Verordnung über die politischen Rechte (VPR) (VPR)
Inhaltsübersicht (85)
Gesetzestext (85 Artikel)
Direktion im Sinne von § 10 Abs. 3 GPR und im Sinne dieser Zuständige
Verordnung ist die Direktion der Justiz und des Innern.
Direktion
¹ Die Stimmregister werden durch die politischen Gemein- Stimmregister
den geführt.
² Stimmregisterführerin oder Stimmregisterführer ist die Gemeinde-
schreiberin oder der Gemeindeschreiber. Der Gemeindevorstand kann
eine andere Gemeindeangestellte oder einen anderen Gemeindeange-
stellten bezeichnen.21
a. Zuständigkeit
18 ¹ Die Stadt Zürich führt das Stimmregister für Ausland- b. Ausland-
schweizerinnen und Auslandschweizer, die gemäss den bundesrecht- schweizerinnen
lichen Bestimmungen im Kanton Zürich stimmberechtigt sind.
² Sie erfasst die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in
einem separaten Stimmkreis gemäss § 17 GPR.
³ Die Direktion schliesst mit der Stadt Zürich eine Vereinbarung
über die Einzelheiten der Führung des Stimmregisters für Ausland-
schweizerinnen und Auslandschweizer und die zu leistende Entschädi-
gung.
und Ausland-
schweizer
a.
¹ Im Stimmregister sind Personen eingetragen, die
Schweizer Bürgerinnen oder Schweizer Bürger sind,
b. das 18. Altersjahr zurückgelegt haben,
c.
in der Gemeinde politischen Wohnsitz gemäss Art. 3 des Bundes-
gesetzes über die politischen Rechte und Art. 1 der eidgenössi-
schen Verordnung über die politischen Rechte haben und
c. Bestand
1.10.22-118
1
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
d.15 nicht wegen dauernder Urteilsunfähigkeit unter umfassender Bei-
standschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person
vertreten sind.
2 Im Stimmregister oder in Zusatzregistern werden ferner eingetra-
gen:19
a. Fahrende, welche die politischen Rechte in ihrer Heimatgemeinde
ausüben,
b. weitere Personen mit politischem Wohnsitz in der Gemeinde, die
gemäss dem Recht der anerkannten kirchlichen Körperschaften
stimm- und wahlberechtigt sind.
24 1 Das Stimmregister enthält über jede Person folgende An-
gaben
a. Name, Vorname und Geschlecht,
b. Geburtsdatum,
c. Adresse,
d. Heimatgemeinden und Heimatkantone,
e.12 Umfang der Stimmberechtigung,
f. Zugehörigkeit zu einem Stimmkreis gemäss § 17 GPR.
2 Das Stimmregister beruht soweit möglich auf den Daten des Ein-
wohnerregisters.
1 Vor einer Wahl oder Abstimmung werden Eintragungen bis
zum fünften Vortag des Wahl- oder Abstimmungstages vorgenommen,
wenn feststeht, dass die Voraussetzungen für die Teilnahme am Abstim-
mungstag erfüllt sind.
2 Für stimmberechtigte Auslandschweizerinnen und Auslandschwei-
zer wird das Register nach den Bestimmungen des Auslandschweizer-
gesetzes vom 26. September 20148 und der dazugehörigen Verordnung
geführt.24
3 Will eine Fahrende oder ein Fahrender die politischen Rechte in
der Heimatgemeinde ausüben, so bestätigt sie oder er schriftlich, in
keiner andern Gemeinde politischen Wohnsitz zu haben. Die Register-
führerin oder der Registerführer prüft, ob die oder der Fahrende nicht
im Stimmregister einer andern Heimatgemeinde eingetragen ist.
Auf Anfrage erhalten Stimmberechtigte Auskunft über die
Stimmberechtigung und Wählbarkeit einer bestimmten Person.
15 Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde meldet dem
Stimmregister
a. bei umfassenden Beistandschaften wegen dauernder Urteilsunfähig-
keit der betroffenen Personen
2
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
1. die Anordnung, die Übertragung, die Übernahme oder die Auf-
hebung der Beistandschaft,
2. die Verlegung des Wohnsitzes der betroffenen Person inner-
halb des Kindes- und Erwachsenenschutzkreises;
b. bei Vorsorgeaufträgen wegen dauernder Urteilsunfähigkeit der
betroffenen Personen
1. die Feststellung und den Verlust der Wirksamkeit des Vorsorge-
auftrags,
2. den Zu- oder Wegzug und die Verlegung des Wohnsitzes der
betroffenen Person innerhalb des Kindes- und Erwachsenen-
schutzkreises.
28 1 Die Fristen zur Einreichung von Wahlvorschlägen und Fristwahrung
von Unterschriften für eine Volksinitiative oder ein Referendum sind
gewahrt, wenn die notwendigen Unterlagen bis zum Ende der Frist bei
der zuständigen Behörde eingetroffen sind.
2 Bei der Einreichung von Wahlvorschlägen bestimmt die wahllei-
tende Behörde in der Wahlanordnung die Uhrzeit.
1 Die Direktion erstellt in Zusammenarbeit mit dem Berufs- Mustervorlagen
verband der Gemeindeschreiber und der kommunalen Verwaltungs-
fachleute Mustervorlagen für Formulare, die für den Vollzug des Geset-
zes und dieser Verordnung benötigt werden.
2 Die Mustervorlagen werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Sicherung von
Der Kanton und die Gemeinden versenden Dokumente, die
nicht oder nur mit unverhältnismässigem Aufwand wieder beschafft Original-
werden können, eingeschrieben.
dokumenten
1 Für Amtshandlungen, die im Zusammenhang mit der Aus- Gebühren und
übung der politischen Rechte erforderlich sind, werden keine Gebüh- Aufwandersatz
ren erhoben. Abweichende Bestimmungen des Gesetzes über die poli-
tischen Rechte³ bleiben vorbehalten.
2 Bei Kantonsratswahlen und bei Wahlen und Abstimmungen im
Gebiet eines Zweckverbandes oder eines Notariatskreises wird der
Aufwand für einen Urnengang nach der Zahl der Stimmberechtigten
auf die beteiligten politischen Gemeinden verlegt.
1 Erfordert die Ausübung eines politischen Rechts eine Nicht schreib-
schriftliche Erklärung, so kann eine nicht schreibkundige oder nicht fähige Personen
schreibfähige Person eine andere stimmberechtigte Person beauftra-
gen, für sie die Erklärung abzugeben.
1.10.22-118
3
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
2 Die beauftragte Person ergänzt die Erklärung mit ihrem Namen
und ihrer Unterschrift, ferner mit einem Zusatz, der das Vertretungs-
verhältnis offen legt, wie «in Vertretung» oder «im Auftrag».
3 Bei Wahlen und Abstimmungen wird die Stellvertretung nur auf
dem Stimmrechtsausweis offen gelegt.
4 Die beauftragte Person bewahrt Stillschweigen über den Inhalt
der empfangenen Anweisung.
1 Für Versuche zur elektronischen Stimmabgabe kann von
den Bestimmungen dieser Verordnung abgewichen werden.
