs. 1 zu."
4. § 8 Abs. 2 wird durch folgende Bestimmung ersetzt
(2) Welche Tabakerzengnisse als Zigaretten anzusehen sind, richtet sich nach den Zigarettensteuer-
Ausführungsbestimmungen."
5. Im § 9 Abs. 2 tritt an die Stelle des Zweiten Satzes folgende Bestimmung
Beansprucht der Anmelder die Vergütung nach dem Werte, so hat er den nach § 3 maßgebenden
Wert anzumelden und für Zigarren zu erklären, entweder, daß die Anwendungen für Ausstattung
und für innere Umschließungen die im § 3 Abs. 3 unter a, und b bestimmten Sätze nicht überschreiten,
oder, wenn sie darüber hinausgehen, wie hoch sich die tatsächlichen Aufwendungen — auf 0/25 M
nach unten abgerundet — für 1000 Zigarren belaufen. Die Abgabe der Erklärung kann bei Zigarren,
die zu 10 bis z 125 Stück in Holzkistchen verpackt sind, unterbleiben. In diesem Falle werden zur Er-
Mittelung des vergütungsfähigen Betrags vom Rechnungspreise für je 1000 Zigarren abgesetzt
a) für Holzkistchen zu 25 Zigarren: 8 .M,
d) für Holzkistchen zu 10 Zigarren: 25 .M,
e) für Holzkistchen mit einem Inhalt zwischen,10 und 25 Stück: der nach den Sätzen von 8 und 25 M
verhältnismäßig berechnete Betrag,
b) außerdem für Ringe 5 M."
6. A. Dem § 9 Abf. 3 ist hinzuzufügen
Macht der Anmelder für Musterzigarren von der Vergünstigung
des§
er dies in der Anmeldung erklären.
B. Im letzten Satze des § 9 Abs. 4 ist für letzten zu setzen vorletzten.
7. A. Dem §9 wird folgende Bestimmung hinzugefüqt
(5) Bei Zigaretten und Zigarettentabak tritt an die Stelle der Ausfuhranmeldung
der Zigarettenbegleitschein zur Ausfuhr oder Riederlegung gegen Abgabenvergütung' nach vorge-
schriebenem Muster, in dem auch die Stückzahl der Zigaretten und bei
Mundstückzigaretten
(olg
auch § 8) das Gewicht ihres Tabakinhalts anzumelden ist.
B. Der § 10 erhält folgende Fassung
die im Postverkehr unmittelbar nach Orten außerhalb des
Zollgebiets versandt werden, kann das Hauptzollamt zuverlässigen Herstellern den Ausfuhrnachweis
durch ein von ihnen zu führendes Postausgangsbuch
schreibt. Der Abgabe einer Anmeldung oder eines Zigarrettenbegleitscheins (§ 9 und einer Abfer-
tigung der Erzengnisse (§ 12) bedarf es in diesem Falle
schlußgebieten, mit Ausnahme von Helgoland, findet die Vergünstigung keine Anwendung. Die
Vergünstigung ist an folgende Bedingungen geknüpft
a) Die Poststücke sind vom Versender mit einem grünen Zettel zu bekleben, der in schwarzer Farbe
dm deutlichen Aufdruck
Tabakerzeugnis
Beim Verbleib im Inlanb der Zollstelle vorzuführen!"
sowie die Nummer des Postausgangsbuches, den Namen oder die Firma des Versenders und die
Bezeichnung der für diesen zuständigen Zollstelle enthält. Die Begleitadressen erhalten den gleichen
Aufdruck oder Vermerk.
d) Der Versender hat sich einer Vertragsstrafe bis zu 1000 M für jeden Einzelfall zu unterwerfen
in dem für nachgewiesen erachtet wird, daß eine in das Pustausgangsbuch eingetragene Senbung
bei der Post nicht oder in einer geringeren als der eingetragenen Menge eingeliefert worden ist daß
auf Grund des Postausgangsbuchs bei der Post eingelieferte Sendungen ohne vorherige Genehm,
gung der Hebestelle zückgerufen worden sind, daß anderweit über sie verfügt oder daß ein Postsück
oder eine Vegleitadresse nicht in der unter a, vorgeschriebenen Weise beklebt worden ist. Aus die M.
seßung und Einziehung der Vertragsstrafe wird § 26 Abs. 3 Saß 2 und 3 sinngemäß angewendet.
