Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
Inhaltsübersicht (46)
Gesetzestext (46 Artikel)
18 1 Die Bestimmungen dieses Normalarbeitsvertrages (nach- Geltungsbereich
stehend NAV genannt) finden Anwendung auf alle im Kanton bestehen-
den Arbeitsverhältnisse zwischen Arbeitnehmern beiderlei Geschlechts
(nachfolgend Arbeitnehmer genannt), die ausschliesslich oder über-
wiegend hauswirtschaftliche Arbeiten in einem privaten Haushalt oder
einem Kollektivhaushalt (z. B. Heim, Pension, Anstalt, Krankenhaus),
in einem Büro, einer Praxis oder Werkstatt verrichten, und ihren Arbeit-
gebern.
2 Dieser NAV ist auch anwendbar auf Arbeitnehmer, die hauswirt-
schaftliche Arbeiten in Form von Hilfe und Unterstützung im Haushalt
für gebrechliche Personen wie Betagte, Kranke und Menschen mit einer
Beeinträchtigung erbringen und diese betreuen, in der Alltagsbewälti-
gung unterstützen und ihnen Gesellschaft leisten. Jugendliche können
nicht für diese Art der Betreuung angestellt werden. Ärztliche oder
medizinische Pflege gemäss der Verordnung des EDI vom 29. Septem-
ber 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversiche-
rung sind keine solchen hauswirtschaftlichen Arbeiten.
3 Amtlich anerkannte Haushaltlehrverhältnisse sowie Au-pair- und
Volontärverhältnisse sind grundsätzlich eingeschlossen. Für Lehrver-
hältnisse gelten die nachstehenden Bestimmungen nur so weit, als der
Lehrvertrag oder das Berufsbildungsrecht keine abweichenden Rege-
lungen vorsieht.
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Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
1 Der NAV gilt nicht
a. für landwirtschaftliche Arbeitsverhältnisse, die einem besonderen
NAV unterstellt sind,
b. für Arbeitnehmer, die dem öffentlichen Recht des Bundes, der Kan-
tone oder Gemeinden, einem besonderen NAV oder einem Gesamt-
arbeitsvertrag unterstellt sind. Für die darin nicht geregelten Punkte
kommt dieser NAV ergänzend zur Anwendung.
Wirkung
1 Soweit zwischen den Parteien im Rahmen des Gesetzes
nicht etwas anderes vereinbart wird, gelten die Bestimmungen dieses
NAV unmittelbar für die ihm unterstellten Arbeitsverhältnisse (Art. 360
Abs. 1 OR).
2 Abweichungen zuungunsten des Arbeitnehmers bedürfen – soweit
das Gesetz sie überhaupt zulässt zu ihrer Gültigkeit der schriftlichen
Vereinbarung (Art. 360 Abs. 2 OR).
Allgemeine
gegenseitige
Verpflichtungen
B. Vollzeitangestellte17
1 Der Arbeitgeber hat die Persönlichkeit des Arbeitneh-
mers zu achten und zu schützen, auf dessen Gesundheit gebührend
Rücksicht zu nehmen und für die Wahrung der Sittlichkeit zu sorgen.
Besondere Fürsorge lässt er, soweit dies im Einzelfall notwendig ist,
den jugendlichen Arbeitnehmern zukommen. (Jugendliche im Sinne die-
ses NAV sind jene Personen, welche das 19. Altersjahr noch nicht zurück-
gelegt haben.) Er hat die erforderlichen Schutzmassnahmen gegen
Unfallgefahren vorzukehren (Art. 328 OR).
2 Bei einem Arbeitsverhältnis, in dem sich der formelle Arbeitgeber
und die zu betreuende Person das Weisungsrecht teilen, sind beide für
die Einhaltung der Arbeitsbedingungen verantwortlich. Sie haften soli-
darisch.17
3 Der Arbeitnehmer übt seine Tätigkeit sorgfältig aus. Er hat sich an
die Hausordnung zu halten und ist nach Treu und Glauben zur Ver-
schwiegenheit verpflichtet (Art. 321 a OR).
Haftung des
Arbeitnehmers
(Art. 321 e OR)
1 Der Arbeitnehmer ist für den Schaden verantwortlich, den
er absichtlich oder fahrlässig dem Arbeitgeber zufügt. Das Mass der
Sorgfalt, für die der Arbeitnehmer einzustehen hat, bestimmt sich nach
dem einzelnen Arbeitsverhältnis, unter Berücksichtigung des Berufs-
risikos, des Bildungsgrades oder der Fachkenntnisse, die zur Ausfüh-
rung der Arbeit verlangt werden, sowie der Fähigkeiten und Eigenschaf-
ten des Arbeitnehmers, die der Arbeitgeber gekannt hat oder hätte
kennen sollen.
