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Art. 81 Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) - Zwangsmittel und Zwangsandrohung

Vollstreckung
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Art. 81 VRG · Zwangsmittel und Zwangsandrohung

1. Entscheide werden vollstreckt durch

a) Schuldbetreibung nach dem Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, wenn sie auf Geldzahlung oder Sicherheitsleistung lauten;

b) Ersatzvornahme auf Kosten der Verpflichteten, wobei die Kosten durch besonderen Entscheid festzusetzen sind;

c) unmittelbaren Zwang gegen die verpflichtete Person oder an ihren Sachen.

2. Die Strafverfolgung einer verpflichteten Person bleibt vorbehalten, soweit sie im Gesetz vorgesehen ist oder von der Behörde gemäss Artikel 292 des schweizerischen Strafgesetzbuches angedroht worden ist.

3. Bevor die Behörde die Ersatzvornahme oder unmittelbaren Zwang anordnet, ist der verpflichteten Person eine angemessene Frist zur Erfüllung anzusetzen unter ausdrücklichem Hinweis auf die Folgen im Falle der Verweigerung. Auf diese Fristansetzung darf nur verzichtet werden, wenn Gefahr im Verzug ist.

4. Die Behörde darf sich keines schärferen Zwangsmittels bedienen, als es die Verhältnisse erfordern.

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Gerichtsentscheide zu dieser Bestimmung (4)

U 2012 70 · gr (Art. 81 Abs. 1 lit. a VRG)
Appeal on Social Assistance Reduction Regarding Rent, Parking, and Income Imputation
Cited in the reasoning to establish that the enforcement of restitution claims should follow the principles of debt enforcement proceedings (SchKG).
R 2007 20 · gr (Art. 81 Abs. 1 lit. c VRG)
Municipality v. Bar Owner Regarding Use Enforcement
Cited as the legal basis allowing enforcement through direct coercion against the obligated person or their assets, which was relevant to the measures taken.
R 2007 20 · gr (Art. 81 Abs. 3 VRG)
Municipality v. Bar Owner Regarding Use Enforcement
Cited when assessing whether the required procedure (setting an appropriate deadline before direct coercion) was followed by the municipality.
R 2007 20 · gr (Art. 81 Abs. 4 VRG)
Municipality v. Bar Owner Regarding Use Enforcement
Cited as the principle of proportionality according to which the authority must not use harsher means of coercion than necessary, which was reviewed regarding the sealing measures.