(2) Die im § 9 Abs. 3 und 4 vorgeschriebenen Erklärungen sind im Postansgangsbuch entweder
ein für allemal oder, wenn bei Erzengnissen ans in- und ausländischen Tabakblättern (§ 9 Abs. 4
das Mischungsverhältnis nicht stets dasselbe bleibt, bei jeder Eintragung abzugeben. Die Aussichts
beamten sind berechtigt, die Zum Versande fertiggestellten Poststücke von der Absendung zurückzu-
halten und ihren Inhalt zu ermitteln. Sie haben die Eintragungen im Postausgangsbuche probe-
weise mit den Rechnungen des Versenders zu vergleichen und den Besund in ersterem zu vermerken,
Auf Grund des Pustausgangsbuches wird die Vergütung berechnet (§§ 36 bis 39).
(3) Die Postanstalten führen die gemäß Abs. la beklebten Poststücke, wenn ihre Aushändigung
im Inland in Frage kommt, der für den Aushändigungsort zuständigen Zollstelle vor. Diese darf
solche Poststücke dem inländischen Empfänger erst überlassen, nachdem die dafür gewährte Vergütung
zurückgezachlt oder der Inhalt der Poststücke im Pustausgangsbuche des Versenders abgesetzt worden
ist. Ist für den Versender ein anderes Amt zuständig, so erfolgt die Regelung im Einvernehmen
mit diesen:.
C Es sind zu streichen im § 11 die Klammern "(§ 9)" und „(§ 10 Abs. 1)", im §19 die Angabe „§9
Abs. 1, § 10 Abs. 1" nebst den Gedankenstrichen, im § 28 Abs. 3 die Klammern „(§ 9)" und'„(§ 10)".
Zu ersetzen sind
im § 36 Abs. 1, § 37 Abs. 3 und § 38 die Klammern "(§§ 9,10)" durch „(§ 9)",
im § 36 Abs. 1 Saß 2 die Worte „Zigaretten und Zigarettentabak" durch „Erzeugnisse" und die
Klammer „(§ 10 Abs. 2)" durch „(§ 10)"',
im § 38 Satz 2 die Angabe „§ 10 Abs. 2" durch „§ 10".
8. Im §13 wird
A. die Bestimmung unter 3 wie folgt geändert
"3. in 50 Stück enthaltenden Kistchen, die in Kisten verpackt sind, 58 vom Hundert,
in mehr als 50 Stück enthaltenden Kistchen, die in Kisten verpackt sind, 54 vom Hundert",
B. am Schlusse hinter „des Rohgewichts" hinzugefügt
"Unter Kisten, Kistchen und Fässern sind solche aus Holz zu verstehen."
9. Dem § 18 ist als neuer Absaß. hinzuzufügen
"(3) Macht die Erklärung des Anmelders über die Kosten für innere Umschließungen und für Aus-
stattung der Zigarren (§ 9 Abs. 2) eine Prüfung nach den Geschäftsbüchern notwendig, so wird in
der Regel, namentlich wenn Probepackungen vorhanden sind, die Abfertigung gleichwohl vorge-
nonnnen und in der Ausfuhramneldung vermerkt, daß die Prüfung vorbehalten bleibt. Ihr Es-
gebnis wird von dem mit der Einsicht der Geschäftsbücher betrauten Oberbeamten in der Ausfuhr-
amneldung eingetragen."
10. Im § 20 Abs. 1 erhält der erste Satz folgende Fassung
"(1) Auf die Erledigung der Anmeldungen (Zigarettenbegleitscheine) finden die Zollvorschriften
Anwendung."
11. A. Im § 21 ist am Schlusse des ersten Satzes zuzusetzen „und die Betriebsräume anzumelden."
B. Dem § 22 wird hinzugefügt
"(3) Zigarren dürfen in den unter Zollanfsicht stehenden Betrieb aus andern, nicht unter Zoll-
aufsicht stehenden Betrieben — auch desselben Inhabers — nur mit hauptamtlicher Genehmigung
und unter der Bedingung eingebracht werden, daß sie in anderen Räumen wie die Erzeugnisse des
unter Zollaufsicht stehenden Betriebs gelagert werden, und daß die Geschäftsbücher über ihren Bezug
und Versand übersichtlich Auskunft geben. Das Hauptzollamt kann die Genehmigung von der Unter-
werfung unter eine Vertragsstrafe (§ 26 Abs. 3) für den Fall einer Zuwiderhandlung gegen diese
Bedingungen abhängig machen und die Anbringung eines Aushanges (§ 27 Abs. 3) anordnen. Für
den Lagerraum der bezogenen Erzengnisse steht der Zollbehörde die Aufsichtsbefugnis gemäß § 32
Abs. 1 zu. Das Gleiche gilt auch für andere Tabakerzeugnisse als Zigarren."