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2 Bei unbedeutenden Schäden besteht eine Ersatzpflicht nur im Wie-
derholungsfall. Die Ersatzpflicht ist auf die Hälfte eines monatlichen
Barlohnes beschränkt. Eine Forderung darf vom Arbeitgeber nur bei
der auf die Entdeckung des Schadens folgenden Lohnzahlung geltend
gemacht werden.
1 Die Arbeitszeit pro Woche beträgt für
Hausangestellte und Lehrtöchter
Volontärinnen
Au-pair-Angestellte
Arbeitszeit und
43 Stunden Ruhepausen
40 Stunden
30 Stunden
2 Essenszeiten, die mit keinerlei dienstlichen Verpflichtungen ver-
bunden sind, und Arbeiten für persönliche Bedürfnisse werden nicht
als Arbeitszeit angerechnet.
sein.
3 Die Arbeitszeit soll in der Regel spätestens um 19.30 Uhr beendet
4 Die über die normale Arbeitszeit (Abs. 1) hinausgehende Arbeits-
zeit ist im Einverständnis mit dem Arbeitnehmer entweder durch Frei-
zeit von mindestens gleicher Dauer zu kompensieren oder mit dem an-
rechenbaren Stundenlohn zuzüglich 25% zu entschädigen, wobei der
Monat zu vier Wochen berechnet wird. Der Arbeitgeber hat eine ein-
wandfreie Kontrolle der Überstunden zu führen. Die Überstunden sind
am Ende jeden Monats abzurechnen.
5 Die Tagesarbeit der Jugendlichen muss, mit Einschluss der Pausen,
innert eines Zeitraumes von zwölf Stunden liegen.
6 Der Arbeitgeber darf Jugendliche während der Nacht und an Sonn-
tagen nicht beschäftigen.
1 Der Arbeitnehmer hat im Laufe einer Woche Anspruch Freizeit
auf zwei freie Tage. Pro Woche ist mindestens ein ganzer freier Tag zu
gewähren; die übrige Ruhezeit kann auch in freien Halbtagen gewährt
werden, wobei der Halbtag der halben Arbeitszeit entsprechen muss.
Mindestens zwei freie Tage müssen innerhalb von vier Wochen auf
einen Sonntag fallen. Die freien Tage und Halbtage müssen – ausser in
Ausnahmefällen zum voraus bestimmt werden und auf den gleichen
Wochentag fallen.
2 An sechs der folgenden Feiertage ist dem Arbeitnehmer ein zusätz-
licher freier Tag, an den restlichen Feiertagen ein zusätzlicher freier
Halbtag zu gewähren: Neujahr, 2. Januar, Karfreitag, Ostersonntag,
Ostermontag, 1. Mai, Auffahrt, Pfingstsonntag, Pfingstmontag, 1. August,
Weihnachtstag und Stefanstag. Ist dies aus besonderen Gründen am
Feiertag nicht möglich, wird die Freizeit nachgeholt. An lokalen Fest-
und Feiertagen kann der wöchentliche freie Halbtag im gegenseitigen
Einvernehmen abgetauscht werden.
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3 An den freien ganzen und halben Tagen besteht keine Verpflich-
tung zur Arbeitsleistung am Abend. Die Arbeitnehmer können über ihre
Freizeit (Feierabend und Frei-Tage) nach ihrem Ermessen verfügen.
4 An Sonntagen und staatlich anerkannten Feiertagen ist die Arbeit
auf das dringend Notwendige zu beschränken. Den Arbeitnehmern ist
Gelegenheit zu geben, ihre religiösen Pflichten zu erfüllen.
5 Für nicht eingenommene Mahlzeiten während der freien Tage hat
der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Verpflegungsentschädigung nach
den Ansätzen von Art. 11 der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über
die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV)5.18
6 Nach erfolgter Kündigung hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer
Zeit für das Suchen einer anderen Stelle einzuräumen. Dem Arbeitneh-
mer ist zu diesem Zweck neben der ordentlichen Freizeit wenn nötig
bis zu drei Stunden in der Woche an einem oder zwei Nachmittagen
freizugeben.
Weiterbildung
des Arbeit-
nehmers
1 Der Arbeitgeber unterstützt die Weiterbildung im haus-
wirtschaftlichen Bereich; dafür ist dem Arbeitnehmer je Arbeitsjahr auf
Verlangen der Lohn für eine Absenz von drei Tagen zu bezahlen, sofern
das Arbeitsverhältnis bereits 12 Monate gedauert hat.
2 Bezahlte Absenzen für die berufliche Weiterbildung können im
Zeitraum von drei Arbeitsjahren zusammenhängend gewährt werden.
3 Für die Fach- und Berufsprüfungen hat der Arbeitnehmer Anspruch
auf höchstens sechs zusätzliche bezahlte arbeitsfreie Tage.