2 Der Regierungsrat regelt das Erforderliche.
Elektronische
Stimmabgabe
II. Teil: Wahlen und Abstimmungen
1. Wahl- und Abstimmungsorganisation
Zuständigkeit
a. Bei kantona-
len Wahlen und
Abstimmungen
1 Der Regierungsrat nimmt folgende Aufgaben des II. Teils
des GPR über die Wahlen und Abstimmungen wahr:29
a. Aufgaben, die das GPR ausdrücklich dem Regierungsrat zuweist,
b. Zuweisung eines Amtes bei einer Unvereinbarkeit, wenn sich die
betroffene Person nicht selbst entscheidet (§ 30 Abs. 2 GPR),
c. Anordnung von kantonalen Wahlen und Abstimmungen (§§ 57–59
GPR),
d. Veröffentlichen der Abstimmungsvorlage sowie Verfassen und
Veröffentlichen des Beleuchtenden Berichts (§§ 63 und 64 GPR),
e. Anordnung von Nachzählungen (§ 75 Abs. 4 GPR),
f. Losziehung nach § 79 Abs. 1 GPR (durch die Präsidentin oder den
Präsidenten des Regierungsrates),
g. Beschlussfassung über das Ergebnis der Wahl oder Abstimmung
und Veröffentlichung (§§ 80 und 81 Abs. 2 GPR),
h. Feststellung der Rechtskraft des Wahl- oder Abstimmungsergeb-
nisses (§ 83 Abs. 1 GPR),
i. Bericht und Antrag nach Kantonsratswahlen gemäss § 107 GPR,
j. Anordnung einer Nachwahl (§ 108 Abs. 3 GPR).
2 Die Direktion erfüllt folgende Aufgaben
a. Anordnung des Erforderlichen bei Unregelmässigkeiten (§ 12 Abs. 2
GPR),
b. Festlegung der weiteren Daten zur kostenlosen Benutzung des
Wahl- und Abstimmungsprogramms (§ 21 Abs. 3 lit. b GPR),
4
Verordnung über die politischen Rechte (VPR) 161.1
c. Bewilligung des Einsatzes von Hilfsgeräten nach § 21 Abs. 4 GPR,
d. Entgegennahme von Erklärungen bei Unvereinbarkeiten sowie Wahlablehnungen (§§ 30 Abs. 1 und 46 Abs. 1 GPR),
e. Berichtigung der Auswertungsergebnisse der Wahlbüros (§ 75 Abs. 3 GPR),
f. Mitteilung der Wahl an die Gewählten (§ 81 Abs. 1 GPR),
g. Zuteilung der Sitze an die Wahlkreise nach § 88 Abs. 3 GPR,
h. Aufsicht über die Losziehung nach § 92 Abs. 3 GPR,
i. Sitzverteilung nach §§ 101–105 GPR,
j. Mitteilung der Wahl an die Gewählten (§ 106 GPR),
k. Nachrückenlassen einer Ersatzperson (§ 108 Abs. 1 GPR).
3 Die übrigen Aufgaben werden vom Statistischen Amt erfüllt. Abweichende Bestimmungen dieser Verordnung bleiben vorbehalten.
Das Statistische Amt des Kantons ist
b. Bei eidgenös- sischen Wahlen und Abstim- mungen 12
a. kantonale Zentralstelle gemäss Art. 5 der eidgenössischen Verord- nung über die politischen Rechte bei eidgenössischen Abstim- mungen,
b. kantonales Wahlbüro gemäss Art. 7 a der eidgenössischen Verord- nung bei Nationalratswahlen.
lichen Wahlen und Abstim- mungen
1 Soweit bei kantonalen kirchlichen Erneuerungswahlen c. Bei kirch- und Abstimmungen die Aufgaben der wahlleitenden Behörde dem Kan- ton übertragen werden (§ 17 a Abs. 2 lit. a und b Kirchengesetz vom 9. Juli 2007 [KiG]4), erfüllt die Direktion die Aufgaben nach § 13 Abs. 1 und 2 dieser Verordnung. Zudem setzt sie Frist nach §§ 49 Abs. 1 und 53 Abs. 1 GPR an und erklärt vorgeschlagene Personen als gewählt (§ 54 a Abs. 1 GPR). Die übrigen übertragenen Aufgaben werden vom Statistischen Amt erfüllt.29
2 Bei kantonalen kirchlichen Ersatzwahlen werden alle dem Kan- ton übertragenen Aufgaben vom Statistischen Amt erfüllt.
Die Präsidentin oder der Präsident des Wahlbüros organi- Wahlbüro siert das Wahlbüro in der Weise und legt die Verfahrensabläufe so fest, a. Präsidentin dass die Wahl- und Stimmzettel korrekt und fristgemäss im Sinne von oder Präsident § 39 Abs. 3 und 4 ausgewertet werden können.
Bei der vorzeitigen Stimmabgabe in den Abstimmungsloka- b. Vorzeitige len wird der Urnendienst von Mitgliedern des Wahlbüros versehen. Stimmabgabe im Abstim- mungslokal
1.10.22-118 5
161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
c. Kontrolle und
Überwachung
der Urnen
d. Urnenrapport
e. Ruhe und
Ordnung
Vier-Augen-
Prinzip
Publikations-
organe der
Bezirke
Stellungnahme
und Mitteilung
Die Leiterinnen und Leiter der Abstimmungslokale oder
die Gemeindeangestellten gemäss § 15 Abs. 3 GPR überzeugen sich
vor dem Einsatz der Urnen, dass sie leer sind. Danach verschliessen sie
diese und schützen sie vor unbefugtem Einwerfen von Wahl- oder
Stimmzetteln und vor Entwendung.
1 Bei der Stimmabgabe an der Urne halten die Leiterinnen
und Leiter der Abstimmungslokale und die Gemeindeangestellten
gemäss § 15 Abs. 3 GPR täglich im Urnenrapport fest, wie viele Stimm-
rechtsausweise abgegeben worden sind.
2 Die Stimmrechtsausweise werden sicher verwahrt und zusammen
mit dem Urnenrapport dem Wahlbüro übergeben.
1 Der Urnendienst stellt Ruhe und Ordnung im und um das
Abstimmungslokal sicher.
2 Während den Urnenöffnungszeiten dürfen die Abstimmungs-
lokale und deren Zugänge für keinen andern Zweck benützt werden.
3 Auf den Zugängen dürfen Unterschriften für Initiativen und
Referenden gesammelt werden, wenn die Stimmabgabe dadurch nicht
behindert wird.
1 Vorgänge im Wahlbüro, die einen Einfluss auf den Ausgang
der Wahl oder Abstimmung haben können, sowie die Bearbeitung der
Antwortkuverts in der Gemeindekanzlei gemäss § 37 werden durch
mindestens ein weiteres Mitglied des Wahlbüros oder der Gemeinde-
verwaltung überwacht oder kontrolliert.
2 Kein Mitglied des Wahlbüros darf alleinigen Zugriff auf die Wahl-
und Stimmzettel und die Stimmrechtsausweise haben.
Der Bezirksrat bezeichnet die amtlichen Publikationsorgane
des Bezirks und veröffentlicht seinen Beschluss.
2. Vorzeitige Entlassung und Teilentlassung
1 Hat eine Person ein Gesuch um vorzeitige Entlassung aus
einem Amt oder um Teilentlassung gestellt, so holt das Organ, das über
das Gesuch zu entscheiden hat, beim Organ, dem diese Person ange-
hört, eine Stellungnahme ein.