12. § 25 erhält folgende Fassung
"Der verzollte ausländische und der bezogene inländische Tabak sind unverzüglich in die Räume
des Herstellungsbetriebs Zu verbringen und im Verarbeitungsbuch (§§ 28,29) in Zugang anzuschreiben.
Soweit nicht nach § 26 Ausnahmen zugelassen sind oder im einzelnen Falle vom Hauptzollamt zuge-
lassen werden, ist der Tabak in den Räumen des Herstellungsbetriebs zu verarbeiten."
13. A. § 26 Abs. 1 erhält folgende Fassung
c) Herstellung außerhalb der Betriebsräume.
(1) Das Hauptzollamt kann unter Zollaufsicht stehenden Zigarren- und Zigaretten-Herstellungs-
betrieben, die nur ausländische Tabakblätter verarbeiten, ans Antrag gestatten,
a) in die Betriebsräume gebrachte ausländische Tabakblätter außerhalb dieser Räume in der Heim-
arbeit zu Zigarren, Zigaretten oder Halberzeugnissen für die Zigarrenherstellung verarbeiten zu
lassen,
b) in die Betriebsräume gebrachte ausländische Tabakblätter oder daselbst geschnittenen auslän-
dischen Tabak in anderen Betrieben, die Maschinenzigaretten in Lohnarbeit .herstellen und nur -aus-
ländischen Tabak verwenden, zu Zigaretten verarbeiten zu lassen.
Der Antragsteller muß sich verpflichten, dafür zu sorgen, daß sowohl in seinem eigenen Betrieb
als auch bei den Hennarbeitern oder in dem Lohnmaschinenbetriebe lediglich ausländische Tabak-
blätter und Halb- oder Ganzerzeugnisse daraus vorhanden sind und verarbeitet werden. Er muß
sich ferner von seinen Heimarbeitern oder von dem Hersteller der Maschinenzigaretten, ehe er ihnen
Arbeit überträgt, eine entsprechende Verpflichtungserklärung ausstellen lassen und sie, soweit nicht
der Lohnmaschinenbetrieb selbst unter Zollaufsicht steht, dahin beaufsichtigen, daß der Verpflichtung
nachgekommen wird. Die Erklärung ist bei dem Verzeichnis über die Heimarbeiter (§ 27 Abs. 1)
aufzubewahren, im Falle zu d sofort dem Hauptzollamt vorzulegen."
B. Es sind zu ändern
1. im § 26 Abs. 3 letzter Satz in der Klammer die Worte "im Abs. 2" in die Worte: „in Abs. 1 und 2";
2. im § 27 Abs. 1 die Angabe "§ 26 Abs. 1 oder Abs. 2" in: "§26 Abs. 1a. oder 2";
39a
3. im § 27 Abf. 2 der Anfang in Über die Ausgabe von Rohtabak oder Halberzeugnissen an Heim-
arberter, von Tabak an Inhaber von Lohnbetrieben und über die Rücklieferung der von ihnen herge-
stellten" u s w.;
4. § 27 Abs. 5 durch Einschiebung von „a oder d" hinter § 26 Abs. 1."
14. § 28 Abs. 2 erhält vom Schlusse des ersten Satzes an folgende Fassung
Für die Zusammenstellung ist das vorgeschriebene Muster zu verwenden, Bei Angabe des Preises
für Zigarren sind auch Abzüge (Skonto u s w.), die der Hersteller dem Käufer etwa erst nach Abgabe
der Ausfuhranmeldung (§ 9) gewährt hat, in Abrechnung Zu bringen (§ 3 Abs. 3); desgleichen ist der
angemeldete Wert von Musterzigarren (§ 3 Abs. 4) zu berichtigen, wenn die durch sie bemusterten
Zigarren schließlich zu einem anderen als dem angemeldeten Preise verkauft worden sind."
15. § 29 wird wie folgt geändert
A,. Im Abs. 1 erhält der zweite Satz folgende Fassung
Es kann ferner Hersteller von Zigarettensteuerpflichtigen Erzeugnissen sowie Hersteller von Zi-
garren unb von gesponnenem Kautabak, für den die Vergütung nach § 3 Abs. 2 beantragt wird, unter
den nachstehenden Bedingungen auf ihren Antrag von der Führung eines Verarbeitungsbuches
befreien, wenn sie in dem unter Zollaufsicht stehenden Betriebe nur ausländische Tabakblätter ver
arbeiten."