Ferien
1 Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf folgende bezahlte
Ferien
a. bis zum vollendeten 20. Altersjahr
b. nach dem vollendeten 50. Altersjahr
c. ab vollendetem 60. Altersjahr
d. ab 11. Dienstjahr
e. alle übrigen Arbeitnehmer
5 Wochen
5 Wochen
6 Wochen
5 Wochen
4 Wochen
2 Ist der Anspruch für eine fünfte Ferienwoche durch die Anzahl der
Dienstjahre begründet (Abs. 1 lit. d), steht es dem Arbeitgeber frei, den
Anspruch für die fünfte Ferienwoche durch die zusätzliche Auszahlung
eines Viertels des monatlichen Bruttolohnes abzugelten.
3 Der Arbeitnehmer hat während der Ferien Anspruch auf den Bar-
lohn und eine Entschädigung für den ausfallenden Naturallohn nach
den Ansätzen von Art. 11 AHVV.18
4 Die Ferien sind in der Regel im Verlauf des betreffenden Dienst-
jahres zu gewähren; wenigstens zwei Ferienwochen müssen zusammen-
hängen.
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5 Die Ferien dürfen – mit Ausnahme des Falles von Absatz 2 – wäh-
rend der Dauer des Arbeitsverhältnisses nicht durch Geldleistungen
oder andere Vergünstigungen abgegolten werden. Leistet der Arbeit-
nehmer während der Ferien entgeltliche Arbeit für einen Dritten, und
werden dadurch die berechtigten Interessen des Arbeitgebers verletzt,
so kann dieser den Ferienlohn verweigern oder den bereits bezahlten
Ferienlohn zurückverlangen.
6 Der Arbeitgeber bestimmt den Zeitpunkt der Ferien und nimmt
dabei auf die Wünsche des Arbeitnehmers soweit Rücksicht, als dies mit
den Interessen seines Haushaltes vereinbar ist.
7 Die Zeit, während welcher sich der Arbeitnehmer mit dem Arbeit-
geber auf Reisen oder in den Ferien befindet, gilt – ohne besondere Ab-
machung – nicht als Ferienzeit.
8 Für weitere Einzelheiten wird auf das Gesetz hingewiesen
(Art. 329 a ff. OR).
1 Der Arbeitnehmer hat bei folgenden Ereignissen An- Urlaub
spruch auf bezahlte Urlaubstage, die nicht auf die Ferien- oder Ruhe-
tage angerechnet werden
a. bei Verheiratung
b. bei Niederkunft der Ehegattin
c. bei eigenem Wohnungswechsel
d. bei Tod des Ehegatten, eines Kindes, von Eltern,
Geschwistern oder Schwiegereltern, sofern der oder
die Verstorbene in derselben Familiengemeinschaft
gelebt hat,
sofern keine Familiengemeinschaft bestand,
3 Tage
1 Tag
1 Tag
3 Tage,
1 Tag
2 Diese Bestimmungen gelten sinngemäss für eingetragene Partner-
schaften.13
18 1 Der Mindestlohn bestimmt sich nach der Verordnung Lohn,
vom 20. Oktober 2010 über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitneh- Unterkunft,
merinnen und Arbeitnehmer in der Hauswirtschaft³. Für tatsächlich er-
Verpflegung
brachte und ausgewiesene Unterkunft und Verpflegung können höchs-
tens die in Art. 11 AHVV festgelegten Ansätze abgezogen werden.
2 Der Arbeitgeber zahlt den Barlohn samt Sozialzulagen und allfäl-
ligen Sonderentschädigungen spätestens Ende Monat aus. Er erstellt
eine monatliche Lohnabrechnung und übergibt diese dem Arbeitneh-
mer in den darauffolgenden Tagen.
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Die Verpflegung muss gesund und ausreichend sein. Der Arbeit-
nehmer kann das eigene Essen unter Mitbenützung der Küche und der
Küchenutensilien selbst zubereiten. Der Arbeitnehmer hat Anspruch
auf ein ausreichend geräumiges, abschliessbares Einzelzimmer, das den
gesundheitlichen Anforderungen entspricht, wohnlich eingerichtet, gut
beleuchtet sowie gut heiz- und lüftbar ist. Der Arbeitgeber hat die un-
beschränkte Mitbenützung der sanitären Einrichtungen (Toilette und
Badezimmer) sowie die Mitbenützung der Waschküche sicherzustellen.
Die Familien- und Kinderzulagen dürfen bei der Festsetzung des
Lohnes nicht berücksichtigt werden und sind ohne irgendwelche Ab-
züge auszurichten.
