Art. 18 Kantonale Gewässerschutzverordnung (KGV) - Düngergrossvieheinheiten
Art. 18 Kantonale Gewässerschutzverordnung (KGV) · Düngergrossvieheinheiten
1. Die Belastung mit Nährstoffen aus Hofdüngern wird auf Grund der Anzahl Düngergrossvieheinheiten pro Hektare düngbare Fläche (DGVE/ha DF) oder auf Grund einer Nährstoffbilanz gemäss der Verordnung des Bundesrates über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft beurteilt.
2. Die pro Hektare düngbare Fläche maximal zulässige Anzahl Düngergrossvieheinheiten (Art. 14 Abs. 6 GSchG) beträgt in der
a) Ackerbau- und Übergangszone 3,0 DGVE,
b) voralpinen Hügelzone 2,5 DGVE,
c) Bergzone 1 2,1 DGVE,
d) Bergzone 2 1,8 DGVE,
e) Bergzone 3 1,6 DGVE,
f) Bergzone 4 1,4 DGVE
3. Das AWA bewilligt Ausnahmen von Absatz 2, wenn die Betreiberin oder der Betreiber auf Grund einer Nährstoffbilanz nachweist, dass die Nährstoffsituation in ihrem oder seinem Betrieb ausgeglichen ist.
4. Ab dem 1. Januar 2006 muss die Nährstoffbilanz auf jedem Betrieb mit Nutztierhaltung ausgeglichen sein.