B. An die Stelle der Abs. 2 und 3 treten folgende Bestimmungen
(2) Hersteller von Zigaretten und Zigarettentabak, denen die Vergünstigung des Abs. 1 gewährt
wird, müssen die nach den Zigarettensteuer-Ausführungsbestimmungen zu führenden Betriebs-
bücher nach näherer Anweisung des Hauptzollamts so einrichten, daß sie den Erfordernissen des Ver-
arbeitungsbuchs entsprechen. Die nach Abs. 1 zulässige Befreiung von Zigarren- und Kautabakher-
stellern von der Führung des Verarbeitungsbuchs tritt nur dann ein, wenn sie sich der Verpflichtung
zur ausschließlichen Verwendung ausländischen Tabaks (§ 26 Abs. 1 Satz 2) und der Vertragsstrafe des
§ 26 Abs. 3 schriftlich unterwerfen und ihre Geschäftsbücher nach näherer Vorschrift des Hauptzoll-
amts derartig führen, daß aus ihnen ohne Schwierigkeiten ausreichender Aufschluß über den Betrieb
zu entnehmen ist. In den Räumen, in dene die Zigarren und der gesponnene Kautabak hergestellt
werden, ist der im § 27 Abs. 3 vorgeschriebene Aushang anzubringen.
(3)Wegen des Abschlusses der Verarbeitungsbücher sowie wegen der Vorlegung und Prüfung
der für die Vergütung nach dem Werte erforderlichen Zusammenstellung aus den Verarbeitungs, Be-
triebs- oder Handelsbüchern finden die Bestimmungen im § 28 Abs. 2, 3 sinngemäß Anwendung."
16. Im §30 Abs. 2 ist Gunter b hinter "Versandstelle" einzuschalten „oder an eine andere
Zweigstelle".
17. Im § 33 Abs. 2 ist statt „Kassenpreises" zu setzen „Nettokassenpreises".
18. Dem § 39 Abs. 2 ist hinzuzufügen
"edoch
findet keine Anrechnung auf Beträge statt, die erst nach dem Monat (§ 36) oder dem Viertel-
jahre (§§ 37, 38) der Ausfuhr gestundet worden sind."
Luxemburg, den 19. Juni 1913.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Arrêté du 20 juin 1913, concernant la nominst-
tion des commissions pour les examens de
passage aux établissements d'enseignement
moyen.
LE DIRECTEUR GÉNÉRAL DES FINANCES;
Vu les arêtes - grand-ducaux en date des
19 juillet 1893, 1 e r juillet 1901, et 4 juillet
1909, concernant le règlement sur l'examen
de passage aux établissements d'enseignement
supérieur et moyen;
Arrête
Sont nommés membres de la com-
mission de l'examen de passage
a) au gymnase de Luxembourg: MM. Zahn,
directeur, J. Thill , Nic. Schmit Gœrgen, Welter
et Tockert, professeurs;
b) au gymnase de Diekirch: MM. Heuerte,
directeur, Steffes, Hansen et Dupong, profes-
seurs;
c) au gymnase d'Echternach: MM. Sevenig,
directeur, Wengler, Palgen et Pletschette, pro-
fesseurs;
d) à l'école industrielle et commerciale de
Luxembourg: MM. Phillippe, directeur, Man-
ternach, Sevenig, Faber, Reuter et Ries, pro-
fesseurs;
e) à l'école industrielle et commerciale d'Esch-
Beschluß vom 20. Juni 1913, die Ernennung der
Kommission für die Verseßungsprüfungen an den
mittleren Anterrichtsanstalten betreffend.
Der General-Direktor der Finanzen;
Nach Einsicht der Großh. Beschlüsse vom 19
Juli 1893, 1. Juli 1901 und 4. Juli 1909,
die Versetzungsprüfung an den Anstalten höheren
und mittleren Unterrichts betreffend;
Beschließt
Zu Mitgliedern der Kommission für
die Versetzungsprüfung sind ernannt
a) für das Gymnasium zu Luxemburg: die
HH. Zahn, Direktor, I. Thill, Nik. Schmit,
Goergen, Welter und Tockert, Profes-
soren;
d) für das Gymnasium zu Diekuch: die HH.