Stirbt der Arbeitnehmer, hat der Arbeitgeber den Lohn für einen
weiteren Monat und nach fünfjähriger Dienstdauer für zwei weitere
Monate, gerechnet vom Todestag an, zu entrichten, sofern der Arbeit-
nehmer den Ehegatten, den eingetragenen Partner oder minderjährige
Kinder oder bei Fehlen dieser Erben andere Personen hinterlässt, denen
gegenüber er eine Unterstützungspflicht erfüllt hat.14
11 1 Wird der Arbeitnehmer aus Gründen, die in seiner Per-
son liegen, wie Krankheit, Unfall, Schwangerschaft und Niederkunft,
Erfüllung gesetzlicher Pflichten oder Ausübung eines öffentlichen Am-
tes, ohne sein Verschulden an der Arbeitsleistung verhindert, so hat ihm
der Arbeitgeber, sofern das Arbeitsverhältnis für eine unbestimmte Zeit
oder für mehr als drei Monate eingegangen worden ist und die Lohn-
zahlungspflicht nicht besonders geregelt ist, innerhalb von 12 Monaten
während folgender Dauer den Bruttolohn zu bezahlen
a. Im 1. Dienstjahr für die Dauer von 3 Wochen,
b. im zweiten Dienstjahr für die Dauer von 8 Wochen und
c. in jedem folgenden Dienstjahr eine weitere Woche bis zur Höchst-
dauer von 6 Monaten.
2 Eine allfällig ausbezahlte Lohnausfallentschädigung steht für die
Dauer der Lohnfortzahlung dem Arbeitgeber zu.
3 Die Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Unfall kann ausgesetzt
oder gekürzt werden, wenn der Arbeitnehmer einen Unfall oder eine
Krankheit absichtlich herbeigeführt hat oder wenn grobes Selbstver-
schulden des Arbeitnehmers vorliegt.
4 Lebt der Arbeitnehmer in Hausgemeinschaft mit dem Arbeit-
geber, so hat der Arbeitgeber Pflege und ärztliche Behandlung inner-
halb der Dauer zu gewähren, die auch für die Lohnfortzahlungspflicht
gilt. Die Lohnfortzahlungspflicht beschränkt sich in einem solchen Fall
auf den Barlohn. Der Arbeitgeber ist von der Pflicht zur Gewährung der
Pflege und ärztlichen Behandlung befreit, wenn er mindestens die Hälfte
der Prämien der Krankenpflegeversicherung bezahlt hat.
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Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
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11 1 Der Arbeitgeber hat zugunsten des Arbeitnehmers eine Kranken-
Krankentaggeldversicherung im Sinne von Art. 67 ff. des Bundesgeset- taggeld-
zes über die Krankenversicherung (KVG)7 abzuschliessen.
2 Zu versichern ist ein pro Arbeitsjahr einmal aufgeschobenes Kran-
kentaggeld in der Höhe von 80% des bei Versicherungsbeginn verein-
barten Bar- und Naturallohnes ab dem 31. Krankheitstag. Das Kran-
kengeld ist stets der eingetretenen Lohnentwicklung anzupassen. Die
Versicherung hat das Taggeld, höchstens 720 Tage innerhalb von 900 auf-
einander folgenden Tagen, zu bezahlen, auch wenn das Arbeitsverhält-
nis vor Krankheitsende aufgelöst wird.
3 Während der Aufschubzeit der Krankentaggeldversicherung hat der
Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die gleichen Leistungen wie die der Ver-
sicherung zu bezahlen. Die Leistungen des Arbeitgebers während der
Aufschubzeit sowie diejenigen der Versicherung gelten als Lohnzah-
lung im Sinne von Art. 11 Abs. 1 NAV bzw. Art. 324 a OR.
4 Der Arbeitgeber übernimmt mindestens die Hälfte der Prämien
der Taggeldversicherung.
versicherung
10 1 Der Arbeitgeber stellt bei Abschluss des Arbeitsver- Krankenpflege-
trages sicher, dass der Arbeitnehmer im Sinne von Art. 3 KVG für Kran- versicherung
kenpflege versichert ist.
2 Unterlässt es der Arbeitnehmer, sich zu versichern, meldet dies der
Arbeitgeber dessen Wohnsitzgemeinde.
Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer gemäss Bundes- Unfall-
gesetz über die Unfallversicherung (UVG)º gegen Berufs- und Nicht- versicherung
berufsunfälle sowie Berufskrankheiten zu versichern. Die Prämien für
die Versicherung der Berufsunfälle und -krankheiten trägt der Arbeit-
geber, jene für die Nichtberufsunfallversicherung der Arbeitnehmer.
Abweichende Vereinbarungen zugunsten des Arbeitnehmers bleiben
vorbehalten.
10 Soweit der Arbeitgeber seinen Pflichten zur Versiche- Einhaltung der
rung des Arbeitnehmers gegen die wirtschaftlichen Folgen von Krank- Versicherungs-
heit, Mutterschaft und Unfall nicht nachkommt, haftet er selbst für die pflicht
unversicherten Risiken.