2 Hat das Organ die vorzeitige Entlassung oder die Teilentlassung
bewilligt, so informiert es die Behörde, der bei der Ersatzwahl die
Wahlleitung obliegt.
6
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
3. Allgemeine Verfahrensbestimmungen für Wahlen
12 1 Die Erneuerungswahlen finden wie folgt statt
Amt
Amts-
dauer
Erste Wahl
gemäss dieser
Verordnung
Kehrordnung
der Erneue-
rungswahlen
a. Nationalrat, Ständerat
4 Jahre
2007
b. Kantonsrat, Regierungsrat
4 Jahre
2007
c. Bezirksbehörden sowie Staats-
anwältinnen und Staatsanwälte
4 Jahre
2005
d. Bezirksgerichte
6 Jahre
2008
e. Notarinnen und Notare
4 Jahre
2006
f.21 Gemeindebehörden, Gemeinde-
parlament
4 Jahre
2006
g. Friedensrichterinnen und Friedens-
richter
6 Jahre
2009
h.
14
2 Die Erneuerungswahlen für die Zürcher Mitglieder des Natio-
nalrates und des Ständerates finden am zweitletzten Sonntag im Okto-
ber statt (Art. 19 Abs. 1 Bundesgesetz über die politischen Rechte vom
17. Dezember 19765; Art. 82 Abs. 2 KV2).
4. Vorverfahren bei Mehrheitswahlen
29 1 Auf den Wahlvorschlägen wird für jede vorgeschlagene Angaben auf
Person angegeben
den Wahl-
vorschlägen
a. Name, Vorname und Geschlecht,
b. Geburtsdatum,
c. Beruf,
d. Adresse,
e. Zusatz «bisher», wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon
innehat,
f. Parteizugehörigkeit.
2 Zudem kann der Name angegeben werden, unter dem die Person
politisch oder im Alltag bekannt ist.
3 Personen, die einen Wahlvorschlag unterzeichnen, geben Namen,
Vornamen, Geburtsdatum und Adresse an und fügen ihre Unterschrift
hinzu.
4 Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen
werden.
1.10.22-118
7
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
5 Abs. 3 gilt auch für Begehren um Durchführung einer Bestäti-
gungswahl an der Urne für Pfarrerinnen und Pfarrer (§ 13 Abs. 3 KiG4).
Solche Begehren können nicht eingesehen werden.25
Die wahlleitende Behörde prüft, ob
a.29 die vorgeschlagenen Personen wahlfähig sind und die Angaben
gemäss § 24 Abs. 1 lit. a, b und d mit jenen im Stimmregister über-
einstimmen,
b. die Unterzeichnenden stimmberechtigt sind.
29 1 Auf den gedruckten Wahlzetteln wird für jede vorgeschla-
gene Person angegeben
a. Name und Vorname,
b. Geburtsjahr,
c. Wohnort,
d. Beruf,
e. Zusatz «bisher», wenn die vorgeschlagene Person das Amt schon
innehat,
f. Parteizugehörigkeit.
2 Bei einem Namen gemäss § 24 Abs. 2 wird dieser zusätzlich oder
anstelle des Vornamens angegeben.
3 Auf dem Beiblatt wird darauf hingewiesen, dass dieses nicht als
Wahlzettel verwendet werden darf und die Stimme auch andern wahl-
fähigen Personen gegeben werden kann.
4 Kommen mehrere gedruckte Wahlzettel zum Einsatz (§ 55 a Abs. 1
GPR), wird auf diesen die Kurzbezeichnung gemäss § 24 Abs. 4 ange-
geben.
5 Werden mehrere Wahlvorschläge zu einem einzigen gedruckten
Wahlzettel zusammengefasst (§ 55 a Abs. 2 GPR), wird bei jeder vor-
geschlagenen Person auf die Kurzbezeichnung des betreffenden Wahl-
vorschlages hingewiesen.
29 1 Bei der Wahl von Richterinnen und Richtern wird in der
Fristansetzung zur Einreichung von Wahlvorschlägen auf die Beschäfti-
gungsgrade hingewiesen.
2 Die Vorschriften über die Einreichung von Wahlvorschlägen, die
stille Wahl und die Verwendung gedruckter Wahlzettel gemäss §§ 50–
56 GPR gelten für je eine Gruppe von vorgeschlagenen Personen mit
gleichem Beschäftigungsgrad.
3 Auf den Wahlzetteln wird auf den Beschäftigungsgrad des zu be-
setzenden Teilamtes hingewiesen.
8
Verordnung über die politischen Rechte (VPR) 161.1
4 In der Wahlanleitung werden die Stimmberechtigten darauf hinge-
wiesen, dass sie den Namen derselben Person auf jede Liste mit unter-
schiedlichem Beschäftigungsgrad setzen können.
5. Anordnung, Wahl- und Abstimmungsunterlagen
29 1 Der Regierungsrat legt die kantonalen Wahltermine fest. Wahl- und
Er gibt die kantonalen und die eidgenössischen Wahltermine jeweils Abstimmungs-
bis zum Ende des zweiten Kalenderjahres vor den nächsten Wahlen
bekannt.
termine
2 Die reservierten eidgenössischen Abstimmungstermine sind gleich-
zeitig die reservierten kantonalen Abstimmungstermine. Die Direktion
gibt die reservierten Abstimmungstermine für die vier folgenden Ka-
lenderjahre bis spätestens Ende August des Jahres der Erneuerungs-
wahl des Regierungsrates bekannt.
3 Der Regierungsrat gibt den Gemeinden frühzeitig bekannt,
a. welche Vorlagen an einem reservierten Abstimmungstermin zur
Abstimmung kommen,
b. ob an einem reservierten Abstimmungstermin weder eine eid-
genössische noch eine kantonale Vorlage zur Abstimmung kommt,
c. zusätzliche Wahl- oder Abstimmungstermine.
29 1 Für kantonale Volksabstimmungen stellt die Staats- Beleuchtender
kanzlei die Beleuchtenden Berichte gemäss § 64 GPR in einer Abstim- Bericht
mungszeitung zusammen.
2 Die Staatskanzlei erlässt Vorschriften über den Zeitpunkt der Ein-
reichung und den Umfang der Stellungnahme des Initiativ- oder Refe-
rendumskomitees oder der Gemeinden nach § 64 Abs. 1 lit. c GPR. Er-
greifen mehrere Gemeinden ein Gemeindereferendum, bezeichnen sie
gegenüber der Staatskanzlei aus ihrer Mitte eine Vertreterin.
3 Die Staatskanzlei kann unter den Voraussetzungen von § 64 Abs. 4
GPR Stellungnahmen abändern oder zurückweisen.
a. Kantonale
Volksabstim-
mungen
28 1 Wird im Beleuchtenden Bericht für Einzelheiten auf eine b. Verweisungen
Internetseite verwiesen, ist deren Adresse aufzuführen.
2 Die wahlleitende Behörde gewährleistet, dass die auf einer Internet-
seite publizierten Einzelheiten ab Veröffentlichung des Beleuchtenden
Berichts nicht mehr verändert werden und nach der Volksabstimmung
auffindbar bleiben.
auf eine
Internetseite
1.10.22-118
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161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
3 Für Personen ohne Internetzugang wird eine Möglichkeit zur Ver-
fügung gestellt, kostenlos Einsicht in die auf einer Internetseite veröf-
fentlichten Einzelheiten zu nehmen. Im Beleuchtenden Bericht wird
auf diese Möglichkeit hingewiesen.