Heuertz, Direktor, Steffes, Hansen und
Dupong, Professoren;
c) für das Gymnasium zu Echternach: die
HH. Sevenig, Direktor, Wengler, Palgen
und Pletschette, Professoren;
d) für die Industrie- und Handelsschule zu
Luxemburg: die HH. Philippe, Direktor,
Manternach, Sevenig, Faber, Reuter
und Ries, Professoren;
e) für die Industrie- und Handelsschule zu
s.-Alz.: MM. Houdremont, directeur, Michels,
Nickels, Greisch et Reichling, professeurs;
f) à la section industrielle du gymnase de
Diekirch: MM. Kowalsky, Kass et Erpelding,
professeurs, et Marque, répétiteur;
g) à la section industrielle du gymnase d'Ech-
ternach: MM. Reuland, Pletschette, Klœss et
Baustert, professeurs.
Sont nommés commissaires du Gou-
vernement
a) pour l'examen de maturité; M. Henrion,
conseiller de Gouvernement;
Esch a. d. Alz.: die HH. Houdremont,di-
rektor, Michels,
Nickels, Greisch und
Reichling, Professoren;
f) für die Industrieabteilung des Gymna-
siums zu Diekirch: die HH. Kowalfy, Kaß
und
Grpelding,
Professoren, und Margue,
Repetent;
g) für die Industrieabteilung des Gymna-
siums zu Echternach: die HH. Reuland,
Pletschette, Klaeß und Baustert, Pro.'
fessoren.
Il est alloué à la Direction générale des
travaux publics, pour faire face aux dépenses
résultant de la présente loi un crédit de 300.000
fr à rattacher au budget des dépenses extra-
ordinaires de l'exercice 1913 sous l'art. 305 ter
ainsi conçu
«Déviation de la route de Hesperange au
Dernier Sol et établissement d'un passage
supérieur, y compris les dépenses à faire pour
l'àcqusition des emprises, fr. 300.000.»
L'art. 67 du budget des recettes extraordi-
naires — «, Emission de Bons du Trésor» — sera
majoré, du même montant de 300.000 fr.
Mandons et ordonnons que la présente loi soit
insérée au Mémorial, pour être exécutée et ob-
servée par sous ceux que la chose concerne.
Chateau de Berg, le 18 juin 1913.
MARIE-ADÉLAIDE.
Le Directeur général
des,travaux publics,
Ch.
DE WAHA.
Arreté du 16 juin
1913, rangeant différents
cours d'eau ainsi que leurs affluents parmi
les cours d'eau affectionnés par la truite.
Zur Deckung der durch die Ausfüh-
rung des gegenwärtigen Gesetzes entstehenden
Ausgaben wird der General - Direktion der öffent-
lichen Arbeiten ein Kredit von 300.000 Fr. zur
Verfügung gestellt, der dem außerordentlichen
Ausgabenbudget von 1913 unter Art. 305 ter mit
nachstehender
Fassung beigeschrieben wird
Verlegung der Hesperingerstraße aus dem
Letzten Stüber und Bau einer Überführung,
unit Einschluß der Grunderwerbskosten,
fr
"300.000."
Art. 67 des außerordentlichen Einnahmenbud-
gets —
Ausgabe von Schatzbons" — wird um
denselben Betrag von 300.000 Fr. erhöht.
Befehlen und verordnen, daß dieses Gesetz im
"Memorial" veröffentlicht werde, um von allen,
die es betrifft, ausgeführt und befolgt zu werden.
Schloß Berg, den 18. Juni 1913.
Maria Adelheid.
Der General-Direktor
der öffentlichen Arbeiten.
K. de Waha.
Beschluß vom 16. Juni 1913, wodurch verschiedene
Wasserläuse, sowie deren Nebenflüsse in die
Reihe der von der Forelle gesuchten Wasserläuse
eingestellt werden.
LE
DIRECTEUR
GÉNÉRAL
DE
L'INTÉRIEUR;
Vu les lois sur la pêche des 6 avril 1872 et
7. décembre 1881, ainsi que les règlements
d'exécutions de ces lois des 1er juin 1872 et
15 juin 1883
Sur les propositions de M. le directeur des
eaux et forêts et d'accord avec le Conseil d'Etat
entendu ;
Der General-Direktor des Innern;
Nach Einsicht der Gesetze über die Fischerei
vom 6. April 1872 und 7. Dezember 1881, sowie
der Zur Ausführung dieser Gesetze erlassenen
Reglemente vom 1. Juni 1872 und 15. Juni
1883;
Auf den Antrag des Hrn. Direktors der Ge-
Wässer und Forsten und in Übereinstimmung
mit dem Staatsrate;
Arrête
Les épreuves écrites de l'examen de
passage aux gymnases et aux écoles indus-
trielles et commerciales commenceront le lundi,
21 juillet.