1 Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer gemäss Bundes- Berufliche
gesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor- Vorsorge
sorge (BVG) zu versichern, wenn der Arbeitnehmer für eine Dauer
von mehr als drei Monaten beschäftigt wird und wenn sein Bruttolohn
die Mindestlöhne des koordinierten Lohnes gemäss Art. 8 Abs. 1 BVG
erreicht. Der Beitrag des Arbeitgebers für die berufliche Vorsorge ge-
mäss BVG muss mindestens gleich hoch sein wie jener des Arbeitneh-
mers.
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2 Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer auf dessen Verlangen Aus-
kunft zu geben über den Stand seines Kontos und die bestehenden An-
sprüche bei der Personalfürsorgeeinrichtung oder beim Versicherungs-
träger.
1 Endigt das Arbeitsverhältnis eines mindestens 50 Jahre
alten Arbeitnehmers nach 20 oder mehr Dienstjahren, so hat ihm der
Arbeitgeber eine Abgangsentschädigung in folgender Höhe auszurich-
ten
nach 20 Dienstjahren
nach 25 Dienstjahren
nach 30 Dienstjahren
nach 35 Dienstjahren
6 Bruttolöhne
8 Bruttolöhne
10 Bruttolöhne
12 Bruttolöhne
2 Als Bruttolohn gilt der zuletzt bezogene Monatslohn bei voller
Arbeitsfähigkeit. Vorbehalten bleibt Art. 339 c OR.
3 Die sich aus Arbeitgeberbeiträgen ergebenden Leistungen einer
Personalfürsorgeeinrichtung können auf die Abgangsentschädigung
angerechnet werden.
4 Beim Tod des Arbeitnehmers fällt die Abgangsentschädigung den
Erben zu, gegenüber denen er unterstützungspflichtig war (Art. 339 b
Abs. 2 OR).
Der Arbeitgeber hat vom Bruttolohn (Barlohn und Na-
turallohn) des Arbeitnehmers die vorgeschriebenen AHV-, IV-, EO-
und ALV-Beiträge an die Ausgleichskasse abzuliefern. Die Prämien
gehen je zur Hälfte zulasten des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers.
Die Beiträge an die Familienausgleichskassen und die Verwaltungskos-
ten trägt der Arbeitgeber. Die Beitragspflicht beginnt am 1. Januar des
Kalenderjahres, das der Vollendung des 17. Altersjahres folgt.
1 Veranlasst der Arbeitgeber vor Vertragsabschluss, dass
der Arbeitnehmer sich persönlich vorstellt, so hat dieser Anrecht auf
eine Vergütung der Fahrkosten, wenn vorher nichts anderes vereinbart
worden ist.
2 Der erste Monat nach Dienstantritt gilt als Probezeit, während wel-
cher es jeder Partei freisteht, das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung
einer Kündigungsfrist von 3 Tagen aufzulösen. Bei Lehrverträgen be-
trägt diese Kündigungsfrist 7 Tage.
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Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
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1 Nach Ablauf der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis Beendigung,
schriftlich oder mündlich unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von Austritt
einem Monat auf ein Monatsende gekündigt werden. Ist das Arbeits-
verhältnis auf eine bestimmte Zeit eingegangen, so endet es auf diesen
Termin. Ebenso endet es mit dem Tod oder dem Heimeintritt des Arbeit-
gebers.18
2 Der Arbeitnehmer verlässt die Stelle am letzten Tag der Kündi-
gungsfrist oder der vereinbarten Vertragsdauer. Fällt dieser Tag auf einen
Sonntag oder Feiertag, so ist der Austritt auf den vorangehenden Werk-
tag vorzuverlegen. Im Todesfall oder bei einem Heimeintritt des Arbeit-
gebers verlässt der Arbeitnehmer die Stelle innerhalb von fünf Tagen
nach dem Ereignis.18
3 Die fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses nach Art. 337 und
337 a OR bleibt vorbehalten. Die fristlose Entlassung eines minderjäh-
rigen oder vollumfänglich verbeiständeten16 Arbeitnehmers ist seinem
gesetzlichen Vertreter vorgängig anzuzeigen.
4 Der Kündigende muss die Kündigung schriftlich begründen, wenn
die andere Partei dies verlangt.
5 Die Kündigung darf nicht missbräuchlich sein nach Art. 336 OR.
1 Nach Ablauf der Probezeit darf der Arbeitgeber das
Arbeitsverhältnis nicht kündigen
a.12 während die andere Partei schweizerischen obligatorischen Mili-
tär- oder Schutzdienst oder schweizerischen Zivildienst leistet,
sowie, sofern die Dienstleistung mehr als 11 Tage dauert, während
4 Wochen vorher und nachher,
b. während der Arbeitnehmer ohne eigenes Verschulden durch
Krankheit oder durch Unfall ganz oder teilweise an der Arbeits-
leistung verhindert ist, und zwar im ersten Dienstjahr während
30 Tagen, ab zweitem bis und mit fünftem Dienstjahr während
90 Tagen und ab sechstem Dienstjahr während 180 Tagen,
während der Schwangerschaft und in den 16 Wochen nach der
Niederkunft einer Arbeitnehmerin,
с.
d. während der Arbeitnehmer mit Zustimmung des Arbeitgebers an
einer von der zuständigen Bundesbehörde angeordneten Dienst-
leistung für eine Hilfsaktion im Ausland teilnimmt.