1 Die Gemeinden informieren die Stimmberechtigten ins-
besondere über folgende Punkte
a. allgemeine Informationen
1. die gesetzlichen Voraussetzungen für das Ausfüllen der Wahl-
und Stimmzettel (§§ 65–67 GPR),
2. die Vorschrift, dass bei Wahlen mit mehreren gedruckten Wahl-
zetteln nur ein Wahlzettel verwendet werden darf,
b. briefliche Stimmabgabe
1.29 Voraussetzungen und Vorgehen bei brieflicher Stimmabgabe
(§ 69 GPR),
2. Aufforderung, dass jede und jeder Stimmberechtigte ein eigenes
Stimmzettelkuvert verwendet und dieses verschliessen soll,
3. Information über den Zeitpunkt der letzten Leerung des Brief-
kastens und Postfachs der Gemeindeverwaltung, wenn der Zeit-
punkt vorverlegt ist (§ 70 Abs. 2 GPR),
c. Stimmabgabe an der Urne
1. Standorte und Öffnungszeiten der Urnen in den Abstimmungs-
lokalen und in der Gemeindeverwaltung,
2. Voraussetzungen für die persönliche und die stellvertretende
Stimmabgabe an der Urne (§ 68 Abs. 1 und 3 GPR).
2 Die Informationen werden auf den entsprechenden Wahl- und
Abstimmungsunterlagen aufgedruckt, notfalls auf einem separaten
Informationsblatt.
12 1 Die Gemeinden stellen den Stimmberechtigten für jeden
Wahl- oder Abstimmungstag einen neuen Stimmrechtsausweis zu.
2 Der Stimmrechtsausweis enthält folgende Angaben
Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsjahr, Adresse,
a.
b. Stimmkreis,
c. weitere Angaben, die erforderlich sind, um die Stimmberechtigung
der Person für die betreffende Wahl oder Abstimmung feststellen
zu können, wie etwa Zugehörigkeit zu einer Kirch- oder Schul-
gemeinde.
d. Datum des Urnengangs.
3 Er enthält zudem ein einziges Feld für die Unterschrift der stimm-
berechtigten Person (§ 68 Abs. 1 und Abs. 3 und § 69 Abs. 1 lit. a GPR).
10
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
Wer während der letzten vier Wochen vor einem Urnengang Wohnsitz-
den politischen Wohnsitz wechselt, erhält am neuen Wohnsitz die wechsel
Wahl- und Abstimmungsunterlagen nur gegen den Nachweis, dass er
oder sie das Stimmrecht nicht bereits am bisherigen politischen Wohn-
sitz ausgeübt hat.
1 Stimmberechtigte, welche die Wahl- und Abstimmungs- Nachbezug
unterlagen nicht erhalten haben, können diese bei der Stimmregister-
führerin oder beim Stimmregisterführer beziehen.
2 Der Stimmrechtsausweis wird entsprechend markiert.
6. Stimmabgabe
1 Die stimmberechtigte Person übergibt dem Mitglied des Stimmabgabe
Wahlbüros den unterzeichneten Stimmrechtsausweis, lässt den Wahl- an der Urne
zettel, soweit erforderlich, abstempeln und legt die Wahl- oder Stimm-
zettel in die Urne.29
2 Die Mitglieder des Wahlbüros dürfen an der Urne keine Kenntnis
vom Inhalt der Wahl- und Stimmzettel nehmen.
3 Diese Bestimmungen gelten auch für die Gemeindeangestellten
gemäss § 15 Abs. 3 GPR anlässlich der vorzeitigen Stimmabgabe in der
Gemeindekanzlei.
1 Bei der stellvertretenden Stimmabgabe an der Urne neh- Stellvertretung
men die Mitglieder des Wahlbüros den Stimmrechtsausweis sowie die
Wahl- und Stimmzettel der vertretenen Person nur entgegen, wenn diese
den Stimmrechtsausweis unterzeichnet hat.29
2 Die Vertreterin oder der Vertreter gibt den eigenen Stimmrechts-
ausweis ab.
3 Bei Wahlen und Abstimmungen in einer Schul- oder Kirch-
gemeinde ist nicht erforderlich, dass auch die Vertreterin oder der Ver-
treter dieser Gemeinde angehört.
1 Die bei der Gemeindekanzlei brieflich eingegangenen Briefliche
Antwortkuverts werden sicher verwahrt.
2 Werden die Antwortkuverts ungeöffnet in die Urne gelegt, so
wird deren Zahl täglich gezählt oder geschätzt und im Protokoll fest-
gehalten.
Stimmabgabe
a. Ohne Vor-
bearbeitung
1.10.22-118
11
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
b. Mit Vor-
prüfung
29 1 Die Gemeindeangestellten prüfen die Antwortkuverts ge-
mäss § 69 a GPR. Dabei gilt
a. Enthält ein Antwortkuvert gleich viele oder weniger Stimmzettel-
kuverts als unterzeichnete Stimmrechtsausweise, sind die unter-
zeichneten Stimmrechtsausweise gültig und die Stimmzettelkuverts
werden ungeöffnet in die Urne gelegt.
b. Andernfalls sind die Stimmrechtsausweise ungültig und die Stimm-
zettelkuverts werden ungeöffnet ausgeschieden.
c. In Zweifelsfällen werden die Unterlagen in das Antwortkuvert zu-
rückgesteckt und dieses wird verschlossen in die Urne gelegt.
2 Sie halten täglich die Zahl der gültigen und der ungültigen Stimm-
rechtsausweise sowie der in die Urne gelegten Antwortkuverts fest.
Festlegung der
Auszählweise
7. Auswertung der Wahl- und Stimmzettel
1 Die Präsidentin oder der Präsident der wahlleitenden
Behörde legt vor jedem Wahlgang fest, bei welchen Personen die
Stimmen einzeln ausgezählt werden. Die übrigen Personen werden
gesamthaft unter «Vereinzelte» erfasst.
2 Zeigt sich während des Auszählens, dass eine unter «Vereinzelte»
fallende Person gewählt werden könnte, kann die Präsidentin oder der
Präsident der wahlleitenden Behörde anordnen, dass auch deren Stim-
men einzeln ausgezählt werden.
3 Bei kantonalen Wahlen werden die Entscheide nach Abs. 1 und 2
vom Statistischen Amt getroffen.12
Beginn der
Bearbeitung
und Auszählung
29 1 Das Wahlbüro kann mit der Bearbeitung des Wahl- und
Stimmmaterials am Vortag des Wahl- oder Abstimmungstages begin-
nen. Die Auszählung darf erst nach der Urnenschliessung erfolgen.
2 Die Bearbeitung des Stimmmaterials am Vortag umfasst folgende
Handlungen
a. Öffnen der Stimmzettelkuverts,
b. Trennen und Bündeln der einzelnen Stimm- und Wahlzettel nach
Vorlagen bzw. Wahlen,
c. bei Mehrheitswahlen das Erfassen der Stimmen der Kandidieren-
den mit dem vom Kanton zur Verfügung gestellten Programm, aber
ohne Auszählung der erfassten Stimmen,
12
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
d. bei Verhältniswahlen
1. Trennen der Wahlzettel nach Listennummern sowie nach ver-
änderten und unveränderten Listenwahlzetteln,
2. Bereinigen der veränderten Listenwahlzettel,
3. Erfassen der veränderten Listenwahlzettel mit dem vom Kanton
zur Verfügung gestellten Programm.
