Art. 59 Bauordnung Oberurnen - Vorspringende Gebäudeteile an der Grenze des öffentlichen Grundes
Art. 59 Bauordnung Oberurnen · Vorspringende Gebäudeteile an der Grenze des öffentlichen Grundes
1. Wo die Baulinien oder Gebäudefronten mit der Grenze des öffentlichen Grundes zusammenfallen, kann der Gemeinderat folgende Vorsprünge über die Grenze hinaus gestatten
| | | | | | --- | --- | --- | --- | | a) | 0.15 m für einzelne Elemente wie Pfeiler, Gurten, Wasserablaufrohre, Tür- und Fenstereinfassungen, kleine Schaukästen (Schaufenster), Fenstergitter; | | |
| | | | | | --- | --- | --- | --- | | b) | 1.0 m für private Laternen und Lampen, Aushängeschilder und Reklamen, unter Einhaltung einer lichten Höhe von 4.5 m; | | |
| | | | | | --- | --- | --- | --- | | c) | 2.2 m für bewegliche Storen, unter Einhaltung einer minimalen lichten Höhe von 2.2 m; | | |
| | | | | | --- | --- | --- | --- | | d) | 1.5 m für Balkone und Vordächer, minimale lichte Höhe von 4.5 m, ebenso für Erker, jedoch nur auf maximal 1/3 der Fassadenlänge; | | |
| | | | | | --- | --- | --- | --- | | e) | 1.2 m für Dachgesimse inkl. Wasserrinne, minimale lichte Höhe von 4.5 m. | | |
2. Die unter a) bis d) erwähnten Vorsprünge dürfen nicht in das eigentliche Strassenprofil hineinragen.
3. Allfällige Haftpflichtansprüche gehen zu Lasten des Hauseigentümers.
4. Die Bestimmungen des Strassengesetzes bleiben ausdrücklich vorbehalten.