Die schriftlichen Prüfungen für die
Versetzungen an den Gymnasien und den In-
dustrie- und Handelsschulen
beginnen am
Montag, den 21. Juli.
Zu Mitgliedern der Kommission
für die Reifeprüfung sind ernannt
a) für das Gymnasium zu Luxemburg: die
HH. Zahn, Direktor, Herchen, d'Huart,
Tibesar, Heuertz und Koppes, Profes-
soren;
b) für das Gymnasium zu Diekirch: die
HH. Heuerß, Direktor, Ecker, Pletschette,
Schmitz,
E n g e l m a n n
und
Merten,
Professoren;
o) für das Gymnasium zu Echternach: die
HH. Sevenig, Direktor, Kauder, Comes.
Müller,
Weinachter und
Thill,
Pro-
fessoren.
Le présent arrêté sera inséré au Mé-
morial, et un exemplaire en sera transmis à
chaque membre des commissions précitées, pour
leur servir de titre.
Luxembourg, le 20 juin 1913.
Le Directeur général des finances,
M . MONGENAST.
Arrêté du 20 juin 1913, concernant la nomina-
tion des commissions pour les examens de
maturité et, de capacité aux établissements
d'enseignement moyen.
Le DIRECTEUR GÉNÉRAL DES FINANCES;
Vu les arrêtés grand-ducaux des 14 juillet
1902, 15 juillet 1907 et 5 juillet 1909, portant
règlement sur les examens de maturité et de
capacité;
Arrête
Gegenwärtiger
Beschluß soll ms
"Memorial" eingerückt und ein Exemplar des-
selben einem jeden der genannten Mitglieder
als Ernennungsurkunde zugestellt werden.
Luxemburg, den 20. Juni 1913.
Der General - Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Beschluß vom 20. Juni 1913, die Ernennung der
Kommission für die Reife- und Fähigkeitspil.
fungen an den mittleren Unterrichtsanftalten
betreffend.
Der G e n e r a l - D i r e k t o r der Finanzen;
Nach Einsicht der Großh. Beschlüsse vom
14. Juli 1902, 15. Juli 1906, 10.Juni 1907
und 5. Juli 1909, das Reglement über die
Reife - und Fähigkeitsprüfungen betreffend;
Beschließt
Sont nommés membres de la com-
mission de l'examen de capacité
a) à l'école industrielle et commerciale de
Luxembourg; MM. Philippe, directeur, Soupert,
ancien directeur de l'école commerciale à La
Chaux-de-Fonds, Hoffmann, Petry, Hansen et
Peffer, professeurs;
b) à l'école industrielle et
commerciale
d'Esch -s.- Alz. : MM. Houdremont,
directeur,
Manternach, Michels, Pfeiffer. Kreins et Rœder,
professeurs.
Zu Mitgliedern der Kommission
für die Fähigkeitsprüfungen sind ernannt
a) an der Industrie- und Handelsschule zu
Luxemburg: die HH.
Philippe,
Direktor,
S o u p e r t , ehemaliger Direktor der Handels-
schule zu La Chaux-de-Fondsä, Hoff mann,
Petry,
Hansen und Peffer, Professoren;
d) an der Industrie- und Handelsschule zu
Esch a. d. Alz.: die HH. Houdremont,
Direktor, Manternach, Michels, Pfeiffer,
Kreins und Röder, Professoren.
Sont nommés membres suppléants
a) pour l'examen de maturité au gymnase
de Luxembourg: MM. Wilhelm et Klein, pro-
fesseurs;
b) pour l'examen de maturité au gymnase
de Diekirch: MM. Steffes et Robert, profes-
seurs;
c) pour l'examen de maturité au gymnase
d'Echternach: MM. Becker et Speller, pro-
fesseurs ;
à) pour l'examen de capacité à l'école in-
dustrielle et commerciale de Luxembourg
MM. Em. d'Huart et Maniemach, professeurs;
b) für die Fähigkeitsprüfung: Hr. Frantz de
Colnet, Doktor der physikalischen und mathe-
matischen Wissenschaften.
