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IV-G.3.2 CH-GL

Art. 32 Einführungsgesetz zum Tierschutzgesetz und zum Tierseuchengesetz (Kantonales Tierschutz- und Tierseuchengesetz, EG zum TSchG und TSG) - Massnahmen bei verhaltensauffälligen Hunden

Hundehaltung
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Art. 32 Kantonales Tierschutz- und Tierseuchengesetz, EG zum TSchG und TSG · Massnahmen bei verhaltensauffälligen Hunden

1. Der Kantonstierarzt ordnet bei verhaltensauffälligen Hunden die notwendigen Massnahmen an. Als Massnahmen fallen je nach Grad der Gefährdung von Menschen und Tieren namentlich in Betracht

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | a. | Verpflichtung der Hundehalter zum Besuch weiterer Kurse; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | b. | generelle Leinenpflicht und/oder Maulkorbpflicht; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | c. | einstweilige Verbringung des Hundes in ein Tierheim oder eine andere geeignete Haltung; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | d. | entschädigungslose Kastration des Rüden bzw. Sterilisation der Hündin; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | e. | entschädigungslose Enteignung des Tieres; | | |

| | | | | | --- | --- | --- | --- | | f. | entschädigungslose Tötung des Tieres. | | |

2. Der Kantonstierarzt kann zusätzlich ein befristetes oder unbefristetes Verbot der Hundehaltung anordnen.

3. Die Kosten der Massnahmen gehen zu Lasten der Hundehalter.

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