Art. 17 Verordnung über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV) - Honorar
Art. 17 Verordnung über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV) · Honorar
1. In Strafrechtssachen wird das Honorar wie folgt bemessen
a. in Strafbefehlsverfahren 500 bis 5 000 Franken,
b. in Verfahren vor dem Einzelgericht des Regionalgerichts 500 bis 25 000 Franken,
c. in Verfahren vor dem Kollegialgericht des Regionalgerichts 2 000 bis 50 000 Franken,
d. in Verfahren vor dem Wirtschaftsstrafgericht 2 000 bis 80 000 Franken,
e. in Verfahren, die mit der Einstellung durch die Staatsanwaltschaft oder das erstinstanzliche Gericht erledigt werden, 25 bis 100 Prozent des Honorars gemäss den Buchstaben a bis d,
f. in Rechtsmittelverfahren (Art. 379 bis 415 der Schweizerischen Strafprozessordnung vom 5. Oktober 2007 [StPO])[[3]](#enumeration_itemtext_content_fn_4543_2_3_c), mit Ausnahme der Beschwerdeverfahren gemäss Buchstabe g, 10 bis 50 Prozent des Honorars gemäss den Buchstaben b bis e,
g. 500 bis 5 000 Franken in Verfahren der Beschwerdekammer des Obergerichts ohne Rechtsmittelcharakter sowie in Beschwerdeverfahren (Art. 393 bis 397 StPO) betreffend
1. nicht instanzabschliessende Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der erstinstanzlichen Gerichte,
2. Entscheide der Zwangsmassnahmengerichte,
h. für selbstständige nachträgliche Entscheide gemäss Artikel 363 ff. StPO 10 bis 40 Prozent des Honorars gemäss den Buchstaben a bis d sowie f.
2. Das Honorar gemäss Absatz 1 Buchstaben a bis e umfasst auch die Abgeltung des Aufwandes für das Vorverfahren.