Zu stellvertretenden Mitgliedern sind
ernannt
a) für die Reifeprüfung am Gymnasium Zu
Luxemburg: die HH. Wilhelm und Klein,
Professoren;
d) für die Reifeprüfung am Gymnasium zu
Diekirch: die HH.
Steffes
und Robert,
Professoren;
c) für die Reifeprüfung am Gymnasium zu
Echternach: die HH. Becker und
Speller,
Professoren;
d) für die Fähigkeitsprüfung an der Industrie-
und Handelsschule zu Luxemburg: die HH.
Emil d' Huart und Manternach, Professoren;
e) pour l'examen de capacité à l'école in-
dustrielle et commeciale d'Esch -s.- Alz.: MM.
Bisenius et Ruppert.
Les épreuves écrites, de l'examen
de maturité auront lieu les 4, 7, 14, 15 et
16 juillet, et celles de l'examen de capacité
les 17,18 et 19 juillet.
Die schriftlichen Prüfungen für der
Reifezeugnis finden statt am 4., 7., 14. 15
und 16. Juli; die für das Fähigkeitszeugnis
am 17., 18. und 19. Juli.
Les commissions se réuniront sur la
convocation des commissaires du Gouverne-
ment,
Art. 8 Les demandes d'admission aux exa-
mens de maturité et de capacité devront être
présentées au Gouvernement avant le 26 juin.
Die Kommissionen werden durch die
Regierungskommissare zulammenberufen.
Die Zulassungsgesuche zu den Reife
und Whigkeitsprüfungen müssen der Regierung
vor dem 26. Juni zugegangen sein.
Le présent arrêté sera inséré au Mé-
morial et un exemplaire en sera transmis à
chacun des membres des commissions pour leur
servir de titre.
Luxembourg, le 20 juin 1913.
Le Directeur général des finances.
M .
MÖNGENAST.
.Avis, —. Règlement communal.
En séance du 22 février 1913 le conseil com-
munal de la ville d'Esch -s.- Alz., a édicté un
règlement sur l'établissement de nouvelles
rues par la ville d'Esch - s.-Alz. — Le dit règle-
ment a été dûment approuvé et publié.
Luxembourg, le 16 juin 1913.
Le Directeur général de l'intérieur
BRAUN.
Avis.
— Règlement communal
En séance du 27 mars 1913, le conseil com-
munal d'Àlscheid a édicté une ajoute au règle-
ment sur le cimetière de la section de Kauten-
bach.— Cette ajoute a été dûment approuvée
et publiée.
Luxembourg, le 16 juin 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
e) für die Fähigkeitsprüfung an der Industrie,
und Handelsschule zu Esch a. d. Alz.: die HH
Bisenius und Ruppert, Professoren.
Gegenwärtiger Beschluß soll ins
"Memorial" eingerückt und je ein Exemplar
den Mitgliedern vorbenannten Kommissionnem
als Ernennungsurkunde zugestellt werden.
Luxemburg, den 20. Juni 1913.
Der General-Direktor der Finanzen,
M. Mongenast.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In seiner Sitzung vom 22. Februar 1913 hat
der Gemeinderat der Stadt Esch a. d. Alz. ein
Polizeireglement über die Herstellung neuer
Straßen durch die Stadt Esch a. d. Alz. erlassen.
Besagtes Reglement ist vorschriftsmäßig
genehmigt und veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 16. Juni 1913.
Dei General-Direktor des Innern,
Braun.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In feiner Sitzung vom 27. März 1913 hat der
Gemeinderat von Alscheid einen Zusatz zu dem Re-
glemente über den Kirchhof der Sektion Kanten
bach erlassen. — Dieser Zusatz ist vorschriftsmäßig
genehmigt und veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 16. Juni 1912.
Der General-Direktor des Innern.
Braun.
Avis. — Association syndicale.
Conformément à l'ait. 10 de la loi du 28
décembre 1883, il sera ouvert du 1er au 31
juillet 1913, dans la commune de Hosingen,
une enquête sur le projet et les statuts d'une
association à créer pour l'établissement de trois
chemins d'exploitation aux lieux dits « Im
Acker», «Hinter Schottelbour », etc. à Dor-
scheid.
Le plan de situation, le devis détaillé des
travaux, un relevé alphabétique des proprié-
taires intéressés, ainsi que le projet des statuts
de l'association sont déposés au secrétariat
communal de Hosingen, à partir du 17 juillet
prochain.