2 Auch die weiteren gesetzlichen Kündigungsbeschränkungen für
den Arbeitnehmer sind zu beachten (Art. 336 d OR).
Gesetzliche
Kündigungs-
verbote
(Art. 336 c OR)
1.7. 20-109
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Ungerechtfer-
tigte Entlassung
(Art. 337 c OR),
Verweigerung
des Stellen-
antritts, Verzug
des Arbeit-
gebers
(Art. 324 OR)
Ungerechtfer-
tigter Nicht-
antritt oder
Verlassen der
Arbeitsstelle
(Art. 337 d OR)
1 Entlässt der Arbeitgeber den Arbeitnehmer ohne wich-
tigen Grund und ohne Einhaltung der Kündigungsfrist, so hat der Ar-
beitnehmer Anspruch auf den Bruttolohn für die bestimmte Vertrags-
dauer oder für die Zeit bis zum Ablauf der Kündigungsfrist sowie
allenfalls auf Ersatz für weiteren Schaden.
2 Verweigert der Arbeitgeber ohne hinreichenden Grund den An-
tritt des mündlich oder schriftlich vereinbarten Arbeitsverhältnisses,
so hat der Arbeitnehmer Anspruch auf einen Viertel des Bruttolohnes
für einen Monat sowie allenfalls auf Ersatz für weiteren Schaden.
3 Kann die Arbeit aus Gründen, die beim Arbeitgeber liegen, nicht
geleistet werden, so bleibt der Arbeitgeber zur Entrichtung des Brutto-
lohnes verpflichtet, ohne dass der Arbeitnehmer zur Nachleistung ver-
pflichtet ist.
4 Der Arbeitnehmer muss sich auf den Lohn anrechnen lassen, was
er wegen Verhinderung an der Arbeitsleistung erspart oder durch
anderweitige Arbeit erworben oder zu erwerben absichtlich unterlas-
sen hat.
1 Tritt der Arbeitnehmer ohne wichtigen Grund die Ar-
beitsstelle nicht an oder verlässt er sie fristlos, so hat der Arbeitgeber
Anspruch auf eine Entschädigung, die einem Viertel des Bruttolohnes
für einen Monat entspricht; ausserdem hat er Anspruch auf den Ersatz
für weiteren Schaden.
2 Ist dem Arbeitgeber kein Schaden oder ein geringerer Schaden
erwachsen als der Entschädigung gemäss dem vorstehenden Absatz ent-
spricht, so kann der Richter diese nach seinem Ermessen herabsetzen.
3 Erlischt der Anspruch auf Entschädigung nicht durch Verrechnung,
so ist er durch Klage oder Betreibung innert 30 Tagen seit dem Nicht-
antritt oder Verlassen der Arbeitsstelle geltend zu machen; andernfalls
ist der Anspruch verwirkt.
Zeugnis
(Art. 330 a OR)
1 Der Arbeitnehmer kann jederzeit vom Arbeitgeber ein
Zeugnis verlangen, das sich über die Art und Dauer des Arbeitsverhält-
nisses sowie über seine Leistungen und sein Verhalten ausspricht.
2 Auf besonderes Verlangen des Arbeitnehmers hat sich das Zeug-
nis auf Angaben über die Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses zu
beschränken.
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Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
C. Teilzeitangestellte18
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1 Teilzeitangestellte im Sinne dieses NAV sind alle nicht Teilzeit-
voll beschäftigten Arbeitnehmer wie Halbtagsangestellte, Spetterinnen angestellte
(Stundenfrauen), Glätterinnen, Flickerinnen, Kundennäherinnen. Diese (Art. 319 Abs. 2
Bezeichnungen gelten analog auch für die männlichen Teilzeitangestell-
ten.
2 Die Bestimmungen des Abschnitts B dieses NAV gelten sinngemäss
auch für Teilzeitangestellte, sofern nachfolgend nicht besondere Rege-
lungen aufgestellt sind.18
1 Die Arbeitszeit richtet sich nach Lohnvereinbarung.
2 Ein besonderer Lohnzuschlag für Überstunden entfällt.
3 Der Umfang der Naturalleistungen ist der Vereinbarung überlas-
sen. Dabei ist festzulegen, ob und welche Hauptmahlzeiten vom Arbeit-
geber verabreicht werden. Bei Ausfall der vereinbarten Hauptmahlzei-
ten hat der Arbeitnehmer Anspruch auf eine Verpflegungsentschädigung
nach den Ansätzen von Art. 11 AHVV.18
Arbeitszeit,
Lohn
Die Regelung in Art. 7 Abs. 1 gilt nur bei mindestens 50% Weiterbildung
Arbeitszeit.
