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834.1 CH-BL

§ 20 Dekret über die berufliche Vorsorge durch die Basellandschaftliche Pensionskasse (Pensionskassendekret) - Besitzstandsregelung für den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat für die aktiven Versicherten des Vorsorgewerks Kanton

Übergangsbestimmungen für den Beschluss vom 16. Mai 2013
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§ 20 Pensionskassendekret · Besitzstandsregelung für den Wechsel vom Leistungs- zum Beitragsprimat für die aktiven Versicherten des Vorsorgewerks Kanton

1. Eine allfällige Differenz zwischen der Altersrente im Leistungs- und jener im Beitragsprimat wird für die aktiven Versicherten im Vorsorgewerk des Kantons ganz oder teilweise ausgeglichen, indem ihre Sparkapitalien gemäss den nachfolgenden Bestimmungen durch eine Zusatzgutschrift erhöht werden. Dieselbe Regelung gilt auch für die aktiven Versicherten im Vorsorgewerk eines angeschlossenen Arbeitgebenden, es sei denn, dieser habe eine andere Besitzstandsregelung gewählt.

2. Die Zusatzgutschrift entspricht der positiven Differenz zwischen dem anfänglichen massgebenden Sparkapital und demjenigen Sparkapital, das notwendig wäre, um die am Vortag vor 24 Monaten vor Inkrafttreten dieses Dekrets im Alter 64 versicherte Altersrente, höchstens aber 60 % des im damaligen Zeitpunkt massgebenden Beitragsverdiensts, zu erreichen (notwendiges Sparkapital).

3. Das anfängliche massgebende Sparkapital entspricht dem am Vortag des Inkrafttretens dieses Gesetzes bestimmten Barwert der erworbenen Leistungen. Dieser wird berechnet auf der Grundlage der am Vortag vor 24 Monaten vor Inkrafttreten dieses Dekrets im Alter 64 versicherten Altersrente, höchstens aber auf der Grundlage von 60 % des im damaligen Zeitpunkt massgebenden Beitragsverdiensts.

4. Einkäufe zum Ausgleich der Rentenkürzung bei vorzeitiger Pensionierung gemäss den Bestimmungen des BLPK-Dekrets werden bei der Berechnung des anfänglichen massgebenden Sparkapitals nicht angerechnet.

5. Das notwendige Sparkapital wird auf der Grundlage der Sparbeiträge dieses Dekrets, einer Verzinsung von 3,25 % und dem für das Alter 64 massgebenden Umwandlungssatz bestimmt.

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Gerichtsentscheide zu dieser Bestimmung (7)

5V 22 368 · lu (Art. 20 Abs. 1 lit. a EOG)
Claim for Civilian Service Compensation Timeliness
This provision established the deadline for extinguishing the claim for unpaid compensation, which was the central legal question addressed.
5V 22 368 · lu (Art. 20 Abs. 1 lit. b EOG)
Claim for Civilian Service Compensation Timeliness
Cited in the reasoning for comparison with the prescription period for maternity benefits.
608 2021 177 · fr (art. 20 al. 2 LAPG)
Social Insurance Offset Against Maternity Benefits and Vital Minimum Standard of Living
The main ground for annulling the decision was the need for further instruction regarding the impact of compensation on the vital minimum, as allowed by this provision for compensation of claims.
200 2020 119 · be (Art. 20 Abs. 2 EOG)
Set-Off of Insurance Contribution Debt Against Invalidity Pension and Subsistence Level
Cited in the reasoning (E. 2) as an example of a specific set-off rule in social security law.
200 2016 1121 · be (Art. 20 Abs. 2 EOG)
Claimant's Challenge to Pension Recalculation, Benefit Set-off, and Direct Payment to Guardian Dismissed
Cited in the reasoning (E. 2.6) as an example of legislation allowing set-off within the EOG scheme, not directly used in the final order.
2013.OG.V.13 · ur (Art. 20 Abs. 1 EOG)
Service Compensation Claim Expiration Period Confirmed
The claim was rejected because the entitlement to unpaid compensation expired due to the lapse of the five-year forfeiting period defined in this article.
VPB 6998-2002-2345 (Art. 20 LAPG)
Maternity Leave and Enhanced Compensation Reform
General provisions on prescription and compensation applicable to maternity allowance.