3 Die Präsidentin oder der Präsident des Wahlbüros trifft Vorkeh-
rungen, damit der Ausgang der Wahl oder Abstimmung nicht vor
Schliessung der Urnen abgeschätzt werden kann.
4 Die wahlleitende Behörde bzw. bei kantonalen Wahlen und
Abstimmungen die Direktion bestimmt den Zeitpunkt, bis zu dem die
Wahl- und Stimmzettel ausgewertet sein sollen. Die Qualität der Aus-
wertung der Wahl- und Stimmzettel geht der Einhaltung der Zeitvor-
gabe vor.12
5 Finden gleichzeitig Wahlen oder Abstimmungen auf der Ebene
des Bundes, des Kantons, des Bezirks, des Kreises oder der Gemeinde
statt, so werden die Wahl- und Stimmzettel in dieser Reihenfolge aus-
gewertet.
Die Abläufe im Wahlbüro werden so festgelegt, dass das Wahrung
Stimmgeheimnis gewahrt bleibt.
des Stimm-
geheimnisses
29 Stimmzettelkuverts, die von den Gemeindeangestellten im Vorgeprüfte
Rahmen der Vorprüfung nach § 37 in die Urne gelegt worden sind, wer- Stimmzettel-
den gemäss § 43 weiterbearbeitet.
kuverts
29 1 Enthält ein Antwortkuvert gleich viele oder weniger Bearbeitung der
Stimmzettelkuverts als unterzeichnete Stimmrechtsausweise, sind die Antwortkuverts
unterzeichneten Stimmrechtsausweise gültig. Das Wahlbüro bearbeitet
den Inhalt der Stimmzettelkuverts gemäss § 43 weiter.
2 Andernfalls sind die Stimmrechtsausweise ungültig und die Stimm-
zettelkuverts werden ungeöffnet ausgeschieden.
29 1 Enthält ein Stimmzettelkuvert zur gleichen Sache nur einen Bearbeitung
Wahl- oder Stimmzettel, ist dieser gültig.
2 Enthält ein Stimmzettelkuvert zur gleichen Sache mehrere Wahl-
oder Stimmzettel, wird gemäss § 72 Abs. 2 GPR wie folgt gezählt
a. Lauten die Zettel gleich, ist einer von ihnen gültig. Die restlichen
sind überzählig.
b. Lauten die Zettel nicht gleich, ist einer von ihnen ungültig. Die rest-
lichen sind überzählig.
3 Die Ungültigkeitsgründe gemäss §§ 72 Abs. 1 und 98 Abs. 1 GPR
bleiben vorbehalten.
der Stimmzettel-
kuverts
1.10.22 - 118
13
161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
Stempelung bei
gedruckten
Wahlzetteln
Zählung bei
Mehrheits-
wahlen
Protokoll
29 1 Standen für eine bestimmte Wahl mehrere gedruckte Wahl-
zettel zur Verfügung, wird ein Wahlzettel mit einem Kontrollstempel
versehen
a. bei der Stimmabgabe an der Urne, vor dem Einwurf in die Urne,
b. bei der brieflichen Stimmabgabe, nach der Bearbeitung des Stimm-
zettelkuverts.
2 Weist ein Wahlzettel bei der Auszählung keinen Kontrollstempel
auf, ist der Wahlzettel ungültig.
3 Enthält bei der brieflichen Stimmabgabe ein Stimmzettelkuvert
zur gleichen Sache mehrere Wahl- oder Stimmzettel ohne Kontroll-
stempel, ist einer von ihnen ungültig. Die restlichen sind überzählig.
Ist eine Person vor dem Wahlgang öffentlich zur Wahl vor-
geschlagen worden, so wird eine Stimme selbst dann dieser Person zuge-
rechnet, wenn die Angaben auf dem Wahlzettel
a.
b.
auch auf eine andere, nicht vorgeschlagene Person zutreffen, oder
ungenau sind, aber kein begründeter Zweifel darüber besteht, dass
die Stimme der vorgeschlagenen Person zukommen soll.
29 1 Das Protokoll des Wahlbüros oder des Stimmkreises nennt
die Zahl der Stimmberechtigten,
die Zahl der Stimmenden, gebildet aus der Summe
1. der an der Urne abgegebenen Stimmrechtsausweise,
2. der brieflich eingegangenen, gültigen und ungültigen Stimm-
rechtsausweise.
2 Für jede Abstimmungsvorlage und für jeden Wahlgang nennt das
Protokoll ferner die Zahl der eingegangenen Wahl- oder Stimmzettel
und davon die Zahl der ungültigen, der leeren und der gültigen Zettel.
3 Bei einer Abstimmung nennt das Protokoll ferner unter der Zahl
der gültigen Stimmzettel
a. bei der Abstimmung über eine Vorlage: die Zahl der Ja-Stimmen
und der Nein-Stimmen,
b. bei der Abstimmung über eine Vorlage mit Gegenvorschlag
1.12 für die Vorlage wie auch für den Gegenvorschlag: die Zahl der
leeren Antwortfelder und der ungültigen Stimmen, die Zahl
der Ja-Stimmen und die Zahl der Nein-Stimmen,
2.12 für die Stichfrage: die Zahl der leeren Antwortfelder und der
ungültigen Antworten sowie die Zahl der Stimmen, welche
die eine oder die andere Vorlage vorziehen.
14
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
4 Bei einer Wahl nennt das Protokoll ferner unter den gültigen
Wahlzetteln die Zahl
a. der ungültigen Stimmen,
b. der leeren Stimmen,
c. der Stimmen, die jede der ausgezählten Personen erhalten hat,
d. der Stimmen der unter «Vereinzelte» fallenden Personen.
5 Das Protokoll gibt ferner Aufschluss über
a. die technischen Hilfsmittel, die für die Zählung der Stimm- und
Wahlzettel eingesetzt worden sind,
b. Ordnungswidrigkeiten und die getroffenen Anordnungen.
6 Hat eine Gemeinde ihr Gebiet in Stimmkreise eingeteilt, so wer-
den deren Protokolle direkt der wahlleitenden Behörde übermittelt.
1 Das unterzeichnete Protokolldoppel des Wahlbüros muss Sicherung des
bis spätestens Dienstag nach dem Urnengang, 11.00 Uhr, bei der wahl- Ergebnisses
leitenden Behörde eingetroffen sein.
2 Aus den Hilfsunterlagen muss ersichtlich sein, wie und durch wen
die einzelnen Schritte bei der Auswertung vorgenommen worden sind.
3 Die Wahl- und Stimmzettel und die Stimmrechtsausweise werden
so verpackt sowie versiegelt oder plombiert, wie sie beim Auszählen
sortiert worden sind. Sie dürfen nicht zusammen mit dem Protokoll
verpackt werden.
4 Die Wahl- und Stimmzettel, die Stimmrechtsausweise und die
Hilfsunterlagen werden sicher aufbewahrt, bis Rechtsmittelverfahren,
welche die Wahl oder Abstimmung betreffen, erledigt sind. Danach
werden sie vernichtet.
