Art. 21b Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung (EG-KVG) - Übergangsbestimmung des XIV. Nachtrags vom 28. April 2026[[1]](#articletitle_text_fn_310308_2_1_c)
Art. 21b EG-KVG · Übergangsbestimmung des XIV. Nachtrags vom 28. April 2026[[1]](#articletitle_text_fn_310308_2_1_c)
1. Der Kantonsbeitrag für die ersten beiden Jahre nach Inkrafttreten der Änderung vom 29. September 2023 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994[[30]](#paragraphtext_content_fn_553475_2_30_c) wird nach [Art. 14](https://www.gesetzessammlung.sg.ch/data/331.11/de/art14) Abs. 1 Bst. b, Abs. 2, Abs. 3 und Abs. 4 des Einführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über die Krankenversicherung vom 9. November 1995[[31]](#paragraphtext_content_fn_553475_2_31_c) in der Fassung vor Vollzugsbeginn dieses Nachtrags festgelegt. Er entspricht wenigstens 3,5 Prozent der Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.
2. Auf den Ausgleich eines Restsaldos für Über- und Unterschreitungen der Grenzwerte, die vor Vollzugsbeginn dieses Nachtrags und in den beiden Folgejahren nach Massgabe des bisherigen Rechts eingetreten sind, wird ab dem dritten Jahr nach Inkrafttreten der Änderung vom 29. September 2023 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994[[32]](#paragraphtext_content_fn_553476_2_32_c) unter Vorbehalt von Abs. 3 dieser Bestimmung verzichtet.
3. Erreicht der Kantonsbeitrag im ersten oder zweiten Jahr nach Inkrafttreten der Änderung vom 29. September 2023 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung vom 18. März 1994[[33]](#paragraphtext_content_fn_553477_2_33_c) den Mindestanteil von 3,5 Prozent der Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht, wird der Fehlbetrag in den Folgejahren ausgeglichen.