M. Glesener, membre de la Commission d'a-
griculture à Bœvange (Clervaux), est nommé
commissaire à l'enquête. I l donnera les ex-
plications nécessaires aux intéressés, sur le ter-
rain, le 31 juillet prochain, de 9 à 11 heures
du matin, et recevra les réclamations le même
jour, de 2 à 4 heures de relevée, à l'école de
Dorscheid.
Luxembourg, le 19 juin 1913.
Le Ministre d'Ëtat
Président du Gouvernement,
EYSCHEN.
Avis. — Règlement communal.
Par délibération prise en séance du 15 mars
1913, le conseil communal de Kopstal a mo-
difié l'art. 3 du règlement de police du 9 avril
1898, existant dans cette commune sur les
déclarations d'arrivée et de départ à faire par
les indigènes en cas de changement de domi-
cile. — Le dit changement a été dûment publié.
Luxembourg, le 19 juin 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BBAUN.
Bekanntmachung. — syndikatsgenossenschaft.
Gemäß Art. 10 des Gesetzes vom 28. De-
zember 1883 wird vom 17. auf den 31. Juli
1913, in der Gemeinde Hosingen eine Unter-
suchung abgehalten über das Projekt und die
Statuten einer zu bildenden Genossenschaft für
Anlage dreier Feldwege, Orte genannt
„ I m
Acker, "Hinter Schlottelbour" u s w. zu Dor-
scheid.
Der Situationsplan, der Kostenanschlag, ein
alphabetisches Verzeichnis der beteiligten Eigen-
tümer, sowie das Projekt des Genossenschafts-
aktes sind aus dem Gemeindesekretariat von
Hosingen, vom 17. Juli ab, hinterlegt.
Hr, Glesener, Mitglied der Ackerbaukom-
mission in Bögen (Clerf) ist zum Untersuchungs-
kommissarernannt. Die nötigen Erklärungen wird
er den Interessenten am 31. Juli k von 9 —11
Uhr morgens, an Ort und Stelle geben und
am selben Tage, von 2 — 4 Uhr nachmittags,
etwaige Einsprüche im Schulaale zu Dorscheid
entgegennehmen.
Luxemburg, den 19. Juni 1913.
Der Staatsminister,
Präsident der Regierung,
Eyschen.
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
Durch Gemeinderatsbeschluß vom 15. März,
1913, hat der Gemeinderat von Kopstal den
Art. 3 dis in dieser Gemeinde bestehenden
Reglementes vom 9. April 1898, über die An-
und Abmeldungen der ihren Wohnsitz verlegen-
den Inländer abgeändert. — Besagte Abän-
derung ist vorschriftsmäßig veröffentlicht worden.
Luxemburg, den 19. Juni 1913.
Der General-Direktor des Innern,
Braun.
Avis. — Reglement communal
En séance du 27 février 1913, le conseil com-
munal de Rumelange a édicté un règlement
de police sur les jeux et amusements publics.
— Le dit règlement a, été dûment approuvé
et publié.
Luxembourg, le 17 juin 1913.
Le Directeur général de l'intérieur,
BRAUN.
Avis. — Service sanitaire.
Tableau des maladies contagieuses observées
dans les différents cantons du 31 mai au 14
juin 1913.
N° d'ordre.
Cantons.
Esch-s.-Alz.
Clervaux
Diekirch
Wiltz
Vianden
Localités.
Ville
Gare
Pfaffenthal
Burange
Dudelange
Esch-s.-Alz.
Fennange
Heisdorf
Mutfort
Biwisch
Troine
Troisvierges
Weiler
,
Wilwerwiltz
Diekirch
Lipperscheid
Niederfeulen
Warken
Liefrange
Stolzembourg
Total...
Fièvre
typhoïde.
Diphtérie
Coqueluche,
Scarlatine.
Variole.
»
Affections
puerßeiales.
»
> )
»
»
)
>
Bekanntmachung. — Gemeindereglement.
In seiner Sitzung vom 27. Februar 1913
hat der Gemeinderat von Rümelingen ein Po-
lizeireglement über die öffentlichen Spiele und
Belustigungen erlassen. — Besagtes Reglement
ist vorschriftsmäßig genehmigt und veröffentlicht
worden
Luxemburg, den 17. Juni 1913.
Der General-Direktor des Innern
Braun.
Bekanntmachung. — Sanitätswesen.
Verzeichnis der in den verschiedenen Kan-
tonen vom 31. Mai bis 14. Juni 1913 festge
stellten ansteckenden Krankheiten.