8. Ermittlung des Wahl- und Abstimmungsergebnisses
1 Ein knapper Ausgang der Abstimmung gemäss § 75 Abs. 3 Knapper
GPR liegt in der Regel dann vor, wenn der Anteil der Ja-Stimmen Ausgang
zwischen 49,8 und 50,2 Prozent der Summe der Ja-Stimmen und der
Nein-Stimmen liegt.
2 Bei einer Mehrheitswahl liegt ein knapper Ausgang in der Regel
in folgenden Fällen vor
a. Die Stimmendifferenz zwischen einer gewählten und einer nicht
gewählten Person, die das absolute Mehr ebenfalls erreicht hat,
beträgt weniger als 0,8 Prozent der Stimmen der gewählten Person.
1.10.22-118
15
161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
b. Eine Person wird wegen Nichterreichens des absoluten Mehrs
nicht gewählt, und die Differenz zwischen ihrer Stimmenzahl und
dem absoluten Mehr beträgt weniger als 0,8 Prozent des absoluten
Mehrs.
1 Hat die wahlleitende Behörde die Ermittlung des Ergeb-
nisses einer kommunalen Wahl oder Abstimmung dem Wahlbüro über-
tragen (§ 75 Abs. 5 GPR), können die Protokollangaben gemäss § 47
dieser Verordnung und die Ergebnisse der Wahl oder Abstimmung
(§ 80 GPR) in einem einzigen Protokoll festgehalten werden.29
2 Es gelten die Formvorschriften von § 74 Abs. 2 GPR.
Auswertungs-
und Ergebnis-
protokoll
Verweisung
Mehrfach-
kandidaturen
Listen
Zusammen-
stellung der
Kandidierenden
Listengruppen
9. Wahl des Kantonsrates
Die vorstehenden Vorschriften über Mehrheitswahlen gel-
ten auch für die Wahl des Kantonsrates, soweit das Gesetz oder die
nachfolgenden Bestimmungen nichts Abweichendes regeln.
29 Eine Person darf nur auf einem Wahlvorschlag zur Wahl
vorgeschlagen werden. Andernfalls entfernt das Statistische Amt ihren
Namen von allen Wahlvorschlägen.
29 Die Angaben auf den Listen entsprechen jenen auf den ge-
druckten Wahlzetteln gemäss § 26 Abs. 1. Die Parteizugehörigkeit wird
nicht erwähnt.
1 Das Statistische Amt stellt die Namen der Personen, die
auf den Listen des Wahlkreises genannt sind, in alphabetischer Reihen-
folge zusammen, unter Angabe der Listenbezeichnung und der Listen-
nummer.29
2 Sie macht die Zusammenstellung den Wahlbüros der Gemeinden
bekannt.
1 Listen werden als Listengruppe behandelt, wenn
a.12 die Vertreterinnen oder Vertreter der Unterzeichnenden der Lis-
ten eine entsprechende schriftliche Erklärung gegenüber dem
Statistischen Amt abgegeben haben,
b. sämtliche Listen aus verschiedenen Wahlkreisen stammen,
с.
die Listen die gleiche Bezeichnung tragen.
2 Die Vertreterinnen und Vertreter der Unterzeichnenden der Lis-
ten sind in Zusammenarbeit mit der Direktion berechtigt, sprachliche
Differenzen in den Listenbezeichnungen zu bereinigen.
16
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
3 Liegen Listen mit gleicher Bezeichnung vor, die gemäss Abs. 1
nicht als Listengruppe zu behandeln sind, werden die Listenvertrete-
rinnen und -vertreter aufgefordert, ihre Listen mit unterschiedlichen
Bezeichnungen zu versehen. Können sie sich nicht einigen, versieht die
Direktion die Listen mit unterschiedlichen Bezeichnungen.
1 Der auf dem Wahlzettel bezeichneten Liste werden als Zusatzstimmen
Zusatzstimmen zugerechnet
a. leere Zeilen,
b. ersatzlos gestrichene Namen von Kandidatinnen und Kandidaten,
c. durch eine ungültige Stimme ersetzte Namen von Kandidatinnen
und Kandidaten.
2 Enthält ein Wahlzettel ausschliesslich Zusatzstimmen, ist er un-
gültig.
3 Bei fehlender oder ersatzlos gestrichener Listenbezeichnung und
Listennummer zählen die leeren Linien als leere Stimmen.28
1 Das Protokoll des Wahlbüros oder des Stimmkreises nennt29 Protokoll
a. die Zahl der Stimmberechtigten und der Stimmenden gemäss § 47
Abs. 1,
b. die Zahl der eingegangenen Wahlzettel und davon die Zahl der un-
gültigen und der gültigen Zettel,
c. unter den gültigen Wahlzetteln
1. die Zahl der Stimmen, die jede kandidierende Person erhalten
hat (Kandidatenstimmen),
2. die Zahl der Zusatzstimmen jeder Liste,
3. die Summe der Kandidaten- und Zusatzstimmen jeder Liste
(Parteistimmen).
d. die Zahl der leeren Stimmen.
2 Das Protokoll gibt ferner Aufschluss über
a. die technischen Hilfsmittel, die für die Zählung der Wahlzettel ein-
gesetzt worden sind,
b. Ordnungswidrigkeiten und die getroffenen Anordnungen.
3 Die Protokolle des Wahlbüros oder der Stimmkreise werden
direkt dem Statistischen Amt übermittelt.12
Die Direktion veröffentlicht
a. für jeden Wahlkreis den zusammengezogenen Inhalt der Proto-
kolle der Wahlbüros und Stimmkreise, ferner die Wählerzahl jeder
Liste, die Fünf-Prozent-Grenze gemäss § 102 Abs. 3 GPR und die
Angabe, ob eine Liste diesen Grenzwert erreicht hat,
Publikation
1.10.22-118
17
161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
b. die Wählerzahl jeder Listengruppe, den Kantons-Wahlschlüssel
und den Sitzanspruch jeder Listengruppe,
c. in einer Tabelle den Sitzanspruch jedes Wahlkreises und jeder Lis-
tengruppe, die Parteistimmen jeder Liste, die Wahlkreis-Divisoren,
die Listengruppen-Divisoren und die jeder Liste zugewiesene Zahl
von Sitzen,
d. die Namen der gewählten Mitglieder des Kantonsrates.
Ständerat
Nationalrat
10. Weitere Wahlen
14, 23 Der Versand des Stimmmaterials an Auslandschweize-
rinnen und Auslandschweizer und deren Stimmabgabe an der Urne
richten sich nach Art. 12 und 13 der Auslandschweizerverordnung vom
7. Oktober 20159.
29 Die Bereinigungsfrist gemäss Art. 29 Abs. 4 des Bundes-
gesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte endet am
zweiten Montag nach dem Schlusstermin für die Wahlanmeldung ge-
mäss § 110 GPR.
Initiativkomitee
Vorprüfung
III. Teil: Kantonale Initiativen
1 Die Mitglieder des Initiativkomitees einer Volksinitiative
geben der Direktion schriftlich Namen, Vornamen, Geburtsdatum und
Adresse bekannt. Sie bestätigen durch eigenhändige Unterschrift ihre
Mitgliedschaft.
