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VI-F.2 PCG-RL CH-GL

Art. 10 Public Corporate Governance-Richtlinie (PCG-RL) - Mandatsvertrag

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Art. 10 PCG-RL · Mandatsvertrag

1. Kantonsvertretungen im obersten Leitungsorgan unterzeichnen einen Mandatsvertrag. Davon ausgenommen sind die Mitglieder des Regierungsrates.

2. Der Mandatsvertrag verpflichtet die Kantonsvertretung

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | a. | bei der Ausübung ihres Mandats die Interessen des Kantons zu wahren; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | b. | dem zuständigen Departement über wichtige Ereignisse und Entwicklungen unverzüglich Bericht zu erstatten; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | c. | in begründeten Fällen gemäss den Weisungen des Regierungsrates zu stimmen; und | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | d. | die erhaltenen Entschädigungen für die Ausübung des Mandats gegenüber dem zuständigen Departement offenzulegen. | | |

3. Der Regierungsrat bzw. das zuständige Departement kann jederzeit eine Sonderberichterstattung anfordern.

4. Bei Aktiengesellschaften bleiben die Vorschriften des Aktienrechts, insbesondere über die unübertragbaren und unentziehbaren Pflichten des Verwaltungsrates (Art. 716a OR), vorbehalten.

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