Art. 79a Gemeindeverordnung (GV) - Aktivierungsgrenze
Art. 79a Gemeindeverordnung (GV) · Aktivierungsgrenze
1. Der Gemeinderat von Einwohnergemeinden und gemischten Gemeinden kann einzelne Investitionen der Erfolgsrechnung belasten, wenn sie folgende Aktivierungsgrenzen nicht überschreiten
| Einwohnerinnen und Einwohner: | Aktivierungsgrenze: | | --- | --- | | bis 1000 | 25'000 Franken | | über 1000 bis 5000 | 50'000 Franken | | über 5000 bis 10'000 | 75'000 Franken | | über 10'000 | 100'000 Franken |
2. Alle übrigen öffentlich-rechtlichen Körperschaften gemäss Artikel 2 Absatz 1 GG dürfen unter Berücksichtigung entweder des Umsatzes der Erfolgsrechnung oder der Bilanzsumme folgende Aktivierungsgrenzen nicht überschreiten
| Umsatz der Erfolgsrechnung: | Bilanzsumme: | Aktivierungsgrenze: | | --- | --- | --- | | kleiner als oder gleich 4 Millionen Franken | kleiner als oder gleich 6 Millionen Franken | 25'000 Franken | | grösser als 4 Millionen Franken | grösser als 6 Millionen Franken | 50'000 Franken | | grösser als 20 Millionen Franken | grösser als 30 Millionen Franken | 75'000 Franken | | grösser als 60 Millionen Franken | grösser als 80 Millionen Franken | 100'000 Franken |
3. Ergeben die Bilanzsumme und der Umsatz der Erfolgsrechnung gemäss Absatz 2 für eine Gemeinde unterschiedliche Aktivierungsgrenzen ist der tiefere Wert massgebend.
4. Massgebend für die Aktivierungsgrenzen gemäss Absatz 2 ist der Durchschnitt des Umsatzes der Erfolgsrechnung und der Bilanzsumme der drei vorangehenden Rechnungsjahre.
5. Die Gemeinden verfolgen eine konstante Praxis.