§ 8 Verordnung zum Fischereigesetz - Schonzeiten und Mindestfangmasse
§ 8 Verordnung zum Fischereigesetz · Schonzeiten und Mindestfangmasse
1. Im Rhein, in der Mündung der Ergolz bis zur Eisenbahnbrücke und in der Mündung der Birs bis zur Brücke der Hauptstrasse Birsfelden/Basel gelten unter Vorbehalt der Bundesgesetzgebung sowie der Übereinkunft zwischen der Schweiz, Baden und Elsass-Lothringen vom 18. Mai 1887 folgende Schonzeiten (FM = Fangmistestmass)
1. Aal: keine Schonzeit; FM 50 cm
2. Aesche: 1. Februar - 30. April; FM 35 cm
3. Barbe: keine Schonzeit; FM 35 cm
4. Barsch (Egli): keine Schonzeit; FM 18 cm
5. Felchen (alle Arten): 15. Oktober - 31. Dezember; FM 30 cm
6. Bachforelle : 1. Oktober - Ende Februar; FM 28 cm
7. Seeforelle, Flussforelle: 1. Oktober - Ende Februar; FM 35 cm
8. Hecht: 15. Februar - 15. Mai; FM 50 cm
9. Karpfen: keine Schonzeit; FM 35 cm
10. Schleie: 15. Mai - 30.Juni; FM 25 cm
11. Trüsche: 1. November - 28.Februar; FM 30 cm
12. Zander: 1. April - 31. Mai; FM 45 cm
2. In Abweichung zu Absatz 1 gilt in den übrigen Gewässern
a. * ein generelles Fischfangverbot in der Zeit vom 15. Oktober bis Ende Februar, mit Ausnahme des Moosees in Grellingen, der Ergolz von der Mündung in den Rhein bis zur Hülftenpritsche und der Birs von der Mündung in den Rhein bis zum Wuhr Neuewelt.
b. * bei der Bachforelle und beim Barben folgende Schonzeiten und Fangmindestmasse (FM)
1. Bachforelle: 15. Oktober bis Ende Februar; FM 26 cm
2. Barbe: 1. Mai bis 15. Juni; FM 35 cm
3. Keine Schonzeiten und Fangmindestmasse gelten unter Vorbehalt von Absatz 2 Buchstabe a für Alet, Blicke, Brachsmen, Elritze, Gründling, Hasel, Lauben, Rapfen, Regenbogenforelle, Rotauge, Rotfeder, Saibling, Schmerle (Bartgrundel), Stichling und Wels.
4. Alle nicht unter den Absätzen 1 bis 3 genannten Arten sind ganzjährig geschont und dürfen nicht gefangen werden.
5. Nicht einheimische Krebsarten wie Kamberkrebs oder Signalkrebs dürfen wegen der Gefahr der Verschleppung nur mit Bewilligung der Fischereiverwaltung gefangen werden.