des Arbeit-
nehmers
12 Der Arbeitgeber hat die Leistungen gemäss Art. 12 Kranken-
Abs. 2 zu versichern und übernimmt mindestens die Hälfte der Prämien taggeld-
der Krankentaggeldversicherung.
versicherung
11 Der Arbeitnehmer muss gemäss den Bestimmungen des Unfall-
UVG versichert sein. Arbeitnehmer, deren wöchentliche Arbeitszeit bei versicherung
einem Arbeitgeber nicht mindestens 8 Stunden beträgt, sind nur für Be-
rufsunfälle und -krankheiten zu versichern.
In Abweichung von der Regelung in Art. 8 kann bei Ar- Ferien
beitnehmern, die im Stundenlohn entschädigt werden, der auf die Ferien-
zeit entfallende Lohnanspruch zusammen mit dem Stundenlohn aus-
bezahlt werden, sofern dies schriftlich ausgewiesen und das Feriengeld
separat aufgeführt wird. Der Zuschlag für das Feriengeld beträgt
bei 4 Wochen Ferien 8,33%,
bei 5 Wochen Ferien 10,63%,
bei 6 Wochen Ferien 13,04% des Stundenlohnes.
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Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
D. 24-Stunden-Betreuung17
Begriff
Arbeitszeit pro
Woche
Präsenzzeit
Freizeit
Nachtruhe
Pausen
18 1 Als 24-Stunden-Betreuung gelten Arbeitsverhältnisse
nach Art. 1 Abs. 2, bei denen der Arbeitnehmer im Haushalt der zu be-
treuenden Person arbeitet, wohnt und lebt.
2 Die Bestimmungen des Abschnitts B dieses NAV gelten sinngemäss
auch für die 24-Stunden-Betreuung, sofern nachfolgend nicht besondere
Regelungen aufgestellt sind.
18 1 Die Arbeitszeit beträgt 43 Stunden pro Woche. Für die
Berechnung zählt nur die aktive Arbeitszeit, ohne Präsenzzeiten oder
unbezahlte Pausen.
2 Bei kürzeren Arbeitszeiten wird die Hälfte der vereinbarten Prä-
senzzeit angerechnet, jedoch mindestens sieben aktive Arbeitsstunden
pro Tag.
3 Eine Anstellung nur für Präsenzzeit ist nicht möglich.
4 Pro Woche sind höchstens sechs Überstunden zulässig.
18 1 Die Zeit, während deren sich der Arbeitnehmer im
Haushalt oder in den Räumen der zu betreuenden Person aufhält, ohne
dass ein aktiver Arbeitseinsatz erfolgt, während deren er sich aber der
zu betreuenden Person zur Verfügung halten muss, gilt als Präsenzzeit.
2 Dasselbe gilt für die Rufbereitschaft, während deren ausserhalb des
Hauses die telefonische Erreichbarkeit bei Bedarf jederzeit gewährleis-
tet sein muss.
3 Bei intensiven Betreuungssituationen muss der Arbeitgeber die
Situation des Arbeitnehmers regelmässig überprüfen. Nach einer Inte-
ressenabwägung ist die Betreuungssituation allenfalls anzupassen.
18 Während der Freizeit darf der Arbeitnehmer das Haus
verlassen und steht der zu betreuenden Person nicht zur Verfügung. Die
Überwachung der zu betreuenden Person oder die Hilfestellung bei
Bedarf muss anderweitig sichergestellt werden.
18 Zwischen 23.00 und 6.00 Uhr wird keine aktive Arbeits-
zeit geplant.
18 1 Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf mindestens zwei
Stunden Pause pro Tag. Mussten in der vorhergehenden Nacht mehrere
Einsätze geleistet werden, beträgt die Pause mindestens vier Stunden.
2 Während der Pause darf der Arbeitnehmer das Haus verlassen. Er
steht der zu betreuenden Person nicht zur Verfügung und leistet auch
keine telefonische Rufbereitschaft.
12
Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 821.12
3 Das gemeinsame Essen und sonstige Aktivitäten mit der zu be-
treuenden Person gelten als aktive Arbeitszeit.
17 Ist im Haushalt der zu betreuenden Person ein Internet- Internetzugang
anschluss vorhanden, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf unbeschränk-
ten, kostenlosen Zugang. Die Privatsphäre des Arbeitnehmers muss
dabei gewahrt werden.
17 1 Präsenzzeit wird mit 35% des Stundenlohnes entlohnt, Präsenzzeit-
jedoch mindestens mit Fr. 7 pro Stunde.
