91. Kundmachung: Aufhebung der Bekanntmachung des Reichsstatthalters vom 9. März 1939 (Wiener Zeitung Nr. 67 vom 11. März 1939), betreffend Richtlinien für die Preisbildung und Preisüberwachung der Mieten für Wohn- und Geschäftsräume, durch den Verfassungsgerichtshof.
Gesetzestext (1 Artikel)
Gemäß Art. 139 Abs. 2 des Bundes-Verfassungsgesetzes
in der Fassung von 1929 und § 60
Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953,
BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis
vom 25. März 1954, Z. G 1/54, V3/54
bis V 11/54/12, die als Verordnung zu wertende
Bekanntmachung des Reichsstatthalters vom
9. März 1939 (Wiener Zeitung Nr. 67 vom
11. März 1939), in der geltenden Fassung, insbesondere
in der Fassung der Kundmachungen des
Bundesministeriums für Inneres vom 10. Dezember
1949 (Wiener Zeitung Nr. 294 vom 17. Dezember
1949), vom 17. November 1951 (Wiener
Zeitung Nr. 267 vom 18. November 1951) und
vom 11. Juli 1952, BGBl. Nr. 174/1952, betreffend
Richtlinien für die Preisbildung und Preisüberwachung
der Mieten für Wohn- und Geschäftsräume,
zur Gänze als gesetzwidrig aufgehoben.
(2) Diese Aufhebung tritt mit Ablauf des
30. Juni 1954 in Kraft.