Art. 3 Jugendleitbild - Jugendpolitik
Art. 3 Jugendleitbild · Jugendpolitik
1. Dank der nach wie vor dörflichen Struktur der Gemeinde Glarus Nord wird - trotz der Einwohnerzahl von knapp 20'000 - niemand von städtischen Problemen sprechen. Damit ist auch die entsprechende Problematik der Massierung von Jugendgewalt, Ghettoisierung und Drogenmissbrauch in unseren Verhältnissen kein vordringliches Problem, auch wenn sie bei uns in gewissem Masse vorkommt. Die Nähe zur Agglomeration Zürich, der Ausländeranteil von rund 27% und die Zentralisierung von Aufenthaltsangeboten schaffen aber heute schon urbane Verhältnisse, welche früher oder später zu städtischen Verhältnissen führen werden, wenn auch kaum von einer Grössenordnung wie etwa in Zürich.
2. Die Gemeinde Glarus Nord erachtet es als eine wichtige und vordringliche Aufgabe, einer derartigen Entwicklung vorzeitig entgegen zu wirken. Sie ist sich auch bewusst, dass eine erfolgreiche Jugendarbeit einen Standortvorteil darstellt. Wer beschäftigt ist, richtet immerhin keinen Schaden - aus lauter Langeweile - an.
3. Ein grosses Verdienst in der Betreuung von Jugendlichen kommt den über 200 Vereinen in Glarus Nord zu. Die Gemeinde Glarus Nord unterstützt deren Bestrebungen über ihre Kulturpolitik massgeblich. Trotzdem erachtet sie es als unerlässlich, den Jugendlichen mit einer angemessenen Jugendarbeit zu begegnen. Die Jugendpolitik der Gemeinde Glarus Nord konzentriert sich dabei auf standortgebundene offene Jugendarbeit sowie der Mobilen- und Aufsuchenden Jugendarbeit.