2 Die Direktion prüft die Stimmberechtigung der Mitglieder.
3 Anordnungen und Zustellungen gehen an die Vertreterin oder
den Vertreter des Initiativkomitees. Diese oder dieser und im Verhin-
derungsfall die Stellvertretung sind berechtigt, im Namen der andern
Mitglieder des Komitees zu handeln. Vorbehalten bleibt das Mehr-
heitserfordernis für den Rückzug der Initiative gemäss §§ 138 c und
138 d GPR.12
1 Die Unterschriftenlisten einer Volksinitiative werden innert
Monatsfrist nach ihrer Einreichung vorgeprüft.
2 Ist eine Volksinitiative im Sinne der Vorprüfung korrekt, wird sie
von der Direktion nach Absprache mit dem Initiativkomitee im Amts-
blatt veröffentlicht.
18
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
Bei der Veröffentlichung der Volksinitiative im Amtsblatt Veröffent-
wird neben den in § 125 GPR genannten Angaben auch der Wohnort lichung
der Mitglieder des Initiativkomitees publiziert.
1 Die Unterschriften einer Volksinitiative werden nach poli- Unterschriften-
tischen Gemeinden getrennt gesammelt und eingereicht.
2 Werden mehrere Volksbegehren zur Unterzeichnung aufgelegt,
so bildet ein jedes Gegenstand einer eigenen Unterschriftenliste. Unter-
schriftenlisten mehrerer Volksbegehren dürfen auf der gleichen Seite
aufgeführt werden, sofern sie für die Einreichung voneinander getrennt
werden können.
liste
12 1 Bei der Prüfung der Unterzeichnungen der Unterschrif- Prüfung
tenlisten verfahren die Stimmregisterführenden nach den Vorgaben der Unter-
von Art. 19 Abs. 2 und 3 der eidgenössischen Verordnung über die poli- zeichnungen
tischen Rechte.
2 Die Stimmregisterführenden bescheinigen die Zahl der gültigen
Unterzeichnungen der ihnen zur Prüfung unterbreiteten Unterschrif-
tenlisten. Sie datieren die Bescheinigung, unterschreiben sie und sen-
den die geprüften Listen zurück.
3 Die Stimmregisterführenden wahren das Stimmgeheimnis.
4 Ist eine Initiative nicht zustande gekommen, erhalten die Mitglie-
der des Initiativkomitees und die betroffenen Unterzeichnenden Ein-
sicht in die Unterschriftenlisten, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte
erforderlich ist.
12 1 Hat der Regierungsrat beantragt, eine Initiative in der Behandlung
Form des ausgearbeiteten Entwurfs für vollständig ungültig zu erklä-
ren, entscheidet der Kantonsrat darüber innert der Frist nach § 130
Abs. 2 Satz 2 GPR.
2 Andernfalls beschliesst der Kantonsrat innert 23 Monaten nach
Einreichung der Initiative über Zustimmung oder Ablehnung, sofern
weder der Regierungsrat einen Gegenvorschlag beantragt noch der
Kantonsrat die Ausarbeitung eines solchen beschlossen hat.
3 In den übrigen Fällen beschliesst der Kantonsrat innert 29 Mona-
ten nach Einreichung der Initiative über Zustimmung oder Ablehnung.
im Kantonsrat
a. Ausformu-
lierte Initiativen
b. Initiativen
in der Form
der allgemeinen
Anregung
12 1 Hat der Regierungsrat dem Kantonsrat beantragt, eine
Initiative in der Form der allgemeinen Anregung vollständig ungültig
zu erklären, entscheidet der Kantonsrat darüber innert der Frist nach
12 1 Die Staatskanzlei teilt der zuständigen Direktion den
Beginn der Sammelfrist einer Volksinitiative mit. Die zuständige Direk-
tion teilt der Staatskanzlei mit, welche Form die Initiative aufweist
(Art. 25 Abs. 1 KV2).
2 Die Direktion der Justiz und des Innern teilt der Staatskanzlei die
Einreichung der Unterschriftenlisten für eine Volksinitiative mit.
3 Die Staatskanzlei erstellt für jede eingereichte Volksinitiative
eine Terminplanung und führt sie laufend nach. Sie setzt die zuständige
Direktion über die Terminplanung in Kenntnis. Diese ist öffentlich ein-
sehbar.
4 In begründeten Fällen kann die Staatskanzlei in Absprache mit
der Geschäftsleitung des Kantonsrates eine von den vorstehenden
Bestimmungen abweichende Terminplanung festlegen. Sie beachtet
dabei die Fristvorgaben der Verfassung2.
§§ 65 d–65 f.13
1 Bevor der Regierungsrat die Volksabstimmung anordnet,
gibt die Direktion dem Initiativkomitee Gelegenheit zum Rückzug der
Initiative.
2 Für den Rückzug ist die Unterschrift der Mehrheit der Mitglieder
des Initiativkomitees erforderlich.
3 Der unbedingte oder bedingte Rückzug wird im Amtsblatt pub-
liziert. 12
4 Wird eine Initiative zurückgezogen und unterliegt der Gegen-
vorschlag dem fakultativen Referendum, veröffentlicht die Direktion
den Gegenvorschlag im Amtsblatt.
1 Bei Einzelinitiativen lässt die Geschäftsleitung des Kan-
tonsrates prüfen, ob wenigstens eine Urheberin oder ein Urheber im
Kanton stimmberechtigt ist.
20
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
2 Für die Begründung von Einzel- und Behördeninitiativen im Kan-
tonsrat gilt § 138 c GPR sinngemäss.27
IV. Teil: Kantonales Referendum
16
.16 1 Für Volksreferenden gelten die §§ 64 und 65 sinngemäss.
2 Ist gegen eine Vorlage das Kantonsratsreferendum zustande ge-
kommen oder ist die Referendumsfrist unbenützt abgelaufen, teilt dies
die Geschäftsleitung des Kantonsrates der Direktion mit.
3 Referenden können nicht zurückgezogen werden.
V. Teil: Volksinitiativen in Zweckverbänden 20
21 Für die Vorbereitung und das Zustandekommen von Volks-
initiativen gelten §§ 122–129 GPR³ unter Beachtung der folgenden Be-
sonderheiten
a. An die Stelle des Regierungsrates und der Direktion tritt der Ver-
bandsvorstand.
b. An die Stelle des Amtsblattes tritt das Publikationsorgan des
Zweckverbands.
c. Die erforderliche Unterschriftenzahl für das Zustandekommen
richtet sich nach § 146 Abs. 3 GPR.
d. Die Frist zur Feststellung des Zustandekommens der Initiative
durch den Verbandsvorstand beträgt einen Monat.
Zweckverbände
ohne
Delegierten-
versammlung
a. Vorbereitung
und Zustande-
kommen
21 1 Der Verbandsvorstand beschliesst innert dreier Monate b. Behandlung
nach Einreichung der Volksinitiative über ihre Gültigkeit.
2 In dem Umfang, in dem der Verbandsvorstand die Initiative für
gültig hält, unterbreitet er sie den Stimmberechtigten innert zwölf Mo-
naten nach ihrer Einreichung zur Abstimmung an der Urne.
