8. Kundmachung: Aufhebung des zweiten Satzes des § 4 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen durch den Verfassungsgerichtshof
Gesetzestext (3 Artikel)
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß den §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes
1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht
(1) Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 29. November 1999, G 159-164/99-5, dem
Bundeskanzler zugestellt am 15. Dezember 1999, den zweiten Satz im § 4 Abs. 2 des Bundesgesetzes
über die Abgeltung von Lehr- und Prüfungstätigkeiten an Hochschulen, BGBl. Nr. 463/1974, in der
Fassung des Art. VII Z 6 des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 109/1997, als verfassungswidrig aufgehoben.
(2) Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Auf Grund des § 26a des Punzierungsgesetzes, BGBl. Nr. 68/1954, zuletzt geändert durch BGBl.
Nr. 748/1996, wird verordnet
Artikel I
Die Durchführungsverordnung zum Punzierungsgesetz, BGBl. Nr. 385/1967, zuletzt geändert durch
BGBl. II Nr. 82/1997, wird wie folgt geändert
Der § 36 Abs. 2 hat zu lauten
„(2) Die Gebühr für die Punzierung beträgt
Schilling
1. für Platingegenstände je kg............................................................................................... 3500,—,
2. für Goldgegenstände je kg................................................................................................ 3300,—,
3. für Silbergegenstände je kg .............................................................................................. 400,—,
4. a) für Platinuhren und -gehäuse mit einem Werkdurchmesser
unter 32 mm ................................................................................................................. 40,—,
von 32 mm und darüber ............................................................................................... 80,—,
b) für Golduhren und -gehäuse mit einem Werkdurchmesser
unter 32 mm ................................................................................................................. 30,—,
von 32 mm und darüber ............................................................................................... 60,—,
c) für Silberuhren und -gehäuse mit einem Werkdurchmesser
unter 32 mm ................................................................................................................. 4,50,
von 32 mm und darüber ............................................................................................... 9,—.“
Artikel II
Diese Verordnung tritt am 1. Februar 2000 in Kraft.
Nach Mitteilung des Generalsekretärs des Rates der Europäischen Union hat Griechenland am
19. April 1999 seine Ratifikationsurkunde zum Übereinkommen über den Beitritt der Republik
Österreich, der Republik Finnland und des Königreichs Schweden zu dem am 19. Juni 1980 in Rom zur
Unterzeichnung aufgelegten Übereinkommen über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anzuwendende
Recht sowie zu dem Ersten und dem Zweiten Protokoll über die Auslegung des Übereinkommens durch
den Gerichtshof (BGBl. III Nr. 166/1998, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs BGBl. III
Nr. 89/1999) hinterlegt.
Einer weiteren Mitteilung des Generalsekretärs vom 25. Mai 1999 zufolge haben die Niederlande
erklärt, dass das Übereinkommen auf die Niederlande Kundgemacht in BGBl. III Nr. 166/1998 und auf Aruba anwendbar ist.