Art. 5a Wasserversorgungsgesetz (WVG) - 2 Voraussetzungen
Art. 5a Wasserversorgungsgesetz (WVG) · 2 Voraussetzungen
1. Beiträge werden ausgerichtet, wenn
a *** der Beitragssatz gemäss Artikel 5b Absatz 1a die durch Verordnung bestimmte Mindesthöhe erreicht,
b *** das Projekt auf einer genehmigten Generellen Wasserversorgungsplanung beruht, dem Stand der Technik entspricht und wirtschaftlich ist,
c *** die geplante Erstellung, Erneuerung oder Erweiterung eigener Anlagen an Stelle einer Zusammenarbeit mit anderen Wasserversorgungen notwendig ist,
d *** die Mitsprache des Kantons bei der Projektierung und beim Bau gewährleistet ist und
e die nötigen Fondsmittel vorhanden sind.
2. Unabhängig vom Mindestbeitragssatz gemäss Absatz 1 Buchstabe a werden Beiträge ausgerichtet an
a *** die Generelle Wasserversorgungsplanung,
b *** Anlagen, die neuen oder der Erweiterung von bestehenden regionalen Wasserversorgungen dienen,
c *** besonders kostspielige oder für die Beurteilung des Grundwasservorkommens wichtige hydrogeologische Untersuchungen,
d *** Massnahmen gemäss Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe i.
3. Aus dem Wasserfonds finanziert wird zudem die Mehrwertsteuer, die auf den Abgaben erhoben und von den Abgabepflichtigen geschuldet wird.
4. Die durch die Verwaltung verursachten Kosten gehen zu Lasten des Wasserfonds.
5. Die Artikel 21 bis 27 des Staatsbeitragsgesetzes vom 16. September 1992 (StBG)[[3]](#paragraphtext_content_fn_1808813_2_3_c) über die Sicherung des Beitragszwecks sind sinngemäss anwendbar.