Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
210 ZGBCC CH

Art. 91 Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB)

ZGB; Erste Abteilung: Das Eherecht; Dritter Titel: Die Eheschliessung; Erster Abschnitt: Das Verlöbnis; B. Auflösung des Verlöbnisses; I. Geschenke
Originalquelle öffnen Gesamter Erlass (1,277 Artikel) Maschinenlesbares Markdown (.md)

Art. 91 ZGB

Mit Ausnahme der gewöhnlichen Gelegenheitsgeschenke können die Verlobten Geschenke, die sie einander gemacht haben, bei Auflösung des Verlöbnisses zurückfordern, es sei denn, das Verlöbnis sei durch Tod aufgelöst worden.

Sind die Geschenke nicht mehr vorhanden, so richtet sich die Rückerstattung nach den Bestimmungen über die ungerechtfertigte Bereicherung.

← Art. 90 ZGB Schweizerisches Zivilgesetzbuch (ZGB) Art. 92 ZGB →

Fragen Sie sich, wie diese Gesetzesbestimmung auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Erlass zusammen mit Rechtsprechung, Kommentaren und verwandten Gesetzesbestimmungen in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Gerichtsentscheide zu dieser Bestimmung (2)

11.2003.27 · ti (art. 91 CC)
Relationship Dissolution: Gift Return, Property Co-ownership, and Financial Reimbursement Appeal
Cited in the reasoning as the primary basis for the mutual restitution of gifts following the end of the engagement, influencing the core monetary awards in the dispositive (1.3 and 5).
11.2003.27 · ti (art. 91 cpv. 1 CC)
Engagement Breakup: Gift Restitution, Income Division of Co-owned Property, and Construction Cost Allocation
Mentioned in reasoning regarding the repayment of gifts, although the application was based on the prohibition of unjust enrichment (Art. 65 CO analogously) as per the text analysis in point 4a.