2 Tätigt der Arbeitnehmer während der Präsenzzeit einen aktiven
Arbeitseinsatz, zählt die entsprechende Zeit als aktive Arbeitszeit.
entschädigung
17 1 Für aktive Arbeitsstunden während der Nachtruhe ist Nachtzuschlag
ein Zeitzuschlag von 25% geschuldet.
2 Für Präsenzzeit während der Nachtruhe ist kein Zeitzuschlag ge-
schuldet.
17 Der Ferienlohn umfasst ausschliesslich die Vergütung für Ferienlohn
aktive Arbeitszeit.
17 1 Die Arbeitszeit des Arbeitnehmers ist fortlaufend zu Dokumentation
erfassen und von den Parteien wöchentlich zu prüfen und zu unterzeich- der Arbeitszeit
nen.
2 Die Arbeitszeitdokumentation führt die geleisteten aktiven Arbeits-
stunden und Präsenzzeiten, die Pausen, die während der Präsenzzeiten
geleisteten Arbeitseinsätze, die Arbeitsstunden in der Nacht und die
Überstunden auf.
17 Die Kündigungsverbote nach Art. 19 gelten auch wäh- Kündigungs-
rend der Probezeit.
verbote
E. Rechtspflege17
15, 19 Das Verfahren bei allen Streitigkeiten aus hauswirt- Streitigkeiten
schaftlichen Arbeitsverhältnissen richtet sich nach den Bestimmungen
der ZPO4.
F. Schlussbestimmungen17
17 Der Arbeitgeber übergibt dem Arbeitnehmer ein Exem- Aushändigung
plar dieses NAV und des vereinbarten Arbeitsvertrages.
eines Exemplars
1.7. 20-109
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821.12
Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
Vorbehalt
des Gesetzes
Verhandlungen
der
Sozialpartner
19 Die zwingenden und ergänzenden Vorschriften des Bun-
des und des kantonalen Rechts bleiben vorbehalten.
19 Die Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer tref-
fen sich auf Wunsch einer Partei einmal pro Jahr zur Besprechung der
Fragen, welche die durch diesen Normalarbeitsvertrag geregelten Ar-
beitsverhältnisse betreffen.
II. Dieser Beschluss tritt auf den 1. Juli 1991 in Kraft. Er ersetzt
den Beschluss vom 19. März 1986.
III. Veröffentlichung im Amtsblatt und in der Gesetzessammlung.
1 OS 51, 687.
2 SR 220.
3 SR 221.215.329.4.
4 SR 272.
5 SR 831.101.
6 SR 831.40.
7 SR 832.10.
8 SR 832.112.31.
9 SR 832.20.
10 Eingefügt durch RRB vom 29. Januar 2003 (OS 58, 14). In Kraft seit 1. März
2003.
11 Fassung gemäss RRB vom 29. Januar 2003 (OS 58, 14). In Kraft seit 1. März
2003.
12 Fassung gemäss RRB vom 22. Oktober 2003 (OS 58, 237). In Kraft seit 1. Januar
2004.
13 Eingefügt durch RRB vom 29. November 2006 (OS 61, 493; AB1 2006, 1696).
In Kraft seit 1. Januar 2007.
14 Fassung gemäss RRB vom 29. November 2006 (OS 61, 493; ABI 2006, 1696).
In Kraft seit 1. Januar 2007.
15 Fassung gemäss RRB vom 3. November 2010 (OS 65, 819; ABI 2010, 2429). In
Kraft seit 1. Januar 2011.
14
Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
821.12
16 Fassung gemäss RRB vom 7. November 2012 (OS 67, 618; ABI 2012-11-16).
In Kraft seit 1. Januar 2013.
17 Eingefügt durch RRB vom 8. April 2020 (OS 75, 295; AB1 2020-04-17). In Kraft
seit 1. Juli 2020.
18 Fassung gemäss RRB vom 8. April 2020 (OS 75, 295; ABI 2020-04-17). In Kraft
seit 1. Juli 2020.
19 Nummerierung gemäss RRB vom 8. April 2020 (OS 75, 295; ABI 2020-04-17).
In Kraft seit 1. Juli 2020.
1.7. 20-109
15
821.12
Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer
Anhang
Vereinbarung
1. Zwischen
und
als Arbeitgeber(in)
als Arbeitnehmer(in)
wird mit Beginn am
ein Arbeitsvertrag abgeschlossen.
Der/die Arbeitnehmer(in) übernimmt im Haushalt/Betrieb des/der
Arbeitgebers (-geberin) eine Stelle als
2. Für den Arbeitsvertrag gelten grundsätzlich die Bestimmungen des
vorstehenden Normalarbeitsvertrages.
3. Besondere Vereinbarungen
Eingesehen und gegenseitig unterzeichnet
Ort
Datum
Der/die Arbeitgeber(in)
Der/die Arbeitnehmer(in)
Bezugsstellen des Normalarbeitsvertrages
Kantonale Drucksachen- und Materialzentrale KDMZ, 8090 Zürich
16