3 Der Verbandsvorstand kann den Stimmberechtigten einen Ge-
genvorschlag zur Initiative beantragen. In diesem Fall findet die Volks-
abstimmung über die Initiative und den Gegenvorschlag innert 18 Mo-
naten nach Einreichung der Initiative statt. Für den Gegenvorschlag
gilt § 138 b GPR.26
1.10.22-118
21
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
c. Rückzug
d. Umsetzung von allgemeinen Anregungen
Zweckverbände mit Delegierten- versammlung
Straf- bestimmung
Aufhebung bis- herigen Rechts
Inkrafttreten
13, 20 Die Mehrheit der Mitglieder des Initiativkomitees kann die Volksinitiative mit schriftlicher Erklärung an den Verbandsvorstand zurückziehen.
2 Der Rückzug ist nicht mehr möglich, nachdem der Verbandsvor- stand die Urnenabstimmung angeordnet hat.
20 Wird die Volksinitiative oder der Gegenvorschlag in der Form der allgemeinen Anregung von den Stimmberechtigten ange- nommen, arbeitet der Verbandsvorstand eine Umsetzungsvorlage aus und bringt sie innert 18 Monaten nach der ersten Abstimmung zur Ab- stimmung.
Für Volksinitiativen in Zweckverbänden mit Delegierten- versammlung gelten §§ 122–138 e GPR unter Beachtung folgender Besonderheiten26
a. An die Stelle des Regierungsrates oder der Direktion tritt der Ver- bandsvorstand, an die Stelle des Kantonsrates die Delegierten- versammlung.
b. An die Stelle des Amtsblattes tritt das Publikationsorgan des Zweckverbands.
c. Das Referendum richtet sich nach § 159 Abs. 1 und 2 GPR.
VI.22 Teil: Straf- und Schlussbestimmungen12
11, 22 Wer eine stimmberechtigte Person durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen dazu veranlasst, einen Wahlvor- schlag oder eine Unterschriftenliste für eine Volksinitiative oder ein Volksreferendum zu unterzeichnen, wird mit Busse bestraft.
22 Die Verordnung über die Wahlen und Abstimmungen vom 2. Mai 1984 wird aufgehoben.
Abs. 2 Satz 2 GPR.
1.10.22-118
19
161.1 Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
2 Beschliesst der Kantonsrat, eine Initiative in der Form der all-
gemeinen Anregung ohne Gegenvorschlag umzusetzen, unterbreitet
ihm der Regierungsrat innert 16 Monaten nach Einreichung der Initi-
ative Bericht und Antrag über die Umsetzungsvorlage. Der Kantons-
rat beschliesst darüber innert 23 Monaten nach Einreichung der Initi-
ative.
3 Beschliesst der Kantonsrat, die Initiative umzusetzen und einen
Gegenvorschlag zur Umsetzungsvorlage auszuarbeiten, so unterbreitet
ihm der Regierungsrat innert 19 Monaten nach Einreichung der Ini-
tiative Bericht und Antrag über die Umsetzungsvorlage sowie den
Gegenvorschlag. Der Kantonsrat beschliesst darüber innert 29 Mona-
ten nach Einreichung der Initiative.
Information und
Terminplanung
Rückzug der
Volksinitiative
Einzel- und
Behörden-
initiativen
22
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
161.1
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 16. April 2014
(OS 69, 273)17
1 Die Gemeinden übergeben der Stadt Zürich die Daten und Ak-
ten, die zur Führung des zentralen Stimmregisters für Auslandschwei-
zerinnen und Auslandschweizer notwendig sind, gemäss Anweisungen
des Statistischen Amtes.
2 Die Gemeinden leiten Meldungen und andere Eingaben zum
Stimmrecht von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, die
nach der Einführung des zentralen Stimmregisters bei ihnen eintref-
fen, unverzüglich an die Stadt Zürich weiter.
3 Für die Teilnahme der Auslandschweizerinnen und Auslandschwei-
zer am Urnengang vom 28. September 2014 gelten die bisherigen Rege-
lungen und Zuständigkeiten.
1 OS 59, 313. Vom Bund genehmigt am 24. November 2004.
2 LS 101.
3 LS 161.
4 LS 180.1.
5 SR 161.1.
6 SR 161.11.
7 Obsolet.
8 SR 195.1.
9 SR 195.11.
10 Eingefügt durch RRB vom 15. August 2007 (OS 62, 344; ABI 2007, 1469). In
Kraft seit 1. Oktober 2007.
11 Eingefügt durch RRB vom 9. Dezember 2009 (OS 64, 883; ABI 2009, 2463).
In Kraft seit 1. Januar 2010.
12 Fassung gemäss RRB vom 9. Dezember 2009 (OS 64, 883; ABI 2009, 2463). In
Kraft seit 1. Januar 2010.
13 Aufgehoben durch RRB vom 9. Dezember 2009 (OS 64, 883; ABI 2009, 2463).
In Kraft seit 1. Januar 2010.
14 Aufgehoben durch RRB vom 3. November 2010 (OS 65, 767; AB12010, 2429).
In Kraft seit 1. Januar 2011.
15 Fassung gemäss RRB vom 7. November 2012 (OS 67, 598; ABI 2012-11-16).
In Kraft seit 1. Januar 2013.
16 Fassung gemäss RRB vom 30. Januar 2013 (OS 68, 136; ABI 2013-02-08). In
Kraft seit 1. Mai 2013.
17 Eingefügt durch RRB vom 16. April 2014 (OS 69, 273; ABI 2014-04-25). In
Kraft seit 1. Juli 2014.
1.10.22-118
23
161.1
Verordnung über die politischen Rechte (VPR)
18 Eingefügt durch RRB vom 16. April 2014 (OS 69, 273; ABI 2014-04-25). In
Kraft seit 1. Oktober 2014.
19 Fassung gemäss RRB vom 16. April 2014 (OS 69, 273; ABI 2014-04-25). In
Kraft seit 1. Oktober 2014.
20 Eingefügt durch RRB vom 29. Juni 2016 (OS 72, 308; AB1 2016-07-15). In
Kraft seit 1. Januar 2018.
21 Fassung gemäss RRB vom 29. Juni 2016 (OS 72, 308; ABI 2016-07-15). In
Kraft seit 1. Januar 2018.
22 Nummerierung gemäss RRB vom 29. Juni 2016 (OS 72, 308; AB1 2016-07-15).
In Kraft seit 1. Januar 2018.
23 Eingefügt durch RRB vom 13. September 2017 (OS 72, 526; ABI 2017-09-22).
In Kraft seit 1. Januar 2018.
24 Fassung gemäss RRB vom 13. September 2017 (OS 72, 526; ABI 2017-09-22).
In Kraft seit 1. Januar 2018.
25 Fassung gemäss RRB vom 20. Dezember 2017 (OS 73, 123; ABI 2018-01-12).
In Kraft seit 1. April 2018.
26 Fassung gemäss RRB vom 31. Januar 2018 (OS 73, 125; ABI 2018-02-09). In
Kraft seit 1. April 2018.
27 Fassung gemäss Berichtigung vom 24. April 2019 (OS 74, 171). In Kraft seit
24. April 2019.
28 Eingefügt durch RRB vom 31. August 2022 (OS 77, 413; AB1 2022-09-02). In
Kraft seit 1. Oktober 2022.
29 Fassung gemäss RRB vom 31. August 2022 (OS 77, 413; ABI 2022-09-02). In
Kraft seit 1. Oktober 2022.
30 Aufgehoben durch RRB vom 31. August 2022 (OS 77, 413; ABI 2022-09-02).
In Kraft seit 1. Oktober 2022.
24