9. Bundesgesetz: Genehmigung des Bundesrechnungsabschlusses für das Jahr 1999
Gesetzestext (3 Artikel)
Der Nationalrat hat beschlossen
Dem vom Rechnungshof dem Nationalrat vorgelegten Bundesrechnungsabschluss für das Jahr 1999
wird die Genehmigung erteilt.
Auf Grund des § 10 des Medizinproduktegesetzes, BGBl. Nr. 657/1996, zuletzt geändert durch die
Bundesgesetze BGBl. I Nr. 117/1999 und BGBl. I Nr. 16/2000, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister
für Wirtschaft und Arbeit verordnet
§ 1. Für aktive implantierbare Medizinprodukte gelten die Anforderungen gemäß dem Anhang 1 der
Richtlinie 90/385/EWG (ABl. Nr. L 189 vom 20. Juli 1990), zuletzt geändert durch die Richtlinie
93/68/EWG (ABl. Nr. L 220 vom 30. August 1993), die auf sie unter Berücksichtigung ihrer Zweckbestimmung
anwendbar sind, als grundlegende Anforderungen im Sinne des Medizinproduktegesetzes.
§ 2. Für Medizinprodukte, ausgenommen aktive implantierbare Medizinprodukte und Medizinprodukte
für die In-vitro-Diagnose, gelten die Anforderungen gemäß dem Anhang I der Richtlinie 93/42/
EWG (ABl. Nr. L 169 vom 12. Juli 1993), zuletzt geändert durch die Richtlinie 98/79/EG (ABl. Nr. L 331
vom 7. Dezember 1998), die auf sie unter Berücksichtigung ihrer Zweckbestimmung anwendbar sind, als
grundlegende Anforderungen im Sinne des Medizinproduktegesetzes.
§ 3. Für Medizinprodukte für die In-vitro-Diagnose gelten die Anforderungen gemäß dem Anhang I
der Richtlinie 98/79/EG (ABl. Nr. L 331 vom 7. Dezember 1998), die auf sie unter Berücksichtigung ihrer
Zweckbestimmung anwendbar sind, als grundlegende Anforderungen im Sinne des Medizinproduktegesetzes.
§ 4. Durch diese Verordnung werden folgende Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft umgesetzt
1. Richtlinie 90/385/EWG betreffend aktive implantierbare Medizinprodukte,
2. Richtlinie 93/42/EWG betreffend Medizinprodukte,
3. Richtlinie 98/79/EG über In-vitro-Diagnostika.
§ 5. Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung über die grundlegenden Anforderungen
an Medizinprodukte, BGBl. II Nr. 291/1997, außer Kraft.
Die Multilaterale Vereinbarung (M101) gemäß Rn. 2010 des ADR über die Beförderung von
Wasserstoffperoxid der Klasse 5.1, Ziffer 1 a) in Kombinationsverpackungen des Typs 6 HA1 (BGBl. III
Nr. 172/2000, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III Nr. 186/2000) wurde von Schweden
am 11. Oktober 2000 unterzeichnet.