Art. 34 Personalverordnung (PGV) - Öffentliche Ämter und Nebentätigkeiten
Art. 34 PGV · Öffentliche Ämter und Nebentätigkeiten
1. Die Angestellten haben die Annahme oder Ausübung aller öffentlichen Ämter sowie insbesondere folgende Nebentätigkeiten zu melden
a) die Führungs- oder Vorstandstätigkeit in Parteien, Verbänden und Vereinen, ausgenommen Freizeitvereine;
b) die Nebentätigkeit in Unternehmungen;
c) alle Nebentätigkeiten, mit denen ein Nebenerwerb erzielt wird.
2. Bei Ausübung eines öffentlichen Amtes wird in der Regel ein bezahlter Urlaub bis maximal 10 Arbeitstage pro Kalenderjahr gewährt. Für die Festlegung der Dauer des Urlaubes sowie für den entsprechenden Besoldungsanspruch sind die effektive zeitliche Beanspruchung und die Höhe der Entschädigung, die der Amtsperson ausgerichtet wird, zu berücksichtigen. Zusätzliche Urlaubstage für öffentliche Ämter werden nicht besoldet.
3. Bei Nebentätigkeiten ist die nicht geleistete Arbeitszeit vollumfänglich zu kompensieren.
4. Übersteigen die Nebeneinnahmen mehr als 10 % des Jahresgehaltes, kann der Beschäftigungsgrad bei nachgewiesener Beeinträchtigung der Arbeitsleistung gekürzt werden.
5. Vor dem Erlass von Auflagen ist der oder dem Angestellten das rechtliche Gehör zu gewähren.
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