Art. 3 Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (kantonale Gewässerschutzverordnung, VV GSchG) - Zuständiges Departement
Art. 3 kantonale Gewässerschutzverordnung, VV GSchG · Zuständiges Departement
1. Das zuständige Departement überwacht den Vollzug der Bundesgesetzgebung sowie dieser Verordnung.
2. Das zuständige Departement
a. genehmigt die regionalen und kommunalen Entwässerungsplanungen (Art. 7 GSchG, Art. 4 und 5 GSchV);
b. bewilligt die Wasserentnahmen und setzt die Restwassermengen sowie die Dotierwassermengen fest (Art. 29 und 35 GSchG, Art. 33 GSchV), soweit hiefür nicht der Regierungsrat gemäss Art. 2 Abs. 1 Bst. f dieser Verordnung zuständig ist;
c. bewilligt die Verbauung und Korrektion von Gewässern (Art. 37 GSchG);
d. bewilligt das Überdecken und das Eindolen von Fliessgewässern (Art. 38 GSchG);
e. bewilligt das Einbringen von festen Stoffen in die Seen (Art. 39 GSchG);
f. bewilligt die Spülung und Entleerung von Stauräumen (Art. 40 GSchG, Art. 42 GSchV);
g. bewilligt Ausnahmen bei der Beseitigung des Treibguts (Art. 41 GSchG);
h. bewilligt die Entnahme von Kies, Sand und anderen Materialien aus Gewässern (Art. 44 GSchG, Art. 43 GSchV);
i. ordnet zusätzliche Massnahmen bei erhöhtem Risiko von Gewässerverunreinigungen durch Abwasser an (Art. 16 GSchV);
k. * bezeichnet Einwohnergemeinden, die einzeln oder zusammen regionale Werkhöfe für die Trinkwasserversorgung in Notlagen führen müssen (Art. 5 VTN).
3. Das zuständige Departement kann im Rahmen des Staatsvoranschlagskredits Dritte zur Mitwirkung beim Vollzug dieser Verordnung beiziehen.