98. Kundmachung: Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass § 13 des Regionalradiogesetzes verfassungswidrig war
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 4 und 5 B-VG und gemäß den §§ 64 Abs. 2 und 65 des
Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 29. Juni 2000, dem Bundeskanzler zugestellt am
13. Juli 2000, ausgesprochen, dass § 13 des Bundesgesetzes, mit dem Regelungen über regionalen und
lokalen Hörfunk erlassen werden (Regionalradiogesetz – RRG), BGBl. Nr. 506/1993, sowohl in der
Fassung BGBl. I Nr. 41/1997 als auch in der Fassung BGBl. I Nr. 2/1999 verfassungswidrig war.
Auf Grund des § 9 der Notariatsordnung wird verordnet
Im Sprengel des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Wien wird mit Wirksamkeit vom 1. Mai 2000
eine weitere Notarstelle mit dem Amtssitz in Wien-Hernals errichtet.
Der Nationalrat hat beschlossen
1. Der Abschluß des nachstehenden Staatsvertrages samt Schlußakte wird genehmigt.
2. Gemäß Artikel 49 Absatz 2 B-VG hat die Kundmachung dieses Vertragswerks in allen
authentischen Sprachfassungen durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für
auswärtige Angelegenheiten zu erfolgen.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde
wurde am 15. November 1996 beim Generalsekretär des Rates der Europäischen Union
hinterlegt; das Abkommen ist gemäß Art. 366 in Verbindung mit Art. 360 des Vierten AKP-EG-
Abkommens mit 1. Juni 1998 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten bzw. Organisationen das
Abkommen ratifiziert bzw. ihre Notifikationsurkunden hinterlegt
Angola, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Äthiopien, Bahamas, Barbados, Belgien, Belize,
Botsuana, Burkina Faso, Côte d’Ivoire, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik,
Europäische Gemeinschaft, Fidschi, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Ghana, Grenada,
Griechenland, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Irland, Italien, Jamaika, Kamerun, Kap Verde,
Kenia, Kiribati, Kongo, Lesotho, Liberia, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Mali, Mauretanien,
Mauritius, Mosambik, Namibia, Niederlande, Niger, Nigeria, Papua-Neuguinea, Portugal, Ruanda,
Salomonen, Sambia, Samoa, Schweden, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Spanien, St. Kitts
und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Sudan, Suriname, Swasiland, Vereinigte Republik
Tansania, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Uganda, Vanuatu, Vereinigtes Königreich,
Zentralafrikanische Republik.
Seit Inkrafttreten des Abkommens haben folgende weitere Staaten ihre Notifikationsurkunden
hinterlegt
Staaten: Datum der Hinterlegung der Notifikationsurkunde
Benin 1. August 1998
Burundi 1. Dezember 1998
Dschibuti 1. Februar 1999
Eritrea 1. März 1999
Komoren 1. Februar 1999
Sao Tomé und Principe 1. Juni 1999
Tuvalu 1. April 1999
Zaire 1. Juli 1999